DailyDeal wird von Google übernommen

19.09.2011, 11:31
DailyDeal wird von Google übernommen

Fabian und Ferry Heilemann

Google hat die Couponing-Plattform DailyDeal übernommen – ein großer Erfolg für das Berliner Unternehmen. Für welchen Preis, wurde bisher nicht bekannt.

Das verkündete das Berliner Unternehmenunter der Überschrift “Unser bisher bester Deal” auf seiner Webseite: “Was als Zwei-Mann-Start-Up vor weniger als zwei Jahren begann, hat sich zu einer zuverlässigen Plattform entwickelt, die Unternehmen mit Konsumenten verbindet. Wir sind sicher, dass wir mit der Kombination aus unserem Know-how und der Expertise des Offers-Teams bei Google unsere Aktivitäten weiter verstärken und den Verbrauchern noch großartigere Deals anbieten können.”

Google betreibt seit Januar mit Google Offers bereits einen eigenen Schnäppchendienst. Im August hat Zeitgleich hat Google in den USA Dealmap übernommen – und stärkt damit seine Position im Couponmarkt, nachdem die versuchte Übernahme von Groupon im vergangenen Jahr scheiterte.

“Immer mehr Menschen gehen online, um die für sie aktuellsten, relevantesten Angebotezu finden”, sagte ein Google-Sprecher gegenüber internetworld.de. “Wir wollen die Konsumenten dabei unterstützen, die besten lokalen Angebote zu erhalten. Das Team von DailyDeal hat eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in diesem Bereich geschrieben, und wir freuen uns sehr, mit ihnen arbeiten zu können.”

DailyDeal, das Rabattportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreibt, war 2009 von den Brüdern Fabian Heilemann und Ferry Heilemann gegründet worden. Die beiden möchten auch nach der Übernahme an Bord bleiben.

Digitale Coupons sind in Deutschland noch ein Trend – in den USA jedoch schon Realität. Fast die Hälfte der Internetnutzer setzt diese bereits ein. In diesem Jahr werden 47 Prozent der User in den Vereinigten Staaten elektronische Rabattgutscheine online oder in Ladengeschäften einlösen, prognostiziert eMarketer und rechnet mit einem weiteren Anstieg. Die Zahl derer, die Coupons jeglicher Art nutzen, liegt bei 88,2 Prozent.

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Mobiles Bezahlsystem Google Wallet

19.09.2011, 11:23
Mobiles Bezahlsystem Google Wallet

Erst kürzlich veröffentlichte Google einen Werbespot für sein Android-Bezahlsystem Wallet, der auf einen Launch in nächster Zeit hoffen ließ. Jetzt mehren sich die Zeichen, dass Wallet bereits heute freigeschaltet wird.

Eigentlich wollte Google sein Bezahlsystem Wallet noch vor Ende des Sommers einführen, hieß es bei der Produktvorstellung im Mai 2011. Nach Angaben von Techcrunch sind Informationen über einen für den 19. September 2011 angesetzten Launch jetzt an Google-Partner verschickt worden.

Google Wallet ist eine Smartphone-Applikation, die den Nutzern ermöglichen soll, bargeldlos mit ihrem Handy zu bezahlen. Der Start der App verläuft allerdings derzeit noch in sehr engen Grenzen: Bisher ist das System nur mit dem Nexus S 4G-Smartphone kompatibel. Zudem kann die digitale Brieftasche nur von Nutzern gezückt werden, die eine Mastercard-Kreditkarte der Citibank ihr Eigen nennen. Google unterstützt hierbei die MasterCard-Sicherheitsfunktion PayPass.

Google Wallet war Ende Mai 2011 offiziell vorgestellt worden. Neben der Funktion als Bargeldalternative soll Google Wallet in Zukunft auch zum Bezahlen von Rechnungen eingesetzt werden können und das Buchen beziehungsweise Bezahlen von Eintrittskarten und Flugtickets ermöglichen.

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Real-Time-Bidding bei ValueClick Media

19.09.2011, 11:13

Real-Time-Bidding für ValueClick Media

ValueClick Media integriert ab sofort Real-Time Bidding in seinen internen Targeting- und Optimierungsprozess.  Das Echtzeitbieten auf Werbeplätze beinhaltet auch externe Trafficquellen und eine effektivere Zielgruppenansprache garantieren.

Neben den eigenen Trafficquellen lassen sich über das Real-Time-Bidding von ValueClick optional auch externe Partner einbinden. So gibt es ab sofort Schnittstellen zu den Yield-Optimierern Rubicon und Admeld sowie zu den Anzeigen-Netzwerken Doubleclick und Right Media. Frequency Capping, also die Beschränkung der Userkontakte zu einem Werbemittel, ist Schnitstellen übergreifend möglich. Yield-Optimierer helfen Webseitenbetreibern, ihr Inventar zu möglichst hohen Preisen zu verkaufen.

“Real-Time Bidding steht für einen Paradigmenwechsel im Online-Marketing: von der Umfeldbuchung hin zur Ansprache der einzelnen konkreten Zielperson. Dabei wird der Preis jedes Mal individuell festgelegt. In Summe führt dies zu einer ge-zielteren Ansprache und einer gesteigerten Performance. Damit wird Real-Time Bidding dem Display-Advertising einen zusätzlichen Push geben”, so Christian Geyer, General Manager von ValueClick Deutschland.

Im August hatte das Unternehmen sich den Technologieanbieter für Onlinewerbung Dotomi zugelegt. Zuvor hatte ValueClick Media das mobile Anzeigennetzwerk Greystripe übernommen.

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Touch-Smartphones weiter verbreitet

19.09.2011, 10:50

Wie vorherzusehen, nimmt der Smartphone-Boom kein Ende. Durch die immer breitere Verfügbarkeit von 3G-Anbindungen vor allem auch in Schwellen- sowie Entwicklungsländern und durch immer niedrigere Preise werden in Zukunft Touchscreen-Geräte die bisherigen Feature-Phones ablösen.

Die Marktforscher von IHS iSuppli haben die Verkaufszahlen untersucht. Bis zum Jahr 2015 soll sich der Absatz von Smartphone-Geräten nahezu verdoppeln, sodass jährlich über eine Milliarden Smartphones verkauft werden. Parallel hat sich auch das Unternehmen ABI Research dem Thema gewidmet und geht davon aus, dass bis 2016 kaum noch Feature Phones unter den mobilen Funkgeräten zu finden sein werden. Stattdessen sollen 97 Prozent des Marktes durch Smartphones bestimmt werden.

Doch wer wird den größten Erfolg auf dem Smartphone-Markt? Apple wird mit seinem iPhone weiter den Markt stark beeinflussen und die Weiterentwicklung der Geräte vorantreiben. Doch besonders die Unternehmen, die sich zunehmend dem Low-End-Bereich widmen, werden sich sicherlich über hohe Absatzzahlen erfreuen können.

Samsung will sich im Low-End-Segment einbringen und vor allem China und Lateinamerika damit bedienen. Man erwartet für die beiden Regionen einen Anstieg der Verkaufszahlen im Prognose-Zeitraum (bis 2015) um 600 Prozent. Wie günstig die Geräte jeweils verkauft werden können, hängt natürlich von den Preisen der einzelnen Komponenten ab. Doch durch die Massenproduktion dieser können die Preise gesenkt werden.

Neben den steigenden Absatzzahlen der Smartphones wird sich auch im Bereich der Internet-Nutzung einiges in Entwicklungs- und Schwellenländern tun, denn das mobile Internet spielt eine immer größere Rolle im Leben, besonders für Menschen, die sich keinen PC leisten können. Durch die 3G-Anbindungen können immer mehr auch digitale Inhalte ohne große Einschränkungen am mobilen Gerät betrachtet werden.

(Marco Schürmann | Quelle: intomobile.com)

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Mögliche Partner für Facebooks Musikdienst

19.09.2011, 10:24
Mögliche Partner für Facebook Musik?

Facebook steht kurz vor dem Start eines neuen Musik- oder Mediendiensts. Findige Beobachter haben jetzt weitere Hinweise entdeckt, wer bei dem Launch mit dabei sein könnte. Ganz neu sind dabei die Dienste SoundCloud, Deezer und Rhapsody.

Die neuen Namen bringt Webinsider Yvo Schaap ins Spiel, der den Code verschiedener Musik-Streaming-Dienste unter die Lupe genommen hatte. Dabei wurde er bei Spotify, Rdio, MOG, Soundcloud, Deezer und Rhapsody fündig: Dort werden die Informationen zu einzelnen Songs in einem neuen, undokumentierten Format aufgeführt. Das Datenformat vom Typ “audio/vnd.facebook.bridge” legt eine Integration der Dienste in Facebooks neuen Musikservice nahe.

Radio, MOG und Spotify werden bereits seit Wochen als Partner für den Facebook-Musikdienst gehandelt. Mit dabei sollen auch Rhapsody und Deezer sein. Erst letzte Woche waren weitere Einzelheiten bekannt geworden, die den Musikdienst betreffen: So soll eine automatische Anzeige der gerade gehörten Songs in den Nachrichtenfeeds der Nutzer eingebaut werden. Offen bleibt dagegen wie viel Musik die Facebook Nutzer über die jeweiligen Musikdienste hören können, oder was dies kostet. Als Zeitpunkt für den offiziellen Launch des Dienstes vermuten Brancheninsider die diese Woche stattfindende Entwicklerkonferenz F8 von Facebook.

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Nokia: Erstes Mango-Phone noch 2011

19.09.2011, 10:07

Über Twitter hat der finnische Handyhersteller bestätigt, dass das erste Gerät mit Microsofts mobilem Betriebssystem Windows Phone 7 noch in diesem Jahr den Markt erreichen wird. Wann genau, das nannte Nokia nicht. Auch ist unklar, in welchen Ländern mit dem Gerät noch innerhalb des Jahres zu rechnen ist.

Stephen Elop bei der

Vorstellung von ‘Sea Ray’

(Quelle: YouTube)

In dem Tweet heißt es, dass die ersten Geräte im vierten Quartal dieses Jahres erhältlich sein werden. Gerade der Plural lässt mehrere Modelle mit Windows Phone 7 vermuten. Welche Länder genau mit den ersten Nokia-Geräten mit Windows Phone 7.5 Mango bedient werden, ist unklar. Australien jedoch bekommt erst zu Beginn des nächsten Jahres die ersten Geräte dieser Art. Spätestens im nächsten Jahr sollen die Smartphones dann auch weltweit erhältlich sein.

Ebenso unklar ist, wie die Hardware der Geräte aussieht. Im Juni hatte Nokia-Chef Stephen Elop einen ersten Prototypen eines Windows Phones unter dem Codenamen “Sea Ray” vorgestellt. Vom Design her wird das Gerät womöglich dem Nokia N9 ähneln, auch die Hardware soll sich nicht stark von dem MeeGo-Handy unterscheiden.

Richtet man sich nach dem N9, so erwartet uns ein Windows Phone Mango Smartphone mit einem 3,9 Zoll großen kratzfesten AMOLED-Display, das 854 x 480 Pixel auflöst. Was sicher ist, ist eine 8-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv, die Stephen Elop persönlich bereits für das Gerät bestätigte.

Eine erste Präsentation der Mango-Geräte wird wahrscheinlich Ende Oktober erfolgen, wenn am 26. und 27. Oktober in London die nächste große Nokia-Veranstaltung stattfindet. Auf der “Nokia World” fallen dann hoffentlich die Vorhänge, sodass wir mehr von den geplanten Geräten berichten können.

(Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

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Bezahlen per Handbewegung

19.09.2011, 9:48

So eigenartig das auch klingen mag – der Kreditkartenanbieter Mastercard hat einen Prototypen vorgestellt, der es durch Microsofts Bewegungssteuerung Kinect möglich machen soll, Bezahlungen durch einfache Handbewegungen abzuwickeln. Wie das ganze Konkret aussehen kann, erfahren Sie hier.

(Quelle: scoop.it)

Die Anwendung “QkR” soll die Bezahlung möglich machen. Bisher war die Anwendung lediglich dafür gedacht, Zahlungen auf Basis von QR-Codes durchzuführen, die auf Bildschirmen oder Plakaten zu finden sind. Scannt man den Code anschließend mit dem mobilen Gerät ein, konnte man die jeweiligen Kaufoptionen des Produkts nutzen.

Mastercard will zeigen, was noch alles möglich ist und hat deshalb nun den Bezahldienst mit Microsofts Bewegungssteuerung Kinect verbunden. So können bestimmte Artikel gekauft werden, indem die Nutzer eine vorgegebene Handbewegung durchführen. Auch die gewünschte Menge kann auf ähnlichen Weg bestimmt werden. Die Rechnung erfolgt über die QkR-Anwendung, so ‘Mashable’.

Eine interessante Möglichkeit der Bezahlung, wie wir finden. Wir sind gespannt, was noch alles kommt.

(Marco Schürmann | Quelle: mashable.com)

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Video of the Week

19.09.2011, 9:36

Viel Spaß!

apprupt schließt neue Finanzierungsrunde ab

16.09.2011, 15:05
apprupt schließt neue Finanzierungsrunde ab

Das Hamburger Netzwerk für mobile Werbung apprupt erhält im Zuge einer neuen Finanzierungsrunde eine Kapitalspritze im siebenstelligen Bereich. Damit will das Unternehmen seine Expansionspläne und die Produktentwicklung vorantreiben.

Statt neue Investoren mit ins Boot zu holen, haben die bisherigen Geldgeber noch einmal nachgelegt. T-Venture, Neuhaus Partners und die KfW haben dazu einen Millionenbetrag locker gemacht. “Ganz bewusst haben wir entschieden, in dieser Finanzierungsrunde auf weitere externe Investoren zu verzichten, da die Gesellschaft in ihrer aktuellen Zusammensetzung auf einem sehr guten Weg ist und sich weiterhin auf Wachstum und Technologie konzentrieren soll”, erklärt Paul Jozefak, Managing Partner bei Neuhaus Partners.

Mit dem Kapital will apprupt seine Marktposition in Deutschland festigen und zugleich das Wachstum ankurbeln. Dazu soll das Personal, insbesondere bei den Entwicklern und im Vertrieb rasch aufgestockt werden. Auch die Technologie und die Produkte sollen zügig weiterentwickelt werden.

“Wir freuen uns sehr über diesen Vertrauensbereich der existierenden Investoren und Gesellschafter und können nun umso positiver auf die anstehenden Aufgaben blicken”, sagt Co-Gründer und Geschäftsführer Kjell Fischer.

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Ballmer: Unzufrieden mit Windows Phone

16.09.2011, 12:12

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat sich nun persönlich zu den Verkaufszahlen von Smartphones mit dem mobilen Betriebssystem des Redmonder Software-Unternehmens geäußert. Auf einer Konferenz mit Finanzanalysten erklärte er deutlich seine Unzufriedenheit gegenüber den Verkäufen von Windows Phones, zeigte sich aber Zuversichtlich über die Möglichkeiten.

Microsoft-Chef Steve Ballmer

(Quelle: Engadget.com)

“Wir haben [...] im ersten Jahr nicht soviel verkauft, wie wir gerne hätten”, erklärte Ballmer. Er betonte jedoch auch, dass man bei Microsoft Fortschritte mache und die Plattform in naher Zukunft weiter vorantreiben will. Teil der Fortschritte sei die Verbesserung des Browsers sowie eine Integration der Schnittstelle DirectX. “Ich sage nicht, dass ich unseren aktuellen Stand mag, ich bin aber äußerst optimistisch hinsichtlich dessen, wohin wir noch kommen können [...] Wir müssen das ganze nur auf die nächste Ebene bringen.”, so Ballmer.

Die erste Phase von Windows Phone 7 war die Aufgabe, ein “drittes Ökosystem” aufzubauen – eine Alternative zu Googles Android und Apples iOS bieten zu können. Dabei hat man mit Nokia einen starken Partner gefunden, der sich künftig nahezu ausschließlich auf Microsofts mobiles Betriebssystem konzentrieren will.

Noch in diesem Jahr will Nokia erste Geräte mit Windows Phone 7 auf den Markt bringen. Wann genau, nannte der finnische Handyhersteller bisher nicht. Microsoft arbeitet fleißig weiter an dem Betriebssystem und hat bereits weitere Updates (u.a. Mango und Tango) in den Startlöchern. Da der des Mango-Updates kurz bevorsteht, ruft Microsoft an die Entwickler aus, dass man schnellstmöglich Anwendungen speziell für die neue Version in den Marktplace bringen solle.

(Marco Schürmann | Quelle: derstandard.at)

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