Neuer Look beim Vermarkter

31.07.2012, 15:04

IP Deutschland modernisiert Markenauftritt

IP Relaunch

Relaunch bei IP Deutschland: Ab heute präsentiert sich der Vermarkter mit einem neuem Markenauftritt. IP Deutschland will damit seinen Fokus auf konvergente Medien und Plattformen deutlich machen.

Unter der Dachmarke „Fourscreen“ werden ab sofort alle  Kommunikationsmaßnahmen gebündelt. Das betrifft sowohl das viermal jährlich erscheinende Print-Magazin „Fourscreen“, wie auch den gleichnamigen wöchentlichen Online-Newsletter. Das neue Medienmagazin richtet sich an Werbekunden und Agenturvertreter. Mit der Änderung der Positionierung will IP Deutschland seine Ausrichtung als Vermarkter einer einheitlichen Kommunikation mit konvergenten Medien und Plattformen unterstreichen.

Im gleichen Zug wurde die Website modernisiert. Der Vermarkter setzt jetzt auf große und bewegte Bilder, die zu den wichtigsten Nachrichten führen. Über die neue horizontale Hauptnavigation können aktuelle Themen, Vermarktungsinformationen, Daten und Fakten zu Forschung und Unternehmen sowie der Kundenbereich angesteuert werden.

Das Logo, das seit 1990 gleich geblieben ist, wurde im Rahmen der Weiterentwicklung etwas schlanker, bleibt aber in seinem Grundmotiv unverändert.

Julian Weiss, Geschäftsleiter Marketing IP Deutschland, erklärt den neuen Markenauftritt: „Wir setzen mit unserem neuen Auftritt auf die Medienzukunft. Denn wir wollen näher ran: Näher an die Menschen, näher an die Wirklichkeit und näher an das Wesentliche. Mit unseren neuen Informationsmedien bieten wir aktuelle Nachrichten und Trends, eine unterhaltsame Umsetzung und eine echtere Bildsprache. Unsere neue Marke Fourscreen steht für Konvergenz: TV und Bewegtbild auf allen Bildschirmen, überall und jederzeit.“

Für die Entwicklung des neuen Kommunikationskonzeptes zeichnet die Kölner Agentur bplusd verantwortlich.

Das neue Print-Magazin

© www.internetworld.de

Mobile Advertising Studie

31.07.2012, 12:29

Mobile Werbeanzeigen wirken

M-Commerce-Studie

(Foto: istock / mbortolino)

Mobile Käufer lassen sich von zielgerichteten Werbeanzeigen stark beeinflussen. Der Mobile Advertising Survey des US-amerikanischen Mobile Marketing Anbieters Hipcricket zufolge, haben über die Hälfte der Smartphone-Nutzer einen Kauf abgeschlossen, nachdem sie eine mobile Werbeanzeige gesehen haben.

Demnach haben 64 Prozent der Studienteilnehmer, die ein Smartphone besitzen, aufgrund von einer Werbeanzeige einen mobilen Einkauf getätigt. Allerdings haben zwei Drittel der Befragten keine mobile Werbung von ihren Lieblingsmarken erhalten, was heißt, dass einige Marken ihr Potenzial noch nicht nutzen.

„Wir wissen seit Jahren, dass Smartphonebesitzer sehr aktiv im mobilen Web sind, was Marken eine wirksame Möglichkeit bietet, sie mit relevanten und zielgerichteten Anzeigen anzusprechen“, zitiert das Branchenportal Bizreport Doug Stovall, Executive Vice President von Hipcricket.

Insbesondere Menschen mit höherem Einkommen klicken auf eine mobile Werbeanzeige, so ein weiteres Ergebnis der Studie: Wer über ein Jahreseinkommen von 75.000 Dollar oder mehr verfügt, ist demnach am klickfreudigsten.

Grundlegende Erkenntnis der Hipcricket-Untersuchung: Mobile Werbeanzeigen fallen ins Auge, und sie regen zu Empfehlungen an. Fast die Hälfte (46 Prozent) der Smartphonebesitzer haben eine mobile Werbeanzeige gesehen, 45 Prozent haben einem Freund ein Produkt aufgrund einer mobilen Anzeige empfohlen.

Unterschiede gibt es auch zwischen den Geschlechtern: Zwar zeigen 44 Prozent der weiblichen Studienteilnehmer grundsätzlich Interesse an mobilen Gutscheinen, Männer lösen mobile Gutscheine aber eher als Frauen ein (35 Prozent versus 27 Prozent).

Die Studie kann bei Hipcricket bestellt werden.

© www.internetworld.de

IPTV auf LG-Fernsehern

31.07.2012, 12:25

Zattoo erobert den TV-Bildschirm

Zattoo kommt aufs TV-Gerät

Die Telekom bietet mit Entertain noch kostenpflichtiges IPTV an, da zieht Zattoo rechts vorbei. In Kooperation mit LG hat der Internet-TV-Anbieter jetzt die erste Applikation auf den Markt gebracht, mit der man das Angebot auch auf Smart-TV-fähigen LG-Fernsehern schauen kann.

Für den kostenlosen IP-TV-Anschluss müssen Zuschauer allerdings Werbeeinblendungen beim Umschalten in Kauf nehmen. Eine Einschränkung, die die Nutzer von IPTV ohnehin gewohnt sind.

Voraussetzungen sind ein schneller Internetanschluss und ein an das Internet angeschlossener LG Smart TV. In Kürze soll Zattoo aber auch auf LG-Produkten wie Heimkinoanlagen und Blu-ray Playern zu empfangen sein. „Die LG Applikation stellt für uns einen weiteren wichtigen Schritt zur Realisierung unserer Vision ‚Internet TV Everywhere‘ dar. Viele unserer Nutzer suchen nach einer unkomplizierten TV-Lösung. Diese bieten wir mit unseren Smart-TV-Applikationen an“, so Zattoo-Chef Nick Brambring zur Kooperation mit dem südkoreanischen Elektronikkonzern.

Zugang zur IPTV-App auf dem LG-Fernseher erhalten Nutzer entweder über ihr bestehendes Zattoo-Konto oder per Neuanmeldung. Über 50 Live-TV-Sender stehen auf den Internet-fähigen Fernseher zur Verfügung. Zattoo bietet öffentlich-rechtliche, private und internationale Sender an. Einige Sender, etwa CNN, Das Vierte oder die öffentlich-rechtlichen Spartenkanäle, sind so auch für Zuschauer zugänglich, die diese vorher über ihr analoges Kabel oder DVB-T nicht empfangen konnten. Zattoo-Nutzer können auf auf ihrem Smart-TV außerdem die Sendervorschau nutzen, Preview-Bilder des laufenden Programms ansehen und den elektronischen Programmführer verwenden.

Bisher ist nur das kostenlose Angebot von Zattoo über die App abrufbar. Das Pay-TV-Angebot sowie die Fremdsprachenpakete des Live-TV-Anbieters sollen in Kürze folgen.

© www.internetworld.de

Twitter & Börse

31.07.2012, 12:19

Twitter führt Cashtags ein

Twitter

Twitter will sein Geschäftsmodell vertiefen: Nach den mit einer Raute gekennzeichneten Hashtags führt der Microbloggingdienst nun die Cashtags ein. Ein Dollarzeichen und das Kürzel eines börsennotierte Unternehmens sollen auf Klick alle relevanten Tweets zu diesem anzeigen.

Das neue Feature hat sich Twitter allerdings von einem Drittanbieter abgeschaut: StockTwits ist eine Plattform für Börsianer und Investoren und nutzt die Cashtags bereits seit längerer Zeit.

Durch die Einführung der Cashtags auf Twitter drohen StockTwits nun die Nutzer davonzulaufen – was allerdings gar nicht Ziel der Strategie war, wie das Twitter-Newsportal The Next Web vermutet. Vielmehr möchte sich Twitter dadurch neue Geschäftsfelder erschließen.

© www.internetworld.de

Facebook & Bing

31.07.2012, 12:13

Vernetzt mit Freunden

Bereits vor einigen Wochen hat Microsofts Internet-Suchmaschine Bing die Social Sidebar eingeführt, mit der bei Suchanfragen auch Freunde um Rat gebeten werden. Nun können bis zu fünf Facebook-Freunde gleichzeitig ausgewählt werden, die dann über die Suchanfrage informiert werden.

Während Twitter die Verbindungen zu anderen Netzwerken nach und nach kappt, baut Microsoft sie weiter aus: Ab sofort kann man bei einer Suchanfrage auf Bing bis zu fünf Facebook-Freunde auswählen.

Die Suchanfrage wird dann auf der Facebook-Timeline des Suchenden gepostet und die ausgewählten Freunde werden darüber informiert, so dass sie zum Beispiel dazu Stellung beziehen oder Tipps abgeben können.

In einem Video stellt Microsoft die neue Funktion ausführlich vor.

© www.internetworld.de

Tipps für Shopgestaltung

31.07.2012, 10:42

Von der Produktbeschreibung zur Conversion

Was das Schaufenster im Ladengeschäft, das sind Produktbeschreibungen und -darstellungen im Onlineshop: Ihre Qualität ist maßgeblich am Erfolg eines Onlineshops beteiligt. Wiljo Krechting von der shopware AG gibt Tipps für eine optimale Produktbeschreibung.

Produktbeschreibungen dienen nicht nur der ausführlichen Darstellung eines Produktes. Wichtig ist vor allen Dingen ihre Funktion als SEO-optimierte Landingpage für Suchmaschinenergebnisse, die sich positiv auf die Generierung des Traffic hinsichtlich des dazugehörigen Shops auswirken kann. Darüber hinaus nehmen erfolgreiche Produktbeschreibungen auch Einfluss auf die Conversion Rate und erlauben es, in einem Markt mit vielen AngebotenProdukte zu vergleichen.

Folgende Punkte sind nach Ansicht von Wiljo Krechting beim Erstellen optimaler Produktbeschreibungen besonders zu beachten:

1. Emotionen wecken

Fesseln Sie Ihre Kunden durch eine originelle Produktbeschreibung. Verkaufen Sie nicht das Produkt, sondern das Erlebnis. Denn je stärker Sie Ihren Kunden auf einer emotionalen Ebene begegnen, desto höher wird auch Ihre Conversion sein.

2. Unique statt Duplicate Content

Ein zusätzlicher Herstellertext als Produktbeschreibung ist nicht zu empfehlen, da das als Duplicate Content gilt und im SEO-Sumpf untergehen würden. Setzen Sie auf Unique Content und steigern Sie Ihre Chance auf einen gute Platzierung im SEO-Ranking.

3. In der Kürze steckt die Würze

Fassen Sie sich kurz und fügen Sie die wichtigsten Punkte informativ zusammen. Zu beachten ist dabei aber: Je höher die Investition, desto mehr Informationen wünscht sich der Kunde, um sicher zu sein, das richtige Produkt auszuwählen.

4. Artikelattribute

Um die Vorteile und Details eines Produkts für den Shop-Besucher auf einen Blick zugänglich zu machen, sollten die wichtigsten Attribute in einer Listendarstellung präsentiert werden. Dies macht insbesondere deswegen Sinn, weil Onlineshop-Besucher häufig auf der Suche nach dem richtigen Produkt die Detailseite nicht sorgfältig lesen, sondern diese vielmehr überfliegen und auf besondere Keywords achten.

5. Bilder sagen mehr als tausend Worte

Dort, wo Beschreibungen nicht weiterhelfen, können Bilder hilfreich sein. Produktabbildungen oder sogar Produktvideos komplettieren Produktbeschreibungen und sind integraler Bestandteil einer guten Produktpräsentation. Somit können Sie fundamentaler Erfolgsfaktor eines Onlineshops sein. Sogenannte Thumbnails (Vorschaubilder) spielen eine besondere Rolle. Sie entscheiden oftmals, ob sich ein potenzieller Kunde näher für ein Produkt interessiert und mehr Details verlangt. Ein Shopsystem mit einer umfangreichen und leistungsstarken Bilderverwaltung ist daher unerlässlich.

6. Automatisiertes Cross-Selling

Bieten Sie ihren Kunden einen Erlebnishorizont durch personalisierte Empfehlungen und automatisiertes Cross-selling an. Durch intelligente weiterführende Produktvorschläge und Produktwelten animieren Sie ihre Kunden zu Zusatzkäufen. Features wie „Kunden mit Ihrem Warenkorb kauften auch“ inspirieren Kunden bei ihren Einkäufen.

7. Bewertungen

Ermöglichen Sie es Ihren Kunden, Kritik und Feedback zu äußern und stellen Sie somit Interaktion zwischen Ihren Kunden und Ihnen her. Bewertungen und Testberichte stellen eine unabhängige und objektive Meinung von Käufern dar und schaffen Vertrauen beim potenziellen Käufer. Zensur von negativen oder sogar das Hinzufügen von positiven Bewertungen ist daher ein absolutes No-Go für Shopbetreiber. Vielmehr können Kundenbewertungen neben den Absatzzahlen auch als eine wertvolle Orientierung fungieren.

8. Vorsicht Copyright

Um eine Abmahnung wegen Verstoßes gegen das Urheberrechtrecht zu vermeiden, sollte im Fall der Verwendung von fremden Inhalten der Rechteinhaber vor Veröffentlichung kontaktiert und schriftlich um Erlaubnis gefragt werden. Im Zweifel gilt jedoch: kreativ werden und Texte sowie Fotos selbst erstellen.

Fazit: Eine gute Produktbeschreibung ist meist der erste und vermutlich einer der wichtigsten Schritte, wenn Sie erreichen möchten, dass Ihr Produkt aus der Masse der Angebote heraussticht. Erfolgreiche Produktbeschreibungen lassen sich unmittelbar an der Position im Suchmaschinen-Ranking, an den Conversion Rates und den Social-Media-Backlinks messen.

© www.internetworld.de

Mit dem Handy wird wieder häufiger telefoniert

31.07.2012, 10:00

Jeder Deutsche im Schnitt über 3 Stunden im Monat am Handy

Es wird immer mehr und immer länger mit dem Handy telefoniert. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt rund 3,2 Milliarden Stunden Gespräche per Handy geführt. Das ist ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Somit telefonierte jeder Bundesbürger im Schnitt fast 40 Stunden im Jahr bzw. mehr als drei Stunden (196 Minuten) im Monat mobil. 2005 waren es noch nicht mal halb so viel (87 Minuten pro Monat). Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur mit.

(© Robert Kneschke – Fotolia.com)

Verantwortlich für den Boom bei mobilen Gesprächen sind insbesondere günstige Flatrates und Volumentarife. Die Zahl der abgehenden Gesprächsminuten ist um 4,6 Prozent auf 107 Milliarden gestiegen, die Zahl der in Mobilfunknetzen ankommenden Gesprächsminuten um 4,8 Prozent auf 86 Milliarden Minuten. Die meisten Gespräche werden nicht extra abgerechnet, sondern sind durch Flatrates oder Zeitvolumen abgedeckt. Das führt mit dazu, dass die Erlöse der Mobilfunkbetreiber mit Sprachdiensten trotz der starken Nachfrage rückläufig sind. Weitere Gründe für den Rückgang sind zusätzlich zum intensiven Wettbewerb die Eingriffe der Regulierungsbehörden. „Seit Jahren sinken die Terminierungsentgelte im Inland und die Roaminggebühren im Ausland“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Dem Markt werden auf diese Weise Mittel entzogen, die für Investitionen in den Breitbandausbau im Festnetz und im Mobilfunk fehlen.“ Bereits 2011 sind die Umsätze mit mobilen Sprachdiensten um 7 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Für das laufende Jahr 2012 rechnet BITKOM mit einem erneuten Minus von 4 Prozent auf dann 14,6 Milliarden Euro.

In Deutschland gibt es rund 115 Millionen Mobilfunkverträge, fast 1,4 pro Einwohner. Nach einer repräsentativen BITKOM-Umfrage besitzen 88 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre mindestens ein Handy. Damit telefonierte jede dieser Personen im Schnitt 45 Stunden im Jahr mobil, das sind fast 4 Stunden (224 Minuten) im Monat. 96 Prozent der Handybesitzer telefonieren nach eigenen Angaben täglich mit dem Mobiltelefon.

(Quelle: bitkom.org)

© www.beyond-print.de

Heidelberg bald mit Flüssigtoner?

31.07.2012, 9:00

Partnerschaft mit Landa könnte Impulse geben

Bei Heidelberg ist man sich im Klaren darüber, dass immer niedrigere Auflagen neue Anforderungen an Druckmaschinen aber auch an die verwendeten Farben stellen. Die auf der drupa bekanntgegebene Partnerschaft mit Landa scheint dieser Untersuchung zugute zu kommen. Vorstand Stephan Plenz sagte, die Nanografie sei „durchaus interessant“ und man prüfe das Potenzial der Technologie. Ferner untersucht man im Hause Heidelberg aber auch, ob und wenn ja welche Flüssigtonertechnologien in Zukunft eingesetzt werden könnten. Alleine ist Heidelberg mit dieser Forschung nicht. Auch andere Hersteller kündigten auf der drupa an, Untersuchungen in dieser Richtung anstellen zu wollen.

(Quelle: Graphische Revue)

© www.beyond-print.de

Je teurer die Produkte desto wichtiger das Zahlungsverfahren

31.07.2012, 8:22

Zahlungsverfahren als vertrauensbildende Maßnahme steigern die Konversionsrate bei teuren Produkten

Im E-Commerce existieren neben den traditionellen Zahlungsverfahren wie Rechnung oder Kreditkarte eine Vielzahl spezieller Internet-Bezahlarten. Bei den Konsumenten sind vor allem der Kauf auf Rechnung sowie das Bezahlen mit PayPal beliebt, wie eine repräsentative ECC-Umfrage gezeigt hat. Diese positive Bewertung von Zahlungsverfahren überträgt sich auch auf den anbietenden Online-Shop.

(© Paulus Nugroho R – Fotolia.com)

Die aktuelle Studie des ECC Handel „Vertrauensbildende Maßnahmen im E-Commerce auf dem Prüfstand“ in Zusammenarbeit mit Trusted Shops, BillSAFE und PayPal belegt, dass das Angebot an Zahlungsverfahren die Vertrauenswürdigkeit von Online-Shops fördert. Knapp 72 Prozent der Befragten gaben an, ein höheres Vertrauen in einen Online-Shop zu haben, wenn das von ihnen präferierte Zahlungsverfahren angeboten wird. Für rund 95 Prozent der befragten Konsumenten ist ein Online-Shop, der die Zahlung auf Rechnung anbietet, eher oder sehr vertrauenswürdig. PayPal erreicht ähnlich gute Werte: 88,5 Prozent der Konsumenten halten Shops, die PayPal anbieten, für vertrauenswürdig. „Von Anfang an ging es uns darum, das Vertrauen zwischen Käufer und Verkäufer im anonymen E-Commerce zu vergrößern und mit dem Rechnungskauf eine für beide Seiten vorteilhafte Zahlungslösung zu entwickeln“, so Dr. Alexander Ey, Geschäftsführer von BillSAFE. Matthias Setzer, Leiter Geschäftskundenbereich/ Director Merchant Services bei PayPal Deutschland, ergänzt: „Die Sorge, dass sicherheitsrelevante Daten an andere Firmen weitergeleitet werden, gehört allgemein zu den häufig genannten Problemen beim Online-Einkauf. Mit einem PayPal-Konto ist es nicht nötig, persönliche Daten an den Händler zu schicken, weil diese einmalig bei PayPal hinterlegt werden. Händler bieten ihren Kunden dadurch ein Höchstmaß an Sicherheit.“

Das der Studie zugrundeliegende Online-Experiment zeigt, dass vor allem die angebotenen Zahlungsverfahren bei höherpreisigen Produkten zu einer deutlichen Steigerung der Konversionsrate führen können. Hier sind die Effekte verglichen mit dem mittleren Preisniveau fast doppelt so hoch und führen zu einer Steigerung von bis zu 29,5 Prozent. Obwohl die betrachteten Zahlungsverfahren über die verschiedenen Preiskategorien hinweg mit durchschnittlich 22,9 Prozent im Vergleich zu Gütesiegeln und Kundenbewertungen eine etwas geringere Steigerung der Konversionsrate besaßen, wurden sie in der Online-Befragung als die bedeutendste der drei untersuchten Maßnahmen beurteilt. „Dieses Ergebnis ist auf den Unterschied zwischen objektivem Verhalten und den subjektiv gemachten Angaben zurückzuführen. Viele der vertrauensbildenden Maßnahmen werden während des Kaufprozesses eher unterbewusst wahrgenommen“, erklärt Dr. Eva Stüber, Senior Projektmanagerin am ECC Handel.

Frauen stufen sowohl den Rechnungskauf als auch internetspezifische Zahlungsverfahren wie PayPal durchweg vertrauenswürdiger ein als Männer. Darüber hinaus nimmt die Bedeutung der angebotenen Zahlungsverfahren für die Vertrauenswürdigkeit eines Online-Shops mit steigendem Alter der Konsumenten zu. Vor allem die sogenannten Silver Surfer ab 50 Jahren mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis achten auf die im Online-Shop angebotenen Zahlungsverfahren. Kundenbewertungen hingegen werden scheinbar eher von jüngeren Online-Shoppern, die es gewohnt sind, sich im Social Web über Produkte und Unternehmen auszutauschen, genutzt.

(Quelle: Pressemitteilung BillSAFE GmbH)

© www.beyond-print.de

Twitter kapselt sich ab

30.07.2012, 13:11

Furcht vor Konkurrenz durch Instagram

Twitter

Twitter isoliert sich von
anderen Netzwerken und Diensten.
(Foto: iStockphoto / Gmutlu)

Der Microbloggingdienst Twitter verfolgt eine gefährliche Strategie: Um Nutzer stärker an die eigene Plattform zu binden, kappt Twitter die Verbindungen zu anderen Netzwerken wie Instagram und LinkedIn.

Grund für den Isolationskurs: Twitter wird zwar immer beliebter, hat aber nach wie vor ein Monetarisierungsproblem. Schon seit einigen Monaten versucht Twitter daher, sich mehr und mehr von ähnlichen Diensten abzukapseln. So wird nun nach LinkedIn auch Instagram der Zugriff auf die Twitter-API verweigert. Instagram-Nutzer, die ihre Kontakte nach Twitter-Bekannten durchsuchen wollen, erhalten laut dem IT-Newsdienst Mashable folgende Meldung: „Twitter no longer allows its users to access this information in Instagram via the Twitter API. We apologize for any inconvenience.“

Damit folgt Twitter den Vorgaben von CEO Dick Costolo. So erklärte Costolo gegenüber dem Wall Street Journal, dass Dienste, die ähnliche Funktionen wie Twitter anbieten, mit Einschränkungen leben müssten. Demnach dürften LinkedIn und Instagram erst der Anfang gewesen sein, weitere Dienste werden vermutlich folgen.

Wie aggressiv Twitter diese Strategie tatsächlich verfolgt, wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Ob Twitter es sich leisten kann, sich von anderen Diensten abzukapseln, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Diese sind immerhin mitverantwortlich für den Erfolg des Microbloggingdienstes. Sollte Twitters Weg den Nutzern nicht gefallen, dürfte deren Zahl recht schnell fallen – und damit auch die Werbeeinnahmen.

© www.internetworld.de