Android beherrscht den Markt

14.11.2013, 8:58

Google bei mobilen Betriebssystemen vorne

Google dominiert nicht nur den Suchmaschinenmarkt – auch bei den Betriebssystemen für Smartphones ist der Internetkonzern mit einem Marktanteil von über 80 Prozent unangefochtener Spitzenreiter. Auf Platz zwei folgt iOS mit 313 Prozent.

(Foto: Fotolia.de/koniukh)

Die Welt der mobilen Betriebssysteme ist fest in Google-Hand: Bei den weltweit neu verkauften Smartphones kommt Android im dritten Quartal dieses Jahres erstmal auf einen Marktanteil von über 80 Prozent: Knapp 212 Millionen neue Smartphones beziehungsweise 81 Prozent laufen mit Googles Betriebssystem. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC hervor. Im Vorjahreszeitraum waren es 75 Prozent.

Apples mobiles Betriebssystem iOS hat einen Marktanteil von 13 Prozent. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2012 kam Apple mit seinem iOS noch auf 14 Prozent. Die anderen Smartphone-Betriebssysteme spielen kaum eine Rolle: Microsoft kommt mit seinem Windows Phone auf einen Marktanteil von vier Prozent – eine deutliche Steigerung gegenüber den zwei Prozent des Vorjahresquartals. Für ein Gerät von Blackberry entschieden sich im dritten Quartal dieses Jahres  nur zwei Prozent der Käufer. Im Vorjahr warenes immerhin noch doppelt so viele.

Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Smartphones verkauft – ein neuer Rekord. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe um 38,8 Prozent. Der Smartphone-Boom beflügelte auch den Gesamtmarkt für Mobiltelefone, der im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent auf 467,9 Millionen Geräte wuchs.

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So ticken Mobile-User beim Autokauf

22.10.2013, 8:51

Nutzerbefragung von mobile.de

Der Online-Fahrzeugmarkt mobile.de hat untersucht, wie Nutzer der iPhone und Android-Apps sowie des mobilen Portals das mobile Angebot des Unternehmens nutzen. Neben deutlichen Unterschieden zwischen den Nutzungstypen wurden auch Gemeinsamkeiten festgestellt. Und: Immer mehr nutzen nur noch den mobilen Kanal.

(Foto: Fotolia.com/Sashkin)

Der Android Kaufplaner

Mit einem Anteil von 64 Prozent bei den unter 39-Jährigen zählt der Android Kaufplaner zur jüngsten mobilen Nutzergruppe. Prinzipiell steht dieser Nutzungstyp eher am Anfang seiner Kaufentscheidung und plant, in etwa 12.800 Euro für sein neues Fahrzeug auszugeben. Ein Drittel dieser Gruppe nutzt bereits ausschließlich die App.

Der iPhone Kaufplaner

Die Nutzer dieser Gruppe sind gutsituiert, haben Geld und sind zahlungsfreudig. Mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent, sind zwischen 30 und 49 Jahre alt. Sie verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mindestens 3.000 Euro pro Monat. Für sein neues Auto will der Nutzer der iPhone-App etwa 18.000 Euro ausgeben. Fast ein Drittel der Befragten rechnet sogar mit mehr als 20.000 Euro – und liegt damit über dem Durchschnitt des klassischen Desktop-Nutzers, der für seinen Autokauf etwa 16.600 Euro einplant.

Der iPad Kaufplaner

Gut verdienende Best Ager kennzeichnen diese Nutzergruppe. 62 Prozent der iPad Autokaufplaner sind 40 Jahre und älter, ein Drittel ist älter als 50 Jahre. Das verfügbare Haushaltsnettoeinkommen liegt bei über 5.000 Euro monatlich. Der Nutzer der iPad App plant durchschnittlich etwa 21.800 Euro für seinen Wagen auszugeben, ein Fünftel sogar mehr als 30.000 Euro.

Der Mobil-Portal Kaufplaner

Die Nutzer des mobilen Webseiten-Angebots von mobile.de sind eher pragmatisch und viele stehen bereits kurz vor dem Kauf. 56 Prozent der Nutzer sind zwischen 20 und 39 Jahre alt. Sie gehen im Durchschnitt davon aus, 13.400 Euro für ihr neues Auto auszugeben. Die Hälfte verwendet das Angebot für einen schnellen Überblick und wechselt dann zum Vergleichen und für Detailrecherchen auf die klassische Online-Seite.

Neben diesen Unterschieden ermittelte die Studie aber auch Gemeinsamkeiten. 70 Prozent der Verbraucher, die ein mobiles Gerät für Ihre Recherchetätigkeiten nutzen, haben sich demnach noch nicht entschieden, welche Marke sie kaufen wollen. Zehn Prozent der mobilen Autokäufer verwenden die App bereits beim Händler und vergleichen Preise und Angebote direkt vor Ort. Etwa ein Drittel der Befragten nutzt die mobilen Angebote von mobile.de ausschließlich auf dem Smartphone oder einem Tablet.

Die Untersuchung basiert auf einer On-Device-Befragung von mehr als 1.240 Online- und Mobil-Nutzern, die gemeinsam mit der Marktforschungsagentur d.core umgesetzt wurde. Aus den Ergebnissen konnten anschließend Nutzungstypologien erstellt werden, die Werbetreibenden dabei helfen sollen, mobile Kommunikationskampagnen auf die jeweiligen Charakteristika Ihrer Smartphone-Zielgruppe bei mobile.de abzustimmen.

Auch bei der Reisebuchung wird der mobile Kanal immer wichtiger. Vor allem für jüngere Nutzer ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken, wenn es ums Reisen geht – auch Bewertungsportale spielen eine wichtige Rolle bei der Reiseplanung, wie die Studie "The Future of Travel" ergab.

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Nexus 5 könnte heute vorgestellt werden

15.10.2013, 15:16

Neues Google Smartphone

Kommt das neue Google Smartphone schon heute, wie verschiedene Quellen im Internet vermuten, oder doch erst am Ende des Monats? Wir haben die wichtigsten Gerüchte zu den Features des Nexus 5 für Sie zusammengestellt.

Die Gerüchteküche brodelt bereits seit Wochen und heute könnte es tatsächlich so weit sein. Verschiedenen Gerüchten zufolge soll Google sein neuestes Smartphone, den Nachfolger des Nexus 4, vorstellen. Die wichtigsten Eckdaten zu Googles neuem Smartphone-Flaggschiff, das den Namen Nexus 5 (alias LG-D821) tragen dürfte, haben wir hier zusammengetragen.

Mitte September veröffentlichte das Internetportal Engadget Informationen zu diesem Gerät, die aus Dokumenten der Federal Communications Commission (FCC), der Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte in den USA, stammten. Ein vor Kurzem aufgetauchter Entwurf eines Reparaturhandbuchs verrät inzwischen fast alle technischen Daten des neuen Android-Smartphones, außerdem gibt es darin die Rückansicht des neuen Nexus 5 zu sehen.

Demnach soll das wiederum von LG gefertigte Nexus 5 über einen Qualcomm Snapdragon 800 Quadcore-Prozessor (MSM8974-Chip) mit 2.3 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher verfügen. Neben einem Modell mit 16 GByte wird es wohl auch eine Variante mit 32 GByte geben. Eine Erweiterung via MicroSD wird es nicht geben.

Das 4,95 Zoll große IPS-Display des Nexus 5 sollte 1.920 mal 1.080 Bildpunkte (Full-HD) darstellen, und die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite dürfte einen optischen Bildstabilisator bieten. Für Videotelefonie stehen 1,3 Megapixel zur Verfügung.

Zur weiteren Ausstattung sollen LTE, NFC und laut FCC auch der schnelle WLAN-Standard AC zählen. Sensoren wie Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Kompass, Proximity / Ambient Light und Luftdruck sollten mit an Bord sein und der Akku dürfte eine Kapazität von 2.300 mAh haben.

Als sicher gilt zudem, dass das Nexus 5 mit der neuesten Android-Version "Kitkat" ausgeliefert wird. Diese soll neben einer verbesserten App-Anordnung auch die Sprachaktivierung des Motorola Moto X bekommen.

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Rebranding von Google-TV geplant

11.10.2013, 13:42

Es lebe Android-TV

Es sieht so aus, als würden sich Googles Smart-TV-Ambitionen nicht länger mit dem Google-Namen als solchem schmücken. Stattdessen will der Internetkonzern sich darauf konzentrieren, seine Smart-TV-Plattform näher an Android anzupassen.

Google TV ist tot – es lebe Android TV. Google will seine Smart-TV-Plattform zwar nicht komplett einmotten, aber die Google-TV-Marke soll jetzt verschwinden und durch Android TV ersetzt werden. Den Namenswechsel hat Google noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber hinter den Kulissen nutzen die Hardware-Partner bereits "Android TV" als neuen Arbeitstitel, so GigaOM.

Die letzten Produktneuheiten auf diesem Gebiet nahmen dementsprechend auch keinen namentlichen Bezug auf die Google-TV-Marke: So brachte Sony kürzlich einen "Bravia TV"-Stick heraus, der weiterhin die aktuelle Google TV-Version nutzt, aber namentlich nicht erwähnt. Was äußerlich wie ein Markenwechsel aussieht, zeigt aber auch die Änderungen im "Inneren" des Smart-TV-Projekts. Zum Start von Google TV lief die Plattform über Honeycomb. Mittlerweile wurde sie jedoch auf Android aufgewertet. Eine Umbenennung wäre da nicht unlogisch.

Im Juli 2013 hatte es noch geheißen, dass Google die intern entwickelte Set-Top-Box auf den Markt bringen wolle – und das durchaus neben dem ebenfalls neuen Streaming-Adapters Chromecast.

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KITKAT – Have a seat | Video der Woche

30.09.2013, 9:11

Sitzstreik für ein Nexus 7

Was würdet ihr tun für ein Nexus 7 Tablet? KitKat hat den Test gemacht und ein Nexus 7 Tablet verschenkt. Das Motto: Have a seat, have a Nexus 7.

Alles was die Teilnehmer dafür tun mussten, war Sitzen und zwar nicht irgendwo, sondern an eigens dafür an Werbetafeln angebrachten Sitzbrettern. Wie lange die Leute dort ausgeharrt haben und wie die Bescherung letzendlich aussah, könnt ihr euch in diesem witzigen Video von KitKat ansehen :)

Nokia experimentierte mit Android-Smartphones

17.09.2013, 7:54

Übernahmeangebot als Rettung für Windows Phone?

Trotz guter Ansätze sind die Verkaufszahlen von Nokias Lumia-Smartphones noch nicht wirklich befriedigend. Jetzt kam heraus, dass der finnische Handy-Hersteller einen Plan B in der Schublade hatte, der einen Umstieg von Windows Phone auf Android vorsah. War das vielleicht sogar der Grund für die Kauf-Offerte des Software-Konzerns?

(Foto: Fotolia.de/Scanrail)

Was lief da mit Nokia und Android? Wie die New York Times berichtet, hat der finnische Handy-Vorsteller vor der Übernahme durch Microsoft offenbar an einem Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android gearbeitet. Das Pikante daran: Als Hauptpartner von Microsoft hatte sich Nokia offiziell dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2016 in seinen Smartphones ausschließlich das Betriebssystem Windows Phone einzusetzen – allerdings hat es dem Bericht zufolge eine Ausstiegsklausel in dem Vertrag gegeben, wonach die Finnen die Zusammenarbeit bereits 2014 hätten beenden können.

Ein Ende der Zusammenarbeit mit Microsoft wurde wohl in den Köpfen führender Nokia-Manager angesichts der schleppenden Verkaufszahlen ernsthaft durchgespielt – auch wenn der Konzern nach außen hin immer wieder gebetsmühlenartig betont hatte, dass Android keine Alternative zu Windows Phone darstelle.

Microsoft soll von den Experimenten erfahren haben. Dieses Wissen könnte auch ein Grund dafür gewesen sein, warum der Software-Konzern die Handysparte von Nokia für 5,44 Milliarden Euro übernehmen will. Wäre Nokia tatsächlich zu Android "übergelaufen", hätte dies mit großer Sicherheit das Ende von Windows Phone bedeutet. Zwar gibt es auch andere Hersteller wie HTC oder Samsung, die Windows Phone in ihren Geräten verbauen – die Verkaufszahlen sind hier allerdings so gering, dass sie keine nennenswerte Rolle auf dem Smartphone-Markt spielen.

Nokia und Microsoft werden es auch gemeinsam auf dem Smartphone-Markt nicht leicht haben: In Deutschland ist Android bei den neu verkauften Smartphones deutlich das bevorzugte Betriebssystem mit einem Marktanteil von 76,8 Prozent.  Apples iOS hatte im Zeitraum von Mai bis Juli 2012 einen Anteil von 11,2 Prozent, Windows Phone legte auf 8,8 Prozent zu.

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Nokia macht sich über Androids "KitKat" lustig

06.09.2013, 7:21

"Have a Break"

Wie ein Schokoriegel lassen sich auch die dünnen Samsung-Smartphones leicht entzweibrechen. Das findet jedenfalls der frisch verkaufte Konkurrent Nokia – und hat sich mit einer Fotomontage über den Namen “KitKat” für die neue Android-Version mokiert.

Purer Galgenhumor oder ein Rest von Überheblichkeit? Trotz des Verkaufs der Handy-Sparte an Microsoft hat Nokia anscheinend immer noch genug Restenergie, um in einem Twitter-Post gegen das Google-Betriebssystems Android zu ätzen. Auf dem angehängten Bild ist ein Samsung-Handy zu sehen, das – wie in der entsprechenden "KitKat"-Werbung – wie ein Schokoriegel auseinanderbricht. Der Slogan dazu: "Have a break, have a …".

Hintergrund der Aktion war die Ankündigung von Google, der nächsten Android-Version den Namen "KitKat" zu geben. In diesem Zusammenhang war der Internetkonzern eigens eine Markenpartnerschaft mit dem Lebensmittel-Hersteller Nestlé eingegangen.

Eigentlich sollte sich Nokia angesichts der aktuellen Entwicklung und der Marktdominanz von Android in Zurückhaltung üben. Rund zwei Drittel aller neu verkauften Smartphones in den wichtigsten Märkten der Welt basieren auf dem Betriebssystem von Google.

Samsung kann es egal sein: Der Konzern hat im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch präsentiert – und die kann einiges: Galaxy Gear zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen. Mit der intelligenten Uhr, die bereits Ende des Monats auf den Markt kommen soll, trumpfen die Südkoreaner vor allem gegen Konkurrent Apple auf.

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Wacom macht seine Stifttablets mobil

05.09.2013, 13:38

"Cintiq Companion" verwandelt sich bei Bedarf in Android-Tablet

Die Cintiq-Tablets von Wacom können künftig auch mobil eingesetzt werden. Die neue „Companion“-Serie bietet ein vollwertiges Tablet auf dem Windows 8 oder auch Android laufen können. Designer können so auch unterwegs ein Grafiktablett nutzen.

Ist das Companion an einen Rechner angeschlossen, verhält es sich weiterhin wie ein weiterer Monitor mit sehr empfindlicher Touchfunktion für den beigelieferten Stift. Trennt man es vom Rechner, begibt sich das Gerät automatisch in seinen Tablet-Modus.

Dabei kann es, dank Intel Core Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und 256 oder 512 GB SSD-Festplatte auch mit Windows 8 in der Pro-Version betrieben worden. So können also alle gewohnten Programme auch unterwegs genutzt werden.

Wer mehr Tablet-Funktionalität und weniger ein mobiles Grafiktablett benötigt, der kann zum „Companion Hybrid“ greifen. Hier hat man dann Zugriff auf Android, statt auf Windows 8 und kann alle entsprechenden Apps aus dem Android-Store nutzen.

Mehr Informationen gibt es bei Wacom selbst.

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Google nennt neue Android-Version "KitKat"

04.09.2013, 9:07

Schokolade statt Zitronenkuchen

Typisch Google: Die Neuversion des Betriebssystems Android bekommt auch jetzt wieder einen neuen griffigen Namen. Google bleibt dabei seiner Masche treu und benennt die Neuversion nach einer Süßigkeit: KitKat.

(Foto: Google.com)

Wenn man es genau nimmt, ist das nun angekündigte Betriebssystem von Google die Version 4.4 von Android. Schmackhafter macht uns das Unternehmen die Neuauflage jedoch dank der Benennung nach einem Schokoriegel: "Android KitKat" klingt doch gleich viel netter. Das Unternehmen gab nicht nur die Betitelung der Neuversion jetzt bekannt, sondern untermauerte diese gleich mit einer neuen Android-Skulptur in Form des Schokoriegels auf dem Firmengelände in Mountain View, Kalifornien.

Eigentlich sollte die Neuversion von Android ja nach dem Zitronenkuchen aus Florida "Key Lime Pie" heißen, doch Schokolade hat mehr Massenappeal. Dennoch, so John Lagerling, Director Android Global Partnerships gegenüber der BBC, sei mit der Benennung kein finanzieller Deal mit dem KitKat-Hersteller Nestle verbunden.

Vorherige Versionen von Android hießen unter anderem Cupcake, Donut, Eclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb, Ice Cream Sandwich und Jelly Bean. Mit der KitKat-Benennung wendet sich Google damit von der Benutzung generischer Namen ab und bringt einen kommerziellen Unterton in die Namensgebung seiner Android-Versionen. Android Jelly Bean hatte Google Mitte November 2012 vorgestellt.

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Android dominiert die großen Märkte

03.09.2013, 12:05

Marktanteile der Betriebssysteme bei neu verkauften Smartphones

Rund zwei Drittel aller Smartphone-Verkäufe in den wichtigsten Märkten der Welt entfallen mittlerweile auf Android-betriebene Handys. Bei iOS dagegen fällt die Statistik weltweit dagegen von Land zu Land unterschiedlich aus – von “ferner liefen” in Spanien bis “ganz vorne dabei” in den USA.

(Foto: fotolia.de/lassedesignen)

Die Statistik von Kantar Worldpanel bezieht sich auf die Monate Mai bis Juli 2013 und zeigt die verschiedenen Anteile der Betriebssysteme bei den neu verkauften Smartphones. In den wichtigen europäischen Märkten liegt Android deutlich vorne – nämlich in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Im statistischen Durchschnitt erzielt das Google-Betriebssystem in diesen Ländern einen Marktanteil von 69,1 Prozent, während iOS bei 17,9 Prozent liegt. Windows Phone kommt mit 8,2 Prozent auf den dritten Platz – die anderen Anbieter haben verschwindend geringe Marktanteile von unter drei Prozent. Damit verstärkte sich der Vorrang Androids im Vergleich zum Vorjahr: Damals hatte Android 66,2 Prozent und iOS 14,8 Prozent. Das Wachstum beider Systeme ging in Europa aber auf Kosten der anderen Anbieter – Symbian verlor 3,1 Prozentpunkte am Marktanteil und auch Blackberry musste 4,3 Prozentpunkte weniger verbuchen.


Smartphones OS Sales Share

In den USA klaffen die Marktanteilszahlen von Android und iOS dagegen nicht ganz so stark auseinander wie in Europa. Apple legte hier sogar ein deutliches Wachstum hin: Im Mai bis Juli 2013 verzeichnete iOS einen Anteil von 43,4 Prozent – das sind 7,8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr (35,6 Prozent). Und genau diese Prozentpunkte gingen Android flöten, dessen Marktanteil in den USA von 58,7 Prozent auf 51,1 Prozent sank. Windows liegt mit 3,5 Prozent Anteil auf dem dritten Platz.

In Deutschland ist Android deutlich das bevorzugte Betriebssystem mit einem Marktanteil von 76,8 Prozent. Dieser wuchs innerhalb des vergangenen Jahres um 3,4 Prozentpunkte von 73,3 Prozent. iOS musste auch in Deutschland Anteile einbüßen: Während im Mai bis Jukli 2012 noch 13,3 Prozent der verkauften Smartphones mit iOS betrieben wurden, waren es dieses Jahr nur noch 11,2 Prozent. Wachsen konnte dagegen Windows, und zwar von 6,2 Prozent auf 8,8 Prozent.

Für die Statistik betrachtete Kantar außerdem die Märkte China, Australien und Mexiko. Dort zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Europa und USA mit der Vormacht Androids.

Eine Untersuchung von Gartner hatte im Mai 2013 ein ähnliches Bild ergeben: Fast drei Viertel der im ersten Quartal 2013 verkauften Smartphones waren Android-betrieben. Eine Comscore-Studie von Februar 2013 wies den Topplatz ebenfalls Android zu – doch das beliebteste Smartphone als solches war das iPhone von Apple.

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