Filme kaufen im Google Play Store

16.10.2012, 14:21

Neuer Service für Google TV-Nutzer

Google baut den Funktionsumfang seines Play Stores weiter aus. Nutzer haben bald die Möglichkeit, dort Filme, Serien und Musik zu leihen oder zu kaufen. Einziger Haken an der Sache ist, dass deutschen Nutzern wieder ein Teil der Neuerungen vorenthalten bleibt. Sie werden vorerst nur Filme aber keine weiteren Inhalte ausleihen oder kaufen können.

Quelle: gizmodo.de

Amerikanischen Nutzern steht damit in wenigen Wochen ein sehr umfangreiches Angebot an Medieninhalten zur Verfügung. Das Gerät von dem die Inhalte erworben wurden, ist dabei nicht wichtig, sie stehen auf allen Geräten zur Verfügung, die über ein Google Konto miteinander verknüpft sind.

Deutschen Nutzern bleibt von dieser Erweiterung nur ein Bruchteil an Funktionen vorhanden. Neben Apps können sie dann ebenfalls Filme leihen oder kaufen, der größte Teil des Angebotes bleibt ihnen aber verwehrt. Ob und wann auch deutsche Nutzer Zugriff auf Serien und Musik erhalten ist unbekannt.

Googles Ziel ist klar die Errichtung bzw. Etablierung eines Ökosystems, wie es Apple mit iTunes bereits geschaffen hat. Darüber hinaus soll das Update für Google TV aber auch Entwicklern zugute kommen. Sie sollen Leistungen per Abonnement abrechnen können und jetzt „intelligente Updates“ zur Verfügung haben. Dabei muss nach einem Update nicht die ganze App sondern nur der aktualisierte Teil neu heruntergeladen werden.

Quelle: gizmodo.de

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1&1 ergänzt Angebot um kostenlose Web-Apps

16.10.2012, 13:19

Gratis-Apps

1&1 Internet hat die Funktionalität ihrer Do-It-Yourself Homepage erweitert: Für Geschäftskunden stehen ab sofort bis zu 100 Apps für E-Commerce, Kommunikation und alltägliche Geschäftsprozesse zur Verfügung, die sie kostenlos in ihre Webseiten integrieren können.

Die Web Apps lassen sich in den Online-Auftritt einbinden, indem die gewünschte Anwendung per "Drag & Drop" auf einen beliebigen Ort innerhalb der Webseite gezogen und dort platziert wird. Besucher müssen somit nicht mehr auf externe Webseiten geleitet werden. Vielmehr können zusätzliche Geschäftsprozesse und Web 2.0-Anwendungen direkt auf der eigenen Homepage abgewickelt werden. 1&1 stellt dazu verschiedene Apps länderspezifisch angepasst zur Verfügung. Deutschen Restaurantgästen stehen etwa Open Table für Reservierungen und Qype für Bewertungen zur Verfügung, während Immobilienmakler das TeamProQ Service Portal oder Maler eine Farb-App für sich nutzen können. 

Durch die Einbindung von E-Commerce-Funktionen bekannter Marken wie Amazon, PayPal Buy und Ecwid soll die Homepage außerdem zur sicheren und vertrauenswürdigen Plattform für den Onlinehandel werden. Für die individuelle Kommunikation stehen ebenfalls eine Reihe von Apps, beispielsweise  Skype, bereit. Zudem ermöglichen Web-Apps für Google+, LinkedIn, Xing und Pinterest es kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Firmenwebseite um Social Media zu erweitern. 

"Umfragen zeigen, dass die Erwartungen der Verbraucher an Webseiten weiter steigen", sagt Robert Hoffmann, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG. "Es geht nicht mehr darum, eine reine Online-Visitenkarte zu haben, sondern darum, branchenspezifische Lösungen zu bieten, um mit Kunden zu interagieren und ihre Bedürfnisse so einfach wie möglich zu erfüllen. Web Apps sind ein großartiger Weg für Unternehmen, Geschäftsprozesse zunehmend online zu erledigen." 

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Die Top-Apps für Smartphones und Tablets

16.10.2012, 13:03

App-Charts

eBay ist mit großem Abstand die führende E-Commerce-App auf iOS- und Android-Smartphones. Amazon und DB Navigator, die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn, folgen weit abgeschlagen auf den Rängen 12 und 19. Anders sieht es bei den Tablets aus: Dort werden E-Commerce-Anwendungen überraschenderweise insgesamt weit weniger genutzt.

(Foto: iStockphoto / MerveKarahan)

Für die Datenerhebung wurden jeweils knapp 2.000 Nutzer von Smartphones und Tablets mit iOS oder Android befragt. Die am weitesten verbreitete App auf allen Geräten ist die Facebook-App, auf Platz drei steht sowohl bei den Smartphone- als auch bei den Tablet-Apps die Anwendung des Videoportals Youtube.

 
 

Platz zwei bei den Smartphone-Apps belegt der beliebte Nachrichtendienst WhatsApp, bei den Tablet-Apps belegt Apples Safari-Browser diesen Platz. Weitere beliebte Anwendungen sind Skype, Twitter, der Navigator der Deutschen Bahn, Adobe Reader und das erfolgreiche Minispiel Angry Birds.

Laut Statista.de soll der "App Monitor Deutschland" künftig monatlich erscheinen.

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Media-Saturn beteiligt sich an Flip4new

16.10.2012, 12:58

Re-Commerce

Die Media-Saturn-Gruppe hat zu einem ungenannten Kaufpreis einen Minderheitsanteil an dem Re-Commerce-Anbieter Flip4new erworben. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 2010 zusammen, die Partnerschaft soll nun vertieft werden. Die unternehmerische Leitung des Re-Commerce-Anbieters bleibt in den Händen der Gründer.

Media-Saturn plant den Service von Flip4new künftig in allen Vertriebslinien anzubieten und auch international zu expandieren. Die beide Unternehmen konnten bereits einige Erfahrungen mit der Kooperation sammeln: Seit Oktober 2010 arbeitet Flip4new mit Saturn in Deutschland zusammen. Saturn-Kunden können über den Saturn-Onlineshop ihre gebrauchten Elektroartikel gegen einen Saturn-Einkaufsgutschein eintauschen. Parallel laufen derzeit Pilotprojekte in einigen Märkten, in denen Kunden ihre nicht mehr benötigten Elektronikprodukte und Medien auch stationär an eigenen Flip4new-Ständen abgeben können.

Das Geschäftsmodell von Flip4new basiert auf dem An- und Verkauf von gebrauchten Medien- und Elektronikartikeln: Kunden verkaufen nicht mehr benötigte Elektronikartikel und Medien an Flip4new. Sobald die Ware eingetroffen ist, prüft Flip4new diese und bietet sie europaweit auf Online-Plattformen wie beispielsweise eBay wieder zum Verkauf an. "Das Konzept von Flip4new hat sich bereits on- sowie offline erfolgreich durchgesetzt. Das Unternehmen ist sowohl für die Multichannel-Marken Media Markt und Saturn als auch für Redcoon ein idealer Partner. Wir sind uns sicher, dass wir mitFlip4new unseren Kunden sowohl im stationären Handel als auch online einen zusätzlichen Service bieten, der für sie einen echten Mehrwert darstellt und den sie gerne annehmen werden," kommentierte Pieter Haas, Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding GmbH, die Beteiligung.

Flip4new wird auch zukünftig von den Unternehmensgründern und Hauptgesellschaftern Lennart Kleuser und Michael Sauer unabhängig geführt werden und als Unternehmen eigenständig arbeiten.

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Neue Mutmaßungen zu Apples iPad mini

16.10.2012, 11:07

Leak von MediaMarkt prophezeit Release am 23. Oktober - teurer als vergleichbare Tablets

Apples iPad mini soll angeblich in den Startlöchern stehen und der Konkurrenz ein Loch ins Bein schießen. Zuvor meldeten die Medien, dass die Einladung für das iTunes Media Event am 10. Oktober ausgesendet wird, um die Keynote am 17. Oktober abzuhalten. Mittlerweile weiß man, dass dieses Prinzip wohl nicht aufgehen wird, denn bis zum bisherigen Zeitpunkt ist keine Einladung aufgetaucht.

(Bild: Gizmodo)

Günstigstes Modell für 249 Euro

Die Reden im Netz beziehen sich immer wieder darauf, dass der Preis des iPad mini der entschiedene Punkt sei und Android-Tablets sich warm anziehen können. Mittlerweile sieht das Ganze etwas anders aus. Das günstigste Modell beginnt bei 249 Euro und endet bei satten 649 Euro. Apple unterscheidet dabei in mehreren Versionen und Farben. Somit kann zwischen der Speichergröße zwischen 8 und 64GB gewählt werden und zwischen den Farben Weiß und Schwarz. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, ob das iPad mini mit Wi-Fi oder 4G- bzw. Cellular ausgestattet werden wird. Denn dies ist hierzulande ein großes Problem, weil die Frequenzen des iPad abgedeckt werden.

100 Euro pro Speicherstufe

Auffällig ist, dass jedes Modell pro Speicherstufe 100 Euro extra kostet. Angesichts der Differenz kein wirklich vertretbarer Preis, wobei aus Sicht von Apple dies ein wichtiges Geschäftsmodell ist. Während man am Low-Budget-Modell am wenigsten dran verdient, bringt das High-End-Produkt die größten Einnahmen. Ähnlich wie beim iPhone 5 lässt sich der Konzern aus Cupertino das Modell sehr gut bezahlen und anscheinend stört es niemanden im Campus, wie teuer das iPhone 5 ist.

Leak vertrauenswürdig?

Natürlich ist ein Leak immer mit Skepsis zu betrachten, aber diese Information scheint glaubwürdig zu sein, da es den Ansprüchen von Apple nachkommt. Auch wenn eine derartige Tabelle im Grunde genommen von Personen angefertigt werden kann, ohne großen Vorkenntnissen. Wann genau die Keynote nun stattfindet, ist bis ins letzte Detail nicht geklärt. Nun beginnt das Warten auf eine offizielle Einladung.

(Quelle: Pressemitteilung New-How)

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Adobe: Acrobat XI ab sofort verfügbar

16.10.2012, 10:59

Neue Version verspricht mehr Produktivität auf unterschiedlichen Geräten und Plattformen

Gestern hat Adobe die neue Version der PDF-Software Acrobat verfügbar gemacht. Acrobat XI Pro ist für 665 Euro erhältlich, kann jedoch bei einem Upgrade von Acrobat 8 Pro oder höher bereits für nur 284 Euro erworben werden. Auch eine monatliche Miete von 24,59 Euro pro Monat ist bei einem Jahresabonnement möglich.

(Bild: Adobe)

Die leistungsstarke neue Lösung erfüllt die heutigen komplexen Herausforderungen im Umgang mit Dokumenten. Die industrieweite PDF-Standardsoftware bietet jetzt die Möglichkeit zur vollständigen PDF-Editierung, den Export in Microsoft PowerPoint sowie Touch-Funktionen auf Tablets.

Neu integrierte Online-Dienste umfassen ein hochentwickeltes Web Contracting mit Adobe EchoSign® sowie die Formularerstellung, Datensammlung und –analyse mit Adobe FormsCentral. Acrobat XI unterstützt zudem IT-Abteilungen durch die nahtlose Integration mit Microsoft Office und SharePoint. Die einfache Bereitstellung und Anwendungsvirtualisierung sowie die Applikationssicherheit helfen dabei, die Gesamtkosten niedrig zu halten und einen soliden Return on Investment (ROI) zu erzielen.

„Die Komplexität in der Arbeitswelt war nie größer als heute. Die wachsende Anzahl mobiler Geräte sowie die verstärkte Nutzung von Cloud Services erfordern es, dass sogenannte Information Worker in die Lage versetzt werden, überall und auf jedem Gerät möglichst effektiv arbeiten zu können“, erklärt Melissa Webster, Program Vice President bei IDC. „Sie benötigen eine Lösung für die Zusammenarbeit mit anderen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Firewall. Gleichzeitig müssen sowohl IT-Anforderungen als auch organisatorische Bedingungen hinsichtlich einer optimalen Verwaltung, Anwendungs-sicherheit sowie einer sicheren Informationsweitergabe erfüllt werden – und das alles zu einem möglichst hohen ROI.“

Ineffiziente Prozesse rund um die Arbeit mit Dokumenten verursachen hohe Kosten, was eine neue weltweite IDC-Studie belegt. Die Umfrage zeigt, dass Information Worker in Westeuropa hierbei Zeit verschwenden, die Unternehmen pro Information Worker jährlich etwa 14.500 Euro kostet und die Gesamtproduktivität um 19,5 Prozent verringert. Bei einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern käme diese „verschwendete“ Arbeitszeit einer Einstellung von 195 neuen Mitarbeitern gleich.

Eine Übersicht der Neuerungen, mehr Informationen sowie eine Demo-Version gibt es auf der offiziellen Seite von Adobe Acrobat.

(Quelle: Adobe)

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Samsung schlägt Apple

16.10.2012, 10:34

Unruly Tech Ads Chart

In Patentfragen sieht die Situation derzeit zwar anders aus, wenn es aber um die viralen Video-Spots im Web geht, ist Samsung Apple um Längen voraus. Das zeigen die Unruly Charts, die die Youtube Channels der Top 50 Technologieunternehmen aggregieren. Die Video Ads von Samsung für das Galaxy Note II und Galaxy SIII sowie der Schmähspot gegen Apple sind hier auf den ersten vier Plätzen verteilt. Die Silbermedaille geht allerdings an Facebook. Ein Video Ad zur Einführung des iPhone 5 folgt erst auf Platz acht.

Grund zur Schadenfreude bieten die Tech Ads Chart des Social Video Advertising-Anbieters Unruly allen Apple-Gegnern: Samsung konnte mit seinen Werbevideos bislang die meisten Shares generieren. Der Konkurrent aus Cupertino erreicht dagegen unter den Top Fünf der letzten Woche lediglich den letzten Platz. Auf Platz eins, drei und vier liegt Samsung, auf Platz zwei Facebook.

Der erste Platz: Das Einführungsvideo für das Samsung Galaxy Note II. Insgesamt generierte der Clip bislang 131.327 Shares, davon 127.638 auf Facebook, 3.663 auf Twitter und 26 auf Blogs – in der letzten Woche kam das Video auf 108.041 Shares.

 

Ausreißer: Der zweite Platz geht an Facebook. Das Netzwerk erreichte mit seinem Werbevideo "The Things That Connect Us" 93.287 Shares, davon 83.037 auf Facebook, 9.992 auf Twitter und 258 auf Blogs. In der letzten Woche generierte der Clip 43.065 Shares.

 

Und noch einmal Samsung: Das First Hands-on Video für das Galaxy Note II kam bislang auf 367.602 Shares, davon 361.004 auf Facebook, 6.494 auf Twitter und 104 auf Blogs. In der letzten Woche generierte der Clip allerdings nur 19.450 Shares, daher auch Rang drei.

 

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Geteilte Links, verdoppelter Traffic

16.10.2012, 8:07

Social-Media-Studie

Rund die Hälfte der Nutzer stehen dem Login-System Facebook Connect inzwischen offen gegenüber, jeder zweite User folgt den Links, die seine Freunde teilen und "Digital Natives" posten selbst durchschnittlich 1,2 Links täglich – für viele Websites wächst die Bedeutung von Facebook als Traffic-Bringer.

Es ist die erste Studie, die das Website- und Sharing-Verhalten von deutschen Internetnutzern umfassend abfragt und es in Beziehung zu ihrer Social-Media-Nutzung setzt. Dank der erhobenen Zahlen lassen sich nun Rückschlüsse ziehen, wie sich Social-Media-Integration auf das Sharing-Verhalten der Nutzer auswirkt. Das Sharing wiederum steigert die virale Verbreitung einer Website und den Referral Traffic. 

Hier einige Ergebnisse der Studie "Social Media Impact 2012 – Social Sharing und Social Login im Web": 

  • Knapp die Hälfte der Mitglieder in sozialen Netzwerken (47 Prozent) würden ihre Website-Interaktionen gern mit ihren Freunden in sozialen Netzwerken teilen. Besonders abgegebene Kommentare werden als teilenswerte Inhalte angesehen.
  • Mitglieder sozialer Netzwerke haben eine hohe Bereitschaft zum Teilen von Inhalten. Insgesamt ermittelt Allyve einen Wert von durchschnittlich 314 geteilten Inhalten im Jahr. Die Digitial Natives (14–29-Jährige) führen sogar 452 Shares im Jahr durch, durchschnittlich 1,2 pro Tag.
  • Deutsche Netzwerkmitglieder folgen durchschnittlich jedem vierten angezeigten Link, den ihre Freunde mit ihnen in sozialen Netzwerken teilen.
  • Fast jeder zweite Internetnutzer (49 Prozent) steht der Anmeldung auf Websites mit einem bestehen Account in sozialen Netzwerken offen gegenüber. 16 Prozent der Internetnutzer haben den sogenannten Social Log-in schon mindestens einmal verwendet. 

 

"Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass deutsche Internetnutzer gern Inhalte teilen und Social-Media-Funktionen auf einer Website erwarten", resümiert Thomas Völcker, Geschäftsführer von Allyve. "Wer dabei nur auf Facebook setzt, ist schlecht beraten, denn 60 Prozent der Netzwerkmitglieder haben einen Account in mehr als einem sozialen Netzwerk."

Um sich zukünftig erfolgreich behaupten zu können, müssten Websitebetreiber außerdem die für sie passenden Social-Media-Funktionen tief in ihre Website integrieren. Denn nur eine tiefe Social-Media-Integration jenseits der Standard-Plug-ins ermögliche den aktiven Datenaustausch zwischen dem sozialen Netzwerk und der Website. Auf diese Weise, so Völcker, könnten Daten aus der Social-Media-Nutzung fürs Marketing genutzt werden. 

Interessenten steht ein Kurzstudienband unter http://www.allyve.com/ressourcen/social-media-impact-2012/ zum Download zur Verfügung. 

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Oft Unwissen bei rechtlichen Grundlagen im Online-Marketing

15.10.2012, 15:06

Bei Test des Online-Marketing-Forum.at wurden Fragen zu 88% falsch beantwortet

Weit über 200 Personen haben an einem Online-Wissenstest des Online-Marketing-Forum.at teilgenommen. Dabei ergaben sich teilweise dramatische Wissenslücken. Bei 30% aller Fragen lag mehr als die Hälfte der Respondenten mit ihrer Einschätzung falsch.

(Bild: pressetext)

“Damit haben wir nicht gerechnet“, zeigt sich Mag. Michael Kornfeld, Chef des Online-Marketing-Forum.at, überrascht. „Eigentlich sind die meisten Fragen nicht allzu schwer. Ich hätte nicht gedacht, dass hier teilweise fast 90% aller Umfrage-Teilnehmer mit ihrer Einschätzung daneben liegen.“

Schwachstelle Datenschutz und E-Mail Marketing

Im Test hat sich klar gezeigt, dass insbesondere bei den Themen „Datenschutz“ und „E-Mail Marketing“ der größte Aufholbedarf besteht.

Ein Beispiel zum Thema Datenschutz

Eine Aussage im Wissenstest lautet: „Wenn der Betroffene zugestimmt hat, dürfen Daten in jedem Fall erhoben und verarbeitet werden. Die Zustimmung muss aber im Zweifel nachgewiesen werden.“ Hier waren 88% aller Teilnehmer überzeugt, dass die Aussage korrekt ist. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Tatsächlich dürfen Unternehmen nicht einfach Daten sammeln, wie es ihnen beliebt – auch nicht von Kunden und nicht einmal, wenn die Betroffenen dem ausdrücklich zugestimmt haben. „Denn eine Datenerhebung ist selbst bei Zustimmung nur dann erlaubt, wenn sie zu dem unternehmerischen Zweck passt“, erklärt Mag. Kornfeld. „So darf beispielsweise ein Frisörbetrieb nicht die Schuhgröße seiner Kunden erheben und speichern. Selbst wenn ihm die Kunden diese Daten völlig freiwillig und gerne geben – denn diese Daten haben nichts mit seinem unternehmerischen Zweck zu tun.“

Ein Beispiel zum Thema E-Mail Marketing

66% aller Respondenten dachten, dass folgende Aussage zur Einholung einer Zustimmung (für den Erhalt von Newslettern) falsch wäre: „Bei einer Messe antwortet die Person auf die Frage, ob sie per E-Mail kontaktiert werden darf, mit einem bloßen Kopfnicken.“

Tatsächlich ist diese Aussage jedoch richtig. Denn der Gesetzgeber schreibt für die Zustimmung keine bestimmte Form vor. Dazu Mag. Kornfeld: „Ein Kopfnicken kann eine völlig gültige Zustimmung sein. Nur kann sich im Diskussionsfall ein Problem mit der Beweisbarkeit ergeben.“

Falsche Einschätzung bei 30% aller Aussagen

In Summe gab es bei dem Wissenstest 40 Aussagen zu unterschiedlichen rechtlichen Themen. Bei 12 davon (entspricht 30%) täuschte sich mehr als die Hälfte aller Umfrage-Teilnehmer.

Ein „Klassiker“ ist die Aussage „Bestehende Kunden darf man in jedem Fall per E-Mail kontaktieren.“ Immerhin 55% aller Unternehmen wissen noch immer nicht, dass auch bestehende Kunden nicht ohne weiteres mit Werbemails beschickt werden dürfen. Denn der Gesetzgeber sieht für diese Zielgruppe zwar eine Ausnahme vom allgemeinen Opt-In Prinzip vor, knüpft diese jedoch an mehrere Bedingungen – die in der Praxis meist nicht zutreffen. Dann dürften – streng genommen – auch Kunden keine Werbemails erhalten.

Unkenntnis schützt vor Strafe nicht

Viele Unternehmen bewegen sich hier auf einem glatten Parkett, denn die Strafen können recht beträchtlich ausfallen. So wurden in der Novelle zum Medien-Gesetz erst im Juli 2012 die Höchststrafen für medienrechtliche Verstöße auf EUR 20.000,- deutlich angehoben. „Das zeigt, dass der Gesetzgeber die laissez-faire Politik mancher Unternehmen nicht länger hinnehmen will“, kommentiert Mag. Kornfeld diese Erhöhung.

(Quelle: Pressemitteilung Online-Marketing-Forum.at)

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Gratis-Versand ist ausschlaggebend

15.10.2012, 13:24

Shopping Infografik

Versandgebühren sind ein wesentliches Entscheidungskriterium beim Online-Shopping. Dies hat eine aktuelle Umfrage der Star Finanz GmbH unter ihren Newsletter-Abonnenten ergeben. Von den fast 20.000 Teilnehmern ist es für knapp drei Viertel (72,8%) relevant, ob ein Online-Shop-Anbieter Gebühren für den Versand berechnet.

Der Einkauf über Soziale Netzwerke wie Facebook hingegen spielt derzeit noch so gut wie keine Rolle: nur 1,4 Prozent der Befragten haben diese Möglichkeit bereits genutzt. Neben diesen erstmals behandelten Themen konnte die Studie im Vergleich zum Vorjahr einige Entwicklungen im Online-Kaufverhalten feststellen. So shoppen immer mehr Kunden vorwiegend bei Amazon: Nannten im vergangenen Jahr noch 56,3 Prozent der Befragten dieses Unternehmen als Hauptlieferanten ihrer Online-Einkäufe, sind es nun bereits 64,9 Prozent. Auf Platz zwei befindet sich trotz Rückgang weiterhin eBay mit 17,5 Prozent (2011: 22,0 Prozent). Interessant: Je höher das monatlich verfügbare Einkommen, desto häufiger wird bei Amazon eingekauft, während eBay vor allem bei niedrigeren Einkommen zunehmend verbreitet ist.

 
 

Die Reihenfolge der beliebtesten Warengruppen bleibt weitestgehend unverändert, allerdings steigen in allen Kategorien die Käuferzahlen. So erhöhte sich der Anteil der befragten Online-Shopper, die Bücher und DVDs online kaufen, im Vergleich zum Vorjahr von 55,6 auf 59,9 Prozent, bei Unterhaltungselektronik von 47,0 auf 48,6 Prozent und bei elektronischen Haushaltsgeräten von 37,8 auf 41,3 Prozent. Selbst die nach wie vor selten gekauften Produkte wie Möbel und Dekorationsartikel (2011: 6,7 Prozent, 2012: 7,9 Prozent) sowie Lebensmittel (2011: 2,9 Prozent, 2012: 3,7 Prozent) weisen Wachstumsraten auf.

 
 

Nur wenig verändert hat hat sich bei den anderen Ergebnissen: So bleibt der Preisvergleich weiterhin der wichtigste Grund für Online-Shopping (2011: 46,3 Prozent, 2012: 42,9 Pprozent). Nach wie vor sehen 21,5 Prozent den Hauptvorteil im Einkaufen rund um die Uhr und 15,6 Prozent schätzen vor allem die Bequemlichkeit (2011: 14,4 Prozent). Weiterhin kaufen fast alle Befragten im Internet ein (2011: 99,0 Prozent, 2012: 99,2 Prozent), davon 45,7 Prozent monatlich (2011: 43,6%), 33,8 Prozent wöchentlich (2011: 33,3 Prozent) und 6,1 Prozent beinahe täglich (2011: 6,0 Prozent).

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