Adobe mit eigenem Webfont-Service

27.09.2012, 8:58

Große Auswahl an Webfonts jetzt auch von Adobe

Nachdem Google bereits lange Zeit mit seinem Webfont-Service auf dem Markt vertreten ist, zieht nun auch Adobe mit einem eigenem Angebot nach. Unter der Bezeichnung „Edge Web Fonts“ wird eine Vielzahl an Fonts zur kostenfreien Einbindung in Webseiten angeboten. Basis für das Angebot ist Typekit, das kommerzielle Angebot für den gleichen Zweck.

Bei den Edge Web Fonts kooperiert Adobe mit Google. So wurde ein Teil des Fontportfolios von Google übernommen, dafür steuerte Adobe zwei neue Schriften zur Bibliothek der Google Webfonts bei. Es handelt sich hierbei um die „Source Code“, eine Monospace-Schrift die sich an Entwickler richtet, und die „Source Sans“ eine serifenlose Schrift.

Die Edge Web Fonts sind bereits, oder sollen, zudem tief in Adobes Lösungen im Bereich Webentwicklung und -design integriert werden. Während bisher noch das Einfügen, zugegeben nur einer einzigen Zeile, von Quellcode nötig ist, um die gewünschten Schriften zu nutzen, könnte dies bald automatisch passieren. Nach Auswahl der gewünschten Schrift könnte der Editor dann den Quelltext automatisch ergänzen und die Voransicht entsprechend anpassen.

Darüber hinaus ist das neue Angebot aber natürlich auch eine gute Chance um Typekit zu bewerben. Dort lassen sich zu einem Betrag ab 24,99 US-Dollar pro Jahr kostenpflichtige Fonts in Webseiten integrieren. Zur Auswahl stehen hier momentan über 750 verschiedene Schriftarten, die sich bequem nach bestimmten Kategorien filtern lassen, bis der richtige Font gefunden ist.

Die Adobe Edge Web Fonts findet man unter der Adresse http://html.adobe.com/edge/webfonts/. Typekit ist unter www.typekit.com erreichbar.

(Quelle: typografie.info)

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Adobe Digital Index

17.09.2012, 10:26

Konzentration auf den Bestandskunden

Der Adobe Digital Index untersucht den Return of Investment von Marketing-Maßnahmen für verschiedene Kundengruppen. Das Ergebnis: Bestandskunden sind für Unternehmen am wertvollsten.

Die Adobe-Studie teilte die Kunden in drei Segmente ein, die zu untersuchen waren: Erstkäufer, Wiederkäufer und Stammkäufer. Die Auswertungen basieren auf der Analyse anonymisierter Daten von 33 Milliarden Besuchen bei 180 Onlineshops mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 51 Milliarden US-Dollar in den USA und 18 Milliarden Euro in Europa.

Dabei zeigte die Studie unter anderem, dass in den USA 40 Prozent des Umsatzes von Wieder- oder Stammkäufern erzeugt wird. In Europa sieht es ähnlich aus: Während auf Wiederkäufer 12 Prozent des Umsatzes entfallen, machen Stammkäufer 26 Prozent des Umsatzes aus. Dennoch entfällt auf Erstkäufer der größte Umsatz: 62 Prozent. Für die Marketing-Verantwortlichen bedeutet dies, sie müssen sieben Erstkäufer gewinnen, um das Umsatzvolumen eines Stammkäufers zu erzielen.

Vor allem in der umsatzfreudigen Weihnachtszeit aber auch in rezessionären Zeiten sind Stammkäufer die Rettung von Onlineunternehmen: Sie bleiben den Shops für gewöhnlich treu und liefern einen noch größeren Anteil des Umsatzes. In der Weihnachtssaison liegt so der Umsatzzuwachs je Erstkäufer bei 4 Prozent, bei Wiederkäufern jedoch bei 23 Prozent, so die Zahlen in Europa.

Der Schluss aus den Analysen des Adobe Digital Index: Unternehmen tun gut daran, in Konversion und Kundenbindung zu investieren. Wenn es ihnen gelingt, Erstkäufer in Wiederkäufer zu verwandeln und Wiederkäufer in Stammkäufer, lassen sich die Umsätze in bis zu zweistelliger Prozenthöhe vergrößern.

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Adobe bringt Social-Tracking-Tool

06.09.2012, 12:40

Überblick über Kampagnenergebnisse

Einsichten, nicht Vermutungen verspricht Adobe Social. Das Tracking-Tool zum Analysieren von Social Media-Kampagnen wurde jetzt freigegeben. Marketer sollen damit ihre einzelnen Kampagnen analysieren und direkte Verbindungen zu Produkt-Sales und Umsatz herstellen können.

Dabei bricht Adobe Social die gesammelten Daten bis auf individuelle Nutzereingaben herunter: Der Einfluss von Nutzern als Multiplikatoren – anhand Follower-Zahl, Retweet-Statistik und so weiter – wird in Relation gesetzt zu ihrem Einfluss auf den Umsatz. Nicht nur Kampagnen auf Facebook und Twitter, sondern auch auf neu entstehende Netzwerke können über Adobe Social überwacht werden.

Adobe bastelt beständig an der Ausweitung seines Werbegeschäfts. So berief das Unternehmen erst kürzlich einen neuen SVP an die Spitze seiner Media and Advertising Solutions-Abteilung.

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Adobe stellt eLearning Suite 6 und Presenter 8 vor

01.08.2012, 10:42

Adobe eLearning Suite 6 ist ab sofort verfügbar

Die eng miteinander integrierten Tools der Suite ermöglichen das rasche Erstellen professioneller E-Learning- und HTML5-basierter M-Learning-Inhalte. E-Learning-Profis, Lehrer und Trainer können überzeugende, interaktive E-Learning-Kurse mit Simulationen, Produkt-Demos, digitalen Bildern, Animationen und Audio-Inhalten erstellen.

(Bild: Adobe)

Die Adobe eLearning Suite 6 beinhaltet neben Adobe Captivate® 6 und dem neuen Adobe Presenter 8 weitere leistungsfähige Produkte, darunter Adobe Flash® Professional CS6, Adobe Dreamweaver® CS6, Adobe Photoshop® CS6 Extended und Adobe Acrobat® X Pro.

„Die Lehrenden im E-Learning-Bereich werden mit einer wachsenden Anzahl mobiler Geräte, fragmentierter Plattformen und dem Thema Video-Kommunikation konfrontiert“, so Naresh Gupta, Senior Vice President Print und Publishing bei Adobe. „Daher stehen Effizienz bei der mobilen Entwicklung und der Bereitstellung von Inhalten ebenso wie die leichte Handhabung bei der Videoerstellung ganz oben auf der Liste, wenn es um die Wahl des richtigen Autorenwerkzeugs geht. Die Adobe eLearning Suite 6 bietet beides.“

Die Adobe eLearning Suite 6 steigert die Produktivität durch stabile, wechselseitige Workflows zwischen Adobe Captivate und Adobe Audition® CS6, Adobe Flash Professional CS6, Adobe Photoshop Extended CS6 und Acrobat X Pro. Anwender können beispielsweise Dateien aus Captivate in Audition CS6 öffnen, um schnell die Toneinstellungen anzupassen, oder in Photoshop Extended CS6, um Bilder zu bearbeiten und 3D-Grafiken zu erstellen. Bereits vorinstallierte native Erweiterungen für Adobe Flash Professional CS6 können verwendet werden, um zum Beispiel Sprite Sheets zu erzeugen. Acrobat X Pro ermöglicht es Anwendern, Filme aus Captivate in PDF-Dokumente und –Portfolios zu integrieren, um textbasierte Lehrinhalte anzureichern. Diese Projekte lassen sich schließlich mit dem kostenlosen Adobe Reader betrachten.

Adobe Presenter 8

Mit dem neuen Adobe Presenter 8 lassen sich Videopräsentationen direkt vom Desktop aus erstellen, ohne dass dafür spezielle Kenntnisse oder Ausrüstung benötigt werden. Anwender können Projekte effizienter gestalten und die Kosten der Videoproduktion und -bearbeitung mit einer einzigen Desktop-Lösung verringern. Zudem können sie Präsentationen, Webcam-Videos und Tonaufnahmen simultan erfassen und die einzelnen Komponenten dynamisch zusammenstellen, ohne einen gesonderten Video-Editor zu benötigen. Die intuitive Oberfläche macht das Bearbeiten und Schneiden von Videos, Schwenken und Zoomen, Licht- und Schärfenregelung sowie das Verbessern der Tonqualität durch das Reduzieren der Hintergrundgeräusche spielend leicht. Ein Satz an Video-Add-Ons, darunter eines zur Markierung von Bildschirmausschnitten, zum Einfügen von Kommentaren und zum Einfügen von Text-Folien ermöglicht die einfache Überarbeitung einer Präsentation, während die „Adobe Presenter to YouTube“-Funktion den Anwendern die Veröffentlichung eines kompletten Projekts mit nur einem Klick ermöglicht.

Adobe Captivate 6

Die Erweiterungen von Adobe Captivate 6 verbessern den mobilen Zugang und verstärken das Engagement der Lernenden. Captivate 6 stellt die problemlose Veröffentlichung auf führenden SCORM- und AICC-konformen Learning Management Systemen (LMSs) wie Moodle, Blackboard, Plateau, Saba und SumTotal sicher. Es bietet ab sofort außerdem die Möglichkeit, Inhalte sowohl im SWF- als auch im HTML5-Format zu veröffentlichen. So können Lernende einen Kurs auf ihrem Desktop beginnen, pausieren und später auf einem mobilen Gerät, darunter iOS und Android™-basierte Tablets und Smartphones, fortfahren. Anwender können im neuen „Capture-as-a-Video“-Workflow Demos in HD-Qualität erstellen und bearbeiten, Videos in einem Bild-in-Bild-Format einfügen und Projekte auf YouTube veröffentlichen – alles innerhalb der selben Benutzeroberfläche. Eine standardmäßige Asset-Bibliothek, eine verbesserte Microsoft™ PowerPoint-Integration und verbesserte Testmöglichkeiten ergänzen die neuen Top-Funktionen in Adobe Captivate 6. Weitere Informationen finden sich in der Pressemeldung zu Adobe Captivate 6.

Preise und Verfügbarkeit

Die Adobe eLearning Suite 6 ist über zertifizierte Fachhändler sowie dem Adobe Store zum Preis von 2.140 Euro erhältlich. Nutzer der eLearning Suite 2 und 2.5 können zum vergünstigten Preis von 712 Euro ein Upgrade erwerben. Der Upgrade-Preis von Adobe Captivate 5.5, 5 oder 4 auf die Adobe eLearning Suite 6 beträgt 1.426 Euro. Berechtigte Anwender aus dem Bildungsbereich können die eLearning Suite 6 ebenfalls vergünstigt kaufen. Ein kostenfreier Testdownload ist ebenfalls verfügbar.
Adobe Presenter 8 ist auch als Einzelprodukt, zum Preis von 613 Euro erhältlich. Besitzer von Adobe Presenter 7 sowie Anwender aus dem Bildungsbereich erhalten die Software für 244 Euro. Wer es testen mag, kann dies unter der offiziellen Seite tun.

(Quelle: Adobe Newsroom)

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Adobe untersucht die Werbeausgaben im Search-Bereich

26.07.2012, 10:15

Werbeausgaben steigen weiterhin - hohes Potenzial bei Mobile

Die Ergebnisse des aktuellen Adobe Digital Index Reports wurden vorgestellt. Dabei geht es um die Untersuchung der Digitalen Werbebranche im zweiten Quartal 2012 und einen Ausblick für das weitere Kalenderjahr. Adobe analysiert dabei jährlich das Verhalten von Werbetreibenden und Nutzern mit insgesamt mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar verwaltetem Werbebudget.

(Bild: Adobe)

Laut dem Report bleiben die Werbeausgaben im Search-Bereich hoch – mobile Geräte gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung, denn die Konversionsraten auf Tablets übersteigen bereits die auf Desktops. Vor allem auf Facebook habe sich das Engagement der Konsumenten enorm erhöht. Hier finden viele Marketingverantwortliche genug Möglichkeiten, die Verbesserungen auf der Plattform sinnvoll zu nutzen.

Im folgenden die wichtigsten Ergebnisse für das zweite Quartal 2012 zusammengefasst:

Die wichtigsten Ergebnisse für das zweite Quartal 2012:
– Die Werbeausgaben im Search-Bereich wachsen weiterhin sowohl in den USA als auch in Europa und stellen einen wichtigen Kanal für Digitales Marketing dar. Die Ausgaben in den USA erhöhten sich um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während der ROI (Return on Investment) sich ständig verbesserte. Die Wachstumsraten im Search-Umfeld waren auch in Deutschland und Großbritannien sehr hoch, mit 12 beziehungsweise 18 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
– Mobiler Datenverkehr, insbesondere auf Tablets, bietet weiterhin große Chancen für Werbetreibende. Während bei Tablets die Kosten pro Klick (CPC) geringer blieben als bei Desktops, waren die Konversionsraten um 20 Prozent höher. Dies weist darauf hin, dass sich der ROI durch die Umleitung der Werbeausgaben auf Tablets erhöht.
– Marken investieren weiterhin deutlich in Facebook, um die Fanzahlen zu erhöhen. Die Fanzahlen stiegen weltweit im Vergleich zum Vorquartal um 21 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent. Das Engagement von Marken auf Facebook stieg ebenfalls um 60 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 338 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf Basis des Nutzer-Index der letzten drei Quartale zeichneten sich die folgenden Trends ab:
– Die Ausgaben im Search-Bereich in den USA werden sich voraussichtlich um 10 bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Falls der Digitale Werbemarkt weiterhin stabil bleibt, ist in Deutschland und Großbritannien, zwei der größten Digitalen Märkte in Europa, ein Wachstum von 15 Prozent zu erwarten.
– Der Datenverkehr über Tablets und Smartphones (der 16 bis 20 Prozent aller Ausgaben für Search-Marketing bis Jahresende einnehmen wird) dürfte bis Ende des Jahres 20 Prozent des gesamten Online-Traffics ausmachen. Zusätzlich werden Marketing-Experten wahrscheinlich mehr Search-Werbung auf mobilen Geräten, insbesondere Tablets, schalten, um den ROI ihrer Werbeausgaben zu erhöhen.
– Markenpräsenzen auf Facebook werden schätzungsweise um weitere 45 Prozent bis Ende 2012 zunehmen, wodurch sie das Engagement ihrer Kunden deutlich steigern könnten. Dies wird voraussichtlich auf Änderungen in der Facebook-Plattform zurückzuführen sein, wie Facebook Timelines für Marken und Facebook Action Measurement für Anzeigen.

Der Adobe Digital Index veröffentlicht Studien über Digitales Marketing und andere interessante Themen für Senior Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche sämtlicher Branchen. Die Studien basieren auf der Analyse ausgewählter, anonymer und gesammelter Daten von über 5.000 Unternehmen weltweit, welche die Adobe Digital Marketing Suite verwenden, um Echtzeitdaten und Aktivitätsanalysen auf ihren Websites zu generieren.

(Quelle: Adobe Newsroom)

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Adobe Digital Index Report

25.07.2012, 15:15

Suchmaschinenmarketing wächst über alle Kanäle

Suchmaschinenmarketing ist über alle Plattformen hinweg weiter im Wachstum begriffen. Das ist das Ergebnis des Adobe Digital Index Report, der aktuelle Such-Trends im internationalen Kontext analysiert.

Die Marketer investierten im zweiten Quartal 2012 demnach sowohl in den USA als auch in Europa verstärkt in Suchmaschinenwerbung: In Deutschland stiegen die Ausgaben seit dem zweiten Quartal 2011 um 12 Prozent, in den USA um 13 Prozent und in Großbritannien um 18 Prozent. Das liegt nicht zuletzt an den niedrigeren Kosten pro realisiertem Klick, die die Anbieter von Suchmaschinen aufrufen. Während das Klickvolumen in diesem Zeitraum in Deutschland um rund ein Drittel anstieg, sanken die Costs per Click um zwölf Prozent.

Insbesondere mobile Geräte geben der Suche Auftrieb, da die erfolgreichen Klicks auf Tablets diejenigen auf Desktops übersteigen. So liegt die Conversion Rate bei E-Commerce-Sites im Rahmen der Tablet-Nutzung um 20 Prozentpunkte höher als auf dem klassischen PC oder Notebook. Auch die Kosten pro Klick (CPCs) bleiben bei Tablets niedriger als die von Desktop-Computern. Weniger erfolgreich präsentiert sich die Conversion bei Smartphones. Sie liegt in den USA bei gerade einmal 58 Prozentpunkten (und in Deutschland und Großbritannien bei 63 Prozentpunkten der PC oder Notebook-Nutzung). Dabei ist allerdings zu beachten, dass Konsumenten sich oftmals unterwegs informieren, um dann zu Hause den endgültigen Kauf abzuschließen.

Die aktuellen Trends beim Facebook-Marketing haben die Initiatoren der Adobe-Studie gleichfalls untersucht: Ihr Fazit: Marken investieren verstärkt in Facebook, um weitere Fans zu gewinnen. Deshalb stiegen die Investitionen in diesen Marketing-Kanal um 338 Prozentpunkte.

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Adobe Digital Marketing Summit EMEA 2012

16.05.2012, 11:42

Cloud-Service und Privacy für Online-Kampagnen

Adobe CQ Cloud

Auf seinem Digital Marketing Summit in London hat Adobe am Dienstag einen neuen Cloud Service für die Erstellung und Abwicklung von digitalen Marketingkampagen vorgestellt. Der Adobe CQ Cloud Manager basiert auf dem Web-CMS CQ von Day Software, einem Unternehmen, das Adobe 2010 gekauft hat.

Der CQ Cloud Manager ist komplett integriert in die anderen Produkte der Adobe Digital Suite, dazu gehören Scene7, Search&Promote, SiteCatalyst and Test&Target. Mit dem neuen Service können Marketer schnell und einfach maßgeschneiderte Landing Pages und Microsites erstellen, um bei Kampagnen, die zeitsensibel sind, schnell Leads und Sales generieren zu können. Der Cloud Manager arbeitet dabei Hand in Hand zusammen mit dem ebenfalls neu vorgestellten CQ eCommerce-Modul, mit dem sich der gesamte Kaufprozess auf Websites, mobilen Endgeräten und Social Media Plattformen steuern lässt. Das Modul basiert auf der technologie von Hybris. Adobe und Hybris hatten unlängst eine umfassende technische Zusammenarbeit vereinbart.

Brad Rencher, Senior Vice President und General Manager Digital Business bei Adobe, sieht den Vorteil der neuen Cloud-Lösung vor allem bei den geschonten Ressourcen: „Die Herausforderung an die Marketer, mehr mit weniger Kräften zu liefern, war nie größer als heute.“

Auf dem Digital Marketing Summit in London kündigte Adobe außerdem eine neue Privacy-Lösung an, die dem Nutzer einen Überblick darüber bieten soll, in welchem Ausmaß und zu welchem Zweck seine Daten gesammelt werden. Der Adobe Tag Manager wurde gemeinsam mit dem Privacy-Experten Evidon entwickelt und ist ab sofort verfügbar. Das Tool kann sowohl Tracking-Code verwalten und bearbeiten, der von Adobe-eigenen Produkten erstellt wurde als auch Third-Party-Code. Nach Firmenangaben entfällt damit die Notwendigkeit, jede einzelne Webseite anzufassen, außerdem soll der Tag Manager auch die Durchsetzung strenger Coroporate Guidelines bezüglich Datenschutz ermöglichen.

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Adobe: „Konzern im Übergang“

16.05.2012, 11:07

Digital Marketing bringt Adobe 25 Prozent des Umsatzes

Als einen „Konzern im Übergang“ bezeichnete Brad Rencher, Senior Vice President Digital Marketing bei Adobe, sein Unternehmen, als er am Dienstag vor rund 1.700 Teilnehmern den Digital Marketing Summit EMEA 2012 eröffnete. Der Übergang scheint zu glücken: Ein Viertel des Umsatzes wird bereits in den neuen Märkten erwirtschaftet.

Neben den Grafik- und Video-Produkten des Hauses wird die Sparte der Digital Marketing Tools immer wichtiger, sie trägt bereits zu 25 Prozent zum Umsatz des Konzerns von rund vier Milliarden US-Dollar bei – mit stark wachsender Tendenz. Dabei ist der Großteil der Marketing-Kompetenz des Hauses zugekauft: Mit der Übernahme von Omniture (Web Analytics), Day Software (Web Content Managing) und Efficient Frontier (Bid Management) hat Adobe inzwischen ein komplettes Portfolio an Marketinglösungen erschlossen, die das Unternehmen in der Digital Marketing Suite zusammengefasst hat.

In London eröffnete Rencher vor 1.700 Teilnehmern Digital Marketing Summit EMEA 2012. Die Veranstaltung findet zum sechsten Mal in der britischen Hauptstadt statt. das Motto lautet in diesem Jahr „The Power of the Digital Myself“. Schwerpunkte sind die Themen Multichannel Marketing, die Integration verschiedener Tools und Datenschutz.

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Neue Adobe Produkte live auf der DPK

24.04.2012, 15:12

Produktvorführung der Creative Cloud und CS6 auf der Deutschen Publishing Konferenz

Unmittelbar nach Adobes Ankündigung der Creative Cloud und Creative Suite 6 erhalten die Teilnehmer der Deutschen Publishing-Konferenz am 27. April in München eine exklusive Vorstellung der Neuerung. Rufus Deuchler, Senior Worldwide Design Evangelist bei Adobe, wird dem Publikum noch vor dem Start der Adobe Roadshow in Deutschland einen tiefen Einblick in die für Mai angekündigten Softwarepakete und Dienste geben.

Rufus Deuchler präsentiert die
Neuerungen der Adobe CS6 ©Adobe

Das nennt man Timing: Pünktlich vor dem Start der ersten Deutschen Publishing-Konferenz in München kündigt Adobe seine neue Produktsuite und den dazugehörigen Cloud-Dienst an. Noch besser, dass einer der bekanntesten Redner und Designspezialisten von Adobe, Rufus Deuchler, den ersten Vortrag am 27. April halten wird und diesen nun dazu nutzt, die Neuerungen der CS6 exklusiv und live vorzustellen.

Ingo Eichel, Senior Business Development Manager bei Adobe Deutschland, wird seinen Vortrag am 28. April ganz der Creative Cloud widmen und auch hier einen detaillierten Einblick in den neuen Dienst des Softwareherstellers geben.

Für die Veranstaltung mit hochkarätigen deutschen Referenten sind noch bis Mittwoch Restkarten zu erwerben, als Medienpartner wird auch beyond-print vor Ort sein und berichten.

(Christian Cub | Quelle: DPK)

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Was bringt Adobes Creative Cloud?

20.04.2012, 8:23

Wir erklären Ihnen schon vorab, was Sie mit der Creative Cloud erwartet

Adobe präsentiert am 23. April zwei neue Produkte: die Adobe® Creative Suite® 6 (CS6) und die Adobe Creative Cloud. Die CS6 ist die neueste Version der führenden Desktop-Applikationen von Adobe und bietet zahlreiche Innovationen für jeden Kreativbereich. Die Creative Cloud wird Adobes bisher umfassendste Kreativlösung sein.

(Bild: Adobe.com)

Über dieses abonnementbasierte Angebot können Anwender künftig auf sämtliche CS6-Applikationen und zugehörige Dienste sowie auf neue Tools, Adobe Touch Apps und vielfältige Community-Funktionen zugreifen.

In einem Abonnement für die Creative Cloud sind außerdem sämtliche Updates und Upgrades inbegriffen. Die Adobe Creative Suite 6 und die Adobe Creative Cloud erscheinen in der ersten Jahreshälfte 2012. Letztere ist eine wichtige Neuerung, die den Prozess der Inhaltserstellung grundlegend verändert und zur Zentrale für Kreativität werden wird. Neue Applikationen und Dienste erleichtern die Interaktion mit Kreativwerkzeugen und ermöglichen eine weltweite soziale Vernetzung von Kreativen.

Die Creative Cloud ist eine Komplettlösung, die eine Reihe an Diensten, Adobe Creative Suite®-Applikationen für den Desktop und Adobe Touch Apps sowie Community-Funktionen zusammenführt. Mit diesen Funktionen können neue und bestehende Kunden die Erstellung von Inhalten vom Desktop auf andere Medien ausweiten und über verschiedene Kanäle veröffentlichen.

Bei der Einführung der Creative Cloud werden u. a. Funktionen zur Verfügung gestellt, die speziell für die Verwaltung von Dateien auf mehreren Geräten mithilfe der Adobe Touch Apps konzipiert sind. Man kann sie dazu nutzen, in Touch Apps oder Creative Suite-Applikationen erstellte Dateien auf Ihrem Tablet oder Desktop-Computer weiterzubearbeiten oder zu präsentieren. Ebenfalls lassen sich Dateien mit mehreren Ebenen, Zeichenflächen oder Seiten in einem Webbrowser anzeigen und überall mit anderen austauschen. Ebenfalls enthalten ist die Digital Publishing Suite Single Edition, die kleinen bis mittelgroßen Agenturen und freiberuflich tätigen Designern eine einfache und kostengünstige Methode zur Bereitstellung von Apps für iPads, z. B. Broschüren, Portfolios oder visuell aufwendige eBooks bietet. Mithilfe vertrauter Adobe InDesign® CS5.5-Werkzeuge können Anwender ihrer Kreativität freien Lauf lassen und interaktive Inhalte entwickeln.

Die vollständige Funktionalität macht Adobe im Laufe des ersten Halbjahrs 2012 verfügbar. Bei planmäßiger Umsetzung haben Creative Cloud-Teilnehmer dann auch folgende Möglichkeiten:

(Bild: Adobe.com)

• Applikationen – Zugang zum gesamten Portfolio der Creative Suite-Applikationen für den Desktop sowie den sechs Touch Apps, die auf der MAX angekündigt wurden. Damit erhalten Kunden alle Werkzeuge, die derzeit in der Adobe Creative Suite Master Collection enthalten sind, z. B. Adobe Photoshop®, Adobe InDesign®, Adobe Illustrator®, Adobe Dreamweaver®, Adobe Premiere® Pro und Adobe After Effects®, sowie neue Werkzeuge, die sich aktuell in der Beta-Phase befinden wie Adobe Edge und Adobe Muse.

• Dienste – Wichtige in die Adobe Digital Publishing Suite integrierte Technologien für die Bereitstellung interaktiver Publikationen auf Tablets, Adobe Business Catalyst® zur Erstellung und Verwaltung von Websites und neue Design-spezifische Dienste, z. B. die Nutzung Cloud-basierter Schriften für Website-Layouts mithilfe einer Technologie, die Adobe durch die Übernahme von Typekit Inc. erworben hat. Diese Dienste erweitern die begrenzte Funktionalität der Desktop-Applikationen und bieten Kunden viele zusätzliche Optionen.

• Community – Adobe arbeitet noch an der Fertigstellung dieses Bereichs der Creative Cloud. Geplant sind Optionen zur Präsentation und zum Austausch kreativer Inhalte und Ideen mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt, und ein Forum für Feedback und Anregungen, das die Vernetzung zwischen Kreativen fördert.

Die Creative Cloud ist ein abonnementbasiertes Angebot. Man hat die Wahl zwischen einer einjährigen Teilnahme oder einem monatlich kündbaren Abonnement, das Sie je nach Bedarf beenden oder reaktivieren können. Beim Jahresabo ist die monatliche Gebühr geringer, das Monatsabo bietet eine höhere Flexibilität. Neben einem kostenpflichtigen Abo sind einige der Funktionen kostenlos zugänglich, z. B. Datensicherung, Dateiverwaltung und -zugriff und andere Community-Funktionen.

Derzeit ist es möglich direkt von Ihrem Tablet aus auf Kreativprojekte zuzugreifen, ohne Dateien per E-Mail versenden oder per Kabel synchronisieren zu müssen. Öffnen Sie mit Adobe Touch Apps erstellte Dateien zur Weiterbearbeitung auf dem Desktop, oder importieren Sie mit Creative Suite-Applikationen angefertigte Arbeiten als Referenz oder zur Präsentation in eine der Touch Apps. Importieren Sie nur die Ebenen oder Zeichenflächen, die Sie anzeigen möchten.

Preise und Verfügbarkeit

In den USA kostet die Adobe Creative Cloud 49,99 US-Dollar im Monat. Adobe wird seine Kreativlösungen wie die Creative Suite, Photoshop, Illustrator, InDesign und Dreamweaver jedoch auch weiterhin als Suiten und Einzelprodukte anbieten. Auf kurz oder lang dürfte allerdings die Cloud-Software die Zukunft für Adobe sein. Für den Preis von 49,99 US-Dollar (Vermutlich liegt der Europapreis bei 49,99 Euro) bekommt man neben allen bisherigen Cloud Features auch die CS 6 von Adobe als Cloud Lösung. Dabei handelt es sich zwar noch um Desktop-Software, diese synchronisiert und authentifiziert sich allerdings ständig über das Internet.

Update-Pfade von CS3 und CS4

Anders als anfänglich von Adobe bekannt gegeben, werden auch Nutzer der Adobe CS3 und CS4 auf die neue CS6 updaten können ohne vorher die aktuelle CS5.5 erwerben zu müssen. Die CS6 soll im ersten Halbjahr 2012 erscheinen und mit der Veröffentlichung wird es auch eine neue Bekanntgabe zu den Upgrade-Preisen für CS3 und CS4 Besitzer geben. Bislang blieb Adobe konkrete Details schuldig, klar ist jedoch, dass das Update-Angebot nur bis zum 31. Dezember 2012 gültig sein wird.

Adobe stellt seine Creative Cloud in einem kurzen YouTube-Video vor:

 

(Marco Schürmann | Quelle: adobe.com)

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