blueSummit kauft SoQuero

02.10.2014, 8:13

Aus zwei mach eins: blueSummit übernimmt die Frankfurter Online-Marketing-Agentur SoQuero vollständig. Die Agentur will damit ihre Präsenz in der Region verstärken.

Die Münchner Agentur für Performancemarketing blueSummit übernimmt SoQuero. Das Frankfurter Unternehmen hat sich auf die Bereiche Search und Social-Media-Marketing sowie Produktdatenmarketing spezialisiert. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Die beiden bisherigen Geschäftsführer von SoQuero, Björn Emeritzy und Tobias Jungcurt, sollen im Unternehmen bleiben und künftig die Geschäfte in Frankfurt leiten.

“Beide Unternehmen haben eine ähnliche Kultur und verfolgen in ihrer Arbeit den gleichen Ansatz. Diese Gemeinsamkeiten erleichtern uns die Integration, auch über die verschiedenen Standorte hinweg”, kommentiert Sebastian Sommerer, Geschäftsführer von blueSummit, den Deal. Frankfurt sei ein wichtiger Standort für blueSummit, hier wolle die Agentur nun ihre Aktivitäten ausbauen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 115 Mitarbeiter und ist bereits an den Standorten München, Hamburg und Wien vertreten.

SoQuero hat kürzlich die Content-Marketing-Kompetenz von Spielwarenherstellern untersucht. Fazit: Die Inhalte sind gut, an der Verbreitung muss noch gearbeitet werden.

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Microsoft präsentiert Windows 10

01.10.2014, 15:01

Microsoft hat die neueste Version seines Betriebssystems vorgestellt – und dabei gleich eine Versionsnummer übersprungen. INTERNET WORLD Business zeigt die wichtigsten Neuerungen von Windows 10.

(Quelle: Microsoft.com)

Auf Windows 8 folgt Windows 10 – zumindest wenn es nach Microsoft geht. Denn mit der Präsentation seines neuen Betriebssystems überspringt der Software-Konzern gleich einmal eine ganze Versionsnummer. Das war allerdings auch schon die größte Überraschung: Wie bereits bekannt war, soll Windows 10 eine gemeinsame Plattform schaffen, die auf PCs, Tablets und Smartphones gleichermaßen zugeschnitten ist. Die Sorgenkinder Windows Phone und Windows RT haben damit ausgedient.

Laut Microsoft läuft Windows 10 auf einer Vielzahl von Geräten. Da diese unterschiedliche Displays und Eingabearten wie Tastatur, Maus oder Touchscreen nutzen, soll sich das neue Betriebssystem den jeweiligen Bedingungen flexibel anpassen können. Entwickler könnten somit Apps programmieren, die sich anschließend über den Microsoft Store auf allen Windows-Geräten installieren lassen.

Eine an erfahrene Nutzer gerichtete Vorschau-Version von Windows 10 (Technical Preview) für PCs und Notebooks will Microsoft schon bald unter seinem Windows Insider Programm veröffentlichen. Der finale Start soll dann im Laufe des Jahres 2015 erfolgen. Angaben zu Preisen und Upgrade-Möglichkeiten liegen derzeit noch nicht vor.

Die wichtigsten Funktionen

Joe Belfiore, Vizepräsident Windows, stellt in seinem Video die neuen Funktionen der Technical-Preview von Windows 10 vor:

  • Neues Startmenü

Das Startmenü von Windows 10 ist eine Mischung aus dem von Windows 7 und 8. Die altbekannte Übersicht und die Kachel-Oberfläche vereinen sich zu einem Startmenü, wobei Nutzer die Kacheln beziehungsweise Apps anpassen können. Außerdem ist die Suchfunktion nun im Startmenü und in der Taskleiste vorhanden und listet Suchtreffer vom Computer und dem Internet auf.

  • Apps laufen in Fenstern

Das Startmenü von Windows 10 ist eine Mischung aus dem von Windows 7 und 8. Die altbekannte Übersicht und die Kachel-Oberfläche vereinen sich zu einem Startmenü, wobei Nutzer die Kacheln beziehungsweise Apps anpassen können. Außerdem ist die Suchfunktion nun im Startmenü und in der Taskleiste vorhanden und listet Suchtreffer vom Computer und dem Internet auf.

  • Task-View-Schaltfläche und mehr Desktops

Über die neue Task-View-Schaltfläche wechseln Nutzer zwischen geöffneten Ordnern, Dateien und Applikationen, ähnlich dem Tastenkürzel [Alt Tabulator]. Außerdem können Nutzer nun auch mehrere Desktops erstellen, auf denen zugeordnete Programme laufen.

  • Zuletzt bearbeitete Dateien finden

Der Datei-Explorer in Windows 10 zeigt nun die zuletzt genutzten Dateien und am meisten genutzten Ordner an, um schnell auf Daten und Ordner zuzugreifen, mit denen man in letzter Zeit gearbeitet hat.

Warum Innovation nicht richtig sein kann und Firmen sie nicht mögen, erzählte Microsofts Digital Strategist Jonathan Oliver auf dem Innovationstag von Serviceplan.

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“Es geht nicht um das größte Angebot”

01.10.2014, 14:05

Amazon hat das größte, aber nicht zwangsläufig das passende Angebot – und hier liegt die Chance für Online-Händler und Marken, gegen die Übermacht des Marktplatzes zu bestehen.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Brad liebt Amazon, aber Amazon liebt Brad nicht. Mit dieser unerwiderten LIebe muss der Bloomberg-Chefredakteur Brad Stone leben, seit er sein umstrittenes Amazon-Buch “The Everything-Store” ausgerechnet im Hatchett-Verlag veröffentlichte, der seit einem Vierteljahr mit Amazon um E-Book-Anteile streitet. Trotzdem stimmte die Botschaft seiner Keynote auf der Shop.org in Seattle das Publikum aus Online-Pure-Playern und Multichannel-Retailern nicht eben froh: “Amazon hat alles und kann es schneller und für den Kunden einfacher liefern als ihr. Noch dazu erfindet sich Amazon permanent neu, ihr könnt auf diese Innovation nur reagieren, sie aber niemals ignorieren. Neben Amazon kann nur die Nische existieren, das einzigartige, authentische, individuelle Angebot, den Individualität ist das einzige, was Amazon nicht kann.” Lange Gesichter im Auditorium.

Die Botschaft des zweiten Keynote-Speakers, Jerry Stritzkey, CEO des 1938 gegründeten Outdoor-Ausrüsters REI, schien da deutlich konstruktiver: Er begann seine Präsentation mit einer Amazon-Suche nach dem Suchbegriff “backpack” (Rucksack). Ergebnis: 465.000 Treffer. Sein trockener Kommentar: “Sie könnten sich jetzt entweder ein Leben lang durch diese Ergebnisse wühlen – oder ein Leben lang draußen in der Natur verbringen.” Sein Fazit: Retailer können gegen Amazon bestehen, wenn sie dem Konsumenten das bieten, worum es dem Giganten eben gerade nicht geht: Kuratierung und Differenzierung, Experten-Beratung statt unendlicher Auswahl. “Es geht dem Kunden nicht um unendliche Auswahl, sondern um das passende Angebot zu seinem Problem”, mahnte Stritzkey. “Und das können Sie ihm liefern, wenn Sie Experte sind: Experte in Ihrer Branche, Experte im Umgang mit Ihren Produkten und Experte in der Lebenswelt Ihrer Zielgruppe.”

US-Weihnachtsgeschäft vor Logistik-Desaster

01.10.2014, 13:41

Im vergangenen Jahr kam eine ordentliche Menge an E-Commerce-Bestellungen zu spät zur Bescherung. Dieses Logistik-Problem werde dieses Jahr eher noch größer werden, warnt Forrester.

(Quelle: Shutterstock.com/MNStudio)

340 Millionen Pakete pro Tag mussten die US-amerikanischen Logistik-Dienstleister in den drei Wochen vor Weihnachten 2013 ausliefern – in Kombination mit einigen Winterstürmen eine unlösbare Aufgabe, die das Web-Weihnachten für viele Konsumenten verdarb: Diverse Pakete kamen nicht pünktlich zur Bescherung an, obwohl die Paketfahrer noch am Heiligabend bis spät in die Nacht hinein unterwegs waren. Das Desaster aus dem Vorjahr könnte sich dieses Jahr wiederholen – oder sogar noch schlimmer ausfallen, warnte Forresters Chef-Analystin Sucharita Mulpuru während ihrer Eröffnungs-Keynote auf der Shop.org in Seattle.

Im Vorjahr wurden 40 Prozent des gesamten Online-Weihnachtsgeschäfts in den drei Wochen vor Weihnachten abgewickelt – und Forrester-Studien zufolge haben die Konsumenten trotz der Vorjahrespleite nicht vor, ihr Bestellverhalten in diesem Jahr zu ändern. Das Paket-Volumen dürfte sich sogar noch weiter vergrößern, weil die Gemeinde der Online-Käufer zu Weihnachten wohl erneut wachsen dürfte. “Unseren Analysen zufolge sind die Paket-Dienstleister in diesem Jahr nicht besser gerüstet als im Vorjahr”, warnte Mulpuru die versammelten Retailer im Publikum. “Also stellen Sie sich und Ihre Kunden besser auf lange Lieferfristen ein, sonst werden Ihre Kunden von Ihnen enttäuscht sein – nicht von Ihrem Logistik-Partner.”

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Individuelle Veranstaltungstipps von Xing

01.10.2014, 13:14

Xing hat seinen Veranstaltungsbereich überarbeitet. Mitglieder des beruflichen Netzwerks erhalten nun individuell auf sie zugeschnittene Empfehlungen.

(Quelle: shutterstock.com/Rawpixel)

150.000 Veranstaltungen werden jährlich auf Xing gelistet. Nicht alle davon sind für jedes Mitglied gleich relevant. Im neuen Eventmarkt zeigt das Karrierenetzwerk seinen Nutzern individualisierte Empfehlungen. Ausgewählt werden diese Tipps unter Berücksichtigung des persönlichen Netzwerks und den unterschiedlichen Profilinformationen.

Mitglieder sehen damit beispielsweise, welche für sie interessanten Veranstaltungen in ihrer Nähe stattfinden. Darüber hinaus erhalten Nutzer mithilfe der Funktion “people2meet” im Vorfeld Informationen, wer ebenfalls teilnimmt und mit welchen Mitgliedern sich eine Vernetzung besonders lohnen könnte. Xing nutzt dabei Gemeinsamkeiten aus den Profilen sowie Informationen zu gemeinsamen Kontakten oder Gruppen. Außerdem bietet das Netzwerk eine Übersicht zu den Top-Veranstaltungen aus unterschiedlichen Branchen sowie etablierten offiziellen Xing-Events an, die im deutschsprachigen Raum organisiert werden.

Erst kürzlich hat das Portal zudem seinen Stellenmarkt neu gestaltet. Die Stellenbörse zeigt Jobs nicht nur passend zur Qualifikation, sondern auch zur Lebenssituation an. Die Angebote kann auch sehen, wer nicht Mitglied des Karriere-Netzwerks ist.

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Zalando-Aktie über Ausgabepreis gestartet

01.10.2014, 12:34

Mit 24,10 Euro ist die Zalando-Aktie heute morgen zwölf Prozent über dem Ausgabepreis gestartet. Zur Erstemission lieferte der Modehändler an der Börse eine große Schau.

(Quelle: Zalando.com)

Die Fassade der Frankfurter Börse war wie ein Paket des Händlers gestaltet. Zehn Schaufensterpuppen standen am Mittwoch im Eingang des Gebäudes, sechs Models liefen einmal um die Handelsschranke herum. Zalando ließ sich auch für das traditionelle Glockenläuten einen PR-Gag einfallen: Die Vorstände zauberten die Glocke aus einem Paket hervor. Das berichtet das Handelsblatt.

Der Ausgabepreis für die Aktie mit dem Kürzel ZAL hatte bei 21,50 Euro gelegen, also am oberen Ende der zurvor festgelegten Spanne von 18,00 bis 22,50 Euro. Am Morgen startete die Aktie mit 24,10 Euro in den Handel, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten.

Zalando wurde im Rahmen des IPO mit rund 5,35 Milliarden Euro bewertet, der Börsengang brachte dem Unternehmen 605 Millionen Euro ein. Rund 11,3 Prozent der Anteile werden damit an der Börse gehandelt. Das Angebot war mehr als zehnfach überzeichnet.

Die bisherigen Eigentümer halten ihre Anteile. Das sind Verdere (Kinnevik Internet) mit 35,60 Prozent, Global Founders (der Fonds der Samwer-Brüder) mit 16,70 Prozent, Aktieselskabet (Anders Holch Povlsen) mit 10,48 Prozent, DST-Europe-Gesellschaften (Yuri Milner) mit 8,14 Prozent, Holtzbrinck Ventures mit 7,64 Prozent, TEV Global Invest (Tengelmann) mit 5,63 Prozent, AI European Holdings (Len Blavatnik) mit 3,58 Prozent. Weitere 12,23 Prozent befinden sich im Streubesitz.


Zalando-Aktie über Ausgabepreis gestartet

Zalando kann auf ein sehr erfolgreiches zweites Quartal und erstes Halbjahr 2014 zurückblicken (Vorjahresdaten siehe Statista-Grafik): Der Nettoumsatz auf Gruppenebene betrug im zweiten Quartal 546 Millionen Euro (plus 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), im ersten Halbjahr 1,047 Milliarden Euro (plus 29 Prozent).

Wichtiger als der Umsatz, dessen Wachstum sich Zalando in der Vergangenheit oft mit hohen Marketingausgaben erkauft hat, ist das Ergebnis. Und das lautet: profitabel! Das operative Ergebnis der Gruppe, also der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im zweiten Quartal bei 35 Millionen Euro, im ersten Halbjahr bei zwölf Millionen Euro. In den Vergleichszeiträumen des Vorjahres hatte Zalando Verluste in Höhe von 31 Millionen Euro beziehungsweise 72 Millionen Euro verbucht.
Jeder zweite Deutsche hat einer Umfrage von deals.com zufolge schon mal bei Zalando eingekauft (57 Prozent). Vor allem unter 30-Jährige sind Stammkäufer: Jeder Fünfte (21 Prozent) kauft regelmäßig oder sogar ausschließlich dort ein – jeder Zehnte bezeichnet Zalando sogar als seinen Lieblings-Shop für Mode. Der Gratis-Versand und Rückversand gilt den befragten Online-Shoppern klar als der größte Vorteil (51 Prozent).An der Befragung nahmen rund 650 Personen aus.

Nicht nur Zalando, auch dessen Inkubator Rocket Internet will an die Börse. Seit Juli 2014 ist Rocket Internet eine Aktiengesellschaft – mit Oliver Samwer als CEO. Vom Gesamtvolumen sollen 24 Prozent der Aktien an neue Investoren gehen, Rocket Internet erwartet eigenen Angaben zufolge Bruttoerlöse von rund 1,5 Milliarden Euro. Der Inkubator wird somit mit rund 6,2 Milliarden Euro bewertet. Die Zeichnungsfrist läuft von heute an bis zum 7. Oktober 2014, Börsenstart ist dann tags darauf.

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Google schließt sein Netzwerk Orkut

01.10.2014, 11:58

Mit Orkut hat Google seine ersten Schritte auf dem Gebiet Social Media gemacht. Jetzt wird das soziale Netzwerk eingestellt.

(Quelle: Shutterstock.com/Sergey Niven)

Google stellt sein Social Media-Experiment Orkut ein. Für die Nutzer des Netzwerkes kommt das Aus allerdings nicht überraschend; Google hatte die Entscheidung, Orkut nicht mehr weiter betreiben zu wollen, schon im Juni 2014 bekannt gegeben. Profile, Beiträge und Fotos konnten exportiert werden.

Ganz vom Netz geht Orkut jedoch noch nicht. Ab heute können zwar keine neuen Konten mehr auf Orkut eröffnet werden. Doch die Inhalte der Nutzer bleiben bis September 2016 weiter zugänglich. User können bis zum Stichtag in zwei Jahren ihre Inhalte exportieren.

Man wolle sich jetzt auf die anderen sozialen Plattformen von Google konzentrieren, erklärte Paulo Golgher, Engineering Director von Orkut im Firmenblog, und nannte Youtube, Blogger und Google+ als die sozialen Communities, die das Wachstum von Orkut letztendlich überflügelt hatten.

Das Netzwerk war in Brasilien besonders beliebt.

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Amazon verkauft jetzt auch Handys mit Vertrag

01.10.2014, 11:37

Kunden von Amazon können in einem neuen “Mobiltelefon-Store” ab sofort subventionierte Smartphones in Verbindung mit Mobilfunk-Verträgen der Deutschen Telekom erwerben.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Amazon und die Deutsche Telekom erweitern ihre Zusammenarbeit. Nachdem der Bonner TK-Konzern seit heute das Amazon-Smartphone Fire Phone vermarktet, können umgekehrt Kunden des Online-Versandhändlers nun auch über die Amazon-Plattform Smartphones mit dazu passenden Telekom-Mobilfunkverträgen erwerben.
Einkäufe im sogenannten Mobiltelefon-Store sollen dabei nach dem typischen Amazon-Muster ablaufen – inklusive Rezensionen und Auftragsverfolgung für jede Bestellung.

Der Mobiltelefon-Store bietet über 100 Smartphones, die in Verbindung mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ab einem Euro zu haben sind – die monatlichen Kosten für die Tarife beginnen bei 39,95 Euro. Mit dabei ist auch das Amazon-Smartphone Fire, das exklusiv von der Telekom vermarktet und ab Ende der Woche in dem Store gelistet wird. Wer das Gerät hier bis Ende des Jahres ordert, erhält ein Jahr lang den Amazon-Dienst Prime kostenlos on top.

Darüber hinaus lockt Amazon potenzielle Kunden mit weiteren Vergünstigungen: So erhalten alle Interessenten, die einen 24-Monats-Vertrag abschließen, einen Amazon-Aktionsgutschein im Wert von 50 Euro sowie – während der Vertragslaufzeit – unbegrenzten und kostenlosen Zugang zum HotSpot-Netz der Telekom in Deutschland.

Wie Amazon weiter betonte, soll die Tarifauswahl im Kaufprozess auf die Auswahl des Kunden hinsichtlich der Vertragslänge und der Wahl des subventionierten Telefons zugeschnitten werden. Auch Extras wie weitere SIM-Karten und Roaming-Optionen könnten gebucht werden.

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So sieht das perfekte Päckchen aus

01.10.2014, 10:54

Päckchen müssen nicht nur die Ware schützen, sondern auch Kundenwünschen gerecht werden und ökologische Ansprüche erfüllen. Welche Strategien verfolgen Online-Händler zur Optimierung der Verpackungen?

(Quelle: Shutterstock.com/Africa Studio)

Bei der Optimierung von Verpackung und Lieferung setzen Webshop-Betreiber auf ein ökologisch sinnvolles Äußeres. Dafür sollen umweltfreundliche Verpackungen verwendet (75 Prozent) und überflüssige Materialien vermieden werden (77 Prozent). Und 20 Prozent der befragten Händler wünschen sich Versandverpackungen, die sich besser an Art und Anzahl der entsprechenden Produkte anpassen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce” des EHI Retail Institute.

79 Prozent der Befragten sehen außerdem im Verzicht auf überflüssige Verpackungsmaterialien ein entscheidendes Kriterium für ein positives Kundenerlebnis. Daneben spielen für 75 Prozent das einfache Öffnen des Päckchens und für 59 Prozent eine anschauliche Gestaltung der Verpackung eine wichtige Rolle. 60 Prozent verpassen ihren Paketen ein eigenes Markenzeichen.

Nach Meinung der Händler soll sich die Hülle auch für den Rückversand eignen: 51 Prozent halten das aus ökologischen Gründen für wünschenswert, 54 Prozent sind der Meinung, das erleichtere den Kunden den Retourenprozess. Knapp zwei Drittel der Befragten (73 Prozent) bekommen die Retouren in der Originalverpackung zurück.

Fast alle Befragten ermöglichen die Lieferung nach Hause (91 Prozent) oder an eine beliebige andere Adresse (83 Prozent). Für die Studie wurden insgesamt 87 Online-Händler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Mehr als die Hälfte davon sind auch im stationären Handel aktiv.

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eBay trennt sich von Paypal

01.10.2014, 10:11

Nun also doch: eBay will sich 2015 von Paypal trennen. Die Bezahltochter soll dann als eigenständiges Unternehmen weiterbestehen. CEO von eBay soll Devin Wenig werden, Dan Schulman soll Paypal leiten.

(Quelle: Shutterstock.com/Sukharevskyy
Dmytro nevodka)

Der Online-Marktplatz eBay plant für 2015, sich von seiner Bezahltochter Paypal zu trennen. Dies habe der Verwaltungsrat genehmigt. Der Schritt solle den strategischen Fokus und die Flexibilität beider Unternehmen verbessern, so die Begründung.

“Eine gründliche strategische Prüfung mit unserem Verwaltungsrat zeigt, dass eine gemeinsame Weiterführung von eBay und PayPal über 2015 hinaus strategisch und mit Blick auf das Wettbewerbsumfeld mit weniger Vorteilen für jeden der Geschäftsbereiche verbunden ist”, so CEO John Donahoe. “Das Branchenumfeld verändert sich und jeder der Geschäftsbereiche steht unterschiedlichen Chancen und Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld gegenüber.” Durch entsprechende Betriebsvereinbarungen sollen Synergien künftig aber weiter erhalten bleiben können.

Donahoe und Chief Financial Officer Bob Swan werden die Trennung der Geschäftsbereiche verantworten und die Aufsicht des Verwaltungsrats innehaben. Eine geschäftsführende Rolle in den neuen Unternehmen werde aber keiner der beiden übernehmen. CEO des neuen eBay-Unternehmens wird demnach Devin Wenig, derzeit President eBay Marketplaces. Er soll dann das Marktplatzgeschäft von eBay und den Geschäftsbereich eBay Enterprise führen.

President von Paypal wird eBay zufolge Dan Schulman. Infolge der Trennung soll er auch designierter CEO des Unternehmens werden. Schulman kommt von American Express, wo er President der Enterprise Growth Group des Unternehmens war.

Der Investor Carl Icahn hatte eine Abspaltung des Payment-Dienstes bereits seit Längerem gefordert – zunächst gegen den Willen von eBay-Chef John Donahoe.

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