Google Chrome neu für Windows, Mac & Linux

27.05.2010, 9:30

Google gibt eine neue Version seines Webbrowsers Chrome heraus. Mit weiteren neuen Features wird Chrome für Mac- und Linux-User zudem erstmals aus der Betaphase heraus in eine stabile Neuversion überführt.

Zu den Neuerungen bei Chrome gehört unter anderem die Möglichkeit, nicht nur Lesezeichen über mehrere Computer zu synchronisieren, sondern auch Browser-Einstellungen wie Sprache und Anzeigegröße abzugleichen. Auch neue HTML5-Fähigkeiten wurden der neuen Version zugefügt. Google Chrome für die Betriebssysteme Windows, Mac und Linux wird automatisch auf die neue Version aktualisiert.

Während in den letzten Wochen die Integration des Adobe-Flash-Players bereits im Betatest lief, ist der Flash-Player bisher nicht als Standardeinstellung in der Neuversion enthalten. Dieses Feature soll aber laut Ankündigung im Google-Chrome-Blog schon bald nach dem Launch von Flash Player 10.1 herauskommen.

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Partnerschaft zwischen Yahoo und Zynga

27.05.2010, 9:16

Die Spiele von Social-Game-Provider Zynga sollen jetzt auf dem globalen Netzwerk von Yahoo integriert werden. Über die Integration mit Yahoo will Zynga seine Reichweite vergrößern; Yahoo will mit dem Deal speziell seinen Bereich “Social” ausweiten.

Die Kooperation sieht vor, dass die Zynga-Spiele in Zukunft von Yahoo-Seiten wie Mail, Games, Messenger und Homepage aus ansteuerbar sind. Dabei sollen User die Möglichkeit haben, während des Spielens Statusupdates auf die integrierten sozialen Netzwerke hochzuladen. Die Zynga-Spiele sollen zudem mit der Yahoo Application Platform integriert werden, auf der externe Developer Applikationen für Yahoo entwickeln können.

“Unsere Partnerschaft mit Yahoo gibt Millionen von neuen Usern die Möglichkeit, über Gaming mit Freunden und Familienmitgliedern in Kontakt zu treten”, sagte Mark Pincus, CEO von Zynga. Erst vor einer Woche hatte Zynga eine zunächst auf fünf Jahre angelegte strategische Kooperation mit dem sozialen Netzwerk Facebook angekündigt. Auch Yahoo sammelt derzeit Partnerschaften – neben Zynga kooperiert das Unternehmen unter anderem neuerdings mit Nokia.

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iPhone HD erscheint Mitte Juni

27.05.2010, 8:45

Mittlerweile steht es außer Frage: Steve Jobs wird am kommenden 7. Juni auf der WWDC in seiner Keynote das neue iPhone HD (oder iPhone 4G) vorstellen. Doch das Interessante ist: Vermutlich nur eine Woche später, Mitte Juni, soll das neue iPhone schon käuflich zu erwerben sein. Diese Aussage kommt von dem US-Mobilfunker AT&T direkt.

Wie BGR berichtet, hat AT&T – der US-Mobilfunkkonzern der das neue iPhone Kunden und Interessenten in seinen Läden vorstellen und zum Kauf anbieten wird – gegenüber seinen Mitarbeitern bestätigt, dass das kommende iPhone schon ab Mitte Juni zu haben sein wird. Also nur eine Woche nach der kommenden Ankündigung durch Steve Jobs im Rahmen der World Wide Developers Conference 2010. Bedenkt man zudem, dass das iPhone 3GS auch nur eine Woche nach seiner Ankündigung zu haben war, dürfen sich alle iPhone-Fans über ein neues Gadget in nur knapp 3 Wochen freuen. Vermutlich wird die Verfügbarkeit auch wieder weltweit gleichzeitig starten.

Der genaue Termin ist derzeit noch unbekannt. Ziemlich sicher wird es aber der Zeitraum zwischen Montag, 14. Juni und dem 21. Juni. Weitere Informationen zum iPhone, seiner Hardware, den neuen Softwarefeatures wie Videochat, und Fotos von der schwarzen und weißen Version des HD gibt es hier bei Beyond-Print. (Daniel Schürmann | Quelle: buygeniusreport.com)

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Vereinfachte Privatsphäreeinstellungen bei FB

27.05.2010, 8:06

Wie von Mark Zuckerberg vor zwei Tagen angekündigt, aktualisiert Facebook jetzt seine Datenschutzeinstellungen. Die Privatsphärekontrolle soll nunmehr mit wenigen Klicks vorgenommen werden. Facebook verspricht außerdem, in Zukunft die Einstellungen nicht mehr so häufig zu verändern.

Die vereinfachten Einstellungen machen es möglich, mit einem Klick global zu synchronisieren, welche Informationen mit Freunden, mit Freunden von Freunden oder mit allen geteilt werden. Einzeleinstellungen können dennoch nach wie vor vorgenommen werden. Auch in der Vergangenheit auf Facebook veröffentlichte Informationen werden retroaktiv an die neuen Einstellungen angepasst.

Darüberhinaus reagiert Facebook auf die Kritik aus Nutzerreihen und limitiert die öffentlich zugänglichen Informationen. Für jedermann sichtbar bleiben lediglich Name, gegebenenfalls das Profilbild, sowie Geschlecht und Netzwerkmitgliedschaften, wenn angegeben.

Auch das generelle Aussteigen aus Applikationen wird vereinfacht: User können Applikationen oder Webseiten komplett abschalten, so dass diese keinen Zugriff auf Nutzerinformationen erhalten. Auch die Teilnahme am Instant Personalisation-Programm kann auf diese Weise unterbunden werden.

„Wir haben immer eine Fülle an Kontrollfunktionen bereitgestellt, aber wenn diese zu schwierig zu nutzen sind, habt ihr das Gefühl, sie nicht im Griff zu haben“ schreibt Mark Zuckerberg im Facebook-Blog. „Wir stimmen zu, dass das verbessert werden muss.“

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Courier Innovationen in anderen Geräten

27.05.2010, 7:45

Microsofts Courier war eine geniale Idee, die es jedoch leider nicht auf den Markt gebracht hat oder in seiner vorgestellten Form bringen wird. Doch Robbie Bach, derzeit noch Präsident von Microsofts Entertainment & Geräteabteilung, erklärte in einem Interview, dass die Innovationen von Courier ihren Weg in andere Geräte finden werden.

Im Interview mit Tech Flash sprach Bach über seine baldiges Verlassen von Microsoft. Doch daneben sprach Bach auch über die Projekte, die er in der letzten Zeit betreut hat. Dazu zählt neben Microsofts Gestensteuerung Natal (welche noch in diesem Jahr für die XBOX 360 erscheint) auch das Courier-Projekt, über welches wir bereits ausführlich berichtet haben. Im Interview erklärte Bach, dass das eingestampfte Courier-Projekt bzw. die Innovationen in einer Vielzahl von anderen Microsoft Produkten auftauchen werden. “Davon bin ich absolut überzeugt”, erklärte er.

Diese Formulierung stimmt nicht nur uns positiv, denn nachdem wir uns die geleakten Videos von Courier ansahen, waren wir begeistert. Die Einstellung des Projekts führte zu Trauer, doch nun scheint fast schon sicher zu sein, dass Courier-ähnliche Geräte, von Microsoft auf den Markt gebracht werden. Wenn nicht morgen, dann übermorgen – aber es wird kommen. Die Hoffnung auf ein Courier-ähnliches Gerät bleibt also bestehen. Das komplette Interview mit Bach gibt es hier. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

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GfK-Studie zu alternativen Werbeformen

26.05.2010, 16:06

Social-Media-Marketing wird als Kommunikationsdisziplin zunehmend eingesetzt. Der Anteil der Marketer, die Facebook, Twitter und andere Netzwerke für sich nutzen, stieg im vergangenen Jahr auf 56,7 Prozent. Zwei Jahre zuvor lag er bei 16,0 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt die GfK-Studie “Alternative Werbeformen”, die 2009 im Auftrag der Münchner Agentur webguerillas unter 233 Marktverantwortlichen durchgeführt wurde. Interessant: Der Anteil der Marketer, die Onlinewerbung buchten, sank von 81,0 Prozent im Jahr 2007 auf 79,4 Prozent im vergangenen Jahr.

Mit einem Anteil von 56,7 Prozent liegen Social-Media-Maßnahmen damit vor Suchmaschinenmarketing (54,1 Prozent; 2007: 35,9 Prozent), viralen Konzepten (38,1 Prozent; 2007: 28,9 Prozent) und Word-of-Mouth-Marketing (36,9 Prozent; 2007: 27,6 Prozent).

Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor Videoclips, welche von fast jedem zweiten Befragten genutzt werden.

Social-Media-Aktivitäten erscheinen mehr als 40 Prozent der Befragten als eine sinnvolle Ergänzung des klassischen Mediamixes. Jeder fünfte plant deshalb, diese Art der Marketingmaßnahme künftig einzusetzen.

Virales Marketing erscheint weiterhin als geeignete medienwirksame Möglichkeit, um zusätzliche Reichweite zu bringen. Word-of-Mouth-Marketing wird eine große Wirkung hinsichtlich einer Erhöhung der Kontaktqualität zugesprochen. Guerilla-Marketing wird als spektakulär und medienwirksam angesehen, jedoch als nicht geeignet, die Kontaktqualität zu erhöhen.

Die Ausgaben für alternative Werbeformen bleiben jedoch klein: Mehr als die Hälfte der Befragten möchte weniger als zehn Prozent des Budgets in diesen Bereich investieren. Allerdings rechnen etwa 80 bis 90 Prozent der Budgetverantwortlichen rechnen mit einer steigenden oder stark steigenden Investitionsbereitschaft – sowohl im Gesamtmarkt als auch im eigenen Unternehmen.

Gegen den Einsatz alternativen Werbeformen spricht für die Befragten die fehlende Erfahrung in diesem Bereich. Genau wie vor zwei Jahren sieht diesen Aspekt etwa jeder Dritte als wesentliches Problem. Problematisch werden darüber hinaus die unzureichende Messbarkeit des Erfolgs, die aufwändige Abwicklung und ein mögliches Imageproblem gesehen.

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Vier neue Formate für Onlinewerbung

26.05.2010, 16:02

Der Onlinevermarkterkreis (OVK) im BVDW stellt ein Premium Ad Package vor, dass vier neue Richtlinien für Onlinewerbeformate enthält. Dazu gehören Banderole Ad, Maxi Ad, Pushdown Ad und Half Page Ad.

Eine höhere Werbewirkung verspricht sich der OVK von den neuen Werbeformaten. Diese sollen gegenüber dem Universal Ad Package mit Super Banner, Skyscraper und Medium Rectangle als Premium Ad Package etabliert werden.

Das Banderole Ad legt sich als transparenter Balken horizontal über die Webseite und bewegt sich beim Scrollen mit, so dass das Werbemittel mit einer Größe von 770 x 250 Pixel immer im Sichtfeld des Nutzers bleibt. Nach einem Klick auf “Schließen” oder 15 Sekunden Wartezeit verkleinert sich das Werbemittel auf eine 160 x 250 Pixel große Anzeige.

Vor allem für Logout-Seiten interessant ist das Maxi Ad, dass zentral auf einer Seite liegt. Es kann mit einer Größe von 640 x 480 Pixel aber auch als eine Art Interstitial eingesetzt werden. Eine mit 300 x 600 Pixel sehr große Werbefläche bietet das Half Page Ad, das direkt in die Seitenstruktur eingebunden wird. Damit bietet es viel Platz für Bewegtbild- und Rich-Media-Werbeformate.

Das großformatige Pushdown Ad verschiebt für maximal sieben Sekunden den kompletten Webseiteninhalt nach unten. Dabei verdeckt es nicht den Content, bietet aber zugleich ausreichend Fläche für eine aufmerksamkeitsstarke Werbung. Der Pushdown-Effekt kann auf drei verschiedene Arten ausgelöst werden: per Mausklick, über ein Mouse-Over oder automatisch beim Seitenaufruf. Die Breite des Werbemittels ist abhängig von der Seitenbreite, beträgt aber mindestens 728 Pixel. Im eingeklappten Zustand ist es 90 Pixel hoch; aufgeklappt sind es 300 Pixel.

Als Dateiformate aller vier Werbemittel sind GIF, JPG oder Flash zulässig. Pushdown Ad und Maxi Ad dürfen maximal 80 Kilobyte betragen, beim Banderole und Half Page Ad sind es sogar nur 40 Kilobyte.

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Steve Jobs eröffnet WWDC 2010

26.05.2010, 14:04

Steve Jobs wird die Worldwide Developers Conference (WWDC) am 7. Juni eröffnen. Dies hat Apple selbst nun angekündigt. Man geht davon aus, dass an diesem Tag auch das kommende iPhone 4G vorgestellt wird. Über 5.000 Entwickler haben sich für die diesjährige WWDC angemeldet.

Bereits innerhalb von acht Tagen war die diesjährige WWDC ausverkauft. Vom 7. bis zum 11. Juni wollen die Apple-Mitarbeiter Inhalte aus fünf Schlüsseltechnologien vermitteln: Application Frameworks, Internet & Web, Graphics & Media, Developer Tools und Core OS.

Da Apple in der Vergangenheit immer ein neues iPhone im Juni vorgestellt hat, geht man auch in diesem Jahr davon aus, dass bei der WWDC das iPhone der nächsten Generation vorgestellt wird. (Marco Schürmann | Quelle: stern.de)

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Google legt Werbeeinnahmen offen

26.05.2010, 12:05

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat nun erstmals offengelegt, wie die Werbeinnahmen mit den Partner-Websites aufgeteilt werden. Demnach behält das Unternehmen je nach Art der Werbung entweder knapp ein Drittel, oder knapp die Hälfte der Einnahmen.

Googles Plattform AdSense steht in zwei verschiedenen Varianten zur Verfügung: Zum einen “AdSense for Content”, das die Einbindung von Werbeanzeigen in die Website ermöglicht. Hier erhält der Inhaber der Website 68 Prozent der erzielten Einnahmen. Zum anderen “AdSense for Search”, mit dem Google eine Suchbox anbietet, die man auf seiner Website einbinden kann. Wird dieses Suchfeld von Besuchern der Seite benutzt, so wird die Werbung an die Suchbegriffe angepasst. Hier gehen 51 Prozent der Einnahmen an den Website-Betreiber. Gerechtfertigt wird der niedrige Anteil von Google mit den Kosten zur Weiterentwicklung der Suche.

Bislang hatte Google aus diesen Angaben ein Geheimnis gemacht. Branchenexperten hatten jedoch bereits mit derartigen Werten gerechnet. (Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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Apples iTunes im Visier der US-Kartellbehörden

26.05.2010, 11:24

Apple hat mit seinem Onlinemusikshop iTunes eine große Marktmacht aufgebaut. Dazu trägt der festgelegte Verkaufspreis einzelner Titel auf einem besonders niedrigen Niveau bei. Für dieses Geschäftsgebaren interessieren sich nun auch die US-Kartellbehörden.

Das US-amerikanische Justizministerium wirft derzeit einen genaueren Blick auf den Onlinemusikhandel. Dabei gehe es speziell um die Art und Weise auf die Apple Musik verkauft, berichtet die New York Times. Zugleich gehe man Vorwürfen nach, Apple habe seine Marktdominanz genutzt, um Druck auf die Musiklabels auszuüben. Dadurch sollen die Musikverleger daran gehindert worden sein, Musik exklusiv über den Wettbewerber Amazon zu verkaufen.

Amazon wollte sich für seinen MP3-Store das exklusive Verkaufsrecht einzelner Titel sichern, die dann im Rahmen eines Live-Shopping-Angebots vor dem offiziellen Verkaufsstart offeriert werden sollten. Apple habe daraufhin den Musiklabeln damit gedroht, deren Songs im iTunes-Store nicht mehr bewerben zu wollen. Das Ministerium befragte dazu bereits verschiedene Musikunternehmen und Plattenlabels. Sowohl Apple als auch Amazon wollten sich bisher zu der noch in einem sehr frühen Stadium befindlichen Untersuchung nicht äußern.

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