Chris Brogan “Google+ for Business”

14.03.12, 12:46

Warum Googles Social Network alles verändert

Chris Brogan "Google+ for Business"

Buchtipp: Mit sozialen Netzwerken hat es Google ja eigentlich nicht so. Das zeigte sich mit dem Versuchsballon Buzz, der prompt platzte. Google+ sei da etwas ganz Anderes, meint Social-Media-Berater Chris Brogan. In seinem Buch “Google+ for Business“ erklärt er nicht nur, warum das so ist, sondern auch wie Unternehmen das Netzwerk für ihre Zwecke nutzen können.

Chris Brogan ist kein ausgemachter Google-Fan. Er ist Social Networker, betrachtet Google+ ebenso wie auch Facebook aus einer professionellen Sicht heraus und fragt sich, wie er den Kanal möglichst effektiv zum Ankurbeln des Geschäfts nutzen kann.

Kurz nach dem Start der geschlossenen Testphase im Juli 2011 begann er wie viele andere auch seine Entdeckungsreise in Googles Netzwerk. Für Jemanden, der auf anderen Kanälen mehrere Zehntausend Follower und Fans hat, stellt die Eroberung eines neuen Netzwerks immer eine Herausforderung dar.

Anstatt seine bisherige Gefolgschaft auf Google+ hinüberzuziehen, ging er einen anderen Weg. Er baute mit seiner Erfahrung eine andere Art von Community auf. Statt auf die schiere Menge, setzte er auf Interaktion mit verschiedenen Nutzergruppen. Das Werkzeug dazu gab ihm Googles Netzwerkan die Hand.

Seiner Meinung nach ist “Google+ viel ‚offener‘ als Facebook. Es ist ‚tiefer‘ als Twitter. Es ist eine rundere Sache als LinkedIn, denn es ermöglicht sowohl persönliche als auch berufliche Interessen darzustellen, je nachdem, was man teilt und postet. Und als Geschäftsmann und Marketer messe ich Google+ einen hohen Wert bei, in dem was es für das eigene Geschäft leisten kann.“

Brogans Buch ist keine Einführung, die dem Leser sämtliche Funktionen der Reihe nach vorstellt. Er versucht dagegen ein Verständnis dafür zu schaffen, worauf es beim Aufbau sozialer Beziehungen über digitale Netze ankommt. Zur Veranschaulichung hat er verschiedene Google+-Nutzer interviewt, um herauszufinden, was sie dort machen und wann sie im Netzwerk unterwegs sind.

Dabei kommen sehr verschiedene Vorgehensweisen raus, die von einer 30 minütigen Nutzung pro Tag bis hin zu

mehreren Stunden täglich reichen. Davon ausgehend entwirft Brogan weitere Profile für verschiedene Nutzertypen und deckt damit so ziemlich alle Bedürfnislagen ab.

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