Neue Version der Webanalyse-Lösung Piwik

05.06.2012, 15:50

Version 1.8 bringt neue Features

Neue Version der Open Source Software Piwik

Die neue Version des Webanalyse-Programms Piwik bringt neue Features und verspricht eine Verbesserung der Performance. Neuerungen gibt es unter anderem bei der Erstellung von Dashboards, beim Datenvergleich und beim Datenschutz.

Nach drei monatiger Entwicklungszeit veröffentlicht Piwik nun die neue Version 1.8. Piwiks Row Evolution ermöglicht nun, einen detaillierten Report zu erstellen und zu visualisieren. Der Report zeigt einen Entwicklungsverlauf der letzten 30 Tage (oder Wochen und Monate) an. Darunter werden die wichtigsten Kennzahlen, wie zum Beispiel Besuche, Seitenaufrufe oder Absprungrate, angezeigt.

Zudem lassen sich mehrere Dashboards konfigurieren, die unterschiedliche Reports für den gewünschten Analyse-Schritt bereitstellen. Verbesserungen gibt es auch beim Datenschutz. So wurde die Unterstützung von Do-Not-Track standardmäßig aktiviert. User, werden dann nicht von Piwik getrackt, wenn sie in ihrem Webbrowser angeben, dass sie dies nicht wollen.

Alle wichtigen Neuerungen mit Screenshots der neuen Features finden Sie auf dem Piwik-Blog.

© www.internetworld.de

E-Mail-Marketing-Tools

05.06.2012, 15:44

Was Sie beim Cloud Computing beachten sollten

(Foto: istock_Nisangha)

Cloud-Computing hat viele Vorteile beim E-Mail-Marketing. Es ist flexibel und erfordert keinen Kauf von Soft- und Hardware. Bei der Wahl eines Cloud-basierten Tools sollten Kunden allerdings datenschutzrechtliche Fragen beachten, die zu Problemen führen könnten. INTERNET WORLD Business zeigt, auf welche Aspekte es ankommt.

Beim Ansatz des sogenannten Cloud Computing, der “Rechnerwolke”, wird ein ganzes Rechenzentrum ins Internet ausgelagert. Ein besonderes Merkmal ist die Skalierbarkeit: So können Kapazitäten flexibel nach Bedarf hinzugemietet werden. Besonders beim E-Mail-Marketing bieten cloudbasierte Tools viele Vorteile.

Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier: E-Mails aus der Cloud (INTERNET WORLD Business Augabe 10/2012)

© www.internetworld.de

eBay verschiebt Zahlungsumstellung

05.06.2012, 13:14

Schuld ist die BaFin

(Foto: eBay verschiebt Zahlungsumstellung)

Eigentlich sollten ab dem Sommer 2012 alle Zahlungen für Käufe über den Online-Marktplatz eBay zunächst zu eBay selbst überwiesen werden. Doch offenbar gab es Probleme. Nachdem schon die “Wirtschaftswoche” eBay-Sprecher mit den Worten zitierte, das Ganze sei “verwirrend”, kündigt eBay selbst jetzt an, die Einführung auf 2013 zu verschieben.

Als Grund für die Verschiebung nannte eBay eine Meinungsänderung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Diese habe eBay in früheren Gesprächen signalisiert, dass für die geplante Zahlungsabwicklung keine Lizenz notwendig sei, habe aber jetzt ihre Meinung geändert und eine Lizenz nach deutschem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz gefordert. Die für die Zahlungsabwicklung verantwortliche Unternehmenseinheit von eBay habe ihren Sitz jedoch in Luxemburg und unterliege der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF. Von dort soll die notwendige Lizenz jetzt erworben werden.

“Angesichts dieser erfolgten Gespräche und unserer eigenen umfassenden Analysen sind wir überrascht von der Entscheidung der BaFin”, sagt eBay-Geschäftsführer Dirk Weber. “Das bedeutet, dass wir die Einführung der neuen Zahlungsabwicklung für unsere 16 Millionen aktiven Nutzer in Deutschland verschieben müssen. Wir sind weiterhin der Auffassung, dass für die von uns geplante Zahlungsabwicklung keine Lizenz nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz notwendig ist, akzeptieren jedoch, dass die BaFin eine andere Rechtsauffassung vertritt. Wir werden nun mit der CSSF in Luxemburg daran arbeiten, die notwendige Lizenz zu erwerben.”

Seit letztem Herbst hat eBay ein Pilotprojekt für die neue Zahlungsabwicklung gestartet, in dessen Rahmen die Käufer an eBay bezahlen und eBay die Verkäufer auszahlt. Die neue Zahlungsabwicklung bietet eBay zufolge größeren Schutz für Käufer und Verkäufer. eBay rechnet damit, dass die komplette Umstellung des neuen Zahlungssystems bis zum Jahr 2013 realisiert sein wird.

© www.internetworld.de

Fotos im Facebook-Nachrichtenstream

05.06.2012, 13:05

Anpassung an mobiles Design

Fotos im Facebook-Nachrichtenstrom

Facebook will das Design der Fotoanzeige in der mobilen Version auch auf die Webversion bringen. Fotos sollen schon bald größer und breiter erscheinen.

Die Fotos im Facebook-Nachrichtenstrom sollen demnächst doppelt so groß erscheinen wie bisher. Damit passt das soziale Netzwerk das Erscheinungsbild der Desktop-Version an die Smartphone-App an. Dank des neuen Layouts sollen mehr Fotos aus einem Album auf einen Blick angezeigt werden. Texte werden in Zukunft größer und mit weiteren Textabständen erscheinen.

Das Redesign soll bereits ab heute sukzessive eingeführt werden, berichtet Techcrunch. Bei dem neuen Look habe sich Facebook an Instagram orientiert und die Fotos schon im Newsfeed in den Mittelpunkt gerückt, anstatt per Link auf das entsprechende Album zu verweisen. Instagram war im April von Facebook für eine Milliarde US-Dollar aufgekauft worden.

© www.internetworld.de

Benutzerdefinierte Storefronts auch für Tablets und Co.

05.06.2012, 12:59

Videovorstellung des Cloud-to-Print Services von Pixfizz

Pixfizz ist eine cloudbasierte Web-to-Print-Lösung für Fotoanwendungen. Damit können Druckdienstleister benutzerdefinierte Storefronts kreieren und konfigurieren, die sich auf beliebigen Plattformen, darunter auch Tablets, ausführen lassen. Pixfizz wird als Software-as-a-Service (SaaS) und erspart somit den Download der Software sowie die Verwaltung von Servern – lediglich ein Abonnement des Services ist notwendig. Wir hatten die Möglichkeit, mit Alexander de Boissezon, VP Marketing bei Pixfizz, zu sprechen. In einem Video demonstriert er das Konzept „Cloud-to-Print“.

© www.beyond-print.de

Analyst schätzt Untergang von Facebook bis 2020

05.06.2012, 12:48

Fallender Aktienkurs führt zu Spekulationen

Als Reaktion auf die permanent fallenden Kurse sagte nun ein Analyst das Ende von Facebook voraus. Er schätze, das Facebook bis etwa 2020 auf die Größe von Yahoo geschrumpft sei. Der ehemalige Riese im Online-Geschäft hat heute noch etwa 10% seiner ursprünglichen Größe. Als Grund für diesen „Untergang“ sieht der Analyst Facebooks mangelnde Bereitschaft sich den veränderten Bedingungen im Internet anzupassen.

(Quelle: facebook.com)

Facebook könne zwar Unternehmen kaufen, die Expertise im Bereich von mobilen Anwendungen aufweisen, das würde aber nichts an der Grundeinstellung ändern. Facebook sei nach wie vor eine „große, fette Webseite“, so Eric Jackson, Gründer von „Ironfire Capital“ in einer TV-Show am Montag.

Er glaube nicht, dass es große Unternehmen in Zukunft leichter haben würden, sagte er dem Sender CNBC. Viele kleinere, schneller agierende Unternehmen würden im Markt auftauchen und dort mitmischen.

Jackson sieht dazu drei Generationen von Webseiten. Unternehmen wie Yahoo und Google gehörten zur ersten Generation. Sie boten große Portale an, auf denen man alles fand, was man suchte. Zur zweiten Generation zählt er Facebook, das sich nur darauf konzentrierte, wie man Benutzer zusammenführt und sie interagieren lässt. Als dritte Generation sieht er mobile Webseiten und Anwendungen, deren Schwerpunkt die mobile Nutzung ist und die einen Weg gefunden haben damit Geld zu erzeugen. Das Problem sieht Jackson im Übergang von einer Generation in die Nächste. Diesen Wechsel habe bisher niemand erfolgreich vollzogen, wie man an Google sähe. Insofern wäre es unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Facebook diesen Umstieg schaffe.

(Quelle: mashable.com)

© www.beyond-print.de

E-Kixx weitgehend stabil

05.06.2012, 12:43

Konjunkturflaute lässt E-Commerce kalt

Wie im gesamten Einzelhandel schwächeln im Mai auch die Umsätze des Online-Handels ein wenig. Damit bestätigen die aktuellen Ergebnisse des ECC-Konjunkturindex die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex.

Im aktuellen Monat fällt der e-KIX leicht und landet nur knapp oberhalb der neutralen Mitte bei 100,3 Punkten. Eine Krise ist im Online-Handel aber noch nicht in Sicht. Trotz des leichten Abwärtstrends liegt der Wert für die aktuelle Geschäftslage ganze 9,3 Indexpunkte über dem Vorjahreswert (siehe Grafik unten).

Auch bei den Umsatzprognosen sind die Online-Händler etwas vorsichtiger: Die Erwartung an die Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten erreicht zwar immer noch einen guten Wert, sinkt aber ebenfalls leicht auf 132,7 Punkte. “Während rund 45 Prozent weiterhin mit Umsatzsteigerungen rechnen, befürchten lediglich zehn Prozent der Befragten Umsatzrückgänge. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die anhaltende Krisenstimmung tatsächlich auch Auswirkungen auf den Online-Handel haben wird”, kommentiert Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, die Ergebnisse.

Wie in den vergangenen Monaten bestätigen die Ergebnisse des s-KIX die Selbsteinschätzungen der Online-Händler. Beim s-KIX werden Online-Shopper zu ihrem Einkaufsverhalten und zur Planung befragt. 32,8 Prozent der Online-Shopper beurteilen ihre Ausgaben als hoch oder sehr hoch. Auch für die Zukunft kündigt sich auf den Seiten der Shopper noch keine wirkliche Flaute an: Nur knapp 20 Prozent planen zu sparen, während 26,6 Prozent online mehr ausgeben wollen als in den Monaten zuvor. Der Indexwert verändert sich daher im Mai nur minimal und landet für die aktuellen Ausgaben bei 102,7 und für die erwarteten Ausgaben bei 108,9 Indexpunkten.

© www.internetworld.de

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Affiliate-Aktion

05.06.2012, 11:31

Bessere Performance fürs Partnerprogramm

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Affiliate-Aktion

Mit speziellen Aktionen lassen sich Affiliate-Programme neu beleben. Nicht immer wird damit der gewünschte Effekt erzielt. Was erfolgreiche Aktionen ausmacht und wie das Interesse der Affiliates wieder geweckt werden kann, verrät Alexander Kube von icrossing.

Eine gelungene Affiliate-Aktion hängt nicht allein von einer reinen Provisionserhöhung, sondern von verschiedenen anderen Faktoren beeinflusst ab. Diese Faktoren beeinflussen mehr oder minder stark den Erfolg der Aktion und sind zum Teil auch voneinander abhängig.

1. Ziele und Zielgruppe definieren

Entscheidend für den Erfolg einer Aktion ist die Definition der Ziele, die mit dieser erreicht werden sollen. Dieser Schritt ist die Basis für alle weiteren Maßnahmen und Entscheidungen und sollte daher auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Die Ziele können in ganz unterschiedliche Richtungen gehen und benötigen letztlich auch unterschiedliche Incentives. Um die Ziele richtig zu definieren, helfen folgende Fragestellungen:

  • Werden mit der Aktion reine Umsatzziele verfolgt oder gibt es noch andere Zielsetzungen, wie z.B. Steigerung der Anmeldequote in den Netzwerken, Verbesserung der Qualität des Traffics usw.?
  • Soll die Neukundenbasis vergrößert werden oder zielt das Angebot auch bzw. nur auf Bestandskunden ab?
  • Gibt es ein spezielles Produkt, das in den Fokus gerückt bzw. gepusht werden soll? Gibt es saisonale Veränderungen bezüglich der Nachfrage der Produkte? (im Reisebereich, z.B. Frühbucher- oder Lastminute-Saison)
  • Benötigen Sie Feedback zum Partnerprogramm bzw. möchten Sie von den Affiliates wissen, wie das Programm noch verbessert werden kann?
  • Nachdem die Ziele der Aktion klar definiert sind, sollte anschließend festgelegt werden, welche Affiliates für die Aktion das größte Potenzial haben. Gutschein-Affiliates benötigen einen Couponcode, um die Performance zu steigern. Cashback-Partner können mit erhöhten Provisionen das Partnerprogramm in den Fokus rücken und auf Startseiten platzieren.

    Content-Seiten arbeiten mit exklusiven Informationen oder neuen Werbemitteln, die z.B. auf ein neues Produkt hinweisen. So hat jede Publisher-Gruppe ihre speziellen Anforderungen und Bedürfnisse, die richtig bedient werden müssen, um die Aktion zum Erfolg zu führen. Erst wenn die Zielgruppe klar definiert ist, kann daraus das richtige Incentive abgeleitet werden.

    2. Art des Incentives

    Bei der Wahl des Incentives muss die Entscheidung zwischen einem Geldpreis (fixer Bonus oder erhöhte Provision) oder einem Sachwert getroffen werden. Auch die Anzahl der zu gewinnenden Preise kann ganz unterschiedlich sein. Zudem steigt natürlich je nach Wert des Preises die Attraktivität der Aktion.

    Geldpreise, wie z.B. Bonusauszahlung oder erhöhte Provisionen, sind sehr attraktiv für alle Publisher-Gruppen. Die Auswahl der passenden Sachwerte ist schon schwieriger, da die Geschmäcker und Begehrlichkeiten oftmals auseinandergehen. So ist für einen das neue iPad 3 das absolute Highlight, für den anderen schon wieder Schnee von gestern.

    Mit einem angemessen gewählten Geldpreis geht man meist auf Nummer sicher. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass viele Affiliates bereits die Größe eines mittelständisches Unternehmen erreicht haben und Sachpreise dem Mitarbeiter selbst oft gar nicht mehr zu gute kommen, sondern z.B. an Weihnachten in die Tombola wandern.

    3. Modellieren der Affiliate-Aktion

    Nach der genauen Zieldefinition und Bestimmung der Incentivierung, wird im dritten Schritt nun festgelegt, unter welchen Bedingungen die Affiliates den Preis erhalten. Dabei sind dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt.

  • Einfache Provisionserhöhung:
    Die Erhöhung der Provision, z.B. von 50€ pro Sale auf 60€, bietet dem Affiliate die Möglichkeit, höhere Provisionen zu erzielen. Dies birgt allerdings auch die Gefahr, dass Affiliates keinen Mehraufwand betreiben und trotzdem höhere Provisionen einstreichen. Die Kommunikation mit den Affiliates ist bei dieser Aktionsform sehr wichtig, um die gewünschten Platzierungen für die erhöhte Provision zu erhalten.
  • Provisionserhöhung mit Performance-Anreiz:
    Ein mögliches Model für eine performancegebundene Provisionserhöhung könnte wie z.B. folgt aussehen: bei 20% Steigerung der Performance im Vergleich zum Vormonat gibt es 5€ pro Sale mehr, bei 30% Steigerung erhält der Affiliate 10€ on top pro Sale. Bei diesem Modell muss der Affiliate sich im Aktionszeitraum steigern, um eine bessere Provision oder einen Bonus zu erhalten. Damit ist die Chance größer, dass dem Provisionsinvestment auch eine bessere und verstärkte Werbeleistung gegenüber steht. Für Affiliates, die bereits am Werbemaximum angelangt sind, können auch gesonderte Zielvereinbarungen getroffen werden.
  • Newcomer-Aktionen:
    Willkommens-Aktionen sind eine gute Möglichkeit, neue Affiliates für das Programm zu begeistern und die Anmelderate im Programm zu steigern. So könnte z.B. jeder Affiliate, der sich neu für das Partnerprogramm registriert, im ersten Monat 5€ mehr Provision pro Sale erhalten.
  • Performance Rallye:
    Rallyes mit Sach- oder Geldpreisen erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Bei diesem Modell könnten z.B. die besten zehn Partner im Aktionszeitraum einen Bonus von 200€ erhalten. Vor allem bei tollen Sachpreisen, wie z.B. bei der 2.400 Stunden-Rallye der Telekom, bei der der Hauptpreis ein Porsche war, ist die Rallye sofort in aller Mund und die ganze Branche spricht darüber. Dies ist natürlich ein sehr extremes Beispiel.
  • Werbemittel-Aktion:
    Diese Variante ist eine tolle Möglichkeit, um neue Werbemittel zu verbreiten, Startseitenplatzierungen zu erhalten und die Interaktion mit den Affiliates zu intensivieren. Ein mögliches Vorgehen bei diesem Modell wäre beispielsweise, dass jeder Affiliate, der die neuen Werbemittel auf der Startseite einbindet und einen Screenshot davon schickt,  10€ pro Sale mehr erhält.
  • Dies ist sicherlich nur ein Ausschnitt aller Möglichkeiten und soll die große Bandbreite und Vielfalt an Aktionen verdeutlichen. Wichtig ist, dass für die geplante Aktion das richtige Modell gewählt wird und dies mit den Zielen, die zu Beginn definiert wurden, übereinstimmt.

    4. Kommunikation der Aktion

    Die Auswahl der richtigen Kommunikationskanäle und -instrumente für die Aktion ist ebenso essentiell wie die richtige Zieldefinition, die Wahl der passenden Incentives und die Gestaltung der geeigneten Provisionierung.

    Selbst eine Aktion, die hinsichtlich Timing, Inhalt und Wording sehr gut konfiguriert wurde, wird dennoch fehlschlagen, wenn die Ziele der Aktion nicht in ausreichendem Umfang an die Zielgruppe kommuniziert wurden. Um das zu verhindern, sollen an dieser Stelle die wichtigsten Kommunikationsinstrumente, die einem Affiliate Manager zur Verfügung stehen, dargestellt werden:

    Kostenlose Netzwerk-Newsletter:
    In einem optimalen Partnerprogramm sollten die Newsletter des Netzwerks ein zuverlässiger Kommunikationskanal sein. Auf diesem Weg werden alle kooperierenden Affiliates mit aktuellem Content versorgt und über neue Programm-Modalitäten informiert. Zudem kann teilweise auch gegen Aufpreis ein Mailing an nicht angemeldete Partner verschickt werden (CJ).

    Kostenlosen Promotionstools in den Netzwerken:
    Hierbei bieten die Netzwerke zahlreiche Optionen, wie z.B. das „Gutschein Tool“ von affilinet (muss nicht nur für Gutscheine verwendet werden) oder das „Incentive Tool“ von Zanox.

    Kostenpflichtige Platzierungen in den Netzwerken:
    Es ist durchaus sinnvoll, während des Aktionszeitraums, kostenpflichtige Platzierungen in den Netzwerken zu buchen. Hier gibt es unter anderem bei Affilinet die Möglichkeit, auf der Publisher-Loginseite oder in der Programmübersicht, aufmerksamkeitsstarke Werbeflächen zu buchen.

    Einkauf externer kostenpflichtiger Werbeleistung:
    Bei dieser Variante empfiehlt sich z.B. der Stand-alone-Newsletter von 100partnerprogramme.de.

    Nutzung eigener Kommunikationskanäle:
    Wir nutzen zum Beispiel unsere iCrossing-Facebook-Page, um unsere Affiliates schon vorab mit den wichtigsten Informationen und Neuigkeiten zu versorgen.

    5. Häufigkeit von Affiliate-Aktionen

    Die Frage, wie oft man Affiliate-Aktionen durchführen sollte, kommt häufig von Kundenseite. Natürlich gilt es, ein ausgewogenes Verhältnis zu finden zwischen exzessiver Aktionsüberflutung und gähnender Rallye-Leere. Nach unserer Erfahrung sollte im Quartal mindestens eine Publisher-Aktion durchgeführt werden. Das hat verschiedene Vorteile:

  • Das Partnerprogramm erhält erhöhte Aufmerksamkeit in der Affiliate-Szene. Die Affiliates sind oft in Hunderten von Partnerprogrammen angemeldet und haben eine Vielzahl von neuen Projekten im Kopf, die am besten alle zeitgleich umgesetzt werden sollen. So kann es durchaus passieren, dass Partnerprogramme in der Masse der Konkurrenz untergehen.
  • Aktive Merchants planen meistens mindestens eine oder mehrere große B2C-Aktionen, die dann mit einer Publisher-Aktion sehr gut begleitet werden können – z.B. Produktlaunches, Rabattaktionen oder Summer Sales. So kann die Aktion des Merchants und die Aktion für die Publisher gemeinsam beworben werden, mehr Buzz erzeugt und somit wertvolle Synergien genutzt werden.
  • Bei vielen Aktionen herrscht Verbesserungsbedarf. Oftmals hapert es an der Kommunikation. Im schlimmsten Fall bekommen die Affiliates gar nichts von der Aktion mit. Auch der Ablauf der Aktionen und die Incentivierung sind häufig nicht ausreichend durchdacht.

    Dabei lassen sich mit gut geplanten und kommunizierten Aktionen die Wahrnehmung des Affiliate-Programms  und damit auch die Performance steigern. Schlussendlich sollte man keine Scheu haben, Neues auszuprobieren, programmspezifische Aktionen zu testen und deren Ergebnisse auszuwerten, um entweder daraus zu lernen oder es auf die gleiche Art zu wiederholen.

    © www.internetworld.de

    Buchhandel 2011 im Minus – E-Book bietet Perspektiven

    05.06.2012, 10:28

    Aufbruch oder Umbruch? Der deutsche Buchmarkt und das E-Book

    Der deutsche Buchmarkt steht vor Herausforderungen: Die globalen Marktteilnehmer weiten ihre Marktmacht aus und verändern damit die Wertschöpfungskette, die Diskussion über das Urheberrecht wird schärfer und die Ausweitung des E-Book-Marktes führt zu neuen Strukturen. Zudem ist im Jahr 2011 der Umsatz der buchhändlerischen Betriebe mit Büchern und Fachzeitschriften nach Berechnungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels um 1,4 Prozent gefallen, auf 9,6 Mrd. Euro.

    (Quelle: gizmodo.com)

    „Die große Wertschätzung des Mediums Buch ist stabil, das Leseinteresse ist ungebrochen groß und die Lust auf E-Books wächst stetig. Dennoch sind nach sieben Jahren kontinuierlichen Umsatzwachstums die Konjunkturschwankungen der vergangenen Jahre im Handel auch auf dem Buchmarkt angekommen“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, heute in Frankfurt am Main anlässlich der Vorstellung der Wirtschaftszahlen und der aktuellen E-Book-Studie des Börsenvereins. „Der Umsatz mit E-Books hat sich im Vergleich zu 2010 verdoppelt. Noch können diese steigenden Umsätze den derzeitigen Rückgang auf dem Markt nicht kompensieren, doch die Weichen dafür sind gestellt. Verlage und Buchhandlungen fragen sich deshalb nicht mehr ob, sondern wann sie ins E-Book investieren“, sagte Skipis. Im vergangenen Jahr hatte sich bereits angedeutet, dass das E-Book auf der Schwelle zur Marktrelevanz stehe. Das bewahrheite sich jetzt.

    Im Plus lagen 2011 als Vertriebsweg für Bücher der Online-Handel und die Verlage mit ihrem Direktgeschäft. So stieg der Umsatz beim Internetgeschäft mit Büchern 2011 um 5 Prozent, er hat mittlerweile einen Anteil am Gesamtumsatz von 14,8 Prozent. Der Umsatz der Verlage im Direktgeschäft stieg um 1,7 Prozent, der Anteil am Gesamtumsatz liegt bei 19,1 Prozent. „Von dieser Verschiebung am stärksten betroffen ist der stationäre Buchhandel, dessen Anteil am Buchmarkt bereits seit 2008 zurückgeht“, sagt Jürgen Horbach, Schatzmeister und Wirtschaftssprecher des Börsenvereins. „Zwar sind bereits 65 Prozent der Buchhändler – und damit deutlich mehr als erwartet – im E-Book-Markt aufgestellt, die Kompetenz muss aber weiter ausgebaut werden.“ Verbunden sei dies mit der klaren Aufforderung an die Buchhandlungen, diese Kompetenz gegenüber den Kunden deutlich zu machen und nachzuweisen.

    Leicht zurückgegangen ist im vergangenen Jahr die Titelproduktion auf 82.048 Titel in Erstauflage (Vorjahr: 84.351), obwohl in der Belletristik und beim Kinder- und Jugendbuch mehr Titel in Erstauflage auf den Markt kamen als 2010 (Belletristik 2011: 15.141, 2010: 14.514 / Kinder- und Jugendliteratur 2011: 8.225, 2010: 8.082). Fast identisch sind dagegen die Übersetzungszahlen: 2011 wurden 10.716 Titel ins Deutsche übersetzt, 2010 waren es 10.760. Nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr, sind die Zahlen beim Lizenzverkauf 2011 von 8.191 auf 8.000 Lizenzen leicht zurückgegangen. Wichtigste Segmente sind dabei das Bilderbuch (10,5 Prozent), das Kinderbuch (12,5 Prozent) sowie Ratgeber, Lebenshilfe (10,2 Prozent) und Freizeit (10 Prozent).

    Das E-Book in Deutschland: Markt mit Perspektiven

    E-Books sind selbstverständlicher Bestandteil des deutschen Buchmarktes. Das zeigt die heute vorgestellte, breit angelegte E-Book-Studie für Deutschland, die der Börsenverein Anfang dieses Jahres zum zweiten Mal gemeinsam mit GfK Panel Services durchgeführt hat. „Der E-Book-Markt hat in Deutschland Perspektiven, vor allem für den herstellenden Buchhandel. Derzeit rentiert sich das E-Book-Geschäft für die wenigsten Marktteilnehmer, immer noch müssen Verlage und Buchhandlungen aber in erster Linie investieren. Die Perspektive für 2015 jedoch ist gut“, sagt Steffen Meier, Sprecher des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Im Endkunden-Buchmarkt (ohne Fachbücher und Schulbücher) hatte der Umsatz mit E-Books 2011 einen Anteil von 1 Prozent.

    Rund die Hälfte aller Verlage haben bereits E-Books im Programm, fast 90 Prozent werden es zukünftig sein. Bei denen, die E-Books anbieten, erscheinen aktuell 42 Prozent der Novitäten auch als E-Book, bei der Backlist sind es mittlerweile 30 Prozent. Zum Umsatz tragen die E-Books derzeit dennoch nicht viel bei, 2011 lag der Anteil an ihrem Gesamtumsatz nach Angaben der Verlage durchschnittlich bei 6,2 Prozent (2010: 5,4 Prozent). Allerdings entwickelt sich das E-Book als Hoffnungsträger: Für 2015 erwarten die Verlage einen durchschnittlichen Umsatzanteil der E-Books am Gesamtumsatz ihres Verlags von 17 Prozent. Im vergangenen Jahr schätzten sie den Anteil noch auf 16,2 Prozent.

    Kompetenz beim E-Book: Sortimentsbuchhandel legt zu

    Der stationäre Sortimentsbuchhandel hat im Vergleich zur letzten Umfrage beim Thema E-Book seine Kompetenz ausgebaut. Zwar lag der Umsatzanteil von E-Books 2011 nur bei durchschnittlich 0,5 Prozent vom Gesamtumsatz der Buchhandlungen und damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Ergebnis von 2010, doch das liegt an den vielen Neueinsteigern im Segment der kleinen und mittleren Buchhandlungen. So wollten im vergangenen Jahr lediglich 46 Prozent der Buchhandlungen E-Books und E-Reader anbieten, tatsächlich sind es mittlerweile aber 65 Prozent. Für die kommenden Jahre wollen 72 Prozent der Buchhandlungen im E-Book-Bereich aufgestellt sein.

    Der Kindle von Amazon
    (Quelle: Amazon)

    Die entscheidende Barriere für den Verkauf von E-Books oder E-Readern ist für die Buchhandlungen weiterhin die geringe Nachfrage. Deshalb sind die Erwartungen an das Geschäft mit E-Books und E-Readern bei Buchhandlungen gedämpft. Für das laufende Jahr schätzen sie den durchschnittlichen Umsatzanteil von E-Books am Gesamtumsatz auf 1,2 Prozent, im Vorjahr lagen die Erwartungen noch bei 1,9 Prozent. Und auch was die mittelfristige Perspektive angeht, sind die Sortimente nun zurückhaltender: Nach eigener Schätzung werden sie bis 2015 in ihrem Unternehmen durchschnittlich 3,5 Prozent vom Umsatz mit E-Books machen, im vergangenen Jahr lag ihre Schätzung noch bei 9,2 Prozent.

    Lesegeräte: Tablet-Computer dominieren, Reader legen zu

    Was die Lesegeräte betrifft, so gehen 90 Prozent der Verlage davon aus, dass Tablet-Computer dominieren werden, allerdings nimmt die Bedeutung von E-Book Readern deutlich zu. Mittlerweile sind die Verlage zu 68 Prozent überzeugt, dass sich auch die Lesegeräte durchsetzen werden, das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im letzten Jahr. Breiter ist die Palette beim Thema Formate: Fast die Hälfte der Verlage glaubt, es bleibt bei einer Vielzahl von Formaten, 28 Prozent gehen davon aus, dass sich eines der bestehenden Formate durchsetzen wird – großer Favorit ist das EPUB.

    Die aktuelle Studie „Markt mit Perspektiven – das E-Book in Deutschland 2011“, Mai 2012, ist die zweite gemeinsame Studie vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels zusammen mit GfK Panel Services Deutschland. Sie besteht aus mehreren Teilen: Für die Studie wurden Anfang des Jahres 2011 und 2012 eine Auswahl aus 1.800 Sortimentern und 1.850 Verlegern befragt. Die Hochrechnung der E-Book Absätze und Umsätze 2011 stammen aus dem GfK Verbraucherpanel mit insgesamt 20.000 Personen, die monatlich zu ihren Bucheinkäufen befragt werden. Sie ist repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren. Und die Konsumentenbefragung zum Thema E-Books basiert auf Befragungen im Januar 2011 und im März 2012 von 10.000 Endverbrauchern und ist für 64 Mio. Deutsche ab zehn Jahren ebenfalls repräsentativ.

    Alle Zahlen und Daten des Buchmarkts werden zusammengefasst in „Buch und Buchhandel in Zahlen 2012“, das vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels herausgegeben wird. Es ist im August im Buchhandel oder bei der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH erhältlich.

    (Quelle: Pressemitteilung Börsenverein des Deutschen Buchhandels)

    © www.beyond-print.de

    Google kauft Meebo

    05.06.2012, 9:49

    Mehr soziale Apps

    Google kauft Meebo

    Google will mehr soziale Apps – und kauft sich dazu ein Start-up, das bisher vor allem mit seiner Weiterleitungsplattform für soziale Netzwerke und seinem Messenger erfolgreich war: Meebo.

    Was genau Google für die Übernahme von Meebo auf den Tisch legen muss, ist bisher noch nicht bekannt geworden. Brancheninsider sprechen von rund 100 Millionen US-Dollar, die das sieben Jahre alte Start-up gekostet haben soll, so Mashable. Zu den Produkten von Meebo gehören eine Nachrichten-App und ein Toolbar, mit dem das Weiterleiten von Beiträgen auf verschiedenen Plattformen erleichtert wird.

    Auch was mit den Meebo-Produkten geschehen wird, ist bisher noch unklar. Vermutlich wird ein Teil der Funktionen in der einen oder anderen Form in Google+ wieder auftauchen. Insbesondere die Social Publisher Tools sind dafür prädestiniert. Fest steht dagegen, dass das Meebo-Team in die Google-Organisation übergehen soll. Wie viele der Meebo-Angestellten allerdings zu dem Internetkonzern wechseln dürfen, steht noch in den Sternen: Kurz vor Bekanntgabe der Übernahme hatte Meebo nach Informationen von Business Insider zahlreiche Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing und Vertrieb gefeuert. Möglicherweise weil Google dafür seine eigenen Teams nutzen will.

    Erst gestern war bekannt geworden, dass Google den Web-Gütesiegel-Betreiber KikScore aufgekauft hat.

    © www.internetworld.de