Video of the Week

19.07.2010, 16:36

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Druckindustrie mit dem Rücken zur Wand

14.07.2010, 8:53

Die deutsche Druckindustrie hatte 2009 in der größten Wirtschaftskrise aller Zeiten weniger starke Einbrüche zu verzeichnen als die meisten anderen bedeutenden Industriebranchen. Doch auch nach der Krise ist der Aufschwung 2010 nicht in Sicht. Zu dem Ergebnis kam der Bundesverband Druck und Medien letzte Woche. Im laufenden Jahr rechnet man mit einem Umsatzrückgang von 2,5 Prozent.

Im Jahr 2009 erwirtschafteten die rund 15 000 Unternehmen der Branche einen Umsatz von ca. 21,7 Milliarden Euro. Dies sind rund sechs Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe sank im Jahresdurchschnitt 2009 auf 78,6 Prozent, das sind 3,4 Prozentpunkte weniger als 2008. In der deutschen Druckindustrie arbeiteten im Jahr 2009 rund 165.800 Mitarbeiter, das sind 4,1 Prozent weniger als 2008 (172 000). Angesichts des noch fehlenden Aufschwungs befürchtet der bvdm, dass die Zahl der Beschäftigten in der Druckindustrie im Jahr 2010 weiter abnimmt.

Das Exportvolumen der Druck- und Verlagserzeugnisse sank bedingt durch die globale Krise 2009 jeweils um 13 Prozent. Auch das Importvolumen ist geschrumpft und zwar um 9 Prozent für Druckerzeugnisse und um 7 Prozent für Verlagserzeugnisse. Insgesamt bleibt die deutsche Druckindustrie aber weiter Nettoexporteur. Exporten in Höhe von 4,2 Milliarden Euro stehen Importe in Höhe von 1,9 Milliarden Euro gegenüber.

Die Werbekonjunktur hat mit über 60% Anteil von werbeabhängigen Erzeugnissen eine große Bedeutung für die Druckindustrie. Die aktuelle Lage der Werbebranche ist von positiven Nachrichten wie zunehmenden Anzeigenerlösen und steigenden Auftragsvolumen zur Schaltung von Spots und Plakaten begleitet. Im vergangenen Jahr büßten besonders Tageszeitungen 16% ihres Werbevolumens ein. Publikums- und Fachzeitschriften verloren jeweils 17%.

Weitere Ergebnisse und Trends finden sich in der Pressemeldung des bvdm. (Daniel Schürmann | Quelle: bvdm)

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Google gibt Zahlen für erstes Quartal 2010 bekannt

16.04.2010, 8:28

Mit einem Nettogewinn von knapp zwei Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2010 verzeichnet Google ein Wachstum von 38 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz des Suchmaschinengiganten stieg dabei auf 6,77 Milliarden US-Dollar.

Mit knapp 6,8 Milliarden US-Dollar steigerte Google den Umsatz um 23 Prozent (Quartal 1 2009: 5,51 Milliarden US-Dollar). Zwei Drittel des Umsatzes (4,44 Milliarden US-Dollar) wurden dabei von Google-Seiten erwirtschaftet, während der Umsatz aus den AdSense-Programmen bei 2,04 Milliarden US-Dollar lag.

Im Bereich Search verzeichnete Google für Paid Clicks einen Zuwachs von 15 Prozent. Der durchschnittliche CPC lag sieben Prozent über dem Durchschnittswert für den Vergleichszeitraum im Vorjahr. Der Umsatz, der von den internationalen Google-Seiten erwirtschaftet wurde, bezifferte sich auf 3,58 Milliarden US-Dollar. Dies sind 53 Prozent des Gesamtumsatzes von Google.

“Im ersten Quartal 2010 hat Google mit einem 23-prozentigen Umsatzplus im Jahresvergleich in allen großen Branchen und Märkten gut abgeschnitten”, sagte Googles CFO, Patrick Pichette. Das Unternehmen wolle weiterhin stark in Innovation investieren.

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Shopping und Weltfrieden

12.03.2010, 10:46

“Das Internet soll mir und allen anderen auch Zugang zu den Informationen und den Menschen geben, die mir wichtig sind” – diesen Anspruch stellt Facebooks Entwicklungschef Mike Schroepfer.

Robert Lang von Criteo wünscht sich im Web Produktempfehlungen, wie er sie vom Metzger Zuhause kennt – personalisiert und treffend. Manuela Kasper-Claridge, Deutsche WelleFernsehen, will außerhalb der Geschäftszeiten shoppen und Hansjörg Rampl von Explido erwartet ein Höchstmaß an Kommunikation. Jörg Blumtritt, Tremor Media, erhofft, dass das Web frei bleibt und für einen großen Teil der Weltbevölkerung zugänglich – und Leif Pellikan von W&V setzt gleich aufs große Ganze: den Weltfrieden.

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