Mit höherer Geschwindigkeit gegen iOS 4

11.04.2011, 10:59

Mozillas Chefentwickler Mike Beltzner drückt in Sachen Firefox in diesem Jahr ordentlich aufs Gas. Bis zum Jahresende soll der beliebte Browser sogar in Version 7 erscheinen. Dafür hat Beltzner schon zu Jahresbeginn die Weichen gestellt. Er selbst zieht sich derweil aus der Entwicklung zurück.

Laut der aktuellen Entwicklungs-Roadmap soll das nächste große Release Firefox 5 schon am 21. Juni 2011 veröffentlicht werden. Bis August wollen die Entwickler Firefox 6 fertigstellen. Auch Version 7 soll noch vor Ablauf des Jahres 2011 folgen.

Damit erhöht Firefox die Schlagzahl bei seinen Entwicklungen und zieht in etwa mit Google gleich, die beinahe jeden Monat eine neue Version seines Browsers Chrome ausliefern. Um diese hohe Geschwindigkeit durchzuhalten, wurde die Entwicklungsprozedur neu aufgesetzt. Der Startschuss für das neue Major-Release fällt nun bereits drei bis sechs Wochen nach dem vorherigen. So wird die Startphase des Firefox 5 bereits am 12. April abgeschlossen sein. Damit beginnt bereits Morgen die Entwicklung von Version 6.

Was die neue Version können wird, lässt sich nicht exakt vorhersagen. Denn sollten Probleme mit einer Funktion auftreten, sehen die neuen Entwicklungsregeln vor, dass die Funktion aus dem Release gestrichen wird. In den früheren Versionen sorgte dies regelmäßig für eine verspätete Veröffentlichung. Mit Firefox 5 könnte aber eine Benutzerverwaltung wie bei Chrome eingeführt werden. Dann könnten sich User im Browser anmelden und hätten so Zugriff auf ihre mit dem Nutzerkonto verknüpften Webanwendungen und Lesezeichen. Ebenfalls geplant ist die Implementierung eines PDF-Viewers, der zusätzliche Tools wie Adobes Acrobat Reader überflüssig machen könnte. Eine Share-Funktion soll es Firefox-Nutzern ermöglichen, Inhalte mit ihren Freunden in sozialen Netzwerken zu teilen.

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Kamerafahrten nur noch für Karten

11.04.2011, 10:55

Bisher hatte Google die Kamerafahrten für Street View in Deutschland nur ausgesetzt. Jetzt gab der Internetkonzern bekannt, dass er keine neuen Straßenaufnahmen machen wird.

“Es gibt keine Pläne, neue Bilder ins Netz zustellen”, sagte ein Google-Sprecher gegenüber Searchengineland. Die Prioritäten des Unternehmens hätten sich geändert: Lediglich zum Update von Straßennamen in Google Maps werden die Kamerawagen weiterhin unterwegs sein.

Die Bilder der bereits aufgezeichneten zwanzig Städte bleiben zwar weiterhin im Netz, werden jedoch nicht mehr aktualisiert.

Die Entscheidung Googles, das Projekt damit auf Eis zu legen, überrascht, da das Kammergericht Berlin im Oktober 2010 bestätigt hatte, dass das Fotografieren der Straßenzüge legal sei. Möglicherweise hält Google auf Grund der Widersprüche von Bürgern das Projekt in Deutschland für gescheitert. 250.000 Haushalte und Geschäfte hatten darauf bestanden, dass ihre Häuser und Wohnungen nur verpixelt angezeigt werden dürfen.

In Deutschland stand das Street View von Anfang in der Kritik. Nach Protesten von Datenschützern hatte Google im Mai 2010 die Kamerafahrten eingestellt und den Bürgern ein Widerspruchstool zugänglich gemacht, über das diese ihre Häuser von der Darstellung in Street View ausschließen lassen konnten. Das Debakel um versehentlich bei den Aufnahmen mit abgegriffenen WLAN-Daten hatte die Debatte um Street View in Deutschland noch stärker angeheizt. Dennoch waren im November 2010 insgesamt zwanzig deutsche Großstädte über Street View im Netz abrufbar geworden.

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Android tut HTC gut

11.04.2011, 10:37

Der Smartphone-Hersteller HTC ist momentan auf Erfolgskurs. Dank Googles mobilem Betriebssystem Android konnte das Unternehmen laut einer heute veröffentlichten Bilanz des ersten Jahresquartals sogar Nokia beim Aktienwert überholen.

 

 

HTCs ThunderBolt

(Quelle: androidnews.de)

Die Bilanz ist noch ungeprüft, besagt aber, dass HTC einen Umsatz von 3,61 Milliarden Dollar erreichen konnte, fast drei Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum mit 1,31 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn konnte sich verdreifachen und stieg von 173 Millionen Dollar im letzten Jahr auf nun 513 Millionen Dollar.

Das große Wachstum hat HTC Android zu verdanken, so ist HTC gerade bei den Android-Smartphones sehr beliebt – gerade das Gerät “ThunderBolt”. In den USA konnte der Smartphone-Hersteller sogar mit den Verkäufen des iPhones von Verizon Wireless mithalten.

Wie die konkreten Verkaufszahlen aussehen, ist noch nicht bekannt, dazu will sich HTC erst später äußern, man geht aber davon aus, dass man deutlich me High End-Geräte verkaufen konnte. Mit all den Daten übertraf HTC nun sogar die Erwartungen von Analysten.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Nutzung des Computers weiter gestiegen

11.04.2011, 10:21

Vier von fünf (79 Prozent) Deutschen nutzen täglich ihren Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom ergeben. Ein Drittel der Befragten sind Wenignutzer, die den Computer im Durchschnitt lediglich bis zu zwei Stunden täglich gebrauchen. Fast ein Fünftel (23 Prozent) der Befragten hingegen sind Intensivnutzer.

Als Intensivnutzer gilt man, bei einer täglichen Nutzung von mehr als fünf Stunden. Abhängig ist die Computernutzung von soziodemografischen Faktoren, so der Bitkom. Männer nutzen den Computer häufiger als Frauen, Jüngere häufiger als Ältere und Erwerbstätige häufiger als Menschen, die nicht berufstätig sind.

Nach den Ergebnissen der Umfrage nutzen 86 Prozent der Männer und 72 Prozent der Frauen einen Computer. Starke Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Mit 98 Prozent nutzen fast alle 14- bis 29-Jährigen einen PC. Bei Menschen zwischen 50 und 64 Jahren sind es immerhin noch 79 Prozent. Deutlich abwärts geht die Nutzungsrate bei den Älteren: Bei Menschen ab 65 Jahren gebraucht nur noch eine Minderheit von 41 Prozent den Computer.

Zudem gibt es laut Umfrage einen Zusammenhang zwischen dem formalen Bildungsgrad und dem Computereinsatz. Ein Drittel aller Menschen mit Hauptschulabschluss können nicht mit dem Computer umgehen, aber nur 7 Prozent der Abiturienten und Hochschulabsolventen. Besonders hoch ist die Nutzungsintensität bei jungen Erwachsenen und Erwerbstätigen. Unter den 18- bis 29-Jährigen zählt mehr als jeder Dritte (37 Prozent) zu den Intensivnutzern, die jeden Tag fünf Stunden oder länger am PC sitzen. Unter den Erwerbstätigen nutzen 36 Prozent der Befragten den Rechner mindestens fünf Stunden täglich. Auch von den Hausfrauen nutzt jede fünfte den PC täglich länger als fünf Stunden.

(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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Die digi:media 2011 war “erfolgreich”

11.04.2011, 10:10

Die Premiere der digi:media ist nach Angaben der Messe Düsseldorf äußerst erfolgreich verlaufen. Einstimmig lobten die rund 170 Aussteller und Besucher demnach die neue Fachmesse für commercial printing und digital publishing und begrüßten den Mut und die Initiative der Messe Düsseldorf, ein Jahr vor der drupa 2012 eine neue Messe auf den Markt zu bringen.

Bildquelle: Pixelio

Fotograf: Sebastian Bernhard

Rund 6.100 Besucher haben sich während der dreitägigen Messe vom 7. bis 9. April mit dem großen Thema der Branche – Drucken im mobilen Zeitalter von E-Book, iPad, Facebook und Co. – auseinander gesetzt. „Obwohl wir zum Start die digi:media auf die deutschsprachigen Länder sowie Benelux positioniert haben, kamen Besucher aus 29 Ländern zur Messe-Premiere“, so Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. „Wir wissen aus unseren Gesprächen mit Ausstellen sogar von sehr hochrangigen Entscheidungsträgern aus Übersee, wie beispielsweise den USA, die eigens für die digi:media nach Düsseldorf gekommen sind.“ Auch die internationale Fachpresse hat sich stark für die digi:media interessiert: 314 Journalisten aus 19 Ländern haben sich für die Messe akkreditiert.

Gerade die Strategie der digi:media, alle an der Kommunikation beteiligten Zielgruppen an einen Tisch zu bringen und den interdisziplinären Austausch zu initiieren, hat sich bewährt. Druck- und Mediendienstleister ebenso wie Werbe- und Kreativagenturen, Marketingentscheider und Verleger haben die Plattform digi:media genutzt, sich über die Vernetzung der Medienkanäle Druck, Internet und mobile Kommunikation zu informieren.
Auf große Resonanz stieß auch das Fachprogramm, das mit 13 Kongressen, Seminaren, Workshops und insgesamt über 170 Referenten ein einmaliges Angebot an Infotainment bot. Vor allem der Media Mundo-Kongress für Nachhaltige Medienproduktion, die Konferenz der Deutschen Akademie des Buchhandels und die Adobe-Vortragsbühnen trafen den Nerv der Zeit.

(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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Google: Android bleibt weiterhin offen

11.04.2011, 9:59

Angesichts aktueller Spekulationen über eine stärkere Standardisierung von Android hat sich jetzt Googles VP of Engineering Andy Rubin zu Wort gemeldet. Zwar bestätigt er, dass ein Anti-Fragmentierungs-Programm existiert – allerdings nur in seit Android 1.0 unveränderter Form. Bemühungen um eine hardwareseitige Standardisierung gibt es demnach keine.

 

 

Hugo Barra auf dem Honeycomb-Event

(Quelle: engadget.com)

“Wir bleiben eine Open-Source-Plattform und werden weiter Quellcode veröffentlichen, wenn er fertig ist”, betont zudem der Android-Chefentwickler. “Geräteherstellern steht es weiterhin frei, Android zu modifizieren, um diverse Features für Geräte anzupassen”, stellt Rubin klar. Um Google-Apps zu nutzen und ein Gerät als “Android-kompatibel” zu vermarkten, muss ein Hersteller demnach nur einige grundlegende Kompatibilitätsbedingungen erfüllen. Ein Anti-Fragmentierungs-Programm gibt es zwar, doch haben die Mitglieder der Open Handset Alliance demnach schon bei Gründung im Jahr 2007 zu einer Nicht-Fragmentierung der Plattform bekannt.

“Es gibt keine Bestrebungen, die Plattform auf einer Chipset-Architektur zu standardisieren”, so Googles Android-Chef weiters. Damit tritt er Gerüchten über entsprechende Gespräche mit dem Technologieunternemen ARM entgegen. Zudem betont er, dass Android grundsätzlich weiter quelloffen bleibt. Doch ist Android 3.0 “Honeycomb” bislang nur für Tablets fertig, die Umsetzung einiger Features für Handys läuft noch. “Sobald die Arbeit abgeschlossen ist, werden wir den Code veröffentlichen”, stellt Rubin klar. Dass Honeycomb noch nicht frei verfügbar ist, sei also eine vorübergehende Verzögerung und kein strategischer Schwenk.

Interessant sind auch die Versionsstatistiken, die regelmäßig anhand der Zugriffe auf den Android Market erstellt werden. Demnach ist Android 2.2 mit 63,9 Prozent die gängigste Version, gefolgt von Android 2.1 auf gut einem Viertel der Geräte. Die bereits zwei Gingerbread-Varianten bringen es Zusammen auf nur 2,5 Prozent. Würde ein Entwickler in einer App Android-2.3-Features wie beispielsweise WebM-Video nutzen, würde er sich also fast den kompletten Markt versperren. Da Versionsupdates bei älteren Modellen teils lange auf sich warten lassen, wird sich das auch nicht so schnell ändern.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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iPad 3 und iPhone 5 mit “Smart Bezel”?

11.04.2011, 9:47

 

Grafik aus dem Apple-Patentantrag

(Quelle: Appleinsider.com)

Apple könnte in die kommenden Gerätegenerationen seines Smartphones sowie des Tablets ein neues Feature integrieren, welches als “Smart Bezel” bekannt ist. Es handelt sich dabei um eine Art intelligenten Displayrahmen der über berührungsempfliche Bereiche oder Buttons ergänzt wird.

Diese Touchbuttons sollen dem Anwender bei der Steuerung von Anwendungen helfen, ohne dabei die Sicht auf relevante Inhalte durch zu große Finger zu versperren. Laut einem neuen Apple-Patentantrag könnten neben den berührungsempfindlichen Buttons auch visuelle Indikatoren in den Displayrahmen eingebaut werden. In Cupertino arbeitet man derzeit also daran, wie man den Rahmen um die Displays durch Informationen besser nutzen kann – schon in den kommenden Gerätegenerationen könnte diese Technologie Einzug erhalten.

In dem Apple-Patentantrag werden die Buttons und visuellen Indikatoren als “zweites Display” vorgestellt. Konkret behandelt der Antrag “Elektronische Geräte mit einem primären und einem ausgewählten, beleuchteten zweiten Display”. Demnach könnte das iPhone 5 sowie das iPad 3 von Apple mit einem Hauptdisplay ausgestattet sein, einem umrandenden zweiten kleinen Display auf Basis von “gedruckten, segmentieren Elektrolumineszenz”-Displays sowie berührungsempfindlichen Buttons um das zweite Display herum. Auf diese weise bleibt der Hauptbildschirm frei für die wichtigen Inhalte.

 

Apples iPad 2

(Quelle: Engadget.com)

Auf dem zweiten Display könnten dann Hinweise, Anwendungsempfehlungen und Indikatoren zur Bedienung eingeblendet werden. Auch Icons oder Apps könnten hier abgelegt werden. Die neuen virtuellen, berührungsempfindlichen Buttons könnten vor allem bei Videospielen nützlich sein. Bisher werden zur Steuerung hauptsächlich die Finger auf dem Display eingesetzt, was oftmals die Sicht behindert. Das könnte sich in Zukunft durch Apples Technologie ändern.

Der Antrag von Apple wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht und wurde schon im Oktober 2009 eingereicht.

(Daniel Schürmann | Quelle: appleinsider.com)

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Video of the Week

11.04.2011, 9:44

Viel Spaß. :)

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Bald Musiksynchronisierung für Google-User?

11.04.2011, 8:58

Google will mehr als nur Search. Jetzt legt sich der Internetriese das Start-up Pushlife zu, das Nutzern erlaubt, ihre Musikbibliothek zwischen verschiedenen Endgeräten zu synchronisieren.

Pushlife ermöglicht das Übertragen und Aktualisieren von Musik von PC-basierten Musikbibliotheken auf Smartphones. Die Software funktioniert dabei sowohl für Apple-Endgeräte und Programme, als auch für Android-basierte Smartphones. Mit der Übernahme will Google auf seinen eigenen Musikdienst hinarbeiten, so Techcrunch, und lässt sich das kanadische Start-up 25 Millionen US-Dollar kosten.

 

 

Das Pushlife-Team stößt zu dem kanadischen Entwicklungsteam von Google hinzu, so eine Bekanntmachung auf der Pushlife-Webseite: “Wir glauben, dass im Bereich Mobile noch einiges zu tun ist, zum Beispiel hinsichtlich des Designs von Applikationen und ihrer Nutzerfreundlichkeit. Und da Google Innovationen in verschiedensten Bereichen des mobilen Web vorantreibt, sind wir der Meinung, dass eine Angliederung an Google perfekt passt.”

Seit wenigen Tagen steht bei Google wieder Larry Page an der Firmenspitze. Der Mitgründer hat in der ersten Woche auf seinem neuen Posten bereits kräftig aufgeräumt und die Managementstruktur in der Führungsetage verschlankt.

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Youtube Live ist da

11.04.2011, 8:50

“Live und in Farbe” soll es nun auch auf Youtube abgehen: Der Clipdienst integriert peu á peu Livestreaming-Funktionalitäten und die Betaversion einer Livestreaming-Plattform freigeben.

Man reagiere damit auf Nutzervorschläge, so die beiden Youtube-Produktmanager Joshua Siegelund Christopher Hamilton im Youtube-Blog. Dazu ist eine neue Youtube-Seite ans Netz gegangen, die die interessantesten Livestreaming-Events bündelt. Nutzer können sich auf Youtube live einen Überblick verschaffen, sich in Liveübertragungen einschalten und für die Zukunft angesetzte Sendungen abonnieren.

Darüber hinaus schaltet Youtube für ausgewählte Partner das Livestreaming frei, so dass diese ihre Sendungen in Zukunft live streamen können. Die Funktionalität wird in den kommenden Monaten nach und nach ausgeweitet werden.

Youtube arbeitet sich damit weiter ans Internetfernsehen heran. Erst vor wenigen Tagen hatte Youtube bekannt gegeben, in Zukunft eigene Sendungen produzieren und auf Premium-Kanälen ausstrahlen zu wollen.

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