Vimeo stellt neue Video-Features vor

30.05.2012, 15:24

Vimeo stellt zwei neue Video-Features vor

(Foto: istock/intransfer)

Mit neuen Features will Vimeo es auch unerfahrenen Nutzern erleichtern, ihre Videos zu erstellen und individuell zu vertonen. Der Video-Dienst eröffnete Ende vergangenen Jahres einen Music Store, über den Nutzer über 50.000 Lieder kaufen und für die eigenen Videos lizensieren können.

Das Online-Video-Portal Vimeo stellt zwei neue Features für den Vimeo Music Store vor, die Usern dabei helfen sollen, ihre Videos mit einem persönlichen Soundtrack zu untermalen.

Das neue cloudbasierte Feature “Enhancer” ermöglicht es Mitgliedern, angebotene Musikstücke von der Website direkt in ihr Video zu integrieren. Mehrere cloudbasierte Tools sollen Nutzern das modifizieren ihrer Videos erleichtern. Bestehende Audio-Levels können angepasst und Lieder sekundengenau auf die Länge eines Videos abgestimmt werden. In Kombination mit Tutorials wie der Vimeo Video School sollen nun auch wenig erfahrene Nutzer ihre Videos leicht erstellen können.

Der Musikanbieter und Vimeo-Partner Smartsound liefert dazu knapp 4.000 Song-Titel, die von den Nutzern individuell angepasst werden können. Private Nutzer zahlen 1,99 US-Dollar pro Lied, für kommerzielle Nutzer sind es 19,99 Dollar. “Unser neues, cloudbasiertes System ermöglicht es Vimeo, unsere patentierte Technologie zu nutzen und den Mitgliedern so sofortigen Zugriff auf über 20 Millionen einzigartige Kompositionen zu geben”, sagt Smartsound-President Kevin Klingler. Smartsound bietet neben der Technologie eine wachsende Bibliothek mit lizenzierungsfreier Musik.

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Interview mit Apple-Chef Tim Cook

30.05.2012, 15:04

Zu konkreten Produkten sagte der Apple-Chef in seinem ersten umfangreichen Interview mit dem WSJ erwartungsgemäß nicht viel, ließ jedoch einige strategische Einblicke zu. Eine vertiefte Facebook-Integration sei möglich, der Sprachassistent Siri werde “spürbar” verbessert – und das erfolglose Musik-Netzwerk Ping womöglich eingestellt. Genervt war Cook von den Patentkriegen: “It is a pain in the ass.”

Das Interview gab Konzernchef Tim Cook im Rahmen der “D10″-Konferenz des “Wall Street Journal”, die derzeit im kalifornischen Rancho Palos Verdes stattfindet. Cook wich darin erwartungsgemäß allen Fragen nach neuen Produkten wie dem neuen iPhone, einem Apple Fernseher oder neuen Funktionen in iOS geschickt aus, gab aber immerhin an, dass der Konzern von der Multimedia-Box Apple-TV in diesem Jahr 2,7 Millionen Stück verkauft habe. Außerdem wolle Apple in Zukunft die Geheimhaltung für Produkte noch erhöhen. Insbesondere asiatische Zulieferbetriebe hätten sich als Schwachstelle erwiesen. In der Vergangenheit sickerten immer wieder Informationen über neue Geräte kurz vor deren Fertigstellung durch – auch wenn sich viele Meldung letztlich als falsch entpuppten.

Den neuen Sprachassistenten Siri, der in den USA wegen übertriebener Werbung immer wieder Ziel von Kritik wird, verteidigte Cook: “Die Kunden lieben Siri.” Zugleich würden bei Apple aber viele Menschen daran arbeiten, die Technik weiter zu verbessern. Das werde in den kommenden Monaten “spürbar”, orakelte der oberste Apple-Manager.

Cook unterstrich, dass Apple anders als Microsoft auf verschiedene Betriebssysteme für PCs sowie Tablets und Smartphones setze. Relikte der PC-Vergangenheit würden sonst Innovationen bei den neuen Geräteklassen bremsen. Auch wenn Cook selbst bereits die “Post-PC Ära” ausgerufen habe, glaube er dennoch nicht daran, dass Notebooks und Desktop-PCs von Tablets ganz ersetzt werden.

Für seine Verhältnisse recht konkret wurde Cook, als es um Facebook ging. “Ich denke, wir können mehr zusammen machen”, sagte er. Außerdem versprach er Neuigkeiten, was eine tiefere Integration des Social Networks in iOS angeht. Gegenüber Investoren hatte Cook bereits zuvor betont, er halte sehr viel von Zuckerbergs Firma.

Die eskalierenden Patentstreitigkeiten mit anderen Geräteherstellern seien nervig (“It is a pain in the ass”), aber derzeit unvermeidlich. Schließlich würden andere ihre “Signatur” unter ein “Kunstwerk” setzen, das Apple geschaffen habe.

Viel Positives sagte Cook über Steve Jobs. Er sei ein “Genie” und “Visionär” gewesen. Ihn zu ersetzen sei weder möglich, noch sein Ziel. Er selbst habe von Jobs vor allem gelernt, wie wichtig es sei, einen klaren Fokus auf die wichtigsten Projekte zu behalten. Es sei aber logisch, dass sich Apple in der Nach-Jobs-Zeit auch verändere. “Ich liebe Museen, aber mich möchte nicht in einem Museum leben”, sagte Cook. Auch Steve Jobs hätte nicht gewollt, dass Apple eine Firma werde, in der sich jeder ständig frage, was Jobs getan hätte.

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Zooplus gibt “Customer Insights” in Auftrag

30.05.2012, 13:59

Zooplus gibt "Customer Insights" in Auftrag

(Foto: Fotolia.com / liliya kulianionak)

Der Online-Versender für Heimtierprodukte, Zooplus, will über Customer Insights zukünftig bessere Sortiments- und Preisentscheidungen treffen.

Der Kunde ist König – die alte Handelsweisheit macht jetzt auch Zooplus zur Grundlage seiner Geschäftsentwicklung. Um noch besser auf die Bedürfnisse der Kundschaft eingehen zu können, hat der Zooartikelversender den Customer-Insight-Spezialisten Emnos mit der Analyse von Kundenverhalten und Kundenbedürfnissen beauftragt. Für die so genannten “Customer Insights” analysiert Emnos zunächst Millionen von Transaktionen und Interaktionen der Kundschaft in anonymisierter Form. “Diese Erkenntnisse werden wir anschließend unter anderem dafür einsetzen, unsere Sortimentsgestaltung zu optimieren”, erklärt Zooplus-Marketingleiter Gareth Locke. Ergebnisse aus der Bedürfnissegmentierung beispielsweise können für das Listung oder Delisting von Produkten und in der Entwicklung von Eigenmarken eine wichtige Entscheidungsgrundlage bieten.

Auch die Preissensitivität der Zooplus-Kunden nimmt Emnos unter die Lupe. Der Auftrag: Ermitteln, bei welchen Produkten ein günstiger Preis für die Kaufentscheidung besonders wichtig ist. Auf diese Weise will Zooplus seine Preise langfristig attraktiv und wettbewerbsfähig gestalten. „Customer Insights sind ein wirkungsvolles Instrument, um Einnahmen zu steigern und Kosten zu reduzieren“, erläutert Nils Michaelis, Geschäftsführer von Emnos. „Besonders im Online-Handel gibt es zahlreiche Einsatzbereiche. So kann ein besseres Verständnis der Kaufentscheidungen und Motivationen zum Beispiel auch optimal dafür eingesetzt werden, um Direktmarketing-Aktivitäten passgenau auf die Kundenbedürfnisse zuzuschneiden und eine 1:1 Kundenansprache zu realisieren.“

Im ersten Quartal des laufenden Jahres verzeichnete Zooplus einen Gesamtumsatz von 70,2 Millionen Euro verzeichnen, nach 56,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Wachstum von 25 Prozent.

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Fünf wichtige E-Commerce Trends

30.05.2012, 13:03

Fünf wichtige E-Commerce Trends

(Foto: istock/pagadesign)

Eine durchdachte Multi-Channel-Strategie wird 2012 immer mehr zum Schlüssel des Erfolgs, denn die Verbraucher nutzen immer öfter die vielen Plattformen und Berührungspunkte, um mit Unternehmen und Marken zu kommunizieren. Welche Trends Händler beachten sollten, erklärt eCircle-CEO Volker Wiewer.

Gastbeitrag von Volker Wiewer

Trend 1: Multi-Channel Touchpoints

Die Konsumenten nutzen 2012 diverse Kontaktpunkte, um mit Marken zu kommunizieren und die besten Angebote für das gewünschte Produkt zu finden. Multi-Channel ist also der Top-Trend 2012 und beeinflusst alle anderen vorgestellten Trends. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, die verschiedenen Kanäle sinnvoll zu integrieren.

Ein gelungenes Beispiel für eine Online-Offline-Integration kommt von Media Saturn. Durch die Einführung des “Online-Shops mit Marktgarantie” vereint der Retailer das Beste aus beiden Welten: Online-Shopping sowie Fachberatung und Serviceleistung der Märkte vor Ort. Das Ergebnis ist eine steigende Kundenbindung.

Volker Wiewer, CEO eCircle

Die Grundlage für eine erfolgreiche Multi-Channel Strategie liegt darin, zu verstehen, wie Kunden jeden einzelnen Kanal nutzen bzw. nutzen möchten. Nur wenn der Shopbetreiber jeden Berührungspunkt einzeln analysiert und sich der Bedeutung für die Zielgruppe bewusst ist, können diese erfolgreich integriert werden. Dabei geht es nicht nur um Website und das Ladengeschäft, sondern auch um Kanäle wie Mobile, Social Media oder Apps.

Erst wenn evaluiert wurde, wie die Kunden mit der Marke in Kontakt treten und wie diese Kommunikation in Zukunft gestalten werden soll, kann eine entsprechende Kampagne gestartet werden. Möglichkeiten gibt es dafür viele, so zum Beispiel eine Store-Finder App fürs Handy oder die Anmeldung zum E-Mail-Newsletter per SMS im Laden, um Sofort-Rabatte zu erhalten.

Trend 2: Mobile

Obwohl dieser Kanal schon 2011 seine verdiente Aufmerksamkeit erfahren hat, hat immer noch weniger als die Hälfte aller Einzelhändler in Europa eine definierte Mobile-Strategie oder auch nur eine für mobile Endgeräte optimierte Website. Wenn Sie noch keine Mobile-Strategie haben, sollten Sie im Rahmen Ihrer Multi-Channel Strategie unbedingt eine entwickeln.

Der erste fundamentale Schritt für Retailer besteht darin, einen mobile-optimierte Webauftritt zu launchen oder die bestehende Seite so zu optimieren, dass sie auf mobilen Endgeräten optimal dargestellt wird. Auch Ihre Newsletter und E-Mail-Kampagnen sollten für den mobilen Empfang optimiert werden, denn immer mehr Nachrichten werden unterwegs gelesen.

Anschließend können Sie den mobilen Kanal nutzen und als Touchpoint zu Ihren Kunden ausbauen. Eine sehr gelungene Kampagne stammt von John Lewis: Unter dem Motto „Never Knowingly Undersold“ können Kunden im Laden kostenloses Wi-Fi nutzen, um mit Ihrem Smartphone Preise zu vergleichen. Dadurch stiegen sowohl die Ladenverkäufe als auch die Bindung der Kunden.

Trend 3: Tablets

Die britischen Retailer John Lewis, Tesco und Oasis sind nur einige der Händler, die bereits mit der neuen Tablet-Technologie experimentieren, um damit das Einkaufserlebnis im Ladengeschäft zu steigern. Tablets bieten durch die Nutzung von Apps einen echten Mehrwert und eröffnen zum Beispiel die Möglichkeit eines Co-Browsings zur Erweiterung der Produktauswahl.

Oasis war einer der ersten Stores, der ein interaktives Co-Browsing mittels Tablet nutzte. Verkäufer zeigen zum Beispiel einer Kundin für einen besonderen Anlass in Frage kommende Kleidung auf dem Tablet und können das entsprechende Teil dann in der passenden Größe aus dem Regal oder Lager holen beziehungsweise online bestellen. So sieht der Kunde die möglichen Optionen und Kombinationen auf einen Blick.

Durch das größere Display eignen sich Tablets auch eher für das Surfen unterwegs als Smartphones. Entsprechend sollten Retailer die Optimierung ihrer Websites für Tablets ebenso im Auge behalten wie die Optimierung für mobile Endgeräte.

Trend 4: Schnelligkeit

Der zunehmende Anspruch an immer schnellere Antworten und Informationen in Kombination mit dem Angebot einer 24-Stunden-Lieferung der führenden Retailer, steigert die Erwartungen der Kunden weiter. Immer mehr Händler müssen diese Angebote übernehmen um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Kunden auf der Suche nach dem besten Deal nicht unbedingt höhere Versandkosten zahlen möchten. “Click and Collect Services”, also die schon angesprochene Möglichkeit, online zu bestellen und das Produkt im Laden abzuholen, können eine Antwort auf dieses Problem sein und überdies die Verkäufe im Ladengeschäft fördern.

Weitere Möglichkeiten für eine verbesserte Serviceleistung bietet ein auf der Website abgebildeter Echtzeit-Lagerbestand. Die relationalen Daten werden in der Cloud abgelegt und können anschließend genutzt werden, um schon während des Bestellvorgangs anzuzeigen, ob das gewünschte Produkt verfügbar ist, bis wann es geliefert werden kann oder welches ähnliche Produkt in Frage käme.

Der Interessent kann z.B. auch per E-Mail benachrichtigt werden, wenn das gewünschte Produkt wieder vorrätig ist, oder bei einem Kaufabbruch aufgrund zu langer Lieferzeit kann automatisch eine E-Mail mit alternativen oder ergänzenden Angeboten verschickt werden.

Trend 5: Cookies

Website-Betreiber in ganz Europa sind momentan von den Änderungen durch die ePrivacy-Richtlinie betroffen. Während diese in Ländern wie Großbritannien und Frankreich bereits konkret in nationalen Gesetzen verankert ist, herrscht in Deutschland und einigen anderen Ländern noch Unklarheit über die konkrete Ausgestaltung.

Die Richtlinie untersagt die Nutzung von Informationen der Website-Besucher ohne deren Einwilligung, was den Einsatz von Cookies deutlich erschwert, wenn nicht gar – je nach nationaler Gesetzgebung – verbietet. Entsprechend sind besonders Retailer, die in mehreren europäischen Ländern aktiv sind und somit verschiedene Rechtsprechungen berücksichtigen müssen, stark verunsichert. Hinweise zu den neuen Bestimmungen und der Bedeutung für Unternehmen, finden Sie in unserem Best Practice Artikel “Auswirkungen der EU „Cookie-Richtlinie“ für Website-Betreiber in Europa“.

Natürlich gibt es noch weitere Trends, die Händler im Auge behalten sollten, wie z.B. “contactless payments”, die Konsumenten künftig zu einer “digitalen Geldbörse” verhelfen. Oder QR-Codes, eine durchaus zukunftsträchtige Technik, wenn sich Endgeräte mit Scannern weiter verbreiten.

Trotzdem werden diese Trends den E-Commerce Markt 2012 nicht dramatisch verändern. Der Fokus sollte also auf den obigen fünf Punkten liegen, durch deren Beachtung Retailer ihre verschiedenen Berührungspunkte entlang des Kundenlebenszyklus identifizieren und optimieren, um anschließend durch integrierte Kampagnen sowohl den Umsatz als auch ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

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Wettkampf der Smartphone-Plattformen: Wer hat die Nase vorn?

30.05.2012, 12:49

Android ist aktuell die am stärksten verbreitete Smartphone-Plattform in Deutschland. 40 Prozent aller derzeit genutzten Smartphones laufen mit dem Betriebssystem Android von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Grundlage der Daten ist eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens comScore für den BITKOM.

Wer dominiert den Smartphone-Markt?

Betrachtet wurde der Smartphone-Bestand im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auf dem zweiten Platz liegt das Betriebssystem Symbian von Nokia mit einem Anteil von 24 Prozent. Vor einem Jahr hatte Symbian den Markt mit 42 Prozent noch beherrscht. Das iPhone-Betriebssystem iOS von Apple konnte seine Position mit einem Anstieg um einen Prozentpunkt auf jetzt 22 Prozent festigen.

Die Plattformen Windows Phone und Windows Mobile von Microsoft erreichen 7 Prozent Marktanteil. Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut comScore besitzen somit 41 Prozent aller Handynutzer ab 15 Jahren in Deutschland ein Smartphone.

Das Betriebssystem steuert die Grundfunktionen eines Smartphones und entscheidet darüber, wie das Gerät zu bedienen ist und welche Anwendungen möglich sind. Für jede Plattform sind zahlreiche Zusatzprogramme (Apps) vorhanden, die der Nutzer auf seinem Gerät installieren kann. Aktuell gibt es weltweit rund 1,3 Millionen Apps für die unterschiedlichen Systeme.

Darüber hinaus spielen beim Betriebssystem technische Fragen eine Rolle, zum Beispiel wie Datensicherungen (Backups) vorgenommen werden oder wie Aktualisierungen der Software erfolgen. Einen großen technologischen Sprung machten die Betriebssysteme vor einigen Jahren, als die Geräte von einer Steuerung per Tastatur auf eine Bedienung mit den Fingern über berührungsempfindliche Bildschirme umgestellt wurden.

(via bitkom.org)

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“Mobile Primetime” – Wann wirkt mobile Werbung?

30.05.2012, 11:30

apprupt, das mobile Premium-Werbenetzwerk, hat analysiert, in welchen Nutzungssituationen mobile Internetnutzer für mobile Werbung besonders empfänglich sind. Für den 6-monatigen Untersuchungszeitraum im apprupt-Werbenetzwerk wurde festgestellt, dass hinsichtlich der erzielten Conversions mobiler Werbekampagnen signifikante Unterschiede im Verlauf eines Tages und im Vergleich von Wochentag zu Wochenende auftreten.

(Foto: pixelio.de, Günter Havlena)

Wann ist mobile Werbung am effektivsten, wann sind mobile Nutzer affiner und empfänglicher für mobile Markenbotschaften? Dieser Frage ging apprupt mittels einer Conversion Rate-Analyse mobiler Werbekampagnen in seinem Werbenetzwerk nach. Als Conversion Rate wurde in diesem Fall das Erreichen eines vorab definierten Kampagnenziels, wie beispielsweise der Download einer App, definiert. 15 Kampagnen mit einem insgesamt sechsstelligen Mediavolumen wurden hierzu näher untersucht.

Werktags stellt sich ein grundsätzlich anderes mobiles Conversionverhalten dar: Eine besonders intensive Conversion-Generierung findet in der „Couch-Time“ statt. Mehr als 60% aller Tages-Conversions wurden im Zeitraum zwischen 17 und 23 Uhr generiert. Erst in seinem privaten Umfeld mit entsprechendem zeitlichen Freiraum konvertiert der mobile Nutzer zum Kunden. Der Peak wird gegen 19 Uhr erreicht, im Vergleich zu 16 Uhr wurde hier eine 45% höhere Conversion Rate gemessen.

Auch um die Mittagszeit herum sind Conversion Raten überdurchschnittlich hoch; durch die geringe mobile Nutzung werden jedoch in diesem Zeitraum (zwischen 11-13 Uhr) absolut lediglich 15% aller Tages-Conversions erzielt. Conversion-Raten am Wochenende schlagen hingegen im Gegensatz zu Werktagen besonders zur Bed- und Couchtime nach oben aus. Es lässt sich wiederum erkennen, dass User besonders in Lean Back Positionen besonders affin für mobile Werbung sind. Neben einem ersten CVR-Peak um 8 Uhr konnte ein weiterer gegen 13 Uhr festgestellt werden. Im Verlauf des Vormittags und des Nachmittags nimmt die CVR deutlich ab. Gegen Abend kehrt sich dieser Trend wieder um. Noch später als an Wochentagen, gegen 23 Uhr, wird der CVR-Tageshöchstwert gemessen.

(Grafik: apprupt.com)

Für Werbetreibende, die im mobilen Kanal erfolgreich werben wollen, ergeben sich anhand der erhobenen Zahlen neue Optionen für Kampagnenoptimierungen. Durch Fokussierung des Mediadrucks auf die Haupt-Conversionzeitpunkte mittels eines zielgerichteten Time-Targetings können sowohl Performance-, aber auch TKP-Branding-Kampagnen, deutlich effektiver ausgeliefert werden. Insbesondere auf Abverkauf ausgerichtete mobile Kampagnen, deren Kampagnenziele im Download einer nativen App oder im Bookmarken einer Web-Applikation liegen, erzielen in den Lean- Back-Zeiträumen ein Höchstmaß an Conversions. Dies gilt ebenfalls für andere Direct-Response-Kampagnenformate wie Click-To-Call oder Click-To-Calendar.

Welche Möglichkeiten Advertiser haben, um mobile Werbebudgets und damit den ROAS zu optimieren, erklärt Kjell Fischer, Gründer & Geschäftsführer der apprupt GmbH: „Werbetreibende Unternehmen sehen sich im am stärksten wachsenden Medienkanal Mobile häufig noch immer einer ungewissen Wirkung ihrer Marken- und Produktkommunikation gegenüber ausgesetzt. Wie unsere Ergebnissen zeigen, kann im Mobile Web anders als im stationären Internet besonders in Lean-Back-Nutzungszeiten eine starke Kundenkonvertierung beobachtet werden. In Verbindung mit aufmerksamkeitsstarken, mehrwertorientierten Werbeformaten ergeben sich für Werbetreibende enorme Neukundenpotentiale.“

(via Pressemeldung – apprupt.com)

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Serie Customer-Journey-Analyse

30.05.2012, 11:15

(Foto: photocase / krockenmitte)

Dem User auf der Spur: Die “Customer Journey” beschreibt die Reise des Kunden durchs Netz – vom ersten Werbemittelkontakt bis zum Kauf. INTERNET WORLD Business zeigt in einer dreiteiligen Serie, auf welche Aspekte es bei der Customer- Journey-Analyse ankommt: Ansätze und Funktionsweise, Fallbeispiele und Ausblicke.

Das Ziel der Customer-Journey-Analyse ist es, den Nutzer auf seiner digitalen Shopping-Tour an jeder Station mit der passenden Botschaft anzusprechen. So sollen Streuverluste gesenkt und gleichzeitig die Effizienz gesteigert werden. Wie das funktioniert und welche Ansätze es gibt, lesen Sie in Teil 1 unserer Serie:

  • Customer-Journey-Analyse, Teil 1: Die Legende ist tot (INTERNET WORLD Business Ausgabe 08/2012)
  • Interessante Falleispiele aus der Praxis werden in Teil 2 der Serie beleuchtet. Als besonders vielversprechend gilt die Customer-Journey-Analyse bei der Reise-, Finanz- und Versandhandelsbranche:

  • Customer-Journey-Analyse, Teil 2: Alte Zöpfe abschneiden (INTERNET WORLD Business Ausgabe 09/2012)
  • Teil 3 der Serie bietet einen strategischen Ausblick und beleuchtet datenschutzrechtliche Aspekte. Der Datenschutz ist durchaus relevant für Werbetreibende, denn besonders das Targeting stößt bei Nutzern vielfach auf Skepsis und könnte auch politische Konsequenzen nach sich ziehen. Noch fehlen einheitliche Anforderungen:

  • Customer-Journey-Analyse, Teil 3: Reise ins Ungewisse (INTERNET WORLD Business Ausgabe 10/2012)
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    Bilder zeigen mögliches Apple iPhone 5-Gehäuse

    30.05.2012, 11:09

    Noch in diesem Jahr soll Apples nächste iPhone-Generation den Markt erreichen. Wie bei jedem neuen Apple-Produkt gibt es vor dem Release viele Gerüchte und – wie jetzt durch 9to5mac veröffentlicht – mutmaßliche Bilder des iPhone 5. Die neu aufgetauchten Bilder zeigen das mögliche Gehäuse der neuen iPhone-Generation. Was die Bilder aussagen, erfahren Sie hier.

    Mögliches Gehäuse des iPhone 5
    (Bild: 9to5mac)

    Den neuen Bildern zufolge ändert sich äußerlich nicht viel am iPhone 5 – das Gerät hat ungefähr die selbe Breite wie sein Vorgänger, scheint jedoch etwas höher als das iPhone 4S zu sein und wird vermutlich eine Bildschirmdiagonale von 4 Zoll verfügen.

    Das in unserem Artikel gezeigte Bild zeigt das Gehäuse in weißer sowie in schwarzer Farbe. Die Rückseite des Geräts wird zum Großteil aus Aluminium bestehen, während bei der Ober- und Unterseite Plastik zum Einsatz kommen wird. Das mutmaßliche 4-Zoll-Display soll 1136 x 640 Pixel auflösen können.

    Ebenfalls neu: Der Klinkenstecker für Kopfhörer befindet sich nun auf der Unterseite des iPhones. Der Docking- und Aufladeanschluss wirkt etwas kleiner als bei dem iPhone 4S. Eine weitere Öffnung an dem Gerät könnte Platz für ein zweites Mikrofon bieten, das beim Telefonieren die Umgebungsgeräusche herausfiltern soll. Unverändert bleibt die Tatsache, dass sich Kamera sowie LED-Blitz auf der Rückseite befinden.

    (Quelle: 9to5mac.com)

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    Weitere Akquisition für Facebook

    30.05.2012, 9:54
    Weitere Akquisition für Facebook

    Bei dem Namen scheint eine Übernahme geradezu unausweichlich: Facebook will das Unternehmen face.com kaufen, das Gesichtserkennungstools entwickelt. Noch mehr Technik für die Foto-Apps des Netzwerks?

    Die Übernahme von face.com stehe fest, sei aber noch nicht von den beiden beteiligten Unternehmen bestätigt worden, berichtet Techcrunch. Dennoch wollen Branchenbeobachter schon jetzt wissen, dass Facebook 100 Millionen US-Dollar für das Technologieunternehmen springen lassen will.

    Die Software-Firma passt gut in Facebooks derzeitige Strategie, seine Foto-Apps weiter auszubauen: Mit der Gesichtserkennungssoftware von face.com könnte Facebook das Taggen der Fotos im Netzwerk erweitern und somit seinen Usern die Nutzung vereinfachen.

    Die Nutzung von Fotos steht in den sozialen Netzwerken mittlerweile im Mittelpunkt des Interesses. Facebook legte sich nicht zuletzt deswegen im April 2012 die beliebte Foto-App Instagram zu. Vergangene Woche launchte das Netzwerk zudem seine eigene Foto-Anwendung Camera.

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    Haeme Ulrich – App Stores – Zensur oder Hilfe?

    30.05.2012, 9:31

    Exklusiv erläutert uns Haeme Ulrich die Unterschiede zwischen Native App, Hybrid App und Web App

    Für Kreative wie Kunden ist der Weg in die App Stores mitunter eine Zitterpartie, die auch mit durchaus hohen finanziellen Risiken einhergeht. Ist diese Reglementierung nun ein Fluch oder Segen? Haeme Ulrich, Schweizer Publishing-Experte und InDesign-Freak spricht im zweiten Teil unserer Video-Serie über mögliche Alternativen bei der Entwicklung mobiler Apps für Tablets.

    Haeme Ulrich, der über die Grenzen der Schweiz bekannte Publishing-Profi von ulrich-media.ch und Mitbetreiber der schweizer Online-Schulungsplattform e-college.ch veröffentlich zukünftig bei uns in regelmäßigen Abständen Videostatements und kurze Workshops zu aktuellen Themen aus den bereichen Premedia, Workflow & Publishing.

    Das zweite Video behandelt die Gefahren der Freigabeprozesse in App Stores und die aktuell möglichen Alternativen zur Publikation. Dabei wird der Unterschied zwischen Native App, Hybrid App und Web App erläutert.

    Das erste Video aus unserer Reihe zum Thema „Von Desktop zu Cloud-Publishing“ finden sie hier.

    Weiterführende Videos und spanndende Beiträge zu aktuellen Publishing-Themen finden Sie darüber hinaus in seinem Blog und natürlich in den e-college-Schulungsvideos.

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