Bildpersonalisierung: AlphaPicture gerettet

26.10.2010, 13:03

AlphaPicture, der einstige Weltmarktführer in der ASP-Bildpersonalisierung, ist wieder aktiv und strebt binnen der kommenden Monate wieder eine Spitzenstellung auf dem Weltmarkt an. Das haben wir Exklusiv vorab erfahren, nachdem wir in Vergangenheit bereits über die Insolvenz berichtet haben.

Pünktlich zur Hauptsaison für bildpersonalisierte Werbekalender startet mit AlphaPicture ein neuer Global Player, der den Markt für Bildpersonalisierungen mit Motiven von bestechender Qualität und Raffinesse bereichern wird. Gerhard Märtterer kann auf mehr als 12 Jahre Erfahrung in der One-to-One Kommunikation zurückblicken und ist Gesellschafter und Sales Director von AlphaPicture. Seinen idealen Partner fand Märtterer in der Frankfurter Sinn von Graeve GmbH, die mit rabbit eMarketing eine der erfolgreichsten deutschen Agenturen für das Online One-to-One Marketing betreibt. rabbit-Geschäftsführer Uwe Michael Sinn, der auch der Geschäftsleitung der neuen AlphaPicture GmbH vorsteht: „Mit Hilfe der AlphaPicture-Technologie gewann rabbit bereits zweimal die begehrten Sherpa-Awards in den USA. Vorher hatten wir zwar schon andere Bildpersonalisierungstools im Einsatz. Aber die Oscars der Direktmarketingbranche haben wir ausschließlich mit AlphaPicture gewonnen. Uns war klar, welche Qualität und welche Alleinstellungsmerkmale in AlphaPicture stecken. Wir werden international verstärkt die Tools der AlphaPicture anbieten.“

Um die erforderliche Finanzierung auf eine langfristige, solide Basis zu stellen, wurde der Investor und Unternehmer Mathias R. Albert aus Sigmaringen mit ins Boot genommen. Er investierte, weil der Markt der Bildpersonalisierung ein weltweiter Wachstumsmarkt ist und AlphaPicture ein Stück vom Kuchen abhaben möchte. Die Kölner von Aichberger & Roenneke Neue Medien GmbH bringt als Gesellschafter zudem exklusiv die Software zur Bildpersonalisierung mit über 500 programmierten Bildmotiven in die neue Firma ein, sowie 3.500 weitere Motive, die für die Bildpersonalisierung vorbereitet sind. Die Imaging-Abteilung wird ausgebaut, sodass wöchentlich zwei bis drei neue Motive erscheinen werden.

Dank der schlankeren Struktur der neuen AlphaPicture und zukünftiger 64-Bit-Generatoren konnten die Betriebskosten erheblich gesenkt werden. Diese Einsparungen kommen den Kunden zugute. Die Generierungspreise wurden schon im Basisangebot erheblich gesenkt. Noch günstiger ist das Bezahlmodell „Portal 50“. Hier werden die Klickkosten um weitere 50% ermäßigt sein. (Daniel Schürmann | Quelle: AlphaPicture Pressemeldung)

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Ströer Interactive mit digitalem Werbeformat

26.10.2010, 12:49

Für die Fiat-Herbstkampagne schickt Ströer Interactive das neue Modell des Autoherstellers “morphend” auf die Datenautobahn. Das interaktive Werbeformat der Page Morph-Ad erzielte bisher erfreuliche Klickraten.

Die Page Morph-Ad für Fiat startet zunächst als ein bildschirmfüllendes Hintergrundbild, das sich in ein Rich Media-Format aufklappt. Verantwortlich für die Umsetzung ist EyeWonder. Ströer Interactive bescheinigt der aktuellen Onlinekampagne für das Automodell Fiat 500 TwinAir eine Klickrate von 13,5 Prozent. Die Anzeige wurde auf themenrelevanten Webseiten geschaltet.

“Die hohen Klickraten bestätigten, dass mit auto-news.de, autosieger.de, laut.de und mitfahrzentrale.de die richtigen Umfelder für die Kampagne ausgewählt wurden. Die Entscheidung des Kunden, die Kampagne zu verlängern, ist eine schöne Bestätigung für alle Beteiligten“, so Rasmus Giese, Geschäftsführer von Ströer Interactive.

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Adobe stellt Rome vor

26.10.2010, 11:56

Auf der hauseigenen Konferenz „Adobe MAX“ in Los Angeles hat der Softwareriese eine Allround-Software zur Erstellung und Gestaltung von Webseiten und Druckprodukten online gestellt. Mit dem Project Rome lassen sich Multimedia-Inhalte leicht schaffen und in einem benutzerdefinierten Layout einbinden. Das Werkzeug ist hauptsächlich an Nutzer ohne Vorkenntnisse angerichtet.

Adobes Idee ist, dass die Software über das Internet allen Menschen zur Verfügung steht – daher läuft Rome im Browser. Rome soll unerfahrenen Nutzern helfen ihre Kreativität online in Produkte umzusetzen, wobei die größten Hindernisse wie Lernaufwand und hohe Kosten beseitigt werden.

Mit dem Tool kann man gedruckte, elektronische und Web-Dokumente erstellen, die außer Text, auch Fotos, Videos, Grafiken und auch Audio-Daten beinhalten können. Das Programm nutzt neben Flash auch Adobe AIR und dadurch auch als AIR Anwendung auf dem Desktop ausgeführt werden – eine Internetverbindung ist aber dennoch nötig.

Adobes Rome unterstützt Dateiformate wie PDF, SWF, JPG, PNG, SVG, FXG und verschiedene Web-Formate. Bei Bedarf können Dateien über das Internet weitergegeben werden, wobei Acrobat.com und Google Apps unterstützt werden. Die Software ist in der Test-Phase kostenlos und besteht aus einer Web-Version, mit der man sofort loslegen kann und einer Variante zum Installieren unter Windows und Mac. Hier finden Sie beide Ausführungen.

Halten Sie diese Software für hilfreich? Würden Sie sich damit beschäftigen? Sagen Sie uns Ihre Meinung. (Milena Stoimenova | Quelle: winfuture.de)

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Smartphones und Handys stören

26.10.2010, 10:14

Fast jeder zweite Deutsche fühlt sich von anderen Handynutzern in der Öffentlichkeit belästigt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Bitkom. Am häufigsten stören sich die Befragten am lauten Telefonieren sowie am lauten Abspielen von Musik oder Filmen.

Während das laute Telefonieren mit 36 Prozent als häufigstes genannt wurde, lag das laute Abspielen von Musik oder Filmen bei 34 Prozent auf dem zweiten Platz.
Kritisiert werden vor allem Menschen, die ein “lautstarkes Mitteilungsbedürfnis” haben und “Mitmenschen per Handy mit der eigenen Lieblingsmusik zu beglücken” versuchen. Dies sei schlichtweg nicht nachvollziehbar.

Ein Viertel der Bundesbürger fühlt sich bereits durch das Klingeln eines Handys belästigt. Wenn jemand seinen Laptop im Zug oder im Café nutzt, stört das mit vier Prozent hingegen kaum jemanden. Frauen zeigen sich dabei insgesamt sensibler als Männer. 42 Prozent der weiblichen Befragten fühlen sich durch lautes Telefonieren gestört, 38 Prozent durch Musik oder Videos. Bei den Männern sind es jeweils nur 30 Prozent. Das Vorurteil, dass gerade Senioren sich am ehesten über Musik in der Öffentlichkeit ärgern, konnte die Umfrage im Übrigen nicht bestätigen. Im Gegenteil: Für 41 Prozent in der jüngeren Generation (18 bis 29 Jahre) ist laute Musik ein Ärgernis, jedoch “nur” für 29 Prozent bei den über 60-Jährigen. (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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Adam Tablet mit langer Akkulaufzeit

26.10.2010, 9:51

Das indische Unternehmen Notion Ink hat mit spektakulären Angaben zur Akkulaufzeit seines geplanten Android-Tablets “Adam” aufhorchen lassen. Sie beträgt mindestens 15 Stunden, so Firmengründer Rohan Shravan in seinem Blog.

Mit einem Akku von 24 Wattstunden (Wh) Kapazität sind demnach sogar 20 Stunden möglich – fast doppelt so viel wie bei Apples iPad. Ein wichtiger Faktor für den geringen Stromverbrauch ist dabei das Stromspar-Display von Pixel Qi. Wie Shravan betont, ist auch beim Adam der größte Stromfresser die LCD-Panel. Dabei setzt die teurere und sparsamere Variante des Tablets auf ein Pixel-Qi-Display, wie es bislang nur als Heimwerkbausatz verfügbar ist. Der Bildschirm nutzt Umgebungslicht zusätzlich zur herkömmlichen Hintergrundbeleuchtung, um den Verbrauch zu senken. Das trägt wesentlich zur langen Akkulaufzeit des Adam bei.

“Über zwei Tage bis wenigstens 15 Stunden” sind die Akkulaufzeiten, die der Notion-Ink-Gründer bei Tests erlebt. Er verweist im Vergleich dazu darauf, dass ein iPad mit 25-Wh-Batterie bis zu zwölf Stunden Laufzeit hat. Dieser Wert werde rein rechnerisch beim Adam mit 24-Wh-Akku um über 50 Prozent übertroffen. Dabei lobt Shravan auch Nvidias Prozessorplattform Tegra 2, die im Adam zum Einsatz kommt. Der Chip verbrauche für OpenGL-Grafik praktisch keinen Strom und sei somit “definitiv ein Paradies für Gamer”. Dieweiteren geplanten Spezifikationen des Adam sehen gut aus. Das Gerät wird beispielsweise 3G- ebenso wie WLAN nach dem schnellen 802.11n-Standard unterstützen. Neben 16 oder 32 Gigabyte internem Speicherplatz ist ein MicroSD-Kartenslot vorgesehen. Zudem gibt es einen Mini-USB- und zwei USB-Anschlüsse sowie einen HDMI-Ausgang und eine integrierte Webcam. Das Gewicht soll je nach Ausführung bei 600 bis 650 Gramm liegen.

Zunächst wird Adam zwar Android 2.2 nutzen, doch hat Notion Ink immer wieder davon gesprochen, dass man eine Update-Möglichkeit auf das Tablet-freundlichere Android 3.0 anstrebt. Das größte Manko des Adam ist derzeit die Unklarheit, wann das Gerät auf den Markt kommen wird. Noch im Sommer war davon die Rede, dass das Gerät im dritten Quartal starten soll – was nicht eingehalten wurde. Vielfach spekuliert wird, dass das Gerät rechtzeitig zu Thanksgiving am 25. November 2010 in den USA starten soll. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de, engadget.com)

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Datenleck bei MySpace

26.10.2010, 9:03

Externe Firmen sollen MySpace-Userdaten erhalten haben, die Aufschluss über Zugangs-ID und Profile geben konnten. Auch über Applikationen, die MySpace-User aktiviert haben, sollen dabei persönliche Daten an Dritte weitergelangt sein.

Die sensiblen Informationen gerieten an Werbekunden von MySpace, indem Nutzer des sozialen Netzwerkes auf geschaltete Anzeigen klickten. Während in der Regel keine individuell identifizierbaren Nutzerdaten, sondern reine Klickzahlen weitergeleitet werden, seien in diesem Fall MySpace-Nutzer-IDs an Werbeunternehmen gelangt.

Über die Nutzer-IDs können Dritte die dahinterstehenden Profile auf dem sozialen Netzwerk abrufen. Nach Informationen des Wall Street Journal seien die Nutzer-Daten unter anderem an Werbefirmen wie  Quantcast Corp. und Rubicon Project ausgeliefert worden.

Applikationen wie TagMe, das Gärtnerspiel GreenSpot und RockYou Pets haben ebenfalls Userdaten weitergesendet.”Es ist uns unlängst zur Kenntnis gelangt, dass mehrere Drittentwickler von Applikationen unsere Datenschutzrichtlinien verletzt haben. Wir unternehmen die nötigen Schritte gegen diese Entwickler”, erklärte ein MySpace-Sprecher.

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Apples Retina-Display deutlich überboten

26.10.2010, 8:49

Casio und Toppan Printing haben vor einiger Zeit ein Joint-Venture gegründet: Ortustech. Von diesem Unternehmen kommt nun ein neues Display welches das iPhone 4 Retina-Display von Apple mit 326 Dots per Inch deutlich in den Schatten stellt denn bei 4,8 Zoll liefert es eine FullHD-Auflösung.

Ziel des Joint-Ventures war es von Anfang an, kleine und mittlere Displays zu produzieren. Gestern gab Ortustech nun bekannt, dass man ein 4,8 Zoll Display mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixel produziert hat. Als Basis dient HAST-TFT (Hyper Amorphous Silicon Thin Film Transistor). Der LCD-Bildschirm hat einen Blickwinkel von 160 Grad und stellt 16,7 Millionen Farben dar. Die riesige Auflösung auf dem kleinen Display sorgt für ein Pixeldichte von 458 Dots per Inch und somit knapp 40 Prozent höher als beim Retina Display des iPhone 4.

Allerdings hat vor zwei Jahren Casio ein Display vorgestellt, welches eine Dichte von 546 Pixel pro Inch bietet – allerdings hat es dieses kleine Wunderwerk der Technik noch nicht in ein käuflich zu erwerbendes Produkt geschafft. Einzig auf Veranstaltungen oder Messen wurde es ausgestellt.

Ortustech erklärte weiter, dass man mit dem Display 72 Prozent des NTSC-Farbraums abdecken kann und mögliche Eensatzgebiete neben kleinen Monitoren und Fernsehern auch neue Smartphones, Tablets oder Videospielekonsolen sein könnten. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com

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Google stellt Android für Tablets fertig

26.10.2010, 8:31

“Wir haben etwas gebacken – und es ist süß”. Mit diesen Worten und einem passenden YouTube Video verkündete Google am Wochenende, dass man die neueste Version von Android fertiggestellt hat. Android 3.0 soll vor allem für Tablets geeignet sein und heißt mit Codenamen “Gingerbread” (Lebkuchen).

Eine offizielle Ankündigung seitens Google steht noch aus – Gingerbread ist bisher nur als “Gerücht” ins Internet gelangt. Aber: Der Start soll noch in diesem Quartal oder spätestens früh im nächsten Jahr erfolgen. Weiterhin ist unklar ob Gingerbread wirklich Android 3.0 wird oder ob Google auf Versionsnummer 2.3 hochzählt. Gesichert ist allerdings, dass es zahlreiche neue Features geben wird und zudem die Benutzeroberfläche leicht verbessert wird. Zudem soll die neue Android Version den HTML5 Videocodec WebM wiedergeben können, besseres Copy-and-Paste unterstützen und soziale Netzwerke besser einbinden.

Weiter wird berichtet, dass Videogespräche ähnlich wie über Apples FaceTime über Google Voice unterstützt werden – wenn das Smartphone eine eingebaute Front-Kamera mitbringt. Die YouTube-App soll ebenfalls aktualisiert werden und HD-Videos im Vollbildmodus unterstützen. Weiterhin wird die Benutzeroberfläche aktualisiert und verschlankt. Neue Logos und Farben sollen Android 3.0 rundum “neu” wirken lassen – der Home-Screen hingegen soll nicht angetastet werden.

Weitere Informationen dürften folgen, wenn Google eine offizielle Ankündigung herausgibt. Wir bleiben für SIe am Ball und werden berichten, sobald sich etwas neues ergibt. (Daniel Schürmann | Quelle: golem.de, heise.de, bild.de)

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AdMob bringt interaktive Video-Ads

26.10.2010, 8:21

Googles kürzlich aufgekaufter mobiler Anzeigenmarktplatz AdMob zeigt interaktive Video-Ads jetzt auch auf Android. Für das iPhone sind die interaktiven Anzeigen bereits seit Längerem verfügbar.

Ähnlich wie bei den iPhone-Ads enthält auch das Software Development Kit für Android-basierte Bewegtbildwerbung interaktive Videofunktionalität. Das Anzeigennetzwerk erkennt Bildschirmauflösung, Netzwerkschnelligkeit und Größe des Nutzergeräts und liefert die optimale Version an den User aus.Die neuen Anzeigen lassen sich sowohl an den Anfang des App-Aufruf-Prozesses schalten oder innerhalb einer App anlegen.

Über die Ausweitung der Rich Media Interstitial Ads auf Android will AdMob den Publishern ermöglichen, ihre Reichweiten über Plattformen und Gerätetypen hinweg auszuweiten, heißt es im Google Mobile Ads Blog. Die AdMob-Übernahme durch Google war im Juni endlich von statten gegangen. Insgesamt 750 Millionen US-Dollar hatte Google für das mobile Anzeigennetzwerk auf den Tisch geblättert.

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