Zanox Mobile Performance Barometer

12.09.2012, 10:55

M-Commerce - da ist doch noch mehr drin

M-Commerce ist das Stichwort des Jahres 2012. Der Umsatz in diesem Bereich verzeichnet in Europa ein Wachstum von 152 Prozent. Mehr als 1 Million mobile Transaktionen verzeichnet das aktuelle Zanox Mobile Performance Barometer in den europäischen Kernmärkten. Und dennoch haben ein Drittel der deutschen Unternehmen keine mobile Sites.

Den meisten Umsatz mit Mobile Commerce gibt es in Skandinavien: Hier beträgt der Anteil des mobilen Kanals am E-Commerce 7,88 Prozent. Das ist fast doppelt so viel als der europäische Durchschnitt von 3,90 Prozent. Deutschland hinkt mit 3,57 Prozent sowohl den Skandinaviern als auch Europa hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Zanox Mobile Performance Barometer. Der Bereich Retail ist nach Umsatzzahlen weiterhin die wichtigste M-Commerce-Branche. In Deutschland weist dieser Bereich die höchsten Wachstumsraten auf (251 Prozent). Über alle Länder gesehen wächst der Sektor Finanzdienstlöeistunge am stärksten mit 182 Prozent.

Trotz stark wachsender Umsätze aus M-Commerce (204 Prozent) ist Deutschland im europäischen Vergleich das Land mit dem geringsten Anteil an Unternehmen ohne mobile Site und App (34 Prozent gegenüber 44 Prozent in Europa).

Rund ein Fünftel (21 Prozent) der deutschen Advertiser betreiben M-Commerce ausschließlich über ihre mobile Site, zehn Prozent ausschließlich über eine App. Ein Drittel der deutschen E-Commerce-Anbieter verfügen über sowohl mobile Site als auch App.

Die meisten mobilen Transaktionen werden übrigens über iOS-betriebene Geräte abgeschlossen. In Europa läuft über drei Viertel des mobilen Umsatzes (81 Prozent) über iPad, iPhone und Co. Android-betriebene Geräte verzeichnen einen M-Commerce-Umsatzanteil von 24,9 Prozent. Dabei verzeichnet Deutschland die meisten Transaktionen über iOS-Geräte (76 Prozent). Polen ist europäischer Spitzenreiter bei Android-Transaktionen: Knapp zwei Drittel aller M-Commerce-Transaktionen (63 Prozent) fanden dort über Android-betriebene Mobilgeräte statt.

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77% der erwachsenen Deutschen nutzen das Internet

12.09.2012, 10:54

Internetnutzung wächst laut „Mediascope Deutschland“-Studie in den letzten zwei Jahren um 24 Prozent

77% aller erwachsenen Deutschen und insgesamt 54,1 Millionen Bundesbürger sind online. Pro Woche verbringen die deutschen Internetnutzer durchschnittlich 11,4 Stunden im Internet. Damit wächst die Internetnutzung in Deutschland in den letzten zwei Jahren um insgesamt 24 Prozent.

(© Robert Kneschke – Fotolia.com)

Die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) konsumieren Bewegtbild-Inhalte im Netz, bereits fünf Prozent der Bundesbürger schauen täglich Online-TV. Dies geht aus der repräsentativen Studie „Mediascope Deutschland“ des IAB Europe im Auftrag des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Im unmittelbaren Vergleich der Studienergebnisse zum deutschen Markt lassen sich weitere Erkenntnisse zum gesamteuropäischen Markt herleiten: In ganz Europa nutzen derzeit nur 65 Prozent aller Bürger das Internet. Jedoch verbringen die Internetnutzer mit 14,8 Stunden deutlich mehr Zeit online. Wesentlich mehr europäische Bürger schauen Bewegtbild im Netz (73 Prozent). Die repräsentative Studie wurde in Deutschland unter 1.012 erwachsenen Bundesbürgern und auf europäischer Ebene unter 51.700 EU-Bürgern in 28 Ländern durchgeführt. Weitere Informationen stehen kostenfrei auf der BVDW-Website zur Verfügung.

Paul Mudter, Vorsitzender im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW: „Immer mehr Menschen nutzen das Internet zur Kommunikation, Information und Unterhaltung. Die Internetnutzer beziehen im Wesentlichen diese Inhalte auf der Basis von werberefinanzierten Geschäftsmodellen. Wir begrüßen diese insgesamt positive Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland und blicken umso erwartungsvoller auf die steigende Akzeptanz und Verbreitung des Internets in der deutschen Bevölkerung.“

Internetnutzung der Deutschen liegt über EU-Durchschnitt

Mehr als drei Viertel der erwachsenen deutschen Bundesbürger (77 Prozent) nutzen das Internet. Dies entspricht insgesamt 54,1 Millionen Deutschen bei 70,6 Millionen Bundesbürgern über 18 Jahre. Die Internetnutzung in Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich noch vor Europa (65 Prozent). In der Einzelbetrachtung der Regionen liegt Nordeuropa (87 Prozent) gefolgt von Westeuropa (81 Prozent, mit Deutschland) vorne. In Südeuropa (61 Prozent) und in Mittel- und Osteuropa (55 Prozent) liegt die Internetnutzung unter dem gesamteuropäischen Durchschnitt. Ausgehend vom Anstieg der Internetnutzung in Deutschland um 24 Prozent in den letzten zwei Jahren, wird sich Deutschland in naher Zukunft an die Werte von Nord- und Westeuropa weiter annähern.

Deutsche verbringen weniger Zeit online als ihre EU-Nachbarn

Die deutschen Bundesbürger verbringen mit 11,4 Stunden pro Woche deutlich weniger Zeit im Internet als ihre europäischen Nachbarn. Dieser Zeitanteil wächst im Vergleich zu 2010 um 7 Prozent in 2012. Trotz der geringen Verbreitung des Internets in Mittel- und Osteuropa gilt diese Region im europäischen Vergleich mit 16,1 Stunden als Spitzenreiter. In ganz Europa und zugleich in Nordeuropa verbringen die Bürger jeweils 14,8 Stunden pro Woche im Internet, gefolgt von Westeuropa (14,0 Stunden, mit Deutschland) und Südeuropa (13,8 Stunden).

Zukunftspotenzial für Bewegtbild-Inhalte in Deutschland

Über die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) konsumieren Bewegtbild-Inhalte im Netz. Insgesamt fünf Prozent der Internetnutzer schauen bereits mindestens täglich Online-TV, weitere 17 Prozent mindestens wöchentlich. Basierend auf der monatlichen Nutzung wächst die Anzahl an Internetnutzern, die Online-TV schauen, um 13 Prozent im Vergleich zu den letzten zwei Jahren. Bewegtbild-Inhalte im Internet besitzen demnach ein hohes Zukunftspotenzial in Deutschland. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland noch auf dem hinteren Platz: Nordeuropa (81 Prozent), Mittel- und Osteuropa (81 Prozent), Westeuropa (67 Prozent, mit Deutschland) und Südeuropa (65 Prozent) sowie ganz Europa (73 Prozent) weisen eine deutlich höhere Nutzung aus.

(Quelle: Pressemitteilung BVDW)

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Studie Customer Journey

12.09.2012, 10:40

Nicht nur der letzte Klick zählt

Jeder Klick zählt auf der
Reise des Kunden durchs Web

Der „Last-Click“ allein ist nicht für den gesamten Kampagnen-Erfolg verantwortlich. Auf die Analyse der gesamten Customer-Journey kommt es an.Welchen Einfluss Online-Werbemittel wie Videos oder Branding-Banner auf die Conversion haben, belegt eine aktuelle Studie  der Managementberatung Mücke, Sturm und Partner (MS&C) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Nurago.

Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein User zum Schluss auf das „kaufentscheidende Banner“ klickt, drei bis viermal höher, wenn er vorher eine Displayanzeige gesehen hat. Wenn er auf das Ad geklickt hat, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es am Schluss zur Conversion kommt, am Schluss sogar bei mehr als 10 Prozent. Eine weitere Erkenntnis: Je öfter die Probanden zuvor eine Displayanzeige gesehen oder geklickt hatten, desto geneigter waren sie am Schluss, den  „Last Click“ zu tätigen.

Im Rahmen der Untersuchung analysierten die Forscher insgesamt 28 Millionen AdImpressions einer Kampagnen sowie das erzielte Klick-Verhalten. Bei den Branding-Anzeigen handelte es sich vorwiegend um Video-Formate, die allgemein eine höhere Werbewirkung haben als Standard-Banner.

Entscheidend war, dass der User zuvor mindestens einmal das Branding-Werbemittel gesehen hatte. Sah er weitere Werbemittel, stieg die Wirkung bis zu einer gewissen Anzahl an, bis kein Einfluss mehr festzustellen war. Dies spricht für eine begrenzte Anzahl der Einblendungen, etwa mit Hilfe des Frequency-Capping, und gegen massiven Werbedruck. Die Berater sprechen sich deshalb deutlich für eine gezielte Abstimmung von Online-Kampagnen aus. Dazu raten sie beispielsweise zur Überprüfung der Berührungspunkte der Werbemittel mit einzelnen Zielgruppen und deren Wechselwirkungen mit Hilfe einer Customer-Journey-Analyse.

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United Internet Media

12.09.2012, 10:30

Ein ganzes Bündel an Innovationen

United Internet Media (UIM) hat auf der Dmexco 2012 eine ganze Reihe von Neuigkeiten verkündet. Unter anderem hat der Mediavermarkter eine Erweiterung  seines Angebotes im Bereich Premium-Werbeformate gestartet und eine Kooperation mit dem ADAC geschlossen.

Mit dem zur Dmexco gelaunchten Vorstoß im Bereich Premium-Werbeformate zielt UIM auf maximale Sichtbarkeit und eine verbesserte Darstellung von Online-Werbung auf dem jeweiligen Viewport (Sichtbereich des Nutzers innerhalb des Browserfensters). „Gerade die digitalen Medien haben in punkto Werbesichtbarkeit technologisch bedingte Wettbewerbsvorteile, die maßgeblich auf Qualitätsparameter wie Werbewahrnehmung und -akzeptanz einzahlen. Diese sollten wir konsequent nutzen, um die qualitative Leistungs- und Wirkungsüberlegenheit von Online-Werbung auch bei der Konzeption von Werbeformaten nachhaltig zu untermauern“, begründet UIM-Vorstand Matthias Ehrlich die Neuerung. Um die Werbung auf jedem Endgerät optimal darzustellen, sind die Auftritte dynamisch angelegt.

Als weitere Neuheit präsentierte UIM eine Mediakooperation mit ADAC Motorwelt. Zentraler Gegenstand der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Print-Online Crosmedia-Angebot „Read & Surf“. Es soll eine zielgruppengenaue Aussteuerung über Print und Online hinweg ermöglichen. Leser von ADAC-Motorwelt werden in dem UIM-Targetingsystem TGP als eigene plan- und buchbare Online-Zielgruppe hinterlegt. Werbetreibende Unternehmen sollen so das automotive-affine  Print-Online-Reichweitenpotenzial medienübergreifend und präzise ausgesteuert ansprechen können.

Zusammen mit der Unternehmensgruppe Ströer erweitert UIM die gemeinsam angebotene Crossmedia-Lösung „Demand & Activation“. Über eine neue Mediapartnerschaft mit dem Multi-Channel-Marketing-Anbieter AZ Direct (Bertelsmann arvato-Gruppe) können werbungtreibende Unternehmen integrierte Außen- und Online-Webekampagnen um Dialogmarketingmaßnahmen ergänzen. Auf Basis mikro-geografischer Daten sollen kongruente Zielgruppen medien- und kanalübergreifend angesprochen werden.

Zudem präsentierte UIM-Vorstand Ehrlich eine Neuerung im Bereich des datenbasierten Dialogmarketings.  Mit „B2B SOHO“ (Small Offices / Home Offices) können Selbstständige und Kleinstunternehmen  zielgruppengenau  mit Online-Dialogmarketingmaßnahmen angesprochen werden. Die Unternehmen können nach Standartbranchen wie Handwerk. Finanzen & Versicherung, Hotel & Gastronomie, IT, KFZ oder der Gesundheitsbranche segmentiert werden.

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Gute Performance für O2-Kampagne

12.09.2012, 10:20

RTB-Plattform von Vivaki

Der Trend geht zum Bieten in Echtzeit: Immer mehr Online-Kampagnen werden nicht mehr klassisch eingebucht, sondern über Realtime-Bidding-Plattformen ausgesteuert. Das Ad Network „Audience on Demand“ (AoD) von Vivaki soll dabei eine höhere Conversionrate als andere Online-Werbenetzwerke erzielen. Das zeigt die Publicis-Tochter auf der Dmexco 2012 am Beispiel einer O2-Kamapgne.

Über die Demand Side Platform (DSP) „Audience on Demand“ (AoD) von Vivaki kann Reichweite in bestimmten Zielgruppen im Bietverfahren erworben werden – unabhängig vom redaktionellen Umfeld einer Website. In einer Testkampagne, die im Sommer 2012 vor allem die junge Zielgruppe ansprechen sollte, verglich das Vivaki Nerve Center, das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Publicis-Tochter, die Leistungswerte des Tools mit denen anderer Ad Networks.

Die Ergebnisse: Das Vivaki eigene Netzwerk erzielte für die O2-Kampagne eine um 220 Prozent höhere Conversionrate als die Ad Networks im Durchschnitt. Bei denjenigen, die innerhalb von 30 Tagen nach dem Klick auf das Werbemittel das Produkt kauften, lag die Conversion 379 Prozent über dem Vergleichswert (Postclick Conversion). Das Verhältnis von Postclick zu Postview Conversions habe Vivaki zufolge um 87 Prozent über dem Ad Networks-Schnitt gelegen.

Auch im Hinblick auf die Kosten sollen die Ergebnisse der O2-Kampagne überzeugen: Die Costs per Order (CpO) seien bei Vivakis AoD um 27 Prozent günstiger als bei anderen Netzwerken gewesen. Bei den Postclicks lagen die CpOs im Vergleich um 51 Prozent niedriger.

Für Vivaki sind die Gründe für die hohen Key Performance Indicators (KPIs) wie den CpO und die Conversionrate eindeutig: Ein Fünftel des Budgets sei für Retargeting eingesetzt worden – daraus wiederum würden 36 Prozent der Conversions resultieren. Das Kampagnenziel, einen definierten CpO-Richtwert nicht zu überschreiten, sei damit von AoD erfüllt worden. Tatsächlich habe der CpO sogar um 50 Prozent unter der definierten Obergrenze gelegen.

Janine Flocke, Media Director  bei Zenitha, der zu Vivaki gehörenden Mediagentur, ist von dem Ad Network überzeugt: „Kommunikation muss immer stärker in Echtzeit funktionieren. Hier ist der Einsatz von Realtime Bidding ideal. AoD liefert direkte Zielgruppenansprache via Targeting weitestgehend streuverlustfrei.“

Vivaki will AoD zukünftig weiter ausbauen – beispielsweise für mobile und Bewegtbildkampagnen. Lothar Prison, Chief Digital Officer bei Vivaki, sieht für Kampagnen, die über RTB platziert werden, gute Zukunftschancen: „Der Online-Werbemarkt erlebt eine Professionalisierung, und RTB hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen: Entweder haben sich Online-Vermarkter strategisch als faire und zuverlässige Marktpartner etabliert und Service und Vertrieb entsprechend ausgebaut, oder sie werden mit Technologien wie RTB ersetzt.“

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Yahoo-Studie zur Effektivität von Display-Ads

12.09.2012, 10:14

Online-Werbung wirkt!

Online-Werbung hat einen direkten Einfluss auf die Kaufabsicht der Verbraucher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Yahoo, die für das Milchdessert Monte von Zott die Effektivität von Display-Ads untersucht hat. Insgesamt wurde die Kaufabsicht für das beworbene Produkt um knapp ein Fünftel gesteigert.

Im Zentrum der Untersuchung stand das Milchdessert Monte von Zott. Die eingeblendete Display-Kampagne wurde dabei mit den Werbemitteln Video-Wall, Medium Rectangle und Halfpage Ad auf der Yahoo-Startseite, der Mail Logout Page sowie im Yahoo Lifestyle -Channel beworben.

Das Ergebnis der Studie: Die Kaufabsicht für das beworbene Produkt „Zott Monte“ wurde insgesamt um knapp ein Fünftel (19 Prozent) gesteigert. Bei neuen Zielgruppen, die das Produkt bislang noch nicht im Einkaufswagen hatten, stieg die Kaufabsicht für das Milchdessert sogar um 52 Prozent.

„Das bedeutet auch, dass Online-Werbung für viele Marken – gerade solche, die bisher noch nicht oder nur in geringem Maße im Internet aktiv sind – ein riesiges Potenzial birgt, um neue Zielgruppen zu erreichen“, erklärt dazu Heiko Genzlinger, Geschäftsführer und Vive President Sales Yahoo Deutschland. „Der Verzicht auf Internetwerbung dagegen birgt entsprechende Gefahren.“

Denn zeitgleich verloren die Milchdesserts anderer Marken an Attraktivität und sanken in der Kaufabsicht – und dass sowohl über alle Befragten hinweg wie auch bei den Usern, die in den letzten vier Wochen kein Monte-Produkt gekauft hatten. „Der Verzicht auf Online im Media-Mix birgt damit das Risiko, von Konkurrenten gerade in den online-affinen Zielgruppen überholt oder abgehängt zu werden.“

Auch auf andere Produkte des Herstellers wies die Studie Ausstrahlungseffekte nach, beim „Zott Monte Drink“ etwa stieg die Bekanntheit bei gestützter Abfrage um 40 Prozent. Dank Online-Werbung verbesserte sich außerdem das Marken-Image: Nach dem Werbekontakt wurde die Brand von mehr Studienteilnehmern als sympathisch (plus neun Prozent) eingestuft, die Zustimmung zur Aussage „Zott Monte hebt sich von anderen Milchdesserts ab“ stieg um 24 Prozent.

Anton Eggenmüller, Leiter Media und Marktforschung  von Zott, kommentiert: „Die Ergebnisse der Studie sind überaus erfreulich und weisen unserer Marketing-Strategie neue Wege auf. Der Beleg, dass durch Online-Werbung auch im FMCG-Bereich derart klare Kaufimpulse für den Offline-Einkauf gesetzt werden und gleichzeitig das Marken-Image so positiv beeinflusst wird, ist wohl das beste Argument, Online im Media-Mix verstärkt in die Überlegungen mit einzubeziehen.“

Die Studie „Erste Wahl am Kühlregal – Online-Werbung als Kaufimpuls“ wurde von Yahoo von Januar bis Mai 2012 durchgeführt. Insgesamt nahmen 251 Yahoo-Nutzer auf der Website des Unternehmens und im Yahoo Connection Panel teil. Das Unternehmen präsentiert die Untersuchung auf der Dmexco.

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Fahrerlebnis auf Knopfdruck

12.09.2012, 9:29

Serviceplan setzt 1er BMW in Szene

Um den neuen dreitürigen 1er BMW zu seiner Markteinführung am 22. September 2012 richtig in Szene zu setzen, hat die Serviceplan Campaign Hamburg für BMW Deutschland vier Werbespots gedreht. Zu sehen sind die Werbefilme auf YouTube und auf der Facebook-Seite von BMW. 

Im Fokus der humorvollen Videos steht der im neuen 1er-Modell serienmäßig vorhandene Fahrerlebnisschalter, mit dem zwischen verschiedenen Fahrmodi (Eco Pro, Comfort oder Sport) gewechselt werden kann. Als Analogie auf das jeweilige veränderte Fahrgefühl zeigen die von Big Fish produzierten Werbeclips zum Beispiel, wie der Fahrerlebnisschaler am Haarfön oder der Frisbeescheibe zu mehr Effizienz oder Dynamik führen können. Regie führte Micky Sülzer, die Postproduktion übernahm Uncle in Berlin, das Sounddesign steuerte NHB in Hamburg bei. für das Sounddesign sorgte die NHB Hamburg.

Zu sehen sind die Werbefilme auf YouTube, auf der Facebook-Seite von BMW Deutschland sowie in einem Onlinespecial unter www.bmw.de/fahrerlebnisschalter. Die Spots werden von einer von der Plan.Net Gruppe realisierten Internetkampagne flankiert, die verschiedene Sonderwerbeformen und Display-Werbemittel einschließt.

Als Leadagentur von BMW ist Serviceplan Campaign Hamburg neben den neuen Onlinevideos auch für die komplette Einführungskampagne für den BMW 1er Dreitürer verantwortlich. Die klassische Mediaplanung lag bei Mediaplus, die Plan.Net Gruppe ist für die Onlineaktivitäten zuständig.

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Gedruckte Solarzellen als Energiequelle der Zukunft?

12.09.2012, 8:40

Konferenz zu organischer Photovoltaik in Würzburg

Auf dem Gebiet der gedruckten Elektronik ist einiges im Gange, wenn oft auch nur langsam Fortschritte erzielt werden. Einen Beitrag zur Vernetzung aller Beteiligten und damit zur Weiterentwicklung der noch jungen Technologien will die Konferenz zu „organischer Photovoltaik“ in Würzburg liefern. Schwerpunkt sind gedruckte Solarzellen.

(Quelle: druckspiegel.de)

Viele Experten sehen in organischer Photovoltaik großes Potential, weil bereits heute auf diese Art Solarzellen in industriellem Maßstab gefertigt werden können. Die gedruckten Zellen sind sehr dünn, dementsprechend leicht und zu allem noch biegbar. Einziger Wermutstropfen ist der geringe Wirkungsgrad der Zellen mit lediglich 10%. Dennoch lassen sich mit so produzierten Zellen ganz neue Anwendungsfelder erschließen.

Ziel der internationalen Konferenz ist der Austausch über diese Anwendungsfelder, das Knüpfen von Kontakten zwischen Forschern und Unternehmen, die im Bereich der organischen Photovoltaik aktiv sind oder es werden wollen. Aber auch Architekten, Stadtplaner und weitere Besucher die sich über Anwendungsmöglichkeiten der neuen Technologie informieren wollen, werden erwartet. Wie in den beiden Vorjahren rechnen die Veranstalter mit rund 250 Besucher aus aller Welt.

(Quelle: druckspiegel.de)

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Drei Viertel der Deutschen sind vernetzt

11.09.2012, 12:48

Mediascope-Studie

Die aktuellen Zahlen zur Internetnutzung gehen aus der repräsentativen Studie „Mediascope Deutschland“ des IAB Europe im Auftrag des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Laut der Erhebung ist die Internetnutzung in Deutschland in den letzten zwei Jahren um insgesamt 24 Prozent gewachsen. Die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) konsumieren inzwischen Bewegtbild-Inhalte im Netz: Bereits fünf Prozent der Bundesbürger schauen täglich Online-TV, weitere 17 Prozent mindestens wöchentlich. Basierend auf der monatlichen Nutzung wächst die Anzahl an Internetnutzern, die Online-TV schauen, um 13 Prozent im Vergleich zu den letzten zwei Jahren. Bewegtbild-Inhalte im Internet besitzen demnach ein hohes Zukunftspotenzial in Deutschland.

Deutsche Internetnutzer surfen kürzer

In der generellen Internetverbreitung sind die Deutschen den europäischen Nachbarn voraus: In ganz Europa nutzen derzeit nur 65 Prozent aller Bürger das Internet. Jedoch verbringen die europäischen Internetnutzer insgesamt  mit 14,8 Stunden deutlich mehr Zeit online. Trotz der geringen Verbreitung des Internets in Mittel- und Osteuropa gilt diese Region im europäischen Vergleich mit 16,1 Stunden als Spitzenreiter. In ganz Europa und zugleich in Nordeuropa verbringen die Bürger jeweils 14,8 Stunden pro Woche im Web, gefolgt von Westeuropa (14,0 Stunden, mit Deutschland) und Südeuropa (13,8 Stunden).

Auch was die Bewegtbildnutzung angeht, liegt Deutschland im europäischen Vergleich noch auf dem hinteren Platz: Nordeuropa (81 Prozent), Mittel- und Osteuropa (81 Prozent), Westeuropa (67 Prozent, mit Deutschland) und Südeuropa (65 Prozent) sowie ganz Europa (73 Prozent) weisen eine deutlich höhere Nutzung aus.

Die repräsentative Studie wurde in Deutschland unter 1.012 erwachsenen Bundesbürgern und auf europäischer Ebene unter 51.700 EU-Bürgern in 28 Ländern durchgeführt. Weitere Informationen stehen auf der BVDW-Website zur Verfügung.

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Schnelles Internet für über 100.000 Haushalte

11.09.2012, 12:15

Kabel Deutschland baut Hochgeschwindigkeits-Internet aus

Von den schnellen Verbindungen sollen Kabelkunden in Wismar, Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern), Burgkirchen (Bayern) und Maxdorf (Rheinlad-Pfalz) sowie jeweils umliegende Gemeinden profitieren. Die Internetanschlüsse über das Glasfaser-Koaxialkabel-Netz bieten eine Downloadgeschwindigkeit mit bis zu 100.00 Kbit/s (100 Mbit/s).

Der Kabelnetzbetreiber will den Ausbau mit Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen im Laufe der nächsten Jahre fortsetzten. Damit sollen Städte und Gemeinden in vorwiegend ländlichen Gebieten erstmals schnelle Internetanschlüsse bekommen.

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