Tablet Textbook zum Jahresende

29.09.2010, 9:08

Im Juni sorgte das Dual-Screen-Tablet mit zwei 14-Zoll-Displays des Unternehmens KNO für große Augen. Nun will man ein Tablet Textbook mit nur einem einzigen Bildschirm vorstellen und spricht vom weltweit ersten Gerät seiner Art – vermutlich weil man sich auf den Lehr- und Lernbereich konzentrieren will. Daher auch der Name “Textbook”.

Sowohl das Dual- als auch das Single-Screen-Gerät sollen noch bis Ende diesen Jahres auf dem Markt käuflich zu erwerben sein. Gerade erst konnte das Unternehmen neue Finanzquellen eröffnen – wodurch die angepeilten Termine als “machbar” einzustufen sind. Die Pressefotos von KNO zeigen, dass es sich bei dem Single-Screen Gerät wohl nur um eine Hälfte des Dual-Screen Geräts handelt. Daher wird das vorgestellte Tablet Textbook ein 1,41 kapazitiven Multitouch-IPS-Bildschirm mitbringen, der mit 1440×900 Pixeln auflöst Das Gewicht dürfte deutlich über dem des iPads liegen, vermutlich bei 1,2 Kilogramm.

Ziel des Single-Screen-Geräts soll es sein, einer größeren Menge an Kunden ein potentielles Gerät anbieten zu können, um so schnell Geld in die Unternehmenskassen zu spülen. Jedoch gab KNO keinen Preis für seine beiden Geräte bekannt. Zuletzt sprach man von einem möglichen Preis unter der magischen 1000 US-Dollar-Marke. Wie weit darunter, lässt sich nicht sagen. Und ob das halbierte Dual-Screen-Gerät mit nur einem Display dann auch die Hälfte kosten wird, sei ebenfalls dahingestellt. Doch die Zielgruppe ist klar: Schüler und Studenten, für die man zudem eine Lernplattform anbieten möchte. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

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AOL kauft Thing Labs

29.09.2010, 8:58

AOL gab nun offiziell die Übernahme des Softwareentwicklers Thing Labs bekannt. Über den Hersteller der Brizzly-Software will das Internetunternehmen die sozialen Aktivitäten und die Vernetzung auf seinen Seiten anschieben.

In der nächsten Zeit wolle AOL verschiedene Aspekte der Brizzly-Produkte in seinem Lifestream und im Instant Messenger integrieren. Das Brizzly-Team geht dazu in der AOL Comsumer Applications Group auf. Thing Labs-Gründer und CEO Jason Shellen und VP Product und Engineering, Christopher Wetherell, werden die Leitung der AIM Product Suite übernehmen.

“Wir müssen unsere Herangehensweise an das Kundenerlebnis fundamental verändern”, sagte Brad Garlinghouse, Präsident der AOL Consumer Applications Group. “Das Team von Thing Labs hat eine Vision und Erfolgsgeschichte, von denen wir glauben, dass sie die Messenger-Welt wahrlich revolutionieren werden.” Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt. Schon vor zwei Wochen waren Berichte über eine mögliche Übernahme von Thing Labs durch AOL durchgesickert.

Neben der Thing Labs-Übernahme hat AOL zudem das Techblog Techcrunch akquiriert, über dessen Übernahme bereits spekuliert wurde. Techcrunch-Gründer Michael Arrington erklärte in einem Blog-Beitrag die Beweggründe für den Verkauf: “Indem wir an AOL verkaufen, müssen wir uns nie wieder mit technischen Problemen auseinandersetzen, und ich könnte mich auf das Schreiben statt auf das Bewältigen anderer Sachen konzentrieren.”

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RIM stellt PlayBook Tablet vor

29.09.2010, 8:27

Wie vergangene Woche vermutet, hat Research in Motion (RIM) auf seiner jährlichen BlackBerry Developers Conference sein erstes Tablet-Gerät vorgestellt. Es trägt den Namen “PlayBook”, bringt ein 7 Zoll Multitouch-Display mit und ein neues Betriebssystem, welches auf QNX basiert (und von RIM kürzlich aufgekauft wurde). Wir haben weitere Infos und Fotos zum Gerät.

Das Tablet-Gerät wird als erstes “professionelles Tablet” angepriesen, besitzt ein 7 Zoll-Display und eine Auflösung von 1024×600 Pixel. Ein Cortex A9 Dual-Core 1 GHz Prozessor treibt das kapazitive Multitouch-Gerät an und wird unterstützt von 1GB RAM. Zudem sind zwei Kameras verbaut – eine 3 Megapixel-Kamera die nach vorn gerichtet ist sowie eine nach hinten gerichtete 5 Megapixel-Kamera. Beide lassen sich für Foto- und Videoaufnahmen nutzen – Videotelefonie soll zudem möglich sein. Das PlayBook wird es wohl mindestens in zwei Varianten geben – mit 16 und 32 GB internem Speicher. 1080p Videowiedergabe soll möglich sein, ebenso ein HDMI-Port zur Ausgabe auf einem Fernseher. Bluetooth und WiFi 802.11bgn sind ebenfalls verbaut. Zuletzt bietet das knapp 400 Gramm leichte Gerät noch einen MicroUSB-Anschluss.

Das Interface erinnert laut Engadget an eine Mischung aus Palms WebOS sowie RIMs eigenem BlackBerry OS und soll Multitasking unterstützen. Ein Abgleich zwischen einem bereits vorhandenen BlackBerry Smartphone soll Problemlos möglich sein – alle Daten sollen syncron gehalten werden, so RIM. OpenGL sowie HTML5 werden unterstützt, sodass auch Spiele und aktuelle Webtechniken nicht zu kurz kommen dürften. Auch Flashunterstützung und Adobe AIR ist mit eingebaut.

Einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht – RIM sprach von Anfang 2011. Wie viel das Gerät letztlich kosten wird, gab man auch nicht bekannt. Weitere Fotos und einige zusätzliche Informationen zum Gerät finden Sie unter dem nachfolgenden Quelllink bei den Kollegen von Engadget. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

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Mehr Mietaufträge in Millionenhöhe bei erento

29.09.2010, 8:21

Das Vermietungsportal erento konnte die Zahl der Mietgeschäfte in Millionenhöhe im zurückliegenden Jahr steigern. Von den 10.000 Unternehmen, die ihre Produkte über das Portal vermieten, konnten 274 bereits ein Geschäft im siebenstelligen Bereich abschließen.

Im September 2009 erzielten lediglich 75 Unternehmen einen so hohes Mietvolumen. Auf erento werden rund 1,2 Millionen Mietartikel wie Geräte oder Fahrzeuge angeboten. “Der Trend, das eigene Geschäft auf das Internet auszuweiten, ist seit Jahren ungebrochen. Wer als Vermieter einen Marktplatz sucht, bei dem er regionale, nationale und internationale Neukunden gewinnen möchte, ist bei erento genau richtig”, sagt Oliver Weyergraf, CEO des Mietmarktplatzes. erento erreicht rund 1,1 Millionen Besucher pro Monat.

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Googles Blick in die Zukunft des Display Advertising

29.09.2010, 8:17

In einer Grundsatzrede anlässlich einer Branchenkonferenz in New York blickt Google in die Glaskugel: Die Displaywerbung der Zukunft wird Videocontent vor allem über Cost-per-View abrechnen, zum Großteil über soziale Medien ablaufen und sich zu einer milliardenschweren Branche entwickeln. Dabei wird mobile Werbung das Hauptmedium werden, über das User mit Marken in Kontakt treten.

Insgesamt sieben Voraussagen wagt Google für die Zukunft der Displaywerbung, so Neal Mohan, Vice President Product Management und Barry Salzman, Managing Director Media and Platforms im Google-Blog. Demnach werden die Hälfte aller Anzeigenkampagnen Videoinhalte zeigen, bei denen Werbende nur zahlen, wenn User die Werbung abspielen. 50 Prozent aller Anzeigen werden zukünftig über Echtzeit-Gebote platziert werden.

Angesichts des rasanten Wachstums der Mobilwerbungsbranche sagt Google voraus, dass die Werbung auf und über Smartphones an die erste Stelle der Werbemedien treten wird. Die Messbarkeit der Werbewirksamkeit wird im Gegensatz zu heute in der Zukunft mit fünf Metriken quantifiziert werden.

Zwei Drittel der Onlinewerbung wird sozial sein: Anzeigen erhalten Funktionen wie Kommentare, Weiterleitung, Empfehlung oder Abonnieren und finden in verschiedensten Formaten auf Webseiten und in sozialen Communities statt. Dies wird auch den Einsatz von Rich-Media-Formaten ankurbeln, die 2015 schon in 50 Prozent aller Displayanzeigen verwendet werden.

“Alle diese Entwicklungen machen das Display Advertising smarter und sexier und werden die Erträge der Publisher pushen. Display Advertising wird sich in den nächsten fünf Jahren zu einer 50 Milliarden US-Dollar-schweren Industrie entwickeln.”

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AOL hat Interesse an Techcrunch

28.09.2010, 16:07

Hat Michael Arrington keine Lust mehr auf Techcrunch? Der Gründer eines der einflussreichsten Technikblogs verhandelt mit AOL über eine Übernahme.

Von Verhandlungen berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf interne Quellen. Arrington habe sich zudem kürzlich frustriert über das Bloggen geäußert. Bereits vor Jahren hätten beide Parteien über einen Verkauf gesprochen – damals ohne Ergebnis. Über finanzielle Details ist noch nichts bekannt.

AOL sei auf der Suche nach spannenden Inhalten über Technik “Dinge wie Engadget, in diesem Bereich wollen wir noch mehr”, zitiert das Journal CEO Tim Armstrong. Bereits 2005 hat der Konzern eine Reihe Blogs aufgekauft, darunter Techcrunch-Konkurrent Engadget.

Techcrunch wurde 2005 von Arrington gegründet und gewann schnell an Einfluss. Bekannt wurde das Blog, als es als erster die Übernahme von Youtube durch Google meldete. Das Unternehmen aus San Francisco hat 40 Mitarbeiter und wird seit 2007 von CEO Heather Harde geleitet.

Der Internetkonzern ist auf Einkaufstour, um sein Angebot für die User attraktiver zu machen. Anfang dieses Monats gaben Google und AOL die Verlängerung ihrer Suchvereinbarung bekannt. Für die nächsten fünf Jahre wird Google weiterhin seine Suchdienste dem Content-Netzwerk zur Verfügung stellen, die Partnerschaft wird auch auf den Mobilbereich und Youtube ausgeweitet.

Das Unternehmen soll sich zudem in Abschlussverhandlungen zur Übernahme des Softwareentwicklers Thing Labs befinden, um sich wieder stärker im Bereich Social Media engagieren.

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econda misst für neckermann.ch

28.09.2010, 15:31

Um die Effizienz seiner Onlinemaßnahmen zu überprüfen, setzt der Schweizer Onlineshop neckermann.ch nach dem Relaunch seiner Webpräsenz auf econdas Shop Monitor. Mithilfe von Echtzeitauswertungen sollen speziell die Marketingmaßnahmen künftig besser gesteuert werden können.

Zugleich will die Schweizer Tochter der deutschen Neckermann-Gruppe mit der Analyselösung seinen Webshop weiterentwickeln. Dazu sollen die Prozesse und die Steuerung des Shopsystems optimiert werden. Mit einem speziellen Assistenten sollen sich künftige Onlinekampagnen besser planen lassen. Zudem lassen sich die dazu nötigen Analysen und Auswertungen an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Über das Assist-Feature kann neckermann.ch zudem alle eingesetzten Marketingkanäle zusammen mit den entsprechenden Kampagnen abbilden und regulieren. Damit soll sich die komplette Customer Journey der Shopbesucher darstellen lassen, wodurch Kampagnen effektiver ausgesteuert werden können.

“Da wir nur selektiv unterstützend Printkataloge einsetzen, muss unser Onlineshop für alle Besucher und Kunden einfach und intuitiv bedienbar sein. Im Zuge des Relaunch haben wir uns auf die Suche nach einem Web-Analyseanbieter gemacht, mit dem wir neckermann.ch weiter vorantreiben und entwickeln können, um das hohe Niveau zu halten. Unsere Wahl fiel dabei auf econda. Besonders schätzen und profitieren wir von der Flexibilität der Analysemöglichkeiten, den detaillierten Segmentierungsmöglichkeiten sowie von den Möglichkeiten zur Individualisierung von Reports“, erklärt Dirk Gaffrontke, IT & Systeme bei neckermann.ch.

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iS3 will mit asknet international expandieren

28.09.2010, 13:38

Das US-Unternehmen iS3 will künftig seine Sicherheitssoftware weltweit vertreiben und nutzt dazu die Plattform von asknet. Der E-Commerce-Dienstleister wird dazu mehrere Shops aufsetzen, die jeweils auf die regionalen Märkte abgestimmt sind.

Die einzelnen Shops, die auf einer gemeinsamen Plattform basieren, werden jeweils an die regionale Steuergesetzgebung und die speziellen Anforderungen hinsichtlich Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und die Nutzerbedürfnisse angepasst. Damit ist es zudem möglich, in den einzelnen Ländern die Zahlung mit Landeswährung zu ermöglichen. iS3 will zunächst eigene Shops in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien starten.

“Wir hatten einige E-Commerce-Plattformen analysiert. Danach bestand für uns kein Zweifel mehr, dass asknet das richtige Unternehmen ist, um uns bei der Expansion unserer internationalen Vertriebs- und Marketing-Initiativen zu unterstützen”, erklärt Rick Trefzger, CEO von iS3. Mark R. Begin, Präsident der amerikanischen Konzerntochter asknet Inc. ergänzt: “iS3 hat unglaublich gute Arbeit darin geleistet, ihr Produkt Stopzilla an nordamerikanische Endkunden zu verkaufen. Wir freuen uns darauf, iS3 darin zu unterstützen, ihre globale Reichweite zu erhöhen.”

iS3 entwickelt seit 1991 Sicherheitslösungen für Privatanwender und kleine Unternehmen. Das bekannteste Tool der Softwareschmiede ist die Anti-Spyware Stopzilla, die weltweit bereits mehr 25 Millionen Mal heruntergeladen wurde.

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Untersuchungen gegen Apple eingestellt

28.09.2010, 13:26

Apple hat nun nichts mehr zu befürchten. Die beiden Voruntersuchungen der EU-Kommission wurden eingestellt. Laut dem zuständigen Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia habe Apple die Bedenken der Behörde durch jüngste Aktionen zerstreut.

Die erste nun eingestellte Untersuchung behandelte die neuen Klauseln des cupertinischen Computerherstellers, die einige Tools zur App-Entwicklung verboten haben. Diese Änderung wurde von der EU-Kommission als Einschränkung des Wettbewerbs gesehen. Apple hat jedoch in diesem Monat die Klauseln wieder entfernt und erlaubt nun fast alle Entwicklerwerkzeuge.

Die zweite Untersuchung behandelte die Reparaturbedingungen des iPhones. So gab man bisher vor, dass ein Gerät in dem Land repariert werden muss, in dem es erworben wurde. Damit für die Nutzer keine weiteren Umkosten entstehen und diese damit zufriedener sind, hat Apple nun dies auch geändert, solange man das iPhone innerhalb der EU gekauft hat, kann man es auch überall reparieren lassen.

Die EU-Kommission um den Wettbewerbskommissar Almunia zeigte sich durch die Änderungen zufrieden: “Apples Reaktion auf die vorläufigen Untersuchungen zeigt, dass die EU-Kommission diese Wettbewerbsregeln nutzen kann, um am Markt schnelle Ergebnisse mit klaren Vorteilen für die Kunden zu erzielen, ohne eine formale Untersuchung einleiten zu müssen.” (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Tools für Social Media

28.09.2010, 12:22

Welche Tools erleichtern Firmen das (Über-)Leben in der Social-Media-Welt? Eine Liste veröffentlichte Mitch Joel, Social-Media-Experte und Gründer der Marketingagentur Twist Image, auf dem Shop.org Annual Summit in Texas.

“Was Social Media sozial macht, ist nicht die Möglichkeit, mit anderen Nutzern kommunizieren zu können, sondern Inhalte zu teilen. Sie kreieren menschliche Filter für Content”, so Joel in seiner Ansprche. Doch trotz aller Filter sei die Menge an Inhalten überwältigend. “Es gibt Tonnen von Informationen da draußen. Der Trick ist, sie zu verwalten.” Hier seine Übersicht über die 31 wichtigsten Social-Media-Tools:

Google Reader

Damit lassen sich alle Inhalte bequem auf einer Seite aggreggieren. Das zeitaufwändige Surfen auf Dutzenden von Sites entfällt. Stattdessen erfahren Newsfeed-Abonnenten automatisch, wenn sich auf einer für sie relevanten Webseite etwas Neues tut. Das funktioniert übrigens auch für die Konkurrenzanalyse: Bietet ein Unternehmen selbst nämlich keine RSS-Feeds an, kann Google Reader sie selbst generieren. Darüber hinaus ist der Reader mit Funktionen wie “like” oder “share” auch ein mächtiges Social-Media-Tool mit großer Relevant für die eigene SEO-Positionierung.

Google Alerts

Mit diesem Dienst lassen sich alle News abonnieren, die Google zu einem bestimmten Suchbegriff findet – egal ob Marken-, Produktnamen oder die Namen der Konkurrenz. Die Alerts lassen sich auch in den Google Reader integrieren.

Googles erweiterte Suchfunktionen

Unternehmen können nicht nur recherchieren, wer was über sie spricht, sondern auch den Zeitraum begrenzen – beispielsweise auf die vergangenen 24 Stunden oder die vergangenen sieben Tage. Die Funktion “Verwandte Suchbegriffe” gibt darüber hinaus Anhaltspunkte dafür, mit welchen Begriffen die Nutzer das eigene Unternehmen suchen könnten.

Google Blogsearch

Erste Adresse, wenn es darum geht zu analysieren, was die Blogosphere über das eigene Unternehmen, Produkte und Konkurrenten schreibt.

Icerocket.com

Die Webseite ergänzt die Suchergebnisse von Google Blogsearch.

Technorati

Ein mächtiges Tool, um den aktuellen Status Quo der Blogosphere zu erfahren. Hier lassen sich beispielsweise auch die Top-100-Blogs abrufen.

Socialmention.com

Das Tool gibt interessante Einblicke in die Stimmung, die in der Blogosphere zu einem Unternehmen oder einem Schlagwort herrscht, welches die wichtigsten Suchbegriffe sind, wieviele Leute über das eigene Unternehmen schreiben, mit welchem Engagement sie das tun, wie oft pro Minute über das eigene Unternehmen berichtet wird oder wann zuletzt etwas berichtet wurde.

Delicious.com

“Manchmal ist das meine wichtigste Suchmaschine”, sagt Mitch Joel und betont, wie mächtig gerade die Tagging-Funktion die Plattform macht. Wer dort nach einem Thema sucht, findet, was andere dazu für wichtig und interessant halten. Und da es smarte Leute seien, die Delicious nutzten, seien die Suchergebnisse meist interessant. Darüber hinaus rät Joel jedem Blogger und Autor, die eigenen Texte über Delicious einem größeren Publikum bekannt zu machen.

Google Bookmarks

Der Service bietet ebenfalls die Möglichkeit, Inhalte zu bookmarken, allerdings nur im privaten und nicht im öffentlichen Bereich. Wer öffentliche Bookmarks publizieren will, muss eine Liste zusammenstellen und kann diese dann veröffentlichen.

Instapaper.com

Hier lassen sich Inhalte, die man gerne lesen würde, für die man aber keine Zeit hat, zusammenfassen und für Kindle oder als andere ePub-Versionen downloaden oder einfach ausdrucken. Joel schätzt an Instapaper.com vor allem die iPhone-App.

Spezialität: Twitter

Twitter-Suche

“Viele signifikante Konversationen finden auf Twitter statt”, sagt Joel. Über die Suche des Microblogging-Dienstes kann man sie finden und die Ergebnisse ebenfalls in den Google-Reader integrieren.

Tweetvolume.com

Der Dienst hilft zu analysieren, wie oft das eigenen Unternehmen im Vergleich zu Mitbewerbern in Twitter genannt wird.

Refollow.com

Die Möglichkeiten: die eigenen Twitter-Follower zu kategorisieren, priorisieren und so den Überblick über eine große Anzahl von Inhalten zu behalten.

Tweetchat.com

Ein Tool, mit dem man Konversationen rund um ein Thema folgen kann, das mit einem Hashtag (“#”) versehen sind. Zum Beispiel: #SocialMedia

Tweetdeck

Der Service entspricht einem Google-Reader für Twitter.

Bit.ly

Das Tool ist mehr als ein URL-Verkürzer. Denn es weiß viel früher als Twitter, welche Inhalte über den Microblogging-Dienst geteilt werden. Und darüber erstellt der Dienst inzwischen eigene Statistiken und zeigt beispielsweise auch an, wieviele Leute auf die URLs, die man selbst bereitstellt, geklickt haben und wieviele Leute die Links weiterverbreiten.

Hootsuite.com

Über Hootsuite können Unternehmen die Veröffentlichung von Tweets zeitlich steuern und beispielsweise schon Inhalte vorproduzieren, die später peu à peu veröffentlicht werden.

Paper.li

Was Flipboard für das iPad ist, ist Paper.li für den Webbrowser. Der Dienst stellt alle Twitter-Inhalte als tägliche Zeitung dar.

Blogger.com/Wordpress.com

Zwei kostenlose Blogprogramme zum schnellen und einfachen Start eines Weblogs. Joel empfiehlt WordPress.com, das ihm seriöser erscheine. “Wenn ihr Blog die gesteckten Ziele erfüllt, können Sie ihn später immer noch umziehen”, so Joel.

Kommentarmanagement

Disqus.com

Dieser Dienst verwaltet Kommentare auf Websites, Blogs, Twitter und versieht Kommentare auch mit Profilen. Zeigt alle Kommentare, auf die man reagieren könnte, in einer Liste an.

clp.ly

Tool, mit dem man Inhalte von anderen Seiten oder aus anderen Blogs optisch ansprechend mit Quelle als Zitat in die eigene Seite, den eigenen Blog oder dem eigenen Facebook-Account einbauen kann. Funktioniert auch für Bilder.

Readability.com

Das Tool macht aus Websites ausdruckbare Texte ohne Werbung und andere störende Elemente

Tumblr.com/Posterous.com

Auf beiden Seiten können User eigene Inhalte auf verschiedene Medien wie Blogs, Facebook, Twitter, Flickr veröffentlichen.

iTunes

Apples Plattform zum Upload eigener Business-Video- und Audiopodcasts.

Audacity und Audio Hijack Pro

Tools zum einfachen Gestalten von Podcasts inklusive Funktion zum Upload auf iTunes.

Google Trends

Der Dienst liefert Statistiken zu Begriffen, auf Wunsch sortiert nach Städten oder Sprachen.

Radian 6/Sysomos

Zwei Tools zum Social-Media-Monitoring.

Ning

Plattform, über die eigene Social Networks gelauncht werden können.

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