Google will Android Market verbessern

27.01.2011, 9:15

Was die Anzahl der Apps im Android-Market angeht, hat Google keinen Grund, sich zu beschweren. Auch Anwender nutzen häufig die zahlreichen Apps. Allerdings hat Google ein großes Problem: Es werden nur wenige kostenpflichtige Apps gekauft. Das will man in Zukunft ändern und stellt einen Plan vor.

(Quelle: shoutpedia.com)

Zwar kann Google derzeit einen Erfolg nach dem anderen Vorweisen: Man verkauft mehr Android als Apple iPhone-Smartphones und die Zahl der verfügbaren Apps im Android Market steigt stetig weiter. Schon bald könnte man Apple überholt haben. Doch im Gegensatz zum Apple App Store sollen im Android Market nur wenige kostenpflichtige Apps verkauft werden. Das ist schlecht für Google, da man so weniger Geld einnimmt. Zudem werden dadurch potentielle Entwickler abgehalten, wenn sie keine Chance auf Verkäufe sehen.

In Vergangenheit hat Google bereits einen Schritt auf die Entwickler zu gemacht und die Rückgabefrist für “Fehlgekaufte Apps” von 24 Stunden auf 15 Minuten verringert. Nun können Käufer ihre gekauften Apps nurnoch innerhalb von 15 Minuten zurückgeben. Zuvor war dies einen ganzen Tag möglich, was viele Entwickler kritisierten. So konnten Apps genutzt und Spiele gespielt werden und anschließend problemlos zurückgegeben werden.

Auf der Inside Social Apps Veranstaltung hat Android Plattform Manager Eric Chu bekannt gegeben, dass man bei Google einen neuen Plan erarbeite, wie man die Verkäufe ankurbeln könne. So wird man in kürze ein In-App-Kaufsystem vorstellen. Dadurch sollen Entwickler problemlos Erweiterungsinhalte in ihre Apps einbauen können die Anwender für Geld zusätzlich erwerben können.

Zudem will man mit Mobilfunkunternehmen Gespräche aufnehmen, damit App-Käufe auf der Telefonrechnung auftauchen. Als letzten Punkt wurde genannt, dass man derzeit den Market ausdünnt und alle fehlerhaften Apps oder diejenigen die gegen Google Regeln verstoßen, entfernen werde. Auf diese weise sollen die “guten” Bezahlapps mehr im Mittelpunkt stehen.

(Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com, blogs.forbes.com)

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Skype verschiebt den Börsengang

27.01.2011, 9:11
Skype verschiebt den Börsengang

Aus einem Börsengang zu Anfang des Jahres 2011 wird nichts: Skype schiebt die Pläne dazu ein paar Monate zurück, weil Tony Bates, CEO des VoIP-Anbieters, das Unternehmen noch besser positionieren möchte.

Mit dem Börsengang von Skype ist erst ab Juli 2011 zu rechnen, schreibt das Wall Street Journal unter Berufung auf Firmeninsider. Die Bemühungen um eine Aktienerstimmission seien jetzt heruntergefahren worden, nachdem im Oktober 2010 mit Tony Bates ein neuer CEO das Ruder übernommen hatte. Zudem reagiere man auf die Gesamtstimmung am Markt.

Skype hatte im August letzten Jahres einen bevorstehenden Börsengang angekündigt. Dabei hatte das Unternehmen auch verlauten lassen, dass es auf der Suche nach zusätzlichen Investoren ist. In den ersten beiden Quartalen 2010 erwirtschaftete Skype rund 13,1 Millionen US-Dollar Gewinn bei 406 Millionen US-Dollar Umsatz. Erst vor zwei Wochen hatte Skype sich das Softwareunternehmen Qik für den stolzen Preis von 150 Millionen US-Dollar zugelegt.

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Entwickler finden Interesse an Tablets

27.01.2011, 8:27

App-Entwickler können sich zunehmend für Tablets begeistern, zeigen aber Plattformen wie Google TV oder Apple TV die kalte Schulter. Das hat eine aktuelle Befragung des Marktforschers IDC und des Entwicklerplattform-Anbieters Appcelerator ergeben. Gerade Android-Tablets sowie das PlayBook von Research in Motion (RIM) erfreuten sich zuletzt steigendes Entwicklr-Interesses.

Die bei App-Anbietern insgesamt beliebteste mobile Plattform ist aber immer noch Appls iOS auf iPhone und iPad. “Android hat zwar viel Schwung, doch aufgrund von Fragmentierung und einem Consumer-Fokus ist die Attraktivität für Entwickler noch begrenzt”, meint Nicholas McQuire, Research Director Enterprise Mobility bei IDC, gegenüber pressetext. Doch wird die Google-Plattform sicher noch Fortschritte machen, so wie auch HPs derzeit abgeschlagenes WebOS.

87 Prozent der App-Entwickler sind sehr an Arbeit für das iPad interessiert, womit dieses gleichauf mit Android-Smartphones und nur fünf Prozentpunkte hinter dem iPhone liegt. Zudem begeistern sich schon fast drei Viertel der Entwickler für Android-Tablets. Den größten Sprung hat aber RIM gemacht. Mehr als ein Viertel der Entwickler interessieren sich sehr für die Arbeit an PlayBook-Apps und somit fast doppelt so viele wie noch vor drei Monaten. RIM sticht somit HP klar aus, denn das für Anfang Februar erwartete WebOS-Tablet stagniert bei mageren 16 Prozent.

Der eigentliche große Kampf im mobilen Gerätesegment heißt aber auch aus Entwickler-Sicht Android gegen iOS. Während Apple derzeit in Führung liegt, steigt das Interesse an Android aber Appcelerator zufolge schneller. Zudem wird die Google-Plattform iOS wohl bald in Sachen Attraktivität für Business-Apps einholen. Einen klaren Sieger geben wird es wohl in absehbarer Zeit nicht geben. Das liegt auch dran, dass App-Entwickler dieses Jahr Programme im Schnitt für vier verschiedene Plattformen umsetzen werden – also beispielsweise iPhone und iPad sowie Android-Smartphone und -Tablet.

Nur ein relativ geringer Teil der Entwickler dürfte dabei Connected-TV-Plattformen berücksichtigen. Denn Google TV und Apple TV sind nur 33 respektive 30 Prozent der Entwickler sehr interessiert. Das ist jeweils ein Einbruch um ein Viertel innerhalb nur eines Quartals. Beide Plattformen drohen also zum Entwickler-Flop zu werden.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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Gesponserte Meldungen auf Facebook

26.01.2011, 13:05
Gesponserte Meldungen auf Facebook

Facebook macht seine User jetzt zu Werbeträgern. Die so genannten gesponserten Meldungen sind Markenempfehlungen, die auf User-Updates beruhen. „Gefällt mir“-Angaben und Beiträge auf Seiten, Interaktionen mit Anwendungen und Besuche von Orten werden so zu Werbeeinblendungen.

Das neue Anzeigenformat von Facebook soll Werbung zu einem persönlicheren Erlebnis machen. Werbetreibende erhalten durch die gesponserten Meldungen die Möglichkeit, ihre Marke in einem personalisierten Kontext zu präsentieren.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Facebook-Anzeigen erscheinen die gesponserten Meldungen im Gewand von “Empfehlungen” von Freunden, wenn diese einen Markennamen in ihrer Statusmeldung erwähnen oder eine Marke mit “Gefällt mir” bezeichnen. Beide Werbeformate werden in der rechten Spalte der Facebook-Seite dargestellt.

Während es für User keine Möglichkeit gibt, sich aus dem Werbeprogramm auszuklinken, betont Facebook in seinem Help Centre, dass die individuellen Privatsphäreeinstellungen bei den gesponserten Meldungen berücksichtigt werden. Nur die Kontakte, die das reguläre Status-Update in ihrem Nachrichtenstrang sehen, können auch die Anzeige eingeblendet bekommen.

Problematisch könnte für das neue Werbeformat jedoch werden, wenn User Markennamen in negativem Kontext erwähnen. Dementsprechend können Advertiser sich dafür entscheiden, ihre Werbeeinblendungen nur in Zusammenhang mit “Gefällt mir”-Nachrichten der Nutzer anzeigen zu lassen.

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Eric Schmidt plant nun TV-Karriere

26.01.2011, 12:53

Nach dem Führungswechsel des Suchmaschinenbetreibers Google hat der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt nun offenbar seine Pläne für die Zukunft vorgestellt. Demnach will er seine frei gewordene Zeit nun für die Moderierung einer eigenen Fernsehsendung nutzen.

Eric Schmidt mit Nexus S und NFC

Quelle: engadget.com)

Schmidt hat sich bereits mit der CNN-Produzentin Liza McGuirk beraten, so ein Bericht der ‘New York Post’. Er habe diese Pläne offenbar schon länger gehabt, so sollen beide bereits im letzten August eine Test-Aufnahme durchgeführt haben, die jedoch nicht der gewünschten Qualität entsprach.

Am 4. April wird Schmidt seinen Chef-Posten bei Google endgültig räumen. Damit wird der Mitgründer von Google, Larry Page, die Leitung des Konzerns übernehmen, Schmidt bleibt jedoch Vorsitzender des Aufsichtsrates.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Google schafft Arbeitsplätze in Deutschland

26.01.2011, 11:57

Die Präsenz des Suchmaschinenbetreibers Google in Deutschland wird gestärkt. Tausende Mitarbeiter sollen eingestellt werden. Dies gab der abgehende Google-Chef Eric Schmidt gestern auf der Medien-Konferenz DLD in München bekannt.

(Quelle: google.com)

Die meisten Arbeitsplätze sollen für das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit Sitz in München sein. Neben der Aktion plant Google zusätzliche Investitionen, mit denen sich das Unternehmen für den zukünftigen Wettbewerb rüsten will, denn die Konkurrenz durch Facebook auf dem Markt der Online-Werbung und die Konkurrenz auf dem Suchmaschinen-Markt steigt stetig.

Laut Schmidt hat der Markt für mobile Endgeräte das größte Wachstumspotential, gerade bei der derzeitigen Situation des Smartphone-Markts gegenüber der PCs und Notebooks. So soll schon bald die Einführung des neuen Mobilfunkstandard LTE für ein Wachstum sorgen.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Twitter testet Anzeigenportal

26.01.2011, 11:51
Twitter testet Anzeigenportal

Twitter bleibt an seinen Monetarisierungsanstrengungen dran. Der Kurznachrichtendienst testet gegenwärtig eine Anzeigenplattform, über die Werbetreibende Anzeigen in den bekannten Twitter-Formaten selbst buchen können.

Bereits im jetzt bevorstehenden Februar 2011 soll das Projekt aus der Testphase in die öffentliche Betaversion übergehen. Zwei Werbeformate stehen den Werbenden zur Verfügung: Promoted Tweets und Promoted Accounts. Die Advertiser legen darüber hinaus zugeordnete Suchwörter, Höchstgebot und Gesamtbudget fest, sowie wann und wie lange die Kampagne laufen soll, wie hoch das zur Verfügung stehende Budget ist. Nach Informationen von Mediapost müssen sich interessierte Werbetreibende für drei Monate zur Teilnahme am Programm verpflichten.

Über die hinter dem Projekt stehende technische Vorgehensweise ist noch nichts Näheres bekannt. Nach Angaben eines Insiders durchsucht das Werbeprogramm Usertweets und –profile auf die Häufigkeit der anvisierten Suchwörter und fügt darauf basierend die Werbeeinblendungen ein. Das Projekt wurde bisher noch nicht offiziell von Twitter bestätigt.

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Mobilwerbetechnologie für Facebook

26.01.2011, 11:43
Mobilwerbetechnologie für Facebook

Facebook legt sich einen hyperlokalen Mobilwerbedienst zu und erweitert seine Entwicklerriege. Das erst 2010 gegründete und als „stealth start-up“ bezeichnete Unternehmen Rel8tion ist bisher noch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten.

Rel8tion arbeitete bisher so verdeckt, dass wenig über das Unternehmen bekannt ist. Nach Informationen von mashable entwickelt Rel8tion ein System, über das Werbetreibende Anzeigeninventar suchen können, das nach verschiedenen Kriterien wie Wohnort, Alter, Einkommen und so weiter aufgelistet wird.

Facebook will mit der Übernahme zunächst sein Entwicklerteam erweitern. Möglich ist aber auch die Integration der Rel8tion-Technologie in das Facebook Deals-Programm zur weiteren Monetarisierung des sozialen Netzwerkes über mobile Inhalte. Über die finanziellen Details des Deals gab Facebook bisher keine Auskunft. Am Steuer des Tarnkappen-Start-ups sitzt der ehemalige Google-Engineering Director Peter Wilson.

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iPad 2 und iPhone 5 kommen mit NFC

26.01.2011, 10:51

Schon im letzten Jahr berichteten wir über die Pläne mit NFC bei Apples iPhone 5 und iPad 2. Googles Android 2.3 unterstützt bereits die Technologie, Apple will nun damit nachziehen – so zumindest ein noch unbestätigter Bericht von Bloomberg .

Bezahlung über NFC

(Quelle: gadgetreview.com)

NFC wird bereits in kontaktlosen Bezahlkarten wie VISAs PayWave genutzt. Dank der Unterstützung in Gingerbread kann ein Android-Handy mit entsprechendem Chip nun eine eigene Karte überflüssig machen. Dazu werden einfach die Kredikartendaten im Smartphone gespeichert. Der Google-Chef betont, dass die Technologie aber auch andere Bezahlsysteme unterstützt. Beispielsweise ist es denkbar, dass ein Handy kontaktlose Zahlung mit Googles Checkout oder Amazons PayPal ermöglicht.

Nun will auch Apple die nötige Technik in ihre Geräte verbauen. Dies geht aus einem Bericht von Bloomberg hervor. Dabei beruft man sich auf zwei Entwickler, die an der Hardware für Apple arbeiten. So könnte sich Apple die Kosten sparen, die sie tragen müssen, wenn ein Anwender mit einer Kreditkarte über den iTunes Store einkauft. “Apples Haupttziel ist es, ein Stück der 6,2 Billionen US Dollar in die eigene Tasche zu stecken, die Amerikaner jährlich für Güter und Dienstleistungen ausgeben”, sagt Richard Crone von Crone Consulting.

Durch einen verbauten NFC-Chip und passende Software könnte man mit dem iPhone 5 problemlos bezahlen. Hinterlegt man zum Beispiel seine Kreditkartendaten in einer App und zahlt mittels NFC-Authetifizierung, bucht die App im Hintergrund den über NFC bezahlten Betrag einfach über die Kreditkarte ab. Laut aktuellen Berichten hat Apple bereits mehrere NFC-Experten als feste Mitarbeiter eingestellt und eine Vielzahl an Patentanträgen eingereicht. Das Handy als kontaktlose Brieftasche verspricht gegenüber Plastikkarten und Bargeld auch einen Sicherheitsvorteil: Es kann schneller gesperrt werden und ein Smartphone-Verlust fällt schneller auf, als der Verlust einer Kreditkarte.

(Marco Schürmann | Quelle: gadgetreview.com)

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Apps verändern Kundenservice

26.01.2011, 10:08

Smartphones mausern sich immer mehr zum persönlichen digitalen Assistenten. Die von Apple geschaffene App-Economy wird als Hebel für die Durchsetzung des mobilen Internets gesehen, da sich jeder Nutzer, sein Gerät so zusammenstellen kann, wie er es benötigt. Apps sind vor allem bei der Kundenkommunikation wichtig.

(Quelle: apple.com)

“Jeder Nutzer kann sich sein Endgerät so zusammenstellen, wie er es sich wünscht. Für die Hersteller eröffnet sich eine große Chance, ihre Produkte attraktiver zu gestalten. Apple hat es genial vorgemacht. Der Konzern hat die Entwickler-Community auf das Endgerät zugreifen lassen in einem bestimmten Rahmen, um bei den Anwendungen eine größere Vielfalt zu gewährleisten. Spannend sind die Apps, wenn es um die Kundenkommunikation geht”, so Johannes Nünning, vom Zentrum Mehrwertdienste bei der Deutschen Telekom gegenüber “Service Insiders”.

Was bereits machbar ist, zeigt die App von Immobilienscout 24. Hier kann man auf rund 1,2 Mio. Angebote von unterwegs zugreifen und geeignete Objekte in richtiger Lage, Größe oder Preiskategorie herausfiltern. Per Klick auf das integrierte Google Maps könne sich der Suchende über Schulen, öffentliche Verkehrsmittel, Schwimmbäder und dergleichen in der Umgebung informieren. In einer App für den Umzug ist eine Check- und Aufgabenliste enthalten, um zu ermitteln, wie viele Umzugskartons benötigt werden oder welche Ämter in der Nähe sind. Dem Nutzer wird somit optimal an die Hand gegangen.

“In welcher Situation wird mein Kunde über mobile Services auf mich zukommen und wie kann ich ihm an dieser Stelle gerecht werden. Hier kommt auch wieder die Telefonfunktion des Smartphones auf die Bühne zurück. Es wird sicherlich einen Trend zu Self Services geben. Wenn aber beispielsweise ein starkes Kaufinteresse geweckt wurde, kann es auch ein Bedürfnis nach einer telefonischen Beratung geben”, führt der Experte aus. Ein Call Center bekomme weniger Standardabfragen. Die Anfragen werden spezifischer. Entsprechend qualifizierter müsse das Personal im Call Center sein. Zudem benötigen die Dienstleister hochwertige Technologien.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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