Werben auf dem iPad

29.10.2010, 15:22

Tablet-Rechner sind zwar nicht mehr so neu, aber Apple hat mit seinem iPad diese Geräteklasse neu definiert. Wie spannende Apps aussehen, probieren derzeit viele Unternehmen wie zum Beispiel Amazon aus. Condé Nast verrät nun, wie man eine packende Werbung für das iPad kreiert.

Für Werbetreibende bietet das iPad völlig neue Möglichkeiten. Mit dem richtigen Konzept lassen sich die Nutzer nicht nur nachhaltig ansprechen, sondern auch zur Interaktion animieren. Wie das geht, verraten die folgenden fünf Tipps:

1. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Geräts!

Das iPad bringt den Nutzern eine ganze Reihe neuer Funktionen und Bedienmöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise die Einbindung von Links, Fotos und Videos. Werbetreibende sollen deshalb auch ihre Werbung daran ausrichten. Erfolgreiche Kampagnen sind in sich geschlossen und auf die erweiterten Möglichkeiten des Geräts abgestimmt. Solche Kampagnen kommen bei den Nutzern deutlich besser an, als Werbung, die von anderen Medien adaptiert wurde.

2. Geben Sie klare Anweisungen!

Effektive iPad-Werbung sollte eine klare Handlungsanweisung enthalten. Viele Nutzer sind noch nicht so intuitiv vertraut mit der Bedienung des iPads, deshalb sollte iPad-Werbung dem Nutzer erklären, wie man interagieren kann. Icons sollten deutlich sichtbar sein und ebenso klar anzeigen, was sie bewirken. Der Nutzer muss wissen, ob ein Klick darauf ihm mehr Information, oder weitere Funktionen bietet.

3. Bieten Sie weitere Informationen an!

Werbung für neue, nützliche Produkte kommt in der Regel gut an. Die User wollen aber mehr wissen. Mit iPad-Ads haben Werbetreibende die Möglichkeit, weiterführende Informationen bei Bedarf anzubieten. Das können beispielsweise detaillierte Produktbeschreibungen oder Anleitungen sein. Dabei sollten jedoch nicht dieselben Inhalte wie in anderen Medien verwendet werden. Das iPad erfordert eigens dafür kreierte Inhalte.

4. Erzählen Sie eine Geschichte!

Wie bei allen anderen Werbemedien auch bleiben Marken und Produkte vor allem dann im Gedächtnis des Nutzers hängen, wenn sie mit einer spannenden Geschichte verbunden sind. Deshalb sollten auch Werbekampagnen auf dem iPad narrative Elemente enthalten. Das iPad bietet dafür die besten Voraussetzungen, da es viele verschiedene Inhalte (Text, Bilder, Videos und Sounds) abspielen kann. Noch interessanter wirken mehrteilige Kampagnen, die die Story weiterführen.

5. Führen Sie den Nutzer zum Kaufabschluss!

Wenn Sie ein konkretes Produkt bewerben, lassen Sie den User nicht auf halbem Wege verhungern. Leiten Sie ihn stattdessen direkt auf die Produktseite in einem Onlineshop. Dadurch wird eine deutlich höhere Conversion Rate erzielt, als wenn nur ein Link am Ende der Kampagne steht.

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E-Katalog-App für’s iPad

29.10.2010, 13:31

Die Hamburger Kreativagentur Philipp und Keuntje entwickelt einen elektronischen Katalog für das Audimodell A1. Der Modellkatalog wird damit mobil und kommt auf das iPad.

Vorsprung durch Technik in der Kundenkommunikation? Der Autohersteller Audi lässt seinen Modellkatalog für den Audi A1als E-Katalog umsetzen. Damit sollen vor allem die technikaffinen Automobilliebhaber angesprochen werden. So lässt sich in der iPad-App der A1 individuell visualisieren und auch eine 3D-Probefahrt ist virtuell möglich.

“Wir wollten das volle Faszinationspotenzial aus brillantem Display, Multitouch-Interface und Sensoren des iPad ausreizen und dem Nutzer einen möglichst wirklichkeitsgetreuen Eindruck vom A1 geben“, sagt Michael Finke, Leiter Internationale Werbung und Verkaufsliteratur bei Audi. Der E-Katalog kann kostenlos im iTunes Store heruntergeladen werden.

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Häufigkeit von Website-Relaunches

29.10.2010, 13:26

Für den richtigen Umgang mit Innovationen gibt es keine Faustregel. Die einen feilen ständig an Funktionen und Design, andere legen nur einmal im Jahr Hand an. Wir wollten wissen, wie oft die internetworld.de-Leser ihre Webseiten überarbeiten. Das ist das Ergebnis:

Von den 133 Umfrageteilnehmern gab die Hälfte an, in unregelmäßigen Abständen Neuerungen einzubinden oder die Darstellung zu verändern. In den meisten Fällen richtet sich nach der jeweiligen Bedarfslage. Manche Features sind so wichtig oder versprechen einen deutlichen Mehrwert für die Nutzer, dass eine umgehende Integration sehr schnell in Angriff genommen werden muss. Andere Veränderungen wie zum Beispiel Anpassungen am Design sind zeitlich eher unkritisch.

Überraschend: Fast ein Viertel der Befragten erneuert den eigenen Webauftritt sogar einmal monatlich, weitere zehn Prozent bauen quartalsweise um. In jährlichem Rhythmus bearbeiten elf Prozent ihren Onlineauftritt und sieben Prozent bauen alle sechs Monate neue Funktionen ein oder ändern etwas am Layout.

Sie wollen ebenfalls an der Umfrage teilnehmen? Kein Problem, hier können Sie abstimmen.

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Google über die Android-Übernahme

29.10.2010, 12:44

Die Berichte über das Wachstum von Googles mobilem Betriebssystem Android nehmen kein Ende. Da wundert es kaum, dass Google die Übernahme als besten Deal, den Google jemals abgeschlossen hat, bezeichnet.

Zu der Aussage kam David Lawee, der für die Geschäftsentwicklung des Suchmaschinenbetreibers Google zuständig ist.

Im Jahr 2005 hatte Google das Unternehmen, ohne viel darüber zu sagen, gekauft. Wie teuer der Deal war, nannte man damals nicht, jedoch ging aus den damaligen Quartalsergebnissen hervor, dass man knapp 50 Millionen US-Dollar ausgegeben haben muss.

Damals war Lawee noch nicht ganz überzeugt von dem Deal: “Ich habe den Typen zwei Jahre lang mit seinem Hund herumlaufen sehen und gehofft, dass er überhaupt etwas tut”, so der Manager laut einem Bericht von ‘VentureBeat’ über Rubin.

Nachdem er innerhalb der folgenden Jahre hinter den Kulissen an Android werkelte, entwickelte sich das Betriebssystem schnell zu dem meistgenutzten bei Smartphones.

Obwohl Google keine Lizenzgebühren verlangt, profitiert Google massiv von dem Deal. Durch die Anzeigen für mobile Geräte konnte man bereits einen Jahresumsatz von knapp 1 Milliarde US-Dollar erzielen. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Erfolgsfaktoren für Onlineshops

29.10.2010, 12:37

Je jünger die Käufer sind, desto mehr Wert legen sie darauf, zu den günstigsten Konditionen zu bestellen. Bei älteren Kunden steht zumeist die Zeitersparnis im Vordergrund.

Klar im Vorteil sind demnach Onlinehändler, die niedrige Preise zusammen mit einer schnellen Verfügbarkeit kombinieren können. Denn ein günstiger Preis ist für 73 Prozent der Onlinekäufer entscheidend. Immerhin 69 Prozent kaufen online, um Zeit zu sparen. Dieser Faktor wird vor allem von den 31- bis 65- Jährigen hervorgehoben. Wichtig ist zudem eine einfache Menüführung im Onlineshop. Aber auch ausführliche Produktinformationen und eine gute Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten spielen bei der Kaufentscheidung eine  Rolle. Das fand eine Untersuchung des Einkaufsverhaltens von 1.300 Onlineshoppern im Auftrag von PriceWaterhouseCoopers heraus.

Woher die Kunden kommen

Anders als im stationären Handel werden online gezielt bestimmte Produkte gekauft. Ein Stöbern in Angeboten oder das Ausweichen auf andere Produkte findet kaum statt. Auch auf die Markenloyalität der Onlinekäufer ist kein Verlass. Nur sieben Prozent der Befragten sucht im Netz nach einer konkreten Marke. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gelangt über die Suche nach einem konkreten Produkt in einen Onlineshop. Preisvergleichsseiten führen 45 Prozent der Onlineshoppen einem Shop zu. Tipps in sozialen Netzwerken gehen  hingegen nur drei Prozent der Nutzer nach. Hierbei ist allerdings ein deutlicher Unterschied zwischen älteren und jüngeren Onlinekäufern festzustellen: Während die Älteren vor allem Newslettern und E-Mail-Hinweisen vertrauen, verlassen sich die jungen Käufer auf Empfehlungen von Freunden, Bewertungen von anderen Käufern und auf TV-Werbung.

Onlinehandel treibt das Umsatzwachstum voran

Knapp die Hälfte der Befragten gab an, rund ein Viertel ihrer Konsumaufwendungen im Internet zu tätigen. Erfahrene Onlinekäufer tätigen sogar 56 Prozent ihrer Aufwendungen online. Dabei werden Büchern, CDs und DVDs, Elektronik und Reisen besonders gern, Lebensmittel, Baumarktartikel sowie Gesundheits- und Kosmetikprodukte eher ungern im Internet gekauft. In den kommenden Jahren wird tendenziell noch mehr online ausgegeben. „Mehr als drei Viertel des Umsatzwachstums im deutschen Einzelhandel werden bis 2015 aus dem Internet kommen. Um ihren Marktanteil zu halten, müssen sich stationäre Einzelhändler das Internet als zusätzlichen Vertriebskanal erschließen“, erklärt Gerd Bovensiepen, Leiter des Bereichs Retail & Consumer bei PwC.

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Google Suche erweitert

29.10.2010, 12:22

Wir berichteten bereits über das Feature Places vom Suchmaschinenbetreiber Google. Konnte man die lokalen Daten bisher nur bei Suchen über Google Maps auswerten, sollen diese in kürze Weltweit auch über die normale Suche abrufbar sein.

Google versucht demnach aus den getätigten Suchanfragen herauszufinden, auf welchen Ort sich die Suchanfragen beschränken. So werden zusätzlich zu den normalen Suchergebnissen nun auch Google-Maps-Resultate mit eingeblendet. Neben dem Standort des Suchergebnisses werden auch, soweit vorhanden, Bewertungen von anderen Nutzern mit eingeblendet. Wenn der Anbieter des Ortes an dem Google-Places-Programm teilnimmt, wird zusätzlich ein Link zu der Places-Seite angezeigt.

Sollte Google die Suchmaschine nicht von allein einbinden, so gibt es die Möglichkeit, durch einen Klick auf “Maps” in der Navigationsleiste die Ortsbedingten Ergebnisse manuell anzeigen zu lassen.

Durch Googles neues Feature sollen mehr Unternehmen dazu bewogen werden, an dem Google-Places-Programm teilzunehmen, um leichter gefunden zu werden. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Microsoft legt Rekordquartal hin

29.10.2010, 10:50

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011 schloss Microsoft mit 16,2 Milliarden US-Dollar Umsatz und 5,4 Milliarden US-Dollar Gewinn ab. Vorschub leisteten sowohl das Betriebssystem Windows 7 als auch der Entertainmentbereich, die prozentual am stärksten zulegen konnten. Bei den Onlinediensten bleibt Microsoft jedoch in den roten Zahlen.

Zwar stieg der Umsatz in der Onlinesparte, zu der neben bing und MSN auch das Onlinemarketinggeschäft zählt, um acht Prozent auf 527 Millionen US-Dollar an. Dennoch fuhr Microsoft 560 Millionen US-Dollar Verlust ein. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 477 Millionen US-Dollar gewesen. Auch im vergangenen Geschäftsjahr verhagelte dieses Geschäftsfeld die Bilanz. Der Konzern schrieb im Jahresabschluss 696 Millionen US-Dollar Verlust in diesem Bereich. Microsoft investiert auch weiterhin in diesen Bereich. Erst gestern hat der Konzern einen weiteren großen Schritt in Richtung Search-Allianz mit Yahoo gemacht und nach der organischen Suche von Yahoo nun auch die Auslieferung von bezahlten Suchanzeigen in den USA übernommen. Mit dem Onlinegeschäft tut sich Microsoft schon seit langem schwer. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat der US-Konzern in diesem Bereich rund sechs Milliarden US-Dollar in den Sand gesetzt.

Der Gesamtumsatz kletterte im Zeitraum Juli bis September 2010 um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 16,2 Milliarden US-Dollar nach oben. Der Konzern steigerte damit seinen Gewinn um 51 Prozent gegenüber den drei Monaten 2009 auf 5,4 Milliarden US-Dollar.

Klassisches Geschäft im Aufwind

Mit Windows 7 hat Microsoft sich dagegen seit Windows XP wieder einen Goldesel geschaffen. Der Umsatz mit dem Betriebssystem stieg um 66 Prozent von 2,9 Milliarden US-Dollar auf 4,8 Milliarden US-Dollar an. Zugleich hat sich der Gewinn gegenüber dem Vorquartal auf 3,3 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt.

Die Nachfrage nach den neuen Office-Paketen sei ebenfalls sehr stark, bekräftigte Microsofts Finanzchef Peter Klein. Der Konzern steigerte seinen Umsatz mit Office- und Business-Produkten, zu denen auch das neue Cloud-Büropaket Office 365 gehört, um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Auch das Geschäft mit Server-Lösungen läuft gut. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf rund vier Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Quartal.

“Unsere Kunden sind sehr an unseren Cloud- und Onlinelösungen interessiert, das zeigen die neuen Großkunden für Windows Azure, die wir in diesem Quartal gewinnen konnten. Es gibt aber bereits auch ein deutliches Interesse für unser erst kürzlich angekündigtes Office 365″, verkündete Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft.

Entertainment kommt gut an

Vor allem in den USA schätzen die Konsumenten Microsofts Spielkonsole Xbox 360. Nach Unternehmensangaben setzte der Konzern deutlich mehr Geräte ab als die Konkurrenz. Ebenfalls in diesen Bereich fällt die neue Smartphone-Software Windows Phone 7, aber auch verschiedene Onlinespiele und die Musikplattform Zune. Die Umsätze in diesem Bereich stiegen im abgelaufenen Quartal auf 1,8 Milliarden US-Dollar und lagen damit 27 Prozent höher als noch im Vorjahresquartal.

Schon im Jahr 2009 hat Microsoft einen harten Sparkurs eingeschlagen. Der Konzern strich in dieser Zeit weltweit rund 6.000 Stellen und will auch weiterhin bei seinen Ausgaben sparen. So sollen die 89.000 Beschäftigten ab 2013 erstmals selbst Beiträge zu ihrer Krankenversicherung entrichten.

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Apple mit 12.000 neuen Mitarbeitern

29.10.2010, 10:18

Apples Wachstum durch den Erfolg der letzten Zeit hat sich auch auf das Personal ausgewirkt. Eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht lässt verlauten, dass man bei Apple tausende Neusintellungen verzeichnet hat.

Die Anzahl der gesamten Mitarbeiter des iPhone-Herstellers konnte sich innerhalb eines Jahres von 2009 mit 34.300 Mitarbeitern auf 46.600 Mitarbeiter im Jahr 2010 erhöhen. Dies entspricht einen Wachstum um 12.300 neuer Stellen. Dieses Wachstum ist beachtlich, so waren es im September 2008 noch 32.000 Angestellte.

Die meisten Neueinsteiger haben in den Apple Retail Stores ihre Plätze gefunden, so arbeiten 26.500 Angestellte in den Läden, das sind knapp 10.000 mehr als im Vorjahr. Apple hat weltweit 317 solcher Stores, in denen die Apple-Produkte umworben werden und vor Ort getestet und gekauft werden können. Im Vergleich zu 2009 sind knapp 80 dieser Einrichtungen hinzu gekommen.

Im kommenden Jahr plant Apple vier Milliarden US-Dollar in verschiedene Bereiche zu investieren. Davon sollen 600 Millionen für neue Stores verwendet werden, man plant zwischen 40 und 50 neue Einrichtungen im Jahr 2011. 2009 waren noch nur 2,6 Milliarden US-Dollar zur Investition bestimmt. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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China hat den stärksten Supercomputer

29.10.2010, 9:37

Mit dem Superrechner “Tianhe-1A” sägt China am US-Leistungsthron. Der neueste chinesische Supercomputer auf eine Rechenleistung von 2,507 Petaflops (Billiarden Operationen pro Sekunde) nach Linpack-Benchmark. Damit könnte sich Tianhe-1A im November den ersten Platz in der prestigeträchtigen Top500-Supercomputing-Liste sichern.

Der Performance-Wert übertrifft den des bisherigen Spitzenreiters “Jaguar” am Oak Ridge National Laboratory um über 40 Prozent. Zudem glänzt der chinesische Supercomputer bei der Energieeffizienz. Der Superrechner am chinesischen National Supercomputing Center in Tianjin nutzt eine Hybridarchitektur, um die Rekord-Rechenleistung zu erreichen. Dabei kommen im Tianhe-1A neben 14.336 CPUs auch 7.168 Grafikprozessor-Module vom Typ Tesla M2050 zum Einsatz. Will man mit herkömmlichen Prozessoren die gleiche Leistung erreichen, wären Nvidia zufolge über 50.000 Stück nötig. Der Platzbedarf für das System würde sich demnach verdoppeln.

Beachtlich ist auch der Effizienzanspruch des Rekordrechners. Während ein rein CPU-basiertes System gleicher Leistung laut Nvidia über zwölf Megawatt Strom verbrauchen würde, kommt Tianhe-1A mit 4,04 Megawatt aus. Rein rechnerisch entspricht das einer Rechenleistung von 620,5 Megaflops pro Watt. Dieser Wert würde nach aktuellem Stand in der Liste der 500 energieffizientesten Supercomputer einen Platz unter den ersten Fünf bedeuten. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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Apple iPhone 5: Integrierte SIM-Karte?

29.10.2010, 8:35

Für sein iPhone 4 und das iPad hat Apple auf eine neue Art der SIM-Karte gesetzt, die Micro-SIM. Diese ist, wie der Name schon sagt, kleiner als eine normale SIM. Für das kommende iPhone 5 und das iPad 2 könnte Apple, laut neuen Medienberichten, auf eine integrierte SIM-Karte setzen, die Apple noch mehr Kontrolle über den Kunden und den Mobilfunkunternehmen weniger Möglichkeiten gibt.

Durch die Micro-SIM war es Nutzern des iPad und iPhone 4 fast unmöglich mit der eigenen Karte ein anderes Smartphone oder sonstiges Gerät zu nutzen da es schlichtweg keine Geräte mit Micro-SIM-Unterstützung gibt. Denn: Apple hat das Format “erfunden”. Offiziell aus dem Grund (zumindest beim iPhone 4), dass im Gehäuse kein weiterer Platz für eine normale SIM-Karte vorhanden war – allerdings würde man nur 30 Kubikmilimeter mehr Platz benötigen (10mm Länge, 3mm Breite und 0mm Dicke). Intern wird sich Apple, so berichtet Engadget, vermutlich gedacht haben, dass man so die eigenen Kundem vom Gerätewechsel abhalten kann.

Nun berichtet GigaOM, dass Apple eng mit der Sicherheitsfirma “Gemalto” zusammenarbeitet. Ziel der Partnerschaft soll es vermutlich sein, für kommende Geräte integrierte über Software rekonfigurierbare SIMs zu entwickeln. Diese konfigurierbaren SIM-Karten könnten nicht ausgebaut werden, und wären fest im iPhone 5 oder iPad 2 eingebaut. Über eine entsprechende App könnten Mobilfunkunternehmen wie o2, Vodafone, E-Plus oder die Telekom die SIM-Karte für ihr Funknetz aktivieren.

Durch diesen Schritt könnte Apple mehr als nur zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Kunden könnten ihre SIM-Karte nicht mehr aus dem Gerät entfernen und wären sozusagen an ihr iPhone 5 oder iPad 2 gebunden. Auch könnte man so komplett den reellen Gang zum Mobilfunkunternehmen unterlassen, da man nicht auf Aktivierung der SIM-Karten durch das Unternehmen angewiesen ist. Stattdessen aktiviert zum Beispiel die Telekom die SIM-Karte über eine entsprechende App rein virtuell. Oder der Kunde lädt die App herunter und gibt seine Kartendaten für die SIM-Karte selbstständig ein. Die Frage wird letztlich sein, ob sich die Mobilfunkunternehmen darauf einlassen oder ob sie Lobbyarbeit leisten werden, um Apple von seinem Vorgehen abzubringen. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

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