Rekordausgaben für Suchmaschinenwerbung

24.01.2014, 7:53

Die weltweiten Ausgaben für Suchmaschinenwerbung waren im vierten Quartal 2013 laut einer aktuellen Analyse so hoch wie nie zuvor. Einen guten Anteil am Erfolg hatte das besonders ertragreiche Vorweihnachts- und Silvestergeschäft.

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Die Werbungtreibenden haben im vierten Quartal 2013 weltweit mehr Geld in Suchmaschinenwerbung (SEA) investiert als je zuvor. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stiegen die Ausgaben um 19 Prozent, im Vergleich zum dritten Quartal 2013 sogar um 29 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse Kenshoo Global Search Trends. Dafür hat sich Kenshoo, ein Anbieter von Technologielösungen für digitales Marketing, die weltweiten Ausgaben für Suchmaschinenwerbung angesehen und mit den vorherigen Quartals- und Jahresergebnissen verglichen.

In Europa, dem Nahen Osten und Afrika gaben Werbungtreibende demnach insgesamt 23 Prozent mehr für SEA aus (sowohl im Quartals- als auch im Vorjahresvergleich). Besonders erfolgreich waren dabei die Kampagnen aus dem vierten Quartal, die Zahl der Impressions stieg um 24 Prozent, die Anzahl der Klicks verzeichnete ein Plus von 29 Prozent.

In Deutschland stiegen die Werbeausgaben im vierten Quartal 2013 um 34 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal, die Anzahl der Klicks erhöhte sich um 16 Prozent. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Stichprobe von Kenshoo-Kunden, die über verschiedene Plattformen des Anbieters nach dessen Angaben mehr als fünf Milliarden US-Dollar jährlich für internationale Werbekampagnen ausgeben.

Im dritten Quartal 2013 sind die Ausgaben für bezahlte Suchanzeigen laut Kenshoo um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen.

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Diese Zeitungen haben bei Twitter den Schnabel vorn

09.01.2014, 13:59

Welche Tageszeitungen und Artikel wurden im vergangenen Jahr am häufigsten über Twitter verbreitet? Das hat der Online-Marketing-Dienstleister Searchmetrics ermittelt – mit teils überraschenden Ergebnissen. Die Analyse zeigt auch, welche Themen bei den Twitter-Usern am beliebtesten sind.

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Die Tageszeitung "Welt" führte im Jahr 2013 das Zeitungs-Ranking der meisten Tweets auf dem Kurznachrichtendienst Twitter an: Insgesamt 1.649.354 Tweets führen auf Inhalte von Welt.de. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Sueddeutsche.de mit 1.507.407 Tweets und Bild.de – die reichweitenstärkste Tageszeitung – mit 1.287.823 Tweets. Das geht aus einer Analyse des Suchmaschinen-Spezialisten Searchmetrics hervor, der sich die Präsenz der Top-Ten-Tageszeitungen auf Twitter angesehen hat.

Die Plätze vier bis zehn belegen demnach Zeit.de mit 1.200.463 Tweets, Faz.net (895.959 Tweets), Handelsblatt.com (752.527 Tweets), Derwesten.de (392.224 Tweets), rp-online.de (314.768 Tweets), Tagesspiegel.de (291.061 Tweets) und Abendblatt.de, der Online-Auftritt des Hamburger Abendblatts, mit 133.364 Tweets.

Das Interessante: Anders als in anderen Ländern wie zum Beispiel den USA führen die meisten Tweets öfter auf die offizielle Startseite der deutschen Tageszeitungen als auf Unterseiten mit speziellen Artikeln, Fotos oder Videos. Während im Ranking großer amerikanischer Tageszeitungen wie Washington Post oder New York Times einzelne Artikel noch weit vor der offiziellen Website stehen, schaffen es Beiträge deutscher Tageszeitungen nur vereinzelt in die Tweets der Twitter-Gemeinschaft. Dabei dominieren eher ältere Inhalte als aktuelle News.

Sport gewinnt

Das gefragteste Thema auf dem sozialen Netzwerk war im Jahr 2013 Sport. So konnte Bild.de gleich mit zwei Beiträgen aus dem Ressort die meisten Tweets verbuchen. Am häufigsten twitterten die User die Nachricht über die Rückkehr von Real-Trainer Mourinho nach Chelsea (2.208 Tweets). Auf Platz zwei schaffte es die News zum Götze-Wechsel zum FC Bayern München mit 1.603 Tweets. Auf Tweets im vierstelligen Bereich schaffte es zudem ein Artikel zum geplanten Bauvorhaben eines türkischen Gymnasiums in Bochum auf Derwesten.de (1.077 Tweets).

"Twitter eignet sich besonders für alle User, die über mobile Endgeräte surfen und auf die Schnelle News checken wollen. Des Weiteren ist Twitter natürlich perfekt zur Nachrichtenverbreitung", meint Searchmetrics-CEO Marcus Tober. Diesen Trend würden deutsche Zeitungen immer mehr erkennen und in ihre Arbeit integrieren. Die Entwicklungen aus anderen Märkten lassen sich jedoch nicht ohne wieteres auf Deutschland übertragen. "Der Durchdringungsgrad durch die User ist hier zum Beispiel ein anderer", so Tober weiter: "Gemessen an der Gesamtanzahl der jeweiligen Internet-Nutzer ist Deutschland ein Entwicklungsland – die Inhalte erreichen also weniger Menschen und auch viel, viel weniger aktive Nutzer verbreiten entsprechenden Content."

Als eine der wenigen Tageszeitungen druckte "Welt Kompakt" regelmäßig Twitter-Posts auf ihrer Titelseite ab und erntete dafür teils wütende Proteste der Nutzer. Twitter hatte daraufhin im vergangenen Jahr Stellung bezogen und Medien ein generelles Recht zur Veröffentlichung von Twitter-Postings eingeräumt. Twitter-Mitgründer Biz Stone hat derweil die soziale Suchmaschine Jelly ins Leben gerufen. Bei der App beantworten Freunde die Fragen, die ein Nutzer via Twitter oder Facebook stellt.

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Die Gewinner im Google-Index

07.01.2014, 13:31

Welche Webseiten konnten sich im vergangenen Jahr bei Google am stärksten verbessern? Das hat der SEO-Tool-Anbieter Sistrix untersucht – und eine Liste der Gewinner veröffentlicht.

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Der Sichtbarkeitsindex von Sistrix zeigt, welche Domains in den deutschen Google-Ergebnisseiten bessere Plätze erobern konnten. An der Spitze der Gewinner 2013 liegt mit einer Steigerung um 1.170 Prozent die Spieleseite giga.com – Grund des Erfolgs ist neben SEO-Maßnahmen die Integration von winload.de. Auf Platz zwei kommt die Privatunterkunft-Vermittlung Wimdu.de mit einem Plus von 356 Prozent, gefolgt von vdh.de, der Seite des Verbands für das Deutsche Hundewesen, mit 324 Prozent. Die Positionen vier und fünf belegen targobank.de und kartenmacherei.de mit plus 289 beziehungsweise plus 245 Prozent. Berücksichtigt hat der Tool-Anbieter alle Domains, die im deutschen Index mit mindestens drei Punkten im Sichtbarkeitsindex in das Jahr 2013 gestartet sind.


Gewinner im Sistrix-Sichtbarkeitsindex

Viel Bewegung gab wieder einmal im Bereich der lokalen Suche und der Branchenbücher. Yelp.de konnte seine Sichtbarkeit durch die Übernahme von Qype deutlich steigern und belegt Platz sechs – in Summe verlieren beide Plattformen jedoch. Foursqare.com verbesserte 2013 seine Sichtbarkeit um 173 Prozent, stadtbranchenbuch.de sogar um 235 Prozent. Die Domain hatte sich nach einem durch Panda bedingten Einbruch Ende 2012 unter anderem durch Verlegung von Inhalten auf Subdomains wieder hochgearbeitet.

Interessant: Unter den Gewinner-Domains sind viele große E-Commerce-Marken. Die Webseiten  lidl.de, obi.de, saturn.de und hornbach.de zeigen einen ähnlich steilen Verlauf – und zwar im gleichen Zeitraum seit Sommer 2012. "Entweder haben viele Markenanbieter nach langem Schlaf gleichzeitig SEO für sich entdeckt und erfolgreich umgesetzt oder der Google Algorithmus kuschelt im Hintergrund immer mehr mit starken Marken", so Hanns Kronenberg, der bei Sistrix das Produktmanagement leitet. "Abwegig ist dieser Gedanke nicht, schließlich erwarten die Google-Nutzer bei verwandten Suchbegriffen auch die Angebote dieser Marken – unabhängig davon, wie es um das SEO-Know-how der Anbieter bestellt ist." Bei anderen Marken wie beispielsweise targobank.de. lexware.de oder real.de setzten die Aufwärtstrends später ein.

Insgesamt war das Wachstum moderat. Im Jahr 2012 war es noch sechs Domains gelungen, ein Plus von mehr als tausend Prozent hinzulegen. Welche Seiten zu den Verlierern des Jahres 2013 zählen, gibt Sistrix noch in dieser Woche bekannt.

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Oracle kauft Responsys

23.12.2013, 13:59

Responsys will seinen Cloud-Bereich weiter ausbauen und holt sich dafür den Softwareanbieter Responsys. Kaufpreis: Rund 1,5 Milliarden US-Dollar.

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Der US-Softwarekonzern Oracle kauft Responsys, einen Anbieter von Cloud-basierten B2C-Marketing-Softwarelösungen. Der Kaufpreis liegt nach Angaben von Oracle bei 27 US-Dollar pro Aktie in bar oder rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Durch die Übernahme will das Unternehmen seine sogenannte Customer Experience Cloud erweitern, die die Bereiche Commerce, Sales, Service, Social und die Marketing-Cloud umfasst. Marketingverantwortliche sollen so das Kundenerlebnis mit einer einzigen Plattform steuern können.

Der Deal soll im ersten Halbjahr 2014 abgeschlossen sein, die Zustimmung der Behörden steht noch aus. Wie im Juni 2013 bekannt wurde, arbeitet Oracle bei seinen Cloud-Programmen auch mit Microsoft zusammen. Mit der Kooperation wollen sie sich gegen Konkurrenten wie Amazon rüsten.

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Ausgaben für Suchmaschinenwerbung steigen

30.10.2013, 9:01

Die Ausgaben für Werbeanzeigen in Suchmaschinen sind weltweit gestiegen, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Der Werbeeffekt der erweiterten Kampagnen bei Google AdWords (Enhanced Campaigns) bleibt allerdings nach wie vor unklar.

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Weltweit sind die Ausgaben für bezahlte Suchanzeigen im dritten Quartal um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen. Das weltweite Klickvolumen erhöhte sich um drei Prozent, die globalen Klickraten stiegen um vier Prozent. Das geht aus einer aktuellen Analyse von Kenshoo hervor, einem Anbieter für digitale Marketingtechnologie.


Globale Trends in der Suchmachinenwerbung

Werbungtreibende sollten dennoch Klickkosten und Klickraten weiterhin getrennt nach den entsprechenden Endgeräten betrachten, da die tatsächlichen Auswikungen der Enhanced Campaigns noch nicht vollständig verstanden würden, meint Josh Dreller, Director für Marketing-Forschung bei Kenshoo: "Werbetreibende sollten ihre eigenen Werbemaßnahmen für bezahlte Suchmaschinenwerbung eng mit Blick auf die weltweite Einführung der Enhanced Campaigns beobachten. Bei der Analyse der Daten für dieses dritte Quartal haben wir deutlich gesehen, dass die Metriken für Klickkosten und Klickraten von Anbieter zu Anbieter unglaublich stark variieren. Obwohl allgemeine Branchentrends helfen, Maßstäbe für die gesamte Industrie zu setzen, brauchen Werbetreibende individuelle Technologien, um eigene Datensätze auswerten zu können und wirklich umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen."

Eine AdWords-Kampagne für alle Endgeräte – das verspricht Google mit den neuen Enhanced Campaigns.

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Elektronik-Marken in Social Media

06.09.2013, 9:29

Welche Marken konnten dieses Jahr im Vorfeld der IFA besonders gut auf ihre Produkte in sozialen Netzwerken aufmerksam machen? Das hat der Social Intelligence-Anbieter Replise untersucht. Das Rennen macht ein frischgebackener Uhrenhersteller.

Auf der internationalen Funkausstellung IFA, die heute öffnet, präsentieren Elektronikhersteller jedes Jahr neue Produkte und geben Einblicke in künftige Entwicklungen. Der Social-Media-Analyst Replise hat dies zum Anlass genommen zu untersuchen, welche Marke auf Facebook und Co am meisten diskutiert wurde.

Deutlich hervorgestochen ist dabei Samsung: Die Koreaner liegen mit 830 Nennungen rund um die IFA deutlich vor den Konkurrenten Sony (326) und LG (300). Kein Wunder: Hat Samsung doch das Wettrennen mit Apple um die Vorstellung einer Smartwatch gewonnen. Im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) hat der Elektronikhersteller seine intelligente Uhr Galaxy Gear vorgestellt, mit der man nicht nur sehen kann wie spät es ist, sondern auch surfen, telefonieren und fotografieren.

Die Smartwatch ist für rund ein Drittel der gesamten Samsung-Nennungen verantwortlich – und auch dafür, dass Apple die Marke mit den viertmeisten Nennungen war, obwohl die iPhone-Firma selbst gar nicht auf der IFA vertreten ist. Aber die Gerüchte um die Vorstellung einer Apple-Smartwatch am 10. September 2013 halten sich standhaft und tauchen deshalb auch im Samsung-Kontext immer wieder auf. Einer Untersuchung des Branchenverbands Bitkom zufolge, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Thema Smartwatch: 38 Prozent der Deutschen interessieren sich demnach für diese Uhren und 16 Prozent wollen sich sogar unbedingt eine solche kaufen.

INTERNET WORLD Business zeigt erste Impressionen von dem Samsung-Coup Galaxy Gear.

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Google sichert sich Eyetracking-Patent

20.08.2013, 14:42

Eyetracking mithilfe einer Datenbrille? Das könnte nicht nur eine gute, sondern auch eine längst verfolgte Idee von Google sein. Das legt zumindest ein Patent nahe, das dem Suchgiganten im August bewilligt wurde.

Der Patentbeschreibung, die online abrufbar ist, zufolge will der US-Konzern mithilfe einer Datenbrille – wie etwa Google Glass – erfassen, wie oft und lange User bestimmte Anzeigenmotive ansehen. Das berichten verschiedene US-Medien.

Darüber hinaus wird in der Beschreibung die Möglichkeit skizziert, auch den emotionalen Zustand des Brillenträgers zu analysieren – anhand der Pupillen. Mithilfe des Patents wäre Google beispielsweise in der Lage, die Wirkung von Werbung viel verlässlicher als bisher einzuschätzen. Wie bei Banner-Werbung im Internet, bei der pro Klick eines Nutzers ein bestimmter Betrag fällig wird, ließe sich auch andere Werbung anhand der tatsächlichen Reichweite berechnen. Denn Google könnte mit seiner Datenbrille nachvollziehen, welches Plakat oder welche Printanzeige der Brillenträger tatsächlich ansieht.

Ob der US-Konzern sein "Pay per gaze"-Verfahren aber überhaupt praktisch nutzen möchte und in welcher Form, ist bisher noch offen. "Wir haben Patente für eine Vielzahl von Ideen", sagte ein Sprecher gegenüber dem Werbemagazin "Ad Age". "Einige dieser Ideen finden sich später in echten Produkten oder Dienstleistungen, einige nicht." Das Patent "Pay per gaze" hatte Google bereits im Mai 2011 beantragt.

Neben Google haben inzwischen auch andere Unternehmen Patente zu Datenbrillen eingereicht. Microsoft etwa will eine Augmented-Reality-Brille produzieren. Kein Wunder, denn das Interesse an solchen Datenbrillen ist offenbar enorm. Einer repräsentativen Befragung des IT-Verbands Bitkom zufolge hat jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) Interesse an einem solchen Gerät. Knapp sieben Prozent sind schon jetzt sicher, dass sie eine Datenbrille nutzen werden,  weitere 13 Prozent können es sich vorstellen.

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Reisekosten-Verwaltung in der Cloud

08.08.2013, 11:24

Der Anbieter für integrierte Lösungen für das Reisemanagement Concur hat seinen dritten globalen Geschäftsreisereport veröffentlicht. Die Analyse sieht einen steigenden Wunsch nach mobiler Reisekostenabrechnung bei Geschäftsreisenden. So haben sich die Anmeldungen zu der mobilen App für das Reiskostenmanagement des Unternehmens von 2011 auf 2012 verdreifacht. Dabei erfolgten fast 73 Prozent der Logins durch Apple iOS, 14,6 Prozent durch Android und 12,7 Prozent durch Blackberry.

"Gerade Geschäftsreisen sind ein perfektes Beispiel für ‘Consumerization of IT’", sagt Christian Nern, Managing Director und Vice President DACH von Concur: "Mobile Geräte ermöglichen Geschäftsreisenden, die Reisezeit produktiv zu nutzen. Sei es, dass sie an Kundenprojekten arbeiten, Reisekostenabrechnungen machen, Flug-, Bahn- oder Taxibuchungen vornehmen oder bei Verspätungen automatisiert angebotene Alternativen buchen und Geschäftspartner über die Änderungen informieren."

Im Jahr 2012 lagen die durchschnittlichen Reisekosten pro Geschäftsreisendem vierteljährlich bei 2.523 Euro, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Das sind 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Ausgaben sind demnach in fast allen wichtigen Kategorien leicht gesunken: Essen (-11,1 Prozent), Mietwagen (- 9,1 Prozent) und Flüge (- 8,2 Prozent), Übernachtungen (- 3,8 Prozent). In Deutschland sind die durchschnittlichen Ausgaben für Geschäftsreisen in Deutschland um 7,66 Prozent gesunken.

Für die Studie wurden Geschäftsreise-Ausgaben im Wert von 38 Milliarden Euro untersucht. Aus den Transaktionen von weltweit 18.000 Kunden wurden die Ergebnisse anonym ermittelt. Der Report soll einen Einblick in die Reiseausgaben von Unternehmen bieten und ihnen helfen, ihre Geschäftsreiseprogramme effizienter zu machen. Das fange bei der Frage an, wie effizient Arbeitnehmer ihre Reisekostenzuschüsse nutzen, und beinhalte auch Themen wie das Aushandeln von vorteilhaften Verträgen mit Airlines und Hotelanbietern.

Concur bietet Unternehmen integrierte Lösungen für das Reisemanagement und die Reisekostenverwaltung an. Über eine offen Plattform können Zulieferer und Entwickler auf die Cloud des Anbieters zugreifen und um ihre Services erweitern. Die Systeme von Concur können sich individuell an die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer anpassen.

Welche Trends und Herausforderungen die Online-Reisebranche derzeit beschäftigen hat INTERNET WORLD Business ermittelt.

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Fehler im Tracking erkennen

19.07.2013, 11:15

Ein sauber implementiertes und fehlerfreies Tracking ist Voraussetzung für alle Arten von Analysen. Stimmt das Tracking nicht, sind darauf aufbauende Prozess-Schritte wie die Customer-Journey-Analyse, Attribution oder Budgetallokation nicht sinnvoll möglich. Wolfgang A. Buescher, Head of Business Analytics bei IntelliAd, verrät, woran Unternehmen Fehler erkennen können.

1. Hoher Anteil an Ein-Kontaktpunkt-Ketten

Der wichtigste und augenfälligste Indikator für ein fehlerhaftes Tracking liegt vor, wenn mehr als die Hälfte der gemessenen Klickketten aus nur einem Kontaktpunkt bestehen. Das bedeutet, dass der Kunde ein Produkt kauft, ohne sich weitere Produktinformationen oder andere Produkte anzuschauen. Ist dieser Schwellenwert  erreicht, sollte eine Analyse erfolgen, ob die Ergebnisse plausibel sind. Grundsätzlich ist – je nach Geschäftsmodell – ein hoher Anteil von Ein-Kontaktpunkt-Ketten, also serh kurzen Customer Journeys, auch bei funktionierendem Tracking möglich: Es bedeutet, dass die Endkunden fast ausschließlich Impulskäufer sind. Hier empfiehlt sich eine Untersuchung des Endkunden-Kaufverhaltens, beispielsweise durch die Entwicklung von "Käufer-Prototypen".

Grundsätzlich gilt an dieser Stelle, dass parallel zur Analyse der Kontaktfolgen eine Hypothese über den Kaufzyklus der jeweiligen Endkunden entwickelt werden sollte. Bei bestimmten Online-Shops beispielsweise könnte eine große Zahl von Ein-Kontaktpunkt-Ketten auch das jeweilige Geschäftsmodell widerspiegeln, etwa bei niedrigpreisigen Konsumgütern und Impulskäufen. Zudem kann der Anteil der kurzen Ketten auch saisonal variieren.  

2. Datenabweichungen von mehr als 15 Prozent

Ein zweiter wichtiger Indikator für mögliche Fehler im Tracking sind erhebliche Datenabweichungen von mehr als 15 Prozent zwischen unterschiedlichen Reporting-Systemen, beispielsweise den Agentur-Reports, dem eigenem ERP-System und den Web-Analyse-Systemen. Dabei sollte immer zunächst die Gesamtzahl an Konversionen und der registrierte Umsatz verglichen werden.

3. Hoher Anteil einzelner Kanäle

Dritter und ebenso wichtiger Indikator ist ein auffällig hoher Anteil an bestimmten Kanälen.  Weist beispielsweise der Kanal "Referral" einen übermäßig hohen Beitrag aus, kann das darauf hinweisen, dass bezahlte Kanäle nicht richtig erkannt werden.

Unternehmen, die befürchten, dass ihr Tracking keine korrekten Ergebnisse liefert oder sicherstellen wollen, dass die erhobenen Daten vollständig sind, sollten einen regelmäßigen Datenabgleich der beteiligten Systeme durchführen. Dabei helfen  Plausibilitätsprüfungen.  Auch das Entwickeln von Sales-Cycle-Modellen ("Personas") hat sich bewährt. Denn wenn das Unternehmen weiß, wie ein modellhafter Kunde im Rahmen eines Kaufprozesses vorgeht, fallen Trackingfehler schneller auf.

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Einblicke in Pinterest

13.03.2013, 11:08

Das Soziale Netzwerk Pinterest hat mit Pinterest Web Analytics ein kostenloses Tool für Website-Betreiber vorgestellt. Damit legt das Unternehmen auch den Grundstein für die Einführung kostenpflichtiger Features.

Mit Pinterest Web Analytics bekommen Website-Betreiber einen Überblick darüber, wie viele Nutzer etwas von ihrer Seite gepinnt haben, wie oft diese Pins gesehen wurden und wie viele Nutzer die Seite über Pinterest besucht haben. Außerdem gibt es einen Überblick über die neuesten und am häufigsten gepinnten Inhalte.

Um auf Pinterest Web Analytics zugreifen zu können, benötigt man einen Business-Account, muss auf den neuen Look umstellen und seine Website verifizieren lassen – das alles lässt sich in den Einstellungen erledigen.

Mit der Einführung des Analysetools legt Pinterest außerdem den Grundstein für weitere, kostenpflichtige Features, die noch in diesem Jahr eingeführt werden sollen: So arbeitet man laut CEO Ben Silbermann bereits an einem Advertising-System – weitere Details sind derzeit noch nicht bekannt. Vorerst soll das Netzwerk allerdings noch werbefrei bleiben.

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