Updates für Google Apps

14.06.2013, 9:04

Google bringt Android-Updates für seine Smartphone- und Tablet-Apps Google+ und Play Music: Ab jetzt wird schneller heruntergeladen und effizienter benachrichtigt.

(Foto: Google.com)

Die Änderungen des Google-Benachrichtigungssystems machten ein Update der Google+-App nötig: Der Abgleich aller Hinweise über die verschiedenen angeschlossenen Nutzergeräte hinweg musste auch in die Netzwerk-Anwendung eingebunden werden. Ein kleines Glockensymbol zeigt neue Benachrichtigungen an. Außerdem erhielt Google+ ein paar Verbesserungen im Foto-Management und mehr Weiterleitungsmöglichkeiten für die Beiträge.

Die Aktualisierungen für Google Play Music stammen aus dem Feedback der Nutzer seit dem Start des All Access-Streaming-Dienst im vergangenen Monat. Hier wurden vor allem die Download-Zeiten verkürzt. Beide Updates sollen nach und nach für die Nutzer weltweit zugänglich werden, so The Verge. Neue Versionen für sein hauseigenes Betriebssystem Android bringt Google immer vor denen für das Konkurrenzsystem von Apple heraus – wie beim vergangenen Google+-Update.

© www.internetworld.de

AppStudio für den Bildungsbereich

30.05.2013, 14:00

Quark bietet für seine Digital Publishing Lösung AppStudio ein neues Paket für den Bildungsbereich an. Mit dem AppStudio Education Plan bietet man akademischen Einrichtungen die Möglichkeit, Digital Publishing in die Lehrpläne zu integrieren und so die Möglichkeit zu haben, eigene Apps für iPhone, iPad und Android zu erstellen. Auch eigene Marketing- und Campus-Kommunikationsmittel können ihm Rahmen des Programms realisiert werden.

AppStudio ist eine Digital Publishing Lösung von Quark und ermöglicht die Veröffentlichung digitaler Magazine direkt aus dem Layout-Tool QuarkXPress oder aus InDesign. Dabei werden aus beiden Anwendungen HTML5-basierende native Apps erzeugt, die über mit AppStudio über einen Clouddienst in die entsprechenden Stores veröffentlicht werden können. Publikationen lassen sich so auf iOS, Kinde Fire- und Android-Geräten realisieren.

Das Bildungs-Bundle richtet sich dabei vor allem an Fachbereiche mit den Schwerpunkten Design, Marketing und Kommunikation, die Erfahrungen mit neuen digitalen Technik erwerben und die Erstellung und Gestaltung in ihre Lehrpläne integrieren wollen. Im Zuge der steigenden Verbreitung von Tablet-Geräten kann die Integration in Lehrpläne für Studierende so von Vorteil für den Arbeitsmarkt sein, aber auch die Institute selbst können so ihre in- und externe Kommunikation um einen zukunftsträchtigen Kanal erweitern.

Zum Education Plan gehören:

  • 250 Anwender-Abonnements für App Studio
  • bis zu 100 Kursprojekte
  • 4 x Multi-Issue Pro Pläne (vier unterschiedliche Publikationen für iOS)
  • 1 x Multi-Issue Premium Plan (digitale Publikation für iPad, iPhone, Kindle Fire und Android)
  • Bronze AppStudio Support
  • Optional 250 QuarkXPress Lizenzen

Der Paketpreis liegt bei 4.295 Euro pro Jahr, zu Beginn wird das Pakte zudem zu einem Einführungspreis von 2.147,50 Euro (gilt nur für das erste Jahr) angeboten.

© www.beyond-print.de

Google+-Redesign fürs mobile Web

22.05.2013, 12:26

Google stellt ein Redesign für die mobile Version seines sozialen Netzwerks Google+ vor. Die Aktualisierung soll die Mobilversion an die letzten Änderungen des webbasierten Google+ anpassen.

(Foto: Google+)

Nach der Überarbeitung der Webversion von Google+ kommt jetzt auch frischer Wind in die mobile App des Google-Netzwerkes. Das Internetunternehmen bringt zum einen Cover-Fotos auch in die Mobilversion von Google+. Praktisch: Die Schaltflächen, mit denen man innerhalb der App weiternavigiert, wurden vergrößert, so dass sie leichter zu handhaben sind. Die Änderungen wurden zunächst einmal für die Android-App umgesetzt, so Google auf seiner Google+-Webseite.

Am auffälligsten dürfte jedoch der neue Look im Nachrichtenstrang sein. Die Einzelbeiträge werden nunmehr in Kästen angezeigt, wie es auch in der Desktop-Version von Google+ der Fall ist. Das Kärtchendesign soll das Netzwerkerlebnis übersichtlicher gestalten – und erinnert an den Look der virtuellen Pinnwand Pinterest.

Gestern hatte Google bereits Änderungen der Fotodarstellung in der neuen App gezeigt. Auf die Fotofunktionalitäten hatte sich Google auch schon im März 2013 konzentriert und damals einen Fotofilter für die Suche eingeführt.

© www.internetworld.de

Blackberry öffnet seinen Messenger

17.05.2013, 8:16

Blackberry sucht mehr Reichweite – und öffnet seinen Messenger für iOS- und Android-Nutzer. Noch ist die Anwendung jedoch in den App Stores von Apple und Google nicht freigegeben. Zudem kündigt der Hersteller von Kommunikationssystemen ein neues soziales Netzwerk an.

(Foto: blackberry)

Blackberry-Besitzer kennen die Messenger-App schon seit Längerem. Nun sollen jedoch auch Nutzer, deren Smartphones mit iOS 6 und Android 4.0 betrieben werden, in den Genuss des Chat-Dienstes kommen. Im Programm der Anwendung sind Gespräche mit mehr als zwei Teilnehmern, Foto- und Sprachnotizaustausch sowie anpassbare Profile und Avatare.

Derzeit verfügt die BBM-Plattform über 60 Millionen aktive Nutzer pro Monat, die täglich mehr als zehn Milliarden Nachrichten generieren. "Die BBM-Plattform war für BlackBerry-Kunden immer schon einer der Dienste, mit dem sie am meisten kommunizierten, denn er machte es ihnen leicht, Kontakte zu knüpfen und doch ein geschätztes Maß an Privatsphäre zu wahren",  so Andrew Bocking, Executive Vice President Software Product Management and Ecosystem bei BlackBerry. "Wir freuen uns sehr, dass wir iOS- und Android-Nutzern die Möglichkeiten der BBM-Community anbieten können."

Gleichzeitig kündigte Blackberry die Einführung der so genannten BBM Channels an. Das neue soziale Netzwerk soll den Nutzern ermöglichen, mit Unternehmen, Marken, berühmten Persönlichkeiten und Gruppen in Kontakt zu treten. Nach der Einführung für Blackberry-Nutzer soll dieser Dienst im Laufe des Jahres auch für iOS- und Android-User angeboten werden.

Bei den mobilen Betriebssystemen liegt Blackberry derzeit auf Platz drei mit 5,2 Prozent Marktanteil. iOS und Android dagegen verfügen gemeinsam über 91 Prozent des Marktes. Im Januar 2013 hatte Blackberry-Hersteller RIM sein neuestes Flaggschiff-Phone Blackberry 10 vorgestellt.

© www.internetworld.de

Verkaufszahlen für Smartphones

15.05.2013, 12:01

Fast drei Viertel aller verkauften Smartphones im ersten Quartal des laufenden Jahres waren Android-betriebene Geräte. Vor allem Samsungs Geräte verkaufen sich besonders gut.

(Foto: fotolia.com/helle m)

Android hat in Sachen Marktanteil bei Neugeräten Apples iOS längst abgehängt. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von Gartner, die sich mit dem Smartphone-Absatz weltweit im ersten Quartal 2013 beschäftigt. Demnach wurden zwischen Anfang Januar und Ende März 2013 weltweit rund 210 Millionen Smartphones verkauft. Das sind 42 Prozent als im Vorjahresquartal.

Der Großteil der verkauften Smartphones nutzt Android als Betriebssystem: Über 156 Millionen Geräte hatten das Google-System aufgespielt, das damit auf einen Marktanteil von 74,4 Prozent kommt. Im vergangen Jahr waren es noch 84 Millionen und damit ein Anteil von 56,9 Prozent. Auf Platz zwei folgt iOS mit 38 Millionen Geräten, das entspricht 18,2 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte Apples Betriebssystem 22,5 Prozent Marktanteil.

Unter den verkauften Geräten zeigt sich Samsung im ersten Quartal 2013 als der klare Marktführer mit 64 Millionen verkauften Geräten und 30,8 Prozent des Marktes. Apple liegt auch hier auf dem zweiten Platz mit 38 Millionen verkauften iPhones, die dem Unternehmen einen Anteil von 18,2 Prozent am Markt bescheren. Den dritten Platz nimmt LG ein, ist allerdings mit 4,8 Prozent Marktanteil und zehn Millionen verkauften Geräten weit abgeschlagen.

Noch höhere Verkaufszahlen für Smartphones gab es im vierten Quartal 2012. Allein in der Weihnachtswoche 2012 wurden weltweit rund 50 Millionen Smartphones aktiviert. Im Gegensatz zur weltweiten Statistik, schwören die Nutzer in den USA nach wie vor auf das iPhone. Dort ist das Apple-Gerät weiterhin das beliebteste Smartphone.

© www.internetworld.de

Fonts mit optimaler Lesbarkeit für mobile Endgeräte

10.05.2013, 13:44

Monotype hat neun seiner Schriften nun in einer speziellen eText-Variante veröffentlicht. Damit eignen sich die Schriftendesigns besonders für die Darstellung auf mobilen Geräten wie E-Book-Readern, Smartphones und Tablets. Die Fonts wurde für die optimale Lesbarkeit mit stärkerem Kontrast, gleichmäßiger Farbgebung und leicht vergrößerten Kleinbuchstaben versehen.

Der Schriftenanbieter Monotype hat die Verfügbarkeit eines Schriftenpakets bekanntgegeben, dass sich besonders für die Gestaltung und Darstellung auf mobilen Endgeräten eignet. Ganz gleich ob digitale Publikation oder Online-Zeitung, ob auf iPhone oder iPad, Android-Endgeräte, E-Books oder als Webinhalt. Neun bekannte Schriften bietet Monotype in einer „eText“-Version an, die für optimale Lesbarkeit auf den digitalen Geräten sorgen soll.

Dazu haben die Schriftendesigner von Monotype die Fonts leicht modifiziert und für die besser Darstellung auf kleinformatigen Displays angepasst, ohne die Verwandschaft zu den „Print-Geschwistern“ zu verlieren. Mit stärkerem Kontrast, einer gleichmäßigen Farbgebung und leicht vergrößerten Kleinbuchstaben sollen sie sich jedoch besser für E-Book-Reader, Tablets und Smartphones eignen.

„Das Lesen am Bildschirm gehört für die meisten Menschen mittlerweile zum alltäglichen Leben. Um Endgeräte nach den Bedürfnissen der Verbraucher auszurichten, muss der Text leicht und angenehm zu lesen sein – unabhängig davon, auf welchem Bildschirm. Wir haben die neun Schriften speziell dafür entwickelt, dass ihre individuellen Eigenschaften auf der gesamten Bandbreite an Endgeräten zur Geltung kommen“, sagt Steve Matteson, Creative Type Director von Monotype. „Unser Start-Angebot umfasst nicht nur Neugestaltungen beliebter Klassiker, sondern auch neuere Designs wie Malabar und Ysobel, die von Anfang an auf die digitale Darstellung ausgelegt waren.“
Monotype eText Fonts für digitale Endgeräte

Zum Angebot der gehören zunächst neun Schriftenfamilien:

  • Amasis™ eText
  • Monotype Baskerville ™ eText
  • PMN Caecilia® eText
  • ITC Galliard® eText
  • Malabar™ eText
  • Neue Helvetica® eText
  • Palatino® eText
  • Sabon® eText
  • Ysobel™ eText

Die Schriften können auf vielfache Art eingebunden werden: Als Systemschriften in Consumer-Geräten, im Quellcode von eBook oder digitaler Publikation eingebettet oder als lizensierter Web-Font über Fonts.com – besonders profitieren sollen dabei Geräte, die die Monotype iType Font Engine zur Textdarstellung nutzen.

© www.beyond-print.de

Apple führt weiter US-Smartphone-Markt an

06.05.2013, 11:14

Mit einem Anteil von fast 40 Prozent ist Apples iPhone weiterhin auf dem amerikanischen Markt der Smartphone-Geräte führend, das zeigen aktuelle Zahlen von Comscore. Bei den mobilen Betriebssystemen hat allerdings Google mit Android und einem Marktanteil von 52 Prozent nach wie vor die Nase vorne.

(Foto: Apple)

Das iPhone kann seine Marktposition in den USA weiter ausbauen: Unter den knapp 137 Millionen amerikanischen Smartphone-Besitzern ab 13 Jahren besaßen im März 2013 rund 39 Prozent ein Apple-Gerät. Das beweisen aktuelle Zahlen der Analysten von Comscore. Damit wuchs der Anteil des Unternehmens aus Cupertino auf dem Smartphone-Markt gegenüber Dezember 2012 um 2,7 Prozentpunkte.

Konkurrent Samsung konnte seine Position im gleichen Zeitraum ebenfalls stärken, allerdings nur um 0,7 Prozentpunkte. Die Koreaner belegen aber mit 21,7 Prozent Marktanteil weiter den zweiten Platz. Spannend dürfte das Rennen allerdings in den nächsten Monaten werden, wenn die Verkaufszahlen des neuen Flaggschiff Galaxy S IV in die Analyse mit einfließen. Außerdem in den Top Five vertreten sind HTC, Motorola und LG – alle mussten aber Marktanteile einbüßen, der Drittplatzierte HTC beispielsweise 1,7 Prozentpunkte. Der Marktanteil von HTC rutscht damit von elf auf 9,3 Prozent.

Wenn es dagegen um die mobilen Betriebssysteme geht, bleibt Android weiterhin ungeschlagen. Mit 52 Prozent besitzt Google mit Abstand den größten Marktanteil in den USA. Allerdings gab es im März im Vergleich zum Dezember des Vorjahres auch hier ein Minus von 1,4 Prozentpunkten zu verzeichnen. iOS dagegen konnte mit einem Plus von 2,7 Prozentpunkte zulegen und liegt mit einem Marktanteil von 39 Prozent auf Platz zwei. Damit läuft auf 53,3 Millionen Smartphones Apples Betriebssystem. 71,1 Millionen Gerätebesitzer nutzen Googles Android. iOS und Android vereinen zusammen 91 Prozent Nutzer unter sich. Auf Platz drei liegt Blackberry mit 5,2 Prozent Marktanteil.

Apples Revolution des Smartphone-Markts begann 2007 mit dem iPhone 1 – kürzlich gab der Konzern bekannt, demnächst den Support für das Gerät einzustellen. Ab Juni 2013 will das Unternehmen das Ur-iPhone nicht mehr für Reparaturen annehmen und auch keine Ersatzteile mehr dafür bereithalten.

© www.internetworld.de

Hinweise auf ein Android-Gaming-Center

22.04.2013, 15:41

Ausgerechnet im Code für die futuristische Computerbrille Google Glass fanden jetzt Brancheninsider Hinweise auf eine Neuentwicklung, an der Google bastelt: Ein bisher unbenanntes Gaming-Center für Android soll bei dem Internetkonzern derzeit in der Pipeline stehen.

(Foto: Photocase/Derweb)

Es kann doch kein Zufall sein, dass Google an unerwarteter Stelle Hinweise auf ein Android-Gaming-Center, das sich offenbar in Entwicklung befindet, hinterlassen hat. Der Gaming-Hub scheint mit Multiplayer-Support, Chat-Funktionen und mehr ausgestattet zu sein. Die vom Blog Android Police entdeckten Hinweise lassen den Schluss zu, dass zu den Features des Gaming-Hubs unter anderem Multiplayer-Support, verschiedene Chat-Funktionalitäten, sowie Rang- und Ergebnisanzeigen gehören.

So sollen sowohl Echtzeit-Multiplay als auch das abwechselnde Spielen mit Gegnern nach vorausgehender Benachrichtigung in dem Android-Game-Hub möglich sein. Darüber hinaus könnten auch verschiedene Kommunikationsangebote für die Gamer mit dabei sein, bei denen sowohl während des Spiels als auch in Chat-Lobbies vorab gechattet werden kann.

Ungewöhnlich ist, dass Google ausgerechnet im App-Code für seine Computerbrille Glass die Hinweise auf ein Gaming-Center versteckt hat – schließlich dürfte das Daddeln via Brille unmöglich sein. Brancheninsider rätseln derweil, ob Google das Leck absichtlich eingebaut habe, so The Next Web.

Die Google Glass-Brille soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Laut Spezifikationen wird die Datenbrille 16 GB Speicherplatz haben und mit den Cloud-Angeboten von Google verbunden werden. Das Mini-Display direkt vor der Linse soll dem Träger dennoch ein Bildschirmerlebnis wie bei einem 25-Zoll-Monitor erlauben.

© www.internetworld.de

Erste Statistiken zu Facebook Home

22.04.2013, 9:17

Vor rund einer Woche hat Facebook seine Home-App herausgebracht. Das ist Anlass genug, die ersten Rückmeldungen zu der Kommunikationsanwendung unter die Lupe zu nehmen. Wenn es nach den Download-Zahlen geht, ist Home allerdings kein Renner.

(Foto: istockphoto.com/courtneyk)

Etwa zwei Wochen auf dem Markt, und erst eine halbe Million mal heruntergeladen: Die Download-Statistik von Facebooks digitalem Ökosystem Home sieht bisher noch bescheiden aus. Im Google Play Store wurde die App 500.000-mal abgerufen. Angesichts von einer Milliarde Facebook-Mitgliedern weltweit wirkt die Download-Zahl klein. Kein Wunder, kommt Home doch nur auf eine Nutzerbewertung von 2,2 Punkten und weist bisher vorwiegend negative Kommentare zu der App auf, berichtet The Next Web.

Während im Google Play Store keine exakten Statistiken zu den Download-Zahlen einzelner Apps angegeben werden, ist die Beliebtheit von Apps an einer Mini-Grafik abzulesen, die im Play Store die Zahl der Downloads in den vergangenen 30 Tagen angibt. Darin dümpelt Home immer noch in der Kategorie der Apps von 500.000 bis eine Million Downloads.

Zum Vergleich: Die Foto-App Instagram wurde bereits in den ersten 24 Stunden nach Freigabe über eine Million-mal heruntergeladen, als sie im April 2012 im Android Store freigegeben wurde. Facebook schaltete Home in den USA am 12. April 2013 frei. In Deutschland startete die App wenig später am 16. April.

© www.internetworld.de

PDFs direkt aufs iPad „drucken“

19.04.2013, 13:08

Präsentationen, Firmendokumente oder Reiseunterlagen auf dem mobilen Endgerät nutzen? Bisher ist das kein Problem, aber auch nicht sonderlich komfortabel. ThinPrint hat seine Drucklösung nun um die Print-to-ePaper-Funktion erweitert und erlaubt über den eigenen Druckertreiber eine direkte Ausgabe auf iPhone, iPad oder Android-Gerät.

Mit der Print-to-ePaper-Lösung wird in den ThinPrint-Druckertreiber eine neue Funktion integriert. Papierlos wird aus beliebigen Programmen am Desktop ein PDF erzeugt und über einen Cortado Workspace Zugang über die Cloud direkt auf ein mobiles Endgerät synchronisiert. Dort steht das Dokument dann auch offline zur Verfügung.

Für die Verwendung ist auf dem PC die Installation eines entsprechenden Druckertreibers nötig, sowie die Einrichtung eines kostenfreien Cortado Cloud Zugangs. Für iPhone, iPad oder Android-Gerät kann über die AppStores ein entsprechendes Tool geladen werden. Sofern beide Geräte mit demselben Cloud-Zugang angemeldet sind, kann fortan aus beliebigen Desktop-Anwendungen mit dem Print-to-ePaper-Druckertreiber direkt an das Gerät „gedruckt“ werden.

Laut Angaben des Berliner Unternehmens wird die ThinPrint-Technologie weltweit von mehr als 3,5 Millionen Anwendern genutzt, die allesamt Zugriff auf dieses neue Feature haben. Ob Hotelbuchungen, Boarding Pass, Firmendokumente oder Präsentation – die Dokumente stehen schnell und unkompliziert auf den Endgeräten bereit, zudem ist eine sichere Übertragung gewährleistet. Die ThinPrint Technologie steht allerdings nur für Linux- und PC-Geräte zur Verfügung. Mac OS X wird nicht unterstützt.

Nicht ganz so elegant, aber ebenso sicher und komfortabel lässt sich ein ähnlicher Effekt am Mac aber auch über eine Ausgabe als PDF direkt in eine synchronisierten Cloud-Ordner realisieren, den etwa dropbox oder Google drive ermöglichen. Auch damit lassen sich die Dokumente komfortabel an Smartphones und Tablets übertragen.

© www.beyond-print.de