WhatsApp ist die meistgenutzte Android-App

16.04.2014, 10:31

NuPEx

Ein Forschungsprojekt hat das Verhalten von App-Nutzern untersucht. Die meistgenutzte Android-Anwendung ist demnach WhatsApp, gefolgt von Facebook.

Die kostenlose Anwendung NuPEx zeigt Android-Nutzern an, wie oft sie eine App nutzen, ihr Telefonieverhalten sowie die Netzwerkgeschwindigkeit und die übertragenen Datenmengen. Bei der Applikation handelt es sich um ein Forschungsprojekt einer Bremer Uni-Ausgründung in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Nutzer der NuPEx-App haben die Möglichkeit, ihr Nutzerverhalten anonymisiert an das gleichnamige Forschungsprojekt zu übertragen. NuPEx steht übrigens für „Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience“.

Fünf Monate lang haben App-Nutzer das NuPEx-Projekt unterstützt und ihr Android-Smartphone in ein Messgerät verwandelt. Es wurden 22.000 Telefonanrufe und 40.000 App-Nutzungen ausgewertet. Nun liegen die ersten Ergebnisse zum Nutzerverhalten vor.

Jeder Nutzer verwendet rund 50 Apps

Die meistgenutzte Android-App ist WhatsApp. Damit schlägt der Kurznachrichtendienst in der Nutzungshäufigkeit der Apps das soziale Netzwerk Facebook. Danach folgen die Standard-Apps „Kontakte“, „SMS Service“, „Internet“ und „Google Play“. Jeder Nutzer verwendet durchschnittlich 49,5 Apps.

Knapp die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen die User mit dem Versenden und Lesen von Kurzmitteilungen. 28 Prozent der Zeit werden zum Internetsurfen und vier Prozent zum Streamen von Videos verwendet. Dabei entfallen 14 Minuten pro Tag für das Streamen über das Mobilfunknetzund 28 Minuten über WLAN. Andere Apps werden in den restlichen 22 Prozent der Zeit genutzt.

Nutzer sind mit dem Internettempo zufrieden

67 Prozent der Android-Anwender verfügen über eine mobile Daten-Flat. Dabei sind tagsüber 80 Prozent mit der Internetgeschwindigkeit zufrieden – nachts sind es nur 60 Prozent. Am zufriedensten mit der mobilen Internetgeschwindigkeit sind Kunden der Deutschen Telekom.

Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte oder einfach nur eine nützliche App sucht, die seine Smartphone-Nutzung übersichtlich anzeigt, findet die Android-App NuPEx im Google Play Store. Die App erfordert Android ab Version 2.2.

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Farbsystematik der HKS-Druckfarben und RAL-Farben

15.04.2014, 9:37

Entstehung, Zusammensetzung und Verwendungsmöglichkeiten

Für den Designer sind verschiedene Farbmodelle relevant. RGB für das Screendesign und CMYK für das Printdesign. „CMYK“ bedeutet, dass aus vier Grundfarben im Zusammendruck eine nahezu unüberschaubare Anzahl an Farben und Farbtönen gedruckt werden kann. Doch darüber hinaus gibt es so genannte „Sonderfarben“. Während Farbflächen im CMYK-Druckverfahren aufgerastert, also aus Rasterpunkten bestehend, wiedergegeben werden, werden Sonderfarben vollflächig gedruckt. Der Farbwirkung ist dem entsprechend intensiver und klarer. Die wichtigen Vollton-Farben sind neben Pantone gerade im deutschsprachigen Raum die HKS-Farben.

“RAL iColours” als iPhone APP

Oben: Die App „RAL iColours“ enthält alle RAL-Farben, also RAL CLASSIC, RAL DESIGN und RAL EFFECT. Für jede RAL-Farbe werden CIE-LAB-Werte, RGB, CMYK und LRV angegeben. Hier im Video zu sehen ist, wie man ein Gebäude gemäß RAL farblich anpassen und retuschieren kann, um einen Eindruck von der unterschiedlichen Farbwirkung zu erhalten.

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Android erhält einen Malware-Scanner

15.04.2014, 7:32

App-Sicherheit

Android wird in Zukunft kontinuierlich nach Apps scannen, die Schadsoftware auf das Endgerät schmuggeln wollen, auf dem das mobile Betriebssystem installiert ist.

So viel Sicherheit wie im eigenen Zuhause – das verspricht Google den Nutzern seines mobilen Betriebssystems Android. Wie der Internetkonzern auf seinem Blog ankündigte, werde es in Zukunft möglich sein, das System kontinuierlich nach Apps von Drittanbietern zu scannen – so soll das Schmuggeln von Schadware auf das Endgerät unterbunden werden.

Während des Scan-Vorgangs werden die Apps dabei auf die Merkmale bekannter Malware hin untersucht; zudem gleicht Android ihr Verhalten mit bereits gescannten Anwendungen ab, um Abweichungen von der Norm zu entdecken.

Mit der Maßnahme will Google sein Betriebssystem in Sachen Sicherheit noch einmal einen Schritt nach vorne bringen – bislang war es lediglich möglich, Apps während des Installationsprozesses auf ein mögliches Schadverhalten hin zu untersuchen. Der „Verify Apps“ genannte Dienst war im vergangenen Jahr von den Anwendern rund vier Milliarden Mal in Anspruch genommen worden.

Die verbesserte Verify-Apps-Funktionalität steht allen Nutzern zur Verfügung, die über ein Gerät mit installierter Android-Basis ab der Version 2.3 verfügen. Die Verteilung des Updates soll über Google Play Services erfolgen. Den genauen Zeitpunkt gab Google indes noch nicht bekannt.

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Apple soll iTunes für Android planen

25.03.2014, 14:03

Musik für Mobile

Angeblich denkt Apple daran, seinen Download-Store iTunes auch Usern von Android-Geräten zugänglich zu machen. Gerüchten zufolge will der Konzern außerdem einen eigenen Streaming-Musikdienst starten.

Apple-Gründer Steve Jobs pflegte bis zu seinem Tod einen tiefen Groll gegenüber dem Google-Betriebssystem Android, das er stets als dreistes Plagiat von iOS verteufelte. Die Konsequenz: Apple-eigene Dienste waren Android-Nutzern in der Regel nicht zugänglich. Bislang.
Denn einem Bericht des Internetportals billboard.com zufolge, denkt der aktuelle Apple-Chef Tim Cook nun darüber nach, mit dem rigorosen Anti-Google-Kurs seines Vorgängers zu brechen. Konkret könnte der Download-Store iTunes in Zukunft auch Besitzern von Android-Geräten zugänglich gemacht werden. Es wäre das erste Mal, dass Apple eine App für das Betriebssystem des Erzrivalen veröffentlicht. Google ist da deutlich schmerzfreier: Eigene Apps wie „Play Music“ oder „Play Movies & TV“ sind schon seit längerer Zeit auch für iOS zu haben.
Ein solcher Kurswechsel von Apple wäre indes reinem Pragmatismus geschuldet – und nicht etwa einer vorsichtigen Annäherung beider Unternehmen. Denn dem Bericht zufolge würde Apple damit vor allem auf schrumpfende Umsätze in seinem iTunes-Store reagieren. Zwar verdienen die Kalifornier mit der Plattform immer noch Milliarden US-Dollar. Doch gerade die Downloads im Musik-Bereich sollen zuletzt rückläufig gewesen sein.
Da erscheint es verlockend, den Nutzerkreis zu erweitern – und eine spezielle iTunes-App für Android zu entwickeln. Immerhin laufen mittlerweile rund 80 Prozent aller Smartphones mit dem Google-Betriebssystem.
Doch eine solche Strategie birgt auch Risiken: Denn viele iPhone-Nutzer wechseln bislang nur deshalb nicht zur Android-Konkurrenz, weil sie jahrelang Musik, Filme und Bücher bei iTunes gekauft haben – und nach einem Umstieg befürchten, alle Inhalte zu verlieren oder erst umständlich konvertieren zu müssen. Werden die Pläne tatsächlich von Apple umgesetzt, würde diese Wechselhürde mit einem Schlag wegfallen.
Konkurrenz für „Spotify“

Gleichzeitig will Apple mit einem zweiten Projekt auf die schrumpfenden Musik-Umsätze reagieren – und einen eigenen Streaming-Dienst entwickeln, der weit über den bereits angebotenen Service iTunes Radio hinausgehen soll. Laut billboard.com befindet sich Apple dazu bereits mit namhaften Musik-Produzenten in Verhandlungen.
Ein solcher Streaming-Dienst würde wohl direkt gegen Konkurrenzangebote wie „Spotify“ positioniert werden, die sich mit ihren attraktiven Flatrate-Tarifen immer größerer Beliebtheit bei den Nutzern erfreuen. Denn: Nicht zuletzt sind genau diese Dienste dafür verantwortlich, dass die digitalen Einkäufe einzelner Songs oder Alben zurückgehen.
Dass der Musikmarkt derzeit alles andere als einfach ist, musste auch Twitter feststellen. Dieser Tage verkündete der Kurznachrichtendienst, seine Musik-App zum 18. April 2014 einstellen zu wollen. Und stattdessen nach neuen Wegen zu suchen, um musikalische Inhalte veröffentlichen zu können.

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CupoNation optimiert mobile Webseite

20.03.2014, 10:03

Mobile Deals

Die Rocket-Internet-Tochter CupoNation wird smartphone- und tabletfreundlich: Das Gutscheinportal bietet eine optimierte Webseite für die Nutzung mit iOS- und Android-Endgeräten an.

(Quelle: shutterstock.com/Vadim Georgiev)

Eine klare Strukturierung und eine verbesserte visuelle Navigation: Mit der neuen Seite soll CupoNation auch auf mobilen Endgeräten leichter handhabbar sein. Bildformate passen sich nun an den Monitor des Smartphones oder Tablets an, Inhalte werden automatisch aktualisiert. Außerdem wird das Layout reduziert, ohne die Funktionalität einzuschränken, und die Bedienung soll durch eine intuitive Steuerung nutzerfreundlicher werden.

Mit diesen Neuerungen reagiert das 2012 gegründete Rabatt-Portal von Rocket Internet auf die steigende Relevanz des M-Commerce: „Mobile-Shopping entwickelt sich zu einer immer populäreren Alternative zum klassischen Online-Shopping, da viele Kunden sich nicht durch Zeit und Ort binden lassen möchten“, sagt Gründer und Geschäftsführer Adrian Renner. „Um an dieser Entwicklung teilzuhaben, möchten wir mit unserer optimierten Website für mobile Endgeräte den Wandel von traditionellen Offline-Gutscheinen zu einem stark wachsenden Online-Couponmarkt fördern.“

Das Online-Portal stellt Deals und Gutscheine von weltweit mehr als 8.000 Online-Händlern zusammen. Klickt der Kunde auf ein Angebot, wird er zum jeweiligen Online-Shop weitergeleitet und kann dort den Gutscheincode eingeben. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München ist mittlerweile in Asien, Lateinamerika und Europa aktiv.

Im November 2013 ist CupoNation außerdem eine Kooperation mit Web.de eingegangen. Die Aufgabenteilung ist simpel: CupoNation liefert die Deals zu, Web.de spielt sie auf der eigens dafür eingerichteten Seite aus.

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Google bringt Smart Watch

19.03.2014, 9:59

Android Wear

Android zum Anziehen: Google will mit seinem mobilen Betriebssystem den Markt für „Smart Wearables“ erobern. Noch in diesem Jahr bringt der Internetkonzern eine Internet-fähige Uhr heraus.

(Quelle: Google.com)

Google startet „Android Wear“ -eine Produktreihe sogenannter Smart Wearables. Darunter versteht man mit dem Internet verbundene Alltagsgegenstände, die zumeist am Körper getragen werden und noch kleiner sind als Smartphones. Den Anfang macht eine Uhr, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, so das Unternehmen in einem Blog-Eintrag.

Die Vision, die Google mit Android Wear verfolgt:

  • Über die Mini-Computer am Körper haben die Nutzer immer Zugang zu Informationen – soziale Apps, Chats, Benachrichtigungen, Shopping-Hilfen, Foto-Apps und so weiter.
  • Dank Sprachsteuerung soll die Suche freihändig gelingen.
  • Fitness-Freunde können mit Android Wear ihre sportlichen Ziele verfolgen und sich selbst motivieren.
  • Android Wear bietet einen Zugang zu anderen Geräten, die vom Handgelenk ausgesteuert werden können.

Für Hardware und Design arbeitet Google mit Farbrikanten wie Samsung, Motorola, Asus, HTC und LG, Prozessorherstellern wie Intel, Broadcom und Qualcomm sowie dem Modeunternehmen Fossil zusammen.

Developer können sich bereits eine Vorschau für Android Wear herunterladen und ihre Apps entsprechend anpassen. Am Rande der SXSW-Konferenz hatte Google bereits vor einer Woche seine Pläne mit Android Wear angedeutet. Hersteller HTC arbeitet ebenfalls bereits an einer Smartwatch, und Googles eigene Smartwatch steht angeblich schon seit Dezember 2013 kurz vor der Vollendung.

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Facebook macht Nutzer zu Testern

18.03.2014, 8:52

Messenger-App für Android

Um Bugs und Lücken schon vor dem Launch neuer Versionen zu identifizieren, arbeitet Facebook mit Usern zusammen – für die Android-Messenger-App hat das Netzwerk ein Beta-Test-Programm eingerichtet.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Facebook holt sich Nutzer ins Boot – jedenfalls, wenn es um das Testen der Messenger-App für Android geht. Neugierige Mitglieder, die sich nicht von technischen Fehlern abschrecken lassen und gleichzeitig gespannt auf neue Features sind, können sich für das Programm anmelden – und damit an der Entwicklung der App teilhaben.

Das so genannte Beta-Programm steht allen Nutzern offen. Diese bekommen jeden Monat Neuversionen mit neuen Funktionen zugespielt, benutzen die Anwendung und erstatten Bericht, wenn ihnen ein Fehler unterkommt.

„Das Betaprogramm ist eine Art Frühwarnsystem, das die App-Nutzung für aller besser macht, sobald wir sie für die Allgemeinheit freigeben „, so Software-Entwickler Luiz Scheidegger im Facebook-Code-Blog. Außerdem erlaube das Projekt den Unternehmen Einblicke, wie die Weiterleitungs-Tools von den Usern genutzt werden.

Im vergangenen Juni hatte Facebook bereits ein Beta-Test-Programm für seine allgemeine App eingeführt. Statistiken zeigen, dass Smartphones mit dem Android-Betriebssystem besonders häufig Zielscheibe von Virusattacken sind.

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Huawei bringt Android-Smartphone für 99 Euro

12.03.2014, 12:09

Modell Ascend Y330

Mit dem Ascend Y330 bringt der chinesische Hersteller Huawei im April eines der günstigsten Marken-Smartphones mit Android-Betriebssystem nach Deutschland.

(Quelle: Huawei)

Der chinesische Hersteller Huawei zeigt auf der CeBIT das Smartphone Ascend Y330 zum ersten Mal auch in Deutschland. Der Preis von 99 Euro soll vor allem Einsteiger locken, wenn es im April in Schwarz und Weiß auf den Markt kommt.

Dafür gibt es immerhin einen Dualcore-Prozessor mit 1,3 GHz, 512 MByte Arbeitsspeicher, einen MicroSD-Slot sowie 4 GByte Datenspeicher. Das Google-Betriebssystem Android 4.2 hat Huawei noch um sein eigenes Benutzer-Interface „Emotion UI“ ergänzt.

Der Touchscreen bietet eine Diagonale von 4 Zoll (10.4 Zentimeter) und eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten. Der Akku mit 1.500 mAh soll bis zu 320 Stunden Standby- und 6 Stunden Sprechzeit bieten. Auch eine 3-Megapixel-Kamera ist mit an Bord. Weitere Features sind HSPA+, WLAN, Bluetooth 4.0 und DLNA. Im Zubehörprogramm gibt es zudem Wechselcover in verschiedenen poppigen Farben.

Mit rund 3.400 Ausstellern aus 70 Ländern verzeichnet die CeBIT in diesem Jahr ein leichtes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Messe präsentiert sich 2014 als reine Business-Messe.

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Pantone-Mobil-Apps für die Konvertierung in Vierfarbsätze und andere Farbsysteme

11.03.2014, 9:11

Pantone-Farben umrechnen

Farben und Gestaltung – zwei korrespondierende Aufgabenstellungen im Kommunikationsdesign, bei denen Apps helfen können. Das mobile Internet hat speziell im Bereich der Farbwahl neue Funktionen und damit Möglichkeiten eröffnet, die sofort zur Verfügung stehen und so zum Beispiel während eines Kundentermins gut genutzt werden können.

Farbtabellen am Smartphone: Schnell beim Kunden und für die Recherche

Ein Designer kann, wenn es um Diskussionen oder Vorbesprechungen bezüglich einer Farbwahl geht, meist mit drei prinzipiellen Aufgabenstellungen konfrontiert sein, bei denen ihm sein Smartphone behilflich sein kann:

  • Der Kunde legt ein Farbmuster vor. Er hat beispielsweise auf einem Foto ein Rot sehr schön gefunden. Dann geht es darum, die Farbe zu identifizieren und Alternativen vorzulegen.
  • Zum anderen ist die Frage, wie sich eine Farbe in einen Farbkanon oder eine bestehende Corporate-Design-Farbpalette einfügen kann.
  • Schließlich geht es darum, wie durchgängig eine Farbe verwendet werden kann. Da Pantone über sein ursprüngliches „Matching System“ hinaus andere Fächer bietet, ist ein Überblick wichtig, welche Farbe in welcher Form genau oder annäherungsweise für verschiedene Einsatzzwecke wie Bautenfarbe oder Textilfarbe vorhanden ist.

Startseite der Pantone-App

Oben: Links ist der Startscreen der „myPantone“-App unter Android mit statischem Farbfächer zu sehen, rechts der Screen der iPad-Version unter iOS mit interaktivem Farbkarusell.

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Android auch auf Wearable Devices

10.03.2014, 12:24

Google-Betriebssystem

Google macht mobil: Nicht nur den Markt für Smartphones, auch den für tragbare Geräte wie Smartwatches will der Konzern mit Android erobern. Sogar vernetzte Jacken gehören zum Szenario.

(Quelle: Fotolia.com/sissoupitch)

Google führt nicht nur den Suchmaschinenmarkt an – auch bei den Betriebssystemen für Smartphones ist der Internetkonzern unangefochtener Spitzenreiter. Jetzt will Google auch den boomenden Markt für Wearables mit seinem Android-Betriebssystem beherrschen. Wie Google-Manager Sundar Pichai auf der Technik-Konferenz „South by Southwest“ in Texas ankündigte, will das Unternehmen in etwa zwei Wochen entsprechende Tools für Entwickler auf den Markt bringen.

Auf dieses Weise könnten Sensoren in unterschiedlichen Szenarien verbunden werden, neben Geräten wie internetfähigen Uhren hält Pichai auch eine vernetzte Jacke für möglich, schreibt die FAZ.

Auch im Auto will Google sein Betriebssystem etablieren und macht dafür mit dem Autohersteller Audi gemeinsame Sache.
Nachdem bereits 2013 die Verkaufszahlen nach oben schossen, werden Smart Wearables in diesem Jahr ihren Durchbruch erleben, prognostiziert eine Studie. Zu den Produkten zählen Smartwatches wie jene von Pebble, Sony und Samsung, aber auch Armbänder mit Sensortechnik etwa für den Sport oder medizinische Zwecke.


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