TI: Kindle-Fire-Boom vorbei

12.03.2012, 13:16

Texas Instruments hat offenbar aufs falsche Pferd gewettet. Der Chiphersteller hat Absatzprobleme bei Komponenten für mobile Geräte – während andere Unternehmen sehr stark vom bommenden mobilen Markt profitieren. Verantwortlich für die schlechten Zahlen soll offenbar Amazons Kindle Fire sein.

Amazons ‘Kindle Fire’
(Quelle: engadget.com)

Die erwarteten Einnahmen sanken von 3,02 Milliarden bis 3,28 Milliarden US-Dollar auf 2,99 Milliarden bis 3,11 Milliarden Dollar. Auch die Gewinnerwartungen sanken – statt der erwarteten 16 bis 24 Cent pro Aktie rechnet man eher mit 15 bis 19 Cent je Aktie. Grund für die niedrigeren Erwartungen ist die “geringere Nachfrage nach Drahtlos-Produkten”, besonders bei Geräten die den Privatkundenmarkt ansprechen, heißt es.

Leiter der Investment Relations-Sparte bei Texas Instruments, Ron Slaymaker, erklärt, dass im vierten Quartal OMAP-Prozessoren sehr beliebt waren. So wurde durch das ein neu eingeführtes Produkt (man vermutet Amazons Tablet Kindle Fire) ein Boom ausgelöst, der sich nicht lange auf einem hohen Niveau halten kann. Zwar verkauft sich Amazons Tablet gut, doch scheint der anfängliche Boom durch die Mitteilung von Texas Instruments deutlich abgeschwächt zu sein.

(Marco Schürmann | Quelle: cnet.com)

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Neuer E-Commerce-Newsletter

12.03.2012, 13:10

(Foto: iStock / Fotosipsak)

In eigener Sache Jeden Morgen frisch und kompakt informiert: Ab sofort berichtet der neue Newsletter “E-Commerce Trends” über alle Neuigkeiten für den Online-Handel. Knapp, präzise und aktuell erhalten Sie so jeden Morgen ein Update über die relevanten Ereignisse im E-Commerce.

Seit vergangener Woche im Probelauf, seit heute im Regelbetrieb: Mit “E-Commerce-Trends” hat INTERNET WORLD Business einen weiteren täglichen Newsletter für den Online-Handel entwickelt. Jeden Morgen um halb acht Uhr bietet der neue Dienst knappe und präzise Zusammenfassungen der wichtigsten Nachrichten des Tages. Das besondere Augenmerk liegt dabei darauf, neue, internationale Trends aufzuzeigen und zu verfolgen sowie die Marktteilnehmer langfristig zu begleiten und deren Strategien auf den Prüfstand zu stellen.

Präzise formuliert liefert der Newsletter einen kompakten Überblick über das Geschehene und bietet zugleich weiterführende Links zu den Meldungen. So bleiben Sie in der kompakten Form stets auf dem Laufenden und haben die Möglichkeit, relevante Themen gründlich zu vertiefen. Verpassen Sie nie mehr eine wichtige Meldung aus Ihrem Business und abonnieren Sie die “E-Commerce-Trends” gleich hier. Natürlich kostenlos.

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Microsoft präsentiert die digitale Stadt

12.03.2012, 11:51

Im Rahmen der Innovationsinitiative “Chancenrepublik Deutschland” hat Softwareriese Microsoft auf der CeBIT 2012 in Hannover seine Vision der digitalen Stadt vorgestellt. “Das ,Projekt Neustadt’ zeigt, wie IT Städte und Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und wirtschaftlich attraktiver macht”, erklärt Katrin Pommer, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland. Ausgehend vom Rathaus werden Konzepte für die Schule, Gewerbe, den Gesundheitsbereich und für die Polizei oder Vereine dargestellt.

Angela Merkel:
digitaler Eintrag ins Goldene Buch
(Foto: Microsoft, Schellberg)

Im globalen Wettbewerb ist eine leistungsfähige Verwaltung ein wichtiger Standortfaktor. “Unabhängig von Größe, Lage und Einwohnerzahl sind die im Projekt Neustadt vorgestellten Lösungen dank Skalierbarkeit überall einsetzbar”, weiß Pommer. In “Neustadt” wird das Rathaus zum Zentrum und vernetzt die einzelnen Behörden und öffentlichen Einrichtungen sowohl untereinander als auch mit Bürgern wie Unternehmen.

Die elektronische Umlaufmappe unterstützt die Geschäftsgänge und beschleunigt so die Verwaltungsabläufe deutlich. Pommer zufolge könnten aus mehreren Wochen mitunter nur noch 20 Minuten werden. Das Tool “Parteezy” als eine Art Bürgertisch schafft eine Plattform, sich aktiv und früh an Entscheidungsprozessen in der Stadt zu beteiligen. Die Cloud-Anwendung ermöglicht Debatten zeitlich und räumlich dezentral.

Mithilfe intelligenter IT-Strukturen und der Vernetzung von Patienten, Ärzten, Krankenhäusern oder Reha-Kliniken werden die Kosten im Gesundheitswesen erheblich gesenkt. Der Bedside-Terminal ermöglicht Krankenhauspersonal und Patienten Kommunikation, Information und Unterhaltung am Krankenbett. Auch das Essen kann direkt bestellt werden und entlastet das Klinikpersonal. Passend dazu gibt es Microsoft HealthVault als Krankenakte mit sämtlichen Daten, Befunden und Messwerten. Deren Speicherung erfolgt verschlüsselt ebenfalls in der Cloud.

Durch den Einsatz moderner IT-Anwendungen ist die Polizeiarbeit bereits schneller und bürgerfreundlicher. Die Vernetzung gemeinnütziger Organisationen schafft neben einer einheitlichen Plattform nicht nur eine schnellere Kommunikation im Unglücksfall, sondern hilft auch bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, neuen Mitgliedern oder Sponsoren. “Zur Umsetzung all dieser Innovationen bedarf es allerdings eines stärkeren Vertrauens der Bürger in neue IT-Technologien”, bleibt Pommer realistisch.

(Jürgen Molner/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Video of the Week

12.03.2012, 10:59

Viel Spaß!

Mobile Benutzeroberfläche von Facebook wird überarbeitet

12.03.2012, 10:26
Mobile Benutzeroberfläche von Facebook wird überarbeitet

Facebook bastelt an seiner mobilen Benutzeroberfläche. Zentral dabei ist, dass das Markieren von Beiträgen mit “Gefällt mir” nun für mobile Facebook-Nutzer einfacher werden soll.

Mit nur einem Klick statt den bisherigen zwei soll in Zukunft beim mobilen Facebook der Gefällt mir-Button funktionieren. Der neue Button wird auf eine kombinierte Gefällt-mir- und Kommentar-Leiste verlegt. Dabei berühren die Nutzer jeweils unterschiedliche Seiten der Leiste, um Beiträge zu kommentieren oder mit einem “Gefällt mir” zu markieren.

Dies soll nicht nur den ungeduldigen Nutzern zu Gute kommen, sondern auch dem Unternehmen selbst: Indem das Markieren per “Gefällt mir” schneller gemacht wird, könne Facebook mehr Daten sammeln, um seinen Nachrichtenalgorithmus zu verfeinern, so Techcrunch.

Trotz des bald bevorstehenden Börsengangs ist Facebooks außerordentlich aktiv. Erst vor wenigen Tagen hatte Facebook eine neue Funktion für den Nachrichtenstrang eingeführt: Mit Hilfe von Interessenslisten können Nutzer ihren Nachrichtenstrang thematisch ordnen.

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Datenschutz: Etappensieg für Druckindustrie

12.03.2012, 10:17

Durch die gezielte Einflussnahme von Intergraf, der europäischen Dachorganisation der Druckindustrie, und dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) konnte im Bereich Datenschutz auf EU-Ebene ein wichtiger Etappensieg erzielt werden: Die EU-Kommission will den Datenschutz in der Europäischen Union grundlegend reformieren. Wie das aussehen soll, erklären wir Ihnen.

Farbwanne

Verbraucher sollten künftig generell im Voraus ihre Zustimmung zur Verwendung ihrer Daten geben müssen (sog. „Opt-in“ Regelung). Die Konsequenzen für die Druckindustrie wären verheerend gewesen. Beispielsweise wären Direktmailings dann nur noch bei einer ausdrücklichen Anforderung durch den Empfänger zulässig gewesen. Durch die gezielte Einflussnahme der Verbände wurde diese Passage aus dem aktuellen Entwurf der Kommission gestrichen. Ein generelles Verbot des Direktmarketings ohne Einwilligung findet sich im aktuellen Verordnungsentwurf nicht mehr. Stattdessen soll der Verbraucher ein „Recht auf Widerspruch“ (sog. „Opt-out“) haben, eine Regelung, die bislang auch im deutschen Recht gilt.

Kein einheitliches EU-Datenschutzrecht

In der EU besteht kein vollständig einheitliches Datenschutzrecht. Zwar existiert eine mittlerweile 17 Jahre alte EU-Datenschutzrichtlinie. Diese Richtlinie ist von den Mitgliedstaaten jedoch nicht einheitlich in nationales Recht umgesetzt worden. Eines der erklärten Ziele der EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding, ist daher die grundlegende Reform und Vereinheitlichung der europäischen Vorschriften.

Die Kommission hat sich für das Instrument einer Verordnung entschieden, die in allen Mitgliedstaaten unmittelbar ohne deren Gestaltungsmöglichkeit wirkt. Bislang handelt es sich bei dem Verordnungsvorschlag der EU-Kommission nur um einen Entwurf. Dieser muss noch im EU-Ministerrat und dem EU-Parlament verhandelt und abgestimmt werden. Sowohl Intergraf als auch der bvdm werden sich weiterhin dafür einsetzen, den Verordnungsentwurf im Sinne der Druckindustrie zu verbessern. Insbesondere angesichts der wirtschaftlichen Lage der Branche müssen zusätzliche Erschwernisse durch unnötige Vorgaben von europäischer Ebene verhindert werden.

(Daniel Mittendorf | Quelle: bvdm-online.de)

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Größere Bedeutung virtueller Währungen

12.03.2012, 9:36

Firmen wie Facebook oder Zynga setzen ihre Hoffnungen verstärkt in virtuelle Währungen, mit denen vor allem Geschäfte um Kleinstbeträge in Videospielen abgewickelt werden. Obwohl die Idee schon in den späten 90er-Jahren entwickelt wurde, ist ihr Potenzial noch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Auf Basis der Online-Währungen soll zukünftig ein eigenes Wirtschaftssystem entstehen, wenn es nach dem Willen der beteiligten Unternehmen geht, berichtet TechCrunch.

Euronen: Konkurrenz durch Digi-Taler
(Foto: pixelio.de, berlin-pics)

Menschen sollen dann für ihre digitalen Münzen arbeiten oder zumindest Werbung akzeptieren, um ihren Online-Unterhalt zu verdienen. Zynga, das praktisch seinen gesamten Umsatz über den Verkauf virtueller Güter erwirtschaftet, hat einen Marktwert von etwa zehn Mrd. Dollar. “Das Potenzial von virtuellen Währungen ist sehr groß. Zynga beweist, dass ohne großen Aufwand Spiele produziert werden können, die enorme Einnahmen bringen. Allerdings müssen virtuelle Währungen erst das Vertrauen der Anwender gewinnen, um Erfolg zu haben”, sagt Videospiel-Experte Hans Solar im Gespräch mit pressetext. Damit User ihre Hemmungen überwinden, müssen transparente Bezahlsysteme und eine risikofreie Abwicklung gewährleistet werden.

“Viele Menschen wollen Google oder PayPal ihre Kreditkartendaten nicht geben. Gerade ältere Menschen, die ja oft für Kinder bezahlen müssten, sind misstrauisch. Eine mögliche Lösung wären Wertkarten, die in Geschäften erworben werden können. Wenn ein großer Bezahldienst wie PayPal solche Karten annimmt, könnten auch vorsichtige Kunden in allen Spielen sicher bezahlen”, so Solar. Dass sich die virtuellen Währungen mittel- bis langfristig durchsetzen werden, bezweifelt der Experte nicht. Die möglichen Einnahmen für die Industrie sind größer als bei der Versorgung eines begrenzten Marktes mit teuren Spielen.

Sobald sich ein Massenmarkt für virtuelle Währungen entwickelt hat, soll es für Menschen neben dem Erwerb durch Bezahlung mit analogem Geld auch alternative Wege geben, um an die virtuellen Euronen zu gelangen. Hilfreich wäre es, wenn sich eine universale Online-Währung herauskristallisieren würde. “Das ist noch in weiter Ferne. Die großen konkurrierenden Spielehersteller wollen nicht teilen”, so Solar. An virtuelles Geld sollen Spieler künftig durch das Verrichten von Minijobs oder den Konsum von Werbung kommen.

“Derzeit gibt es Spiele, bei denen bezahlt werden muss, um keine Werbung sehen zu müssen. Für Unternehmen ist es spannender und gewinnbringender, für den Konsum von Werbung mit virtueller Währung zu bezahlen”, erklärt Solar. Durch die freiwillige Zustimmung der Nutzer verspricht der bezahlte Werbekonsum sehr gute Erfolgsraten. “Das Konzept ‘Minijobs gegen virtuelle Bezahlung’ halte ich für schwer umsetzbar. Ohne Kontrolle besteht das Risiko, dass Menschen schlampig arbeiten, um an ihr Geld zu kommen. Erfolgreicher könnte das Ausfüllen von Umfragen gegen Bezahlung werden”, sagt Solar.

Längerfristig spekulieren die Anbieter virtueller Währungen vielleicht auch darauf, in den Kampf um die digitalen Brieftaschen mitzumischen. Google, eBay und Co versuchen derzeit mit großem Aufwand, ins bargeldlose Bezahlgeschäft einzusteigen. Im Vergleich zu den bisherigen kreditkartenbasierten Systemen haben virtuelle Währungen den Vorteil, dass bislang keine zusätzlichen Gebühren anfallen. Wenn die Digi-Taler in diesem Umfeld bestehen können, sind die Gewinnaussichten beinahe grenzenlos.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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SEO-Monitor 2012

12.03.2012, 9:31

SEO-Monitor 2012

(Foto: istock.com/alexsl)

Im Vergleich zu anderen Onlinemarketing-Disziplinen spielt die Suchmaschinenoptimierung für deutsche Internetunternehmen die größte Rolle. Das soll auch künftig so bleiben: Die Mehrheit der Firmen rechnet damit, dass die Bedeutung von SEO noch zunehmen wird.

Deutschlands Unternehmen messen innerhalb des Onlinemarketing-Mix der Suchmaschinenoptimierung eine herausragende Rolle zu, ergab eine Studie der Berliner SEO-Agentur Barketing. Auf Platz zwei im Ranking der Onlinemarketing-Instrumente liegt das Suchmaschinenmarketing (SEA).

E-Mailmarketing und Affiliate Marketing folgen mit etwas Abstand dahinter; beides Disziplinen, denen die Unternehmen noch eine hohe Bedeutung zu messen. Kaum von Bedeutung sind derzeit noch Social Media Marketing, Bannerwerbung und Werbung auf Smartphones und Tablets.

Ob mit Shop oder ohne,
SEO ist eine die wichtigste
Onlinemarketing-Disziplin

Diese Tendenzen werden nach Meinung der Verantwortlichen in den Unternehmen vorerst so bleiben. Lediglich elf Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass Suchmaschinenoptimierung in Zukunft an Relevanz verlieren wird. Ein knappes Drittel geht davon aus, dass SEO seinen Rank auch künftig behalten wird. Mit 59 Prozent hält es die Mehrheit sogar für wahrscheinlich, dass die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung noch weiter zunehmen wird.

Knapp ein Viertel macht Mobile SEO

SEO zu vernachlässigen kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Dennoch gaben elf Prozent der befragten Firmen an, keine Suchmaschinenoptimierung zu machen. Die große Mehrheit von 89 Prozent hat den Stellenwert jedoch inzwischen erkannt. Das zeigt sich auch an den Budgetprognosen: 57 Prozent der Unternehmen wollen künftig mehr Geld in SEO für den Heimatmarkt stecken.

Wer im Internet aktiv ist, kämpft nicht nur mit der regionalen oder nationalen Konkurrenz, sondern steigt unter Umständen in den globalen Wettkampf ein. Allerdings machen nur 38 Prozent der befragten Unternehmen SEO für den internationalen Markt. Die Mehrheit lässt dieses Potenzial noch ungenutzt. In Zukunft wollen aber 28 Prozent der Unternehmen in diesen Bereich investieren.

Die Mehrheit vertraut bei SEO nicht nur aufs eigene Können, sondern lässt das externe Spezialisten machen.

Die Mehrheit vertraut bei SEO
nicht nur aufs eigene Können,
sondern lässt das externe Spezialisten machen.

Für die meisten deutschen Unternehmen spielt der mobile Kanal noch keine große Rolle –  weder im Marketing, noch für den Abverkauf. Deshalb investiert nur knapp ein Viertel der Befragten in mobile Suchmaschinenoptimierung. Vermutlich wird das auch noch eine ganze Weile so bleiben. Zwar sind immer mehr Verbraucher mit Smartphones und Tablets im Internet unterwegs, dennoch ist die Investitionsbereitschaft in diesen Kanal nicht sehr ausgeprägt. Lediglich 15 Prozent wollen künftig mehr in Mobile SEO investieren.

Bekanntheit ist nicht ausschlaggebend

Bei der Wahl der SEO-Agentur achten Firmen kaum auf Zertifikate oder die Bekanntheit des Suchmaschinenoptimierers. Stattdessen sind Referenzen und Empfehlungen für zwei Drittel der Befragten entscheidend. Auch die Erfahrung einer Agentur beziehungsweise ihrer Mitarbeiter spielt bei der Wahl eine wesentliche Rolle.

Der SEO-Spezialist Barketing hat zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) 500 Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft zu ihrer Einschätzung in Bezug auf SEO und Onlinemarketing befragt. Die Rücklaufquote lag bei 74 Teilnehmern. 41,9 Prozent der Unternehmen setzen mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr um, mehr als 70 Prozent erwirtschaften 100 Millionen Euro. Die restlichen Unternehmen generieren weniger Umsatz.

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Ausgabe-Workflow beschleunigen

12.03.2012, 9:15

axaio software, Entwickler von Automatisierungs-Lösungen für PDF-Ausgabe-, Druck- und Redaktions-Workflows für den Verlags- und Druck-Markt, hat kürzlich bekannt gegeben, dass die Software-Lösung MadeToPrint PlanSystem4 beim französischen Kunden ’Editions Bauer’ integriert wurde. Damit soll der Ausgabe-Workflow beschleunigt werden.

Digital Magazine Solution
(Quelle: Adobe YouTube Video)

Voll automatisierte Multi-Channel-Ausgabe

MadeToPrint Auto/Server PlanSystem4 für Adobe InDesign ist eine Erweiterung für die automatisierte, statusbasierte Ausgabe aus Van Genneps Redaktionssystem. Nutzer von PlanSystem4 profitieren von den Vorteilen der MadeToPrint-Ausgabemöglichkeiten, die vollständig in den Redaktions-Workflow integriert sind und so einen sicheren und produktiven Ausgabeprozess garantieren. Auf diese Weise können Verlage Druck- und Exportvorgänge für eine Vielzahl von Publikationsformaten standardisieren und mehr Kontrolle über die verschiedenen Ausgabeformate erlangen.

Editions Bauer: die Ausgabeprozesse

Editions Bauer, der französische Firmenzweig der Bauer Media Gruppe, veröffentlicht in erster Linie Zeitschriften. Das Spektrum reicht von Fernsehzeitschriften, Frauen- und Jugendzeitschriften über ‘Special Interest’-Magazine bis hin zu vielfältigen Einzeldrucken.

Seit 2010 verwendet Editions Bauer axaio MadeToPrint als wesentlichen Bestandteil seines Verlag-Workflows, der sich wie folgt beschreiben lässt: Aus dem erstellten InDesign-Layout generiert MadeToPrint eine Ebene mit Kommentaren und gleichzeitig eine PDF-Datei. Sobald das finale Layout steht, wird eine Batch-Datei erstellt. Ausserdem generiert MadeToPrint im gleichen Zuge ein hoch aufgelöstes PDF, das an die Druckerei gesendet wird. In einem weiteren Schritt, werden die verschiedenen PDF-Versionen, zusammen mit den Kommentaren, automatisch archiviert. Alle Punkte werden von MadeToPrint in einem Durchgang automatisch abgearbeitet.

Editions Bauer konnte seine Abläufe in der Redaktionsabteilung mithilfe von MadeToPrint PlanSystem4 im Verlauf anpassen und optimieren: Anstatt eines externen Dienstleisters, kümmert sich nunmehr eine Abteilung des eigenen Unternehmens um die Erstellung druckfertiger Seiten, was in höherer Flexibilität, Kontrolle und wertvoller Zeiteinsparung resultiert, da der Informationsaustausch mit dem Dienstleister wegfällt. Sobald das finale Layout steht, werden verschiedene Preflight-Checks und Korrekturen automatisch durchgeführt. Auch Fotos, die beim Einsetzen stark in der Größe reduziert wurden, werden automatisch überprüft.

(Daniel Mittendorf | Quelle: www.axaio.com)

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Die E-Commerce-Trends des Tages – 12.03.2012

12.03.2012, 8:39

Wenn große Online-Portale heute schwarz-weiß sehen, liegt es ausnahmsweise mal nicht an der Wirtschaftskrise. Modezar Karl Lagerfeld hat unter Karl.com seinen Webshop gelauncht und unter anderem die Startseite von Spiegel Online großflächig mit schwarz-weißer Werbung belegt. Außerdem in den morgendlichen E-Commerce-News: Amazon übt Druck auf Marketplace-Händler aus, Kundenanfragen innerhalb von 24 Stunden zu beantworten und Kaiser’s Tengelmann kämpft damit, Supermarktkunden zu Wocheneinkäufern zu wandeln, während Tegut-Chef Thomas Gutberlet den Trend in die Gegenrichtung laufen sieht. Und wenn Sie zufällig in letzter Zeit beim NPD-Shop “Deutsche Stimme” eingekauft haben – Vorsicht, Ihre Kundendaten könnten jetzt frei im Internet stehen.

- NEWS -

Karl.com, der Online-Shop von Modezar Karl Lagerfeld, ist online. Bislang war die Mode unter dem Midprize-Label “Karl” nur beim Luxusmodeshops Net-A-Porter.com zu beziehen. Eine große Kampagne, unter anderem auf Spiegel.de, weist potenzielle Fashionistas auf den Launch hin. >>>Karl.com

Amazon übt offenbar Druck auf Marketplace-Partner aus, Kundenanfragen innerhalb von 24 Stunden zu beantworten und führt entsprechende Statistiken. Händler, die unter der geforderten Quote von 90 Prozent rechtzeitig beantworteter Kundenmails bleiben, müssen in Zukunft eventuell mit Abzügen bei der Händlerbewertung rechnen. >>>Shopanbieter.de

Amazons Marketplace nimmt es mit dem Jugendschutz nicht immer ganz genau, ermittelte der “Spiegel”. Bei mehreren Testeinkäufen erhielt das Nachrichtenmagazin Artikel ohne Jugendfreigabe auf dem normalen Postweg. Amazon selbst kommentierte, man werde nur tätig, wenn Amazon darüber informiert wird, dass über die Website verbotene Ware verkauft wird. >>>Golem.de

Kaiser’s Tengelmann will seinen Lieferservice vom bequemen Bestelldienst für ältere Zielgruppen zu einem Online-Angebot für Familien ausbauen. Die größte Herausforderung sei, Deutsche zu Wocheneinkäufern zu machen. >>>Exciting Commerce

Deutsche Stimme wurde Opfer eines Hacker-Angriffs von Anonymous. Die Daten von 1.100 Kunden des Neonazi-Webshops wurden erbeutet und ins Internet gestellt. >>>PC Games Hardware

Best Buy demonstriert mit der Neuschaffung der Position “President Best Buy Digital and Global Business Services” die wachsende Bedeutung von E-Commerce innerhalb der Warenhauskette. Nebenbei wird die Stelle auch noch prominent besetzt: mit Stephen Gillett, ehemals Vice President of Digital Ventures und CIO von Starbucks. >>>Internet Retailer

Walmart hat das Startup Newput Corporation gekauft. Das Unternehmen hat mit “Social Calendar” eine Facebook-App entwickelt, die es Nutzern erlaubt, per Mail oder SMS an die Geburtstage von Freunden erinnert zu werden und personalisierte Fotokarten und andere virtuelle Grüße auf die Pinnwand zu posten. >>>TechCrunch

Groupon erweitert sein Bonusprogramm “Groupon VIP” einen Monat nach dem Start eines ersten Testballons auf fünf weitere Areale in den USA. Für 29,99 US-Dollar können jetzt auch Kunden aus Chicago, Cleveland, Columbus sowie Minneapolis und Orange County früher als andere auf Deals zugreifen oder exklusive Deals erhalten. >>>SunHerald.com

- BACKGROUND -

Baumärkte in Deutschland steigerten ihre E-Commerce-Umsätze im vergangenen Jahr um knapp 30 Prozent auf etwa 430 Millionen Euro. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Kölner Research- und Consulting-Agentur results4retail hervor. >>>Gabot.de

Der Smartphone-Markt wird in drei Jahren von Android dominiert werden, ist Eugene Kaspersky, Chef des Computersicherheitspezialisiten Kaspersky Lab, überzeugt. Den Apple-Marktanteil schätzt er für 2015 auf zehn Prozent, Google soll 80 Prozent halten. >>>Handelsblatt

Der neue Personalausweis steckt schon bei elf Millionen Deutschen im Geldbeutel. Was er kann und welche Möglichkeiten er für den Online-Handel bereit hält, hat das Handelsblatt zusammengefasst. >>>Handelsblatt

- ZAHL DES TAGES -

Jeder vierte Euro, den die 400 größten Webhändler 2011 erwirtschafteten, stammt von Unternehmen mit Hauptsitz in den USA, zeigt die Analyse “2012 Top 400 Europe” von “Internet Retailer”. Noch schlimmer daran: Die US-Händler wachsen in Europa schneller als die Europäer – allen voran Amazon.>>>Internet Retailer

- GEHÖRT -

“Ich glaube, dass es in Zukunft – mit ein, zwei Ausnahmen – keine Großflächen mehr geben wird. Es werden eher kleinere, überschaubare, menschenfreundliche Läden entstehen. Dazu kommt, dass viele unpraktische Sortimente künftig übers Internet bezogen werden könnten. Ich weiß heute noch nicht, wie genau das umgesetzt werden kann, damit es sich finanziell trägt. Aber es ist doch so, dass niemand gerne Toilettenpapier oder Getränke einkauft. Das ist sperrig und lästig. Für den frischen Salat und die Eier gilt das natürlich nicht. Genau deshalb könnte es interessante Mischformen aus Internet und stationärem Handel geben.”

Thomas Gutberlet, Geschäftsführer der Lebensmittelkette Tegut >>>Supermarktblog.de

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