Häufig zitierte Medien in der Übersicht

13.01.2012, 13:04

Die Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen bleiben das am häufigsten zitierte Medium in Deutschland. Das ergab das Anfang Januar 2012 vorgestellt Zitate-Ranking 2011 der Presse Monitor Gesellschaft (PMG). Zwar sei das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg) mit 2.855 Nennungen noch immer das meistzitierte Blatt, auf den folgenden fünf Plätzen finden sich jedoch ausschließlich Zeitungen.

Papier: Laut Umfrage beliebter als gedacht

(Foto: pixelio.de, W. Wulff)

Unter den Top 30 der am häufigsten zitierten Medien rangieren 13 deutsche Zeitungen mit zusammen 12.778 Nennungen sowie sechs internationale Zeitungen, die auf 6.091 Zitate kommen.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD (Platz 10) und ZDF (Position 14) werden deutlich seltener als Zitatquelle herangezogen, ebenso wie Deutschlandfunk (544 Übernahmen / Platz 23). Insgesamt wurden im Erhebungszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 in den analysierten Medien 41.480 Zitate in 33.423 Beiträgen erfasst. Die Gesamtauswertung findet sich auf der Website der PMG.

Quelle: www.pressemonitor.de / www.bdzv.de

(Daniel Schürmann | Quelle: bdzv.de)

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Hitmeister lädt zu den “Hitmeister E-Commerce-Days”

13.01.2012, 12:57
Hitmeister lädt zu den "Hitmeister E-Commerce-Days"

Am 17. März 2012 lädt das Online-Shopping-Portal Hitmeister Webshopbetreiber wieder zu seiner Konferenzmesse “Hitmeister E-Commerce Day” ins Kölner “Rhein Energie Stadion”. Besucher können sich über E-Commerce-Themen informieren, interessante Fachvorträge oder Workshops besuchen und beim Networken neue Kontakte knüpfen.

Bei der letztjährigen Veranstaltung registrierte Hitmeister 600 Besucher. In diesem Jahr sollen über 30 Fachvorträge geballtes Fachwissen für Branchen-Neulinge und E-Commerce-Profis vermitteln. Zu den Sprechern zählen Branchenkenner wie Johannes Altmann (Shoplupe.de), Jochen Krisch (cloudstar.de/excitingcommerce.de), Martin Groß-Albenhausen (Bundesverband des Versandhandels), Valentin Schütt (Afterbuy.de/Ebay) und Axel Gronen (Wortfilter.de). Als Aussteller reisen Unternehmen wie der B2B-Marktplatz Restposten.de und der Shopzertifizierung Trusted Shops präsentieren sich  auch Zahlungsdienstleister wie Klarna oder Mediafinanz, Logistikunternehmen wie DHL und Iloxx sowie Anbieter von Komplettlösungen wie DreamRobot und PlentyMarkets nach Köln.

Für weiteres Netzwerken in entspannter Atmosphäre plant Hitmeister zum ersten Mal nach dem E-Commerce Day eine Abendveranstaltung. Hier können Aussteller, Sponsoren und Besucher Gespräche vertiefen und den Tag in geselligem Beisammensein ausklingen lassen. Im Ticketpreis in Höhe von 29,00 Euro sind der Eintritt, das Catering und die Abendveranstaltung enthalten.

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Eric Schmidt eröffnet CeBIT 2012

13.01.2012, 12:49

Eric Schmidt, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Google, eröffnet am 5. März 2012 gemeinsam mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten David Mc Allister und Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf die CeBIT in Hannover.

Eric Schmidt

(Quelle: siliconangle.com)

Die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff wird ebenfalls zur Eröffnung des weltweit wichtigsten Ereignisses der digitalen Wirtschaft erwartet. Als Vorsitzender des Google-Verwaltungsrates zählt Schmidt zu den einflussreichsten Akteuren der internationalen ITK-Branche. Unter seiner Führung entwickelte sich Google von einem aufstrebenden Universitätsprojekt bis hin zum Weltkonzern. Google selber wird sich in mehreren Ausstellungsbereichen an der CeBIT 2012 präsentieren.

Eric Schmidt wurde im Jahr 2001 von den Firmengründern Larry Page und Sergey Brin an die Spitze von Google gestellt. Am 4. April 2011 wechselte Schmidt in den Verwaltungsrat des Unternehmens. In dieser Funktion berät und vertritt er das Unternehmen bis heute nach außen.

(Daniel Schürmann | Quelle: gmgcolor.com)

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Apple iOS gegen Android

13.01.2012, 11:58

Apple iOS gegen Android

(Foto: istockphoto.com/TommL)

Über die Hälfte der Personen, die mobil ins Netz gehen, nutzen dafür ein Gerät von Apple. Betrachtet man jedoch nur die neu gekauften Smartphones, liegt Android vorne. Welches der beiden Systeme werden die internetworld.de-Leser künftig einsetzen?

Ein Android-Handy will sich die Hälfte der Umfrageteilnehmer zulegen, eins von Apple 42 Prozent. Auf ein drittes System werden vier Prozent der Nutzer zurückgreifen, weitere vier Prozent haben sich noch nicht entschieden. An der Befragung nahmen 426 Personen teil.

Der Marktanteil der mobilen Apple-Geräte beim Browsing lag im Dezember 2011 bei 52 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Statistik von NetMarketShare. An zweiter Stelle verzeichnet die Studie Java ME mit 21,27 Prozent Marktanteil. Android kommt auf den dritten Platz mit 16,2 Prozent.

Googles Betriebssystem Android macht inzwischen gegenüber Apple Boden gut und war im dritten Quartal 2011 weltweit auf mehr als der Hälfte der neu verkauften Smartphones installiert.

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Mailaufkommen von Top-US-Händlern

13.01.2012, 11:40

Mailaufkommen von Top-US-Händlern

(Foto: istockphoto.com/barisonal)

Marketingmailings verzeichneten im vergangenen Jahr einen neuen Rekord: Die Zahl der elektronischen Sendungen stieg im Vorjahresvergleichum 16 Prozent an.

Responsys hat die Aktivitäten von über hundert großen amerikanischen Händlern analysiert: Diese verschickten durchschnittlich 177 E-Mails an ihre Kunden. Zum Anstieg haben vor allem tägliche Sonderangebots-Mails und Erinnerungen bei großen Aktionen beigetragen.

Mailvolumen von Top-US-Händlern nach Monaten

Mailvolumen von Top-US-Händlern nach Monaten

Der schwächste Monat ist der Februar mit nur zwölf E-Mails, der Monat mit dem höchsten E-Mail-Aufkommen hingegen der Dezember – in diesem Zeitraum versenden die Händler durchschnittlich fast 22 E-Mails.
An Freitagen ist das Mailaufkommen am höchsten: Rund 55 Prozent der Händler versenden freitags eine Mail an ihre Kunden. Der schwächste Wochentag ist weiterhin der Samstag, hier versenden nur 28 Prozent der Händler E-Mails. “Der Versand von E-Mails an Freitagen ist deswegen so populär, weil man dort gut auf die Sonderangebote am Wochenende hinweisen kann. Allein von der Rücklaufquote, die aus den am Freitag versandten Mails resultiert, lässt sich dieses Phänomen nicht erklären”, Heather Blank, Vice President of Strategic Services.

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Apple will digitale Lehrbücher anbieten

13.01.2012, 11:32

Laut US-Medien wird Apple am 19. Januar in New York seinen Einstieg in das Geschäft mit digitalen Lehrbüchern verkünden. Der Handel mit Unterrichtsmaterialien unterscheidet sich in einigen Punkten von den Märkten, auf denen Apple bereits reüssiert. “Um E-Books für Bildungszwecke einzusetzen, muss es ein Gesamtkonzept geben. Apple ist aber auf schnelle Erfolge angewiesen. Bei deutschen Lehrbuchverlagen ist die große E-Book-Euphorie bereits verflogen”, sagt Michael Kernstock, Obmann des Fachverbands für Buch- und Medienwirtschaft der Österreichischen Wirtschaftskammer.

Lehrbuch: gerät ins Visier von Apple

(Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)

Der Einstieg in das Geschäft mit digitalen Lehrbüchern scheint ein wichtiger Schritt für Apple zu sein. Das Unternehmen hat Einladungen zur Präsentation am 19. Januar verschickt, die lediglich auf eine “Ankündigung im Bereich Bildung” hinwiesen. Erst durch Informationen von Insidern aus der Branche konnte das Geheimnis gelüftet werden. Der Einstieg ins Lehrbuch-Verlagswesen treibt Apples Strategie weiter voran. Das Unternehmen möchte sich für die Online-Verteilung von Content jeglicher Art unabdingbar machen. Bei Printmedien, Videoinhalten, Musik, Apps und Büchern hat das schon mehr oder weniger gut funktioniert.

Im Gegensatz zu den genannten Geschäftsfeldern handelt es sich beim Handel mit elektronischen Lehrbüchern für Studenten allerdings nicht um einen Freizeit-Markt. Die verkauften Produkte dienen nicht der Unterhaltung sondern sind ein Werkzeug zur Vermittlung von Wissen. Eine US-Studie aus dem Jahr 2010 belegt, dass drei Viertel der Studenten gedruckte Bücher zum Lernen bevorzugen. Außerdem gibt es für Lehrbücher einen lebhaften Second-Hand-Markt. Gebrauchte oder geliehene Bücher sind derzeit oft günstiger erhältlich, als ihre elektronischen Pendants.

“In Österreich hat ein Schulbuch eine Lebensdauer von maximal zwei Jahren, bevor eine neue Ausgabe erscheint. Daher spielen gebrauchte Schulbücher kaum eine Rolle”, so Kernstock. Trotzdem haben sich elektronische Schulbücher auch in Österreich kaum durchgesetzt. “Anfällige Technik, hohe Anschaffungskosten für Lesegeräte und die Schulung von Lehrern müssen berücksichtigt werden. Die Laptop-Klassen in Österreich werden weniger”, sagt Kernstock. Neue Entwicklungen werden in Österreich trotzdem mit Interesse verfolgt.

“Für weiterführende Bildungseinrichtungen machen elektronische Lehrbücher eher Sinn als für den Pflichtschulbereich. Auf freiwilliger Basis können elektronische Lehrbücher für diejenigen, die es sich leisten können, eine Ergänzung zum klassischen Buch sein. Es hat sich aber gezeigt, dass die moderne Technik nicht in allen Bereichen hilfreich ist”, so Kernstock.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Samsung mit transparentem Touchscreen

13.01.2012, 10:33

Der Elektronik-Hersteller Samsung hat auf der CES in Las Vegas ein Fenster mit transparentem Touchscreen vorgestellt. Die Erfindung könnte sich zukünftig nahtlos in vernetzte Smart Homes oder als multifunktionale Auslagenscheibe in Geschäfte integrieren lassen. Konkrete Verwendungspläne wurden vom koreanischen Unternehmen jedoch noch nicht angekündigt.

Smart Window: Fenster-Display

mit Multitouch-Erkennung

(Foto: androidpolice.com)

Das auf der Messe aufgestellte Testgerät hat bereits zahlreiche Pressevertreter begeistert. So berichtet etwa CNET, dass das rund 60 Zoll große Touch-Fenster außerordentlich gut zu bedienen sei. Zur Demonstration der Durchsichtigkeit wurde der Hightech-Bildschirm vor einer Miniaturstadt positioniert. Mitarbeiter führten verschiedene Interaktionen vor.

So verschoben sie etwa Icons am Display hin- und her, riefen ein Wetterwidget auf und zeigten auch die Verwendung eines Twitter-Clients. Das Gerät kann bereits mit Multitouch-Gesten umgehen und reagiert flüssig auf alle Eingaben, wie ein Video von AndroidPolice zeigt.

Auch für naheliegend praktische Zwecke lässt sich das “Smart LCD Window” einsetzen. Über einen einfachen Handstrich auf der Seite des Schirms lassen sich etwa virtuelle Fensterläden öffnen und schließen. Dementsprechend verändert sich dadurch auch die Transparenz. Ob das Display bei kompletter Schwarzfärbung vollständig Licht- und Blickdicht ist, ist bislang noch nicht bekannt.

Für die Erfindung sind auch weitreichende Nutzungsmöglichkeiten im kommerziellen Bereich denkbar. Sie könnten herkömmliche Schaufenster an Geschäften ersetzen und potenzielle Kunden schon vor Betreten des Geschäftes interaktiv das gerade verfügbare Warenangebot durchforsten lassen. Auch für das Ankündigen von Sonderaktionen, Preisnachlässen oder von Betriebsurlauben entfiele dann die Notwendigkeit, mit Papptafeln oder Plakaten zu arbeiten.

Das smarte Fenster befindet sich allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstatus. Wann die Technologie den Markt erreicht und in welchen Produkten man sie wiederfinden wird, bleibt vorerst offen.

(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Google wendet sich wieder China zu

13.01.2012, 10:19
Google wendet sich wieder China zu

Vor zwei Jahren hatte Google aus Protest gegen die Zensur viele Dienste in China eingestellt. Jetzt macht das Unternehmen einen neuen Vorstoß – und schlägt dabei sanftere Töne an.

Das Internetunternehmen wolle neue Dienstleistungen auf dem chinesischen Markt anbieten und stelle dabei neue Mitarbeiter ein, berichtet das Wall Street Journal. Schwerpunkte seien die Einführung des Android-Marktes, Onlinewerbung und Produktsuche. Dabei liege der Schwerpunkt auf Dienstleistungen, die von der Zensur nicht betroffen seien.

Google ist seit 2005 mit einem Büro in der Volksrepublik vertreten, das derzeit rund 500 Mitarbeiter hat. Vor zwei Jahren hatte der Internetkonzern seine Websuche auf Google.cn eingestellt, nachdem er sich mit den Behörden nicht über ein Vorgehen zur geforderten Selbstzensur einigen konnte. Vorausgegangen war Hackerangriff auf die Infrastruktur des Unternehmens.

China hat sich jedoch in den vergangenen zwei Jahren zu einem Markt entwickelt, den auch Google nicht länger ignorieren kann. Einer internationalen Studie zufolge haben die Chinesen beim E-Commerce die Nase vorn: Sie kaufen 8,4 Mal pro Monat online ein – die deutschen Internetnutzer nur rund drei Mal.

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Mehr als eine Milliarde Nutzer bei Facebook

13.01.2012, 9:03
Facebook hat mehr als eine Milliarde Nutzer

Trotz der aufkommenden Konkurrenz durch Google+, Path oder Diaspora wird Facebook auch im Jahr 2012 weiter rasant an Nutzern zulegen. Analysten erwarten jedoch eine gewisse Verlangsamung. Dennoch soll das soziale Netzwerk im August 2012 mehr als eine Milliarde Nutzer verzeichnen können.

Im August 2008 überschritt Facebook die Marke von 100.000 Nutzer, vier Jahre später soll die Marke von einer Milliarde User fallen. Daran gibt es kaum Zweifel, denn schon im September 2011 verfügte das Netzwerk über mehr als 800 Millionen User. Der iCrossing-Analyst Gregory Lyons hat Facebooks bisheriges Wachstum analysiert und prognostiziert, dass das Netzwerk erst in der zweiten Hälfte dieses Jahres eine Milliarde Nutzer erreichen wird.

Im August soll die Milliarde fallen, meint Gregory Lyons von iCrossing

Seiner Meinung wachse Facebook nicht mehr exponenziell, sondern nur noch linear. Das liege vor allem daran, dass das Wachstum im Heimatmarkt USA und in Großbritannien inzwischen fast zum Erliegen gekommen sei. Rasch anwachsende Mitgliederzahlen registriere das Netzwerk vor allem in Brasilien oder Indien. Dort stieg die Zahl der Nutzer binnen weniger Monate um mehrere Millionen. Diese Märkte hätten auch weiterhin einiges Potenzial, erklärt Lyons, denn bisher seien dort gemessen an der Gesamtbevölkerung der Länder nur wenige auf Facebook aktiv. Setzte man auch weiterhin ein exponenzielles Wachstum voraus, so müsste Facebook bereits im März 2012 die Milliardenmarke überschreiten.

Facebook dürfte damit auch auf längere Sicht hin, der unangefochtene Primus unter den sozialen Netzwerken bleiben. Zum Vergleich: Twitter kommt derzeit auf rund 100 Millionen aktive Nutzer und Google+ soll bis Ende 2012 maximal 400 Millionen User für sich gewinnen können. Derzeit dürfte das Netzwerk noch deutlich unter der 100-Millionen-User-Marke liegen. Der Internetkonzern nennt keine Zahlen zum Wachstum von Google+. Zuletzt hatte Larry Page am 13. Oktober 2011 mehr als 40 Millionen Mitglieder bestätigt.

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Bedeutung des Versandservices im E-Commerce

12.01.2012, 16:22

Bedeutung des Versandservices im E-Commerce

(Foto: istockphoto.com/firina)

Lieferkonditionen sind für den Erfolg im E-Commerce von großer Bedeutung: So sind fast drei Viertel der Onlinekäufer der Meinung, es sollten mehrere Versandservices zur Auswahl stehen. Mehr als jedem zweiten ist es wichtig, dass ein Shop seinen bevorzugten Lieferdienst anbietet.

Knapp die Hälfte, nämlich 45 Prozent der Webshopper geben an, dass sie bei einem Shop nichts bestellen würden, der nicht den Versandservice ihrer Wahl anbietet. Jeder fünfte hat sogar schon einmal einen Kauf abgebrochen, weil sein bevorzugter Lieferdienst fehlte. Das hat Fittkau & Maaß Consulting im Rahmen des aktuellen W3B-Report “Trends im E-Commerce” ermittelt, für den 4.700 Onlinekäufer befragt wurden.

Bedeutung des Versandservices

Bedeutung des Versandservices

Insgesamt liegt die Zufriedenheit mit den untersuchten Lieferdiensten auf hohem Niveau: Mehr als vier Fünftel der Befragten waren mit der letzten Lieferung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Dennoch wurden auch Problemfelder identifiziert. So sagte beispielsweise der Lieferzeitpunkt der zuletzt empfangenen Sendung vielen nicht zu. Auch die Vorgehensweise der Versandservices im Falle des Nicht-Antreffens des Empfängers stößt nicht immer auf Zustimmung.

In diesem Bereich besteht somit für Webshops offensichtlich sowohl Optimierungs- als auch Differenzierungspotential. Immerhin ist jeder zweite Shopper bereit, für Zusatzleistungen rund um die Lieferung zu zahlen: 57  Prozent würden für die Lieferung am nächsten Vormittag zuzahlen, 53 Prozent für eine Lieferung am nächsten Tag. Bei Terminlieferungen – zum Beispiel vor oder nach der Arbeit –  sowie für Lieferungen an Sonn- und Feiertagen besteht bei jedem zweiten Webshopper Zahlungsbereitschaft.

Das Weihnachtsgeschäft brachte den deutschen E-Commerce-Unternehmen einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 22 Prozent. Der gesamte Versandhandel verzeichnete 6,8 Milliarden Euro (plus 14 Prozent). Damit bezifferte der bvh den Anteil des Onlinehandels am Weihnachtsumsatz der Versandbranche auf 65 Prozent. Sehen Sie hier, welche Geschenke bei Amazon Deutschland am häufigsten bestellt wurden.

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