iPhone-Vorstellung schockierte RIM

30.12.2010, 13:17

Laut einem Bericht der ‘Electronista’ hatte der BlackBerry-Hersteller RIM bei der ersten Präsentation des iPhones im Jahr 2007 Angst und Bange. So stempelte man Apples Traumgerät, ein großes Touchscreen-Gerät mit vielen Funktionen, als eine Lüge ab.

Mehr dazu gibt es auf winfuture.de zu lesen. Auch Microsoft soll ähnliche Reaktionen auf Apples iPhone gezeigt haben.

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eBay verkauft für 230 Millionen US-Dollar mobil

30.12.2010, 13:01

Der Umsatz mit mobilen Einkäufen ist bei eBay im Advent weltweit auf 230 Millionen US-Dollar gestiegen – das entspricht einem Plus von 166 Prozent.

Die mobile App des Marktplatzes wurde 30 Millionen mal heruntergeladen. In den USA wuchs der Umsatz durch Handyshopping um 134 Prozent auf knapp 100 Millionen US-Dollar. Für Deutschland wurden keine Zahlen veröffentlicht, eine interaktive Grafik zeigt jedoch, dass die User am Spitzentag, dem 5. Dezember 2010, für mehr als zwei Millionen US-Dollar mobil bei eBay bestellt haben.

Die beliebtesten Kategorien für Einkäufe waren in Deutschland Autoteile, Automobile sowie Kleidung und Accessoires. Sportartikel waren während der Fußball-WM besonders gefragt. In den USA brachten die Bereiche Automobile, Kleidung und Accessoires, Autoteile, Sportartikel und Handys inklusive Zubehör den meisten Umsatz.

eBay möchte seine Präsenz im Kleidungshandel ausbauen und hat deshalb am 20. Dezember 2010 alle Anteile am deutschen Shoppingclub brands4friends übernommen. Der Kaufpreis betrugt rund 200 Millionen US-Dollar, das entspricht rund 150 Millionen Euro.

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Apps für Silvester

30.12.2010, 12:21

Nur noch ein paar Stunden – und das neue Jahr ist da. Auf dem Weg dorthin helfen Apps, die Zeit verrinnen zu sehen, Raketen ohne Feuerzeug zu starten und sich an gute Vorsätze zu erinnern.

Vodafone nennt vier Anwendungen, die das Leben zum Jahreswechsel einfacher machen: Der “Neujahr Countdown” zeigt die verbleibende Zeit bis Mitternacht sekundengenau an. Das Besondere: Der Countdown kann für alle Zeitzonen eingestellt werden. Somit können auch rechtzeitig Neujahrsgrüße nach Melbourne oder Vancouver geschickt werden.

Nach Raclette und Fondue ist Bleigießen eine große Tradition in Deutschland. Mit der App “Bleigießen” lässt sich Blei virtuell schmelzen und per Drehung des iPhones gießen. Eine Liste hilft bei der Deutung der Form und den Implikationen für die Zukunft. Die individuellen Formen können anschließend per E-Mail oder Twitter mit Freunden und Verwandten geteilt werden.

Auch das eigene Feuerwerk ist schnell organisiert: User können mit “iLoveFireworks” schöne Feuerwerke durch einfaches Tippen auf dem Display erstellen. Auf dem Bildschirm des Smartphones entstehen in kürzester Zeit farbenfrohe Feuerwerke in Echtzeit 3D-Grafik und Sound.

Und wer statt Orakel und Zukunftsdeutungen Wert auf gute Vorsätze für das bevorstehende Jahr legt, der nutzt die App “New Year Resolution”. Die eigens erstellte Liste ruft per Erinnerungsfunktion alle gesetzten Ziele ins Gedächtnis. Somit geraten Vorsätze nicht in Vergessenheit.

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Supernode-Ausfall bei Skype

30.12.2010, 12:04

Eine der Windows-Versionen der Kommunikationssoftware hat den Ausfall verursacht, der am Mittwoch und Donnerstag vor Weihnachten rund 24 Stunden andauerte.

In der Version 5.0.0152 von Skype for Windows seien verzögerte Antworten der überlasteten Server nicht richtig verarbeitet worden, was zum Absturz geführt habe, teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag mit.

Der Ausfall habe mit der Überlastung einiger Server begonnen, die Nachrichten für Nutzer speichern, die gerade nicht angemeldet sind. Dadurch hätten einige Computer verspätete Antworten von diesen Servern erhalten, und eine ältere Windows-Version der Skype-Software habe diese Antworten falsch verarbeitet. Dadurch sei Skype für rund 20 Prozent der Nutzer ausgefallen. Allerdings seien dabei auch etliche Rechner abgestürzt, die als sogenannte Supernodes als Knotenpunkte für die Vermittlung von Gesprächen über Skype fungieren.

Viele User konnten sich beim VoIP-Dienst nicht anmelden, andere keine Kontakte anwählen. Die ungewöhnlich kleine Zahl der eingeloggten Nutzer alarmierte die Ingenieure

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Gebündelte Angebote aus digitalem Abo und Lesegerät

30.12.2010, 11:59

Um mehr Abonnenten von digitalen Bezahlinhalten zu überzeugen, ist ein gebündeltes Angebot aus iPad und einem App-Abo eine gute Idee.

Der Axel Springer Verlag bietet als erster deutscher Verlag ein Kombiprodukt aus iPad und Abos für seine Zeitungen an. Der erste Streich war in der vergangenen Woche ein Bündel aus iPad und Bild-App, der zweite ein iPad mit Abo für die Zeitungen Welt und Welt am Sonntag inklusive E-Paper und passender App. Beide Angebote haben eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren.

Dass solche Kombinationen aus Hardware und Digitalinhalten großes Potenzial haben, davon sind 83 Prozent der internetworld.de-Leser überzeugt, nur 17 Prozent glauben nicht daran. An der Befragung beteiligten sich 103 Nutzer.

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Apple wegen Weitergabe von Nutzerdaten verklagt

29.12.2010, 14:00

Dass sich über Targeting bestimmte Nutzergruppen gezielt ansprechen lassen, macht mobile Werbung für Unternehmen so attraktiv – die Begeisterung der Verbraucher hält sich jedoch in Grenzen. In zwei Klagen wird jetzt dem Smartphone-Hersteller Apple vorgeworfen, persönliche Daten der Nutzer ohne Einwilligung an Werbenetzwerke weiterzugeben.

In der Klage, die am 23. Dezember 2010 im kalifornischen San Jose eingereicht wurde, wirft Jonathan Lalo Apple vor, Daten ohne Einverständnis der Nutzer an Werbenetzwerke weiterzuleiten.

“Manche Apps verkaufen auch Zusatzinformationen an Anzeigennetzwerke, darunter den Standort des Anwenders, sein Alter, Geschlecht, Einkommen, ethnische Abstammung, sexuelle Ausrichtung und politische Ansichten”, heißt es Businessweek zufolge in der Klageschrift. Der Unique Device Identifier, kurz UDID, der in jedem Model stecke, könne nicht geblockt werden. Diese Kennung erlaube Werbenetzwerken bei iPhones und iPads zudem zu erfassen, welche Applikationen ein Kunde heruntergeladen habe und wie häufig beziehungsweise wie lang er diese nutze.

Tatsächlich behaupte Apple laut Kläger jedoch, dass alle Apps vor der Veröffentlichung in seinem App Store begutachtet und generell keine personenbezogenen Daten ohne Zustimmung des Anwenders übertragen würden. Die Klage richtet sich auch gegen die Anbieter der Apps Pandora, Paper Toss, the Weather Channel and Dictionary.com.

Eine weitere Klage mit denselben Vorwürfen wurde von vier Personen aus Texas und Kalifornien eingereicht, die verschiedene Apps auf ihren iPhones installiert hatten. Zu den Beklagten zählen hier neben Apple die Anbieter der Apps Textplus4, Pandora, Paper Toss, Weather Channel, Directonary.com Talking Tom Cat, Pimple Popper Lite und Pumpkin Maker.

In einem Test hatte kürzlich das Wall Street Journal bewiesen, dass ohne Wissen der Smartphonebesitzer unter anderem die einmalige Geräte-ID, Lokalisierungsdaten und persönliche Angaben wie Alter oder Geschlecht über die Apps an Dritte gesendet wurden.

Die Hersteller von Smartphones nutzen in den USA vermehrt mobiles Targeting, um gezielt Besitzer von älteren Modellen anzusprechen. Damit die Werbung richtig angezeigt wird, erfassen mobile Adserver, welches Endgerät der Verbraucher benutzt – und diese Daten setzen Handyhersteller für ihr Marketing ein. Nokia hat kürzlich eine Kampagne für das Twist gebucht, in der die Besitzer eines Motorola Razr gefragt werden, ob sie etwa noch ein Klapphandy benutzen. Anschließend wird ihnen das neue Modell empfohlen.

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Crossmediale Kampagne für Saturn

29.12.2010, 13:54

Saturn feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einer neuen Werbekampagne. Testimonial ist der amerikanische Entertainer Michael Buffer, der als Ansager von Boxveranstaltungen bekannt ist.

Nur billig war gestern – der neue Slogan des Elektrofachmarkts lautet “geil ist geil”. Damit will das Unternehmen auf die Qualität seines Sortiments aufmerksam machen. Musikalisch unterlegt wird die Werbung mit “Live is life” von der österreichischen Rockband Opus aus dem Jahr 1984.

Die Kampagne wird ab Januar 2011 bis zum Jahresende über alle Kanäle hinweg gebucht. Neben TV und Radio wirbt Saturn auch in Print-Anzeigen, auf Plakaten, online sowie am Point of Sale. Entwickelt wurde die Kampagne wurde von der Agentur Scholz&Friends, deren Intercative Tochter auch für die Onlineversion verantwortlich war. Umgesetzt wird diese von der Agentur coma AG.

“In den vergangenen Jahrzehnten hat Saturn immer wieder bewiesen, dass wir den Mut für auffällige und aufmerksamkeitsstarke Werbemaßnahmen haben“, sagt Carsten Strese, Mitglied der Geschäftsführung bei Saturn Management. “Mit einem Augenzwinkern und einer plakativen Botschaft zeigen wir, dass Saturn 50 Jahre jung ist.”

Der E-Commerce-Start des Unternehmens verzögert sich unterdessen weiter und ist nun fürs kommende Jahr geplant. Das Problem von Media-Saturn ist das Geschäftsmodell im stationären Handel. So können alle Filialen eigenständig über ihr Sortiment und ihre Preise bestimmen. Das aber lässt sich nicht auf den Onlinehandel übertragen. Würden die Händler dort höhere Preise verlangen als in ihren Filialen, scheitert zwangsläufig der Onlinehandel. Lägen die Preise online unter den Ladenpreisen, hätte das Filialgeschäft darunter zu leiden.

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Groupon will neue Aktien ausgeben

29.12.2010, 13:49

Das Couponing-Unternehmen Groupon neue Vorzugsaktien im Wert von bis zu 950 Millionen US-Dollar ausgeben, um damit seine internationale Expansion außerhalb Amerikas zu finanzieren.

Der Wert einer Aktie wird in der neuen Finanzierungsrunde auf 31,59 US-Dollar festgelegt. Sollten alle Wertpapiere ausgegeben werden, wäre das Unternehmen mit 7,8 Milliarden US-Dollar taxiert, berichtet vcexperts.com. Einen Börsengang schloss CEO Andrew Mason aus.

Die Erhöhung des Eigenkapitals war nötig, nachdem die Übernahme durch Google Anfang Dezember 2010 geplatzt war. In Branchenkreisen war der Kauf bereits als beschlossene Sache gehandelt worden, doch dann hat das Couponing-Portal die Offerte abgelehnt. Gründe nannte das Unternehmen nicht.

Im April 2010 hatte Groupon zuletzt 135 Millionen US-Dollar von Investoren bekommen, federführend war dabei Digital Sky Technologies aus Russland, das ICQ von AOL übernommen hat und auch an Facebook beteiligt ist. Im Mai 2010 hat Groupon das deutsche Gutscheinportal CityDeal aufgekauft.

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Aktuelle App-Zahlen für Android und WP7

29.12.2010, 13:44

Bereits vor knapp zwei Wochen berichteten wir von über 4000 Apps für Microsofts neues mobiles Betriebssystem Windows Phone 7. Nun wurden 5000 verfügbare Apps gemeldet. Googles Android konnte innerhalb von nur zwei Monaten von 100.000 verfügbaren Apps auf 200.000 wachsen.

Mehr dazu gibt es auf winfuture.de zu lesen. Den Zahlen zufolge ist Apple mit dem App-Store immernoch Spitzenreiter mit knapp 300.000 verfügbaren Apps für iPad und iPhone. Wir sind gespannt, wie lange das noch so bleiben wird bei der jüngsten Entwicklung von Googles Android.

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3D-Drucker für Nahrungsmittel

29.12.2010, 13:40

Wissenschaftler am Lehrstuhl “Computational Synthesis Lab” der Cornell Universität arbeiten derzeit an einem 3D-Nahrungsmittel-Drucker, der es seinen Nutzern erlauben soll, eine Mahlzeit auf den Teller zu zaubern. Dabei werden “Lebensmittel” in “Tintenform”, also flüssiger Form, genutzt.

Viele weitere Informationen zu diesem “leckere”, dreidimensionalen Drucker, können Sie direkt aus einem Artikel des britischen BBC oder von Gawker.com entnehmen. Dort gibt es auch einige weitere Fotos und Infos zu möglichen Einsatzgebieten.

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