Amazon nennt erstmals Zahlen zum E-Book-Reader Kindle

16.12.2011, 12:29
Verkaufszahlen für Kindle

Der Kindle von Amazon entwickelt sich nicht zuletzt dank der Tablet-Version Fire zu einem Verkaufsschlager. Amazon gab jetzt erstmals Absatzzahlen für das Gerät bekannt -und die können sich sehen lassen.

In den letzten drei Wochen sind jeweils mehr als eine Million Kindle-Reader und Kindle-Fire-Tabletrechner verkauft worden. Das von Amazon entwickelte Tablet ist nach Firmenaussagen das meistverkaufte Produkt auf dem Amazon-Marktplatz.

Die Nachfrage nach dem Gerät sei groß, so Amazon-Vizepräsident Dave Limp. “Wir haben bereits Millionen von Geräten abgesetzt und wir produzieren Millionen mehr, um die starke Nachfrage zu befriedigen.” Der Flachrechner sei so beliebt, weil er ein einfaches, intuitives Allround-System habe, mit dem die Nutzer lesen, Filme gucken, im Web surfen, Musik hören und herunterladen sowie spielen.

Der Kindle Fire war im September 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Bei Erscheinen Mitte November waren Kritiker noch nicht ganz überzeugt von den Eigenschaften des iPad-Konkurrenten.

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Nähere Gerüchte zum iPad mini

16.12.2011, 12:23

Dass Apple im neuen Jahr mindestens ein neues iPad vorstellen wird, gilt bereits als nahezu sicher. Welche Modelle der Computerhersteller aus Cupertino dabei plant, ist noch unklar. Das taiwanische Branchenmagazin ‘DigiTimes’ will erfahren haben, dass neben dem “großen” iPad 3 auch ein kleineres iPad als direkte Kindle-Fire-Konkurrenz in Planung sein soll.

(Quelle: news.ziphone.org)

So soll es anhand von Informationen durch Zulieferer und Produzenten “wahrscheinlich” sein, dass Apple auch eine kleinere Variante des iPads auf den Markt bringen wird. Dies soll bereits einige Monate nach der Markteinführung der nächsten iPad-Generation (iPad 3) geschehen. Den aktuellen Gerüchten zufolge plane Apple, 7,85-Zoll-Panels von LG Display und AU Optronics zu kaufen – die Produktion der Geräte soll zu Ende des zweiten Quartals erfolgen, die Markteinführung des kleineren iPads wird noch vor dem vierten Quartal erwartet.

Die derzeitige Konkurrenzsituation unter anderem durch Amazons erfolgreiches Android-Tablet Kindle-Fire soll Apple dazu bewegt haben, sich doch für eine kleinere Variante des iPads zu entscheiden. Derartige Gerüchte über ein 7-Zoll-Tablet von Apple gibt es schon seit längerer Zeit. Vor knapp einem Jahr erklärte der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs, dass ein derart kleines Tablet für die Touchscreen-Bedienung ungeeignet sei: “Es ist unnütz, es sei denn man legt dem Tablet-PC Sandpapier bei, so dass sich die Nutzer ihre Finger auf ein Viertel der jetzigen Größe herunterschleifen können”. Immer wieder gibt es Hinweise und Gerüchte auf eine 7-Zoll-Variante des populären Apple-Tablets.

(Marco Schürmann | Quelle: digitimes.com)

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E-Mail-Marketing für Online-Spieleanbieter

16.12.2011, 12:18
E-Mail-Marketing für Online-Spieleanbieter

(Foto: istock.com/boryak)

Allein in diesem Jahr ist der Markt für Computerspiele um sechs Prozent gewachsen, der Gesamtumsatz liegt bei 6,4 Milliarden Euro. Um von diesem Boom zu profitieren, sollten Spieleanbieter mit Mailings die Kundenbindung erhöhen. Wie das geht verrät Jörn Grunert, Geschäftsführer von Experian Marketing Services.

Die Hälfte der zusammengerechnet etwa 47 Millionen Stunden, die Gamer mit Spielen verbringen, entfällt auf Online- beziehungsweise Mobile-Angebote, die von den steigenden Smartphone- und Tablet-Absätzen profitieren. Im Bereich der Online-Games werden die Umsätze bis 2015 voraussichtlich um durchschnittlich knapp 12 Prozent pro Jahr zulegen, im Segment Mobile um durchschnittlich 14 Prozent.

Allein die Spieldauer der Mobile Games wird in diesem Jahr um bis zu 12 Prozent steigen. Beliebt sind auch die so genannten Social Games, die um acht Prozent zulegen – dies verdanken die Spiele der steigenden Nutzung von Facebook & Co. 17 Millionen Deutsche sind hier aktiv. Enormes Wachstumspotenzial zeigt zudem der Markt für so genannte virtuelle Güter bei Computerspielen. In Deutschland hat er derzeit ein Volumen von rund 170 Millionen Euro. Von diesem hohen Niveau aus soll er sich bis 2014 noch einmal verdoppeln.

Wer als Spiele-Anbieter überdurchschnittlich von dem Boom profitieren möchte, verfährt nicht anders als jeder andere Anbieter auch: Er betreibt aktive Kundenbindung. Passendes Medium hierfür ist vor allem die E-Mail – ein bewährtes Marketinginstrument in einem Segment, in dem es besonders auf Alleinstellungsmerkmale für optimale Kundenbindung ankommt.

Was aber können Online-Spieleanbieter konkret tun, um die Zufriedenheit und damit die Bindung der Gamer weiter zu erhöhen? Hier einige Tipps:

  • Am Anfang steht die Begrüßung: Jeder neue Spieler freut sich über eine persönliche Willkommens-E-Mail. Diese sollte mehr enthalten als die üblichen Begrüßungsworte, zum Beispiel Spieleanleitungen, eine Vorstellung anderer Spiele oder Freundschaftswerbung. Um sich von anderen Anbietern abzuheben, sollte diese E-Mail bereits ansprechend im HTML-Format gestaltet sein.
  • Automatische generierte Transaktionsmails im HTML-Format wie die Bestätigung eines Item Kaufs, genießen eine besonders hohe Aufmerksamkeit beim Empfänger und generieren achtmal höhere Öffnungsraten als andere E-Mails. Damit liefern sie ideale Voraussetzungen zur Integration von Cross- und Upselling-Angeboten.
  • Kaum etwas ist so überzeugend wie ein persönlicher Tipp oder eine neutrale Bewertung. Deshalb sollte die Freundschaftswerbung unter den Spielern gefördert werden – einfach und effizient im Rahmen der regelmäßigen E-Mail Kommunikation.
  • Inaktive Spieler, die über einen längeren Zeitraum nicht gespielt haben, sind es Wert reaktiviert zu werden. Eine entsprechende E-Mail bringt sie wieder ins Spiel – besonders, wenn sie einen konkreten Anreiz wie zum Beispiel ein kostenloses Upgrade beinhaltet. Dieses „Plus“ empfiehlt sich vor allem bei einem zweiten oder dritten Reaktivierungs-Anlauf.
  • Eine besonders gute Gelegenheit für eine Aktivierungs-Mail mit motivierendem Inhalt besteht, wenn der betreffende Gamer kurz vor dem nächsten Level steht und aus irgendeinem Grund nicht weiterspielt. Wenn er jetzt zum Weiterspielen motiviert wird, ist das nächste Erfolgserlebnis für ihn praktisch vorprogrammiert.
  • Viel-Spieler sind besonders attraktive Kunden – und sollten dafür belohnt werden, zum Beispiel mit einem Bonusprogramm inklusive Viel-Spieler-Gutscheinen per E-Mail. Damit verbunden ist auch eine positive und motivierende Außenwirkung auf alle „Noch-nicht“-Vielspieler.
  • Auch innerhalb von Teams kann ein positiver Wettbewerb für zusätzliche Spannung und noch mehr Begeisterung sorgen. E-Mails mit Statusmeldungen zu allen Spielern im Team heizen die Stimmung positiv auf – dasselbe gilt natürlich auch für Statusmeldungen zum jeweiligen Gegner.
  • Regelmäßige Status-E-Mails zum aktuellen Ranking ist eine hohe Aufmerksamkeit sicher. So können beispielsweise die drei Top-Spieler des Tages eine Belohnung erhalten. Das stärkt Teamgeist und Wettbewerbsgedanken gleichermaßen.
  • Alle Tipps für einen „Umsatz-Upgrade“ in der Gaming-Branche stellt Experian Marketing Services auf seiner Website bereit.

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    AR-Brille erzeugt HD-Display

    16.12.2011, 11:30

    Das israelische Unternehmen Lumus hat den Prototypen einer Augmented-Reality-Brille entwickelt, der zur Anzeige von Inhalten auf ein eigenes Mini-Display verzichtet. Das Konzept entfernt die Elektronik vor den Augen und macht die Sehhilfe auch völlig normal nutzbar. Auch ein iPhone-Adapter existiert bereits.

    Konzept: Displayloses AR-Konzept ermöglicht

    Durchsicht (Foto: Lumus)

    Bisherige Brillen mit AR-Elementen greifen auf kleine Bildschirme zurück, die ins Sichtfeld eingebettet werden und damit potenziell störend wirken. Dies umgeht Lumus mit dem eigenen See-Through-Konzept.

    Man bedient sich einer in die Seitenteile eingebetteten Lichtpumpe, die das Bild über Glasfaserleitungen auf die Linse projiziert. Über diesen Ansatz verliert das Gadget an Klobigkeit und kann so gestaltet werden, dass es äußerlich ähnlich aussieht wie eine herkömmliche Sehhilfe und auch bei laufender Wiedergabe kein Unterschied erkennbar ist.

    “Stellen Sie sich vor, sie sitzen in einem Meeting und wollen ihre E-Mails lesen”, sagt Ari Grobman, Business Development Manager von Lumus. “Sie könnten einfach eine Taste auf ihrem Handy drücken, und hätten die Nachrichten vor Augen, ohne dass es jemand bemerken würde.”

    Die von der Brille erzeugte Darstellung entspricht einem Bildschirm mit einer Diagonale von 82 Zoll, der rund drei Meter entfernt aufgestellt wird. Er löst mit 1280×720 Bildpunkten auf, was der Spezifikation “HD-ready” entspricht. Eine Full-HD-Variante ist bereits in Arbeit, auch ein Adapter zur Verbindung mit einem iPhone wurde bereits zu Testzwecken gebaut. Werden die Lichtpumpen abgestellt, hat der Träger des Hightech-Gadgets wieder freie Sicht durch klare Gläser.

    Als Endkundenprodukt wird die Technologie vorerst nicht zu haben sein, da eine Vermarktung über den OEM-Bereich angestrebt wird. Der Prototyp soll auf der Elektronik- und Handelsmesse CES präsentiert werden, die von 10. bis 12. Januar 2012 in Las Vegas über die Bühne gehen wird. Ein anderes Konzept, das Skibrillen mit Augmented-Reality-Features aufrüstet, hat es bereits in den Handel geschafft. “Recon MOD” integriert ein kleines Display auf das Gehäuse, erfasst verschiedene Messdaten und Statistiken über diverse Sensoren und lässt sich mit einem Android-Smartphone verbinden.

    Wer die Brillen im Einsatz sehen möchte, für den steht ein YouTube-Video bereit:

     

    (Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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    Ist Google Wallet unsicher?

    16.12.2011, 11:25

    Der Bezahldienst Google Wallet speichert verschiedene, sensitive Daten seiner Nutzer unverschlüsselt auf deren Handys. Wenngleich die vollständige Kredikartennummer zwar gut gesichert ist, bergen alle anderen Einträge in Summe das Potenzial für Social-Engineering-Attacken, berichtet The Register. Google verweist in einem ersten Statement auf die Sicherheitsmechanismen des Android-Betriebssystems.

    ‘Google Wallet’

    (Quelle: arstechnica.net)

    Um Zahlungen zu autorisieren und Zugriff auf die vollständige Nummer der eigenen Kreditkartennummer zu haben, müssen sich User von Google Wallet mit einem PIN identifzieren. Viele andere Details sind jedoch unverschlüsselt gespeichert, darunter die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummer, der Name des Inhabers, seine E-Mail-Adresse und Transaktionsdaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von ViaForensics, die die Sicherheit gerooteter Android-Geräte unter die Lupe überprüft hat.

    Bei Handy-Diebstahl oder erfolgreichen Malware-Attacken bietet dies eine möglicherweise breite Fläche für Social-Engineering-Angriffe. Bei diesem Verfahren soll über Kenntnis des Opfers sein Vertrauen erweckt werden, und der Betroffene somit leichter auf Betrugsversuche hereinfallen. Besondere Gefahr entsteht durch die Kombination der Informationen mit leicht zu ermittelnden Daten wie etwa der Wohnadresse.

    Erstaunt zeigt sich auch Mark Bower, Vizepräsident des Sicherheitsunternehmens Voltage Security. Er sagt gegenüber “The Register”: “Es ist sehr überraschend, dass diese Informationen trotz der erst kürzlichen Einführung von Google Wallet nicht verschlüsselt sind, obwohl wir uns im Zeitalter der Datenkompromittierungen befinden. Das Risiko betrifft weniger die Kreditkartennummer, sondern persönliche Nutzerinformationen. Das sind genau jene Punkte, an denen ein Angreifer ansetzen kann, um zu noch wertvolleren Informationen zu gelangen.”

    Er sieht in der Offenheit von Android gleichzeitig auch eine Schwäche des Betriebssystems, da sich Attacken auf diese Schwachstelle von Wallet leicht automatisieren lassen. Internetriese Google hat auf das Ergebnis des Reports bereits reagiert. In einem Statement heißt es: “Die Studie nimmt keine Rücksicht auf die Effizienz der verschiedenen Schutzmechanismen von Android und Google Wallet. Auch auf einem gerooteten Gerät werden die Bezahlinstrumente, wie die Kreditkarten- und CVV-Nummer geschützt. Android schützt den User aktiv davor, dass Anwendungen ohne sein Wissen Root-Zugriff auf das Betriebssystem erlangen.”

    Obwohl man die Wallet-Nutzer damit ausreichend geschützt wähnt, hat Google nun eine Änderung an der App des Bezahldienstes vorgenommen. So soll es nun unmöglich sein, gelöschte Daten des Wallet-Tools auf gerooteten Geräten wiederherzustellen.

    (Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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    Die wichtigsten Treiber von Social Media

    16.12.2011, 10:26

    Deutsche Unternehmen sehen Social Media auch in Zukunft deutlich als Trendthema in ihrem Geschäftsalltag. Die Fachbereiche Marketing und Public Relations liegen bei der Planung und Umsetzung von Social Media Maßnahmen unangefochten an der Spitze. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor, welche die aktuelle Nutzung und die zukünftigen Potenziale von Social Media in deutschen Unternehmen untersucht.

    Bildquelle: Pixelio

    Fotograf: Sebastian Bernhard

    Häufigste Aufgabengebiete

    Für die 136 befragten Unternehmen zählen insbesondere Pressearbeit, Reputationsmanagement und Kundenbindung zu den häufigsten Aufgabengebieten von Social Media. Als wichtigste Gründe für den Einsatz von Social Media gelten die Steigerung der Bekanntheit, die Verbesserung des Images, die Erschließung neuer Zielgruppen und eine stärkere Einbindung der Kunden. Für über die Hälfte aller befragten Unternehmen zählt Social Media Monitoring jedoch nicht zum Pflichtprogramm. Entgegen dem positiven Trend von Social Media planen die befragten Unternehmen nur wenige Neueinstellungen und vertrauen vermehrt auf Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Fachbereich Social Media.

    Von allen Unternehmensbereichen liegen Marketing und Public Relations sowohl bei der Einführung als auch Planung und Durchführung von Social Media Aktivitäten unangefochten an der Spitze aller Abteilungen. Rund zwei Drittel der Befragten bestätigten diesen beiden Bereichen die höchste Zuständigkeit für Social Media im Unternehmen. Erst an dritter Stelle folgt die Geschäftsführung in der Rolle als Initiator (38 Prozent) und Planer für den Einsatz von Social Media (42 Prozent). Vertrieb, Einkauf oder die Personalabteilung müssen bei der Frage nach der Zuständigkeit im Unternehmen mit den hinteren Plätzen vorlieb nehmen.

    Einsatz von Social Media in Unternehmen

    Der Anteil an Unternehmen, der von einem häufigen bis sehr häufigen Einsatz von Social Media ausgeht, liegt am höchsten bei der PR-Abteilung (73,6 Prozent), danach folgen die Bereiche Kundenbindung (59,5 Prozent), Online-Reputationsmanagement (51,3 Prozent) und Informationsgewinnung / Marktforschung (46,6 Prozent). Die Steigerung der Bekanntheit gilt bei der Mehrzahl der befragten Unternehmen als Grund mit hoher bzw. sehr hoher Bedeutung (85,0 Prozent), darauf folgen Imageverbesserung (81,5 Prozent), die Erschließung neuer Zielgruppen (74,0 Prozent) und eine stärkere Kundenbindung (72,4 Prozent).

    Social Media Monitoring ebenfalls dabei

    Insgesamt messen nur 46,6 Prozent der Unternehmen ihre Social Media Aktivitäten. Davon misst die deutliche Mehrzahl gelegentlich bis regelmäßig die eigenen Social Media Aktivitäten anhand vorhandener Kennzahlen (96,7 Prozent) sowie durch Beobachtung und Monitoring im Social Web (93,5 Prozent). Eher selten kommen externe Befragungen im Sinne der Marktforschung zum Einsatz (29,8 Prozent). Hingegen zeigen bereits 39,8 Prozent aller Befragten reges Interesse an Social Media Monitoring. Nur 13,5 Prozent der Befragten haben kein Interesse an diesem Aspekt.

    Social Media über Schulungen und Fortbildung

    Der überwiegende Teil der befragten Unternehmen versucht Social Media nicht über Neueinstellungen zu organisieren, sondern durch den Wissensaufbau anhand von Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen. Rund 62 Prozent der Unternehmen investieren in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Bei Workshops, Schulungen und Seminaren gibt es keine offensichtliche Tendenz, ob interne Maßnahmen oder externe Schulungsformen bevorzugt werden. Beide Varianten wurden mit knapp 45,2 Prozent ungefähr gleich häufig angegeben. Dagegen gibt es bei den Guidelines einen ganz klaren Trend in Richtung Umsetzung in Eigenregie in 58,2 Prozent der Fälle. Lediglich rund acht Prozent der Befragten beauftragen externe Dienstleister für die Erstellung der Social Media Guidelines. Als die seltenste Fortbildungsmaßnahme wird das Studium identifiziert, welches aufgrund des relativ hohen zeitlichen und finanziellen Investments sowie der noch wenig spezialisierten Studiengänge für Social Media nur rund zwei Prozent aller Befragten zur Weiterbildung nutzen.

    Der BVDW stellt die Studienergebnisse von „Social Media in Unternehmen“ auf Anfrage kostenfrei zur Verfügung.

    (Daniel Schürmann | Quelle: www.bvdw.org)

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    Cloud Computing Thema Nummer 1

    16.12.2011, 10:07

    Der deutsche ITK-Markt soll im nächsten Jahr erstmals die 150-Milliarden-Euro-Marke überschreiten. Für 2012 erwartet der Hightech-Verband Bitkom ein Plus um 2,2 Prozent auf 151,3 Milliarden Euro. Dabei wird die Nachfrage durch die vielen Innovationen der Hightech-Anbieter getrieben, betont der Verband.

    (Quelle: philognosie.net)

    Innerhalb des Gesamtmarkts liegt der IT-Sektor mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 73 Milliarden Euro vorne. Aber auch die Telekommunikation kommt nach einem schwierigen Jahr 2011 wieder in den positiven Bereich und steigert sich um 0,4 Prozent auf 66 Milliarden Euro. Dank Sport-Großereignissen wie der Fußball-EM – die regelmäßig den Absatz von Fernsehern beflügeln – wird sich zudem der Markt für Consumer Electronics langsam erholen und nur noch um 1,5 Prozent auf rund zwölf Milliarden Euro schrumpfen.

    Neue Geräte für den mobilen Internetzugang haben das stärkste Wachstumspotential. Der Umsatz mit Tablet-PCs beispielsweise legt um knapp 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu, Smartphones erreichen sogar ein Plus von 23 Prozent auf fünf Milliarden Euro. Besonders stark entwickelt sich seit Jahren der Umsatz mit Software. Sowohl 2011 als auch 2012 steigert er sich um über fünf Prozent auf dann 17 Milliarden Euro. Im TK-Sektor legen vor allem mobile Datendienste (plus zehn Prozent) zu. Sprachdienste schrumpfen hingegen, sowohl im Festnetz als auch in der Mobilkommunikation.

    Bitkom-Index

    Der Bitkom-Index, für den der Hightech-Verband seit Jahren quartalsweise die Umsatzerwartungen der Unternehmen erfasst, liegt derzeit bei plus 60 Punkten. Er bewegt sich damit deutlich über dem Ifo-Index für die Gesamtwirtschaft, der derzeit bei minus 9 Punkten notiert.

    Cloud Computing

    Cloud Computing bleibt auch 2012 der wichtigste Technologie- und Markttrend, gefolgt von mobilen Apps und Sicherheitslösungen. Stark an Bedeutung gewinnen soziale Medien im Business-Umfeld. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des BITKOM unter mehr als tausend Unternehmen der Branche.

    (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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    Zynga-Börsengang

    16.12.2011, 10:01
    Zynga-Börsengang

    Der große Tag ist da: Heute steht bei Zynga die Erstemission an. Mit einem Aktienpreis von zehn US-Dollar will das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar einsammeln.

    Mindestens 100 Millionen Aktien will Zynga bei seinem Börsengang an Investoren bringen. Bei dem angekündigten Aktienpreis von zehn US-Dollar käme das Unternehmen damit auf eine Milliarde US-Dollar. Das berichtet Techcrunch.

    Die Bewertung des Social Gaming-Anbieters würde damit auf sieben Milliarden US-Dollar klettern – nur die Hälfte des ursprünglich angestrebten Wertes. Grund dafür war die Anpassung der geplanten Aktienpreise an das herrschende Frostklima an der Börse: Zynga hatte angesichts der zurückhaltenden Performanz von Aktien aus dem Internetbereich seine Erwartungen nach unten korrigiert und die Erstemission verzögert.

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    Freitagsrätsel

    16.12.2011, 9:00


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    Facebook bringt Chronik nach Deutschland

    16.12.2011, 8:46

    Facebook bringt Chronik nach Deutschland

    (Foto: istockphoto.com/PictureLake)

    Den Anfang hat Facebook vergangene Woche in Neuseeland gemacht, jetzt kommt der Rest der Welt dran: Die neue Chronik – in den USA “Timeline” genannt – ist jetzt weltweit verfügbar. Sie ersetzt das bisherige Profil, alle Informationen bleiben erhalten.

    Mit der Chronik wird das eigene Profil quasi zur eigenen Homepage auf Facebook, die jedes Mitglied individuell gestalten kann. Nutzer können ein großformatiges Foto als Titelbild einfügen, direkt darunter beginnt die Timeline -Anzeige: kleine Boxen, in denen man sich Freunde, Fotos oder auch Interessen ansehen kann. Beiträge, die in der Chronik gezeigt werden, können über das Sternsymbol hervorgehoben werden. Es ist auch möglich, Beiträge auszublenden. Die bisherigen Privatsphäre-Einstellungen bleiben erhalten.

    So sieht die neue Chronik aus

    So sieht die neue Chronik aus

    Über Apps können Nutzer Dinge, die sie gerade tun – wie zum Beispiel Videos anschauen oder Musik hören – in ihre Chronik einfließen lassen. Damit dies möglich ist, müssen sie die jeweilige Anwendunghinzufügen. Um Beiträge besser zu finden, kann man das Protokoll nach Art des Inhalts oder Anwendung filtern. Statusmeldungen sind hier ebenso aufgelistet wie Kommentare oder Fotos, die man von hier aus verwalten kann. Das Aktivitätenprotokoll ist ausschließlich für den Nutzer selbst über die Schaltfläche unter dem Titelbild einsehbar. Wer wissen möchte, wie sich die eigene Timeline anderen darstellt, kann das unter “Anzeigen aus der Sicht von…” überprüfen.

    Wer sein Profil auf die Chronik umstellt, hat noch sieben Tage Zeit, um alles zu überprüfen, was dort angezeigt wird, bevor andere diese sehen können – und auf Wunsch auch sofort freischalten. Wer abwartet, dessen Timeline wird automatisch kommende Woche veröffentlicht. Bisher war die Chronik für deutsche Mitglieder nur über einen Umweg erreichbar.

    Erstmalig hat Facebook die Chronik im September 2011 auf der f8-Entwicklerkonferenz vorgestellt. Das Netzwerk erklärt in einem englischsprachigen Video die neuen Funktionen.

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