Kaufhof will Multichannel-Meister werden

04.04.2014, 8:13

Galeria Kaufhof hat ein ehrgeiziges Ziel: In drei bis fünf Jahren will die Warenhauskette der führende Multichannel-Anbieter in Europa sein.

(Quelle: Galeria Kaufhof)

Galeria Kaufhof sieht ihr Heil in einer glänzenden Multichannel-Zukunft. Die Warenhauskette, die 2,5 Jahre nach dem Start der großen Multichannel-Offensive und zehn Jahre nach dem Einstieg in den Online-Handel gerade einmal 50 Millionen Euro Webumsatz vorweisen kann und für dieses Jahr einen nicht minder kärglichen Online-Jahresumsatz von 70 Millionen Euro in Aussicht stellt, sieht ihr Vorhaben, Europas Multichannel-Champion zu werden, keinesfalls als unrealistisch an. Man habe sich ja auch schon erfolgreich gegen Toys’R’Us gewehrt und den Spielwarenhandel in der Innenstadt gerettet, gibt sich Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung von Galeria Kaufhof, optimistisch. Entsprechend mutig wird Geld in den Multichannel-Ausbau investiert: “Unsere Investitionen sind exorbitant”, so Mandac anlässlich des 135-jährigen Jubiläums des Unternehmens.

Bereits in den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass die Warenhauskette sich von HP ein Tablet entwickeln ließ, mit dem die Verkäufer in den Filialen das eigene Sortiment verlängern können. “Ich bin überzeugt, das wird ein Renner”, zitiert die Marketing-Fachzeitschrift “Horizont” den Kaufhof-Chef. Allerdings steht zu Beginn nur etwa jedem zehnten der 10.000 bis 12.000 Filialverkäufer ein solches Gerät zur Verfügung. Ab September sollen dann alle nötigen Online- und Offline-Tools fertigentwickelt sein, um den Kunden ein über alle Kanäle integriertes Einkaufserlebnis bieten zu können. “Alles, was Sie sich vorstellen können, werden die Kunden bei uns auch tun können”, heißt es aus der Chefetage. Das Umsatzziel für 2017 ist ehrgeizig: 300 Millionen Euro sollen dann über das Web in die Kassen der Warenhauskette fließen – und auch die Profitabilitätsgrenze soll dann überschritten werden.

Um im Versandhandel mehr Gas geben zu können, wurde auch die Logistik optimiert und eigene Lager für den Versandhandel in Porz, Frechen und Erfurt aufgebaut. “Die Logistik ist im Handel eine Kernkompetenz, die man nicht aus der Hand geben darf”, predigt Mandac. Auch personell wird die große Hoffnung, die Galeria Kaufhof in Multichannel setzt, deutlich. Im neu geschaffenen Geschäftsressort “Multichannel-Handel” soll Klaus Hellmich die Verzahnung weiter vorantreiben.

Mit einem Wert aus dem Webshop ist Mandac aber auch heute schon sehr zufrieden: Die Retourenquote liegt mit 25 Prozent weit unter dem E-Commerce-Durchschnitt von 50 Prozent.

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Deutsche offen für Lebensmittelkauf übers Web

03.04.2014, 15:14

Die Vorbehalte gegen den Lebensmittelkauf im Internet schwinden. Jeder dritte Deutsche hat schon einmal im online Lebensmittel bestellt. Und viele können sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun.

(Quelle: Shutterstock.com/Amy Walters)

Die Deutschen stehen dem Online-Lebensmittelkauf aufgeschlossen gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG. So stellt eine repräsentative Befragung von 500 Konsumenten fest, dass jeder Dritte (33,1 Prozent) bereits einmal Essen im Internet bestellt hat. Die meisten davon waren von ihrem Einkaufserlebnis angetan und wollen auch in Zukunft wieder im Web Nahrungsmittel kaufen.

Die große Mehrheit der Befragten, nämlich 66,8 Prozent, hat bisher noch keine Lebensmittel im Internet eingekauft – 41,6 Prozent können sich aber vorstellen, in Zukunft den Online-Lebensmittelkauf auszuprobieren.


Online-Lebensmittelkauf in Deutschland

(Quelle: IFH)

“Aufgrund der allgemein zunehmenden Entstrukturierung des Alltags sind Bequemlichkeit und Flexibilität zentrale Treiber des Lebensmittel-Onlinehandels”, sagt Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG. “Sowohl das Online-Sortiment als auch die Lieferung bis in Haus sowie alle kaufbegleitenden Services müssen daher in Sachen Convenience optimiert werden.” Denn die Kunden schätzen laut Umfrage vor allem solche Anbieter, bei denen man die Artikel aus einer Reihe von Exemplaren auswählen und vor der Lieferung begutachten kann.

Weitere Pluspunkte erhalten Online-Händler, die die Lieferung am Bestelltag anbieten – und Sicherheit in Bezug auf Qualität und Frische der bestellten Ware vermitteln. “Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass sich mittelfristig vor allem der Verkauf haltbarer Lebensmittel und zielgruppenspezifische Vollsortimentskonzepte online etablieren lassen”, meint Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Vor knapp einem halben Jahr hatte eine Studie noch ergeben, dass die meisten Deutschen ihr Essen lieber offline kaufen. Dieses Ergebnis deckte sich im wesentlichen mit einer Studie aus dem Jahr 2012, laut derer die Deutschen keinen Mehrwert im Onlinekauf sehen.

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Mehr Seele für Conleys Online-Shop

03.04.2014, 13:46

Der Katalog des Hamburger Modeversenders Conleys war immer schon anders als der der Konkurrenz. Jetzt soll auch der Webshop mehr Seele erhalten. Für dieses Jahr sind eine Reihe von Neuerungen geplant.

(Quelle: Conleys)

Der Hamburger Modeversender Conleys hat sich für dieses Jahr eine Web-Offensive auf die Fahne geschrieben: Künftig will das Handelsunternehmen auf eintönige Produktdarstellungen, inhaltsfreie SEO-Begleittexte und vorgegebenen Sales-Funnel verzichten. Stattdessen sollen Lifestyle-Welten, ungewöhnlicher Lesestoff und emotionale Videos die Content-Kompetenz aus den Printkatalogen mehr und mehr in den Online-Shop verlängern. Als Ziel formuliert Conleys-Geschäftsführer Stephan Schneider: “Unsere Kunden sollen sich in unserem Online-Store wie in einer gut sortierten Boutique fühlen. Sämtliche Neuerungen richten wir konsequent danach aus.”

Unter anderem soll der Einkaufsprozess haptischer und visueller gestaltet werden. Schon heute fliegt ein Kleidungsstück, das ein Kunde in den Warenkorb legt, tasächlich auch real in den Korb. Erste Nutzertests zeigen: Probanden nutzen durch den Gaming-Faktor den Warenkorb deutlich häufiger als vorher. Auch die integrierten Blätterkataloge verfügen über haptische Features wie “Blättern” oder “Lesezeichen setzen”.

Auf der mobilen Website ist die Recommendation Engine mit passenden Produktempfehlungen der Hauptbestandteil. Auch die Werbemaßnahmen sollen 2014 noch stärker auf digital verlagert werden. “Wir bleiben Emotionsversender und Rosinenpicker”, so Schneider. “Diesen Anspruch haben wir mit unseren unverwechselbaren Katalogen umgesetzt und werden ihn jetzt auch auf Conleys.de übertragen.”

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Windows Phone lernt sprechen

03.04.2014, 12:11

Apples Siri bekommt neue Konkurrenz: Microsoft hat die neue Version 8.1 seines mobilen Betriebssystems Windows Phone vorgestellt. Die interessanteste Neuerung ist der Sprachassistent Cortana.

(Quelle: Fotolia.com/Beboy)

Mit Spannung war die Eröffnung der Entwickler-Konferenz Build 2014 in San Francisco erwartet worden – und Microsoft enttäuschte die Erwartungen nicht. Neben drei neuen Lumia-Smartphones hat der Software-Konzern auch die neue Version 8.1 seines mobilen Betriebssystems vorgestellt.

Und die gibt sich wortgewaltig – dank des Sprachassistenten Cortana, mit dem Microsoft insbesondere Apples Siri und dem Android-Pendant Google Now Paroli bieten möchte. Ähnlich wie bei der Konkurrenz reagiert Cortana auf gesprochene Befehle – und versucht diese zu sinngemäß beantworten. Dabei greift die Lösung auf die Datenbank der Microsoft-Suchmaschine Bing zurück.

So ist es beispielsweise möglich, Termine im Kalender einzustellen, Telefonate zu starten, Apps aufzurufen oder Wissensfragen zu stellen. Interessant: Die Genauigkeit von Cortana kann optimiert werden, indem der Nutzer in einer Maske persönliche Vorlieben und Interessen definiert. Und: Cortana führt Notiz. Der Sprachassistent kann sich beispielsweise die Suchanfragen eines Nutzers merken und später – mit dessen Erlaubnis – auch E-Mails nach relevanten Informationen durchforsten. Verabredet man sich beispielsweise per E-Mail zum Essen, schlägt Cortana gleich ein passendes Restaurant vor.

Noch befindet sich Cortana allerdings in der Betaphase, weshalb während der Präsentation auch nicht alle gezeigten Beispiele auf Anhieb funktionierten. Und: Der Dienst wird zunächst einmal nur in den Vereinigten Staaten verfügbar sein, Großbritannien und China sollen dieses Jahr folgen. Wann Cortana auch nach Deutschland kommt, steht indes noch nicht fest.

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“Einfach machen lassen” ist Rising Star 2014

03.04.2014, 11:27

Das Start-up “Einfach machen lassen” erhält die Auszeichnung “Rising Star” des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh). Dieser hat sich einen Buchstaben mehr gegönnt und heißt nun “bevh”.

(Quelle: Fotolia.com/Artenauta)

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels hat auf seinem Kongress “bvh 2.014″ in Hamburg seinen Innovationspreis “Rising Star” an den Berliner Dienstleister “Einfach machen lassen” verliehen. Das 2010 gegründete Start-up sei deutschlandweit der einzige E-Commcerce-Dienstleister, der Leistungen wie Heimvernetzungen von Computern oder Wandmontagen von TV-Geräten flächendeckend realisiert.

Mit dem Award zeichnet der Branchenverband jährlich ein junges Unternehmen aus, das als Händler oder Dienstleister erfolgreich ein neues Produkt oder Geschäftsmodell auf den Markt gebracht hat.

“Das Unternehmen kennt die Bedürfnisse der Kunden sowie ihre alltäglichen Anforderungen an technische Produkte und Systeme auf das Genaueste. Das macht ‘Einfach machen lassen’ so erfolgreich. Das Unternehmen steht damit aber auch beispielhaft für eine hoch innovative und kundenorientierte Branche”, begründete Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer die Entscheidung. Das Start-up hatte sich im Finale gegen minubo und OMQ durchgesetzt.

Den Innovationspreis für neue Dienstleistungen der Preferred Business Partner erhielt “Speed4Trade” mit seinem “smobsh”. Der Begriff steht für “smart.mobile.shopping” und stellt die virtuelle Regalverlängerung für den Point of Sale (POS) dar. Die Lösung soll einen zusätzlichen Touchpoint innerhalb der Omni-Channel-Commerce Strategie von Handelsunternehmen schaffen.

Aus bvh wird bevh

Die Preise hat der Verband zum letzten Mal unter seinem bisherigen Namen verliehen. Denn der bvh nennt sich ab sofort Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh). Alle Mitgliedsunternehmen des Branchenverbands stimmten für diese Umbenennung. Wenk-Fischer begründet den neuen Namen mit der herausragenden Bedeutung des E-Commerce für den interaktiven Handel: “Über 80 Prozent des Branchenumsatzes werden heute im elektronischen Handel gemacht. Als Verband tragen wir dieser Bedeutung nun auch in unserem Namen Rechnung. Es soll klar erkennbar sein, wer die Interessen des E-Commerce gegenüber Gesellschaft und Politik vertritt.”

Zum neuen Präsidenten wurde Gero Furchheim, Vorstand der Cairo AG, gewählt. Er löst Thomas Lipke ab, der vier Jahre an der Spitze des Verbandes stand.

Wer im Online-Handel erfolgreich sein will, muss sich anstrengen: Mangelhafte Technik, Designschnitzer oder obskure Internetadressen sind nur einige der Hürden, die Neulinge umgehen sollten: Tipps für E-Commerce-Einsteiger.

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dmexco setzt auf neue Dimensionen

03.04.2014, 10:42

Am 10. September geht die dmexco 2014 in eine neue Runde – und gibt heute ihr Motto bekannt: Der Slogan “Entering new Dimensions” soll auf die fortschreitende Digitalisierung aufmerksam machen.

(Quelle: dmexco)

Nach der Messe ist bekanntlich vor der Messe: Knapp fünf Monate vor der Eröffnung steht nun das Motto fest: Unter “Entering new Dimensions” soll auf die fortschreitende Digitalisierung aufmerksam gemacht werden, die sämtliche Bereiche von Marketing, Media und Konsumentenkommunikation betrifft.

“In einer Zeit, in der nicht nur unsere Industrie, sondern auch unser tägliches Leben zunehmend einem digitalen Wandel unterworfen ist, sollte das Marketing- und Mediageschäft als auch die Konsumentenkommunikation von allen Beteiligten dringend überprüft und neu bewertet werden”, erklärt Frank Schneider, dmexco Director Marketing, Sales and Operations. “Schon heute ermöglicht diese digitale Entwicklung sowohl wesentlich differenziertere als auch effizientere Werbestrategien.”

Im vergangenen Jahr stand die größte Messe für digitales Marketing unter dem Motto” Turning Visions into Reality”. Erstmals gab es 2013 eine dritte Halle, um der starken Nachfrage nach Ausstellungsflächen gerecht zu werden. Die dmexco 2013 ging auch dementsprechend mit einem Rekordergebnis zu Ende. Die Organisatoren melden 26.300 Besucher und 742 Aussteller. Damit legte die Onlinemarketingmesse gegenüber dem Vorjahr um rund 30 Prozent zu.

Die diesjährige dmexco findet am 10. und 11. September in Köln statt. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist Inhaber der Marke und – unter Mitwirkung des Online-Vermarkterkreis (OVK) – ideeller sowie fachlicher Träger der Kongressmesse.

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Amazon startet “Fire TV”

03.04.2014, 10:03

Lange wurde sie erwartet, nun ist sie da: Amazon stellt seine Set-Top-Box “Fire” vor, mit der Filme aus dem Web auf dem Fernseher angesehen werden können.

(Quelle: Amazon.com)

Apple und Roku aufgepasst: Amazon greift mit “Fire” an. Der Onlinemarktplatz hat eine neue Set-Top-Box vorgestellt. Das handflächengroße schwarze Kästchen kostet 99 Dollar inklusive einer Bluetooth-Fernbedienung und einem Gamecontroller. “Winziges Kästchen, riesige Spezifikationen, tonnenweise Inhalte, super Preis”, fasste Amazon-Chef Jeff Bezos die neueste Eigenentwicklung von zusammen. Die Set-Top-Box Fire kann ab dem 3. April 2014 in den USA bestellt werden.

Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, hat sich Amazon einiges ausgedacht. So soll “Fire” zum Beispiel schneller als andere Streaming-Boxen sein. Tatsächlich sorgt dafür der Vierkernprozessor – der nicht nur das Aufrufen von Streaming-Inhalten beschleunigt, sondern sich vor allem bei Spielen bemerkbar macht. Bereits direkt nach dem Einschalten des Geräts werden ohne Wartezeit Neuerscheinungen aus Film und Fernsehen sowie Apps und Games auf dem Bildschirm angezeigt. Die handliche Fernbedienung hat eine Überraschung parat. Mit Hilfe des eingebauten Mikrofons kann “Fire” per Sprachsteuerung bedient werden. Da können Apple und Roku bisher noch nicht mithalten.

Natürlich primär präsent auf der Streaming-Box: Amazon Prime. Selbstverständlich will Amazon mit seiner Set-Top-Box vor allem eigene Inhalte an den Nutzer bringen. Doch auch Netflix, Hulu und Co sind via App auf der Box vertreten. Hinzu kommen Spiele, bei denen es sich allerdings um Android-Entwicklungen handelt. Für den Start von “Fire” hat Amazon Partnerschaften mit Netflix, Pandora, Hulu, ESPN und anderen geschlossen.

Eigentlich war schon für das Weihnachtsgeschäft 2013 mit einer Set-Top-Box von Amazon gerechnet worden. Apple verhandelt derweil bereits mit den nächsten Partnern für das Einbinden derer Inhalte auf seinem Apple TV.

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Samsung Galaxy Tab4 geht an den Start

03.04.2014, 8:27

Jetzt ist es offiziell: Samsung bringt sein Tablet Tab4 auf den Markt. Die neue Mittelklasse-Serie umfasst zum Start drei Modelle mit unterschiedlichen Display-Diagonalen.

(Quelle: Samsung)

Nach zahlreichen Gerüchten hat Samsung die neuen Tablets der Galaxy-Serie nun offiziell bestätigt: Vom Galaxy Tab4 wird es drei Varianten mit unterschiedlichen Display-Diagonalen mit 7, 8 und 10,1 Zoll geben.

Alle Touchscreens bieten eine eher durchschnittliche Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten, die Oberfläche lässt sich in mehrere Fenster zur parallelen App-Nutzung aufteilen. Weitere gemeinsame Features sind ein Quadcore-Prozessor mit 1,2 Ghz, Android 4.4 als Betriebssystem, 1,5 GB Arbeitsspeicher, ein MicroSD-Slot sowie eine Drei-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 1,3-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite.

Eine Variante mit Mobilfunkmodul, das HSPA+ und LTE-fähig ist, soll es ebenfalls für alle drei Display-Größen geben. Das 276 Gramm leichte Galaxy Tab4 7.0 bietet je nach Version 8 oder 16 GB Datenspeicher. Das Galaxy Tab4 8.0 und das Galaxy Tab4 10.1 wird es nur mit 16 GB geben. Sie wiegen 320 beziehungsweise 487 Gramm.

Der Verkaufsstart soll für alle Modelle, die jeweils in Schwarz und Weiß verfügbar sein werden, noch im zweiten Quartal 2014 erfolgen. Preise nannte Samsung noch nicht, die Ausstattung lässt aber auf eine Platzierung in der Mittelklasse schließen.

Indessen geht Samsungs Patentkrieg mit Apple in eine neue Runde: Der iPhone-Hersteller fordert von dem südkoreanische Elektronikkonzern zwei Milliarden US-Dollar.

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Werbung im Cliffhanger-Moment

03.04.2014, 7:54

Spil Games führt auf seinen Gaming-Plattformen ein neues Format für Videowerbung ein, die Spielern an besonders spannenden Momenten gezeigt wird.

Das neue Werbeformat von Spil Games nutzt den Vorteil der sogenannten “Cliffhanger”-Momente in Spielen, um Video-Werbung zu zeigen. Der Auslöseimpuls basiert auf einem komplexen Algorithmus, der sowohl die Zeit, die ein Spieler aktiv gewesen ist, berücksichtigt als auch den Erfolg, welchen ein Spieler bislang im Spiel hatte.

Mit dieser individuellen Platzierung will der Gaming-Portal-Betreiber sicherstellen, dass Nutzer positiv gestimmt und gespannt sind, wenn ihnen Werbung gezeigt wird. Zudem soll so die Wahrscheinlichkeit reduziert werden, dass das Spiel oder die Auslieferung der Werbemittel abgebrochen wird.

Spil Games betreibt Social-Gaming-Plattformen, die auf Mädchen, Teenager und Familien zugeschnitten sind, darunter GirlsgoGames und A10 für Teenager. Diese werden in 15 Sprachen angeboten und monatlich von mehr als 200 Millionen Menschen weltweit besucht.

Egal ob Angry Bird oder Solitaire: Immer mehr User spielen ausschließlich auf Handys oder Tablets. Das zeigt die vierte Ausgabe des “Mobile Barometer” von SevenOne Media. Demnach nutzen 85 Prozent aller Smartphone-Besitzer mindestens ein mobiles Gerät für Gaming-Aktivitäten. Knapp die Hälfte der Befragten spielt ausschließlich auf dem Smartphone – jeder Dritte auch auf dem Tablet.

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Millionenbetrag für Energiespar-Shop

03.04.2014, 7:21

Grünspar erhält eine Millionenfinanzierung, um seine E-Commerce-Plattform für energiesparende Geräte auszubauen. Zudem baut das Start-up sein SaaS-Angebot aus.

Grünspar-Gründer Gerrit Ellerwald
und Sebastian Kotzwander

(Quelle: Grünspar.de)

Neben dem Mountain Cleantech Fund II investiert die staatliche Förderbank KfW einen insgesamt siebenstelligen Betrag in Grünspar. Das Unternehmen aus Münster betreibt die gleichnamige E-Commerce-Plattform, die sich auf den Handel mit energieeffizienten Produkten konzentriert. “Das Geld dieser Finanzierungsrunde werden wir unter anderem in den Ausbau der Produktpalette rund um die Themen Smart Home, weiße Ware und Dämmmaterialien einsetzen”, sagt Grünspar-Gründer und Co-Geschäftsführer Sebastian Kotzwander.

Darüber hinaus investiert Grünspar derzeit und künftig stark in den Ausbau des Software-as-a-Service-Geschäfts. Das 2010 gegründete Unternehmen bietet Konzeption, Programmierung und Verwaltung von Shop-Systemen für Energieversorgungsbetriebe. Mehr als hundert europäische Stadtwerke zählen bislang in diesem Geschäftsbereich zu den Kunden von Grünspar.

In der ersten Finanzierungsrunde 2013 hatte Mountain Cleantech bereits in Grünspar investiert. Das 35 Mitarbeiter große Unternehmen verzeichnete seit 2012 eine Verdoppelung seines Umsatzes, zu dem es keine konkreten Zahlen nennt.

Eine Finanzierungsrunde konnte kürzlich auch Dropbox abschließen. An seiner dritten Kapitalrunde bastelt dagegen derzeit noch Airbnb. Der Unterkunftsvermittler will sich mit Hilfe von Investitionen auf eine Bewertung in zweistelliger Milliardenhöhe hieven lassen.

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