Apple iPhone 5 Akku aufgetaucht

23.08.2011, 10:17

Macrumors hat neue Informationen zum in wenigen Wochen erwarteten Apple iPhone 5 erhalten. So sind kürzlich erste Teile des Geräts in Umlauf gelangt – die Produktion scheint also schon länger angelaufen zu sein. Der iPhone 5 Akku kommt dabei mit etwas mehr Energiespiecher daher, als der Akku des Vorgängers.

iPhone 5 und iPhone 4 Akkus im Vergleich

(Quelle: gizmodo.com)

Ende letzter Woche sind die Fotos und Informationen zum iPhone 5 Akku, der auch in diesem Jahr wieder nicht vom Endkunden selbst ausgetauscht werden wird, aufgetaucht. Der Reparaturshop “iPatchiPods” hat die Gerüchte bestätigt und Fotos des Akkus ins Internet gestellt. Auf diesen ist die Typbezeichnung DVT_B3 zu sehen, also eine Beta 3 Version des Akku – ein später Prototyp.

Apple Produkte durchlaufen, wie Macrumors schreibt, mehrere Phasen. Zuerst kommt die Entwicklungphase. Daran schließt sicht eine EVT (Engineering Verification Testing) Phase an. Abschließend folgt die DVT (Device Verification Testing) Phase bevor das Gerät in die Massenproduktion geht. Der auf den Fotos gezeigte Akku könnte also schon etwas älter sein, vor allem in Anbetracht der Information, dass die Massenproduktion des iPhone 5 passend zum Start Mitte September in diesem Jahr, schon lange angelaufen sein dürfte.

(Daniel Schürmann | Quelle: macrumors.com)

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Neue Management-Trends der Marketing-IT

23.08.2011, 10:14

BrandMaker, europäischer Anbieter von Marketing Resource Management (MRM)-Systemen, veranstaltet zusammen mit einer Reihe von Partnern eine Roadshow zu Marketing Resource Management und Marketing Prozess Optimierung.

Unter dem Motto „RoadMap 2011 – Der Treffpunkt für Marketing-Entscheider“ finden die halbtägigen Informationsveranstaltungen an vier Standorten statt: am 6. Oktober in Düsseldorf, am 11. Oktober in München, am 20. Oktober in Hamburg und am 27. Oktober in Stuttgart. Die Roadshow adressiert aktuelle Trends im Marketing wie Web-to-Publish, MRM, Local Area Marketing, Rich Media und Tablet Publishing.

Die Teilnehmer erhalten einen kompakten Überblick, wie sich mit integrierten Technologien und ganzheitlichen Prozessen zusätzliche Zielgruppen und Ausgabekanäle erschließen lassen und Abläufe im Marketing effizienter gestaltet werden. Zahlreiche Experten aus den Bereichen Marketing Resource Management, Content Management, Sprachtechnologie, Corporate Design und Single Source Publishing stehen dabei an allen vier Standorten Rede und Antwort. Partner und Anwender präsentieren neue Technologien und erprobte Best Practices aus der Marketing-IT. Mitveranstalter der Roadshow sind u.a. Across Systems, arvato, Der Punkt, Quark, 7Seas, wirDesign.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Mehr Informationen gibt es auf der dazu passenden Webseite von BrandMaker.

(Daniel Schürmann | Quelle: BrandMaker Pressemeldung | BrandMaker ist Partner von beyond-print.de)

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Facebook von Menschen weniger genutzt

23.08.2011, 8:48

Nachdem schon eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Gartner erste Ermüdungserscheinungen bei Facebook-Nutzern festgestellt hat, bekommt das erfolgsverwöhnte Unternehmen jetzt den nächsten Dämpfer verpasst. Laut einer großangelegten Studie des GlobalWebIndex geht die Aktivität im größten aller sozialen Netzwerke in den Kernmärkten zurück. Die weltweite Nutzung von Facebook nimmt trotzdem weiter zu.

Ob der Boom damit wirklich beendet ist und nun eine STagnation oder Rezension der Nutzeraktivität einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Ein großes Problem für Facebook dürfte Googles Soziales Netzwerk Google+ sein. Trotzdem wachsen beide Plattformen beständig.

Ergebnisse der Studie

Die GlobalWebIndex-Studie, für die im Juni und Juli 2011 fast 100.000 Personen interviewt wurden, zeigt jetzt sogar einen tatsächlichen Rückgang der Aktivität bei Facebook. Für die Datenerhebung wurde das Facebook-Verhalten von Nutzern aus 27 Ländern untersucht. Das Ergebnis: Die Rückgänge der Aktivität sind vor allem in den Facebook-Kernmärkten Europa und Nordamerika zu verzeichnen. In den USA ist der Trend am deutlichsten zu erkennen.

In den Vereinigten Staaten ist die Anzahl der an Facebook-Freunde verschickten Nachrichten zwischen Juni und Juli um 15 Prozent gesunken. Die Anzahl der Beitritte zu Gruppen ist ebenfalls um zehn Prozent zurückgegangen. Insgesamt gibt es in den gut entwickelten Märkten weniger Statusupdates, geteilte Inhalte, Nachrichten und installierte Anwendungen. Ein Teil des Rückgangs ist wahrscheinlich der Urlaubszeit geschuldet. Das alleine kann die hohen Verluste aber nicht erklären. Am betontesten ist die Ermüdung der Nutzer in der Gruppe der Studenten und Studierten in ihren 20ern. Sie waren eigentlich die treibende Kraft hinter der explosionsartigen Ausbreitung von Facebook.

Weltweiter, aber Wachstum

Global gesehen legt Facebook zu. Das liegt vor allem an der Entwicklung in noch nicht vollständig erschlossenen Gebieten in Asien und Osteuropa. Dort sind die Wachstumsraten von Facebook immer noch enorm. Die Gesamtutzung von sozialen Netzwerken hat im Untersuchungszeitraum für 16- bis 24-Jährige um 26 Prozent zugenommen. Noch stärkeren Zuwachs gab es in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen. Hier nahm die Nutzung sogar um 35 Prozent zu.

(Markus Keßler/Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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HP TouchPad: Drastische Preissenkung

22.08.2011, 12:59

Nachdem HP in der letzten Woche verlauten ließ, dass man das Betriebssystem WebOS nicht weiter mit Hardware unterstützen will, fiel der Preis der Geräte in den Keller. In den USA gab es das Gerät am Wochenende für 99 US-Dollar zu kaufen – in Deutschland scheint sich nichts am Preis zu ändern.

HPs ‘TouchPad’

(Quelle: winfuture.de)

HPs Entscheidung, WebOS aufzugeben und sich auf andere Gebiete zu konzentrieren war angesichts des mangelnden Erfolgs des mobilen Betriebssystems absehbar. Da künftig keine Geräte mit dem Betriebssystem mehr hergestellt werden, wollen die Lager geräumt werden – eine Preissenkung ist die Folge.

Die Version des TouchPad mit 16 Gigabyte Speicher war zuletzt noch für 399 US-Dollar zu kaufen, nachdem das Gerät bereits eine erste Preissenkung von 499 US-Dollar auf 399 US-Dollar erfahren hat. Die Preissenkung auf 99 US-Dollar ist damit die zweite Preissenkung und die wohl drastischste. Das Modell mit 32 Gigabyte internen Speicher kostete anstelle der vorherigen 499 US-Dollar nur noch 149 US-Dollar.

In nur 15 Minuten waren alle Geräte bei der US-Handelskette ‘Best Buy’ bereits ausverkauft. Einem Bericht des Portals ‘WebOSroundup.com’ erklärt, dass Kunden, die das Gerät vor der Preissenkung gekauft haben, einen Gutschein über den Differenzbetrag erhalten können. Dazu müsse man sich lediglich an den Service von HP wenden. In Deutschland scheint die Preissenkung noch nicht angekommen zu sein, dafür sind die Bestände womöglich zu klein.

Hewlett-Packard will sich auf andere Bereiche konzentrieren und keine neue Hardware für WebOS herstellen. Auch WebOS selbst will derzeit verkauft werden, sodass eine Weiterentwicklung garantiert werden kann. Doch damit die Zukunft des HP TouchPad nicht ganz düster aussieht, hat sich ein Beteiligter der CyanogenMod zu einer möglichen Android-Portierung für das TouchPad geäußert. Bleibt abzuwarten, wie es mit WebOS weiter geht und was HP in Zukunft tun wird.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Bonprix startet mobiles Shoppingportal

22.08.2011, 12:18

Bonprix startet mobiles Shoppingportal

Die Otto-Tochter Bonprix vertreibt ihr komplettes Produktangebot ab sofort auch via Smartphone. Das Angebot der mobilen Website richtet sich zunächst nur an Teilnehmer in Deutschland und soll im Laufe des Jahres international ausgeweitet werden.

Unterstützt werden aktuell iPhone, iPod touch, Android-Smartphones und Bada-Smartphones. Weitere Angebote für mobile Endgeräte sind bereits in Planung, darunter die Anpassung der Seite für Tablet-PCs wie das iPad.

Für eine hohe Nutzerfreundlichkeit wurde das Mobile-Shopping-Portal mit einer touchoptimierten Oberfläche ausgestattet. Mit einer Listen- oder Kachelansicht der Produkte können sich die Kunden einen Überblick verschaffen und die Modeangebote nach Style, Größe und Preis filtern. Darüber hinaus sollen verschiedene Zoomfunktionen sowie die Veröffentlichung von Bewertungen durch andere Käufer die Auswahl erleichtern.

“M-Commerce ist für Bonprix ein strategisches Wachstumsfeld, das wir mit hoher Priorität verfolgen. Wir sehen insbesondere ein großes Potenzial in der stark wachsenden Zielgruppe der weiblichen Smartphone-Nutzer”, betont Marcus Ackermann, Sprecher der Geschäftsführung von Bonprix. Wer einen Artikel kaufen möchte, hat zwei Möglichkeiten: Jedes Produkt lässt sich per Klick direkt in den virtuellen Warenkorb legen. Zusätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine Artikelnummer aus dem Katalog einzugeben und das Produkt so zu bestellen. Die Zahlung erfolgt per Rechnung, Nachnahme oder Bankeinzug.

Die technische Umsetzung des Portals lag in den Händen der Kölner Mobile-Agentur clanmo, für die grafische Gestaltung ist die Berliner Design-Agentur H2D2 verantwortlich. Für die Schnittstellenentwicklung zwischen Webshop und mobiler Seite ist der Bremer E-Commerce-Spezialist hmmh zuständig.

Der Handel über das Internet ist für die Otto-Gruppe zum wichtigsten Vertriebskanal geworden. Mit Onlineumsätzen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro erzielte der Konzern mit seinen rund 50 Onlineplattformen fast 50 Prozent aller Einzelhandelserlöse. Alleine Bonprix wuchs 2010 um 17 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Im Bereich M-Commerce können Webhändler aktuell allerdings noch keine großen Sprünge erwarten. Laut einer aktuellen Analyse des Marktforschers Comscore haben nur 5,8 Prozent aller Handynutzer in den fünf führenden europäischen Märkten Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien von März bis Mai mit ihrem Mobiltelefon auf Shoppingseiten im Web zugegriffen.

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Besucherzahlen in sozialen Netzwerken

22.08.2011, 12:08

Besucherzahlen in sozialen Netzwerken (Foto: istockphoto.com/sd619)

War der Sommer auch in den USA so schlecht, dass alle nur am Bildschirm saßen? Facebook und Twitter jedenfalls verzeichneten im Juli 2011 Besucherzahlen in Rekordhöhe.

Die jetzt veröffentlichten Statistiken des Webanalyseunternehmens Comscore beziehen sich auf die USA: Zahlen. Iim Juli 2011 besuchten somit 162,0 Millionen Unique Visitors das Netzwerk Facebook. Im Vormonat waren es 160,8 Millionen Besucher gewesen. Auch bei Twitter war einiges los: Während im Mai und Juni 2011 noch 27,0 Millionen beziehungsweise 30,6 Millionen US-Besucher auf die Seite des Kurzmitteilungsdiensts gesurft waren, waren es im Juli 32,8 Millionen Unique Visitors.

Bei LinkedIn lief es nicht ganz so gut: Hier verzeichnete das Karrierenetzwerk im Juli 2011 einen Rückgang auf 32,5 Millionen US-Besucher im Vergleich zu 33,9 Millionen Unique Visitors im Vormonat. Kein Wunder, denn im Juli machen die Mitglieder nicht Karriere, sondern Urlaub.

Auch in Deutschland ist Facebook beliebt: Einer aktuellen Statistik zu Folge verbringen deutsche Internetnutzer rund 13 Prozent ihrer Onlinezeit auf dem Netzwerk, berichtet Holger Schmidt. Und auch als Trafficlieferant ist Facebook für deutsche Nachrichtenseiten nicht mehr wegzudenken: 14 Prozent der Bild-Leser werden von Facebook direkt auf das Portal der Boulevard-Zeitung geleitet.

Für Aufregung hatte am Freitag eine Aussage des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein gesorgt: Facebook-Fanpages und Social-Plug-ins des Netzwerkes widersprächen den Richtlinien verschiedener relevanter Landes- und Bundesgesetze, da Nutzer langfristig getrackt würden. Facebook war da anderer Meinung.

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Walmart erfolgreich im Filmverkauf

22.08.2011, 11:55

Walmart erfolgreich im Filmdownload und DVD-Verkauf (Foto: istockphoto.com/DNY59)

Die Strategie scheint aufzugehen: Walmart ist Statistiken zu Folge die Nummer eins, was den Onlineverkauf von DVDs angeht. Und auch beim Download von Videos ist die Einzelhandelskette mittlerweile erfolgreicher als der Konkurrent Amazon.

Im vergangenen Jahr verkaufte Walmart online mehr DVDs als jeder andere Anbieter, bei den Downloads liegt nur Apple vor der US-amerikanischen Handelskette. Das berichtet die Financial Times Deutschland. Insgesamt soll Walmart 3,5 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2010 mit DVDs gemacht haben.

Walmart hat in den vergangenen Monaten seine Onlineaktivitäten verstärkt. Ende Juli 2011 integrierte der Händler den im Vorjahr gekauften Videostreamingdienst Vudu in sein Angebot. Vudu macht mittlerweile bereits 5,3 Prozent des US-amerikanischen Marktes für digitale Filme aus.

An die Spitze wird es Walmart allerdings nicht so schnell schaffen: Marktbeherrschend bei digitalen Firmen ist und bleibt Apples iTunes mit satten 65,8 Prozent Marktanteil.

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Apple iPad 3 startet Anfang 2012

22.08.2011, 11:51

Wer bereits in diesem Jahr mit der dritten Generation von Apples Tablet gerechnet hat, wird wahrscheinlich enttäuscht. Das ‘Wall Street Journal’ will von gut informierten Quellen erfahren haben, dass die Markteinführung frühestens Anfang 2012 erfolgen wird. Erste Testläufe beginnen schon bald.

Apples iPad 2

(Quelle: Engadget.com)

Im Oktober beginnen Zulieferer und Hersteller mit ersten Testläufen zur Fertigung der Tablets. Man will den Start des iPad 3 so problemlos wie möglich gestalten und Anfang 2012 mit der Massenfertigung beginnen können. Die wohl wichtigste Neuerung beim iPad 3 soll eine erhöhte Auflösung des 9,7-Zoll-Displays von 1.024 x 768 Pixel auf 2.048 x 1.536 Pixel sein.

Ein Zulieferer berichtet davon, dass für das vierte Quartal Bestellungen für Geräteteile vorliegen, aus denen sich 1,5 Millionen Geräte herstellen lassen. Zu dem Zeitpunkt wird wohl auch der neue Prozessor – das Modell A6 – fertiggestellt sein. Der Chip wird vom Auftragshersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) produziert und soll über vier Kerne verfügen.

Ob Apples iPad 3 wirklich über ein Display mit derartiger Auflösung verfügt, ist unklar. Schon bevor das iPad 2 den Markt erreicht hat, gab es Gerüchte über ein iPad mit Retina-Display. Hieß es damals noch, dass ein iPad 3 mit entsprechendem Display noch in diesem Jahr erscheinen könnte, scheint sich dies wieder erledigt zu haben. Digitimes will von nicht näher genannten Industrie-Quellen erfahren haben, dass die Display-Hersteller stark unter Druck gesetzt sind und ihre Roadmaps an Apples hohe Erwartungen anpassen müssen.

Die Display-Panels sollen immer dünner und energieeffizienter sein und höhere Auflösungen bieten. Hinzu kommt Multitouch-Unterstützung und eine erhöhte Helligkeit. Hohe Anforderungen also an ein Display-Panel, das in der Masse produziert werden will. Die Roadmaps der Display-Hersteller sehen bei den meisten jedoch anders aus als Apples Pläne. Hochauflösende 10-Zoll-Display mit Auflösungen von 1920×1200 Pixeln sollen erst in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erscheinen; Also ist es eher unwahrscheinlich, dass Apples iPad 3 schon im nächsten Jahr mit einem derartigen Display ausgestattet sein wird.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Energiesparpotential am Arbeitsplatz

22.08.2011, 10:20

In deutschen Büros und Arbeitszimmern stehen derzeit 26,5 Millionen PCs und andere Computer. Davon sind die Hälfte (50 Prozent) Desktop-PCs und 41 Prozent Notebooks. So genannte Thin-Clients, also schlanke Arbeitsplatzrechner nur zur Ein- und Ausgabe von Daten, machen acht Prozent aus, Mini-PCs rund 1 Prozent. Und: Es besteht hohes Energiesparpotential.

Quelle: Pixelio

Fotograf: Oleg Rosental

Bis 2020 wird die Zahl der Arbeitsplatzcomputer um elf Millionen auf rund 37,5 Millionen ansteigen, so aktuelle Zahlen des Branchenverbands Bitkom. Alle Arbeitsplatzcomputer verbrauchten im vergangenen Jahr zusammen rund 3,9 Terawattstunden (TWh). Das ist mehr als das Kernkraftwerk Brunsbüttel im Jahr produziert hat. Laut Studie ist bisher nur jeder zweite Computer am Arbeitsplatz energiesparend. Dazu gehören beispielsweise Thin Clients. Die schlanken Rechner sind preiswerter als umfassend ausgestattete PCs und sparen zudem Betriebs- und Wartungskosten. Insbesondere verbrauchen sie deutlich weniger Energie als PCs und haben oft auch eine längere Nutzungsdauer, was wiederum den Materialverbrauch reduziert.

Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Borderstep Institut und BITKOM haben nun eine Roadmap „Ressourceneffiziente Arbeitsplatz-Computerlösungen 2020“ erstellt. Sie verfolgt drei Ziele:

Erstens soll der Anteil energie- und materialeffizienter Arbeitsplatzcomputerlösungen erhöht werden, von heute 50 Prozent auf über 60 Prozent im Jahr 2013 und 85 Prozent im Jahr 2020.

Zweitens soll der durchschnittliche Primärenergieaufwand (KEA) dieser Rechner gesenkt werden: von heute 500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr inklusive Herstellung und Terminalserveranteil auf 400 kWh bis 2013 und 200 kWh pro Jahr bis 2020.

Drittens soll das durchschnittliche Produktgewicht inklusive Serveranteil gesenkt werden: von heute 5,2 kg um 20 Prozent bis 2013 und um mindestens 50 Prozent bis 2020.

Um diese Ziele zu erreichen, schlagen die Partner 39 Einzelmaßnahmen vor, beispielsweise Leuchtturmprojekte, Informationskampagnen und neue technische Standards. Würden alle vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt, so können allein in Deutschland bis 2020 fast 30 TWh an Primärenergie, Stromkosten von 2,8 Milliarden Euro, CO2-Emissionen von 5,5 Millionen Tonnen und Computermaterial von fast 250.000 Tonnen vermieden werden.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

(Daniel Schürmann | Quelle: www.bitkom.org)

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Scout24 setzt Refined Ads ein

22.08.2011, 10:15

Scout24 optimiert mit Refined Ads

Refined Labs gewinnt einen neuen Kunden für sein Portfolio: Scout24 steuert die Marketingaktivitäten seiner Portale in Zukunft mit der Software des Münchner Technologieanbieters.

Refined Ads misst und analysiert bestehende Onlinekampagnen und liefert die Daten und Vorschläge für zielorientierte Maßnahmen zum weiteren Management. “Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Scout24 einen weiteren großen Partner nach einem intensiven Pitch mit mehreren getesteten Anbietern von unserer Software-Lösung überzeugt haben“, sagt Thomas Bindl, Gründer und Geschäftsführer von Refined Labs.

Scout24 setzt die Software der Münchner Entwickler im Zusammenspiel mit dem Google AdWords Account und dem Google AdWords Editor ein. So erhofft sich das Unternehmen noch mehr Profit aus den SEA-Kampagnen herausholen zu können.

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