Kommunikation wird immer mobiler

13.07.10, 10:08

Steigerung um 13 Prozent gesehen auf das vergangene Jahr



Handys werden für immer mehr Menschen zum Standardgerät, wenn es ums Telefonieren geht. Jeder Bundesbürger telefonierte im vergangenen Jahr rund 37 Stunden mobil. Die Summe der Gesprächsminuten mit dem Handy stieg in Deutschland im vergangenen Jahr um 19 Milliarden auf 169 Milliarden Minuten.

Das entspricht einer Steigerung um rund 13 Prozent, wie der Verband Bitkom gestern auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur bekannt gab. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt. Das Wachstum soll sich nach Bitkom-Schätzungen in diesem Jahr in einer ähnlichen Größenordnung fortsetzen. Verantwortlich für den Boom sind insbesondere günstige Flatrates und Volumentarife. 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt.

Inzwischen gibt es in Deutschland über 110 Millionen Mobilfunkverträge. Damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt etwa 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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