Junge Mütter nutzen Smartphone am meisten

17.06.2015, 13:30

Yahoo-Mobile-Studie

Immer mehr User greifen zum Smartphone, ganz vorne liegen dabei junge Mütter. Der Mobile-Wandel hat auch Auswirkungen auf Werbungtreibende, die ihre Angebote anpassen müssen.

Junge Mütter nutzen Smartphone am meisten

(Quelle: Shutterstock.com/Syda Productions)

Für 67 Prozent ersetzt das Smartphone mittlerweile den PC. Die Gründe dafür sind für die rund 6.000 Befragten der Yahoo-Studie „The Shift to Smartphone Dominance“ die zunehmend größer werdenden Bildschirme, Cross-Screen-Möglichkeiten sowie immer nützlichere Apps.

Die Gruppe, die ihre Zeit überwiegend mit dem Mobile Device verbringt, sind mit 31 Prozent junge Mütter zwischen 18 und 34 Jahren. Sie legen vor allem Wert auf die Aktualität der Daten und den einfachen Zugriff, die ihnen die mobile Nutzung von Online-Angeboten bietet. Junge Smartphone-dominante Männer führen dagegen mit 22 Prozent den Trend der Multi-Device-Nutzung an.
Jeder zweite wird ein Smartphone-dominater Nutzer

Laut Yahoo wird in den kommenden drei bis vier Jahren fast jeder zweite Smartphone-Besitzer in Deutschland zu den Smartphone-dominaten Nutzern zählen. 38 Prozent von ihnen sind heute schon offen für native Werbung bei der mobilen Nutzung. Redaktionell gestaltete Anzeigen sollen die Relevanz für den Nutzer verstärken und die höchste Werbeerinnerung bei Usern auslösen.

Phablets führen laut Yahoo den Siegeszug der Geräte an, denn der Studie zufolge ist die Nutzung von Phablets im vergangenen Jahr um 148 Prozent gestiegen. Tablet-Nutzer verbrachten im Schnitt elf Minuten vor dem Gerät, im Vergleich dazu Smartphone-Nutzer nur 4,5 Minuten. Yahoos Schlussfoglerung: Das Engagement nimmt mit der Größe des Bildschirms zu.

Der abschließende Rat des Unternehmens: Firmen sollten bei der Entwicklung ihrer mobilen Strategien auch die Einführung immer größerer Phablets berücksichtigen. Denn der größere Bildschirm sorgt zudem für eine bessere Integration nativer Werbung in den Inhalt von Webseiten und Apps.

Die Studie „The Shift to Smartphone Dominance“ wurde unter Verwendung qualitativer und quantitativer Umfragedaten von knapp 6.000 Smartphone-Nutzern aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich sowie der Gesamtheit der Flurry Analytics-Daten aus Januar 2015 aufgesetzt. In Deutschland wurden im Januar 2015 1.011 Smartphone-Besitzer im Alter zwischen 18 und 64 Jahren im Rahmen einer 30-minütigen Online-Befragung interviewt.

Yahoo selbst plant offenbar Services wie Maps, Pipes, GeoPlanet, PlaceSpotter APIs sowie einige regionale Seiten zu schließen. Der Fokus soll künftig auf dem Suchmaschinen- und digitalem Content-Geschäft liegen.

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Shipcloud kooperiert mit pakadoo

17.06.2015, 12:50

Paketzustellung

Oft wird die online bestellte Ware genau während der Zeit geliefert, in der die Empfänger selber arbeiten. Pakadoo will nun in einer Kooperation mit shipcloud Abhilfe schaffen.

Shipcloud kooperiert mit pakadoo

(Quelle: Shutterstock.com/wavebreakmedia)

Es kann für alle Beteiligten zum Problem werden: Die online bestellte Ware wird genau während der Zeit geliefert, in der die Empfänger selber arbeiten. Die Alternative, die Sendung beim Nachbarn oder im Paketshop zu deponieren, kostet den Kunden Zeit, Geld und Nerven – für Online-Shop-Betreiber und Zusteller bedeutet das Ganze oft ineffektive Mehrfachzustellungen und Mehrkosten. Eine Lösung des Problems will nun eine Kooperation zwischen dem Logistik-Service pakadoo und dem Hamburger Shipping Service Provider shipcloud bieten.

Das Prinzip hinter der der neuen „pakadoo work-life logistics“: Arbeitgeber definieren einen „pakadoo point“ im Unternehmen. Dorthin können sich die Arbeitnehmer ihre Pakete schicken lassen und während der Arbeitszeit abholen. Sobald ein Unternehmen einen pakadoo point eingerichtet hat, können sich die Mitarbeiter auf der pakadoo-Website anmelden und erhalten eine persönliche ID. Beim Online-Einkauf muss dann künftig die Firmenadresse und diese PAK-ID eingegeben werden. Sobald das Paket am pakadoo point angeliefert worden ist, erhält der Mitarbeiter eine E-Mail-Benachrichtigung.

Den Vorteil erklärt Markus Ziegler, Geschäftsbereichsleiter pakadoo in Herrenberg. „Mit pakadoo können Arbeitnehmer Sendungen aller Paketdienstleister dort empfangen und retournieren, wo sie sich den ganzen Tag aufhalten“. Shops können die Technologie von shipcloud implementieren und so die neue Versandoption von pakadoo anbieten.

Noch können Menschen besser picken als Maschinen. Das könnte sich aber bald ändern. Amazon etwa möchte mit der Amazon Picking Challenge die Lageroptimierung vorantreiben.

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Fairphone 2 geht an den Start

17.06.2015, 12:02

Öko-Smartphone

Das niederländische Start-up Fairphone hat Details zur zweiten Generation seines gleichnamigen Öko-Smartphones enthüllt. Dieses soll vor allem mit seinem neuen Designkonzept punkten.

Fairphone 2 geht an den Start

(Quelle: Fairphone)

Mit dem Fairphone wollte das gleichnamige Start-up unter Beweis stellen, dass ein technisch anspruchsvolles Smartphone auch im Rahmen von umweltverträglichen Produktions- und Entwicklungsprozessen erfolgreich vermarktet werden kann.

Das Crowdfunding-Projekt wurde letztendlich ein großer Erfolg: Als das Smartphone im Dezember 2013 auf den Markt kam, war die erste Charge mit rund 23.500 Geräten schnell vergriffen; eine zweite Charge mit einem leicht verbesserten Modell folgte kurze Zeit später. Eigenen Angaben zufolge hat Fairphone bislang 60.000 Geräte seines Öko-Smartphones verkaufen können.

Jetzt hat der niederländische Hersteller konkrete Details und erste Bilder des Nachfolgemodells enthüllt, das bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt worden war. Wie schon beim ersten Fairphone sind auch beim Fairphone 2 folgende Punkte zentraler Bestandteil des Entwicklungs- und Produktionsprozesses: Einsatz konfliktfreier und fair gewonnener Materialien, vertretbare Arbeitsbedingungen, nachhaltiges und offenes Produktdesign, transparente Entwicklung und Unterstützung bis hin zum Recycling.

Eine Roadmap mit der gesamten Wertschöpfungskette des Fairphone 2 hat das Unternehmen hier veröffentlicht.

Fairphone 2 mit neuem Design und modularem Konzept

Wichtigste Veränderung im Vergleich zum Vorgänger ist das komplett neue Design, das Fairphone nun komplett selbst gestaltet hat. Dadurch erhofft sich das Unternehmen einen „besseren Einblick in die eigene Lieferkette, erhöhte Transparenz und neue Möglichkeiten für positive soziale Wirkung“.

Zusätzlich soll so die Lebensdauer des Produktes durch eine modulare Bauweise verlängert und ein Gefühl der Eigenverantwortung beim Nutzer erzeugt werden. So sollen diese das Gerät leicht öffnen, die Batterie entfernen sowie defekte Bauteile selbst reparieren können. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell basierte noch auf dem Grundmodell eines chinesischen OEM, das lediglich modifiziert wurde.

Zu den technischen Features zählen unter anderem ein 5 Zoll großes Full-HD-Display, 32 GB Datenspeicher, der mittels MicroSD-Karten erweitert werden kann, eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, LTE, WLAN-ac, Bluetooth 4.0, ein 2.420mAh-Akku sowie Dual-SIM-Unterstützung. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 5.1 zum Einsatz.

Angetrieben wird das Fairphone 2 von einem Qualcomm-Snapdragon-801-Prozessor mit vier Kernen, dem 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen.
Die Ausstattung kann sich somit durchaus sehen lassen: Bleibt zu hoffen, dass Fairphone seine Nutzer nun auch mit regelmäßigen Android-Updates versorgen wird. Das war beim ersten Fairphone nicht der Fall, was für Unmut innerhalb der Fairphone-Community gesorgt hatte.

Vorbestellungen für das Fairphone 2 werden ab Sommer entgegengenommen, die erste Auslieferung wird für den Herbst erwartet. Dann soll das Gerät zu einem Verkaufspreis von 525 Euro in Europa verfügbar sein. Bisher haben sich laut Fairphone bereits über 50.000 Personen in der Interessentenliste eingetragen.

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Erfolgreicher Dialog durch Relevanz und Automation

17.06.2015, 11:15

Marketing Automation

Marketing Automation verspricht Kampagnen, die zur richtigen Zeit mit den passenden Botschaften überzeugen. Doch wie lässt sich notwendige Relevanz bei großen und heterogenen Kundengruppen erzielen?

Erfolgreicher Dialog durch Relevanz und Automation

(Quelle: Fotolia.de/iconimage)

Customer Intelligence analysiert vorhandene Kundeninformationen in Echtzeit und bietet damit gute Voraussetzungen für relevanten Content und die Kampagnenautomation. Es lohnt sich also für den Marketer, beide Bereiche fest ins Visier zu nehmen und in ein produktives Zusammenspiel zu bringen. Der Cloud-Software-Anbieter Optivo zeigt, wie sich durch das Zusammenspiel von Relevanz und Automation ein erfolgreicher Kundendialog realisieren lässt.

Customer Intelligence heißt nichts anderes, als Daten zu sammeln, zu analysieren und nutzen. In Verbindung mit wertvollem Customer-Intelligence-Know-how ermöglichen automatisierte Kampagnen einen hochgradig individuellen Dialog. Der Erfolg der Kampagnen hängt hierbei vorrangig von der Qualität und Analyse der vorliegenden Informationen ab. Customer Intelligence unterstützt den Marketer dabei, den Kunden besser kennenzulernen, um präzise auf seine Wünsche und Erwartungen einzugehen – und um die Ansprache entsprechend feingliedrig auszulegen. Hierfür sollten Öffnungen, Klicks, Post-Clicks sowie transaktionale Informationen analysiert werden.

Zudem werden idealerweise Daten aus externen Quellen wie CRM-Datenbanken, Online-Shops oder Webanalyse-Tools ausgewertet. Solche Informationen sollten in Echtzeit verfügbar sein und in individuelle Interessenprofile einfließen. Bei jedem neuen Kundenkontakt oder Aktivität werden die Daten für die Marketing Automation aktualisiert. So sind für einen effektiven One-to-One-Dialog immer die aktuellsten Profile unmittelbar nutzbar.

Szenarien konzeptionell durchdringen

Da der Marketer bei den externen Quellen heute Zugriff auf immense Datenmengen aus Social Media, Online-Shops, Multichannel-Tracking und Co. hat, geht es zum beim Start um den konzeptionellen Rahmen und die Touchpoints für die automatisierten Kampagnen. Beispielsweise kann der regelmäßige Abbruch von Kaufvorgängen dazu genutzt werden, um Angebotsinformationen aus dem Warenkorb per Marketing Automation zu nutzen. Hierbei geht es nicht um eine One-Shot-Kampagne, sondern vielmehr darum, solche Szenarien konzeptionell zu durchdringen und auf alle relevanten Anwendungen auszurichten. Anschließend gießt der Marketer das jeweilige Kontaktszenario in ein Kampagnendiagramm und überführt dieses in den laufenden Betrieb. Das Warenabbrecherszenario wird also beispielsweise einmal definiert und in die Marketing Automation gegossen – anschließend arbeiten solche Kampagnen gewissermaßen „von selbst“.

Während der Entwurfsphase geht es für den Marketer ausschließlich darum, Kampagnenmails für relevante Kontaktszenarien, Ereignisse und Zielgruppen zu entwickeln. Die aus dem Massenversand bekannte undifferenzierte Ansprache wird hierbei durch einen passgenauen, zeitlich individuell getakteten E-Mail- und Cross-Channel-Dialog ersetzt. Die frei werdenden Ressourcen kann der Marketer in die Planung begleitender Maßnahmen oder in die Erfolgskontrolle der automatisierten Kampagnen investieren.

Marketing Automation im Kundenlebenszyklus

Die Kontaktszenarien und Kampagnenautomation sollte sich am Kundenlebenszyklus orientieren. Die jeweiligen Touchpoints und Dialogmaßnahmen sind hierbei immer von der Branche, dem Angebotsportfolio und den unterschiedlichen Zielgruppen abhängig. Nachfolgend finden sich fünf Kampagnenideen, die erfahrungsgemäß für die meisten Marketer umsetzbar sind:

1. Willkommensserien
Neue Kontakte lassen sich durch eine gezielte Willkommensserien schrittweise an Angebote und Marken heranführen. Die automatisierten Kampagnenmails sind meist mehrstufig aufgebaut. Hierbei gilt: Der erste Eindruck zählt. Die potenziellen Kunden sollten beispielsweise dazu animiert werden, ihre Profil-Daten zu vervollständigen sowie über ihre Produktinteressen und Vorlieben zu informieren.

2. Kundenpflege
Bestandspflege per Marketing Automation bedeutet, die Kunden entsprechend ihres Status und ihrer Interessen richtig anzusprechen. Bestehende Kontakte werden also nicht mehr angebotsgetrieben informiert, sondern auf Basis der individuellen Kaufhistorie und der zurückliegenden Transaktionen. Hierfür werden automatisierte E-Mails, SMS & Co. für die unterschiedlichsten Kontaktszenarien und Zielgruppen verhaltensgesteuert versendet.

3. Cross- und Upselling
Für ein erfolgreiches Cross- und Upselling sind dynamisch in den Nachrichten platzierte Kauftipps ideal. Solche Produktempfehlungen können durch einen Kauf, eine Anmeldung oder eine vergleichbare Aktion automatisiert ausgelöst werden. Hierbei geht es darum, Folgeverkäufe anzustoßen beziehungsweise höherwertigere und -preisigere Angebote zu platzieren.

4. Trigger- und Transaktionsmails
Trigger-Mails lassen sich dann per Marketing Automation versenden, wenn bei den Kontakten ein vordefiniertes Ereignis eintritt. Empfehlenswert sind etwa Geburtstagsmails oder Jubiläumsmails zu einem Bestellgeburtstag. Transaktionsmails werden hingegen unmittelbar nach einer Bestellung, einem Kauf oder einer vergleichbaren Kundentransaktion automatisiert angestoßen und mit passenden Inhalten zur Transaktion angereichert.

5. Reaktivierung
Marketing Automation kann auch helfen sobald Öffnungen, Klicks oder Transaktionen ausbleiben oder länger keine Logins in Benutzerkonten und Communitys stattgefunden haben. Durch gezielte Incentives zur Reaktivierung kann der Marketer den Customer Lifetime Value gewissermaßen automatisiert zurückgewinnen und sichern.

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Der richtige Content für bessere SEO

17.06.2015, 10:33

Münchner Webwoche

Wie schaffen es Unternehmen in den Top-Ergebnissen der Google-Suche zu erscheinen? Michael Schmitt, CEO der Kommunikationsberatung Schmitt Kommuniziert, gab im Rahmen der Münchner Webwoche Tipps.

Der richtige Content spielt für SEO eine wichtige Rolle

(Quelle: shutterstock.com/Dusit)

Alles zum Thema SEO: Im Rahmen der Münchner Webwoche erklärte Michael Schmitt, CEO der Kommunikationsberatung Schmitt Kommuniziert, wie Firmen es mit dem richtigen Content schaffen können, mit ihrer Unternehmensseite möglichst weit oben in der Google-Suche zu ranken.
Dass SEO für Unternehmer ein wichtiger Faktor, ist längst klar: 84 Prozent aller deutschen User nutzen laut Schmitt Suchmaschinen. Rund 94 Prozent davon die Google-Suche. Dabei sehen sich 87 Prozent nur die erste Seite der Suchergebnisse an, was deutlich macht, wie wichtig es für eine Firma ist, auf der ersten Ergebnisseite präsent zu sein. Welche Maßnahmen müssen Firmen also ergreifen, um dieses Ziel zu erreichen?
Grundsätzlich kommt es laut Schmitt auf guten Content, die richtigen Keywords und externe sowie interne Verlinkungen an. Denn: Je qualitativ hochwertiger Google die Seite bewertet, desto höher wird sie in der Suchliste angezeigt werden.

Der richtige Content ist ein guter Mix aus folgenden Bereichen:

  • Unternehmensportrait: Was macht das Unternehmen aus, wer sind die Personen hinter dem Unternehmen, was ist die Philosophie, Geschichte und Idee
  • Der Blick hinter die Kulissen: gutes Storytelling, wie entstehen die Produkte, wie genau sehen die Arbeitsprozesse aus
  • Anwendungen und Cases: Wie werden Lösungen umgesetzt, worin liegt der Mehrwert für den Kunden
  • Fachwissen und Ratgeber: Tipps zu aktuellen Themen, Hilfestellung bei typischen Herausforderungen
  • Zahlen und Daten: Auswertung eigener Zahlen, Evaluation von Trends
  • Meinungen und Analysen: Reality Checks, wo geht die Entwicklung hin
  • Umfragen und Studien: Entwicklungen, Einschätzungen, Kundenwünsche
  • Aktuelle Aufhänger: Jahrestage, Jahreszeiten, Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Unterhaltung: lustige und skurrile Geschichten

Wichtige technische Aspekte:

  • Nur für wenige Keywords (zwei bis drei) je Seite optimieren
  • Zu Beginn sollten Uunternehmen ein Portfolio aus Keywords erstellen, die für das jeweilige Haus geeignet sind
  • Daraufhin können die Keyword zum Beispiel bei Google Adwords geprüft werden
  • Zudem ist zu beachten, dass seit dem neuen Google Update mobile Webseiten als zusätzliches Ranking-Kriterium herangezogen werden
  • Videos und Blogs auf Webseite integrieren, damit User länger auf der Seite verweilen
  • Versuchen möglichst viele Backlinks zum Beispiel von Redaktionen zu erhalten
  • Auch interne Verlinkungen vornehmen

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Telekom will zum „Cloud-Leader“ in Europa werden

17.06.2015, 9:22

Ehrgeizige Wachstumsziele

In nur drei Jahren will die Deutsche Telekom ihren Umsatz mit Cloud-Diensten für Firmen von derzeit einer Milliarde Euro verdoppeln. Als neuen Technologie-Partner hat sie sich für Huawei entschieden.

Telekom will zum

(Quelle: Shutterstock/rangizzz)

Die Deutsche Telekom möchte zum führenden Telekommunikationsanbieter für Unternehmen in Europa werden. Eine der wichtigsten Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen, ist der Ausbau des Cloud-Geschäfts mit Geschäftskunden. Momentan erwirtschaftet die Telekom in diesem Bereich nach eigenen Angaben jährlich eine Milliarde Euro Umsatz. Bis 2018 will sie diese Zahl nun verdoppeln.

„Wir wollen mit der Telekom bei Cloud-Plattformen jährlich um mehr als 20 Prozent wachsen und zum führenden Anbieter für Unternehmen in Europa werden“, sagte Ferri Abolhassan, Geschäftsführer IT-Division bei T Systems.


Ferri Abolhassan, Geschäftsführer IT-Division bei T Systems:

(Quelle: T-Systems)

Bereits im vergangenen Jahr sei der Umsatz mit Private-Cloud-Dienstleistungen, also abgeschlossenen Cloud-Lösungen für einen eingegrenzten Benutzerbereich, zweistellig gewachsen.

In Zukunft wollen Telekom und T-Systems aber auch verstärkt im Markt für Public-Cloud-Lösungen aktiv werden und „Google und Amazon stärker Paroli bieten“. Alle Geschäftsbereiche sollen dazu ihre Aktivitäten im Cloud-Bereich „konzernübergreifend intensivieren“.

Neue Partnerschaft mit Huawei

Als neuen Technologie-Partner hat sich die Telekom für Huawei entschieden. Der chinesische Hersteller soll nicht nur Hardware, sondern auch „Lösungskompetenz“ für Cloud-Dienste beisteuern. Von der Telekom komme „Cloud-Management mit bester Verfügbarkeit über das beste Netz“, so Abolhassen selbstbewusst.

„Damit sichern wir unseren Kunden das beste Verhältnis aus Preis, Service und Qualität für die Transformation ihrer IT in die Cloud.“ Gerade Qualitätsmerkmale wie Ausfallsicherheit seien für Unternehmenskunden wichtiger als ein günstiger Preis.

Die EU plant indes eine „Initiative für eine europäische Cloud“ . Sie soll einheitliche Regelungen für Cloud-Angebote bringen. Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern soll erleichtert werden.

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Apple sucht Redakteure für Apple News

17.06.2015, 8:13

Content-Produktion

Ein Bestandteil des neuen iOS 9 ist die Flipboard-Kopie Apple News. Mit der Anwendung will Apple selbst Content-Produzent werden. Dazu sucht der Konzern in den USA nun Journalisten.

Auf dem WWDC präsentierte Apple das neue iOS 9

(Quelle: Apple.com)

Wer eine Stellenanzeige von Apple liest, rechnet vermutlich nicht mit diesem Angebot: Der Konzern sucht in den USA Journalisten und Redakteure mit mindestens fünf Jahren Newsroom-Erfahrung. Sie sollen künftig Inhalte für Apples Flipboard-Klon Apple News liefern, berichtet 9to5mac.com.

Die personalisierte Anwendung soll eines der Highlight-Bestandteile des neuen iOS 9 sein, das auf der WWDC präsentiert wurde. Sie ermöglicht es Usern, individuelle Themengebiete, Publisher und Blogs auszuwählen und zusammenzustellen. Mit ihr will der Konzern nicht mehr nur Plattform-Anbieter sein, sondern auch selbst Inhalte gestalten. Die künftigen Apple-Redakteure sollen daneben aber auch kuratierende Aufgaben haben und Eilmeldungen, globale und lokale News zusammenzustellen und an die Nutzer von Apple News weiterleiten. Auch Newsletter sollen geplant sein sowie „exklusive“ Geschichten, die die Algorithmen nicht erfassen.

Das neue iOS 9 für iPhone, iPad und iPod touch soll in diesem Herbst starten und vor allem mit verbesserten Features und höherer Intelligenz des Sprach-Assistenten Siri punkten. Neue Multitasking-Funktionen, die speziell für das iPad entwickelt wurden, ermöglichen es zudem, mit zwei Anwendungen gleichzeitig zu arbeiten.

Zudem macht das neue Betriebssystem iOS 9 mit Hilfe von „Content Blocking Safari Extensions“ das Blocken von Werbung im Safari-Browser auf iPhones und iPads möglich.

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Über die Hälfte aller Cyber-Angriffe kommt von Insidern

17.06.2015, 7:30

Enemy inside

Nicht Hacker aus China oder Russland sind die größte Sicherheitsgefahr für Unternehmen. Laut einer IBM-Studie stammt mehr als die Hälfte der Cyber-Angriffe aus den eigenen Reihen.

Über die Hälfte aller Cyber-Angriffe kommt von Insidern

(Quelle: Shutterstock/gualtiero boffi)

Gefahr für die IT-Sicherheit von Unternehmen: Die Nachrichten sind voller Meldungen über mehr oder weniger erfolgreiche Hacker-Angriffe auf Unternehmen und Behörden. Schnell entsteht dadurch der Eindruck, dass eine Gefahr vor allem von außen droht. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

„Wir sprechen viel darüber, dass Cyberattacken das Werk anonymer Profihacker sind, die mit ihrem Laptop fernab in irgendwelchen dunklen Ecken sitzen und auf eine Gelegenheit warten“, sagt der IBM-Sicherheitsexperte Gerd Rademann. „Was jedoch kaum wahrgenommen wird: Über die Hälfte der Angriffe kommen aus den eigenen Reihen oder von Dritten mit Systemzugriff – also von Insidern.“


Cyber-Gefahr: Nur 45 Prozent der Angriffe auf Unternehmen kommen von externen Hackern.

(Quelle: IBM)

Wie IBM im Cyber Security Intelligence Index 2015 (PDF) schreibt, finden sich unter den Angreifern sehr häufig ehemalige Angestellte, Dienstleister mit Systemzugriff oder arglose Mitarbeiter, die Opfer von Cyber-Kriminellen geworden sind. Mehr als die Hälfte der Angriffe ließen sich auf diese drei Gruppen zurückführen.
Ein Viertel der Attacken gehe auf Anwenderfehler zurück, wenn ein Mitarbeiter etwa auf einen Link in einer Spam-Mail klickt oder ein Attachment ausführt, dass einen Schädling enthält. Mittlerweile seien vier Prozent aller Spam-Nachrichten mit einem Virus verseucht. Vor zwei Jahren war es nur ein Prozent des Spams, schreibt IBM in der Security-Studie.

Fast jedes zweite der wichtigsten Unternehmen in Europa muss inzwischen mit gezielten Spear-Phishing-Attacken rechnen, weil persönliche Daten ihrer Mitarbeiter frei im Internet zu finden sind.

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Facebook bringt Foto-App „Moments“

16.06.2015, 14:56

Mit Gesichtserkennung

Dank Handykameras wird mehr fotografiert denn je zuvor. Facebook will den Nutzern nun den Austausch von Fotos erleichtern: Die App „Moments“ nutzt Gesichtserkennungstechnologie zum einfacheren Teilen.

Privates Foto-Teilen leicht gemacht: Facebook Moments

(Quelle: Facebook.com)

Kein separates Verschicken von Privatfotos an Freunde mehr: Facebook bringt die App „Moments“, mit deren Hilfe Nutzer ihre Fotos mit Freunden, die ebenfalls im Bild verewigt sind, teilen können. Möglich macht es eine Gesichtserkennungstechnologie, die die Facebook-Freunde in den Bildern erkennt.

Damit die Fotos auch privat bleiben, werden sie in einem separaten Album gespeichert, zu dem die in den Fotos automatisch markierten Facebook-Freunde Zugang haben. Dementsprechend können auch die markierten Freunde ihre eigenen Fotos in das Album hinzufügen. Dazu gehören auch solche Bilder, die keine Menschen enthalten.
Moments wurde zunächst in den USA freigegeben und ist für Android- und iOS-Nutzer erhältlich. Weitere Ländern sollen in Zukunft ebenfalls in den Genuss der App kommen, so Facebook in einem Beitrag in seinem Newsroom-Blog.

Facebooks Gesichtserkennungstechnologie beruht übrigens auf der Software von DeepFace, die eine angebliche Trefferquote von 97 Prozent hat.

Zudem bringt Facebook aktuell einen neuen Parameter, der bestimmt, was im User-Nachrichten-Feed angezeigt wird: die Zeit, die die Nutzer mit dem Lesen eines Beitrags verbringen.

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German Startups Group geht an die Börse

16.06.2015, 13:30

Frankfurter Wertpapierbörse

Die German Startups Group, Beteiligungsgesellschaft für Jungunternehmen, bereitet sich auf den Börsengang vor. Im Portfolio der Berliner sind unter anderem Delivery Hero, Mister Spex und SoundCloud.

CEO Christoph Gerlinger plant den IPO der German Startups Group (v. li.)

(Quelle: German Startups Group)

Die German Startups Group bereitet ihren IPO bei der Frankfurter Wertpapierbörse vor. Der angestrebte Emissionserlös der Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin soll innerhalb der nächsten zwei Jahre insbesondere für den Erwerb von Anteilen an Start-ups verwendet werden.

Drei Jahre nach Gründung gehört die German Startups Group mit insgesamt rund 40 Beteiligungen an operativ tätigen Unternehmen zu den aktivsten Risikokapitalgebern in Deutschland. Sie beteiligt sich über Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen, insbesondere durch die Bereitstellung von Venture Capital, an Start-ups vor allem im deutschsprachigen Raum.
Zum Portfolio zählen beispielsweise in der Growth Stage Delivery Hero, MisterSpex oder SoundCloud, in der Early Stage Book-a-Tiger, Junique oder TV Smiles sowie in der Seed Stage CRX Markets, Remerge, Scalable Capital oder WunderCar. Das Unternehmen konnte bereits zwei Exits verzeichnen: den Verkauf der Anteile an dem AdTech-Unternehmen Fyber und am Online-Shop Amorelie.

CEO Christoph Gerlinger sieht das Unternehmen gut positioniert: „Neben Kapital können wir unsere Portfoliounternehmen unter anderem bei der Strategieentwicklung, im Hinblick auf Finanzierungsrunden, Restrukturierungsnotwendigkeiten, M&A-Transaktionen oder dem Unternehmensverkauf einschließlich einem möglichen Börsengang unterstützen“.

Zuletzt gab es auch für Delivery Hero neues Kapital: 110 Millionen US-Dollar erhält der Online-Lebensmittel-Lieferdienst im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde von zwei US-Investoren, die namentlich nicht bekannt sind. Die Bewertung des Start-ups steigt damit auf 3,1 Milliarden US-Dollar.

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