Hinweise auf ein Android-Gaming-Center

22.04.2013, 15:41

Ausgerechnet im Code für die futuristische Computerbrille Google Glass fanden jetzt Brancheninsider Hinweise auf eine Neuentwicklung, an der Google bastelt: Ein bisher unbenanntes Gaming-Center für Android soll bei dem Internetkonzern derzeit in der Pipeline stehen.

(Foto: Photocase/Derweb)

Es kann doch kein Zufall sein, dass Google an unerwarteter Stelle Hinweise auf ein Android-Gaming-Center, das sich offenbar in Entwicklung befindet, hinterlassen hat. Der Gaming-Hub scheint mit Multiplayer-Support, Chat-Funktionen und mehr ausgestattet zu sein. Die vom Blog Android Police entdeckten Hinweise lassen den Schluss zu, dass zu den Features des Gaming-Hubs unter anderem Multiplayer-Support, verschiedene Chat-Funktionalitäten, sowie Rang- und Ergebnisanzeigen gehören.

So sollen sowohl Echtzeit-Multiplay als auch das abwechselnde Spielen mit Gegnern nach vorausgehender Benachrichtigung in dem Android-Game-Hub möglich sein. Darüber hinaus könnten auch verschiedene Kommunikationsangebote für die Gamer mit dabei sein, bei denen sowohl während des Spiels als auch in Chat-Lobbies vorab gechattet werden kann.

Ungewöhnlich ist, dass Google ausgerechnet im App-Code für seine Computerbrille Glass die Hinweise auf ein Gaming-Center versteckt hat – schließlich dürfte das Daddeln via Brille unmöglich sein. Brancheninsider rätseln derweil, ob Google das Leck absichtlich eingebaut habe, so The Next Web.

Die Google Glass-Brille soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Laut Spezifikationen wird die Datenbrille 16 GB Speicherplatz haben und mit den Cloud-Angeboten von Google verbunden werden. Das Mini-Display direkt vor der Linse soll dem Träger dennoch ein Bildschirmerlebnis wie bei einem 25-Zoll-Monitor erlauben.

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Erste Statistiken zu Facebook Home

22.04.2013, 9:17

Vor rund einer Woche hat Facebook seine Home-App herausgebracht. Das ist Anlass genug, die ersten Rückmeldungen zu der Kommunikationsanwendung unter die Lupe zu nehmen. Wenn es nach den Download-Zahlen geht, ist Home allerdings kein Renner.

(Foto: istockphoto.com/courtneyk)

Etwa zwei Wochen auf dem Markt, und erst eine halbe Million mal heruntergeladen: Die Download-Statistik von Facebooks digitalem Ökosystem Home sieht bisher noch bescheiden aus. Im Google Play Store wurde die App 500.000-mal abgerufen. Angesichts von einer Milliarde Facebook-Mitgliedern weltweit wirkt die Download-Zahl klein. Kein Wunder, kommt Home doch nur auf eine Nutzerbewertung von 2,2 Punkten und weist bisher vorwiegend negative Kommentare zu der App auf, berichtet The Next Web.

Während im Google Play Store keine exakten Statistiken zu den Download-Zahlen einzelner Apps angegeben werden, ist die Beliebtheit von Apps an einer Mini-Grafik abzulesen, die im Play Store die Zahl der Downloads in den vergangenen 30 Tagen angibt. Darin dümpelt Home immer noch in der Kategorie der Apps von 500.000 bis eine Million Downloads.

Zum Vergleich: Die Foto-App Instagram wurde bereits in den ersten 24 Stunden nach Freigabe über eine Million-mal heruntergeladen, als sie im April 2012 im Android Store freigegeben wurde. Facebook schaltete Home in den USA am 12. April 2013 frei. In Deutschland startete die App wenig später am 16. April.

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PDFs direkt aufs iPad „drucken“

19.04.2013, 13:08

Präsentationen, Firmendokumente oder Reiseunterlagen auf dem mobilen Endgerät nutzen? Bisher ist das kein Problem, aber auch nicht sonderlich komfortabel. ThinPrint hat seine Drucklösung nun um die Print-to-ePaper-Funktion erweitert und erlaubt über den eigenen Druckertreiber eine direkte Ausgabe auf iPhone, iPad oder Android-Gerät.

Mit der Print-to-ePaper-Lösung wird in den ThinPrint-Druckertreiber eine neue Funktion integriert. Papierlos wird aus beliebigen Programmen am Desktop ein PDF erzeugt und über einen Cortado Workspace Zugang über die Cloud direkt auf ein mobiles Endgerät synchronisiert. Dort steht das Dokument dann auch offline zur Verfügung.

Für die Verwendung ist auf dem PC die Installation eines entsprechenden Druckertreibers nötig, sowie die Einrichtung eines kostenfreien Cortado Cloud Zugangs. Für iPhone, iPad oder Android-Gerät kann über die AppStores ein entsprechendes Tool geladen werden. Sofern beide Geräte mit demselben Cloud-Zugang angemeldet sind, kann fortan aus beliebigen Desktop-Anwendungen mit dem Print-to-ePaper-Druckertreiber direkt an das Gerät „gedruckt“ werden.

Laut Angaben des Berliner Unternehmens wird die ThinPrint-Technologie weltweit von mehr als 3,5 Millionen Anwendern genutzt, die allesamt Zugriff auf dieses neue Feature haben. Ob Hotelbuchungen, Boarding Pass, Firmendokumente oder Präsentation – die Dokumente stehen schnell und unkompliziert auf den Endgeräten bereit, zudem ist eine sichere Übertragung gewährleistet. Die ThinPrint Technologie steht allerdings nur für Linux- und PC-Geräte zur Verfügung. Mac OS X wird nicht unterstützt.

Nicht ganz so elegant, aber ebenso sicher und komfortabel lässt sich ein ähnlicher Effekt am Mac aber auch über eine Ausgabe als PDF direkt in eine synchronisierten Cloud-Ordner realisieren, den etwa dropbox oder Google drive ermöglichen. Auch damit lassen sich die Dokumente komfortabel an Smartphones und Tablets übertragen.

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Google übernimmt Behavio

18.04.2013, 14:40

Google hat das Start-up Behavio gekauft. Das Unternehmen hat ein Open-Source-Netzwerk zum Sammeln und Analysieren von Android-Nutzerdaten entwickelt. Wofür genau das Team bei Google zuständig sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Google hat den Android-Auswerter Behavio übernommen. Das US-Start-up zeichnet für das Open-Source-Netzwerk Funf verantwortlich, mit dem sich Smartphone-Daten wie Aktivitäten oder die Position eines Android-Nutzers sammeln und analysieren lassen. Dadurch soll sich das Nutzerverhalten in Zukunft noch besser voraussagen lassen.

Über den Kaufpreis und die zukünftigen Aufgaben des Teams bei Google macht Behavio keine Angaben. "Wir sind begeistert, ankündigen zu können, dass das Behavio-Team nun ein Teil von Google ist,", heißt es auf der Startseite. Bei dem Internetkonzern werde man an "aufregenden Dingen" arbeiten. Das Open-Source-Netzwerk Funf wird weiterhin bestehen bleiben.

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Schließt Android Konkurrenz aus?

10.04.2013, 11:26

Die Organisation Fairsearch hat bei der EU-Wettbewerbskommission Beschwerde gegen Google eingereicht. Der Grund: Das mobile Betriebssystem Android soll Wettbewerber und deren Dienste systematisch ausschließen.

(Foto: Fotolia.de/fotomek)

Der Ärger um Google reißt nicht ab: Erneut haben Konkurrenten bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den US-Konzern eingereicht. Die Organisation Fairsearch, der unter anderem die Unternehmen Microsoft, Nokia und Oracle angehören, wirft Google wettbewerbsfeindliches Verhalten im mobilen Geschäft vor. "Google benutzt sein Android-Betriebssystem als ‘Trojanisches Pferd’ um Partner zu täuschen, das Mobilgeschäft zu monopolisieren und Kundendaten zu kontrollieren", sagte Fairsearch-Anwalt Thomas Vinje. Wettbewerber und ihre Dienste würden damit systematisch ausgeschlossen.

Googles Android ist das derzeit verbreitetste mobile Betriebssystem und hatte Ende vergangenen Jahres einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Die EU-Behörde in Brüssel wollte sich zu den neuerlichen Vorwürfen zunächst nicht äußern. Gegenüber der New York Times erklärte Wettbewerbskommissar Joaquín Alumnia allerdings, Android würde im Rahmen der laufenden Untersuchungen gegen Google ebenfalls gründlich überprüft.

Bereits vor zwei Jahren hatten Konkurrenten Google vorgeworfen, sie in den Suchergebnissen zugunsten eigener Dienste und Angebote zu benachteiligen. Die EU-Kommission beschäftigt sich seitdem mit dem Fall, für dessen Lösung Google in dieser Woche eigene Vorschläge einreichen will. Die Vorwürfe weist der Suchmaschinenriese zurück.

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Mark Zuckerberg präsentiert Facebook Home

05.04.2013, 7:34

Eine offenere und verbundenere Welt versprach Mark Zuckerberg bei der Vorstellung von "Facebook Home". Mit seiner neuen Android-Anwendung will Facebook Menschen statt Apps in den Mittelpunkt des Smartphones stellen. Passend dazu stellte HTC sein Smartphone "First" vor.

Facebook geht nicht unter die Handy-Hersteller, wie eine Zeitlang spekuliert wurde, will aber das Handy in ein "Facebook-Phone" verwandeln. Mit der Android-Anwendung Facebook Home soll alles einfacher, intuitiver und menschlicher – also weniger technisch – werden. Nachdem der Nutzer sein Smartphone eingeschaltet hat, sieht er einen fortwährenden Nachrichtenstrom mit den Beiträgen und Fotos seiner Freunde. Der User soll nichts mehr verpassen und kann mit seinen Freunden auch weiter chatten, während er andere Anwendungen nutzt. "Heutzutage sind Smartphones um Apps herum angelegt und nicht um Menschen", sagte Zuckerberg auf der Präsentation in der Firmenzentrale am Donnerstag Abend: "Das wollen wir umdrehen". Das Smartphone soll zum neuen Zuhause werden.

Durchschnittlich verbringen Smartphonenutzer drei Mal so viel Zeit mit Facebook als auf jeder anderen App, sagte der Gründer und CEO des sozialen Netzwerks. Sein Ziel: Ein Nutzererlebnis schaffen, bei dem die Technik nicht mehr wahrgenommen wird. "Home", so Zuckerberg, sei eine "App-Familie", die tiefer geht als eine herkömmliche Anwendung. Eine Funktion heißt "Chathead", die es ermöglicht, per Switch-Geste zwischen Nachrichten und Freunden hin und her zu navigieren. So kann der User mehrere Konversationen gleichzeitig führen können, indem er auf das Gesicht der entsprechenden Person klickt – und wenn er das Gespräch beenden will, wischt er das Gesicht einfach nach unten. Textnachrichten und Facebook-Nachrichten werden dabei in dem gleichen Design angezeigt.

Peter Chou, CEO des taiwanesischen Smartphone-Herstellers HTC, stellte im Anschluss das "HTC first" vor: Das "einzige Smartphone das Facebook Home bereits installiert hat." Ab dem 12. April 2013 sollen sowohl Facebook Home als auch das neue Smartphone zur Verfügung stehen.

Im Mai vergangenen Jahres hatten erstmals Gerüchte die Runde gemacht, dass Facebook ein eigenes Smartphone entwickeln will. Dazu hatte sich das Unternehmen die entsprechenden Fachleute geholt: Ein halbes Dutzend ehemaliger Apple-Mitarbeiter, die an der Entwicklung von iPhone und iPad beteiligt waren. Im August 2012 hatte Zuckerberg jedoch dementiert, dass sein Unternehmen eine eigene Hardware fertigen lassen werde. Seitdem war über eine Kooperation zwischen Facebook und HTC spekuliert worden.

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Google Keep geht online

21.03.2013, 11:17

Konkurrenz für Evernote und Onenote: Googles Anwendung “Keep” ist offiziell gestartet. Mit dem neuen Dienst lassen sich Notizen, Bilder und Sprach-Memos sowohl im Internet als auch auf Android-Geräten abspeichern. Eine iOS-Version gibt es derzeit noch nicht.

Schluss mit Post-its und Co. Wie Google auf seinem offiziellen Blog bekannt gab, ist die Notiz-App “Keep” nun auch offiziell gestartet. Bislang trat die Anwendung immer nur vorübergehend in Erscheinung und es gab lediglich einige Screenshots.

Mit Google Keep können schriftliche Notizen gespeichert und zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden. Dazu gibt es die Option, Bilder und Sprach-Memos aufzuzeichnen – eine Funktion, die den Konkurrenzangeboten Evernote sowie Microsofts Onenote fehlt. Der Dienst wird mit Google Drive verknüpft und ist derzeit als Website sowie mobil für Android-4.0-Geräte verfügbar.

Die App ist kostenlos auf dem Play Store erhältlich, ob auch eine iOS-Version auf den Markt kommt, ist noch unklar.

Keep-Konkurrent Evernote ist eine Software- und Webanwendung, die das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen, Dokumenten und Fotos in verschiedenen Formaten unterstützt. Weitere Mitbewerber auf dem Markt der mobilen Notiz-Anwendungen sind Microsoft und die Anwendung OneNote, Apples iCloud, Barebones Software Yojimbo, Journler, und Circus Ponies NoteBook.

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Facebook umgeht Google Play

18.03.2013, 12:35

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Und der aufgeschlossene Nutzer darf als erstes die neuesten Ideen von Facebook testen. Allerdings nur, wenn er ein Android-Smartphone hat.

Wer ein Android-betriebenes Smartphone benutzt und gerne in der vordersten Linie bei der Entwicklung und Einführung neuer Funktionen dabei sein will, kann sich freuen: Facebook hat quasi einen "Club" für Nutzer eingerichtet, die als Betatester die Updates des sozialen Netzwerkes ausprobieren können. Dazu pusht die Android-App von Facebook Aktualisierungen automatisch auf die Geräte der Nutzer, die zu der Update-Automatik zugestimmt haben – und umgeht damit den Google Play Store, über den sonst die Updates heruntergeladen werden müssen.

Nach Informationen von Techcrunch können die Early Adopters die neuen Versionen testen und über Rückmeldung an Facebook Bugs und Nutzungsprobleme identifizieren. Erst danach entscheidet Facebook, ob die Änderungen an alle Nutzer weitergegeben werden.

Bisher erprobte Facebook seine Neuerungen auf konventionelle Weise mit geschlossenen Probeläufen in entlegenen Märkten. Vor allem in Neuseeland wurden auf diese Art einige Aktualisierungen quasi im Feldversuch getestet. Zuletzt hatte das Unternehmen die neue einspaltige Ansicht der Facebook-Chronik in Neuseeland testen lassen. Auch bei der Einführung des Pages Manager war Neuseeland als einer der ersten Märkte dabei.

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Google entfernt Adblocker aus Android-Store

14.03.2013, 15:11

Google hat ein Herz für Werbung – und in einem drastischen Schritt alle Apps, die Anzeigen auf Android-Geräten blockieren, aus dem hauseigenen Marktplatz entfernt.

(Foto: Fotolia.de/Kirill_M)

Auf Google Play unerwünscht: Das gilt ab heute für Anwendungen, die Werbung auf Android-Smartphones und -Tablets blockieren. Davon ist auch die im November 2012 gelaunchte kostenlose App von Adblock Plus betroffen, die monatlich rund 900.000 aktive Nutzer hat. "Wir verstehen natürlich, dass Werbeeinnahmen für Google wichtig sind", sagt Till Faida, Mitgründer von Adblock Plus. Sein Unternehmen sperre sich auch nicht grundsätzlich gegen Werbung. "Wir lassen unseren Nutzern die Wahl, ob sie Anzeigen auf ihren Geräten unterdrücken wollen oder bestimmte Seiten mit Werbung auf eine Whitelist setzen möchten."

Google verwies darauf, dass sich die Anbieter nicht an die Vorgaben des Konzerns hielten. In den Bestimmung von Google heißt es, dass durch Apps keine "Dienstleistungen von Dritten beeinträchtigt, gestört oder beschädigt werden" dürfen.

In den USA liegt Android bei den mobilen Betriebssystemen auf dem Spitzenplatz. Ende Dezember 2012 verzeichnete die Plattform einen Anteil von 53,4 Prozent des Marktes und verbesserte sich damit von 52,5 Prozent im vorherigen Quartal. Apple konnte dagegen mit iOS zwei Prozentpunkte zulegen und liegt nun bei 36,3 Prozent Marktanteil. Blackberry, Microsoft und Symbian liegen mit ihren Plattformen weit abgeschlagen auf den weiteren Plätzen und erreichen nicht einmal einen zweistelligen Marktanteil. 

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Android entthront Marktführer iOS

13.03.2013, 8:59

Rund 191 Millionen Tablets sollen im laufenden Jahr weltweit verkauft werden, 2017 wächst der Absatz der Flachrechner auf über 350 Millionen – sagt zumindest eine Prognose des Marktforschungsinstituts IDC. Der große Gewinner dabei soll Android heißen und die bisherige Nummer eins, Apples iOS, noch 2013 vom Thron stoßen.

(Foto: Apple)

Bisher hatten die Analysten vom Marktforschungsinstitut IDC den weltweiten Verkauf von Tablets für das laufende Jahr auf 172 Millionen Geräte geschätzt. Die Prognose musste jetzt allerdings nach oben korrigiert werden: 2013 sollen demnach weltweit knapp 191 Millionen Tablets unter die Leute gebracht werden. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 128 Millionen Flachbildrechner. 2017 soll die Zahl dann auf stolze 350 Millionen ansteigen.

Diese Entwicklung ist laut IDC vor allem den immer kleiner werdenden und sehr preiswerten Tablets zu verdanken, die das klassische PC-Geschäft zunehmend in den Hintergrund rücken. "Eins von zwei Tablets, das im ersten Quartal 2012 ausgeliefert wurde, hatte einen Bildschirm von acht Zoll oder kleiner", kommentierte IDC-Analyst Jitesh Ubrani.

Der Marktführer für 2013 soll der Prognose nach Android heißen und das bisher beim Verkauf von Tablets führende Betriebssystem iOS noch in diesem Jahr entthronen. Bislang ging die Experten-Einschätzung bei Android von einem Gesamtmarktanteil von 41,5 Prozent für 2013 aus; die neue Prognose erhöht sich auf knapp 49 Prozent. Apple iPads mit iOS sollen nach 51 Prozent im Vorjahr in diesem Jahr nur noch auf 46 Prozent kommen.

Neu dabei mit gleich zwei Systemen (Windows 8 und Windows RT - ein etwas reduziertes ARM Windows) ist Microsoft, das die beiden großen Namen Android und iOS mächtig unter Druck setzen wird und das prozentual größte Wachstum vorweisen kann. "Microsoft bringt mit Windows 8 und Windows RT zwei verschiedene Tablet-Systeme auf den Markt, was sich aber bisher kaum ausgezahlt hat", erklärt dazu IDC-Analyst Tom Mainelli. "Die Konsumenten akzeptieren Windows RT nicht. Wir denken, dass es besser für Microsoft und seine Partner langfristig wäre, sich auf die Verbesserung von Windows 8 zu konzentrieren".

Überblick über die Entwicklung der Tablet-Betriebssysteme:

Tablet   Betriebssystem Marktanteil 2013 Marktanteil 2017 jährliches   Wachstum
Android 48,8 % 46 % 14,8 %
iOS 46,0 % 43,5 % 15 %
Windows 2,8 % 7,4 % 48,8 %
Windows RT 1,9 % 2,7 % 27,9 %
Andere 0,6 % 0,4 % 7,5 %

(Quelle: IDC Worldwide Quarterly Tablet Tracker, März 2013)

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