Paypal Here für Windows-Tablets

14.01.2015, 13:45

Microsoft-Kooperation

Ein neues Paypal-EMV-Kartenlesegerät soll die USA erobern. Außerdem unterstützt Paypal nun auch Windows – und macht damit Microsoft-Tablets zur Kassenlösung.

Paypal Here für Windows-Tablets

(Quelle: Shutterstock.com/Valerie Potapova)

In Europa gibt es ein EMV-Kartenlesegerät schon länger. Doch nun soll auch der US-amerikanische Einzelhandel in den Genuss des mobilen Zahlungshelfers kommen. Am Rande der National Retail Federation Konferenz gab Paypal jetzt bekannt, den EMV Card Reader auch in den USA einführen zu wollen. EMV steht für Europay International, MasterCard und Visa.

Das Gerät soll auch kontaktlose Transaktionen via Bluetooth ermöglichen und unterstütze alle Chip-Karten, Magnetstreifenkarten und kontaktlose Zahlungsoptionen, darunter auch mobile Brieftaschen, so Brad Brodigan, Vice President und Geschäftsführer für den Handel, im Paypal-Blog.

Darüber hinaus soll Paypal Here auch einige konkrete Windows 8.1-betriebene Geräte unterstützen, zum Beispiel die Surface Tabletrechner und die Lumia-Smartphone-Serie. Damit könnte Microsofts Surface Pro-Tabletrechner zu einem kompletten Kassensystem werden.

Ein mobiles EMV-Kartenlesegerät von Paypal gibt es bereits seit geraumer Zeit in Europa.

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Firefox 35 mit Share-Button

14.01.2015, 13:01

Sicherer und schneller

Mozilla hat Firefox 35 veröffentlicht. Der neue Browser verfügt nun standardmäßig über eine Share-Funktion für Facebook, Twitter und Co und soll dank Public Key Pinning auch sicherer sein.

Firefox 35 mit Share-Button

Mozilla hat seinen Open-Source-Browser Firefox in der Version 35 veröffentlicht. Neben einer neuen Share-Funktion für soziale Netze wurde der Chat-Dienst Firefox Hello überarbeitet.

Als erste kleine Neuerung fällt das Teilen-Symbol rechts neben der Adressleiste des Browsers auf. Diese Share-Funktion war seit Firefox 23 im Entwicklungsprozess und ist nun öffentlich verfügbar. Über diese können Nutzer die aktuelle Webseite über Online-Dienste wie Facebook, Twitter oder Xing teilen. Die Online-Dienste müssen allerdings erst einzeln über die Schaltfläche “Verzeichnis aufrufen” aktiviert werden. Dazu öffnet Firefox dann eine Mozilla-Seite mit allen unterstützten Diensten. Nach einem Klick auf etwa Facebook und deren Schaltfläche “Jetzt aktivieren” fragt Firefox noch einmal in einer Sprechblase nach. Ein Klick auf “Dienste aktivieren” fügt dann das Facebook-Symbol unter den Teilen-Button ein.

Um die Sicherheit zu verbessern, hat Mozilla außerdem das sogenannte “Pulbic Key Pinning” integriert. Diese HTTP-Erweiterung soll gewährleisten, dass Nutzer auf der Webseite landen, die sie auch besuchen wollten und nicht durch Man-in-the-Middle-Angriffen über gefälschte Zertifikate abgefangen werden. Webseiten-Betreiber schicken dazu im HTTP-Header sogenannte Pins mit, die festlegen, welchen Zertifikaten Firefox vertrauen soll.

Des Weiteren hat Mozilla seinen Messenger-Dienst Firefox Hello für Video- und Audioübertragungen überarbeitet. Unter anderem lassen sich nun auch Chats mit mehreren Teilnehmern starten. Zur besseren Übersicht lassen sich diese Chats auch mit einem Namen versehen. Um die Funktion zu starten, klicken Nutzer auf das Sprechblasen-Symbol mit lächelndem Smiley in der Symbolleiste.

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Tankrechnung mit Smartphone bezahlen

14.01.2015, 12:59

Yapital und Total

Künftig können Kunden auch an Tankstellen bargeldlos per Smartphone bezahlen – zumindest beim Betreiber Total, der eine entsprechende Vereinbarung mit Payment-Anbieter Yapital geschlossen hat.

Tankrechnung mit Smartphone bezahlen

(Quelle: Yapital.de)

Das Potenzial ist theoretisch da – jetzt macht Yapital die Probe aufs Exempel: Laut einer Studie, die TNS Infratest im Auftrag des Anbieters für Cross-Channel-Payment durchgeführt hat, würde jeder dritte Deutsche nach eigener Aussage gern per Handy an der Tankstelle bezahlen. In Zukunft können Kunden das auch tatsächlich, zumindest an Filialen des Tankstellenbetreibers Total, der eine Kooperation mit dem Dienstleister aus Luxemburg geschlossen hat: An mehr als 1.100 Total-Stationen deutschlandweit können Konsumenten per Smartphone bezahlen – mit der Yapital-App.

Geplant ist der bundesweite Rollout im Tankstellennetz des Berliner Betreibers für den Sommer 2015. Ab dann können die derzeit mehr als 650.000 Total-Kunden unabhängig von einem bestimmten Betriebssystem ihres Handys mobil bezahlen. Dazu scannt der Smartphone-Besitzer einen QR-Code vom Terminaldisplay mit der Yapital-App ein, die wiederum mit dem Kassenterminal von Total kommuniziert. Anschließend bestätigtder Kunde den Betrag – fertig. Für die Kostenkontrolle listet die App alle Ausgaben sofort transparent auf.

“Die Kooperation mit Total ist extrem bedeutend für uns”, erklärt Niels Lohmüller, Executive Vice President Business Development bei Yapital. “Tankstellen sind ein fester Bestandteil im Alltag der meisten Konsumenten – und ein Ort, an dem sie gern mobil bezahlen würden.”

Seit November 2014 können Konsumenten auch bei Douglas bargeldlos bezahlen, nachdem die Parfümerie ebenfalls eine Kooperation mit Yapital vereinbart hat. Nils Winkler, CEO der Otto-Tochter, die inzwischen mit mehr als 40 Handelspartnern zusammenarbeitet, sieht sein Unternehmengerade im stationären Handel sehr gut aufgestellt – und im Vorteil gegenüber anderen Payment-Anbietern wie etwa Paypal. Gestartet war Yapital im Sommer 2013.

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14.01.2015, 12:34

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Digitale Services in der Filiale

14.01.2015, 9:48

Stationärer Handel

Oneview Commerce hat eine neue Plattform vorgestellt, mit der Händler ihre stationären Läden digitalisieren und mit ihren Online-Shops verknüpfen können. Das Ziel: Mehr Effizienz im Verkauf.

Digitale Services in der Filiale

(Quelle: Fotolia.de/Tyler Olson)

Kern der neuen Software-Plattform des US-Lösungsanbieters ist eine kanalübergreifende Aufbereitung und Verknüpfung der aller relevanten Daten sowohl zu den Kundenvorlieben als auch zum Warenbestand und der Verfügbarkeit der Mitarbeiter. Dabei lassen sich sowohl stationären Läden untereinander als auch mit einem oder mehreren Webshops verbinden. Zudem können die Händler über die Plattform digitale Services in ihren Filialen anbieten, die zu einem besseren Kauferlebnis des Kunden führen sollen.

Ein beispielhaftes Szenario: An die Plattform sind Tablets angeschlossen, mit denen die Mitarbeiter im der Filiale ausgerüstet sind. Betritt ein Kunde den Laden, kann er von einem Verkäufer empfangen werden. Ist der Kunde bekannt, etwa aus dem Online-Shop, bekommt der Verkäufer dessen Vorlieben, Größenangaben und letzten Bestellungen angezeigt. Er kann den Kunden besser beraten und gezielter bedienen. Zudem kann ein Kunde über ein in der Umkleidekabine angebrachtes Tablet einen Verkäufer zu sich holen. Die Plattform erkennt, welche Mitarbeiter im Laden gerade frei sind und für diese Warengruppe kompetent. Es schickt dem entsprechenden Mitarbeiter eine Meldung auf sein Tablet mit dem Hinweis, dass der Kunde Hilfe wünscht.

Die “Digital Store Plattform”, wie Oneview Commerce sein Produkt genannt hat, bietet vordefinierte Module für die Verwendung am Point of Sale, für die kanalübergreifende Verbindung, für die Kundenbindung, für die Positionsbestimmung sowie zur Verwaltung und Auslieferung von Inhalten. Zudem umfasst die Plattform Plug-ins für die Anbindung von Lösungen dritter wie etwa zur Analyse, zur Gerätekontrolle oder zu Loyality-Programmen.

Schritte in Richtung digitalisierter Laden geht beispielsweise der Elektronikhändler Conrad: Die Kunden können sich in den Filialen via Smartphone-App navigieren lassen, Tablets stehen für die Bestellung zur Verfügung.

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Teradata übernimmt SaaS-Anbieter Appoxee

14.01.2015, 8:57

Mobile Marketing

Um neue Mobile-Funktionen will der Dienstleister Teradata seine Integrated Marketing Cloud erweitern. Zu diesem Zweck hat der Big-Data-Spezialist den Mobile-Marketing-Anbieter Appoxee gekauft.

Teradata übernimmt SaaS-Anbieter Appoxee

(Quelle: Shutterstock.com/Tashatuvango)

Mobile Marketing, und zwar als Software as a Service (SaaS) – das ist das Geschäftsmodellvon Appoxee, das nicht nur Kunden aus Europa, Amerika, Sien und dem Nahen Osten interessiert, sondern auch Teradata. Der weltweite Anbieter von Big-Data-Analyse-Lösungen hat das israelische Unternehmen aus Tel Aviv zum 17. Dezember 2014 übernommen, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Durch die Übernahme von Appoxee erweitert Teradata seine Integrated Marketing Cloud, deren Lösungen datengetriebenen Unternehmen dabei helfen sollen, individueller mit ihren Kunden zu kommunizieren und ein persönlich zugeschnittenes Markenerlebnis zu bieten. Darüber hinaus ist eine zeitnahe Integration der Appoxee-Features in das Teradata Digital Mareketing Center geplant. Mit der Erweiterung des Portfolios um mobile Funktionen erhalten alle Lösungen der Teradata Marketing Applications künftig direkten Anschluss an die mobilen Apps.

“Mit den Mobil-Marketing-Lösungen von Appoxee unterstützen wir unsere Kunden noch besser dabei, durch die Analyse ihrer Daten mehr über die tatsächlichen Vorlieben ihrer Kunden herauszufinden und die Vorteile des personalisierten, datengestützten Marketings gezielter zu nutzen”, ist Darryl McDonald, President Teradata Marketing Applications, überzeugt.

Für eine persönlichere Kundenansprache soll darüber hinaus ein Feature sorgen, das Teradata im August 2014 gelauncht hat. Mit Raw Data Exports können Marketer nun Daten auch für andere Systeme nutzen.

Aus Kundensicht ist Big Data vor allem eins: ein Tauschgeschäft. Wenn Unternehmen Daten sammeln und analysieren wollen, müssen sie den Verbrauchern dafür etwas bieten, zum Beispiel finanziellen Mehrwert. Zu diesem Ergebnis kam die repräsentative Studie “Potenzialanalyse Big Data Analytics” von Steria Mummert Consulting.

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Teads sammelt 24 Millionen Euro ein

14.01.2015, 8:15

Finanzierungsrunde

Teads erhält in einer Finanzierungsrunde 24 Millionen Euro. Die Videowerbeplattform will das neue Kapital in technische Innovationen sowie Expansionen investieren.

Teads sammelt 24 Millionen Euro ein

(Quelle: Fotolia.de/Gina Sanders)

Für Teads beginnt das neue Jahr mit einem Geldregen: Die Videowerbeplattform erhält 24 Millionen Euro im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde. Die Hälfte des Geldes kommt dabei von den bestehenden Investoren Gimv, Partech und Elaia sowie BPI. Die zweite Hälfte stammt als mittelfristiges Darlehen von Banken wie der Bank of China, HSBC, BNPP und BPI.

Mit dem Geld will Teads seine Position im Markt für Premium-Videowerbung stärken und das globale Firmenwachstum beschleunigen. “Das neue Kapital wird hauptsächlich in technische Innovation, in die Entwicklung des US-Marktes sowie in die Erschließung neuer Märkte wie Brasilien, Russland, Südkorea und Japan investiert”, erklärt Pierre Chappaz, Executive Chairman von Teads.

Teads ist ein 2011 gegründetes Softwareunternehmen und Anbieter einer sogenannten Video-Supply-Side Platform (SSP). Zu den Kunden zählen Publisher wie Axel Springer, Condé Nast, Reuters, Forbes, The Washington Post, The Guardian, Le Monde oder La Stampa. Das inRead-Werbeformat von Teads erscheint innerhalb des redaktionellen Inhaltes einer Seite, anstatt innerhalb eines Videos. Die Formate werden von Marken wie Cartier, Gucci, Piaget sowie Volkswagen, Heineken, Nestlé, Microsoft oder Samsung eingesetzt.

Im März 2014 fusionierte Teads mit dem Werbenetzwerk Ebuzzing. Für 2014 prognostiziert Teads ein Umsatzwachstum von 65 Prozent gegenüber 2013 auf insgesamt fast 76,5 Millionen Euro.

Im Herbst vergangenen Jahres konnte sich Teads über einen prominenten Neuzugang freuen: Christophe Parcot, ehemaliger Head of Yahoo EMEA, heuerte als Chief Operating Officer bei dem Dienstleister für Video-Werbung an.

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Was Kunden wollen – und wie sie shoppen

14.01.2015, 7:43

Verbraucherverhalten

Online-Shopping und digitale Interaktion mit dem Einzelhandel – diesen Themen stehen Verbraucher enthusiastisch gegenüber. Ihr Kaufverhalten allerdings bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Was Kunden wollen - und wie sie shoppen

(Quelle: Shutterstock.com/oneinchpunch)

In einer Studie hat das IBM Institute for Business Value Umfragedaten aus über vier Jahren von über 110.000 Konsumenten in 19 Ländern ausgewertet. Das Ergebnis: Verbraucher kommen heutzutage gut damit klar, digitale und physische Elemente im Kaufprozess zu kombinieren. 43 Prozent der Befragten gaben an, lieber online einzukaufen als im Laden. Allerdings haben nur 29 Prozent ihren letzten Einkauf tatsächlich im Netz getätigt. In einigen Produkt-Kategorien ist diese Differenz sogar noch größer: In den Bereichen Jugendbekleidung und Einrichtung etwa beträgt sie 20 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr sind inzwischen mehr Verbraucher dazu bereit, persönliche Informationen mit vertrauenswürdigen Händlern zu teilen. Dazu zählen etwa Standort, Handy-Nummer oder Profile in sozialen Netzwerken. Doch auch hier könnte die Zahl deutlich höher sein. 42 Prozent der Befragten etwa erkennen den potenziellen Mehrwert darin, ihre GPS-Daten an Händler weiterzugeben. Aber nur 28 Prozent würden dies tatsächlich tun, auch wenn sie die Händler als vertrauenswürdig erachten. Ähnlich sieht es mit Mobilnummern aus: 54 Prozent erkennen den potenziellen Vorteil, aber nur 42 Prozent würden ihre Nummer tatsächlich preisgeben.

Was die Kunden wollen

Die Kunden wollen sehen können, ob ein Produkt verfügbar ist – das steht ganz oben auf ihrem Wunschzettel. Ihre Online-Shopping-Erfahrungen haben ihre Erwartungen bezüglich Produkt-Lieferung geprägt – dass Artikel nicht mehr auf Lager sind, akzeptieren sie immer weniger. Sechzig Prozent der Befragten wollen daher ganz genau wissen, ob ihr Produkt auch wirklich verfügbar ist, bevor sie sich auf den Weg in den Laden machen. 46 Prozent gaben an, dass die Angestellten im Shop mittels mobilem Gerät gleich vor Ort nachprüfen können sollten, ob und wann ein Produkt wieder da sein wird. Im Vergleich zum Vorjahr stieg dieser Prozentsatz um sechs Punkte.

Immer mehr Kunden finden zudem personalisierte Promotions-Aktionen wichtig, vor allem, wenn ihnen die Werbung auf eigenen Wunsch zugeschickt wird. 48 Prozent schätzen eine personalisierte Kommunikation mit einem Verkäufer, wenn sie online sind. Im Geschäft wünschen 44 Prozent der Kunden bei Bedarf angesprochen zu werden. Für 41 Prozent ist es wichtig, dass ihnen die Mitarbeiter personalisierte Angebote offerieren können, basierend auf ihrer Einkaufshistorie. Im vergangenen Jahr waren dies nur 36 Prozent.

Die Studie ergab außerdem, dass die Mitarbeiter von den Kunden nicht als vertrauenswürdige Quelle für Produkt-Wissen eingeschätzt werden – hier rangieren die Mitarbeiter auf dem letzten Platz.

Stationäre Händler haben es in Zeiten des boomenden Online-handels nicht leicht. Galt bislang bei den Kunden oft die Devise, sich im Netz zu informieren und danach im Geschäft zu kaufen, ist es nun meist umgekehrt. Das Showrooming erzeugt nicht einmal ein schlechtes Gewissen.

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Zurückhaltung bei Cloud-Diensten

14.01.2015, 7:08

Bitkom-Umfrage

Jeder fünfte Bundesbürger speichert oder teilt Daten in der Cloud – damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld.

Zurückhaltung bei Cloud-Diensten

(Quelle: Fotolia.com/alphaspirit)

Cloud-Dienste werden in Deutschland nach wie vor mit Skepsis betrachtet. So speichert oder teilt nur etwa jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) Dateien wie Dokumente, Fotos oder Videos auf diesem Weg, wie der Branchenverband Bitkom mitteilte. Generell können sich 36 Prozent der deutschen Internet-Nutzer ab 14 Jahren vorstellen, Daten künftig ausschließlich in der Cloud zu speichern.

Vor allem Sorgen um Datensicherheit und Datenschutz sind es, welche die Bundesbürger davon abhalten, Cloud-Angebote noch stärker zu nutzen. Jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) gibt an, wegen entsprechender Bedenken keine Cloud-Speicher zu verwenden. Besorgter sind nur die Schweizer (22 Prozent), Niederländer (24 Prozent) und Luxemburger (25 Prozent).


Cloud-Nutzung im europäischen Vergleich

(Quelle: Bitkom)

In Dänemark teilt hingegen nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent) diese Ängste. Kein Wunder also, dass die Cloud dort im europäischen Vergleich am häufigsten genutzt wird. Dort greifen mittlerweile bereits 44 Prozent der Bürger auf Dienste wie Dropbox, Google Drive oder iCloud zurück. Nur knapp dahinter liegen Norwegen (43 Prozent), Island (39 Prozent) und Großbritannien (38 Prozent). Im EU-Durchschnitt werden Cloud-Speicher von 22 Prozent der Bürger genutzt.

Jüngere sind aufgeschlossener

Länderübergreifend sind es vor allem junge Nutzer, die der Nutzung von Cloud-Diensten positiv gegenüberstehen – auch in Deutschland. So verwendet hierzulande jeder Dritte (33 Prozent) in der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen entsprechende Dienste.

Doch im Europa-Vergleich reicht auch dieser Wert nur für Platz 20. In besagter Gruppe liegt ebenfalls Dänemark an der Spitze (64 Prozent), gefolgt von Norwegen (63 Prozent) und der Schweiz (56 Prozent). Der EU-Durchschnitt liegt bei 36 Prozent.

Grundlage für die Studie ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat – für den Vergleich wurden Einwohner zwischen 14 und 74 Jahren in 31 europäischen Staaten repräsentativ befragt.

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Ratenzahlung via Paypal anbieten

13.01.2015, 10:44

Neue Option für Händler

Mit Paypal Credit können Shopper auch “auf Pump” bezahlen. Das Unternehmen gibt nun Händlern die neue Möglichkeit, die Kreditkonditionen für Konsumenten selbst festzulegen.

Ratenzahlung via Paypal anbieten

(Quelle: Shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro)

Paypal weitet seinen Support für die Kreditzahlungsoption aus. In Kürze können Händler, die ihren Kunden das Bezahlen über den Paymentanbieter ermöglichen, selbst festlegen, welche Kreditkonditionen sie bei der Zahlung von Artikeln und Diensten ihren Kunden gewähren wollen. So stellen die Händler in Zukunft selber ein, über wie viele Monate eine Kreditzahlung angelegt ist und welche Zinssätze sie von den Nutzern für die abgestotterte Zahlung verlangen wollen. Auch zinsfreie Kreditoptionen seien dabei wählbar, berichtet Techcrunch.

Nicht nur für die Kunden, auch für Paypal könnte die Erweiterung der Kreditoptionen von Vorteil sein. Händler können damit ihren Kunden erlauben, Rechnungen in überschaubare Einzelzahlungen aufsplitten – und Konsumenten könnten eher geneigt sein, auch größere Anschaffungen, die sie sonst per Kreditkarte zahlen würden, per Paypal abzurechnen.

Gleichzeitig kündigte Paypal im Rahmen einer Einzelhandelskonferenz an, einen neuen Beratungsdienst einrichten zu wollen, der die teilnehmenden Händler über E-Commerce-Themen wie internationale Expansion oder Konversionssteigerung informieren soll. Der auf die Händler individuell zugeschnittene Service sei in einem mehrere Monate langen Pilotprojekt erfolgreich getestet worden und biete neben kostenpflichtigem Consulting auch kostenlose Beratungsmöglichkeiten.

Das Paypal Kreditprogramm war im vergangenen Jahr auch in Deutschland gestartet .

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