Die populärsten Display-Ad-Formate

30.06.2010, 15:52

In den USA nutzen bereits 40 Prozent aller Display Ads Flash- oder Rich-Media-Inhalte. Die konventionellen Formate GIF, JPEG und PNG kommen dagegen auf 60 Prozent, berichtet der Marktforscher Comscore in seiner “Ad Metrix Creative Summary”.

Vor allem für Bewegtbildinhalte werden Rich-Media- oder Flash-Formate genutzt. Animierte GIFs haben dagegen nur einen Anteil von 14 Prozent aller Ad Impressions. Bei den Größen kommen in den USA mit einem Ad-Impression-Anteil von 23,1 Prozent am häufigsten Banner wie zum Beispiel Full Banner, Half Banner, Vertical Banner oder Leaderboards zum Einsatz. An zweiter Stelle stehen mit 22,7 Prozent die Rectangle-Formate, zu denen das Medium Rectangle, Vertical Rectangle und Large Rectangle gehören. In der Einzelbetrachtung der Formate zeigt sich, dass das Medium Rectangle das am häufigsten gebuchte Werbeformat ist. An der zweiten Stelle steht das Leaderboard.

Buttons finden mit 20,7 Prozent noch deutlich öfter Verwendung als Skyscrapers auf die nur 10,6 Prozent der Ad Impressions entfallen. Pop-ups und Pop-under verschwinden allmählich, was offenbar an den in den meisten Browsern integrierten Pop-up-Blockern liegt. Ihr Anteil liegt in den USA bei 0,7 Prozent. Langsam steigt auch die Nachfrage nach den neuen Werbeformaten der Online Publishers Association, zu denen Pushdown, Fixed Panel und die XXL-Box gehören. Ihr Anteil liegt jedoch noch bei verschwindet geringen 0,1 Prozent.

© www.internetworld.de

Tabletrechner setzen neue Maßstäbe

30.06.2010, 14:21

Angesiedelt zwischen Laptop und Smartphone eröffnen Tabletrechner neue Perspektiven auf Unterhaltungserlebnis und Informationsaustausch via Internet. Den Massenmarkt hat das iPad jedoch noch nicht erschlossen.

Die Markteinführung des iPad ebnet den Weg für eine neue Generation von Endgeräten, den Tablet-Computern, die sich in ihrem Funktionsumfang zwischen Smartphones und Laptops positionieren. Zu diesem Schluss kommt eine Marktanalyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Das von Apple ausgeklügelte Geschäftsmodell auf Basis des App Stores habe sich dabei bereits bewährt und sei von den Konkurrenzunternehmen weitgehend übernommen worden.

“Das Tablet von Apple wurde in nur zwei Monaten von bereits zwei Millionen Nutzern begeistert aufgenommen und hat in verschiedenen Branchen neue Möglichkeiten eröffnet,” sagte Saverio Romeo, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan. “Die Preisgestaltung der Tablets macht jedoch deutlich, dass diese Geräte zur Zeit auf ein spezielles Benutzersegment ausgerichtet sind: die Early Adopters”.

Andere Hersteller stehen mit ihren Flachrechnern bereits in den Startlöchern. Schon vor Apple hatten im Januar Hardwarehersteller wie Dell und Motorola Prototypen ihrer Version eines Tabletrechners auf der Branchenmesse CES vorgestellt. Grundsätzlich sind Tablet-Rechner keine so neue Erfindung. Bereits 2001 hat Microsoft den Begriff Tablet PC eingeführt, auch wenn es dabei zunächst vor allem um Rechner ging, die per Stifteingabe gesteuert werden sollten.

Seit Anfang der 1990er Jahre gab es von mehreren Herstellern entsprechende Konzepte und Geräte, denen jedoch allen kein Erfolg beschieden war. In der Folge gaben Unternehmen wie Compaq, IBM, NEC und Toshiba ihre Projekte auf. Auch die Lockerung der Spezifikationen, wodurch der Einsatz eines Touchscreens möglich wurde, verschaffte dieser Geräteklasse keinen Auftrieb.

© www.internetworld.de

DIY-Version des weißen iPhone 4

30.06.2010, 12:14

Der Technik- und Gadget-Blog Engadget.com hat kürzlich eine Anleitung veröffentlicht, wie man aus einem schwarzen iPhone 4 durch einige Handarbeit ein weißes iPhone 4 machen kann. Dazu musste man das schwarze iPhone komplett auseinander nehmen und die Innereien in ein in China gekauftes weißes Cover und Rückseite einbauen.

Die Kollegen aus Amerika wollten nicht weiter auf ein weißes iPhone warten, welches ja bekanntlich erst im kommenden Monat zur Verfügung stehen soll. Daher nahm man sich Zeit – um genau zu sein rund 11 Stunden – und setzte sich selbst an den Umbau. Eine Anleitung für die Do-it-Yourself (DIY)-Version hat man nun veröffentlicht.

Auf Basis einer Anleitung von iFixit die das neue Apple-Smartphone bereits auseinander genommen hatten, entschied man sich von einem chinesischen Zulieferer ein weißes Front-Cover sowie eine weiße Rückseite und ein neues Retina Display einzukaufen. Weiße “Home”-Knöpfe gab es wohl nicht, daher blieb dieser Schwarz. Eine komplette Anleitung, wie auch Sie Ihr iPhone in ein weißes verwandeln können, gibt es bei den Kollegen von engadget. (Daniel Schürmann)

© www.beyond-print.de

Facebook-Aktien von Elevation aufgekauft

30.06.2010, 11:50

Das Investitionsunternehmen Elevation Partners kauft fünf Millionen Facebook-Aktien. Für 120 Millionen US-Dollar stockt damit die Kapitalbeteiligungsgesellschaft des U2-Frontmanns Bono ihren Anteil an dem sozialen Netzwerk auf 1,5 Prozent auf.

Nach einer ersten Ankaufsrunde im November 2009, bei der Elevation Facebook-Aktien im Wert von 90 Millionen US-Dollar gekauft hatte, schlägt die Investitionsfirma nun erneut zu. Die erstandenen Aktien stammen vom Sekundärmarkt, auf dem ehemalige Facebook-Mitarbeiter ihre Firmenanteile verkaufen können. Das soziale Netzwerk werde jetzt auf knapp 24 Milliarden US-Dollar bewertet, berichtet die FTD unter Berufung auf Business-Insider.

Elevation investiert neben Facebook unter anderem auch in das Bewertungsportal Yelp und den Handyhersteller Palm. Das 500 Millionen Mitglieder starke soziale Netzwerk hat im Vergleich zu den bisherigen Investitionen gutes Wachstumspotential. In diesem Jahr will das Unternehmen Einkünfte von rund einer Milliarde US-Dollar erwirtschaften. Ein Börsengang sei aber angesichts der wirtschaftlich schwierigen Gesamtlage noch nicht zu erwarten.

Weitere Anteilseigner von Facebook sind unter anderem die russische Investitionsgruppe Digital Sky Technologies, die Mai 2009 bei Facebook einstieg, sowie Microsoft.

© www.internetworld.de

Excentos Whitepaper zum Thema Produktsuche

30.06.2010, 11:13

Die Potsdamer Softwareschmiede excentos hat verschiedene Tools für die Produktsuche untersucht und stellt die Ergebnisse in Form eines kostenlosen Whitepapers zur Verfügung.

Verschiedene Suchmethoden wie Freitextsuche, Facettensuche und Produktberatung wurden dafür betrachtet und hinsichtlich ihrer Zweckmäßigkeit für unterschiedliche Kundentypen bewertet. Demnach funktionieren klassische Suchfunktionen in Onlineshops vor allem für User, die eine klare Vorstellung von dem gesuchten Produkt haben. Wenn die Nutzer wissen, welche Anforderungen sie an das Produkt stellen und dies auch entsprechend formulieren können, dann liefere eine konventionelle Artikelsuche ausreichend gute Ergebnisse.

Die Mehrheit der Onlinekäufer habe jedoch vor dem Kauf keinen konkreten Produktwunsch, sondern höchstens eine vage Vorstellung, so die Untersuchung. Diese Nutzer wünschen sich, auf Basis ihrer Bedürfnisse und Anwendungszwecke beraten zu werden. Hier könne ein Guided-Selling-System helfen. Käufer, die Wert auf eine Beratung und einen guten Service legen, seien tendenziell auch bereit, mehr für das passende Produkt zu zahlen. Das komplette Whitepaper „Guided Selling: Wie Onlineshops und Markenwebsites mit Produktberatung Kunden binden und erfolgreicher verkaufen“ steht auf der excentos-Website zum Download bereit.

© www.internetworld.de

Facebook mit Websuche

30.06.2010, 10:56

Facebook startet mit einer Social-Bookmarking-Technik, durch die in den Suchergebnissen in Facebook nun auch verlinkte Seiten auftauchen. Damit nimmt man direkten Angriff auf den Suchmaschinendienst Google. “Der Krieg hat begonnen”, so ein Suchmaschinenexperte.

Facebook hat gegenüber dem Blog “All Facebook” bestätigt, dass künftig auch per Open Graph von Anwendern eingebettete Webseiten bei der Suche berücksichtigt werden. Somit wird Facebook zu einem Social-Bookmarking-Tool und damit zu einem für seine Nutzer wichtigen Web-Index.

Der Social-Network Dienst bezeichnet die neue Technik selbst martialisch als Waffe: “Da die Suchergebnisse jetzt offiziell als Facebook-Suchergebnisse auftauchen, hat der Krieg begonnen.” Die Reihenfolge der Suchergebnisse wird durch die Anzahl an “Likes” bestimmt. Experte Marty Weintraub schreibt jedoch: “Die Resultate sind so wild, dass es die Mühe nicht wert ist, Attribute für Rankingfaktoren von Fan- und Community-Seiten zu isolieren.” (Marco Schürmann | Quelle: zdnet.de)

© www.beyond-print.de

Palm-Aktionäre geben Ja zu HP

30.06.2010, 10:37

Die Aktionäre des Smartphone-Herstellers Palm haben am vergangenen Freitag in einer Hauptversammlung der Ende April angekündigten Übernahme durch HP zugestimmt. Dies geht aus einem Bericht hervor, den Palm bei der US-Behördenaufsicht “Securities and Exchange Commission” (SEC) eingereicht hat.

Schon vor der offiziellen Bekanntgabe der Übernahmepläne am 28. April 2010 haben die Vorstände derbeiden Unternehmen dem Zusammenschluss zugestimmt. Die US-Aufsichtsbehörde FTC hat die Übernahme dann schließlich vor knapp einem Monat genehmigt. HP zahlt 6,70 US-Dollar pro Palm-Aktie, damit kostet die Übernahme insgesamt knapp 1,2 Milliarden US-Dollar.

Vor knapp drei Wochen hatte Palm einen Rechtsstreit mit Aktionären beigelegt, die gegen die Übernahme geklagt hatten. Sie hatten dem Palm-Management vorgeworfen, nicht auf andere Kaufangebote gewartet zu haben, um damit einen niedrigen Preis mit HP aushandeln zu können. Details zu der Einigung mit den Klägern sind nicht bekannt geworden.

HP-Chef Mark Hurd ließ Anfang Juni verlauten, dass vor allem das geistige Eigentum von Palm für ihn interessant sei. Palms Mobilbetriebssystem WebOS soll nach Unternehmensangaben in kleinen, mit dem Internet verbundenen HP-Geräten wie Druckern und Tablet-Computern zum Einsatz kommen, wie wir bereits berichteten. Details zu den kommenden WebOS-Geräten will nach Abschluss der Übernahme von Palm bekanntgeben. Der Börsenmeldung zufolge ist dies für den 1. Juli 2010 geplant. (Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

© www.beyond-print.de

Microsoft stellt sein Windows 8 vor

30.06.2010, 9:50

Eine interne Präsentation von Microsoft hat es kürzlich ins Internet geschafft und erste Informationen zu kommenden Betriebssystem Windows 8 bereit gestellt. So soll es zahlreiche neue Features, interessante Weiterentwicklungen und auch die Unterstützung für Benutzer- und Gestenerkennung durch Kamera- und Infrarotsensoren geben.

Die Präsentationsfolien zeugen von vielen Ideen die man derzeit in Redmond sammelt, um Hardware-Partner und den Anwendern den Umstieg auf das neue Windows schmackhaft zu machen. Dies will man natürlich mit zahlreichen neuen Features machen. So soll sich ein Windows 8 PC sehr schnell hochfahren lassen, je nach Konfiguration ist es wohl auch möglich, direkt seine E-Mails abzurufen, Musik abzuspielen oder im Internet zu surfen. Damit will man vor allem Googles Betriebssystem Chrome OS Konkurrenz machen, das ebenfalls kurze Boot-Zeiten verspricht. Damit will man dem Wunsch der Kunden nachgehen, die möglichst sofort ihren Computer nutzen wollen.

Zudem will man mit dem kommenden Betriebssystem auch neue Hardware unterstützen, zum Beispiel Infrarot- und normale Kameras aber auch Lichtsensoren. Im Zusammenspiel sollen diese Erkennen wer und ob überhaupt jemand vor dem Computer sitzt. Entsprechend wird die Person automatisch eingeloggt. Auch durch bestimmte Gesten ausgeführte Aktionen werden damit ermöglicht. Wie ein neuer Windows 8 kompatibler Rechner aussehen könnte, zeigt das obige Bild welches aus einer Folie von Microsoft stammt. Zudem will man sich aber nicht nur auf Desktop-PCs fokussieren sondern auch Slates, Laptops, Netbooks und die neu eingeführte Kategorie der LapPC – eine Art “convertible Tablet”, also ein Tablet welches eine ausfahrbare oder umklappbare Tastatur hat.

Als weiteres neues Feature denkt man über einen “Reset” Knopf nach, der das Windows in seinen Ursprungszustand zurücksetzt, ohne dabei die Benutzerdaten zu löschen. Der neue Internet Explorer 9 soll ebenfalls integriert werden und eine Beta dieses neuen Browsers bereits im August zur Verfügung stehen. Auch soll mit Windows 8 ein “Windows Store” genannter digitaler Kiosk kommen. Über diesen kann man sich Anwendungen auf seinen PC laden aber auch seine eigenen Einstellungen synchronisieren, damit man zwischen mehreren PCs hin- und her wechseln kann und dabei immer “seinen” PC vor sich hat.

Hardware-technisch soll natürlich auch Bluetooth und UBS jeweils in der Version 3 unterstützt werden. Firewire hingegen könnte nicht weiter unterstützt werden, da es laut Microsoft zu wenig Relevanz hat. Die bisher in Windows Vista und 7 integrierte BitLocker Verschlüsselungstechnologie soll verbessert werden und für komplette gesicherte Festplatten sorgen.

Die Folien zeigen, dass erst in diesem Monat die ersten Codezeilen geschrieben wurden. Alle obigen Informationen sind daher keine Fakten sondern Vorstellungen von Microsoft, wie man sich selbst das kommende Windows Betriebssystem vorstellt. Man betitelt die Präsentation selbst als “Diskussion” über das kommende Betriebssystem. Dennoch zeigt sich, dass Microsoft jede Menge plant – wenn es umgesetzt wird, steht uns ein interessantes Windows 8 ins Haus. Als Erscheinungstermin gibt man 2012 an – man will alle drei Jahre ein neues Windows veröffentlichen. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

© www.beyond-print.de

Google mit Facebook-Konkurrent

30.06.2010, 9:39

Google hat neue Überlegungen im Bereich der Social Networking-Dienste angestellt. Obwohl man bereits mit den hauseigenen Diensten Buzz und Wave in dem Bereich vertreten ist, plant man einen direkten Konkurrenten für Facebook.

Digg-Gründer Kevin Rose ließ Informationen diesbezüglich durchsickern, als er sicht laut einem Artikel von ‘SFWeekly’ näher über die Microblogging-Plattform Twitter ausgelassen hat. Nach seinen Angaben plane man einen Konkurrenten für Facebook an den Start zu bringen. Die Informationen stammen aus angeblich vertraulichen Quellen.

Das Projekt mit dem Namen “Google Me” könnte sich auch lediglich um eine Weiterentwicklung von Googles Profil-Features handeln, weitere Details zu den Projekt liegen nämlich nicht vor.

Bereits im Februar dieses Jahres startete Google sein Social Network Buzz, indem die Mitglieder Status-Updates verfassen können, die sich mit denen aus Twitter oder Facebook vergleichen. Außerdem lassen sich Multimedia-Inhalte einfügen.

Googles Wave erfordert ab sofort keine Einladung mehr. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz I/O wurde der Dienst für die breite Anwendermasse verfügbar gemacht. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

© www.beyond-print.de

Plastic Logics “Que” erscheint wohl nie

30.06.2010, 9:03

Vor einem Jahr wurde der Que E-Reader von Plastic Logic angekündigt. In diesem Jahr wurde er auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Auch wir haben ihn schon vor wenigen Wochen auf der LOPE-C in Frankfurt live sehen können. Doch nun gibt es keine guten Signale vom Produzent, denn alle Vorbestellungen wurden storniert und einen neuen Erscheinungstermin gibt es nicht.

Mit jedem weiteren Tag scheint der Que-E-Reader wohl immer weiter von einem Erscheinungstermin abzurücken. Womöglich kommt der Que-Reader wohl nie mehr auf den Markt. Derzeit spricht Plastic Logic nur von einer Verzögerung, es scheint aber mehr dahinter zu stecken. Denn alle Vorbestellungen die getätigt wurden, wurden storniert. Zudem können keine Vorbestellungen mehr vorgenommen werden. Ebenfalls gibt es keinen neuen Erscheinungstermin.

Der Que-Reader hatte ein 8,5 x 11-Zoll Touchscreen-Display, sollte E-Books, PDFs, Magazine aber auch Word, Excel und PowerPoint-Dateien problemlos darstellen können. Mit dem Que wollte sich der Hersteller vor allem an Unternehmenskunden richten, da auch UMTS und Mail, sowie Outlook-Sync von Kalender und Aufgaben mit eingebaut waren.

An den Funktionen sollten die Probleme also nicht liegen. Stattdessen dürfte der Preis, den Plastic Logic von den Kunden verlangte, ein Hauptmanko gewesen sein: die 4GB WiFi-Version sollte rund 650 US-Dollar kosten, die 8GB UMTS-Version (und WiFi) schlug bei bisheriger Vorbestellung mit 800 US-Dollar zu buche. Das iPad von Apple kostet ebenfalls zwischen 500 und 900 US-Dollar, bringt aber deutlich mehr Funktionen. Als E-Reader Konkurrenz stand bisher der lange Zeit schon verfügbare Kindle DX für 490 US-Dollar zur Verfügung. Ein Markteintritt für den Que-Reader war also sehr schwer und es fanden sich wohl sehr wenig potentielle Käufer.

Ein bisheriger Marktstart war für April vorgesehen. Doch einen Monat vorher verkündete man eine Verspätung bis in den Sommer. Der Grund: Feintuning an den Features, um das komplette Produkt zu verbessern. Auch mit der kürzlich bekannt gewordenen Verzögerung gab man diesen Grund an. Doch ohne deutlich geringeren Preis und nur mit einem funktionsfähigen Produkt könnte man bei einem erneuten Marktstart-Versuch erfolgreich sein. Ob Plastic Logic diesen Schritt gehen will, ist zweifelhaft. Denn schon vor einigen Monaten wollte man sich selbst verkaufen, fand aber keinen Abnehmer. Es sieht also schlecht aus für alle, die den Que-Reader ihr Eigenen nennen wollen. (Daniel Schürmann | Quelle: wired.com)

© www.beyond-print.de