iPad 5 und iPad mini 2 im März erwartet

14.01.2013, 15:48

Traditioneller Produktzyklus wird gebrochen - das nächste iPad soll schon im März auf den Markt kommen

Schon als über das iPhone 5S spekuliert wurde, sprach man von einem kürzeren Produktzyklus bei Apple als man es bisher gewohnt sei. In Zukunft soll das Unternehmen aus Cupertino von der jährlichen Veröffentlichung einer neuen Gerätegeneration absehen und die Zyklen kürzer machen. Aktuellen Berichten zufolge soll die nächste iPad-Generation bereits im März dieses Jahres den Markt erreichen.

(Bild: Apple)

Dass der alljährliche Produktzyklus allmählich schwindet, konnte man bereits bei der Veröffentlichung des iPad der vierten Generation erkennen, das lediglich mit kleineren Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger noch im selben Jahr auf den Markt kam. Ein Bericht des ‚Business Insider‘ will mehr über die zeitlichen Planungen Apples wissen und sogar schon ein Datum für das iPad 5 kennen. Man beruft sich dabei auf die Angaben des Analysten Brian White von Topeka Capital Markets. Das nächste iPad, das iPad 5, soll laut ihm schon im März veröffentlicht werden.

Wie es bei derartigen Gerüchten um Apple-Produkte üblich ist, sind von offizieller Seite aus keine Details bekannt, auch nicht zur technischen Ausstattung. Man erwartet jedoch, dass der Nachfolger des iPad der vierten Generation dünner und leichter als die bisherigen Tablets wird.

Neben der Markteinführung des iPad 5 erwartet man ebenfalls die Vorstellung des iPad mini 2, dem Nachfolger der kleineren Variante des iPads – dem iPad mini, das im November des letzten Jahres veröffentlicht wurde. Dabei soll vor allem das Display fortschrittlicher werden und mehr Pixel auflösen. Das aktuelle iPad mini geriet mit seiner Auflösung von nur 1.024 x 768 Pixeln in die Kritik.

(Quelle: Business Insider)

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Internet Explorer schrumpft weiter

14.01.2013, 15:09

Marktanteile der Web-Browser

Der Marktführer Internet Explorer macht weiter Verluste, Google Chrome und Safari gewinnen: Das Barometer von AT Internet über die Marktanteile der Webbrowser in Europa bestätigt den Trend des vergangenen Jahres.

(Foto: istock / Warchi)

Der Webanalyse-Anbieter AT Internet ermittelt in seinem Browser-Barometer anhand eines Webseite- Querschnitts die durchschnittliche Browser-Verteilung in Europa. Die neueste Studie (Stand: November 2012) unterstreicht die Entwicklung des vergangenen Jahres: Demnach konnte der Google-Browser Chrome seinen Traffic-Anteil weiter steigern – er erreicht der Erhebung zufolge mittlerweile 23,4 Prozent im europäischen Vergleich und ist damit nur noch 0,2 Punkte vom Mozilla Firefox entfernt, der auf Platz zwei steht. Der Visitanteil des Firefox sank von 27,1 Prozent des Traffic im November 2011 auf 23,6 Prozent im November 2012. 


Internet Explorer schrumpft weiter

Zu den Verlieren zählt auch der Internet Explorer. Der Webbrowser von Microsoft hat zwischen November 2011 und November 2012 9,6 Prozentpunkte eingebüßt. Im Schnitt hält er noch ein Drittel des Traffic in Europa, vor zwei Jahren war es noch über die Hälfte. Safari auf Platz vier konnte seine Anteile dagegen steigern: "Dank der Beliebtheit der mobilen Geräte von Apple gewann Safari zwischen November 2011 und November 2012 4,3 Punkte dazu", heißt es dazu in der Untersuchung von AT Internet. 

Der Visitanteil der integrierten mobilen Browser ist allein seit September 2012 um 0,3 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent der Besuche angestiegen, sie liegen auf Platz fünf. 

Die Verteilung der Browser in den einzelnen europäischen Ländern unterscheidet sich allerdings vom europäischen Durchschnitt deutlich. So ist beispielsweise der Mozilla Firefox in Deutschland der beliebteste Browser. Laut AT Internet hatte er im November 2012 einen Anteil von 40,6 Prozent. Auf den Internet Explorer entfallen 30,4 Prozent der Visits, auf Safari 11,9 Prozent und auf Chrome 11,5 Prozent.

Für das Browser-Barometer wertete AT Internet vom 1. bis 30. November 2012 insgesamt 9.478 seiner Websites aus. 

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Möbelkauf im Internet

14.01.2013, 14:45

Klicken statt schleppen

Think big: Online kaufen die Nutzer nicht nur kleine Gegenstände wie Bücher und CDs, sondern zunehmend auch Großformatiges. Fast jeder vierte Internetnutzer in Deutschland hat bereits Möbel im Web bestellt.

(Foto: Ikea)

Das Internet wird zunehmend zum Möbelhaus. In Deutschland haben 23 Prozent der User Möbelstücke oder Einrichtungsgegenstände online gekauft. Das entspricht mehr als zwölf Millionen Deutschen. Zum Vergleich: 2011 waren es noch acht Millionen. Das gab der Hightech-Verband Bitkom bekannt. Besonders häufig wird das Web von den 30- bis 49-Jährigen für den Möbelkauf genutzt: In dieser Zielgruppe haben 30 Prozent bereits Einrichtungsgegenstände im Internet bestellt. Aber auch jeder Fünfte (19 Prozent) der 50- bis 64-jährigen Internetnutzer hat schon einmal online Möbel geordert. Für die Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt.

Der deutsche Möbelhandel hat 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2011 über Versand erzielt, berichtet Der Handel – sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Fast zwei Drittel davon entfallen auf Bestellungen via Internet.

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Kodak darf Patente an Apple und Google verkaufen

14.01.2013, 14:43

525 Millionen Dollar für insolventen Fotopionier

Licht am Horizont für Kodak: Ein US-Insolvenzrichter hat den Verkauf von mehr als tausend Schutzrechten des angeschlagenen Kameraherstellers an ein Konsortium genehmigt. Das Angebot des Bieterbündnisses, zu dem unter anderem große Namen wie Apple, Google und Microsoft gehören, liegt bei 525 Millionen US-Dollar.

Anfang 2012 fiel der Fotopionier Kodak endgültig der Digitalisierung zum Opfer und musste nach hohen Verlusten Insolvenz anmelden. Bei der Kodak-Patentauktion im Sommer vergangenen Jahres standen sich Apple und Google noch als Rivalen im Bieterstreit gegenüber – dann hatten sich die beiden Kontrahenten zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Nun hat ein US-Insolvenzrichter dem Verkauf der 1.100 Schutzrechten, zu denen Techniken für digitale Kameras sowie für die Aufnahme und Bearbeitung von Bildern gehören, zugestimmt, berichtet zdnet.de. Damit darf Kodak die Patente für eine Summe von 525 Millionen Dollar verkaufen, die dem Unternehmen helfen soll, einen Kredit von ursprünglich 950 Millionen Dollar an die Citigroup zurückzubezahlen und die vereinbarte Finanzspritze für einen Neuanfang zu bekommen.

Zum Bieterbündnis und den neuen Eigentümern des Rechte gehören nicht nur Apple und Google, sondern auch auch Adobe, Amazon, Facebook, Fujifilm, HTC, Huawei, Microsoft, Research In Motion, Samsung und Shutterfly. Angeführt wird das Konsortium von dem Patentverwerter Intellectual Ventures, der auch für die Vermarktung der Schutzrechte zuständig ist.

Mit dem Konsortium wollten die Konzerne die Fotopatente gemeinsam zu einem günstigen Preis kaufen und dadurch offenbar verhindern, sich gegenseitig auf diese Patente zu verklagen. Mit den Patenten von Kodak könnten sowohl Apple als auch Google ihre Vormachtstellung auf dem Smartphone-Markt festigen.

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13 Millionen Deutsche sind „Fan“ einer Marke

14.01.2013, 13:28

Soziale Netzwerke werden nicht nur für Kaufentscheidungen wichtiger

Knapp ein Viertel der deutschen Internetnutzer (24 Prozent) ist Fan einer Marke bzw. eines Produkts in sozialen Netzwerken – allen voran Facebook. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des BITKOM. Der Umfrage zufolge ist besonders die jüngere Generation daran interessiert, ihre Sympathie zu einer Marke oder einem Produkt öffentlich zu teilen.

Fast die Hälfte (48 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer ist Fan von Marken, Produkten oder bestimmten Dienstleistungen. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 20 Prozent und in der Altersgruppe 50-Plus nur 11 Prozent. Unterschiede nach Geschlecht oder dem formellen Bildungsgrad gibt es dagegen nicht. „Soziale Netzwerke spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei Kaufentscheidungen und für die Markenbindung“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Gerade die Jüngeren werden inzwischen stark durch Markenwelten geprägt, die Unternehmen in sozialen Netzwerken aufbauen.“

Weltweit bekannte Marken haben auf Facebook inzwischen Millionen von Fans, beispielsweise Coca Cola mehr als 57 Millionen, die Modekette H&M mehr als 13 Millionen oder der Autohersteller BMW rund 12 Millionen. Hinzu kommen die Follower in Netzwerken wie Google+, Twitter oder Pinterest. Facebook ist mit seinen weltweit rund 1 Milliarde Nutzern das mit Abstand größte soziale Netzwerk. Neben der Präsentation von Produkten erfüllen soziale Netzwerke für die Unternehmen zunehmend praktische Aufgaben. „Organisationen beantworten in sozialen Netzwerken Anfragen von Kunden, kommen mit potenziellen Bewerbern ins Gespräch kommen oder binden Verbraucher in die Entwicklung von Produkten ein“, sagte Rohleder. Dafür müssten allerdings die internen Prozesse in den Organisationen angepasst und zum Beispiel der Kundenservice in die Kommunikation in sozialen Medien eingebunden werden.

(Quelle: bitkom.org)

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Firmenevent bei Facebook

14.01.2013, 13:02

Endlich eine iPad-App?

Die Fachpresse ist gespannt auf eine Präsentation, die Facebook für den morgigen Dienstag anberaumt hat. Was dort vorgestellt wird, ist bisher unbekannt – aber eine iPad-App für Facebook müsste eigentlich drin sein.

(Foto: iStockphoto / Courtneyk)

Das soziale Netzwerk hat bisher noch keine eigene iPad-App herausgegeben, mit dem die User Facebook für das Apple-Tablet optimiert nutzen können. Brancheninsider vermuten, dass diese Lücke morgen gefüllt und eine entsprechende Anwendung auf der Firmenveranstaltung vorgestellt werden könnte.

Nach Informationen von Techcrunch sei eine "große Sache" in der Pipeline. Die Spekulationen reichen von einem Facebook-Smartphone bis zu neuen Anzeigenformaten, sowie einer Messenger-App für das iPad. Letzteres soll mit allen Funktionalitäten ausgestattet sein, die das Messagen so attraktiv gestaltet: Emoticons, Foto-Weiterleitung, Tagging, Gruppen-Chat und so weiter. Aber auch die Sprachnachrichten, die das Netzwerk erst kürzlich vorgestellt hatte, sollen in die iPad-App integriert werden.

Facebook testet neuerdings auch ein Nachrichtenangebot, bei dem Messages gegen Gebühr an Netzwerkmitglieder versandt werden können, mit denen die Nutzer nicht verbunden sind.

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Zapitano launcht iPad-App

14.01.2013, 11:06

Social-TV für Tablets

Der Social-TV-Anbieter Zapitano bietet neben einer iPhone- und Android-App nun auch eine iPad-Version seines Programms an.

Zapitano hat eine iPad-App seiner Social-TV-Anwendung vorgestellt und seine Homepage überarbeitet. Während das Second-Screen-Angebot bislang nur für iPhone und Android verfügbar waren, können iPad-Nutzer die Anwendung nun auch im großen Tablet-Format nutzen. Zapitano verspricht sich von diesem Schritt eine Ausweitung der Nutzerbasis. Daneben soll ein überarbeitetes Layout der Homepage die Übersichtlichkeit für alle Laptop-Anwendern verbessern. 

Zapitano ist ein Anbieter aus dem Social-TV-Segment, bei dem sich Zuschauer sich in Echtzeit über das laufende Fernsehprogramm austauschen sowie TV-Stars und Sendungen bewerten können. In den vergangenen Monaten sind eine ganze Reihe von Angeboten mit unterschiedlichen Ansätzen in dieser Nische gestartet. 

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New York Times entwickelt neue Werbeformate

14.01.2013, 10:59

Die Rettung des Banners

Banner sind aus der Mode geraten, dennoch will die New York Times an der Werbeform festhalten. Um gegen die sinkenden Einnahmen vorzugehen, lässt sie ein Ideen-Team neuartige Formate entwickeln.

Die New York Times will das Banner retten: Wie Digiday berichtet, arbeitet das Traditionsblatt mit seinem zehnköpfigen Idea Lab daran, das Anzeigenformat neu zu erfinden. Das Ideen-Labor hat bislang 21 verschiedene Produkte für Kunden wie Chevron, Target oder G.E. entwickelt.

Ein Beispiel ist eine Zeitliste, die den Fortschritt der Ereignisse verfolgt, die mit einer bestimmten Marke zusammenhängen. Target verwendete die Anzeige für seine Weihnachtskampagne, in der 24 Top-Designer vorgestellt wurden. Die Anzeige wurde dem User während des Scrollvorgangs angezeigt. Sie enthielt eine Beschreibung des jeweiligen Produktes, eine Klickstrecke durch die Kollektion und Social Buttons. 

Ein anderer Kunde testete "Procuct Zoom". Hier kann der Leser in ein Bild hineinzoomen und Details erfahren. So will eine Marke dem Nutzer Details zu einem bestimmten Produkt näherbringen, wenn er den Cursor über das Bild bewegt. Ein Uhrenhersteller etwa könnte dem User Details über die Funktionsweise der Uhr zeigen.

Die New York Times hat Verluste aus Print- und Digital-Werbeanzeigen im dritten Quartal 2012 verzeichnet – und zwar um 8,9 Prozent auf 182,6 Millionen Dollar. Die Bemühungen mit dem Ideen-Labor bieten der Zeitung die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben.

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Apple reduziert Zulieferaufträge für iPhone 5

14.01.2013, 9:41

Nachlassende Nachfrage

Lassen die Verkaufszahlen für das aktuelle iPhone 5 zu wünschen übrig? Apple hat jedenfalls bei seinen Zulieferern einige Aufträge für die Einzelteile des Smartphones storniert.

Apple schraubt die Produktion seines iPhone 5 offenbar zurück. Auf Grund abflauender Nachfrage habe das Unternehmen einige Produktionsaufträge für Komponenten seines Smartphones kürzen müssen, ließen Insider gegenüber dem Wall Street Journal durchblicken. Im Quartal von Januar bis März 2012 zum Beispiel seien nur halb so viele Bestellungen für das iPhone 5 bei Apple eingegangen wie das Unternehmen erwartet habe. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres hatte Apple einen Anteil von 14,6 Prozent aller weltweiten Smartphone-Verkäufe, während Samsung zur gleichen Zeit 31,3 Prozent des Marktes hielt.

Ob Apple seine Verkaufszahlen mit einer günstigeren Version des iPhones wieder anschieben könnte? Möglicherweise, doch hat das Unternehmen dementiert, an einer Billigausgabe des iPhone zu arbeiten. Auch ein "iPhone 5S" soll schon in Mache sein, wenn man den im Internet aufgetauchten Bildern Glauben schenken darf.

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Groupon kauft Glassmap

14.01.2013, 9:27

Genauer zielen

Wer passende Coupons anbieten will, muss wissen, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Dazu legt sich Groupon den Entwickler der Lokalisierungs-App Glassmap zu.

Groupon übernimmt Glassmap. Das teilte die Lokalisierungs-App jetzt ihren Nutzern mit. Bei der App handelt es sich um einen Lokalisierungsdienst, der in Echtzeit festhält, wo sich die Nutzer befinden. Das passt perfekt ins Groupon-Konzept, da der Service dem Unternehmen dabei helfen kann, noch gezielter Angebote an seine User ausliefern zu können. Über den Kaufpreis gibt es bisher keine Informationen. Die Entwickler hinter Glassmap werden ins Groupon-Team übernommen. Glassmap selbst soll als unabhängiger Dienst am 15. Februar 2013 eingestellt werden.

In Sachen Akquisition war Groupon zuletzt selber im Mittelpunkt von Spekulationen: Mitte Dezember heizten die Vermutungen, Google sei an einer Übernahme von Groupon interessiert, den Börsenkurs des Gutscheinportals an. Für die bisher eher miesen Aktienkurse des Unternehmens wird unter anderem CEO Andrew Mason verantwortlich gemacht, dessen Stellung bei Groupon in Frage stand.

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