Deutschlands IT-Nachwuchs will zu Google

08.05.2013, 15:11

Deutschlands IT-Absolventen wollen am liebsten bei Google anfangen: Der Konzern führt die Liste der Wunscharbeitgeber an. Das Ranking ist das Ergebnis der Absolventenumfrage Trendence Graduate Barometer.

(Foto: Fotolia.de/Kadmy)

Wie schon 2012 steht Google auch in diesem Jahr wieder ganz oben auf der Liste der Wunscharbeitgeber deutscher IT-Absolventen. Fast ein Viertel der Befragten würde gerne bei dem US-Konzern anfangen. An zweiter Stelle folgt der Softwarehersteller SAP – hier will immerhin noch jeder Zehnte arbeiten. Den dritten Platz belegt Microsoft mit 9,7 Prozent, gefolgt von BMW (8,8 Prozent) und Apple (8,1 Prozent). Das zeigt das Trendence Graduate Barometer, eine Studie, für die von September 2012 bis Februar 2013 mehr als 6.600 IT-Absolventen an 79 deutschen Hochschulen befragt wurden.


Wo Deutschlands IT-Nachwuchs arbeiten will

Die Umfrage zeigt auch, dass Deutschlands IT-Nachwuchs viel Wert auf Freiheit und eine ausgewogene Work-Life-Balance legen: 57 Prozent aller befragten Absolventen möchten gerne von zuhause aus arbeiten. Von ihrem Chef erwarten sich 80 Prozent der ITler Fachkompetenz und die Fähigkeit, seine Mitarbeiter zu motivieren. Flache Hierarchien sind hingegen nur 29 Prozent der Befragten wichtig.

Auch Amazon befindet sich noch unter den Top Ten der beliebtesten Arbeitgeber und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um zwei Plätze verbessern. Die Befragung fand allerdings statt, bevor das Online-Versandhaus wegen der schlechten Behandlung von Saisonarbeitern Negativschlagzeilen macht.

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Studie zu Content Marketing

08.05.2013, 14:30

Content Marketing wird in Zukunft an Bedeutung für die Marketingstrategie gewinnen, darin sind sich Marketingexperten einig. Ein Großteil will deshalb dafür künftig zusätzliches Budget freimachen. Eine große Herausforderung sehen sie allerdings darin, ständig neue Inhalte zu finden.

(Foto: photocase/pe4yvqmcurdc dwmd)

Mehr als 90 Prozent der in einer Studie befragten Marketingexperten glauben, dass Content Marketing in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage  des Marktforschungsunternehmens Facit Research unter 60 Experten und Entscheidern. Mehr als die Hälfte, nämlich 64 Prozent, planen daher, Budget dafür freizumachen und nicht aus anderen Kanälen zu entnehmen.

Gefragt wurde zunächst, was die Teilnehmer unter dem Begriff "Content Marketing" verstehen. Daraus ergab sich die Definition: "Zielgruppenspezifische Ansprache via On- und Offline-Medien durch qualitative hochwertige und kreative Inhalte." Über die Hälfte der Befragten gab an, bereits über eine Content-Marketing-Strategie zu verfügen, 37 Prozent planen, eine solche einzuführen. Die Marketing-Entscheider erhoffen sich davon vor allem Markenetablierung und Umsatzsteigerung.

Im Durchschnitt planen die Experten, im Jahr 2013 knapp 126.000 Euro für Content Marketing auszugeben. Ein knappes Drittel sieht einen Ausbau des Budgets auf 200.000 bis 500.000 Euro vor. Knapp zehn Prozent planen sogar einen Ausbau auf mehr als 500.000 Euro. Die 55 Unternehmen, die bereits eine Content-Marketing-Strategie entwickelt haben oder planen, wollen ihr Budget dafür im Durchschnitt auf 266.190 Euro in den nächsten fünf Jahren erhöhen – das entspricht einer verdoppelung.

Als relevante und bereits stark genutzte Medien für das Inhalte-Marketing nannten die Marketingentscheider die eigene Website, Newsletter und soziale Medien wie Twitter oder Facebook. Als weniger wichtig betrachten sie Video-Blogs oder Podcasts. Die größte Herausforderung sehen die Befragten darin, stets neue und wechselnde aktuelle Inhalte zu finden, die zur Marke und zur Zielgruppe passen. Auch angemessene Entscheidungsstrukturen, mangelnde Zeit oder die Schwierigkeit geeignete Personen mit journalistischer Expertise zu finden, werden als Hürden genannt.

Für die Studie wurden 60 Experten aus dem Bereich Marketing im Februar 2013 online befragt. Dabei handelte es sich um Geschäftsführer, Marketingmanager, Vertriebsleiter, Vertriebsmanager und Marketingleiter.

Die Gleichung "Content is King" ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Wie Content darüber hinaus zum "King Kong" wird, erklärte Curt Simon Harlinghausen von AKOM360 auf der SMX in München – und stellte seine zehn Thesen zur Zukunft von Social Media vor.

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Potential des Facebook Social Graph

08.05.2013, 13:58

Facebook könnte mit seiner neuen Suche im Social Graph langfristig in den allgemeinen Suchmarkt einsteigen und damit in Konkurrenz zu Google treten. Welcher Markt bedient werden könnte, wie der Social Graph funktioniert und welche Potentiale die Graph Search-Funktion bietet, erklärt die Beratungsgesellschaft Mücke, Sturm & Company.

(Screenshot – Facebook)

Durch die sogenannte Graph Search bietet Facebook völlig neue Möglichkeiten im Werbebereich. Mittlerweile zählt das soziale Netzwerk bereits über eine Milliarde Nutzer weltweit und kann damit eine enorme Reichweite vorweisen. Mit einer transaktionalen Suche könnte Facebook dabei in Konkurrenz zu allen E-Commerce Websites treten. Die Beratungsgesellschaft Mücke, Sturm & Company hat die Potentiale untersucht und hält einen jährlichen Umsatz von 8,3 Milliarden Euro durch transaktionale Suchanfragen für möglich. Drei Märkte haben dabei besonders viel Potential:

Bildersuche:

Durch eine Bildersuche wie z.B. bei Pinterest könnte der Markt für Produktsuchen für bereits bestehende Online-Shops erweitert werden. Durch die Einführung des bereits häufig diskutierten Buy-Buttons könnte auch eine direkte Erschließung des Marktes für den E-Commerce möglich sein.

Empfehlungsdienst:

Der Vorteil von Facebook ist, dass Empfehlungen auf soziale Nutzergruppen eingeschränkt werden können (wie z.B. Freundeskreis, Singles, etc.). Dadurch wäre ein solcher Dienst nicht nur für die Nutzer selbst, sondern auch für den Werbemarkt interessant, dem dadurch eine völlig neue Art des Targeting ermöglicht wird.

Online-Dating:

Der Partnervermittlungsmarkt im Netz umfasst allein in Deutschland knapp sieben Millionen Mitglieder und setzt dabei ca. 200 Millionen Euro um. Durch Graph Search könnte dieser Markt gefährdet werden – vor allem durch den kostenlosen Zugang. Der Graph Search macht sich dabei das Wissen anderer Mitglieder zu Nutze und kann auch Inhalte der User durchsuchen. So können zu einem angegebenen Stichwort etwa Status-Nachrichten, Likes, Fotos etc. abgefragt werden, ohne dabei die Privatsphäre-Einstellungen zu ignorieren.

Die neue Suche des sozialen Netzwerks Facebook erfordert ein Umdenken im Bereich SEO, denn die bekannten Methoden zur Unternehmensplatzierung bei Suchmaschinen wie etwa Google werden womöglich nicht bei der Graph Search funktionieren. Tips zur SEO für die neue Facebook-Suche gibt Ben Moehlenhoff von eprofessional.

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Kartellamt prüft Vertriebsregeln von Adidas

08.05.2013, 13:19

Behindert der deutsche Sportartikelhersteller Adidas mit seinen Vertriebsbestimmungen den E-Commerce? Dieser Frage geht das Bundeskartellamt nach. Auch gegen weitere Hersteller wird ermittelt.

(Foto: iStockphoto/makenoodle)

Das Bundeskartellamt ermittelt gegen Adidas: Seit Dienstag befragt die Behörde knapp 3.000 Einzelhändler, die Artikel des Sportartikelherstellers in ihren Läden und Online-Shops verkaufen. Das berichtet das Handelsblatt. Damit geht das Amt dem Verdacht nach, das Unternehmen könnte durch seine Vertriebsbestimmungen und Verkaufsbeschränkungen den Internet-Handel behindern.

Der Sportartikelriese untersagt gewerblichen Händlern seit vergangenem Sommer, seine Produkte auf Online-Marktplätzen wie eBay oder Amazon zu verkaufen. Adidas’ Begründung: Die Artikel sollten stets optimal präsentiert werden. Das Unternehmen überwache die Einhaltung der Bedingungen sehr genau und behalte sich bei Nichteinhaltung auch ernsthafte Konsequenzen vor, so ein Sprecher. An der Rechtmäßigkeit und Durchsetzbarkeit der Vorgaben gebe es keine Zweifel.

Der deutsche Konzern ist nicht der der einzige, der ins Visier der Wettbewerbshüter geraten ist: Auch gegen die Konkurrenten Asics und Nike wurden bereits Verfahren eingeleitet.

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Autohändler entdecken Social Media

08.05.2013, 12:42

Unternehmen kommen bei ihren Marketingaktivitäten an sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei. Das erkennen inzwischen auch immer mehr Autohändler. Allerdings haben sie noch erheblichen Nachholbedarf.

(Foto: Fotolia.com/Charles Taylor)

Nur 33 Prozent der deutschen Autohändler haben im Jahr 2012 soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das aber schon eine deutliche Steigerung: 2011 hatten nämlich nur 17,9 Prozent der Autohändler einen eigenen Social-Media-Auftritt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Händlerbefragung der Plus Marktforschung im Auftrag von Autoscout24.

Am beliebtesten ist auch bei den Autohändlern das Social-Media-Flaggschiff Facebook. Fast alle, nämlich 98 Prozent der Befragten, die soziale Netzwerke nutzen, sind demnach dort vertreten. Zweitbeliebteste Plattform ist Twitter (14,5 Prozent), gefolgt von Xing (12,1 Prozent), Youtube (10,9 Prozent) und Google+ (10,3 Prozent).  Vier von fünf in Netzwerken akive Händler verwenden soziale Netzwerke für die allgemeine Darstellung ihres Unternehmens. Fast drei Viertel informieren über eigene Veranstaltungen. Das trifft vor allem auf Markenhändler zu (84,7 Prozent), bei den freien Händlern ist es nur knapp die Hälfte.

Soziale Netzwerke werden wichtiger für die Verkaufsanbahnung

Bei den freien Autohändlern spielt der Verkauf über Social Media dagegen eine größere Rolle (68,1 Prozent) als für Markenhändler (61 Prozent). Der Studie zufolge werden vor allem Gebrauchtwägen über soziale Netzwerke angeboten: Das gaben 80,2 der Social-Media-affinen Händler an. Neufahrzeuge präsentiert dagegen nur gut die Hälfte der entsprechenden Händler. Insgesamt ist die Bedeutung von Social Media für den Autoverkauf gestiegen. Demnach spielte 2012 für 51,5 Prozent die Verkaufsanbahnung über Soziale Netzwerke eine Rolle – 2011 lag die Quote erst bei 44,7 Prozent.

Vier von zehn aktiven Händlern stellen zudem mithilfe von Facebook und Co ihre Werkstattleistungen dar, 30,9 Prozent verwenden Soziale Netzwerke für Gewinnspiele und 21,1 Prozent suchen damit Personal. Ein Drittel der Händler ist mit seinen Social-Media-Aktivitäten zufrieden, 58,2 Prozent kommen zu einer neutralen Bewertung.

Während viele Händler beim Thema Social Media noch hinterherhinken, ist für den Großteil eine klassische Website zumindest Standard. 2012 hatten immerhin 84,2 Prozent der Umfrageteilnehmer einen eigenen Onlineauftritt, was einem Zuwachs von 1,9 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für die Studie wurden Ende 2012 251 markengebundene und 249 freie Händler in Deutschland befragt.

Seit vergangenem Jahr bietet Autoscout24 auf seinem Webportal auch ein Vergleichsportal für Kfz-Werkstätten an. Anlässlich der Ausweitung des Dienstes diskutierte Autoscout24-Geschäftsführer Andre Stark mit Branchenvertretern, über die Frage ob Vergleichsportale zu einem Preiskrieg oder Qualitätssprung führen.

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Das Web als Wahlkampfhelfer

08.05.2013, 11:34

Rund 60 Prozent aller Bundesbürger informieren sich online über Politik, für fast 40 Prozent ist das Internet sogar wahlentscheidend. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Bei den 18- bis 29-Jährigen nutzen demnach bereits 55 Prozent die sozialen Medien, um online über die Politik zu diskutieren.

(Foto: Bundestag.de)

Am 22. September 2013 findet die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag statt. Entscheidenden Einfluss auf den Ausgang wird der Einsatz des Internets durch die politischen Parteien haben – sagen zumindest 37 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland. Unter den 18- bis 29-Jährigen ist mit 48 Prozent sogar fast die Hälfte dieser Meinung, ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom.

Insbesondere die sozialen Medien sollen in diesem Jahr eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen. "Das Internet wird den Wahlkampf bestimmen wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik", prognostiziert Bitkom-Präsident Dieter Kempf. "Die Online-Kampagnen könnten für die Parteien zum Zünglein an der Waage werden, um die entscheidenden Stimmen zu erringen". Laut Umfrage informieren sich 60 Prozent der Bundesbürger über politische Themen im Web. Im Jahr der letzten Bundestagswahl 2009 waren es erst 45 Prozent. Unter den 18- bis 29-Jährigen recherchieren aktuell 80 Prozent im Internet über politische Themen, bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 75 Prozent.

Hohe Beteiligung im Netz

Besonders beliebt als Informationsquelle für politische Inhalte sind demnach vor allem die Webseiten der klassischen Medien: 84 setzen auf die Nachrichtenseiten von Spiegel, FAZ, Welt oder n-tv. Bereits mehr als ein Drittel (35 Prozent) informiert sich in sozialen Netzwerken über Politik, unter den 18- bis 29-Jährigen mit 55 Prozent sogar mehr als die Hälfte. Webseiten von Ministerien oder Behörden nutzen  28 Prozent der Politikbegeisterten und 25 Prozent die Internetpräsenzen der politischen Parteien; 16 Prozent surfen auf politischen Blogs und immerhin zwölf Prozent auf den Webseiten einzelner Politiker.

Die oft bemängelte geringe Wahlbeteiligung scheint nicht für das Netz zu gelten: Ein Drittel (32 Prozent) der Bundesbürger konsumiert nicht nur politische Inhalte, sondern nimmt aktiv am Wahlkampf im Internet teil. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 63 Prozent. "Grund für die hohe Aktivität der Jüngeren ist die breite Nutzung sozialer Netzwerke, die das Erstellen, Kommentieren und Teilen politischer Inhalte dramatisch vereinfachen", sagte Kempf. So "liken" oder teilen 42 Prozent der Jüngeren politische Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder Xing. In der Gesamtbevölkerung sind es dagegen nur 15 Prozent. Ein Viertel (24 Prozent) der Bundesbürger gab dazu an, sich bereits an einer E-Petition oder Online-Petition beteiligt zuhaben. Das entspricht rund 16 Millionen Personen. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es 38 Prozent. Aggregiert man die unterschiedlichen Beteiligungsformen, sind 45 Prozent der Bundesbürger im Web politisch aktiv geworden, unter den Jüngeren sogar 58 Prozent.

Merkel, Steinbrück und Brüderle und die sozialen Netzwerke

Dass die Politik und das Internet schon lange keine Berührungsängste mehr haben, zeigt auch eine Analyse der Online-Plattform Pluragraph für den Bitkom. Demnach verfügen aktuell 86 Prozent aller 620 Bundestagsabgeordneten über ein Profil in mindestens einem sozialen Netzwerk. Drei Viertel (76 Prozent) sind bei Facebook vertreten, 50 Prozent bei Twitter, 41 Prozent bei Youtube und 25 Prozent bei Xing. Im Ranking der Spitzenkandidaten liegt Kanzlerin Angela Merkel mit rund 246.000 Unterstützern in den verschiedenen Netzwerken vorne. Peer Steinbrück kommt derzeit auf rund 43.000 Unterstützer, Jürgen Trittin auf rund 33.000 und Gregor Gysi auf 20.000. FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle erreicht in sozialen Netzwerken rund 3.200 Personen.

Die wichtigsten Themen

Die wichtigsten netzpolitischen Themen sind laut Umfrage der Datenschutz und die IT-Sicherheit. 96 Prozent der Bürger sagen, dass sich die neue Bundesregierung stärker als bisher um den Datenschutz kümmern sollte, 95 Prozent nennen die Bekämpfung der Internetkriminalität. 84 Prozent meinen, die Vermittlung von Internetkompetenz bei Kindern und Jugendlichen sollte Priorität haben. 79 Prozent der Bürger fordern eine Reform des Urheberrechts und 76 Prozent die Sicherung der Netzneutralität. Interessant ist auch: Aktuell halten mit 54 Prozent mehr als die Hälfte der Bürger keine Partei für kompetent bei Internet-Themen.

Wie die neuen Medien den Wahlkampf von US-Präsident Barack Obama beeinflussten, erklärte sein Technikchef Harper Reed auf den Next13.

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Weltweites Shoppingverhalten zum Muttertag und Vatertag

08.05.2013, 11:23

Anlässlich des morgigen Vatertages hat Rakuten das weltweite Shoppingverhalten zum Muttertag und Vatertag ermittelt. Die Ergebnisse zeigen: Mütter und Väter werden je nach Land sehr unterschiedlich beschenkt. Brasilianische Kinder etwa geben für ihre Mütter fünfmal mehr aus als Deutsche.

(Foto: istockphoto/MarsBars)

Mutter- und Vatertag sind auch im Kalender von Shopbetreibern zwei wichtige Termine. In Brasilien und den USA ist der Muttertag nach Weihnachten sogar der zweitwichtigste Anlass für Geschenke. Weltweit gibt es große Unterschiede, wie das E-Commerce-Unternehmen Rakuten ermittelt hat. Eine Gemeinsamkeit gibt es jedoch auch: Verbraucher geben im Durchschnitt bis zu 75 Prozent mehr Geld für ihre Mütter aus als für ihre Väter.

Je nach Land dürfen sich die Mütter und Väter dieser Welt über sehr unterschiedliche Geschenke freuen:

 

  • Die Brasilianer geben am meisten für Muttertagsgeschenke aus: Rund 130 Euro fließen hier im Durchschnitt –- mehr als fünfmal so viel wie in Deutschland (25 Euro).
  • Klischee mit wahrem Kern: Ein häufiges Geschenk für Väter in Deutschland sind Bierkrüge mit eingraviertem Namen.
  • Fast die Hälfte, nämlich 46 Prozent der Briten senden ihren Müttern eine SMS oder eine Facebook-Nachricht statt einer Karte aus Papier. Dennoch werden in England zum Muttertag etwa 30 Millionen Karten verschickt – zum Vatertag dagegen nur sieben Millionen.
  • Drei Viertel der Söhne in Österreich vertrauen auf ihre handwerklichen Fähigkeiten und versuchen, das Geschenk für den Muttertag selbst zu basteln – bei den Töchtern plant das nur die Hälfte.
  • Frankreich ist eines der wenigen Länder, indem für Väter genauso viel ausgegeben wird, wie für Mütter.
  • In Japan bekommen Mütter traditionell eine rote Nelke.

"Mutter- und Vatertag sind wichtige saisonale Termine im Shopping-Kalender – egal ob online oder stationär", so Beate Rank, CEO von Rakuten Deutschland. "Deshalb und natürlich auch aufgrund der generell rasant steigenden E-Commerce-Umsätze sollten Händler die Gelegenheit nutzen und sich auf diese Tage entsprechend vorbereiten. Um bestmöglich von der Nachfrage zu profitieren, sollten sie beispielsweise via E-Mail oder auf speziell eingerichteten Event-Seiten Geschenkideen präsentieren. Zudem helfen kurze Lieferzeiten, um auch die Einkäufe der Last-Minute-Shopper mitzunehmen."


Muttertag vs. Vatertag

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Staples nimmt 3D-Drucker ins Sortiment auf

08.05.2013, 10:16

Trotz der stetig größer werdenden Beliebtheit von 3D-Druckern sind sie durch ihren hohen Preis und die Kauf-Plattformen noch eher ein Nischenprodukt für Hobbyisten und professionelle Designer. Dies will die Bürobedarfskette Staples ändern und bietet als erster größer US-Händler 3D-Drucker selbst an. Das erste verfügbare Gerät ist der „Cube“ von 3D Systems.

(Foto: 3D Systems)

Im Gegensatz zu den meisten anderen 3D-Druckern ist der „Cube“ am meisten zugänglich für Konsumenten, denn es kommt fertig aufgebaut daher, nimmt wenig Platz ein und lässt sich einfach auf Mac oder Windows-Computern einrichten. Mit dem Gerät ist es möglich, Erzeugnisse mit Maßen von bis zu 14 x 14 x 14 cm in 16 verschiedenen Farben zu drucken. Nutzer haben zusätzlich die Wahl aus 25 kostenlosen Druck-Templates und können weitere Designs online erwerben oder mit der mitgelieferten Software selbst erstellen.

Staples Vorhaben könnte die 3D-Drucker einen Schritt näher in den Consumer-Bereich bewegen. Neben dem 3D-Drucker-Angebot plant das Unternehmen den Start eines 3D-Druck-Dienstes, bei dem Papier als Material verwendet wird. Ob Staples mit dem Angebot erfolg haben wird, steht noch offen – es zeigt jedoch, dass 3D-Druck in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.

Für knapp 1.300 US-Dollar (umgerechnet ca. 1.000 Euro) kann der Cube bereits über den Online-Store bestellt werden – Zubehör sowie Druck-Patronen sind ebenfalls im Angebot. In den lokalen Geschäften sollen die 3D-Drucker ab Juni in limitierter Stückzahl erhältlich sein.

(Quelle: 3D Systems)

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DHL führt für Pakete Rücksendeentgelt ein

08.05.2013, 10:05

Ein Kunde verweigert die Annahme eines Paketes? Es wird nicht in der Post-Filiale abgeholt und kommt zurück? Ab 1. Juli 2013 wird das für gewerbliche Kunden der Deutsche-Post-Tochter DHL teuer.

(Foto: DHL)

Ab 1. Juli 2013 verlangt die Deutsche Post DHL von ihren gewerblichen Kunden für jede Sendung, die unverschuldet vom Empfänger zurückkommt, ein Rücksendeentgelt von vier Euro. Die Gebühr wird fällig, wenn zum Beispiel der Empfänger die Annahme verweigert, wenn die Lagerfrist in der Postfiliale oder in der Packstation überschritten wird oder wenn eine falsche, unzustellbare Adresse verwendet wird.

Bei der Zustellbarkeit komme die DHL ihren Kunden entgegen, erläutert Pressesprecherin Dunja Kuhlmann: "Landet eine Sendung als unzustellbar in der Zustellbasis, führen wir erst eine Adressprüfung durch und versuchen eine erneute Zustellung." Erst wenn der zweite Versuch ebenfalls scheitert, geht das Paket gebührenpflichtig zurück. Angaben über die Menge der zurückgesendeten Pakete und Päckchen verweigert die DHL "aus Wettbewerbsgründen."

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Yahoo mit Microsoft-Kooperation unzufrieden

08.05.2013, 9:21

Die große Liebe ist aus der Vernunftehe zwischen Microsoft und Yahoo nicht geworden. Die beiden Unternehmen hatten sich 2010 in Sachen Suchwortvermarktung zusammen getan. Doch jetzt möchte Yahoo am liebsten aus dem Deal aussteigen.

(Foto: istockphoto.com/DSGpro)

Der "Bund fürs Searchmarketing" zwischen Yahoo und Microsofts Suchmaschine Bing läuft zehn Jahre. Als er 2009 geschlossen wurde, war von jährlichen Mehreinnahmen von 500 Millionen US-Dollar für Yahoo die Rede. Das Gegenteil ist eingetreten: Der Umsatz pro Suchanfrage liegt unter dem, den der Internetkonzern vor der Zusammenarbeit erwirtschaftete, als er Suche und Suchwortvermarktung in Eigenregie betrieb. Deshalb möchte CEO Marissa Mayer den Vetrag auflösen: Seit sie die Geschäftsführung im vergangenen Sommer übernommen hat, sucht sie nach Möglichkeiten, die Verbindung zu lösen. Das berichtet das Wall Street Journal.

Microsoft hat jetzt seine Umsatzgarantie verlängert – allerdings nur für den US-amerikanischen Markt. Der Software-Konzern hatte Yahoo einen bestimmten Betrag pro Suchanfrage versprochen, um Umsatzausfälle wegen Anfangsschwierigkeiten zu überbrücken.

Rechtsexperten glauben jedoch nicht, dass Yahoo noch vor Ablauf von mindestens der Hälfte der ursprünglich vereinbarten Laufzeit aus dem Vertrag aussteigen kann. Eine vorzeitige Beendigung der Kooperation ist nur möglich, wenn derUmsatz pro Suchanfrage unter ein bestimmtes Niveausinkt. Dies ist bislang nicht der Fall.

Die 2010 in Kraft getretene Partnerschaft sieht vor, dass Microsoft seine Suchmaschine Bing auf allen Yahoo-Seiten einbindet und die technische Plattform für die Vermarktung stellt. Yahoo übernimmt den Vertrieb der Textanzeigen und beteiligt den Softwarekonzern mit zwölf Prozent am Suchumsatz auf seinen Seiten. Ziel des Deals war es, gemeinsam dem übermächtigen Suchmaschinen-Platzhirsch Google etwas entgegen zu setzen. Eine Zusammenarbeit von Google und Yahoo war 2008 an den Kartellbehörden gescheitert.

Im vergangenen Jahr hatte Google dennoch sein Interesse bekundet, Yahoo seine Technologie Websuche und Suchwortvermarktung zur Verfügung zu stellen – und das zu besseren Konditionen.

Im ersten Quartal 2013 hat Yahoo 425 Millionen US-Dollar Umsatz mit der Suchwortvermarktung gemacht, zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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