nugg.ad erhält Datenschutzauszeichnung

29.02.2012, 15:23

nugg.ad ehält Datenschutzauszeichnung

(Foto: fotolia.com/Julian Weber)

nugg.ad hat’s jetzt sozusagen amtlich bestätigt: Der Targeting-Anbieter erhält von Schleswig-Holsteins oberstem Datenschützer Thilo Weichert das European Privacy Seal, das Datenschutzkonformität bescheinigt.

“Unsere Rezertifizierung mit dem EuroPriSe ist das Ergebnis eines konstanten Dialogs, den wir mit den Datenschützern führen”, sagt Stephan Noller, CEO von nugg.ad. Dementsprechend strebte nugg.ad die Zertifizierung selber an und lässt sich damit sowohl sein vermarkterübergreifendes Targeting als auch die Kontaktklassenoptimierung absegnen.

Das Siegel bescheinigt nugg.ad unter anderem die Einhaltung erweiterter Datenschutzkriterien. Aufklärung und Transparenz standen dabei für nugg.ad im Vordergrund. Der so genannte Themenmonitor informiert Nutzer nicht nur über Targeting, sondern ermöglicht auch das individuelle Opt-in oder Abmelden im System.

Das EuroPriSe ist eine Initiative des Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein ULD unter der Leitung von Thilo Weichert. “Ich freue mich, dass nugg.ad als erster Anbieter unsere Übergangsregelungen für Behavioral Targeting erfüllt. Dieser Schritt ist notwendig und wird der Branche hoffentlich neuen Schwung für bessere Transparenz und Nutzerkontrolle geben.”

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Beschwerde gegen Google+

29.02.2012, 13:08
Beschwerde gegen Google+

Noch mehr Vorwürfe gegen Google: Gegen das Internetunternehmen sind bereits Beschwerden bei der EU vorgelegt worden. Nun reiht sich Microsoft in die Reihe der Beschwerdeführer ein. Diesmal geht es um das soziale Netzwerk Google+.

Bisher sei die Beschwerde erst informell bei der EU-Kommission eingereicht worden, heißt es. Dementsprechend liegen noch keine konkreten Details zu den Vorwürfen an Google+ vor und sowohl Beschwerdeführer Microsoft als auch die Kommission haben bisher keine Stellungnahme zu den Berichten abgegeben, so das Handelsblatt.

Gegenwärtig laufen bereits Ermittlungen gegen Google: Unter anderem werden Patentverletzungen durch Google und Motorola Mobility von der EU untersucht. Möglicherweise weitet die EU-Kommission aufgrund der neuen Anschuldigungen ihre Untersuchungen gegen den Softwarekonzern aus.

Microsoft hat Google derzeit im Visier: Vergangene Woche hatte das Softwareunternehmen bekannt gemacht, dass die bereits von der US-Handelskommission aufgenommene Beschwerde gegen die Verletzung von Privatsphäreeinstellungen bei Browsern durch Google auch den Internet Explorer betreffen.

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Apple Reseller testet QR-Code-Shopping

29.02.2012, 12:54

Apple Reseller testet QR-Code-Shopping

(Foto: mStore)

In den Shop gehen, ein iPad ansehen, ausprobieren, einen QR-Code scannen und per App bezahlen – so könnte das mobile Einkaufen schon sehr bald aussehen. Der Apple-Reseller mStore testet jetzt ein solches Verfahren.

Im mStore-Trendshop der Deutschen Bank Filiale Q110 in Berlin will der Händler ab März 2012 testen, wie die Kunden solche innovativen Einkaufskonzepte annehmen. Zum Einsatz kommt dabei Paypals QRShopping App. Mithilfe der Smartphone-App können Kunden die QR-Codes an den Produkten und auf den digitalen Displays einscannen. Verschiedene Artikel können damit in den Warenkorb gelegt und anschließend in der App auch bezahlt werden. Voraussetzung dafür ist ein Paypal-Konto.

Die notwendige technologische Plattform dafür liefert Itellium. Das Potenzial der Lösung ist groß: Auf Leinwänden, digitalen Screens oder in Prospekten könnten QR-Codes den direkten Zugang zum Shop ermöglichen.  “Bis Ende April zeigen wir in Berlin, wie vernetztes Leben aussieht. Apple-Produkte stehen dabei im Vordergrund und können täglich von Besuchern live getestet und erlebt werden. So gewinnen wir interessante Erkenntnisse darüber, was gut ankommt und genutzt wird – auch in Punkto Einkaufsidee“, erklärt mStore-Mitgründer und Geschäftsführer Martin Willmann.

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Google sucht Hacker

29.02.2012, 12:08
Google sucht Hacker

So kann man sich als Hacker in den Dienst einer guten Sache stellen: Google will mit einer großzügigen Belohnung Hacker anlocken, die Sicherheitslücken in seinem Browser Chrome aufdecken.

Bis zu eine Million US-Dollar hat Google insgesamt für Hacker ausgesetzt, die Schwachstellen in ihrer Browser-Software Chrome ausfindig machen. Ein cleverer Schachzug des Internetunternehmens: “Wir können damit nicht nur Fehler beheben, sondern lernen auch Schwachstellen kennen, um unsere Nutzer besser schützen zu können”, so die Software-Entwickler Anton Muhin, Vijay Menon und Pavel Podivilov im Chromium-Blog.

Für erfolgreiche Hackangriffe können die einzelnen Hacker bis zu 60.000 US-Dollar abgreifen: 20.000 US-Dollar gibt es für das Aufdecken von Bugs, die nicht spezifisch Chrome, sondern alle Browser grundsätzlich betreffen. Für schwerwiegendere Sicherheitsprobleme, die Bugs in Kombination von Chrome und anderer Software betreffen, sind 40.000 US-Dollar ausgesetzt. Wer so richtig absahnen will, bekommt 60.000 US-Dollar für das Bloßstellen eines Fehlers, der allein Chrome betrifft.

Der Google-Browser läuft mittlerweile auch als Android-Version auf Smartphones. In Deutschland hatte Chrome im dritten Quartal 2011 einen Marktanteil bei den Browsern von rund sieben Prozent. An erster Stelle steht hierzulande Mozillas Firefox (rund 40 Prozent), gefolgt vom Internet Explorer (rund 32 Prozent).

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Twitter weitet Monetarisierungskonzept auf Mobile aus

29.02.2012, 12:03
http://blog.twitter.com/2012/02/promoted-products-now-more-mobile.html

Twittern kann man von überall. Aber nicht überall wurden bisher die Werbeanzeigen von Twitter angezeigt. In den nächsten Wochen soll sich das ändern, indem Promoted Tweets auch auf der mobilen App in der Zeitleiste erscheinen.

Zunächst einmal sollen nur einzelne User in den Genuss von Promoted Tweets in ihrer Zeitleiste auf der mobilen App kommen. Am Oberrand der Timeline erscheinen dann die Werbetweets von Marken, denen die betreffenden Nutzer bereits auf Twitter folgen. Dies betrifft sowohl die Anzeige über die Twitter-App für iPhone als auch für Android, so das Twitter-Blog.

“Genau wie bei den Promoted Tweets in der Suche werden wir auch die Promoted Tweets in der Zeitleiste nur dann anzeigen, wenn sie für den Nutzer relevant sind”, so das Firmenblog weiter. “Wenn ihr einen Promoted Tweet seht, der nicht für euch relevant ist, könnt ihr ihn mit einem einzigen Wisch von der Zeitleiste löschen.”

Promoted Trends und Promoted Tweets in der Suche gibt es schon seit längerem auf den Twitter-Apps für iPhone und Android sowie dem mobilen Web. Die Promoted Accounts und Promoted Tweets in der Zeitleiste gab es für mobile Nutzer bisher ausschließlich über das mobile Web, aber nicht in die App eingebunden. Erst kürzlich hatte Twitter eine Selbstbedienungs-Werbeplattform eingerichtet, über die sich Kleinunternehmen für Social-Media-Werbung selber anmelden können.

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Erstes Mozilla-Phone noch in diesem Jahr

29.02.2012, 11:46

Schon länger ist bekannt, dass die Mozilla Foundation an einem eigenen, mobilen Betriebssystem arbeitet. Nun startete das Projekt “Boot2Gecko” auf dem Mobile World Congress in seine finale Phase. In Entstehung ist eine quelloffene Plattform, die stark auf Webapps setzt und mit niedrigen Hardwareanforderungen auf günstiger Hardware operieren kann. Als Partner sind bereits Telefonica und die Deutsche Telekom im Boot, als Gerätehersteller ist LG im Gespräch. Das erste Mozilla-Phone soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

(Quelle: chip.de)

“Boot2Gecko” soll laut Mozilla ein “menschenorientiertes” System werden. Es basiert auf Linux und HTML5 und setzt auf webbasierte Anwendungen. Lediglich Kernfunktionen dürften vollständig am Gerät selbst ausgeführt werden. Dieses Konzept soll die Plattform zu einem Leichtgewicht machen, die auch auf Geräten schwächerer Bauart solide läuft.

Die damit einhergehenden Gerätekosten sieht auch Blogger und Mozilla-Experte Sören Hentzschel als potenziell größten Vorteil im Vergleich mit der Konkurrenz. Zudem dürfte der Quellcode von Boot2Gecko letztlich zu 100 Prozent offen liegen, während der Quellcode des ebenfalls als Open Source titulierten Android nicht vollständig einsehbar ist. Mozilla verzichtet scheinbar auch auf die Einrichtung eines geschlossenen Ökosystems à la iTunes oder Android Market.

Die Dominanz von Google und Apple in diesem Markt ist jedoch eine große Hürde, befürchtet Hentzschel. “Ich sehe derzeit nicht, warum ich als Nutzer umsteigen sollte, wenn ich bereits iOS oder Android benutze”, meint er. Dies könnte ein Grund sein, warum das erste Smartphone mit Mozilla-OS vermutlich auf dem brasilianischen Markt landen wird. Die Mobiltelefon-Penetration ist im südaerikanischen Land bereits sehr hoch, der Smartphone-Anteil aber noch vergleichsweise gering – jedoch deutlich ansteigend.

Zudem hat eine Studie von WMCCANN und Grupo.Mobi vergangenen August ergeben, dass viele Featurephone-Nutzer wechselwillig sind und Smartphones in allen Alters- und Einkommensschichten immer beliebter werden. Auch die Nachfrage nach Tablet-PCs steigt stark an.

Boot2Gecko befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstand, erste Eindrücke vom laufenden System wurden jedoch schon vor drei Monaten am MozCamp Asia gezeigt. Bei Mozilla hofft man, langfristig einen großen Teil eines auf 20 Prozent geschätzten Marktsegments zu besetzen, das von Android, iOS, WinPhone und Co bislang noch nicht beansprucht wurde.

(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Quad-Core-iPad 3 mit LTE nächste Woche

29.02.2012, 11:40

Gestern hat CNBC in seinem Twitter-Channel für Aufsehen gesorgt. In einem Tweet kündigte man an, dass Apple in der nächsten Woche in New York ein Quad-Core-iPad 3 mit LTE vorstellen wird. Rasch kam bereits eine Antwort von The Loops Jim Dalrymple, die klar stellte, dass der Ort der Vorstellung jedoch nicht stimmt.

Konzept: iPad 3
(Foto: DeviantArt/RVanhauwere)

Mehr Details über Apples neue iPad-Generation wurden nicht genannt. Weitere Quellen besagen jedoch, dass das iPad 3 dem Vorgänger äußerlich sehr ähneln wird. Nur der Rand des Geräts soll etwas anders aussehen, eventuell wird es dicker und auch im Inneren dürfte sich einiges ändern. So kommt statt dem Dual-Core A5-Prozessor ein verbesserter A5X-Prozessor zum Einsatz. Dies widersspricht bisherigen Berichten, wonach das iPad 3 mit einem A6 Quad Core Prozessor kommt. Der A5X soll ein Dual-Core Chip mit verbesserter Grafik-Einheit sein – das dürfte für das hochauflösende Display locker reichen.

Zuletzt hat Apple Daily aus China die Rückseite des iPad 3 Gehäuses in seine Finger bekommen – und gleich einen Vergleich zu den beiden Vorgängermodellen veröffentlicht. Dabei hat sich herausgestellt, dass das iPad 3 eine größere Kameralinse hat und einen 8 Megapixel-Sensor mitbringt. Dabei soll es sich um den Selben Sensor handeln, der auch für die 8 Megapixel-Fotos im iPhone 4S sorgt.

Mehr werden wir wohl erst bei der Vorstellung am 7. März erfahren.

(Marco Schürmann | Quelle: apfelzone.at)

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Tagesangebote.de startet Android-App

29.02.2012, 11:36
Tagesangebote.de startet Android-App

Das Angebot an konkurrierenden Gutscheinplattformen ist groß. In diesen Couponing-Dschungel will die Vergleichsplattform tagesangebote.de etwas Übersicht bringen und hat jetzt eine mobile App für Android-Geräte an den Start gebracht.

Nachdem es für das iPhone schon seit längerem eine App gibt, trägt tagesangebote.de nun der schnell ansteigenden Verbreitung von Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android Rechnung und veröffentlicht auch für diese Plattform eine Vergleichs-App.

Die App sammelt von derzeit 23 Anbietern die Deals zusammen und teilt sie in die die vier Kategorien Elektronik & Fashion, Essen & Trinken, Unterhaltung & Sport sowie Wellness & Beauty auf. Der Nutzer kann nach dem Start der App eine oder mehrere von über 80 deutschen Städten wählen. Anschließend zeigt ihm tagesangebote.de die für den Tag aktuellen Deals in den gewählten Städten an. In einem weiteren Reiter werden Angebots angezeigt, die deutschlandweit gültig sind. Ebenfalls extra aufgeführt sind die Reise-Angebote.

Wählt der Nutzer ein Angebot aus, zeigt ihm die App alle relevanten Informationen, wie Preis, Originalpreis, getätigte Dealkäufe, die verbleibende Zeit des Angebots und den Anbieter. Nutzer, die mehr Informationen zu einem Angebothaben wollen, werden per Link auf die Webseite des Angebots weitergeleitet.

Neben der Listenansicht der Deals bietet die App auch die Möglichkeit sich sämtliche Angebote in einer virtuellen Karte anzeigen zu lassen. tagesangebote.de stellt täglich bis zu 1.200 Deals via Internetseite oder Applikation seinen Nutzern bereit. Im Zuge des Starts der neuen Android-App wurde auch die mobile Anwendung für iOS auf den neuesten Stand gebracht und um die neuen Funktionen bereichert. Die kostenlose App steht im Android Market und im App Store zum Download bereit.

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Macht im Internet fordert Verantwortung

29.02.2012, 11:21

Im Zuge der zunehmenden Verlagerung von öffentlichen Debatten in den virtuellen Raum erlangen die Betreiber der Foren und der Infrastruktur Einfluss, wie ihn bisher nur Staaten geltend machen konnten. Menschen sehen das Internet wie selbstverständlich als öffentlichen Raum an, vergessen dabei aber, dass Sie sich meistens auf Privatgrund bewegen. Dessen Besitzer muss sich, anders als ein Staat, nicht an einen Grundkonsens halten. Diese Problematik wird in akademischen Kreisen schon länger diskutiert, wie der Guardian berichtet.

(Quelle: taz.de)

Viele Menschen gehen davon aus, dass im Internet dieselben Rergeln gelten, wie in einem liberalen, demokratischen Staat. Hunderte Millionen von Menschen äußern ihre Meinungen mithilfe der Plattformen, die Google, Facebook, Amazon und andere zur Verfügung stellen. Dabei kann jeder dieser Anbieter jederzeit willkürlich Personen und Meinungen aus dem eigenen Angebot entfernen. “Die besten Instrumente, früher Netscape und Internet Explorer, heute die sozialen Netzwerke, haben eine marktbeherrschende Stellung inne. Ein demokratisches Regulativ gibt es nicht. Die Staaten hinken ständig hinter den Entwicklungen hinterher, sowohl was die Zeit als auch was das Wissen angeht”, sagt Politologe Peter Filzmaier http://www.donau-uni.ac.at gegenüber pressetext.

Wenn beispielsweise während Volksaufständen Profile von Beteiligten aus sozialen Netzwerken gelöscht werden, oder ein Konzern unerwünschte Dokumente von seinen Servern löscht, passiert das meist ohne Rechtfertigung, aber nicht aus politischen Motiven. “Die Unternehmen haben nicht das Ziel, Politik zu machen oder gar ein Regime zu errichten. Sie sind rein marktwirtschaftlichen Prinzipien verpflichtet und weder gut noch böse. Die Plattformen der Firmen sind keine öffentlichen Plätze und deshalb auch nicht zur Transparenz verpflichtet”, so Filzmaier. Private Firmen können zwar keine Menschen bestrafen, wie es Staaten machen, theoretisch haben sie aber die Macht zu bestimmen, wer sich am öffentlichen Diskurs beteiligen kann.

Bewusster Medienkonsum

“Bei anderen Massenmedien hat der Staat durch die Schaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und gesetzlicher Bestimmungen auch für private Anbieter ein mehr oder weniger wirksames Regulativ geschaffen. Im Internet ist diese Chance wahrscheinlich schon dahin”, so Filzmaier. Funktionierende Kontrolle könne es nur von unten geben. “Die alte Idee des Internets als Agora für eine moderne Demokratie hat sich bisher nicht durchgesetzt. Eine Regulierung kann nur durch bewusste Mediennutzung erreicht werden, die auch politisch gefördert werden müsste”, so Filzmaier. Die Entstehung einer Öffentlichkeit, die sich ihrer notwendigen Kontrollfunktion bewusst ist, dauert allerdings viele Jahre.

“Bisweilen wirken Staaten relativ hilflos beim Versuch, Regeln für das Internet zu beschließen. Nur durch eine Förderung der Medienerziehung kann sich das ändern. Dann entsteht über einen längeren Zeitraum ein demokratischer Konsens, der eine selbstregulierende Funktion übernimmt”, erklärt der Politikwissenschaftler. Eine kritische Bevölkerung hat über die Freiheit die Anbieter zu wechseln, die Macht, auch Quasi-Monopolisten auf den richtigen Weg zu zwingen.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Umsatz mit Embedded Systems wächst

29.02.2012, 11:18

Der Umsatz mit Eingebetteten Systemen (ES) wird in Deutschland 2012 erstmals die Grenze von 20 Milliarden Euro überschreiten. Der Markt wird um rund 6 Prozent wachsen, wie der Hightech-Verband BITKOM anlässlich der Fachmesse „Embedded World“ mitteilte. Die mit 880 Ausstellern aus 35 Ländern in Europa führende Messe für diesen Sektor beginnt am 28. Februar in Nürnberg.

(Quelle: Bitkom.org)

Eingebettete Systeme sind Softwaremodule, Mini- oder Mikro-Computer, die meist unsichtbar in ein technisches Umfeld integriert werden. „Embedded Systems bilden mittlerweile ein eigenständiges Marktsegment und sind eine der wichtigsten Querschnittstechnologien des 21. Jahrhunderts. Da sie aber im Verborgenen arbeiten, wird die Bedeutung der Technologie in Politik und Öffentlichkeit noch immer unterschätzt“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom.

Insbesondere im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Energieversorgung steigt die Nachfrage nach Eingebetteten Systemen und den entsprechenden Dienstleistungen. Eingebettete Systeme sind zum Beispiel unverzichtbar für so genannte Smart Grids. In diesen intelligenten Stromnetzen sind Energieerzeuger, -verbraucher und -speicher auch kommunikativ vernetzt. Konkrete Beispiele für den Einsatz dieser Technologie zeigt die Bitkom-Broschüre „Eingebettete Systeme – Ein strategisches Wachstumsfeld für Deutschland. Anwendungsbeispiele, Zahlen und Trends“.

(Marco Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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