Adobe stellt Creative Suite 5.5 vor

12.04.2011, 9:49

Adobe Systems hat gestern die Adobe Creative Suite 5.5-Produktfamilie vorgestellt. Im Zuge des Wandels in der mobilen Kommunikation verändert sich die Art und Weise, wie Inhalte verbreitet und konsumiert werden. Mit den neuen Versionen ermöglicht Adobe Designern und Entwicklern, den boomenden Markt der Smartphones und Tablet-Geräte zu adressieren.

 

 

Adobe Digital Magazine Solution

(Quelle: YouTube Video)

Der Launch markiert außerdem eine Veränderung der Produktstrategie für die Creative Suite, den Branchenstandard für nahezu alle kreativen Arbeitsabläufe von Print über Video bis hin zu mobiler Kommunikation und Onlinemedien. Adobe plant ab sofort einen 24-monatigen Upgrade-Turnus für vollständig neue Produktgenerationen sowie umfangreiche Zwischen-Releases, deren Auftakt die Creative Suite 5.5 bildet. Hiermit soll Kreativprofis weltweit ermöglicht werden, bei der Erstellung ihrer Inhalte jeweils von den neuesten Entwicklungen profitieren zu können.

Mit der neuen Version der Creative Suite führt Adobe ein kostengünstiges und flexibles Abonnement-Modell ein. Es bietet besonders für Kunden mit Projekt-bezogenem, zeitlich begrenztem Bedarf oder Erstanwendern eine Möglichkeit, die jeweils neueste Version der Creative-Suite-Produkte zu nutzen. Mithilfe eines Abonnements können Kunden mit der aktuellsten Version arbeiten, ohne die Kosten für eine vollständige Lizenz tragen zu müssen. Bei einem Monatsabonnement liegt die monatliche Rate bei 7,5 Prozent des Netto-Produktpreises, die monatliche Rate bei einem Jahresabonnement beträgt 5 Prozent des Netto-Produktpreises. Mit einem Software Abonnement können Einzelprodukte wie Adobe Photoshop bereits ab 39 Euro monatlich, Adobe Design Premium CS5.5 für 109 Euro monatlich und Adobe Creative Suite 5.5 Master Collection für 155 Euro pro Monat bezogen werden.

Creative Suite 5.5 Web Premium wurde mit HTML5- und Adobe Flash-Werkzeugen ausgestattet, die eine bildschirmübergreifende Erstellung, Verbreitung und Vermarktung von Inhalten sowie Applikationen ermöglichen. Designer und Entwickler sind somit in der Lage, mobile Anwendungen unter anderem für Android!, BlackBerry Tablet OS und auf iOS laufende Geräte auszugeben, Browser-basierten Rich Content in HTML5 für alle Bildschirme sowie Video-Inhalte, Spiele und Rich Internet Applikationen für die Wiedergabe via Flash Player zu erstellen.

Auf Basis der neuen Versionen lassen sich kreative Arbeitsabläufe über Desktop-Rechner hinaus auch auf Tablet-Geräte ausweiten. Eine neue Scripting Engine in Adobe Photoshop sowie die Erweiterung des Photoshop Software Development Kit (SDK) unterstützen Entwickler bei der Erstellung von Applikationen für Tablet-PCs, die mit Photoshop auf Android-, BlackBerry- und iOS basierten Geräten interagieren können. Darüber hinaus hat Adobe mit Adobe Color Lava for Photoshop, Adobe Eazel for Photoshop und Adobe Nav for Photoshop drei neue iPad-Anwendungen veröffentlicht, die es erlauben, die aus Photoshop vertrauten Workflows auch in Zusammenarbeit mit mobilen Endgeräten zu bedienen. Adobe Creative Suite 5.5 Production Premium bietet Audio- und Videoprofis erhebliche Performance-Steigerungen, verbesserte Workflows und kreative Innovationen. Neue leistungsstarke Audio-Werkzeuge, die auf Erfahrungen vieler Kunden weltweit basieren, erweitern die Möglichkeiten der Production Premium. Die in Adobe Premiere Pro CS 5 eingeführte Adobe Mercury Playback Engine erweitert die Grafikkarten-Hardwarebeschleunigung durch Unterstützung von Laptops und weiteren Karten. Dies ermöglicht Anwendern, ihre Projekte schneller zu öffnen, Echtzeit-Feedback zu erhalten und reibungslos bei hohen Auflösungen zu arbeiten.

Zugang zu Fortschritten im Digital Publishing

Creative Suite 5.5 Design Premium (siehe separate Meldung) beinhaltet Adobes Produktinnovationen im Bereich Digital Publishing, die bereits bei einer Vielzahl an Magazinen und Verlagshäusern aus aller Welt im Einsatz sind, um digitale Publikationen als spezielle Tablet-Ausgaben zu erstellen. Mithilfe der in InDesign CS5.5 integrierten Folio Producer Werkzeuge haben Designer die Möglichkeit, interaktive Elemente Tablet-optimiert in ihre Seitenlayouts zu integrieren. Dokumente können Video- und Audioinhalte, Panorama- und 360-Grad-Ansichten, Schwenk- und Zoom-Optionen für Bilder, HTML- und HTML5-Inhalte sowie weitere interaktive Overlays enthalten. Diese ermöglichen nachhaltige und ansprechende Leseerlebnisse. Creative Suite 5.5 ist eng in Adobes Digital Publishing Suite integriert, um die Veröffentlichung, den Vertrieb und die Auswertung von Inhalten auf einer Vielzahl von Tablet-PCs zu ermöglichen.

Mobile Apps für Android, BlackBerry Playbook und iOS-betriebene Geräte erstellen

Die rasant steigenden Verkaufszahlen und technischen Möglichkeiten von mobilen Geräten verändern die Art und Weise, wie Inhalte und Anwendungen entwickelt und rezipiert werden. Mit dem Launch von Adobe Flash Builder! 4.5 (in Creative Suite 5.5 Web Premium enthalten) und dem Flex 4.5 Framework (siehe separate Meldung) erhalten Entwickler künftig die Möglichkeit, mobile Anwendungen für über 200 Millionen Android-, BlackBerry Playbook und iOS-betriebene Geräte einfach zu entwickeln und bereitzustellen.

Die Palette an neuen Creative Suite-Produkten wird angeführt von der Adobe Creative Suite 5.5 Master Collection, die Adobes Kreativwerkzeuge in einer Verpackung vereint, darunter Photoshop, Illustrator®, InDesign, Acrobat, Flash Builder, Flash Catalyst, Flash Professional, Dreamweaver, Adobe Premiere Pro und After Effects. Alle Produkte sind einzeln oder als Pakete innerhalb der fünf Editionen der Creative Suite erhältlich. Die vollständige Creative Suite-Palette setzt sich zusammen aus Creative Suite 5.5 Master Collection, Creative Suite 5.5 Design Premium, Creative Suite 5.5 Web Premium, Creative Suite 5.5 Production Premium und Creative Suite 5.5 Design Standard.

Preise und Verfügbarkeit

Die Produkte der Adobe Creative Suite 5.5 werden voraussichtlich ab Mitte Mai 2011 im Fachhandel sowie im Adobe Store erhältlich sein. Die Adobe Creative Suite 5.5 Master Collection wird 3.099 Euro zzgl. Mehrwertsteuer kosten, die Adobe Creative Suite 5.5 Design Premium 2.299 Euro zzgl. Mehrwertsteuer, die Adobe Creative Suite 5.5 Web Premium 1.999 Euro zzgl. Mehrwertsteuer, die Adobe Creative Suite 5.5 Production Premium 2.099 Euro zzgl. Mehrwertsteuer und die Adobe Creative Suite 5.5 Design Standard 1.599 Euro zzgl. Mehrwertsteuer.

Preismodelle speziell für Schüler, Studierende, Lehrende und Bildungseinrichtungen sind im Fachhandel und im Adobe Store erhältlich. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier. Detaillierte Informationen zu Funktionen, Betriebssystemanforderungen, Upgrade-Richtlinien, Preisen und internationalen Editionen finden sich hier.

(Daniel Schürmann | Quelle: Adobe Pressemeldung)

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E-Books aus der Cloud “streamen”

12.04.2011, 9:18

Der E-Book-Markt kommt in die Gänge und das spanische Web-Start-up 24symbols will daran partizipieren. Statt Bücher nach Amazon-Kindle-Vorbild aber bloß zum Verkauf anzubieten, bedient das Unternehmen seine Kunden aus der Cloud. Was im Musikbereich schon als Streaming bekannt ist, versucht 24symbols für Bücher zu realisieren. Die Lektüre streamt der Leser auf seinen webfähigen Geräten – und das sogar kostenlos.

Nook E-Reader von Barnes & Noble (B&N)

(Quelle: hothardware.com)

Schon jetzt verkauft Marktführer Amazon mehr E-Books als gedruckte Bücher. Insbesondere im angelsächsischen Raum haben die digitalen Werke den Durchbruch geschafft. Die Online-Bibliothek von 24symbols, zu der der Anbieter den Usern Zugang gewährt, umfasst derzeit zwar primär spanische Ausgaben. Der englischsprachige Markt soll dem Wall Street Journal zufolge jedoch bald folgen. Auch um weitere Sprachen wie Deutsch, Französisch oder Italienisch soll das Angebot erweitert werden – vorausgesetzt, das Geschäftsmodell trägt Früchte.

Ähnlich wie Spotify offeriert 24symbols den Konsumenten ein Freemium-Modell. Selbst die bisher weitgehend anzeigenfreie Medienbastion Buch ist mittlerweile nicht mehr ohne Werbung. Durch die Einnahmen aus den Einschaltungen kann das Streaming-Service die E-Books aber gratis anbieten. Gegen Bares lässt sich die Werbung ausblenden. Bei beiden Varianten greift der Leser jedoch ausschließlich online auf die Bücher zu. Downloads und somit Lesen ohne Internetverbindung sind hingegen erst nach Kauf eines Premium-Dienstes für 9,99 Euro monatlich bzw. 19,99 Euro für drei oder 59,99 Euro für zwölf Monate möglich.

Noch befindet sich 24symbols in der Beta-Phase, in der es von den Usern getestet wird. Den offiziellen Start datiert der Anbieter mit 30. Juni. Allerdings wagt sich das Start-up in einen Markt vor, in dem es mit einer harten Konkurrenz rechnen muss – nicht nur vom Marktführer. So sind einige Unternehmen etwa im E-Book-Verleih bereits aktiv. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass Amazon in seiner neuen Medienwolke selbst ein ähnliches Modell für Bücher einführt, um die heranwachsende Konkurrenz auszubooten.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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33 digital gezeichnete Portraits

12.04.2011, 9:06

Bei den folgenden 33 digital gezeichneten Portraits wirst du dich so manches Mal fragen, ob das wirklich eine Zeichnung ist, oder ob in dieser Kollektion nicht doch das ein oder andere echte Foto dazwischen gerutscht ist.

Überzeuge dich einfach selbst, von dieser hohen Qualität an digitalen Meisterwerken und Gemälden. Einige Gesichter werden dir bekannt vorkommen, andere eher nicht, wobei diese Kompositionen nicht minder von Interesse sind.

Zumeist kommt Photoshop bei diesen gemalten Portraits zum Einsatz. Seltener erzeugt eine 3D-Software die Grundlage zur weiteren Bearbeitung. Dann ist das Ergebnis kaum noch von einem Foto unterscheidbar. Überzeuge dich selbst.

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Mit Werbung billiger

12.04.2011, 8:59

Der E-Reader Kindle von Amazon soll für alle erschwinglich werden. Werbung macht’s möglich: Das Unternehmen führt ein werbegestütztes Angebot ein, dass das Lesegerät 25 US-Dollar billiger macht als die werbefreie Version.

 

 

Finanziert wird der günstigere Verkaufspreis des Kindle mit Hilfe der Einnahmen, die über Werbeplatzierungen auf dem Lesegerät erzielt werden.”Wir arbeiten hart daran, dass jeder, der einen Kindle haben möchte, sich diesen auch leisten kann”, sagte Jeff Bezos, CEO von Amazon. “Der Kindle mit Special Offers ist identisch mit dem Bestseller-Kindle.”

Die Sonderangebote, die der Billigversion vom Kindle seinen Namen geben, werden am unteren Rand des Homescreens eingeblendet. Dabei werde man darauf achten, dass die Werbeanzeigen nicht die Lesetexte überlagern, sondern sie erscheinen in Form eines Banners oder als Bildschirmschoner im Ruhezustand des Lesegerätes.

Neben eigenen Werbeanzeigen konnten für die erste Ausgabe des Kindle Special Offers General Motors, Oil of Ulay und Visa Card gewonnen werden. Die eigenen Werbeeinblendungen will Amazon sukzessive mit Anzeigen von Werbekunden ersetzen.

Das Gerät kann zunächst vorbestellt werden und soll am 3. Mai in den USA in den Verkauf kommen. Anfang des Jahres hatte Amazon die Herausgabe von Kurztexten für Kindle eingeführt. Der E-Reader hat sich für den Onlinehandelsplatz als Verkaufsschlager erwiesen, der im vergangenen Weihnachtsgeschäft das weltweit am häufigsten bei Amazon verkaufte Produkt darstellte.

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bing holt auf

12.04.2011, 8:50

Google dominiert immer noch den US-amerikanischen Search-Markt mit zwei Dritteln aller Suchen. Aber die Microsoft-Suchmaschine bing legt mit ihrem Marktanteil weiter zu.

Im März 2011 verzeichnete Google einen US-Marktanteil von 64,42 Prozent. Die von bing gestellte Suche – also die Suchmaschine bing selbst, sowie Yahoo Search – erreichte einen Suchanteil von 30,01 Prozent. Dabei hielt Yahoo 15,69 Prozent und bing 14,32 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Analytics-Anbieters Experian. Die restlichen Suchmaschinen kommen gemeinsam auf einen Marktanteil von 5,58 Prozent.

Damit verzeichnete die bing-getriebene Suche zwischen Februar (28,48 Prozent) und März 2011 insgesamt ein Wachstum von fünf Prozent, während der Google-Marktanteil um drei Prozent zurückfiel (Februar 2011: 66,69 Prozent). Auf den ersten Blick kein Grund zur Besorgnis für Google – der Internetriese führt damit im Wettbewerb um den Suchmarktanteil weiterhin deutlich. Sollte der Wachstumstrend anhalten, wäre ein direkter Wettbewerb zwischen den beiden Suchanbietern nicht auszuschließen.

Die internetworld.de-Leser glauben indes nicht, dass bing das Potenzial hat, auch auf dem deutschen Suchmarkt Google etwas entgegenzusetzen hat. Mehr als die Hälfte, nämlich 51 Prozent, trauen Microsoft nicht zu, in Deutschland ein Drittel der Internetnutzer von seiner Suche zu überzeugen.

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Internet World Messe in München

11.04.2011, 15:54

Internet World Messe in München

 

In Zusammenarbeit mit MovingIMAGE24 launcht die INTERNET WORLD Business ein Videoportal mit Experteninterviews von der Internet World Fachmesse, die am 12. und 13. April 2011 auf dem Münchner Messegelände stattfindet.

Unter video.internetworld.de geben ExpertenAuskunft über Trends und aktuelle Entwicklungen. Zu den Gesprächspartnern zählen unter anderen Marcus Tandler von Tandler Dörje Partner, Charlotte Hermin Heinlein von Coca Cola, und Ronald Paul von Quisma. Die Videos werden noch während der Messe veröffentlicht und sind durch die Nutzung des HTML5-Standards mit dem iPhone, dem iPad oder Android-Geräten abrufbar.

Die Internet World Fachmesse ist gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent gewachsen. Damit ist die Internet World 2011 die größte Fachmesse für Investitionen in E-Commerce, Onlinemarketing und Internet Technologie im ersten Halbjahr in Deutschland. Auf über 8.000 Quadratmetern stellen rund 150 Aussteller aus und präsentieren ihre neuen Produkte und Dienstleistungen, die Onlineshops noch erfolgreicher machen. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 5.000 Fachbesuchern.

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Mehr Informationen über die User

11.04.2011, 14:30

Welche Interessen hat der Besucher meiner Website? Um eine Antwort auf diese Frage zu geben, bringt nugg.ad gemeinsam mit dem Webanalyse-Spezialisten Webtrekk “Audience Insights” auf den Markt.

Der Anbieter von Predictive Targeting will es seinen Kunden damit ermöglichen, Informationen über ihre User, beispielsweise zu Geschlecht, Altersgruppe und Haushaltseinkommen, bereits beim Betreten der Webseite zu erhalten. Das funktioniert, indem Informationen zu Soziodemographie und Produktinteressen von nugg.ad in die Echtzeit-Webanalyse von Webtrekk eingebunden werden. Fehlende Werte werden durch statistische Vorhersagen auf der Basis der nugg.ad-Technologie ergänzt. Dabei werden Nutzungsdaten in Echtzeit mit Befragungsdaten zu Soziodemographie, Produktinteressen und Lifestyle angereichert, indem statistische Empfehlungsinformationen, genutzt werden.

Die durch Audience Insights vermittelten Erkenntnisse sollen den nugg.ad-Kunden dabei helfen, ihren Webseitenbesuchern einen besseren ersten Eindruck zu liefern und so neben der Nutzungsdauer und der Wiederbesuchshäufigkeit auch die Konversion erhöhen. Darüber hinaus können die Anwender durch das Produkt ihre Ausgaben im Bereich der Marktforschung reduzieren.”Gerade Content-Anbieter ohne einen eigenen Mitgliederbereich für ihre User profitieren von der Einbindung der nugg.ad-Marktforschungsdaten. Aber auch E-Commerce-Anbieter erfahren mehr über ihre Besucher, selbst wenn diese nicht angemeldet sind“, erklärt Christian Sauer, Geschäftsführer von Webtrekk. Das Unternehmen stellt die Lösung auch auf der Internet World Fachmesse am 12. und 13. April in München vor.

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Internetwerbung weltweit bald auf Platz zwei

11.04.2011, 14:00

Die Onlinewerbung wächst weiter: Weltweit werden die Netto-Werbeinvestitionen ins Internet 2013 erstmals die in Zeitungen übersteigen, prognostiziert die Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia in ihrer Studie “Advertising Expenditure Forecast”.

 

 

“Diese globale Entwicklung werde wir in Deutschland erst später erleben. Die Zeitungen sind in ihrer Gesamtheit hierzulande ein sehr starkes Medium”, kommentiert Frank-Peter Lortz, Chairman bei ZenithOptimedia Deutschland. “Wir sehen aber eine andere Entwicklung mit hoher strategischer Relevanz für die hiesige Medienlandschaft: So werden bereits in zwei Jahren die im Internet generierten Werbeeinnahmen die von TV übersteigen.” Angesichts der Tatsache, dass Bewegtbild ein wesentlicher Wachstumstreiber des Internets sei, sollte diese Entwicklung für die TV-Sender höchste strategische Relevanz haben. “Denn wenn sich Internet vom Sales-Medium zum Imagemedium entwickelt und mit der Übertragung von bewegtem, emotionalen Bild an das Kerngeschäft der Sender kratzt, droht die Gefahr, dass Internet am Ende ein breites Leistungsspektrum und entsprechend höhere Attraktivität für Werbekunden hat als TV.”

Der Onlinewerbemarkt wächst in diesem Jahr der Studie zufolge netto um 13 Prozent auf  71,62 Milliarden US-Dollar. Eine weitere interessante Entwicklung: Onlinedisplay (inklusive Bewegtbild und Social Media) hat das Suchmaschinenmarketing als Wachstumstreiber des Segments abgelöst. Weltweit wird Display bis 2013 jährlich um 16,4 Prozent wachsen, Search um 12,8 Prozent.

Für den globale Werbemarkt prognostiziert die Studie über alle Mediengattungen hinweg ein Wachstum von 4,2 Prozent, für Deutschland von 2,8 Prozent.

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der die Bruttoumsätze ausweist, hat bereits im vergangenen Jahr die Onlinewerbung vor der in Zeitungen gesehen.

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Deutschland und Facebook

11.04.2011, 13:07

Immer mehr Deutsche nutzen Facebook. Bei dem Marktforschungsinstitut Forsa beschäftigte man sich nun mit der Verbreitung von Facebook innerhalb Deutschlands. Eine Umfrage ergab, dass 47 Prozent der deutschen Internetnutzer bei Facebook angemeldet sind.

 

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

(Quelle: blogfirman.files.wordpress.com)

Facebook kam im Januar 2011 auf weltweit 600 Millionen aktive Nutzer und wurde dadurch mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Gefolgt wird das größte soziale Netzwerk von den VZ-Netzwerken mit 27 Prozent. AUch Stayfriends konnte 27 Prozent erreichen, gefolgt von Wer-kennt-wen mit 24 Prozent. XING musste den fünften Platz hinnehmen, mit nur 9 Prozent. Twitter und MySpace kommen nur auf sieben Prozent, gefolgt von Lokalisten und Jappy.

Bei der Umfrage wurden deutschlandweit 1.001 deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren befragt, damit sei die Umfrage repräsentativ. Am 13. April dieses Jahres will die Bitkom weitere Angaben aus der Studie veröffentlichen.

(Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

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HTML5 nun in Bing eingesetzt

11.04.2011, 11:59

“HTML5 ist die Zukunft”. Diesen Satz hört man in letzter Zeit immer häufiger. Nun hat sich auch Microsoft dem Motto angeschlossen und in seine hauseigene Suchmaschine Bing neue HTML5-Funktionen integriert. Zuerst in der US-Version sollen die Features dann nach und nach für alle Benutzer zugänglich gemacht werden.

Doch was bringen die Neuerungen nun konkret? Microsoft selbst sagt, dass die Ladezeiten für die Anzeige der Suchergebnisse stark gesunken sind. Weiterhin gibt es nun eine angeheftete Navigationsleiste, die die Bedienung bequemer macht.

Man kann nun auch einen Blog-Filter setzen, der dafür sorgt, dass nur Blogs durchsucht werden. Auch die Bildersuche hat neue Funktionen spendiert bekommen, so können nun animierte Grafiken dargestellt werden und eine automatische Diashow der Suchergebnisse erstellt werden.

Doch nicht nur funktionell hat Microsoft seine Suchmaschine verändert, auch das Design ist nun farbkräftiger und bietet insgesamt größere Kontraste.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de/news,62511.html)

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