Socialbakers startet Analytics Pro

23.04.2012, 16:04

Socialbakers startet Analytics Pro

(Foto: istockphoto.com/Nikada)

Socialbakers startet sein Analysewerkzeug für Social Media Analytics Pro. Damit lassen sich nicht nur die gängigen Messgrößen wie Likes und Kommentare für Seiten und Accounts auf Facebook und Twitter erfassen, sondern auch mit den Kennzahlen konkurrierender Seiten vergleichen.

Dabei setzt Socialbakers auf die grafische Darstellung aller relevanten Daten in einem Dashboard. Auf diese Weise sollen Marketers beispielsweise besonders leicht den Erfolg von verschiedenen eigenen Facebook-Präsenzen im Auge behalten können. Dabei werden die wichtigsten Kennzahlen wie Reichweite, Likes beziehungsweise Retweets, Kommentare und @-Replies gemessen. Mithilfe der Analysedaten soll den Werbungtreibenden vor Augen geführt werden, wie die Nutzer über die sozialen Kanäle mit den Inhalten einer Marke oder eines Unternehmens agieren. Aus der Summe der einzelnen Messwerte definiert Socialbakers einen “Fan Page Score”, der eine deutliche Auskunft über die Zahl der Fans, die Inhalte und das Nutzerengagement gibt.

Es lassen sich jedoch nicht nur eigene Seiten auf Facebook oder Nutzerprofile auf Twitter analysieren. Wesentlicher Bestandteil von Analytics Pro ist ein Vergleichswerkzeug, das einzelne oder mehrere Markenseiten auch von Wettbewerbern mit den eigenen Social-Media-Angeboten vergleicht. Darüber hinaus sollen sich mithilfe der Suite die einflussreichsten und aktivsten Nutzer identifizieren und ihre Kommentare überwachen lassen.

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Studie: Wirkung von Fanpages

23.04.2012, 15:20

Wirkung von Fanpages und Webseiten

(Foto: istockphoto.com/DNY59)

Fanpages auf Facebook wirken sich positiv für das Markenimage aus. Die Webseiten von Unternehmen sind aber nach wie vor wirksamer, wenn es um die Förderung von Unternehmensmarken geht, hat eine Studie herausgefunden.

Der Kontakt mit einer Fanpage hat nachweisbar positiven Einfluss auf das Image.Das stellt jetzt eine Studie fest, die das Web Excellence Forum in einem Experiment mit mehr als 3.600 Teilnehmern durchgeführt hat. Demnach hat der Besuch einer Unternehmensseite auf Facebook eine deutlich positive Wirkung auf das Markenimage beim Nutzer. Allerdings wirkt der Besuch einer Corporate Websiteum ein Drittel stärker auf das Image.

Studienteilnehmer, die die Fanpage eines Unternehmens angesehen hatten, bewerteten die Marke durchschnittlich mit der Note 2,6. Probanden, die die Firmenwebseite eines Unternehmens aufgerufen hatten, erteilten dagegen durchschnittlich die Note 2,5. Im Gegensatz dazu lag die Durchschnittsnote bei 3,0 für solche Unternehmen, für die die Studienteilnehmer weder Fanpage noch Webseite angesteuert hatten.

“Im Vergleich zu Websites ist Facebook überraschend effizient”, sagt Michael Heine, Gründer des Web Excellence Forums. “Durch unseren WebXF Benchmark sehen wir außerdem, dass einige Social Media Teams einen besseren Job machen, als andere.”

Hinweise zum erfolgreichen Social-Media-Marketing finden Sie in unseren Social-Media-Tipps für Unternehmen.

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Facebook stellt Preferred Marketing Developer Programm vor

23.04.2012, 13:16
Facebook

Das Social Network Facebook hat Mitte April ein neues Programm für Partneragenturen vorgestellt. “Preferred Marketing Developer” (PMD) bezeichnet Agenturen, die bei der Entwicklung von Applikationen und Werbemitteln mit Facebook kooperieren und über entsprechendes Know-how verfügen. Rund 230 Agenturen aus 35 Ländern erfüllen die Kriterien – davon acht mit Büros in Deutschland.

Das neue Preferred Marketing Developer Programm (PMD) ersetzt die bisherigen Programme “Preferred Developer Consultant” (PDC) und “Marketing API” (MAP). Bei Redaktionsschluss umfasste das Programm 232 Agenturen aus 35 verschiedenen Ländern, die auf Facebooks Plattform und Ads Tools spezialisiert und Teil des PMD Programms sind. Sie haben Zugriff auf die Facebook-API und können Facebook-Apps entwickeln und Facebook-Werbekampagnen steuern.

Sechs der Agenturen sind in Deutschland ansässig, zwei weitere unterhalten Niederlassungen in Deutschland.

Deutsche PMD-Agenturen:

Adtelligence GmbH, Mannheim

www.adtelligence.de

Buddybrand GmbH, Berlin / Hamburg

http://buddybrand.de

Coma AG, München

www.coma.de

Construktiv GmbH, Bremen

www.construktiv.de

Kr3m Media GmbH, Karlsruhe

www.kr3m.com

Refined Labs GmbH, München

www.refinedlabs.com

Ausländische Agenturen mit deutschen Niederlassungen:

TBG Digital, London (Büro in Hamburg)

www.tbgdigital.com

Ybrant Digital, Buenos Aires (Büro in Köln)

www.ybrantdigital.com

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Dynamische E-Mail von Artegic

23.04.2012, 13:04

Dynamische E-Mail von artegic

(Foto: istockphoto.com/mattjeacock)

Der E-Mail-Dienstleister Artegic bringt ein neues E-Mail-Werbeformat, das sich automatisch und live an die Displaygröße des verwendeten Geräts anpasst.

Fast drei Viertel der Deutschen nutzen ihr Smartphone auch zum Abruf von E-Mails. Lästig ist dabei jedoch die extrem kleine Schriftgröße und die Darstellung von Bedienelementen in relativer Größe. Artegic will mit seinem dynamischen E-Mail-Angebot hier Abhilfe schaffen und E-Mail-Marketing erleichtern.

Ziel der neuen dynamischen E-Mail-Werbeform ist eine optimale Darstellung auf mobilen Endgeräten, so dass die Inhalte angezeigt werden, ohne dass der Nutzer zoomen oder scrollen muss. Auf dem Smartphone wird die E-Mail auf die entsprechende Breite reduziert. Response-Elemente wie Buttons erscheinen ebenfalls in einer an Touchscreen-Bedienung angepassten Größe. Dieselbe E-Mail ist unverändert am PC ohne die mobilen Anpassungen aufrufbar.

Mobiles E-Mail-Abrufen wächst
Artegic stellte in seiner aktuellen Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012″ fest, dass 70,9 Prozent der Deutschen E-Mails über ihr Smartphone abrufen. Unter den mobilen E-Mail-Nutzern greifen 77,6 Prozent ihre Mails mindestens einmal täglich ab. Mehr als die Hälfte (53,5 Prozent) lesen sogar mehr als viermal täglich auf dem Smartphone ihre E-Mails.

Kritik üben die mobilen E-Mail-Nutzer dabei an den Darstellungsschwierigkeiten auf Grund von kleinen Displaygrößen: Vor allem gestaltete E-Mails, wie sie im Marketing oder bei Newslettern Verwendung finden, werden oft nicht ausreichend dargestellt, finden 31,6 Prozent der Befragten. Als besonders lästig empfindet fast die Hälfte (48,4 Prozent) der Studienteilnehmer das Scrollen zum Weiterlesen.

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CS6 in der Cloud

23.04.2012, 13:04

Adobe kündigt heute wie erwartet die Adobe Creative Suite 6 (CS6) und die Creative Cloud an. Mit der Pressemeldung wurde nun auch erstmal der europäische Preis für das Abo-Modell bekanntgegeben: Die Mitgliedschaft kostet 49,99 Euro monatlich, für CS3-, CS4, CS5- und CS5.5-Kunden ist ein Einführungsangebot zu 29,99 Euro monatlich erhältlich.

Schon vor dem Launch-Event in London veröffentlicht Adobe weitere Details zur heute weltweit angekündigten Adobe Creative Cloud. Neben den ebenfalls heute vorgestellten Produkten der Creative Suite 6 beinhaltet die Creative Cloud die HTML5 Werkzeuge Adobe Muse® undAdobe Edge® Preview. Über die Desktop-App Adobe Creative Cloud Connection kann man seine Daten (bis zu 20 GB) zu mobilen Endgeräten, Kunden und anderen Rechnern synchronisieren und aktualisieren. Mit demCreative Cloud Publishing Service ist es möglich, Apps, Magazine und Broschüren auf iPad, iPhone und Android-Geräten zu veröffentlichen. Die Digital Publishing Suitesoll mit der Single Edition ebenfalls Bestandteil werden, ist zum Start jedoch noch nicht verfügbar.

Mit der Creative Cloud stehen dem Mitglied alle 14 Anwendungen der Creative Suite 6 zur Installation auf dem Mac oder PC zur Verfügung. Darunter nebenPhotoshop, InDesign und Illustrator auch Premier Pro, After Effects und Flash Professional. Zudem kündigt Adobe an, Lightroom 4 auch in Kürze zur Verfügung zu stellen. Web-Hosting, Trainings-, Support- und Community-Features sind darüber hinaus ebenfalls Bestandteil des umfassenden Software-Services.

Lange gerätselt wurde in Deutschland über die Preisstruktur des Dienstes außerhalb der USA. Während dort der Preis von $49,99 bereits bekannt war, wurde auch hier über eine 1:1 Adaption auf den Euro spekuliert. Tatsächlich hat sich dies nun bestätigt. Für 49,99 Euro ist die Creative Cloud im Jahresabo zu beziehen. Ein monatlich abgerechneter Account wird mit 74,99 Euro veranschlagt.

Besonders erfreulich ist das Einführungsangebot für 29,99 Euro monatlich für bestehende Kunden. Da man bereits mit Besitz der Creative Suite 3 in den Genuss dieses Einführungspreises kommt, dürfte der Anreiz recht groß sein. In allen Fällen jedoch sind die Apps für die mobilen Endgeräte gesondert über die jeweiligen Stores der Anbieter käuflich zu erwerben, bei den Preisen von rund 8 Euro kann man dies sicherlich vertreten.

Steuerlich dürfte die Creative Cloud ebenfalls interessant für Gewerbetreibende sein. Während man den Kauf einer Software oft auf 3 Jahre steuerlich abschreiben muss obwohl die Update-Zyklen oft viel kürzer sind, kann der volle Betrag der Mitgliedschaft sofort bzw. jährlich geltend gemacht werden.

Wir werden nach ersten Produktpräsentationen und Verfügbarkeit näher auf die Features und Neuheiten der Creative Suite und Creative Cloud eingehen.

(Christian Cub | Quelle: Adobe)

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Dmexco 2012

23.04.2012, 11:24
dmexco 2012

Die dmexco findet am 12. und 13. September in Köln statt

Die Dmexco 2012 verspricht schon jetzt ein großer Erfolg zu werden: Bereits eine Woche vor Ablauf der Anmeldefrist können die Veranstalter ein Flächenwachstum von 20 Prozent verzeichnen.

Die Anmeldemöglichkeit für Aussteller der diesjährigen Dmexco endet am 30.April und schon jetzt haben sich 420 Aussteller einen Platz gesichert. Die starke Nachfrage führte in diesem Jahr bislang zu zwei ausgebuchten Hallen und einem Flächenwachstum von 20 Prozent auf über 50.000 Quadradmeter. Der Platz in den beiden Expo-Hallen dürfte 2012 damit knapp werden.

Das Wachstum kommt dabei nicht nur aus dem In- sondern auch aus dem Ausland. Neben deutschen Ausstellern sind in diesem Jahr vermehrt internationale Gäste zu begrüßen, darunter unter anderem aus den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Israel. Als Besonderheit wird in diesem Jahr für die Schweizer Digitalwirtschaft erstmals die “Swiss Lounge” als Gemeinschaftsstand für interessierte Unternehmen angeboten. Um die internationale Expansion zu unterstützen, hat die Dmexco mit Roger Baur von Netprofit außerdem einen neuen Länder-Repräsentanten in der Schweiz. Damit ist die Messe in Großbritannien, BeNeLux, Schweiz und Österreich mit eigenen Repräsentationen vertreten. Die Dmexco findet am 12. und 13. September 2012 in Köln statt.

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Google stoppt One Pass

23.04.2012, 10:01
Google stoppt One Pass

Gerade noch überarbeitet und nun doch geschlossen: Google nimmt seine hauseigene Bezahllösung One Pass vom Netz. Aber ein kompletter Rückzug aus dem Bezahlgeschäft ist das Ende von One Pass für Google noch nicht.

Unter der Überschrift “Frühlingsputz” erklärt Google im Firmenblog das Ende seiner Bezahlplattform One Pass. Man arbeite mit den Partnern an einem Übergang in andere Systeme wie beispielsweise Google Surveys. Außerdem werde parallel mit den Partnern das Erstellen neuer Tools geplant. Die Schließung betrifft nur wenige Kunden.

Das Micropay-System One Pass hatte Google im Februar 2011 eingeführt. Vor allem Onlinezeitungen sollten von der Bezahl-Wand profitieren. Google ist in anderen Bereichen des Bezahlgeschäfts weiterhin aktiv: Zur Weiterentwickung der Onlinebrieftasche Wallet legte sich Google unter anderem den Technologieentwickler TxVia zu. Den bisherigen Google-Payment-Dienst Checkout hatte das Unternehmen schon im November 2011 eingestellt.

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AdWords für Youtube

23.04.2012, 9:52
AdWords für Youtube

Wer neue Kunden finden will, kann dies auch auf Youtube tun: Google öffnet AdWords auf Youtube für alle. Werbekunden zahlen, wenn ihre Videospots angeklickt werden. Die Videoads werden aus dem selben Konto gemanagt wie die Search- und Displaykampagnen.

Mit AdWords für Video schneiden Werbekunden ihre Spots speziell auf ihre Zielgruppen zu. Dabei kann das Video mit der Stichwortsuche auf Youtube verknüpft werden, um so interessierten Zuschauern ausgeliefert zu werden.

Die Wirksamkeit der Videokampagnen lässt sich mit Hilfe der Stats überprüfen. Hier zeigt Google an, wie viele Nutzer das Video in Gänze geschaut haben, zur Webseite der Werbekunden weitergeleitet wurden oder den Youtube-Kanal der Werbekunden abonniert haben. Da den Nutzern die Möglichkeit offensteht, Werbespots zu überspringen, zahlen die Werbekunden nur für angeschaute Spots.

Milliarden von Anzeigen werden Jahr für Jahr bereits in Googles AdWords-Programm ausgeliefert. Das Unternehmen betreibt dabei eine strenge Qualitätskontrolle.

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Printed electronics auf der drupa 2012

23.04.2012, 9:40

Printed Electronics wird schon bald die Produktionstechnik vieler Branchen revolutionieren und sich dabei gängiger Druckverfahren der klassischen Druckbranche bedienen. Gleich dreifach wird das Thema auf der kommenden drupa behandelt: Mit einer eigenen Themenwelt im drupa innovation park 2012, einem Konferenztag im drupa cube und einer Highlights Tour; hinzu kommen die Produkte und Verfahren, die rund 30 Aussteller präsentieren. Kooperationspartner des Themas ist die OE-A (Organic and Printed Electronics Association) im VDMA.

Die Themenwelt Printed Electronics im drupa innovation park in Halle 7.0 bietet den umfassendsten Überblick über die State-of-the-Art-Technologie. Dabei liegt der Schwerpunkt sowohl auf neuen Druckverfahren und -maschinen als auch auf den hochinnovativen Produkten dieser Produktionsverfahren. Dabei wird eins deutlich: Aus dem damaligen Experimentierfeld ist ein hoch industrialisierter Bereich mit großem Marktpotenzial geworden. Davon kann sich der drupa-Besucher nicht zuletzt am Stand der Organic and Printed Electronics Association überzeugen, die zahlreiche Exponate präsentiert. Diese geben einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Anwendungsformen von Printed Electronics.

„Wir zeigen auf der drupa eine Vielzahl von Anwendungen, die in Zusammenarbeit mit unseren internationalen Mitgliedsfirmen entstanden sind: vom interaktiven Buch, über intelligente Verpackungen bis hin zu Sensoren und Displays oder flexiblen Solarzellen“, so Dr. Klaus Hecker, Managing Director der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) im VDMA. Interessierte Firmen erhalten zudem einen umfangreichen Branchenführer zur gedruckten Elektronik und ein scheckkartengroße energieautarke Taschenlampe, die neben einer gedruckten Solarzelle und Leiterplatte eine Folienbatterie enthält.

Eine Weltpremiere und zahlreiche Innovationen

So klein das fertige Produkt – so groß die Druckmaschine, auf der die oft winzigen Produkte entstehen: Acht Meter lang ist die microFlex der Chemitzer Firma 3D-Micromac und in der jetzigen Ausführung eine Weltpremiere. Auf ihr lassen sich die unterschiedlichsten elektronischen Funktionalitäten drucken, wie z.B. gedruckte Batterien, RFID-Etiketten, rollbare Displays oder flexible Solarzellen. Vor allem die größere Performance der microflex (höhere Durchsatzzahlen zu einem geringeren Preis) zeigt die Entwicklung von Printed Electronics mehr als deutlich: Einstmals teure Prototypen werden immer günstiger – damit rückt das wirtschaftliche Potenzial in greifbare Nähe.

Doch nicht nur am Stand der Firma 3D-Micromac kann man Druckprozesse live erleben. Auch die Firma Coatema stellt mit der Produktionsmaschine Smartcoater eine Produktionsanlage für gedruckte Elektronik vor. Die fünf Einzelmodule dieser Druckmaschinen enthalten die notwendigen Systeme, um alle Schichten eines elektronisch gedruckten Produktes herzustellen, so dass weder Vor- noch Nachbearbeitung geleistet werden muss. Die Altana Group (Dachmarke der Firmen Elantas, Eckart, Byk und Actega) zeigt ihre Entwicklungen im Bereich funktionaler Tinte, ebenso wie die Firma Novacentrix, die zusätzlich Geräte zur Härtung von Printed Electronics-Produkten anbietet. Die Firma Platingtech wiederum stellt mit Funktionalitäten bedruckte Textilien sowie eine neue Druckplatte für den Siebdruck von Printed Electronics vor. Ebenfalls vertreten ist die Organisation Organic Electronics Saxony (OES). Drei Gründungsmitglieder der OES erhielten 2011 den Deutschen Zukunftspreis für ihre Entwicklungen in den Bereichen gedruckte Displays, gedruckte Beleuchtung und gedruckte Photovoltaik. Die Firma Ynvisible präsentiert ihre neuesten Entwicklungen im Bereich elektrochromer Displays. Die COLAE InnovationLab GmbH schließlich stellt die Arbeit ihres Spitzencluster Forum Organic Electronics vor, dem 25 Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute aus der Metropolregion Rhein-Neckar angehören.

Gedruckter Guide: Roadmap Printed Electronics Products

Wer nach der Tour durch den drupa innovation park noch weitere Informationen braucht, kann sich auf den Weg zu weiteren 17 Ausstellern machen. Ein Flyer, die sogenannte Roadmap „Printed Electronics Products“, listet alle Unternehmen auf dem gesamten Messegelände auf, die in diesem Bereich forschen oder produzieren. Diese Roadmap ist an allen Informationsstellen auf dem Messegelände verfügbar.

Ergänzt werden die Ausstellerpräsentionen durch den Thementag „Future of Print I – Printed Electronics“ im drupa cube am 12. Mai. An diesem Tag geben führende Unternehmen wie Heraeus, PolyIC, Plastic Logic und Printechnologics spannende Einblicke in ihre neu entwickelten Produktanwendungen. Der Thementag wird von der Organic and Printed Electronics Association (OE-A) organisiert und spiegelt die neuesten Entwicklungen dieser innovativen Technologie. Konkrete Informationen zum Programm sowie Onlinetickets für die Konferenz gibt es unter www.drupa.de.

Auch die Highlights Touren der Verlagsgesellschaft Deutscher Drucker widmen dem Thema „Funktionales Drucker & Gedruckte Elektronik“ eine Tour. Die deutschsprachige Tour startet montags bis freitags um 11.15 Uhr, die englische um 14.15 Uhr. Mehr Informationen zur Anmeldung, zum Ticketing und weiteren Touren gibt es unter www.highlightstouren.de.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: drupa.de)

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“Tablets wichtig für jeden Content”

23.04.2012, 9:29

Print kann nur dann überleben, wenn sich Medien anpassen. Aber auch der Online-Bereich am Home-PC wird zum Auslaufmodell. Denn Smartphones und Tablets läuten eine neue Ära ein, der sich die Verlage stellen müssen. Zu diesem Schluss kommt der britische Mediendesigner Mark Porter. “Das Tablet wird zum wichtigsten Device für sämtlichen Content der Zukunft”, so der Experte am Rande der internationalen Multimedia-Konferenz “Creative Printing 2012″.

Medien-Designer Mark Porter
(Bild: Pressetext.com)

Porter hat zuletzt die Zeitungen Svenska Dagbladet und The Guardian umgestaltet. “Toll am Medium Zeitung ist das physische Produkt aus Kommunikation und Papier”, erläutert der Fachmann. Allein durch das Design sei die Schaffung von Identität und ein machtvolles Story-Telling möglich. “Am PC verkommt diese Möglichkeit dann zum Computerprogramm”, ärgert sich Porter. “Einen Container, wo man Inhalte hineinschüttet. Zeitungsdesign am PC beginnt nicht bei Content.”

Smartphones samt Apps bezeichnet Porter als Weiterentwicklung. Diese seien aber für Designer noch sehr kompliziert und im Grunde bloße Abspielgeräte horizontal wie vertikal. Hingegen “richtig gernhaben” könne man Tablets, die den Kreis zu Print wieder schließen, so Porter. Abzuraten sei jedoch wie im Falle von The Bosten Globe von sogenannten Einheitslösungen für sämtliche Abspielgeräte. “Das ist nur billig”, findet der Designer. Auf Tablets könne man viele wirklich spannende Dinge umsetzen.

Als nächste “Evolutionsstufe” für Print bezeichnet Kerim Ispir von Weltmarktführer Metaio aus München “Augmented Reality”. Ein Visualisierungstool wie etwa Smartphones würde die Realität aufnehmen und anschließend mit der virtuellen Welt verschmelzen, erklärt der IT-Experte. Ispir macht für die Zukunft zwei mediale Trends aus: Zum einen wird die Realität immer mehr mit digitaler Information angereichert, zum anderen die virtuelle Welt immer natürlicher – siehe Touchscreens. “Genau diese Schnittstellen bedient Augmented Reality.”

Die ursprünglich aus der Rüstungsindustrie stammende Anwendung habe sich bereits als Geschäftsmodell entwickelt und halte Print-Produkte nach Erscheinen aktuell, weiß Ispir. Die Vorteile wie einfache Handhabung lägen auf der Hand, eine crossmediale Verknüpfung sorge für dynamische wie emotionale Inhalte und könne letztlich sogar die Zielgruppe erweitern durch den Aufbau von Dialogen samt “location based services”. Ispir sieht durch diese Kombination zweier Welten für sämtliche Medien eine ideale Differenzierungsmöglichkeit im Wettbewerb.

(Jürgen Molner/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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