Android auch auf Wearable Devices

10.03.2014, 12:24

Google-Betriebssystem

Google macht mobil: Nicht nur den Markt für Smartphones, auch den für tragbare Geräte wie Smartwatches will der Konzern mit Android erobern. Sogar vernetzte Jacken gehören zum Szenario.

(Quelle: Fotolia.com/sissoupitch)

Google führt nicht nur den Suchmaschinenmarkt an – auch bei den Betriebssystemen für Smartphones ist der Internetkonzern unangefochtener Spitzenreiter. Jetzt will Google auch den boomenden Markt für Wearables mit seinem Android-Betriebssystem beherrschen. Wie Google-Manager Sundar Pichai auf der Technik-Konferenz “South by Southwest” in Texas ankündigte, will das Unternehmen in etwa zwei Wochen entsprechende Tools für Entwickler auf den Markt bringen.

Auf dieses Weise könnten Sensoren in unterschiedlichen Szenarien verbunden werden, neben Geräten wie internetfähigen Uhren hält Pichai auch eine vernetzte Jacke für möglich, schreibt die FAZ.

Auch im Auto will Google sein Betriebssystem etablieren und macht dafür mit dem Autohersteller Audi gemeinsame Sache.
Nachdem bereits 2013 die Verkaufszahlen nach oben schossen, werden Smart Wearables in diesem Jahr ihren Durchbruch erleben, prognostiziert eine Studie. Zu den Produkten zählen Smartwatches wie jene von Pebble, Sony und Samsung, aber auch Armbänder mit Sensortechnik etwa für den Sport oder medizinische Zwecke.


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Neues HTC-Flaggschiff

05.03.2014, 12:13

Leak-Video sorgt für Riesenärger

Am 25. März wird das Smartphone-Spitzenmodell von HTC offiziell vorgestellt. Doch bereits jetzt ist ein Video aufgetaucht, in dem das Gerät ausführlich beschrieben wird – zum Ärger des Herstellers.

(Quelle: Screenshot)

HTC One+, HTC M8, HTC One 2 – wie das neue Smartphone-Flaggschiff von HTC letztendlich heißen wird, ist noch nicht sicher. Die Namensgebung dürfte allerdings eines der letzten Geheimnisse des Geräts bleiben – denn wenige Wochen vor der offiziellen Präsentation am 25. März 2014 in London hat ein Nutzer nun ein langes Hands-on-Video ins Internet gestellt, in dem er das Modell ausführlich zeigt und beschreibt.

Demnach bietet das Gerät – wie der Vorgänger – ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium sowie zwei Lautsprecher auf der Stirnseite. Das Display ist leicht gewachsen. Physische Bedienelemente sind nicht mehr zu erkennen – anscheinend setzt HTC nun ausschließlich auf On-Screen-Tasten. Ferner ist auf der Rückseite eine zweite Kamera integriert, deren Funktionsweise noch nicht bekannt ist.

Den Hersteller des Videos – angeblich ein Jugendlicher mit dem Namen Roshan Jamkatel – könnte der Leak indes teuer zu stehen kommen. Wie unter anderem das Online-Portal AndroidPIT berichtete, hat kein Geringerer als Jeff Gordon, Senior Global Online Communications Manager von HTC, dem “Enthüller” via Twitter Konsequenzen angedroht: “Das wird keine gute Woche für dich”, soll Gordon seinem Ärger Luft gemacht haben.

Jamkatel hat wohl inzwischen dementiert, dass es sich um ein echtes Gerät gehandelt habe – allerdings wäre man bei HTC wohl kaum so aufgebracht gewesen, wenn dem tatsächlich so wäre. Entsprechend bedrohlich fiel die Antwort von Gordon aus: “Wir haben die IMEI und alle Infos. Wir melden uns.” Kritische Stimmen hingegen mutmaßen, dass es sich bei der ganzen Geschichte um eine fein ausgeklügelte PR-Aktion von HTC handeln könnte. Angesichts der Fülle an preisgegebenen Informationen dürfte dies aber eher unwahrscheinlich sein.

Noch in diesem Jahr will HTC mit einem eigenen Produkt in den Trendmarkt für Wearable-Electonics-Produkte einsteigen.

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Android schlägt iOS

04.03.2014, 8:11

Tablet-Markt

Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android verkauft als solche mit iOS. Dennoch dominiert Apple weiterhin als Hersteller den Markt.

(Quelle: Fotolia.com/Brian_Jackson)

Der Boom auf dem Tablet-Markt geht weiter: Aktuellen Zahlen von Gartner zufolge wurden im Jahr 2013 weltweit 195,4 Millionen Geräte verkauft – das sind 68 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie die Analysten betonten, waren für das rasante Wachstum insbesondere kompakte Android-Modelle im Einsteigersegment verantwortlich, die besonders stark nachgefragt wurden. Dies sei auch der Grund, warum der Marktanteil vom Google-Betriebssystem im Tablet-Markt erstmals höher lag als der von Apples iOS.

Konkret wanderten im Jahr 2013 knapp 121 Millionen Tablets mit Android-Betriebssystem über die Verkaufstresen, das entspricht einem Marktanteil von 61,9 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 waren es noch 53,3 Millionen (45,8 Prozent Marktanteil).

Auch die iPad-Verkäufe legten zu: von 61,5 auf 70,4 Millionen. Dennoch sank der Marktanteil von Apples iOS angesichts des stark wachsenden Gesamtmarktes von 52,8 auf 36 Prozent.

Bescheiden fällt hingegen nach wie vor die Bilanz für Microsoft aus – auch wenn die Richtung stimmt: Nur rund 4 Millionen Käufer entschieden sich für ein Tablet mit einem Betriebssystem des Software-Konzerns, im vergangenen Jahr waren es mit 1,2 Millionen allerdings noch deutlich weniger. Entsprechend stieg der Marktanteil von 1 auf 2,1 Prozent. Andere Betriebssysteme spielen keine nennenswerte Rolle.

Apple bleibt die Nummer 1

Obwohl iOS im Kampf der Betriebssysteme Android den Vortritt überlassen musste, ist Apple nach wie vor der wichtigste Hersteller im Tablet-Segment. Mit einem Marktanteil von 36 Prozent und 70,4 Millionen verkauften iPads gibt der kalifornische Elektronikhersteller hier weiter den Ton an – auch wenn der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr (52,8 Prozent) deutlich zurückging.

Mit klarem Abstand rangiert Samsung mit 37,4 Millionen verkauften Geräten auf dem zweiten Platz. Allerdings konnten die Koreaner ihren Marktanteil von 7,4 auf 19,1 Prozent deutlich in die Höhe schrauben. Auf den weiteren Plätzen folgen Asus, Amazon und Lenovo (siehe Übersicht).

Für das Jahr 2014 rechnet Gartner damit, dass verstärkt Hybrid-Modelle in den Fokus der Käufer geraten könnten. Viele Nutzer hätten keine Lust mehr, sich mit mehreren Geräten auseinanderzusetzen, so die Einschätzung der Analysten. Bereits im vergangenen Jahr sei diese Produktgruppe diejenige mit den höchsten Wachstumszahlen gewesen.

Die Mehrheit der Webshop-Betreiber geht davon aus, dass der mobile Einkauf das klassische Online-Shopping ablösen wird. Studie der E-Commerce-Messe Internet World hervor. Um sich darauf vorzubereiten, wollen sie vor allem Sicherheitslücken schließen.

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Nokia zeigt erste Android-Smartphones

25.02.2014, 9:01

X-Serie

Im Vorfeld kursierten bereits zahlreiche Gerüchte, jetzt ist es offiziell: Nokia verkauft ab sofort Smartphones mit dem Betriebssystem Android.

Nokia hat es tatsächlich getan: Nachdem bereits im Vorfeld des Mobile World Congress heftig über ein Android-Smartphone spekuliert wurde, überraschte der Hersteller nun mit gleich drei neuen Geräten, die allesamt das populäre Betriebssystem nutzen. In den Modellen Nokia X, Nokia X+ und Nokia XL kommt allerdings nicht Googles Android-Version zum Einsatz, sondern die des Android Open Source Projekts (AOSP).

Dadurch werden auf den neuen Nokia-X-Modellen auch nicht Googles Cloud-Dienste laufen, wie Executive Vice President Stephen Elop betonte; stattdessen könnten Nutzer auf Microsoft-Angebote wie zum Beispiel OneDrive zugreifen. “Wir profitieren vom Android-Ökosystem, haben das System aber auf unsere Dienste angepasst”, so der Manager. Zudem sollen mehrere Apps wie Skype, Facebook oder Here Maps vorinstalliert sein. Generell erinnert die Betriebsoberfläche der X-Serie eher an Windows Phone als an Android. Neue Apps können über einen eigenen Nokia-Store installiert werden. Dank AOSP soll es aber auch möglich sein, Apps aus anderen Stores zu beziehen.

Auch wenn die Funktionalität leicht eingeschränkt sein mag, so betritt Nokia mit der X-Serie doch neues Terrain: Bislang setzte der Hersteller in den höherwertigen Lumia-Modellen ausschließlich auf das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone, in den Einsteiger-Modellen der Asha-Serie werkelt ein Symbian-Derivat. Eine Verwendung von Android hingegen schien ausgeschlossen – nicht zuletzt aufgrund der engen Kooperation mit Microsoft und der später erfolgten Übernahme von Nokia durch den Software-Riesen.


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Kitkat auf Galaxy

19.02.2014, 8:24

Handy-Betriebssysteme

Das Android-Bertriebssystem wird jetzt in der Version Kitkat für Samsung-Geräte der Galaxy-Reihe freigegeben. Zunächst einmal aber nur in den USA.

(Foto: Google)

Wer künftig in ein Samsung Galaxy in den USA kauft, kann auf die neueste Version von Googles Betriebssystem Android hoffen: Der koreanische Hersteller installiert auf ausgewählten Smartphone-Modellen "Kitkat". Das Update ist bereits angelaufen und soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden.

Das System bringt einige Neuerungen auf die Modelle Galaxy S4, Galaxy Note 3 und Note 2 sowie Galaxy Tab 3: Unter anderem gibt es einen neuen Menüpunkt in den Einstellungen zum Aktivieren von GPS, WLAN und mobilen Netzwerken. Die Nutzer können ihre Fotos automatisch sichern lassen. Auch Google Docs können über das Update auf den Bildschirm geholt werden.

Android Kitkat wurde von Google bereits im Herbst 2013 vorgestellt. Im November 2013 erschien Kitkat erstmals auf dem Google-Flaggschiff-Smartphone Nexus 5. Bislang hat sich die aktuelle Version von Android allerdings noch nicht weitreichend gegen die Vorgängerversion Jelly Bean durchgesetzt.

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Nokia bringt eigenes Android-Smartphone

12.02.2014, 7:34

Hinweise verdichten sich

Baut Nokia tatsächlich ein Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android? Genau das behauptet das Wall Street Journal – und nennt einen konkreten Vorstellungstermin.

(Foto: Fotolia.com/Maksim Kostenko)

Gerüchte, wonach Nokia ein Android-Smartphone entwickelt, elektrisieren immer wieder die TK-Branche – und das, obwohl der ehemalige CEO Stephen Elop einem solchen Vorhaben bereits Anfang 2013 eine klare Absage erteilt hatte. Doch jetzt verdichten sich die Hinweise, dass Nokias erstes Android-Modell tatsächlich bereits in knapp zwei Wochen auf dem Mobile World Congress der Öffentlichkeit vorgestellt werden könnte.

Als genaues Datum wird der 24. Februar genannt – an diesem Tag hat das Unternehmen Einladungen zu einer Pressekonferenz verschickt. Andeutungen auf ein Android-Smartphone sind auf dieser allerdings nicht zu finden.

Dennoch: Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, soll das Gerät mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen; konzipiert sei es als günstiges Einsteiger-Gerät.

Den Angaben zufolge wurde es entwickelt, weil das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone, das auf den Mittelklasse- und Highend-Smartphones von Nokia zum Einsatz kommt, zu hohe Hardware-Anforderungen an Low-Cost-Geräte stellt. Dadurch habe Nokia in den vergangenen Jahren in Wachstumsmärkten wie Indien an Boden verloren – dort liefen alleine im vergangenen Jahr 93 Prozent aller ausgelieferten Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android.

Zwar hat auch Nokia mit seiner Asha-Serie selbst günstige Einsteiger-Smartphones in seinem Portfolio; das dort verwendete Betriebssystem – ein Series-40-Derivat – scheint aber angesichts der Popularität von Android nicht mithalten zu können.

Wie es weiter hieß, soll das neue Einsteiger-Smartphone von Nokia allerdings nicht alle Funktionen unterstützen, die man von einem Android-Gerät normalerweise kennt. Ein Zugang zum Google Play Store sei beispielsweise nicht vorgesehen – dafür werde das Gerät mit verschiedenen Nokia-Diensten wie dem Kartendienst Here oder dem Musik-Service MixRadio bestückt. Damit würde Nokia einen ähnlichen Weg beschreiten wie der Online-Versandhändler Amazon, der beispielsweise auf seinen Tablets ebenfalls eine modifizierte Android-Variante verwendet.

Dass Microsoft – unmittelbar vor der Übernahme der Handy-Sparte von Nokia – einen solchen Schritt hin zum Erzrivalen Google unterstützt, scheint auf den ersten Blick eher abwegig. Allerdings hat auch der Konzern ein hohes Interesse daran, dass seine zukünftige Handy-Tochter die verkauften Stückzahlen nach oben treibt.

Zudem könnte die Android-Offensive zeitlich begrenzt sein. Nämlich bis zu dem Zeitpunkt, an dem Microsoft das Windows-Phone-Betriebssystem dahingehend angepasst hat, dass es auch auf Geräten mit weniger leistungsstarker Hardware läuft.

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Facebook macht Android-Apps sicherer

05.02.2014, 12:17

Neues Tool "Conceal"

Facebook hat das Sicherheits-Tool “Conceal” für Android-Apps herausgebracht, das die für das Netzwerk entwickelten Anwendungen sicherer machen soll.

(Foto: fotolia.de/Luckylight)

Das Sicherheits-Tool von Facebook ist für jene Nutzer interessant, die ihre Apps nicht im Smartphone selbst, sondern auf der Speicherkarte des Geräts ablegen. Kritisch daran ist, dass alle Apps, die auf der Speicherkarte lesen und schreiben dürfen, auch Zugang zu allen anderen Daten auf der SD-Karte haben.  "Conceal" soll nun halten, was sein Name verspricht: Das Tool erlaubt Entwicklern, Daten zu verbergen und damit ihre Apps von äußeren Eingriffen zu schützen.

Conceal ist im wesentlichen eine Code-Bibliothek zum sicheren Ver- und Entschlüsseln von Daten auf SD-Speicherkarten. Basierend auf Algorithmen für das offene Web-Verschlüsselungssystem OpenSSL, lässt sich das Tool auf alle Android-betriebenen Smartphones anwenden, so Entwickler Subodh Iyengar im Facebook Engineering Blog.

Mit dem Tool greift das Netzwerk einen Trend auf, auf den auch andere Tech-Firmen bereits setzen: Indem die Unternehmen ihre technischen Entwicklungen mit anderen Developern teilen, können sie sich nicht nur eine Vorreiterrolle zuschreiben, sondern den Innovationsdrang vorantreiben.

Das soziale Netzwerk feierte gestern seinen zehnten Geburtstag. Internetworld BUSINESS hat dazu die zehn witzigsten Facebook-Posts zusammengestellt.

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Android-Betriebssysteme im Vergleich

13.01.2014, 9:44

Jelly Bean noch deutlich vor KitKat

Jelly Bean hat deutlich die Nase vorn, wenn es um die Installationsrate geht. KitKat, die neueste Version des Android-Betriebssystems, ist auf wesentlich weniger Geräten installiert als die Vorgängerversion. Allerdings ist die Version auch erst seit zwei Monaten verfügbar.

(Foto: Google)

Google gibt Einblick in die Nutzungszahlen seiner verschiedenen Versionen des Betriebssystems Android. Die Version 4.1, auch unter dem Namen Jelly Bean bekannt, ist bei 59,1 Prozent der Android-Anwender installiert. Die neueste Ausgabe des Betriebssystems, Kitkat, ist bisher nur auf 1,4 Prozent der Geräten zu finden. Das geht aus einer Grafik auf der Android-Developer-Seite hervor.

Selbst die vergleichsweise alte Version Gingerbread aus dem Jahr 2011 nutzen immer noch 21,2 Prozent der Android-User, Ice Cream Sandwich verfügt über einen Nutzeranteil von 16,9 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf die Installationsrate bei aktiven Android-Geräten, also jenen, mit denen ihre Besitzer die Google Play Store App nutzen. Zum Vergleich: Nach der Einführung von Apples neuester iOS-Version im September 2013 haben bisher 78 Prozent der Nutzer iOS 7 auf ihre Geräte heruntergeladen.

Jelly Bean hatte Google im November 2012 herausgebracht. Insgesamt braucht sich Google aber über den Marktanteil seines Betriebssystems keine Gedanken zu machen: In fast allen Ländern, darunter auch Deutschland, nahmen die Nutzungszahlen des Betriebssystems zu.

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Markt für mobile Betriebssysteme

10.01.2014, 14:53

Android dominiert, Apple verliert, Microsoft holt auf

Auf den wichtigsten Smartphone-Märkten kann Android seine Dominanz ausbauen, auch Windows Phone legt in einigen Ländern stark zu. Bei Apples iOS gibt es hingegen teilweise deutliche Einbrüche des Marktanteils.

(Foto: Sony.com)

Die Dominanz des Android-Betriebssystems auf den weltweit wichtigsten Smartphone-Märkten wird immer stärker. Zu diesem Ergebnis kommen die Analysten von Kantar Worldpanel in einer Studie, welche die Smartphone-Verkäufe im Zeitraum von September bis November 2013 untersucht hat. Analysiert wurden Daten aus den USA, China, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Australien.

Das Google-System konnte – außer in Australien – gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in allen neun untersuchten Ländern zulegen. Am stärksten war der Zuwachs mit 11,6 Prozent in Italien, auf den höchsten Marktanteil kommt Android in 87,3 Prozent in Spanien. In Deutschland stieg der Anteil von 69,5 auf 74,7 Prozent (Details siehe Tabelle).


Markt für mobile Betriebssysteme

Der Top-Konkurrent iOS schwächelt dagegen: Außer in Spanien ging der Marktanteil überall zurück, vor allem im wichtigen US-Markt war der Einbruch mit 9,9 Prozent sehr deutlich. Trotzdem ist der Heimatmarkt mit nunmehr 43,1 Prozent Marktanteil noch immer der stärkste für Apple. In Deutschland ist die Kultmarke noch immer sicherer Zweiter – hier fiel der Anteil von 21,1 auf 17,3 Prozent.

Der Verfolger Windows Phone holt indes weiter auf und konnte seinen Anteil fast überall steigern, lediglich in China stagnierte er bei 2,7 Prozent auf niedrigem Niveau. In Italien ist Microsoft dagegen mit 16 Prozent Marktanteil schon an Apple vorbeigezogen. Auch in Deutschland konnte der Anteil von 1,9 auf 5,7 Prozent klar gesteigert werden, womit er allerdings immer noch unter dem europäischen Durchschnitt liegt.

Praktisch keine Rolle mehr spielt dagegen BlackBerry OS mit einem Marktanteil von 0,8 Prozent in Deutschland oder 0,6 Prozent in den USA. Nur in Australien konnte der Smartphone-Pionier seinen Anteil von 0,7 auf 1,4 Prozent verdoppeln – offenbar treffen die neuen BlackBerrys den Geschmack zumindest "down under".

In China haben sich nach jahrelangen Verhandlungen Apple und der weltgrößte Mobilfunkbetreiber China Mobile auf eine Zusammenarbeit verständigt. Künftig umfasst das Programm des chinesischen Anbieters auch iPhone-Modelle. Damit erhält Apple offiziellen Angaben zufolge Zugang zu weiteren 760 Millionen Kunden.

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Facebook kauft Little Eye Labs

08.01.2014, 11:55

Mehr Android-Expertise für das soziale Netzwerk

Facebook möchte seine Android-App verbessern und übernimmt auf der Suche nach weiterem Know-how das indische Start-up Little Eye Labs.

(Foto: Facebook)

Die Zukunft ist mobil. Auch Facebook will seine Apps weiterentwickeln und legt sich zum Ausbau seines Android-Developer-Teams ein indisches Start-up zu. Little Eye Labs ist auf Anwendungen für Googles Betriebssystem spezialisiert und entwickelt ein Software-Tool, das deren Performance analysiert.

Facebook lässt sich das indische Start-up zwischen zehn und 15 Millionen US-Dollar kosten. Die Akquisition dürfte als Talentübernahme zu verstehen sein, denn das Team von Little Eye Labs soll die Entwicklungsabteilung im kalifornischen Menlo Park verstärken, so Techcrunch.

Im Oktober 2013 hatte Facebook seine Android-App zuletzt aktualisiert, um soziale Inhalte auf die Facebook-Startseite zu holen. Im August 2013 war der Homescreen auch in die Android-App gezogen worden.

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