BVDW bringt Richtlinie zum Datenaustausch

09.02.2012, 13:13
BVDW bringt Richtlinie zum Datenaustausch

Stellt die neue BVDW-Richtlinie vor: Pöppelmann

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft stellt eine Richtlinie für den effizienten Datenaustausch in der Onlinewerbebranche vor. Die Standardisierung von Angebotsdokumenten soll die Geschäftsprozesse vereinfachen.

Mit der Initiative möchte der OVK die Systemheterogenität des Online-Werbemarktes aufbrechen und einen neuen vermarkterübergreifenden Angebots- und Schnittstellenstandard schaffen. Dieser umfasst den Austausch von Stammdaten und individualisierten Bewegungsdaten. Sämtliche Produktinformationen wie Inventare und Werbeformen können nach den Vorgaben der Richtlinie, die sich insbesondere an Vermarkter, Onlinemediaagenturen und werbungtreibende Unternehmen richtet, zwischen beliebigen Systemen einfach bereitgestellt und sicher ausgetauscht werden.

“Das Paket, bestehend aus einem standardisierten Aufbau von Angeboten und einer technischen Schnittstelle für den Datenaustausch, garantiert reibungslose Prozessabläufe und sorgt für eine wesentliche Verbesserung von Sicherheit und Qualität“, sagt Jens Pöppelmann, Leiter der Unit Ad Technology Standards. So sollen Markttransparenz und Planungssicherheit durch die Anwendung des Standards erhöht und die Marktteilnehmer durch die überlappenden, gemeinsamen Prozesse zusammengeführt werden.

Nach einer Testphase soll das gesamte Paket für alle Marktteilnehmer ab dem zweiten Quartal 2012 zugänglich sein.

Die Richtlinie durchläuft zunächst eine Testphase, nach deren Abschluss ab dem zweiten Quartal 2012 die Nutzung von Standardangebot und – schnittstelle geöffnet wird. Als  Partner der Agenturen und Vermarkter ist die AGOF bereits dabei, die Schnittstelle in ihrer Systemlandschaft nutzbar zu machen.

Im vergangenen Jahr hatte der OVK hat ein neues Prüftool für Onlinewerbemittel an den Start gebracht. Mit dem kostenlosen Ad Checker können Media- und Kreativagenturen kontrollieren, ob ihre Anzeigen den Kriterien der Vermarkter genügen.

© www.internetworld.de

Facebook als Plattform für mobile Anwendungen

09.02.2012, 12:04
Facebook als Plattform für Mobile

Mobile Apps werden immer wichtiger für Facebook. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Jedes sechste Mitglied, das das soziale Netzwerk mit dem Handy ansteuert, nutzt Anwendungen von Drittanbietern.

Facebook verzeichnet mittlerweile 425 Millionen mobile Nutzer im Monat. Davon greifen 60 Millionen auf Apps von Drittanbietern zu. Diese Zahlen gab Facebooks Product Director Carl Sjogreen bei der Inside Social-Konferenz bekannt, berichtet Techcrunch.

Die Zahlen beziehen sich auf Apps, die nicht von Facebook selbst entwickelt wurden, aber in das soziale Netzwerk eingebunden sind. Dazu gehören Angebote wie das des Spieleentwicklers Zynga. Mit der Einführung des Open Graph im Januar 2012 hatte Facebook bereits Tor und Tür für die Entwicklung von Dritt-Apps für das soziale Netzwerk geöffnet. App-Entwickler können seit Jahresbeginn außerdem über In-App-Angebote ihre Software monetarisieren.

Das soziale Netzwerk hat in der vergangenen Woche seine Börsenzulassung beantragt. Im Prospekt nennt das Unternehmen spannende Zahlen: Facebook hat gegenwärtig 845 Millionen Mitglieder, von denen 483 Millionen täglich im Netzwerk aktiv sind. Der Umsatz 2011 betrug 3,7 Milliarden US-Dollar, der Gewinn eine Milliarde US-Dollar.

© www.internetworld.de

Marketing-Tool NextMail

09.02.2012, 11:58
NextMail Screen

Das Werkzeug NextMail kann jede E-Mail und jeden Newsletter um einen voll funktionsfähigen Webshop erweitern, der direkt in der Mail-Umgebung genutz werden kann. Ein vielversprechender Ansatz, wenn es um Quick-Responses geht – aber leider auch nicht frei von Fallstricken.

NextWidget, Anbieter von Marketing-Werkzeugen, hat zusammen mit dem Mail-Spezialisten PowerInbox ein Tool namens NextMail vorgestellt, mit dem sich ein kompletter Online-Shop in eine E-Mail einbinden lassen kann. Wie aus dem Browser gewohnt, kann der Kunde im E-Mail-Shop navigieren, Produktbeschreibungen und Artikeldetails abrufen, Artikelvarianten wählen und die Produkte schließlich in den Warenkorb legen und bezahlen, ohne seine E-Mail-Umgebung zu verlassen. Das Tool ist insbesondere dazu geeignet, um Promotionaktionen – etwa Sonderangebote oder Saisonware – durchzuführen und dem Kunden eine direkte Interaktions- und Reaktionsmöglichkeit zu bieten. Als weitere Einsatzmöglichkeit nennt der Anbieter Erinnerungsmails, in denen Kunden auf stehengelassene Warenkörbe hingewiesen werden. In einem Online-Video demonstriert der Hersteller die Fähigkeiten des Systems.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: NextMail unterstützt bislang lediglich die Webinterfaces von Gmail, Hotmail und Yahoo sowie – als einzigen echten Mail-Client – Microsoft Outlook. Außerdem müssen die Nutzer einmalig ein Plug-In installieren, um in den Genuss der vollen Funktionalität zu gelangen. Bislang bleiben auch mobile Mail-Clients von iPhone, Android, RIM und Windows Phone außen vor. Der Hersteller verspricht zwar, in Zukunft weitere Mail-Clients zu unterstützen, konnte aber keinen Zeitplan nennen.

Das System steht allen Kunden zur Verfügung, die bereits die Next-Widget Multi-Channel-Marketing-Plattform nutzen. Pro versandter Mail wird eine Gebühr von 0,05 Euro sowie eine Provision in Höhe von ein bis drei Prozent der erzielten Umsätze fällig. NextWidget entwickelt unter anderem Marketing-Tools für Facebook-, Affiliate- und E-Commerce-Promotions.

© www.internetworld.de

HP setzt auf Windows 8 für Tablets

09.02.2012, 11:27

Hewlett-Packard will offenbar wieder im Tablet-Markt mitmischen. Die neue Chefin des Computerherstellers Meg Whitman hat bestätigt, dass man eines der ersten Unternehmen sein will, das Tablets mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 anbieten wird.

(Quelle: reuters.com)

Laut ihrer Aussage müsse HP wieder ein Tablet anbieten: “Wir brauchen ein Tablet”, erklärt Whitman in einem Interview mit ‘CRN’. Nachdem man mit dem webOS-Tablet TouchPad keinen großen Erfolg hatte, will man mit einer Plattform wie Windows 8 auf der sicheren Seite sein.

Später will man dann auch ein Modell auf Basis einer ARM-Plattform anbieten, heißt es – wenn Windows 8 für diese Systeme jedoch verfügbar sein wird, ist noch unklar. HP will sich mit Windows 8 wieder zurück an die Business-Kunden wenden anstatt komplett auf den Endkundenmarkt zu setzen.

Man legt besonders viel Wert auf Sicherheit bei HP. Damit, so ist die Meinung des Unternehmens, könnte man Geräte anbieten, die sich die Konsumenten wünschen, und die gleichzeitig auch die Bedürfnisse der Firmenkunden erfüllen – nur so kann man auf dem Tablet-Markt noch Erfolg haben.

(Marco Schürmann | Quelle: crn.com)

© www.beyond-print.de

Online-Handel: Optimistisch für das Jahr 2012

09.02.2012, 10:38

Obwohl die Hälfte aller Online-Händler steigende Umsätze für das Jahr 2012 erwartet, streben die meisten gleich hohe Ausgaben wir im Vorjahr an. Der aktuelle Konkunkturindex des Electronic-Commerce-Center Handel (ECC Handel) gibt nähere Einblicke.

(Quelle: onlinekaufende.com)

Zwar musste der Handel wie üblich nach Weihnachten einen starken Umsatzrückgang hinnehmen, doch ist man dem Jahr 2012 positiv gegenüber gestimmt: Fast jeder vierte Online-Händler bewertet die Umsätze im ersten Monat des neuen Jahres als negativ und ebenfalls knapp ein Viertel aller befragten Online-Händler sieht die aktuellen Umsätze als positiv an. Damit sei die Stimmung insgesamt etwas besser als noch im Vorjahr.

Für die kommenden zwölf Monate erwartet mehr als die Hälfte der Befragten einen höheren Umsatz als im letzten Jahr – damit ist die positive Stimmung gegenüber dem neuen Jahr bei den Online-Händlern stärker vertreten als bei stationären Einzelhändlern, bei denen nur knapp 35 Prozent mit einer Verbesserung der Umsatzsituation rechnet. Vergleicht man die Erwartungen der Händler mit denen der Konsumenten, erkennt man, dass die Konsumenten in dem Jahr etwas zurückhaltender bei den geplanten Online-Ausgaben sind. Während 13,3 Prozent der Online-Händler von einer starken Verbesserung der Umsätze ausgeht, gehen nur knapp 2,2 Prozent der Internet-Kunden davon aus, mehr oder gleich viel in den kommenden zwölf Monaten auszugeben.

Besonders kleine Händler können sich durch ein verlängertes Rückgaberecht von der Konkurrenz abheben – für fast die Hälfte aller Internet-Kunden sei ein längeres Rückgaberecht von großer Bedeutung. Doch nach den Ergebnissen der ECC-Forscher nutzt kaum ein Shop das Rückgaberecht als Unterscheidungsmerkmal. Viele beharren auf die gesetzlich vorgeschriebenen zwei Wochen für eine Retoure. Fast jeder fünfte Online-Händler gab an, das Rückgaberecht auf bis zu vier Wochen zu verlängern.

(Marco Schürmann | Quelle: derhandel.de)

© www.beyond-print.de

Google startet Screenwise-Projekt

09.02.2012, 10:13

Google startet Screenwise-Projekt

(Foto: unpict – Fotolia.com)

Der Suchmaschinen-Primus Google will im Rahmen des neuen Programms “Screenwise” mehr Aufschluss darüber gewinnen, wie Menschen ihre Browser nutzen. Nutzer werden dafür bezahlt, dass das Unternehmen bei ihnen ein bisschen Big Brother spielen darf.

Zwei Ansätze verfolgt Google bei der Nutzerbeobachtung: Einmal registriert eine simple Erweiterung für Google Chrome, welche Seiten man besucht und wie oft man sie nutzt. Für die Anmeldung zum Programm spendiert Google eine Fünf-Dollar-Geschenkkarte bei Amazon. Alle drei Monate gibt es weitere fünf Dollar bis zu einer Gesamtsumme von 25 Dollar.

Eine andere Option besteht darin, an einer Marktstudie des Dienstleisters Knowledge Networks teilzunehmen und dafür einmal 100 US-Dollar Teilnahmegebühr plus weitere 20 US-Dollar pro Monat zu erhalten. Die Studienteilnehmer müssen einen High-End-Router von Cisco bei sich installieren, der anschließend Informationen über das Internet-Nutzungsverhalten ausliest und an Google weiterleitet.

Sämtliche Daten werden zwar gespeichert, können allerdings nicht auf den konkreten Nutzer zurückverfolgt werden, versichert der Suchmaschinenanbieter. Die erste Resonanz der Nutzer sei – Google-Angaben zufolge – “überwältigend”.

© www.internetworld.de

App Economy schafft viele Jobs

09.02.2012, 10:00

Apps für Smartphones, Tablets und Co haben seit dem Start des ersten iPhones 2007 in den USA nicht nur den Wirtschaftszweig App Economy, sondern auch rund 466.000 Arbeitsplätze geschaffen. So lauten Ergebnisse einer aktuellen Studie des IT-Netzwerks TechNet.

(Quelle: itouch-magazine.eu)

Die App Economy hat Jobs sowohl bei traditionellen Unternehmen als auch bei Start-ups geschaffen, die sich spezifisch mit dem Sektor auseinandersetzen. Außerdem ist die Zahl der Selbstständigen ebenso in die Höhe gestiegen. “Auch in Deutschland hat die App Economy mehr Arbeitsplätze geschaffen und einige Start-ups gefördert”, so Hanno Welsch vom Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps. “Natürlich nicht im selben Ausmaß wie in den USA, doch die Prognosen sehen auch hier sehr positiv aus.”

TechNet hat sämtliche Märkte für Android-, Blackberry-, iOS- sowie mobile Windows-Systeme untersucht. Des Weiteren wurden neben Entwicklern auch Kreative, Manager und andere Apps-beteiligte Mitarbeiter analysiert. Das Ergebnis setzt sich unter anderem aus der Zahl der offenen Stellen und der Arbeitsmarktverteilung zusammen, um zu zeigen, wie effektiv sich Innovationen auf die Schaffung von Jobs auswirken.

Die App Economy wächst. Vor allem haben sich New York City sowie San Francisco und San Jose als Zentren herausgebildet. Ganz Kalifornien und die US-Staaten Georgia, Florida und Illinois schneiden gut ab. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten sind jedoch außerhalb von Kalifornien und New York tätig. “Welche Größe die App Economy zukünftig erreichen wird, hängt stark davon ab, ob Wireless- und soziale Netzwerkplattformen weiter wachsen. Ist dies der Fall, kann man auch davon ausgehen, dass die App Economy mit ihnen größer werden wird”, so TechNet.

(Rebecca Temmel/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

© www.beyond-print.de

Aktuelle Quartals- und Jahreszahlen von Groupon

09.02.2012, 9:45
Aktuelle Quartals- und Jahreszahlen von Groupon

Nach den immensen Verlusten beim Konkurrenten Living Social wartete die E-Commerce-Branche gespannt auf die aktuellen Quartalszahlen des Couponing-Platzhirsches Groupon. Und die zeigen: Bei Groupon schmelzen zwar die Verluste, doch die Wachstumsraten verlangsamen sich und der Weg zur Profitabiltät ist noch lang.

Von wegen Ermüdungserscheinungen im Couponing-Markt: 33 Millionen Kunden meldeten sich im vierten Quartal 2011 neu beim Couponing-Dienst Groupon an und kauften Gutscheine im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar, meldet das Unternehmen im Rahmen seiner aktuellen Quartalszahlen. Das entspricht einer Steigerung von 201 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach dem Abzug der Händlerprovisionen flossen im Weihnachtsquartal rund 506,5 Millionen US-Dollar Umsatz in die Kassen des Unternehmens – nach 172,2 Millionen im Vorjahresquartal. Das kommt einem Plus von 194,1 Prozent gleich. Davon wurden 188,5 Millionen US-Dollar im Heimatmarkt USA (plus 113,2 Prozent) erzielt, 318 Millionen US-Dollar Umsatz stammen aus dem Ausland (plus 279 Prozent).

Für das Gesamtjahr 2011 meldet Groupon einen Anstieg des Umsatzes um 417,7 Prozent von 312,9 Millionen US-Dollar im Jahr 2010 auf jetzt 1,62 Milliarden US-Dollar. Der Nettoverlust schmolz von 456,3 Millionen US-Dollar auf 350,8 Millionen US-Dollar. Der Wert der gekauften Gutscheine kletterte um 436,7 Prozent von 745,3 Millionen US-Dollar im Jahr 2010 auf jetzt vier Milliarden US-Dollar.

Insgesamt kooperierte Groupon 2011 mit 250.000 lokalen Handelspartnern in 47 Ländern. Analysten zeigten sich von den Zahlen dennoch enttäuscht und äußerten sich vor allem besorgt über das abnehmende Wachstum von Groupon in seinem Heimatland USA. Auch habe der Couponing-Dienst in seinen aktuellen Quartalszahlen nicht mehr ganz so viele Unternehmenszahlen offen gelegt wie noch beim Börsengang. Das sei nie ein gutes Zeichen, so die Börsenprofis.

Konkurrent Living Social vermeldete jüngst für das Jahr 2011 verkaufte Gutscheine im Wert von 750 Millionen US-Dollar. Der Umsatz nach Auszahlung der Anteile an Handelspartner lag bei 245 Millionen US-Dollar. Das Minus lag bei 588 Millionen US-Dollar.

© www.internetworld.de

Deutsche Bahn zieht Facebook-Zwischenbilanz

09.02.2012, 9:41
Deutsche Bahn zieht Facebook-Zwischenbilanz

Zwei Monate nach dem Start ihres Facebook-Auftritts zieht die Deutsche Bahn – ähnlich wie schon bei Twitter – eine erste Bilanz. 80.000 Fans und über 3.000 Postings sorgen beim Bahn-Dialog-Team für zufriedene Gesichter.

“Das Dialog-Team konnte in den ersten beiden Monaten über 4.000 Anfragen der Facebook-User beantworten und veröffentlichte selbst rund 40 Postings, die bei den Usern über zwei Millionen mal angezeigt wurden”, schreibt die Deutsche Bahn online in ihren Servicenotizen. 98 Prozent der bearbeiteten Servicefälle konnten über Facebook direkt beantwortet werden, nur zwei Prozent der bearbeiteten Fälle wurde an die jeweiligen Fachbereiche weitergeleitet. Auch das zum Start durchgeführte Gewinnspiel „Weihnachtswichteln“ sei von den Facebook-Nutzern angenommen worden: Rund 3.000 User haben über 9.000 Freunde „bewichtelt“. Inzwischen läuft bereits das zweite Gewinnspiel anlässlich des kommenden Valentinstags.

Ähnlich wie bei unserem Twitter-Kanal @DB_Bahn werden auch auf Facebook nicht nur positive Themen diskutiert. “Unsere Social-Media-Kanäle sind ebenso dafür da, dass Kritik und Beschwerden direkt bei uns ankommen”, schreibt die Bahn. Ein echter Härtetest seien zum Beispiel die extremen Witterungsbedingungen der vergangenen Tage. Viele der Anfragen auf Facebook beträfen aktuell Zugverspätungen, alternative Verbindungsmöglichkeiten oder auch Kritik, da leider nicht immer alles reibungslos läuft. “Wir sehen es als unsere Aufgabe an, gerade in solchen Situationen ein offenes Ohr für unsere Kunden zu haben und zu helfen”, so das Statement. Aber auch das “User-helfen-User”-Prinzip funktioniere bereits gut und helfe dabei, Bahnfahren für Kunden transparenter und einfacher zu machen.

© www.internetworld.de

Chrome wird mobil

08.02.2012, 15:11

Lang hat es gedauert: Der Google-Browser Chrome ist jetzt als Betaversion auch für Android da. Damit werden die Features von der stationären Browser-Version nun auch auf dem Smartphone einsetzbar.

Schnelligkeit, Sicherheit und Einfachheit sind die Stichworte, unter denen Google seine mobile Version des Browsers Chrome vorstellt. Nutzer mobiler Geräte, die mit Android 4.0 Icecream Sandwich laufen, können über Chrome das Netz ansteuern. Das sind allerdings derzeit noch nicht viele. Über eine Synchronisierungsfunktion haben die Nutzer nun auch auf dem Smartphone Zugriff auf die Lesezeichen ihres Desktop-PCs.

Die Androidversion von Chrome wurde speziell für mobile Geräte entwickelt und berücksichtigt die Bildschirmgröße von Tablets und Smartphones. Praktisch: Eine automatische Linkvoransicht zoomt die Links größer, so dass die Aktivierung per Fingerstreich schneller geht. Auch dem Datenschutz zollt der mobile Browser Rechnung: Im Internet stöbern ohne Spuren zu hinterlassen wird über einen Inkognito-Modus möglich.

Die Betaversion von Chrome for Android kann im Android Market heruntergeladen werden. Bisher ist der Browser jedoch noch nicht in allen Sprachen und in allen Ländern verfügbar, so Wieland Holfelder, Engineering Director Google Germany im Google Produkt-Blog.

Laut aktuellen Statistiken läuft das Google-Betriebssystem Android mittlerweile auf 18,3 Prozent der mobilen Geräte. Beim stationären Einsatz hat Chrome derzeit einen Marktanteil von acht Prozent.

© www.internetworld.de