Marktforschung im Netzwerk

31.03.2011, 12:12

Xing hat eine neue Partner-Applikation veröffentlicht, die professionelle Marktforschung über das soziale Netzwerk ermöglicht.

Mit der Anwendung “Goldmind – das Xing Expertenpanel” können Xing-Mitglieder Einzelanfragen an eine ausgewählte Zielgruppe stellen oder selbst gegen Honorar an Marktforschungsstudien teilnehmen. Um die Applikation vollständig nutzen zu können, müssen Nutzer eine sogenannte Expertenkarte mit Informationen zu Ausbildung, Berufserfahrung und Kompetenzen auszufüllen. Danach werden Anwender automatisch über das Vorliegen einer Studie oder Frage anderer Mitglieder benachrichtigt, wenn sie zur Zielgruppe gehören. Als erstes hat Synovate eine eigens entwickelte Studie zum Thema “Innovationen” bei der App integriert. Weitere Studien anderer Marktforschungsinstitute sollen folgen.

Unternehmen können zum Beispiel potenzielle Kunden über einen neuen Produktnahmen abstimmen lassen oder Führungskräfte zu Ihrer Einschätzung zu bestimmten Trends zu befragen. Gewählt werden kann zwischen einzelnen Forschungsfragen, die an mehrere Teilnehmer gerichtet werden, und Fachfragen, die dann von einem Experten beantwortet werden. Nach Abschluss einer Frage wird ein Ergebnisbericht in der App hinterlegt, der jedem an einer Umfrage beteiligtem Mitglied zur Verfügung steht.

Zur Definierung einer Zielgruppe für eine Studie oder Frage gibt es verschiedene Basis- und Profifilter, deren Verwendung kostenpflichtig ist. Bei Basisfiltern, die Aspekte wie Geschlecht, Alter oder Stadt berücksichtigen, fallen 0,25 Euro pro Antwort an, bei Profifiltern mit Parametern wie Führungserfahrung, Karrierelevel oder Personalverantwortung 0,50 Euro pro Antwort. Für Forschungsfragen werden abhängig vom verwendeten Filter fünf Euro oder zehn Euro berechnet. Kostenlos sind die Fragen nur, wenn sie sich ausschließlich an eigene Kontakte richten. Die App wurde von Goldmind für Xing entwickelt.

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Mobiler Firefox 4 endlich fertig

31.03.2011, 12:01

Mozilla hat nun nach langer Wartezeit auch endlich Version 4 für Android fertiggestellt. Unter dem Codenamen Fennec basiert der mobile Browser auf der gleichen Plattform wie der Firefox 4 für Desktop. Was der mobile Browser damit bietet, erfahren Sie hier.

Der mobile Firefox 4 ist da

(Quelle: intomobile.com)

Da es auf der gleichen Plattform basiert, bietet auch der mobile Browser eine Synchronisation mit anderen Firefox-Installationen, aber auch HTML5-Unterstützung und eine verbesserte Javascript-Engine, die die Geschwindigkeit um bis das fünf-fache der des Standard-Browsers steigern soll.

Auch eine verbesserte Benutzeroberfläche wurde eingebaut, man möchte so wenig “Touch”-Events wie nur möglich notwendig machen. So lassen sich auch Benutzerleisten ausblenden, die man nicht benutzt. Auch neu ist der Export einer Seite in ein PDF-Format.

Wie auch schon beim Firefox 4 für den Desktop ist auch der mobile Fuchs mit zahlreichen Erweiterungen anpassbar: “Einige Add-ons werden aber noch angepasst werden. [...] Man sieht schon vorher, was man nutzen kann und was nicht.”, so ein Sprecher. Optisch gesehen ist der Add-on-Manager an den Android-Market angelehnt, in dem die neue Version des Firefox ab sofort zum Download bereitsteht.

(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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Profile Migration Tool für Facebook

31.03.2011, 11:50

Facebook ermöglicht seinen Usern nun, ihre private Facebookseite in ein geschäftlich genutztes Profil umzufunktionieren. Das “Profile Migration Tool” wandelt die privat “gesammelten” Kontakte automatisch in Fans um.

 

Alle User mit einem Facebook-Profil können das Migration-Tool anwenden. Dabei wird nicht nur das Profilfoto in die Business-Seite transferiert, sondern auch alle Nutzerkontakte zu “Fans” umgewandelt, die eine geschäftlich genutzte Facebook-Seite normalerweise durch das Klicken des “Gefällt mir”-Buttons abonnieren. Gleichzeitig werden Fotos und Pinnwandeinträge gelöscht, sowie die zuvor privat hergestellten “Gefällt mir”-Verbindungen zu anderen Business-Seiten gekappt.

Die Möglichkeit zur Umwandlung in ein Geschäftsprofil sei besonders nützlich für Facebook-Nutzer, die irrtümlich ein Privatprofil für ihr Unternehmen angelegt hatten oder einem wachsenden Kleinunternehmen mehr Profil verschaffen wollen, so Inside Facebook. Problematisch sei allerdings der fehlende Hinweis für Kontakte, dass eine Facebook-Freundschaft in ein Page-Abo umgewandelt wurde. Auch eine Neubenennung der Fan-Page ist für Nutzer mit mehr als 100 Kontakten nicht möglich.

Eine Rückumwandlung einer Geschäfts-Page in ein privates Profil ist nicht vorgesehen. Usern wird empfohlen, ihre privaten Inhalte über das Herunterladetool vor der Migration zu sichern.

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WWDC 2011 bereits ausverkauft

31.03.2011, 11:21

Die diesjährige World Wide Developers Conference (WWDC) ist bereits ausverkauft. Knapp 5000 Tickets standen den Interessierten zur Verfügung und übrige Tickets werden im Internet zu hohen Preisen versteigert.

Steve Jobs auf der WWDC 2010

bei der iPhone 4 Vorstellung

(Quelle: engadget.com)

Apple selbst verlangt von den Besuchern 1600 US-Dollar Eintritt. Durch die derzeitige Situation der Tickets sind diese im Internet für knapp das dreifache zu kaufen. Damit ist das Interesse an der WWDC seit dem letzten Jahr wieder stark angestiegen, schon 2010 waren die Tickets nach bereits acht Tagen ausverkauft.

Thema der diesjährigen WWDC in San Francisco werden iOS und Mac OS sein. Zwischen dem 6. und 10. Juni werden im Moscone West Center 100 Vorträge für Entwickler gehalten. Auch wird die Vorstellung des neuen iPhone 5 erwartet.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Nutzer dürfen Daten einbringen

31.03.2011, 11:13

Die Lieferantensuchmaschine Wer liefert was? macht sich jetzt das Wissen ihrer User zunutze. Über die neu eingeführte Funktion “Firmendaten ändern” können Nutzer Änderungen von Firmeninformationen als Korrekturvorschläge an die B-2-B-Suchmaschine weitergeben.

 

Wer liefert was? will das sozial interaktive Crowdsourcing-Prinzip zur Weiterentwicklung seiner Lieferantensuchmaschine nutzen: “Unser Ziel ist es, künftig noch stärker vom umfangreichen Wissen unserer Nutzer und Kunden zu profitieren und in gegenseitiger Interaktion Wer liefert was? immer weiter zu verbessern”, sagt Andrew Pylyp, Geschäftsführer von Wer liefert was?. Dazu ermöglicht WLW den Nutzern, Änderungsvorschläge zu Firmendaten an das Portal weiterzugeben.

Über eine Schaltfläche innerhalb des Profils einer Firma können Nutzer WLW von geänderten Firmendaten in Kenntnis setzen. Diese werden von Mitarbeitern der Suchmaschine geprüft und nach Bestätigung umgehend aktualisiert. Durch die Angabe der persönlichen Nutzerdaten kann im Nachhinein nachvollzogen werden, wer wann die Änderungsvorschläge eingereicht hatte.

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Von Symbian zu Windows Phone 7

31.03.2011, 10:00

Auf der diesjährigen Mobile Tech Conference 2011 in München sprach Jens Dissmann, Leiter des Bereichs Services Sales & Marketing bei Nokia, über die Zukunft der Finnen und die Pläne, die man nun durch das Joint Venture mit Microsoft hat. Auch auf die Zukunft von Symbian und MeeGo wurde eingegangen.

 

 

Jens Dissmann auf der MTC’11

(Foto: Marco Schürmann)

Die Mobile Tech Conference fand nun zum zweiten Mal statt, diesmal in München im Westin Grand Hotel. Unter den 47 Speakern war auch Jens Dissmann vertreten, der das Motto seines Vortrages durch die jüngsten Entwicklungen mit Microsoft in “Von Symbian zu Windows Phone” änderte. Wir waren natürlich auch auf der Konferenz vertreten und konnten einige Eindrücke der Veranstaltung mitnehmen.

Jens Dissmann begann seinen Vortrag mit einem kleinen geschichtlichen Rückblick und erklärte, dass Nokia ein “buntes Unternehmen” sei, das seit dem Gründungsjahr 1898 immer für andere Produkte stand. So entwickelte man damals noch Kabel und Reifen und heute Handys und Smartphones. Er hat eingestanden, dass man sich bei Nokia in letzter Zeit recht bedeckt gehalten habe, was konkrete Pläne angeht. Deshalb sprach er direkt Klartext: “Wir werden dieses Jahr ein erstes Windows Phone 7 Gerät veröffentlichen, und im Jahr 2012 starten wir dann mit der Massenproduktion durch.” Für viele der knapp 700 angemeldeten Besucher der Konferenz war das nichts Neues mehr. Dissmann ist zwar zuversichtlich, was die zukünftigen Entwicklungen angeht, doch ist die Frage, die man sich bei Nokia stellen muss: “Nehmen die Kunden die Umstellungen an?”

Nokia möchte zusammen mit Microsoft ein eigenes Eco-System auf die Beine stellen, dabei sei der Konsument die treibende Kraft. In diesem Eco-System werden Symbian und MeeGo jedoch nicht vergessen. Die beiden Betriebssysteme werden weiterhin eine Rolle spielen, noch in diesem Jahr soll ein Gerät mit MeeGo auf den Markt kommen. An dieses Gerät hat man keine hohen Erwartungen, man geht von keinem großen Erfolg aus und sieht das Projekt als “Experiment” an, bei dem man schauen möchte, wie viel Potential tatsächlich in der Plattform steckt. Zu Symbian äußerte er sich mehrmals gleich: “Symbian wird weiter leben, es wird lediglich eine Transition geben. [...] Ein Großteil von dem, was wir bereits in Symbian integriert haben, wollen wir auch in Windows Phone 7 hinein bringen.” Die Finnen würden am liebsten bereits durchstarten, doch entscheidet man nun nicht mehr alleine, sondern muss sich mit Microsoft zusammen absprechen. Deshalb, so Dissmann, wird man im dritten bzw. vierten Quartal dieses Jahres damit anfangen, das Eco-System zusammen mit Microsoft voranzutreiben.

 

Nokias E7 mit Symbian 3

(Quelle: 9computerstore.com)

Doch was genau geschieht nun mit Symbian? Eine Frage, die Dissmann genau zu beantworten wusste: “Mit Symbian 3 haben wir ein Betriebssystem geschaffen, das den selben Ansatz wie Microsoft folgt. Durch Updates können wir die Geräte immer aktuell halten. [...] Die Hardware wird verjüngt durch die Software.” Das Prinzip nennt Nokia “Forever Young”. Für das Ende des Jahres erwartet man bei Nokia, dass sich 50 Mio. Geräte im Umlauf befinden werden, für die Zukunft geht man von 150 Mio. Geräten aus. Dadurch dass Symbian 3 für einige Zeit in der Version gleich bleibt und nur einzelne Updates erwarten wird, müssen natürlich auch die Entwickler die Möglichkeit haben, zukunftssicher Apps zu programmieren und nicht mit veralteten Systemen arbeiten zu müssen. Darum will man sich bei Nokia durch weitere Tool-Updates kümmern. Wie wichtig der Entwicklungssektor für Nokia ist, erklärte Dissmann mit aktuellen Zahlen des App-Markets. Rund vier Millionen Anwendungen werden jeden Tag heruntergeladen, am 3. März habe man die 1 Milliarde-Grenze der App-Downloads erreicht – und das nach nur 20 Monaten und 6 Tagen, doppelt so schnell wie Apple. Im Schnitt würde ein Anwender knapp 8,5 Anwendungen im Monat benutzen. “Wir sind auf einem Wachstumspfad, der sich sehen lassen kann.”

Insgesamt gesehen merkte man bei dem Vortrag, dass Nokia einen großen Fokus auf die Masse der Geräte setzt. So betonte Dissmann, dass man weltweit bereits Geräte in Milliarden-Stückzahlen auf dem Markt hat. Auch die Kontakte mit Mobilfunkern wurden von ihm hevorgehoben, so hat Nokia weltweit Kontakt mit 109 Mobilfunkunternehmen, die das so genannte “Operator Billing” ermöglichen, sodass die Apps nicht mit Kreditkarte bezahlt werden müssen, sondern der Betrag direkt mit auf die Mobilfunk-Rechnung geschrieben wird.

 

Stephen Elop und Steve Ballmer

(Quelle: Nokia)

Doch wie genau werden sich die Marktanteile verhalten? Nokia kann derzeit 38 Prozent des Smartphone-Markts für sich bestimmen, Microsoft hingegen nur 3 Prozent. Dissmann erklärte, dass man hier nicht einfach aufaddieren kann, denn durch die Umstellung werde Nokia – so seine Einschätzung – mehr Kunden verlieren, als man durch Microsofts Windows Phone 7 hinzugewinnen wird. Auch Entwickler, deren Sympathie man durch die aktuellen und vergangenen Ereignisse verloren hat, will man durch guten Service und Hilfestellungen in jeglicher Hinsicht zurückgewinnen: “Es ist eine Herausforderung”, so Dissmann.

Zuletzt wurden in einer Diskussionsrunde zwei Fragen in den Raum geworfen. Zum einen, wie Nokias Pläne mit der Near-Field-Communication (NFC) aussehen. Dazu erklärte Dissmann, dass das C7 bereits einen NFC-Chip besitze, der durch ein noch folgendes Software-Update nachträglich aktiviert werden soll. Mobiles Payment mit dem Chip werde jedoch noch nicht unterstützt, man will weiterhin auf das “Operator Billing” setzen. Die nächste Frage beschäftigte sich mit Android – speziell warum man sich nicht für Android als Betriebssystem der Nokia-Geräte entschieden hat. Auf diese Frage konnte Dissmann nur mit Vermutungen antworten, so seien Nokia und Microsoft in einer Herausforderer-Rolle und mit Microsoft habe man einen strategischen Partner gefunden, der die Werte von Nokia achtet.

(Marco Schürmann)

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OLED-Leuchtflächen: Neue Beleuchtung

31.03.2011, 9:45

OLEDs – organic light emitting diodes – fesseln die kreative Fantasie progressiver Lichtdesigner. Als leichte Panels oder “Lichtkacheln” mit hauchdünnen aktiven Kunststoffschichten auf Plastik- oder Glassubstraten bilden sie futuristisch exklusive Lichtquellen für Heim und Büro. Sie werden von großen Herstellern wie Osram und Philips kommerziell vermarktet.

 

 

OLED-Beleuchtung

(Quelle: Osram)

OLEDs verströmen ein angenehm warmweißes Licht, sie lassen sich auf individuelle Farbtemperaturen einstellen und stufenlos dimmen. Beim Einschalten leuchten sie sofort mit voller Helligkeit. Mit diesen Eigenschaften ist OLED-Lighting ein Vorausblick auf eine absolut neue Art von Lichtquellen: Sie sind keine Punktstrahler mit Reflektoren und Linsen zur Bündelung und Lenkung des Lichts auf die zu beleuchtenden Objekte. Sondern große Flächenleuchten mit blendfrei diffuser Lichtabgabe – bald so dünn und leicht formbar, dass sie sich in Wände, Decken, Raumteiler, Fenster und in beliebig geformte Objekte einbetten lassen. Damit werden diese Objekte selbst zu Lichtquellen.

Also bahnt sich mit den großflächigen OLEDs aus organischen, falls gewünscht auch transparenten Materialien die zweite Revolution der Lichttechnik an: Nach der ökologisch forcierten Abkehr von der heißen, mehr Wärme als Licht verstrahlenden Glühbirne zu Gasentladungslampen, fluoreszierenden Leuchtröhren und “Energiesparlampen” kommen nun die LEDs und OLEDs zum Zuge. Sie mobilisieren die stürmisch fortschreitende Halbleitertechnik mit ihrer “Lernkurve” aus exponentieller Innovation bei gleichzeitiger Kostendegression zur wirklich energieeffizienten und zugleich augenfreundlichen Lichterzeugung.

Als Bildschirme sind OLEDs schon allgegenwärtig: In Millionen Mobiltelefonen stecken sie als farbintensive Anzeigefelder. Auch TV-Geräte mit OLED-Display oder mit OLED-Backlight für LCD-Schirme sind auf dem Weg in den Markt. Als effiziente Lichtquellen sind OLEDs hervorragend qualifiziert. Sie realisieren bereits heute in kommerziellen Produkten eine Lichtausbeute von 23 Lumen pro Watt. Als Entwicklungsziel gelten 100 lm/W. Die Lebensdauer liegt bei 5.000 Stunden. In drei Jahren wird die dreifache Lebensdauer machbar sein. Große transparente OLED-Module mit 1 m² Leuchtfläche werden im Rahmen des vom BMBF initiierten Forschungsprojekts TOPAS 2012 erwartet.

Die offizielle Roadmap der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) sieht den Einsatz des OLED-Lighting momentan primär im High-end-Preissegment mit exklusiv gestalteten Designer-Leuchten als Marktöffnungsstrategie. In den nächsten fünf Jahren werden sich die OLED-Lichtkacheln und Panels für architektonische und technische Zwecke weiter entwickeln. Ab 2018 erwartet man preisgünstige, standardisierte, flexible OLED-Leuchtelemente in vielerlei Gestalt als universelle Beleuchtungstechnik. Auf dem weltweiten Branchentreff LOPE-C 2011, vom 28. bis 30. Juni im Forum der Messe Frankfurt, werden OLED-Lichtquellen einen breiten Raum einnehmen. Im Ausstellungsteil werden sie in Form kommerzieller Produkte präsent sein, während im Konferenzteil, in einer speziellen OLED- Session, der Stand der Entwicklung und die aktuellen Markttrends abgehandelt werden.

Wer sich bereits im Vorfeld mit gedruckter Elektronik und dem funktionellen Drucken – auch von OLED-Leuchtflächen informieren möchte, kann dies am 1. Juni auf dem Synergiekongress Funktionales Drucken tun.

(Daniel Schürmann | Quelle: lope-c.com)

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Gefahr: Drucker als Sicherheitsrisiko

31.03.2011, 9:22

Nicht nur die Sicherheit von Servern und Desktops muss von Administratoren gewährleistet werden. Es gibt jedoch noch andere, eher unscheinbare Dinge, die auch ein Sicherheitsrisiko darstellen können: So zum Beispiel ein Netzwerkdrucker.

 

 

Xerox Workcentre 5790a

(Quelle: find-printers.com)

Xerox hat nun einen Patch veröffentlicht, der eine Sicherheitslücke für die WorkCentre-Produkte 5735, 5740, 5745, 5755, 5765, 5775 und 5790 schließt. Durch einen Pufferüberlauf im Samba-Dienst des Drucker-Servers war es Angreifen sonst möglich das System aus der Ferne zu steuern und dadurch Konfigurationsänderungen vorzunehmen.

Durch derartige Sicherheitslücken wäre es theoretisch auch möglich, Unternehmensspionage zu betreiben, da die zu druckenden Dokumente oft auf einer eingebauten Festplatte gespeichert werden. Diese Festplatten würden sich dann auslesen lassen, sodass Fremde an unter Umständen sensible Dokumente kommen.

Nicht nur Xerox scheint mit den Sicherheitsproblemen zu kämpfen haben, auch HP hat ähnliche Sicherheitsprobleme. Dies wurde auf der Sicherheitskonferenz ShmooCon im Januar von zwei Pen-Testern demonstriert, die sich Zugang zu Druckern in Firmennetzwerken verschaffen konnten.

(Marco Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

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Fotos auf soziale Netzwerke weiterleiten

31.03.2011, 9:14

Nutzer des Flickr-Fotoportals können nicht nur einzelne Fotos, sondern auch ganze Fotoalben und Gruppen nunmehr über einen Klick auf soziale Netzwerke und andere Seiten weiterleiten. Neben der Schaltfläche Aktionen erscheinen Miniaturansichten der verbundenen sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter, sowie die Blog-Seite Blogger. Auch der Blog-Dienst Tumblr wurde auf Nutzerwunsch zu den Plattformen hinzugefügt, auf die Inhalte weitergeleitet werden können, so das Flickr-Blog.

Dabei berücksichtigt die Weiterleitung auch die Privatsphäreeinstellungen der individuellen Fotos. So können angemeldete User ihre als privat markierten Bilder beispielsweise an ihre Freunde auf Facebook weiterleiten. Ansonsten werden nur die für alle zugänglichen Fotos auf Twitter oder Tumblr und mit nicht-angemeldeten Facebook-Nutzern geteilt.

Bisher konnten die bei Flickr gespeicherten Inhalte nur manuell über das Kopieren der Html- oder BB-Codes weitergegeben werden. Zum Weiterreichen von Bildern waren Facebook und Flickr bereits seit Sommer 2010 verbunden.

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Android ersetzt bald die Geldbörse

31.03.2011, 9:08

Google plant in Zusammenarbeit mit MasterCard und dem Finanzdienstleister Citigroup ein mobiles Bezahlsystem für Android und hat mit seinem Nexus S bereits ein NFC-fähiges Smartphone im Angebot. Der Internetkonzern will nicht nur das Bezahlen leichter machen, sondern Geschäften auch gezielte Werbung und Sonderangebote für Smartphone-User ermöglichen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider.

 

 

Bezahlung über NFC

(Quelle: gadgetreview.com)

Damit soll die Lösung für den Handel attraktiver sein als klassische Kreditkarten. Googles Handy-Bezahlsystem wird dem Vernehmen nach noch dieses Jahr starten. Google hat in Android 2.3 eine Unterstützung für Near Field Communications (NFC) verbaut. Diese Technologie bildet die Basis für das konktaktlose Bezahlen per Smartphone. Das Nexus S als erstes Android-Modell mit entsprechendem NFC-Chip startet dieser Tage auch in Deutschland, weitere NFC-fähige Geräte verschiedener Hersteller werden im weiteren Jahresverlauf erwartet. Nun werken Google und Partner offenbar auch an einem passenden Bezahlsystem, damit Smartphones wirklich als intelligente Geldbörse dienen.

Eine spezielle App soll ein bequemes mobiles Bezahlen ermöglichen, wobei offenbar zunächst Citigroup-Kunden in den Genuss dieser Funktionalität kommen werden. Google wird laut Bericht nicht an den Transaktionsgebühren mitnaschen. Vielmehr werde der Konzern darauf setzen, dass dank der Kundendaten mit dem Bezahlsystem mehr zielgerichtete Werbung möglich wird. Unter anderem sollen Unternehmen beispielsweise Schnäppchen-Angebote ganz gezielt jenen Usern machen können, die sich gerade in unmittelbarer Nähe zum Geschäftslokal aufhalten.

Am Projekt beteiligt soll mit Verifone Systems auch ein Spezialist für kontaktlose Kreditkarten-Leser sein. Dieser wollte sich zur Geschäftsbeziehung mit Google zwar nicht äußern. Doch betont VeriFone-CEO Douglas Bergeron, dass Smartphones interessantere Möglichkeiten bieten als klassische Kreditkarten. Dementsprechend setzt nicht nur Google auf NFC-Smartphones. Research in Motion hat im Februar bestätigt, dass die Technologie in BlackBerrys verbaut wird. Bergeron geht auch davon aus, dass Apple bei zukünftigen iPhone-Generationen NFC unterstützen wird.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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