Emailvision überarbeitet seinen Campaign Commander

03.05.2012, 10:04

Emailvision überarbeitet seinen Campaign Commander

Emailvision überarbeitet seinen Campaign Commander

(Foto: istockphoto.com/Pgiam)

Der Hamburger Spezialist für E-Mail- und Social Media Marketing Emailvision hat eine neue Version seines Campaign Commander Enterprise Edition bereitgestellt. Damit sollen sich die Nutzerdaten nun besser geografisch analysieren lassen.

Die Software soll zudem wichtige Einblicke in die Verhaltensweisen, Demographie und Kaufhistorie der User geben. Anhand dieser Informationen können Kampagnen noch intelligenter aussteuern lassen.

Emailvision bietet seinen Nutzern eine Drag-and-Drop-Oberfläche, mit der sich die Kundendatensätze leichter sichten und analysieren lassen sollen. Außerdem wurde das multivariate Testing von Mailings überarbeitet. Damit können mehrere Varianten einer E-Mail-Marketing-Kampagne unmittelbar getestet werden, um schneller ein optimales Ergebnis zu finden.

„Mit den neuen Möglichkeiten des Geo-Mappings, optimierten Kaufentscheidungsanalysen und integrierten Multivariate Testing Tools machen wir es für unsere Kunden wesentlich komfortabler und einfacher, ergänzende Upsell- und Cross-Sell- sowie Reaktivierungskampagnen zu realisieren“, erklärt Axel R. Paesike, Country Manager bei Emailvision.

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Neuronales Publishing mit trivet.net

03.05.2012, 9:14

Neuronales Publishing mit trivet.net eröffnet den Weg in eine multimediale Zukunft

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Als einer der Web-to-Print-Pioniere präsentiert sich trivet.net auf der diesjährigen drupa vom 03. – 16. Mai in Düsseldorf im drupa innovation park in Halle 7.0. Die „Out-of-the-box“-Lösungen von trivet.net bestechen dabei nicht nur durch ihre einfache Konfigurierbarkeit und intuitive Benutzerführung, sondern auch durch ein äußerst attraktives und modulares Preis-Leistungsverhältnis.

(Bild: trivet.net)

Anwender aus Agenturen, Druckereien, Unternehmen und Institutionen profitieren gleichermaßen von den flexibel konfigurierbaren Bausteinen, sogenannten Business-Templates. Die trivet.net-Business-Templates sind vorkonfigurierte, erprobte Marketing-Management-Geschäftsbausteine, aus denen durch einfaches Modellieren und Kombinieren innerhalb kürzester Zeit effiziente Business-Workflows entstehen. Dabei stehen die geschäftlichen Anforderungen im Vordergrund und nicht die zum Teil dafür notwendigen technisch komplexen Funktionen. Getreu nach dem Motto von trivet.net: „Lösungen beginnen dort, wo Technologie zuverlässig und selbstverständlich ist“.

Verbesserter Komfort für den Anwender

Darüber hinaus stellt trivet.net auch zahlreiche Verbesserungen vor, die in das aktuelle Release eingeflossen sind. In diesem Zusammenhang wurden bestehende Business-Templates in ihrer Funktionalität erweitert, aber auch komplett neue entwickelt. Ein Beispiel dafür ist die automatisierte Erstellung von Flip-Books aus umfangreichen PDF-Publikationen, die für mehr Komfort beim Lesen sorgen. Ferner stellt trivet.net effiziente Korrektur-Workflows für editierbare Dokumente vor und demonstriert seine Integration in unterschiedliche Content-Management-Systeme.

Prozessoptimierung mit Hilfe neuer Module

Um die Prozessoptimierung weiter voranzutreiben, bietet trivet.net optionale Module wie trivetIQ und trivetSpot an. Mit der erweiterten Upload-Funktion trivetIQ können zusätzlich Office-Formate (Word, Excel, Powerpoint) auf dem trivet.net-Server automatisch in ein PDF umgewandelt und das Resultat dem Benutzer angezeigt werden. Somit entfallen zeitraubende Abstimmungsprozesse. trivetSpot hingegen übernimmt die Konvertierung von CMYK zu Sonderfarben und umgekehrt.

Web-to-Print ohne Einschränkungen

Ein neuer, leistungsfähiger Editor auf Basis von HTML 5 und Silverlight-Technologien, ermöglichen es dem Anwender, Inhalts-Rahmen per Drag & Drop frei zu platzieren, verschieben und zu skalieren. Jeder Inhalts-Rahmen lässt sich auf einfachste Weise mit Texten oder Bildern anreichern – und das alles unter WYSIWYG-Bedingungen. Mit dem neuen Editor lassen sich jetzt auch komplexe Publishing-Projekte wie Broschüren, Folder, Geschäftsberichte und vieles mehr komplett mit der Web-to-Print-Lösung von trivet.net abwickeln.

„Neuronales Publishing“ mit trivet.net – wegweisend in einem multimedialen Umfeld

Im Zeitalter des Multichannel Publishing, stellt trivet.net auf der drupa 2012 erstmals das wegweisende Konzept des „Neuronalen Publishing“ vor. Um die geschäftlichen Vorgaben und technisch notwendigen Funktionalitäten für den Anwender in ihrer Gesamtheit verständlich zu halten, hat trivet.net eine neue Architektur geschaffen und einzelne Funktionen zu Einheiten zusammengefasst. Die verschiedenen Funktionseinheiten entfalten durch ihr Zusammenwirken für den Anwender eine größere Leistungsfähigkeit, was die Idee des „Neuronalen Publishing“ beschreibt.

Wolfgang Boretius, Inhaber von trivet.net dazu: „In einem Umfeld multimedialer Ein- und Ausgabekanäle haben wir unsere Business-Templates konsequent weiterentwickelt. Bei trivet.net steht ganz klar der Anwender im Mittelpunkt des Wertschöpfungsprozesses. Die verschiedensten Personengruppen im gesamten Marketingprozess – von der Kreation, über die Produktion, bis hin zur anvisierte Zielgruppe – werden hier gemäß ihrer Kenntnisse und Vorlieben in den vernetzten Publishing-Prozess eingebunden.“ So ist auch die Einbeziehung von Cloud-Computing aus der Sicht von Wolfgang Boretius eine logische Konsequenz, um so verteilte Software-Ressourcen bedarfsorientiert zu nutzen.

(Marco Schürmann | Quelle: Pressemeldung)

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Wlan-Skandal um Google Street-View

02.05.2012, 15:35

Google-Ingenieur identifiziert

Wlan-Skandal um Google Street-View

(Foto: istock / Alija)

Google wusste, dass die Software, die die Aufnahmen für Street View steuert, auch Wlan-Informationen abgreift. Dies belegt der Bericht der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC). Google hatte die Namen der Beteiligten allerdings nur anonymisiert freigegeben. Inzwischen ist “Ingenieur Doe” identifiziert worden.

Der bisher nur als “Ingenieur Doe” bekannte Google-Mitarbeiter, der den Code für die umstrittenen Wlan-Abgriffe geschrieben hat, ist offenbar identifiziert worden. Wie die New York Times unter Berufung auf einen namentlich ungenannten ehemaligen Untersuchungsbeamten berichtet, habe der Programmierer Marius Milner die Software geschrieben. Google hatte sich geweigert, den Namen des Ingenieurs zu nennen.

Milner, ein Experte für Telekommunikationstechnik und angesehener Wi-Fi-Spezialist, ist seit 2003 für den Konzern tätig. “Ich weiß mehr über Wi-Fi als mir lieb ist”, habe er auf seinem LinkedIn Profil geschrieben, wo er “Hacker” als Beruf angab. Davor habe er bei den Kommunikations- und Computer Networking-Unternehmen Lucent Technologies und Avya gearbeitet, schreibt die New York Times. Milner habe sich bisher nicht zu dem Vorfall äußern wollen, auch seine Anwältin Martha Boersch wollte nichts sagen.

Das ehrgeizige Street-View-Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, ortsbezogene Suchanfragen im Internet zu verbessern. Hierzu wurden Straßen mit speziell ausgerüsteten Autos fotografiert und datiert, dabei sammelte Google auch private Daten aus öffentlich zugänglichen Wlan-Netzen, inklusive E-Mails und Suchanfragen von Heimcomputern. Die Daten wurden im Zeitraum zwischen 2007 und 2010 gesammelt.

Anders als von Google zunächst öffentlich dargestellt, handelte es sich dabei nicht um die Aktion eines einzelnen, außer Kontrolle geratenen Ingenieurs. Der FCC-Bericht belegte, dass das Unternehmen davon wusste. Die Aufsichtsbehörde sprach Google aus Mangel an Präzedenzfällen frei, verhängte aber eine Strafe in Höhe von 25.000 US-Dollar gegen den Konzern.

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Foursquare für Unternehmen

02.05.2012, 13:37

SB-Authentifizierung für zehn US-Dollar

Foursquare für Unternehmen

Unternehmen sollen jetzt noch schneller auf Foursquare loslegen können. Das verspricht sich – und den Interessenten – der soziale Lokalisierungsdienst von der Einführung eines neuen Authentifizierungsdienstes.

Über die Zahlung einer einmaligen Gebühr von zehn US-Dollar können Besitzer oder Manager eines Unternehmens ihr Geschäft von jetzt auf gleich bei Foursquare in den Dienst stellen: Wer die Gebühr bezahlt, kann augenblicklich das Geschäft authentifizieren und sofort auf die Business-Tools von Foursquare zurückgreifen, wie zum Beispiel das Einstellen von Sonderangeboten, das Vervollständigen der Unternehmensinformationen und vor allem den Zugang zu Kunden- und Nutzerstatistiken, so das Foursquare-Blog.

Der Verifizierungsprozess durchläuft verschiedene Phasen, angefangen vom Lokalisieren des Unternehmens auf Foursquare bis zur Authentifizierung des Managers. Dabei müssen Gründer oder Manager ihre Identität mittels Bildausweis, URL ihres Unternehmens sowie externen Links zur Webseite nachweisen. Innerhalb von Foursquare werden die Angaben manuell geprüft. Foursquare hat mittlerweile mehr als 20 Millionen Nutzer weltweit.

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Neue Discover-Tab bei Twitter

02.05.2012, 13:25

Entdeckungsreise im Netzwerk

Neue Discover-Tab bei Twitter

Twitter hat den Tabellenreiter “Entdecke” überarbeitet. Über diesen lassen sich Inhalte finden, die für den einzelnen Nutzer interessant sein können.

Man muss nicht zwangsläufig “Follower” von Twitter-Mitgliedern werden, um Inhalte aufzugreifen, die einen interessieren. Twitter führt eine Entdeckungs-Tab ein, die relevante Mitteilungen zum Lesen vorschlägt. Die Vorschlags-Tweets sind zum Beispiel besonders beliebte Beiträge aus den Strängen von Freunden und Freundesfreunden.

Das neue Design zeigt dabei auch an, wer welche Geschichten gezwitschert hat. Der soziale Kontext helfe dabei festzustellen, welche Inhalte man sich genauer anschauen solle, so Satya Patel, VP Product, im Twitter-Firmenblog. Die angezeigten Tweets können weitergesendet, als Favoriten markiert oder beantwortet werden.

In den nächsten Wochen soll die überarbeitete und stärker personalisierte Entdeckungs-Funktion auf twitter.com, iPhone- und Android-App freigeschaltet werden. Erst vergangene Woche hatte Twitter die verbesserte Suchfunktion für die Smartphone-App vorgestellt.

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Teradata und Aprimo übernehmen eCircle

02.05.2012, 13:13

"Effizienter Marketing-Workflow"

Teradata übernimmt eCircle

Teradata und Aprimo übernehmen eCircle, Anbieter von Lösungen für Full Service Digital Marketing. Mit der Übernahme wollen die beiden Anbieter cloudbasierter Digital Marketing Lösungen das Portfolio von Aprimo ergänzen.

Teradata und Aprimo, ein Unternehmender Teradata Corporation, kombinieren ihre Portfolios mit den Digital Messaging Lösungen von eCircle. Damit können Marketing-Organisationen das Kundenerlebnis über sämtliche On- und Offline-Kanäle integrieren und ihre Auswertungen mit Informationen aus Big-Data-Analysen erweitern.

Das kombinierte Angebot von Teradata, Aprimo und eCircle wird unter anderem eine integrierte Marketing Management-Lösung, die alle Applikationen via Cloud zugänglich macht, umfassen. Außerdem soll eine Digital Messaging Plattform für Social Media, Mobile, Web und E-Mail sowie ein Multi-Channel-Datenmanagement zur Verfügung stehen.

Digital Marketing ist für Bob Boehnlein, President von Aprimo, für das Marketing heute ein entscheidender Umsatztreiber. Das Erlebnis von Kampagnen sollte über unterschiedliche Kanäle hinweg zusammengeführt werden, um integriertes Marketing vollumfänglich umzusetzen: “Diese Akquisition versetzt Aprimo in die Lage, eine Enterprise Class Lösung für integriertes Marketing-Management zu offerieren. Unseren Kunden bieten sich dadurch Innovationsmöglichkeiten für ihr Marketing jenseits der bisherigen Einschränkungen”, erklärt Boehnlein die Übernahme.

Auch Volker Wiewer, Chief Executive Officer bei eCircle, hofft auf einen profitablen Zusammenschluss: “Zusammen mit Teradata und Aprimo werden wir in der Lage sein, Innovationen an unseren Marketing-Produkten noch weiter voranzutreiben. Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, ein über sämtliche Kanäle herausragendes Kundenerlebnis zu liefern und gleichzeitig verkürzen wir den Zeitraum in der eine Kampagne bereitgestellt werden kann. Der gesamte Marketing-Workflow wird effizienter werden.”

Die Zusammenarbeit mit eCircle wird sowohl das Team wie auch die Marktabdeckung von Aprimo in den großen Staaten Europas um mehr als das Dreifache vergrößern.

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Zustellrate im E-Mailmarketing erhöhen

02.05.2012, 12:05

Sieben goldene Regeln

Zustellrate im E-Mailmarketing erhöhen

(Foto: istockphoto.com/Kronick)

Jede Marketing-E-Mail kann inhaltlich und konzeptionell noch so überzeugend sein, wenn sie ihren Adressaten nicht erreicht, war alle Mühe vergebens. Jörn Grunert, Geschäftsführer von Experian Marketing Services in Deutschland erklärt sieben goldene Regeln, mit denen sich die Zustellbarkeit verbessern lässt.

Im Mailmarketing liegt der Fokus auf Öffnungs- und Klickraten. Der Aspekt der Zustellbarkeit tritt in der Praxis dagegen oft in den Hintergrund. Wovon aber hängt die Zustellbarkeit ab? Welche Kriterien sind entscheidend, was muss unter allen Umständen vermieden werden?

Der gute Ruf geht über alles

Auf die Reputation des Absenders kommt es an. Ganze 77 Prozent aller Zustellbarkeitsprobleme hängen hiermit zusammen. Der gute Ruf entscheidet darüber, ob eine E-Mail vom Filtersystem des Empfängers als relevant beurteilt oder in die Rubrik “Spam” sortiert oder als “Phishing-Versuch” gewertet wird.

Prinzipiell kann entweder nach technischen beziehungsweise automatischen Kriterien oder auf Basis des Empfängerverhaltens sortiert werden. Dabei misst jeder ISP (Internet Service Provider) – er ist in der Regel verantwortlich für den Filterschutz von E-Mail Accounts – die Reputation nach seinen eigenen Kriterien. Die nachfolgenden Aspekte können dennoch als allgemeingültig gewertet werden.

1.Beschwerden vorbeugen

Rückmeldungen der ISPs über Spam-Beschwerden an E-Mail-Versender, sogenannte Feedback-Loops, die zurzeit von GMX, Hotmail, Yahoo und AOL zur Verfügung gestellt werden sowie Beschwerderaten allgemein gewinnen an Bedeutung.

Um die Raten niedrig zu halten, hilft unter anderem eine möglichst einfache Abmeldeoption für Marketing-Newsletter beziehungsweise Kampagnen-Mails. Eine Abmeldung gilt nicht als reputationsschädlich.

Eine Beschwerde über Mails, die als Spam empfunden werden, schon. Unabhängig davon können relevante Inhalte für möglichst wenige Abmeldungen sorgen. Für die entsprechende Relevanz sorgen zum Beispiel Segmentierung oder Behavioral Targeting.

Auch die fortlaufende Beschickung an inaktive Adressaten kann zu Beschwerden führen. Daher ist die Pflege der Adressenliste ebenso empfehlenswert wie es gezielte Maßnahmen zur Re-Aktivierung der Empfänger sein können.

2.Empfänger einbinden

Je häufiger Marketing-E-Mails von den Empfängern ungeöffnet gelöscht werden, desto größer ist die Gefahr, dass sie vom ISP als Spam klassifiziert werden. Um die Öffnungsrate zu steigern, kann der Versender so genannte Präferenzen-Center anbieten, in denen die Adressaten die gewünschten Inhalte sowie die Versendehäufigkeit selbst definieren. Zudem bringen gezielte Testreihen noch vor dem Kampagnenstart wertvolle Erkenntnisse über das zu erwartende Öffnungs- und Klickverhalten.

3.Inhalte klar von Spam differenzieren

Die meisten Spam-Filter arbeiten mit der Analyse von E-Mail-Inhalten sowie des Formats. Deshalb sollten in den entsprechenden E-Mails Spam-verdächtige Begriffe wie beispielsweise “gratis” oder “Viagra” auf keinen Fall vorkommen. Ähnliches gilt für Begriffe, die mit Kreditkarten in Verbindung gebracht werden können – und auch für Satzzeichen oder Zahlen im Betreff.

Wichtig: Bildinhalte können von den Filtern nicht analysiert werden – weshalb E-Mails, die nur oder vorwiegend aus Bildern bestehen, von vorneherein Spam-Verdacht auslösen.

Ein weiteres mögliches K.o.-Kriterium sind integrierte Links: Führen sie zu Servern oder Domains auf Negativlisten, gilt die E-Mail als Spam-verdächtig. Links in HTML-Inhalten sollten daher idealerweise genauso von der Absender-Domain stammen wie gehostete Bilder. Selbstverständlich muss die Domain dabei stets einheitlich geschrieben werden.

4.Bounces vermeiden

Bounces, also als unzustellbar geltende E-Mails, können in verschiedener Form auftreten: als so genannte Hardbounces, wenn die Adresse oder der E-Mail-Account nicht existiert. Oder als Softbounce, wenn der Empfängervorübergehend nicht erreichbar ist.

Aus Sicht der ISP sollten die Bounces insgesamt eine gewisse Quote nicht überschreiten. Hohe Bounceraten wirken sich schädigend auf die Reputation des Versenders aus.

Umso wichtiger ist eine gut gepflegte Datenbank, bei der jede neue Adressebei der Eingabe validiert wird – zum Beispiel durch die in Deutschland obligatorischen Double-Opt-Ins. Darüber hinaus sollten Bounce-Adressen regelmäßig aus der Datenbank entfernt werden.

5.Spam-Fallen umgehen

Viele ISPs, aber auch verschiedene andere Organisationen, platzieren E-Mail-Adressen als Falle für Spam-Mails. So können Versender von unerwünschten E-Mails und solche, die die Double-Opt-In-Vorgaben nicht einhalten identifiziert werden.

Bleibt die Registrierungs-E-Mail unbeantwortet und der Versender schickt dennoch Werbe-E-Mails, gilt er als Spammer. Ferner geben so genannte Honeypots Aufschluss: Solche Adressen sind nicht öffentlich – werden sie dennoch angeschrieben, kann das nur mithilfe eines Scripts, das automatisch E-Mail-Adressen sammelt, geschehen sein.

Für den „ehrlichen“ E-Mail-Versender bedeutet das maximale Vorsicht beim Kauf externer Adressenlisten – in einer Falle oder einem Honeypot möchte er schließlich nicht landen.

6. Authentizität nachweisen

Das erste, was ISPs an E-Mail-Versendern prüfen, ist ihre Identität. Dabei greifen ISPs auf unterschiedliche externe Authentifizierungssysteme zurück wie zum Beispiel das Sender Policy Framework (SPF), Domainkeys Identified Mail oder Sender ID. Somit können sie sicherstellen, dass es sich nicht um einen vorgetäuschten Versender handelt.

Für den Absender ist es deshalb empfehlenswert, sämtliche verwendeten Domains für die gängigen Überprüfungsstandards zu konfigurieren. So kann er vermeiden, dass seine E-Mails von den ISPs als Spam gekennzeichnet werden.

7.Whitelists: Ein Platz an der Sonne

Whitelists oder „Positivlisten“ enthalten alle dem Verfasser bekannten Domains beziehungsweise IPs, die als vertrauenswürdig gelten können. Ein Platz auf einer solchen Liste ist wie ein Gütesiegel. Manche ISPs erstellen eigene Listen, andere orientieren sich an übergreifenden, öffentlichen Aufstellungen.

Wer hier hin will, muss als Versender nicht nur seine Authentizität nachweisen, sondern auch die Anwendung von Best Practices. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Positionierung kostenlos oder -pflichtig ist: Einfach kaufen lassen sich solche Platzierungen keinesfalls, auch bei kostenpflichtigen Angeboten sind die Kriterien in der Regel streng.

Sind alle vorangegangenen Punkte berücksichtigt, ist das zwar noch keine Garantie für Verkaufserfolge und einen höheren ROI, aber es schafft die Voraussetzungen dafür. Denn nur was ankommt, kann auch im übertragenen Sinn gut ankommen.

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QR-Codes auf Grabsteinen führen zu Trauer-Websites im Internet

02.05.2012, 11:49

Online-Vermächtnis Verstorbener unterstützt Trauerarbeit

Der in Deutschland ansässige Steinmetz Timothy Vincent bietet neuerdings Grabsteine mit eingearbeitetem QR-Code an, wie DerWesten berichtet. Die quadratischen Embleme können, ähnlich wie Barcodes, mithilfe eines modernen Mobiltelefons eingescannt werden. Dadurch öffnet der mobile Browser dann automatisch eine Internetseite, auf der die Hinterbliebenen die Erinnerung an einen Verstorbenen lebendig halten können. Vincent ist davon überzeugt, dass sich die internetfähigen Grabsteine in Zukunft durchsetzen werden.

Grabsteine: jetzt mit Internet
(pixelio.de, Dieter Schütz)

“Die neuen Medien bringen neue Möglichkeiten, die uns vielleicht anfangs seltsam erscheinen. Ich sehe nicht, was an solchen Grabsteinen schädlich sein soll. Jeder soll selbst entscheiden, ob er die Technik will. Einen Kulturverfall sehe ich jedenfalls nicht“, sagt Christine Pernlochner-Kügler, Chefredakteurin des Trauerportals Aspetos. Die Intention hinter der Idee ist, den Menschen mit einem digitalen Schrein die Trauerarbeit zu erleichtern.

“Früher wurde Trauer durch Loslassen bewältigt. Heute wird versucht, den Verlust ins Leben zu integrieren. Die Hinterbliebenen geben den Verstorbenen einen neuen Platz in der Erinnerung. Das Zusammenstellen solcher Rückblenden ist im Internet oft einfacher“, so Pernlochner-Kügler. Was sich hinter dem QR-Code befindet, können die Angehörigen frei entscheiden. Von der einfachen Namensnennung mit Sterbedatum bis zu umfangreichen Sammlungen von Fotos, Videos und Musik, die mit dem Verblichenen in Zusammenhang steht, ist alles möglich.

Für Vincent eröffnet der Internet-Grabstein völlig neue Möglichkeiten. Er glaubt, dass die Internet-Hinterlassenschaft Kommunikationsanreize für Leute bietet, auch für solche, die den Verstorbenen nicht direkt kannten. Auch einige Kirchenvertreter haben sich schon positiv zum Potenzial der Idee geäußert. Allerdings gibt es Sorgen in Bezug auf die Angemessenheit solcher Netz-Schreine. Einen vollständigen Umstieg auf QR-Grabsteine will die Kirche auch nicht, da ohne Inschriften Trauernde ohne Technik-Wissen ausgeschlossen würden.

“Ich kann mir gut vorstellen, dass sich solche Grabsteine zum Trend entwickeln, allerdings sind wir davon noch weit entfernt. Die jüngere Generation, deren Sozialverhalten von sozialen Medien geprägt ist, wird das als etwas ganz normales erleben. Aber auch die über 40-Jährigen tasten sich an das Thema heran. Die Möglichkeiten online Kerzen zu entzünden, Kondolenzen zu hinterlassen oder Profile für Dahingeschiedene einzurichten wird auf unserer Plattform schon eifrig genutzt“, erklärt Pernlochner-Kügler.

(Markus Keßler / Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Windows 8: Zu hohe Preise durch Touchscreens?

02.05.2012, 11:22

Preise für Geräte mit Windows 8 sollen höher als erwartet werden

Microsofts neue Betriebssystem-Version Windows 8 soll den PC- und Notebook-Markt wieder ankurbeln. Doch viele Computer-Hersteller befürchten wohl das Gegenteil. Die Produktionskosten drohen anzusteigen, wie der taiwanische Branchendienst ‚DigiTimes‘ berichtete.

Die Benutzeroberfläche ‘Metro’
von Windows 8
(Quelle: msn.com)

Windows 8 soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 den Markt erreichen und dadurch alte PCs und Notebooks durch neue Geräte ersetzen. Die Hersteller dieser Geräte befürchten jedoch einen Anstieg der Produktionskosten und damit teurere Preise für die Endanwender, die dadurch zurückhaltender beim Kauf werden könnten.

Doch weshalb der erwartete Preisanstieg? Zum einen hat Microsoft sein Betriebssystem mit der Bedienoberfläche für Touchscreens optimiert – viele Anwender werden deshalb Interesse an einem Touchscreen-Gerät haben, das in der Herstellung teurer ist als ein Gerät mit gewöhnlichem Bildschirm. Zum anderen will Microsoft selbst die Preise für Windows 8 nicht senken, sondern auf gleichem Niveau lassen – auch Intel hat eine ähnliche Einstellung zu seinen Prozessorpreisen. Dadurch könnten die Preise insgesamt ansteigen.

(Marco Schürmann | Quelle: digitimes.com)

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Facebooks Börsenstart

02.05.2012, 10:51

Nun doch am 18. Mai

Facebooks Börsenstart

Lang erwartet, und nun doch noch im Mai: Der Gang an die Börse für Facebook rückt näher. Jetzt heißt es, dass es am 18. Mai 2012 losgehen soll.

Am 18. Mai 2012 will Facebook an die Börse gehen – trotz des kürzlichen Kaufs von Instagram, der die Erstemission zu verzögern drohte. Schon am kommenden Montag gehe es mit einer Informationsveranstaltungen los, bei denen Facebook potentielle Aktieneigner über sich als börsennotiertes Unternehmen informieren will. Das berichtet mashable.

Die so genannte “Roadshow” zum Börsenstart werde von COO Sheryl Sandberg und CFO David Ebersman bestritten. Facebook-Chef Mark Zuckerberg werde nur sporadisch dabei sein.

Vergangene Woche war noch spekuliert worden, dass die Instagram-Übernahme den Börsenstart des sozialen Netzwerkes aufschieben könnte. Facebook hatte die beliebte Foto-App am 10. April 2012 für eine satte Milliarde US-Dollar gekauft.

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