Vom Großverlag zum Bildungsdienstleister

30.11.2012, 10:24

Pearson

Der britische Großverlag Pearson gehört zu den größten Printproduzenten der Welt – und schaffte einen Strategiewechsel dort, wo andere untergehen. Das Unternehmen setzt jetzt auf Bildungsdienstleistungen und hat so den digitalen Medienwandel überlebt.

(Foto: Fotolia / Cult12)

Durch eine Reihe von wohlüberlegten Akquisitionen hat es der Verlag geschafft, seinen Schwerpunkt entsprechend zu verlagern: In den vergangenen vier Jahren ist die Sparte der Bildungsdienstleistungen um 70 Prozent auf einen Jahresumsatz von rund sieben Milliarden Dollar gewachsen. Gleichzeitig konnte auch der Gewinn gesteigert werden, womit Pearson das schwächere Geschäft mit seinem Buchverlag Pinguin und der Financial-Times-Gruppe mehr als ausgleichen konnte.

Inzwischen verkauft "the world’s leading learning company", wie der Verlag sich mittlerweile nennt, IT-Infrastrukturen und Lernsoftware an Schulen und Universitäten und übernimmt auch eine beratende Funktion – fast die Hälfte aller Schulen in den USA nutzen bereits Software oder Management-Systeme von Pearson.

In diesem Jahr sollen die Umsätze aus dem digitalen Geschäft mit Lerninhalten erstmals das die aus dem klassischen Printgeschäft übertreffen.

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Leere Bänke im Plenum, rege Resonanz bei Twitter

30.11.2012, 10:07

Bundestagsdebatte Leistungsschutzrecht

Entscheidung um Mitternacht: In der Nacht zum Freitag hat der Bundestag den Gesetzesentwurf nach knapp einstündiger Debatte an die Fachausschüsse überwiesen. Während zahlreiche Abgeordnete im Plenum mit Abwesenheit glänzten, wurde das Thema im Internet – vor allem auf Twitter – heiß diskutiert.

Die Diskussion um das Leistungsschutzrecht im Internet schlägt schon seit längerem hohe Wellen. Das Gesetz soll die Nutzung von Presseartikeln durch Suchmaschinen regeln: Diese sollen künftig zahlen, wenn sie Inhalte der Verlage ausführlicher darstellen als in Form eines knappen Links. Während sich die Hauptbetroffenen wie Google mit hitzigen Kampagnen klar gegen den Gesetzentwurf, der den Schutz von Presseerzeugnissen im Internet verbessern will, aussprechen, beharren die Verlegerverbände auf der Notwendigkeit des Vorhabens.

So verurteilten der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) die Gegenaktion des Suchmaschinenbetreibers als "üble Propaganda". Es sei ein Unding, dass der Suchmaschinenkonzern seine marktbeherrschende Stellung einseitig für die eigenen Ziele nutze.

Gestern Nacht ging die Debatte nun in eine neue Runde: Im Bundestag wurde der Gesetzentwurf in erster Lesung im Parlament diskutiert. Zu Mitternacht fiel die Entscheidung: Die anwesenden Abgeordneten der Koalitionsparteien CDU und FDP sprachen sich dafür aus, die gewerbliche Leistung von Verlagen gegenüber Internet-Suchmaschinen zu schützen. Die Opposition verurteilte das Vorhaben als rückwärtsgewandt und innovationsfeindlich. Schlussendlich wurde der Entwurf eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage zur weiteren Beratung den Fachausschüssen übergeben.

Nach der Beratung könnte der Gesetzentwurf möglicherweise mit Änderungsvorschlägen wieder dem Bundestag vorgelegt werden. Ob das Gesetz aber noch in der laufenden Legislaturperiode in zweiter und dritter Lesung verabschiedet werden kann, ist unklar. Der Bundesrat muss nicht zustimmen.

Während es im Plenum selbst viele leere Bänke gab, ließ sich die Internetgemeinde nicht von der späten Stunde abschrecken: Online gab es rege Resonanz, vor allem bei Twitter sprachen sich die meisten User in ihren Tweets gegen das Vorhaben aus.

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Facebook löst sich von Zynga

30.11.2012, 9:58

Mehr Freiraum, mehr Eigenständigkeit

Die Entscheidung sorgte nicht nur in Börsen-Hinsicht für Aufruhr: Facebook will zum Spieleentwickler Zynga erst einmal auf Abstand gehen. Künftig sollen Games für das soziale Netzwerk in Eigenregie entwickelt werden.

Eine Partnerschaft braucht Freiraum – dachten sich wohl auch die bisher Unzertrennlichen Facebook und Zynga. Das soziale Netzwerk und der Spieleentwickler haben in einer strategischen Entscheidung eine Art "Beziehungspause" vereinbart, die allerdings auch für das Ende der Partnerschaft stehen könnte.

Künftig sollen beide Seiten mehr Eigenständigkeit bekommen. So darf Facebook Spiele nun selber entwickeln. Der "Farmville"- und "Clipville"-Schöpfer Zynga kann in Zukunft seine Spiele auch auf der eigenen Website vermarkten und muss bei seinen Spielen keine Anzeigen aus der Werbeplattform von Facebook mehr einblenden oder das Bezahlsystem des Sozialen Netzwerks nutzen, berichtet n-TV.

Welche Folgen die Entscheidung für Zynga hat, bleibt abzuwarten, bislang sanken die Aktien des Spieleentwicklers allerdings nachbörslich bereits um rund 13 Prozent. Die Facebook-Aktie hielt sich nahezu unverändert. Wie Zynga-Manager Barry Cottle erklärte, würde die Änderung des Vertrags zwischen den beiden Unternehmen Zynga nun genügend Flexibilität bieten, um seine Produkte und Services auch andernorts anzubieten.

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Microsofts Anti-Google-Kampagne

29.11.2012, 14:56

"Scroogled"

Ein kleines Advents-Scharmützel hat Microsoft mit Google begonnen: Auf einer eigens eingerichteten Website "Scroogled" wirft Microsoft dem Suchmaschinengiganten unlauteren Wettbewerb vor: Händler können sich in Googles Shopping-Angebot bessere Platzierungen erkaufen.

Der Name der Kampagne "Scroogled" bezieht sich dabei auf den Weihnachtsmuffel und Menschenfeind Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte. Der Vergleich hinkt zwar, denn Scrooge ist ja bekanntermaßen geizig und wird vor allen Dingen am Ende auch geläutert, auf seiner Website wirft Microsoft Google jedoch vor, Nutzer gezielt zu täuschen. Der Claim weckt nicht zuletzt auch Assoziationen zu dem Begriff  "Screwed", was im übertragenen Sinn  "übervorteilt" oder "gelinkt" bedeuten kann. 

Die Suchergebnisse in der "Shopping"-Produktsuche wären nämlich, so Microsoft,  keineswegs – wie angegeben – nach Relevanz sortiert, sondern wären zum Teil erkauft. Als Nutzer könne man so leicht eine "Werbeanzeige mit einem ehrlichen Suchergebnis verwechseln", so heißt es in einem Blogeintrag zur Kampagne.

Tatsächlich gab Google kürzlich bekannt, man habe die Produktsuche auf ein "kommerzielles Modell auf der Basis von Product Listing Ads" umgestellt. Bis Mitte 2013 wolle man dieses Modell auch in anderen Ländern – unter anderem Deutschland – einführen. Der Internetgigant glaubt, dass "eine kommerzielle Beziehung zu den Händlern zu besseren und aktuelleren Produktinformationen und damit zu besseren Einkaufsergebnissen für die Benutzer" führen werde. Und gleichzeitig natürlich auch für "eine bessere Qualität des Traffics für die Händler".

Bei der eigenen Suchmaschine Bing, so Microsoft, sei dies natürlich nicht der Fall: Hier soll nach wie vor alles mit rechten Dingen zugehen. Google hat bislang noch nicht auf die Microsoft-Kampagne reagiert.

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Smartphones mit biegsamen Display schon 2013

29.11.2012, 14:21

Samsung geht von Marktreife im kommenden Jahr aus

Bisher waren sie nur als Technologiedemo und als eher ferne Zukunftsvision zu sehen: Vollkommen flexible Displays für Smartphones und ähnliche Geräte. Samsung ist aber mittlerweile zuversichtlich, bereits im nächsten Jahr Geräte mit solchen Displays auf den Markt bringen zu können. Alle dafür benötigten Einzelteile sollen mittlerweile verfügbar sein.

Quelle: gizmodo.de

Das Wall Street Journal spricht davon, dass Samsung bereits im Frühjahr 2013 Geräte mit flexiblem Display auf den Markt bringen könnte. Dabei bezieht sich das Magazin auf einen Manager von Samsung, der sagte, entsprechende Geräte befänden sich mittlerweile im Test.

Das letzte große Problem, flexible Akkus für entsprechende Geräte, hat Samsung dieser Aussage auch gelöst, so dass einer Einführung des „Galaxy Skin“ genannten Gerätes nichts mehr im Wege steht.

Neben der technologischen Revolution an sich, sollen flexible Displays auch noch günstiger zu produzieren sein, als die mittlerweile häufig verwendeten OLED-Displays.

Ganz alleine ist Samsung mit dieser Neuerung allerdings nicht. Auch Sony und LG hatten bereits funktionsfähige Prototypen vorgestellt und dürften in nicht allzu ferner Zukunft auch entsprechende Geräte auf den Markt bringen.

Quelle: gizmodo.de

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Google bastelt an neuem Mobile Search Tool

29.11.2012, 13:09

Antworten aus der Kristallkugel

Geht Google unter die Hellseher? Das Unternehmen soll jetzt daran arbeiten, ein neues mobiles Search-Tool zu entwickeln, dass die Suchanfragen von Nutzern bereits vorausnimmt und ungefragt Antworten per Update auswirft.

(Foto: istock.com/alija)

Google soll derzeit an einem Search-Tool arbeiten, das "erahnt", welche Anfragen die individuellen Nutzer stellen und schon vor Eingabe einer Suche Mini-Updates mit Informationen an die User bereitstellt, berichtet Gizmodo. Was wie Hellseherei klingt, könnte allerdings eher ein cleveres Werbekonzept sein, mit dem Google die Gelegenheit wahrnimmt, weitere Anzeigen an seine Nutzer ausliefern zu können.

Technisch möglich wäre es zumindest: Basierend auf Repräsentativuntersuchungen einer Gruppe von Test-Nutzern könnte das Unternehmen die grundsätzlichen Suchbedürfnisse und -anfragen von Usern identifizieren. In Verbindung mit lokalisierten Informationen über die Nutzer könnte Google dann Informationen zusammenstellen, die der User in seinem gegenwärtigen lokalen Kontext nützlich findet.

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Chatten per Microsoft-Login

29.11.2012, 12:59

Skype bekommt Microsoft-Konten-Support

Skype-User, die über ein Konto für Microsoft-Dienste verfügen, können auf ihren mobilen, iOS-gesteuerten Geräten jetzt auch mit ihren Microsoft-Logins das Angebot des VoIP-Anbieters nutzen. Damit zieht das Mobilangebot von Skype mit der entsprechenden Desktop-App gleich.

Nutzer, die einen Microsoft-Account besitzen, können jetzt mit ihren Messenger-, Hotmail- und Outlook-Kontakten auch über Skype mobil chatten. Der VoIP-Anbieter hat den Support für Microsoft-Konten auch für seine Apple-Apps ausgerollt, berichtet The Next Web.

Darüber hinaus wurden weitere Änderungen vorgenommen. So können Instant Messages über ein simples Antippen korrigiert werden. Telefonnummern von neuen Kontakten lassen sich direkt aus der Wähltastatur in das Skype-Telefonbuch eingefügen. Außerdem bringt Skype für seine Apps animierte Smileys.

Im September 2012 hatte Skype bereits für die Desktop-App das Einloggen via Microsoft- und Facebook-Kontodaten bereitgestellt. Angesichts der Tatsache, dass Skype zu Microsoft gehört, ist das Zusammenrücken der Dienste kaum verwunderlich.

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TV muss Online nicht fürchten

29.11.2012, 12:41

Prognos-Studie

Im Printbereich stehen weitere drastische Einschnitte bevor. TV-Unternehmen können ihr Geld hingegen noch einige Jahre auf Basis der bewährten Geschäftsmodelle verdienen. Sie haben sich die Internet-Technologien bereits perfekt zunutze gemacht, so die Erkenntnis des neuen Prognos-Reports Fernsehen 2016.

Zeitversetztes Fernsehen, Parallelnutzung von TV und Internet, Second Screen, Videoportale und Online-Videotheken bedrohen die etablierten TV-Geschäftsmodelle. Auch der demografische Druck und das Aufmerksamkeits-Splitting nehmen zu. Dem Fernsehen ist es bislang aber gelungen, sich in der Zuschauergunst und auch im Werbemarkt auf dem erreichten Scheitelpunkt zu halten.

Das wird nach Ansicht der Prognos-Forscher auch noch eine Weile so bleiben. Denn das Fernsehen hat sich in vielen Bereichen längst angepasst und macht sich die Entwicklung aktiv zunutze. Deshalb kann die Fernsehwerbung bis 2016 auch noch wachsen – um 16 Prozent in der Schweiz und fast 20 Prozent (brutto) in Österreich. Selbst das vergleichsweise niedrige Wachstum von 4 Prozent in Deutschland reicht aus, um den Anteil am Gesamtmarkt zu stabilisieren und dauerhaft über der Schwelle von 4 Milliarden Euro zu bleiben. 

Über Jahre gewachsene Fernsehnutzungsmuster sind nicht binnen kürzester Zeit zu erschüttern. Das Fernsehen kontrolliert die Fernsehinhalte, und solange die Sender es schaffen, attraktive Programme zu produzieren oder einzukaufen, werden sie auch Zuschauer und damit vermarktbare Werbeleistung oder Abonnenten haben. Daran werden zumindest kurz- und mittelfristig auch alle Innovationen im Bereich Smart TV nichts ändern, so das Fazit von Prognos. Als derzeit nur "theoretische Bedrohung" der Geschäftsmodelle sehen die Forscher allenfalls einen Anbieter, der ein komplett integriertes und aufeinander abgestimmtes Multimedia-Angebot auf den Markt bringe und so von allen Nutzungs-Situationen gleichermaßen profitiere: Lineares und non-lineares Fernsehen, Internet, VoD, Games, Shopping etc. Noch sei ein so beherrschender Anbieter abseits der etablierten Unternehmen aber nicht in Sicht.

Das Fazit der Forscher: Selbst wenn ein Fernsehanbieter eines Tages möglicherweise Apple oder Google hieße, wäre es dennoch Fernsehen. Aber irgendwie dann wohl auch Internet….

Die komplette Studie gibt es für 2690 Euro bei Prognos.

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Internetriese weitet Verlagsgeschäft nach Luxemburg aus

29.11.2012, 11:23

Amazon Publishing

Amazon greift an: Bislang beschränkten sich die Verlagsaktivitäten auf die USA. Ab 2013 sollen Bücher für die nationalen Websites amazon.co.uk, amazon.de, amazon.fr, amazon.it und amazon.es auch in Europa verlegt werden. Der Internetriese plant nun eine Zweigstelle in Luxemburg.

Bereits seit 2009 ist Amazon im Verlagsgeschäft aktiv. Einen eigenen Großverlag gründete der Onlinehändler mit "Amazon Publishing" im Mai 2011. Die Verlagsgruppe, zu der AmazonEncore, AmazonCrossing, The Domino Project, Montlake Romance und Thomas and Mercer gehören, wird von Larry Kirshbaum geleitet, dem ehemaligen Chef der Time Warner Book Group.

Bislang beschränken sich die Verlegerangebote des Internetriesen weitgehend auf Seattle (Romane und Thriller) und New York (Kinderbücher). Die entsprechenden Aktivitäten Amazons hierzulande waren hingegen vergleichsweise überschaubar: Nur wenige Autoren nutzten bislang die Direktverlegerangebote des Händlers, um ihre Bücher in Eigenregie auf den Markt zu bringen.

Daher wurde der Vorstoß des Riesen ins Verlagsgeschäft zwar ernst genommen, aber für große Verlage nicht als wirkliche Bedrohung empfunden. Doch das könnte sich bald ändern: Wie das Unternehmen in einem Brief an Literaturagenten angekündigt hat, wird Amazon seine Verlagsaktivitäten nach Europa bringen. Anfang nächsten Jahres soll eine Zweigstelle des Verlags in Luxemburg eröffnet werden. Dort sollen dann Bücher für die nationalen Websites amazon.co.uk, amazon.de, amazon.fr, amazon.it und amazon.es verlegt werden.

Während Larry Kirshbaum weiter die Geschäfte in Seattle und New York führen wird, wird Victoria Griffith, die bisherige Verantwortliche für "Amazon Publishing" in Seattle, nach Luxemburg gehen.

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Mit Farbe fängt man Kunden?

29.11.2012, 11:14

Mobile Unternehmensseiten-Anzeigen bei Facebook

Facebook will das Anzeigenformat für die Unternehmensseiten-Ads, die für mobile Nutzer eingespielt werden, attraktiver machen. Das neue Design ist bunter und auffälliger – obwohl die Zahl der angezeigten Ads gleichzeitig reduziert wird.

(Foto: istockphoto.com/franckreporter)

Um wahrgenommen zu werden, muss Displaywerbung ansprechend gestaltet sein. Das erkennt auch endlich Facebook und unterzieht seine Werbung für Unternehmensseiten auf dem Netzwerk einem visuellen Update.

Die neuen mobilen Werbeplätze zeigen nicht mehr drei Anzeigen untereinander an, sondern konzentrieren sich auf nur eine einzige Ad, die dafür größer erscheint. Neben dem namentlichen Hinweis auf Freunde, die die Seite bereits mit "Gefällt mir" markiert haben, wird darüber hinaus die Gesamtzahl der Likes eingeblendet. Das Vernetzen mit der beworbenen Unternehmensseite wird durch Einblendung einer großen "Like"-Schaltfläche vereinfacht.

Visuell kommen die neuen Pages-Anzeigen wesentlich bunter und ansprechender daher: Statt einer kleinen Miniaturansicht des Profilbildes der Facebook-Seite gibt es jetzt eine grafische Anordnung, die an die Privatseiten auf Facebook angelehnt sind. Vor einem bannerartigen Coverbild prangt dabei ein Profilfoto, beispielsweise mit dem Markenlogo der entsprechenden Seite.

Die Seitenwerbung gibt es erst seit März 2012 auf der mobilen App von Facebook. "Wir haben festgestellt, dass die Einspielung im Nachrichten-Feed anders wahrgenommen wird als jene auf den Werbeplätzen am rechten Seitenrand, die wir seit Jahren bearbeiten", so Jeff Kanter, Facebooks zuständiger Product Manager zu Techcrunch. "Wir haben bereits jetzt einige Anpassungen an unserer Pages-Werbung vorgenommen."

Mobile Ads laufen bei Facebook besser als die Anzeigen auf dem Desktop-Programm, stellte bereits im Juli 2012 eine Studie fest. Vor allem Sponsored Stories erhalten mehr Klicks und Likes.

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