Medienverschmelzung: Internet im Fernseher

28.03.2011, 9:51

Fernsehen und Internet wachsen zusammen. Vor allem TV-Geräte mit Internet-Anschluss boomen. In diesem Jahr wird nach aktuellen Berechnungen in Deutschland jeder zweite verkaufte Fernseher ein so genanntes Hybrid-Gerät sein. Damit werden 5 Millionen Fernseher mit einem integrierten Web-Anschluss ausgeliefert. Das ist fast eine Verzehnfachung innerhalb von zwei Jahren.

 

Quelle: Pixelio

Fotograf: Oleg Rosental

Die ersten internetfähigen TV-Geräte kamen 2009 auf den Markt, so der Bitkom von dem die aktuellen Berechnungen stammen. Durch die hohe Marktdurchdringung von Hybrid-Geräten werde Internet und Fernsehen endgültig verschmelzen, so die Meinung des Branchenverbands. Der Web-Anschluss werde zum Standard-Feature bei modernen Fernsehern. Alle älteren Flachbildschirme können für den Internet-Empfang über hybride Set-Top-Boxen nachgerüstet werden. Diese Set-Top-Boxen gibt es auch mit einer eingebauten Festplatte zur Aufzeichnung von Programmen, ein Videorecorder wird damit überflüssig. Fast jeder zweite Deutsche (46 Prozent) möchte seinen Fernseher ans Internet anschließen, um so Web-Inhalte auf seinem TV-Gerät ansehen zu können. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Rahmen der Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics“. Insbesondere die junge Generation sehnt sich nach dem Fernseh-Web: Bei den Deutschen zwischen 14 und 26 Jahren sind es 60 Prozent. Junge US-Amerikaner wünschen sich zu 74 Prozent das Internet-TV, junge Briten gar zu 77 Prozent.

Viele Fernsehsender stellen sich auf die Verschmelzung von TV und Internet ein: Zusätzlich zu ihrem linearen Programm sind beispielsweise die Tagessschau, die ZDF Mediathek, RTL Now, Arte und Sky mit Mediatheken und speziellen On-Demand-Angeboten für PCs, Tablets oder Smartphones im Netz. Hinzu kommen neue Anwendungen wie das internetbasierte Musikfernsehen, das sich auf den Musikgeschmack des Zuschauers einstellt.

Rund 25 Millionen Bundesbürger sehen sich schon jetzt Fernseh- und Videoangebote im Internet an. Knapp jeder zweite Internetnutzer (49 Prozent) nutzt entsprechende Videoangebote. Am populärsten sind dabei kurze Videoclips, die sich 40 Prozent der Internetnutzer anschauen. Jeder sechste (17 Prozent) Internetnutzer verfolgt TV-Sendungen wie die Tagesschau online, jeder achte sieht sich Filme per Download oder Livestream an. Live-Übertragungen, etwa von Sportveranstaltungen, schaut sich jeder Zehnte im Internet an.

Am 9.November veranstaltet der Bitkom in Berlin das “Forum Consumer Electronics – Smart-TV“.

(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

© www.beyond-print.de

Neues zur digi:media in Düsseldorf

28.03.2011, 9:31

Vorhang auf für eine weitere Messe-Premiere in Düsseldorf: Vom 7. bis 9. April geht die erste digi:media – Fachmesse für digital printing & commerci-al publishing – an den Start. Die zentralen Themen der digi:media decken so gut wie alle Aspekte ab, die derzeit die Publishing- und Kommunikationsindustrie beschäftigen.

 

Bildquelle: Pixelio

Fotograf: Sebastian Bernhard

Zu den Themen zählen: Der Stellenwert von Print im Konzert der verschiedenen Medien, digitale Produktinnovationen in Verlagen (z.B. iPad, E-Book & Co.) oder auch die Rolle von Social Media im Rahmen der Kommunikation. Rund 150 Aussteller und ein umfangreiches fachliches Rahmenprogramm bieten den Publishing-Profis ein Jahr vor der drupa 2012 die nötigen Informationen und das erforderliche Handwerkszeug.

Der Ticketverkauf für die Messe und die einzelnen Events läuft gut an. Einige Veranstaltungen wie der „3. Media Mundo Kongress für nachhaltige Medienproduktion“ oder die Konferenz „E-Book, iPad und Co.“ sind bereits so gut wie ausverkauft. Auch die Podiumsveranstaltung „zukunft medien live“ und der „Speed-Congress – Technology meets Marketing“ stoßen auf rege Nachfrage.

Eine aktuelle Ausstellerliste, Produktnews und die Ausstellerdomains finden Sie hier. Eine Übersicht über das fachliche Rahmenprogramm gegliedert nach den korrespondierenden Besucherzielgruppen finden Sie unter folgendem Link.

(Daniel Schürmann | Quelle: digimedia.de)

© www.beyond-print.de

Bezahlen mit einem Wink

28.03.2011, 9:20

Das Smartphone wird zur elektronischen Brieftasche. Mit Hilfe der Near Field Communication-Technologie soll es Haltern von Kreditkarten der Citigroup-Bank möglich gemacht werden, eine mobile Bezahlapp für das Nexus S-Smartphone und in der Zukunft herauskommende, Android-betriebene Handys zu aktivieren. Das berichtet das Wall Street Journal und beruft sich auf mit den Verhandlungen vertraute Quellen.

Für das Bezahlen über NFC ist die Einführung standardisierter Lesegeräte auf Händlerseite nötig. Interessant dürfte für die Verkäufer jedoch sein, dass Google über das mobile Zahlen Kundendaten generieren könnte, die den Händlern Hilfe für zielgruppenrelevantes Werben geben dürften. Für diesen Service wolle Google keine Gebühren von den Händlern fordern, so das WSJ.

Schon seit November 2010 ist bekannt, dass Google sich verstärkt um die NFC-Technologie bemüht. Damals kündigte Google-CEO Eric Schmidt die neueste Version von Android mit dem Codenamen Gingerbread an, die unter anderem das bargeldlose Zahlen über NFC ermöglichen soll. Das Nexus S-Smartphone ist seit Dezember 2010 auf dem Markt.

www.internetworld.de

Pläne für Cloud-Dienste

28.03.2011, 9:01

Amazon soll derzeit planen, einen neuen Service anzubieten, bei dem Kunden auf den Servern des Onlinehändlers Musik- oder Filmdateien speichern können. Noch diese Woche soll mehr über das Projekt bekannt gemacht werden.

 

Über den geplanten Dienst sollen Kunden ihre Musik-, Film- und Buchsammlungen auf Amazon-Servern ablegen können – darunter auch Inhalte, die nicht über den Onlinemarktplatz gekauft worden seien. Das berichtet cnet unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen aus dem Musik- und Filmbusiness.

Bisher sei Amazon noch in Gesprächen mit der Film- und Musikindustrie, um die nötigen Lizenzen für einen solchen Dienst zu erwerben. Es sei allerdings möglich, dass der neue Service in Kürze noch vor dem Abschluss der Verhandlungen bekannt gegeben werde.

Für Kindle-Nutzer bietet Amazon bereits einen Dienst an, über den User ihre E-Books in einer persönlichen Nutzerbibliothek speichern können. Auch im Bereich Video ist Amazon aktiv: Seit Ende Februar bietet der Onlinehändler einen kostenlosen Streaming-Service für seine Premiumkunden.

© www.internetworld.de

iPad 2 im Verkauf

28.03.2011, 9:00

Die zweite Ausgabe des iPad ist nun auch in Deutschland im Verkauf. Zum Verkaufsstart am vergangenen Freitag gab es Schlangen vor den Apple-Stores und heftigen Andrang im Onlineshop des Hardwareunternehmens.

 

Der Verkaufsstart des iPad 2 von Apple war am vergangenen Freitag für 17 Uhr angesetzt. Schon Stunden zuvor bildeten sich vor den Apple-Stores Schlangen von kaufwütigen iPad-Interessenten, so die Financial Times Deutschland.

Wer im Internet sein Glück versuchen und den Apple-Flachrechner über den Onlinestore erwerben wollte, muss noch etwas Geduld beweisen: Die jetzt bestellten Geräte werden voraussichtlich erst in drei bis vier Wochen bei ihren Käufern eintreffen. In den USA ist die zweite Version des iPad bereits seit 11. März im Handel.

Grund für die Verzögerungen in der Auslieferung von Onlinebestellungen könnte unter anderem auch die Tsunami-Katastrophe in Japan sein. Möglicherweise werden Komponenten für den Tabletrechner auch in Japan hergestellt und wegen der derzeitigen Krisenlage nicht rechtzeitig ausgeliefert.

In Deutschland kostet das günstigste iPad mit 16GB und WiFi 479 Euro. Die teuerste Version mit 64-GB-Speicher und mobilem Internetzugang schlägt mit 799 Euro zu Buche.

www.internetworld.de

Video of the Week

28.03.2011, 8:36

Viel Spaß!

Zahl der Musikdownloads steigt nur langsam

25.03.2011, 12:36

 

Sony Music versucht seit Jahren die rückläufigen CD-Verkäufe mit Musik zum Herunterladen zu kompensieren. Das gelingt in Deutschland jedoch nicht. Die Nutzer seien hierzulande viel träger als beispielsweise in den USA.

“Rund 80 Prozent des Umsatzes kommen durch CD und DVD”, erklärt der Deutschland-Chef von Sony Music Edgar Berger gegenüber dem Handelsblatt. Der Markt gehe aber jährlich um drei bis fünf Prozent zurück. Der Internethandel kann diesen Verlust jedoch nicht ausgleichen. In den USA läge dagegen der Onlineanteil bei rund 50 Prozent.

Sony Music ist davon genauso betroffen wie die meisten Wettbewerber. Allerdings sei das Geschäft im vergangenen Jahr sehr gut verlaufen. “Wir liegen deutlich über Plan”, bestätigt der Manager. Das Ergebnis werde auf dem Vorjahresniveau liegen. Konkrete Zahlen nennt er jedoch nicht.

Die Sony-Zahlen passen nicht so recht mit den Zahlen des Branchenverbands Bitkom zusammen. So stellte der Bitkom bei einer Analyse des Musikdownloadmarktes für das Jahr 2010 fest, dass sich der Umsatz mit heruntergeladenen Musikstücken und Alben mehr als verdreifacht hat. Attraktive Preismodelle und schnelle Internetanbindungen hätten für einen quantitativen Anstieg von rund 24 Prozent gesorgt. Demnach hätten es die Deutschen auf 69 Millionen Downloads gebracht und dafür 151 Millionen Euro ausgegeben. Angesichts der Erlöse von jährlich rund 400 Millionen Euro, die alleine Sony Music verbucht, fällt der Onlineanteil jedoch recht klein aus.

www.internetworld.de

Gebrauchte im Angebot

25.03.2011, 12:20

notebooksbilliger.de steigt in den Handel mit Refurbished-Geräten ein. Darunter versteht man gebrauchte Hardware, die professionell instandgesetzt und gereinigt wurde.


Bei den Geräten handelt es sich um Leasingrückläufer aus Unternehmen, Ausstellungsstücke oder Produkte aus Widerrufen, die Geschäfts- und Privatkunden extrem reduziert angeboten werden. Alle Artikel sind mit neuen Lizenzen für Windows XP Pro oder Win 7 Pro ausgestattet. Derzeit ist das Angebot in dieser Kategorie noch auf 14 Notebooks beschränkt.

notebooksbilliger.de ist eigenen Angaben zufolge der erste große Händler, der sich offiziell zum Verkauf von Refurbished-Produkten bekennt. Für Händler ist Gebrauchtware nicht nur deshalb spannend, weil sie sich damit neue Zielgruppen zu erschließen hoffen. Trotz deutlicher Rabatte gegenüber Neuware können Händler mit gebrauchten IT-Produkten höhere Margen erzielen.

notebooksbilliger.de hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 340 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Wachstum von über 25 Prozent gegenüber 2009. Für kommendes Jahr plant der Onlineshop eine Expansion ins Ausland. Seit Dezember 2010 bietet das Unternehmen auch Computer seiner Eigenmarke an.

www.internetworld.de

Honeycomb-Anpassungen vorerst untersagt

25.03.2011, 12:11

Auf der Droidcon 2011 hat Google verkündet, dass es Anbietern von Honeycomb-Geräten nicht erlaubt ist, das Betriebssystem anzupassen. Damit wird jedes Tablet mit Android 3.0 die selbe Bedienoberfläche haben. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll die Freigabe zur Veränderung erfolgen.

 

 

Android 3.0 aka ‘Honeycomb’

(Quelle: techblog.weblineindia.com)

Motorola und LG, die beiden Unternehmen, die auf der Driodcon 2011 ihre Android-Tablets vorführten, nehmen sonst bei ihren Android-Smartphones immer Anpassungen an der Bedienoberfläche vor. Umso erstaunter war man, als man auf den Geräten mit Android 3.0 keinerlei Veränderungen vorfand.

LG nannte die Gründe dafür: So verbietet Google vorerst Veränderungen an seinem mobilen Betriebssystem Android 3.0. Google will damit erreichen, dass sich die Honeycomb-Plattform etablieren kann, indem Geräte eindeutig mit dem Betriebssystem zu identifizieren sind.

Samsung wird mit dem Galaxy Tab 10.1 erst im Juni 2011 eine angepasste Version des Tablets mit modifizierte Benutzeroberfläche anbieten.

(Marco Schürmann | Quellen: golem.de)

© www.beyond-print.de

Nutzerbefragung auf der Webseite

25.03.2011, 11:40

Der Spezialist für Mouse-Tracking m-pathy erweitert sein Angebot und stellt auf der Internet World Fachmesse am 12. Und 13. April 2011 ein Tool vor, mit dem Webseitenbesucher auf der Seite befragt werden können.


Durch die On-Site-Befragung lassen sich Daten wie Alter, Geschlecht oder geographische Herkunft der User ermitteln und ihre Meinung zur Seite einholen. Parallel dazu werden die Klicks und die Mausbewegungen aufgezeichnet. Damit ist es möglich bestimmte Bewegungen auf der Seite einzelnen Nutzertypen zuzuordnen. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich beispielsweise zur Optimierung der Webseite oder des Einkaufserlebnisses in Webshops nutzen.

Seiten- und Shopbetreiber können die Einblendung des Fragebogens an bestimmte Interaktionen knüpfen.  So lassen sich gezielt Nutzer ansprechen, die beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Aktionen auf der Webseite ausgelöst haben oder die auf einen speziellen Button geklickt haben. Auch eine längere Pause in der Interaktion mit der Webseite kann als Auslöser definiert werden. Zudem lässt sich der Fragebogen an das eigene Corporate Design beziehungsweise  das Seitendesign angepasst werden.

www.internetworld.de