Twittern mit Papst Benedikt

12.11.2012, 11:45

Microblogging

Papst Benedikt XVI. dürfte in Kürze seinen eigenen Twitter-Account bekommen: Sein Sprecher Federico Lombardo bestätigte, dass derzeit die Einrichtung eines persönlichen Nutzerkontos für das Kirchenoberhaupt geprüft werde.

Es sei möglich, dass dies noch bis Ende des Jahres geschehe – dann solle es auch eine offizielle Präsentation geben, so Lombardi. Bereits im vergangenen Jahr hatte Papst Benedikt erstmals getwittert, allerdings nicht von seinem eigenen Account aus: Damals hatte er über das Konto von Radio Vatikan den Start eines neuen Nachrichtenportals der katholischen Kirche bekanntgegeben.

Mit der Einrichtung eines päpstlichen Twitter-Accounts macht der Vatikan den nächsten Schritt zur Ausweitung seiner Internet-Präsenz: Der vatikanische Youtube-Kanal wird allein in der englischen Fassung bereits von mehr als 35.000 Nutzern abonniert. 

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Zehn Jahre Waffenstillstand

12.11.2012, 11:37

Apple und HTC legen Patentstreitigkeiten bei

Patentstreitigkeiten gehören für Apple inzwischen zum Alltagsgeschäft. Während der iPhone-Hersteller erst letzte Woche stolze 386 Millionen US-Dollar an VirnetX zahlen musste, scheint es im aktuellen Verfahren gegen HTC nun ein befriedigenderes Ende zu geben. Die beiden Smartphone-Hersteller haben ihre Streitigkeiten beendet – und eine Vereinbarung auf zehn Jahre abgeschlossen.

Ein Problem weniger: In mehreren Klagen hatten sich die großen Smartphone-Hersteller Apple und HTC gegenseitig Patentverletzungen vorgeworfen. Alleine in Deutschland hätte es der "Welt" zufolge vier Verfahren gegeben. Der Streit war Teil des großen Patentkriegs zwischen Apple und Herstellern von Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android.

Nun scheint zumindest mit HTC eine Einigung in Sicht. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, hätten die beiden Unternehmen ihren Patentstreit beigelegt und eine Vereinbarung auf zehn Jahre abgeschlossen. Diese umfasse nicht nur bisherige, sondern auch zukünftige Patente. Aktuelle laufende Klagen würden fallen gelassen. Weitere Bedingungen des Deals wurden nicht bekannt. Obwohl HTC im Vergleich mit Samsung eher zu den schwächeren Teilnehmern in der Android-Markt gehört, ist die Beilegung der Verfahren für Apple trotzdem von Bedeutung. Sie könnte ein erster wichtiger Schritt in Richtung Einigung im großen Smartphone-Patenkrieg sein.

Seit 2010 schon streiten Apple und HTC in einem andauernden Patentkonflikt, der bislang eher HTC geschadet hat: So hätte sich beispielsweise der Start mehrerer wichtiger Modelle in den USA wegen Prüfungen durch die Behörden verzögert, was wiederum die Ursache für schlechtere Geschäftszahlen sei.

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Deutsche Telekom wappnet sich für Cyberkrieg

12.11.2012, 9:53

Hackerattacken

Die Zahl der Hackerangriffe wächst von Jahr zu Jahr ebenso, wie der dadurch angerichtete Schaden. Mit einem übergreifenden Cybersicherheitszentrum will die Deutsche Telekom nun gegensteuern – wohl auch aus eigenen wirtschaftlichen Interessen.

(Foto: Fotolia.com / Vladislav Kochelaevs )

Die Deutsche Telekom will eine Initiative starten, um die deutsche Wirtschaft besser gegen Hackerangriffe zu schützen. Vorstand Reinhard Clemens warb gegen über der "Financial Times Deutschland" für eine neue IT-Sicherheitstruppe und rief die Wettbewerber zur Gründung eines neuen Unternehmens auf. "Ich glaube, dass wir innerhalb der Industrie ein Gremium finden müssen, in dem wir enger zusammenarbeiten", sagte Clemens, Chef der Telekom-Sparte T-Systems, der FTD. Außerdem könne er sich eine Ausgründung der Telekom vorstellen, "an der sich andere Unternehmen beteiligen können". 

Die Attacken von Hackern seien für die gesamte IT-Industrie zu einem riesigem Problem geworden. So habe sich im Netz der Deutschen Telekom allein die Zahl der Angriffe in den vergangenen Jahren auf rund 100.000 pro Tag verzehnfacht. Zugleich seien die virtuelle Schädlinge aber auch immer raffinierter programmiert und richten einen immer großeren Schaden an. Der Verfassungsschutz beziffert den jährlichen Schaden durch elektronische Spionage auf etwa 50 Milliarden Euro.

Um schneller auf erfolgreiche Attacken reagieren zu können, schwebt dem T-Systems-Chef ein Überwachungszentrum vor, in dem Experten aus verschiedenen Unternehmen zusammenarbeiten. Diese sollen nicht nur aus den als kritisch betrachtete Telekom-, Energie- und Finanzkonzernen stammen, sondern möglichst viele Branchen umfassen. "Vielleicht wäre es möglich, eine Noteingreiftruppe zu haben, die aktiv werden kann."

Um die Branche in Deutschland zu stärken, wirbt der T-Systems-Chef für ein Gütesiegel. "Im IT-Umfeld existieren zwar ISO-Normen. Im Bereich Sicherheit gibt es so etwas jedoch noch nicht", so Clemens. "Ich hätte gerne einen Mindeststandard-Katalog." Denn für kleine und mittlere Unternehmen sei oft nicht überprüfbar, wie sicher die Anbieter seien.Clemens‘ Initiative dürfte jedoch auch eigenen wirtschaftlichen Interessen folgen: Bei der Telekom stagniert das Kerngeschäft mit Telefonie und Internetzugängen seit Jahren. Da dürfte das Geschäft mit der Sicherheit eine willkommene Chance sein. Bereits jetzt setzt die Telekom mit IT-Sicherheit jährlich 100 Millionen Euro um. 

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16 Millionen für Schweizer Bahnhofsuhr

12.11.2012, 9:42

Einigung bei Apple und SBB

Nicht nur beim iPhone orientiert sich Apple gerne einmal an Design-Konzepten anderer Hersteller. Auch für die Zeitanzeige des iPad hat das Unternehmen ohne Erlaubnis Patente anderer verwendet – in diesem Fall vom Bahnkonzern SBB. Doch die Schweizer waren nun zu einer Einigung bereit, die sie sich angeblich immerhin 16 Millionen Euro kosten ließen.

(Foto: iPhoneBlog.de)

Apple und die Doppelmoral: Während der iPhone-Hersteller streng über seine eigenen Design-Entwürfe wacht und im Streitfall nicht gerade zimperlich vorgeht, übernimmt das Unternehmen selbst gerne ungefragt fremde Konzepte, Ideen und Patente. 

Im aktuellen Fall der berühmten Schweizer Bahnhofsuhr kam Apple immerhin günstiger davon, als manches von Apple verklagte Unternehmen. Apple hatte das Ziffernblatt mit dem schlichten und damit ideal zur Apple-Philosophie passenden Design ohne Erlaubnis als Zeitanzeige für das iPad verwendet. Das Patent dafür liegt jedoch beim Schweizer Bahnhofskonzern SBB – und der forderte auch prompt Schadenersatz.

Apple konnte sich Medienberichten zufolge nun mit der SBB auf eine einmalige Zahlung in Höhe von 20 Millionen Franken (16,6 Millionen Euro) einigen. Damit darf das Unternehmen aus Cupertino nun offiziell das populäre Design in die iPad-Software übernehmen.

Die Bahnhofsuhr war 1944 von Hans Hilfiker für die SBB entworfen worden. Sie gilt als Designklassiker, der unter anderem in den Sammlungen des Museum of Modern Art in New York und des Design Museum in London zu finden ist.

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Facebook experimentiert mit "Antwort"-Button

12.11.2012, 9:26

Konversationen innerhalb des Stranges

Facebook ist ein großes Kaffeekränzchen. Damit die verschiedenen Kommentatoren innerhalb einer Konversation auch deutlicher aufeinander reagieren können, testet Facebook jetzt einen neuen "Antwort"-Button.

Die Nutzer von Facebook sollen den Überblick nicht verlieren, wenn sie in ihren Konversationen vom Hundertsten aufs Tausendste kommen. Zu diesem Zweck denkt sich das soziale Netzwerk jetzt einen neuen "Antwort"-Button aus: Nach Informationen von Mashable arbeite Facebook bereits daran, eine Antwortoption für individuelle Kommentare auf der Timeline der Nutzer einzubauen.

"Wir testen eine neue Art und Weise, einen Facebook-Beitrag zu kommentieren", bestätigte Facebook-Mitarbeiterin Meredith Chin gegenüber dem Techblog den Test. "Nutzer können jetzt nicht nur den Originalbeitrag kommentieren, sondern auch auf einen Kommentar im Strang antworten."

Für seine Freundschaftsseiten hatte Facebook vergangene Woche einen neuen Look vorgestellt. Seinen journalistischen Nutzern macht es Facebook dagegen nicht gerade leichter, sondern gibt ganz präzise Richtlinien, mit welchen Formulierungen über das Netzwerk berichtet werden darf.

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Neue Finanzierungsrunde für Spotify

12.11.2012, 9:14

Expansion läuft weiter

Auch wenn das Jahr 2012 für den Musik-Streaming-Dienst Spotify bisher gut verlief – das Unternehmen will dennoch eine weitere Finanzierungsrunde durchziehen. Angestrebt wird eine Bewertung auf drei Milliarden US-Dollar.

Nach einer Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr, die rund 100 Millionen US-Dollar in Spotifys Kassen spülte und die Expansion auf den US-Markt ermöglichte, will das Unternehmen noch einmal mit einer Kapitalspritze die Geschäfte anschieben. Dazu werde wiederum ein Betrag von 100 Millionen US-Dollar an Finanzierungsmitteln angestrebt. Unter anderem seien Kapitalgeber wie die Investmentgruppe Goldman Sachs dabei mit im Boot, so das Wall Street Journal.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 hat Spotify bereits Umsätze in Höhe von 200 Millionen US-Dollar verzeichnet. Zum Abschluss des Finanzjahres werde ein Gesamtumsatz von 500 Millionen US-Dollar erwartet, berichtet Techcrunch unter Berufung auf Insiderkreise. Mit der Finanzspritze könnte Spotify wiederum seine Bewertung erhöhen. Das Unternehmen peilt dabei einen Wert um drei Milliarden US-Dollar an.

Spotify will seinen Dienst unter anderem als browser-basierten Service anbieten. Ein Redesign ist ebenfalls bereits in Arbeit. Im Oktober 2012 hatte Spotify darüber hinaus eine Kooperation mit Samsung geschlossen, um über die Einspielung auf den Fernsehgeräten des koreanischen Hardwareherstellers seine Reichweite zu erhöhen.

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Werbekunden: Mehr Unterstützung in der Multikanal-Kommunikation erwartet

09.11.2012, 15:39

Studie von VDZ und McKinsey: Veränderte Werbekommunikation bietet Wachstums-möglichkeiten

Von Zeitschriftenverlagen erwarten Werbekunden neben neuen Fähigkeiten auch neue Angebote, als Reaktion auf die veränderte Mediennutzung der Konsumenten. Diese Veränderung bietet Verlagshäusern die Chance, mittelfristig neue Einnahmequellen zu erschließen. Dies und mehr sind die Kernaussagen der gemeinsamen Studie der Unternehmensberater von McKinsey & Company und dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).

(Quelle: VDZ)

Um besser abschätzen zu können, welche Herausforderungen sich den Werbungtreibenden in den nächsten Jahren stellen, hat der VDZ seine Werbekunden dafür erstmals direkt befragt. Die Studie „Veränderte Medienlandschaft – Veränderte Media Spendings“ basiert auf Interviews mit führenden Werbungtreibenden, Agenturen und Verlagen. „Zeitschriftenverlage können wachsen, wenn sie ihren Werbekunden helfen, sich auf eine veränderte Werbekommunikation einzustellen“, sagte McKinsey-Direktor Adam Bird, der am Donnerstag die Studie beim Publishers‘ Summit in Berlin vorstellte.

Voraussetzung dafür sei, dass die Verlage ihre Angebote konsequent an den Anforderungen ihrer Kunden ausrichten und sie stärker darin unterstützen, die Kommunikation auf allen relevanten Kanälen aufeinander abzustimmen.

„Die Studie zeigt neue Chancen, die sich für Verlage aus der Verknüpfung ihres Printgeschäfts mit existierenden und neuen Digitalkanälen bieten“, sagte Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Anzeigen und Digitale Medien beim VDZ. „Die Ergebnisse machen aber auch deutlich, dass Verlage kontinuierlich in neue Strukturen, Fähigkeiten und Angebote investieren müssen, um sich weiterhin erfolgreich am Markt zu behaupten.“

Die Studie zeichnet auf Basis der Umfrageergebnisse ein Zukunftsbild für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Werbungtreibenden und Verlagen. „Um im Kerngeschäft erfolgreich zu bleiben, müssen Verlage übergreifende Lösungen für Paid-, Owned- und Earned-Kanäle anbieten“, sagte McKinsey-Direktor Bird. Das Leistungsangebot der Verlage müsse dabei über das klassische Duo „Print + Online-Display“ hinausgehen und mehr Lösungen auch für so genannte Owned-Kanäle wie Corporate Publishing, Kampagnenseiten, Apps und Social Media einschließen.

Diese Kommunikationskanäle gelte es zudem stärker als bisher in den klassischen Anzeigenvertrieb zu integrieren. Voraussetzung dafür sei, dass Vermarktungshäuser ihre Fähigkeit ausbauen, umfassende Kommunikationskonzepte zu entwickeln und individueller auf die Bedürfnisse der Werbekunden einzugehen. „Nur als Mehrwertdienstleister können Verlage mittelfristig dem Preisdruck durch Mediaagenturen entgehen und ihre starke Position in der Wertschöpfungskette beibehalten“, so Bird.

Die Zeitschriftenverlage können dabei nach Einschätzung der Befragten auf einer guten Basis aufbauen. Die mit Abstand größte Stärke der Verlage ist aus Sicht der Werbungtreibenden ihre Glaubwürdigkeit und Autorität in den Themenbereichen ihrer Titel: 93 Prozent der Befragten bewerten diese als hoch. Dass Zeitschriften spitze Zielgruppen anbieten können, gilt als weiterer Pluspunkt.

„Egal ob Print, online oder mobil – im Idealfall sind Zeitschriftenverlage in der Lage, ihren Lesern bzw. Nutzern Produktpakete und Preismodelle über verschiedene Plattformen hinweg anzubieten“, sagte McKinsey-Medienexperte Bird. Die Verlage haben so die Möglichkeit, ihre Position in der digitalen Welt weiter auszubauen. Dies zeigt auch die Umfrage: Während 71 Prozent der Werbungtreibenden die Verlage für ihre hochwertigen Print-Werbeumfelder loben, sehen 59 Prozent Raum für weitere Innovationen im digitalen Werbebereich. Verlage sollten also ihre Kompetenz in der Erstellung redaktioneller Inhalte in neue Geschäftsmodelle ummünzen – insbesondere im Angebot hochwertiger Lösungen für die eigenen Kampagnenauftritte von Werbungtreibenden besteht noch offenes Potenzial.

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

(Quelle: vdz.de)

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Facebook-Freundschaftsseiten

09.11.2012, 15:20

Neues Layout

Netzwerke visualisieren die Freundschaftsverbindungen der Nutzer. Facebook macht seine Freundschaftsseiten jetzt optisch ansprechender durch Fotoeinbindung.

Kann man eine "Freundschaft anzeigen"? Bei Facebook schon. Und die Freundschaftsseiten werden jetzt noch visuell ansprechender, kündigt das soziale Netzwerk im Facebook-Blog an. Statt der bisherigen linearen Anzeige sollen vor allem Bilder stärker in den Vordergrund rücken und die Beiträge, Fotos und Events, die zwei Nutzer gemeinsam haben, sichtbar machen. Die Freundschaftsseite kann darüber hinaus auch über eine Schaltfläche mit einem Klick über den Nachrichtenfeed weitergeleitet werden.

Wer auf Facebook seinen Beziehungsstatus angegeben hat, bekommt ebenfalls automatisch eine "Beziehungschronik" erstellt, die auch von dritten Nutzern ansteuerbar ist. Das Update wird ab heute für alle Nutzer nach und nach freigeschaltet. Für den heutigen Freitag hat Facebook übrigens ein Firmenevent angesagt, bei dem das neue Geschenke-Feature vorgestellt werden soll.

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Surfen im entwickelnden Markt

09.11.2012, 15:11

Google experimentiert mit kostenlosem Zugang

Mobile Nutzer von Google in ökonomisch bisher unterentwickelten Märkten dürfen sich freuen: Der Internetkonzern testet derzeit, sein Angebot in solchen Ländern kostenlos zum Ansteuern bereitzustellen.

(Foto: Fotolia / Blend Images)

Das Internet hält immer noch unerschlossenes Wachstumspotenzial bereit, wie beispielsweise die Gruppe der mobilen Internetnutzer in Entwicklungsländern. Um diesen die Nutzung seines Angebots zu ermöglichen, testet Google jetzt seine "Free Zone". "Die Initiative richtet sich an die nächste Milliarde Internetnutzer, die in Entwicklungsländern leben und das Web primär über mobile Endgeräte erleben", zitiert Reuters AbdelKarim Mardini, Product Manager bei Google.

Der Service ermöglicht mobilen Usern die Google-Suche, Gmail und das Netzwerk Google+ über eine speziell dafür eingerichtete Domain namens g.co/freezone kostenlos zu nutzen. Registrierte Google-Nutzer können darüber die als Suchergebnisse auf Google Search erscheinenden Links kostenlos ansteuern. Von dort weitergehende Links sind allerdings wieder kostenpflichtig.

Mit einem kostenlosen Mobilzugang ist Facebook übrigens schon lange dabei: Das soziale Netzwerk eröffnete bereits im Mai 2010 Nutzern aus Entwicklungsländern die Teilnahme an seinem Dienst.

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Die neue Beta ist noch schneller

09.11.2012, 13:16

Google Chrome

Google hat die Betaversion von Chrome 24 veröffentlicht. Diese soll nochmals schneller laufen als die Vorgängerversion und neue Webtechniken wir Datenlisten und MathML unterstützen.

Gerade erst vor zwei Tagen hat Google die finale Version 23 seines Browsers Chrome veröffentlicht, da steht schon die nächste Beta in den Startlöchern: Chrome 24 soll abermals schneller  geworden sein. So hat sich nach Aussage von Google nicht nur die Javascript-Leistung gesteigert, sondern der Browser soll auch deutlich schneller starten.

Darüber hinaus enthält Google 24 neue Webtechniken und kann nun beispielsweise mit MathML und Datalists umgehen. Bei letzteren handelt es sich um ein neues Formularelement, mit dessen Hilfe Nutzer einerseits Daten frei eintragen könne, über das aber trotzdem bestimmte Werte in einem Drop-Down-Menü zur Verfügung gestellt werden können.

Zudem lassen sich in Chrome 24 CSS-Custom-Filter freischalten, und auch das Attribut "autocomplete" wird nun korrekt unterstützt. Die Beta steht ab sofort unter google.com/chrome/beta zum Download bereit.

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