Apples TV-Gerät mit Spracherkennung

28.10.2011, 13:35

Apples TV-Gerät mit Spracherkennung

(Foto: istockphoto.com/narvikk)

Apple will die Spracherkennung Siri – das Highlight des neuen iPhone 4S – für sein neues TV-Gerät einsetzen. Eine Fernbedienung wäre dann überflüssig.

“Es könnte wie Science Fiction sein. Du sitzt auf der Couch und statt mit der Fernbedienung rumzufummeln oder Gesten zu machen, kannst du einfach sprechen”", schreibt die New York Times. “Und Siri versteht dich.” Interessant wird die Spracherkennung vor allem bei integrierten Geräten, die Internet und TV vereinen. Schon 2013 könnte das Gerät im Laden stehen.

In der posthum erschienenen Biografie hatte Jobs ein neues Fernsehgerät angekündigt. “Ich möchte ein integriertes Fernsehgerät entwickeln, das völlig leicht zu bedienen ist”, zitiert ihn Autor Walter Isaacson. “Es wird die einfachste Bedienoberfläche haben, die man sich vorstellen kann. Ich hab’s endlich geschafft.” Bisher hat Apple mit Apple TV nur eine Box zu bieten, die die Verbindung zwischen iTunes und TV-Gerät – unter allen Erfindungen von Jobs dasjenige, für das sich die Nutzer am wenigsten begeistern konnten.

Siri ist Teil des neuen iPhone 4S und reagiert auf gesprochene Fragen. So können Anrufe und Notizen gemacht, Wegbeschreibungen oder aktuelle Position aufgerufen und Textnachrichten oder E-Mails verschickt werden. Das Assistenzprogramm funktioniert zur Einführung auf Englisch, Französisch und Deutsch, soll aber noch in weiteren Sprachen freigegeben werden.

Das Programm ist keine Erfindung von Apple, sondern ein Zukauf. Apple hatte Ende April 2010 das gleichnamige Start-up zusammen mit dem Chiphersteller Intrinsity übernommen. Die Grundfunktionen hatte das Start-up für seine App da schon entwickelt und wurde bereits damals als sehr wertvoll eingestuft. Kurz vor der Übernahme hatte Siri von Investoren 24 Millionen US-Dollar als Wachstumsfinanzierung erhalten.

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Expedia steigert Gewinn um 19 Prozent

28.10.2011, 13:31
Expedia steigert Gewinn um 19 Prozent

(Foto: Kazuyanagae)

Das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2011 schließt das Reisebuchungsportal Expedia mit guten Zahlen ab. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn steigen im zweistelligen Prozentbereich. Allerdings wurden im zurückliegenden Quartal rund zehn Prozent weniger Flüge gebucht, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Dieser Rückgang wird jedoch von den zugleich gestiegenen Kosten für Flüge (zwölf Prozent) mehr als kompensiert. Das Volumen der Buchungen von Hotelzimmern und Reisen stieg von 6,89 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal 2010 um elf Prozent auf 7,62 Milliarden US-Dollar im vergangenen Quartal. Vor allem die Hotelbuchungen sind für das kräftige Wachstum verantwortlich. Während die Zahl der Hotelbuchungen um 16 Prozent anstieg, erhöhten sich zugleich auch die durchschnittlichen Kosten für die Übernachtungen um sieben Prozent.

Expedia, wozu unter anderem auch die Marken hotels.com, TripAdvisor und egencia gehören, erwirtschaftet im dritten Quartal 2011 einen Umsatz in Höhe von 1,14 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 15 Prozent gegenüber 987,9 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2010. Daran haben hotels.com und das unternehmenseigene Affiliate Netzwerk einen großen Anteil. Allein die Werbeumsätze stiegen im abgeschlossenen Quartal um 26 Prozent.

Das US-Unternehmen erwirtschaftet den Großteil des Umsatzes (56 Prozent) in seinem Heimatmarkt. Allerdings konnten auch die internationalen Umsätze leicht auf 446 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Den daraus resultierenden Gesamtgewinn beziffert das Unternehmen auf 209,5 Millionen US-Dollar und damit 19 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010 (176,6 Millionen US-Dollar).

TripAdvisor und rechtliche Probleme

Im Ausland machen Expedia jedoch auch juristische Auseinandersetzungen zu schaffen. Zuletzt wurde das Unternehmen wegen der Irreführung von Nutzern auf seinen französischen Portalen zu einer Geldstrafe in Höhe von 430.000 Euro verurteilt.

Bereits im April 2011 kündigte Expedia an, seine Marke TripAdvisor als eigenständiges Unternehmen ausgliedern zu wollen. Gemessen an den aktuellen Unternehmenszahlen ist dieser Schritt eine gute Entscheidung. So seien die Umsätze, die TripAdvisor erwirtschaftet im dritten Quartal um 30 Prozent auf 181 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Darunter leiden auch die unter der Dachmarke verbleibenden Unternehmen nicht. Ihr Umsatz beläuft sich im dritten Quartal auf 1,02 Milliarden US-Dollar und liegt damit 14 Prozent über dem des dritten Quartals 2010.

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Kobo geht ins Verlagswesen

28.10.2011, 13:27
Kobo geht ins Verlagswesen

Die E-Book-Plattform Kobo will Bücher jetzt auch selbst verlegen. Schon nächstes Jahr will das kanadische Unternehmen auf diese Weise mit Amazon gleichziehen.

Der Plan leuchtet ein: Wer E-Bücher verkauft, will den Zwischenschritt über die Verleger ausschalten. Kobo plant daher, im nächsten Jahr einen eigenen Verlag einzurichten und Verlagsdienste für Autoren anzubieten. Dabei will Kobo neben der redaktionellen Betreuung auch das Buchdesign übernehmen, berichtet CBCNews.

Ein solcher Schritt sei Teil des neuen Marktes, so Kobo-CEO Michael Serbinis. Sein Unternehmen folgt damit Amazons Vorbild. Der US-amerikanische Handelskonzern versucht bereits seit geraumer Zeit, sich auch als Verlagshaus zu etablieren. Im August konnte Amazon beispielsweise den Kultautor Timothy Ferriss unter Vertrag nehmen. Mit seiner Digital Text Platform bietet das Unternehmen Autoren die Möglichkeit, ihre Texte für den Amazon-E-Reader Kindle eigenständig zu veröffentlichen.

Die Konkurrenz mit Amazon sucht Kobo schon seit Längerem: Im Juli launchte Kobo einen E-Book-Shop in Deutschland. In Frankreich hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Handelskette Fnac geschlossen, um sein Download-Angebot an die Käufer zu bringen.

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Google startet AdWords Express in Deutschland

28.10.2011, 12:25

Google startet AdWords Express in Deutschland

(Foto: istockphoto.com/HendrikDB)

Google hat Mitte Oktober 2011 in Deutschland AdWords Express eingeführt. Das Angebot wurde vor allem für die lokale Wirtschaft entwickelt, die damit Kunden in ihrer Umgebung ansprechen kann. Die Suchbegriffe, zu denen die Werbung gezeigt wird, werden automatisch generiert. Doch für wen rechnet sich der neue Dienst?

Vier von zehn internetworld.de-Lesern sind der Meinung, dass sich AdWords Express für Händler ohne Erfahrung im Onlinemarketing eignet, elf Pronzent glauben, dass sich automatisierte Anzeigen für alle Werbetreibenden rechen, und knapp die Hälfte, nämlich 48 Prozent, denken, dass sich der neue Service nur für Google lohnt. An der Umfrage nahmen 132 Personen teil.

Und so funktioniert AdWords Express: Die Unternehmen brauchen nur einige Basisdaten zu ihrem Angebot anzugeben, einen Werbetext sowie ein monatliches Budget auszuwählen. Nach der Anmeldung wird die Werbekampagne automatisch von Google verwaltet: AdWords Express findet heraus, welche Begriffe zu der jeweiligen Anzeige passen, und schaltet die Werbung automatisch, sobald nach diesen Wörtern gesucht wird. Die Anzeigen werden dann auf der Suchergebnisseite sowie in Google Maps mit einer blauen Markierung angezeigt. Kunden sehen die Anzeigen unabhängig davon, ob sie mit einem Laptop oder ihrem Mobiltelefon surfen.

“Google Express eignet sich besonders für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU), die lokal werben wollen” kommentiert Mischa Rürup, COO von intelliAd Media: “Der Online-Markt bewegt sich verstärkt in Richtung lokale Suche und Mobile. Diesen Bedarf hat Google mit dem neuen Produkt aufgegriffen.” Martin Hubert, CEO von eprofessional sieht das Produkt kritisch: “Google Express ist nur für Unternehmen geeignet, die sonst gar nicht in der Lage wären, Werbung in Suchmaschinen zu schalten, diesen Vertriebsweg aber nicht mehr ungenutzt lassen wollen. Google Express bedeutet 100 Prozent Kontrollverlust für die Kunden, denn Google verwaltet die Kampagnen automatisch, ohne dass wie sonst üblich permanent optimiert werden kann.” Unternehmen rät er, lieber eine normale AdWords-Kampagne mit niedrigem Budget zu starten, um sich so die Kompetenz selbst anzueignen.

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Computerspiele anstatt Lehrbücher

28.10.2011, 12:19

Computerspiele haben das Zeug dazu, in der Schule Wissensinhalte zu vermitteln. Mit dieser Ansage ließ Jörg Hoffstätter, Geschäftsführer der ovos media consulting, auf der TedxVienna aufhorchen. “In Zukunft ist nicht mehr das bloße Erinnern von Daten gefragt. Fähigkeiten wie Systemdenken, Verstehen von Zusammenhängen sowie konzept- und problemorientiertes Handeln können Games bestens vermitteln – auch in der Schule”, so der Medienexperte.

‘Ludwig’: Erster Versuch eines

3D-Lernspiels für die Schule (Foto: Ovos)

Games sind die neuen Bücher, so die provokante These Hoffstätters, nicht als deren Ersatz, sondern als notwendige Ergänzung. Denn schon heute zeige die Realität, dass die digitalen Spiele gekommen seien, um zu bleiben. “21-Jährige haben bereits heute in ihrem Leben 10.000 Stunden mit Videogames, 5.000 Stunden mit Büchern verbracht. Zudem übertreffen die Umsätze der Games-Branche bereits jene der Filmindustrie.”

Während das Computerspiel bereits gezielt von Unternehmen für Kunden und Mitarbeiter eingesetzt wurde, blieb ihm der Zutritt zum Klassenzimmer verwehrt. Videospiele sah man bisher nie als ernsthafte Bildung, sondern stets als Freizeitbeschäftigung. “Gleichzeitig klagen Lehrer jedoch, wie schwierig es ist, die Aufmerksamkeit der Schüler zu bekommen. Genau den ersehnten konzentrierten Zustand gibt es jedoch – während des Spiels!”, so der Experte.

Unbefangen ist Hoffstätter bei solchen Aussagen allerdings nicht: Mit seiner Agentur hat er soeben das Computerlernspiel “Ludwig” gelauncht. Das vom österreichischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium geförderte 3D-Abenteuer-Spiel macht neun- bis 14-jährige Schüler mit dem Thema erneuerbare Energien vertraut und basiert dabei auf den Lehrplänen für Physik. “Innerhalb eines Monats wurden 5.000 Lizenzen in 160 Schulen beantragt. Die derzeitige Testphase bis Januar 2012 ermittelt, in welcher Form das Spiel zur Anwendung kommt.”

Einer kritischen Kosten-Nutzen-Rechnung wird das Pionierspiel zumindest für den österreichischen Markt nicht standhalten können, muss Hofstätter eingestehen, weshalb demnächst die englische Version folgt. Anstöße für Nachfolger soll das Projekt trotzdem geben. “90 Prozent der Lernspiele haben massive Akzeptanzprobleme, da die Freizeitspiele um Lichtjahre besser sind. Diese Lücke gilt es zu schließen, wenn Educational Games ernst genommen werden sollen”, so der Experte.

(Johannes Pernsteiner/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Google baut Coupondienst Offers aus

28.10.2011, 11:48
Google baut Coupondienst Offers aus

Google Offers bietet seinen Nutzern jetzt an, sich die tagesaktuellen Angebote auf ihre Interessen abgestimmt mailen zu lassen. Zudem verkündet der Couponingdienst 14 neue Kooperationspartner und erweitert seine Deals auf vier neue Städte.

Der Internetkonzern bringt seine Angebote jetzt auch nach San Jose, San Diego, Minneapolis und Baltimore. Zudem bindet Google Offers Schnäppchen von Dealfind, DoodleDeals, Gilt City, GolfNow, HomeRun, Juice in the City, kgbdeals, Mamapedia, Plum District, PopSugar Shop, ReachDeals, Active.com Schwaggle, TIPPR und zozi ein.

Die angekündigte Personalisierung erlaubt es den Usern, sich nur Rabattaktionen aus Bereichen schicken zu lassen, die sie interessieren. Möglich seien die Verbesserungen durch die Expertise von Dealmap geworden, das Google im August 2011 übernommen hat, heißt es im Google-Blog.

Google hat im September zusätzlich die Couponing-Plattform DailyDeal gekauft- ein großer Erfolg für das Berliner Unternehmen. Die Akquisition soll den Internetkonzern 141 Millionen US-Dollar gekostet haben – kein Wunder, dass die DailyDeal-Gründer das Geschäft anschließend als ihren “besten Deal” bezeichneten.

Konkurrent Groupon hat inzwischen die Preise für seine Erstemission festgelegt und will zwischen 16 und 18 US-Dollar pro Aktie verlangen. Damit erhält das Unternehmen durch den Börsengang zwischen 480 und 540 Millionen US-Dollar.

Einer Analyse von BIA/Kelsey zufolge zufolge hat die Branche jedoch noch viel Potenzial: Bis 2015, prognostizieren die Experten für lokales und Onlinemarketing, könnte der Umsatz, der über tagesaktuelle Angebote generiert wird, in den USA bis zu 6,1 Milliarden US-Dollar betragen. Bereits in diesem Jahr löst die Hälfte der Nutzer in den USA digitale Gutscheine ein.

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Marketing von Banken und Finanzdienstleistern

28.10.2011, 11:20
Marketing von Banken und Finanzdienstleistern

(Foto: istockphoto.com/Joas)

Das Internet spielt zunehmend auch im Finanzbereich eine Rolle. jeder vierte Verbraucher weltweit informieren sich bereits mittels Onlinebewertungen und -empfehlungen, bevor sie bei einer Bank Kunde werden. Dem tragen auch die Anbieter zunehmend Rechnung.

Die zunehmende Relevanz von Social Media zeigt auch eine globale Befragung von Nielsen auf, bei der die Konsumenten gefragt wurden, welchen Empfehlungen und welcher Werbung sie vertrauen. Hierbei stehen an erster Stelle Empfehlungen von Personen, die man kennt. Neun von zehn Befragten vertrauen auf die Empfehlungen von Familie und Freunden. An zweiter Stelle folgen aber bereits im Internet gepostete Konsumentenmeinungen. Sieben von zehn Befragten vertrauen Social Media, während redaktionelle Inhalte, Werbung, abonnierte Newsletter erst im Anschluss folgen.

Die Werbung für Finanzdienstleistungen aufgeschlüsselt nach Produktfamilien offenbart, dass Private Kredite von Januar bis April 2011 am stärksten beworben wurden und dafür stark überdurchschnittlich das Medium Direct Mail eingesetzt wurde. Im vergangenen Jahr wurden bereits 7,9 Prozent aller Kampagnen auf mobilen Endgeräten von Finanzdienstleistern geschaltet.

Im Zeitraum Januar bis April 2011 investierten die Finanzdienstleister insgesamt 153,9 Millionen Euro an Werbeaufwendungen, wovon der größte Anteil mit 44,1 Prozent auf die Schaltung von TVSpots entfiel. Es folgen die Medien Zeitungen mit einem Anteil von 14,3 Prozent, Direct Mail mit 13,6 Prozent und Internet mit 11,5 Prozent Anteil an den gesamten Werbeaufwendungen.

Die Studie kann kostenfrei per Mail angefordert werden.

Visa und Mastercard arbeiten unterdessen an Möglichkeiten, die Daten aus ihrem Kreditkartengeschäft für die Onlinewerbung zu nutzen. Für die Kreditkartenfirmen wäre der Verkauf der von ihnen gesammelten Nutzerdaten ein Zusatzgeschäft. Nicht nur ließe sich auf diesem Weg Werbung passend zu zeitnah getätigten Einkäufen zeigen, Firmen könnten auch leicht nachvollziehen, ob diese Anzeigen zu Käufen geführt haben. Die Datenbasis der Kreditkartenfirmen ist beeindruckend: Visa hat im vergangenen Jahr 45 Milliarden Transaktionen abgewickelt, Mastercard 23 Milliarden.

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HP hält an PC-Sparte fest

28.10.2011, 10:35

Vor knapp einem Monat noch hieß es, dass Hewlett-Packard sein PC-Geschäft entweder verkaufen oder ausgliedern will. Nachdem die Nachfolgerin von Leó Apotheker, dem ehemaligen HP-Chef, vorerst ankündigte, die Pläne Apothekers weiterzuführen, entschied sie sich nun anders: HP wird den geplanten Verkauf seiner PC-Sparte wieder rückgängig machen.

(Quelle: reuters.com)

Am gestrigen 27. Oktober 2011 gab HP die Entscheidung selbst bekannt: “HP hat objektiv die strategischen, finanziellen und operativen Auswirkungen der Ausgliederung ausgewertet”, so Meg Whitman, die im September dieses Jahres Leó Apotheker von der Führungsposition ablöste. Sie erklärt: “Den Geschäftsbereich zu behalten ist das Richtige für Kunden und Partner, gut für die Aktionäre, und gut für die Mitarbeiter.”

Am 18. August hatte Apotheker angekündigt, die PC-Sparte ausgliedern oder verkaufen zu wollen – mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Nachdem Whitman zuvor stets betonte, an der Strategie Apothekers festhalten zu wollen, scheint sich das Blatt zu wenden. HP ist momentan weltweiter Marktführer der Computerhersteller, doch unter Führung Apothekers ist der Aktienwert des Unternehmens um 47 Prozent gefallen, die Umsatzerwartungen wurden dreimalig reduziert.

Würde HP sein PC-Geschäft ausgliedern wollen, so hätte es 1,5 Milliarden US-Dollar einmalig von HP gefordert, erklärte die Finanzchefin aus dem Hause HP Cathie Lesjak. Durch die reduzierte Kaufkraft und den Einfluss auch auf andere Produkte würden weitere 1 Milliarde US-Dollar jährlich anfallen. Lesjak erklärt: “Langsam aber sicher wurde sehr deutlich, dass diese Rechnung einfach nicht aufgehen würde”. Als HP die Ausgliederung des PC-Geschäfts erstmals ankündigte, waren lediglich von 300 bis 400 Millionen US-Dollar Kosten die Rede.

(Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

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iPad-Programmierung auf dem iPad

28.10.2011, 9:30

Codify nennt sich die iPad-Anwendung, mit der sich Applikationen für Apples iOS auf einem iOS-Gerät selbst programmieren lassen können. Wäre das mit der gewöhnlichen virtuellen Tastatur durch den komplexen Syntax der Programmierung eher mühsam, verwendet Codify in dem Editor eine angepasste Tastatur, um beispielsweise Klammer- oder Anführungszeichenpaare leichter zugänglich zu machen.

Codify auf dem iPad

(Quelle: heise.de)

Dadurch, dass Funktionen einfach anzusteuern und bestimmte Eingaben vereinfacht werden, soll die Programmierung schnell von der Hand gehen. Durch Multitouch soll die Arbeit ebenfalls erleichtert werden, sodass z.B. Zahlen durch Antippen und Ziehen verändert oder Befehle nach Antippen eines Parameters aus einer Liste aufgerufen werden können.

Dabei dient die Anwendung als integrierte Entwicklungs- und Laufzeitumgebung zugleich und bietet Zugriff auf Grafik, Sound, Touch sowie Beschleunigungssensor des iPad. Programmiert wird anders als sonst nicht mit Objective-C sondern mit der freien Sprache Lua, das um ein Klassenkonzept erweitert wurde, damit eine objektorientierte Programmierung möglich ist.

Das hat jedoch nicht nur Vorteile: Die in Codify selbst geschriebenen Anwendungen lassen sich nicht exportieren, sondern können nur innerhalb des Programmes selbst ausgeführt werden. Die Möglichkeiten zur Fehlersuche und Versionsverwaltung fehlen ebenfalls, doch lässt sich das angesichts des vergleichsweise geringen Preises von 5,99 Euro leicht verschmerzen.

(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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Android-Smartphone mit 3D-Display

28.10.2011, 9:14

Ende Oktober erwartet uns aus dem Hause Sharp das Android-Smartphone mit dem Namen Aquos SH80F. Das besondere daran: Neben einem 3D-Display ist das Gerät auch mit einer Kamera ausgestattet, die Fotos und Videos in 3D aufnehmen kann. Was das Gerät sonst noch zu bieten hat, lesen Sie hier.

Sharps neues Smartphone-Modell

(Quelle: Sharp)

3D scheint immer mehr auch für mobile Geräte beliebt zu werden. Das Aquos SH80F verfügt über ein 4,2-Zoll-Display, das 960 x 540 Pixel auflöst und kann bei reduzierter Auflösung 3D-Inhalte darstellen, ohne dass eine Brille beim Betrachten notwendig wird. Auf der Rückseite des Geräts befinden sich zwei 8-Megapixel-Sensoren, die Fotos und Videos in 3D aufnehmen können. Auch über den eingebauten Micro-HDMI-Anschluss können 3D-Inhalte etwa an einen externen 3D-Fernseher ausgegeben werden. Das besondere an dem Gerät: 2D-Inhalte können dreidimensional skaliert werden und ein so genannter “Veil-Modus” verhindert, dass außenstehende Personen den Display-Inhalt von der Seite aus lesen können.

Wer bereits ein 3D-fähiges Fernsehgerät besitzt, der mag gerade wegen der 3D-Kamera an einen Kauf eines solchen Geräts interessiert sein. Denn neben der 3D-Fähigkeit sieht die sonstige Ausstattung des Geräts eher mager aus. Ein Ein-Kern-Prozessor mit 1,4 GHz und nur 512 Megabyte Arbeitsspeicher versorgen das Gerät, das unter Android 2.3.4 läuft, mit Leistung. Integriert sind 2 Gigabyte an Speicher, eine Karte mit 4 Gigabyte liegt dem Handy bei. Verbindungen können über Bluetooth, WLAN 11n und HSPA aufgebaut werden, die Sprechzeit soll bei 5,3 Stunden liegen. Preislich soll das Gerät für 650 Euro ohne Vertrag unter anderem bei Phone House und MediaSaturn erhältlich sein.

Sharp hat sich hierzulande noch keinen wirklichen Namen mit Smartphones machen können – man hatte sich lieber auf den asiatischen Markt beschränkt, wo der Marktanteil bei Smartphones allerdings durch die wohl immer stärker werdende Konkurrenz schnell auf nur noch wenige Prozent schrumpfte.

(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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