Ströer Interactive übernimmt adflames Media

31.03.2010, 15:13

Der Musikvermarkter adflames Media ist ab sofort Teil von Ströer Interactive. Das bisher zu Warner Music gehörende Unternehmen wurde 2008 speziell zur Vermarktung von Musikseiten gegründet.

Das Artist-Network der Warner Music Group und festivalfieber.de waren damals die ersten im Vermarktungsportfolio von adflames Media, später kamen laut.de und visions.de dazu.

Unter Ströer Interactive wird das Portfolio von adflames nun als eigene Unit fortgeführt. Die bisherigen Musikseiten von Ströer Interactive wie BigCityBeats.de, metal.de und mp3.de, werden darin integriert. Rainer Steffen, Gründer und Director von adflames Media, leitet die neue Unit und ist für deren weiteren Ausbau verantwortlich.

“Mit der Übernahme von adflames erweitern wir unser Portfolio im Bereich Musik um zahlreiche, qualitativ hochwertige Werbeumfelder, die wir vorher so Advertisern nicht anbieten konnten”, berichtet Rasmus Giese, Geschäftsführer von Ströer Interactive. Rainer Steffen zeigt sich ebenso von dem Wechsel überzeugt: “Nach spannenden zwei Jahren bei Warner Music freue ich mich nun darauf, mit adflames den nächsten Schritt gehen zu können.”

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Facebook lockert Datenschutz

31.03.2010, 14:39

Facebook sorgt wieder einmal für viel Aufregung. Dass das Thema Datenschutz kein Lieblingsthema in der Social Community ist, ist offensichtlich – beyond-print berichtete. Erst in der vergangenen Woche bemängelte Stiftung Warentest den schlechten Datenschutz. Nun sollen über das Netzwerk Nutzerdaten an Dritte weitergegeben werden.

Dafür sollen die Datenschutzbestimmungen so geändert werden, dass Informationen, die die Mitglieder über sich auf Facebook preisgeben, automatisch an ausgewählte und überprüfte externe Firmen weitergeleitet werden können. Wie eine solche Überprüfung erfolgen wird – dazu wird keine Stellungnahme abgegeben.

Laut Facebook sei dies aber halb so schlimm. Ganz im Gegenteil: In einer Begründung heißt es, die Mitglieder würden so nützliche Erfahrungen auch außerhalb des sozialen Netzwerkes machen. Das Unternehmen sehe sich sogar dazu gezwungen, bestimmte Daten an andere Websites und Anwendungen auf der Plattform weiterzugeben, wenn ein Mitglied diese besucht bzw. nutzt.
Das bedeutet: Wenn ein Nutzer im sozialen Netzwerk angemeldet ist und zwischendurch andere Internetseiten besucht, werden die Daten automatisch übermittelt.

Gemäß Facebook sollen allgemeine Daten der Nutzer an Dritte gelangen, die jeder im sozialen Netzwerk oder über Suchmaschinen finden kann. Dazu zählen der eigene Name, die der Freunde, das Geschlecht, Alter, Profilfoto oder der Standort des Rechners. Eine Zustimmung der Mitglieder zu den neuen Richtlinien wird nicht eingeholt. Dafür sollen sie eine Weitergabe der Daten aber über eine Funktion verhindern können. Das bedeutet, dass die mangelhaften Datenschutzbestimmungen für jeden User so gelten und der Einzelne aktiv werden muss für einen höheren Schutz seiner Informationen.

Welche “ausgewählten” Partner Facebook meint, bleibt unklar. Noch sei das Unternehmen auf der Suche nach vertrauenwürdigen Partnern, die auf der Plattform aufgelistet werden sollen. Außerdem soll das kalifornische Unternehmen laut eigenen Angaben angeblich nicht von der Weitergabe der Daten finanziell profitieren. Um Werbung handele es sich dabei auf keinen Fall. Beyond-print lässt es offen, zu glauben, ob die weltweit größte Social Community mit mittlerweile 400 Millionen Mitgliedern dies aus sozialen Motiven für seine Partner und zum Nutzen der Mitglieder macht.

Härter gehen die Spekulationen von Techcrunch. Der US-Blogdienst vermutet laut FOCUS, dass externe Internetseiten über Facebook-Cookies Informationen vom PC eines Mitgliedes über ihn und die befreundeten Mitglieder ohne deren Wissen sammle.

Noch sind die neuen Datenschutzbestimmungen in Planung. Mitglieder können bis zum 3. April eine Stellungnahme abgeben. Bisher wurden über 1.100 Kommentare abgegeben. (Arne Unger | Quelle: n-tv.de, bazonline.ch, spiegel.de, focus.de)

Einen Einblick in die aktuelle Version der Datenschutzlinien gibt es hier.

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Musikdownloads für Handys

31.03.2010, 14:19

Ganze Musikstücke sind als Download fürs Handy günstig wie nie zuvor: Der Durchschnittspreis für einzelne Songs ist im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 1,17 Euro gesunken, gab der Hightech-Verband Bitkom bekannt. Im Jahr 2008 lag er noch bei 1,33 Euro.

Damit könnte der typische Preis für Einzelsongs als Handy-Download könnte schon bald unter einem Euro liegen. Im vergangenen Jahr wurden mit Handysongs in Originallänge sieben Millionen Euro eingenommen, ein Fünftel weniger als 2008. Rund 6 Millionen Songs laden die Deutschen jährlich auf ihre Mobiltelefone. Basis der Angaben ist eine Erhebung der GfK-Panel-Services für den Bitkom.

Auch der Markt für Klingeltöne ist rückläufig. Er ging im Jahr 2009 um 29 Prozent zurück. Mit einem Volumen von 27 Millionen Euro ist er allerdings nach wie vor deutlich größer als der Markt für komplette Songdownloads auf Handys. Insgesamt elf Millionen Mal haben sich die Deutschen im vergangenen Jahr Klingeltöne auf ihre Mobiltelefone geladen.

Demgegenüber boomen Musik-Downloads auf PCs. Im vergangenen Jahr haben sich die Deutschen Songs und Musikalben im Wert von 112 Millionen Euro auf ihre PCs geladen – 40 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Apple bringt iTunes zu Facebook

31.03.2010, 14:05

Der App Store hat jetzt eine Dependance auf Facebook: Dort können Nutzer Anwendungen suchen und mit anderen teilen. Für den Kauf werden die User allerdings zu iTunes weitergeleitet.

Für Entwicklung und Betrieb der Fanseite ist Mashable zufolge Vitrue verantwortlich. Die Daten sind identisch mit denen von iTunes. Man kann den Katalog durchforsten und seine Freunden über seine Liebslingsanwendungen informieren. Zudem werden einzelne Anwendungen als “Feature Apps” auf der Facebook-Seite beworben.

Vitrue plane, der Seite noch weitere Funktionen hinzuzufügen, so Mashable. Entwickler sollten zudem die Möglichkeit erhalten, eigene Apps auf Facebook zu veröffentlichen.

Mit seiner Fanseite liegt Apple im Trend: Zwei Drittel der internetworld.de-User glauben, dass sich soziale Netzwerke als Vertriebsweg eignen.

Facebook will unterdessen künftig die Daten seiner Nutzer für externe Firmen und Anwendungen bereit stellen. Die Übermittlung findet automatisch statt, wenn ein Nutzer die jeweilige Website besucht, während er noch bei Facebook angemeldet ist.

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Welt-Gruppe zum Marktstart auf dem iPad vertreten

31.03.2010, 13:41

Zur Markteinführung des iPad in den USA am 3. April 2010 ist die Welt-Gruppe mit einer eigenen Applikation im App-Store vertreten. Mit der “Kiosk-App” haben Nutzer die Möglichkeit, die aktuellen Ausgaben von Welt, Welt Kompakt und Welt am Sonntag auf dem neuen Tablet von Apple zu lesen.

Für das iPad wurde die Darstellung der Inhalte weiter verbessert und eine einfache, benutzerfreundliche Navigation durch die einzelnen Seiten realisiert. Die digitalen Ausgaben der Welt-Marken sind künftig als monatliches Abonnement ab 7,99 Euro verfügbar.

“Wir haben uns bewusst dafür entschieden, zum Marktstart unsere starken Zeitungsmarken als digitale Ausgaben auf dem iPad anzubieten”, sagt Jan Bayer, Verlagsgeschäftsführer Welt-Gruppe. Bereits bei der iPhone-App der Welt habe sich gezeigt, dass die PDF-Funktionalität sehr gut angenommen werde.

Der Axel Springer Verlag setzt im Internet auf Bezahlinhalte. Seit Ende 2009 sind Apps von Welt und Bild für das iPhone verfügbar, die bereits mehr als 140.000 Mal gekauft und heruntergeladen wurden. Zudem will der Verlag gemeinsam mit anderen eine neue Verwertungsgesellschaft gründen – zahlen sollen in Zukunft nicht nur Portale wie Google, die kostenfrei abrufbare Inhalte systematisch auswerten, sondern jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote im Internet.

Die digitalen Medien stellten mit einem kräftigen Wachstum der Erlöse und einer Verdopplung des Ergebnisses ihre Bedeutung für den Axel Springer Verlag unter Beweis – sie trugen 2009 einen Anteil von 21 Prozent zu den Gesamterlösen bei.

Das iPad ist bereits über Vorbestellungen vergriffen. Die erste Auflage des iPad scheint somit ein Erfolg zu sein, obwohl offizielle Verkaufszahlen noch nicht vorliegen. In Deutschland will der IT-Anbieter neofonie Mitte April sein sogenanntes WePad auf den Markt bringen. Der Tablet-Computer soll im Gegensatz zu Apples Produkt auch Flash-Technologie unterstützen.

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Twitter mit neuem Homepagedesign

31.03.2010, 12:51

Twitter hat sich gemausert: Der Kurzmitteilungsdienst wird zunehmend als Informationsbörse wahrgenommen. Die neue Startseite, die seit heute live getestet wird, zeigt deshalb relevante Themen bereits auf der Homepage an.

So präsentiert die Startseite nicht nur die aktuellen Top-Tweets, die algorithmisch ermittelt und in Echtzeit angezeigt werden, sondern auch eine Zufallsauswahl von Twitter-Nutzern. Das Halten der Maus auf einzelne User-Icons öffnet ein Fenster mit Profilangaben und der aktuellsten Kurznachricht des jeweiligen Mitglieds. Die “Trending Topics” genannten Topthemen laufen als Tickerband über den Bildschirm. Auch hier können Zusatzinformationen in einem neuen Fenster abgefragt werden, wenn der Mauszeiger über einem der Stichwörter schwebt.

Die Änderungen sollen vor allem Twitter-Neulingen zu Gute kommen: “Wir wissen, dass unter der Fülle von veröffentlichten Informationen etwas Interessantes für jeden Nutzer zu finden ist. Aber bisher ist es nicht leicht gewesen, diese Informationen transparent oder auffällig für interessierte Nutzer darzustellen, die zum ersten Mal Twitter besuchen”, heißt es im Twitter-Blog.

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smart-Spots fürs Smartphone

31.03.2010, 12:43

In Zusammenarbeit mit der Mediaagentur MEC (Mediaedge:cia) bringt InteractiveMedia die neue smart-Kampagne auf mobile Endgeräte. Großformatige Werbemittel sollen die Neugier der User wecken und zum Youtube-Kanal oder der Mobilseite von smart bringen.

Flüchtende Hot Dogs, ein eifersüchtiger Ehemann und ein liebestoller Tankwart: Fernsehzuschauer kennen bereits einige der überraschenden Geschichten, die seit Februar in Fernsehspots des Kleinwagenherstellers smart zu sehen sind. Die Filmausschnitte sind Teil der neuen smart Markenkampagne der Daimler AG. Die Auflösung zu den Zehn-Sekunden-Spots liefert die Microsite smart-klasse.de, die das zentrale Element der gesamten Kampagne darstellt.

Die vom 22. März bis 30. April 2010 laufende smart-Mobil-Kampagne enthält beispielsweise ein großflächiges Interstitial, das beim Starten der iPhone-App Stau Mobil von Netbiscuits erscheint. Auf der t-online.de mobil iPhone-App platziert InteractiveMedia zusätzlich ein integratives iPhone-Modul: Der spezielle smart-Button in der Navigationsleiste verlinkt direkt zu den Videos der Kampagne. Außerdem erscheinen Anzeigen unter anderem auf T-Mobile web’n'walk iPhone, kicker.iPhone und Bunte.mobil. Die Banner verlinken die User zu den auf YouTube eingestellten Kampagnenspots und zur neu gelaunchten smart.com-Mobilseite. Die Kampagne wird ausschließlich auf iPhones und Android Smartphones ausgesteuert.

Für die Gestaltung und Umsetzung der smart Kampagne der Daimler AG sind die Mediaagentur MEC (Mediaedge:cia) sowie die Kreativagentur Proximity Germany verantwortlich.

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Video of the Week

31.03.2010, 9:21

Das Aufeinandertreffen von Treppensteigen und Musik.

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Otto Group gibt Zahlen für Geschäftsjahr 2009/2010 bekannt

30.03.2010, 14:50

Die Otto Group konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2009/2010 nach vorläufigen Berechnungen um 1,5 Prozent auf 10,14 Milliarden Euro steigern. Im Onlinehandel legte der Umsatz sogar um 22 Prozent zu.

Im E-Commerce erzielte die Otto Group 3,63 Milliarden Euro Umsatz. Im Durchschnitt kaufen Kunden der Otto Group damit täglich Waren im Wert von fast 10 Millionen Euro über die rund 50 Online-Plattformen der Unternehmensgruppe. Der Anteil des E-Commerce-Umsatzes am Umsatz des Segments Multichannel-Einzelhandel beträgt 41 Prozent.

Eine weitere treibende Kraft war im Geschäftsjahr, das am 28. Februar endete, das Deutschland-Geschäft der Gruppe. Der Gesamtumsatz stieg um 6,8 Prozent auf 5,79 Milliarden Euro. “Dieser Umsatzerfolg in einem an sich rückläufigen Markt ist nur zu einem geringen Teil auf die Insolvenz von Quelle zurückzuführen”, betont Vorstandsvorsitzende der Otto Group, Hans-Otto Schrader, “vielmehr haben sich die erheblichen Investitionen in unsere Marken und Online-Aktivitäten ausgezahlt.”

Die Otto Group wird nach vorläufigen Berechnungen auch beim operativen Ergebnis klar über dem Vorjahr liegen. Details konnten noch nicht genannt werden. Im Geschäftsjahr 2008/2009 betrug der Jahresüberschuss der Otto Group 321 Millionen Euro – ein Plus von 15,9 Prozent.

Im Januar hatte Otto ein Umsatzplus von 30 Prozent für den Onlinehandel prognostiziert. Anfang März wurde Otto für seine Kundenfreundlichkeit ausgezeichnet.

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Zehn Trends im E-Mailmarketing

30.03.2010, 14:43

E-Mailmarketing ist auch 2010 eine feste Bank. Einige Faktoren werden in diesem Jahr an Bedeutung gewinnen, deshalb sollten Sie ihnen Beachtung schenken. Der Spezialist für SaaS-Lösungen im E-Mailmarketing Emailvision hat zehn Trends zusammengestellt.

1. E-Mail ist das Kernstück des Marketingplans

Als zentrales Element im Marketingplan kommt zwei Aspekten besondere Bedeutung zu: zum einen der Kapitalrendite des E-Mailmarketings und zum anderen der E-Mail als treibender Faktor des Marketingplans. Im Jahr 2009 erbrachte das kommerzielle E-Mailing eine Rendite von 43,62 Dollar pro ausgegebenen Dollar. In diesem Jahr wird ein leichter Rückgang auf 42,08 Dollar erwartet. Onlinemarketing ohne E-Mailing erbrachte laut einer DMA-Studie 2009 dagegen nur eine Rendite von 19,97 Dollar.

Aufgrund der hohen Rendite wird E-Mailmarketing auch in den nächsten Jahren im Mittelpunkt der Marketingstrategien stehen. Mit SEM, Lead-Generierung, Webinaren, Podcasts oder Handelsmessen lassen sich Erstkontakte zu potenziellen Kunden herstellen. Ein sofortiger Verkaufsabschluss ist darüber aber kaum zu erreichen. Hier erlaubt E-Mailmarketing dem Kunden relevante Informationen anzubieten und zugleich die Wahrnehmung der Firmenmarke zu erhöhen und über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Erstkontakte können im Lauf der Zeit kosteneffizient in feste Kundenbeziehungen überführt werden.

2. E-Mailmarketing und soziale Netzwerke begünstigen sich gegenseitig

Die zunehmende Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter ist weltweit ein wichtiger und etablierter Trend. Durch die Verflechtung von E-Mailmarketing und sozialen Netzwerken kann die Leistung beider Medien gesteigert werden. Darüber können Informationen verbreitet und das eigene Netzwerk rasch ausgebaut werden. Newsletter und Transaktions-E-Mails können Links zum Unternehmensblog, der Facebookseite oder dem Twitterfeed enthalten, um den Nutzer zur aktiven Beteiligung zu animieren.

Andersherum kann der Blog ein Formular zur E-Mail-Erfassung aufweisen, um die Lead-Pflegeliste aufzubauen. Für das E-Commerce-Geschäft bedeutet die direkte Interaktion mit Kunden, eine gesteigerte Bewertung und Beurteilung von Produkten, woraus wiederum ein Zuwachs an Glaubwürdigkeit und an Gelegenheiten, höherwertige Produkte zu verkaufen, resultiert.

3. Zunahme des Mobile Marketing

Die Kommunikation der Verbraucher erfolgt zunehmend über mobile Endgeräte, deshalb ist das Mobile Marketing eine natürliche Erweiterung beim Aufbau eines mehrkanaligen Dialogs zur Kundenbindung. Mobile Marketing wird hauptsächlich in Form von E-Mail für Mobilgeräte und SMS-Kampagnen umgesetzt. Deshalb sollten die E-Mailnachrichten in Hinblick auf die Anzeige auf einem Mobilgerät optimiert werden. Flash-Animationen und ähnliche weiter entwickelten Grafiksysteme werden auf Mobilgeräten nicht unterstützt. Zudem ist die Übertragungsgeschwindigkeit von Mobilfunknetzen zum Teil deutlich niedriger als bei Computern.

Die SMS ist die natürliche Erweiterung der E-Mail. Durch die Kombinationen der beiden populärsten Mobilkanäle können Sie mit mobilen Geräten ausgestattete Kunden auf einheitliche Weise betreuen. Sie können die Chance auf einen Abschluss erhöhen, wenn Sie Kunden als Reaktion auf eine geöffnete E-Mailnachricht oder eine Onlinesuche Angebote per SMS senden. Über eine in den USA durchgeführte Kampagne zur Beschaffung von Geldmitteln für die Erdbebenopfer in Haiti konnten via SMS innerhalb einer Woche über zehn Millionen Dollar gesammelt werden.

4. Verstärkte E-Maileinbindung durch Webanalyse

E-Mail ist nur einer von mehreren Marketingkanälen. Um die Gesamtrendite der Investition ermitteln zu können und die mehrgleisige Strategie wirklich zu verstehen, muss man die Kanäle E-Mail und Web zusammenführen. Webanalyselösungen geben unter anderem Aufschluss darüber, an welcher Stelle der Besucher die Website verlassen hat. Anhand dieser Daten können E-Mails generiert werden, die Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen enthalten, die der Kunde vor dem Verlassen gesehen hat. Möglicherweise musste er die Seite aus Zeitgründen verlassen. Durch eine entsprechende E-Mail wird er angeregt, die Transaktion zu vollenden.

Auch bei stehen gelassenen Warenkörben kann eine Erinnerungs-E-Mail nach angemessener Zeit, die vielleicht neben den Produktinformationen auch noch einen befristeten Rabatt einräumt, den Kunden zum Abschluss bewegen. Diese Anschlussaktivitäten müssen sorgfältig geplant werden, um sicherzustellen, dass kein Rabatt auf Verkaufsartikel mit niedriger Gewinnmarge oder eine minderwertige Transaktion gewährt wird. Wichtig ist auch das Ermitteln der richtigen Zeitspanne, nach der das Werbe- beziehungsweise Rabattangebot gesendet wird. Dabei ist sicherzustellen, dass der Einkaufswagen auch tatsächlich endgültig aufgegeben wurde.

5. Kunden erwarten relevante Kommunikation

Marketingexperten betrachten einen bedarfsgerechten Inhalt als wichtigsten Aspekt im E-Mail-Marketing. Relevante Inhalte sind der Schlüssel zum Aufbau einer erfolgreichen Beziehung zwischen potenziellen Kunden und dem Unternehmen. Die Relevanz des Inhalts kann durch folgende Aktionen verbessert werden:

  • Durchführung einer getriggerten Willkommens-E-Mail
  • Webanalyse zur Erfassung von Informationen über den potenziellen Kunden
  • Am Kundenverhalten orientierte Segmentierung von E-Maillisten und Kampagnengestaltung
  • Bereitstellung einer Option, die dem Kunden ermöglicht, seine eigenen Präferenzen zu bestimmen
  • Maßgeschneiderte E-Mailkommunikation auf der Basis der Kundendemographie
  • Herstellen einer Balance zwischen dem Bedürfnis, durch Bereitstellung nützlicher Informationen und Ressourcen einen sofortigen Verkaufsabschluss zu erzielen, und dem anschließenden Erzielen langfristiger Umsätze

6. Zunahme von Transaktions-E-Mails

Transaktionsbezogene E-Mails werden im Vergleich zu Marketingbotschaften häufiger gelesen. Der Vorteil für den Marketingprofi besteht darin, dass eine solche E-Mail nicht nur geöffnet, sondern auch gelesen und gespeichert wird. Zudem stehen durch die bereits abgeschlossene Transaktion Einsichten in das Verhalten und die Präferenzen des Kunden bereit.

Wenn ein Kunde eine Digitalkamera gekauft hat, wird durch eine Bestätigungsnachricht an den Kunden, die Informationen zu einer Kameratasche sowie einen Rabattgutschein enthält, eine hohe Erfolgschance in Bezug auf einen Zusatzverkauf generiert.

7. Globalisierung des E-Mail-Marketings

Mit E-Mailings erreichen Sie Kunden auf dem ganzen Globus. Wenn Sie international agieren, müssen Sie auch dafür Sorge tragen, dass Ihre E-Mails den Kunden überall erreichen.

Die Internetdienstanbieter ändern aber ständig ihre Strategien für das Filtern von E-Mailnachrichten, um den aktuellen Bedrohungen entgegen zu treten. Dabei hat jeder Dienstleister eigene Regeln. Der E-Maildienstanbiter kann seinen Sitz nicht an einem einzigen Ort haben und weltweit Kunden bedienen. Er muss auf der ganzen Welt lokal präsent sein, um die Kunden vor Ort unterstützen zu können.

8. Schwerpunkt auf strategischer Kampagnenplanung

Aufgrund der hohen Rentabilität des E-Mailmarketings wird es immer wichtiger, Kampagnen strategisch zu planen, um sicherzustellen, dass Sie jede Gelegenheit, die Kunden auf Ihrer Liste per E-Mail zu erreichen, wirksam einsetzen. Durch zu viele Kampagnen werden manche Kundensegmente verprellt, während es mit zu wenigen Kampagnen nicht gelingt, den Kunden auf Dauer zu binden. Sowohl der Wochentag als auch die Uhrzeit der Kontaktaufnahme haben großen Einfluss.

9. Mehr Integration durch APIs

Da an das E-Mailmarketing immer höhere Ansprüche gestellt werden, gehen mehr und mehr Unternehmen dazu über, ihre E-Mailmarketing-Software mit anderen Anwendungen zu kombinieren, um eine 360-Grad-Ansicht ihrer Kunden zu erhalten und ihnen auf diese Weise maßgeschneiderte Angebote unterbreiten zu können. Dies erfolgt in den meisten Fällen über eine API.

Durch diese Schnittstellen können Softwareentwickler mithilfe kundenspezifischer Anwendungen oder Anwendungen Dritter Werbekampagnen automatisieren, starten und auswerten und auf diese Weise besonders flexibel und kundenfreundlich agieren.

10. Tests und immer wieder Tests

Heutzutage haben Onlineverbraucher komplexe und sich schnell weiterentwickelnde Bedürfnisse. Zur Optimierung einer wirkungsvollen E-Mail-Kampagne müssen Marketingprofis schnell und präzise die richtige Kombination aus Angeboten, gut funktionierenden Werbeinhalten und Nachrichten ermitteln.

Unternehmen gehen immer mehr dazu über, vor dem Kampagnenstart alle Aspekte der Kampagne zu testen. Mithilfe von einfachen A/B-Tests können einfache Aspekte wie zum Beispiel Betreffzeilen oder Werbeinhalte getestet werden. Für komplexe Probleme bietet sich Multivariate Testing (MVT) an.

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