AOL produziert eigene Web-TV-Serien

02.05.2013, 12:59

Mit gleich 15 neuen Formaten startet AOL die Produktion eigener Web-Serien, die auf "On Network", der Video-Plattform des Internetkonzerns, laufen sollen. Verpflichtet wurden dafür bereits US-Prominente wie Sarah Jessica Parker und Gwyneth Paltrow; größte Konkurrenten sind Yahoo und Netflix.

(Foto: Screenshot AOL On Network)

Wenn es um die Produktion eigener Web-Serien geht, haben sich Yahoo mit Yahoo TV, Netflix und Hulu bereits einen Namen gemacht. Offenbar haben vor allem Netflix und der Streaming-Erfolg der Politthrillerserie "House of Cards" den Internet-Pionier AOL jetzt dazu animiert, die eigenen Online-Fernseh-Pläne weiter auszubauen.

So produziert das Unternehmen laut CNet aktuell bereits 15 neue Internet-Serien, die künftig auf AOLs Video Plattform "On Network" und den 1.700 Partner-Seiten zu sehen sein sollen. Das Themenspektrum reicht von Entertainment über Essen bis hin zu Technik. Prominenten Anreiz sollen US-Stars wie Sarah Jessica Parker, Gwyneth Paltrow und Jonathan Adler schaffen.

"Heute schauen die Konsumenten Web-Videos immer und überall - sowohl auf ihrem Plasma-Fernseher zuhause, als auch auf ihren Smartphones und Tablets. Mit unserem Original-Channel wollen wir eine Lücke füllen - zwischen dem was die Leute mit dem herkömmlichen TV-Programm schauen und zwischen dem, was sie sich online ansehen", erklärt Karen Cahn, verantwortlich für AOLs Video-Kanal.

Mit dem Musik-Sektor scheint AOL währenddessen abgeschlossen zu haben: AOL Music hat überraschend seinen Service eingestellt. Die Mitarbeiter des Musikdienstes wurden entlassen.

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AOL stellt Marketplace-Lösung vor

10.04.2013, 8:53

Adtech, der Adserving-Part von AOL Networks, kommt mit einer eigenen Supply-Side-Plattform auf den Markt zunächst in den USA und in UK, in einigen Monaten auch in Deutschland. AOL-Chairman und CEO Tim Armstrong hat das Produkt "Marketplace by Adtech" auf der Konferenz Adtech in San Francisco vorgestellt.

(Foto: istockphoto.com/AtnoYdur)

Die Supply-Side-Plattform (SSP) "Marketplace by Adtech" wendet sich an Publisher, die darüber ihre nicht fest gebuchten Werbeplätze im Echtzeithandel anbieten können. Der Lösung kann unabhängig von der Adtech-Adservertechnologie genutzt werden. Sie gibt Publishern verschiedene Kontrollmöglichkeiten wie das Ausschließen bestimmter Kampagnen oder Anzeigenkunden, das Setzen eines Mindestpreises und die Zielgruppenansprache nach Regionen. "Publisher können individuelle Regelwerke aufstellen, wie ihre Anzeigenplätze verkauft werden sollen", erklärt Erhard Neumann, CEO bei Adtech in Dreieich.

Adtech hat ein Jahr lang, seit Januar 2012, an einem eigenen Algorithmus für Marketplace gearbeitet. Seit Januar 2013 ist die Plattform nun in der Betaphase. Aktuell verfügt sie über 17 Anbindungen zu anderen Echtzeithandelspartnern, darunter Appnexus, Sociomantic und Mediamath. Das langfristige Ziel sei, 40 bis 60 Plattformen auf der Demand-Seite, also der Nachfrageseite, anzuschließen, berichtet Neumann. Zu den ersten Publishern, die Marketplace nutzen, zählen AOL, die Mutterfirma von Adtech, Advertising.com und eine Reihe von Publishern aus den USA und UK. In Großbritannien nutzt die Perform-Gruppe, ein Vermarkter von Sport-Webseiten, die Supply-Side-Plattform.

Mit der neuen Plattform konkurriert Adtech mit anderen Suppy-Side-Plattformen wie Rubicon Project oder Pubmatic. Als Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen SSP nennt Neumann die Kombination aus Adserver und Echtzeithandelsplattform. "Ein Adserver ist aufgrund seiner Reportingmöglichkeiten und seiner Infrastruktur prädestiniert für einen Marktplatz. Durch die komplette Übersicht über Buchungslage und Auslastung sowie die gemeinsame Datenhaltung und das Reporting erlaubt er eine optimale Anpassung an die RTB-Umgebung", argumentiert er.

Der Marketplace sei so angelegt, dass alle Bannergrößen darüber vermittelt werden können, erläutert Neumann. Zudem könne zukünftig auch Werbung für Mobile-, Video- oder Rich-Media-Advertising darüber gehandelt werden.

Adtech rechnet mit den Publishern nach einem "Revenue-Share-Modell" ab. Das bedeutet, dass das Unternehmen monatlich einen bestimmten Prozentsatz von dem Umsatz erhält, der über den Marktplatz vermittelt wurde. Die Gebühr ist von Publisher zu Publisher unterschiedlich.

Allgemein ist aus dem Markt zu hören, dass die Gebühren für Echtzeithandelsplattformen zwischen 7 Prozent und 15 Prozent liegen. Aus Publishersicht rechnen sich diese Kosten nur, wenn mit dem automatisierten Verkauf des nicht-garantierten Inventars auch entsprechend mehr Geld verdient wird.

Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten und Großbritannien steckt Real-Time Advertising in Deutschland noch in den Anfängen. Der Markt scheint sich kaum zu bewegen, obwohl der Ansatz des automatisierten Handels hier inzwischen viel Aufmerksamkeit findet.

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Mehr Technologie-Kritiken

14.02.2013, 12:29

AOL will noch mehr Inhalte selber produzieren. Dazu hat sich der Medienkonzern die Technologie-Kritiken-Seite gdgt zugelegt, wie AOL offiziell bestätigt.

Was sich AOL gdgt kosten lässt, gab das Unternehmen nicht preis, aber die offizielle Bestätigung für die Akquisition der Tech-Review-Seite gdgt liegt nunmehr vor. Auf der gdgt-Seite gab das Unternehmen die Übernahme bekannt. AOL erweitert damit sein Content-Creation-Portfolio – im Bereich Technologie gehören auch Techcrunch und Engadget zu AOL.

Für die Zukunft soll gdgt weiter ausgebaut werden. Kooperationen mit Engadget sind bereits für 2013 geplant. Gründer Ray Block wird nach Übergang in die AOL-Organisation vermutlich als Head of Product fungieren und in seiner neuen Position an Jay Kirsch berichten.

So langsam kann sich AOL die Akquisitionen auch wieder gut leisten: Der aktuelle Quartalsbericht zeigte die erste Umsatzsteigerung in acht Jahren. Die bereits vor zwei Jahren von AOL übernommene Huffington Post verzögert derweil immer noch den Launch in Deutschland.

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Viertes Quartal 2012 bei AOL

11.02.2013, 9:25

Das Jahr 2013 fängt für AOL gut an. Das Medienunternehmen konnte im Abschlussquartal 2012 zum ersten Mal seit langer Zeit seinen Umsatz steigern. Vor allem die Display-Werbung spülte AOL Geld in die Kasse.

Fast 600 Millionen US-Dollar Umsatz konnte AOL im vierten Quartal des Finanzjahres 2012 verzeichnen. Mit genau 599,5 Millionen US-Dollar steigerte sich das Unternehmen beim Umsatz um vier Prozent im Vergleich zum Abschlussquartal 2011 (576,8 Millionen US-Dollar). Auch der Ertrag fiel im vierten Quartal 2012 besser aus als noch im Vorjahr. So erwirtschaftete das Unternehmen 35,7 Millionen US-Dollar Profit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 22,8 Millionen US-Dollar gewesen. Das ist eine Steigerung um knapp 57 Prozent, so AOL im Quartalsbericht.

Der Umsatztreiber bei AOL ist die Werbung. 410,6 Millionen US-Dollar setzte das Unternehmen in diesem Bereich um, und dabei 169,8 Millionen US-Dollar in der Display-Werbung. Über die Partnerschaft mit Google wurden hier über 100 Millionen US-Dollar allein durch Search-Ads umgesetzt. Dennoch bleiben Abo-Gebühren weiterhin ein wichtiges Standbein von AOL – AOL Mail, Mitgliedschaften und AIM brachten 231 Millionen US-Dollar Umsatz, so AOL

"AOL startet mit Schwung ins Jahr 2013", sagte AOL-CEO Tim Armstrong. "Wir sind gut positioniert, unseren Wachstumskurs auf der Basis unserer Strategie weiterzuführen, die Einrichtung einer Medien- und Technologiefirma der nächsten Generation." Im Gesamtjahresvergleich blieb der Umsatz von AOL weitgehend gleich: Im jetzt abgeschlossenen Finanzjahr machte AOL 2,19 Milliarden US-Dollar Umsatz. Im Jahr 2011 waren es 2,20 Milliarden US-Dollar gewesen.

Schon im dritten Quartal 2012 hatte AOL Wachstumszahlen vorlegen können. Kurz zuvor hatte das Unternehmen seine Marketingchefin verloren – und das, obgleich AOL sein Marketing komplett neu ausrichten will.

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AOL kauft Targeting-Technik

05.12.2012, 9:15

AOL wächst wieder – und kauft zu: Das US-Startup Buysight soll eine besonders erfolgreiche Targeting-Technik beisteuern.

Der Online-Dienst AOL hat das US-Startup Buysight übernommen, das Targeting- und Re-Targeting-Technik anbietet. Das Unternehmen soll Teil der Advertising.com-Gruppe werden, zu der unter anderem  Adtech, The AOL On Network, Goviral und Pictela gehören. AOL ist vor allem an der Technik des Unternehmens interessiert, die nun in AOL-Produkte integriert werden sollen.

Eine Besonderheit der Buysight-Plattform liegt darin, eine "dynamic creative optimization" durchzuführen. Das Unternehmen versteht darunter ein Verfahren, das Werbemittel nicht nur passend zu den User-Interessen ausliefert, sondern zusätzlich auf den Inhalt der Website hin optimiert. 

Dem Kauf vorangegangen sei eine längere Erprobungsphase der Technik, die zu einer "signifikanten" Verbesserung der Werbe-Performance geführt habe, hieß es. Über die Höhe des Kaufpreises wurde nichts bekannt. Buysight konnte aber bisher Investorengelder in Höhe von 16 Millionen US-Dollar einsammeln.

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AOL wächst wieder kräftig

07.11.2012, 9:56

Der Comeback-Versuch des einst größten Internet-Anbieters macht Fortschritte: Wie die Financial Times Deutschland berichtet, konnte AOL seinen Werbeumsatz im dritten Quartal um sieben Prozent auf 340 Millionen US-Dollar ausweiten. Das ist das größte Plus seit sieben Jahren – und ein Zeichen dafür, dass die Neupositionierung des Unternehmens auf dem richtigen Weg ist.

(Foto: iStock/sodafish)

Aufstieg und Fall eines Giganten: Seit einigen Jahren versucht AOL, sich im Internet neu zu positionieren – nennenswerter Erfolg blieb jedoch lange aus, nicht zuletzt aufgrund übermächtiger Konkurrenten wie Google und Facebook. Doch nun scheint der Comeback-Versuch erste wirkliche Früchte zu tragen.

Der Konzern konnte ein Plus beim Werbe-Umsatz von sieben Prozent auf 340 Millionen Dollar verzeichnen. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, sei dies der stärkste Zuwachs seit sieben Jahren. Insgesamt stagnierten die Einnahmen bei rund 532 Millionen Dollar. Der Nettogewinn lag bei rund 20 Millionen Dollar. Die Zahlen geben aber durchaus Anlass zur Hoffnung, erklärte Branchenexperte Andre Sequin von RBC Capital Markets gegenüber der FTD: "Die Zahlen sehen großartig aus, das Unternehmen geht weiter in die richtige Richtung".

AOL wurde in den frühen Internet-Tagen im Online-Zugangsgeschäft groß, auf dem Höhepunkt des Erfolgs in den 2000ern war das Unternehmen mit über 30 Millionen Kunden weltweit der größte Internet-Anbieter. Mit der flächendeckenden Einführung von DSL-Anschlüssen stiegen die Telekommunikationskonzerne und Kabelanbieter jedoch selbst in dieses Geschäft ein und AOL begann sich auf Werbung im Umfeld von Medieninhalten zu verlegen. Um mit Google und Facebook, bei denen Werbekunden viel häufiger Online-Anzeigen schalten, mithalten zu können, startete das Unternehmen 2011 zusammen mit Yahoo und Microsoft eine Werbeallianz.

Im Februar 2011 kaufte AOL "The Huffington Post" und führte alle journalistischen Sparten des Unternehmens unter dem neuen Dach AOL Huffington Post Media Group zusammen. Auch die Technologieblogs "Engadget" und "TechCrunch" gehören zu AOL.

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Aktienrückkauf bei AOL

25.06.2012, 15:03
Aktienrückkauf bei AOL

AOL hat Geld in der Kasse. Dieses plant CEO Tim Armstrong jetzt auszuschütten. In Form eines Aktienrückkaufs will er damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: ein höherer Aktienkurs und mehr Selbstbestimmung.

Clever gedacht: Aus dem Verkauf von Patentrechten wurde AOL kürzlich eine satte Summe in die eigenen Kassen gespült. Das Geld soll jetzt zu Gunsten des Unternehmens eingesetzt werden. CEO Tim Armstrong plant, mit Hilfe des Patenterlöses AOL-Anteile zurückzukaufen. Damit will er nicht nur den Einfluss des eigenen Unternehmens verstärken, sondern gleichzeitig auch kritische Stimmen aus Reihen der Anteilseigner zurückdrängen, berichtet AllthingsD.

Die Patente hatte AOL im April 2012 an Microsoft veräußert. Damals hatte der Medienkonzern ein Paket von 800 Patentrechten abgegeben. Microsoft legte dafür über eine Milliarde US-Dollar auf den Tisch. Der Verkauf wurde am 15. Juni 2012 offiziell abgeschlossen.

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AOL startet Videonetzwerk

25.04.2012, 14:01
AOL startet Videonetzwerk

AOL launcht ein eigenes Videonetzwerk. Mit AOL On will der Medienkonzern ein Portal anbieten, das mit hochwertigen Inhalt einen attraktiven Kontext für Bewegtbildanzeigen bietet.

Das Videonetzwerk AOL On soll universal auf allen Endgeräten abrufbar sein – vom Desktop-Computer über mobile Geräte bis zu internetfähigen Fernsehern. Die Inhalte kommen nicht aus verschiedenen AOL-Properties wie beispielsweise AOL.com, Huffington Post oder Techcrunch, sondern soll auch eigens hergestellte Angebote umfassen.

Mit dem Videonetzwerk will AOL aus dem Trend Kapital schlagen, dass Onlinevideos immer beliebter werden – und damit eine Plattform für Anzeigenkunden bereitstellen, ihre Marken in Nähe zu Premiuminhalten zu präsentieren. Das jetzt gelaunchte Portal finanziert sich bisher aus Werbeeinnahmen. Der für AOL On zuständige SVP Ran Harnevo schloss gegenüber Techcrunch jedoch noch aus, in Zukunft auch eine Bezahlversion der Plattform einzuführen.

AOL bemüht sich stetig, im hart umkämpften Internetgeschäft am Ball zu bleiben. Im März hatte das Unternehmen 40 Mitarbeiter entlassen.

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Patentdeal zwischen AOL und Microsoft

10.04.2012, 13:11

Patentdeal zwischen AOL und Microsoft

(Foto: istockphoto.com/arcady_31)

Patente entwickeln sich zu einer einträglichen Einnahmequelle. AOL hat jetzt einen umfangreichen Patentdeal mit Microsoft abgeschlosssen. Ein Portfolio von 800 Patenten wurde an Microsoft veräußert. Transaktionsumfang: über eine Milliarde US-Dollar!

Neben den 800 Patenten, die AOL an Microsoft verkauft, schloss das Medienunternehmen außerdem einen weiteren Deal zur Lizensierung von 300 Patenten an Microsoft. Die veräußerten Patente gehen an Microsoft über; AOL behält jedoch eine Lizenz für die verkauften Patente. Umgekehrt handelt es sich bei den 300 Lizenzverkäufen um nicht-exklusive Lizenzen, bei denen die Patente weiterhin AOL gehören und vom Besitzer auch anderweitig verkauft werden können.

Der Deal spült AOL Kapital in Höhe von rund 1,1 Milliarden US-Dollar in die Kassen, das dringend gebraucht wird. “Die Kombination aus Verkauf und Lizenzarrangements eröffnet unseren Anteilseignern neue Werte und ermöglicht es AOL, die aggressive Strategie zur Verbesserung des Unternehmenswerts weiterzuverfolgen”, zitiert die New York Times AOL-Chef Tim Armstrong aus einer Stellungnahme. Bereits seit Jahren versucht sich AOL als Inhaltsproduzent neu aufzustellen. Dazu hatte das Unternehmen bereits vergangenen Herbst die Fühler nach Interessenten an seinen Patenten ausgestreckt.

Die Börse reagierte dementsprechend rasch auf die Nachricht vom Patentdeal: Vorbörslich notierte die AOL-Aktie einen Sprung um 35,6 Prozent auf einen Aktienpreis von 24,98 US-Dollar.

Bei Patentfragen gilt derzeit offenbar “sicher ist sicher”: So befinden sich Facebook und Yahoo seit Februar 2012 in einer Auseinandersetzung um angebliche Patentverletzungen durch das soziale Netzwerk. Facebook hatte sich zur Verteidigung per Kauf Patente von IBM gesichert.

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Werbebündnis zwischen Yahoo, AOL, Microsoft

16.03.2012, 12:17
Werbebündnis zwischen Yahoo, AOL, Microsoft

Yahoo, AOL und Microsoft haben jetzt ihre Werbeallianz gestartet. Die drei Unternehmen haben vereinbart, ihr Werbeinventar gegenseitig den Kunden anzubieten.

Zweck des Bündnisses ist, Werbung auf ihren Premiumseiten den Kunden über die Anzeigennetzwerke Yahoo NetworkPlus, Microsoft Media Network und AOLs advertising.com zu verkaufen. Darüber wollen die drei Unternehmen den Kunden einen besseren Zugang zu ihrem Inventar bieten – und die Reichweite für ihre eigenen Werbekunden zu vergrößern. “Wir sind begeistert, mit Microsoft und AOL zusammenarbeiten zu dürfen und bringen damit eine unserer Meinung nach effizientere, effektivere und einfachere Art und Weise auf den Weg, Premiuminhalte und -formate zugänglich zu machen”, sagte Ross Levinsohn, Executive Vice President Americas von Yahoo.

Yahoos Inhalte werden über Right Media angeboten. Über diese Yahoo-eigene Plattform gibt auch AOL Zugang zu seinen Inhalten, während Microsofts Inventar auf der Microsoft Advertising Exchange bleibt.

Das Werbebündnis zwischen AOL, Microsoft und Yahoo war im November 2011 angesagt worden. Dass die drei Unternehmen gemeinsame Sache gegen Google machen wollten, war bereits im September 2011 durchgesickert.

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