3D-Modell mit normaler Kamera erstellen

18.04.2012, 12:39

3D-Drucker sind in aller Munde. Jedoch ist es nach wie vor schwierig 3D-Modelle existierender Objekte anzufertigen. Hilfreich sind dabei stereoskopische Kameras (Microsoft Kinect) oder Laserscanner. Diese sind jedoch teuer und müssen extra angeschafft werden. Abhilfe wird hier von verschiedenen Herstellern versprochen.

Bild: reconstructme.net

Die amerikanische Firma Autodesk ist für verschiedene Programme und Lösungen zum Thema CAD (computer-aided design) bekannt. Neu dazu gehören die 123d Programme, die sich an Heimanwender im Bereich 3D-Modelle richten. Hierbei reicht es aus einige Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln von einem Objekt zu machen. Alles weitere wird von der Software berechnet. Mit einer ähnlichen Lösung ist auch Microsoft seit einiger Zeit auf dem Markt. Microsoft Photosynth funktioniert dabei gleich auch als Communityplattform für die erstellten Modelle.

In einem kleinen Test funktionierten diese Programme jedoch nur begrenzt. Die Aufnahmen müssen sich bei der Methode mit einer Linse immer sehr stark ähneln, damit das Programm diese zu einem vollständigen Modell zusammenfügen kann. Ebenso darf sich das Objekt, in der Zeit der Aufnahme, nicht verändern oder bewegt werden. Dieses führt dazu, dass man auf die Art und Weise auch leider kein live 3D-Bild erhalten kann. Eine solche Lösung jedoch wird mit der Kinect und der freien Software RecontructMe gezeigt.

Mit der Verbreitung von immer mehr 3D-Druckern im privaten und professionellen Umfeld, wird es aber in naher Zukunft auch immer mehr dieser Lösungen geben um Objekte zu digitalisieren. Dabei entstehen auch Probleme wie ein Fall aus Paris aufzeigt. Hiebei wurden mehrere Objekte eingescannt und neu ausgedruckt. Eine neue Form der Kunstdiebstähle konnte damit bevorstehen.

(Nils-Arne Pohlandt)

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Software entlarvt unechte Rezensionen

18.04.2012, 11:30

Forscher der University of Illinois und Experten des Internetriesen Google arbeiten an einem Tool, das falschen Rezensionen von Produkten und Dienstleistungen auf die Schliche kommen soll. Philipp Pfaller, Geschäftsführer der Internet-Agentur LimeSoda, hält eine solche Entwicklung für positiv und erklärt die Wichtigkeit von öffentlichem Kundenfeedback.

Thumbs up: Kundenrezensionen sind
extrem kaufentscheidend
(Foto: Flickr/.reid.)

Statt über Dienstleister wie Amazon eine breite Masse an Usern für Datengewinnung zu nutzen, besteht das Hilfsteam aus acht Personen. Dabei handelt es sich um Review-Experten der Auktionsplattform eBay und des indischen Portals Rediff.

Diese mussten insgesamt 2.400 Bewertungstexte in englischer Sprache in drei Kategorien einteilen. Solche, die für sie klar als nicht authentisch identifizierbar waren, wurden als “Spam” eingeordnet, eindeutig echte Erfahrungsberichte hingegen als “kein Spam”. Jene Kommentare, die keine sichere Klassifizierung zuließen, wurden mit dem Stempel “grenzwertig” versehen.

Im nächsten Schritt analysierte der Algorithmus die Texte in den einzelnen Bereichen auf gemeinsame Merkmale, und das nicht nur in linguistischer Hinsicht. Über den Vergleich erlernt das Programm nun die Unterscheidung zwischen “gut” und “böse”.

Im Rahmen der Auswertung lernte das Forschungsteam die signifikanten Unterschiede zwischen echten und falschen Bewertungen kennen. So werden Fake-Rezensionen oft von Personengruppen verfasst und daher oft in kurzer Abfolge gepostet. Dazu sind ihre Verfasser nicht selten von der Agentur eines Konkurrenten oder dem Anbieter selbst gebrieft, was unweigerlich zu erkennbaren Ähnlichkeiten verschiedener Textmerkmale führt.

“Während es schwer ist, individuelle Fake-Rezensionen zu erkennen, war es zu unserem Erstaunen sehr leicht, große Spammergruppen zu identifizieren”, schreiben die Forscher in ihrem Paper, welches sie diese Woche auf der World Wide Web Conference 2012 im französischen Lyon präsentieren werden.

“Bewertungen von anderen Kunden sind extrem kaufentscheidend”, sagt Pfaller. “Nicht umsonst bieten viele Händler und Anbieter ein Bewertungssystem an.” Er stuft die Meinungen anderer Käufer im Web sogar wichtiger ein als Kritiken aus der Fachpresse, da sie zahlreich sind und in der Regel direkt auf der Shopseite des jeweiligen Angebots aufscheinen.

Dementsprechend groß ist die Verlockung für Unternehmen, auf diesem Wege Einfluss auf die Kunden zu nehmen, so der Experte. “Eine Rezensions-Kampagne, sofern sie in breitem Umfang und unentdeckt durchgeführt wird, kann daher ein sehr mächtiges Werkzeug sein.” Laut Pfaller dürften besonders der Online-Buchhandel und der Reisebereich auch auf diese Weise umkämpft werden.

Allerdings setzen sich etwa Buchungsplattformen zunehmend zur Wehr und versuchen sicherzustellen, dass Kunden nur Bewertungen zu Reisen abgeben können, die sie tatsächlich getätigt haben, schildert der Fachmann. Er beobachtet auch, dass die Konsumenten selbst immer mündiger werden und zunehmend gut in der Lage sind, unechte Rezensionen von ehrlichen Texten zu unterscheiden.

Auch ein Erkennungsprogramm kann zum Zwecke der Aufwertung eines Bewertungssystems durchaus hilfreich sein, attestiert Pfaller. “Wenn es ausgeklügelt umgesetzt wird, kann es vieles verhindern. Je höher der Aufwand ist, der von den Spammern betrieben werden muss, desto weniger lohnt sich das Unterfangen.”

(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Crowdsourcing mit dem Smartphone

18.04.2012, 10:44

Die Überprüfung von lokalen Daten, Produktplatzierungen, Qualitäts- und Serviceleistungen in Filialen sowie die lokale Informationsbeschaffung ist für Unternehmen oft kostspielig und logistisch aufwendig. Der Dienst streetspotr bietet Unternehmen nun eine Plattform, solche Aufträge an Smartphone-Besitzer auszulagern und verpackt das ganze in eine ansprechende „Social-App“.

Viele Unternehmen haben im Zuge ihrer Qualitäts- und Serviceoptimierung wiederkehrende Kleinstaufgaben zu bewältigen, etwa die regelmäßige Kontrolle von Produktplazierungen, die Verifizierung von Adressedaten, die Überprüfung von Werbemaßnahmen etc. . Damit verbunden ist gerade für bundesweite Aktionen ein hoher logistischer Aufwand, kostspielige Anfahrt- und Spesenkosten, sowie ein langer Planungsvorlauf.

Das Nürnberger Unternehmen Streetspotr hat gerade für solche Zwecke eine Online-Plattform bereitgestellt, die solch eine Vergabe von „Minijobs“ besonders einfach ermöglicht. Erledigt werden die Aufträge, bei  denen es nur  Sachen zu kontrollieren, dokumentieren und zu bewerten gibt, von einer breiten Masse an Smartphone-Besitzern, die sich hierzu eine kostenlose App installieren können. Die Unternehmen stellen hierzu auf der Web-Plattform streetspotr.com ihre Aufträge und ein dazugehöriges Aufgabenprofil (etwa Foto- und Videodokumentation, Bewertungen etc.) ein. Darüber hinaus wird Höhe der Bezahlung für Erledigung des Auftrags definiert.

Über die auf dem Smartphone ermittelte Geoposition – unter dem Namen Locations-based Service (LBS) geläufigt – kann der Nutzer nach der Registrierung nun Aufträge in seiner Nähe orten und bei Interesse annehmen und abarbeiten. Wird die Bearbeitung zur Zufriedenheit des Auftraggebers ausgeführt, wird die Zahlung der Kleinstbeträge (in der Regel zwischen 0,50 € und 2,50 €) freigegeben und über Dienste wie paypal abgewickelt.

Neben der Bezahlung erzeugt die App beim Benutzer durch eine stimmige und spielerische Aufmachung und ein Punktesystem die Motivation zur Teilnahme, ähnlich wie es Dienste wie foursquare schaffen.

Der Dienst läuft seit dem  29. November 2011 und ist mittlerweile schon in vielen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg, München und Nürnberg verfügbar. Mitmachen kann dabei jeder. Der Dienst ist für die Nutzer kostenfrei und läuft unter iOS und Android.

Des einen Freud ist dabei bekanntlich auch des anderen Leid – so bleibt zu hinterfragen, wie sich dieser Dienst auf entsprechend spezialisierte Dienstleister auswirkt und ob Unternehmen solche Tools ausnutzen, um besonders im Servicebereich die Mitarbeiter einer ständigen Kontrolle auszusetzen.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: Streetspotr)

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Quartalsbericht 1/2012 für Yahoo

18.04.2012, 10:39
Quartalbericht 1/2012 für Yahoo

Scott Thompson kann gute Quartalszahlen vorlegen

Die Umstrukturierungsbemühungen von Yahoos neuem CEO scheinen Früchte zu tragen. Der Internetkonzern gab jetzt die Quartalszahlen für das erste Vierteljahr 2012 heraus und verzeichnet darin gestiegene Erträge.

Die straffen Maßnahmen zum Herumreißen des Ruders bei Yahoo haben sich im ersten Quartal 2012 positiv auf die Finanzergebnisse ausgewirkt. Das Unternehmen gab in seinem ersten Quartalsbericht 2012 jetzt einen Nettogewinn von 286 Millionen US-Dollar bekannt. Das sind 28 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, als Yahoo 223 Millionen US-Dollar einfuhr.

“Yahoos Ergebnisse im ersten Quartal liegen am oberen Ende unserer Prognosen und schlagen damit die Erwartungen hinsichtlich Umsatz und Gewinn”, freute sich denn auch Scott Thompson. Der Yahoo-CEO führte das Ergebnis auf die Kürzungen innerhalb des Konzerns und die Neustruktur zurück.

Der Umsatz dagegen bliebt für den Internetkonzern im Wesentlichen gleich: Vor Abzügen setzte Yahoo im ersten Quartal 2012 1,22 Milliarden US-Dollar um. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 1,21 Milliarden US-Dollar gewesen.

Interessant ist, dass die Umsätze aus dem Display-Bereich im Jahresvergleich von 522 Millionen auf 511 Millionen US-Dollar sanken sanken, während der Search-Bereich gestiegene Umsätze von 455 Millionen auf 470 Millionen US-Dollar verzeichnete. Vor allem in der EMEA-Region büßte Yahoo an Umsatz ein. Der bisher von Rich Riley geleitete Bereich erbrachte neun Prozent weniger Umsatz als zuvor. Riley übernimmt in der neu gestalteten Yahoo-Organisation die Region Americas.

Auf der Basis des für Yahoo positiv ausgefallenen ersten Quartalsergebnisses sind die Erwartungen für das laufende Quartal vorsichtig weit gefasst: Den prognostizierten Umsatz setzt Yahoo zwischen 1,03 und 114 Milliarden US-Dollar an und berücksichtigt dabei weitere Maßnahmen zur Konsolidierung der Firma.

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Filmindustrie setzt auf 3D-Druck

18.04.2012, 9:47

Immer, wenn es bei der Fertigung von individuellen Objekten schnell und effizient gehen soll, kommt der 3D-Drucker zum Einsatz. Dieses und noch weitere Vorteile hat jetzt auch die Filmindustrie erkannt.

http://www.flickr.com/photos/greyloch/2860449435/

Quelle: Greyloch (Creative Commons)

Hollywood entdeckt zunehmend den 3D-Druck für sich. Technologische Fortschritte ermöglichen mittlerweile den Einsatz im Studio-Alltag. Vor allem bei Filmen, die Computereffekte mit realen Szenen mischen, bietet der 3D-Druck entscheidende Vorteile. Für den Film Iron Man 2 beispielsweise wurde Hauptdarsteller Robert Downey Junior in manchen Szenen in eine Rüstung aus einem Drucker gesteckt.

Zwar sind die Einstiegspreise für professionellen Gerät bei mehreren Zehntausend Euro, jedoch rechne sich dieses auch bei dem Ergebnis. Die Alternativen zum 3D-Drucker sind auf Dauer deutlich teurer. Verschiedene Technologien ermöglichen dabei auch den Einsatz von verschiedenen Materialien und Farben. Ein weiterer Vorteil bei der Erstellung von Requisiten mit dem 3D-Drucker ist, das die selben digitalen Modelle verwendet werden können, die auch für die Spezialeffekte aus dem Computer genutzt werden. So ist garantiert, dass zwischen realen Szenen und Computeranimationen praktisch kein Unterschied mehr zu erkennen ist. Die Herstellung ist im Vergleich zu herkömmlichen Methoden sehr schnell.

Vor allem für Filme, die viele Effekte benötigen, können die Studios Geld sparen. Bislang wurden die künstlerischen Vorstellungen der Produzenten mittels Modellen aus Kunstschaum verwirklicht. Bei jeder Änderung musste dabei ein neues aufwendiges Modell erstellt werden. Mithilfe von 3D-Druckern können aus den Computermodellen Schritt für Schritt reale Miniaturen erstellt werden, bis am Ende ein Objekt in Originalgröße erstellt wird. Änderungen können einfach an der Computervorlage vorgenommen werden.

Die Drucker, die Requisiten für die Filmindustrie herstellen, sind technisch auf dem neuesten Stand. Die einzelnen Schichten, aus denen sich ein gedrucktes Objekt zusammensetzt, sind deutlich dünner als ein Haar und mit freiem Auge kaum noch zu erkennen. Nach der Lackierung sind die Teile erst recht nicht mehr als Druckwerk identifizierbar. Die Zuverlässigkeit ist mittlerweile ebenfalls sehr hoch. Obwohl die Geräte noch teuer sind, werden sie immer öfter an Sets eingesetzt. Damit nähert sich High-End-3D-Druck dem Alltag einen weiteren Schritt.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: Pressetext)

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Deutscher Werbemarkt wächst

17.04.2012, 15:42

Deutscher Werbemarkt wächst

(Foto: istockphoto.com/ymgerman)

Das erste Quartal bringt für deutsche Werber gute Nachrichten: Der Bruttowerbemarkt ist hierzulande auf Wachstumskurs und verzeichnete einen Anstieg um 3,3 Prozent. Vor allem Internetwerbung verzeichnet Zuwachsraten.

Im ersten Quartal 2012 wuchs der deutsche Bruttowerbemarkt auf sechs Milliarden Euro. Grund für die erfreulichen Zahlen, so der Nielsen Werbereport, waren vor allem Etatsteigerungen in einigen großen Unternehmen im März. “Dieser freundliche Start ins Werbejahr lässt auf weiteren Schwung in den kommenden Monaten hoffen”, sagt Ludger Wibbelt, Managing Director Watch DACH bei Nielsen.

Den höchsten absoluten Zuwachs des Werbedrucks mit einem Plus von 48 Millionen Euro verzeichneten die Onlinedienstleistungen. Google erhöhte seinen Etat für das Quartal um 5,2 Prozent auf rund 15,7 Millionen Euro, während das Hotelbuchungsportal Trivago seinen Etat um mehr als 10 Millionen Euro aufstockte. Einen weiteren deutlichen Zuwachs gab es bei Videoportalen und Lieferdiensten.

Während der Trend im Printbereich nach wie vor abwärts geht, erzielt die Internetwerbung weiteres Wachstum. Hier wurde im ersten Quartal eine Zuwachsrate von 14,6 Prozent festgestellt – das sind 78 Millionen Euro mehr Werbegelder im Vergleich zum Vorjahr.

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BVH sieht im ersten Quartal E-Commerce-Wachstum von 18 Prozent

17.04.2012, 15:05

Der Bundesverband des Versandhandels (BVH) hat die Umsatzzahlen der Online- und Versandhandelsbranche für das erste Quartal 2012 vorgelegt. Demzufolge legten die Umsätze der Versender gegenüber dem ersten Quartal 2011 um zehn Prozent auf 8,95 Milliarden Euro zu. Das E-Commerce-Segment legte noch eins drauf und steigerte die Umsätze um 18 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro.

Damit entfallen inzwischen rund 70,8 Prozent der Versandhandelsumsätze auf den Vertriebskanal Internet.

Die größte Umsatzsteigerung im Vergleich zum ersten Quartal 2011 legte die Warengruppe Haushaltsgeräte hin. Mit einem Umsatz von 270 Millionen Euro lag sie 93 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Weitere Gewinner waren Möbel (plus 26 Prozent auf 480 Millionen Euro) sowie Computer und Zubehör (plus 20 Prozent auf 710 Millionen Euro).

Die fünf umsatzstärksten Warengruppen im ersten Quartal 2012 waren:

1. Bekleidung/Textilien und Schuhe (plus zehn Prozent auf 3,2 Milliarden Euro)
2. Unterhaltungselektronik/Elektroartikel (plus neun Prozent auf 1,0 Milliarden Euro)
3. Medien, Bild- und Tonträger (plus 17 Prozent auf 900 Millionen Euro)
4. Computer und Zubehör (plus 20 Prozent auf 710 Millionen Euro)
5. Hobby, Sammel- und Freizeitartikel (plus 16 Prozent auf 570 Millionen Euro)

Für das Gesamtjahr 2012 geht BVH-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer von einem Umsatzvolumen von 36,5 Milliarden Euro für den gesamten interaktiven Handel und 21,7 Milliarden Euro für den E-Commerce aus.

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Höhere In-App-Preise bei Amazon möglich

17.04.2012, 13:45
Höhere In-App-Preise bei Amazon möglich

Entwickler können sich freuen: Amazon hat seine Jugendschutzeinstellungen verändert. Dadurch wird es nun Developern möglich, auch höhere Preise als 20 US-Dollar für In-App-Verkäufe festzulegen.

In-App-Verkäufe sind im Kommen und sind für viele Entwickler eine lukrative Einkommensquelle. Bei Amazon lag die Preisobergrenze für In-App-Verkäufe bisher bei 20 US-Dollar. Nach Anpassung der Jugendschutzeinstellungen ermöglicht der Onlinemarktplatz jetzt Entwicklern, auch höhere Preise für Angebote einzustellen, berichtet Techcrunch.

Die Ein-Klick-Kaufeinstellung bei Amazon machte bisher nötig, Kaufsperren einzurichten, die verhindern, dass Kinder unerlaubte Käufe über die mobilenGeräte ihrer Eltern tätigen. Um zu auszuschließen, dass Kinder über den Kindle Bestellungen absenden, müssen Transaktionen mit einem Amazon-Passwort oder einer vierstelligen PIN bestätigt werden.

Nicht nur für Developer sind die verbesserten Schutzeinstellungen von Nutzen: Auch Amazon kann über gestiegene Preise bei In-App-Verkäufen profitieren, wenn mehr Entwickler dank der höheren Preisschwelle ihre Apps über den Onlinemarktplatz absetzen wollen.

Derzeit testet Amazon übrigens bereits an einem eigenen In-App-Bezahlsystem, mit dem das Unternehmen Apple und Google Konkurrenz machen will. Das Ein-Klick-Kaufsystem wurde erst vergangene Woche auf mobile Geräte ausgeweitet.

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Zalando erweitert Erfurter Logistikzentrum

17.04.2012, 13:41
Zalando erweitert Erfurter Logistikzentrum

Das neue, hochmoderne Logistikzentrum in Erfurt ist noch gar nicht fertig gebaut, da erweitert der Modeversender Zalando schon die Fläche. Zu den geplanten 78.000 Quadratmetern sollen jetzt noch zwei weitere Hallen mit einer Gesamtfläche von 48.000 Quadratmetern entstehen.

Die Gesamtinvestition für die Erweiterung wird bei rund 70 Millionen Euro liegen. Bei guter Geschäftsentwicklung sollen bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

“Zalando erwartet weiteres Wachstum in Deutschland und in den internationalen Märkten”, erklärte Geschäftsführer David Schröder. Die Entscheidung, jetzt schon die Erweiterung zu bauen, sei von Anfang an eine Möglichkeit udn ein entscheidendes Kriterium der Standortauswahl für Erfurt gewesen.

Die Bauarbeiten für die erste Halle sollen Mitte 2012 abgeschlossen sein. Der Baubeginn für die zwei neuen Hallen ist für Sommer 2012 geplant. Mitte 2013 soll sie dann in Betrieb genommen werden.

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Madvertise kauft Ad Network Mobilike

17.04.2012, 13:35
Madvertise übernimmt Mobilike

Madvertise will den europäisch-asiatischen Markt mit Mobilike erobern

Das mobile Werbenetzwerk Madvertise vergrößert sein Portfolio und übernimmt das Mobile Premium Ad Network Mobilike. Mit dem Kauf des türkischen Anbieters investiert Madvertise nun verstärkt in die europäische-asiatische Region. Die Akquisition erhöht die Reichweite von Madvertise nach eigenen Angaben auf rund zwei Milliarden der monatlichen Page Impressions .

Madvertise nutzte den erfolgreichenAbschluss der zweiten Finanzierungsrunde im letzten Oktober, um das türkische Network Mobilike zu erwerben. Das Unternehmen will damit verstärkt auf den europäisch-asiatischen Markt setzen.

Wie Carsten Frien, CEO und Co-Founder von Madvertise erklärt, sieht das Unternehmen in der Türkei, als eine der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften, großes Potenzial. Madvertise wolle in den nächsten zwei bis drei Jahren den mobilen Werbemarkt in Europa dominieren. “Mit einer hohen Penetration von Smartphones und Tablets und einer überwiegend jungen, kaufkräftigen Zielgruppe, ist unsere Präsenz in der Türkei ein logischer Schritt auf dem Weg zur Marktführerschaft in Europa”, so Frien. Die Akquisition habe für beide Seiten einen Mehrwert. Der türkische Werbemarkt soll weiterentwickelt und mithilfe von Mobilike angeführt werden.

Şekip Can Gökalp und Volkan Biçer, Gründer von Mobilike, bestätigen Friens Aussage: “Seit der Gründung sind wir massiv gewachsen und haben unseren Marktanteil in der Türkei sukzessive ausgebaut. Der Markteintritt von Madvertise hat einen positiven Effekt und wird dem mobilen türkischen Werbemarkt weiter Dynamik verleihen.” Da die Türkei und vor allem Istanbul Smartphones und Tablets täglich nutzen, setzte Mobilike fortan auf europaweit führende Technologie “made by madvertise”, um in der Türkei mobile Kampagnen mit innovativen Werbeformaten zu optimieren optimiert und zielgruppengenau auszuliefern, erklärten die beiden Mobilike-Gründer.

Die Page Impressions wurden durch den Erwerb auf zwei Milliarden erhöht

Madvertise bietet spezielle Ad-Server an, um interaktive mobile Werbemittel wie Rich Media oder Video Ads zu optimieren. Auf seiner Plattform verbindet das Unternehmen europaweit Advertiser, Publisher und Developer in einem Netzwerk, über das mobile Kampagnen platziert werden können. Nach der Übernahme beschäftigt Madvertise an den Standorten Berlin, Hamburg, London, Barcelona, Madrid, Mailand, Paris und Istanbul nun rund 90 Mitarbeiter. Bei der Akquisition wurde das Unternehmen durch die türkische Kanzlei Çalışkan & Kızılyel Law Firm repräsentiert.

Mobilike ist nach eigenen Angaben mit über 300 Millionen moantlichen Page-Impressions das führende Mobile Premium Ad Network in der Türkei. Es bietet als erstes Unternehmen in dem Land interaktive mobile Rich-Formate und mobile Video Pre-Rolls für Smartphones und Tablets an.

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