Elanders übernimmt Fotokasten & d|o|m

19.03.2012, 9:36

Die schwedische Elanders-Gruppe hat die Fotokasten GmbH und die Deutsche Online Medien (d|o|m) GmbH übernommen und baut damit seinen Vorstoß in den rentablen Bereichen E-Commerce und Web-to-Business weiter aus, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung.

(Quelle: wdr.de)

Fotokasten GmbH und d|o|m Deutsche Online Medien GmbH sind an den börsennotierten schwedischen Konzern Elanders AB verkauft worden. Beide Unternehmen sind etablierte Größen im Segment Digitale Photos. Während Fotokasten GmbH im stetig wachsenden B2C-Markt für personalisierte Photoprodukte tätig ist, bietet d|o|m technische Lösungen für Digitalphotographie und damit verbundene Druckprodukte an und ist als White Label Anbieter tätig.

Beide Unternehmen wurden weitgehend von ihren Gründern kontrolliert, die sie in den vergangenen Jahren ohne Finanzinvestoren zu erfolgreichen Marktteilnehmern aufgebaut haben. Für den schwedische Elanderskonzern ist die Übernahme eine strategische Akquisition, mit der das von der Carl Bennet AB kontrollierte Unternehmen seinen Wachstumskonzern fortsetzt.

Lacore hat beide Unternehmen bei dieser Exit-Transaktion beraten, bei der der Kaufpreis im Wesentlichen durch die Ausgabe von neuen Aktien an den Käufer geleistet wird. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung der deutschen Kartellbehörden.

Im Geschäftsjahr 2010/2011 haben Fotokasten und d|o|m rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Geht alles wie geplant, wird die Übernahme bereits im zweiten Quartal 2012 erfolgreich abgeschlossen sein. Fotokasten ist ein Online-Dienst (Web-to-Print) zur Erstellung personalisierte Fotoprodukte. Die d|o|m entwickelt hingegen technische Lösungen für Foto- und Druckservices. Beide Unternehmensnamen sollen erhalten bleiben.

(Daniel Mittendorf | Quelle: elanders.com)

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Start-up-Wettbewerb auf der Next Berlin

16.03.2012, 15:42
Start-up-Wettbewerb auf der Next Berlin

Zusammen mit der Deutschen Telekom sucht die Konferenz Next Berlin nach innovativen Geschäftsideen für die Online- und E-Commerce-Branche. Dem Gewinner winkt ein Pitch-Paket im Wert von 10.000 Euro.

Wer wird der Nachfolger von wahwah.fm? Die Music-Sharing-App für iPhones hat im vergangenen Jahr den Start-up-Wettbewerb gewonnen. Auch in diesem Jahr wird der Contest wieder durchgeführt. Interessierte Start-ups können sich noch bis zum 5. April 2012 bewerben. Anschließend wählen die Next Community und eine Fachjury die interessantesten zwölf Einreichungen aus, die dann im Rahmen der Next Berlin, am 8. Mai 2012 ihr Start-up vor großem Publikum vorstellen dürfen.

Die Jury setzt sich aus erfolgreichen Unternehmern, Venture-Capital- und Medienvertretern sowie Experten von der Deutschen Telekom zusammen. Darunter sind unter anderem Stefan Glänzer von White Bear Yard, Nate Elliott von Forrester oder Jörg Rheinbold von M10.

Die Next will sich in diesem Jahr noch stärker auf die Start-up-Szene konzentrieren. Dazu wird es einen eigenen Start-up Track im Programm geben, in dem erfolgreiche Gründer, Investoren und Business-Inkubatoren ihr Wissenmit den Konferenzteilnehmern teilen werden.

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Neue Studie zu Werbung in Zeitungen

16.03.2012, 14:34

In der Studie “Zeitungsqualitäten 2012″ bündelt die ZMG die wichtigsten Fakten zum Medium. Warum Werbung in der Zeitung platzieren? Die „Zeitungsqualitäten 2012“ geben die Antwort. Auf rund 90 Seiten stellt die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft Leistungsdaten der Zeitungen bereit und belegt die Stärken des Werbemediums.

(Foto: pixelio.de, W. Wulff)

Drei von vier Deutschen (72,4 Prozent) greifen regelmäßig zur gedruckten Zeitung, das entspricht einer Reichweite von 50,93 Millionen Lesern ab 14 Jahren. Außerdem erreicht das Gesamtangebot der Zeitungen im Internet schon jetzt über 26 Millionen Unique User pro Monat.

Kontaktqualität erkennen

Die Einstellungen dieser Leser zur Zeitung werden in weiteren Zahlen deutlich: So nehmen z.B. 59 Prozent der Zeitungsnutzer ihre Zeitungsausgabe mehrmals täglich in die Hand und 81 Prozent finden, dass „Anzeigen in der Zeitung glaubwürdig und zuverlässig sind“.

Wirkung und Effizienz nachweisen

Ganz konkret werden die Ergebnisse am Beispiel C&A. Ein Modeling dokumentiert die Wirkung und Effizienz der einzelnen Werbekanäle in einer crossmedialen Kampagne des Handelsunternehmens. Während Tageszeitungen hier rund 17 Prozent zur gesamten Werbeerinnerung von C&A beitrugen, schaffte das Fernsehen nur knapp 10 Prozent. Dabei haben die Tageszeitungen sogar einen leichten Effizienzvorsprung im Hinblick auf die jeweiligen Brutto-Werbeinvestitionen.

In den Zeitungsqualitäten bündelt die ZMG eigene repräsentative Studien und externe Forschungsergebnisse (z.B. VerbraucherAnalyse, media analyse) und macht das Medium so für Mediaentscheider transparent.

Der gedruckte Berichtsband der Studie “Zeitungsqualitäten 2012″ sowie das PDF können von Kunden und Agenturen kostenfrei bestellt werden. Weitere Informationen unter dem Quelllink.

(Daniel Mittendorf | Quelle: die-zeitungen.de)

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Razorfish stattet Seat mit einer Spotify-Playlist aus

16.03.2012, 14:25

Razorfish stattet Seat mit einer Spotify-Playlist aus

Welche Musik passt zum Auto? Seat hat das für sein neues Modell des Ibiza entschieden – und eine Playlist auf dem Musikdienst Spotify angelegt.

Aus 16 Millionen Titeln können sich Fans den “Sound of Seat” über einen Link auf der Seat-Webseite oder der Facebook-Seite ins Auto holen. Mit dabei ist beispielsweise der spanische Top-DJ Carlos Jean, der für den Autohersteller auch den Soundtrack des Ibiza-Fernsehspots abgemischt hat. Auf Facebook bestimmen die Fans der Marke den Takt: Sie können künftig mitbestimmen, welche Songs in die Playlist aufgenommen werden. Digitale Leadagentur für Seat ist Razorfish.

Kurz nach seinem Start in Deutschland ist der Musikdienst schon in die Kritik geraten: Datenschützer bemängeln, dass Spotify nicht anonym genutzt werden kann. Dies sei eine Vorgabe des Telemediengesetzes, so Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar, die das Unternehmen verletze, wenn es seinen Dienst nur Nutzern zugänglich mache, die über ein Facebook-Konto verfügen.

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Cloud 2014: “Zentrum des digitalen Lebens”

16.03.2012, 12:22

Der klassische Desktop-PC wird immer unwichtiger. Viele Tätigkeiten werden von der eigenen Hardware auf Rechenzentren ausgelagert, der eigene Rechner wird zunehmend zum Terminal für die Fernbedienung von Apps. Spätestens 2014 wird die Cloud das maßgebliche Zentrum des digitalen Lebens sein. Dies prognostiziert das renommierte Marktforschungsunternehmen Gartner in einer Studie. Die Experten prognostizieren die fünf “Megatrends” für die kommenden Jahre.

Desktop-PC:
Bald nur noch “eine von vielen Optionen”
(Foto: Hewlett-Packard)

Die “Consumerization” der Technik schreitet unaufhaltsam voran, so die Forscher. Der Einzug von Elektronik in die Haushalte, beginnend beim Heimcomputer bis hin zum heute blühenden Markt für Tablets- und Smartphones hat auch zu rasanten Veränderungen im Nutzerverhalten geführt. So sagt Gartner, dass die Nutzer von heute wesentlich technologie-affinier sind und unterschiedlichste Erwartungen an die Technik stellen. Internet und soziale Medien haben ihnen im Laufe der Zeit deutlich mehr Mitsprache eingeräumt. Und letztlich werden die Nutzer auch selbst zu Innovatoren.

Weiters rechnet Gartner damit, dass Virtualisierung immer alltäglicher wird. Die Technik, die einst das Arbeiten in geschlossenen Sandkästen in Form virtueller Maschinen für Spezialzwecke ermöglichte, überbrückt heute zahlreiche Schwierigkeiten, die die große Fülle an unterschiedlichen Endgeräten mit verschiedenster Hardware mit sich bringt. Sie ist der Schlüssel, der auch Low-End-Devices den Zugang zu enormer Rechenleistung ermöglicht und leistungsfähige Anwendungen damit weit verfügbar macht.

Eine weitere, durchaus schon sichtbare Entwicklung ist der Schritt von klassischer Software zu Apps, der besonders im Umfeld von Unternehmen rasant an Wichtigkeit gewinnt. Statt Anwendungen auf den vielen, unterschiedlichen Geräten einer Firma zum Laufen bringen zu müssen, macht ihre Umsetzung in eine App auf Basis standardisierter Cross-Plattform-Technologien die technische Ausstattung der Clients zur Nebensache.

Für den Durchschnittsnutzer bedeutet die ständig verfügbare “Self-Service Cloud” ebenfalls einen Umbruch. Das Abrücken von proprietären, lokalen Plattformen, wie Betriebssysteme es in der Regel sind, verbreitert auch das Spektrum an verfügbaren Anwendungen enorm. Der Schritt ins Web wiederum ist die Grundlage, auf der die fünfte Trendprognose aufbaut.

Die starke Verbreitung von zunehmend leistungsfähiger werdenden Handheldgeräten, sowie die steigende Penetration im Bereich mobiler Breitbandzugänge entkoppeln den Zugang zu eigenen Inhalten und digitalen Aktivitäten von Zeit und Ort. Entwicklungen wie kontextuale Suchalgorithmen und Spracheingabe erleichtern und vereinfachen den Umgang, was nach Ansicht von Gartner auch dazu führen wird, dass es nicht mehr ein hauptsächlich verwendetes Device geben wird, sondern der User je nach Bedarf entscheidet.

“Die Kombination dieser Megatrends und neuen Technologien kulminiert in der Ära der Personal Cloud”, so Gartner-Analyst Stephen Kleynhans. “Die Menschen werden eine Reihe verschiedener Geräte nutzen und der PC wird eine vieler Optionen davon sein.”

(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Werbebündnis zwischen Yahoo, AOL, Microsoft

16.03.2012, 12:17
Werbebündnis zwischen Yahoo, AOL, Microsoft

Yahoo, AOL und Microsoft haben jetzt ihre Werbeallianz gestartet. Die drei Unternehmen haben vereinbart, ihr Werbeinventar gegenseitig den Kunden anzubieten.

Zweck des Bündnisses ist, Werbung auf ihren Premiumseiten den Kunden über die Anzeigennetzwerke Yahoo NetworkPlus, Microsoft Media Network und AOLs advertising.com zu verkaufen. Darüber wollen die drei Unternehmen den Kunden einen besseren Zugang zu ihrem Inventar bieten – und die Reichweite für ihre eigenen Werbekunden zu vergrößern. “Wir sind begeistert, mit Microsoft und AOL zusammenarbeiten zu dürfen und bringen damit eine unserer Meinung nach effizientere, effektivere und einfachere Art und Weise auf den Weg, Premiuminhalte und -formate zugänglich zu machen”, sagte Ross Levinsohn, Executive Vice President Americas von Yahoo.

Yahoos Inhalte werden über Right Media angeboten. Über diese Yahoo-eigene Plattform gibt auch AOL Zugang zu seinen Inhalten, während Microsofts Inventar auf der Microsoft Advertising Exchange bleibt.

Das Werbebündnis zwischen AOL, Microsoft und Yahoo war im November 2011 angesagt worden. Dass die drei Unternehmen gemeinsame Sache gegen Google machen wollten, war bereits im September 2011 durchgesickert.

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ADAM Software übernimmt Van Gennep

16.03.2012, 12:03

Das belgische Unternehmen ADAM Software holt sich mit dem Zukauf das langjährige Know-How des Spezialisten für Redaktionssysteme, Blattplanung und Medien-Workflow ins Haus. Damit folgt das Unternehmen seiner Strategie, industriespezifische Lösungen ins eigene Digital Asset Management zu integrieren. Die Übernahme ist der nächste Schritt nach der 2010 bekanntgegebenen strategischen Allianz mit dem Amsterdamer Softwarehaus und unterstreicht die hohen Erwartungen in den Multi-Channel-Publishing-Markt.

Ein Produkt der Zusammenarbeit zwischen Van Gennep und ADAM Software wurde bereits auf der diesjährigen Medie Intelligence Veranstaltung in Gent in Form eines auf der ADAM-Architektur basierenden Redaktions- und Workflow-Systems für die Verlagsbranche präsentiert. Zudem erklärte Van Gennep vor kurzem eine strategische Partnerschaft mit der Digital Publishing Lösung aquafadas.

Bereits 2011 wurde für das finnische Verlagshaus Sanoma eine Media-Management und Publishing-Lösung auf Basis von ADAM und Van Genneps Lösung Plansystems installiert. Gründer Ton Van Gennep, der fortan als Vice President Publishing Strategy tätig sein wird, verspricht sich durch die Integration seiner Lösung eine starke Vereinfachung von Workflow Prozessen, hohe Kostenersparnis, eine Vereinheitlichung von Inhalten und dadurch beste Voraussetzung für kurze Produktionszeiten in sämtliche Medienkanäle.

Pieter Casneuf, CEO von ADAM Software, wertet DAM-Systemen als grundlegenden Kern heutiger Unternehmens-IT-Architektur und sieht sich mit Van Genneps Erfahrung gewappnet für den wachsenden Bedarf an unternehmensweiten Marketing-Aktivitäten, angefangen vom Media Management über die Kampagnenplanung bis hin zum Publizieren in alle Medienkanäle.

(Christian Cub | Quelle:ADAM Software)

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Mobile Marketing noch am Anfang

16.03.2012, 11:31

Obwohl Handyverträge und Smartphones hierzulande weit verbreitet sind, sind die Ausgaben für Handy-Werbung den Netzbetreibern und Agenturen noch zu gering. Das zeigt eine Analyse von IQ mobile und T-Mobile/Telering zum mobilen Werbemarkt in Österreich. Um das Geschäft anzukurbeln, werden Rabatte von bis zu 50 Prozent gewährt und neue Technologien entwickelt, die eine dauerhaftere Beschallung der Kunden mit Werbebotschaften garantieren sollen.

Smartphones: Marketing-Wachstumsmarkt
(Foto: pixelio.de, Günter Havlena)

Schon heute wissen die Mobilfunkbetreiber relativ genau “wo Agenturen Kunden erwischen können”, sagt Telering-Chef Christian Nemeth. Trotzdem ist mobiles Marketing in Österreich mit einem geschätzten Marktvolumen von unter zehn Mio. Euro noch eine vernachlässigbare Größe. Die Nutzung des mobilen Internets hingegen hat mittlerweile beachtliche Ausmaße angenommen . “51 Prozent der Mobiltelefonierer nutzen das mobile Internet, vor allem für soziale Medien und das Browsen via Suchmaschine”, sagt Harald Winkelhofer von IQ mobile.

Die Branche ist insgesamt optimistisch, dass mobiles Marketing sich rasant entwickeln wird. “Es ist eine Entwicklung. Wir sind noch nicht wo wir hinwollen. In den 90ern gab es auch für Online-Marketing eine Phase des langsamen Wachstums”, so Nemeth. Vor allem die Möglichkeit, Werbung exakt auf eine Zielgruppe zuzuschneiden, egal ob nach Alter, Geschlecht, Wohnort oder anderem, soll Unternehmen vom Wert der mobilen Werbung überzeugen. Die Netzbetreiber haben exakte Daten, sodass Streuverluste ausgeschlossen werden können, sofern Vertragspartner und Handynutzer tatsächlich dieselbe Person sind.

Da in Österreich etwa 90 Prozent der Handy-Nutzer einen Vertrag unterzeichnet haben, ist die Reichweite von gezielten Kampagnen hoch. Die Netzbetreiber müssen allerdings aufpassen, dass sie ihre Kunden nicht durch nervende Werbung verlieren. “Gerade Telering muss durch seien Marktpositionierung aufpassen. Werbung darf kein Spam sein, es muss einen Mehrwert für den Nutzer geben”, so Nemeth. Das kann etwa durch verbilligte Verträge erreicht werden, bei denen sich der Vertragspartner verpflichtet, Werbung erhalten zu wollen.

Eine andere, modernere Möglichkeit sind Apps, die einen Nutzen für die User haben und deshalb unauffällig Werbung präsentieren können. Telering will künftig alle Android- und Nokia-Handys mit einer Nachrichtenticker-App versehen, die Werbung am Homescreen der Mobiltelefone platziert. “Auch hier müssen die User die App erst konfigurieren. Sie können sich also auch einfach dagegen entscheiden”, so Nemeth. Nachrichtenseitig wird das neue Produkt vom Kurier befüllt.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Zukunft von De-Mail umstritten

16.03.2012, 11:17
Zukunft von De-Mail umstritten

Mit dem E-Postbrief der deutschen Post und De-Mail von der Telekomstehen derzeit zwei kostenpflichtige Varianten eines rechtssicheren Mailverfahrens zur Verfügung. In der vergangenen Woche brachte die Telekom mit großer Verzögerung ihr Produkt an den Start. Über die Erfolgsaussichten lässt sich jedoch streiten.

Einer nicht-repräsentativen Umfrage von internetworld.de glaubt mit 51 Prozent eine knappe Mehrheit an den Erfolg von De-Mail. Fast die Hälfte der Befragen (49 Prozent) bezweifelt jedoch, dass sich das Kommunikationsmittel durchsetzen wird.

Gründe dafür gibt es auch abseits des Kostenfaktors: Schon in der Vergangenheit gab es verschiedene Verschlüsselungstechnologien für E-Mail, die sich jedoch allesamt nicht in der Breite durchsetzen konnten. Ob De-Mail letztlich erfolgreich sein wird, bleibt also ebenso abzuwarten wie die Frage, welches der beiden konkurrierenden Produkte sich behaupten kann. An der Befragung nahmen bisher 170 Nutzer teil.

Was glauben Sie, wird De-Mail ein Erfolg?

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Schwimmende Solaranlagen vorgestellt

16.03.2012, 11:03

Der italienische Wissenschaftler Marco Rosa-Clot von der Universität Florenz hat eine schwimmende Solaranlage entwickelt. Der Inhaber der Firma Scienza Industria Tecnologica kann mithilfe des sogenannten “Floating Tracking Cooling Concentrator” die Nachteile von herkömmlichen Solarparks vermeiden. Die Photovoltaikpanele sind auf runden oder auch rechteckigen, aus Plastikrohren gefertigten Schwimmkörpern untergebracht.

Innovative Kühlung

Wegen der modularen Bauweise sind Nennleistungen von 20 bis 200 Kilowattpeak möglich. Platz finden können die nur ein Meter hohen und deshalb kaum sichtbaren Anlagen auch auf kleineren, natürlichen oder künstlichen Seen. “Mithilfe eines kleinen Elektromotors wird die Nachführbarkeit und damit die optimale Ausrichtung der Anlage gewährleistet”, erklärt Marco Rosa-Clot gegenüber den Kollegen des Dienstes Pressetext.

“Ein weiterer Vorteil ist die über Wasserdüsen erfolgende Dauerkühlung, die eine Überhitzung der Analge verhindert und eine zusätzliche Energieausbeute von mehr als zehn Prozent erlaubt. “Experimentiert wird derzeit mit zwei Bautypen: Einer mit Panelen und Reflektoren im Neigungswinkel von jeweils 40 Grad und der andere mit flach liegenden Panelen und seitlich im 60-Grad-Winkel angebrachten Reflektoren.”

Bei der letzteren Lösung erhöht sich die Energieausbeute je nach Breitengrad um 60 bis 70 Prozent. Außerdem werden bestimmte Windbelastungen simuliert. Mit rund 800 Euro je Kilowatt Spitzenleistung einschließlich der Aufwendungen für Tracking und Kühlung lässt die Anlage auch vergleichsweise günstige Erzeugerkosten zu.

(Daniel Mittendorf | Quelle: pressetext.com)

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