Yelp steigert seine Umsätze, macht aber Verlust

06.02.2012, 11:54

Bereits im vergangenen Jahr stellte Yelp seinen Antrag auf Zulassung an der Börse. Aus einem aktualisierten Antragsformular geht jetzt hervor, dass das Bewertungsportal im Jahr 2011 zwar steigende Umsätze, aber auch Verluste verzeichnen musste.

Unter dem Kürzel “YELP” will das Bewertungsportal an der Börse firmieren, so das S-1-Formular, in dem Yelp seinen Antrag auf Börsenzulassung überarbeitet und aktualisiert hat. Interessant sind dabei die aktuellen Finanzzahlen des vergangenen Jahres. So steigerte das Portal im Jahr 2011 seinen Umsatz auf 83,2 Millionen US-Dollar. Das sind 74,6 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Damals wurden 47,7 Millionen US-Dollar Umsatz erwirtschaftet.

Allerdings weist Yelp in seiner Bilanz auch 16,9 Millionen US-Dollar Verlust für das Jahr 2011 aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 9,5 Millionen US-Dollar gewesen. Grund für die Verluste seien die steigenden Sales-, Marketing- und Entwicklungskosten.

Immerhin verzeichnet das Bewertungsportal steigende Abrufzahlen. Im vergangenen Jahr hatte Yelp 65,7 Millionen monatliche Besucher. Davon steuerten 5,7 Millionen Besucher das Portal über ein Mobilgerät an. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 hatte Yelp durchschnittlich 39,3 Millionen Besucher pro Monat.

Den Antrag auf Börsenzulassung reichte Yelp im November 2011 ein. Das Portal will mit Hilfe des Börsengangs Kapital in Höhe von 100 Millionen US-Dollar einsammeln. Neben Büros in Berlin und München hat Yelp auch zwei Niederlassungen in Köln und Hamburg.

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Internet Explorer hat wieder aufgeholt

06.02.2012, 11:44

Aktuellen Statistiken der Marktforscher von Net Applications zufolge konnte Microsofts Internet Explorer im Januar dieses Jahres seinen Marktanteil entgegen aller Erwartungen steigern. Mehr als einen Prozentpunkt konnte Microsofts Browser zulegen.

(Quelle: chip.de)

Damit steigt der Marktanteil von 51,87 Prozent im Dezember des letzten Jahres auf 52,96 Prozent im Januar. Googles Chrome und Mozillas Firefox hingegen mussten leichte Rückgänge verzeichnen: Der Marktanteil von Googles Browser Chrome sank von 19,11 Prozent auf 18,94 Prozent, Firefox verlor sogar etwas mehr Marktanteile von 21,83 Prozent auf 20,88 Prozent. Auch Apples Safari verlor geringe 0,07 Prozent und kommt damit auf einen Marktanteil am Browsermarkt von 4,9 Prozent.

Die Gründe für den plötzlichen Anstieg des Marktanteils beim Internet Explorer sind unklar. Das Weihnachtsgeschäft und die damit erhöhten Verkaufszahlen von Computern mit Windows 7 trugen jedoch nur zu einem geringen Teil dazu bei, denn Microsofts Version 9 des Internet Explorers konnte seinen Anteil nur leicht von 11,48 auf 11,64 Prozent steigern.

Microsoft will seinen Browser weiter verbreiten und konzentriert sich dabei speziell auf den IE9 unter Windows 7, schließlich gilt es, die Vorgängerversion, den Internet Explorer 8, abzulösen, der ab Werk bei Windows 7 mitgeliefert wird.

(Marco Schürmann | Quelle: hitslink.com)

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Bis 2020: Marketing-Trend “Social Data”

06.02.2012, 10:25

Neue Formen von Marketing zum Leben zu bringen, ist das Ziel von MarketingNatives, einer schnell wachsenden Marketing-Community aus Wien und laut Gründer Benjamin Ruschin weltweit sogar erster Social NFC Community. Um die Marketingtrends 2020 ging es Freitagabend bei einer internationalen Expertenrunde vor den Marketiers von morgen.

(Quelle: twoqubes.com)

Marco Ripanti vom Online-Vermarkter Spreadly hält Marketing auch noch im Jahr 2020 für “relevant”, allerdings ohne Zielgruppen wie man es heute kennt. “Social Data” werde einen neuen Marketing-Mix ermöglichen und aus Retargeting “Real-Time-Targeting” machen. “Angesichts einer Informationsflut wird es zur größten Herausforderung, einen Menschen mit nur genau den Informationen zu erreichen, die er in diesem Augenblick auch will”, meint Ripanti.

Ian Hughes aus England, TV-bekannt als “g33k” dank der Techniksendung “The Cool Stuff Collective”, sieht auf Basis der Spiele-Technologie die virtuelle und reale Welt verbunden beziehungsweise immer mehr verschwimmen. “Jeder kann selbst zum Erfinder, (Marken-)Veränderer und danach Produzent werden”, betont Hughes. Gegenwärtig sei dazu schon nicht mehr als ein 3D-Drucker nötig. Produziert und vertrieben wird nur bei Bedarf, Lagerkosten würden entfallen.

Für Stefan Bielau, Gründer von dailyme TV und nunmehr Unternehmensberater, sind die Marketingtrends 2020 im mobilen Bereich schon deutlich abzusehen. Die mobilen Geräte werden auf Basis des Betriebssystems alltags- und umweltbezogen agieren. “Handys liefern dann zum Beispiel nach einem Besuch mehrerer Autohändler automatisch das beste Angebot.”

Im mobilen Trend Nummer zwei wird der Name zur Telefonnummer, Kommunikation gratis sein und in weiterer Folge die Beziehungen zwischen Menschen analysiert. Als Ergebnis bilden “Relation Ads” entsprechende Targeting-Angebote wie zum Beispiel freie Theaterkarten. Als dritten mobilen Trend prognostiziert Bielau, dass “Stimme und Finger die Augen und Ohren ergänzen”. Dies sollte zu neuen Verkaufserlebnissen führen und alle Produkte betreffen.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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iBooks 2.0.1: Lizenzbedingungen präzisiert

06.02.2012, 10:20

Mit der Veröffentlichung von Version 2.0.1 der “iBooks”-App hat Apple ein Problem beim Öffnen der iBooks-Textbücher behoben. Doch das ist nicht die einzige Änderung: In der neuen Version des Endbenutzer-Lizenzabkommens (EULA) stellt Apple klar, dass Autoren ihre Werke weiterhin über andere Portale als Apples iBookstore verkaufen können.

Die iBook Plattform auf dem iPad
(Quelle: Apple.com)

Eine schlechte Formulierung in der ursprünglichen Version der Lizenzbedingungen hat für Unruhen gesorgt: Dort hörte es sich so an, als ob Autoren ihre mit “iBooks Author” erstellten Werke nur über andere Portale vertreiben dürfen, wenn sie dies dort kostenlos tun. Ein Verkauf sei ihnen nur beim Vertrieb über den iBookstore erlaubt. Nachdem Microsoft sich über Apples Lizenzabkommen lustig machte und Autoren praktisch ihre Urheberrechte an Apple abtreten müssten, änderte Apple das EULA.

Apple selbst stellt damit klar, dass es so gar nicht gemeint war. Es ging lediglich um den Verkauf im “.ibooks”-Format. Autoren, die ihre Werke in diesem Format verkaufen wollen, dürfen dies nur über Apples iBookstore tun. Frei steht es den Autoren jedoch, ihre Werke in einem anderen Format über andere Plattformen zu vertreiben – damit bleiben die Urheberrechte beim Autor.

(Marco Schürmann | Quelle: maclife.de)

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Notebooksbilliger.de launcht Nullprozentshop.de

06.02.2012, 10:15

Unter www.nullprozentshop.de hat der ElektronikartikelversenderNotebooksbilliger.de einen neuen Webshop für ausgesuchte CE- und Weiße-Ware-Artikel mit der ausschließlichen Bezahloption Null-Prozent-Finanzierung eröffnet.

“Es geht im Nullprozentshop.de um ausgewählte Artikel und Schnäppchen, Notebooksbilliger.de hat dagegen den Anspruch an ein breites und Sortiment mit einer großen Breite an Bezahlarten”, erklärt Ulrich Kaleta, Marketingdirektor bei Notebooksbilliger.de, auf Nachfrage von INTERNET WORLD Business, den Unterschied zwischen den beiden Shopping-Angeboten.  Ziel des zweiten Shops sei es, eine ergänzende Zielgruppe anzusprechen und so die Reichweite von Notebooksbilliger.de zu erweitern.

Der Nullprozentshop.de nutzt die Produktvielfalt von Notebooksbilliger.de und nimmt ausgewählte Artikel in das Sortiment auf, das wiederum um eigene Produktwelten ergänzt wird. Im Sortiment finden sich Notebooks, PCs, Hardware, Handys, Smartphones, TV-, Video- und Audio-Produkte sowie Digitalkameras & Camcorder, die kostenlos nach Hause geliefert werden. Finanzpartner für die Finanzierung ist die Hanseatic Bank.

“Unser Anspruch ist, dass die Preise denen auf der Notebooksbilliger.de weitestmöglich entsprechen oder in Einzelfällen nur geringfügig höher sind”, sagt Kaleta. Den Nullprozentshop nutze der Elektronikversender in gewisser Art als Spielwiese, wo “unterschiedliche Instrumente des E-Commerce und des Marketings getestet werden können.” Im Gegenzug profitiere der Nullprozentshop.de von den Möglichkeiten des großen Players Notebooksbilliger.de im Einkauf als auch von den Erfahrungen im Marketing.

In Sachen Marketingmaßnahmen ist geplant, über ausgewählte Kommunikations- und Marketing-Kanäle die Werbetrommel zu führen. In den kommenden Wochen startet ein Affiliate-Programm und Social-Media-Aktivitäten.

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Interaktive Videokampagne für Misslyn

06.02.2012, 10:10

Misslyn versucht sich an einer Social Media-Kampagne. Auf Facebook können Fans der Marke kleine Videosequenzen zu eigenen Videos zusammenstellen und ihren Traumprinzen wecken.

Mit Alphorn, Preßlufthammer oder Heißluftföhn sollen in der Misslyn-Kampagne schlafende Prinzen geweckt werden – eine Facebook-Kampagne, bei der automatisch ein kleiner Videoclip erstellt wird, der von den Nutzerinnen weitergeleitet und geteilt werden kann. Für Konzeption und Umsetzung der viralen Videokampagne sind die Agenturen Kaizen Online Marketing und infotainweb verantwortlich.

Im Zentrum des Konzeptes stand dabei, den Nutzerinnen eine Kampagne zu zeigen, mit der sie sich emotional identifizieren können. Die Kampagne greift dabei beispielsweise auf Techniken wie Eyetracking Simulation zurück.

“In unserer Kampagne setzen wir bewusst auf virale Elemente und nicht auf klassische Werbeformen”, so Julia Rehage, Marketing Managerin von Misslyn. “Die Kombination aus Bewegtbild, Emotionen und viel Interaktion mit den Nutzern entspricht den Anforderungen der heutigen Zeit. Mit Social Media erreichen wir unsere Zielgruppe und binden sie nachhaltig an unsere Marke.”

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Tiefrote Zahlen bei LivingSocial

06.02.2012, 10:03

Der Daily-Deal-Anbieter LivingSocialhat im vergangenen Jahr mehr als 63 Millionen Gutscheine verkauft. Was zunächst viel klingt, riss in Wahrheit ein tiefes Loch in die Taschen der Amazon-Beteiligung.

Denn von insgesamt 750 Millionen US-Dollar, die der Groupon-Konkurrent einnahm, blieben nach der Auszahlung der Anteile an die Handelspartner nur 245 Millionen US-Dollar übrig. Die Kosten überstiegen mit 803 Millionen US-Dollar die Einnahmen deutlich und ließen in den Living-Social-Büchern unter dem Strich ein dickes Minus von 558 Millionen US-Dollar stehen.

In einer Finanzierungsrunde Anfang Dezember wurde der Unternehmenswert auf rund sechs Milliarden US-Dollar beziffert. Amazon hatte sich Anfang Dezember 2010 mit 175 Millionen US-Dollar bei Living Social eingekauft und hält nun eigenen Angaben zufolge 31 Prozent der Anteile.

Am kommenden Mittwoch will Groupon seine Zahlen melden. Die Anleger des Börsenneulings werden gespannt sein.

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Expert plant E-Commerce-Einstieg

06.02.2012, 9:58

Heimlich still und leise hat sich der Elektrohändlerverbund Expert nicht nur zum zweitgrößten Elektrohändler Deutschlands hinter der Metro positioniert, sondern auch einen Webshop auf die Beine gestellt, der in den kommenden Wochen live gehen soll.

Über den Expert-Webshop sollen die Kunden in der Zentrale einkaufen können, aber auch beim Händler um die Ecke, meldet die “Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Zwei Jahre lang hat das Langenhagener Unternehmen an einer Struktur für einen “seriösen Online-Versand von der Logistik bis zum Call-Center” gebastelt, das die Verbundstruktur aus dem stationären Geschäft adäquat im Web abbildet. “So etwas schüttelt man nicht aus dem Ärmel”, zitiert die “HAZ” Expert-Chef Volker Müller.

Dass Expert mit seinem Webshop zu spät dran sein könnte, glaubt Müller indes nicht und setzt große Hoffnungen in seine starke Marke. Bekannte Namen würden im Zuge der Professionalisierung des Internet-Handels Namen ohnehin ihren Platz finden, Kleinstshops von Privatleuten und den Graumarkt sieht er jedoch als aussterbende Geschäftsmodelle.

Auch beim Preis will Müller sich, anders als die Metro-Töchter Media Markt und Saturn, nicht vom Wettbewerb drücken lassen. “Wir werden unsere Preisaktionen jetzt nicht abblasen”, sagt er gegenüber der “HAZ”.

Expert will das zum 31. März endende Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem Umsatzplus von drei Prozent abschließen. Der Marktanteil stieg seit 2006 von 6,2 auf 8,5 Prozent.

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Twitter gefährlicher als die Zigarette

06.02.2012, 9:47

Auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten ist leichter, als dem Twittern oder E-Mails-Checken zu entsagen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Chicago Booth School of Business. Doch so weit, die sozialen Netzwerke als Suchtobjekt zu definieren, geht man nicht.

(Quelle: social-up.com)

“Methodisch gesehen würde ich sehr vorsichtig sein, das Verlangen nach sozialen Netzwerken mit Suchterkrankungen gleichzustellen, da sonst die Gefahr einer Verniedlichung solcher komplexen Krankheitsbilder besteht”, erklärt Michael Musalek vom Anton Proksch Institut.

Wilhelm Hofmann und sein Team haben im Zuge der Studie die täglichen Wünsche von 205 Personen im Alter zwischen 18 und 55 Menschen in und um Würzburg analysiert. Zudem wollten sie wissen, wie weit die Probanten ihrem Verlangen widerstehen können. Schlaf und Sex waren die größten Bedürfnisse der Teilnehmer. Dennoch war es für die Betroffenen schwieriger dem Wunsch zu widerstehen, online zu gehen.

“Mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren und 73 Prozent an Studierenden handelt es sich bei den Probanten um eine selektierte Population. Man darf das digitale Verhalten nicht pathologisieren. Es stellt lediglich den gesellschaftlichen Wandel dar, keine Sucht”, meint auch Gabriele Fischer, Leiterin der Suchtforschung und -therapie an der Medizinischen Universität Wien.

“Einen Drang zu widerstehen, ist für Menschen kaum standzuhalten”, so Hofmann. Im Laufe der Studie trugen die Teilnehmer Geräte, die insgesamt 7.827 Verhaltensberichte über ihre täglichen Wünsche erfasst haben. Obwohl Alkohol und Tabak die Suchtprodukte schlechthin sind, fiel das Verlangen nach ihnen überraschend geringer aus, als der Drang, sich in ein soziales Netzwerk einzuloggen.

“Mit Fortschreiten des Tages nimmt unsere Willenskraft ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Selbstbeherrschung versagt, steigt”, meint Hofman. Zudem stellte sich heraus, dass einem Drang häufig kurzzeitig zu widerstehen das Risiko erhöht, ihm später doch nachzugeben.

Dennoch warnen Experten davor, sozialen Netzwerken ein Suchtpotenzial zu unterstellen, da die exzessive Verwendung lediglich die gesellschaftliche Entwicklung widerspiegelt. “Heutzutage befriedigt eine Vielzahl der Menschen ihr Wissen über das Internet, anstelle von Zeitungen. Das ist das neue Medium und hat nichts mit krankhaftem Verhalten zu tun”, so Fischer.

(Jana Seywald/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Video of the Week

06.02.2012, 9:03

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