Windows Phone soll China erobern

30.11.2011, 10:29

Um neue Kunden für Smartphones mit Windows Phone als Betriebssystem zu gewinnen, plant der Softwarekonzern Microsoft anscheinend, in den chinesischen Markt einzusteigen. Damit das gelingt, kooperiert man mit einer Einzelhandelskette.

(Quelle: Microsoft)

Der Elektronikhändler Suning, so Berichten des chinesischen Wirtschaftsdienstes ‘QQ Finance’ zufolge, soll zusammen mit Microsoft arbeiten. Suning ist für mehr als 700 Einzelhandelsgeschäfte in China verantwortlich und schon seit längerer Zeit ein Partner von Microsoft.

Der Händler soll in Zukunft bevorzugt Smartphones mit Windows Phones sowie Tablets, Laptops oder andere Computer-Geräte mit dem künftigen Windows 8 vertreiben – aktuell geht man von einer Einführung von Windows Phone in China zu Beginn 2012 aus.

Mit dem neuesten Update auf Version 7.5 “Mango” hat Microsoft bereits die Unterstützung asiatischer Sprachen erweitert. Durch den Einstieg in den chinesischen Markt erhofft man sich eine größere Reichweite der Windows Phones, auch die Einführung günstigerer Modelle soll für eine größere Verbreitung der Geräte sorgen.

(Marco Schürmann | Quelle: finance.qq.com)

© www.beyond-print.de

Facebook einigt sich mit US-Handelsbehörde FTC

30.11.2011, 10:00
Einigung zwischen Facebook und FTC

Das wurde nun auch endlich Zeit: Facebook verpflichtet sich dazu, bestimmte Änderungen an den Privatsphäreeinstellungen nicht mehr ohne Zustimmung der Netzwerknutzer durchzuführen. Und Mark Zuckerberg räumt ein, den Privatsphäreschutz falsch angegangen zu haben.

Einige größere Fehler haben die Nachbesserungen an den Privatsphäreeinstellungen überschattet, gab Zuckerberg in einem langen Beitrag im Facebook-Blog zu. Nun habe man sich entschlossen, künftig bessere Arbeit zu leisten. Dazu stellt das Unternehmen zwei Privacy Officers ein, die die Facebook-Produkte hinsichtlich der Privatsphärenwahrung überwachen werden.

Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen auf klare und markante Ankündigungen von Änderungen. Diese müssen von den Nutzern ausdrücklich genehmigt werden, bevor Informationen über die bis zu diesem Zeitpunkt vereinbarten Datenschutzeinstellungen hinaus verbreitet werden können.

“Facebook ist verpflichtet, die Versprechungen, die es seinen mehreren hundert Millionen Nutzern hinsichtlich von Datenschutz macht, auch zu halten”, so der Vorsitzende der FTC, Jon Leibovitz. “Facebooks Innovationsfortschritt muss nicht auf Kosten der Kundenprivatsphäre weiter laufen. Die FTC stellt sicher, dass dies nicht passiert.”

Das soziale Netzwerk ist wohl auf Versöhnung aus: In Deutschland hatten sich Facebook und das Bundesinnenministerium im September 2011 hinsichtlich einer Selbstkontrolle des Netzwerks geeinigt. Und auch mit dem Datenschutzbeauftragten Schleswig-Holsteins war eine Einigung möglich. Allein der Hamburgische Datenschutzbeauftragte ist nach wie vor Facebook auf den Fersen, insbesondere was die automatische Gesichtserkennung angeht.

© www.internetworld.de

Smartphones sind wie Liebhaber

29.11.2011, 15:58

Alles, was ein Display hat, ist auch potenziell ein Platz für Werbung. Allerdings, so die These von Microsoft Advertising, müsse sich die Art der Werbung an das Display anpassen. Wie das aussehen könnte, hat der US-Konzern in seiner Studie “Meet the Screens” umrissen.

Dem Smartphone gehöre in vielen Fällen der erste Blick nach dem Aufwachen und der letzte vor dem Schlafengehen. Insofern vergleichen die Studienmacher das Mobiltelefon mit einem Liebhaber. Das Gerät kenne die Leidenschaften, Interessen und Abneigungen seines Besitzers wie auch den konkreten Tagesablauf. Damit sei es das privateste Gerät überhaupt. Deshalb müsse erfolgreiche Werbung dem Rechnung tragen. Mobile Advertising solle demnach nützliche, relevante Informationen bieten und den Nutzer nicht mit allgemeinen Werbebotschaften nerven, die ihn nicht interessieren.

Schon in diesem Jahr erreicht Mobile Advertising weltweit einen Umsatz in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar, bis zum Jahr 2015 sollen die Umsätze sogar auf 20,6 Milliarden US-Dollar ansteigen. Dieser Anstieg erklärt sich zum Teil schon allein durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones. Derzeit sind rund eine Milliarde Smartphones weltweit im Umlauf. In den USA sind inzwischen ein Drittel aller Handys Smartphones.

Tablets verzaubern

Die Tablet-Rechner, allen voran Apples iPad und Samsung Galaxy Tab, sind wahre Alleskönner. Sie haben das Potenzial, Desktop, Laptop, Netbook und Smartphone zumindest teilweise zu ersetzen. Dabei seien die Nutzer erst noch dabei, zu erkunden, was mit den Geräten alles möglich ist, so die Studie. Bis 2015 sollen weltweit mehr als 81 Millionen Stück verkauft werden. Verglichen mit den Smartphones und anderen Rechnern führen sie also noch ein Nischendasein.

Die Mehrheit der Tablet-Besitzer beschäftigt sich ersten Studienergebnissen zufolge mehr als zwei Stunden pro Tag mit dem Gerät. Das eröffnet eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten mit dem Nutzer. Wie auch bei den Smartphones sollten Werber die Möglichkeiten des Geräts nutzen und die Nutzer verzaubern.

Allwissender Kasten

Der Computer wird anders als Tablets und Smartphones vielfach noch mit Arbeit identifiziert. Er ist in erster Linie Mittel zum Zweck, liefert Informationen und hilft dem User bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Dabei kommt seine Rolle der des Lehrers nahe, so die Studie. Um diese Inhalte zu erreichen muss der User wie beim Tablet und Smartphone auch selbst aktiv werden. Dafür tritt der Nutzer in eine Art Dialog mit der Maschine. Dem sollten Marketing-Kampagnen Rechnung tragen und entsprechend versuchen, mit den Nutzern in Kontakt zu treten.

In den USA haben 83 Prozent aller Bürger einen Rechner, in Westeuropa sind es sogar 89 Prozent. Selbst in Russland verfügen 72 Prozent der User über Zugang zu einem Computer. Gerade in Ländern wie China oder Russland ist die Bindung an den Computer sehr viel stärker als in Westeuropa und den USA. Das, so erklären die Forscher, hänge mit dem staatlich regulierten Fernsehen zusammen. Die Regierungen hätten durch die staatliche Kontrolle das Vertrauen in den Kanal TV zerstört.

Fernsehen unterhält

Während bei den anderen Geräten der Nutzer selbst agieren muss, ist er am Fernsehbildschirm total passiv. Der Fernseher begleitet private Situationen beim Relaxen, während des Essens oder vor dem Einschlafen und unterhält dabei den Nutzer. Der User ist in dieser Situation zwar passiv, aber offen für Nachrichten und Botschaften. Vor allem bei den Nutzern ab 45 Jahren übernimmt das TV-Gerät die Rolle eines guten Freundes. Bei den jüngeren Nutzern scheint diese Beziehung aber nicht mehr so solide zu sein, so die Studie. Es könnte sein, dass sich das Verhältnis sehr bald ändert. Dafür sprächen die Zuwächse bei der Smartphone- und iPad-Nutzung. Immerhin werden weltweit mit TV-Werbung 189 Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Für die Untersuchung wurden je 300 Menschen aus fünf Ländern (USA, Großbritannien, Russland, China und Saudi Arabien) im Alter zwischen 18 und 64 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Studie stellt Microsoft Advertising auf seiner Seite bereit.

© www.internetworld.de

AOL will Yahoo nicht übernehmen

29.11.2011, 13:19
AOL will Yahoo nicht

AOL ist an einer möglichen Yahoo-Übernahme nicht interessiert. Dafür sind jetzt aber andere Namen in Zusammenhang mit Änderungen bei Yahoo im Gespräch: Kommt der bekannte Risikofinancier Marc Andreessen in den Vorstand des Internetunternehmens?

Tim Armstrong hat abgewunken: Der AOL-Chef beteuerte auf einem Mediengipfel, sein Unternehmen sei weder an einer teilweisen noch einer kompletten Übernahme von Yahoo interessiert. Stattdessen, so berichtet Reuters, konzentriere sich AOL auf seine eigene Markenentwicklung und wolle sich als unabhängiges Medienunternehmen etablieren.

Übernahmeangebote für Yahoo sollen bereits diese Woche herausgehen. In diesem Zusammenhang soll der Netscape-Gründer Marc Andreessen gegenwärtig über ein eigenes Engagement bei Yahoo nachdenken. Möglich sei eine Beteiligung des Investment-Experten im Vorstand, wenn nicht sogar als Vorstandsvorsitzender von Yahoo, so BoomTown. Auch die Investment-Bank Silver Lake Partners soll an einer teilweisen Übernahme von Yahoo interessiert sein und ihr käme das Engagement von Andreessen entgegen.

Stellungnahmen von Andreessen zu den Spekulationen liegen nicht vor. Der Netscape-Mitgründer ist derzeit im Hewlett-Packard-Vorstand vertreten und Partner der Beteiligungsgesellschaft Andreessen Horowitz. Zudem entwickelt er zusammen mit Eric Vishria und Tim Howes den Social-Media-Browser Rockmelt.

© www.internetworld.de

Suchmaschinenwerbung von zwei Parteien betreuen lassen

29.11.2011, 13:15
Suchmaschinenwerbung von zwei Parteien betreuen lassen

(Foto: istockphoto.com/gunnar3000)

Suchmaschinenwerbung mit Tausenden von Begriffen ist sehr zeitaufwändig – leicht entstehen Lücken. Eine mögliche Lösung besteht darin, mehrere Spezialisten – inhouse und Agentur oder zwei Agenturen – völlig losgelöst und unabhängig voneinander arbeiten zu lassen. Andreas Reiffen, Geschäftsführer von crealytics aus Passau, gibt fünf Tipps, wie diese Strategie erfolgreich umgesetzt werden kann.

Idealerweise sollten SEA-Kampagnen von großen Online-Versandhändlern täglich um einige tausend Keywords und Anzeigen wachsen – zu viel Arbeit für zu wenige Leute. Lücken und Schwachstellen sind unvermeidbar und gehen zu Lasten des Umsatzes. Was einer alleine nicht schafft, kann mit vereinten Kräften geleistet werden. Eine mögliche Lösung für dieses Problem, ist es also, mehrere SEA-Spezialisten (inhouse und Agentur oder zwei Agenturen) völlig losgelöst und unabhängig voneinander arbeiten zu lassen. So wird signifikant mehr Zeit in den Ausbau und die Optimierung der Kampagnen gesteckt. Andreas Reiffen, Geschäftsführer von crealytics aus Passau gibt fünf Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Strategie:

1. Prüfen, ob es überhaupt Sinn macht, mehrere SEA-Spezialisten zu engagieren

Grundsätzlich lohnt sich ein simultanes Engagement nur, wenn zum einen ein bestimmtes Volumen an Werbeausgaben (mehr als 50.000 Euro) überschritten wird und zum anderen ein großes Produktsortiment (mehr als 10.000 Produkte) beworben wird oder sehr viele Keywords in Frage kommen (mehr als 50.000).

2. Nur mit erfolgsbasierter Vergütung arbeiten

Wenn eine zweite SEA-Agentur hinzugezogen wird, muss diese unbedingt auf Performancebasis (z.B. Revenue Sharing) vergütet werden und Kosten sowie Verlustrisiken selber tragen. Nur so ist garantiert, dass eine bestimmte Kosten-Umsatz-Relation (KUR) eingehalten wird und die Kosten nicht durch gegenseitiges Überbieten steigen.

3. Zielvorgaben an den eigenen Zahlen orientieren

Wichtig ist, dass beide SEA-Spezialisten unter möglichst identischen Konditionen arbeiten, da die Leistungen nur so direkt vergleichbar gemacht werden kann. Wenn also in der Vergangenheit (letzte 3 bis 6 Monate) eine KUR von 15 Prozent erzielt wurde, sollte der neuen Agentur eine Umsatzbeteiligung von 15 Prozent angeboten werden.

4. Blacklist mit Brand-Keywords festlegen

Keywords rund um den eigenen Unternehmensnamen (oder den Namen der Website) sind in aller Regel enorm profitabel. Die Anzeigen der Altkampagnen erscheinen im Normalfall ohnehin schon auf der Top Position, sodass keine Steigerung des Klickvolumens mehr möglich ist. Deswegen sind Brand-Keywords für einen der beiden SEA-Spezialisten tabu.

5. Performance immer im Aggregat bewerten

Wird SEA simultan von zwei Akteuren betrieben, gibt es verschiedene AdWords-Konten, die unabhängig voneinander optimiert werden. Ein Rückgang des Umsatzvolumens in einem AdWords-Konto kann folglich durch den Mehrumsatz eines anderen Kontos überkompensiert werden. Um zu bewerten, ob sich das simultane SEA auszahlt, müssen also die Umsätze aller Konten berücksichtigt werden.

© www.internetworld.de

Konjunktur der deutschen Druckindustrie

29.11.2011, 12:07

Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie sind gegenüber Oktober mit Plus 8 Prozent der Antwortsalden leicht gesunken. Die Beur­­­teilung der Nachfrage aus dem Vormonat ist nahezu konstant geblieben und weiter zweistellig positiv, während sich die Beurteilung der Auftrags­bestände vom Vormonat um 16 Prozentpunkte verschlechtert hat und mit Minus 2 Prozent nun nach zwei Monaten mit positiven Werten wieder negativ ist.

Der Abstand zur Geschäfts­lage­­beurteilung der Gesamt­­industrie hat sich mit derzeit 23 Prozent­punkten deutlich reduziert, nachdem er im Juli 2011 mit 66 Prozentpunkten ein Langzeithoch erreicht hatte. Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge haben sich mit –10% der Antwortsalden deutlich verschlechtert.

Das Geschäftsklima im nächsten Quartal liegt den zweiten Monat in Folge mit –3% wegen der weiterhin schlechten Erwartungen unter der Nulllinie. Die Erwartungen für das Auslands­­geschäft halten sich mit 4% der Antwortsalden weiter knapp über Null.

Die Geschäftserwartungen für das nächste Halbjahr sind mit –14% der Antwortsalden weiterhin schlecht. Nur noch 12% der Druck­unternehmer erwarten eine Verbesserung der Geschäfts­lage in sechs Monaten, 26% eine Verschlechterung, 62% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen mit +5% im Saldo noch positiv.

(Daniel Schürmann | Quelle: bvdm-online.de)

© www.beyond-print.de

Hinweise zu Apples iPhone 5 & iPad 3

29.11.2011, 11:58

Im Code der Betaversion des nächsten iOS-Upgrades, Version 5.1, sind Hinweise auf neue Produkte aus dem Hause Apple aufgetaucht. Wie Insider-Blogs berichten, dürfte man in Cupertino bereits an neuen Generationen von iPhone 5, iPad 3 und AppleTV 3 arbeiten, für die ein umfassendes Hardwareupgrade erwartet wird.

(Quelle: Macrumors.com)

A6-on-a-Chip für neues Smartphone

Text-Strings, der – verborgen im Code der iOS-Beta – aufgefunden wurde, legen gleich drei Neuauflagen nahe. So verrät der Eintrag “iPhone 5,1″ laut 9t05mac nicht nur, dass ein neues Modell des Apple-Smartphones zumindest in Planung ist, sondern auch, dass dieses eine technische Frischzellenkur erhält.

Dies ergibt sich aus der Apple-internen Logik hinter den Modellnummern, wo Ganzzahlsprünge in der Regel für eine komplett neue Gerätegeneration stehen, während eine Steigerung hinter dem Komma für erweiterte Ausgaben bestehender Reihen (etwa das iPhone 3GS) stehen. Man rechnet damit, dass das neue Telefon auf einem Apple A6-on-a-Chip-System basiert.

Auch Prozessor-Upgrade bei AppleTV erwartet

Auch die Hinweise auf ein iPad 3 verdichten sich. Dieses war schon in früheren iOS-Versionen als “3,1″ und “3,2″ aufgetaucht, nunmehr finden sich auch die Bezeichnungen “3,3″ und “2,4″, wobei über die Bedeutung Letzterer Unklarheit herrscht.

Als “3,1″ wird AppleTV gelistet, der Sprung von der Zwei zur Drei lässt Kenner erneut auf einen deutlichen Fortschritt der Hardware hoffen. Gerüchteweise soll es auch hier ein System-on-a-Chip werden, allerdings auf Basis des Apple-A5-Prozessors.

Launch für 2012 wahrscheinlich

Weiter gerätselt wird, wann die drei neuen Produkte auf den Markt kommen. Die vierte iPhone-Generation wurde im Juni 2010 präsentiert, im September folgte AppleTV 2.0. Das iPad 2, das letzte von Steve Jobs präsentierte Gerät, wurde vergangenen März präsentiert und ist somit erst einige Monate alt. Zumindest Für das neue Smartphone und TV-System macht dies eine Veröffentlichung im Laufe des nächsten Jahres nicht unwahrscheinlich, wobei am ehesten mit einem Launch im Sommer oder Herbst zu rechnen ist.

(Daniel Schürmann | Quelle: www.pressetext.com)

© www.beyond-print.de

Graphen-Transistor aus dem Drucker

29.11.2011, 11:47

An der University of Cambridge haben Wissenschaftler erstmals Transistoren aus Graphen, einem mit Graphit verwandten Wirkstoff, mit einem Tintenstrahldrucker hergestellt. In einem wissenschaftlichen Aufsatz erklären sie die technischen Einzelheiten. Was Graphen so besonders macht, erfahren Sie hier.

(Quelle: itespresso.de)

Für die Entdeckung des Werkstoffs Graphen wurde im Jahr 2010 der Physik-Nobelpreis verliehen. Er gilt als Hoffnungsträger der “Nach-Silizium-Ära”, denn obwohl er zu den “Halbmetallen” gehört und damit zwischen elektrischem Leiter und Nichtleiter liegt, ist seine Ladungsträgerbeweglichkeit sehr hoch. Diese Materialeigenschaft begrenzt unter anderem die Schaltgeschwindigkeit eines elektronischen bauteils. Denkbar wären demnach Graphen-Transistoren, die bis zu 500 GHz schalten könnten.

Damit aus dem Halbmetall jedoch ein Halbleiter werden kann, müssen schmale Bänder aus Graphen-Folien hergestellt werden, die entweder durch Schneiden oder durch chemische Prozesse erzeugt werden. Bislang war die wiederholte Herstellung dieser Bänder stets problematisch – doch die Wissenschaftler haben es geschafft, durch eine Kombination aus Ultraschallband, Filterung durch eine Ultrazentrifuge und chemischer Behandlung eine Art “Tinte” herzustellen, die auf Silizium-Träger gedruckt werden könnten, um die entsprechend dünnen Transistoren herzustellen. Mehr über Graphen und seine Eigenschaften erfahren Sie hier).

(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

© www.beyond-print.de

Mini-Akquisition für Twitter

29.11.2011, 11:41
 Mini-Akquisition für Twitter

Ein Start-up mit nur zwei Angestellten hat das Interesse von Twitter erregt: Denn das junge Unternehmen Whisper Systems entwickelt Sicherheitstools für mobile Geräte.

Privatsphärenwahrung ist für alle sozialen Netzwerke ein Muss. So ist nicht verwunderlich, dass sich Twitter mit Whisper Systems ein kleines, aber feines Start-up zulegt, dass Software entwickelt, die die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre auf Smartphones und mobilen Geräten verbessert. Einzelheiten zu dem Deal wurden noch nicht bekannt.

“Das Team von Whisper System startet heute bei Twitter”, zitiert Reuters aus einer E-Mail des Unternehmens. “Als Teil unserer schnell wachsenden Entwicklungsabteilung, wird seine Technologie- und Sicherheits-Expertise bei Twitters Produkten und Diensten angewandt werden.” Das Unternehmen wurde im vergangenen Jahr von Moxie Marlinspike und Stuart Anderson gegründet.

Whisper Systems hatte bisher Software entwickelt, die Dateien, Gespräche und Textnachrichten auf mobilen Android-Geräten verschlüsseln können. Damit können Hackerangriffe verhindert werden.

© www.internetworld.de

Google sucht EU-Zustimmung zu Motorola-Übernahme

29.11.2011, 11:03
Google sucht EU-Zustimmung zu Motorola-Übernahme

Die Nachricht von einer Übernahme des Handyherstellers Motorola ist schon Schnee von gestern. Jetzt soll der Deal aber von der EU-Kommission abgesegnet werden.

Mit einer Entscheidung der europäischen Kommission zur Akquisition Motorolas durch Google kann bereits in wenigen Wochen gerechnet werden. Auf der Webseite der wettbewerbsüberwachenden EU-Kommission wurde jetzt ein vorläufiger Termin bekannt gegeben, an dem die Zustimmung zur oder Ablehnung der Motorola-Übernahme zu erwarten ist: Am 10. Januar 2012 gibt es Klarheit.

Der Internetgigant Google muss zur Übernahme des Handyherstellers sowohl die Zustimmung der US-amerikanischen als auch der europäischen Wettbewerbsbehörden einholen. Grund: Als Hersteller des dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android gibt es womöglich Kartellbedenken, wenn Google sich einen Smartphoneproduzenten zulegt. Nach Informationen von VentureBeat haben die Aktionäre von Motorola einer Übernahme bereits zugestimmt.

Mitte August 2011 hatte Google bekannt gegeben, sich mit Motorola hinsichtlich einer Akquisition einig geworden zu sein. Rund 12,5 Milliarden US-Dollar kostet die Handyschmiede das Unternehmen - und wäre damit die teuerste Übernahme in der Google-Firmengeschichte.

© www.internetworld.de