Google+ öffnet sich für alle

21.09.2011, 9:21
Google+ geht in Betaphase

Nach knapp drei Monaten im Feldversuch öffnet Google jetzt sein Netzwerkprojekt Google+ für alle. Außerdem gibt es weitere Neuerungen wie Hangouts fürs Smartphone und die Google-Suchmaschine im sozialen Netzwerk.

“Während des Feldversuchs in den letzten 12 Wochen habt ihr uns viel Feedback gegeben, und wir haben eine Menge gelernt. Wir sind noch lange nicht fertig, aber mit den Verbesserungen, die wir bis jetzt umgesetzt haben, sind wir bereit, vom Feldversuch in Beta überzugehen”, schreibt Senior Vice President Engineering Vic Gundotra im Google-Blog.

Dem Netzwerk können damit nun Neumitglieder ohne Einladung beitreten. Zum Einstieg in die offene Betaphase bringt Google einige Neuerungen: So können Hangouts nunmehr auch über das Smartphone abgehalten werden. Wer es noch öffentlicher mag, kann seine Hangouts aufzeichnen und später übertragen.

Gegenwärtig werden noch weitere Hangout-Funktionen getestet, so Gundotra weiter. Geplant seien Features wie beispielsweise die Bildschirmfreigabe von Fotos, ein Sketchpad zum gemeinsamen Arbeiten oder Hangouts mit Namen, so dass live und öffentlich über ein Thema diskutiert werden kann.

Die Google-Suche wird darüber hinaus auch in das Netzwerk integriert. In das Suchkästchen eingegebene Anfragen bringt die relevanten Ergebnisse zu Personen und Beiträgen sowie beliebte Inhalte aus dem Web.

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Veränderungen am Facebook-Nachrichtenfeed

21.09.2011, 9:17
Veränderungen am Facebook-Nachrichtenfeed

Facebook will es noch leichter für seine User machen, einen Überblick über die wichtigsten Nachrichten im Feed zu erhalten. Dazu werden die Top-Stories jetzt markiert. Ein zusätzlicher Liveticker macht darüber hinaus das Netzwerkerlebnis unmittelbar.

Quasi wie die Titelseite einer Zeitung soll die neue Top-Stories-Funktion bei Facebook funktionieren: Während bisher die Status Updates in chronologischer Folge im Nachrichtenfeed der Nutzer erschienen, werden nun die wichtigsten Nachrichten – unabhängig vom Zeitpunkt ihres Erscheinens – zu Anfang des Newsfeeds angezeigt. Das betrifft auch Fotos, die größer abgebildet werden.

Die Top-Stories sind vor allem für Nutzer interessant, die das soziale Netzwerk nicht täglich besuchen. Die interessantesten Beiträge werden zum einfacheren Überblick mit einem kleinen, blauen Dreieck markiert. Eine blau unterlegte Überschrift fasst darüber hinaus für die Nutzer zusammen, wie viele Top Stories sich in ihrer Abwesenheit angesammelt haben.

Gleichzeitig führt das soziale Netzwerk einen Liveticker ein, der die Kommunikation mit Kontakten, die sich gerade online befinden, vereinfachen soll. Ein Klick auf die im Ticker angezeigten Aktivitäten der Freunde eröffnet die entsprechenden Updates oder Check-ins, so dass die User unmittelbar in die Konversation einsteigen können.

“Der Ticker zeigt euch das selbe, was ihr sowieso auf Facebook seht. Aber er macht eure Unterhaltungen lebendiger, indem die Updates ohne Zeitverzögerung angezeigt werden”, schreibt Entwickler Mark Tonkelowitz im Facebook-Firmenblog. Die Nutzer können dabei mittels eines Schiebereglers selbst bestimmen, wie viele Liveticker-Updates sie angezeigt bekommen wollen.

Facebook bereitet sich derweil auf seine Developer-Konferenz f8 vor. Brancheninsider erwarten, dass das Netzwerk morgen seinen lange erwarteten Musikdienst oder neue Buttons vorstellen wird.

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Apple iPhone 5 schon am 5. Oktober

21.09.2011, 8:38

Nach neuestem Informationen über die englische Newsseite pocketgamer plant Apple nun schon am 5. Oktober seine kommende iPhone-Generation vorzustellen. Das iPhone 5 soll mit dem neuen iOS5 Betriebssystem demnach in genau zwei Wochen, an einem Mittwoch, angekündigt werden. Der Verkaufsstart soll am 21. Oktober sein.

Der iPhone 4S/iPhone 5 Prototyp

(Quelle: Tinthe)

In den USA gibt es zudem weitere Hinweise dass neben dem iPhone 5 auch ein iPhone 4S vorgestellt wird – eine leicht abgespeckte Version des iPhone 4 mit günstigeren Komponenten und einem deutlich gesenkten Preis. Mit diesem Modell will Apple den Niedrigpreismarkt ansprechen, der bisher von Android-Geräten dominiert wird. Das iPhone 5 soll als High-End-Produkt vermarktet werden. Die Hinweise auf ein iPhone 4S in weiß stammen von einem Screenshot, der ein Bestellsystem des US-Mobilfunkers AT&T zeigt.

Die US-amerikanische Handelskette BestBuy rechnet mit einer Markteinführung des iPhone 5 in der ersten Oktober-Woche. Das inzwischen öffentlich gewordene Dokument von Best Buy macht dies deutlich. Ob der Termin jedoch tatsächlich ernst zu nehmen ist, ist noch unklar. Eine offizielle Stellungnahme von Apple dazu gibt es noch nicht.

Für Deutschland gilt genau wie bei den letzten iPhones, dass das iPhone 5 kurze Zeit nach dem US-Start den Markt erreicht. So dürfen also auch Deutsche iPhone-5-Interessierte auf die baldige Markteinführung hoffen. Nähere Details zum iPhone 5 wurden in dem Dokument jedoch nicht genannt.

Gerüchte zum iPhone 5 von Apple

Das iPhone 5 soll auf iOS 5 als Betriebssystem setzen und einen A5-Dual Core Prozessor besitzen. LTE (Long Term Evolution), also der Nachfolger von UMTS/HSPA wird sehr wahrscheinlich noch nicht mit dem iPhone 5 möglich sein. Erst der Nachfolger, das iPhone 6 soll den neuen Netzstandard mitbringen. Das Gehäuse des iPhone 5 soll deutlich dünner werden, allerdings breiter, da ein größeres Display verbaut sein soll. Dabei sind Größen zwischen 3,7 und 4 Zoll im Gespräch. Wichtig ist zudem, dass ein dünnerer Displayrahmen verbaut ist. Weiterhin wird das iPhone 5 vermutlich eine 8 Megapixel-Kamera mitbringen und somit deutlich bessere Fotos und Videos machen können, als das iPhone 4.

Das Apple iPhone 4S

Neben dem hochpreisigen High-End-Modell iPhone 5 soll das iPhone 4S als günstiges Gerät zur Verfügung stehen. Dabei wird Apple auf weniger hochpreisige Teile setzen, um so den Verkaufspreis des iPhone 4S drücken zu können. Vermutlich wird es äußerlich dem aktuellen iPhone 4 gleichen, allerdings ein weniger hochauflösendes Display mitbringen und nur 8 GB integrierten Speicher besitzen. Auch eine Kamera mit weniger Megapixel wäre möglich.

(Daniel Schürmann | Quelle: www.heise.de)

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Umsatzvolumen mobiler Werbung steigt auf 250 Millionen Euro

20.09.2011, 14:06
Umsatzvolumen mobiler Werbung steigt auf 250 Millionen Euro

Werbung auf mobilen Endgeräten ist inzwischen einer der wesentlichen Wachstumstreiber in der Werbebranche. In den kommenden vier Jahren könnte sich das Umsatzvolumen von heute sogar verdreifachen.

PriceWaterhouseCoopers geht von einer stetig wachsenden Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets aus. Allein in Deutschland soll mit mobiler Werbung demnach im Jahr 2015 ein Volumen von 250 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Gegenüber den Prognosen für dieses Jahr wäre dies ein Anstieg um etwa das Dreifache. Verglichen damit sollen die Werbeeinnahmen im stationären Internet bis 2015 nur um maximal 45 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro wachsen.

Mobile Werbung, die den aktuellen Aufenthaltsort der Nutzer berücksichtigt, findet die Hälfte der Internetnutzer in einer von PwC beauftragten Befragung nützlich. Dagegen gaben 34 Prozent an, dass sie diese Werbung stört. Besonders aufgeschlossen stehen junge Nutzer diesen Werbeformen gegenüber. Bei den Usern unter 35 Jahren gaben knapp zwei Drittel an, dass sie ortsbezogene Werbung für sinnvoll erachten.

“Personalisierte mobile Werbung, beispielsweise ortsbezogene Ads oder auf die Interessen potenzieller Konsumenten ausgerichtete Produktempfehlungen werden von den Nutzern positiv bewertet”, sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Kommunikation bei PwC. “Mobile Onlinewerbung ist keine kurzlebige Mode, sondern etabliert sich dank der neuen Möglichkeiten der Endgeräte als wichtige Säule der Internet-Werbeindustrie.”

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Marketing für einen König

20.09.2011, 13:55
Marketing für einen König

Der Kunde ist König – das sagen viele. Einem jungen Agenturgründer ist genau das passiert. Auf der Konferenz Ubercloud am Vortag der dmexco berichteten König Bansah und Julian Zimmermann von ihrer Zusammenarbeit.

“Wenn man König ist in Ghana, verlassen sich alle auf dich”, sagt  Togbui Ngoryifia Céphas Kosi Bansah, König von Hohoe. Er übernahm den Thron von seinem Großvater und lebt als Kfz-Meister In Ludwigsburg. “Alle denken, in Deutschland ist das Paradies – und das ist auch so.” Schon mehrmals hat er einen LKW mit Medikamenten nach Westafrika geschickt, doch die Bedürfnisse seine Volks sind groß. Um Spenden zu sammeln, sang er bei Weinfesten und trat bei Kaufhauseröffnungen in der Umgebung auf.

Kein leichter Fall. “Ich fand die Situation schwierig”, sagte Zimmermann, Gründer der Agentur Deutsche & Japaner, der dessen Image verbessern sollte. “Mit seinen Auftritten untergrub er genau jene Königlichkeit, deretwegen er gebucht wurde.”

Nach einer gemeinsamen Reise nach Ghana kreierte Zimmermann ein neues Wappen und Logo, das traditionelle Einflüsse aufnahm. Gleichzeitig wurde unter koenig-bansah.de eine Webseite eingerichtet, die sowohl den König als auch sein Volk, seine Hilfsprojekte und seine Unterhaltungskünste darstellt. Dabei werden genau gezeigt, für welche Aktionen Spenden benötigt werden – derzeit sind es Möbel für eine neu gegründete Schule. Im Entertainmentbereich belegen Videos und eine Hörprobe das Talent des Königs. Und auch ein Shop ist integriert, dessen Erlös ebenfalls nach Ghana geht. Für eine königliche Anmutung sorgen die klare Navigation und das neue Siegel mit Krokodil und Palme.

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Visualisierung von Daten

20.09.2011, 13:35
Visualisierung von Daten (Foto: fotolia.com/virtua73)

Was passiert, wenn man Informationen optisch darstellt? Auf jeden Fall sind sie leichter zu verstehen. Welchen Vorteil Unternehmen aus der Visualisierung von Daten ziehen können, war ein Thema auf der Konferenz Ubercloud in Köln.

“Je mehr Daten wir teilen, umso spannender wird die Information, die wir durch die Daten erhalten”, sagt Jeremy Tai Abbett, Co-Founder und Creative Partnerbei Truth Dare Double Dare. Bei jeder Google-Suche verkaufe der Nutzer seine Daten und erhalte Suchergebnisse im Gegenzug. “Bei allem, für das wir nichts zahlen, sind wir das Produkt.”

Die Visualisierung helfe, komplexe Informationen auf einen Blick zu erfassen. “Würde man Politiker analog zu Rennfahrern mit den Logos der Unternehmen und Gruppen versehen, die sie unterstützen, wäre Politik deutlich transparenter”, so Abbett. Nike habe sich das Prinzip der Visualisierung zu Nutze gemacht, in dem es die Laufrouten der Nike-Plus-Schuhbesitzer in News York auf einer Karte sichtbar gemacht habe.

Ein Unternehmen, das wisse, wo sich seine Kunden aufhielten, könnte Marketing- und Verkaufsmaßnahmen besser planen. Visualisierung helfe, Muster zu erkennen, erklärt Abbett - “und wenn man das Verhalten der Menschen kennt, ist es viel leichter, ihnen etwas zu verkaufen.”

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News Republic kommt auf deutsche Tablets und Smartphones

20.09.2011, 13:32
News Republic spricht Deutsch

Nachrichten gibt es viele. Um nur die News herauszufiltern, die einen wirklich interessieren, gibt es Apps wie News Republic, die jetzt auch auf Deutsch die persönlichen Lieblingsnachrichten bündelt und auf iPad, iPhone und Co. bringt.

Über die News Republic-App können Nutzer eine individuelle Themenauswahl treffen, die das aktuelle Weltgeschehen auf mobile Gerätebringt. Die kostenlose App filtert aus Hunderten von Quellen die relevanten Beiträge heraus und bietet zum Vertiefen der Nachrichten eine Tag-Cloud mit verwandten Themen-Stichwörtern an. Auch an die Weiterleitung der Nachrichten wurde gedacht: Per Klick können interessante Beiträge an soziale Netzwerke oder auch per E-Mail an Freunde weiterempfohlen werden.

“Mit News Republic verändert sich das Nachrichten-Erlebnis von Grund auf: Man erhält auf einen Blick News, die einen wirklich interessieren. Die Abdeckung sämtlicher mobilen Formate sorgt dafür, Nachrichten von überall mit jedem Gerät abfragen zu können und so immer up to date zu sein”, sagt Stefan Lange, Regional Director von Mobiles Republic. Zu den von News Republic ausgewerteten Nachrichtenquellen gehören Blogs wie Gizmodo, aber auch etablierte Agenturen wie Reuters, dpa und AFP.

Die deutsche Version von News Republic stieg im iPhone App Store gleich auf Platz zwei in der Nachrichtenkategorie ein. Insgesamt ist die App weltweit bereits fast zwei Millionen mal heruntergeladen worden.

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Bitcasa verspricht riesigen Cloud-Speicher

20.09.2011, 13:26

Die Kapazität der Festplatten steigt immer weiter, doch immer mehr Multimedia-Dateien nehmen den dann geringen Platz schnell wieder ein. Das amerikanische Start-up Bitcasa will das Problem lösen und verspricht seinen Kunden unendlich viel Speicherplatz in ihrer Server-Cloud. Auch Versionierung ist möglich.

(Quelle: itgrunts.com)

Das Start-up ist momentan noch in einer Betaphase. Für zehn Dollar im Monat können erste Nutzer bereits daran teilnehmen – so viel zahlt man für den nicht limitierten Speicherplatz in der Cloud. Derzeit nur unter Mac lauffähig soll schon bald auch eine Version für Windows sowie mobile Geräte wie Smartphones und Tablets folgen. Tony Gauda, Mitbegründer von Bitcasa erklärt: “Der Nutzer soll unendlich viel Platz für seine Daten haben und von überall aus zugreifen können. Mit Bitcasa braucht man sich nie wieder eine neue Festplatte zu kaufen.” Ein großes Versprechen!

Öffnet man eine Datei aus der Bitcasa-Cloud, wird sie sofort heruntergeladen – dabei soll die heutzutage immer schneller werdende Internetgeschwindigkeit dafür sorgen, dass die Cloud auch als Festplatte dienen kann. Gauda erklärte, dass den Nutzern bei Tests kaum noch auffallen würde, ob sie einen Film aus dem Netz streamen lassen oder von der lokalen Festplatte aus abspielen. “Das Netzwerk ist heute gut genug, dass es zur Festplatte werden kann”, sagt er.

Um Netzwerkproblemen oder Verbindungsausfällen entgegenzuwirken, prüft Bitcasa stets, ob die neuesten Dateien auch lokal vorliegen. Gauda erklärt: “Wir analysieren, wie Daten verwendet werden. Wir schauen uns an, wie alt eine Datei ist, wann sie zuletzt benutzt wurde. Davon ausgehend entscheiden wir dann, was in der Cloud landet. Man kann aber auch bestimmte Ordner auswählen, die dann immer lokal gespeichert bleiben.” So werden ältere Dateien wie zum Beispiel ein altes Urlaubsfoto direkt auf dem Bitcasa-Server liegen, ein vor kurzer Zeit angelegtes Dokument jedoch gehört eher auf den lokalen Speicher.

(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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Neues Zahlungssystem für neue eBay-Händler

20.09.2011, 13:14
Neues Zahlungssystem für neue eBay-Händler

eBay-Chef Stephan Zoll will das Vertrauen

der Kundschaft in sicheren E-Commerce stärken

Mangelndem Vertrauen der Kundschaft in neue Webhändler will der Online-Marktplatz eBay mit einem neuen Treuhandservice in Sachen Payment begegnen.

Wie INTERNET WORLD Business bereits im Juli meldete, führt der Online-MarktplatzeBay jetzt im Rahmen eines Pilotprojekts ein neues Zahlungssystem für neu registrierte Verkäufer-Konten auf eBay.de und eBay.at ein. Dabei treten Verkäufer ihre Kaufpreisforderung gegen den Käufer an eBay ab und eBay macht diese Forderung in eigenem Namen gegen den Käufer geltend.

Bezahlt werden kann per Banküberweisung, Paypal, Kreditkartenzahlung, Lastschrift oder Skrill (ehemals Moneybookers). Ist das Geld bei eBay eingegangen, wird der Verkäufer aufgefordert, die Ware zu versenden. Wurde der Artikel vom Verkäufer versendet und in “Mein eBay” als verschickt markiert, zahlt eBay den Verkäufer anhand bestimmter Auszahlungsfristen aus. Das Geld wird wahlweise auf das Bank- oder Paypal-Konto überwiesen.

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Studie zum Klickverhalten bei Onlinewerbung

20.09.2011, 13:07

Studie zum Klickverhalten bei Onlinewerbung (Foto: istock.com/kertlis)

Internetwerbung ist in, aber Bannerwerbung ist out. Jedenfalls klicken nur die wenigsten Internetnutzer bewusst auf Onlinewerbung. Das ergibt eine aktuelle Studie.

Über die Hälfte der Deutschen klickt nie auf eine Onlinewerbung. Knapp 90 Prozent der für die Studie “Zukunft der Online-Display-Werbung” Befragten gaben an, höchstens aus Versehen auf Onlinewerbung geklickt zu haben. Von den bewussten “Klickern” schauen sich immerhin noch 56,6 Prozent die dann folgenden Werbeinformationen an.

Über die Hälfte der Befragten beschäftigt sich dann zwischen einer und fünf Minuten mit dem beworbenen Produkt. 41,8 Prozent der Befragten haben sogar schon einmal ein Produkt gekauft, das sie über einen Werbebanner gefunden haben.

Immerhin zeigte sich bei der Untersuchung auch, dass Onlinewerbung mehr Aufmerksamkeit erregt als andere Werbeformate. So konnten knapp zwei Drittel der Studienteilnehmer sich noch an eine Werbung erinnern, die sie innerhalb der vergangenen 24 Stunden im Internet gesehen hatten. Im Fernsehen sind es 59,5 Prozent, im Radio 38,2 Prozent.

Für die Studie wurden 2000 Personen für Tomorrow Focus zu ihrem Surfverhalten vor und nach dem Klick befragt. Die Studienergebnisse sollen im Rahmen der dmexco am 21. September 2011 ausführlich vorgestellt werden.

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