Microsoft erforscht neue Bedienung

01.09.2010, 11:39

Forscher von Microsoft Research suchen momentan nach einer sinnvollen Bedienung von Computer-Mäusen mit Multitouch-Funktionen. Vor allem neue Interaktionsmodelle sollen entwickelt werden.

In einem von den Wissenschaftlern veröffentlichten Forschungspapier wurde festgestellt, dass in Mutlitouch-Mäusen zwar ein großes Potenzial steckt, die Vorteile beider Bedienungsarten, der Touch-Bedienung und der von traditionellen Mäusen, zu vereinen, doch können die bisher existierenden Prototypen und Produkte die Technologie nur kaum ausnutzen.

Mit einem Hardware-Prototypen arbeiten die Wissenschaftler daher an vier verschiedenen Interaktionsmodellen, die neben dem Maus-Cursor auch die Position der Finger des Anwenders auf dem Multitouch-Sensor anzeigen.

Mit dem Prototypen lassen lassen sich nur anhand des Maus-Zeigers die Hand- und Fingerpositionen anzeigen, die für die Bedienung des Rechners genutzt werden. Erste Tests ergaben aber, dass die Anwender mit dem Gerät langsamer arbeiten als mit einer herkömmlichen Drei-Tasten-Maus. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Smartphones als Infoquelle zu neuen Produkten

01.09.2010, 11:02

Rund 80 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer informieren sich regelmäßig mobil über Produkte, jeder zweite davon hat bereits einmal einen Kauf über das Handy getätigt. Für Preisvergleiche werden vor allem Apps genutzt.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Mobile Commerce Insights 2010″ der Marktforscher phaydon, Interrogare und der Kölner Agentur denkwerk, die am 15. September 2010 erscheint. Demnach sind es vor allem die klassischen E-Commerce-Produkte wie Bücher, CDs und DVDs, die über das Handy eingekauft werden – gefolgt von Fahrkarten, Veranstaltungskarten und Flügen.

Die Hälfte der mobilen Bestellungen wurde über den Browser des Smartphones getätigt, Apps kamen hingegen verstärkt beim Preisvergleich zum Einsatz. Die Abwicklung klappt gut: 89 Prozent der mobilen Shopper waren im Anschluss an den Kauf mit der Abwicklung der mobilen Bestellung zufrieden, kritisiert wurde hingegen vor allem die Tatsache, dass viele Websieiten noch nicht für eine Smartphone-Nutzung optimiert und entsprechend schwer zu bedienen sind.

Auf die Frage, was sich Mobile-Commerce-User für die Zukunft erwarten, äußerten 58 Prozent den Wunsch nach optimierten Webseiten, 51 Prozent forderten mehr Apps. 41 Prozent finden das Anzeigen von Shops in der Nähe nützlich, 40 Prozent Hinweise auf besondere Angebote. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 927 deutsche Smartphone-Nutzer befragt, darüber hinaus wurde eine mobile Befragung von 550 deutschen Mobile Commerce-Nutzern durchgeführt.

Laut einer Studie des britischen Technologieanalyseunternehmens Garnter waren knapp ein Fünftel aller weltweit verkauften Handys im zweiten Quartal 2010 Smartphones. Eine gemeinsame Erhebung von Google und der Otto Group geht unterdessen davon aus, dass im Jahr 2012 bereits jeder vierte Deutsche ein Smartphone besitzen und damit regelmäßig online einkaufen wird.

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Myspace verbindet mit Facebook

01.09.2010, 10:47

Am 30. August teilte MySpace mit, dass Nutzer beider Netzwerke ab sofort ihre Profile synchronisieren können. Das bedeutet, dass Statusmeldungen und Inhalte, die bei MySpace gepostet werden, automatisch bei Facebook und Twitter erscheinen können. Allerdings erfolgt die Synchronisation nur einseitig – Statusupdates des Facebook-Accounts werden im MySpaces Stream nicht angezeigt.

Die neue Synchronisierungsmöglichkeit bringt für die Netzmitglieder neue Vorteile. Somit werden die MySpace-Künstler begünstigt, denn jetzt können sie eine direkte Verbindung zwischen ihren MySpace-Musik-Seiten und den Facebook Fan-Seiten aufbauen. Somit wird die Kommunikation mit ihren Fans erleichtert und gleichzeitig ein erleichterter Zugang zu ihren Kunstwerken garantiert.

Der Grund für die Einführung dieser Funktion ist, dass Myspace seit einer gewissen Zeit mehr als eine Künstler Plattform versucht zu präsentieren. Die Funktionalität ihrer Medienbibliotheken ist für die Musiker unumstritten. Facebook hat auch kein großes Interesse in diesem Bereich gezeigt, deswegen hält MySpace an seine sichere Zielgruppe fest. Damit will der Sozialnetzwerkbetreiber das Risiko verringern, dass weitere Nutzer an die Facebook-Fan-Seiten verloren werden.

Noch damals war MySpace der Führer im Bereich sozialer Netzwerke. Mit Facebooks Erscheinen im Internet haben aber die schlimmen Zeiten für die News-Corp-Tochter begonnen. Mit ihren 500 Mio. Nutzer wurde Facebook zu einem unschlagbaren Konkurrent. Letztes Jahr ist es beim Rupert Murdocks Unternehmen sogar zu Personalabbau gekommen: ein Drittel der Mitarbeiter wurde damals entlassen. Der jetzige Schritt ist deshalb eine sinnvolle Lösung. (Milena Stoimenova | Quelle: sueddeutsche.de)

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Infos zu Apples neuen iPods

01.09.2010, 9:52

Für den heutigen Mittwoch hat Apple um 19 Uhr deutscher Zeit eine Veranstaltung angekündigt auf dem nach bisher unbestätigten Gerüchten auch neue iPods sowie möglicherweise Apples iTV vorgestellt werden wird. Wir haben nun brandneue Informationen zu dem neuen iPod Nano.

Im Gegensatz zum klassischen iPod Touch der sicherlich neu aufgelegt wird und wie das neue iPhone 4 aussehen wird, soll der iPod Nanon eine Generalüberholung bekommen. So tauchte kürzlich ein neues 1,7 Zoll Touchscreen auf, der als Ersatzteil für den neuen iPod Nanon gilt. Nun ist auch noch eine neue Schutzhülle im Internet bestellbar, die ebenfalls genau auf den neuen 3x3cm iPod Nano passen würde. Die neueste Geräteversion dürfte nun die Bezeichnung “6. Generation” tragen.

Der neue iPod Nano soll nach aktuellen Spekulationen mit einem iPod-Standard-30-Pin-Dock ausgestattet sein und sich damit auf allen aktuellen Docking-Stationen nutzen lassen. Der Touchscreen benutzt fast die komplette Vorderseite des Geräts. Möglich wäre, dass er mit Apples neuem Retina Display ausgestattet ist. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com, gizmodo.com, engadget.com

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AOL kauft Rally Up

01.09.2010, 9:05

AOL legt sich das Start-up Rally Up zu. Die Übernahme ist ein erster Schritt in der “Mobile-First”-Initiative des Internetunternehmens: In Zukunft will AOL Anwendungen auf den Markt bringen, die primär für den Gebrauch auf mobilen Geräten entwickelt wurden.

AOL will Applikationen anbieten, die speziell für mobile Geräte zugeschnitten wurden und nicht Mobilversionen von Desktop- oder webbasierten Anwendungen darstellen. Zu diesem Zweck investiert das Internetunternehmen jetzt in die Übernahme von Rally Up. “Das Dazustoßen von Rally Up-Fachkräften aus dem Bereich der mobilen Produktentwicklung wird AOL die Initialzündung geben, seine “Mobile-First”-Initiative in Gang zu setzen”, heißt es dazu von AOL.

Das neun-Köpfe-starke Team des Applikationsentwicklers soll komplett in die AOL-Organisation übergehen und an den neuen Leiter des Mobilbereichs bei AOL, David Temkin, berichten. Rally Up wurde 2009 gegründet und hat bisher zwei Applikationen auf den Markt gebracht.

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Lage der deutschen Druckindustrie

01.09.2010, 8:45

Nach einigen Monaten in denen sich die aktuelle Geschäftslage der deutschen Druckindustrie abgeschwächt hat, wird die Lage nun deutlich besser eingeschätzt: um 12 Prozentpunkte gingen die Werte nach oben. Im Saldo sind nur noch 23 Prozent der Druckunternehmer unzufrieden mit ihrer Geschäftslage.

Die Bewertungen für die Nachfrage, Produktionsentwicklung und die Auftragsbestände im Vormonat haben sich deutlich verbessert, nur die Produktionsentwicklung wird noch negativ eingeschätzt. Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Geschäftslagebeurteilung allerdings bereits den vierten Monat in Folge positiv und steigt weiter an, liegt derzeit bei +22 Prozent. Ungefähr 35 Prozent der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge sind um 7 Prozentpunkte verbessert, aber mit –14 Prozent noch nicht zufriedenstellend.

Das Geschäftsklima ist unterdessen nahezu unverändert bei –8 Prozent. Zwar zieht die verbesserte Geschäftslagebeurteilung nach oben, aber die Korrektur der als zu optimistisch empfundenen Geschäftserwartungen des Vormonats drückt nach unten. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft sind weiter ein kleiner Lichtblick, denn sie blieben unverändert bei +4 Prozent.

Die sehr optimistischen Erwartungen für das nächste halbe Jahr vom Vormonat im August wurden unterdessen um 11 Prozentpunkte auf +9 Prozent nach unten korrigiert. Immerhin bleiben sie positiv, im gleichen Vorjahresmonat lagen sie noch bei negativen 8 Prozent. Nur noch 18 Prozent der Unternehmer erwarten eine verbesserte, 9 Prozent eine verschlechterte Geschäftslage, 73 Prozent erwarten keine Änderungen. (Daniel Schürmann | Quelle: bvdm-online.de)

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Erstes Tablet mit 3D-Display

01.09.2010, 8:37

Das südkoreanische Unternehmen i-Station kündigte kürzlich sein erstes 3D-Tablet an. Das “Z3D” bietet einen Sieben-Zoll-Touchscreen mit 800×480 Pixel. In Südkorea soll das Android-Gerät im November für umgerechnet knapp 400 Euro auf den Markt kommen. Für den 3D-Effekt wird jedoch eine Brille benötigt.

Das Z3D setzt auf einen mit 720 MHz getakteten 8901-Prozessor des koreanischen Herstellers Telechips und 256 Megabyte Arbeitsspeicher. Das als Medientablet konzipierte Gerät unterstützt WLAN und Bluetooth. Für Filme und andere Inhalte bietet es 32 oder 64 Gigabyte internen Speicherplatz. Das Tablet ist auch zur Wiedergabe von Full-HD-Videos in 1080p-Auflösung geeignet, wofür freilich wie bei Smartphones ein externes HD-Display zu empfehlen ist. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 zum Einsatz.

Besonders auftrumpfen will i-Station freilich damit, dass das Display neben 2D- auch 3D-Wiedergabe unterstützt. Wie im Kino oder bei aktuellen 3D-Fernsehern ist dazu aber eine passende Brille erforderlich. Fraglich, ob dies bei einem mobilen Gerät Sinn macht. Denn es gibt bereits erste Hersteller die Smartphones (und für die Zukunft auch Tablets) mit brillenlosen 3D-Displays angekündigt haben. So plant Sharp noch für dieses Jahr ein 3D-Handy. Aktuellen Gerüchten zufolge soll die dort genutzte Parallaxenschranken-Technologie auch bald zum Einsatz kommen, um ein brillenloses 3D-Tablet für räumliche Effekte verwenden zu können.

Sharp könnte jedoch ein chinesischer Hersteller zuvor kommen. So hat Fuzhou Rockchip Electronics bereits den Prototypen eines brillenlosen 3D-Tablets namens “Supernova X1″ vorgeführt. Das Unternehmen ist diese Woche als Aussteller auf der IFA in Berlin vertreten und hat angeblich das 3D-Gerät im Messegepäck. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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Gewinnerfoto: Cross-Processing Gewinnspiel

01.09.2010, 8:37

Wie versprochen zeigen wir euch heute das Gewinnerfoto unseres “Cross-Processing” – Gewinnspiels. Uns haben viele schöne Werke erreicht mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen. Die Einsendungen zeigten uns wie unterschiedlich man den Effekt anwenden kann und wie viele verschiedene Stimmungen man damit erreichen kann.
Eines dieser Bilder gefiel uns besonderns gut und erreichte uns noch rechtzeitig in letzter Sekunde …

Peter hat uns dieses tolle Foto geschickt und damit den 30€ Druckgutschein bei uns gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.