Umsatz hoch, Gewinn runter

19.10.2012, 15:16

Google Quartalszahlen

Google verzeichnet wieder einmal eine Steigerung seines Umsatzes. Doch der Gewinn zieht im dritten Quartal 2012 nicht mit. Kein Wunder, nach der Motorola-Übernahme.

Im jetzt abgeschlossenen dritten Quartal 2012 konnte Google einen Gesamtumsatz von 14,1 Milliarden US-Dollar verbuchen. Das sind satte 45 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Damals hatte Google einen Umsatz in Höhe von 9,7 Milliarden US-Dollar gemacht.

Trotz gestiegenen Umsatzes verzeichnet Google einen Gewinnrückgang: Rund 2,2 Milliarden US-Dollar konnte das Unternehmen einstreichen. Das ist allerdings ein Fünftel weniger als noch im dritten Quartal 2011, als der Ertrag bei 2,7 Milliarden US-Dollar gelegen hatte. Trotzdem sprach Google-CEO Larry Page von einem „starken Quartal“. Der schlechte Nettoertrag darf nämlich auch auf die Übernahme von Motorola zurückzuführen sein.

Die Einnahmen aus dem Werbegeschäft sind übrigens nach wie vor bei Google die wichtigste Gewinnquelle. Mittlerweile machen die Werbeeinnahmen 77 Prozent des Google Gewinns aus.

Im zweiten Quartal 2012 hatte Google noch glücklicher dagestanden, als der Gewinn um elf Prozent gestiegen war. Auch im ersten Quartal 2012 hatten sich sowohl Umsatz als auch Ertrag Jahr über Jahr gesteigert.

© www.internetworld.de

Gold bleibt rar

19.10.2012, 13:51

DMMA OnlineStar 2012

Drei Mal Gold, sieben Mal Silber und dreizehn Mal Bronze – gestern wurden auf dem DMMA OnlineStar die besten digitalen Kampagnen ausgezeichent. Besonders erfolgreich haben die Agenturen Lukas Lindemann Rosinski, plan.net, Razorfish und Heimat abgeschnitten.

Neun Kategorien, aber nur drei Mal Gold: Die Jury des DMMA OnlineStar hat ihrem Ruf, besonder streng zu sein, einmal wieder alle Ehre gemacht. 10 Stunden dauerte die Sitzung der 18 Juroren aus Werbewirtschaft, Industrie und Fachpresse – und die Juroren haben sich nichts geschenkt: "Die Entscheidungsfindung fiel besonders schwer, weil die Messlatte aufgrund der Qualität vieler Einreichungen bereits deutlich höher als in den Vorjahren angesetzt werden musste", erklärte Jury-Vorsitzender Stefan Kolle. Das adelt wiederum nicht nur die debattenfreudigen Preisrichter, sondern noch viel mehr die ausgezeichneten Arbeiten. 

Gestern wurden die begehrten OnlineStars in Gold, Silber und Bronze im Rahmen eines festlichen Gala-Dinners im Berliner Hotel deRome verliehen. Insgesamt 127 Agenturen hatten sich mit 303 Arbeiten beworben, 23 Preise wurden vergeben – je drei in Gold, sieben in Silber und dreizehn in Bronze.

Die drei Goldpreise gingen an die Agenturen Lukas Lindemann Rosinski, plan.net und Razorfish in Kooperation mit Heye & Partner. Besonders eifrig räumte in diesem Jahr aber die Berliner Agentur Heimat ab, die gleich vier Auszeichnungen mit nach Hause nehmen konnte.

Die Gewinner des DMMA OnlineStar 2012:

1. Digital Advertising

Gold: Key to Viano

 

Agentur: Lukas Lindemann Rosinski GmbH
Auftraggeber: Mercedes-Benz Vans

Silber: aVOID Plugin

 

Agentur: Interone GmbH
Auftraggeber: Earth Link e.V.

Bronze: Vorstellungsgespräch

 

Agentur: Scholz & Friends Berlin GmbH
Auftraggeber: Axel Springer AG

Weiter zu den Kategorien:

1. Digital Advertising

2. Website

3. Microsites

4. Digital Commerce

5. Bewegtbild im Web

6. Mobile

7. Social Media

8. Crossmedia digital

9. Non Profit

© www.internetworld.de

Social Shopping App startet durch

19.10.2012, 13:32

Fab mit Applikation für iPhone und iPad

Die neu eingeführte Social Shopping App des Design-Portals Fab.com ist erfolgreich gestartet: Bereits nach fünf Tagen verzeichnete des E-Commerce-Unternehmen 15 Prozent seiner Einkäufe über die iPhone- und iPad-Applikation.

(Foto: iStockphoto / evilclown)

Die positive Resonanz auf die am 11. Oktober 2011 in 24 europäischen Ländern eingeführte Applikation mache deutlich: "Mobile Commerce ist nicht die Zukunft, Mobile Commerce ist jetzt", kommentierte Jason Goldberg, Gründer und Chief Executive Officer von Fab.com. 

In den USA erziele das Unternehmen bereits 33 Prozent seines Umsatzes mit seiner App, die dort seit November 2011 auf dem Markt ist. Die App bietet Liebhabern von Designstücken, Möbeln, Accessoires und Mode die Möglichkeit, mobil zu shoppen. Nutzer können ihre Einkäufe mit Freunden in sozialen Netzewerten teilen und gemeinsam virtuell einkaufen gehen.

 
 

© www.internetworld.de

Jetzt Anzeigen testen und Budget kassieren

19.10.2012, 13:09

Facebook Ads

Mit dem Small Business Boost Programm will Facebook kleine und mittelständische Unternehmen an seine Werbeformen heranführen. Dazu spendiert der Social Media Riese einmalig 30 Euro Werbebudget, das bei Erfolg um weitere 70 Euro aufgestockt werden soll.

Die Teilnahme am Small Business Boost Programm ist denkbar einfach – es müssen lediglich drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Man muss bereits in Besitz einer Facebook-Seite für sein Unternehmen sein.
  • Das Unternehmen muss in Deutschland ansässig sein.
  • Die Facebook-Seite muss bereits mindestens 50 Fans haben.

Über eine extra eingerichtete Facebook-App kann man sich noch bis 31. Oktober für das Programm registrieren – dazu sind lediglich der Name, die E-Mail-Adresse und die URL der Facebookseite erforderlich. Anschließend erhält man einen Gutschein über 30 Euro für Facebook-Werbeanzeigen. Falls das Unternehmen daraufhin bis Ende des Jahres 100 weitere Fans dazugewinnt, spendiert Facebook einen zweiten Gutschein in Höhe von 70 Euro.

Weitere Tipps hält das folgende Video bereit: 

 



 

Parallel dazu läuft außerdem Facebooks Start to Success Programm, bei dem Unternehmen einen 40-Euro-Gutschein sowie eine persönliche 4-wöchige Betreuung für den Ausbau ihrer Seiten- und Werbestrategie erhalten. Allerdings  gilt dieses Programm ausschließlich für Werbekunden mit einem Mindestbudget von 40 Euro pro Tag in den ersten 30 Tagen.

© www.internetworld.de

Gewinnerwartungen nicht erreicht

19.10.2012, 12:57

Erstes Quartal 2013 bei Microsoft

Das Finanzjahr 2013 hat bei Microsoft bereits angefangen. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2013 sind jedoch nicht so erfreulich wie erhofft: Die Redmonder mussten sowohl Umsatz- als auch Gewinnverluste hinnehmen. Immerhin konnte die Online-Abteilung beim Umsatz zulegen.

Das erste Quartal 2013 endet für Microsoft mit Umsatz- und Gewinneinbußen. Das Software-Unternehmen verzeichnete für die vergangenen drei Monate einen Gesamtumsatz von 16,0 Milliarden US-Dollar. Das sind acht Prozent weniger als der Umsatz im ersten Quartal des Vorjahres (17,4 Milliarden US-Dollar). Analysten hatten einen höheren Umsatz für Microsoft erwartet.

Der Umsatzrückgang wirkte sich auch auf den Gewinn aus. Hier weist Microsoft 4,46 Milliarden US-Dollar aus. Im ersten Quartal 2012 betrug er noch 5,74 Milliarden US-Dollar. Die Onlinedivision von Microsoft erwirtschaftete dagegen einen Umsatz von 697 Millionen US-Dollar und konnte damit um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen.

Schon im vierten Quartal 2012 war Microsoft nicht über die Finanzergebnisse glücklich gewesen. Im ersten Quartal 2012 hatte Microsoft ebenfalls im Onlinebereich Wachstum verzeichnet.

© www.internetworld.de

Warum SEO für mobile Endgeräte immer wichtiger wird

19.10.2012, 11:32

Tablets und Smartphones verbreiten sich immer mehr - Grund genug, die eigene Website auch für mobile Geräte fit zu machen

Mobile Endgeräte werden in Zukunft einen immer grösseren Anteil am Gesamtvolumen der Internetnutzung ausmachen. So gehen bereits heute schon 15 – 20 Prozent aller Suchanfragen von mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones aus. Der Vorteil von Smartphones und Tablets liegt wortwörtlich auf der Hand: Sie sind leicht, agil und man kann sie überall von unterwegs aus nutzen.

© Uwe Annas – Fotolia.com

Lokale Suchanfragen dienen weniger der allgemeinen Informationssuche, sondern sind meist zweckgebunden. Wer auf dem Handy oder Tablet eine Firma, Name oder eine Strasse eingibt, ist meistens schon auf dem Weg und will die Informationen möglichst standortgenau und sofort verfügbar haben. Auch wenn mobile Endgeräte eine immer höhere Auflösung haben, sind diese immer noch weit von einer „normalen“ Bildschirmauflösung entfernt. Leider verpassen es viele Firmen, ihre Websites an mobile Endgeräte anzupassen bzw. zu optimieren und vergeben somit grosse Chancen, die neue mobile Zielgruppe anzusprechen.

Da auch Google in die Suchergebnisse den „Mobilen Faktor“ mit einbezieht, wird das Thema Mobile SEO im Bereich Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger werden. Die meisten Websites sind nicht für Smartphones gemacht. Deshalb mussten Android Handys und iPhone Modelle geeignete Methoden finden, um die nicht für sie gedachten Webseiten trotzdem benutzbar zu machen. Ihre Methode besteht darin, dass die gesamte Seite so verkleinert wird, dass sie aufs Display passt. Auf dem Smartphone zeigt sich aber ein viel zu kleine Darstellung der Webseite. Der Grund dafür liegt an der automatischen Skalierung.

(Quelle: Pressemitteilung SEOProfis.ch)

© www.beyond-print.de

Deutscher ITK-Markt wächst um knapp drei Prozent

19.10.2012, 11:26

Branche schafft in diesem Jahr 10.000 neue Jobs

Der Hightech-Verband BITKOM hebt seine Prognose für den deutschen ITK-Markt deutlich an. Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird in diesem Jahr um 2,8 Prozent auf 152 Milliarden Euro zulegen. Im Frühjahr war noch ein Anstieg um 1,6 Prozent erwartet worden. „Die vielen Innovationen von neuen Tablet Computern hin zu Smart Grids sorgen für eine starke Nachfrage im ITK-Markt“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

(Bild: BITKOM)

„Privatverbraucher und Industrie investieren derzeit vermehrt in neue Geräte und Lösungen. Der positive Trend bei den BITKOM-Unternehmen wirkt stabilisierend auf die Gesamtkonjunktur.“ Grundlage der Markteinschätzung sind aktuelle Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO).

Die Informationstechnologie wächst der BITKOM-Prognose zufolge um 2,3 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Der Softwaremarkt legt kräftig um 4,4 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro zu. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen wie Outsourcing und Wartung wächst um 2,1 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro. Der Hardwaremarkt ist mit 1,1 Prozent ebenfalls im Plus, entwickelt sich aufgrund des anhaltenden Preisverfalls aber etwas schwächer. Dagegen setzt sich der Boom bei Tablet Computern fort. Der Umsatz wird um 41 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro steigen. Das Geschäft mit Desktop-PCs ist zwar mit minus 0,7 Prozent rückläufig, aber der Rückgang fällt deutlich geringer aus, als noch im März erwartet. Damals rechnete man mit einem Minus von 4,4 Prozent. In Stückzahlen gerechnet ergibt sich sogar ein Absatzplus um 2,6 Prozent auf nun 5,4 Millionen PCs.

Besser als erwartet entwickelt sich auch die Unterhaltungselektronik. In diesem Segment werden die Umsätze um 2,3 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro zulegen. Der positive Trend geht insbesondere zurück auf die starke Nachfrage nach TV-Geräten im Sportjahr 2012 sowie das trotz der Eurokrise in Deutschland weiterhin günstige Konsumklima.

In der Telekommunikation erwartet der BITKOM ein kräftiges Umsatzwachstum von 3,4 Prozent auf 66,4 Milliarden Euro. Entscheidend dafür ist der boomende Smartphone-Absatz. Der Umsatz legt um 45,7 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zu. Sieben von zehn in Deutschland verkauften Mobiltelefonen sind inzwischen Smartphones. Bei den Telekommunikationsdiensten ist die Entwicklung wie schon in der Vergangenheit sehr uneinheitlich. Während das Geschäft mit mobilen Datendiensten um 13 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zulegt, geht der Umsatz mit mobilen Gesprächen um 4 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro zurück. Das Geschäft mit Sprachdiensten im Festnetz reduziert sich sogar um 7,5 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. „Grund sind nicht allein der Wettbewerb, sondern auch die scharfen Eingriffe der staatlichen Regulierungsbehörden“, so BITKOM-Präsident Kempf. Seit Jahren sinken die Termininierungsentgelte im Inland und die Roaming-Gebühren im Ausland. „Das mag populär sein und kurzfristig die Kunden freuen. Dem Markt werden aber auf diese Weise Mittel entzogen, die für Investitionen in den Breitbandausbau im Festnetz und im Mobilfunk fehlen“, betont Kempf.

Die insgesamt erfreulichen Umsatzzahlen sorgen für weitere Impulse auf dem Arbeitsmarkt. Nach aktuellen Zahlen waren 2011 in der ITK-Branche 876.000 Personen beschäftigt. Das ist ein Anstieg um 3,6 Prozent oder 28.000 verglichen mit dem Vorjahr. „Vor allem ein starkes Plus im vierten Quartal hat hier noch einmal für einen kräftigen Schub gesorgt“, sagt Kempf. 2012 erwartet der BITKOM einen weiteren Anstieg um 1,2 Prozent auf dann 886.000 Beschäftigte. „Die ITK-Unternehmen werden in diesem Jahr 10.000 Arbeitsplätze schaffen“, betont Kempf. „Die BITKOM-Branche stabilisiert nicht nur die Konjunktur, sie gibt auch dem Arbeitsmarkt zusätzliche Impulse.“

Für 2013 geht der BITKOM von einem Wachstum des deutschen ITK-Marktes um 1,6 Prozent auf dann 154,3 Milliarden Euro aus. Die Informationstechnik wird voraussichtlich um 3 Prozent auf 74,9 Milliarden Euro zulegen. Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik geht leicht um 1,2 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro zurück. Gründe sind unter anderem der weitere Preisverfall sowie eine Verschiebung der Konsumausgaben in ITK-nahe Produktwelten. „Die Konsumenten greifen immer öfter zu Alleskönnern wie Smartphones oder Tablets“, sagt Kempf. Der Telekommunikationsmarkt soll um 0,5 Prozent auf 66,7 Milliarden Euro wachsen. Wichtig ist BITKOM-Präsident Kempf vor allem eines: „Wir müssen steigende Umsätze in neue Arbeitsplätze umsetzen können. Dazu brauchen wir attraktive Rahmenbedingungen am Technologiestandort Deutschland und ein leistungsfähiges Bildungswesen, das den Nachwuchs auf Berufswege in der IT vorbereitet.“

(Quelle: Bitkom)

© www.beyond-print.de

Neue Programmschnittstellen für Geolocation

19.10.2012, 10:02

Google Developer APIs

In seinem Developer-Blog hat Google zwei neue APIs für Google Maps vorgestellt. Damit lassen sich beispielsweise Standorte von Geräten ohne GPS bestimmen oder GPS-Daten auf Karten speichern.

Die neuen APIs sollen es Unternehmen erleichtern, eigene Standort-fähige Anwendungen zu entwickeln. Mit der Google Maps Tracks API lassen sich beispielsweise Apps entwickeln, mit denen es möglich ist, GPS-Daten auf Karten zu speichern, anzuzeigen und zu analysieren. Damit können zum Beispiel Fuhrparkbetreiber statistische Daten über die zurückgelegten Fahrten ihrer Fahrzeuge gewinnen. 

Mit der Google Maps Geolocation API hingegen können Geräte oder Anwendungen den eigenen Standpunkt mit Hilfe von WLAN-Zugangspunkten oder Mobilfunkmasten bestimmen – GPS ist dafür nicht nötig. 

Weiterführende Informationen sowie einige Anwendungsszenarien nennt Nabil Naghdy, Prooduct Manager Google Maps, in seinem Blog-Eintrag.

© www.internetworld.de

Neue Software-Werkzeug-Sammlung

19.10.2012, 9:54

Android Developer Center für Facebook

Entwickler, die Apps für Facebook bauen, können sich freuen. Das soziale Netzwerk unterstützt externe Developer mit einem Android Developer Center, das Werkzeuge und Hilfsmittel zur Entwicklung von sozialen Anwendungen bereit stellt. Darunter ist auch das Android SDK 3.0.

Im Android Development Center finden Entwickler Inhalte, die ihnen das Bauen von Apps für Facebook erleichtern sollen. Neben Referenzmaterialien stellt das Netzwerk hier Entwicklungsanleitungen zur Verfügung und vermittelt die Grundlagen der App-Entwicklung für Facebook. "Dieses Update ist die bisher gründlichste Aktualisierung unseres SDK für Android", schreibt Facebook-Mitarbeiter Michael Marucheck im Facebook-Developers-Blog.

Im Rahmen des Android Development Centers stellt Facebook darüber hinaus ein neues Software Development Kit (SDK) für Android-Entwickler zur Verfügung: In der Beta-Version 3.0 gibt es neue native Steuerungselemente für die Benutzeroberflächen der Apps. Darüber hinaus verspricht das Update eine verbesserte Unterstützung der Facebook-API und Tools zur Vereinfachung von Nutzer-Authentifizierung und App-Autorisierung.

Für externe Developer, die Facebook-Apps entwickeln, hat das Netzwerk in der jüngsten Vergangenheit einige Neuigkeiten vorgestellt. Unter anderem schränkte Facebook seine Open-Graph-Vorgaben deutlich ein.

© www.internetworld.de

Raus aus dem Beta-Test

19.10.2012, 8:12

Mobile-Anzeigen bei Facebook

Im September 2012 gerade noch im Beta-Test, ab jetzt schon verfügbar: Facebook eröffnet sein mobiles Anzeigennetzwerk. Dabei können App-Developer Werbeplätze im Nachrichten-Feed kaufen und somit Kunden zielgerichteter ansprechen.

(Foto: istockphoto.com/GiorgioMagini)

Egal ob Nutzer nun Fans einer bestimmten Marke sind oder nicht, mit Hilfe der mobilen Ads können die Werbebotschaften direkt an den Facebook-Nutzer gebracht werden. Werbekunden können sich quasi den Platz im mobilen Nachrichten-Feed kaufen.

Nach der Testphase im September 2012 wird diese Werbemöglichkeit nun allen interessierten Entwicklern geöffnet, wie das soziale Netzwerk im Facebook-Developer-Blog bekannt gibt. "Mit Hilfe dieser neuen Anzeigen können mobile Apps und Spiele jeder Kategorie die richtige Zielgruppe im richtigen Umfang ansprechen", so Facebook-Mitarbeiter Vijaya Raji. Der Test habe gezeigt, dass die Teilnehmer ihre Werbebotschaften nicht nur erfolgreich an eine größere Zielgruppe ausliefern konnten, sondern zudem im Vergleich zu anderen mobilen Kanälen eine um 50 Prozent höhere Click-Through-Rate erzielten.

Das mobile Anzeigennetzwerk war Mitte September 2012 in den Beta-Test gegangen. Zur besseren Übersicht über seine Werbeprodukte veröffentlichte Facebook kürzlich eine Liste von Anzeigenprodukten.

© www.internetworld.de