Firefox 4 als 64-Bit-Variante

31.05.2010, 16:00

Mozilla hat eine Vorabversion der 64-Bit-Ausgabe des Webbrowsers Firefox für Windows zum Download veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein erstes Nightly Build, also um eine noch nicht ausgiebig geprüfte Version.

Die Software “3.7a5pre” ist nur für experimentelle Zwecke gedacht, erklärte Entwickler Armen Zambrano Gasparnian. Unterstützung für 64-Bit-Prozessoren hat Mozilla für die kommende Firefox-Version 4 geplant. Diese soll Ende November vorliegen. Die Nightly Builds stehen auf dem Mozilla-FTP-Server zum Download bereit.

In Deutschland liegt Firefox auf Platz zwei der meist genutzten Browser, ergab die Webtrekk Langzeitstudie Quartal 1/2010. Der Internet Explorer behauptet mit seinen Versionen 6,7 und 8 weiterhin die Spitzenstellung mit insgesamt 45,33 Prozent, dicht gefolgt von Mozilla Firefox mit einen Marktanteil von 43,33 Prozent. Apples Browser Safari Browsers konnte seinen Marktanteil geringfügig auf 6,26 Prozent erhöhen, der Google-Browser Chrome erreicht 2,08 Prozent.

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H2OMedia entwickelt WM-Game

31.05.2010, 14:47

Die Fußballweltmeisterschaft wirft ihre Schatten voraus: Für den Automobilhersteller Kia entwickelte jetzt die Interaktivagentur H2OMedia ein Spiel, bei dem User das Kia-Modell “Soul” in einen Fanwagen verwandeln können. Die schönsten Fanmobile werden mit Preisen belohnt.

Auf der Kia-Facebook-Seite hat H2OMedia Designtools für Fans eingerichtet, die das Auto mit verschiedenen WM-Accessoires wie Flaggen, Hörnern oder Trophäen schmücken können. Die Fanmobile werden in einer eigens eingerichteten Galerie auf Facebook angezeigt und können von Kia-Fans per “Gefällt mir”-Klick bewertet werden. Der Wettbewerb läuft in Deutschland, Italien und Spanien.

Neben dem Kia-Modell können die Fans auch sich selbst verschönern. Das Fan-Avatar zeigt dabei nicht nur den erreichten Spiellevel bei der Fußballweltmeisterschaft an, sondern wird mit Trikot, Perücke und Gesichtsbemalung eingekleidet.

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Apple überholt Microsoft an der Börse

31.05.2010, 13:23

Zum ersten Mal hat Apple den Softwaregiganten Microsoft als weltgrößtes Technologie-Unternehmen an der Börse abgelöst. Zum New Yorker Börsenschluss am Mittwoch betrug der Wert von Apple rund 222 Milliarden US-Dollar, der von Microsoft lag bei knapp 219 Milliarden US-Dollar.

Nun ist nurnoch der Ölriese Exxon Mobile mit rund 279 Milliarden US-Dollar Marktwert über dem derzeitigen Überholer Apple. Apples Aktienkurs hat sich innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verzehnfacht. Mit Produkten wie iPod, dem iPhone und jüngst dem iPad, das in Deutschland ab heute in den Regalen steht, konnte das Unternehmen große Erfolge verzeichnen.

Steve Ballmer, Vorstandschef von Microsoft, spielte die Bedeutung des Geschehnisses herunter: „Ich werde mehr Gewinn machen, und es gibt sicherlich kein Technologieunternehmen auf dem Planeten, das so profitabel ist wie wir“, so Ballmer auf einer Veranstaltung in Indien. Microsofts Gewinn war im vergangenen Geschäftsjahr mit knapp 15 Milliarden US-Dollar mehr als doppelt so hoch wie der von Apple, mit knapp 6 Milliarden US-Dollar. Auch beim Jahresumsatz liegt Microsoft mit rund 58 Milliarden US-Dollar noch vor dem Konkurrenten, der 43 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielte.

Noch im Jahr 1997 hatte Microsoft dem damals noch kleinen Rivalen mit 150 Millionen US-Dollar vor dem Aus bewahrt. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Gelbe Seiten mit Layar auf dem Smartphone

31.05.2010, 13:01

Der Augmented-Reality-Browser Layar zeigt auf Smartphones jetzt bei Gelbe-Seiten-Suchen passende Einträge im Bild der Handykamera – inklusive Firmenname, Kontaktdaten und Entfernung.

Über GPS-Ortung und den im Endgerät integrierten Kompass wird die Position und Blickrichtung des Nutzers bestimmt. Nach Eingabe des Suchbegriffs erscheinen im Kamerabild daraufhin die im Umkreis markierten Ergebnispunkte.

Der Service läuft auf Android-basierten Smartphones und dem iPhone 3GS. Der für die Nutzung des Dienstes notwendige Layar-Browser kann kostenfrei in den App-Stores von Apple beziehungsweise Android heruntergeladen werden.

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Google prognostiziert Gewinnerin des ESC korrekt

31.05.2010, 11:55

Wer wusste schon vor Samstag, dass Lena Meyer-Landrut den Eurovision Song Contest gewinnt? Google.

Der Internetkonzern hat das iGoogle Prognose-Gadget veröffentlicht, das die Popularität jedes Teilnehmers und die Punktzahl berechnet , die dieser erhalten würde. Die Methode basiert auf der Zahl der Suchanfragen für Künstler und Song in den Teilnehmerländern. Da die Länder nicht für sich selbst abstimmen können, wurden Suchanfragen für Teilnehmer aus dem eigenen Land nicht einbezogen. Als Gewinner sagte das Tool Lena Meyer-Landrut voraus, die den Grand Prix am Samstag gewann.

Auf den folgenden Plätzen lag Google allerdings daneben: Eva Rivas aus Armenien erreichte den siebten statt den zweiten Platz, Safura aus Aserbaidschan landete auf Position fünf statt auf drei.

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Google schließt AdMob-Übernahme ab

31.05.2010, 11:07

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat Google bekanntgegeben, dass die Übernahme des mobilen Werbedienstleisters AdMob nach nun sechs Monaten endlich erfolgreich beendet ist. Nun konzentriert man sich darauf, beide Firmenteams zu vereinen.

Neben dem Personal müssen auch die Produkte beider Unternehmen vereint werden. Sobald diese Herausforderung gemeister ist, kann man sich auf die Entwicklung neuer Features konzentrieren. Damit macht Google die mobile Werbung zu einem zentralen Bestandteil seines Unternehmens.

Vorletzte Woche erst hatte die US-Handelskommission FTC Erlaubnis für die AdMob-Übernahme gegeben, die Google rund 750 Millionen US-Dollar kostete. Anfängliche Wettbewerbsbedenken wurden ausgeräumt, da sich, so FTC, der Markt für die Werbung auf mobilen Geräten gerade erst bilde.

AdMob hat eines der größten Netzwerke zur Auslieferung von Werbung auf mobilen Geräten. Google wird durch die Übernahme zum Marktführer in dem Bereich, doch ist die Konkurrenz durch Apple, Jumptap, Microsoft und Mobiclix stark. (Marco Schürmann | winfuture.de)

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Unilever setzt auf In-Text-Werbung

31.05.2010, 10:07

Der In-Text-Spezialist Vibrant hat in Zusammenarbeit mit Unilever und der Mediaagentur Mindshare ein Werbeformat für Knorr Bouillon Pur entwickelt, das dem User Rezepte direkt im redaktionellen Kontext anbietet.

Fährt der Leser mit der Maus über markierte Begriffe wie beispielsweise “Salat” oder “Gemüsebouillon”, öffnet sich in einem Werbefenster ein dazu passendes Rezept des TV- und Profi-Kochs Alexander Herrmann.

Für die Kampagne kommt das Format “Creative Solution” zum Einsatz, das sich mit Flash, animiertem GIF oder Text frei gestalten lässt. So konnte die In-Text-Werbung für Knorr Bouillon Pur analog zum Design der Kampagnen-Website umgesetzt werden. Mit Hilfe einer Flash-Programmierung ist es möglich, eines von zehn Rezepten im 300 x 200 Pixel großen Werbefenster per Scroll-Funktion vollständig anzuschauen. Damit soll eine hohe Interaktion mit der Marke Knorr und dem neuen Produkt erreicht werden.

“Ein wesentlicher Bestandteil der Kampagne ist für uns, in den Dialog mit der Zielgruppe zu treten und diesen auf der Website fortzuführen. Erste Ergebnisse zeigen einen guten Erfolg und wir freuen uns über die sehr gelungene Umsetzung unserer Kampagne”, sagt Sabine Berge, Mediamanagerin Foods DACH Unilever Deutschland. Kampagne läuft von April bis Juni im zielgruppenrelevanten Food- und Drink-Channel des Vibrant-Netzwerks.

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Video of the Week

31.05.2010, 10:03

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NBC und Time Warner bleiben bei Flash

31.05.2010, 8:55

Time Warner und NBC Universal werden wie US-Medien berichten, nicht “ihre Zeit und ihr Geld verschwenden”, indem sie ihre Flash-basierten Video-Archive extra für das Apple-Tablet kompatibel machen. Apple hat seit der Präsentation des iPads immer wieder aufgrund der fehlenden Flash-Unterstützung für Kritik gesorgt.

Die Nachfrage nach dem iPad ist groß. In den USA hat das Gerät seit dem Verkaufsstart im April guten Absatz gefunden. Seit letzem Freitag ist das iPad auch in Deutschland und weiteren Ländern verfügbar – auch hier stößt das neue Apple-Gerät auf großen Anklang und stärkt weiter die Position des Unternehmens in der Unterhaltungs- und Computerindustrie. Doch viele Kritiker bemängeln, dass Apple der Hype um iPhone, iPad und Co langsam zu Kopf steige – als Beispiel dafür wird auch der Dauerkrieg mit Adobe genannt. Laut Apple ist Flash veraltert und unsicher. Adobe wiederum unterstellt dem Computerkonzern, zu einem “Unternehmens-Kontrollfreak” zu werden.

Doch nur weil Apple Flash nicht unterstützt, heißt es nicht, das alle anderen ebenfalls bereit sind, Flash zu verwerfen. So haben Time Warner und NBC Apple mitgeteilt, dass sie ihre Inhalte weiterhin über ihre Flash-basierten Videoplayer anbieten werden. Der Grund: Eine Umstellung wäre zu teuer und es schlicht nicht wert, da Flash überall läuft, nur nicht auf Apples iPhone und iPad.

Wahrscheinlich ist es jedoch nur ein Machtspielchen der großen Medienunternehmen, die sich nicht von Apple alles bestimmen lassen wollen. Zudem werden nicht alle Inhalte von Time Warner in Flash bleiben, denn die CNN Webseite hat die meisten seiner aktuellen Videos in HTML5 veröffentlicht, sodass die “iPad-Ready” sind. Ob die beiden Unternehmen – und die anderen Kämpfer – ihre Position verteidigen können, bleibt abzuwarten. NBC hatte auch lange Zeit die Film- und Serienpreise von iTunes blockiert, letztlich aber doch nachgegeben.
(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de, gizmodo.com)

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Bill Gates: ein Tech-Nostradamus

31.05.2010, 8:39

Vor 15 Jahren hat Bill Gates, Gründer von Microsoft, das Buch “The Raod Ahead” veröffentlicht. Darin stellt er seine Visionen der Zukunft des Personal Computing vor. Die Webseite “The Atlantic” hat nach all dieser Zeit die Aussagen von Bill Gates unter die Lupe genommen und fetsgestellt, dass viele seiner Visionen wahr geworden sind, andere Einschätzungen von Gates trafen jedoch nicht ein.

So eklärte Gates an einer Stelle, dass wir in der Zukunft kleine PCs (Smartphones) ständig mit uns herumtragen werden. Doch was die Technologie angeht, war er kein Prophet. So hat er das Internet komplett unterschätzt – zumindest in seiner ersten Buchfassung. So spricht er nur auf knapp vier Seiten seines Buches über das Internet und nennt es “information superhighway”. Seine Aussage war: “Das Internet ist nicht der Informationshighway den ich mir vorstelle, sondern nur der Vorgänger für den Superhighway”. Natürlich war damals das Internet nicht so schnell wie heute, es hat sich aber bis auf die Geschwindigkeit und Größe nicht sonderlich geändert.

Dies hat auch Gates schnell erkannt und schon kurz vor Veröffentlichung seines Buches, Microsoft neu strukturiert und auf das Internet hin eingestellt. Im der zweiten Auflage von “The Road Ahead” hat er dann große Änderungen an seinen Visionen vorgenommen und die Bedeutung des Internets gestärkt.

In vielen Bereichen waren Gates Visionen also korrekt, andere waren weniger korrekt. Einen kompletten Überblick über seine Thesen und ob sie eintrafen oder nicht, gibt es bei “The Atlantic”. (Daniel Schürmann | Quelle: siehe Text)

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