Neue Partner für Junaio

16.02.2012, 9:27

Angebote von kaufDA werden so in den Junaio-Browser integriert, dass ein Blick durch die Handykamera nicht nur die umliegenden Geschäfte, sondern auch deren Prospekte anzeigt. Rabattgutscheine von Coupies können direkt im Laden auf den Smartphonebildschirm geholt werden, und über einen Barcode- oder QR-Scan via Barcoo erscheinen Produktinformationen auf dem Handy.

Die Verbindung realer und virtueller Welten ist Junaios Spezialität. In der Vergangenheit baute der Augmented Reality-Entwickler unter anderem für kino.de & innovative Apps.

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dmexco 2012

16.02.2012, 9:26

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich zum derzeitigen Zeitpunkt bereits über 40 Prozent mehr Aussteller für Leitmesse und Kongress für die & digitale Wirtschaft angemeldet. Die Messe, die in Köln stattfindet, wird in diesem Jahr zwei komplette Hallen füllen, die Agency Lounge ist ausgebucht. Veranstaltungstermin ist der 12. und 13. September 2012.

Auch dieses Jahr geht die dmexco vor der Messe auf Tour. Die Themen der sogenannten Night Talks & lauten in diesem Jahr Targeting, Customer Journey und mobile Bewegtbildwerbung, die Stationen sind Düsseldorf, München und Hamburg.

Die dmexco 2011 & war ein voller Erfolg: Die Zahl der Aussteller übertraf mit 440 die des Vorjahres um 24 Prozent. Mehr als 19.300 Experten kamen für Messe und Kongress nach Köln. Über 330 internationale Referenten lieferten rund 120 Stunden Konferenzprogramm.

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InkJet Druckkopf für gedruckte Elektronik

16.02.2012, 8:44

Konica Minolta hat vor kurzem die Entwicklung des hochpräzisen Tintenstrahl-Druckkopfes KM128SNG-MB bekannt gegeben, bei dem erstmalig bei Konica Minolta die MEMS-Technologie eingesetzt wird. Der KM128SNG-MB verfügt als erster Druckkopf für gedruckte Elektronik über eine geringe Tropfengröße von 1 Pikoliter – das ist ein Billionstel Liter. Der Verkaufsstart in Mustermengen ist für dieses Frühjahr geplant.

Der neue KM128SNG-MB (Quelle: konicaminolta.com)

Der Tintenstrahl-Druckkopf der neuen Generation wird mit Hilfe der Silizium-MEMS-Technologie hergestellt, die auch bei der Halbleiterverarbeitung eingesetzt wird. Diese Technologie ermöglichte die erfolgreiche Entwicklung einer kleinen Druckkopf-Struktur (38 mm breit, 128 Düsen in einer Reihe), die sehr kleine Farbtropfen ausstößt.

Die sorgfältige Tintenweg-Konstruktion und Montagetechnik führt zu Druckergebnissen mit geringer Tropfengröße und bietet gleichzeitig Farbbeständigkeit und -optimierung für Farben mit geringer Viskosität, die für industrielle Anwendungen erforderlich sind. Die Anwendung der MEMS-Technologie ermöglicht den späteren Einbau weiterer Düsen nach Kundenwunsch sowie eine weitere Verkleinerung des Druckkopfes selbst.

KM128SNG-MB wird seinen Wert bei der Strukturierung von OLED-Displays, bei der Dünnfilmbeschichtung von OLED-Leuchtmitteln und bei neuen Herstellungstechnologien für hochauflösende Displays mit hoher Wertschöpfung für Smartphones und ähnliche Geräte unter Beweis stellen.

Der Markt für gedruckte Elektronik, einschließlich flexibler Displays der neuen Generation, wird im Jahr 2020 laut Studienergebnissen von Konica Minolta voraussichtlich einen Wert von 19,3 Milliarden Euro (2 Billionen Yen) erreichen. Man erwartet, dass dieser neu konstruierte Druckkopf auf diesem Markt sehr erfolgreich sein wird.

Durch die industriell anwendbare Tintenstrahl-Technologie wird dieser Druckkopf in naher Zukunft zur Weiterentwicklung von gedruckter Elektronik beitragen, die sich durch geringen Energiebedarf, geringen Ressourcenverbrauch und sehr gute Herstellbarkeit auszeichnen wird.

(Daniel Mittendorf | Quelle: live-pr.comkonicaminolta.com)

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Smartphone soll Angstzustände lindern

15.02.2012, 15:48

US-Forscher planen den Einsatz von Therapie-Apps an Smartphones, wie die New York Times berichtet. Mit Programmen soll Menschen mit Depressionen oder Angstzuständen so überall schnell geholfen werden. Einige Studien bescheinigen der Behandlung via Handy gute Erfolgsquoten, viele Wissenschaftler bleiben aber skeptisch. “Die Verhaltenstherapie sagt vereinfacht, dass alles was hilft, gut ist. Betroffene können durchaus selber etwas gegen psychische Leiden unternehmen. Das war mittels Selbsthilfebüchern auch vorher schon möglich. Eine professionelle Analyse kann so aber nicht ersetzt werden”, sagt Bernad Batinic von der Johannes Kepler Universität Linz.

Psychisches Leiden: Behandlung via Smartphone
(Foto: pixelio.de, G. Altmann)

Von den therapeutischen Apps versprechen sich die Wissenschaftler hauptsächlich eine hohe Reichweite. “Für viele Menschen ist die Hemmschwelle zu einem Arzt zu gehen ziemlich hoch. Bei einer App ist die Einstiegsschwelle niedrig, das selbe Prinzip wird auch bei der Online- und Telefonseelsorge genutzt. Als begleitende oder vorbereitende Maßnahme kann so etwas Sinn machen. Eine Therapie im psychologischen Sinn ersetzt es aber nicht”, so Batinic. Auch andere Wissenschaftler bezweifeln den therapeutischen Nutzen. Einige Studien bescheinigen einzelnen Programmen aber hohe Erfolgsraten.

Ein Programm versucht ängstlichen Menschen mithilfe einer Verhaltensmodifikation zu helfen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen mit Angststörungen sich unbewusst häufig auf Menschen mit negativem Gesichtsausdruck konzentrieren, wenn sie sich mit einer Menge konfrontiert sehen. Mithilfe eines Handyprogramms versuchen Wissenschaftler die Betroffenen darauf zu konditionieren, die negativen Gesichter zu ignorieren. Die Handy-App zeigt zwei Gesichter, eines neutral, das andere negativ. Der Blick der Probanden wird mithilfe von Pop-ups auf die neutralen Gesichter gelenkt. Einige Minuten dieses “Spiels” pro Tag sollen Betroffenen bereits helfen.

Eine große Studie von Wissernschaftlern der Universitäten Harvard und Boston untersuchte die Wirksamkeit der Gesichtsausdrucks-App anhand von 338 Patienten mit Angststörungen. Nach insgesamt 4.000 Spiel-Runden konnte der Angst-Wert der Probanden im Schnitt um 22 Punkte gesenkt werden. Der Wert einer Kontrollgruppe ohne App-Verwendung fiel um acht Punkte. Allerdings fiel auch der Wert einer zweiten Kontrollgruppe, die eine App ohne therapeutische Konzeption verwendete um 22 Punkte. “Der Placebo-Effekt ist auch für psychische Leiden lange bekannt. Er wird auch in Zusammenhang mit der Psychoanalyse diskutiert”, so Batinic.

Es gebe Meinungen, nach denen ein gewisser Prozentsatz von Patienten, die sich zwei Jahre lang regelmäßig mit irgendeiner Person unterhalten, Besserung zeigen, sagt der Experte. “Auch die Tagesverfassung spielt eine Rolle. Spontanremissionen kommen ebenfalls vor. Dass die Placebogruppe dieselbe Besserungsrate aufweist, wie die behandelte Gruppe, sagt noch nichts über die Stabilität des Effekts aus”, so Batinic.

Auch andere, kleinere Studien bescheinigen den Programmen Erfolge in der Behandlung von Angstzuständen. “Auch Studien basieren auf inhärenten Annahmen. Die Ergebnmisse könnten auch bedeuten, dass Ablenkung ein probates Mittel ist”, so Batinic. In Bezug auf Depressionen sind die Ergebnisse der einschlägigen Studien weitaus weniger vielversprechend.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Bitkom-Prognose zum mobilen Internet

15.02.2012, 15:29

Erstmals sollen in diesem Jahr mehr Smartphones als normale Handys verkauft werden, der mobile Datenverkehr soll um 57 Prozent steigen und Tablet-PCs sollen um 29 Prozent zulegen – der Bitkom prognostiziert ein glänzendes Jahr für das mobile Web.

Der Smartphone-Boom in Deutschland flaut nicht ab: In diesem Jahr sollen erstmals mehr Multimedia-Geräte als herkömmliche Handys verkauft werden, der mobile Datenverkehr soll in diesem Jahr um 57 Prozent auf 170 Millionen Gigabyte wachsen, schätzt der IT-Verband Bitkom auf Basis von Daten des internationalen Marktforschungsinstituts Eito. “Das mobile Internet wird die Sprachtelefonie schon bald als wichtigste Mobilfunkanwendung ablösen,” sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen im Vorfeld des Mobile World Congress bei Vorstellung der Zahlen in Berlin. Bereits im vergangenen Jahr das mobil übertragene Datenvolumen auf den Rekordwert von 108 Millionen Gigabyte (plus 65 Prozent)

Insgesamt sollen die Smartphone-Verkäufe um 35 Prozent auf 15,9 Millionen Stück ansteigen, ihr Marktanteil läge dann bei 55 Prozent aller verkauften Handys. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten soll im Jahr 2012 voraussichtlich um 10 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro steigen. Zusätzliche Impulse geben Tablets, deren Absatz der Prognose zufolge um 29 Prozent auf 2,9 Millionen Geräte steigen soll. Der Umsatz soll um 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zulegen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine gerade von Cisco veröffentlichte Studie, der zufolge das mobile Datenvolumen bis zum Jahr 2016 von derzeit 18,4 Millionen Gigabyte monatlich auf 393 Millionen Gigabyte wachsen soll.

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Zalando optimiert Data Warehouse

15.02.2012, 15:22
Zalando optimiert Data Warehouse

In Echtzeit auf Kundenverhalten reagieren, Umsatzpotenziale frühzeitig erkennen, das Sortiment zielgruppengerecht optimieren und Wettbewerbsvorteile sichern – das verspricht sich der Modeversender Zalando von der Integration einer neuen In-Memory-Hochleistungsdatenbank von Exasol.

Seit Mitte 2010 ist das Data Warehouse von Zalando um den Faktor fünf gewachsen – dank des kontinuierlichen Ausbaus des Produktportfolios. Um die sehr großen Datenmengen in kürzester Zeit analysieren und auswerten zu können, hat der Modeversender jetzt seine bisherige Data-Warehouse-Management-Lösung durch eine In-Memory-Hochleistungsdatenbank von Exasol ersetzt.

Die wichtigsten Kriterien zur Auswahl des richtigen Lösung waren eine endlose Skalierbarkeit und eine einfache Integration in die bestehende IT-Infrastruktur. Auch die Möglichkeit, Rohdatenanalysen in Echtzeit, auch während Lastspitzen, durchführen zu können, war für die Zalando-IT-Spezialisten wichtig.

“Als großer Anbieter, der schnell und flexibel auf das Kaufvehalten seiner Online-Kunden reagieren muss, benötigt Zalando besoners leistungsfähige Analyse-Werkzeuge. Mit Exasolutions sind Analysen, die früher zehn Minuten gedauert haben, heute in zehn Sekunden fertig”, lobt Eric von Czapiewski, Manager Business Intelligence bei Zalando.

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Zukunft der Manroland Bogenoffset-Sparte

15.02.2012, 13:16

Die neu gegründete Manroland Sheetfed GmbH mit Sitz in Offenbach, werde sich zukünftig auf die Baureihen Roland 500 bis 900 konzentrieren. Zudem wird die Marktorganisation auch das Rollengeschäft in Augsburg unterstützen. Das erklärt Marcus Pabsch, Leiter Marketing & Communications sowie Pressesprecher in einem kürzlich veröffentlichten Interview.

(Quelle: www.ci-portal.de)

Frank Lohmann vom Deutschen Drucker ließ sich im Interview einige Fragen vom Manroland Sheetfed Pressesprecher beantworten. Dabei erklärte der Sprecher, dass sich das neuen Unternehmen nach dem Verlust von etwa 1000 Mitarbeitern komplett neu aufstellt. Es würde neuen Bereiche gebildet, Abläufe und Organisation neu strukturiert.

Die deutschen Kunden brauchen sich unterdessen keine Sorgen im Hinblick auf Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung machen, denn man werde den Service aufrecht erhalten, so wie die Kunden es vor der Insolvenz kannten. Zudem werden das Angebot um neue Lösungen erweitert. Die Marktorganisationen werden das Rollengeschäft zusätzlich mit unterstützen.

Das Portfolio an Bogenoffsetmaschinen wird verschlankt. Manroland Sheetfed GmbH werde sich auf die Modellreihen Roland 500, 700 und 900 konzentrieren – die Modellreihen 50 und 200 werden wohl eingestellt. Zur drupa werden vor alle Neuerungen in Bezug auf Rüstzeitoptimierung sowie Kontrolle und Dokumentation der Prozessqualität gezeigt.

(Daniel Mittendorf | Quelle: print.de)

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Zynga legt erste Quartalszahlen nach Börsengang vor

15.02.2012, 12:01
Erster Quartalsbericht des börsennotierten Zynga

Der erste Quartalsbericht von Zynga als börsennotiertes Unternehmen ist da. Der Social Gaming-Anbieter verzeichnete einen Verlust von 435 Millionen US-Dollar, der auch auf den Börsengang zurückzuführen ist.

Im Vergleich mit dem Vorjahr sehen Zyngas Quartalszahlen aus dem vierten Quartal 2011 zunächst gut aus: Das Gaming-Unternehmen machte im Abschlussquartal 2011 einen Umsatz von 311,2 Millionen US-Dollar – ein Plus von 59 Prozent zum Vorjahr.

Beim Ertrag sieht es derzeit nicht so rosig aus. Zynga verzeichnet einen Verlust von 435 Millionen US-Dollar. Dieser sei unter anderem durch die Kompensationszahlungen in Höhe von 510 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Börsengang verursacht, erklärte das Unternehmen. Im vierten Quartal 2010 hatte Zynga einen Gewinn von 42,9 Millionen US-Dollar eingefahren. Die Nutzerzahlen stiegen seit dem vierten Quartal 2010 von 48 Millionen auf 54 Millionen täglichen Nutzer (plus 13 Prozent).

Für das Gesamtjahr meldetet Zynga Umsätze in Höhe von 1,14 Milliarden US-Dollar, 91 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon stammen 1,07 Milliarden US-Dollar aus dem Bereich Online-Games, während die Werbeumsätze bei 74,5 Millionen US-Dollar lagen. Im vergangenen Jahr machte Zynga einen Verlust von 404 Millionen US-Dollar, im Jahr 2010 einen Gewinn von 91 Millionen US-Dollar. CEO Mark Pincus sieht die Lage dennoch durchweg positiv: “2011 war ein weiterer Meilenstein für Zyngas Mission, die Welt mit Hilfe von Spielen zu verbinden”, sagte er. “Wir haben neue Rekorde hinsichtlich Nutzerzahlen, Umsätze und Werbebuchungen aufgestellt. In den Bereichen Mobile und Werbung haben wir Fahrt aufgenommen und das Jahr mit einer Reihe neuer Spiele beendet.”

Zynga startete im Dezember 2011 an der Wall Street. Die Aktienpreise sind seit Börsenstart allerdings nicht wieder über den Ausgabepreis gestiegen. Dennoch legte sich das Zynga im vergangenen Jahr insgesamt vier Unternehmen zu.

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Trusted-Shops: Ärger wegen E-Zigaretten-Bann

15.02.2012, 11:11
Trusted-Shops: Ärger wegen E-Zigaretten-Bann

Schon lange kämpfen Fans von E-Zigaretten gegen die aus ihrer Sicht böse Tabakindustrie. Jetzt laufen die so genannten “Dampfer” auch Sturm gegen Trusted Shops. Der Grund: Der Gütesiegelanbieter kann aus rechtlichen Gründen keine Shops mehr zertifizieren, die E-Zigaretten anbieten.

Trusted Shops reagiert mit dem Entzug des Gütesiegels für Online-Händler von nikotinhaltigen E-Zigaretten auf erteilte Handelsverbote in den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. “Wir können nicht kontrollieren, ob ein von uns zertifizierter Shop seine Produkte in diese Bundesländer liefert oder nicht”, erklärt Trusted-Shops-Sprecher Olaf Groß den Hintergrund der Aufregung. “Um unseren hohen Zertifizierungsstandard zu halten, haben wir uns daher entschlossen, allen Webhändlern, die entsprechende Produkte in ihrem Sortiment führen, innerhalb einer angemessenen Frist das Siegel zu entziehen.”

Die über diverse Internet-Formen sehr gut vernetzten E-Dampfer reagieren konzertiert empört auf diesen Schritt und unterstellen Trusted Shops auf dessen Facebook-Pinnwand massenhaft, sich von der momentanen Hetzjagd auf die E-Zigarette hinreißen zu lassen. Gleichzeitig rufen sie E-Zigaretten-Anhänger dazu auf, künftig nicht mehr in Shops einzukaufen, die das Trusted-Shops-Siegel führen. Die Zielgruppe, die den Händlern dadurch durch die Lappen gehen könnte, ist allerdings noch verhältnismäßig klein. Aktuelle Marktstudien gehen von rund zwei Millionen E-Dampfern in Deutschland aus.

Darüber hinaus sorgt der Umstand für Empörung, dass kleineren Webhändlern wie Intaste.de das Siegel bereits entzogen wurde, während es auf den Websites großer Händler wie Bonprix noch prangt. “Die Kriterien gelten für alle. Wir haben Bonprix gestern kontaktiert”, erklärt Sprecher Olaf Groß.

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Apple iPhone 5 Vorstellung zur WWDC

15.02.2012, 10:47

Das iPhone 5 von Apple soll laut aktuellen Informationen auf der World Wide Developers Conference 2012 vorgestellt werden, die vermutlich vom 12. bis zum 15. Juni stattfinden wird. Die Produktion der neuen Smartphone-Generation von Apple hat derzeit begonnen, käuflich soll das iPhone 5 welches mit Quad Core CPU, LTE und vielleicht auch NFC ausgestattet ist, im Sommer zu erwerben sein.

(Quelle: Macrumors.com)

Display mit 4 Zoll Diagonale

Konkret gibt es Details zum iPhone 5: Es soll ein mindestens 4 Zoll großes Display mitbringen, welches wahrscheinlich von LG gefertigt wird. Die Gehäuseform soll sich nicht in eine Art Tropfenform verändern wie bereits spekuliert wurde. Die iPhone 5 Prototypen wiesen alle den selben Formfaktor wie das iPhone 4 bzw. 4S auf, sind nur etwas breiter und länger, bedingt durch das neue Display.

iPhone 5 mit Near Field Communication

Auf der MacWorld scheint sich derzeit abzuzeichnen, dass das kommende iPhone 5 von Apple, welches das iPhone 4S als nächste Smartphone-Generation aus Cupertino ablösen wird, mit Near Field Communication (NFC) ausgestattet sein wird. Als mögliche Partner stehen Mastercard/Paypass im Gespräch. Ein App-Entwickler erklärte, dass es zwar von Apples-Seite keine offiziellen Bestätigungen zur NFC-fähigkeit des iPhone 5 gibt, aber iOS-Entwickler erklärten ihm gegenüber in mehr als nur einer Situation, dass sie sich stark mit NFC befassen.

Das ist nicht das erste Mal, dass es Gerüchte über NFC im iPhone 5 gibt. Bereits im letzten Jahr, bevor Apple das iPhone 4S vorgestellt hat, gab es Informationen zu einem grundlegend erneuerten iPhone 5 – das nun in diesem Sommer erwartet wird. Auch die New York Times war sich damals sicher, dass das nächste iPhone aus dem Hause Apple mit der drahtlosen Funktechnologie ausgestattet wird.

Diese soll weniger dem Datenaustausch dienen, sondern mehr dem identifizieren und bezahlen. So ist der neue deutsche Personalausweis nPA mit NFC ausgestattet und es gibt bereits Bezahlsysteme (Google Wallet) und auch die deutschen Sparkassen arbeiten an der Einführung von NFC-Chipkarten. Als mögliche Partner von Apple stehe derzeit MaserCard/Paypass im Raum. Konkrete Informationen allerdings dazu gibt es noch nicht. Das iPhone 5 wird in diesem Sommer passend zur World Wide Developers Conference (WWDC) erwartet. Sobald wir neue Informationen erhalten, werden wir natürlich umgehend darüber berichten.

Das iPhone 4S mit Siri
(Quelle: flickr.com, AshtonPal)

Gigabit WiFi für schnellere Verbindungen

Apple soll noch in diesem Jahr damit beginnen, die neuen 802.11ac WLAN Spezifikationen in seine Produkte einzubauen. Das sogenannte Gigabit WiFi dürfte zuerst Einzug in die neuen AirPort Basisstationen erhalten, anschließend auch in Notebooks, Desktop-PCs, Time Capsule, Apple TV und auch in die neuen mobilen Geräte Einzug erhalten. Während das iPad 3 vermutlich noch leer ausgeht, dürfte das iPhone 5 mit 802.11ac WLAN ausgestattet sein.

Wie die Webseite Appleinsider berichtet, soll Apple die neue kabellose Funktechnologie sehr zügig in seine künftigen Produkte integrieren, um als Vorreiter und Antreiber der neuen WLAN-Spezifikationen zu dienen. Mit dem neuen 802.11ac Standard sind deutlich höhere Datentransferraten möglich als mit der bisher schnellsten 802.11n-Technologie. Erreicht werden soll dies durch größere Frequenzbreiten (von 80 bis 160 MHz), effizientere Transfers durch verbesserte Modulation sowie eine erhöhte Anzahl an Antennen (bis zu acht).

Noch ist der neue Standard allerdings nicht komplett von der 802.11 Arbeitsgruppe abgesegnet, doch die Entwicklung schreitet schneller voran als bei vergangenen Protokollen. Es gibt bereits einige Hersteller, die ihre Chips in Endkundenprodukte verarbeitet haben und noch mehr wurden auf der Consumer Electronics Show 2012 in Las Vegas vor einigen Wochen vorgestellt.

Zu den weiteren Vorteilen abgesehen von der Transferrate von über einem Gigabit pro Sekunde soll 802.11ac eine erhöhte Reichweite bieten, eine verbesserte Energieeffizienz bieten sowie kleinere Chips benötigen.

Long Term Evolution für mobiles Internet

Zum kommenden iPhone 5 erklärte die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley, dass das Gerät vermutlich am Ende des zweiten Quartals (Juni 2012) erscheinen werde, abhängig von der Produktions-Ausbeute. Größtes Problem ist demnach die neue Touchpanel-Technologie die es Apple erlauben soll, ein noch dünneres Gerät zu bauen – allerdings ist die Technologie wohl noch sehr empfindlich. Weiterhin erklärte Huberty, dass das iPhone 5 mit einem neuen Qualcomm Quad-Mode-Chip daherkommen wird, der LTE und 3G Unterstützung für alle Netze auf der Welt ermöglichen soll.

Quad Core CPU für mehr Rechenleistung

Tief in der neuen iOS 5.1 Beta (aktuell Beta 3) findet sich neuer Code zur Software-Ausführung. Dabei wird nicht nur der Dual-Core-Prozessor des iPhone 4S und iPad 2 unterstützt, sondern auch die Abarbeitung von Aufgaben auf einem Quad-Core-Prozessor. Es findet sich die Referenz auf einen ”/cores/core.3”. Bei 0 beginnend für einen Prozessor steht die 3 für vier Prozessorkerne und damit einen Quad-Core.

Die Gründe für einen Quad-Core sind vielfältig: Besseres Multitasking ist ein Vorteil. Zudem dürften höhere Display-Auflösungen (wie das HD-Display des iPad 3) damit besser mit Inhalt befüllt werden. Auch bessere Spielegrafik oder Videoschnittprogramme dürften auf dem iPad 3 damit möglich werden. Zu guter Letzt sollen auch Fotos mit den integrierten Kameras schneller geschossen werden – dank des Quad-Core-Prozessors bald kein Problem mehr.

(Daniel Mittendorf | Quelle: apfelearth.com)

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