dmexco Night Talk in Hamburg

21.05.2012, 9:43

Neue Ansätze für mobile Videowerbung

Am 12. Juni 2012 findet der letzte Night Talk vor der dmexco statt. Beim Treffen der Marketing- und Mediaentscheider dreht sich diesmal alles um Herausforderungen und Lösungen für die Videowerbung auf mobilen Geräten.

Immer mehr Internetnutzer konsumieren Video- und TV-Angebote auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets. Dies belegten jüngst mehrere Studien unabhängig voneinander. Grund genug sich mit den Möglichkeiten von Bewegtbildwerbung auf mobilen Kanälen zu beschäftigen.

Auf dem dmexco Night Talk im Ehemaligen Hauptzollamt in der Hamburger Speicherstadt werden unter anderem Jens Redmer von Google, Jean-Pierre Fumagalli von smartclip und Dirk Kraus von YOC über den Einfluss neuer Technologien auf den Bewegtbildmarkt diskutieren.  Das komplette Programm und eine Anmeldemöglichkeit gibt es auf der dmexco-Seite.

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Smartwatches sollen Smartphones ablösen

21.05.2012, 9:33

Sony und WIMM setzen auf Usability und Verbesserung durch Entwickler

Einige der neuen Uhren können schon viel mehr als nur die Zeit anzeigen. Sie zeigen Anrufer, SMS, Twitter-Nachrichten, Neuigkeiten und das Wetter an. Alle diese Informationen stammen von einem nahen Smartphone. Diese Smartwatches sollen dann zum Einsatz kommen, wenn das Telefon nur schlecht genutzt werden kann. Die „SmartWatch“ von Sony ist bereits auf dem Markt, andere Modelle wie „WIMM One“ sind vor allem für Entwickler gedacht, die sie in ihre eigenen Produkte integrieren sollen.

Sony SmartWatch: Device setzt statt
Touchscreen auf Knöpfe – (Foto: sony.com)

Sonys Gerät ist für Xperia optimiert, es ist aber auch mit den meisten Android-Produkten ab Version 2.1 kompatibel. Es gibt nur einen Knopf und zwar den zum Ein- und Ausschalten. Wie die New York Times berichtet, hat auch diese Uhr ihre Grenzen. Lässt man das Smartphone liegen, darf man auch nicht erwarten, dass die Nachrichten aus großer Entfernung übertragen werden.

Laut Stephen Sneeden von Sony Mobile funktioniert die Kommunikation über Bluetooth bis zu einer Entfernung von rund zehn Metern. Das Display leuchtet im Innenraum sehr gut. Im Freien wird es deutlich blasser. Auf Nachrichten kann nur mit vorgefertigten Textbausteinen geantwortet werden. Als Mailprogramm wird Gmail eingesetzt, Attachments können nicht geöffnet werden. Zwei Apps sind für den Betrieb erforderlich und zwar LiveWare Manager und SmartWatch. Beide gibt es gratis bei Google Play.

WIMM One basiert ebenfalls auf Android und ist für Entwickler gedacht. Auch sie ist bereits auf dem Markt. WIMM One ist etwas kompakter als die Sony SmartWatch und verfügt über höhere Prozessorleistung sowie über Bluetooth und Wi-Fi. Es kann also auch zuhause über das Netzwerk eingesetzt werden. Das ermöglicht einen Einsatz auch dann, wenn das Smartphone nicht in der Nähe ist. Der Akku hält bis zu 30 Stunden. Die Uhr wird mit sechs vorinstallierten Apps aus dem WIMM Micro App Store Beta geliefert.

Weitere Smartwatches wie “Pepple” sind noch Prototypen. Sie sollen Informationen von Android-Telefononen und iPhones anzeigen. Dabei wird auf Knöpfe und nicht auf einen Touchscreen gesetzt. Zahleiche Apps sollen den Besitzern von Smartwatches eine Vielzahl praktischer Aufgaben erleichtern. Eine neue App für WINN One soll das Vor- und Zurückblättern von einzelnen Seiten einer Präsentation ermöglichen. Eine andere wird beim Einkaufen nützlich. Sie ermöglicht es, rasch den aktuellen Kontostand abzufragen.

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Video of the Week

21.05.2012, 8:59

Cat-Toast

Viel Spaß!

Studie: Jeder zweite Internetnutzer surft in Online-Netzwerken

18.05.2012, 14:25

Social Media dient hauptsächlich privaten Zwecken

Mehr als 50 Prozent der Internet-User in Deutschland nutzten 2011 Social Media für private Kommunikation. Dagegen setzte nur jeder zehnte Deutsche aus beruflichen Gründen auf soziale Netzwerke.

(Foto: istock/ardaguldogan)

Wie das statistische Bundesamt(Destatis) mitteilte, nutzten im letzten Jahr 53 Prozent der Erwachsene, Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren Social-Media-Angebote. In absoluten Zahlen sind das sind rund 29,6 Millionen Nutzer in dieser Altersgruppe. Facebook, Twitter und Co. sind dabei vor allem bei den Jüngeren beliebt: Von den Nutzern zwischen 16 und 24 Jahren waren 91 Prozent 2011 in den Netzwerken unterwegs – bei den 10 bis 15-jährigen waren es 70 Prozent.

User nutzen Social Media dabei hauptsächlich für private Zwecke: Jeder Zweite tauscht sich privat mit Freunden in sozialen Netzwerken aus. Beruflich nutzt dagegen nur jeder Zehnte Angebote wie Xing, LinkedIn und Facebook. Wenig überraschend hierbei: Frauen nutzen soziale Netzwerke vermehrt für die private Kommunikation, Männer hingegen für den beruflichen Austausch.

Im europäischen-Vergleich lag Deutschland bei der privaten Kommunikation über soziale Netzwerke mit 52 Prozent knapp unter dem EU-Durchschnitt von 53 Prozent. Spitzenreiter sind Lettland mit 79 und Ungarn mit 76 Prozent. Bei der Nutzung für berufliche Zwecke erreichte Deutschland genau den EU-Durchschnitt von 10 Prozent. Die Niederlande (21 Prozent) und Finnland (20 Prozent) gehörten zu den europäischen Vorreitern in diesem Bereich.

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Greenlight Studie zu Facebook Ads

18.05.2012, 14:19

Fast die Hälfte klickt niemals auf Werbung

Einer britischen Studie zufolge würden 44 Prozent der Nutzer niemals auf eine Werbeanzeige in Facebook klicken. Ein Großteil nutze das Netzwerk primär zum sozialen Austausch, knapp ein Drittel würde Facebook aufgrund der Sammlung persönlicher Daten “stark misstrauen”.

(Foto: istock / ymgerman)

Die in London ansässige Agentur für digitales Marketing Greenlight hat in einer globalen Umfrage 500 Personen befragt, wie sie mit Online-Werbung, Suchmaschinen und sozialen Netzwerken umgehen. Das Ergebnis: 44 Prozent gaben an, “niemals” auf eine gesponserte Werbeanzeige in Facebook zu klicken.

Lediglich drei Prozent der befragten Personen hätten angegeben, “regelmäßig” auf Facebook-Werbung zu klicken, 10 Prozent beantworteten die Frage mit “oft”. Gleichzeitig wurde Facebook als die am dritthäufigsten genutzte Website genannt (nach Google und Youtube). Erwartungsgemäß sagten 50 Prozent der Befragten, Facebook  zum Austausch mit Freunden und Familie und zum Teilen von Fotos zu nutzen.

“Die Popularität von Facebook ist nicht überraschend. Mit 30 Prozent der Befragten, die angeben, sie würden Facebook wegen der persönlichen Daten ‘stark misstrauen’, hat Facebook allerdings ein zunehmendes Problem bei seinem Werbeprogramm”, sagt Hannah Kimuyu, die bei Greenlight für den Bereich bezahlte Medien zuständig ist. Angesichts der positiven Wachstumszahlen gehe sie allerdings trotzdem davon aus, dass die Schaltung von Werbeanzeigen auf Facebook in diesem Jahr noch zunehmen werde.

Vermarkter hatten Facebook kürzlich kritisiert, es würde seinen zahlenden Nutzern, die Werbeanzeigen über das soziale Netzwerk schalten, zu wenig Beachtung schenken. Kurz danach hatte General Motors, einer der größten Facebook-Werbekunden, sein gesamtes Budget eingefroren, weil es mit der Performance der Anzeigen unzufrieden war.

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eInk jetzt auch in Farbe

18.05.2012, 13:34

Plastic Logic stellt eine farbige Version des bekannten flexiblen eInk-Displays vor

Plastic Logic hatte bereits Ende vergangenen Jahres ein elektronisches Lesegerät für den Bildungsbereich vorgestellt: Der E-Book-Reader namens „Plastic Logic 100″ sollte in einem Pilotprojekt in sieben Regionen Russlands in Schulen eingesetzt werden. Jetzt stellte das Unternehmen in Moskau eine farbige Version ihres 10,7-Zoll-Displays vor, berichtet die russische Seite Ria Novosti.

Bild: plasticlogic.com

Plastic Logic hat dazu über die Elektrophorese-Schicht mit schwarzen und weißen Kügelchen Farbfilter gelegt. Jedes Pixel besteht dadurch aus einem roten, grünen und blauen Subpixel sowie einem transparenten respektive schwarzweißen Segment für mehr Kontrast. Die RGBW-Struktur ist auch bei OLEDs üblich, um ausreichend Helligkeit zu erzielen. Das Display kann 4096 Mischfarben anzeigen (4 Bit pro Farbe) und hat eine Auflösung von 75 dpi. Für die Lesbarkeit im Dunklen will Plastic Logic eine Frontbeleuchtung in Form kleiner LEDs in die Reader einbauen.

Die Herausforderung lag offenbar darin, dass sich E-Paper-Schicht und Farbfilter gleichermaßen biegen lassen, sodass sich der Filter beim Biegen nicht von der bildgebenden Ebene ablöst und dann für Farbsäume oder Verzerrungen sorgt. Für die Ausrichtung der elektronischen Tinte sorgen 1,2 Millionen Polymertransistoren, auch die sonstige Ansteuerelektronik wird auf Polymerbasis gefertigt. Produziert werden die biegsamen Displays in Dresden in einer hochmodernen, vollautomatisierten Anlage. Welchen Kräften das Plastic-Logic-Display Stand halten kann, demonstriert das Unternehmen sehr anschaulich in einem weiteren Video:

Die Massenproduktion des farbigen E-Paper-Displays soll im Laufe des Jahres anrollen. Allerdings hatte Plastic Logic in der Vergangenheit bereits mehrfach Produktionspläne verschieben müssen. 2010 sorgte Plastic Logic für negative Schlagzeilen, als das Unternehmen seinen „Que proReader“ kurz vor der geplanten Markteinführung beerdigte. Die Plastikdisplays werden in einer hochmodernen Anlage in Dresden gedruckt werden. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 als Ausgliederung der Cavendish Laboratories an der Cambridge University gegründet, Ende 2010 investierte der russische Staatskonzern Rosnano (Russian Corporation of Nanotechnologies) in Plastic Logic und hält jetzt knapp 44 Prozent an dem Unternehmen.

(Quelle: Heise.de)

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Iran erwägt Klage gegen Google

18.05.2012, 12:34

Persischer Golf in Google-Maps gelöscht

Google will sich aus politischen Konflikten heraushalten und hat deshalb den Begriff “Persischer Golf” aus seinem Kartendienst Google Maps entfernt. Der Iran sieht dahinter eine Verschwörung und droht mit einer Klage gegen den Internetkonzern.

(Foto: Google Maps)

Für die arabischen Golfstaaten ist das Seegebiet zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran der “Arabische Golf”, der Iran bezeichnet das Meer als “Persischen Golf”. Der Internetkonzern Google will sich aus diesem Interessenskonflikt heraushalten und hat deshalb dem Seegebiet in seinem Kartendienst den Namen entzogen.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, drohte Google mit einer Klage, wenn der Konzern diesen “Fehler” nicht umgehend berichtige. Zugleich drohte er mit “ernsthaften Schäden”.

Kritik erntete Google damit vor allem, weil selbst die Vereinten Nationen den Begriff “Persischen Golf” verwenden. Außerdem sei dieser Name historisch überliefert.

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Amazon plant Werbung auf Kindle Fire

18.05.2012, 12:28

Teure Amazon-Anzeige

Das Kindle Fire von Amazon ist das meistverkaufte Produkt des Onlinehändlers. Nun plant Amazon Anzeigen, die auf dem Startscreen des eBook-Readers platziert werden sollen.

Das Kindle Fire lohnt sich für Amazon

Das meistverkaufte Produkt bei Amazon in den USA soll für den Internetriesen bald noch lukrativer werden: Nach Angaben von AdAge will Amazon sein umsatzträchtiges Kindle Fire nun auch Werbetreibenden zugänglich machen. Für 600.000 US-Dollar können Interessierte Anzeigen schalten, die direkt auf dem Startscreen des eBook-Tablets platziert werden sollen. Bislang gibt es bereits eBook-Reader von Amazon, wie der Kindle Special Offers, die durch die Integration von Werbeanzeigen im Verkauf günstiger sind.

Eine Anzeigen-Kampagne auf dem Tablet würde nach AdAge für zwei Monate laufen. Unklar ist dabei noch, ob die Werbung nur auf demnächst verkauften Readern zu sehen ist oder auch schon bei Usern eingeblendet wird, die schon einen Kindle besitzen. Zudem wolle Amazon keine Angaben zur Anzahl der eingeblendeten Anzeigen geben.

Das Kindle Fire ist in den USA für 199 Dollar erhältlich. Amazon gibt allerdings keinerlei Auskünfte zu Umsatzzahlen des iPad-Konkurrenten.

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Gelbe Seiten verkaufen Google-Anzeigen

18.05.2012, 12:17

Adwords-Vertriebskooperation

Die Deutsche-Telekom-Tochter DeTeMedien, Herausgeber der “Gelben Seiten”, verkauft in Zukunft auch AdWords-Anzeigen für den Suchmaschinenriesen Google.

Die Deutsche Telekom verkauft in Zukunft auch Google-Anzeigen. In Deutschland soll die Vertriebspartnerschaft über die Telekom-Tochter DeTeMedien abgewickelt werden. Außerdem sollen zunächst auch in Griechenland und Kroatien, später auch in weiteren Ländern AdWord-Anzeigen verkauft werden, berichtet das Dialog-Marketing-Blatt OnetoOne.

Vertriebspartnerschaften sind für Google nichts Neues. Das Unternehmen kooperiert seit einigen Jahren beispielsweise mit 1&1, Axel Springer, der Deutschen Post, Telegate oder der Holtzbrinck-Tochter Local Performance beim Vertrieb von AdWord-Anzeigen. Google verspricht sich dadurch eine bessere Durchdringung im Bereich der Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU), zu denen die Vertriebspartner zumeist über einen hervorragenden, weil langjährigen Kontakt verfügen.

Die DeTeMedien ist Herausgeber der “Gelben Seiten” und hat jahrzehntelang mit gedruckten Brancheneinträgen viel Geld verdient. Dieser Markt verlagert sich nun jedoch zunehmend ins Internet, wo die werbenden KMUs Suchmaschinenanzeigen buchen. Mit der Vertriebspartnerschaft wollen sich die Gelben Seiten wenigstens ein Stück dieses Kuchens sichern – und die wertvollen Kundenkontakte möglichst lange bei sich halten.

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Internetnutzer bevorzugen Gebühren statt Werbung

18.05.2012, 12:11

Eine große Mehrheit der Internetnutzer akzeptiert Werbung, um Online-Angebote günstiger oder kostenlos nutzen zu können. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. 64 Prozent der deutschen Internetnutzer bevorzugen Werbeeinblendungen, wenn sie dadurch ihren Geldbeutel schonen können. 28 Prozent möchten lieber keine Werbung sehen und erklären sich bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Weitere 8 Prozent machten keine Angaben.

(Quelle: s-com-it.de)

„Viele Internetnutzer sind offen für Werbung, weil sie ein niedriges Preisniveau bei Online-Diensten ermöglicht“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Aber auch für werbefreie Bezahlangebote gibt es inzwischen ein recht hohes Potenzial.“ Kempf schließt daraus, dass man die rechtlichen Möglichkeiten der Werbefinanzierung von Online-Angeboten erhalten müsse. „Wer Werbung einschränken will, sollte auch offen sagen, dass er damit gleichzeitig die Verbraucher zur Kasse bittet.“

Je älter die Internetnutzer, desto offener sind sie für werbefreie Bezahlangebote. Die Präferenz dafür ist in der Altersgruppe 50+ mit 37 Prozent am größten, unter den 14- bis 29-Jährigen mit 14 Prozent am niedrigsten. Werbefinanzierte Services werden von 83 Prozent der jungen Nutzer bevorzugt, aber nur von 49 Prozent der Onliner ab 50 Jahren. BITKOM empfiehlt den Internet-Dienstleistern, ihre Angebote noch stärker als bisher zu differenzieren – in kostenlose werbefinanzierte und kostenpflichtige werbefreie Services.

(Quelle: bitkom.org)

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