Gewinnverdoppelung bei Apple

25.04.2012, 9:37
Gewinnverdoppelung bei Apple

Apple hat bereits sein zweites Quartal des laufenden Finanzjahres abgeschlossen. Und das kann sich sehen lassen: Das Unternehmen konnte seinen Gewinn nahezu verdoppeln – dank des iPads, das nach wie vor Bestseller ist.

Apple schließt das zweite Quartal 2012 mit einem satten Nettogewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar und verbessert sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Gewinn noch bei 5,9 Milliarden US-Dollar gelegen. Beim Umsatz ergibt sich ein ähnliches Bild: Apple verzeichnete im jetzt abgeschlossenen Quartal Umsätze in Höhe von 46,3 Milliarden US-Dollar. Im zweiten Quartal 2011 waren es noch 24,7 Milliarden US-Dollar.

Treiber der Gewinn- und Umsatzsteigerung ist das iPad. Nach Firmenaussage verkaufte Apple im zweiten Quartal 11,8 Millionen iPads, eine Steigerungsrate von 151 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Absatzzahlen des iPhones können sich sehen lassen: Hier steigerte sich der Verkauf um 88 Prozent auf 35,1 Millionen verkaufte Geräte.

“Wir freuen uns über die Verkaufszahlen von mehr als 35 Millionen iPhones und fast zwölf Millionen iPads im März-Quartal”, so Apple-CEO Tim Cook. “Das neue iPad legt damit einen guten Start hin und im Laufe des kommenden Jahres werden Sie noch mehr solche Innovationen vorstellen, wie sie nur Apple bietet.”

Mit den starken Zahlen beweist Apple, dass auch der Tod von Firmengründer und -visionär Steve Jobs dem Unternehmen nichts anhaben konnte. Analysten hatten mit weniger guten Finanzzahlen gerechnet.

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Konjunkturlage der deutschen Druckindustrie

25.04.2012, 9:32

Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie sind leicht auf +4% der Antwortsalden gesunken, bleiben aber positiv. Im April 2011 lagen sie bei 1% der Antwortsalden. Die Beurteilungen der Nachfrage und des Auftragsbestandes aus dem Vormonat sind um 10 bzw. 12 Prozentpunkte verbessert. Der Abstand zur Geschäftslagebeurteilung der Gesamtindustrie beträgt 29 Prozentpunkte, das sind 9 Prozentpunkte mehr als im März 2012.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Dieter Schütz

Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslands­aufträge haben sich um weitere drei Prozentpunkte auf –16% der Antwortsalden verschlechtert.

Im nächsten Quartal

Das Geschäftsklima ist leicht auf +3% abgekühlt. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft liegen nahezu unverändert mit 5% der Antwortsalden weiter über Null.

Im nächsten Halbjahr

Die Geschäftserwartungen sind mit +3% der Antwortsalden ebenfalls fast konstant geblieben. Im März erwarten 15% der Druckunternehmer eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 12% eine Verschlechterung, 73% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen bei Null.

 

 

(Marco Schürmann | Quelle: bvdm)

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Mit PDF/VT dem variablen Datendruck gerecht werden

25.04.2012, 9:19

Wie bereits 2008 ist die PDF Association auch in diesem Jahr auf der Drupa, der weltgrößten Print-Media-Messe vom 03. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf, vertreten. Dort stellen die Spezialisten ihre Expertise rund um PDF-Standards und -Formate am Stand des PDF Association-Mitglieds ICOM (Halle 8b, A82) zur Verfügung. Dabei steht insbesondere das für das Output-Management relevante PDF/VT-Format im Mittelpunkt.

Auf der drupa 2012 dreht sich traditionell alles um die Druckkommunikation. Dabei spielen in der heutigen digitalen Welt Dateiformate und insbesondere die Familie der PDF-Standards eine wichtige Rolle. „In Zeiten, in denen das Drucken immer digitalisierter und zunehmend variabler wird, gewinnt die Wahl des richtigen Formates immer mehr an Bedeutung“, erklärt Olaf Drümmer, Vorstandsvorsitzender der PDF Association. „Drucken ist nicht mehr der Endpunkt einer eindimensionalen Prozesskette. Im Gegenteil: zusammenhängende Prozesse und Geschäftsbereiche profitieren von vielseitig nutzbaren Formaten.“

Diese Erkenntnis setzt sich allmählich bei immer mehr Unternehmen durch und führt dazu, dass die Familie der ISO-Standards rund um das beliebte PDF zunehmend Aufmerksamkeit erhält. In diesem Rahmen bieten die Experten von der PDF Association auf der DRUPA einen umfassenden Überblick. Sie erläutern, wie PDF/VT (V steht für Variablen Datendruck und T für Transaktionsdruck) Output-Management-Prozesse optimieren kann, zeigen Einsatzgebiete von PDF/UA (Universal Accessibility, also Barrierefreiheit) auf oder stehen Rede und Antwort, wenn es beispielsweise um die Nutzung der unterschiedlichen Normteile des Langzeitarchivierungsformats PDF/A geht.

„Für die DRUPA-Besucher ist insbesondere der noch relativ junge PDF/VT-Standard interessant, da er im variablen Datendruck ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, erklärt Olaf Drümmer. „PDF/VT adressiert hochvolumige Druckprozesse und stellt sicher, dass der finale Output bei der Anforderung nach hoher Qualität und Lesbarkeit der bestmögliche ist.“

Der ISO-Standard PDF/VT definiert die Verwendung von PDF als Austauschformat, das für den Variablen Datendruck sowie den Transaktionsdruck optimiert ist. Aufbauend auf PDF/X-4 handelt es sich um das erste VDP (Variable Data Printing)-Format, das ein modernes ICC-basiertes Farbmanagement und anspruchsvolle grafische Effekte wie Schlagschatten, Vignetten oder durchscheinende Objekte nativ unterstützt.

Auch über den PDF/UA-Standard informiert die PDF Association auf der Drupa. Der internationale Standard für barrierefreies PDF ist wichtig für Organisationen, die Vorschriften zum barrierefreien Zugang zu Inhalten einhalten müssen (darunter Section 508 in den USA, Kanadas “Common Look and Feel Standard” und der UK Disability Discrimination Act (DDA) in Großbritannien). PDF/A wiederum hat sich als Langzeitarchivformat etabliert, und immer mehr Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen setzen PDF/A strategisch in ihrem Kerngeschäft und als Rahmenbedingung in IT-Projekten um.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: PDF/A)

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Zukunftstrends im E-Commerce 2012

24.04.2012, 15:59
Zukunftstrends im E-Commerce 2012

Was sind die aktuellen Trends im Onlinemarketing? Welche neuen Entwicklungen gibt es im E-Commerce? Die Internetagentur netz98 hat sich verschiedene Verkaufskonzepte, Visionen und neue Tendenzen angesehen und die wichtigsten Aspekte in ihrem Büchlein “Zukunftsthemen im E-Commerce 2012” vorgestellt.

Eines der wichtigsten Themen im Onlinebusiness ist das Design. Derzeit gibt es zwei wesentliche Einflussfaktoren: Zum einen strahlt das Design mobiler Apps auf Webseiten ab und zum anderen entsteht durch responsive Layouts eine andere Form des Seitenbegriffs.

Den meisten bisherigen Designs liegt die gedankliche Analogie zu Buchseiten zugrunde. Das heißt, ein Webauftritt wurde mit einem gedruckten Heft gleich gesetzt, hatte eine fixe Größe und alle Elemente einen bestimmten vordefinierten Platz.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Displaygrößen lässt sich daran heute nicht mehr festhalten. Die Nutzer verlangen für jede Auflösung eine optimale Darstellung und Bedienbarkeit – und das lässt sich mit einem responsiven Design schaffen.

Apps verändern Screendesigns
Das App-Erlebnis übt eine große Faszination auf die Nutzer aus. Deshalb finden sich verschiedene Anregungen aus dem App-Design auch in den Screendesigns aktueller Webseiten und -shops. Grundsätzliche Prinzipien wie Einfachheit und Großzügigkeit schlagen sich auch dort nieder.

So werden Interaktionsflächen größer und sind deutlicher als solche zu erkennen. Gleichzeitig werden die Designs luftiger und verzichten bewusst auf zu viel Content.

Die Hintergründe von Apps und Webseiten werden immer häufiger in dunkleren Farben gehalten, während der Contentbereich selbst sehr hell bleibt. Buttons und andere interaktive Elemente ziehen mittels kräftiger Farben die Aufmerksamkeit auf sich. Auf diese Weise sollen die Angebote sich intuitiver nutzen und bedienen lassen.

Produktberatung und visuelles Einkaufen
Immer mehr Marken und Versender versuchen, Onlinekunden einen mit dem Verkaufsgespräch im lokalen Geschäft vergleichbaren Service zu bieten. Dazu werden interaktive Kundenberater, intelligente Produktfinder oder sogar Videos integriert, in denen die Kunden die vorgestellten Produkte kaufen können.

Möglichst große Produktbilder sollen den Kunden von der Qualität der Ware überzeugen. Andere Shops versuchen mit virtuellen Ankleideräumen, ihre Kunden zum Kauf zu bewegen. Bei letzterem können einem Modell verschiedene Accessoires und Kleidungsstücke angezogen werden, um die Kombinationen zu testen. Manche Shops gehen sogar noch einen Schritt weiter und bieten ihren Kunden komplette Outfits an. Damit soll sich der Warenkorbwert deutlich steigern lassen.
Kunden mit neuen Verkaufskonzepten gewinnen

Wer im E-Commerce erfolgreich sein will, muss heutzutage mit den Kunden interagieren. Dafür gibt es viele verschiedenen Möglichkeiten. So können beispielsweise Kunden in den Entwicklungsprozess von Produkten einbezogen werden. Oder man versucht von ihnen ein Feedback zum eigenen Angebot und zu den Services zu erhalten.

Einen anderen Ansatz verfolgt beispielsweise 72hdeals.com. Wie bei vielen Gutscheinportalen werden günstige Angebote eingestellt, die allerdings 72 Stunden laufen. Dies wird mit einem Gruppenrabatt gekoppelt: Je mehr Käufer diesen Deal abschließen, desto niedriger wird der Preis. Damit bringt das Unternehmen seine Kunden dazu, die Angebote per Social Media viral zu verbreiten.

Mit diesen und vielen anderen Trendthemen befasst sich netz98 in der Broschüre “Zukunftsthemen im E-Commerce 2012“, die inzwischen schon zum vierten Mal erschienen ist und kann über netz98 bezogen werden.

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Neue Adobe Produkte live auf der DPK

24.04.2012, 15:12

Unmittelbar nach Adobes Ankündigung der Creative Cloud und Creative Suite 6 erhalten die Teilnehmer der Deutschen Publishing-Konferenz am 27. April in München eine exklusive Vorstellung der Neuerung. Rufus Deuchler, Senior Worldwide Design Evangelist bei Adobe, wird dem Publikum noch vor dem Start der Adobe Roadshow in Deutschland einen tiefen Einblick in die für Mai angekündigten Softwarepakete und Dienste geben.

Rufus Deuchler präsentiert die
Neuerungen der Adobe CS6 ©Adobe

Das nennt man Timing: Pünktlich vor dem Start der ersten Deutschen Publishing-Konferenz in München kündigt Adobe seine neue Produktsuite und den dazugehörigen Cloud-Dienst an. Noch besser, dass einer der bekanntesten Redner und Designspezialisten von Adobe, Rufus Deuchler, den ersten Vortrag am 27. April halten wird und diesen nun dazu nutzt, die Neuerungen der CS6 exklusiv und live vorzustellen.

Ingo Eichel, Senior Business Development Manager bei Adobe Deutschland, wird seinen Vortrag am 28. April ganz der Creative Cloud widmen und auch hier einen detaillierten Einblick in den neuen Dienst des Softwareherstellers geben.

Für die Veranstaltung mit hochkarätigen deutschen Referenten sind noch bis Mittwoch Restkarten zu erwerben, als Medienpartner wird auch beyond-print vor Ort sein und berichten.

(Christian Cub | Quelle: DPK)

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Facebook kauft Microsoft-Patente

24.04.2012, 13:03
Facebook kauft Microsoft-Patente

(Foto: Fotolia / Pressmaster )

Facebook legt sich weitere Waffen im Patentkampf gegen Yahoo zu: Das soziale Netzwerk hat sich jetzt Hunderte Patente von Microsoft zugelegt und dafür einiges springen lassen.

Der Patentstreit mit Yahoo wird auf jeden Fall teuer. Facebook will auf Nummer sicher gehen und hat Microsoft 650 Patente abgekauft, schreibt Boomtown. Dafür zahlt das soziale Netzwerk 550 Millionen US-Dollar an den Software-Giganten, der die Patente selber erst kürzlich von AOL erstanden hatte. Bei den Patenten handelt es sich um Technologien in den Bereichen soziale Netzwerke, Suche, Werbung und Sicherheit.

Mit den zugekauften Patenten sichert sich Facebook im Patentstreit mit Yahoo ab: Der Internetkonzern wirft Facebook vor, Yahoo-Patente in Bezug auf Technologien für die Bereiche Werbung, Personalisierung von Webseiten, soziale Netzwerke und Nachrichten verletzt zu haben. Facebook sicherte sich bereits im März 2012 zahlreiche Patente von IBM, um sich gegen die Yahoo-Klage aufzustellen. Darüber hinaus hat Facebook auf die Yahoo-Vorwürfe bereits mit einer Gegenklage gekontert.

Die jetzt an Facebook weiter veräußerten Patentrechte hatte sich Microsoft im April 2012 von AOL zugelegt. Das Patentpaket umfasst zwischen 800 und 900 Patente, für die Microsoft 1,1 Milliarde US-Dollar auf den Tisch legte. Mit dem Weiterverkauf an Facebook positioniert sich der Software-Riese im Schulterschluss mit dem sozialen Netzwerk.

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Google startet “Start Mobile”

24.04.2012, 12:51

Google startet "Start Mobile"

(Foto: istock / sjlocke)

Die Smartphonenutzung steigt weiter an, ein Großteil der User erwartet dabei eine genauso einfache Nutzung wie bei herkömmlichen Websites. Google will mit “Start Mobile” Unternehmen jetzt dabei helfen, ihre Website für die mobile Nutzung zu optimieren.

Unternehmen können ihre Website ab sofort einem “mobilen Fitnesstest” unterziehen: Mit seiner Initiative “Start Mobile” bietet Google Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, den Eindruck ihrer Seite auf Nutzer zu überprüfen und die Seite für die mobile Nutzung zu optimieren. Darüber hinaus informiert die Start-Mobile-Website über aktuelle Trends im mobilen Internet, bietet Praxistipps und listet Anbieter auf, die sich auf die Erstellung von mobil optimierten Websites spezialisiert haben.

Der Bedarf für mobile Lösungen ist groß. 24 Millionen Deutsche nutzen mittlerweile ein Smartphone, ergab eine aktuelle Ipsos-Studie die Google in Auftrag gegeben hat. Der Studie zufolge haben lediglich 37 Prozent der deutschen Unternehmen, die eine Website betreiben, ihre Seite für die mobile Internetnutzung optimiert – obwohl 63 Prozent der Smartphonenutzer dies erwarten.

Ein Unternehmen wie Easy Credit erziele bereits heute 70 Prozent mehr Seitenaufrufe über seine mobile Website, zudem könnten Unternhemen ihre Conversion Rate mit auf Mobiltelefone optimierten Seiten erheblich steigern, erklärt Jens Redmer, Head of New Products & Solutions bei Google: “Bei diesen Erfolgsgeschichten ist es umso erstaunlicher, dass gerade einmal 30 Prozent der Unternehmen in Deutschland eine mobile Website haben um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Mit Start Mobile wollen wir Unternehmen dabei helfen, das zu ändern.”

Zudem plant Google die Verleihung des Mobile Agency Award: Kreativagenturen können sich bis zum 31. Mai anmelden und eine von ihnen entwickelte Website bei der Preisausschreibung einreichen. Die fünf besten Websites sollen auf www.HTML5rocks.com präsentiert werden.

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Facebooks Finanztransaktionen

24.04.2012, 11:18
Facebooks Finanztransaktionen

Aus dem aktualisierten Börsenzulassungsantrag von Facebook gehen nähere Details zur Akquisition der Foto-App Instagram hervor. Auch der Anteil von Social-Gaming-Anbieter Zynga an Facebooks Umsatz wird erwähnt.

Dass Facebook die Foto-App Instagram für eine runde Milliarde US-Dollar aufkaufen will, wurde in den Branchenmedien bereits hinreichend berichtet. Im S-1-Formular von Facebook ist nun detailliert nachzulesen, wie sich der Kaufpreis zusammensetzt. So erhält Instagram 300 Millionen US-Dollar in bar und rund 23 Millionen Anteile an Facebook.

Facebook erklärt im Börsenzulassungsantrag, dass Instagram als unabhängige Mobile-App weiter bestehen bleibt und das eigene Fotoangebot ergänzen soll. Sollte der Deal auf Grund von Kartellbedenken von den Behörden verhindert werden, werde Facebook Instagram eine Terminierungsgebühr von 200 Millionen US-Dollar bezahlen.

Interessante Einblicke gibt es auch in Bezug auf den Anteil des Gaming-Anbieters Zynga am Facebook-Umsatz: 15 Prozent des Umsatzes im ersten Quartal 2012 kommen von Transaktionen in Zynga-Games und aus Werbung, die neben Zynga-Inhalten angezeigt werden.

Die Übernahme von Instagram war Mitte April 2012 bekannt gegeben worden. Die enge Zusammenarbeit mit Zynga bringt Facebook 30 Prozent an Kommission für Käufe innerhalb von Zynga-Spielen.

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Adobe’s Online-Show: “Let’s talk about 6″

24.04.2012, 11:00

Unter dem Motto “Let’s talk about 6″ präsentiert Adobe Systems bei einer Online Show am 26. April von 17 bis 20 Uhr live die neuen Workflows der Creative Suite 6 und der Creative Cloud. Dabei zeigen die Adobe Produktexperten alle neuen kreativen Workflows live und in deutscher Sprache. Zusätzlich haben Zuschauer die Möglichkeit zum Online Live-Chat mit den Experten und können alle ihre Fragen loswerden.

(Quelle: adobe.com)

Des weiteren hat Adobe gestern Adobe® Photoshop® CS6 und Adobe Photoshop CS6 Extended angekündigt – ab sofort kann vorbestellt werden. In knapp einem Monat dann soll die Auslieferung erfolgen. Seit der Veröffentlichung der Beta von Photoshob CS6 am 22. März dieses Jahres wurde die Software weltweit fast eine Million Mal heruntergeladen. Photoshop CS6 und Photoshop CS6 Extended sind Kernbestandteile der Adobe Creative Suite® 6, über die wir bereits vorab berichteten.

Ebenfalls im Angebot bei Adobe ist die Creative Cloud. Über den Dienst kann beispielsweise die Creative Suite 6 im Abonnement für knapp 50 Euro monatlich genutzt werden. Bestandskunden haben es mit knapp 30 Euro etwas billiger.

Nähere Informationen zu dem Live-Event finden Sie auf der offiziellen Seite von Adobe.

(Marco Schürmann)

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Deutsche Industrie setzt auf IT

24.04.2012, 10:02

Die deutsche Industrie setzt verstärkt auf Informations- und Kommunikationstechnologien. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Nach Prognosen des Marktforschungsunternehmens Techconsult für den BITKOM steigen die Ausgaben der Industrie für Informations- und Kommunikationstechnologien im Jahr 2012 um 2,8 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro. Damit entfällt etwa ein Viertel der gesamten ITK-Nachfrage von Geschäftskunden in Deutschland auf die verarbeitende Industrie.

Computer Server
(Image by © Corbis)

Darin enthalten sind Ausgaben für Hardware, Software und IT-Services sowie für Telekommunikations- und Internetdienste. „Die IT ist der Turbo der Industrie“, sagte BITKOM-Vizepräsident Volker Smid zum Auftakt der Industriemesse in Hannover. „Intelligente Steuerungen von Maschinen oder Assistenzsysteme in Fahrzeugen sind heute die Grundlage für den Erfolg von ‚Made in Germany‘.“ Aus Sicht des BITKOM müsse die Digitalisierung der Wirtschaft und der Aufbau intelligenter Netze durch eine moderne Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik flankiert werden.

Den Prognosen zufolge wachsen die Ausgaben der Industrie für IT-Produkte (IT-Hardware, Software, IT-Dienstleistungen) im Jahr 2012 um 3,8 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro. Den größten Anteil machen mit 58 Prozent IT-Services aus, die Beratungsleistungen, Wartung und Outsourcing-Dienste umfassen. Dagegen sinken die Ausgaben für Telekommunikation um 0,5 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Der Grund sind sinkende Preise für Sprach- und Datendienste, was im produzierenden Gewerbe zu einer Entlastung von rund 85 Millionen Euro führt.

„Den Innovationsbeitrag der Informationstechnologie zum Erfolg der deutschen Industrie lässt sich am Boom eingebetteter Systeme ablesen“, sagte Smid. Eingebettete Systeme sind Mikrocomputer, die meist unsichtbar in Geräte, Maschinen, Anlagen oder Fahrzeuge integriert werden. Typische Beispiele sind der Airbag im Auto, der bei einem Aufprall ausgelöst wird, oder eine Maschine mit IT-Steuerung. Nach BITKOM-Prognosen wächst der Markt für eingebettete Systeme im Jahr 2012 in Deutschland um 6 Prozent auf 21 Milliarden Euro. In der deutschen Industrie arbeiten aktuell rund 265.000 Hard- und Software-Entwickler direkt an Embedded Systems. Hinzu kommen rund 45.000 Beschäftigte bei spezialisierten Anbietern in der ITK-Branche. Smid: „Eingebettete Systeme haben eine herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Aus Sicht des BITKOM wird sich die Digitalisierung noch einmal beschleunigen, was die deutsche Industrie vor neue Herausforderungen stellt. Der nächste Schritt sind so genannte Cyber Physical Systems. „Bisher autonom funktionierende eingebettete Systeme werden vernetzt und in die Cloud eingebunden“, sagte Smid. Das eröffne völlig neue Anwendungen zum Beispiel bei der Entwicklung digitaler Fabriken, in der Medizintechnik oder im Energiesektor. Zentrale Voraussetzung dafür sind moderne Infrastrukturen in den Bereichen Verkehr, Energie, Gesundheit, Bildung und öffentliche Verwaltung. „Der Aufbau intelligenter Netze muss politisch stärker flankiert werden“, sagte Smid. „Der Staat muss seine Rolle als Wegbereiter des digitalen Wandels aktiver wahrnehmen.“ Dazu zählen zum Beispiel die beschleunigte Einführung zusätzlicher Anwendungen der neuen Gesundheitskarte (u.a. elektronische Patientenakte), die Förderung von Investitionen in Smart Grids oder die Öffnung der Mautinfrastruktur für Mehrwertdienste. Der BITKOM hat seine Vorschläge in einem industriepolitischen Grundsatzpapier zusammengefasst.

Ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz neuer, digitaler Anwendungen in der Wirtschaft ist die Sicherheit der Systeme. „Mit der Anbindung bisher autonom agierender Systeme ans Internet entstehen neue Angriffspunkte. Sicherheit und Datenschutz müssen daher einen noch größeren Stellenwert in der Industrie bekommen“, sagte Smid. Laut einer repräsentativen Umfrage unter 506 Unternehmen aller Branchen betrachten 57 Prozent der Befragten Angriffe auf Ihre IT-Systeme von Hackern, Konkurrenten, Kriminellen oder ausländischen Geheimdiensten als reale Gefahr. Diese Befürchtungen sind nicht unbegründet, denn bei 39 Prozent der Unternehmen gab es bereits Angriffe oder ähnlich gravierende IT-Sicherheitsvorfälle. Die Folge: Fast die Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen verzichtet aus Sicherheitsgründen auf bestimmte Transaktionen im Netz wie den Versand vertraulicher Dokumente per E-Mail oder Online-Bestellungen. Ein Drittel der Firmen räumt ein, dass sie beim Thema IT-Sicherheit noch Nachholbedarf haben und ein Viertel beim Datenschutz. „IT-Sicherheit ist zum Standortfaktor geworden“, sagte Smid. „Darin liegt auch eine Chance: Sicherheit und Datenschutz können zu einem Markenzeichen werden.“

(Marco Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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