Xerox: Druckzentrum Hochschule Reutlingen

27.02.2012, 10:39

Die Hochschule Reutlingen hat die Xerox GmbH als Dienstleister für das Druckmanagement auf dem Campus beauftragt. Im Rahmen des Fünf-Jahres-Vertrags betreibt Xerox das zentrale Druckzentrum der Hochschule und stellt auf dem gesamten Campus Multifunktionssysteme für das Drucken, Kopieren und Scannen von Dokumenten aller Art bereit.

Bildquelle: www.siggset.de

Pro Semester verarbeitet Xerox allein im Druckzentrum über 2,5 Millionen Seiten für das Lehrinstitut. Über die dezentralen Systeme wurden im ersten Semester rund 700.000 Seiten gedruckt.

Gleichzeitig übernimmt Xerox die Wartung der Systeme sowie die Bereitstellung der Verbrauchsmaterialien und bietet im Druckzentrum weitere Endverarbeitungsmöglichkeiten an – angefangen bei der Broschürenheftung, über Spiral- und Heißleimbindung bis hin zum Laminieren.

Für die 4.700 Studierenden sowie die rund 700 Professoren, Lehrbeauftragten und weiteren Hochschulmitarbeiter bedeutet das laut Xerox eine Zeitersparnis und Arbeitsvereinfachung. Von der Visitenkarte, über Skripte, bis hin zur hochwertig gebundenen Masterarbeit können die Hochschulangehörigen alle Dokumente bequem auf dem Campus erstellen lassen. Das Xerox Angebot unterscheidet sich insofern von einem gängigen Copyshop, da die Nutzer die zu druckenden oder zu vervielfältigenden Dokumente über das Intranet in einen angeschlossenen Web-Shop hoch laden können. Wenn die Nutzer keine Beratung wünschen, ist es somit nicht mehr notwendig mit dem USB-Stick persönlich zum Druckzentrum zu gehen.

Zudem können die Hochschulangehörigen von allen im Netzwerk eingebundenen Rechnern Druckaufträge abschicken und die Ausdrucke an einem beliebigen der 30 Xerox Drucksysteme auf dem Campus ausdrucken lassen. Als Identifikationskarte für diese so genannte FollowMe-Lösung gilt der Hochschulausweis, über den gegebenenfalls auch bezahlt werden kann. Die FollowMe-Lösung stellt zudem sicher, dass die gedruckten Dokumente nicht in die Hände Unbefugter geraten können.

(Daniel Mittendorf | Quelle: www.xerox.de/news)

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Privatsphärenverletzung durch Facebook, Youtube und Flickr?

27.02.2012, 10:08
Privatsphärenverletzung durch Facebook und Co.?

Facebook-Nutzer sind gewohnt, beim Aktivieren von Apps, Zugriff auf das Nutzerkonto einzuräumen. Einige Smartphone-Apps sollen nun aber wohl etwas zu weit gehen und auf die Privat-SMS der User zugreifen können. Davon betroffen ist neben Facebook auch die Google-Plattform Youtube.

Mehrere Smartphone-Apps sollen sich sehr viele Freiheiten herausnehmen: Facebook, Youtube, Flickr und andere Dienste erhielten damit Zugriff auf angeblich private SMS-Texte und andere Nutzerinfos abgreifen. Das berichtet ZDnet. Davon betroffen seien sowohl iPhone- als auch Android-Nutzer. Klar sei nicht, ob Daten aktiv und gezielt durch die Dienste angesteuert werden, oder ob es sich lediglich um nachlässige Sicherheitseinstellungen in den Codes handle.

Ein Facebook-Sprecher reagierte auf den ZDnet-Bericht mit der Rückmeldung, dass Facebook keine Nutzer-SMS lese und wies die Behauptungen, die ursprünglich in einem Bericht der englischen Times auftauchten, zurück. Allerdings bestätigte er, dass Android-Applikationen tatsächlich Nutzerzustimmung zu gewissen SMS-Lese- und Schreibfunktionen abfragten.

Wenn es um Datenschutz geht, reagiert das Unternehmen empfindlich. In Deutschland liegt Facebook seit Jahr und Tag mit Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner in Sachen Chronik-Ansicht im Clinch.

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Paypal fordert die Löschung von Erotikinhalten seiner Kunden

27.02.2012, 10:00
Paypal als Moralpolizei

Paypal will sauber bleiben und versucht deshalb auch bei seinen Kunden für ein moralisch einwandfreies Sortiment zu sorgen. Der Zahlungsanbieter verlangt von Smashwords, einem Anbieter von E-Books, die Entfernung bestimmter Erotikinhalte von dessen Verkaufsplattform.

Paypal habe den E-Book-Anbieter jetzt angewiesen, bestimmte Pornoinhalte von seiner Plattform zu nehmen, ansonsten könne Paypal die Bezahlabwicklung für Smashwords nicht weiter übernehmen, berichtet Techcrunch.

Nach Angaben von Smashwords habe Paypal dem Unternehmen bis zum heutigen Montag ein Ultimatum gesetzt, um die Bereinigung vorzunehmen. Die E-Book-Plattform, die zahlreichen unbekannten Autoren eine Plattform bietet, hat Schriftsteller und Verlage angewiesen, ihre Publikationen hinsichtlich Hardcore-Inhalten zu überprüfen und gegebenenfalls zurückzuziehen.

Auch andere Dienste seien von dem Vorstoß Paypals, nur noch mit “sauberen” Klienten zu arbeiten, betroffen. “Pornosperren” sind im Internet nichts Neues. Bekannt für seine Anti-Erotika-Politik ist unter anderem das Unternehmen Apple, das seine Geräte frei von anstößigen Inhalten halten möchte.

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Video of the Week

27.02.2012, 9:43

Viel Spaß!

Gewinne ein iPad3

Cloud File-Sharing für Unternehmen

27.02.2012, 9:12

Die wusys, ein IT-Dienstleister und Rechenzentrumsbetreiber im Großraum Frankfurt, und der Cloud Speicher-Spezialist Oodrive bieten ab sofort gemeinsam File Sharing Services über das wusys Rechenzentrum an. Unternehmen, die Ihre Anwendungen und Daten in die wusys Cloud auslagern, können optional mit den Oodrive PostFiles und iExtranet Online-Filesharing-Lösungen große Datenmengen internen und externen Mitarbeitern sowie externen Stellen und Dienstleistern kontrolliert zur Verfügung stellen.

(Quelle: philognosie.net)

Die Lösung ermöglicht allen Geschäftsbereichen des Unternehmens den gemeinsamen Zugriff und den Austausch von Dateien im Rahmen ihrer jeweiligen Projekte zu optimieren. Eingebunden in die Infrastruktur des wusys AS71 Rechenzentrums haben Unternehmen die Vorteile einer günstigeren und effizienteren RZ-Infrastruktur, gebündelt mit der leichten Administrierbarkeit von großen Datenmengen und Nutzergruppen.

Niedriger Energieverbrauch, hohes Einsparpotenzial

Das wusys Rechenzentrum AS71 bietet neben moderner Technologie und Sicherheitseinrichtungen auf über 1.500 Quadratmetern mit einem 10 Gbit Backbone hohe Synergieeffekte und Einsparpotentiale aus den Kühlungs- und Sicherheitssystemen durch einen sehr niedrigen Power Usage Effectiveness (PUE)-Wert. wusys erreicht in seinem Rechenzentrum einen PUE-Wert von 1,3 bis 1,35. Dies bedeutet, dass nur rund 30 Prozent der Energie zusätzlich, beispielsweise durch die Kühlung, verbraucht wird. Durchschnittliche Rechenzentren liegen bei einem Wert von 1.7 bis 2.0. Die Folgen für Kunden, die Ihr Rechenzentrum bei wusys betreiben, sind Einsparungen von 20 bis 40 Prozent bei den anfallenden Energiekosten.

Detaillierte Informationen über das wusys Rechenzentrum und die RZ-Dienstleistungen wie dem Applikationsbetrieb, Infrastruktur-Services sowie Cloud-Services, stehen auf der Unternehmenswebseite bereit.

(Daniel Mittendorf | Quelle: pressetext.com)

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Colorgate: Web-to-Print Webgate Edition

27.02.2012, 8:28

Mit der neuen, CG Web to Print (W2P) Webgate Edition bietet ColorGATE LFP-Druckdienstleistern einen Einstieg in das B2C-Online-Business. Der auf Joomla! und der JoomShopping-Technologie basierende Webgate Online-Shop ist einfach zu administrieren und verfügt über eine große Angebotsvielfalt inklusive Poster, Banner, Displays, Roll-ups, Pop-ups, Keilrahmen etc.

Integriert sind SEO Unterstützung und die serienmäßige Anbindung an die Fotolia-Bilddatenbank. Einmal gekauft, fallen für die Webgate-Edition nur noch die laufenden Hosting-Kosten für den Online-Shop an, so dass bereits vor der Investition eine einfache Berechnung der Amortisationszeit möglich ist.

Webgate bietet laut dem Hersteller:
• Hohe Kosteneffizienz und Zeitersparnis durch automatisierte Produktionsabläufe und einfache kaufmännische Prozesse
• Attraktive Präsentationsmöglichkeiten für das Produkt-Portfolio
• Bestmögliche Anpassbarkeit an das eigene Corporate Design
• Bedarfsgerechte Produktion nach Kundenanforderung (anpassbare Auflagengröße)
• Hohe Personalisierungs- und Individualisierungsmöglichkeiten bei Angeboten und der Produktion
• Webgate ist um vielfältige Zusatzmodule erweiterbar, z.B. den Walldesigner für Tapeten, Export für MIS-Systeme über CSV oder XML, Nutzenmontage für Visitenkarten, Kataloge etc. und kann nahtlos in den Productionserver 7 integriert werden.

Sowohl im Front- als auch Backend besitzt Webgate eine übersichtliche, intuitiv zu bedienende, flashbasierte Benutzeroberfläche. Das Frontend bietet professionelle Gestaltungstools mit einer umfangreichen Werkzeugpalette für anspruchsvolle und attraktive Designs und Layouts (Bild- und Textelemente, Vektorgrafiken / Cliparts). Der Kunde wird schrittweise durch die Gestaltung und den Bestellvorgang geführt und sieht bereits online, wie sein fertiges Produkt aussehen wird. Eine 5-Sterne Anzeige informiert, ob die Druckqualität ausreichend ist. Die serienmäßige Anbindung an die Fotolia Bilddatenbank bietet dem Kunden zudem eine riesige Auswahl an Motiven, aber auch eigene, fertige Druckdaten können komfortabel hochgeladen werden.

Im übersichtlichen Backend werden druckfertige Dateien generiert (PDF/X3-Daten), Aufträge und die interne Bilddatenbank verwaltet. Es gibt eine Bestellhistorie und auch LFP-spezifische Produkteigenschaften werden berücksichtigt. Testen Sie Webgate in der Praxis über den ColorGATE Demoshop „Just Print it“!

(Daniel Mittendorf | Quelle: colorgate.com)

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Kritik: regionale Werbung im nationalen TV

24.02.2012, 13:38

Mit scharfer Kritik reagiert die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) auf bekannt gewordene Pläne der führenden nationalen TV-Anbieter, ihre Werbung im Kabelfernsehen zu regionalisieren. Beginnend mit dem Kabelnetz in Baden-Württemberg sollen zusätzlich zur nationalen Werbung auch regionale Werbebotschaften transportiert werden.

(Quelle: Pixelio // Fotograf: Claudia Hautumm)

Regionale Werbemärkte dienen nicht der Finanzierung bundesweiter Castings, sondern sind Finanzierungsquelle für die lokale und regionale Berichterstattung von Regional-TV und Radio, erklärt APR-Geschäftsführer Stephan Ory. Er verweist auf vielfältige Bestimmungen in Landesmediengesetzen, wonach Werbeauseinanderschaltungen nur dann zulässig sind, wenn sie in eigenständige Programminhalte aus dem regionalen oder lokalen Bereich eingebettet sind. Bislang sei im Rundfunkstaatsvertrag eine entsprechende Regelung nicht notwendig gewesen, da nationale TV-Anbieter ihre Angebote nicht hätten auseinanderschalten können.

Nachdem durch die Anbindung der Kabelnetze an die Playout-Center der nationalen TV-Anbieter diese Möglichkeit nun geschaffen sei, müsse der Staatsvertragsgesetzgeber rasch handeln, fordert die APR. Auseinandergeschaltete Werbung dürfe nur in den landesweiten Fenstern der bundesweiten TV-Vollprogramme gesendet werden.

(Daniel Mittendorf | Quelle: bdzv.de)

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Unternehmen setzen verstärkt auf Apps

24.02.2012, 13:35

Viele britische und US-amerikanische Unternehmen wollen ihre Investitionen im Mobil-Segment massiv verstärken. Ein Drittel plant, in den nächsten 18 Monaten mehr als vier Projekte zu initiieren. Dies zeigt eine Umfrage unter 1.000 CIOs, die von Antenna Software in Auftrag gegeben wurde. Dabei setzen die Unternehmen vor allem auf Business-Apps.

(Quelle: itouch-magazine.eu)

Laut der Umfrage ist der Ausbau des Bereiches “Employee Mobility” für die meisten Firmen fast genauso wichtig wie das B2C-Segment. 43 Prozent entwickeln derzeit eine App für ihre Kunden, 42 Prozent arbeiten an einer Anwendung für ihre Mitarbeiter. Gerade im B2B Bereich versuchen die AnbieterMarktanteile zu gewinnen, weil der B2C-Bereich stagniere.

Die Unternehmen investieren dabei verstärkt in Web-Apps und weniger in sogenannte Native Apps. Der Grund: Die Kosten sind geringer. Denn die Web-Apps können durch den Browser von gängigen Smartphones oder Tablets aus aufgerufen werden. Native Apps sind speziell auf bestimmte Geräte oder Software zugeschnitten und nicht in einer plattformübergreifenden Websprache wie HTML5 geschrieben – wodurch es erhöhten Programmieraufwand gibt.

Weiteres Ergebnis der Umfrage: 45 Prozent sind mit der Anlaufzeit bis zur Marktetablierung unzufrieden. Im Durchschnitt benötigt es mehr als sechs Monate, bis eine Anwendung auf dem Markt präsent ist. 42 Prozent kritisieren die hohen Produktionskosten.

(Daniel Mittendorf | Quelle: www.pressetext.com)

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Deutschland: 1 Mrd. App-Downloads

24.02.2012, 13:31

Smartphone-Besitzer haben allein in Deutschland im Jahr 2011 rund 962 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone geladen. Der Zuwachs entspricht 249 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als 386 Millionen Apps herunter geladen wurden. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance.

(Quelle: itouch-magazine.eu)

Apps sind kleine Software-Programme, die speziell für Smartphones und Tablet Computer entwickelt werden. Sie umfassen die verschiedensten Anwendungen, darunter Nachrichten- und Informationsdienste, Zugang zu Sozialen Netzwerken oder Navigationsprogramme. Oder sie funktionieren ein Smartphone beispielsweise zum Sprach- oder Restaurantführer, zum Babyphone oder in eine Taschenlampe um. “Derzeit entsteht eine eigenständige App-Ökonomie, die neue Geschäftsmodelle und hoch interessante Anwendungen für das mobile Internet entwickelt”, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen im Vorfeld des Mobile World Congress. Der Umsatz mit mobilen Apps hat im vergangenen Jahr in Deutschland 210 Millionen Euro erreicht. Das entspricht einem Anstieg von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (94 Millionen Euro Umsatz). Darin enthalten sind Umsätze mit App-Verkäufen und Werbeeinnahmen, die innerhalb der Apps erzielt werden.

Mit 88 Prozent ist der überwiegende Teil der Apps kostenlos verfügbar, 12 Prozent sind kostenpflichtig. “Apps können auf unterschiedlichen Wegen Umsätze generieren: über den Verkaufspreis, kostenpflichtige Services innerhalb der App oder durch Werbung”, sagte Joussen. Die meisten Apps dienten Unternehmen und anderen Organisationen aber dazu, ihren Kunden und Partnern zusätzliche Services anzubieten. Aktuell existieren nach Bitkom-Berechnungen weltweit rund 1 Million Apps für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme. Treiber der Entwicklung ist die stark zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet Computern. Nach den Prognosen des Bitkom steigen die Smartphone-Verkäufe in Deutschland im Jahr 2012 um 35 Prozent auf 16 Millionen Stück. Der Absatz von Tablet Computern legt um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück zu.

(Quelle: itouch-magazine.eu)

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Amazon erpresst unabhängige Verleger

24.02.2012, 13:18

Amazon hat in einem drastischen Schritt über 4.000 elektronische Bücher des Verbandes unabhängiger Verleger (Independent Publishers Group, I.P.G.) aus dem Angebot genommen, wie die New York Times berichtet. Der Online-Händler, der sowohl den Handel mit gedruckten Büchern als auch den E-Book-Verkauf dominiert, will nach Auslaufen eines Vertrags neue Bedingungen durchsetzen. Analoge Bücher sind von dem Boykott nicht betroffen.

Der Kindle von Amazon
(Quelle: Amazon)

Amazon hat 4.443 E-Books der Indeependent Publishing Group, die eine Vertriebsgemeinschaft für kleine, eigenständige Verlagshäuser darstellt, aus dem Kindle-Store entfernt. Etwa 60 Prozent des US-Handels mit E-Books werden über den Amazon-Shop und dessen proprietäres Dateiformat abgewickelt. “In Deutschland ist der Kindle noch nicht so lange auf dem Markt wie in den USA. Die Marktmacht von Amazon im E-Book-Handel ist geringer, es gibt einige andere Plattformen, die mit offenen Dateiformaten attraktive Konkurrenzangebote haben”, sagt Claudia Paul, Sprecherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die I.P.G. hält sich zum Amazon-Angebot bedeckt, macht aber deutlich, dass die Einschnitte drastisch wären. Viele Vertriebe und Verlage fürchten, dass die harte Verhandlungslinie von Amazon Schule macht und künftig auch bei anderen Vertragsverlängerungen zum Einsatz kommen wird.

Amazon steht unter Druck, seine Gewinnmargen zu erhöhen, um eine attraktive Börsenperformance bieten zu können. Eine Erhöhung der Preise für die Endkunden kommt nicht in Frage, da die günstigen Angebote Amazons Hauptvorteil gegenüber der Konkurrenz sind. Die I.P.G. bleibt bisher hart und versucht, das beste aus der Situation zu machen, indem es Kunden darauf aufmerksam macht, dass es bei Amazon-Konkurrenten in weniger verbreiteten Dateiformaten immer noch E-Books zu erwerben gibt.

Gerade kleinere Verlage und Vertriebe laufen Gefahr, der Marktmacht von Amazon nicht dauerhaft Paroli bieten zu können. Die I.P.G. ist zwar einer der größten Buchvertriebe in den USA, hat durch seine Struktur aber nicht denselben Einfluss wie ein großes Verlagshaus. Wenn Amazon es schafft, die kleinen Verlage in die Knie zu zwingen, müssen die großen folgen. “Kleinere Verlage haben generell eine schwächere Verhandlungsposition”, so Paul. Bei Amazon herrscht laut mehreren Managern die Meinung vor, dass im Buchgeschäft nur der Autor und der Leser interessant sind, alles was dazwischen liegt, ist für den Online-Händler unnötiger Ballast.

Für die Verlage war die Einführung von E-Books anfangs ein Segen. Endlich gab es eine Möglichkeit, die traditionell niedrigen Margen im Buchhandel etwas auszuweiten. Amazon hat die hohen E-Book-Preise, die teilweise über denen von gedruckten Büchern liegen, anfangs akzeptiert. Bei Vertragsverlängerungen scheint der Internet-Gigant nicht mehr bereit zu sein, anderen ein größeres Stück vom Kuchen zu gönnen.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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