Entsorgung unerwünschter Weihnachtsgeschenke

27.12.2011, 10:58

Entsorgung unerwünschter Weihnachtsgeschenke

(Foto: istockphoto.com/malerapaso)

Was tun mit ungeliebten Weihnachtsgeschenken? Für fünf Millionen Deutsche stand schon im Vorfeld fest, diese übers Internet gegen Bezahlung loszuwerden.

Fünf Millionen Deutsche wollen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet versteigern oder verkaufen, falls sie ihnen nicht gefallen. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom unter 1.000 Deutsche ab 14 Jahren.

Private Onlineverkäufe im Ländervergleich

Private Onlineverkäufe im Ländervergleich

Im vergangenen Jahr hat jeder fünfte Bundesbürger selbst Waren oder Dienstleistungen im Internet verkauft. Mit 19 Prozent der Bevölkerung liegt Deutschland innerhalb der EU auf Rang fünf. Noch aktiver bei privaten Onlineverkäufen sind Dänen (28 Prozent), Niederländer (24 Prozent), Franzosen (23 Prozent) und Slowenen (20 Prozent). Das Länderranking wurde mit Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat erstellt, die Einwohner von 16 bis 74 Jahren erfasst.

Beim Einkaufen im Web haben die deutschen Verbraucher noch Nachholbedarf: Dreimal im Monat kaufen deutsche Internetnutzer einer Studie von PriceWaterhouseCoopers zufolge im Internet ein. Im internationalen Vergleich liegen sie damit hinter den Briten (4,3 Einkäufe pro Monat) und den US-Amerikanern (5,2). Die Nase vorn haben aber die Chinesen, denn sie tätigen 8,4 Mal im Monat einen Einkauf per Klick.

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Video of the Week

27.12.2011, 9:07

Viel Spaß!

Apps richtig analysieren

23.12.2011, 12:23

In-App-Analyse ist ein Schlagwort, das die Webanalysebranche 2011 stark beschäftigt hat. Doch lässt sich Webanalyse problemlos auf den Bereich mobiler Applikationen übertragen? Und was gilt es dabei zu beachten? Susanne Köhler, Geschäftsführerin des Esslinger Webanalyse-Spezialisten Mindlab, hat einige Punkte zusammengestellt, die Entwickler und App-Betreiber beachten sollen, wenn Sie die Nutzung ihrer Angebote analysieren wollen.

(Foto: istockphoto.com/Mario13)

Datenschutz beachten

Wer In-App-Analyse betreiben möchte, befindet sich schnell in einer rechtlichen Grauzone. Nicht nur kommen hier deutsche und europäische Datenschutzbestimmungen zum Tragen, gerade die Richtlinien der einzelnen Plattformbetreiber wie Apple oder Google gilt es zu beachten. Sonst droht schnell Ungemach und schlimmsten Falls der Rauswurf der App aus dem entsprechenden Marktplatzsystem. Wer als Anbieter einer App diese also analysieren will, der sollte sich mit den Richtlinien der entsprechenden Gesetze, wie den Lizenzbestimmungen der Plattformanbieter im Bezug auf Datenschutz sowie dem Telekommunikations-, dem Telemedien- und Bundesdatenschutzgesetz im Bezug auf personenbezogene Daten, vertraut machen. Belege, dass diese Bestimmungen eingehalten werden, sollte man von einem Anbieter einfordern.

Datenhoheit

Richtlinien wie die Third-Party-Analytics-Vorgaben von Apple sagen es ganz deutlich: Daten, die in einer App analysiert werden, dürfen unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben werden. Was passiert aber, wenn ich einen Service eines Dienstleisters buche? Dieser dient als Mittelsmann und zieht die relevanten Daten aus meiner Anwendung, um sie mir zu schicken. Was in der Zwischenzeit aber mit den Daten passiert, weiß ich nicht. Als Unternehmen sollte man sich daher unbedingt für eine Anwendung entscheiden, die auf den eigenen Servern läuft und auch nur hier Daten speichert. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bestimmungen der Plattformbetreiber eingehalten werden und die Daten der Kunden sicher sind.

Nicht auf eine Plattform beschränken

Ein Unternehmen, dass eine App entwickelt, muss sich zunächst für eine Plattform entscheiden, auf der die Anwendung laufen soll. iOS oder lieber Android? Das ist vor allem eine Frage der jeweiligen Zielgruppe, und welches Betriebssystem diese bevorzugt nutzt. Meist folgt dann auf die erste App die zweite und vielleicht noch die dritte Anwendung für die nächste Plattform. Wenn schon die Plattformen separate Programmierung erfordern, sollte man sich das Leben dann nicht zumindest bei der Analyse einfach machen und eine Lösung wählen, die über die nötigen Cross-Plattform-Funktionalitäten verfügt, um universell einsetzbar zu sein und verschiedene Betriebssysteme zu unterstützen. Wie die App allerdings bei aller plattformübergreifenden Einheitlichkeit die Funktionen des jeweiligen Geräts nutzt, muss im Report auch ersichtlich sein.

Kriterien vorab festlegen

Wissen, was analysiert wird

Eine App ist nicht das Gleiche wie das Web. Daher sind auch die Kennzahlen nicht dieselben. Also muss für die App-Analyse die Terminologie angepasst werden. Anstatt von URL-Analysen zu sprechen, geht es beispielsweise um Screens. Wenn ein Anbieter die App-Analyse-Daten in die normalen Web-Analyse-Reports ausliefert, verwaschen sich die Ergebnisse nur allzu oft, und erschweren es dem Anbieter, für ihn relevante Erkenntnisse aus den Zahlen zu ziehen.

App-spezifische Parameter

Es ist sinnvoll, sich zunächst folgende Fragen zu stellen: Was ist für mich als Anbieter wichtig? Lohnt sich die Optimierung für Hoch- oder Querformat? Oder will ich Usability- und Benutzungserkenntnisse an die neuen Interaktionskonzepte anpassen? Als Anbieter sollte man schon im Vorfeld genau wissen, was die Ziele der App über die reine Umsatzsteigerung hinaus sein sollen und wie man diese erreichen kann. Daraus ergibt sich, welche Art von Reports man benötigt. Für werbefinanzierte Apps, etwa eines Verlags, könnte die Reichweite im Fokus stehen, bei Online-Banking oder Versicherungen die Self Service-Funktionalität und bei Online-Shops die Warenkorbanalyse. Wie auch in der Webanalyse liegt der letztliche Mehrwert auf dem Auslesen und der Interpretation der gewonnenen Daten.

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Buchmarketing mit Facebook-App

23.12.2011, 12:13

Originell wird bei Schuhbeck nicht nur gekocht. Auch die Vermarktung seines neuesten Kochbuchs beschreitet innovative Wege: Der Verlag Zabert Sandmann setzt zum Marketing eine Facebook-App ein.

(Foto: istockphoto.com/alejandrophotography)

Am 27. Dezember 2011 geht es los. Dann startet zum Buch “Meine Reise in die Welt der Gewürze” ein Spiel auf der Facebook-Seite des Verlags, bei dem sich die Teilnehmer in fünf Etappen zusammen mit dem Spitzenkoch auf eine Abenteuerreise nach Damaskus, Marrakesch, Beirut, Istanbul und Jerusalem begibt.

Die App ist als Gewürzbuch dargestellt. Aktiviert sie der Spieler, öffnet sich das Buch und er gelangt zu seinem persönlichen Reiseplan in Form einer Landkarte. “Der Nutzer besucht jede einzelne der fünf Städte jeweils drei Tage lang und erfährt dort eine Menge Wissenswertes zur Kulturgeschichte der Gewürze, ihrer Heilkraft und ihrer kulinarischen Vielfalt mit vielen neu entwickelten Rezeptideen vom Meisterkoch”, erklärt Britta Habermann, Leiterin Online des Zabert Sandmann Verlags. Neben Restaurant- und Hotelempfehlungen enthält die App auch Videos mit Schuhbecks persönlichen Impressionen.

Das virtuelle Abenteuer dauert insgesamt 15 Tage, und an jedem Reisetag sind drei Quizfragen zu beantworten. Nicht alle Antworten müssen korrekt sein, um eine Reise nach Istanbul zu gewinnen. Es zählt, dass alle Stationen durchlaufen werden. “Dieser eingebaute Lerneffekt ist Teil der Marketing-Strategie und ein entscheidender Vorteil von Social Media“, so Markus Dickhardt, geschäftsführender Gesellschafter des Realisierungspartners 1-2-Social.de. “Weil sich der User von Etappe zu Etappe zum Ziel spielt, sind die Markenkontakte nicht einmalig, sondern intensivieren sich mit den Wiederholungen.“

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Wachstumszahlen bei Google+

23.12.2011, 10:32

Langsam, aber stetig geht es voran bei Google+: Im Zeitraum von Oktober bis November 2011 stieg die Zahl der Unique Users weltweit von 65 Millionen auf 67 Millionen.

Die Zahlen beruhen, da Comscore keinen Zugang zu offiziellen Google-Daten hat, auf Traffic-Statistiken der plus.google.com-Subdomain, soTechcrunch. Damit liegt Google+ auf Platz vier auf der Beliebtheitsskala der sozialen Netzwerke – nach Facebook mit 800 Millionen Nutzern weltweit im November 2011, Twitter mit 168 Millionen Nutzern und LinkedIn mit 95 Millionen Nutzern. In Deutschland ist Google+ aber noch unter “ferner liefen” – das beliebteste Netzwerk bleibt hier Facebook, gefolgt von heimischen Netzwerken wie die VZ-Netzwerke, wer-kennt-wen und Xing.

Google hat Anfang dieser Woche damit begonnen, Unternehmensseiten seines sozialen Netzwerks prominent in den Suchergebnissen darzustellen. Zusätzlich zum Logo wird der aktuellste Google+-Beitrag der jeweiligen Firma eingeblendet. Die Möglichkeit bietet Google derzeit nur ausgewählten Firmen wie AT&T, Toyota oder t-mobile und auch nur in den USA. Bisher waren die Google+-Unternehmensseiten nur auffindbar, wenn ein Pluszeichen hinter dem Markennamen eingegeben wurde.

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Vorgeschlagene Veranstaltungen bei Facebook

23.12.2011, 10:25

Facebook wird zum personalisierten Event-Planer. Ganz ohne großes Trara schaltete das Netzwerk jetzt ein neues Feature frei – “vorgeschlagene Veranstaltungen”.

Der Name ist Programm: Nutzer erhalten ab sofort Veranstaltungsvorschläge, die sie interessieren könnten. Die personalisierten Empfehlungen werden auf Basis der Interessen und “Gefällt mir”-Markierungen der Nutzer selbst sowie ihrer Kontakte erstellt. Veranstaltungen, zu denen Freunde gehen, Orte, die man selber mit “Gefällt mir” markiert hatte oder für deren Events man bereits angemeldet war, sind Quellen für die Empfehlungen im neuen Feature.

Nach Informationen von Techcrunch ist das Feature zwar noch im Test, wurde aber bereits für alle Nutzer frei geschaltet. Einem Facebook-Sprecher zufolge sollen die Veranstaltungshinweise übrigens auch über Open-Graph-basierte Musikapps Veranstaltungstipps generieren – und damit die Offline-Interaktion von Facebook-Freunden fördern.

Übrigens ist Facebook in Deutschland das beliebteste Netzwerk: Fast drei Viertel aller deutschen Internetnutzer sind Comscore zufolge hier aktiv.

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Apple droht Niederlage gegen Samsung

23.12.2011, 9:32

Im September 2011 hatte das Landgericht Düsseldorf den Verkauf das Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland verboten. Der Grund: Zu große Ähnlichkeit mit dem iPad. Für eine Erlaubnis des Nachfolgemodells sieht das Gericht gute Chancen, da der Hersteller durch die Umgestaltung genügend Unterschiede geschaffen habe.

Galaxy Tab 10.1N

Das Landgericht teilte am Donnerstag in einer vorläufigen Beurteilung mit, dass das Galaxy Tab 10.1N das “zugunsten der Firma Apple hinterlegte Gemeinschaftsgeschmackmuster nicht verletzt”. Samsung hat den Rand des Flachrechners verbreitert und mit schlitzförmigen Lautsprechern versehen, die die glatte Oberfläche unterbrechen. Zudem ist der Schriftzug des Herstellers deutlicher sichtbar. Auch aus wettbewerbsrechtlichen Gründen gebe es keinen Grund für ein Verbot. Damit steht einem Verkauf des iPad-Rivalen in Deutschland nichts mehr im Weg. Die endgültige Entscheidung wird am 9. Februar 2012 verkündet.

Der Streit zwischen Apple und Samsung wird weltweit geführt. Ein Gericht in Australien hob Ende November 2011 das Verkaufsverbot für das Samsung Galaxy Tab 10.1 für den dortigen Markt auf und ließ den iPad-Rivalen um Verkauf zu.

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Freitagsrätsel

23.12.2011, 8:58


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Soziale Netzwerke in Deutschland

22.12.2011, 14:42

Wenn es um soziales Netzwerken geht, mögen die Deutschen die landeseigenen Anbieter. Auf Platz eins liegt aber mit Riesenvorsprung Facebook.

(Foto: istock.com/apostol_8)

Soziales Netzwerken ist in Deutschland Standard geworden. Bei einer Internetgemeinde von 50,7 Millionen Nutzern ab 15 Jahren sind 45,4 Millionen auf einem sozialen Netzwerk unterwegs – das sind knapp 90 Prozent der User. Das stellt Comscore in einemWhitepaper zum Thema Social Media fest. Die Deutschen verbringen 22,1 Prozent ihrer Onlinezeit mit Aktivitäten in sozialen Netzwerken – das waren im Oktober 2011 im Durchschnitt 6,3 Stunden im Monat.

An erster Stelle unter den angesteuerten Netzwerken liegt dabei Facebook. Das US-Netzwerk verzeichnete fast 37.000 Unique Visitors und hat damit eine Reichweite von 72 Prozent. Auf Platz zwei befanden sich die VZ-Netzwerke mit rund 6.700 Unique Visitors (13,2 Prozent Reichweite). Danach folgt wer-kennt-wen mit 4.970 Unique Visitors und 9,8 Prozent Reichweite.

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen die Deutschen besonders aktiv sind, wogegen die deutschen Senioren unterdurchschnittlich wenig netzwerken: Die jungen User verbringen 9,9 Stunden mit Netzwerken, die Älteren 4,0. International liegt die Durchschnittsverweildauer für alle Altersgruppen bei 5,75 Stunden.

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Altona Test Suite 2.0 freigegeben

22.12.2011, 13:46

Die »Technical Page 2« der Altona Test Suite 2.0 steht ab sofort zum Download auf der ECI-Website bereit. Entwickelt von ECI, bvdm, FOGRA und Ugra, bietet die Altona Test Suite 2.0 eine einzigartige Methode, um Komponenten und Systeme in der digitalen Druckvorstufe und in Druck-Workflows auf ihre PDF/X-4-Unterstützung zu überprüfen.

Mit der „Technical Page 2“ der ECI
lassen sich Systeme und Komponenten auf
ihre PDF/X-4-Unterstützung überprüfen.

Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Technical Page sind Olaf Dümmer (callas software), sowie die Colormanagement- und Workflow-Spezialisten Florian Süßl (zipcon berlin) und Peter Kleinheider (inpetto), beide als Experten und Berater im zipcon consulting Netzwerk tätig.

Die Altona Test Suite 2.0 besteht aus mehreren Teilen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird lediglich die »Technical Page 2« zur Verfügung gestellt. Die weiteren Teile der Altona Test Suite 2.0 werden voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zur Verfügung stehen.

Die »Altona Technical 2« adressiert Transparenz, OpenType-Schriftarten, bedingte Inhalte (oft als »Ebenen« bezeichnet), JPEG2000-Kompression, Verläufe, Überdrucken, 16-Bit-Bilder und vieles mehr. Eine ausführliche Dokumentation erläutert die Struktur der Testseite und enthält Leitlinien für die Evaluierung von Ergebnissen aus der Verarbeitung der »Technical Page 2«. Die frei zur Verwendung bereitstehende Altona Test Suite finden sie im Downloadbereich auf der Website der ECI.

(Christian Cub | Quelle: ECI)

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