iPhone 5 im Sommer 2012?

30.11.2011, 14:40
iPhone 5 im Sommer 2012?

Gibt’s bald den Nachfolger?

Das iPhone 4S ist seit gerade einmal 48 Tagen auf dem Markt, da wird schon heftig über die Spezifikationen des nächsten iPhones spekuliert. Größer, schöner, besser soll es werden – und wohl auch früher auf dem Markt erscheinen, als man nach der nur kurz zurückliegenden Herausgabe des iPhone 4S meinen würde. War das iPhone 5 Steve Jobs letzter großer Wurf?

Nach Meinung einiger Branchenbeobachter ist das iPhone 5 Jobs’ letztes Projekt gewesen. Und wie es sich für einen Perfektionisten wie Jobs gehört, wollte der verstorbene Apple-Chef das neue Kulthandy erst auf den Markt bringen, wenn alle Qualitätsvorgaben erreicht sind.

Nun sieht es so aus, als sei frühestens im Sommer 2012 mit einer Neuauflage des iPhone zu rechnen – denn im kommenden Frühjahr ist wohl erst einmal das iPad 3 dran. Erste Hinweise auf das möglicherweise im kommenden Jahr erscheinende iPhone 5 fanden Branchenkenner jetzt im neuesten iOS-Update, in denen Produkt-IDs aller Geräte verzeichnet sind, darunter auch für das “iPhone 5.1″, berichtet chip.

Aber sogar über die inneren Werte des noch streng geheim gehaltenen iPhone 5 wissen Insider bereits Bescheid. So soll unter anderem ein Vierkernprozessor das Smartphone schneller machen. Angesichts der Großbildschirme der Konkurrenten Samsung und HTC kann wohl außerdem davon ausgegangen werden, dass Apple hier nachziehen wird und das Display vergrößert.

Äußerlich könnte Apple beim Nachfolgermodell auf die bisherige Glasrückseite verzichten und stattdessen ein Aluminiumgehäuse einsetzen. Zudem soll das Design wieder etwas rundlicher werden. Ähnliche Spekulationen gab es bereits im Vorfeld der Präsentation des iPhone 4S. Für die Aluminiumabdeckung sprach damals vor allem die Verbesserung des Empfangs. Das hat Apple jedoch schon beim iPhone 4S anders gelöst.

Alles in allem ist beim iPhone 5 mit einem komplett neuen Smartphone zu rechnen. Die Neuausgabe iPhone 4S hatte Fans und Kritiker im Oktober 2011 enttäuscht: Das Nachfolgemodell des iPhone 4 zeigte außer kosmetischen Änderungen nicht viel Neues. Und trotz erfolgreicher Verkaufszahlen kam das iPhone 4S gegen die Leistung des Konkurrenzhandys Galaxy Nexus nicht an.

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Hilfe zur digitalen Kundenkommunikation

30.11.2011, 14:28
Hilfe zur digitalen Kundenkommunikation

Klappern gehört zum Handwerk. Und die Pflege der Kundenbeziehungen zu einer erfolgreichen Markenkommunikation. Der BVDW greift Unternehmen jetzt mit einem Leitfaden unter die Arme.

“Neben Branding und Kreation in der Markenkommunikation zählt das clevere Management digitaler Kundenbeziehungen zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren, um in Köpfen der Kunden fortwährend präsent zu bleiben”, sagt Jens Fricke, Leiter des Labs Digitale Kundenbeziehungen der Fachgruppe Agenturen im BVDW. “Wer kein modernes Customer Relationship Management betreibt, riskiert daher, über kurz oder lang den Anschluss zu nationalen und internationalen Wettbewerbern verlieren.”

Dies gelte auch für kleinere und mittlere Unternehmen, die im Leitfaden “Management digitaler Kundenbeziehungen” anhand von Praxisbeispielen Informationen zum Thema abgreifen können. Die Markenstrategien bei der Kundenkommunikation mittels sozialen Medien werden hier ebenso angesprochen, wie die wesentlichen Praxisschritte zum optimalen Management von Kundenbeziehungen.

Zu den Autoren des neuen Leitfadens gehören Philipp Beck (defacto x), Jens Fricke (Cocomore), Sebastian Haas (LBi Germany), Anke Herbener (LBi Germany), Jan Möllendorf (defacto x) und Verena Walter (Cocomore).

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UK: Digitalisiertes Zeitungsarchiv online

30.11.2011, 12:50

Die British Library hat Artikel von mehr als 200 verschiedenen Zeitungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert digitalisiert. Die Online-Volltextsuche kann ab sofort in Anspruch genommen werden. Der Zugriff auf die Artikel kostet außerhalb der Lesesäle allerdings Geld. Das Projekt der britischen Nationalbibliothek ist bislang einzigartig.

Locomotive: Auch Deutschland digitalisiert

(Foto: Staatsbibliothek Berlin)

“Wir stehen gegenwärtig noch ganz am Anfang der Digitalisierung. Derzeit laufen keine Projekte zur Digitalisierung von Zeitungen. Allerdings ist der Bestand der Deutschen Nationalbibliothek auch nicht so groß wie der in England”, sagt Kurt Schneider von der Abteilung Digitale Dienste der Deutschen Nationalbibliothek.

Der umfangreiche Zeitungsbestand, der zum Großteil aus dem 19. Jahrhundert stammt, ist für die Forschung von großem Wert. Vor allem die Möglichkeit zur kompletten Durchsuchung der Texte birgt hier großes Potenzial. Das Archiv zeichnet ein komplettes Bild des Alltags der damaligen Zeit. Für Medienschaffende ist vor allem interessant, dass die Diskussionen über den Schutz der Privatsphäre von Prominenten und die zunehmende Boulevardisierung der Medien auch schon vor 300 Jahren geführt wurden. Die Suchfunktion ermöglicht es, sehr rasch an spezifische Informationen zu gelangen.

“Ich habe nach meinem Heimatort Wantage gesucht und innerhalb von Sekunden 42.000 Treffer erhalten”, sagt der britische Kulturminister Ed Vaizey. Die aufwendige Digitalisierungsarbeit, die diese detaillierte Suche ermöglicht, hat die Firma Brightsolid übernommen. Bis zum Jahr 2020 sollen insgesamt 40 Mio. Zeitungsseiten gescannt werden. Die Digitalisierung dient auch dem Erhalt der wertvollen Archive. Das Papier, auf dem Zeitungen gedruckt wurden, ist nämlich oft von schlechter Qualität. “Ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Papier mit Holzabschliff verwendet. Dieses löst sich aber mit der Zeit praktisch auf”, sagt Schneider.

Der Zugriff auf die britischen Archive kostet für 48 Stunden etwa acht Euro. Für ein Jahr sind 93 Euro zu berappen. In Deutschland gibt es in einzelnen Bibliotheken Bestände an alten Zeitungen. “Wir digitalisieren fortlaufend Zeitungen. Allerdings setzen wir auf Klasse statt Masse. Soeben haben wir 201 Auusgaben der Zeitung Locomotive aus dem Revolutionsjahr 1848 digital verfügbar gemacht. Eine zentralisierte Vorgehensweise zur Digitalisierung von historischen Zeitungen gibt es in Deutschland nicht”, sagt die Berliner-Staatsbibliothek-Sprecherin Jeanette Lamble. Die digitalisierten Bestände aus Berlin sind kostenlos einzusehen.

Die Deutsche Nationalbibliothek gibt es erst seit 1913. Sie hortet relativ geringe Bestände an historischen Zeitungen. Nach 1945 begann schnell die Archivierung auf Mikrofilm. Die Staatsbibliotheken, beispielsweise in Berlin und Bayern, haben eigene Abteilungen zur Digitalisierung ihrer Bestände eingerichtet. Auch die Zeitungen selbst haben teilweise elektronische Archive. Von einer Digitalisierung im Umfang der britischen Sammlung sind die deutschen Bibliotheken aber noch weit entfernt.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Dawanda erhält vier Millionen Euro Finanzspritze

30.11.2011, 12:27
Dawanda erhält vier Millionen Euro Finanzspritze

Finanzspritze zum fünften Geburtstag: Vorwerk Ventures und der britische Investor Piton Capital investieren vier Millionen Euro beim Online-Marktplatz für Unikate und Handgemachtes, Dawanda. Mit dem Geld soll die internationale Expansion vorangetrieben werden.

Schon heute betreibt Dawanda neben dem deutschen auch einen französischen und einen englischen Webauftritt. Doch bislang wird das Europa-Engagement vom Stammsitz Berlin aus gesteuert. Das soll nun anders werden: In naher Zukunft plant Dawanda-Gründerin Claudia Helming nun auch eigene Büros in Paris und vier weiteren europäischen Ländern. „Noch vor fünf Jahren hätte uns niemand geglaubt, dass handgemachte Produkte außerhalb von Nischenmärkten Absatz finden würden. Wir haben vor allem in Deutschland zu einem wahrnehmbaren Imagewandel von Selbstgemachtem beigetragen und damit eine neue Kategorie geschaffen“, sagt Helming. „Im europäischen Ausland liegt hier noch unglaubliches Potenzial, das darauf wartet von uns gehoben zu werden.“ Auch am Hauptsitz in Berlin sollen neue Stellen geschaffen werden. Geplant ist, die Zahl der Arbeitsplätze bis Ende 2012 insgesamt zu verdoppeln.

Dirk Meurer, Geschäftsführer von Vorwerk Ventures, das auch Anteile an Stylefruits, Pauldirekt und MeinAuto.de hält, überzeugte an Dawanda vor allem die “besonders gelungene Kombination von E-Commerce und Social Community”, die besonders gut zu dem Staubsauger-Hersteller passen. Norbert Muschong, ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens, bekräftigt: „Neben den Finanzmitteln stellen wir DaWanda langjährige Erfahrungen und Wissen aus der Vorwerk Gruppe über die Einbindung von sozialen Netzwerken in Handelsmodelle im Offline-Bereich zur Verfügung.“

Während Vorwerk Ventures in dieser Finanzierungsrunde neu an Bord kommt, war Piton Capital bereits Gesellschafter. „Wir investieren in Online-Unternehmen mit starken Netzwerkstrukturen. Das können Marktplätze oder starke Communities sein. DaWanda vereint beides“, sagt Piton-Capital-Chef Andrin Bachmann. Die langjährigen Investoren und Gesellschafter von DaWanda – Holtzbrinck Ventures, Team Europe Ventures, der European Founders Fund und Point Nine Capital – sind weiter an Bord.
Unter www.dawanda.com bieten rund 120.000 Hersteller mehr als 1,9 Million Produkte an, jeden Tag kommen ca. 20.000 neue Produkte hinzu. DaWanda wurde von Claudia Helming und Michael Pütz im Dezember 2006 gegründet und kann heute bereits 1,5 Millionen Mitglieder verzeichnen.

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Location Based Marketing funktioniert

30.11.2011, 11:10

Im Rahmen einer sechsteiligen Vortragsreihe zu zukunftsorientierten Marketingthemen, die vom Dialog-Marketing-Verband-Österreich-Projekt Digital Natives organisiert wird, sprachen gestern, Dienstag, vier hochkarätige internationale Referenten zum Thema Location Based Marketing. “Die Menschen wollen außergewöhnliche Erfahrungen. Location Based Marketing kann richtig eingesetzt eine emotionale Verbindung zwischen Marken und Menschen herstellen”, sagt Mark Kramer, Lektor an den FHs Hagenberg und Steyr.

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Smartphone: Schlüssel zur Zukunft

(Foto: pixelio.de, F. Gopp)

Location Based Marketing wird in Europa noch nicht von vielen Firmen genutzt, mit der Begründung, dass der Verbreitungsgrad von entsprechenden Diensten auf mobilen Endgeräten noch nicht sehr hoch ist. Die beliebteste ortsbezogene Anwendung ist Foursquare. In Österreich gibt es rund 60.000 Nutzer. Trotzdem konnte Nokia mit einer Kampagne enorme Erfolge verbuchen. “Location Based Marketing funktioniert auch in Österreich. Wir haben errechnet, dass wir mit 597 Check-ins über Foursquare, die wir mit Sonnenbrillen und Headsets belohnt haben, über 40.000 Kontakte zu Menschen herstellen konnten, über Blogs und Empfehlungen. 99 Prozent der Rückmeldungen im Netz waren positiv. Die Kampagne war ein Riesenerfolg”, sagt Alex Oswald, Head of Marketing bei Nokia in Mitteleuropa.

Die Nutzung von Diensten wie Foursquare wächst derzeit noch stark an. Das liegt auch daran, dass technische Hürden erst langsam beseitigt werden. “Ortsbezogene Apps auf dem Handy brauchen wegen der GPS-Technik sehr viel Energie. Die Akkus haben derzeit noch nicht die Kapazität, um einen dauerhaften Betrieb zu verkraften”, sagt Chris Kahler, Gründer des Start-ups Qriously. Das Potenzial ist allerdings riesig. “Qriously ersetzt die Werbung am Handy durch Fragen. Die Antworten werden mit der Ortskoordinaten verbunden. Das erschließt einen riesigen Datenschatz, der bisher ignoriert wurde. Lieferservices können zum Beispiel sehen, wo viele Leute den Abend zu Hause verbringen wollen”, erklärt Kahler.

Im Grunde genommen geht es für Firmen auch bei Location Based Marketing darum, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Sie haben jetzt einfach ein zusätzliches Werkzeug bei der Hand, um emotionale Verbindungen zu knüpfen. “Es geht nach wie vor darum, einen Moment der Verzückung zu schaffen, in dem ein Kunde aufhört eine Marke als unpersönliches Gebilde zu sehen und anfängt, das Gefühl zu haben, dass eine Firma sich um ihn kümmert”, sagt Matthew Cashmore, Mitbegründer von Over the Air. Mit digitalen Werkzeugen haben also auch globale Konzerne die Möglichkeit, dieselben persönlichen Vertrauensbeziehungen zu ihren Kunden aufzubauen, wie lokale Geschäfte.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Nächster Schritt im Google-Redesign

30.11.2011, 11:05
Nächster Schritt im Google-Redesign

Nicht nur Dienste werden abgestellt, auch im Kleinen wird bei Google derzeit aufgeräumt: Die erst vor einem halben Jahr eingeführte, schwarze Google-Navigationsleiste gehört demnächst der Vergangenheit an, denn das Unternehmen will ein schnittiges Design über die einzelnen Angebote hinweg anlegen.

Anstelle des schwarzen Navigationsbalkens am oberen Bildrand, werden die Links zu den weiteren Diensten in einem Drop-down-Menü eingeblendet. Dies ist unter dem Google-Logo angelegt. Neben der vorgegebenen Link-Liste können weitere Dienste über den Punkt “mehr” aufgerufen werden.

“Vor sechs Monaten haben wir einen neuen Look für Suche, News, Karten, Translate, Gmail und so weiter eingeführt. Unser Ziel war, ein ansehnlich schlichtes und intuitives Nutzererlebnis über alle Google-Dienste hinweg zu erschaffen”, so Eddie Kessler, Technical Lead, im Google-Blog. Daher sei der nächste Schritt des Redesigns eine neue Menüleiste, die das schnelle Navigieren zwischen den Google-Angeboten ermögliche.

Im Zuge der Aufräumarbeiten bei dem Internetunternehmen ist bereits das Ende mehrerer Dienste angekündigt worden. So ist Schluss mit Google Buzz, Friend Connect und Wave.

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Windows Phone soll China erobern

30.11.2011, 10:29

Um neue Kunden für Smartphones mit Windows Phone als Betriebssystem zu gewinnen, plant der Softwarekonzern Microsoft anscheinend, in den chinesischen Markt einzusteigen. Damit das gelingt, kooperiert man mit einer Einzelhandelskette.

(Quelle: Microsoft)

Der Elektronikhändler Suning, so Berichten des chinesischen Wirtschaftsdienstes ‘QQ Finance’ zufolge, soll zusammen mit Microsoft arbeiten. Suning ist für mehr als 700 Einzelhandelsgeschäfte in China verantwortlich und schon seit längerer Zeit ein Partner von Microsoft.

Der Händler soll in Zukunft bevorzugt Smartphones mit Windows Phones sowie Tablets, Laptops oder andere Computer-Geräte mit dem künftigen Windows 8 vertreiben – aktuell geht man von einer Einführung von Windows Phone in China zu Beginn 2012 aus.

Mit dem neuesten Update auf Version 7.5 “Mango” hat Microsoft bereits die Unterstützung asiatischer Sprachen erweitert. Durch den Einstieg in den chinesischen Markt erhofft man sich eine größere Reichweite der Windows Phones, auch die Einführung günstigerer Modelle soll für eine größere Verbreitung der Geräte sorgen.

(Marco Schürmann | Quelle: finance.qq.com)

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Facebook einigt sich mit US-Handelsbehörde FTC

30.11.2011, 10:00
Einigung zwischen Facebook und FTC

Das wurde nun auch endlich Zeit: Facebook verpflichtet sich dazu, bestimmte Änderungen an den Privatsphäreeinstellungen nicht mehr ohne Zustimmung der Netzwerknutzer durchzuführen. Und Mark Zuckerberg räumt ein, den Privatsphäreschutz falsch angegangen zu haben.

Einige größere Fehler haben die Nachbesserungen an den Privatsphäreeinstellungen überschattet, gab Zuckerberg in einem langen Beitrag im Facebook-Blog zu. Nun habe man sich entschlossen, künftig bessere Arbeit zu leisten. Dazu stellt das Unternehmen zwei Privacy Officers ein, die die Facebook-Produkte hinsichtlich der Privatsphärenwahrung überwachen werden.

Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen auf klare und markante Ankündigungen von Änderungen. Diese müssen von den Nutzern ausdrücklich genehmigt werden, bevor Informationen über die bis zu diesem Zeitpunkt vereinbarten Datenschutzeinstellungen hinaus verbreitet werden können.

“Facebook ist verpflichtet, die Versprechungen, die es seinen mehreren hundert Millionen Nutzern hinsichtlich von Datenschutz macht, auch zu halten”, so der Vorsitzende der FTC, Jon Leibovitz. “Facebooks Innovationsfortschritt muss nicht auf Kosten der Kundenprivatsphäre weiter laufen. Die FTC stellt sicher, dass dies nicht passiert.”

Das soziale Netzwerk ist wohl auf Versöhnung aus: In Deutschland hatten sich Facebook und das Bundesinnenministerium im September 2011 hinsichtlich einer Selbstkontrolle des Netzwerks geeinigt. Und auch mit dem Datenschutzbeauftragten Schleswig-Holsteins war eine Einigung möglich. Allein der Hamburgische Datenschutzbeauftragte ist nach wie vor Facebook auf den Fersen, insbesondere was die automatische Gesichtserkennung angeht.

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Smartphones sind wie Liebhaber

29.11.2011, 15:58

Alles, was ein Display hat, ist auch potenziell ein Platz für Werbung. Allerdings, so die These von Microsoft Advertising, müsse sich die Art der Werbung an das Display anpassen. Wie das aussehen könnte, hat der US-Konzern in seiner Studie “Meet the Screens” umrissen.

Dem Smartphone gehöre in vielen Fällen der erste Blick nach dem Aufwachen und der letzte vor dem Schlafengehen. Insofern vergleichen die Studienmacher das Mobiltelefon mit einem Liebhaber. Das Gerät kenne die Leidenschaften, Interessen und Abneigungen seines Besitzers wie auch den konkreten Tagesablauf. Damit sei es das privateste Gerät überhaupt. Deshalb müsse erfolgreiche Werbung dem Rechnung tragen. Mobile Advertising solle demnach nützliche, relevante Informationen bieten und den Nutzer nicht mit allgemeinen Werbebotschaften nerven, die ihn nicht interessieren.

Schon in diesem Jahr erreicht Mobile Advertising weltweit einen Umsatz in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar, bis zum Jahr 2015 sollen die Umsätze sogar auf 20,6 Milliarden US-Dollar ansteigen. Dieser Anstieg erklärt sich zum Teil schon allein durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones. Derzeit sind rund eine Milliarde Smartphones weltweit im Umlauf. In den USA sind inzwischen ein Drittel aller Handys Smartphones.

Tablets verzaubern

Die Tablet-Rechner, allen voran Apples iPad und Samsung Galaxy Tab, sind wahre Alleskönner. Sie haben das Potenzial, Desktop, Laptop, Netbook und Smartphone zumindest teilweise zu ersetzen. Dabei seien die Nutzer erst noch dabei, zu erkunden, was mit den Geräten alles möglich ist, so die Studie. Bis 2015 sollen weltweit mehr als 81 Millionen Stück verkauft werden. Verglichen mit den Smartphones und anderen Rechnern führen sie also noch ein Nischendasein.

Die Mehrheit der Tablet-Besitzer beschäftigt sich ersten Studienergebnissen zufolge mehr als zwei Stunden pro Tag mit dem Gerät. Das eröffnet eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten mit dem Nutzer. Wie auch bei den Smartphones sollten Werber die Möglichkeiten des Geräts nutzen und die Nutzer verzaubern.

Allwissender Kasten

Der Computer wird anders als Tablets und Smartphones vielfach noch mit Arbeit identifiziert. Er ist in erster Linie Mittel zum Zweck, liefert Informationen und hilft dem User bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Dabei kommt seine Rolle der des Lehrers nahe, so die Studie. Um diese Inhalte zu erreichen muss der User wie beim Tablet und Smartphone auch selbst aktiv werden. Dafür tritt der Nutzer in eine Art Dialog mit der Maschine. Dem sollten Marketing-Kampagnen Rechnung tragen und entsprechend versuchen, mit den Nutzern in Kontakt zu treten.

In den USA haben 83 Prozent aller Bürger einen Rechner, in Westeuropa sind es sogar 89 Prozent. Selbst in Russland verfügen 72 Prozent der User über Zugang zu einem Computer. Gerade in Ländern wie China oder Russland ist die Bindung an den Computer sehr viel stärker als in Westeuropa und den USA. Das, so erklären die Forscher, hänge mit dem staatlich regulierten Fernsehen zusammen. Die Regierungen hätten durch die staatliche Kontrolle das Vertrauen in den Kanal TV zerstört.

Fernsehen unterhält

Während bei den anderen Geräten der Nutzer selbst agieren muss, ist er am Fernsehbildschirm total passiv. Der Fernseher begleitet private Situationen beim Relaxen, während des Essens oder vor dem Einschlafen und unterhält dabei den Nutzer. Der User ist in dieser Situation zwar passiv, aber offen für Nachrichten und Botschaften. Vor allem bei den Nutzern ab 45 Jahren übernimmt das TV-Gerät die Rolle eines guten Freundes. Bei den jüngeren Nutzern scheint diese Beziehung aber nicht mehr so solide zu sein, so die Studie. Es könnte sein, dass sich das Verhältnis sehr bald ändert. Dafür sprächen die Zuwächse bei der Smartphone- und iPad-Nutzung. Immerhin werden weltweit mit TV-Werbung 189 Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Für die Untersuchung wurden je 300 Menschen aus fünf Ländern (USA, Großbritannien, Russland, China und Saudi Arabien) im Alter zwischen 18 und 64 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Studie stellt Microsoft Advertising auf seiner Seite bereit.

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AOL will Yahoo nicht übernehmen

29.11.2011, 13:19
AOL will Yahoo nicht

AOL ist an einer möglichen Yahoo-Übernahme nicht interessiert. Dafür sind jetzt aber andere Namen in Zusammenhang mit Änderungen bei Yahoo im Gespräch: Kommt der bekannte Risikofinancier Marc Andreessen in den Vorstand des Internetunternehmens?

Tim Armstrong hat abgewunken: Der AOL-Chef beteuerte auf einem Mediengipfel, sein Unternehmen sei weder an einer teilweisen noch einer kompletten Übernahme von Yahoo interessiert. Stattdessen, so berichtet Reuters, konzentriere sich AOL auf seine eigene Markenentwicklung und wolle sich als unabhängiges Medienunternehmen etablieren.

Übernahmeangebote für Yahoo sollen bereits diese Woche herausgehen. In diesem Zusammenhang soll der Netscape-Gründer Marc Andreessen gegenwärtig über ein eigenes Engagement bei Yahoo nachdenken. Möglich sei eine Beteiligung des Investment-Experten im Vorstand, wenn nicht sogar als Vorstandsvorsitzender von Yahoo, so BoomTown. Auch die Investment-Bank Silver Lake Partners soll an einer teilweisen Übernahme von Yahoo interessiert sein und ihr käme das Engagement von Andreessen entgegen.

Stellungnahmen von Andreessen zu den Spekulationen liegen nicht vor. Der Netscape-Mitgründer ist derzeit im Hewlett-Packard-Vorstand vertreten und Partner der Beteiligungsgesellschaft Andreessen Horowitz. Zudem entwickelt er zusammen mit Eric Vishria und Tim Howes den Social-Media-Browser Rockmelt.

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