Automatische Datenerstellung mit InDesign

13.04.2012, 13:52

Einfach 100 Visitenkarten auf Knopfdruck erzeugen oder ein Programmheft mit den entsprechenden Daten füllen? Die Datenzusammenführung in Adobe InDesign ist erstaunlicher Weise recht wenigen Nutzern bekannt, dabei lässt sich mit Ihr viel Zeit sparen und auf einfachste Art aus strukturieren Datensätzen ein Dokument erzeugen. Zur Deutschen Publishing Konferenz stellen Experten in verschiedenen Workshops einfache und komplexe Lösungsansätze aus dem Publishing-Alltag vor.

Konkretisiert und vertieft werden die Themen der im Vorfeld veröffentlichten Mini-Workshops auf der in München am 27. und 28. April stattfindenden Konferenz. Im hier gezeigten Video gibt Klaas Posselt einen kurzen Einblick in das Thema des automatisierten Satzes mit Hilfe der Datenzusammenführung, dabei werden einige Möglichkeiten, aber auch Grenzen aufzeigen. Als Medienpartner wird beyond-print auch im Anschluss der Konferenz die spannendsten Trends mit Beiträgen und Videos für sie aufbereiten.

(Christian Cub | Quelle:DPK)

© www.beyond-print.de

Adobe-Studie vergleicht Attributionsmodelle

23.03.2012, 12:15

Adobe-Studie vergleicht Attributionsmodelle

(Foto: istockphoto.com/esolla)

Social Media werden deutlich unterschätzt, zeigt Adobes Digital Index Report. Erfolgt eine Conversion, so erhält in der Regel der Kanal eine Vergütung, den der Nutzer zuletzt nutzte. Dieses Attributionsmodell benachteilige jedoch Social Media.

Der tatsächliche Wert eines ersten Kontakts via Social Media liegt fast doppelt so hoch, als ihm nach dem Last-Klick-Modell zugerechnet wird, will Adobe in seiner Untersuchung herausgefunden haben. Das Unternehmenuntersuchte dazu 1,7 Milliarden Visits auf mehr als 225 US-Webseiten in den Branchen Reiseindustrie, Handel und Medien.

In der Regel genügt ein einziger Kontakt mit dem Nutzer nicht, um ihn zu Conversion zu bewegen. Hat der Kunde ein Produkt gekauft, liegt hinter ihm meistens eine längere Reise durch das Web. So sah er Tage vor der Conversion in einem sozialen Netzwerk, dass einer seiner Freunde einen Post des Unternehmens “geliked” hat, der einen Rabatt auf das Produkt, zum Beispiel Jeans anpries.

Der Nutzer ist diesem Angebot gefolgt, hat sich aber noch nichts gekauft, sondern die Seite verlassen. Einige Tage später sucht der User nach der Seite und sieht eine Adwords-Anzeige des Shops, klickt darauf und kauft die Schuhe.

Der Wert des Besuchers aus Social Media divergiert je nach Vergütungsmodell. Adobe hat ermittelt, dass ein Besucher aus Social Media im Onlinehandel im Durchschnitt rund 0,60 US-Dollar Umsatz bringt, legt man das Last-Klick-Modell zugrunde. Würde nach dem ersten Klick bewertet, steigt der Umsatz pro Besucher aus Social Media auf 1,13 US-Dollar an.

Wie groß die Unterschiede zwischen den Modellen ist, hängt sehr vom jeweiligen Kanal ab. Für Pinterest liegt der Unterschied bei 76 Prozent, bei Facebook sind es 91 Prozent und bei Tumblr sogar 785 Prozent.

An Facebook führt kein Weg vorbei

Die Studie hat die Social Media Kanäle Facebook, StumbleUpon, Twitter, Reddit, Blogger, Pinterest, Youtube, Tumblr, WordPress und Yelp untersucht. Unabhängig von der Branche entfällt der größte Teil der Besucher auf Facebook. Bei den Medien liegt der Anteil der Besuche aus Facebook bei 74,8 Prozent, im Handel bei 77,1 Prozent und in der Reisebranche sogar bei 89,5 Prozent.

StumpleUpon, Twitter und Reddit spielen der Untersuchung zufolge für Medienseiten ebenfalls eine große Rolle, während es im Onlinehandel nach Facebook vor allem Pinterest und Blogger sind. In der Reisebranche können auch Yelp und Twitter noch recht viele Besucher bringen.

Social Media bleibt hinter Search zurück

Trotz der Unterschiede bei den Attributionsmodellen ist der durchschnittliche Umsatz, den ein Besucher generiert, der über Social Media kommt, immer niedriger als der eines Nutzers, der über eine Suchanzeige kommt.

Das bedeute jedoch nicht, so die Forscher, dass der ROI von Suchanzeigen immer höher läge als der von Social Media. Schließlich hänge der Return-on-Investment stark von den Ausgaben für den jeweiligen Kanal ab. Und diese können bei Suchanzeigen in heiß umkämpften Märkten recht hoch sein.

Die Datenerhebung führte Adobe im Februar 2012 durch. Die untersuchten Seiten erreichten monatlich zwischen 3,7 und 4,5 Millionen Unique User. Weitere Ergebnisse, Grafiken und Schlussfolgerungen finden sich im kompletten Adobe Digital Index Report.

© www.internetworld.de

Adobe erweitert seine Analyse-Produkte um Social Analytics

21.03.2012, 9:44

Adobe erweitert seine Analyse-Produkte um Social Analytics

(Foto: istockphoto.com/malerapaso)

Bisher bot Adobe im Rahmen seiner Online Marketing Suite bereits eine Social Media Analyse. Jetzt kündigt das Unternehmen mit Adobe Social ein neues Analysewerkzeug an, mit dem sich Social Media Aktivitäten und deren Einfluss sich genauer erfassen lassen sollen.

Diese Woche organisiert Adobe in Salt Lake City ein Firmenevent, bei dem das Software-Unternehmen ein neues Produkt vorstellen will. Dabei handelt es sich um Adobe Social, ein Tool zur Analyse von sozialen Marketingaktivitäten. Es gehe dabei um “eine erste Integrationslösung für alle Schlüsselrollen und -verantwortlichkeiten im sozialen Marketing”, zitiert Techcrunch Adobe-Product Director Matt Langie.

Das neue Tool werde nicht nur festhalten, was in den sozialen Medien über ein Unternehmen gesagt werde, sondern Adobe Social Analytics hilft dabei, die Inhalte für soziale Medien zu generieren und herauszugeben. Außerdem beinhaltet es Tracking-Lösungen, bei denen festgehalten wird, ob Social-Media-Aktivitäten zu tatsächlichen Verkäufen geführt haben.

Dass sich Adobe im Bereich Marketing stärker engagieren will, war bereits im vergangenen Jahr deutlich geworden: Anfang Dezember 2011 übernahm der Konzern die Digitalmarketingagentur Efficient Frontier. Im Mai 2011 hatte Adobe das Social Media Marketing-Unternehmen Context Optional aufgekauft.

© www.internetworld.de

Adobe: Mehr Details zur Creative Cloud

14.02.2012, 10:40

Adobe Systems hat kürzlich sein Geschäftsmodell mit der Creative Cloud detaillierter beschrieben. Bisher war die Cloud nur ein Speicherdient für Photoshop-, Illustrator- und InDesign-Dokumente, doch jetzt sollen Anwendungen darüber laufen und auch Touch-Apps für Android (und bald iOS) das Angebot erweitern. Der Preis soll bei monatlich 50 US-Dollar liegen, aber nur für den US-Markt gelten.

Digital Magazine Solution
(Quelle: Adobe YouTube Video)

Für 50 US-Dollar erhält der Käufer alle Anwendungen der Creative Suite (für Windows wie auch für Mac): Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver, Lightroom und Flash, die Web-Developer-Tools Edge und Muse. Zusätzlich kommen die sonst 7,99 Euro teuren Android Touch-Apps dazu. Zusätzlich im Paket enthalten ist der Dienste Adobe Business Catalyst, der Font-Service Adobe Type Kit und die Single Edition der Digital Publishing Suite.

Neue Produkte und Aktualisierungen sollen Kunden, die 50 US-Dollar monatlich bezahlen, natürlich umgehend erhalten. Es handelt sich also um eine Art Abo-Flatrate-Modell. Das neue Geschäftsmodell soll mit der Creative Suite 6 noch in der ersten Jahreshälfte 2012 eingeführt werden – allerdings vorerst in den USA. In Europa und damit auch Deutschland könnten die Preise – wie auch bisher bei den Creative Suite Produkten – über dem US-Preis liegen. Bisher nannte Adobe noch keine Preise für Deutschland oder Europa.

Vergessen sollte man allerdings nicht, dass auch weiterhin das klassische Lizenz-Modell bestehen bleibt – zumindest vorerst. Die Creative Suite kann also weiterhin mit Einzellizenzen gekauft und auf dem Rechner installiert werden.

(Daniel Mittendorf | Quelle: heise.de)

© www.beyond-print.de

Basics: Schriften einbetten

25.01.2012, 9:49

In unserer Basics-Reihe greifen wir regelmäßig Datenfehler auf, die uns in unserer täglichen Arbeit auffallen und zeigen euch, wie ihr diese vermeiden könnt. Heute haben wir uns ein Problem heraus gesucht, welches doch öfter vorkommt, als man denken könnte und auch vielleicht euch schon begegnet ist: Thema: Schriften einbetten.

Wenn wir als Druckerei eure PDF-Daten öffnen, werden verschiedene Informationen benötigt. So zum Beispiel Bilder, Grafiken, Rahmen und Beschnittinformationen aber am Wichtigsten: Texte. Texte setzen sich aus dem Inhalt und der Art der Darstellung zusammen. Die Darstellung wird durch Schriftarten (Fonts) geregelt – Größe, Abstand, Form, Aussehen, all das wird von der Schrift vorgegeben. Wenn ihr das Layout an eurem Rechner setzt dann wird der Inhalt, also dass was ihr schreibt mit einer Schrift, die auf eurem Rechner installiert ist, verknüpft. Nun ist das z.B. bei einer “Arial” kein Problem, da diese Schriftart auf jedem Rechner standardmäßig vorhanden ist und somit immer mit dem Inhalt eures Dokumentes verknüpft werden kann. Solltet ihr euch aber für eine Schrift entscheiden, die nicht zum Standard auf jedem System gehört, dann schaut die Sache schon anders aus. (Tolle Sammlungen an freien Schriften findet ihr z.B. hier, hier oder hier)

Weiterlesen

Großer Online-Umsatz durch Tablet-Nutzer

20.01.2012, 10:42

Adobe hat heute die Ergebnisse der ersten Adobe® Digital Marketing Insights Studie bekannt gegeben. Die Untersuchung soll Verantwortlichen im Bereich Marketing, E-Commerce und Handel wertvolle Erkenntnisse zum Thema digitales Marketing liefern. Dabei wurde beispielsweise der Einfluss der genutzten Geräte auf das Kaufverhalten beim Onlinekauf untersucht.

Das Nook-Tablet
(Quelle: techreport.com)

In der Studie analysierte Adobe 16,2 Milliarden anonyme Besuche von Webseiten der 150 erfolgreichsten Onlinehändler in den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere während der Weihnachtssaison sowie das gesamte Jahr 2011 über Webseitenbesucher mit einem Tablet pro Einkauf mehr ausgegeben haben als Seitenbesucher mit Smartphones, traditionellen PCs oder Laptops. Somit waren sie die wertvollsten Onlinekunden im Jahr 2011.

Tablet-Nutzer haben pro Einkauf 54 Prozent mehr ausgegeben als Smartphone-Nutzer und 21 Prozent mehr als PC- und Laptop-Nutzer und haben nahezu dreimal öfter Produkte und Dienstleistungen online gekauft als dies Smartphone-Nutzer taten und ungefähr gleich oft wie PC- und Laptop-Nutzer.

„Adobe betont schon lange, dass Händler ihre Seiten für mobile Nutzer anpassen sollten. Die Ergebnisse unserer Studie unterstreichen, dass Tablet-Geräte ein absolut entscheidender, neuer Verkaufskanal geworden sind, den Marketing-Verantwortliche dringend adressieren müssen”, so Brad Rencher, Senior Vice President und General Manager Adobe Digital Marketing Business. „Die Studienergebnisse veranschaulichen die Notwendigkeit, vorhandene E-Tail-Strategien für 2012 hinsichtlich Tablet-Nutzern zu optimieren. Ansonsten entgeht Unternehmen eine hochprofitable, schnell wachsende Kundengruppe.”

Das Anpassen von Webseiten für mobile Geräte wie Smartphones wird zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Mit dem steigenden Absatz von iPads und Android™ Tablets stehen Unternehmen jetzt zusätzlich unter Druck, auch diesen Kunden interessante Online-Einkaufserlebnisse zu bieten. Wenn Händler die Strategien zur Optimierung ihrer Inhalte für Smartphones und Tablets allerdings gleich gewichten, verpassen sie womöglich die Chance, die Kaufkraft der Tablet-Besitzer für sich zu nutzen, die den Studienergebnissen zufolge eine dreimal höhere Konversionsrate aufweisen als Smartphone-Nutzer.

Die Studie von Adobe zeigt, dass demographische Faktoren ebenso wie die größere Flexibilität in Bezug auf die User Experience via Tablet zur stärkeren Kaufkraft der Tablet-Nutzer beitragen. Seitenbesucher mit Tablets sind überwiegend männlich, zwischen 18 und 34 Jahre alt und verfügen im Vergleich zu anderen Onlinekunden zumeist über ein höheres Einkommen. Sie weisen zudem eine höhere Nutzrate am Wochenende auf, wenn mehr Zeit für Online Shopping zur Verfügung steht.

Der gesamte Adobe Digital Marketing Insights Bericht findet sich hier.

(Marco Schürmann | Quelle: Pressemeldung Adobe)

© www.beyond-print.de

Adobe Creative Cloud & Updates von CS3

18.01.2012, 11:35

Die Creative Cloud ist ein umfassendes Angebot von Adobe, das Dienste für Kreative, Adobe Creative Suite-Applikationen für den Desktop, Adobe Touch Apps und Community-Funktionen zusammenführt und damit die Erstellung von Inhalten neu definiert. Einige Funktionen stehen bereits jetzt zur Verfügung; das komplette Angebot kann 2012 mit der Adobe Creative Suite 6 genutzt werden.

Parallel zur Ankündigung der Creative Cloud hat Adobe außerdem sechs neue Touch Apps zur Erstellung von
digitalen Inhalten auf Tablet-Geräten vorgestellt (siehe separate Pressemeldung). Diese Apps bieten allen Tablet-Nutzern professionelle kreative Möglichkeiten und nutzen gehostete, Cloud-basierte Services, um Dateien auszutauschen, auf unterschiedlichen Geräten darzustellen und in die Adobe Creative Suite 5.5 zu übertragen. Der Schritt hin zur Creative Cloud ist ein wesentlicher Bestandteil der Transformation, die Adobe gerade durchläuft.

Zentrum für Applikationen, Services und Community 

In der ersten Phase der Creative Cloud stehen hauptsächlich die innovativen Adobe Touch Apps im Mittelpunkt, die Tablet-Geräte zu einem integralen Bestandteil im kreativen Gestaltungsprozess machen. Die Creative Cloud wird zum Ausgangspunkt für die Darstellung, den Austausch und die Synchronisation von Inhalten, die mit der Adobe Creative Suite und den Adobe Touch Apps erstellt wurden und bietet dafür 20 Gigabyte Speicherplatz. Das neue Angebot soll sich rasch zu einem Service entwickeln, der zu günstigen Konditionen Zugriff auf Adobes Kreativwerkzeugen ermöglicht und zu einer zentralen Ressource für Anwender wird. Bis 2012 umfasst die Adobe Creative Cloud folgende Elemente:

• Applikationen – Zugriff auf die Werkzeuge der Adobe Creative Suite und die sechs gerade angekündigten Adobe Touch Apps. Das Angebot wird führende Desktop-Produkte wie Photoshop, InDesign, Dreamweaver, Premiere Pro und After Effects sowie innovative neue Technologien wie Adobe Edge und Muse umfassen.
• Services – Zugriff auf die Adobe Digital Publishing Suite zur Ausgabe interaktiver Publikationen auf Tablet-Geräten, eine Schicht auf Basis von Adobe Business Catalyst zur Erstellung und Verwaltung von Webseiten sowie die Möglichkeit, Cloud-basierte Schriften für die Gestaltung von Webseiten zu nutzen, die Adobe heute im Rahmen der Akquisition von Typekit Inc. übernommen hat .
• Community – Möglichkeiten, die Kreative anspornen, ihre Arbeiten oder Ideen anderen Nutzern zu zeigen und sich mit ihnen auszutauschen. So soll ein weltweites Forum entstehen, in dem Anwender Feedback und Inspiration erhalten können und das die Verbindungen innerhalb der kreativen Community fördert. Die Creative Cloud soll so zu einem Zentrum für Nutzer von überall her werden.

Derzeit ist es möglich direkt von Ihrem Tablet aus auf Kreativprojekte zuzugreifen, ohne Dateien per E-Mail versenden oder per Kabel synchronisieren zu müssen. Öffnen Sie mit Adobe Touch Apps erstellte Dateien zur Weiterbearbeitung auf dem Desktop, oder importieren Sie mit Creative Suite-Applikationen angefertigte Arbeiten als Referenz oder zur Präsentation in eine der Touch Apps. Importieren Sie nur die Ebenen oder Zeichenflächen, die Sie anzeigen möchten.

Zeigen Sie Ebenen, Zeichenflächen und Seiten in PSD-, AI- und INDD-Dateien auf praktisch jedem Gerät an. Sie können sogar den Status von PSD-Ebenen ändern. Mit der Creative Cloud entfällt das Exportieren von JPEG- oder Adobe PDF-Dateien, da sich Quelldateien direkt in den Touch Apps öffnen und bearbeiten lassen.

Stellen Sie PSD-, AI- und INDD-Dateien für jeden Anwender bereit. Zur Anzeige wird lediglich ein Webbrowser mit Internet-Anschluss benötigt. Sie können Kommentare zulassen und sogar ausgewählte Dateien zum Download zur Verfügung stellen.

Preise und Verfügbarkeit

In den USA kostet die Adobe Creative Cloud 49,99 US-Dollar im Monat. Adobe wird seine Kreativlösungen wie die Creative Suite, Photoshop, Illustrator, InDesign und Dreamweaver jedoch auch weiterhin als Suiten und Einzelprodukte anbieten. Auf kurz oder lang dürfte allerdings die Cloud-Software die Zukunft für Adobe sein. Für den Preis von 49,99 US-Dollar (Vermutlich liegt der Europapreis bei 49,99 Euro) bekommt man neben allen bisherigen Cloud Features auch die Creative Suite 6 von Adobe als Cloud Lösung. Dabei handelt es sich zwar noch um Desktop-Software, diese synchronisiert und authentifiziert sich allerdings ständig über das Internet.

Update-Pfade von CS3 und CS4

Anders als anfänglich von Adobe bekannt gegeben, werden auch Nutzer der Adobe CS3 und CS4 auf die neue CS6 updaten können ohne auf die aktuelle CS5.5 gehen zu müssen. Die CS6 soll im ersten Halbjahr 2012 erscheinen und mit der Veröffentlichung wird es auch eine neue Bekanntgabe zu den Upgrade-Preisen für CS3 und CS4 Besitzer geben. Bislang blieb Adobe konkrete Details schuldig. Auf jeden Fall gilt das Update-Angebot nur bis zum 31. Dezember 2012.

(Daniel Schürmann | Quelle: press.adobe.comadobe.combloginblack.deheise.de)

© www.beyond-print.de

Video of the Week

16.01.2012, 8:22

Viel Spaß!

Adobe übernimmt Efficient Frontier

01.12.2011, 12:02
Adobe übernimmt Efficient Frontier

Adobe forciert den Ausbau seiner Marketingkompetenzen und legt sich dafür die Digitalmarketing-Agentur Efficient Frontier zu. Damit will der Konzern seine Digital Marketing Suite um wesentliche Bereiche wie Social Media Marketing sowie um eine Bid-Management-Plattform erweitern.

Die Übernahme muss noch von den zuständigen Kartellbehörden genehmigt werden, soll aber noch im ersten Quartal 2012 abgeschlossen werden. Dadurch erschließt sich Adobe den Bereich Social Media Marketing, insbesondere dabei die Bereiche Marketing und Kampagnenoptimierung auf Facebook. Die Optimierungsmöglichkeiten sollen künftig zusammen mit den SEM-Tools von Efficient Frontier Adobes SearchCenter+ ergänzen.

Zugleich soll auch die Social-Media-Analyse-Plattform in Adobes SocialAnalytics integriert werden. Basierend auf der Technologie von Omniture  hat Adobe eine Bid-Management-Lösung aufgebaut. Diese wird im Zuge der Übernahme durch die Bid-Management-Lösung von Efficient Frontier ergänzt. Omniture gehört bereits seit September 2009 zu Adobe. In Zukunft will Adobe mit den neuen Technologien eine Bid-Management-Plattform schaffen, über die sowohl Suchmaschinenanzeigen als auch Display- und Social-Media-Anzeigen geschaltet werden können.

Brad Rencher, General Manager für Adobes Digital Marketing Business kommentiert die Übernahme: “Durch die Explosion im Internetmarketing müssen unsere Kunden einfach wissen, wo, wann und wie sie ihre Marketingbudgets anlegen müssen, um den größten Return on Investment zu erhalten. Zusammen mit Efficient Frontier werden wir unseren Kunden eine führende Plattform für Onlinemarketing geben.”

Zuletzt trat Efficient Frontier durch eigene Übernahmen in Erscheinung. Das Unternehmen hatte im Mai 2011 den Spezialisten für Social Media Marketing Context Optional gekauft.

© www.internetworld.de

“Occupy Flash” will HTML5 vorantreiben

22.11.2011, 12:12

Unter dem Motto ‘Occupy Flash’ ruft eine Gruppe von Webdesignern dazu auf, von Adobe Flash zum offenen Standard HTML5 zu wechseln und den Flash Player zu deinstallieren. Internetnutzer aus aller Welt sollen dem Aufruf folgen, damit Anbieter von Flash-Inhalten dazu gezwungen werden, auf moderne offene Standards wie HTML5 umzusteigen.

Occupyflash.org ruft zur Flash-Deinstallation auf

(Bild: Occupyflash.org)

Die Initiatoren der Bewegung erklären: “Der Flash Player ist tot. Seine Zeit ist um. Er ist fehlerhaft. Er stürzt häufig ab. Er erfordert konstante Sicherheitsupdates. Er läuft nicht auf den meisten mobilen Geräten. Und er ist ein Fossil, ein Überbleibsel aus der Zeit geschlossener Standards und der einseitigen Konzernkontrolle von Webtechnologien”.

Weiterhin würde Flash Sicherheitsprobleme mit sich bringen und eine inkonsistente Erfahrung für immer mehr Nutzer bieten. Laut Occupy Flash halte Flash die Entwicklung des Webs zurück. Für sie ist es nicht nachvollziehbar, warum Adobe auf Desktop-PCs eine andere Strategie verfolgt als auf mobilen Geräten, wo man anstatt auf Flash direkt auf HTML5 setzt.

“Adobe selbst hat bereits erklärt, dass es in HTML5 die Zukunft des Webbrowsing sieht. Wir wollen ihnen nur dabei helfen, das etwas schneller zu erreichen”, so erklärt das Team die Absichten der Bewegung. “Denn solange Flash oder andere Software auf Computern installiert sind, wird ein Teil der Entscheidungsträger deren Nutzung anordnen und damit bleibt ein längerer Support erforderlich, das Plugin wird weiterleben und Leute werden weiter dafür entwickeln.”

Es gibt bereits einige Gegenbewegungen, wie z.B. OccupyHTML.org, die zu einer Versachlichung der Diskussion um die Webtechniken aufruft. Es gehe vielmehr darum, die für bestimmte Aufgaben optimal geeigneten Standards einzusetzen. Flash hat sich auf dem Desktop bereits breit etabliert und ist weitaus ausgereifter als auf mobilen Geräten. Alle großen Webbrowser unterstützen das Format.

Erst vor kurzem kündigte Adobe an, Flash für mobile Geräte nicht mehr weiter zu entwickeln. Als Grund wurde genannt: “HTML5 wird heute von allen nennenswerten mobilen Endgeräten unterstützt, in einigen Fällen exklusiv. Das macht HTML5 zur besten Lösung, um Inhalte für unterschiedliche mobile Plattformen zu entwickeln und auszuliefern”. Ob Adobe bald auch auf dem Desktop den selben Weg einschlagen wird, ist unklar.

(Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

© www.beyond-print.de