Neuer Personalausweis kommt mit NFC

23.08.2010, 9:17

Lange Zeit war unklar, welches Unternehmen die neuen deutschen Personalausweise produziert, die ab dem 1. November in Deutschland ausgegeben werden. Nun kündigte das holländische Unternehmen NXP vergangene Woche an, dass man die Produktion vornehmen wird.

Die neuen Personalausweise in Deutschland werden nicht wi anfänglich vermutet mit RFID sondern mit einem NFC Chip ausgestattet sein. NFC steht dabei für Near-Field-Communication und ermöglicht die drahtlose Identifizierung und den Datenaustausch. Ab 1. November werden in Deutschland mit NFC ausgestattete Personalausweise herausgegeben im Chipkartenformat. Die alten, analoge Personalausweise, werden von da an nicht mehr verfügbar sein. Zum Einsatz kommen die SmartMX-Chips, die sich üner NFC auslesen lassen. Die Produktion wird in Hamburg stattfinden. Dort steht ein Werk von NXP welches sich vor vier Jahren aus ausgegliederten Philips-Halbleitersparte gegründet hatte.

Auf dem SmartMX-Chip werden neben Passbild, Vor- und Nachname auch die Nationalität, Geburtsdatum sowie -Ort, Nationalität und Adresse gespeichert. Freiwillig sind zudem die Speicherung der Fingerabdrücke möglich. Zum Einsatz kommen soll der neue Personalausweis vor allem bei Geschäften im Internet, da man sich so problemlos und schnell ausweisen kann. Neben den Fingerabdrücken kann auch ein Schlüssel für eine elektronische Signatur erstellt werden, die als rechtskräftige Unterschrift im Internet gilt.

Die neuen Personalausweise werden von der Bundesdruckerei hergestell, die Chips liefert NXP. Zur Sicherhei der Chips erklärte der NXP-Deutschland Geschäftsführer Rüdiger Stroh, dass der neue Personalausweis das sicherste Dokument sei, das man auf dem finden könne. (Daniel Schürmann | Quelle: heise.de)

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AR: Druck und Internet verbinden

23.08.2010, 9:10

Das Süddeutsche Zeitung Magazin (Ausgabe 33, seit Freitag zu haben) präsentiert seinen Lesern ein Medien-Erlebnis, das es in dieser Form noch nie gegeben hat. Gemeinsam mit den Augmented Reality (AR) Spezialisten metaio wurde ein ganzes Heft mit multimedialen Inhalten angereichert, die über ein Smartphone abgerufen werden können.

Woche für Woche zeigen die Medienmacher im SZ Magazin Geschichten mit ungewöhnlichen Ansichten und Aussichten. Eine völlig neue Perspektive auf das Magazin vermittelt das Augemented-Reality-Special. Mit Hilfe der Augmented Reality Technologie von metaio können iPhone und Android User zusätzliche, multimediale Inhalte abrufen, indem sie mit Ihrer Smartphone-Kamera bestimmte Artikel “ins Visier nehmen”. Schaut man durch die Handykamera auf das Coverfoto von Sandra Maischberger, die sich hinter ihren Händen versteckt, erscheint auf dem Display eine Animation mit der fröhlich lächelnden TV-Moderatorin.

In der Rubrik “Sagen Sie jetzt nichts”, dem Interview ohne Worte mit Lena Meyer-Landrut erscheinen hier Sprechblasen mit Kommentaren, die sich die Grand Prix Gewinnerin nicht verkneifen konnte. Und neben Axel Hackes Kolumne mit einer dreidimensionalen Animation von SZ-Magazin Illustrator Dirk Schmidt, gibt es noch ein weiteres Highlight: Die Redakteure und Autoren des SZ-Magazins verraten ihre Lieblingsorte in München, Berlin und Hamburg in einem virtuellen Stadtführer. Richtet der Leser die Kamera eines Smartphone in Hamburg, München oder Berlin auf seine Umgebung, sieht er Wegweiser zu Restaurants, Bars, Clubs Läden und Hotels in die reale Umgebung überblendet.

Um in den Genuss des AR-Specials zu kommen, müssen die Smartphone Besitzer nur den iTunes Store oder Android-Market ansteuern und sich den kostenlosen AR-Browser “junaio” von metaio herunterladen. Dieser vereint alle technologischen Komponenten, die für das Augmented Reality Erlebnis notwendig sind in einer App, die über so genannte Kanäle die unterschiedlichsten Inhalte anbietet. Mit dem “SZ-Magazin”-Kanal kann man die Animationen sehen und das Heft zum Leben erwecken: Mit dem Kanal “SZ-Magazin Lieblingsorte” z.B. kann man die Redaktionstipps in Berlin, Hamburg und München entdecken. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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Google übernimmt like.com

23.08.2010, 8:35

Google legte sich jetzt das Start-up like.com zu. Neben der Technologie zur visuellen Suche betreibt like.com verschiedene Informations- und Shoppingseiten im Bereich Mode. Was der Internetgigant mit der Übernahme strategisch bezweckt, ist unklar.

Die Übernahme wurde jetzt auf der Homepage von like.com bekanntgegeben. Während es bisher keine offiziellen Angaben zum Kaufpreis des Start-ups gibt, vermutet Techcrunch, dass Google rund 100 Millionen US-Dollar für like.com auf den Tisch gelegt hat. Zu like.com gehören neben der gleichnamigen visuellen Suchmaschine unter anderem das auf Streetstyle spezialisierte soziale Netzwerk Weardrobe, das Styling-Tool Couturious und das Modeportal Whattowear.

Brancheninsider rätseln, was Google mit seinem Schnäppchen in Zukunft anfangen wird. Offensichtlich interessiert sich das Unternehmen für visuelle Suche: Im April 2010 hatte Google bereits das britische Start-up Plink aufgekauft, das eine mobile visuelle Suchmaschine entwickelt hat. Erst kürzlich war darüberhinaus auch die Google-Bildersuche umfassend überarbeitet worden.

Unterdessen arbeitet Google außerdem an der Verbesserung seiner Suchmaschine. Nach Informationen von Techcrunch testet das Unternehmen gerade eine neue Funktionalität, bei der die ersten Suchergebnisse bereits angezeigt werden, während die User noch ihre Stichwörter in die Suchanfragebox schreiben.

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23.08.2010, 8:25

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Google öffnet Chrome Web Store für Entwickler

20.08.2010, 15:44

Google hat eine Vorabversion seines Chrome Web Store veröffentlicht. Entwickler können ab jetzt erste Apps hochladen und ausprobieren.

Nach dem Hochladen können Entwickler ihre Apps in Chrome installieren sowie Bezahlmethodik und Nutzer-Authentifizierungsfunktion integrieren, teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag mit. Das Angebot des Chrome-Stores soll sowohl kostenlose als kostenpflichtige Applikationen mit einem Mindestpreis von 1,99 US-Dollar umfassen. Zunächststeht der Bezahldienst allerdings nur Usern offen, die ein Konto in denUSA besitzen. Drei Produkttypen sind möglich: Applikationen, Themes undErweiterungen.

Die installierbaren Internetapplikationen sollenin allen gängigen Browsern laufen. Chrome-Nutzer haben allerdings dieMöglichkeit, ihren Browser anzupassen und Shortcuts zu erstellen.Kunden bezahlen die heruntergeladenen Apps über Google Checkout. AuchAbo-Geschäftsmodelle sollen von Google unterstützt werden.

Mit dem im Oktober startenden Angebot will Google dem App Store von Apple etwas entgegensetzen und versucht offenbar über den Preis, Entwickler für sich einzunehmen. Google willfür die angebotenen Anwendungen fünf Prozent des Kaufpreises plus 30Cent als “Aufwandsentschädigung” behalten. Zum Vergleich: Applekassiert 30 Prozent als Provision. Kritisiert wird zudem, dass neue Anwendungen nur langsam erscheinen. Für sein mobiles Betriebssystem Android hatte Google kürzlich zudem ein Baukastensystem zur Entwicklung von Applikationen bereitgestellt.

Ende November dieses Jahres will Google einen eigenen Tablet-PC auf den Markt bringen. Das mit dem Betriebssystem Chrome ausgestattete Gerät soll in Kooperation mit dem Telekomunternehmen Verizon angeboten werden.

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Neues Kapital für Playspan

20.08.2010, 15:19

Playspan sammelt seiner aktuellen Finanzierungsrunde 18 Millionen US-Dollar Investitionen ein. Der Marktplatz für virtuelle Güter will sich mit dem Neukapital den Einstieg in den europäischen und asiatischen Markt finanzieren.

Mit den Investitionen von Vodafone Ventures und Softbank Bodhi Fund sowie den Neueinlagen der bereits existierenden Investoren wie Menlo Ventures und anderen belaufen sich die Mittel von Playspan auf insgesamt 42 Millionen US-Dollar, berichtet Techcrunch.

Playspan bietet eine Plattform, auf der User virtuelle Güter und virtuelle Währungen aus mehr als tausend Onlinespielen und -welten kaufen, tauschen und verkaufen können. Virtuelle Güter sind Waren, die nur in Internetgames oder sozialen Netzwerken einen Wert haben, jedoch mit realem Geld bezahlt werden. Zudem können die Betreiber der Games über Playspan Zahlungen, Käufe und weitere Transaktionen abwickeln. Zudem betreibt das Unternehmen Shops für virtuelle Güter in sozialen Netzwerken.

Das Start-up, dessen Gründer der zwölfjährige Arjun Mehta ist, hat im laufenden Jahr bereits 100 neue Partnerschaften geschlossen und will sich vor allem auf dem asiatischen Gamingmarkt etablieren.

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Murdoch hält an Paid Content fest

20.08.2010, 14:01

Seitdem die Times nur noch gegen Bezahlung im Web zu lesen ist, wenden sich die User von dem britischen Nachrichtenmagazin ab. Verleger Rupert Murdoch lässt das kalt: Er will weitere Pubikationen seinen Hauses nur noch als Paid Content im Netz anbieten.

Der Medienkonzern News Corp bittet die Onlinleser der Times und Sunday Times seit Juli 2010 zur Kasse. Für einen Tageszugang müssen die User ein britisches Pfund (1,18 Euro) zahlen, das Wochenabo kostet zwei britische Pfund (2,37 Euro). Der Verlust an Leserschaft war drastisch: Von den 150.000 Nutzern, die sich in der kostenlosen Testphase angemeldet hatten, wurde nur jeder zehnte zu einem zahlenden Nutzer. Für Inhalte auf dem Onlineportal waren sogar nur 2.000 Personen zu zahlen bereit, der Rest nutzte Inhalte für mobile Endgeräte wie das iPad.

Von Oktober an soll auch das sonntäglich erscheinende Boulevardblatt News of the World seine Internetinhalte nur noch gegen Bezahlung freigeben. Wenig später soll das Massenblatt The Sun folgen, berichtet die Financial Times, die ebenfalls eine Registrierung für ihre allerdings kostenlosen Artikel schaltet.

Unter den deutschen Verlagen versucht vor allem Axel Springer, digitale Inhalte über Bezahlinhalte zu finanzieren. Mit dem Versuch, einen kostenpflichtigen Newsletter anzubieten, ist der Verlag jedoch gescheitert: “Welt Lage” wurde im Juli 2010 eingestellt. Der Dienst verschaffte für 2,90 Euro im Monat täglich einen Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage in Form einer Presseschau. Als Grund für das Aus nannte eine Sprecherin der Welt-Gruppe gegenüber internetworld.de, dass sich das Unternehmen auf mobile Anwendungen konzentrieren wolle und seine Ressourcen bevorzugt in diesem Bereich einsetze.

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T-Mobile G2: Android-Handy angekündigt

20.08.2010, 13:55

T-Mobile hat in den USA hat den Nachfolger des Android-Smartphones G1 angekündigt. Das Gerät trägt den Namen G2 und soll durch Android die Dienste von Google optimal unterstützen. Viel mehr zu den technischen Details ist noch nicht bekannt.

Mit dem G2 will sich T-Mobile an dem aktuellen Markt orientieren. So soll das Gerät die 4G-Netze unterstützen, die den Zugriff auf das mobile Internet noch schneller machen. Durch den Einsatz des Betriebssystems Android will man die Google-Dienste integrieren.

Bereits damals gab es viele Gerüchte rund um den Nachfolger des G1. Ein mögliches Foto des Geräts zeigt eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Android soll in Version 2.2 auf dem Gerät zum Einsatz kommen.

Wer an dem Gerät interessiert ist, und über Neuigkeiten informiert werden will, kann sich auf einer eigens dafür eingerichteten Homepage anmelden. Innerhalb der nächsten Wochen sollen dann, so T-Mobile, weitere Details zu dem Smartphone bekannt werden. (Marco Schürmann |

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Guided Tours auf der dmexco 2010

20.08.2010, 12:48

Wer am 15. und 16. September 2010 an einer Guided Tours über die dmexco teilnehmen will, kann sich jetzt dafür anmelden.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft startet die Anmeldung für die Guided Tours auf der dmexco 2010. Ab sofort können sich Fachbesucher für die themenspezifischen Rundgänge kostenfrei anmelden. Auf insgesamt achtzehn Touren an zwei Tagen führen Branchenexperten über die Koelnmesse. Jede Tour deckt einen bestimmten Themenbereich ab – von Affiliatemarketing bis Targeting.

Am ersten Messetag findet zudem das “dmexco Corporate Finance Partners Entrepreneurs & Investors Get-Together” statt, mit dem die Messe Unternehmen der digitalen Wirtschaft und Investoren zusammenführen will.

Vor einer Woche hatte die dmexco bekannt gegeben, mit dem Art Directors Club (ADC) als Partner das Thema digitale Kreativität künftig auszubauen. Anhand außergewöhnlicher Beispiele, Thesen und Diskussionen sollen die noch unausgeschöpften kreativen Möglichkeiten sowie revolutionäre Ansätze für die Zukunft aufgezeigt werden.

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RIM will Millennial Media kaufen

20.08.2010, 11:54

RIM möchte sich ein mobiles Anzeigennetzwerk zulegen und interessiert sich für das US-amerikanische Unternehmen Millennial Media. Bisher ist dem Blackberry-Hersteller allerdings der Kaufpreis noch zu hoch.

Das kanadische Unternehmen soll sich bereits seit Monaten in Verhandlungen mit Millennial Media befinden. Mit dem Aufkauf des Anzeigennetzwerks würde RIM mit seinen Konkurrenten Apple und Google gleichziehen. Beide Unternehmen haben sich über den Aufkauf von Anzeigennetzwerken im Geschäft mit mobilen Anzeigen etabliert.

Offizielle Bestätigungen der Verhandlungen liegen weder von RIM noch von Millennial vor. Streitpunkt des Deals sei aber die Kaufsumme des Anzeigennetzwerks, so das Wall Street Journal. Businessinsidern zufolge verlange Millennial, auch vor dem Hintergrund der lukrativen Übernahmen der Ad-Netzwerke AdMob und Quattro durch Google beziehungsweise Apple, zwischen 400 und 500 Millionen US-Dollar.

Google hatte für AdMob insgesamt 750 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt. Apple kam mit rund 300 Millionen US-Dollar für Quattro Wireless etwas günstiger davon und stellt das Anzeigennetzwerk ab Ende September 2010 komplett ein.

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