Windows Phone 7 kommt im Oktober

28.06.2010, 8:16

Microsoft hat vorgestellt wird, wie Werbetreibende über das neue mobile Betriebssystem Windows Phone 7 die Endkunden direkter ansprechen können. Interessant ist vor allem die Stelle des Videos, als die Sprecherin Oktober als Erscheinungstermin nennt. Dies überschneidet sich mit neuen Informationen, dass in Australien ebenfalls im Oktober das erste Smartphone von HTC mit Windows Phone 7 erscheinen soll.

Am Ende des oben angesprochenen Videos, welches während der Cannes Werbefestivals aufgezeichnet wurde, erklärt man widerrum, dass die Plattform für Werbetreibende im Herbst verfügbar ist. Somit könnte nun also Oktober oder Herbst möglich sein. Nimmt man aber die Ankündigung des HTC Windows Phone 7 Geräts, stellt sich schnell heraus, dass Oktober der sicherere Termin ist. Zudem sprach Microsoft im Februar bei der Ankündigung vom Zeitraum “vor den Ferien”, wobei man die Weihnachtszeit meinte. Auch Windows 7 sollte in diesem Zeitraum erscheinen, wurde aber schon im Oktober freigegeben für die Allgemeinheit.

In Australien sind kürzlich beim Mobilfunker “Telestra” Unterlagen für den Vertrieb aufgetaucht, die ein Windows Phone 7 Gerät von HTC ankündigen. Es soll für nur 49 Dollar (ein sehr niedriger Preis) erscheinen mit dem Ziel, in Hohen Zahlen verkauft zu werden. Als Erscheinungstermin gibt man – wie oben schon festgestellt – den Oktober 2010 an. Zwar wird auf dem Flyer nur ein mit Photoshop bearbeitetes “HTC Desire” gezeigt, das Windows Phone 7 Gerät soll aber den Namen “Mozart” tragen. Zudem sagen informierte Kreise, dass in den USA T-Mobile das Mozart ab Oktober anbieten will.

Es dürften also nur noch rund drei bis vier Monate vergehen, bis Windows Phone 7 Geräte endlich verfügbar sind. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com, wmpoweruser.com)

© www.beyond-print.de

Foursquare-Finanzierer gefunden

28.06.2010, 7:57

Jetzt wohl doch: Business-Insidern zufolge hat Andreessen Horowitz den Zuschlag als Investor in das Geolocation-Start-up Foursquare bekommen. Schon diese Woche soll der Deal offiziell angesagt werden.

Genau vierzehn Tage nach dem Aufkommen erster Gerüchte scheint jetzt doch sicher zu sein, dass das Investitionskonsortium Andreessen Horowitz die erste Finanzierungsrunde für Foursquare übernehmen wird. Das berichtet Kara Swisher unter Berufung auf weiter nicht genannte Quellen, die den beiden Unternehmen nahestehen.

Derzeit werde noch zwischen den beiden Firmen darüber verhandelt, in welcher Höhe in Foursquare investiert werde und wie hoch der Wert des Unternehmens anzusiedeln sei. Eine offizielle Bestätigung liegt von Foursquare oder Andreessen Horowitz noch nicht vor.

Als mögliche Interessenten an Foursquare waren in der Vergangenheit sowohl Microsoft als auch Facebook genannt worden. Mitte April war auch Yahoo bereits als möglicher Übernahmekandidat gehandelt worden.

© www.internetworld.de

Videowerbung für Frauen sollte Geschichte erzählen

25.06.2010, 13:01

Frauen stehen Onlinewerbung generell aufgeschlossener gegenüber als Männer. Um mit einer Display-Ad bei beiden Geschlechtern erfolgreich zu sein, sollte sie sowohl ästhetisch gestaltet sein als auch klare Botschaften enthalten.

Das zeigt eine Studie, die der Vermarkter InteractiveMedia zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen phaydon durchgeführt hat. Eine männliche Zielgruppe mit Display-Ads zu erreichen fällt aufgrund ihrer höheren Wahrnehmungsschwelle schwerer. Sie seien durch die parallele Nutzung verschiedener Medien schneller abgelenkt und deshalb schwerer visuell anzusprechen. Dafür eignen sich vor allem großflächige aber unaufdringliche Werbeformen. Aufgrund des analytisch-logischen Wahrnehmungsstils präferieren Männer klare Informationen. Innerhalb von Videoads wollen die Nutzer transparente Steuerungsmöglichkeiten. Ebenfalls sehr wichtig ist dieser Zielgruppe, dass die Werbung klar vom Content abgegrenzt wird.

Frauen beurteilen dagegen die Vermischung von Werbung und Content weitaus weniger kritisch als Männer. Sie bevorzugen Werbung, der ein ganzheitliches Konzept zugrunde liegt. Ebenso wichtig sind ihnen eine ästhetische Gestaltung und eine emotionale Komponente. Ein besonderes Interesse bei Nutzerinnen erregen beispielsweise Specials oder Werbeformen wie das Expandable Ad. Aber auch in den Contentbereich integrierte Werbeformen wie das Medium Rectangle kommen bei Frauen gut an. Bewegtbildwerbung kommt laut der Untersuchung bei männlichen Usern ebenso gut an wie bei weiblichen.

Die ökonomische Relevanz der Zielgruppe der weiblichen Internetznutzer ist schon lange unbestritten“, sagt Daniel Schmeißer, Managing Director bei phaydon, „Die psychologische Genderforschung bietet die Grundlage, um effektivere Kampagnen zu entwickeln, die übrigens auch den Userinnen mehr Spaß machen.“ Die kompletten Ergebnisse der Studie stehen auf der Website der Telekom-Tochter InteractiveMedia zum Download bereit.

© www.internetworld.de

Android: Unterstützung durch Intel

25.06.2010, 12:04

Intel möchte die Verwendung des Betriebssystems Android auf Netbooks und Tablet fördern. Aus diesem Grund arbeitet der Halbleitergigant momentan an einer völlig nativen x86-Version der Version 2.2 “Froyo” des Suchmaschinenbetreibers Google. Bis zum Sommer soll die Version fertiggestellt sein.

Ursprünglich wurde Android für Prozessoren mit ARM-Architektur entwickelt. Die Umsetzung für x86-Systeme erlaubt nun den Einzug in die PC-Welt. Intel möchte damit gewährleisten, dass seine Hardware-Partner eigene Geräte mit dem Betriebssystem Android entwickeln können.

So soll Android unter anderem auch auf so genannten Mobile Internet Devices (MIDs) eingesetzt werden können. Auch der Einsatz auf Tablets und auf dem für 2011 erwarteten Smartphone mit Intel Atom-CPUs der “Moorestown”-Familie soll damit möglich sein. Renee James, Intel Senio Vice President Software and Services erklärte gegenüber der ‘APC’, dass man “Froyo” als Basis verwenden will und die Entwickler mit einer x86-Versio ab dem Sommer bedienen will.

Laut James war es nicht schwer, Android auf Atom-Prozessoren umzuformen, da Intel bereits damals viele Erfahrungen mit der Linux-Entwicklung sammeln konnte. Der neue Code für die x86-Version soll für die Nutzung der Community und andere Entwickler freigegeben werden. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

© www.beyond-print.de

Android 2.2 fertiggestellt

25.06.2010, 11:56

Am gestrigen Tage hat Google eine neue Version seines mobilen Betriebssystems Android als Open Source freigegeben. Android 2.2 ist fertiggestellt und steht als Quellcode auf Googles Servern kostenlos zum Download bereit. Ab sofort kann die neue Version “Froyo” mit dem Simulator des Software Developer Kits auf seinem PC ausprobieren.

Auf Android-Smartphones mit Root-Zugang kann Froyo bereits selbst kompiliert und installiert werden. Für das Nexus One beispielsweise sollen schon automatische Updates über WLAN ausgeliefert werden.

Neben einer Bluetooth-Implementation, die nun den Austausch von Daten erlaubt enthält Android 2.2 Funktionen, um ein Android-Smartphone via USB-Verbindung als Modem zu nutzen. Alternativ kann das Smartphone zum mobilen WLAN-Hotspot werden.

Zeitgleich mit dem Erscheinen von Android 2.2 soll der Flash Player 10.1 für Android über den Android Market zur Verfügung stehen, so Adobe. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

© www.beyond-print.de

Apple: Weitere Klagen gegen HTC

25.06.2010, 11:48

Apple hat die laufende Patentklage gegen HTC nun erweitert. Zusätzlich zu den im März genannten 20 Patentverletzungen sollen nun noch zwei weitere Schutzrechte von dem taiwanischen Unternehmen verletzt worden sein. Dies geht aus der Klageschrift hervor, die Apple in Delaware bei einem US-Bezirksgericht eingereicht hat.

Apple listet darin vier Patente auf, von denen zwei bereits in der ersten Klage vom März enthalten sind. Die anderen beiden haben die Nummern 6.282.646 und 7.30.116 und beschreiben ein System, das die Bildschirmkonfiguration in Echtzeit ändern kann.

In der im März eingereichten Klageschrift wird HTC vorgeworfen, Patente verletzt zu haben, die die Benutzeroberfläche, die grundlegende Architektur und Hardware von Smartphones betreffen. “Wir können rumsitzen und der Konkurrenz dabei zusehen, wie sie unsere patentierten Erfindungen stiehlt, oder wir können etwas dagegen unternehmen”, so Apple-CEO Steve Jobs im März. “Wir halten Konkurrenz für förderlich, aber Wettbewerber sollten eigene Techniken entwickeln, statt unsere zu stehlen.”

HTC wies Apples Vorwürfe zurück und kündigte an, mit den US-Behörden zusammen zu arbeiten, um die Rechte und Technologien zu verteidigen. Die Reaktion auf Apples Anklagen gab HTC im Mai mit einer Gegenklage, wonach Apple fünf HTC-Patente verletzt haben soll.

In der vergangenen Woche hat die Behörde eine Überprüfung der Vorwürfe angekündigt: “Mit der Einleitung einer Untersuchung hat die ITC noch nicht entschieden, ob der Fall begründet ist”, so die ITC. Was unter anderem noch zu klären sei, ist, ob das von dem taiwanischen Unternehmen geforderte Verkaufsverbot von iPhone, iPads und iPods gerechtfertigt ist. (Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

© www.beyond-print.de

Apples iPhone 4 ist kein technisches Wunder

25.06.2010, 10:41

Seit gestern ist es in vielen Ländern der Welt erhältlich: Das neue iPhone 4. Der Ansturm auf die Läden war vergleichbar mit dem Run, den der Verkaufsstart des iPads auslöste. Erstaunlich ist das nicht zuletzt deshalb, weil viele Nutzer das iPhone kaum als neues technisches Wunder wahrnehmen.

Das zeigte eine internetworld.de-Umfrage unter 318 Usern. So feiern lediglich 14 Prozent der Umfrageteilnehmer Apples neues Smartphone als technisches Novum. Auf 43 Prozent der Teilnehmer wirkt das iPhone 4 wie alter Wein in neuen Schläuchen.

Der sich abzeichnende, neuerliche Verkaufserfolg kann wohl aber damit erklärt werden, dass ebenfalls 43 Prozent der User der Meinung sind, dass das iPhone seit der ersten Generation einen Kultstatus erreicht habe.

Sie halten Apples iPhone 4 für ein neues technisches Wunder? Stimmen Sie noch ab!

© www.internetworld.de

iPhone 4 Start: Erste Probleme bekannt

25.06.2010, 9:34

Nachdem gestern in den USA der Verkauf des neuen iPhone 4 begonnen hat, gibt es bereits einige Kunden die erste Probleme mit Apples neuem Smartphone haben. Welche das waren und was die Folgen davon sind, sehen Sie hier.

Da bereits zwei Tage vor offiziellem Verkaufsstart einige Kunden mit dem neuen Smartphone bedient wurden, war das erste Problem von technischer Natur. So ließ sich das iPhone 4 anfangs nicht ohne die Mithilfe des Herstellers aktivieren, da iTunes noch nicht korrekt eingestellt worden war.

Zudem sollen vereinzelt gelbe Flecken auf dem neuen Display zu finden sein. In dem Forum von Appleinsider wurde allerdings Entwarnung gegeben: Die Flecken seien durch ein Bindemittel entstanden, das Apple für die Verbindung von Glas und Display nutzt. Durch die geringe Zeit bis zum Kunden hätten die Flecken nicht genügend Zeit zum verdunsten, so hieß es.

Betreffend der Empfangsqualität des neuen iPhones war das dritte Problem: Die Verbindung soll außergewöhnlich oft Abbrechen, obwohl die in dem Gehäuse integrierte Antenne eigentlich deutlich bessere Leistung erzielen sollte. Apple äußerte sich diesbezüglich noch nicht.

Das letzte Problem ist offensichtlich und wurde von uns bereits berichtet: So gibt es Lieferschwierigkeiten, die zur teilweisen Verschiebung des Liefertermins führte. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

© www.beyond-print.de

Android-Smartphone Droid X

25.06.2010, 9:15

Mitte Juli will der amerikanische Smartphone-Hersteller Motorola ein neues Android-Smartphone auf den Markt bringen. Das Droid X kommt mit einem 4,3 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln.

Mit einer 8-Megapixel-Kamera können Videos im HD-Format 720p aufgenommen werden. Das Smartphone besitzt keine ausschiebbare Tastatur, jedoch soll das Schreiben über die Touchscreen-Tastatur durch Swype erleichtert werden.

Mit dem großen Bildschirm, DLNA-Fähigkeiten und HDMI-Ausgang soll sich das Droid X gut als Media-Zentrale eignen. 512 MB RAM und 8 GByte Flash-Speicher sind intern verbaut, mit microSDHC-Karten lässt sich der Speicher jedoch um 32 GByte erweitern. WLAN, Bluetooth und ein GPS-Empfänger dienen als Schnittstellen. Die Akkulaufzeit soll mit einer Kapazität von 1570 mAh für einen Arbeitstag reichen. Im Sommer folgt dann ein stärkerer Akku mit 1930 mAh.

Das Droid X wird von Motorola mit Android 2.1 ausgeliefert, im Sommer folgt dann Version 2.2 des mobilen Betriebssytems. Mit Android 2.2, das seit vorgestern verfügbar ist, ist das Gerät dann “Flash 10.1 ready”.

Das Droid X wird ab Mitte Juili bei US-Netzbetreiber Verizon Wireless erhältlich seinWann es in Deutschland erscheint, ist noch unklar. Der Preis beträgt bei einem Laufzeitvertrag mit Verizon Wireless rund 200 US-Dollar. Der Datentarif kostet zusätzlich 30 Dollar, die Freischaltung der Hotspot-Funktion verschlingt weitere 20 Dollar. (Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

© www.beyond-print.de

FTC-Auflagen nach Twitter-Sicherheitslücken

25.06.2010, 9:00

Nach zwei Hackerangriffen auf Twitter im Jahr 2009 hat die US-Aufsichtsbehörde FTC jetzt seine Untersuchung der Sicherheitspannen abgeschlossen. Das soziale Netzwerk hat in Zukunft verschiedene Auflagen zu erfüllen und muss sich auf 20 Jahre verpflichten, seine User nicht “in die Irre zu führen”.

Die FTC bemängelte in ihrem Untersuchungsbericht, dass Twitter den unautorisierten Zugang zu seinem System nicht ausreichend abgesichert habe. Neben strikteren Vorschriften zum Speichern administrativer Passwörter müssten diese auch in regelmäßigen Abständen ersetzt werden. Zudem solle die Zahl der Mitarbeiter, die Zugang zu den Login-Details haben, strenger eingegrenzt werden.

“Wenn ein Unternehmen seinen Kunden verspricht, dass persönliche Details sicher gespeichert werden, muss es auch dieses Versprechen halten”, sagte David Vladeck, Director des FTC Bureau of Consumer Protection. Twitter hat die Forderungen der FTC angenommen und verpflichtet sich, ein umfangreiches Sicherheitsprogramm umzusetzen, das von unabhängigen Prüfern im Zweijahresturnus untersucht werden wird.

In einem Blog-Beitrag versicherte Twitter, die Sicherheitsauflagen bereits intern angepasst zu haben. Bei den beiden Hackattacken auf Twitter handelte es sich um Vorfälle im Januar 2009, bei dem Hacker Zugriff auf die privaten Konten von hochprofiligen Mitgliedern erlangt hatten, sowie im April 2009, als das Hacker das Twitter-Administrations-Passwort geknackt hatten.

© www.internetworld.de