Fakten zu In-Stream-Videowerbung

28.03.2012, 9:25

Schnell wachsende Werbeform

Fakten zu In-Stream-Videowerbung

(Foto: Fotolia.com/Photosani)

In-Stream-Videowerbung ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente in der Onlinewerbung. Und nicht nur das zeigt, wie beliebt dieses Format ist – auch andere Vorteile birgt das Werben mit dem bewegten Bild im Stream.

In-Stream-Videowerbung wirkt. Und das gut, stellt MediaMind jetzt fest. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf eine In-Stream-Werbung klickt 200-mal höher als bei Standardbannern. Die Klickrate liegt hier bei 1,74 Prozent, während sie für herkömmliche Banner bei 0,009 Prozent liegt. Fast drei Viertel (73 Prozent)  aller In-Stream-Videoanzeigen werden bis zum Ende abgespielt – und wirken damit besonders lange auf die Zuschauer ein. Immerhin noch 71 Prozent aller In-Stream-Ads werden zu drei Vierteln angeschaut.

Vor allem längere In-Stream-Video-Ads sind wirkungsvoller als Fernsehspots und steigern Kaufabsicht und Markenwerbung. Denn für letzteres eignen sich die In-Stream-Formate besonders gut: Forschungsergebnisse von Dynamic Logic und TubeMogul, so die Studie, zeigen, dass Video-Ads den größten Einfluss auf Faktoren der Markenbewertung wie Markenbewusstsein und Markenbeliebtheit haben, wobei insbesondere Kampagnen für Konsumgüter und Finanzdienstleistungen von diesem Format profitieren können. Dementsprechend planen fast zwei Drittel der Werbungtreibenden auch den Einsatz von In-Stream-Videowerbung im Jahr 2012.

Neun Stunden Videowerbung pro Woche

Was den Konsum von In-Stream-Videowerbung angeht, spielen beispielsweise in den USA 37 Millionen Haushalte Onlinevideos über ihren Fernseher ab. Mindestens einmal pro Woche konsumieren fast 60 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer Onlinevideos. 21 % konsumierten sie täglich. Auf Stunden umgerechnet sehen die Nutzer in den USA rund 4,5 Stunden Videoinhalte auf ihrem PC, sowie vier Stunden auf ihrem Mobilgerät.

In den USA zahlen Werbungtreibende mittlerweile zwischen elf US-Dollar und 25 US-Dollar  (TKP) für Video-Ads. In den nächsten fünf Jahren, so eine Schätzung von Forrester, sollen die Ausgaben für Videowerbung jedoch noch in die Höhe schnellen: Von 2011 bis 2016 wird ein Anstieg der Ausgaben für Video-Werbung von zwei Milliarden US-Dollar auf 5,4 Milliarden US-Dollar erwartet. Grund: hochqualitative und markensichere Videoinhalte werden immer mehr verfügbar, die Verbreitung von videofähigen Geräten und der Einfluss von internetaffinen, jüngeren Käufergruppen wachsen.

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Stand der Technik: Mobile Payment

28.03.2012, 8:45

Europa hinkt bei der Entwicklung zurück

Seit Jahren existiert die Technologie. Jetzt kommen die ersten Anwendungen auf den Markt.
Was bringt die Technologie mit sich? Wir haben einen Überblick zur laufenden Entwicklung erstellt.

http://www.nfc-forum.org

RFID (radio-frequency identification) gehört zum Bereich der NFC-Technologie (Near Field Communication, zu deutsch: Nahfeld-Kommunikation). Hierbei werden durch Induktion Daten übertragen. Die Reichweite variiert je nach Verwendungszweck.

Seit einigen Jahren gibt es die ersten größeren Projekte in den USA ein neues Bezahlsystem zu etablieren. Vorreiter sind hierbei die Firmen Mastercard und Google. Mastercard paypass setzt hierbei auf eingebaute Chips in den bekannten Kreditkarten. Google Wallet hingegen verfeinert dieses Konzept mittels Android Smartphones mit eingebautem NFC-Chip. Google Wallet funktioniert dabei als virtuelle Kreditkarte in der mehrere reale Karten zusammengefasst werden, welches gerade für viele Amerikaner mit vielen Karten ein großer Vorteil ist.

In Europa, insbesondere Deutschland ist die Verbreitung und Akzeptanz dieser Karten recht gering. Als hiesiges Produkt will jetzt die Sparkasse in Pilotprojekten und später sukzessiv alle EC-Karten mit den neuen NFC-Chips ausstatten. Dieses ermöglicht ein Bezahlen, wenn die Karte in die Nähe eines entsprechenden Lesegerätes gehalten wird.
Das Bezahlen mit NFC (mobile payment) soll auf diesem Wege generell schneller und einfacher verlaufen. So sollen sich Beträge bis 20€ ohne Eingabe eines PIN-Codes bezahlen lassen. Des weiteren kann die Karte im Portemonnaie verbleiben. Die Karten sollen, ähnlich wie beim aktuellen deutschen Personalausweis (nPa), eine Reichweite von etwa 10cm haben, wodurch die Sicherheit erhöht wird.

Aktuell ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sich dieses System etabliert. Vorraussetzung dafür jedoch müssen gängige Standards sein, um für Anbieter und Verbraucher klare Rahmenlinien zu ziehen. Spannend hierbei ist auch die Frage der Unterstützung durch Smartphones, da man sich somit alle Arten von Bezahl und Kundenkarten sparen könnte. Ein weiterer Punkt ist das Vertrauen der Verbraucher in die Technologie. Ein großer Anreiz könnten neue Rabattprogramme für NFC Zahlungen sein, da für den Händler im Vergleich zu EC-Karten geringere Gebühren anfallen.

(Nils-Arne Pohlandt)

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OLED weiter auf dem Vormarsch

28.03.2012, 8:42

Samsung 55 Zoll OLED Display für 8000$ im Mai erwartet

Laut koreanischen Medien soll das auf der CES 2012 in Las Vegas angekündigte OLED-Display im Mai erscheinen.

Quelle: http://www.realsea.net

Auf der CES (Consumer Electronics Show) wurde im Januar 2012 das 55 Zoll OLED Display von Samsung gezeigt und löste große Begeisterung aus. Bei einer Diagonale von 55 Zoll (~140cm) glänzt das Display mit einer Dicke von nur 4mm und brillanten Farben.

Fraglich war bislang der Preis für diesen Fernseher. Dank des Druckens von OLED-Zellen konnte der Preis auf ein erstaunlich tiefes Niveau gesenkt werden. Laut der Koreanischen Zeitung Maeil Business wird ein Preis von 8000$ (6000€) angepeilt. Als Termin für einen Verkaufsstart wird Mai genannt.

(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: dvice.com)

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Das Ende der optischen Datenträger

27.03.2012, 12:30

USA: Dieses Jahr erstmals mehr Streams als DVDs und Blu-rays

In den USA werden 2012 erstmals mehr Filme gestreamt als auf optischen Datenträgern verkauft, wie eine Studie des Marktforschers IHS Screen Digest prognostiziert. “Wir erleben den Anfang vom Ende des Zeitalters der Filme auf physikalischen Datenträgern wie DVD und Blu-ray”, heißt es in einer Aussendung. Vor allem der Preisvorteil beim Online-Konsum sagt den US-amerikanischen Film-Fans zu. IHS erwartet allerdings nicht, dass die silbernern Scheiben sofort aus dem Filmgeschäft verschwinden. Der Übergang soll einige Jahre dauern.

(Quelle: haushaltsgeld.net)

Physikalische Datenträger sterben nicht

3,4 Mrd. Filme sollen 2012 in den USA im Netz konsumiert werden. Im vergangenen Jahr wurden lediglich 1,4 Mrd. Streams verbucht. Die Zahl der verkauften Blu-rays und DVDs wird laut Prognosen 2,4 Mrd. erreichen. Der Online-Filmkonsum wird in den USA zu 94 Prozent von Amazon und Netflix beherrscht. Vor allem die Blu-ray-Verkäufe leiden unter der zunehmenden Popularität der Angebote im Netz. Streaming-Angebote bieten mittlerweile dieselbe Qualität zu einem geringeren Preis. Dass Online-Versionen von Filmen meist schon kurz nach dem Kinostart verfügbar sind, verschlechtert den Stand der Discs weiter.

Billigere Datenträger

In den USA kostet ein Film auf einem physikalischen Träger durchschnittlich 4,72 Dollar. Ein online geschauter Film ist im Schnitt für 0,51 Dollar zu haben. Die optischen Filmspeicher werden in den nächsten Jahren vermutlich weiter an Zuspruch verlieren, einen schnellen Tod erwarten aber auch die Urheber der US-Prognose nicht.

“Die Umstellung dauert länger. Neun Jahre nach der Einführung des iTunes-Store ist die CD noch immer ein wichtiger Bestandteil der Musikindustrie”, verlautbart IHS. Dass Streaming weiter an Fahrt gewinnt, ist fast sicher. Die Schallplatte beweist allerdings, dass Datenträger mit ansprechender Aufmachung und hohen Qualitätsstandards eine lange Halbwertszeit haben. Allerdings haben CDs, DVDs und Blu-rays im Gegensatz zu Vinyl auch bei guter Pflege ein Ablaufdatum.

(Daniel Mittendorf | Quelle: pressetext.com)

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Neue “Play”-Option bei Google

27.03.2012, 12:21

Die wollen doch nur spielen

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Medien-Portale/Google-startet-Cloud-Dienst-Play-Zentraler-Marktplatz-fuer-Apps-Musik-E-Books-64483.html

Auch eigene Inhalte wollen gepuscht werden. Google fügt dazu eine neue Option in den schwarzen Navigationsbalken auf seiner Startseite ein: Hier geht’s zu Google Play.

Die schwarze Navigationsleiste von Google hat eine neue Option bekommen. Mit dem Link zu “Play” will Google seine eigenen Inhalte puschen. In diesem Fall sind das Bücher, Videos und Android-Applikationen, die auf der Google Play-Seite zum Kauf angeboten werden.

Damit nutzt Google seine Navigationsleiste, um käufliche Inhalte an den Nutzer zu bringen: Google Play ist der unter neuem Namen erst kürzlich gelaunchte Android Market, den der Internetkonzern als zentralen Marktplatz für Musik, Apps und Bücher eingerichtet hat.

Statt die Kaufangebote auf drei verschiedenen Plattformen wie Google Music, einem E-Bookstore und dem Android Market aufzusplitten, hatte Google Anfang März 2012 Google Play als Cloud-Plattform nach dem Vorbild von Apples iTunes ans Netz gebracht. Auf dem deutschen Google Play werden derzeit nur Apps verkauft. Musik und Bücher sollen erst später folgen.

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Wichtige Aspekte für Cloud-Lösungen im Unternehmseinsatz

27.03.2012, 12:07

Zehn Merkmale, die in keinem Vertrag fehlen dürfen

Wichtige Aspekte für Cloud-Lösungen im Unternehmseinsatz

Unternehmen müssen die Leistungen, die Provider beim Cloud Computing erbringen sollen, genau definieren. Easynet hat zehn wichtige Punkte zusammengestellt, die in den Verträgen und Service Level Agreement (SLA) von Cloud-Projekten nicht fehlen dürfen.

Cloud Computing wird Realität. Immer mehr Unternehmen denken darüber nach, wie sie die Cloud für ihre IT nutzen können. Wer einem Provider die Verantwortung für wesentliche IT-Ressourcen überträgt, muss mit ihm klare Regelungen treffen. Dazu gehören die folgenden Aspekte:

1. Technische Parameter – Die grundlegenden technischen Parameter müssen genau definiert werden, vor allem die nutzbaren Bandbreiten, die garantierte Verfügbarkeit, eventuelle Wartungs- und Reaktionszeiten, das Datenvolumen, aber auch die Datenarten, ob beispielsweise nur strukturierte Daten oder auch Multimedia-Daten abgedeckt werden.

2. Prozessbezogene Kennzahlen – Über die technischen Basis-Parameter hinaus können sich Anwender auf prozessbezogene Kennzahlen beschränken und zum Beispiel für einen Online-Verkaufsvorgang die Reaktionszeiten, vom Einstellen eines Artikels in den Warenkorb des Shops bis zum Auftrag vereinbaren.

3. Messmethoden – Für die verwendeten Parameter muss auch festgelegt werden, wie sie gemessen werden. So muss etwa für ein bestimmtes Verfügbarkeitsniveau genau definiert sein, wann, wo und mit welchen Methoden die Verfügbarkeit ermittelt wird.

4. Monitoring – Ein umfassendes und skalierbares Monitoring für die laufenden Prozesse sowie ein entsprechendes Reporting ist für die SLA unverzichtbar.

5. Speicherort – Es muss festgelegt sein, wo die Daten vom Provider gespeichert werden – zum Beispiel in Deutschland, in der EU oder weltweit. Dies ist auf Grund unterschiedlicher rechtlicher Regelungen unerlässlich.

6. Eigentum an den Daten – Es muss klar sein, wem die vom Provider verarbeiteten Daten gehören – dem Provider oder seinem Kunden.

7. Gerichtsstand – Für Streitigkeiten ist der Gerichtsstand von größter Bedeutung; die besten SLA nützen nämlich nichts, wenn sie auf den Antillen eingeklagt werden müssen. Mit dem Gerichtsstand entscheidet sich auch, welches Recht im Streitfall zur Anwendung kommt.

8. Datensicherheit – Der Provider muss klar darlegen, was er zur Herstellung einer hohen Datensicherheit unternimmt, insbesondere bei kritischen und personenbezogenen Daten.

9. Nachprüfbarkeit – Kunden müssen überprüfen können, ob die Festlegungen des Providers hinsichtlich der Datensicherheit eingehalten werden. Auch dazu müssen bereits in den SLA Vereinbarungen getroffen werden.

10. Verbleib der Daten – Die SLA müssen auch Angaben dazu enthalten, was mit den Daten nach Ende der Geschäftsbeziehung geschieht, ob beispielsweise der Provider bei strittigen Forderungen ein Zurückbehaltungsrecht hat: Für solche Fälle sollte man bereits in den SLA eine Schiedsstelle vereinbaren.
Standard-Cloud-Angebote arbeiten in der Regel mit fertig vorgegebenen SLA, die seitens des Kunden nicht verändert oder nachverhandelt werden können. Diese Normierung ist meist die Voraussetzung für günstig angebotene Leistungen eines Cloud-Providers. Hier müssen Unternehmen genau prüfen, wo und wie weit die Standard-SLA von einem eigenen Soll-SLA abweichen – sind davon substantielle Punkte betroffen, kann das jeweilige Angebot nicht genutzt werden.

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Privates Surfen am Arbeitsplatz oft erlaubt

27.03.2012, 10:59

Firmen müssen IT-Sicherheit berücksichtigen

Die meisten deutschen Unternehmen (59 Prozent) lassen zu, dass Mitarbeiter am Arbeitsplatz privat das Internet nutzen. Sie gestatten beispielsweise, private E-Mails abzurufen oder Nachrichtenseiten zu besuchen. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. Knapp ein Drittel der Firmen (30 Prozent) verbietet dagegen privates Surfen komplett, 11 Prozent haben gar keine Regelung. Der Bitkom rät Unternehmen, dem Thema offen gegenüberzustehen und den Mitarbeitern mit einem Vertrauensvorschuss zu begegnen.

(Quelle: taz.de)

Grund sei die zunehmende Verschmelzung von Berufs- und Privatleben. „Ein kategorisches Surf-Verbot am Arbeitsplatz sollte auf gut begründete Sonderfälle beschränkt sein“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Neun von zehn Arbeitnehmern sind notfalls auch nach Dienstschluss für Kollegen, Kunden und Vorgesetzte erreichbar, sodass beide Seiten von einer flexiblen Regelung profitieren“, betont Rohleder. Bitkom zufolge nutzen zwei Drittel der Mitarbeiter das Internet während der Arbeitszeit für private Zwecke.

Jedes vierte Unternehmen erlaubt die private Internetnutzung unter Auflagen, entweder durch technische Filter oder Einschränkungen für bestimmte Online-Dienste. So haben Arbeitgeber die Möglichkeit, einzelne Internetdienste wie soziale Netzwerke zu sperren, um private Online-Aktivitäten im Rahmen zu halten. Mit Filtern innerhalb der Firmen-IT können bestimmte, nicht berufsbezogene Inhalte blockiert werden.

Große Unternehmen handhaben die private Internetnutzung strenger als kleine. Firmen mit einem Umsatz über 50 Millionen Euro erlauben das private Surfen nur zu 13 Prozent ohne Einschränkungen, 56 Prozent untersagen es komplett. Konzerne verfügen eher über die Ressourcen und das Know-how, IT-Richtlinien festzulegen und technisch zu kontrollieren. Kleine Unternehmen verzichten häufig aus Kostengründen auf solche Einschränkungen. Jede zweite Firma (49 Prozent) mit einem Umsatz unter einer Million Euro gestattet das Surfen uneingeschränkt, nur 26 Prozent sprechen ein vollständiges Verbot aus.

Wenn es gar keine Regelung zur privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz gibt, kann dies zu arbeitsrechtlichen Problemen führen, warnt Bitkom. „Wir empfehlen Arbeitgebern, eine klare Regelung zum privaten Surfen zu treffen – durch eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, eine Richtlinie oder eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Rohleder.

Die Internet-Vorschriften von Unternehmen müssen auch Datenschutz und IT-Sicherheit berücksichtigen. „Wenn man tausend PC-Arbeitsplätze verwalten muss, hat man tausend potenzielle Einfallstore für Internet-Kriminelle. Um das Risiko zu verkleinern, braucht es einheitliche Sicherheits-Standards, die von der IT-Abteilung kontrolliert werden können“, erklärt Rohleder.

(Marco Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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Gettings bringt tägliche Deals

27.03.2012, 10:53

Kooperation mit dealvertise

Gettings bringt tägliche Deals

Der Location-based Service-Anbieter Gettings will sein Angebot attraktiver gestalten. Dazu geht Gettings eine Kooperation mit dealvertise ein, über die tägliche Deals auf die mobile und Internet-Seite von Gettings eingespeist werden.

Mit dem täglichen Angebot will Gettings seine Kunden erfreuen: Die Deals sind rabattierte und zeitlich begrenzte Sonderaktionen aus den Bereichen Beauty, Wellness, Fashion, Travel, Gastronomie, Sport & Action, Lifestyle, ECommerce, Einzelhandel, Service und Produkte.

“Die Integration von daily deals über dealvertise stellt eine ideale Ergänzung der direkten Kooperationen mit mittlerweile über 3.000 Partnern aus den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Freizeit dar”, sagt Boris Lücke, Geschäftsführer von Gettings. Das Unternehmen hat 1,7 Millionen User und bietet in 1.000 Städten mehr als 10.000 Vorteils-Angebote und –Aktionen, die per kostenloser Smartphone App sowie mobiler und stationärer Webseite in Anspruch genommen werden können.

Eine weitere Kooperation verbindet Gettings übrigens mit wer-kennt-wen. Der Service-Anbieter und das soziale Netzwerk arbeiten seit Juli 2011 zusammen.

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Erstjahresbilanz von Wimdu

27.03.2012, 10:48

Monatsumsatz von fünf Millionen Euro

Erstjahresbilanz von Wimdu

Im Mai feiert Wimdu sein einjähriges Bestehen. Vorab gibt das Bettenbuchportal bereits jetzt die Bilanz nach einem Jahr am Markt heraus.

Fünf Millionen Euro Umsatz im Monat erwirtschaftete Wimdu in seinem ersten Jahr. Allein in den vergangenen drei Monaten konnte das Portal den monatlichen Umsatz vervierfachen. Auf der Basis der Zahlen und des daraus ersichtlichen Trends hofft das Buchungsportal im Jahr 2012 einen Gesamtumsatz von 100 Millionen Euro zu erwirtschaften.

Social Travel-Webseiten boomen, meint Wimdu-Geschäftsführer Arne Bleckwenn. “Immer mehr Menschen sehen in dieser Art des Reisens eine persönliche Bereicherung. Unabhängig von den wesentlich niedrigeren Übernachtungskosten verglichen mit Hotels, streben Urlauber nach authentischen Reiseerlebnissen. Deshalb sehen wir Social Travel ganz klar als den Trend des Jahres 2012.”

Nach eigenen Angaben hat Wimdu 50.000 Objekte in über 100 Ländern in seine Vermittlungsliste aufgenommen. Im Jahr 2012 dürften sich vor allem die Olympischen Spiele in London als Kassenschlager für Vermittlungsseiten wie Wimdu erweisen: Die Zahl der angebotenen Unterkünfte in der britischen Hauptstadt haben sich mittlerweile auf 2.200 Angebote mehr als verdoppelt.

Kurz nach seinem Start im Mai 2011 sicherte sich Wimdu in einer Finanzierungsrunde bereits im Juni Investitionen in Höhe von 90 Millionen US-Dollar. Konkurrent Airbnb gab im Februar 2012 erstmals Unternehmenszahlen für den deutschen Markt heraus.

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Gratis-Blätter auf dem Vormarsch

27.03.2012, 10:20

Projekt Media Server kommt nur langsam voran

Der Verein Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen hat heute, Montag, in Wien die abschließenden Zahlen für das Jahr 2011 präsentiert. Für die Erhebung wurden 16.217 Interviews geführt, die Grundgesamtheit bilden 7.138.000 Österreicher ab 14 Jahren. Die Reichweite der Tageszeitungen geht insgesamt weiter zurück, die meisten Titel verlieren weiter an Boden. Lediglich die gratis verfügbaren Wegwerf-Blätter Heute und Österreich verzeichneten deutliche Zugewinne.

(Foto: pixelo.de/W. Wulff)

Die Reichweite der Tageszeitungen in Österreich ist weiter rückläufig. Mit 73 Prozent oder 5,138 Mio. Lesern liegt der Wert um 0,7 Prozent unter dem des Vorjahres. Die Schwankungsbreite beträgt allerdings ebenfalls 0,7 Prozent, was den absteigenden Ast weniger morsch erscheinen lassen sollte. Die meisten Tageszeitungen bewegen sich nach Berücksichtigung der Schwankungsbreiten im Bereich ihrer Ergebnisse aus dem Jahr 2010. Tendenziell abwärts geht es für die beiden Marktführer Kronen Zeitung und Kleine Zeitung. Im Aufwind befinden sich die U-Bahn-Unterhaltungszeitungen Heute und Österreich.

Vor allem in Wien punkten die Gratis-Hefte. Heute erreichte 2011 in der Hauptstadt eine Reichweite von 41,5 Prozent und schlägt die Kronen Zeitung damit das zweite Jahr in Folge. Bei den wöchentlich erscheinenden Magazinen gehen die Reichweiten tendenziell zurück. TV-Media, 2010 mit 13,6 Prozent noch reichweitenstärkster Vertreter dieser Kategorie, musste den Platz an der Sonne 2011 nach erneuten Rückgängen auf 12,4 an die Ganze Woche abtreten, die nach weniger Einbußen bei 13,4 Prozent hält. Auch die Nummer drei am Magazinmarkt, News, verliert mit 9,3 Prozent tendenziell an Reichweite. Die Schwankungsbreite beträgt 0,5 Prozent.

Das Projekt Media Server, das Reichweitenerhebungen verschiedener Mediengattungen vereinigen soll, um die Daten vergleichbar zu machen, geht nach wie vor langsam voran. “Die Statuten werden demnächst bei der Vereinsbehörde eingereicht. Die technische Kommission hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. Die Interessen der unterschiedlichen Medien sind aber nach wie vor sehr schwierig auf einen Nenner zu bringen. Im europäischen Vergleich brauchen wir uns nicht zu verstecken. Andere Länder sind auch nicht weiter”, sagt Media-Analysen-Präsident Helmut Hanusch.

Das Problem beim Vergleich unterschiedlicher Mediengattungen sind vor allem die verschiedenen Messinstrumente. “Bei Print- und TV-Reichweiten ist ein Vergleich beispielsweise sehr schwierig. Die Messungen beim Fernsehen sind technische Erhebungen, während bei den Zeitungen Erinnerungen der Leser abgefragt werden. Dass alle sich fair behandelt fühlen, ist nicht einfach zu erreichen”, so Vize-Präsident Peter Lammerhuber.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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