Nokia zeigt erste Android-Smartphones

25.02.2014, 9:01

X-Serie

Im Vorfeld kursierten bereits zahlreiche Gerüchte, jetzt ist es offiziell: Nokia verkauft ab sofort Smartphones mit dem Betriebssystem Android.

Nokia hat es tatsächlich getan: Nachdem bereits im Vorfeld des Mobile World Congress heftig über ein Android-Smartphone spekuliert wurde, überraschte der Hersteller nun mit gleich drei neuen Geräten, die allesamt das populäre Betriebssystem nutzen. In den Modellen Nokia X, Nokia X+ und Nokia XL kommt allerdings nicht Googles Android-Version zum Einsatz, sondern die des Android Open Source Projekts (AOSP).

Dadurch werden auf den neuen Nokia-X-Modellen auch nicht Googles Cloud-Dienste laufen, wie Executive Vice President Stephen Elop betonte; stattdessen könnten Nutzer auf Microsoft-Angebote wie zum Beispiel OneDrive zugreifen. “Wir profitieren vom Android-Ökosystem, haben das System aber auf unsere Dienste angepasst”, so der Manager. Zudem sollen mehrere Apps wie Skype, Facebook oder Here Maps vorinstalliert sein. Generell erinnert die Betriebsoberfläche der X-Serie eher an Windows Phone als an Android. Neue Apps können über einen eigenen Nokia-Store installiert werden. Dank AOSP soll es aber auch möglich sein, Apps aus anderen Stores zu beziehen.

Auch wenn die Funktionalität leicht eingeschränkt sein mag, so betritt Nokia mit der X-Serie doch neues Terrain: Bislang setzte der Hersteller in den höherwertigen Lumia-Modellen ausschließlich auf das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone, in den Einsteiger-Modellen der Asha-Serie werkelt ein Symbian-Derivat. Eine Verwendung von Android hingegen schien ausgeschlossen – nicht zuletzt aufgrund der engen Kooperation mit Microsoft und der später erfolgten Übernahme von Nokia durch den Software-Riesen.


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Kitkat auf Galaxy

19.02.2014, 8:24

Handy-Betriebssysteme

Das Android-Bertriebssystem wird jetzt in der Version Kitkat für Samsung-Geräte der Galaxy-Reihe freigegeben. Zunächst einmal aber nur in den USA.

(Foto: Google)

Wer künftig in ein Samsung Galaxy in den USA kauft, kann auf die neueste Version von Googles Betriebssystem Android hoffen: Der koreanische Hersteller installiert auf ausgewählten Smartphone-Modellen "Kitkat". Das Update ist bereits angelaufen und soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden.

Das System bringt einige Neuerungen auf die Modelle Galaxy S4, Galaxy Note 3 und Note 2 sowie Galaxy Tab 3: Unter anderem gibt es einen neuen Menüpunkt in den Einstellungen zum Aktivieren von GPS, WLAN und mobilen Netzwerken. Die Nutzer können ihre Fotos automatisch sichern lassen. Auch Google Docs können über das Update auf den Bildschirm geholt werden.

Android Kitkat wurde von Google bereits im Herbst 2013 vorgestellt. Im November 2013 erschien Kitkat erstmals auf dem Google-Flaggschiff-Smartphone Nexus 5. Bislang hat sich die aktuelle Version von Android allerdings noch nicht weitreichend gegen die Vorgängerversion Jelly Bean durchgesetzt.

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Nokia bringt eigenes Android-Smartphone

12.02.2014, 7:34

Hinweise verdichten sich

Baut Nokia tatsächlich ein Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android? Genau das behauptet das Wall Street Journal – und nennt einen konkreten Vorstellungstermin.

(Foto: Fotolia.com/Maksim Kostenko)

Gerüchte, wonach Nokia ein Android-Smartphone entwickelt, elektrisieren immer wieder die TK-Branche – und das, obwohl der ehemalige CEO Stephen Elop einem solchen Vorhaben bereits Anfang 2013 eine klare Absage erteilt hatte. Doch jetzt verdichten sich die Hinweise, dass Nokias erstes Android-Modell tatsächlich bereits in knapp zwei Wochen auf dem Mobile World Congress der Öffentlichkeit vorgestellt werden könnte.

Als genaues Datum wird der 24. Februar genannt – an diesem Tag hat das Unternehmen Einladungen zu einer Pressekonferenz verschickt. Andeutungen auf ein Android-Smartphone sind auf dieser allerdings nicht zu finden.

Dennoch: Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, soll das Gerät mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen; konzipiert sei es als günstiges Einsteiger-Gerät.

Den Angaben zufolge wurde es entwickelt, weil das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone, das auf den Mittelklasse- und Highend-Smartphones von Nokia zum Einsatz kommt, zu hohe Hardware-Anforderungen an Low-Cost-Geräte stellt. Dadurch habe Nokia in den vergangenen Jahren in Wachstumsmärkten wie Indien an Boden verloren – dort liefen alleine im vergangenen Jahr 93 Prozent aller ausgelieferten Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android.

Zwar hat auch Nokia mit seiner Asha-Serie selbst günstige Einsteiger-Smartphones in seinem Portfolio; das dort verwendete Betriebssystem – ein Series-40-Derivat – scheint aber angesichts der Popularität von Android nicht mithalten zu können.

Wie es weiter hieß, soll das neue Einsteiger-Smartphone von Nokia allerdings nicht alle Funktionen unterstützen, die man von einem Android-Gerät normalerweise kennt. Ein Zugang zum Google Play Store sei beispielsweise nicht vorgesehen – dafür werde das Gerät mit verschiedenen Nokia-Diensten wie dem Kartendienst Here oder dem Musik-Service MixRadio bestückt. Damit würde Nokia einen ähnlichen Weg beschreiten wie der Online-Versandhändler Amazon, der beispielsweise auf seinen Tablets ebenfalls eine modifizierte Android-Variante verwendet.

Dass Microsoft – unmittelbar vor der Übernahme der Handy-Sparte von Nokia – einen solchen Schritt hin zum Erzrivalen Google unterstützt, scheint auf den ersten Blick eher abwegig. Allerdings hat auch der Konzern ein hohes Interesse daran, dass seine zukünftige Handy-Tochter die verkauften Stückzahlen nach oben treibt.

Zudem könnte die Android-Offensive zeitlich begrenzt sein. Nämlich bis zu dem Zeitpunkt, an dem Microsoft das Windows-Phone-Betriebssystem dahingehend angepasst hat, dass es auch auf Geräten mit weniger leistungsstarker Hardware läuft.

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Facebook macht Android-Apps sicherer

05.02.2014, 12:17

Neues Tool "Conceal"

Facebook hat das Sicherheits-Tool “Conceal” für Android-Apps herausgebracht, das die für das Netzwerk entwickelten Anwendungen sicherer machen soll.

(Foto: fotolia.de/Luckylight)

Das Sicherheits-Tool von Facebook ist für jene Nutzer interessant, die ihre Apps nicht im Smartphone selbst, sondern auf der Speicherkarte des Geräts ablegen. Kritisch daran ist, dass alle Apps, die auf der Speicherkarte lesen und schreiben dürfen, auch Zugang zu allen anderen Daten auf der SD-Karte haben.  "Conceal" soll nun halten, was sein Name verspricht: Das Tool erlaubt Entwicklern, Daten zu verbergen und damit ihre Apps von äußeren Eingriffen zu schützen.

Conceal ist im wesentlichen eine Code-Bibliothek zum sicheren Ver- und Entschlüsseln von Daten auf SD-Speicherkarten. Basierend auf Algorithmen für das offene Web-Verschlüsselungssystem OpenSSL, lässt sich das Tool auf alle Android-betriebenen Smartphones anwenden, so Entwickler Subodh Iyengar im Facebook Engineering Blog.

Mit dem Tool greift das Netzwerk einen Trend auf, auf den auch andere Tech-Firmen bereits setzen: Indem die Unternehmen ihre technischen Entwicklungen mit anderen Developern teilen, können sie sich nicht nur eine Vorreiterrolle zuschreiben, sondern den Innovationsdrang vorantreiben.

Das soziale Netzwerk feierte gestern seinen zehnten Geburtstag. Internetworld BUSINESS hat dazu die zehn witzigsten Facebook-Posts zusammengestellt.

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Android-Betriebssysteme im Vergleich

13.01.2014, 9:44

Jelly Bean noch deutlich vor KitKat

Jelly Bean hat deutlich die Nase vorn, wenn es um die Installationsrate geht. KitKat, die neueste Version des Android-Betriebssystems, ist auf wesentlich weniger Geräten installiert als die Vorgängerversion. Allerdings ist die Version auch erst seit zwei Monaten verfügbar.

(Foto: Google)

Google gibt Einblick in die Nutzungszahlen seiner verschiedenen Versionen des Betriebssystems Android. Die Version 4.1, auch unter dem Namen Jelly Bean bekannt, ist bei 59,1 Prozent der Android-Anwender installiert. Die neueste Ausgabe des Betriebssystems, Kitkat, ist bisher nur auf 1,4 Prozent der Geräten zu finden. Das geht aus einer Grafik auf der Android-Developer-Seite hervor.

Selbst die vergleichsweise alte Version Gingerbread aus dem Jahr 2011 nutzen immer noch 21,2 Prozent der Android-User, Ice Cream Sandwich verfügt über einen Nutzeranteil von 16,9 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf die Installationsrate bei aktiven Android-Geräten, also jenen, mit denen ihre Besitzer die Google Play Store App nutzen. Zum Vergleich: Nach der Einführung von Apples neuester iOS-Version im September 2013 haben bisher 78 Prozent der Nutzer iOS 7 auf ihre Geräte heruntergeladen.

Jelly Bean hatte Google im November 2012 herausgebracht. Insgesamt braucht sich Google aber über den Marktanteil seines Betriebssystems keine Gedanken zu machen: In fast allen Ländern, darunter auch Deutschland, nahmen die Nutzungszahlen des Betriebssystems zu.

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Markt für mobile Betriebssysteme

10.01.2014, 14:53

Android dominiert, Apple verliert, Microsoft holt auf

Auf den wichtigsten Smartphone-Märkten kann Android seine Dominanz ausbauen, auch Windows Phone legt in einigen Ländern stark zu. Bei Apples iOS gibt es hingegen teilweise deutliche Einbrüche des Marktanteils.

(Foto: Sony.com)

Die Dominanz des Android-Betriebssystems auf den weltweit wichtigsten Smartphone-Märkten wird immer stärker. Zu diesem Ergebnis kommen die Analysten von Kantar Worldpanel in einer Studie, welche die Smartphone-Verkäufe im Zeitraum von September bis November 2013 untersucht hat. Analysiert wurden Daten aus den USA, China, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Australien.

Das Google-System konnte – außer in Australien – gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in allen neun untersuchten Ländern zulegen. Am stärksten war der Zuwachs mit 11,6 Prozent in Italien, auf den höchsten Marktanteil kommt Android in 87,3 Prozent in Spanien. In Deutschland stieg der Anteil von 69,5 auf 74,7 Prozent (Details siehe Tabelle).


Markt für mobile Betriebssysteme

Der Top-Konkurrent iOS schwächelt dagegen: Außer in Spanien ging der Marktanteil überall zurück, vor allem im wichtigen US-Markt war der Einbruch mit 9,9 Prozent sehr deutlich. Trotzdem ist der Heimatmarkt mit nunmehr 43,1 Prozent Marktanteil noch immer der stärkste für Apple. In Deutschland ist die Kultmarke noch immer sicherer Zweiter – hier fiel der Anteil von 21,1 auf 17,3 Prozent.

Der Verfolger Windows Phone holt indes weiter auf und konnte seinen Anteil fast überall steigern, lediglich in China stagnierte er bei 2,7 Prozent auf niedrigem Niveau. In Italien ist Microsoft dagegen mit 16 Prozent Marktanteil schon an Apple vorbeigezogen. Auch in Deutschland konnte der Anteil von 1,9 auf 5,7 Prozent klar gesteigert werden, womit er allerdings immer noch unter dem europäischen Durchschnitt liegt.

Praktisch keine Rolle mehr spielt dagegen BlackBerry OS mit einem Marktanteil von 0,8 Prozent in Deutschland oder 0,6 Prozent in den USA. Nur in Australien konnte der Smartphone-Pionier seinen Anteil von 0,7 auf 1,4 Prozent verdoppeln – offenbar treffen die neuen BlackBerrys den Geschmack zumindest "down under".

In China haben sich nach jahrelangen Verhandlungen Apple und der weltgrößte Mobilfunkbetreiber China Mobile auf eine Zusammenarbeit verständigt. Künftig umfasst das Programm des chinesischen Anbieters auch iPhone-Modelle. Damit erhält Apple offiziellen Angaben zufolge Zugang zu weiteren 760 Millionen Kunden.

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Facebook kauft Little Eye Labs

08.01.2014, 11:55

Mehr Android-Expertise für das soziale Netzwerk

Facebook möchte seine Android-App verbessern und übernimmt auf der Suche nach weiterem Know-how das indische Start-up Little Eye Labs.

(Foto: Facebook)

Die Zukunft ist mobil. Auch Facebook will seine Apps weiterentwickeln und legt sich zum Ausbau seines Android-Developer-Teams ein indisches Start-up zu. Little Eye Labs ist auf Anwendungen für Googles Betriebssystem spezialisiert und entwickelt ein Software-Tool, das deren Performance analysiert.

Facebook lässt sich das indische Start-up zwischen zehn und 15 Millionen US-Dollar kosten. Die Akquisition dürfte als Talentübernahme zu verstehen sein, denn das Team von Little Eye Labs soll die Entwicklungsabteilung im kalifornischen Menlo Park verstärken, so Techcrunch.

Im Oktober 2013 hatte Facebook seine Android-App zuletzt aktualisiert, um soziale Inhalte auf die Facebook-Startseite zu holen. Im August 2013 war der Homescreen auch in die Android-App gezogen worden.

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Google und Audi planen Kooperation

02.01.2014, 8:11

Android im Auto

Google und Audi wollen offenbar gemeinsame Sache machen. Dabei geht es darum, das Google-Betriebssystem Android im Auto zu etablieren. Der Plan soll auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas verkündet werden.

(Foto: Fotolia.com/Sashkin)

Das Internetunternehmen Google und der deutsche Autohersteller Audi planen einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge eine groß angelegte Kooperation. Demnach sollen Unterhaltungs- und Informationssystemen in den Audi-Fahrzeugen in Zukunft mit Android laufen, dem Betriebssystem von Google.

Das Vorhaben soll in der kommenden Woche auf der Elektronik Messe CES in Las Vegas vorgestellt werden. Ziel sei es, Fahrern den Zugang zu Musik, Navigation, Apps und Diensten zu ermöglichen, die denen auf den Android-Smartphones gleichen. Geplant seien außerdem Kooperationen mit weiteren Automobil- und Technologiefirmen wie unter anderem dem Chip-Hersteller Nvidia.

Auch Google-Rivale Apple will seine Dienste besser in Autos einbinden. Dazu hat der iPhone-Hersteller unter anderem Vereinbarungen mit General Motors, Daimler und BMW ausgehandelt.

Google arbeitet zudem mit Hochdruck daran, die Relevanz seines sozialen Netzwerks zu erhöhen. In San Francisco hat der Suchmaschinen-Riese im Oktober 2013 einige neue Funktionen für Google+ präsentiert.

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Android beherrscht den Markt

14.11.2013, 8:58

Google bei mobilen Betriebssystemen vorne

Google dominiert nicht nur den Suchmaschinenmarkt – auch bei den Betriebssystemen für Smartphones ist der Internetkonzern mit einem Marktanteil von über 80 Prozent unangefochtener Spitzenreiter. Auf Platz zwei folgt iOS mit 313 Prozent.

(Foto: Fotolia.de/koniukh)

Die Welt der mobilen Betriebssysteme ist fest in Google-Hand: Bei den weltweit neu verkauften Smartphones kommt Android im dritten Quartal dieses Jahres erstmal auf einen Marktanteil von über 80 Prozent: Knapp 212 Millionen neue Smartphones beziehungsweise 81 Prozent laufen mit Googles Betriebssystem. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC hervor. Im Vorjahreszeitraum waren es 75 Prozent.

Apples mobiles Betriebssystem iOS hat einen Marktanteil von 13 Prozent. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2012 kam Apple mit seinem iOS noch auf 14 Prozent. Die anderen Smartphone-Betriebssysteme spielen kaum eine Rolle: Microsoft kommt mit seinem Windows Phone auf einen Marktanteil von vier Prozent – eine deutliche Steigerung gegenüber den zwei Prozent des Vorjahresquartals. Für ein Gerät von Blackberry entschieden sich im dritten Quartal dieses Jahres  nur zwei Prozent der Käufer. Im Vorjahr warenes immerhin noch doppelt so viele.

Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Smartphones verkauft – ein neuer Rekord. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe um 38,8 Prozent. Der Smartphone-Boom beflügelte auch den Gesamtmarkt für Mobiltelefone, der im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent auf 467,9 Millionen Geräte wuchs.

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So ticken Mobile-User beim Autokauf

22.10.2013, 8:51

Nutzerbefragung von mobile.de

Der Online-Fahrzeugmarkt mobile.de hat untersucht, wie Nutzer der iPhone und Android-Apps sowie des mobilen Portals das mobile Angebot des Unternehmens nutzen. Neben deutlichen Unterschieden zwischen den Nutzungstypen wurden auch Gemeinsamkeiten festgestellt. Und: Immer mehr nutzen nur noch den mobilen Kanal.

(Foto: Fotolia.com/Sashkin)

Der Android Kaufplaner

Mit einem Anteil von 64 Prozent bei den unter 39-Jährigen zählt der Android Kaufplaner zur jüngsten mobilen Nutzergruppe. Prinzipiell steht dieser Nutzungstyp eher am Anfang seiner Kaufentscheidung und plant, in etwa 12.800 Euro für sein neues Fahrzeug auszugeben. Ein Drittel dieser Gruppe nutzt bereits ausschließlich die App.

Der iPhone Kaufplaner

Die Nutzer dieser Gruppe sind gutsituiert, haben Geld und sind zahlungsfreudig. Mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent, sind zwischen 30 und 49 Jahre alt. Sie verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mindestens 3.000 Euro pro Monat. Für sein neues Auto will der Nutzer der iPhone-App etwa 18.000 Euro ausgeben. Fast ein Drittel der Befragten rechnet sogar mit mehr als 20.000 Euro – und liegt damit über dem Durchschnitt des klassischen Desktop-Nutzers, der für seinen Autokauf etwa 16.600 Euro einplant.

Der iPad Kaufplaner

Gut verdienende Best Ager kennzeichnen diese Nutzergruppe. 62 Prozent der iPad Autokaufplaner sind 40 Jahre und älter, ein Drittel ist älter als 50 Jahre. Das verfügbare Haushaltsnettoeinkommen liegt bei über 5.000 Euro monatlich. Der Nutzer der iPad App plant durchschnittlich etwa 21.800 Euro für seinen Wagen auszugeben, ein Fünftel sogar mehr als 30.000 Euro.

Der Mobil-Portal Kaufplaner

Die Nutzer des mobilen Webseiten-Angebots von mobile.de sind eher pragmatisch und viele stehen bereits kurz vor dem Kauf. 56 Prozent der Nutzer sind zwischen 20 und 39 Jahre alt. Sie gehen im Durchschnitt davon aus, 13.400 Euro für ihr neues Auto auszugeben. Die Hälfte verwendet das Angebot für einen schnellen Überblick und wechselt dann zum Vergleichen und für Detailrecherchen auf die klassische Online-Seite.

Neben diesen Unterschieden ermittelte die Studie aber auch Gemeinsamkeiten. 70 Prozent der Verbraucher, die ein mobiles Gerät für Ihre Recherchetätigkeiten nutzen, haben sich demnach noch nicht entschieden, welche Marke sie kaufen wollen. Zehn Prozent der mobilen Autokäufer verwenden die App bereits beim Händler und vergleichen Preise und Angebote direkt vor Ort. Etwa ein Drittel der Befragten nutzt die mobilen Angebote von mobile.de ausschließlich auf dem Smartphone oder einem Tablet.

Die Untersuchung basiert auf einer On-Device-Befragung von mehr als 1.240 Online- und Mobil-Nutzern, die gemeinsam mit der Marktforschungsagentur d.core umgesetzt wurde. Aus den Ergebnissen konnten anschließend Nutzungstypologien erstellt werden, die Werbetreibenden dabei helfen sollen, mobile Kommunikationskampagnen auf die jeweiligen Charakteristika Ihrer Smartphone-Zielgruppe bei mobile.de abzustimmen.

Auch bei der Reisebuchung wird der mobile Kanal immer wichtiger. Vor allem für jüngere Nutzer ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken, wenn es ums Reisen geht – auch Bewertungsportale spielen eine wichtige Rolle bei der Reiseplanung, wie die Studie "The Future of Travel" ergab.

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