Mit Couponing-Marketing zum Erfolg

12.08.2014, 13:44

Gutscheine und Coupons sind ein beliebtes Mittel zur Neukundengewinnung im Internet. Allerdings wird hier noch viel Potenzial verschenkt. Fünf Tipps zeigen, wie sich das ändern lässt.

(Quelle: Fotolia.com/VRD)

Fünf einfache Tipps, wie Firmen das Coupon-Marketing zum erfolgreichen Werbewerkzeug machen können, verrät Florian Werner, Geschäftsführer des Retargeting-Spezialisten Remintrex.

1. Nicht nur online denken

Auch wenn es ein komfortabler Weg ist, Gutscheincodes zu verteilen, bringt es wenig, die Vergütungen nur über Gutscheinportale zu streuen. Die angebotenen Rabatte verlieren so ihre Wertigkeit. Außerdem werden die frei zugänglichen Codes überwiegend von den Interessenten genutzt, die ohnehin bereits kurz vor Kaufabschluss stehen. Höhere Aufmerksamkeit auch bei Neukunden erzielen noch immer Gutscheine in Papierform, zum Beispiel als persönlich gestaltete Postkarte. Diese werden durch das haptische Erlebnis als wertvoller wahrgenommen und überzeugen eher, den angebotenen Rabatt auch wirklich zu nutzen.

2. Nicht nur Bestandskunden belohnen

Natürlich ist es essentiell, Treue zu belohnen und Bestandskunden mit Vergünstigungen und speziellen Angebote zu danken. Allerdings sollten sich Unternehmen im Coupon-Marketing nicht allein auf diese Zielgruppe versteifen. Gerade in Bezug auf Coupons sind potenzielle Neukunden ein viel spannenderes Feld, da individuelle Rabatte über Kauf oder Niederlage entscheiden können. Webseiten-Besucher sollten also beobachtet und über ReTargeting-Botschaften schon vor Kauf oder Registrierung mit personalisierten Informationen im E-Mail-Postfach oder im Briefkasten abgeholt werden.

3. Individuelle Angebote statt langweiligen Rabattcodes

Unpersönliche Coupons und Gutscheine warten inzwischen an jeder Ecke auf Konsumenten. Das Internet ist überflutet mit Portalen, die nichts anderes tun, als Rabattcodes zu sammeln. Und auch in beinahe jedem Paket verstecken sich weiterführende Angebote von Partnern – wirklich wahrgenommen werden diese Botschaften selten. Um aus der Masse an Botschaften herauszustechen, müssen Unternehmen ihre Angebote an die individuellen Bedürfnisse und Interessen potenzieller Kunden anpassen.

Ein guter Anhaltspunkt kann hier zum Beispiel das Surfverhalten sein. Hat sich ein potenzieller Kunde beispielsweise ein bestimmtes Paar Schuhe angesehen, es dann allerdings nicht gekauft, wird die Freude über einen personalisierten Rabatt für genau dieses Paar im Briefkasten oder Posteingang groß sein. Schon allein das Bild der Traumschuhe auf der Gutschein-Postkarte sorgt hier für einen Eye-Catcher-Effekt.

4. Tracking nicht vergessen

Natürlich sollte – wie bei jeder Marketing-Aktion – auch der Erfolg des Coupon-Marketings gemessen und evaluiert werden. Die Nutzung jedes Codes sollte dabei genau erfasst und für die Planung weiterer Aktionen genutzt werden. Anstatt generische Codes willkürlich zu streuen, sollten Unternehmen lieber individuelle Rabattcodes an jeden einzelnen Kunden versenden. Das macht die Conversion nicht nur besser mess- und auswertbar, es wird gleichzeitig verhindert, dass die Codes im Internet landen und fortan für jeden Warenkorb genutzt werden.

5. Über Coupons hinaus denken

Generell sind personalisierte Coupons nur der Anfang. Vom Surfverhalten des Konsumenten ausgehend, bietet das ReTargeting die Möglichkeit, ihn mit personalisierten Botschaften über verschiedene Kanäle (Display, E-Mail, Postkarte) abzuholen. Hat er sich interessiert durch das Angebot eines E-Commerce-Shops geklickt, könnte zum Beispiel der Versand des aktuellen Katalogs inklusive individuellem Rabatt eine spannende Ergänzung sein.

Hat ein Webseiten-Besucher eines Versicherers ein bestimmtes Versicherungsangebot angeschaut, überzeugt ihn vielleicht Informationsmaterial oder ein vorgefertigter Vertrag zu Sonderkonditionen im Briefkasten. Generell sollten die Bedürfnisse der Konsumenten bei jeder Aktion im Vordergrund stehen. Gehen Unternehmen auf diese ein, steigert sich auch die Chance, neue Kunden zu gewinnen.

Drei von vier Kunden wünschen sich Rabatt-Gutscheine, nachdem sie im Webshop eingekauft haben. Die Mehrheit der deutschen Online-Händler verzichtet allerdings auf dieses Marketinginstrument, ergab eine Analyse von AffiliPrint.

© www.internetworld.de

Nordsee will künftig auch nach Hause liefern

12.08.2014, 13:01

Noch ist es nicht spruchreif, aber bereits auf der Agenda: Die Fastfood-Kette Nordsee aus Bremerhaven denkt darüber nach, einen eigenen Lieferservice aufzubauen.

(Quelle: Nordsee)

Noch bereitet die Umsetzung den Verantwortlichen einiges Kopfzerbrechen, doch die Idee besteht: Mit einem eigenen Bestellservice will die Fischrestaurant-Kette Nordsee ihre Kunden auch zu Hause mit Fischbrötchen und anderen Produkten versorgen. “Wir denken über eine Belieferung an der Haustür nach”, erklärte Nordsee-Geschäftsführerin Hiltrud Seggewiß der Tageszeitung Die Welt.

Damit könnte das Unternehmen aus Bremerhaven anderen Anbietern wie Joey’s oder Smiley’s Konkurrenz machen. Grundlage der Pläne sei, dass der Markt für Lieferungen nach Hause stark wachse. Doch noch haben die Entwickler einige Arbeit vor sich: “Ein Fischgericht ist keine Pizza”, so Seggewiß. “Fisch ist viel empfindlicher, wenn es um den Transport geht.”

Die Zeiten, in denen Lebensmittel von Lieferdiensten vor allem billig sein mussten, sind jedenfalls vorbei. In den USA versorgt der Anbieter Caviar Kunden mit Restaurant-Mahlzeiten. Das ruft auch Investoren auf den Plan – angeblich ist der Bezahldienstleister Square an einer Übernahme interessiert. Der Kaufpreis soll 100 Millionen US-Dollar betragen.

© www.internetworld.de

Weniger Third-Party-Nutzer von Twitter

12.08.2014, 12:03

Twitter revidiert eine Statistik, die bei Investoren für Diskussionen gesorgt hatte: Es sind wohl doch weniger Nutzer, die den Kurznachrichtendienst ausschließlich über Dritt-Apps ansteuern.

(Quelle: Twitter.com/Aaron Durand)

Auf Twitter kann man mobil und per Internet zugreifen, aber auch über Applikationen von Drittanbietern. In seinem Finanzbericht vom zweiten Quartal 2014 hatte Twitter diesbezüglich angegeben, dass rund 14 Prozent aller Twitter-Nutzer ausschließlich über Dritt-Apps das Kurznachrichtennetzwerk besuchen. Diese Zahl gefiel einigen Investoren nicht, so Recode – mit dem Ergebnis, dass Twitter die genannte Zahl jetzt revidierte.

In einer Eingabe an die Börsenaufsicht SEC bezifferte Twitter den Anteil von Nutzern, die ausschließich über Drittanwendungen auf ihr Netzwerk zugreifen, jetzt mit elf Prozent. Und nur rund 8,5 Prozent der User nutzen Apps, die auch automatische Updates einspielen. Für Twitter war die Klarstellung der Zahlen wohl wichtig, da User von Drittanwendungen das Network zum Tweeten nutzen können, ohne dabei die Werbeeinblendungen anzusehen, über die sich der Dienst finanziert – ein wichtiges Argument für Investoren und Werbekunden.

Gleichzeitig wurde durch die SEC-Eingabe bekannt, was sich Twitter die Übernahme hat kosten lassen: Für den Datenanalysedienst bezahlte Twitter 134 Millionen US-Dollar, davon 107 Millionen US-Dollar in bar. Twitter hatte das langjährige Partnerunternehmen im April 2014 übernommen. Im zweiten Quartal 2014 hatte Twitter seine Investoren mit einem erfreulichen Umsatz-Plus überrascht.

© www.internetworld.de

Nachholbedarf bei mobilen Stellenanzeigen

12.08.2014, 10:23

Die Rekrutierung neuer Angestellter über Smartphones und Tablets nimmt zu. Doch noch mangelt es bei vielen Firmen an den passenden Angeboten. Und wie sieht es bei den Online-Stellenbörsen aus?

(Quelle: Shutterstock.com/Dreaming Poet )

Während rund die Hälfte der größten deutschen Unternehmen laut Studien nicht wissen, ob ihre Anzeigen auch über die Apps der Online-Stellenbörsen erreichbar sind, verfügen zumindest die meisten Jobportal-Betreiber über entsprechende Angebote: Zehn von zwölf Online-Stellenbörsen bieten entweder eine mobileWebsite an, die nahezu die Desktop-Version abbildet, oder eine mobile Variante, die auf eine Suchfunktion für Jobs beschränkt ist. Zudem lassen sich bei 75 Prozent der Stellenbörsen Jobs über mindestens zwei mobile Kanäle suchen – in der Regel via App und eine mobile Seite.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von mediaintown, für die zwölf Online-Stellenbörsen befragt wurden. “Die meisten Jobbörsen haben sich mit dem Angebot mobiler Suchfunktionen und Apps bereits auf die steigende Nutzung von Smartphones und Tablets eingestellt”, kommentiert Stefan Kraft, Geschäftsführer der Fachagentur für Personalmarketing. “Für Jobsuchende gibt es so nutzerfreundliche Oberflächen und für Recruiter bei einigen Stellenbörsen sogar zusätzliche Möglichkeiten, sich als Arbeitgeber zu positionieren – zum Beispiel mit spezieller Banner-Werbung in den Apps.”

Funktionalität mobiler Kanäle

Laut Studie ist stellenanzeigen.de am besten aufgestellt, wenn es um das Angebot mobiler Kanäle geht: Neben einer mobilen Jobsuchfunktion verfügt das Portal auch über iOS, Android und Windows Phone Apps. Auf die mobile Website allein bezogen schneidet Kalaydo am besten ab, hier überzeugen insbesondere Zusatzfunktionen wie “Location-Map” und “Click-to-call”, die dem Kandidaten eine schnelle räumliche Orientierung und den direkten Kontakt zum passenden Ansprechpartner ermöglichen.

Den Kandidaten wiederum hat Monster Worldwide Deutschland am meisten zu bieten: mit Extras wie einer Empfehlungs- und Bewerbungsfunktion sowie dem Zugriff auf hinterlegte Lebensläufe. In Bezug auf die Apps schließlich gibt es laut mediaintown ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ob CareerBuilder, FAZjob.net, Kalaydo oder Monster – bei allen ist der Funktionsumfang groß, die Unterschiede von App zu App fallen dagegen gering aus. Gängige Funktionen sind die Speicherung von Suchmasken und Favoriten sowie die Möglichkeit, Anzeigen per E-Mail oder Social Media weiter zu empfehlen.

Mangelhafte mobile Anzeigen

So gut die Voraussetzungen für die mobile Jobsuche offenbar sind, so sehr mangelt es bislang noch an der Darstellung der Stellenanzeigen auf Smartphones und Tablets. Lediglich zwei Stellenbörsen geben an, bereits alle Anzeigen ohne Einschränkung mobil optimiert einzustellen. Elf von zwölf Befragten versichern allerdings, dass sie Online-Anzeigen mobil optimiert darstellen können. Immerhin die Hälfte der Online-Stellenbörsen bietet ihren Kunden die Möglichkeit, Anzeigen responsiv zu gestalten – also mit einer optimalen Anpassung an die jeweilige Bildschirmgröße.


Mobiles Nutzungsverhalten (Quelle: mediaintown)

(Quelle: mediaintown)

Bei den Jobsuchenden selbst werden die Angebote offenbar immer gefragter: Der Anteil derer, die mobil nach neuen Stellen suchen, liegt bei den befragten Anbietern im Schnitt inzwischen bei 19,5 Prozent. Der Anteil mobiler Nutzer, die über Apps nach Angeboten Ausschau halten, beträgt durchschnittlich 5,7 Prozent. Allerdings haben nicht alle Umfrageteilnehmer konkrete Angaben gemacht (siehe Grafik).

Auch Social Media werden beim Thema Jobmarketing immer wichtiger. Laut “ADP Social Media Index” hat die Zahl der Unternehmen, die weniger als einen Manntag pro Monat für die Pflege und Gewinnung von Mitarbeiternin sozialen Netzwerken investieren, binnen zwei Jahren von 70 auf 41 Prozent abgenommen.

© www.internetworld.de

Square bringt Buchungs-App

12.08.2014, 9:17

Square als Freund der kleinen Händler: Der Payment-Dienstleister hat eine neue App herausgebracht, die das Verwalten von Buchungen und Terminreservierungen erleichtern soll.

(Quelle: Square.com)

Mit dem Square Dashboard gibt Payment-Dienstleister Square kleinen und mittelgroßen Händlern einen ganzen Werkzeugkasten für das Abwickeln ihrer Geschäfte an die Hand. Hinzu kommt jetzt ein Terminbuchungsdienst für kleine Händler, die auch online mit ihren Kunden kommunizieren. Die App Square Appointments kann von allen Händlern genutzt werden, egal ob diese auch Zahlungsabwicklung über Square anbieten oder nicht.


Terminorganisation über die Square Appointments App

(Quelle: Square.com)

Als alleinstehender Dienst oder als Teil des Square Dashboards erlaubt Square Appointments das Festlegen von Terminen online und organisiert automatisch das Versenden von Erinnungsmails und -SMS. Die nutzenden Händler können den Dienst über ein Gerät direkt auf ihrer Webseite oder in ihre E-Mail-Signatur integrieren. Darüber hinaus ist das Buchungstool auch für die mobile Nutzung optimiert.

Nach mehreren Monaten Testphase stellte Square das Buchungssystem jetzt offiziell vor. Händler können “Appointments” zunächst 30 Tage kostenlos testen. Danach fallen Gebühren an – Ein-Mann-Unternehmen zahlen 30 US-Dollar pro Monat für die Nutzung. Je nach Unternehmensgröße sind die Preise danach gestaffelt. Geschäfte mit zwei bis fünf Angestellten zahlen 50 US-Dollar pro Monat, größere Unternehmen 90 US-Dollar. Jeder Geschäftsnutzer erhält seinen eigenen Zugang zum Buchungssystem.

Mit der Buchungs-App macht Square einen weiteren Schritt außerhalb seines Kerngeschäfts, des mobilen Bezahlens, und erlaubt damit seinen Kunden, einen weiteren Bereich ihres Geschäfts zu managen. Dazu gehört unter anderem auch die mobile Essensbestellung Square Order, die das Unternehmen kürzlich nach einem vorherigen Test freigegeben hatte.

© www.internetworld.de

Reservierungs-Service für iPhone 6 gestartet?

12.08.2014, 8:24

Der Launch des iPhone 6 rückt näher: Jetzt bietet die Telekom einen Reservierungs-Service für “exklusive Smartphone-Highlights”. Zudem sind weitere Fotos aufgetaucht, die das neue Gerät zeigen sollen.

(Quelle: Techradar)

Same procedure as every year: Der September naht, das neue iPhone steht in den Startlöchern – und die Netzbetreiber starten Reservierungs-Seiten für “exklusive Smartphone-Neuheiten”.

Den Beginn macht die Deutsche Telekom: Auf einer eigenen Seite haben Interessenten die Möglichkeit, sich unverbindlich registrieren zu lassen. Diese werden fortan per SMS oder E-Mail informiert, falls “ein Smartphone-Hersteller Neuigkeiten vorstellt”. Den registrierten Kunden garantiert die Telekom – falls sie sich für ein Produkt entscheiden – eine bevorzugte Belieferung.

Wer möchte, kann sich alternativ auch über die Telefon-Hotline (0800-3302202) oder im Laden für den Reservierungs-Service registrieren lassen. In jedem Fall wird den Interessenten der Reservierungsbescheid per Post zugesandt. Den Service können allerdings nur Neukunden beziehungsweise Bestandskunden mit der Option auf eine Vertragsverlängerung in Anspruch nehmen.

Namentlich wird das neue iPhone auf der Seite freilich nicht genannt – denn offiziell hat Apple noch nicht bestätigt, dass die Präsentation des Geräts tatsächlich am 9. September erfolgen wird. Doch inoffiziell gibt es an dem Datum wohl kaum noch Zweifel – zu sehr ähneln sich die Abläufe denen der vergangenen Jahre.

Unterdessen hat das Online-Portal Techradar weitere Bilder veröffentlicht, auf denen das neue iPhone 6 zu sehen sein soll. Die Fotos stammen angeblich von einem Beta-Tester von Apple und zeigen das Apple-Smartphone in der Farbe “Silver White” samt Verpackung. Zu den Features gibt es indes keine Informationen – auf dem Bild ist allerdings der vom iPhone 5s bekannte Fingerabdruck-Sensor zu sehen.

Allerdings ist nicht klar, ob die Bilder tatsächlich echt sind – oder ob es sich mal wieder um eine Fälschung handelt.

© www.internetworld.de

Telekom stellt neue Verschlüsselungs-App vor

12.08.2014, 7:43

Auf jedem Smartphone und weltweit einsetzbar: Die Telekom hat mit der Mobile Encryption App eine neue Sicherheitslösung vorgestellt, die gleichermaßen flexibel wie sicher sein soll.

(Quelle: Telekom)

Infiltrationen durch Geheimdienste, Wirtschaftsspionage im Internet, Angriffe durch Cyberkriminelle: In den vergangenen Monaten hat das Thema Sicherheit rasant an Bedeutung gewonnen. Das weiß auch die Deutsche Telekom – und bringt nun eine weltweit einsetzbare mobile Verschlüsselungslösung für Smartphones auf den Markt.

Die so genannte Mobile Encryption App für Android- und iOS-Geräte, die später auch für das Windows Phone verfügbar sein soll, wird laut der Telekom in jedem Telefonnetz und sogar ohne SIM-Karte über WLAN oder Satellitenverbindung funktionieren. Selbst in Ländern, in denen das Telefonieren über das Internet blockiert wird, soll eine verschlüsselte Kommunikation möglich sein.

Dazu werden die Schlüssel für die Kommunikation nur auf den eingesetzten Smartphones generiert und nach Gesprächsende sofort gelöscht, sodass sich Dritte nicht in die Kommunikation einklinken können. Zudem werden Kontaktdaten, Nachrichten sowie Texte in der App wie in einem sicheren Container verschlüsselt und separat auf dem Smartphone gespeichert. Für das Lesen der vertraulichen Informationen ist ein Passwort notwendig.

Um die App zu nutzen, installieren beide Teilnehmer einfach die Mobile Encryption App auf ihrem Smartphone – eine spezielle Hardware oder kundenspezifische Infrastruktur ist nicht nötig. Auch müssen die Nutzer nicht denselben Mobilfunkanbieter haben. Da die App nur eine Bandbreite von 4,8 KBit netto benötigt, soll sie auch bei schlechtem Empfang oder in Gegenden mit 2G-Netz funktionieren.

Aktuell richtet sich die Mobile Encryption App an große Geschäftskunden – sie soll aber auch für mittelständischen Unternehmen und Privatnutzern verfügbar sein. Der Preis liegt – je nach Abnahmemenge – zwischen 15 und 20 Euro pro Gerät und Monat.

1,2 Milliarden Kennwörter und Nutzerdaten sollen russische Hacker kürzlich gestohlen haben. Um die eigenen Daten vor solchen Angriffen zu schützen, ist es wichtig, einige grundsätzliche Regeln für seine Passwörter zu beherzigen.

© www.internetworld.de

Google, Apple und Weitere sollen mehr zahlen

11.08.2014, 14:21

Wegen illegaler Absprachen wäre es fast zum Prozess gegen Google, Apple und weitere US-Firmen gekommen. Ein Vergleich wurde nun von der zuständigen Richterin abgewiesen: Sie fordert eine höhere Summe.

(Quelle: Fotolia.com/liveostockimages)

Um einen Rechtsstreit mit mehreren Tausend Mitarbeitern beilegen zu können, werden Apple, Google, Adobe und Intel vermutlich mehr Geld zahlen müssen als geplant. Laut der zuständigen Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Summe von 324,5 Millionen US-Dollar zu niedrig. In einer Entscheidung (PDF) forderte sie mindestens 380 Millionen US-Dollar.

Hintergrund des Verfahrens sind illegale Absprachen aus den Jahren 2005 bis 2009: Die beteiligten Unternehmen hatten vereinbart, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Mehr als 64.000 Mitarbeiter hatten daraufhin eine Sammelklage gegen den Abwerbestopp eingereicht. Ursprünglich forderten die Kläger insgesamt drei Milliarden US-Dollar. Die Unternehmen hatten sich dann mit den Klägern auf einen Betrag von 324 Millionen US-Dollar geeinigt, um den Streit ohne Prozess zu beenden.

© www.internetworld.de

Zweistellige Finanzierungsrunde für foodpanda

11.08.2014, 13:48

Die Rocket-Internet-Tochter foodpanda will weiter wachsen. Mit einer Finanzierungsrunde in zweistelliger Millionenhöhe soll die Position in den bisher eroberten Märkten ausgebaut werden.

(Quelle: Foodpanda.com)

Nicht nur foodpanda, sondern auch die Tochtermarken hellofoods und Delivery Club, wollen weiter wachsen. Eine Finanzierungsrunde, gesponsert von bereits existierenden Investoren, soll dabei helfen. So stecken unter anderem Falcon Edge Capital und Rocket Internet insgesamt 60 Millionen US-Dollar in den expandierenden Online-Lieferdienst. Seit seinem Start im Jahr 2012 hat foodpanda damit insgesamt über 100 Millionen US-Dollar eingesammelt.

“Wir wollen uns als führender Marktplatz für Essenslieferung etablieren”, so Ralf Wenzel, Global Managing Director foodpanda/hellofood. Dazu werde man die neuen Finanzmittel in das Wachstum des Unternehmens in den existierenden Märkten stecken, mit mehr Restaurants in mehr Städten kooperieren und den Kundenservice weiter verbessern.

Im Juni 2014 hatte foodpanda den russischen Essenslieferdienst Delivery Club übernommen und sich damit in jetzt mehr als 40 Ländern etabliert. Anfang des Jahres waren acht weitere Märkte hinzugekommen.

© www.internetworld.de

Die Hälfte der Kunden kauft Kleidung online

11.08.2014, 13:02

Ein vollständiger Ersatz für stationäre Läden werden Webshops vielleicht nie werden, jedenfalls nicht im Modehandel. Doch der Klamotten-Kauf im Web ist für immer mehr Kunden eine gefragte Alternative.

(Quelle: Shutterstock.com/Neyro)

Einen kleinen Vorsprung haben stationäre Läden noch gegenüber ihren Online-Alternativen, aber die Webshops holen auf: Mehr als die Hälfte der Verbraucher (51 Prozent) nutzt beide Einkaufswege, um sich mit Kleidung, Schuhen und Accessoires einzudecken. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Konsumenten im Auftrag der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers im Rahmen der Studie “Modern Retail – Innovative Handelskonzepte im Fokus” hervor.

Demnach stellt der Online-Kanal vor allem eine Ergänzung zum stationären Angebot dar: Denn lediglich jeder fünfte Kunde kauft Klamotten ausschließlich im Internet. Dagegen gehen immer noch 29 Prozent der Käufer nur in Ladengeschäften shoppen. Das wichtigste Argument für stationäre Läden ist der Preis: 72 Prozent der Befragten – und 76 Prozent der Frauen – gaben an, dass sie während des Sommerschlussverkaufs diese Möglichkeit für ihren Einkauf nutzen. Allerdings vergleichen rund drei Viertel der Verbraucher (77 Prozent) Angebot und Preis vor dem Kauf mit Online-Alternativen. Und die meisten, nämlich 74 Prozent, schlagen nur dann offline zu, wenn der Preisunterschied nicht mehr als ein paar Euro beträgt.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das für 71 Prozent den Ausschlag gibt, ist demnach wichtiger als die sofortige Verfügbarkeit der Waren (56 Prozent) oder die Erreichbarkeit des Geschäfts (55 Prozent). Zudem gaben 73 Prozent der Befragten an, dass sie Produkte gerne für sich persönlich anpassen würden, zum Beispiel bei Schnitt, Farbe oder Material. Bei der Produktgestaltung möchten 54 Prozent mitwirken. Während solche Services in stationären Läden noch sehr rar sind (11 Prozent), könnten gerade Webshops damit punkten.

© www.internetworld.de