Smartphone-Konzept: Drei Touchscreens

25.01.2011, 10:38

Quelle: Pixelio

Fotograf: Oleg Rosental

Drei Touchscreens sind besser als einer – davon geht jedenfalls der dänische Designer Krisitan Ulrich Larsen bei seinem Handy-Konzept “Flip” aus. Das zusammenklappbare Gerät kann sich durch neue Bedienmöglichkeiten von der Smartphone-Masse abheben, so die Idee des Designers. Die drei Bildschirme sollen das Mobiltelefon nicht nur fesselnder, sondern letztlich auch nützlicher machen.

Die Idee hinter dem Flip-Design ist, dass der User das Gerät entsprechend seinen Wünschen in unterschiedliche Formen wandeln und dann nutzen kann. Zusammengeklappt sieht es noch aus wie ein gewöhnliches Smartphone. Doch kann es der Nutzer beispielsweise auch als eine Art Mini-Notebook mit physischer Tastatur oder aber zwei Touchscreens verwenden. Zudem gibt es die Möglichkeit, es als dreiseitiges Gerät mit drei außen liegenden Bildschirmen aufzuklappen. Für einen Hersteller sieht Larsen in diesem Design die Chance, sich wirklich von der Konkurrenz abzuheben.

Für User versprechen drei Touchscreens indes einen neuartigen Umgang mit Inhalten. Beispielsweise kann sich der Nutzer mit dem Gerät in der Hand praktisch durch seine Kontaktliste drehen, statt darin zu scrollen. Dadurch soll man kreativer und produktiver arbeiten können. Das nach der Ansicht des Designers wichtig, weil Smartphones keine reinen Kommunikationsgeräte mehr sind, sondern immer stärker praktisch als Mini-Computer dienen.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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Zahlungsmethoden im sozialen Netzwerk

25.01.2011, 9:05
Zahlungsmethoden im sozialen Netzwerk

Facebook will seine Zahlungsmethode Facebook Credits zum exklusiven Zahlungsmittel für Games machen. Für User soll sich damit das Kaufen von virtuellen Gütern vereinfachen – und für Facebook springt die übliche Provision heraus.

Ab 1. Juli 2011 wird das Erstehen von Game-Währungen für Spiele auf dem sozialen Netzwerk nur noch über die Facebook Credits möglich sein. Developer geben für die Zahlungsabwicklung via Credits eine Provision von 30 Prozent an das Netzwerk ab. Dabei können die Entwickler innerhalb ihrer Games weiterhin ihre eigenen Währungen benutzen. Nach Informationen von Techcrunch betrifft die Regelung bisher nur Games, die nicht über Facebook Connect laufen.

Facebook argumentiert, die Vereinheitlichung der Game-Währung sei sowohl für Nutzer wie auch für Developer von Vorteil: Ein einheitliches Bezahlsystem erleichtere den Nutzern das Kaufen von Spielwährungen verschiedener Anbieter – und ziehe so mehr Spieler an. Zudem könne Facebook für die virtuelle Währung entsprechend im Netzwerk werben.

In den vergangenen Monaten hatte Facebook bereits auf eine Gleichschaltung der Netzwerk-Währung hingearbeitet. So führte beispielsweise EA im November 2010 Credits als exklusive Währung seiner Facebook-Spiele ein. Auch Zynga hatte schon im Mai vergangenen Jahres die Facebook-Währung zur Bezahlung in seinen Spielen eingesetzt. Interessant bleibt, ob und wann Facebook das Bezahlen über Credits auch auf andere Bereiche neben dem Gaming ausweiten wird.

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High-Tech-Geräte bald teurer?

25.01.2011, 8:42

Der Verband Bitkom warnt angesichts der Exportbeschränkungen Chinas für sogenannte “Seltene Erden” vor einer Verteuerung von Hightech-Geräten. Die Folger der Exportbeschränkungen seien steigende Rohstoffpreise für Hersteller und längere Lieferzeiten. Heute gibt es kaum ein Hightech-Gerät, das ohne Seltene Erden hergestellt werden kann.

Quelle: Pixelio

Fotograf: Oleg Rosental

Die Seltenen Erden waren auch Thema beim Besuch von Chinas Vizepremier Li Keqiang in Berlin, der in der zweiten Januarwoche von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurde. Zuvor hatte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die Exportbeschränkungen kritisiert. Er forderte China auf, den Zugang zu Seltenen Erden nicht zu erschweren und die verhängten Maßnahmen zu überdenken. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten: Anstrengungen im Recycling, spezielle Forschungsprogramme und Partnerschaften mit Förderländern nach dem Beispiel Japans.

Die Seltenen Erden umfassen 17 chemische Elemente, wie Europium, Lanthan und Neodym, und stammen zu mehr als 95 Prozent aus China. Sie werden beispielsweise in Computern, Flachbildfernsehern, Handys, Solarzellen oder Batterien eingesetzt. Der Bedarf ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Zuletzt hat China die Ausfuhrquoten für die Rohstoffe allerdings deutlich reduziert. In den zurückliegenden sechs bis zwölf Monaten haben sich die Preise der meisten Seltenen Erden vervielfacht.

Der Bitkom fordert daher von der Bundesregierung, der einseitigen Abhängigkeit von den chinesischen Rohstofflieferungen entgegenzusteuern. Dazu brauche man eine gezielte Strategie zur langfristigen Sicherstellung der Rohstoffversorgung Deutschlands. Enormes Potenzial als Rohstoffquelle bietet der Elektronikschrott. Zweiter Bestandteil einer Strategie müsse die Bildung von Rohstoffpartnerschaften mit alternativen Förderländern sein. So hat Japan etwa jüngst Kooperationsabkommen mit Indien und Vietnam abgeschlossen, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Künftig will sich Japan in beiden Ländern an der Erschließung und Förderung Seltener Erden beteiligen.

(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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Neuer Zulieferer für das Apple iPhone 5

25.01.2011, 8:34

Nach neuesten Berichten plant Apple für das kommende iPhone 5 einen weiteren Zulieferer einzuspannen. Auf diesem Weg will man vermutlich die beim iPhone 4 häufig anzutreffenden Lieferengpässe beheben. Der neue Zulieferer soll neben LEDs auch wichtige Bestandteile wie die Platinen des iPhone 5 liefern.

iPhone 5 Ersatzteil

(Quelle: YouTube Video)

Die chinesische “Economic Daily News” (EDN) hat es zuerst berichtet und der taiwanische Branchendienst “DigiTimes” beruft sich auf diesen Artikel in dem viele Apple Zulieferer genannt werden. Wie die EDN und DigiTimes berichten soll mit dem iPhone 5 neben Foxconn auch das japanische Unternehmen Foster die im iPhone-Lieferumfang befindlichen Kopfhörer an Apple liefern. Die Platinen des kommenden Apple Smartphones, über das wir bereits mehrfach berichteten, sollen neben Compeq auch von Unimicron und Gold Circuit Electronics an Foxconn geliefert werden, die anschließend die vollständige Fertigung des iPhone übernehmen und in alle Welt versenden.

Als Grund gibt die EDN und DigiTimes die Lieferknappheit der Platinen beim aktuellen iPhone 4 von Apple an. Sowohl o2, wie auch Telekom und Vodafone in Deutschland haben Lieferengpässe gehabt oder haben sie noch immer. Das Problem daran ist für Apple, dass dadurch potentielle Kunden abgehalten werden, und diese anschließend womöglich ein Android- oder Windows Phone 7 Gerät statt eines iPhones kaufen. Ein weiterer Grund für die Engpässe soll neben den Platinen auch die LED-Hintergrundbeleuchtung der Displays gewesen sein. Aus diesem Grund hat man sich einen weiteren Partner an Land gezogen, der die passende Technik liefert.

(Daniel Schürmann | Quelle: golem.de, digitimes.com)

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eCircle: Wirkung von Mails und Displaywerbung

24.01.2011, 15:23
eCircle untersucht Wirkung von Mails und Displaywerbung (Foto: istock/Kronick)

Laut einer aktuellen Untersuchung sind E-Mails sind im Vergleich zur Displaywerbung der effektivere Werbekanal, der die Verbraucher zum Kauf animiert. Um den Traffic auf einer Website signifikant zu erhöhen, führt eine Kombination der Kanäle zum größten Erfolg.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Münchner Mailmarketing-Agentur eCircle, die begleitend zur Einführungskampagne des neuen Fahrzeugmodells Seat Ibiza ST durchgeführt worden ist. Hier erzielte eine Kombination aus beiden Werbekanälen, nämlich E-Mail und Display, den besten Erfolg. Insgesamt 31 Prozent der befragten Teilnehmer konnten sich so an die Werbung erinnern, die reine Mailwerbung blieb 26 Prozent der Befragten im Gedächtnis. Die Displaywerbung alleine erzielte lediglich eine Erinnerungsquote von 18 Prozent. Insgesamt entfiel das Mediavolumen der Kampagne zu 85,6 Prozent auf Displaywerbung im Vergleich zu 14,4 Prozent für Mailwerbung. An der Studie nahmen insgesamt 1.050 registrierte Mitglieder des Nielsen Onlinepanels teil.

Display und E-Mail erreichen die höchste Wirkung

Ferner zeigte sich im Rahmen der Erhebung, dass der Mediamix aus E-Mail und Display auch eine optimale Kombination zur Generierung von Website-Traffic darstellt. Insgesamt steigerte die Kampagne die Visits auf der Seat-Seite um 357.000 Besuche von Usern aus dem Nielsen Onlinepanel. Das bedeutet eine Steigerung um das Vierfache, denn vor Kampagnenstart hatten nur 119.000 Nielsen-User die Seat-Seite bereits besucht.

Werbung per E-Mail ist dennoch sehr effektiv: So konnten im Rahmen der ersten Versandwelle der Kampagne nach einer Woche bereits 600.000 Nutzer und damit fast ein Drittel des gesamten E-Mail-Mediavolumens erreicht werden. Die parallel laufende Displaykampagne hatte innerhalb der gleichen Woche einen Zuwachs von elf Prozent, was nur einem Zehntel des Gesamtvolumens entspricht. Insgesamt hatte die E-Mail-Kampagne 51 Prozent Frauen und 49 Prozent Männer erreicht, von denen rund 60 Prozent in die einkommensstarke Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren gehörten. 42 Prozent der E-Mail-Empfänger gaben darüber hinaus an, Newsletterwerbung mit passenden Produktempfehlungen sehr gut bis gut zu finden. Dass Newsletterwerbung zum Kauf inspiriert, sagten 47 Prozent der befragten E-Mail-Empfänger.

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Innovatives Smartphone-Konzept

24.01.2011, 14:27

Wer dieses YouTube-Video sieht, wird sich das dort vorgestellte Gerät mit Sicherheit auch wünschen. Es klingt genauso traumhaft, wie es wohl auch letztendlich nur sein wird: Ein auch an den Seiten berührungsempfindliches Display, oder die Möglichkeit, es mit anderen gleichen Smartphones zu verbinden, um ein Tablet-ähnliches Gerät zu erhalten. Auch die Bedienung ist sehr intuitiv und bisher bei noch keinem Gerät in vergleichbarer Weise möglich.

Das vorgestellte Konzept nennt sich “Line Phone” und hat den Gold-Award beim 2010 in China stattgefundenen Furong Cup ‘Digital Product and Service Design Competition’ gewonnen. Es wird aber wohl leider auch nur ein Konzept bleiben.

(Marco Schürmann | Quelle: mobilecrunch.com)

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MSI-Tablet mit integriertem Projektor

24.01.2011, 13:53

Bei den dutzenden vorgestellten Tablet-Systemen der CES konnte eines besonders hervorstechen. MSI hat sein Concept-Tablet vorgestellt, das mit einem eigenen Projektor daher kommt. Details zum Projektor selbst sind noch keine bekannt.

MSI’s Concept-Tablet mit Projektor

(Quelle: engadget.com)

Im Inneren des 10-Zoll-großen Tablets von MSI sorgt ein Intel Atom-Prozessor für die nötige Leistung, was bei den Tablets derzeit üblich ist. Viel ist über den angefügten Projektor nicht bekannt, jedoch soll er laut ‘Notebook Italia’ für Wandprojektion oder sogar Projektion auf einer Tischplatte gut geeignet sein.

Letzteres könnte wohl auch bedeuten, dass eine Tastatur auf den Tisch projiziert werden könnte, um eine erweiterte Bedienung des Tablets zu ermöglichen. Gerade für das auf den ersten Screenshots zu erkennende Betriebssystem Windows 7 könnte das recht praktisch sein.

Ob die Bedienung über eine projizierte Tastatur wirklich möglich sein wird, ist unklar, eine offizielle Stellungnahme dazu gab es nicht, auch scheint es noch keine dafür geeignete Software zu geben. Wir bleiben gespannt!

Als kleinen Vorgeschmack wurde auf ‘TBreak’ ein Video des Concept-Tablets veröffentlicht, was wir Ihnen natürlich auch nicht vorenthalten wollen:

MSI’s tablet with projector from Tbreak Media on Vimeo.

(Marco Schürmann | Quelle: engadget.com)

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Google Chefposten wieder bei Gründer

24.01.2011, 13:34

Der bisherige Google-Chef Eric Schmidt hat seinen Posten geräumt. Die neue Leitung des Konzerns übernimmt nun laut Googles Bekanntmachung Larry Page, der zusammen mit seinem Kommiliton Sergey Brin die Suchmaschine im Jahr 1998 entwickelt hat.

Eric Schmidt mit Nexus S und NFC

Quelle: engadget.com

Da die beiden Gründer des Suchmaschinen-Betriebs hatten Eric Schmidt damals in das Unternehmen geholt, da beide selbst keine Erfahrungen mit der Führung eines Unternehmens hatten.

Eric Schmidt war seitdem als Google-Chef für das Tagesgeschäft zuständig, die beiden Gründer Page und Brin kümmerten sich um die Fragen der Software-Entwicklung.

Über seinen Twitter-Kanal erklärte Schmidt nun, dass er nicht mehr als “Aufsicht” für den Konzern gebraucht werde. Er schreibt auch: “Als ich 2001 zu Google kam, konnte ich mir in meinen wildesten Träumen nicht vorstellen, dass wir einmal soweit kommen, wie es heute der Fall ist”.

Nun wird Page Schmidt ab April ablösen: “Ich habe viel von ihm gelernt”, sagt Page. Im Gegensatz zu Brin, der sich weiterhin um die Entwicklungen kümmert, wird er nun die Führungsfunktionen des Unternehmens übernehmen.

Was kann man nun von dem Wechsel der Führungsebene erwarten? Nichts. Es wird sich nicht viel an der eigentlichen Google-Suche ändern auf lange Sicht jedoch wird es weiterhin Produkte geben, die entweder großen Erfolg, oder großen Misserfolg bedeuten werden.

(Marco Schürmann | Quellen: winfuture.de, gizmodo.com)

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Internet World Fachmesse und Kongress im April

24.01.2011, 11:44

Das Kongressprogramm der Internet World, die am 12. und 13. April 2011 im ICM München stattfindet, ist online. Die Hauptthemen sind Social Media, Optimierungspotenzial im E-Commerce und mobile Angebote.

Social Media wird mit besonderem Augenmerk auf Social Media Strategie und Online Reputation Management behandelt. Weitere Schwerpunkte sind Conversion Optimierung und Multichannel im E-Commerce sowie Location Based Services und Apps.

Rund tausend Kongressteilnehmer werden im April in München erwartet. Ein- oder Zweitagestickets für den Kongress gibt es noch bis 3. März 2011 zum Frühbucherpreis von 790 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Gastgeber ist die Redaktion der INTERNET WORLD Business.

Die parallel stattfindende Fachmesse mit rund 170 Ausstellern wird von mehr als 5.000 Internet Professionals besucht, sie ist nach Vorabregistrierung kostenfrei zu besichtigen.

Programm und Registrierung finden Sie unter unter internetworld-messe.de.

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