500.000 Geräte zum iPad 2-Verkaufsstart

29.12.2010, 10:13

Laut einem neuen Medienbericht sollen zum Verkaufsstart des iPad 2 im kommenden Februar rund 500.000 Geräte direkt zur Verfügung stehen. Zudem gibt es weitere Informationen zu möglichen Hardware-Verbesserungen in der zweiten iPad-Generation.

Wie DigiTimes berichtet, sollen vom iPad 2 zum Verkaufsstart eine halbe Millionen Geräte für potentielle Kunden direkt zur Verfügung stehen. Diese Zahl teilt sich im Verhältnis 3:4:3 auf das iPad 2 mit WLAN, die UMTS-Version und eine Version mit CDMA-Mobilfunkmodul (für Asien und den Mobilfunker Verizon) auf. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Quelllink oder dem englischsprachigen Artikel bei DigiTimes.

(Daniel Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Cityville überholt Farmville

29.12.2010, 8:49

Der Spielehersteller Zynga hat einen neuen Coup gelandet: Sein neues Facebook-Game Cityville hat inzwischen mehr aktive Nutzer als Farmville.

Jeden Tag spielen mehr als 15,6 Millionen Facebook-Mitglieder Cityville und bauen damit ihre eigene Traumstadt von Grund auf, pro Monat hat das Spiel sogar mehr als 72,4 Millionen aktive Nutzer und liegt damit vor Farmville mit 57,8 Millionen. Das hat Allfacebook.com errechnet. Zum Vergleich: Die Facebook-App fürs iPhone verwenden monatlich 57,4 Millionen Menschen.

Zynga hat Cityville am 25. November 2010 veröffentlicht. Spieler können ihre darin eigene Stadt aufbauen, mit den Städten ihrer Facebook-Freunde interagieren und mit Hilfe anderer Franchise-Unternehmen gründen.

Gogle hat zwischen 100 Millionen und 200 Millionen US-Dollar in Zynga investiert, da das Social-Games-Unternehmen der Eckpfeiler für Google Games werden soll, das ursprünglich noch in diesem Jahr gelauncht werden sollte.

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Webseite daserste.de gehackt

29.12.2010, 8:42

Die Webseite daserste.de verblüffte gestern Abend gegen 17:45 Uhr mit einer ausgefallenen Topmeldung: “Eilmeldung: Verseuchtes Paket im Kölner Dom gefunden” hieß die Überschrift, der Text handelte von Gottes Zorn und einem Sack Reis, bebildert war die Nachricht mit einer Eule.

Die Meldung war nach wenigen Minuten wieder verschwunden. Susanne Solau, stellvertretende Redaktionsleiterin bei daserste.de, bestätigte gegenüber internetworld.de, dass es sich um einen Hackerangriff gehandelt hat. “Es gab eine Sicherheitslücke, die wir inzwischen geschlossen haben.” Derzeit befinde sich das Team auf Spurensuche, “die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass diese oft im Sand verläuft”.

Im Blog des Medienjournalisten Stefan Niggemeier, der die Meldung archiviert hat, wurde in Kommentaren gleich ein Bezug zum Treffen des Chaos Computer Clubs in Berlin hergestellt.

Hier zum Nachlesen der Text der Hackermeldung für alle, die sie verpasst haben:

“Nach Informationen von Reuters wurde die Todesursache der am Montagnachmittag im Kölner Dom gefundenen toten Eule festgestellt. So soll Gottes Zorn einen Reissack zum Umfallen gebracht haben, der die Eule dann erschlug. Da ein Terroranschlag aber nicht ausgeschlossen werden kann, untersucht zur Zeit ein Strahlenschutzteam der Kölner Feuerwehr die nähere Umgebung. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass jedem der Kontakt zu der Eule hatte, morgen die Eier ausm Sack fallen.”

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Handyhersteller nutzen Targeting nach Gerätetyp

29.12.2010, 8:37

Die Hersteller von Smartphones nutzen in den USA vermehrt mobiles Targeting, um gezielt Besitzer von älteren Modellen anzusprechen.

Damit die Werbung richtig angezeigt wird, erfassen mobile Adserver, welches Endgerät der Verbraucher benutzt – und diese Daten setzen Handyhersteller für ihr Targeting ein. Nokia hat kürzlich eine Kampagne für das Twist gebucht, in der die Besitzer eines Motorola Razr gefragt werden, ob sie etwa noch ein Klapphandy benutzen, berichtet das Wall Street Journal. Anschließend wird ihnen das neue Modell empfohlen – eine klassische “Abfang-Kampagne”.

Blackberry versucht, mit einer ähnlichen Marketingmaßnahme die Nutzer von Konkurrenzprodukten zu erobern: “Erkennen Sie den Unterschied”. Der Hersteller wendet sich jedoch auch an die Besitzer älterer Blackberrys und fordert diese zu einem Umstieg aufs neueste Modell auf.

Microsoft hat unterdessen kurz vor Weihnachten erste Verkaufszahlen für Windows Phone 7 genannt. Seit Verkaufsstart vor zwei Monaten wurden 1,5 Millionen Smartphones mit diesem Betriebssystem verkauft. Microsofts Mobile-Chef Achim Berg zeigte sich zufrieden: “Wir wissen, dass wir gegen starke Konkurrenz antreten, und wir haben ein komplett neues Produkt. Aber wir sind im Rennen dabei. Es ist kein Sprint, aber wir gewinnen an Fahrt und wir wollen langfristig im Rennen bleiben.”

Zudem hat die US-Telekommunikationsaufsicht (FFC) ein Regelwerk zur Netzneutralität beschlossen, das den Mobilfunkbetreibern erlaubt, den Zugang zu ihren Leitungen zu begrenzen. Während sich bei Internetverbindungen übers Festnetz für den Nutzer nichts ändern soll, können die Netzbetreiber bei mobilen Internetverbindungen einzelne Dienste wie Skype unterbinden – allerdings nur, um Engpässe zu verhindern.

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Pro Sekunde 158 Produkte verkauft

28.12.2010, 11:42

Bei Amazon wurden am Spitzentag des Weihnachtsgeschäfts weltweit mehr als 13,7 Millionen Produkte bestellt – das sind über 158 Artikel pro Sekunde.

Weltweit war bei Amazon der 29. November 2010 der Tag mit dem meisten Bestellungen. Das Lesegerät Kindle war in der dritten Version das weltweit am häufigsten verkaufte Produkt – und überholte damit Harry Potter.

In Deutschland war der 13. Dezember 2010 der Spitzentag, an dem bei amazon.de mehr als 2,1 Millionen Produkte geordert wurden, das entspricht über 24 Stück pro Sekunde und stellt ebenfalls einen Rekord dar. Am verkaufsstärksten Tag im vergangenen Jahr waren 1,7 Millionen Artikel bestellt worden. Topseller war in dieser Saison die DVD Eclipse – Biss zum Abendrot.

Für die vier deutschen Logistikzentren war der 20. Dezember der härteste Tag: Über 1,4 Millionen Artikel verließen Leipzig, Werne oder eines der beiden Logistikzentren in Bad Hersfeld in mehr als 374 LKWs. Um alle Bestellungen rechtzeitig ausliefern zu können, wurden im Weihnachtsgeschäft 2010 über 6.000 zusätzliche saisonale Arbeitskräfte eingestellt.

Die deutschen Weihnachts-Topseller 2010 waren in den jeweilige Kategorien

* Buch: Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus

* Games: FIFA 11

* DVD: Eclipse – Biss zum Abendrot (Fan Edition)

* Musik: Progress, Take That

* Elektronik: Samsung S5230 Star Smartphone

* Software: Microsoft Office Home and Student 2010

Amazon.de hatte im Weihnachtsgeschäft mit Ausfällen zu kämpfen – am dritten Weihnachtsfeiertag und eine Woche vor Heiligabend war die Seite zeitweilig nicht erreichbar.

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Social Christmas

28.12.2010, 11:27

Weihnachten 2009 war das Facebook erstmal die am häufigsten besuchte Webseite in den USA – dieses Jahr lag das soziale Netzwerk am 25. Dezember auch in Großbritannien auf Platz eins.

Weihnachten ist die Zeit, um sich bei Freunden und Familie zu melden – davon profitierte auch Facebook. Das Netzwerk verzeichnete Hitwise zufolge erstmals mehr Besuche als Google – 10,5 Prozent alle Internetbesuche in UK galten dem Netzwerk, 9,77 Prozent entfielen auf Google.

In den USA ist Facebook unterdessen zum zweit größten Trafficlieferanten hinter Google aufgestiegen, hat eine Analyse von Tubemogul herausgefunden. Der Abstand ist jedoch weiterhin gewaltig: Mehr als 50 Prozent der Nutzer kommen via die Suche auf die Videos, nur knapp zehn Prozent über das soziale Netzwerk.

Facebook hat einen Tag vor Heiligabend sein Filtersystem umgestellt, über das User ihren Nachrichtenstrang inhaltlich relevant vorbestimmen können. Ein Drop-down-Menü ermöglicht das Aussieben der Beiträge nach Kategorien wie Statusmeldungen, Fotos, Links, Games und Freundeslisten.

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Chancen für Google Street View

28.12.2010, 11:06

Die Tourismusindustrie profitiert von Google Street View und will im kommenden Jahr vermehrt Werbebudgets ins Netz verlagern.

Bei einer Erhebung unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie äußerten 78 Prozent aller Befragten die Meinung, dass sich Google Street View als Marketinginstrument für touristische Regionen durchsetzen wird, berichtet der Travel Industry Club. Seit November können User virtuell durch zwanzig deutsche Großstädte flanieren. Zum Start setzen auch schon acht deutsche Unternehmen auf den neuen Dienst, darunter das Online-Reisebüro Expedia.

Die Menschen in Deutschland werden ihren Urlaub der Befragung zufolge zunehmend im Internet buchen. Fast alle, nämlich 96 Prozent der Befragten, gehen davon aus, dass der Onlinevertrieb weiter wachsen wird, 93 Prozent rechnen mit steigendem Vertrieb via Smartphones. Facebook bezeichneten 74 Prozent als fürs Marketing unverzichtbar.

Nach dem Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise in Deutschland gehen vier von fünf Manager davon aus, dass die Reiseindustrie verstärkt ins Marketing investieren wird. Überdurchschnittlich profitieren werden davon nach Einschätzung der Manager die Onlinemedien: 84 Prozent gehen davon aus, dass die Marketing-Ausgaben im nächsten Jahr von den Printmedien ins Internet umgeschichtet werden. Die Zahl der Befragten konnte der Verband trotz Anfrage nicht nennen.

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4443 Downloads

28.12.2010, 10:18

Bevor Apple sie aus dem App Store entfernt hat, brachte die Anwendung von Wikileaks 5840 US-Dollar ein, von denen 4443 US-Dollar an das Enthüllungsportal gehen. Sprecher Julian Assange denkt in größeren Summen: Er möchte eine Million Pfund für seine Memoiren.

Das berichtet Igor Barinov von Hint Solutions, dessen Firma die Anwendung entwickelt hat.Von den Einnahmen aus den 4443 Downloads geht jeweils ein US-Dollar an das Portal. Interessanterweise wurde die App am häufigsten in Deutschland gekauft, nämlich über 1.100 Mal, auf Platz zwei folgen die USA mit mehr als 600 Downloads, auf drei die Niederlande.

Die Anwendung war vom 17. bis 21. Dezember 2010 im App Store verfügbar und wurde dann von Apple entfernt. Der Grund war ein Verstoß gegen die Richtlinien: Apps, die zum Spendensammeln gedacht sind, müssen kostenlos sein.

Zuerst hatten Sympathisanten vermutet, der Computerkonzern haben die App aus politischen Gründen vom Netz genommen. Nach dem Drängen des US-Senators Joe Lieberman hatte Amazon bereits Anfang Dezember das Hosting der Seiten beendet. Die Geschäftsbeziehungen eingefroren haben auch viele Finanzdienstleister, darunter die Bank of Amerika, Mastercard und Visa. Auch der Zahlungsdienst Paypal hatte das Konto gesperrt und damit den Zugang des Portals zu eingehenden Spenden unterbunden. Fans des Portals reagierten darauf mit Cyberattacken.

Julian Assange, der Sprecher des Enthüllungsportals, will unterdessen für seine Autobiografie bis zu eine Million Pfund (1,17 Millionen Euro) kassieren. Das Geld sei nötig, um die Internetplattform am Laufen zu halten und um sich selbst gegen Vorwürfe aus Schweden zu verteidigen, sagte er: “Ich will dieses Buch nicht schreiben, aber ich muss.”

Die norwegische Zeitung Aftenposten berichtet, durch ein Leck innerhalb Wikileaks selbst Zugang zu Dokumenten bekommen zu haben. Das Blatt publizierte der taz zufolge bislang auf der Enthüllungsseite nicht veröffentlichte Dokumente der US-Botschaft in Oslo. Erik Almlid: “Wir haben nicht dafür bezahlt, wir haben Zugang ohne Bedingungen und wir bestimmen damit selbst, was wir publizieren und wie genau wir die Dokumente behandeln.”

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Die besten Fonts des Jahres 2010

28.12.2010, 9:51

Das Jahr 2010 war auch für den Grafiker und Gestalter ereignisreich und gut gefüllt. Dutzende guter Tutorials und Artikel, Texturen und Aktionen, Portfolios und Galerien gab es zu bewundern und zu verwenden.

Wir haben in unserem Jahresrückblick die schönsten Schriftzüge gesichtet und in dieser Kollektion versammelt. Ganz unterschiedliche Charaktere, für deine Projekte und Ideen. Diese Fonts werden generell als “Free” bezeichnet, trotzdem ist es ratsam, bei einem kommerziellen Einsatz den Urheber anzuschreiben. Im Einsatz können Fonts auch inspirierend wirken und eine Komposition aufwerten. Wir hoffen, du kannst hier das ein oder andere Highlight entdecken.

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