Acht Tipps fürs Content Marketing

10.07.2014, 15:16

Mit Inhalten gewinnt man Kunden. Doch wie spricht man die Zielgruppe im Netz an? Acht Tipps für ein erfolgreiches Content Marketing.

Die Experten von SoQuero erklären, wie man beim Content Marketing von der Basis an vorgehen sollte:
Formulieren Sie Ihre Unternehmens- und Content-Marketing-Ziele klar und eindeutig. Wollen Sie zum Beispiel die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen, Interesse wecken, Ihre Conversion optimieren oder Kunden binden?

Sie müssen genau wissen, wen Sie mit Ihrem Content erreichen möchten. Eine ausführliche Recherche zur Zielgruppe, wo sich diese aufhält und welche typischen Probleme und Fragestellungen relevant sind, ist unerlässlich.

(Quelle: Shutterstock.com/everything possible)

Konzentrieren Sie sich auf die zielgruppenrelevanten Kanäle! Berücksichtigen Sie hier auch den Kaufentscheidungsprozess – auch in Bezug auf Social Media und Suchmaschine.

Mehrwert, Mehrwert, Mehrwert – das ist der Schlüssel zum Erfolg. Egal ob Unterhaltungs-, Informations-, Bildungs-, Service- oder Social-Mehrwert, Inhalte sollten so gut sein, dass die Zielgruppe diesen gern und freiwillig liest sowie eigenständig weiterverbreitet.

Wählen Sie zum Content das passende Format. Je nach Segment der Zielgruppe, Kanal und aktueller Station entlang der Customer Journey bevorzugen Nutzer unterschiedliche Content Formate. Das sollte berücksichtigt werden.

Ihr Content muss leicht auffindbar sein. Denn selbst der beste Content ist wertlos, wenn dieser nur schwer auffindbar ist. Übrigens: Relevanter Content auf der Webseite kommt auch dem Suchmaschinenranking zu Gute.

Definieren Sie Ihre Seeding-Strategie. Überlegen Sie, wie Content am besten in den einzelnen Kanälen gestreut werden kann. Hierbei sollten sowohl die eigenen Kanäle als auch externe Kanäle bestmöglich genutzt werden.

Legen Sie Ihre KPIs und Trackingmöglichkeiten fest. Content Marketing soll einen messbaren positiven ROI liefern. Trackingmöglichkeiten wie z.B. Views, Clickraten, Verweildauer, Warenkorbwerte, Bestellungen, Konversionspfade auf der Webseite etc. sollten hier beobachtet und bewertet werden. KPIs können zum Beispiel Anzahl von Leads oder die Qualität der Konversions (Bestellvolumen, Customer-Lifetime-Value) sein.

Im nächsten Schritt sollten Sie sich informieren, wie Sie mit Content Marketing bei Google punkten.

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Expedia und Groupon reisen getrennt

10.07.2014, 13:07

Schluss mit der Zusammenarbeit: Expedia und Groupon haben ihre Kooperation zur Vermarktung von Reise-Deals aufgegeben.

(Quelle: Sonja Kroll)

Drei Jahre lang ging es gut, nun ist die Zeit der gemeinsamen Reisevermarktung vorbei. Das Schnäppchen-Portal Groupon und das Online-Reisebüro Expedia werden in Zukunft keine Reise-Deals mehr unter beider Namen verkaufen. Das bestätigte Groupon jetzt gegenüber dem Blog Geekwire. “Expedia bleibt weiterhin ein wichtiger Lieferpartner für unser schnellwachsendes Getaways-Geschäft”, so Sprecher Nicholas Halliwell. “Aber es gibt kein Co-Branding mehr.”

Beide Unternehmen haben ihre Werbekommunikation bereits umgestellt. In Mails mit Reiseangeboten erwähnt Expedia seit gestern Groupon mit keinem Wort mehr, und auch Groupon hat das Logo des Reisenabieters aus der Getaways-Seite gestrichen.

Während Groupon zu Beginn der Partnerschaft mit seiner Daily-Deals-Idee noch als heißes Start-up gehandelt wurde, ist seine Attraktivität seitdem – auch vor dem Hintergrund interner Führungskämpfe um Gründer und Ex-CEO Andrew Mason – entschieden gesunken. Gleichzeitig hat sich der Deals-Anbieter auch über sein eigenes Getaways-Sales-Team neue Partner ins Boot geholt.

Noch im Januar 2014 hatte Groupon gemeinsam mit Expedia sein Getaways-Programm auf die Vermittlung von Unterkünften erweitert. Beim Buchen von Reisen setzen Nutzer übrigens mehr und mehr auf Mobile, stellte eine Studie von Expedia fest.

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EU befragt WhatsApp-Konkurrenten

10.07.2014, 12:43

Die EU hat erste Schritte zur Überprüfung der WhatsApp-Übernahme durch Facebook eingeleitet. Dabei werden zunächst die Konkurrenten des Messaging-Dienstes zu möglichen wirtschaftlichen Folgen befragt.

Im Februar 2014 hatte Social-Media-Mogul Zuckerberg den Nachrichten-Dienst WhatsApp für 16 Milliarden US-Dollar übernommen. Gut ein halbes Jahr danach haben jetzt die Kartellwächter der Europäischen Union damit begonnen, konkrete Schritte zur Überprüfung des Deals einzuleiten. Dem formellen Prüfungsprozess gehen zunächst Befragungen von WhatsApp-Konkurrenten voraus.

Wie das Wall Street Journal berichtet, haben Vertreter der EU-Kommission dazu in den vergangenen Wochen detaillierte Fragebögen an mehrere große Technologiefirmen und Online-Nachrichtendienste versendet. Dabei geht es vor allem um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Übernahme auf den Wettbewerb. Facebooks Übermacht ist das größte Problem. Mindestens zwei der befragten Firmen sollen Befürchtungen haben, bei einem Zusammenschluss aus dem Markt gedrängt zu werden.

Wie Experten vermuten, könnte der Testfall mit den Fragebögen richtungsweisend sein, was die Anwendung von EU-Recht im Social-Media-Bereich betrifft. “Die Kommission steckt den Zeh ein wenig ins Wasser”, so ein Brüsseler Kartellanwalt. “Es ist das erste Mal, dass sie soziale Netzwerke ernsthaft im Hinblick auf die Marktmacht betrachten.” Damit werden zum ersten Mal auch Themen wie die Kontrolle und Nutzung von Kundendaten relevant – und damit einhergehend die Frage: Wie gehen solche Dienstleister mit persönlichen Daten um? Zuckerberg hatte auf dem mobile World Congress im Februar 2014 noch betont, dass es eine Ausweitung der Datenspeicherung nicht geben soll.

Auch die Frage, wie wahrscheinlich es ist, ob WhatsApp weiter kostenlos bleibt, soll Thema der Untersuchung sein. “Die Nutzer könnten theoretisch gesehen zu einem anderen System wechseln, wenn der Preis steigt. Aber das würde einen koordinierten Schritt von Millionen Menschen voraussetzen”, sagt Jose Luis Buendia, ein ehemaliger EU-Kartellbeamter gegenüber dem WSJ.

Ob sich die EU überhaupt des Deals annimmt, war lange Zeit ungewiss. WhatsApp erzielt in Europa nicht genügend Umsatz, um unter das EU-Kartellrecht zu fallen. Facebook selbst hatte aber offenbar einen Antrag auf Prüfung des Kaufs gestellt – um so gesonderte Verfahren in einzelnen EU-Ländern zu umgehen. Das soziale Netzwerk hat die Übernahme noch nicht offiziell zur Genehmigung vorgelegt. Das ist allerdings die Voraussetzung, um den formalen Prüfungsprozess einzuleiten.

In Deutschland hat WhatsApp die klassische SMS längst verdrängt: Der Short MessagingService hat im vergangenen Jahr erstmals rapide an Bedeutung verloren. Wie der Branchendienst Bitkom mitteilte, brach 2013 die Zahl der in Deutschland verschickten Kurzmitteilungen um 37 Prozent auf 37,9 Milliarden ein.

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Die Millennium-Generation bei Twitter

10.07.2014, 11:19

(Quelle: Twitter.com)

Jahrtausender, Millennials, Generation Y – Namen gibt es für die Generation der nach 1980 Geborenen viele. Wie diese ihr Netzwerk nutzen, hat Twitter untersucht, und gibt Tipps für Firmen.


Twitter fasst die Studienergebnisse in einer bunten Grafik zusammen

(Quelle: Twitter.com)

Twitter nimmt seine Mitglieder unter die Lupe. Auf der Basis einer Nutzerprofilstudie, die gemeinsam mit DB5 durchführt wurde, befragte der Kurznachrichtendienst US-amerikanische User zwischen 18 und 34 Jahren, die das soziale Netzwerk mindestens einmal wöchentlich nutzen. Dabei konnte Twitter vier Rückschlüsse auf deren Verhalten ziehen, die das Netzwerk jetzt in seinem Blog zusammenfasst.

Die große Mehrheit der “Jahrtausender” oder “Millennials” greift über ein mobiles Gerät auf Twitter zu, und zwar 80 Prozent. Ein Prozent mehr, also 81 Prozent, besuchen Twitter mindestens einmal pro Tag, während 15 Prozent mehr als zehn Mal täglich das Netzwerk ansteuern. Fast zwei Drittel (60 Prozent) tweeten mindestens einmal am Tag. Für kommerzielle Nutzer von Twitter empfiehlt das Netzwerk daher, ein Minimum von einem Tweet pro Tag abzusetzen.

Warum nutzen die Millennials Twitter? Weil es die Langeweile vertreibt, so der Schluss von Twitter. Humorvolle Tweets werden besonders geschätzt und weitergeleitet, so das Ergebnis der Studie: Fast zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) fühlen sich mit Twitter besser unterhalten als ohne, und witzige Tweets werden von 82 Prozent der Studienteilnehmer weitergeleitet. Dementsprechend sollten sich Marken und Unternehmennicht scheuen, humorvolles Material auf ihrem Twitter-Feed weiterzuverbreiten.

Und nicht nur als Gegenmittel zu Langeweile funktioniert Twitter. Die Generation Y denkt darüber hinaus, dass das soziale Netzwerk ihre Leben schöner macht. Von einer Veranstaltung einen Tweet abzusetzen verbessert für 71 Prozent der Befragten das Gesamterlebnis. Und auch als Zuschauer schätzen viele Millennial-Nutzer Twitter – 70 Prozent lesen im Kurznachrichtendienst mit, während sie ein Live-Event im Fernsehen verfolgen, 67 Prozent folgen einem entsprechenden Hashtag. Kommerzielle Nutzer sollten diese Anbindung von Usern über den Second Screen umsetzen: Twitter empfiehlt individuelle Veranstaltungskalender, die die Nutzer schon vor einem Event ins Geschehen einbinden.

Die Jahrtausender sind nicht schüchtern. Sie geben mit Hilfe von Twitter über ihr Leben und ihren Gemütszustand Auskunft, denn für 56 Prozent von ihnen ist Twitter ein Hilfsmittel zum Teilen ihrer Erlebnisse. Am liebsten wird übrigens über zufällige Gedanken (67 Prozent), kurzweilige Aktivitäten (57 Prozent) und aktuelle Ereignisse (53 Prozent) getweetet. Das Weiterleiten von Fotos ist für 42 Prozent der Studienteilnehmer wichtig. Das Fazit für Marken und Unternehmen: Sie sollten den Nutzern die Möglichkeiten bieten, im Zusammenhang mit Markenwerbung persönliche Informationen weiterzugeben.

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Wie der Kunde sucht

10.07.2014, 10:17

Die Recherche vor einem Online-Kauf läuft je nach Produktkategorie sehr unterschiedlich ab. Google ist nicht immer der entscheidende Informationskanal.

(Quelle: shutterstock.com/Hasloo Group Production Studio)

Wie finden Online-Käufer ihre Wunschprodukte? Die meisten Online-Händler würden diese Frage wohl mit dem Schlagwort “Google” oder vielleicht noch “Amazon” beantworten. Doch der Stellenwert des Suchmaschinenprimus und Marktplatzgiganten in der Customer Journey könnte geringer sein als landläufig angenommen wird. Darauf weist eine W3B-Studie von Fittkau & Maaß hin, die INTERNET WORLD Business exklusiv vorliegt.

Das Marktforschungsinstitut hat sich nicht auf Prognosen oder Adwords-Umsätze als Quelle verlassen, sondern die gefragt, die es wissen müssen: die Kunden. 29.000 Online-Käufer wurden zu ihren Recherchegewohnheiten vor dem Online-Kauf befragt. Das Ergebnis: Die Customer Journey ist eine sehr individuelle Reise – mit je nach gewünschtem Produkt recht unterschiedlichen Zwischenstopps.

So nannte zwar wenig überraschend jeder fünfte Befragte Suchmaschinen wie Google als wichtigsten Informationskanal, aber fast ebenso viele Kunden gaben an, sich vornehmlich über Websites mit Testberichten über Produkte zu informieren. Offline-Kanäle wie die Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis oder der gute alte Katalog sind für die Recherche ähnlich wichtig wie Preisvergleichs-Websites.


W3B-Studie von Fittkau & Maaß

(Quelle: W3B Report)

Das Sortiment entscheidet über den Informationskanal

Noch interessanter werden die Ergebnisse, wenn man sie nach Produktkategorien sortiert. Denn die Eingangsfrage zum Thema Customer Journey sollte nicht einfach lauten “Wie finden Online-Käufer ihre Wunschprodukte?”, sondern eher “Wie findet ein Online-Käufer die gewünschte Kamera, ein neues Outfit oder Küchengerät?” Dann wird schnell klar: In welchem Informationsmedium Online-Händler ihren Kunden begegnen sollten, hängt ganz von ihrem Sortiment ab. Je teurer das gesuchte Produkt und je höher seine Nutzwertigkeit ist, umso vielfältiger wird die Informationssuche des Kunden und umso mehr Kanäle nutzt er.


W3B-Studie von Fittkau & Maaß

(Quelle: W3B Report)

Welches die entscheidende Info-Quelle ist, hängt ganz von der Produktkategorie ab. So sind Google und Co. vor allem in den Bereichen Hotels/Reise und Möbel entscheidend. Auch bei der noch jungen Online-Kategorie “Lebensmittel” wird vornehmlich über Google gesucht. Wollen Kunden hingegen ein technisches Gerät kaufen, suchen sie nach mehr Informationen als die Suchmaschine bieten kann: Unterhaltungselektronik, Computer und Hardware, Handys und Tablets oder auch Küchengeräte werden hauptsächlich über Websites recherchiert, die Testberichte anbieten. Für Modeartikel blättern die meisten Kunden weiterhin am liebsten im guten alten Katalog.

Der Preis ist immer noch das wichtigste Kriterium

Sind alle Informationen gesammelt, kommt es schließlich zur Kaufentscheidung – und hier zeigt die Studie: Geiz ist immer noch geil, auch wenn das die Branche nicht mehr hören kann. Für 37,7 Prozent der Befragten ist der Preis das entscheidende Kriterium für den Kauf. Qualitätund Marke rangieren mit deutlichem Abstand dahinter. Auch Treue spielt weiterhin kaum eine Rolle beim Online-Kauf: Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, ein Produkt bei einem Webshop gekauft zu haben, weil sie diesen bereits kannten.

Das heißt also für Online-Händler: Den Kunden dort abholen, wo er sich während der Produktrecherche aufhält. Nicht immer ist eine Google-Adwords-Kampagne dafür der richtige Weg.

Hat man den Kunden im richtigen Kanal gefunden und auf sich aufmerksam gemacht, so ist damit nur der erste Schritt getan. Der Preis muss konkurrenzfähig sein, sonst ist der Kunde genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist.

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Braintree bringt neues Toolset nach Übernahme

10.07.2014, 9:30

Die Übernahme durch Paypal trägt erste Früchte: Der Mobile-Payment-Anbieter Braintree bringt ein neues Software Development Kit heraus, das die Integration kartenloser Zahlungen ermöglicht.

(Quelle: Paypal.com)

Der Name sagt es schon: Mit dem Software Development Kit (SDK) “Braintree v.zero SDK” gibt der Bezahldienstleister Entwicklern eine ganz neue Möglichkeit an die Hand, eine Payment-Lösung in ihre Apps einzubinden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der einfachen Integration von Paypal, das Braintree vor neun Monaten übernommen hat.

Damit, zitiert Techcrunch Braintree-CEO Bill Ready, sei die Technik zukunftsfähig: “Wir haben ein riesiges internationales Geschäft, und nicht-kartenabhängige Bezahlmethoden sind in vielen internationalen Ländern sehr wichtig.” Das könne in Zukunft auch virtuelle Währungen einschließen, so Ready auf Nachfrage, auch wenn bisher in dieser Richtung noch keine konkreten Pläne gefasst seien. Die neue Version des SDK lässt sich schneller installieren und konfigurieren als frühere Versionen und steht ab sofort allen Kunden zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr war Braintree nach längeren Verhandlungen im September 2013 von Paypal übernommen worden. Die eBay-Bezahltochter hatte dafür satte 800 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt.

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Googles neues Android L im Detail

10.07.2014, 8:02

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz I/O einen Ausblick auf das neue Android L gegeben und eine Vorabversion bereit gestellt. Das Betriebssystem bietet einige Highlights.

Auffälligstes Merkmal von Android L, das derzeit nur für Nexus-Besitzer in einer Vorabversion zu haben ist, ist die neue Designsprache Googles mit dem Namen “Material”. Insgesamt präsentiert sich Android L heller und farbenfroher. Weiß- Grau- und Blau-Töne dominieren in Benachrichtigungen und System-Apps (Dialer, Einstellungen, Google-Tastatur, Kontakte, Taschenrechner). Geänderte Schriftarten, neue Animationen und flache Icons begleiten das neue Farbschema. Allgemein macht Android L einen aufgeräumten und erwachsenen Eindruck.

Eine der bedeutendsten Neuerungen von Android L ist im Inneren des Systems verborgen – der Wechsel der Laufzeitumgebung von DALVIK auf ART. Neben einer höheren Leistung soll ART vor allem sparsamer sein und bis zu ein Drittel längere Akkulaufzeiten ermöglichen. Hierzu trägt auch der neue Energiesparmodus bei – er drosselt auf Wunsch die Systemleistung zu Gunsten der Akkulaufzeit. Darüber hinaus bietet Android L eine 64-Bit-Untestützung, wie sie Apple bereits mit iOS 7 eingeführt hatte.

Android L ist bereits als offizielle Vorabversion für die Google-Nexus-Geräte 5 und 7 (2013) zu haben, Besitzer eines Nexus 4 gehen dank einer inoffiziellen Version ebenfalls nicht leer aus. Die offiziellen Vorabversionen sind direkt über Google in Form von Factory Images erhältlich. Die inoffizielle Version für das Nexus 4 richtet sich an erfahrene Nutzer und steht im Entwicklerforum XDA Developers zum Download bereit.

Verschiedene Smartphone-Hersteller, wie etwa HTC, haben bereits Updates auf Android L angekündigt. So sollen etwa das HTC One (M7 und M8) in den Genuß der neuen Version kommen. Bei Motorola sollen, laut durchgesickerten Support-Angaben, die Modelle Moto X und Moto G mit der neuen Version versorgt werden. Da die Hersteller-Updates auf dem noch nicht vorgestellten Stable-Release aufbauen, müssen sich die Nutzer hier allerdings noch etwas gedulden.

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Yoc verkauft Belboon

10.07.2014, 7:31

Yoc will sich in Zukunft konsequent auf den Bereich Mobile Advertising fokussieren – und hat deshalb hat ihr Affiliate Marketing Netzwerk Belboon an Arcus Capital verkauft.

Über den Preis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart, doch Yoc-Vorstand Dirk Kraus bezeichnet den Verkauf von Belboon als bedeutenden Schritt “für Wachstum und für die Positionierung von Yoc in der digitalen Werbelandschaft”. Durch die Transaktion will das Unternehmen die Ausrichtung auf den strategischen Kernbereich Mobile Advertising und den Ausbau von Technologien für den datenbasierten, automatisierten Echtzeithandel vorantreiben. Die Veräußerungserlöse fließen, so Kraus, direkt in die Entwicklung neuer Produkte für Programmatic Mobile Advertising.

Yoc erwartet sich von dem Verkauf einen positiv ergebniswirksamen Effekt im IFRS-Konzernabschluss in Höhe von etwa 3,2 Millionen Euro. Den Erlös kann das Unternehmen vermutlich gut gebrauchen: Im Vergleich zu 2012 musste Yoc im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 25 Prozent auf 25,8 Millionen Euro verzeichnen. Hauptursache für den Rückgang ist der Verkauf des Geschäftsbereichs Mobile Technology gewesen, dessen Umsatz nur bis Juli 2013 in die Gruppenleistung eingerechnet wurde. Im Geschäftsbereich Media belief sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 auf 19,0 Millionen Euro nach 21,7 Millionen Euro im Vorjahr (minus zwölf Prozent).

“An Belboon hat uns die ausgezeichnete Expertise in der Online Branche und das hervorragende Management beeindruckt”, sagt Stefan Eishold, Vorstand von Arcus Capital. “Darüber hinaus bietet das Affiliate Marketing Netzwerk eine fortschrittliche, hochautomatisierte Plattform. Aufgrund der zunehmenden Relevanz von Mobile Performance Marketing freuen wir uns, die in diesem Bereich begonnene Kooperation mit Yoc erfolgreich weiterzuführen”

Im Affiliate-Netzwerk von Belboon sind nach Angaben des Unternehmens etwa 1.300 Partnerprogramme und Publisher aus rund 30 Nationen aktiv. Belboon bietet Kunden digitales Multi-Channel Marketing über Gutschein-Codes, Preisvergleiche, Performance Display Advertising, Re-Targeting, Suchmaschinen-Marketing (SEM/SEA), Email-Marketing, Mobile Portale und Mobile Apps.

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Rewe bessert am neuen Shop nach

09.07.2014, 15:31

In der vergangenen Woche hat Rewe seinen neuen Online-Shop gelauncht – bei dem viele von den Kunden geliebte Funktionen fehlen. Der Konzern spricht von einem “soft Launch” – und bitte um Geduld.

(Quelle: Rewe.de)

Früher war der Lebensmitteleinkauf bei Rewe Online einfach. Mögliche Liefertermine anschauen, dann bestellen. Und wenn ein Kunde etwas vergessen hatte, konnte er das Produkt auch nach dem Abschicken der Bestellung hinzufügen, solange die Lieferung noch nicht in Bearbeitung war. Das ist seit dem Launch des neuen Online-Shops in der vergangenen Woche vorbei.

Freie Liefertermine können nun erst nach der Eingabe der Bestellung gesehen werden und auch das Ergänzen von weiteren Artikeln ist nicht mehr möglich. Offensichtlich eine Funktion, die viele Verbraucher vermissen, denn ihr Fehlen ist schon Bestandteil der FAQ auf der neuen Seite. “Sie haben aber die Möglichkeit, Ihre Bestellung zu stornieren, diese dann erneut über die Bestellhistorie aufzurufen und die Bestellung noch einmal in den Warenkorb zu legen. Dann ergänzen Sie einfach den vergessenen Artikel und schicken die Bestellung erneut ab”, rät das Unternehmen. Dabei geht allerdings der gebuchte Liefertermin verloren.

Gegenüber INTERNET WORLD Business betonte ein Sprecher, derzeit sei die Fusion der beiden Seiten www.rewe.de und www.rewe-online.de noch in einer Soft-Launch-Phase. Täglich würden Verbesserungen und neue Funktionalitäten implementiert. “Der Relaunch ist somit der erste große Meilenstein und legt die technische Basis, um unseren Kunden sehr zeitnah weitere neue Features und Services zu bieten.”
Im neuen Shop zeigt Rewe von allen Produkten auch Inhaltsstoffe, Allergene und Artikelbeschreibungen an, wie sie ab Dezember von der Lebensmittel-Informationsverordnung vorgeschrieben werden. Zudem wurde der Shop für Tablets und Smartphones optimiert, eine Bestellung über die App ist allerdings immer noch nicht implementiert.

Wie wichtig Rewe das Online-Business ist, unterstreicht der Geschäftsbericht: “Die Digitalisierung des Geschäfts ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre”, heißt es darin. “Der Fokus der Rewe Group liegt dabei zum einen auf dem Auf- und Ausbau der E-Commerce-Aktivitäten. Zum anderen wird das stationäre Geschäft konsequent modernisiert und an aktuelle technische Herausforderungen des Online-Zeitalters sowie Bedürfnisse der Kunden angepasst.”

Welche Zielgruppen können für den Lebensmittelversand übers Internet gewonnen werden? Wo kaufen die meisten ein? Und welche Produktgruppen sind am beliebtesten? Das hat der W3B Report ” Lebensmittel im Internet ” untersucht.

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Mysteriöser iPhone-Shop auf eBay

09.07.2014, 14:38

Kommt bald das iPhone 6? Ein eBay-Shop, der überholte iPhones mit Garantie anbietet, gibt Anlass zu Spekulationen. Denn genau das gab’s schon einmal – im Herbst 2012.

(Quelle: Shutterstock.com/Ingvar Bjork)

Eigentlich verkauft Apple seine Produkte ja im eigenen Shop. Doch ein jetzt bei eBay aufgetauchter Store mit von Apple überholten, zertifizierten iPhones erinnert an einen Vorfall vor zwei Jahren. Damals wurden ebenfalls sogenannte Refurbished-Modelle auf dem Marktplatz angeboten – und kurz darauf stellte Apple das iPhone 5 sowie das iPad Air vor.

Der Schluss, den die Branchenexperten von Techcrunch aus dem Auftauchen des bisher nicht offiziell mit Apple verbundenen Shops ziehen, ist, dass die Vorstellung der kommenden Generation des iPhones kurz bevorsteht. Denn auf der US-amerikanischen Seite des Apple Stores gibt es derzeit keine von dem Unternehmen überholten gebrauchten iPhones zu kaufen. Möglicherweise stößt der IT-Konzern also auf eBay Restbestände ab – quasi als Online-Outlet – um die Bahn für das neue Modell frei zu machen.

Die chinesischen Hersteller des iPhone 6 stehen bereits in den Startlöchern: Noch in diesem Monat sollen zwei größere iPhone-Modelle in Massenproduktion gehen. Das berichtete Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertrauten Insidern. Gleich zwei Gerätetypen sollen dann vom Band laufen: Ein Modell mit einem 4,7-Zoll-Bildschirm, sowie eine 5,5-Zoll-Variante. Das aktuelle Modell des iPhone, das 5s, verfügt über einen 4-Zoll-Bildschirm.

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