Soziale Medien treiben Nutzung mobiler Inhalte an

13.04.2012, 13:47
Soziale Medien treiben Nutzung mobiler Inhalte an

(Foto: radio.de)

Das Konsumieren von Medieninhalten via mobiler Geräte ist im Kommen – zumindest in den USA. Dort sollen schon im kommenden Jahr mehr als die Hälfte aller mobilen User Smartphones benutzen.

Bis 2016 werden in den USA mehr als 110 Millionen Nutzer Videoinhalte über ihr Handy abrufen. Gegenwärtig sind es knapp 29 Millionen Nutzer, die mindestens einmal im Monat über ein mobilesGerät Videoinhalte konsumieren.

Eine ähnliche Weiterentwicklung soll auch im Musikbereich erfolgen, so eine Studie von emarketer. Die Zahl der mobilen Musikkonsumenten soll sich zwischen 2011 und 2016 von 30,9 Millionen auf 81,3 Millionen fast verdreifachen.

Soziales Netzwerken via Mobilgerät wird sich schon eher durchsetzen: Bis zum Jahr 2014 werden sich bereits 42,6 Prozent aller Handynutzer in ihre sozialen Netzwerke einloggen. Dabei nutzen die meisten Netzwerker Smartphones.

In Deutschland sind bereits 37 Prozent der Bevölkerung mit Smartphones oder Tablets im Internet unterwegs. Das Ansteuern von Video- und Musikinhalten steht dabei hoch im Kurs: Die Hälfte aller Handybesitzer können sich vorstellen, noch öfter auf mediale Angebote mobil zuzugreifen.

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Preistransparenz dank Internet

13.04.2012, 13:02

Preistransparenz dank Internet

(Foto: istock.com/skynesher)

Das Internet wird zum Einkaufsratgeber, denn immer mehr Kunden informieren sich zunächst im Web, bevor sie sich für den Kauf eines Artikels entscheiden. Auch Empfehlungen und Bewertungen anderer Kunden werden dabei abgerufen.

Fast drei Viertel der Deutschen konsultieren zunächst einmal das Internet, bevor sie zum Kauf eines Artikels schreiten. Damit liegen die Deutschen über dem EU-Durchschnitt von 56 Prozent von Bürgern, die Informationen im Web abrufen, bevor sie Waren oder Dienstleistungen kaufen. Im Gesamtvergleich liegt Deutschland somit auf Platz drei einer jetzt vom Bitkom zusammengestellten Übersicht zum Kaufentscheidungsprozess.

Besonders wissbegierig sind die Niederländer, bei denen sich 82 Prozent der Bürger online über Waren und Dienstleistungen informieren. Auf Platz zwei liegen die Finnen mit 76 Prozent ihrer Bürger, die sich online ein Bild über die vorgesehenen Anschaffungen machen. Schlusslicht der Statistik ist Rumänien: Hier gehen nur 27 Prozent der Bürger ins Netz, um sich vor dem Kauf zu informieren.

Empfehlungen sind willkommen

“Mit Hilfe von Kundenrezensionen, Tests und Produktvergleichen im Netz machen sich Verbraucher ein Bild von der Qualität der Angebote und verschaffen sich einen Preisüberblick”, so Bitkom Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. “Das Internet macht den Markt immer transparenter.”

Interessant ist das Kaufverhalten im Geschlechtervergleich: Mit 74 Prozent informieren sich im Internet mehr Männer als Frauen (66 Prozent). Dabei interessieren sich die Surfer auch für die Empfehlungen und Wertungen von anderen Nutzern: Jeder zweite Internetnutzer liest vor einem Kauf die Online-Bewertungen anderer Kunden.

Basis der Angaben zur Informationssuche im Internet sind Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat für 2011. Berücksichtigt wurden dabei Bürger im Alter von 16 bis 74 Jahren.

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Pinspire vor dem Aus?

13.04.2012, 12:56
Pinspire vor dem Aus?

Was ist los bei Pinspire? Die Onlinepinnwand nach dem Vorbild von Pinterest soll gestern den Großteil seiner Belegschaft entlassen haben. Das Unternehmen soll vor dem Aus stehen.

Gegen Pinterest ist der aktuelle Samwer-Klon wohl nicht angekommen. Nach Informationen von Brancheninsidern soll bei der deutschen Onlinepinnwand gestern eine Entlassungswelle durchgeschwappt sein. Rund 70 Mitarbeiter seien entlassen worden, berichtet Gründerszene.

Bisher liegen noch keine offiziellen Bestätigungen aus dem Haus Rocket Internet vor. Insidern zufolge seien aber bis auf ein Kernteam alle Mitarbeiter von Pinspire jetzt entlassen worden. Der Dienst werde die kommenden drei Monate noch am Netz bleiben, unterstützt durch die verbliebenen Angestellten. Doch die mittelfristige Zukunft der Onlinepinnwand sei ungewiss.

Pinspire ist eines von mehreren Projekten der drei Samwer-Brüder, die mit Webangeboten nach Vorbild erfolgreicher Dienste nachgezogen haben. Erst kürzlich hatte das Samwer-Unternehmen Rocket Internet in Asien den Amazon-Klon Lazado ans Netz gebracht. In Anlehnung an das Payment-Start-up Square hatte Rocket Internet Anfang April 2012 darüber hinaus das Bezahlprojekt Zenpay gestartet.

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Bewerbungsfrist für New TLDs verlängert

13.04.2012, 12:48
Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

Aufgrund technischer Probleme hat die Internet-Koordinierungsstelle ICANN die Bewerbungsfrist für neue Top Level Domains (New TLD) um eine Woche bis zum 20. April 2012 verlängert. Offenbar war die IT-Infrastruktur der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers unter dem Ansturm der Bewerber zusammengebrochen. Angesichts der hohen technischen Standards, die die ICANN von jedem Bewerber verlangt, ist dies eine herbe Schlappe für die bisweilen etwas selbstherrlich auftretende “Internet-Behörde” – die dennoch nicht unerwartet kam.

Die Chance sollte einmalig sein – und sie sollte genau drei Monate dauern: Vom 12. Januar bis zum 12. April 2012 konnten Bewerber erstmals in der Geschichte der ICANN offiziell Anträge auf die Einrichtung einer eigenen Top Level Domain einreichen. Im Vorfeld der Bewerbungsfrist waren Experten davon ausgegangen, dass der Domain-Namensraum so um bis zu 500 neue TLDs erweitert werden könnte. Die Nachfrage nach neuen Domains hat offensichtlich alle Erwartungen übertroffen: Insider sprechen von mehr als 2.000 Bewerbern, die Domains wie .berlin, .apple oder .shop betreiben wollen. Diese Flut brachte die ICANN-Infrastruktur zu Fall: Bereits vor Ablauf der Bewerbungsfrist am gestrigen Donnerstag war das entscheidende Online-Portal über Stunden nicht mehr erreichbar.

Für Domain-Expertin Jennie-Marie Idler-Larsen kam der Zusammenbruch des ICANN-Systems nicht überraschend: “In der Branche kennt man so was bereits. Es ist nicht das erste Mal, dass die ICANN-Infrastruktur im entscheidenden Moment zusammengebrochen ist. Schon vorher war das Online-Portal unglaublich langsam – der Upload eines Dokuments dauerte bis zu drei Minuten, und im Rahmen der Registrierung muss jeder Bewerber mehrere hundert Dokumente hochladen. Offenbar hatte ICANN nicht berücksichtigt, dass viele Bewerber erst im letzten Moment ihre Unterlagen einreichen.”

In einer Presserklärung hatte die ICANN die technische Panne eingeräumt und erklärt, es seien keine bereits hochgeladenen Dokumente verloren gegangen. Die Frist für die Einreichung der Bewerbung wurde um eine Woche bis zum 20. April verlängert. Domain-Expertin Idler-Larsen, die bereits die Einführung von .biz und .info erlebt hat, hält diese Verlängerung für unfair. “Viele Bewerber haben extrem viel Mühe und Zeit darauf verwendet, ihre Hausaufgaben rechtzeitig zu machen und ihre Unterlagen frühzeitig einzureichen. Eine Verlängerung um eine Woche bevorzugt die Kandidaten, die dies eben nicht getan haben.”

Die ICANN fordert von den Bewerbern für eine neue TLD einiges: Neben einer Bearbeitungsgebühr im fünftstelligen Dollar-Bereich müssen sie auch den Nachweis erbringen, dass sie technisch dazu in der Lage sind, einen Adressraum mit mehreren hunderttausend Domains zu verwalten. Und ein Unternehmen, das solche Anforderungen stellt, schafft es nicht, 2.000 Bewerbungen fristgerecht entgegenzunehmen? Idler-Larsen nimmt es gefasst: “Wir haben nichts anderes erwartet. Die ICANN ist technisch nicht besonders gut aufgestellt.”

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WLAN wird weltweit beliebter

13.04.2012, 10:40

Der internationale Marktforscher Strategic Analytics hat einen Bericht veröffentlicht, demzufolge weltweit schon 439 Mio. Haushalte Heim-WLAN für den Zugang zum Internet verwenden. Das entspricht einem Viertel aller Haushalte mit Internetzugang. Bis zum Ende des Jahres soll diese Zahl sogar noch um zwölf Prozent auf 492 Mio. Haushalte anwachsen. Der Hauptwachstumsmarkt für Heim-WLAN ist die Volksrepublik China, wo schon Heute die größte Zahl der drahtlosen Heimnetzwerke zu finden ist.

Quelle: link-gr.ch

Deutschland belegt laut Studie mit einer WLAN-Quote von 71,7 Prozent aller Internetanschlüsse in Haushalten Platz drei hinter England und Spitzenreiter Südkorea, das einen WLAN-Anteil von über 80 Prozent ausweist. “In Ländern wie Deutschland, wo die Penetration hoch ist, gibt es kaum mehr Wachstumspotenzial für drahtlose Netzwerke. Unter dem Stichwort ‘Heimvernetzung’ gibt es aber einen gewissen Druck zu WLANs. Immer mehr Geräte sind mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet. Drahtlose Netzwerke sind da sehr praktisch”, sagt Bernd Klusmann vom BITKOM.

Momentan gibt es in China lediglich in 25 Prozent der Internet-Haushalte WLAN. In den nächsten fünf Jahren sollen 110 Mio. Haushalte zusätzlich mit drahtlosen Heimnetzwerken ausgestattet werden. Unter der Annahme, dass ein durchschnittlicher Haushalt vier Personen umfasst, werden Ende 2012 schon 1,9 Mrd. Menschen – rund 27 Prozent der Weltbevölkerung – über drahtlose Heimnetzwerke im Internet surfen. Das wird ganzen 73 Prozent der bis dahin prognostizierten 678 Mio. Breitbandverbindungen ausmachen.

Ein Einbruch des Wachstums oder gar eine Ablöse der drahtlosen Heimnetzwerke durch mobiles Internet ist derzeit eher nicht wahrscheinlich. “Das Preisniveau von Technologien wie UMTS oder LTE kann derzeit nicht mit herkömmlichen Internetangeboten konkurrieren. Sinkende Preise und steigender Datenverkehr bergen für die Mobilfunkbetreiber zudem die Gefahr einer Überlastung des Netzes”, so Klusmann. Mit Ausnahme ländlicher Gebiete, wo es Breitband nur via LTE-Modem gibt, wird das drahtlose Heimnetzwerk samt vorgeschaltetem Provider auf absehbare Zeit die beliebteste Zugangsvariante bleiben.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Google legt Zahlen für das erste Quartal 2012 vor

13.04.2012, 10:32
Erstes Quartal 2012 bei Google

Hat Google eigentlich schon einmal schlechte Quartalszahlen veröffentlicht? Auch das jetzt bekanntgegebene Ergebnis für das erste Quartal 2012 weist einen Anstieg des Umsatzes und des Ertrags aus. Dennoch wollen die Gründer Larry Page und Sergej Brin ihre Stellung im Unternehmen stärken – mittels eines Aktiensplits.

Das Ende März zu Ende gegangene erste Quartal 2012 schloss für Google mit einem Umsatz von 10,65 Milliarden US-Dollar. Das sind 24 Prozent mehr als noch im ersten Quartal des Vorjahres. Damals hatte Google 8,58 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht.

“Google hatte wieder ein hervorragendes Quartal mit einem 24-prozentigen Umsatzanstieg im Jahresvergleich”, sagte CEO Larry Page im Investor Relations-Blog. “Wir konnten außerdem beobachten, wie unsere Investitionen in Android, Chrome und Youtube in Schwung gekommen sind.”

Der Netto-Gewinn des Internetkonzerns kann sich tatsächlich sehen lassen: Satte 2,89 Milliarden US-Dollar fuhr Google im ersten Quartal 2012 ein. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind das 61 Prozent mehr; im ersten Quartal 2011 hatte Google 1,8 Milliarden US-Dollar Ertrag gemeldet. Dabei hat Google im jetzt abgelaufenen Quartal 500 Millionen US-Dollar in einem Vergleich an das US-Justizministerium zahlen müssen.

Während der Cost per Click (CPC) um zwölf Prozent zurückging, stieg die Zahl der Klicks auf bezahlte Anzeigen um 39 Prozent. Das sorgte für erneut gestiegene Einnahmen in diesem Segment.

Auch das Display-Geschäft läuft immer besser. Das legen die steigenden Umsätze in diesem Bereich nahe. Hier machen sich die Investitionen von Google bezahlt. eMarketer geht in einer Untersuchung davon aus, dass Google den derzeit Führenden im Display-Geschäft Facebook bereits 2013 nach Marktanteilen überholen wird.

Inzwischen würden 850.000 Android-Smartphones jeden Tag aktiviert, erklärte Page. Auch in diesem Segment erzielt Google allmählich mehr Umsatz mit bezahlten Anzeigen innerhalb der mobilen Suche. Allerdings sei der Anteil des mobilen Umsatzes noch sehr überschaubar. Im Oktober 2011 hatte Google erklärt, dass rund 2,5 Millarden US-Dollar pro Jahr über den mobilen Kanal umgesetzt werden. Gute Nachrichten gab es auch über Google+. Das Netzwerk soll derzeit über rund 170 Millionen Nutzer verfügen.

Gleichzeitig kündigte Google einen Aktiensplit an: Das Unternehmen soll eine neue Aktienstruktur erhalten, bei der jeder Anteil durch zwei neue Aktien ersetzt wird. Neu ist dabei, dass der sozusagen hinzu gekommene zweite Anteil nicht mit Stimmrecht verbunden ist. Mit diesem Schachzug wollen sich Larry Page und Sergej Brin als Gründer innerhalb der Organisation stärken.

Immer was los bei Google: Erst gestern hatte das Unternehmen die Lese-App Google Currents auch in Deutschland an den Start gebracht. Das erfolgreich gelaunchte Netzwerkprojekt Google+ erhält in diesen Tagen ein Upgrade mit neuem Design und mehr Funktionen.

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Kundenverhalten im Multikanalvertrieb

13.04.2012, 9:13

Ein abgestimmter Vertrieb über verschiedene Verkaufskanäle wird immer wichtiger. Die Präferenzen von Konsumenten im Multikanalvertrieb hat das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit dem Partnerkonsortium des E-Commerce-Leitfadens nun in einer aktuellen Endkundenbefragung ermittelt.

(Quelle: sport-shop-hiller.de)

Sowohl die lokalen Einzelhändler als auch die reinen Online-Händler stehen vor der Herausforderung, sich den Gegebenheiten eines sich verändernden Marktes erfolgreich anzupassen. Der aufeinander abgestimmte Multikanalvertrieb stellt eine dieser Entwicklungen dar, die es aktuell zu verzeichnen gilt. Damit gemeint ist das Angebot von verschiedenen Verkaufskanälen wie das lokale Ladengeschäft, der Online-Shop, der Katalog oder mobile Vertriebswege.

Das Ziel der aktuellen Studie „Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie?“ ist es, Trends und Tendenzen im Multikanalvertrieb aus Kundensicht aufzuzeigen. Neben den allgemeinen Präferenzen im Multikanalvertrieb wurden spezifische Auswertungen zu den Teilbereichen Mobile Commerce und soziale Netzwerke im Umfeld des Multikanalvertriebs, mit dem Fokus auf Facebook, vorgenommen, da auch diese beiden Themen im koordinierten Zusammenspiel der Vertriebskanäle immer wichtiger werden.

82% der Kunden greifen auf das Internet zurück, wenn sie sich über ein Produkt informieren möchten. Nur bei wenigen Produkten, wie z. B. Hautcremes, stellt das Internet nicht den wichtigsten Informationskanal dar. Auf den weiteren Plätzen folgen der Fachhandel und die Befragung von Freunden und Bekannten.

Bei mehr als drei Viertel der Befragten erfolgt die Informationssuche zu einem Produkt im Internet über Suchmaschinen, dicht gefolgt vom direkten Aufruf eines Online-Shops mittels Eingabe der Webadresse. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der direkte Informationskanal in Form von Hersteller-/Produzenten-Websites.

Bei hochpreisigen Produkten ist der Katalog für Konsumenten weiterhin ein wichtiger Informationskanal. So will sich jeder Fünfte bei Schuhen und Rucksäcken über Kataloge informieren. Bei Uhren liegt dieser Wert sogar bei knapp 30%. Dabei mögen Konsumenten vor allem die einfache Handhabung und Übersichtlichkeit des Katalogs. Die Leser schätzen insbesondere auch eine ansprechende grafische Aufbereitung mit „vielen Bildern“, die z. B. dazu einlädt, auf dem Sofa gemütlich durch den Katalog zu blättern.

Knapp die Hälfte der Befragten lässt sich durch die Anreize „Selbstabholung vor Ort“ und Gutscheine überzeugen, einen weiteren Kanal zu besuchen. Dabei wünschen sich die Konsumenten in erster Linie gleichen Service und identische Preise in allen genutzten Kanälen.

Vermehrt nutzen Online-Händler auch die Möglichkeiten von sozialen Netzwerken zur Interaktion mit Interessenten und Kunden. „Über 70% der Befragten nutzen soziale Netzwerke, jedoch nur ein kleiner Teil will sich in diesen Netzwerken über Produkte informieren“, so Dr. Georg Wittmann, der bei ibi research für das Projekt “E-Commerce-Leitfaden” mitverantwortlich ist.

Die Beziehungsaufnahme mit dem Unternehmen erfolgt dabei in der Regel über den Klick des „Gefällt mir“-Buttons auf der Fanseite eines Online-Händlers auf einer Social Media Plattform. Aus den Ergebnissen der Befragung geht hervor, dass Kunden damit in erster Linie ihre Sympathie für den Händler zum Ausdruck bringen möchten (82%). Knapp die Hälfte der Befragten möchte außerdem über Angebote informiert werden.

(Marco Schürmann | Quelle: ecommerce-leitfaden.de)

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E-Paper-Watch vorgestellt

13.04.2012, 8:42

Der ständige Blick auf das Smartphone gehört mit der E-Paper-Watch von Pebble Technology der Vergangenheit an. Über Bluetooth mit dem Handy verbunden, zeigt die Armbanduhr die wichtigsten Smartphone-Funktionen an. Eingehende Anrufe, Termine, E-Mails oder Navigation können mit einem kurzen Blick auf das Gadget abgelesen werden.

E-Paper-Watch:
nützlich und stylisch zugleich
(Foto: kickstarter.com)

Die Uhr kann über Bluetooth 2.1 mit allen gängigen Android- oder iOS-Smartphones verbunden werden. Ein Vibrationsmotor informiert den Anwender in Echtzeit über wichtige Ereignisse und erspart somit den Blick auf das Handy. Mit zusätzlichen Apps wird der Chronometer auch zur Steuereinheit für Navigationsgerät, Musikplayer oder Fahrradtachometer.

Die E-Paper-Watch wurde mit einem elektronischen Display auf E-Ink-Basis, das man von E-Books kennt, ausgestattet und ist daher auch bei Sonneneinstrahlung ablesbar. Mit einer Auflösung von lediglich 114 x 168 Pixeln kann das Display allerdings nur wenige Informationen gleichzeitig darstellen. Neben der Uhrzeit kann die Armbanduhr Wetterbericht, Temperatur, SMS-Eingang oder Termin-Erinnerungen anzeigen.

Im September 2012 will Pebble Technology die ersten Uhren ausliefern. Die E-Paper-Watch, die in drei Farben erhältlich sein wird, soll zwischen 115 und 125 Dollar kosten. Das Interesse ist äußerst hoch: Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter wurden bereits am ersten Tag 660.000 Dollar an finanziellen Zusagen gesammelt. Das vorgegebene Ziel war 100.000 Dollar.

Die Idee einer Armbanduhr als Ergänzung für das Smartphone ist keinesfalls neu. Schon die Forschungslabore der Platzhirsche Microsoft, Google und Apple versuchten sich an Chronometern, die ähnliche Funktionen wir die Pebble-Uhr bieten sollen. Brauchbare Ergebnisse gab es bis dato allerdings noch keine.

Offenbar sind die Versuche am größten Problem der Smartphone-Uhren gescheitert: der kurzen Akku-Laufzeit. Der Energieverbrauch ist durch Bluetooth, vor allem aber durch die stromfressenden Displays groß. Das sparsame E-Ink-Display könnte der Technologie nun zum Durchbruch verhelfen. Neo-Konsumenten hoffen außerdem, dass Pebble die Uhr bis zum Verkaufsstart noch mit dem stromsparenden Bluetooth 4.0 ausstattet.

(Gerhard Paleczny/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Sehenwürdigkeiten mittels 3D-Drucker restaurieren

13.04.2012, 8:36

An vielen Bauwerken nagt der Zahn der Zeit. Notwendige Restaurierungen können in vielen Fällen aufgrund der hohen Kosten nicht durchgeführt werden. Britische Forscher wollen moderne Technik nun besser nutzen, um schnell und kosteneffektiv benötigte Bauteile zu rekonstruieren.

Bild: Loughborough University

Durch die technologische Entwicklung von Druckverfahren und Druckmaterialien wird es immer einfacher, Gegenstände mit Druckern detailgetreu zu rekonstruieren. Forscher der Loughborough Universityhaben dazu Ornamente und andere Bauteile in der Verbotenen Stadt in Beijing/Peking mittels 3D-Scanner erfasst. Mit den erstellten Modellen ließen sich dann einzelne Schmuckelemente detailgetreu mit 3D-Druckern reproduzieren.

Der Vorteil das 3D-Drucks liegt hierbei deutlich auf der Hand: Kosten- und zeitintensive Handarbeiten und aufwendige Vermessungen für die oft sehr filigran gearbeiteten Verzierungen können hierbei auf ein Minimum reduziert werden. Auch die Serienfertigung bzw. die Erstellung mehrere identischer Bauteile ist einfacher und exakter zu realisieren. Die bereits heute verfügbaren Druckmaterialen ermöglichen es zudem, die Haptik und das Aussehne der verschiedensten Materialen wie Stein oder Metallen zu simulieren.

Als Pilotprojekt erhielt die Loughborough University die Anfrage, ein Pavillon im Garten der Verbotenen Stadt zu restaurieren. Da der gesamte Museumsbereich aktuell einer Vielzahl von Restaurierungen unterzogen wird, könnte ein weiterer Einsatz dieser neuen 3D-Vermessungs- und Reproduktionstechniken erhebliche Zeiteinsparungen und immense Kostenreduzierung für das gesamte Projekt bedeuten und sicherlich zeitnah auch an anderen Orten weltweit Verwendung finden.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: Loughborough University)

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Außenwerbung 2.0: Interaktive Plakate

12.04.2012, 12:51

In vielen Städten dieser Welt sin die leuchtenden Reklametafeln nicht mehr wegzudenken. Doch meist werden nur unbewegte Bilder gezeigt oder ein Film in der Schleife. Japanische Forscher wollen damit nun Schluss machen und setzen dabei auf die Interaktion mit dem Betrachter.

Bild: geekosystem.com

Japanische Forscher von der Keio Universität haben ein interaktives Plakat entwickelt, welches zum Küssen animieren soll. Hierbei reagiert das Display auf die Entfernung des Betrachters und die Frau scheint sich auf den Betrachter zubewegen, je näher dieser am Display ist. Dies ist erstmal eine verrückte Idee der Entwickler und ähnliches wird man in Zukunft auf der Straße erleben können.

Die Interaktion von Werbung und Konsument spielt hierbei eine übergeordnete Rolle. Je mehr der Konsument mit der Werbung interagieren kann, desto effektiver wird diese auch. Vorzustellen ist hierbei auch die Personalisierung von Außenwerbung. Dieses wurde als Vision schon oft in Filmen wie z.B. Minority Report gezeigt. So etwas könnte über kommende NFC-Lösungen in Handys und Co. realisiert werden. Durch eine direkte Ansprache des Konsument, kann man sich der Aufmerksamkeit gewiss sein.

Dem Feedback einer solchen Kommunikation mit dem Kunden sind keine Grenzen gesetzt. Möglich wären hier verschiedene Arten von Düften, Sprache, haptische Reizen und Gestensteuerung. Allein die Leistung der Sensoren und die Erfassung des Betrachters sind hier als limitierende Faktoren zu nennen.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: Golem)

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