Twitter kappt Verbindung zu Tumblr

23.08.2012, 14:58

Schluss mit Kontaktimport

Tumblr-Nutzer, die auf dem Netzwerk nach Freunden suchen, können ab sofort nicht mehr ihre Twitter-Kontakte automatisch importieren. Twitter hat der Blogging-Plattform das Privileg entzogen, auf das Twitter-Adressbuch zuzugreifen und verstärkt damit erneut die eigene Kontrolle der Twitter-API.

Nach Instagram ist damit Tumblr das zweite Netzwerk, zu dem Twitter seine Verbindung kappt. Ein Tumblr-Sprecher äußerte sich gegenüber Techcrunch enttäuscht über die Entscheidung Twitters: “Zu unserem Erschrecken hat Twitter die Möglichkeiten unserer Nutzer eingestellt, ihre Twitter Friends auf Tumblr zu finden. Angesichts unserer bisherigen bereitwilligen Zusammenarbeit mit der Twitter-Plattform ist dieses Vorgehen besonders erschütternd.”

Im Juli 2012 hatte Twitter sich bereits von dem Karrierenetzwerk LinkedIn und dem Fotodienst Instagram abgekapselt, mit denen der Kurznachrichtendienst via Integration verbunden war. Zweck des Isolationskurses: Twitter will seine API in Zukunft stärker kontrollieren.

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Neue Werbemöglichkeit im Netzwerk

23.08.2012, 12:58

Sponsored Results-Anzeigen bei Facebook

Wer auf Facebook eine App, Marke oder Person sucht, könnte schon bald mit Werbung konfrontiert werden: Das soziale Netzwerk bietet Werbekunden jetzt die Möglichkeit an, so genannte Sponsored Results zu kaufen. Dabei erscheinen die Facebook-Details des Werbekunden mitsamt Profilfoto unter der Überschrift “Sponsored” innerhalb der Suchergebnisse.

Damit sollen Werbekunden ihre Zielgruppe noch genauer ansprechen können, so Techcrunch. Ein Klick auf die Sponsored Result-Anzeige führt die Nutzer auf die Facebook Page der Werbekunden. Die Advertiser können dabei individuell festlegen, auf welche Tab der Link zugreift. Das Verlinken auf die externe Seite der Werbenden ist darüber jedoch nicht möglich. Nutzer können die Ads durch einen Klick ausblenden.

Mit der neuen Werbemöglichkeit versucht sich Facebook einen weiteren Anzeigenplatz zu erschließen und die Monetarisierung über Werbung voranzutreiben. Das scheint auch nötig zu sein, angesichts des Verlusts einiger Großinvestoren. Die Aktie von Facebook befindet sich seit Ausgabe auf Schlingerkurs.

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Fünf SEA Tipps

23.08.2012, 12:15

Die richtige Kampagnenstruktur führt zum Erfolg

Anzeigen, die auf einer sauberen Struktur basieren, erzielen höhere Klickraten, verbessern die Kampagnenqualität und senken dadurch die Kosten. Andreas Reiffen, Gründer und Geschäftsführer von crealytics aus Passau, erklärt, wie Sie eine Kampagne so strukturieren können, dass die Keywords bestmöglich konvertieren und schlechte Resultate vermieden werden. 

Schalten Sie für jede Marke eine eigene Kampagne

Legen Sie für jede Marke zunächst eine eigene Kampagne an. Dies hat vor allem den Vorteil, dass man auf Kampagnenebene Sitelinks anlegen kann, die einen direkten Bezug zur Marke haben, was in der Regel zu einer Erhöhung der Klickraten führt. Zudem können Marken beim Bid Management unterschiedlich und nach ihrem Erfolg bepreist werden. Auch lässt sich sehr einfach abgleichen, ob eine neue Marke bereits ins Sortiment aufgenommen wurde und man sie noch ins SEA integrieren sollte.

Bilden Sie Anzeigengruppen für unterschiedliche Produktkategorien

Innerhalb einer Kampagne sollte es für die verschiedenen Produktkategorien jeweils eine Anzeigengruppe geben, z.B. für Bademode, Sneaker oder Winterjacken. Eine Anzeigengruppe innerhalb der Kampagne Adidas könnte also bspw. “Adidas – Sneaker” heißen. So können Sie passendere Anzeigen schreiben und die relevantesten Zielseiten zuordnen. In Folge werden diese Anzeigen von Google mit einem hohen Qualitätsfaktor belohnt.

Sortieren Sie Anzeigengruppen nach der Länge der Keywords

Andreas Reiffen ist Geschäftsführer von Crealytics

Keywords sollten anhand ihrer Länge in verschiedene Anzeigengruppen (max. 3) sortiert werden. Zum Beispiel gehören alle Keywords der Marke XY und der Kategorie “T-Shirt” bis zu einer Länge von 15 Zeichen in eine separate Anzeigengruppe. Nutzt man die dynamische Keyword Insertion (was zu empfehlen ist) weiß man, dass in der Überschrift dann noch 10 Zeichen und in den Textzeilen jeweils noch 20 Zeichen für zusätzlichen Text genutzt werden können.

Buchen Sie Vertipper ein und kennzeichnen Sie die Anzeigengruppen

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Nutzer eine Suchanfrage fehlerhaft eintippen. So wird aus Adidas
schnell Adidas
. Solche “Misspellings” sollten ebenso als Keywords eingebucht werden wie normale Suchbegriffe, denn sie haben dasselbe Potenzial. Allerdings: Bei Vertippern sollte unbedingt auf “Keyword Insertion” verzichtet werden, da ansonsten fehlerhafte Anzeigentexte resultieren. Aus diesem Grund macht es Sinn, Anzeigengruppen mit falsch geschriebenen Keywords zu kennzeichnen.

Segmentieren Sie nach Kaufanreizwörtern

Kunden, die nach “Adidas Schuhe kaufen” suchen, haben in der Regel eine deutlich höhere Konvertierungswahrscheinlichkeit als Kunden, die nur “Adidas Schuhe” in die Suchleiste eingeben. Derartige Keywords haben ein besonderes Augenmerk verdient und sollten in gesonderten Anzeigengruppen geführt werden. So lassen sich einfacher differenzierte Keyword-Gebote abgeben.

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Weiterer Schritt ins Offline-Geschäft

23.08.2012, 11:45

Paypal kooperiert mit Discover

Schon im kommenden Jahr soll der Deal in Kraft treten: Paypal greift quasi über die Partnerschaft mit Discover auf die Kunden des Kreditkartenbetreibers in den USA zu. Stationäre Händler, die die Discover-Kreditkarten akzeptieren, können Paypals In-store-Bezahloption in Anspruch nehmen, um damit Kunden zu ermöglichen, über den Onlinebezahlanbieter ihre Käufe zu tätigen.

Dabei müssen die Händler nicht in weitere Hardware investieren. Paypal-Kunden nutzen zum Bezahlen ihre PIN über das Smartphone oder lassen über eine Paypal-Karte abrechnen. “Damit gehen wir einen Schritt auf die Allgegenwärtigkeit bei Händlern zu, so dass Kunden Paypal überall beim Shoppen einsetzen können”, so Don Kingsborough, PayPal Vice President Retail, gegenüber Techcrunch.

Wie genau die Integration für Händler geregelt wird und welche Gebühren dabei anfallen sollen, wurde noch nicht bekannt gegeben. Start der mobilen Bezahlintegration ist im kommenden Jahr. Discover soll darüber hinaus die Paypal-Integration über Werbeinformationen und Benachrichtigungen unter den eigenen Kunden verbreiten.

In den USA verfolgt Paypal laut Kingsborough bisher keine weiteren Pläne, mit anderen Kreditkartenunternehmen ähnlich zusammenzuarbeiten. Auf den internationalen Märkten dagegen könne man sich vorstellen, eine weitere Kooperation aufzunehmen.

Paypal verstärkt seit geraumer Zeit seine Bemühungen, auch im stationären Geschäft als Bezahlmittel eingesetzt zu werden. So startet das Unternehmen jetzt ein Pilotprojekt in Frankreich in Zusammenarbeit mit McDonalds. Damit liegt das Unternehmen im Trend: Einer aktuellen Studiezu Folge kann sich jeder zweite Verbraucher eine Zukunft ohne Bargeldverkehr vorstellen.

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US-Studie: Demographie in sozialen Netzwerken

23.08.2012, 11:40

Weiblich, 37 Jahre, Facebook-Mitglied

Social Media ist entgegen vieler Vorurteile keineswegs die Domäne der Generation U 30. Das beweist eine Studie von Pingdom: Der durchschnittliche Nutzer der sozialen Netzwerke ist 36,9 Jahre alt. Mehr als die Hälfte der US-User (51 Prozent) stammt aus der Altersgruppe zwischen 25 und 44. Die Kategorie der 18- bis 24-jährigen ist mit 16 Prozent nur sehr schwach vertreten und lediglich fünf Prozent sind unter 17.

Größere Altersunterschiede gibt es innerhalb der 24 betrachteten Netzwerke. 79 Prozent aller Twitter-User sind älter als 35, beim Bildernetzwerk Pinterest sind es knapp 63 Prozent. Facebook hat mit 65 Prozent einen erstaunlich hohen Anteil an der Altersgruppe 35plus, den größten Prozentsatz gibt es allerdings beim Karrierenetzwerk LinkedIn: 79 Prozent der User sind älter als 35.

Die jüngste Nutzerschaft unter den untersuchten Plattformen verzeichnet die Kunst-Community deviantArt. 69 Prozent der User sind unter 35, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 29 Jahren. Die ältesten Mitglieder hat LinkedIn mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren. Im Vergleich dazu ist der Facebook-Nutzer im Durchschnitt 40,5 Jahre und der Twitter-User 37,3 Jahre alt. Gemessen an einer Pingdom-Studie von 2010 heißt das: Die durchschnittliche Nutzerschaft von Twitter wird zunehmend jünger, während die Durchschnitts-User auf Facebook älter werden.

Quelle: Pingdom

Frauen dominieren soziale Netzwerke

In Bezug auf die Geschlechterverteilung nutzen durchschnittlich mehr Frauen als Männer die sozialen Netzwerke: 48,5 Prozent sind männliche, 51,3 Prozent weibliche User. Dabei haben 17 der 24 betrachteten Seiten (71 Prozent) mehr weibliche als männliche Mitglieder. Die am stärksten von den Frauen dominierte Seite ist Pinterest mit 79 Prozent. Interessanterweise gibt es bei Twitter und Facebook die gleiche Geschlechterverteilung: 40 Prozent sind männlich, 60 Prozent sind weiblich.

Quelle: Pingdom

Pingdom beleuchtete für die Studie die Demographie von 24 sozialen Netzwerken und Online Communitites wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest, Flickr, Myspace, Yelp, StumbleUpon oder Last.fm. Nicht berücksichtigt wurde Google Plus. Wie Pingdom erklärt, konnte das Tool “Double Click Ad Planner”, das benutzt wurde, um die demographischen Daten auszuwerten, keine Daten für die Plattform finden.

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Kaugummi-Automat mit NFC-Funktion

23.08.2012, 11:38

Digitale Inhalte gelangen als Überraschung direkt auf das NFC-fähige Smartphone

Die NFC-Technologie (Near Field Communication) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch sind die Lücken zwischen digitaler und physischer Welt noch zu Spüren. Razorfish will dieses mit einem Prototypen lösen: einem Kaugummi-Automaten mit NFC-Technologie.

(Bild: Razorfish)

Der Automat ist mit einem Display sowie NFC-Technologie ausgestattet und gefüllt mit digitalen Inhalten wie Spiele, Apps, Filme, Songs, E-Books oder anderen (ortsbezogenen) Content. Die Inhalte werden dabei direkt auf das NFC-fähige Smartphone gebracht, ganz ohne weitere Interaktion des Nutzers.

Doch wie funktioniert der Automat? Die Informationen auf dem Display geben den Ablauf an: 50 Cent einwerfen, einmal drehen, das Smartphone an den Ausgabeschacht halten und eine Überraschung erhalten. Gemeinsam mit Creative Technologist Alexander Stefas hat man den Prototypen in einer 2-tägigen Prototyping-Session vor Ort bei Razorfish entwickelt. Genutzt wird für den Automaten ein Samsung Galaxy Tab, ein Adafruit NFC-Shield, ein Reed-Kontakt sowie zwei Arduino Mikrocontroller. Wer den Prototypen live erleben möchte, findet in in der „Prototype-Gallery“ im Foyer des Frankfurter Razorfish Office.

(Quelle: viscomblog.de)

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Samsung Galaxy S2-Plus aufgetaucht

23.08.2012, 10:49

4,5-Zoll Display, 1,5 GHz Dual-Core und noch mehr

Die Markteinführung des Samsung Galaxy S3 liegt noch nicht weit zurück, da will das südkoreanische Unternehmen bereits ein neues Modell veröffentlichen. Mit dem Samsung Galaxy S3 Plus will man an den Erfolg des zweiten Modells der Serie anknüpfen – nähere Informationen zu dem Gerät tauchten in einem Online-Shop aus Spanien auf.

So soll das neue Galaxy S2 Plus
aussehen (Bild: VTR)

Dem Shop zufolge soll das Gerät ein AMOLED-Display mit 4,52 Zoll Größe bekommen und 480 x 800 Pixel bei einer Darstellung von 16 Millionen Farben auflösen können. Im Inneren des Geräts soll ein 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor zum Einsatz kommen. Weiterhin soll auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera Platz finden. Als Betriebssystem soll Android „ICS“ 4.0 zum Einsatz kommen. Ob ein Update auf Android „Jelly Bean“ 4.1 möglich sein wird, ist noch unklar.

Ob die angegebenen Spezifikationen des Online-Shops aus Spanien tatsächlich der Wahrheit entsprechen, ist unklar. Von Samsung selbst gibt es noch keine offiziellen Informationen zu dem Gerät, die diese Spezifikationen bestätigen könnten. Wir bleiben gespannt und halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

(Quelle: VTR)

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Juni bringt Traffic für Kicker und Co.

23.08.2012, 10:30

Agof internet facts 2012-06

Wie auch schon im Vormonat führt T-Online im Juni-Ranking der Internetangebote. Das Portal belegt mit einer Nettoreichweite von 49,2 Prozent und rund 25 Millionen Unique Usern den ersten Platz, gefolgt von eBay.de mit 46,9 Prozent und 23,9 Millionen Nutzern. Platz drei geht wie im Mai an gutefrage.net mit 35,4 Prozent Reichweite und fast 18 Millionen Unique Usern. Mit einer Verbesserung um drei Prozentpunkte ist das Ratgeberportal außerdem der Aufsteiger in den Top 25. Andere Angebote in den Top 25 haben im Vergleich zum Vormonat im Juni zwar die Plätze getauscht, sich aber hinsichtlich der Nettoreichweite nur geringfügig verbessert oder verschlechtert.

Fußballmonat Juni

Der Juni 2012 war geprägt von der Fußball-EM – und das schlägt sich auch in der Nettoreichweite diverser Sportportale nieder. Fußballseiten wie kicktipp, kicker.de, oder weltfussball.de konnten einen deutlichen Traffic-Zuwachs verzeichnen.

Mit einer Verbesserung um zwei Prozentpunkte führt kicktipp, Anbieter kostenloser Tippspiele, das Ranking der Fußballportale an. Die Seite stieg von Platz 176 auf Platz 94 auf und verzeichnet nun eine Nettoreichweite von 2,2 Millionen Unique Usern. Eines der bekanntesten Sportportale, kicker.de, kletterte ebenfalls nach oben. Es steigerte seine Reichweite um 1,6 Prozentpunkte und erreichte damit im Juni 4,1 Millionen Unique User. Weltfussball.de folgt auf Platz drei mit einer Reichweite von 1,3 Millionen Usern und einer Verbesserung der Nettoreichweite um 1,1 Prozentpunkte.

Das Angebots-Ranking für Juni:

Zum Vermarkter-Ranking:

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Anzeigenformate bei Youtube

23.08.2012, 10:25

Mobil überspringen

Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile fast zwei Drittel aller Videoanzeigen auf Youtube überspringbar sind, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Videodienst dieses Anzeigenformat auch in seiner mobilen Version freischaltet. Die TrueView In-stream-Anzeigen von Youtube ermöglichen den Nutzern das Überspringen der Werbeeinblendung nach wenigen Sekunden.

“Im Großen und Ganzen geht es hier darum, das Nutzererlebnis und die Ziele der Werbekunden so aneinander anzupassen”, so Youtube Product Manager Phil Farhi gegenüber Techcrunch. Werbekunden zahlen nur für vollständig ausgelieferte Ads.

Bisher liefen auf der mobilen Version von Youtube nur nicht überspringbare Pre-roll-Anzeigen. Nach einigen Testläufen sind nun alle Trueview In-stream-Kampagnen auch für die Auslieferung auf mobilen Geräten buchbar.

In Deutschland bot Youtube das überspringbare Format bereits seit März 2011 an. Youtube ist nach wie vor die beliebteste Videoplattform im Internet.

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Medienhäuser entdecken Bildungssektor

23.08.2012, 10:19

80 Millionen Euro Investition der News Corp. in digitale Lehrbücher

Immer mehr digitale Lehrinhalte für Schüler
(Foto: flickr.com/flickering)

Eine halbe Million digitale Schulbücher werden in den USA in diesem Jahr zum Einsatz kommen. Die elektronischen Lexika werden jedoch nicht von gewöhnlichen Verlagen produziert, sondern vom „Discovery Channel“. Das Medienhaus wagt damit den Einstieg in den Bildungssektor, einem Bereich, der innerhalb der letzten Jahre stark angewachsen ist.

Einer Studie der deutsche Verband Bildungsmedien bald eine Alternative zu herkömmlichen Lehrmitteln anbieten.

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