Social-Media-Funktion in Google Analytics

30.06.2011, 15:45

 

Social-Media-Funktion in Google Analytics

Die soziale Phase bei Google ist noch lange nicht vorbei: Selbst Analytics wird jetzt sozial. Der Internetkonzern, der gestern sein neues Projekt Google+ vorgestellt hat, ermöglicht es jetzt Anwendern seines Webanalyseprogramms, die Wirkung sozialer Netzwerke auf den eigenen Traffic zu messen.

Wer die neue Version von Google Analystics nutzt, sieht unter dem Navigationspunkt “Besucher” die neue Kategorie “Sozial”. Erfasst werden der +1-Button, “Gefällt-mir” auf Facebook, Weiterleitungen, Tweets und Lesezeichen von Del.icio.us.

 

  • Unter dem Menüpunkt “Interessen” zeigt Google Analytics, ob jene User, die Social-Media-Aktionen auf der Webseite durchgeführt haben, sich in ihrem Verhalten von jenen unterscheiden, die diese nicht genutzt haben. Kennzahlen sind die Seitenaufrufe pro Besuch, Dauer des Besuchs und die Absprungrate. Auch ein Vergleich zwischen den Teilnehmern der einzelnen Social-Media-Aktivitäten ist möglich. So können Anwender herausfinden, ob Webseitenbesucher, die auf “Gefällt mit” klicken, länger auf der Seite verweilen als Personen, die auf “+1″ klicken oder die keine der beiden Möglichkeiten nutzen.
  • Unter “Aktion” wird die Menge der sozialen Aktionen angezeigt, Nutzer können hier zum Beispiel die Zahl der “Gefällt-mir”-Empfehlungen mit der der Tweets vergleichen.
  • Unter “Seiten” werden die Aktionen auf die Seitenebene heruntergebochen. So lässt sich feststellen, welche Inhalte die meisten sozialen Interaktionen hervorgerufen haben.
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    Google hat angekündigt, das sogenannte “Social-Plugin-Tracking” in den kommenden Tagen automatisch für Anwender in Deutschland zu aktivieren. Voraussetzung ist die Umstellung auf die neue Version von Google Analytics.

    Mit dem gestern präsentierten Produkt Google+ greift der Internetkonzern Facebooks Vorherrschaft unter den sozialen Netzwerken an: Im Zentrum steht dabei die Kommunikationsdrehscheibe “Circles”, mit deren Hilfe die Nutzer ihre Freunde Gruppen einteilen und auf diese Weise unterschiedliche Inhalte mit ihnen austauschen können.

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    Internetkriminalität steigt um 20 Prozent

    30.06.2011, 14:43

    Bitkom und BKA veröffentlichen Zahlen zur Internetkriminalität

    Die Internetkriminalität nimmt weiter zu. Das zeigt nicht nur eine aktuelle Umfrage des Bitkom, sondern auch das Lagebild “Cybercrime 2010“, das vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht wurde.

    So stieg 2010 die Zahl der Betroffenen ebenso wie die Schadenshöhe. “Insbesondere die Ausspähung von Onlinezugangsdaten, etwa für Plattformen oder Internetshops, ist im Vergleich zu 2010 stark angestiegen”, sagt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Im vergangenen Jahr wurden in der Kriminalstatistik der Polizei etwa 250.000 Fälle von Internetkriminalitiät erfasst, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. “Im Zielspektrum der Cybergruppierungen steht die vollständige Identität der Internetnutzer, die die Täter bedarfsangepasst und flexibel für ihre kriminellen ‘Geschäftsmodelle’ missbrauchen”, erklärt Jörg Zierke, Präsident des BKA. Dabei entstand ein Schaden von rund 61,5 Millionen Euro, zwei Drittel mehr als 2009 – damals lag der Schaden bei 37 Millionen Euro.

    Unternehmen im Visier der Kriminellen

    Vor allem Unternehmen sind zunehmend von Cyberkriminalität betroffen. Laut einer KPMG-Studie erlitt die Hälfte aller Unternehmen, die 2010 von Wirtschaftskriminalität betroffen waren, Schäden durch Onlinekriminalität. 2006 waren es noch 23 Prozent. Dabei sind große Unternehmen mit guter technischer Ausstattung ebenso betroffen wie kleine, da die Angriffe zielgerichteter und geschickter geworden sind. “Cyberkriminelle setzen vermehrt auf Social Engineering: Sie versuchen, sich Zugang zu sensiblen Informationen zu verschaffen, indem sie Mitarbeiter unter Druck setzen oder ihre Hilfsbereitschaft ausnutzen”, so Kempf. Nachholbedarf bei der IT-Sicherheit haben vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, wie eine Umfrage des Vereins “Deutschland sicher im Netz” ergab. Von 1.400 befragten Unternehmen schulte nur jedes Vierte seine Mitarbeiter regelmäßig, nur jedes Dritte verfügte über ein von der Geschäftsleitung getragenes IT-Sicherheitskonzept. Besonders bedenklich: 37 Prozent der Befragten sichern ihre geschäftlichen Daten nicht täglich, sieben Prozent sichern die Daten nie.

    Ohne Firewall und Virenschutz

    Laut Bitkom-Umfrage haben 70 Prozent aller deutschen Nutzer ab 14 Jahren schon negative Erfahrungen im Internet gemacht. Dabei waren 47 Prozent von Viren oder Schadprogrammen betroffen. Betrug bei Onlinegeschäften beklagten 14 Prozent, das Ausspähen von persönlichen Daten und Passwörtern 13 Prozent, was etwa sieben Millionen Nutzern entspricht. Trotz der realen Gefahr vernachlässigen viele die Sicherheit: Nur drei Viertel der Nutzer verwenden laut Bitkom ein Virenschutzprogramm, 70 Prozent eine Firewall. Tipps für Privatpersonen zum Schutz vor Cyberkriminalität haben Bitkom und BKA in einem Informationsblatt zusammengestellt.

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    Mobile Websites am PC betrachten

    30.06.2011, 13:18

    Dem Mobile Web gehört die Zukunft. Bisher benötigte man entsprechende mobile Geräte, um die eigene Website in der mobilen Fassung betrachten zu können oder musste mit einer Änderung des User-Agents im normalen Browser vorliebnehmen. Doch oftmals verfügt man nicht über ein solches Gerät oder sieht in dem gewöhnlichen Webbrowser einen anderen Aufbau der Seite, als er eigentlich sein sollte. Ein spezielles Programm soll das Problem jetzt lösen und Mobile Websites am PC simulieren.

    (Quelle: springbox.com)

    Das Programm heißt “Mobilizer Springbox”. Damit können Webdesigner ihre Arbeit auf mobilen Geräten testen, ohne ein solches Gerät zur Hand haben zu müssen. So werden bequem am Windows- oder Mac-Arbeitsplatz die Bildschirme von vier bekannten Smartphones angezeigt – dabei lassen sich ebenso lokale Dateien und Webseiten darstellen. Bisher war es nötig, die Seiten auf einen Webserver zu laden und diese anschließend mit mobilen Endgeräten aufzurufen, mit dem Mobilizer Springbox soll dieses Vorhaben nun erleichtert werden.

    Dabei simuliert die Adobe-AIR-Anwendung Apples iPhone 4 mit iOS, das Palm Pre mit WebOS, das Blackberry-Smartphone Blackberry Storm und ein HTC-Smartphone mit Android als Betriebssystem. Bei Bedarf lässt sich eine Website auch gleichzeitig auf allen vier Geräten anzeigen, sodass man schnell etwaige Unterschiede feststellen kann.

    Doch die Simulation hat nicht nur ihre Vorteile: So lassen sich unter anderem keine Gesten simulieren, stattdessen wird mit Mausklicks und Mausscrolls navigiert. Da die Mobilizer Springbox die Webkit-Engine benutzt lassen sich unter anderem auch auf dem simulierten iPhone 4 Flashinhalte darstellen – daher bleibt der Test auf tatsächlichen mobilen Endgeräten oftmals nicht aus.

    (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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    Apple plant weltweiten Verkaufsstart für iPhone 5

    30.06.2011, 13:12

     

    Apple plant weltweiten Verkaufsstart für iPhone 5

    Kein Konzern beherrscht das Prinzip der Verknappung so gut wie Apple. Tausende Menschen stellen sich zum Verkaufsstart in endlosen Schlangen vor den Läden an. Beim iPhone 5 will der Konzern aber offenbar andere Wege gehen: Bei verschiedenen Produzenten will Apple insgesamt rund 15 Millionen Geräte fertigen lassen.

    Damit sollte der Konzern dem ersten Ansturm gewappnet sein. Die Produktion der iPhones soll auf die Hersteller Foxconn und Pegatron Technology aufgeteilt worden sein, berichtet Appleinsider. Sollte diese gewaltige Zahl stimmen, könnte es sich Apple auch erlauben, das neue Smartphone zeitgleich weltweit in den Verkauf zu bringen.

    Einen Strich durch die Rechnung könnte indes Samsung machen. Der koreanische Konzern will den Import von Apple-Produkten insbesondere iPad und iPhone in die USA blockieren. Dazu hat das Elektronikunternehmen einen Antrag auf Überprüfung bei der internationalen Handelskommission der USA eingereicht. Samsung wirft Apple vor, fünf Patente zu verletzen. Dem vorangegangen ist eine Klage von Apple gegen Samsung wegen Patentverletzungen. Die Wirkung könnte jedoch enorm sein. Bis die Handelskommission über den Antrag entschieden hat, könnten jedoch einige Monate ins Land gehen.

    Davon unbeirrt mehren sich die Gerüchte, dass Apple das neue iPhone im September oder Oktober 2011 auf den Markt bringen will. Ob das neue Smartphone dann ein iPhone 4S oder ein iPhone 5 sein wird, ist dagegen völlig unklar. Fest steht indes: Das neue iPhone 5 soll den A5-Prozessor enthalten, der bereits jetzt im iPad 2 zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird die Kamera von fünf auf acht Megapixel aufgewertet. Betrieben werden soll die nächste Generation der Apple-Smartphones über die demnächst erscheinende Version fünf von iOS. Auch das Erscheinungsbild des iPhone soll sich ändern. Erste im Internet kursierende Bilder zeigen einen größeren Touchscreen und einen breiteren Home-Button, sowie ein noch schlankeres Gehäuse.

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    Fünf Tipps für eine bessere Suchfunktion

    30.06.2011, 12:37

     

    Fünf Tipps für eine bessere Suchfunktion Foto: istock.com/sodafish

    Ob Onlineshop oder Informationsportal: Nutzer wollen möglichst schnell und genau das finden, was sie interessiert. Je mehr Inhalte ein Webauftritt bereitstellt, desto wichtiger wird eine intelligente Suchfunktion. Retresco-Geschäftsführer Alexander Siebert erklärt, was State of the Art der modernen Suchfunktion ist.

    1. Übersichtlichkeit

    Die übersichtliche Menüführung ist das A und O der Website. Geht der Nutzer über die Suchfunktion, muss die Übersichtlichkeit auch bei der Darstellung der Suchergebnisse bewahrt werden. Deshalb wird das bisher gebräuchliche, für den Nutzer zeitraubende und unübersichtliche Eingabefeld „Erweiterte Suche“ immer mehr von einer Facettierung über Kategorien, Ressorts und Inhaltstypen abgelöst. Der Nutzer kann hier die Suchergebnisse über Filter weiter einschränken, zum Beispiel nach Datum, Dokumententyp oder Relevanz, und kommt so schneller zum Ziel. Auch Bilder und Videos können verknüpft werden.

    Facettierung in der Praxis auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit

    Facettierung in der Praxis

    auf der Website des

    Bundesministeriums für Gesundheit

    2. Benutzerfreundlichkeit

    Benutzerfreundlichkeit liegt im Detail. Schon das Sucheingabefeld kann die Qualität der Website heben und dem Nutzer Zeit sparen: Die „Type-Ahead“-Funktion errät nach wenigen Buchstaben, welchen Begriff der Nutzer eingeben möchte, und macht Ergänzungsvorschläge. Ähnlichen Nutzen hat die „Did-You-Mean“-Funktion: Hat der Nutzer sich vertippt oder kennt die richtige Schreibweise eines Wortes nicht, macht ihm die Website einen Korrekturvorschlag.

    3. Semantik

    Noch mehr Intelligenz bei der Suchlösung wird durch die Erstellung und Integration von speziellen Synonymen und Thesaurus-Daten gewährleistet. Eine semantisch aufbereitete Suchfunktion ermöglicht es dem Nutzer, auch zu kontextverwandten Begriffen zu gelangen und zum Beispiel neben „Orangen“ auch „Apfelsinen“ zu finden. Der Suchkomfort und die Auffindbarkeit steigen dadurch um ein Vielfaches.

    4. Aggregation

    Oftmals verteilen sich die Inhalte großer Organisationen über viele CMS-Lösungen, Webseiten und Applikationen. In einem solchen Fall sollten intern Crawler eingesetzt werden, die die Inhalte aus den verschiedenen Systemen aggregieren. Dadurch wird Content-Pool aus vielen unterschiedlichen Quellen im Netz generiert, der ihre externen Inhalte wieder zusammenbringt.

    5. Suchtechnologie
    Relevanz-Funktionen, facettierte Suche, Felddefinitionen, individualisiertes Suchverhalten und vieles mehr lassen sich als Ziele für eine Suchfunktion definieren und konfigurieren. Ein direkter Anschluss an das CMS ist heute durch Aggregation nicht mehr nötig. Bewährt hat sich hier die kostenlose Open-Source-Suchlösung Solr/Lucene, die sich gegenüber proprietären Lösungen durchgesetzt hat.

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    iOS soll sicherer als Android sein

    30.06.2011, 12:16

    Der Sicherheitsdienstleister Symantec hat nun eine aktuelle Studie mit dem Namen “A Window Into Mobile Device Security” über die Sicherheit der mobilen Betriebssysteme veröffentlicht. Darin stellte man fest, dass Apples iOS sicherer als Googles Android sein soll. Für was Android anfälliger ist als iOS, erfahren Sie hier.

    (Quelle: fastcompany.com)

    Die 23 Seiten der Studie befassen sich mit den Sicherheitskonzepten der Smartphone- und Tablet-Systeme von Apple und Google. Symantec weist dabei auf die Schwachstellen hin, die ausgenutzt werden könnten – man kommt zu dem Ergebnis, dass iOS einen “vollwertigen Schutz” gegen Malware bietet, Android hingegen nur über einen “geringen Schutz” verfügt.

    Speziell dafür soll Apple in seinem iOS einen umfassenden Schutz gegen “resource abuse” bieten, also einen Schutz gegen das Ausnutzen von Ressourcen; Auch Angriffe auf die verschiedenen Dienste (“service attacks”) sollen unterbunden werden. Neben unwahrscheinlicheren Datenverlusten soll iOS auch im Bereich der Zugriffskontrolle, der Verschlüsselung und der Herkunft der Apps Vorteile bieten. Gerade der Zwang, die Apps aus dem offiziellen App Store zu beziehen sei dabei der wichtigste Bestandteil des mobilen Schutzkonzepts.

    Doch auch iOS ist nicht vor allen Tücken gefeit. So konnte Symantec knapp 200 Schwachstellen ausfindig machen, die sogar noch bis in das Jahr 2007 zurückreichen. Dabei könnten Angreifer einen bestimmten Prozess kontrollieren, nicht aber das gesamte System. Im November 2009 tauchte mit dem Wurm “iPhoneOS.lkee” das gravierendste Problem auf, das jedoch nur Besitzer eines iPhones mit Jailbreak haben werden. Man ist der Meinung, dass ein Jailbreak aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht ausgeführt werden sollte. Nicht speziell authorisierte Anwendungen können durch Apples Berechtigungsmodell von iOS auch nicht auf Ortsdaten, SMS oder Kontaktdaten zugreifen.

    Android wird zwar nicht schlecht dargestellt, doch bietet es durch die nahezu anonyme Verbreitung schädlicher Apps über den Android Market genug Platz für Schädlinge. Die Anwender selbst müssen bei jeder Anwendung entscheiden, ob diese etwa auf sensible Daten zugreifen darf. Laut Symantec sollte man diese Entscheidungen nicht den Nutzern überlassen, da oft die nötige Fachkenntnis fehlt. Weiterer Kritikpunkt ist die Remote-Installation von Anwendungen, die ermöglicht, über den Android Market im Web Anwendungen ohne Rückfrage auf dem Smartphone des Anwenders zu installieren. “Social Engineering” könnte diese Schwachstelle ausnutzen.

    Das Fazit von Symantec lautet, dass die jeweiligen mobilen Betriebssysteme zwar unter Berücksichtigung der Sicherheitsbedürfnisse eines solchen Systems entwickelt wurden – diese aber nur für Verbraucher bestimmt sind und somit zugunsten des Komforts oftmals Abstriche in der Sicherheit gemacht werden.

    (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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    Specific Media übernimmt Myspace

    30.06.2011, 10:35

     

    Specific Media übernimmt Myspace

    Im Film “The Social Network” verkörperte Justin Timberlake noch Napster-Mitbegründer Sean Parker, der bei Facebook mitmischte – jetzt steigt der Popstar gemeinsam mit Specific Media bei Myspace ein.

    Specific Media gab heute die Übernahme von Myspace bekannt - Spekulationen über den Deal hatte es schon gestern gegeben. Der Preis wurde nicht genannt, liegt jedoch vermutlich bei rund 35 Millionen US-Dollar. Vorbesitzer News Corp, der im Gegenzug eine Minderheitsbeteiligung an Specifc Media erhält, hatte sich ursprünglich 100 Millionen US-Dollar von dem Verkauf erhofft.

    Timberlake wird nicht nur selbst Anteile an dem sozialen Netzwerk halten, sondern soll eine bedeutende Rolle dabei spielen, eine kreative Richtung und Zukunftsstrategie zu entwickeln. Die hat Myspace dringend nötig, bislang hatte das Unternehmen dem Siegeszug von Facebook (zu) wenig entgegenzusetzen. Das erklärte Ziel ist es, Myspace zur zur ersten digitalen Adresse für Originalshows, -videos und -musik zu entwickeln.

    “Es muss einen Ort geben, an dem Fans mit ihren Lieblingsentertainern interagieren, Musik hören, Videos sehen, tolle Inhalte teilen, entdecken und sich mit anderen verknüpfen können”, sagte der Popstar. “Ich bin begeistert, bei der Wiederbelebung von Myspace zu helfen, indem wir die Social-Media-Plattform nutzen, um Künstler und Fans in einer Community zusammenzubringen.”

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    [App der Woche] Dermandar

    30.06.2011, 10:32

    Unser heutige App kommt wieder aus dem Bereich Foto und noch genauer aus der Unterkategorie Panoramatools. Allein in diesem Bereich gibt es dutzende Apps, die alle mehr oder weniger gute Arbeit leisten und mit relativ unterschiedlichem Funktionsumfang daherkommen. Für uns ist eine App empfehlenswert, wenn sie Ihre Hauptfunktion gut beherrscht, schnell und einfach zu bedienen ist und auch noch gut ausschaut.

    Es gibt Panorama-Apps, die gewiss mehr Features haben, als diese hier, aber diese App erfüllt ihre Hauptaufgabe unserer Meinung nach einfach am Besten. Die Panoramaaufnahme ist voll automatisiert – das Einzige, was ihr noch zu tun habt, ist euch mit eurem Telefon, oder euer Telefon alleine zu drehen. Die App ist recht unempfindlich, wenn ihr euch mal schneller oder langsamer dreht, die Bilder werden sehr gut zusammengefügt. Symbolisiert wird die Bewegung durch ein YingYang-Symbol auf dem Bildschirm, welches sich immer dann findet, wenn ein neues Bild aufgenommen wird.

    Die Art des Panoramas könnt ihr selbst bestimmen. Dreht ihr euch z.B. einmal komplett um die eigene Achse, erstellt die App automatisch eine 360-Grad-Ansicht, die sich danach auf eurem Gerät betrachten lässt.

    Die App arbeitet sehr präzise und schnell. Die fertigen Panoramen könnt ihr sofort nach der Aufnahme betrachten und bei Bedarf in den entsprechenden Netzwerken verteilen. Selbstverständlich könnt ihr eure Aufnahmen auch in den Bildordner eures Gerätes exportieren.

    Wenn ihr euch im Dermandar eigenen Netzwerk anmeldet könnt ihr eure Panoramen öffentlich machen und mit der Community teilen. Natürlich könnt ihr euch auch Werke anderer Nutzer anschauen, nach Themen und Orten suchen und dabei spannende Landschaften oder interessante Orte entdecken.

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    Windows Phone Mango für Entwickler da

    30.06.2011, 10:31

    Entwickler für Microsofts mobile Plattform Windows Phone hatten eigentlich schon eher damit gerechnet, doch jetzt ist es da. Seit gestern hat man damit begonnen, die Betaversion von Windows Phone “Mango” an Entwickler auszuliefern – auch neue Developer Tools, die für die neuen Features von Windows Phone 7.5 bereit sind, wurden bereitgestellt.

     

    (Quelle: phonedog.com)

    Das Software Development Kit ist damit in der Beta 2 und ist nicht nur auf der kommenden Version “Mango”, sondern auch für die derzeit verfügbare Windows Phone 7-Version “NoDo” zu verwenden. Die Beta von Windows Phone (7.5) “Mango” steht Entwicklern über den MSDN App Hub zum Download bereit. Damit man am Windows Phone Entwicklerprogramm teilnehmen kann, muss man jährlich eine Gebühr für die Teilnahme bezahlen. Vorher jedoch muss die Beta 2 des Windows Phone SDKs beschafft werden.

    Dabei ist jedoch anzumerken, dass man “Mango” auf jeweils nur einem Gerät installieren darf. Alle derzeit im Handel befindlichen Geräte sollen für das neue Update bereit sein. Ab Herbst soll das Betriebssystem in der Version bereits auf neuen Geräten vorinstalliert sein und ältere Geräte sollen ein Update erfahren – einen genauen Termin dafür nannte Microsoft jedoch nicht.

    Über 500 Neuerungen sollen mit Windows Phone “Mango” Einzug in das Betriebssystem erhalten – so soll eine mobile Version des Internet Explorer 9 mit HTML5-Unterstützung verfügbar sein. Auch eine Twitter-Integration und die Möglichkeit des Multitaskings für Apps von Drittanbietern ist möglich.

    (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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    Tarifeinigung in der Druckbranche

    30.06.2011, 10:27

    Bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft gestern nach etlichen erfolglosen Versuchen auf einen neuen Lohntarifvertrag mit 33-monatiger Laufzeit geeinigt. Wie genau die Einigung aussieht, die nun bis zum 22. Juli 2011 unterschrieben werden muss, erklären wir Ihnen.

    Die Einigung sieht eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro brutto mit der Lohnabrechnung für September 2011 vor, eine lineare Lohnerhöhung von 2 Prozent ab 1. August 2012 sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro brutto, die mit der Lohnabrechnung im Juli 2013 ausgezahlt wird. Auszubildende erhalten neben der vereinbarten linearen Lohnerhöhung von 2 Prozent, Einmalzahlungen in Höhe von 140 Euro brutto sowie 75 Euro brutto, Teilzeitbeschäftigte erhalten die Einmalzahlungen anteilig.

    Der Abschluss trägt der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung und gibt den Druckbetrieben eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Jahre und sei ein guter Kompromiss so der Bundesverband Druck und Medien (bvdm).

    Gleichzeitig verlängern die Tarifvertragsparteien den Manteltarifvertrag unverändert um drei Jahre. Er kann frühestens zum 31. März 2014 gekündigt werden. Mit der Verweigerungshaltung hat ver.di nach Meinung der Arbeitgeber den nötigen Paradigmenwechsel im starren Tarifwerk der Branche verpasst. In den langwierigen und von vielen Streiks begleiteten Verhandlungen zum Manteltarifvertrag wurden seitens der Gewerkschaft nur kosmetische und nicht justiziable Veränderungen angeboten.

    Die von ver.di geforderten kostenintensiven Änderungen des Manteltarifs konnten erfolgreich zurückgewiesen werden. Sie hätten das Tarifwerk zusätzlich überfrachtet. Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Erklärung der Tarifvertragsparteien bis zum 22. Juli 2011.

    (Daniel Schürmann | Quelle: www.bvdm-online.de)

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