Google Venice-Update

03.07.2012, 13:03

Auswirkungen für lokale Unternehmen und Portale getestet

Bloofusion

Die Marketing-Agentur Bloofusion hat die Auswirkungen von Venice getestet.

(Foto: istock.com / alexphx01)

Bereits mehrmals berichteten wir über das aktuelle Google-Update Venice. Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion hat nun einen Test zum aktuellen Update durchgeführt und untersucht, inwieweit lokale Websites in Suchanfragen wirklich bevorzugt werden.

Die vor einigen Wochen vorgestellte Änderung am Google-Algorithmus sorgt dafür, dass bei vielen Suchanfragen lokale Suchergebnisse in die Suchergebnisse aufgenommen werden, auch wenn gar nicht explizit lokal gesucht wurde.

Wenn man zum Beispiel in München nach “Hotel” oder “Steuerberater” sucht, sollen durch das Update lokale Websites aus München in den Suchergebnissen vorgezogen werden. “Die Effekte vom Venice-Update sind schwer zu messen, weil die Suchergebnisse nun also vom Standort des Suchenden abhängen. Wir haben das aber trotzdem einmal versucht und für 50 unterschiedliche Suchanfragen die Suchergebnisse für München, Köln, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart ermittelt”, so Markus Hövener, Head of SEO und geschäftsführender Gesellschafter bei Bloofusion.

In dem Test wurden für alle Suchanfragen die Ergebnisse der fünf oben genannten Städte abgefragt und so ermittelt, wie viele Domains in den Suchergebnissen der jeweiligen Städte erscheinen. Das Ergebnis zeigt, dass überwiegend eine Domain entweder nur bei einer Stadt vorkommt oder bei allen Städten. Bei den Domains, die nur in einer lokalen Ergebnisliste auftauchten, betrug das durchschnittliche Ranking beim Test 6,42. Bei den Domains, die in allen lokalen Ergebnislisten erschienen, lag das durchschnittliche Ranking allerdings bei 3,63.

Insgesamt haben sich durch den Test vier wichtige Aspekte ergeben:

  • Grundsätzlich ist es so, dass das Venice-Update nicht dafür sorgt, dass per se lokale Websites nicht-lokale Websites von den vorderen Plätzen verdrängen. Die lokalen Ergebnisse werden eher auf den unteren Rängen der ersten Suchergebnisseite eingestreut, während Portale und andere nicht-lokale Ergebnisse nach wie vor auf den vorderen Plätzen zu finden sind.
  • Für lokal agierende Unternehmen besteht aber das Potenzial in nicht so wettbewerbsintensiven Branchen, durch gezielten und vor allem lokalen Linkaufbau in den Google-Rankings weit nach oben zu kommen.
  • Lokale Verzeichnisse und ähnliche Sites mit lokaler Ausrichtung (z. B. muenchen.de) sollten durch das Update Ranking-Vorteile erhalten und könnten daher auch in Bezug auf Reichweite an Relevanz gewinnen.
  • Unklar ist noch, ob sich nicht-lokale Portale und Verzeichnisse Vorteile herausarbeiten können, indem sie ebenfalls auf lokalen Linkaufbau setzen. Empfehlenswert wäre das laut Markus Hövener aber in jedem Fall.
  • Weiterführende Informationen sowie alle Ergebnisse aus dem Testlauf bietet Bloofusion in seinem Blog an.

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    Nokia hat Notfallplan, falls Windows Phone scheitert

    03.07.2012, 12:53

    Nokia-Manager zeigt sich jedoch zuversichtlich in Bezug auf Microsofts mobile Plattform

    Risto Siilasmaa, Nokias neuer Vorstandschef, erklärte bei seinem ersten öffentlichen Auftritt, dass man für den Fall, dass Windows Phone 8 die Erwartungen nicht erfüllt, einen „Notfallplan“ habe. In einer Fernseh-Talkshow des finnischen Senders ‚Yle‘ sprach er über die angespannte Lage im Unternehmen. Zuletzt musste Nokia viele Stellen streichen, auch der Aktienkurs sinkt seit vielen Jahren.

    Die Vorwürfe, durch die Kooperation mit Microsoft alles auf eine Karte gesetzt zu haben, wies Siilasmaa zurück – denn die Smartphone-Herstellung sei laut ihm nur eine der insgesamt fünf verschiedenen Geschäftsbereiche. Er zeigte sich in Bezug auf Windows Phone 8 sehr zuversichtlich. Sollten sich die Erwartungen an Windows Phone 8 jedoch nicht erfüllen, so stehe ein Notfallplan bereit – was genau damit gemeint ist, erklärte der Nokia-Manager nicht.

    (Quelle: yle.fi)

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    Apple Garantie

    03.07.2012, 11:41

    Ärger in Italien

    iPhone

    In Italien droht dem US-Hersteller
    ein Verkaufsstopp aller Geräte.

    In den USA geht Apple den Konkurrenten Samsung und Google an den Kragen, in Italien dagegen hat der Konzern gerade mächtig Probleme: Da Apple sich dort nicht an die gesetzlich vorgeschriebene Garantie hält, droht nun eine vorübergehende Schließung aller Filialen.

    Grund für den Ärger: In Italien sind Hersteller per Gesetz dazu verpflichtet, auf ihre Geräte eine kostenlose zweijährige Garantie zu gewähren – die Apple-Garantie beträgt aber nur ein Jahr, eine Garantieverlängerung um weitere sechs Monate kann der Kunde dazukaufen.

    Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM wirft dem Hersteller unfaire Geschäftspraktiken vor, bereits zuvor wurden mehrfach Bußgelder gegen Apple verhängt, weil Kunden nicht über ihre Garantierechte aufgeklärt würden.

    Doch bisher zeigte sich der iPad- und iPhone-Hersteller wenig einsichtig – nun droht dem Konzern ein vorübergehender Verkaufsstopp seiner Geräte sowie die zeitweise Schließung aller italienischen Filialen. Apple hat 30 Tage Zeit, sich gegenüber der AGCM zu verantworten.

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    Amazon kauft UpNext

    03.07.2012, 11:35

    3D-Kartendienst für Kindle Fire?

    Amazon kauft UpNext

    Amazon hat den 3D-Kartendienst UpNext für eine unbekannte Summe übernommen. Mit dem Erwerb könnte der Internetriese nun auch seinem Verkaufsschlager Kindle Fire eine eigene Karten-App zur Verfügung stellen.

    Amazon scheint jetzt auch den Markt für 3D-Kartendienste erobern zu wollen: Wie GigaOm berichtet, hat der Marktplatz das Start-Up “UpNext” übernommen. Bislang besitzt Amazon noch keine eigene Karten-App – offenbar hat sich der Online-Händler mit dem Erwerb einer eigenen App stark an Apple orientiert, das mit seinem iOS 6 ebenfalls einen eigenen Kartendienst einführen will.

    Mit der Übernahme könnte Amazon nun auch das Kindle Fire mit einer eigenen Karten-App ausstatten. Bislang mussten User, um über das Kindle auf Karten zugreifen zu können, Android-Apps benutzen oder über den Browser Karten online abrufen. Das Kindle Fire hat zwar aktuell noch kein GPS, aber mit der Akquisition von UpNext könnte Amazon nun möglicherweise in eine erweiterte Kindle Version investieren. Bislang gab es dazu aber noch keine Stellungnahme von UpNext und Amazon.

    UpNext wurde 2007 von Raj Advani, Vik Advani, Robin Har und Danny Moon gegründet. Es bietet interaktive, detaillierte dreidimensionale Karten von Städten und Plätzen an, die über Apps für iPad, iPhone und Android abgerufen werden können. Das Unternehmen arbeitet außerdem auch mit der US-National Football League zusammen, um einen Super Bowl Guide zu entwickeln, der 3D-Karten des Stadiums und der Umgebung ermöglichen soll.

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    Mobile-Agenturen gesucht!

    03.07.2012, 11:30

    Letzter auf Aufruf für den Agenturkompass Mobile

    INTERNET WORLD Business Guide Mobile Internet

    Welcher Dienstleister setzt den mobilen Shop um? Welche Agentur entwirft die schlagkräftige Mobile Marketing-Kampagne? Der neue “Agenturkompass Mobile” im INTERNET WORLD Business Guide “Mobile Internet” gibt einen Überblick über die Dienstleisterszene rund um das mobile Web.

    Dabei listet der Agenturkompass nicht nur Agenturen auf, die sich mit dem Thema Mobile beschäftigen, sondern zeigt auch, welche Schwerpunkte sie setzen. Anhand eines Balkendiagramms können Leser auf einen Blick erkennen, ob die aufgeführten Agenturen mehr geschulte Mitarbeiter im Bereich Mobile Commerce oder Mobile Marketing beschäftigen, ob sie Schwerpunkte auf eine bestimmtes mobiles Betriebssytem setzen oder sich als mobile Allrounder verstehen.

    Noch läuft die Evaluierungsphase für den Agenturkompass “Mobile” 2012. Agenturen, die einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf das mobile Internet setzen, und ihre Leistungen im Agenturkompass präsentieren möchten, können noch bis Donnerstag, den 5. Juli, eine E-Mail an agentur@internetworld.de schicken. Sie bekommen dann einen Link zu unserem detaillierten Online-Fragebogen.

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    Facebooks Adress-Chaos

    03.07.2012, 11:26

    Schuld war ein Bug

    Facebooks Adress-Chaos

    Aufruhr im Netzwerk als Facebook vergangene Woche die Standard Kontakt-E-Mail in den Nutzerprofilen auf “@facebook.com” umstellte. Dann waren auch die E-Mail-Adressen in der Kontaktliste betroffen. Schuld soll ein Bug gewesen sein.

    Dass die “@facebook.com”-Adressen mit der automatischen Umstellung in den Vordergrund geschoben werden sollten, hatte Facebook bereits zugegeben. Nun erklärte das Netzwerk, dass die Anzeige der Facebook-Mails in Kontaktlisten dagegen von einem internen Fehler verursacht worden seien, so cnet.

    Anstatt E-Mails an die vom User manuell eingestellte Adresse zu schicken, sei die Kommunikation auf verschiedenen Geräten an die letzte an das Konto gerichtete E-Mail angeglichen worden. “Wir arbeiten derzeit an diesem Problem und werden es in Kürze bereinigen”, so ein Firmensprecher zu cnet. In der Zwischenzeit können Nutzer weiterhin ihre Standardkontaktadresse manuell einstellen.

    Facebook hatte vergangene Woche die Kontak-E-Mails aller Nutzer ungefragt auf die Facebook-Mailadresse umgestellt. Als Grund hatte das Netzwerk den Schutz der Privatsphäre angegeben.

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    Initiative Online Print meets Sascha Lobo

    03.07.2012, 10:47

    Erfolgreiche Jahreshauptversammlung setzt positive Zeichen für die Weiterentwicklung des Vereins

    „Kommunikation, Top-Level-Information und Diskurs“ – so hätte das Motto der Jahreshauptversammlung der Initiative Online Print e.V. (IOP), die am 12.6.2012 im Hamburger Park Hyatt stattgefunden hat, lauten können. Durch die spannenden Vorträge wurde die Jahreshauptversammlung nicht zur langweiligen Pflichtveranstaltung, sondern zum Kommunikationsevent für alle Teilnehmer des Vereins. Die Vorträge von Sebastian Schreiber zum Thema „Live Hacking“ und Sascha Lobo zum Thema „Gesellschaftswandel und Mediennutzung“ machten die Versammlung zum spannenden und interessanten Event für alle Beteiligten.

    IOP Vorstandsmitglied Bernd Zipper (links) und
    Social Media Experte Sascha Lobo (rechts)

    Eröffnet wurde die Versammlung mit einem Vortrag zum Thema „Live Hacking“ von Sebastian Schreiber, Geschäftsführer SySS GmbH. Das Thema Datenschutz stand im Vordergrund und der Referent verstand es Fakten und Interessantes für die Online-Shop-Betreiber und -Entwickler der IOP aufzuzeigen. Die lebenden Beispiele von Sebastian Schreiber sensibilisierten die Teilnehmer auf den praktischen Datenschutz und den aktuellen Umgang mit Systemen, Servern und mobilen Geräten.
    Julia Glanert (bvdm) ist neues Vorstandsmitglied

    Auf der anschließenden Jahreshauptversammlung der Initiative Online Print e.V. wurde erstmalig ein viertes Mitglied in den Vorstand gewählt. Die IOP begrüßt Julia Glanert, Juristin des Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm), als neues Mitglied in der Vereinsführung und als Schnittstelle zu den Mitgliedern des bvdm. „Im Namen des bvdm möchte ich die IOP mit meinem Wissen in Rechtsfragen tatkräftig unterstützen und freue mich, heute in den Vorstand gewählt worden zu sein. Ich bedanke mich für das Vertrauen der Mitglieder“ so Julia Glanert. „Mit Frau Glanert an unserer Seite, steht der Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem bvdm nichts mehr im Weg. Nur durch die Bündelung der Brancheninteressen, werden wir die nächsten Jahre im Sinne der Industrie und der vielen agilen Unternehmer der Branche mitgestalten können“, so Bernd Zipper, alter und neuer Vorsitzender des Vorstands der IOP. Die amtierende Leitung, bestehend aus Bernd Zipper, Thomas Masselink und Wilhelm Soll, wurde von den Mitgliedern vertrauensvoll vollständig wiedergewählt.

    Kollin Medien GmbH als neues Vollmitglied aufgenommen

    Weiterhin begrüßt die IOP die Kollin Medien GmbH aus Neudrossenfeld mit Geschäftsführer Olav Kollin als neues Mitglied und freut sich auf die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch. „Die Initiative Online Print ist eine ausgezeichnete Plattform für den Dialog mit anderen Marktteilnehmern und bietet viel Potenzial der Weiterentwicklung für jedes Unternehmen“, so Olav Kollin.

    Die Treffen der Initiative Online Print sind vom Austausch über Neuerungen und Informationen zu aktuellen Themen geprägt. Auf der Agenda standen u.a. die AGB-Entwicklung, die Neuerungen für Online-Shop-Betreiber, WebServer Pakete & Font-Lizenzen und das Thema Web-to-Print-Patente. Sehr interessant für die Mitglieder war das jüngste Urteil, des seit 2007 andauernden Patentstreits zwischen Unitedprint und Vistaprint. Denn parallel zu diesem Rechtsstreit gründete sich damals die „Interessensgemeinschaft zur Förderung des freien Wettbewerbs Web-to-Print e.V.“ – mittlerweile umbenannt in die Initiative Online Print e.V. und stellt einen erfreulichen Meilenstein in der Geschichte des Vereins dar.

    Sascha Lobo: Statement pro Print

    Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung folgte ein VIP-Vortrag zum Thema „Gesellschaftswandel und Mediennutzung“ vom bekannten deutschen Autor und Blogger Sascha Lobo. Lobo bekräftigte in seinem Vortrag die „Wichtigkeit von Print“ aber auch die notwendige Analog-Digital-Transformation der Branche. Diskussionen mit Blick auf die Online-Druck- und Medienbranche und anregende Gedankengänge waren das Resultat dieses interessanten Vortrages.

    Bernd Zipper in seinem Fazit: „Die diesjährige IOP-Jahreshauptversammmlung hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Kommunikation mit den Mitgliedern ist unsagbar wertvoll und alle profitieren von dem Wissen des Einzelnen, wodurch eine Weiterentwicklung der Online-Print-Industrie in D/A/CH erst möglich gemacht wird.“

    Wissen ist kein Zustand – Wissen ist ein Prozess“, sagt Sascha Lobo und unterstreicht so Zippers Fazit.

    Über die Initiative Online Print:

    Die Initiative Online Print e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der Online-Print-Industrie. Die IOP möchte Politik und Gesellschaft über die Bedürfnisse der Online-Print-Branche informieren und setzt sich gegen Wettbewerbsbeschränkungen ein.

    Weitere Informationen für Journalisten:
    Initiative Online Print e.V.
    c/o zipcon consulting GmbH
    Am Buchenhain 4
    45239 Essen
    Telefon: +49-201-81175-0
    Fax: +49-201-81175-22

    www.initiative-online-print.de

    (Mirca Reifner | Quelle: initiative-online-print.de)

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    Neue Domains revolutionieren das Internet

    03.07.2012, 10:28

    nic.at-Studie rät Firmen, Agenturen und Usern zu Domain-Strategie

    Angesichts von 1.930 Bewerbungen aus 60 Ländern für die ab 2013 gültigen neuen Top Level Domains (TLD) wie „.wien“ oder „.gmbh“ hat Österreichs Vermarktungsgesellschaft nic.at heute, Montag, an Unternehmen, Agenturen sowie User appelliert, eine geeignete Domain-Strategie ins Auge zu fassen. „Zumindest im ersten Jahr wird es viel Verwirrung geben“, so nic.at-Chef Richard Wein. Noch immer würden Firmen diesbezügliche „Schätze im Keller“ unterschätzen und das Hauptaugenmerk auf die Traffic-Analyse legen.

    Petra Gregorits und Richard Wein bei der Präsentation „Domain-Strategie-Studie“ der nic.at GmbH in Wien – (Bild: fotodienst.at/S. Renlom)

    “Uns allen steht eine Internet-Revolution bevor“, prophezeit Wein. Die nic.at GmbH habe darum 2012 als das Jahr der Domain-Strategie ausgerufen. Eine breit angelegte Studie soll dies untermauern. Demnach führen schon jetzt über die Hälfte der Unternehmen mehr als sechs Domain-Namen. Deren Auswahl sei zumeist Chefsache und ergebe in der Praxis Schnittstellenkonflikte mit der Marketing-Abteilung oder der EDV. Online-Aktivitäten würden generell weiter an Bedeutung gewinnen.

    Laut Petra Gregorits, Geschäftsführerin von PGM Research, ist der Domain-Name vor dem Punkt marketinggetrieben, nach dem Punkt vertriebsorientiert bis hin zu regional focussiert. „Noch wenig genützt wird hierzulande das Potenzial an bewegten Domains für Kampagnen und Slogans“, betont Gregorits. Mit 41,4 Prozent sehen sich Unternehmen auch bei der Umsetzung einer Domain-Strategie bereits viel weiter als dies Agenturen und Registrare befinden.

    Obwohl fast 60 Prozent der Firmen über die neuen TLDs Bescheid wissen, so die Autoren, haben 69,7 Prozent der Agenturen und 68,8 Prozent der Registrare keine Kundenanfragen erhalten. „Es wird einen regelrechten Kampf um einzelne TLDs wie ‚.hotel‘ oder ‚.gmbh‘ geben“, versichert Wein. „Da ist Aufmerksamkeit der Unternehmen gefordert.“ Die angestammten Länder-Domains würden aber nicht über Nacht an Bedeutung verlieren, zumal etwa „.at“ eine regionale Bekanntheit beziehungsweise Verbundenheit von 93 Prozent besitzt.

    Der ursprüngliche Preis von 185.000 Dollar je TLD hat einen Aufschrei in der Internetgemeinde bewirkt, wird wegen der vierfach höheren Bewerberzahl um bis zu 50.000 aber reduziert werden, so Wein. Die Vorteile der neuen TLDs sehen die Experten in der besseren Vermarktungsmöglichkeit und aufgrund verstärkter Regionalität wie „Namensräumen“ auch in höheren Trefferquoten bei Suchmaschinen. „Es wird ein Umdenken geben müssen“, findet Wein. „Aus einer anfangs vermuteten Fake-Seite wird letztlich mehr Sicherheit resultieren.“

    Über den Modus für die endgültigen Zuschläge gibt es laut nic.at von der ICANN „ein ganzes Buch an Regeln“. Die meisten Anträge stellten Google mit 101 TLDs und Amazon mit 76. Die beiden Web-Giganten duellieren sich übrigens um die am häufigsten gewünschte Domain „.app“ oder auch „.book“, „.game“, .“shop“ und viele weitere. Die nic.at hat unter anderem die technische Betreuung von „.wien“, „.berlin“, „.versicherung“ und „.reise“ inne. Die weltweit noch immer häufigste Domain-Endung ist „.com“.

    (Quelle: pressetext.com)

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    ARD Live-Stream

    03.07.2012, 10:23

    Fußball-EM bringt Rekordzahlen

    Die Fußball-EM war für die ARD sehr erfolgreich

    (Foto: istock/zentilia)

    Die Fußball-EM bescherte der ARD und ihren Live-Stream-Angeboten Rekordzahlen: Dem Branchendienst Kontakter zufolge, erreichte der öffentlich-rechtliche Sender während der Spiele drei Mal eine Online-Abrufzahl von über 400.000.

    Für die deutsche Fußballmannschaft war die EM nur mäßig erfolgreich – der ARD jedoch brachte das Fußballereignis einen neuen Rekord. Beim Vorrundenspiel Deutschland gegen Dänemark empfingen 402.439 Geräte den Online-Live-Stream des Senders. Highlight hinsichtlich der Abrufe war das Viertelfinalspiel Italien gegen England mit 471.576 Abrufen.

    Aber auch das ZDF konnte punkten: Im Gruppenspiel Deutschland gegen die Niederlande nutzten 280.000 Zuschauer die Online-Übertragung.

    Die erfolgreichen EM-Zahlen lassen die ARD auch für die diesjährigen Olympischen Spiele hoffen: Vom 27. Juli bis zum 12. August 2012 wollen die öffentlich-rechtlichen Sender sechs Live-Streams schalten. Mit nur 260 Stunden im TV und rund 900 Stunden im Netz verdreifachen ARD und ZDF damit ihr Online-Programmangebot für Olympia.

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    Augmented Reality in Supermärkten

    03.07.2012, 9:13

    IBM will noch 2012 entsprechende Einkaufs-App bringen

    Die Forschungssabteilung von IBM hat den Prototyp einer Einhkaufs-App für Smartphones angekündigt, die auf Augmented Reality setzt, wie mashable.com berichtet. Noch in diesem Jahr soll die Software auf den Markt kommen. Registrierte Kunden können dann durch ihre Smartphone-Kamera auf die Produkte in den Regalen sehen und bekommen am Bildschirm ausgewählte Informationen zu den Waren eingeblendet. Die Produktdatenbanken der Einzelhandelsketten müssen allerdings noch ausgeweitet werden, um möglichst viele für Kunden relevante Informationen, etwa über die Nachhaltigkeit des Produktionsprozesses, liefern zu können.

    Einkauf: Smartphone soll helfen
    (Foto: pixelio.de, R.B.)

    “Das Potenzial solcher Technologien ist riesig, sowohl für den Handel als auch für die Kunden. Momentan gibt es verschiedene Ansätze, wie etwa QR-Codes, die Kunden mit Zusatzinformationen zu versorgen. Welcher sich schlussendlich durchsetzt, ist noch offen“, sagt Iris Thalbauer von der Wirtschaftskammer Österreich.
    Neben Informationen zur Herkunft der jeweiligen Produkte gibt es noch diverse andere für Einkäufer interessante Anwendungen. Angedacht ist etwa die Einblendung von Produktbewertungen anderer Kunden.

    “Nährwerttabellen und Informationen für Allergiker sind sicher hilfreich. Außerdem werden auch die Gutscheine von der Zeitung auf die Smartphones wandern, in den nächsten Jahren wird sich einiges tun. Die großen Handelsketten haben großes Interesse an den neuen Technologien“, so die Expertin. Das liegt auch daran, dass sich für Marketing-Abteilungen ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Erstens erhalten die Einzelhändler über die Apps eine Menge Informationen über das Einkaufsverhalten der Kunden und zweitens können sie diese Information sofort verwenden, um maßgeschneiderte Reklame und Rabatte an die Smartphones der Kunden zu schicken.

    IBM arbeitet derzeit mit seinen potenziellen Kunden daran, die entsprechenden Datenbanken aufzubauen. Die technische Infrastruktur wird über IBMs Smarter Commerce Software bereitgestellt. Trotz der momentan nicht ausreichend vorhandenen Informationen will IBM die App Ende 2012 auf den Markt bringen. Die Vision ist, dass Kunden dann beim Betreten eines Geschäfts die App herunterladen und sich einen Account anlegen. Dann geben sie ein, wonach sie suchen, beispielsweise ein Bio-Müsli, das im Angebot ist, und die App blendet dann beim Scannen der Regale die relevanten Informationen ein.

    Laut IBM sollen Kunden so schnellere und besser informierte Kaufentscheidungen treffen können. „Derzeit ist es noch eine Studie, die zeigt, was möglich ist. Wir müssen noch einiges an Arbeit investieren. Aber das Produkt wird einen Einblick in das Einkaufserlebnis der Zukunft geben“, sagt John Kennedy von IBM Research.

    (Quelle: pressetext.com)

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