Analysten-Umfrage zu Apple-Verkaufszahlen

21.01.2014, 8:59

Im Herbst 2013 kamen die neuen iPhone-Modell 5c und 5S auf den Markt – jetzt geben Analysten erste Schätzungen über die Absatzzahlen der Apple-Smartphones abzugeben. Sie rechnen mit 55 Millionen verkauften Exemplaren im vierten Quartal des vergangenen Jahres.

(Foto: Apple)

Am kommenden Montag wird Apple seinen aktuellen Finanzbericht vorstellen. Schon jetzt geben Brancheninsider ihre Einschätzungen darüber ab, wie gut es im vergangenen Quartal mit dem Verkauf von Apple-Produkten gelaufen ist. Fortune/CNN hat die Schätzungen von 44 Analysten gemittelt und kommt auf einen Wert von 55,3 Millionen verkauften iPhones.

Die Zahlen variieren zwischen 59,7 Millionen und 50,0 Millionen verkauften Geräten. Die Verkaufszahlen im vierten Quartal sind nicht nur wegen des Weihnachtsgeschäftes erfahrungsgemäß hoch, sondern auch auf Grund von Apples Vorgehensweise, mindestens ein Jahr zwischen den Versionen eines Geräts verstreichen zu lassen. Dazu kommt, dass Apple im September 2013 nicht nur ein, sondern gleich zwei neue iPhones auf den Markt gebracht hat – das iPhone 5c und das iPhone 5S.

In diesem Zusammenhang dürfte außerdem interessant zu beobachten sein, wie und ob sich Apples Deal mit China Mobile bereits auf den iPhone-Absatz im vierten Quartal 2013 auswirken wird: Ende Dezember 2013 hatten sich Apple und der größte chinesische Mobilfunkbetreiber auf eine Zusammenarbeit verständigt. Bei 760 Millionen China Mobile-Kunden erschließt sich dadurch Apple ein Riesen-Markt.

Die ersten Prognosen für den iPhone 5-Absatz waren im Oktober 2013 nicht hoch ausgefallen. Damals hatten die Analysten mit einem Rundgang gerechnet und bereits von "Problemen" gemunkelt. Im dritten Quartal 2013 hatte Apple 33,8 Millionen iPhones verkauft.

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Google Play greift iTunes an

16.01.2014, 12:40

Google fährt eine neue Strategie, um Apples iTunes stärker Konkurrenz zu machen. Der Internetkonzern hat eine Anwendung für Google Play herausgegeben, die auf iPhone, iPod und iPad läuft. Damit können auch Apple-Nutzer Google-Medieninhalte abspielen, ohne über den Browser surfen zu müssen.

Etwas unhandlich klingt der Name der neuen Anwendung zwar, aber um so handlicher ist sie: Über "Google Play Movies & TV" können Nutzer von Apple-Geräten wie iPhone und iPad die Medieninhalte von des Internetkonzern auf ihren Geräten abspielen. Der Gedanke dahinter ist, die Nutzer über das eigene System in den Store zu locken – eine Strategie, die Google bereits in der Konkurrenz mit Amazons Kindle-Reader eingesetzt hat – und das eigene Ökosystem auszuweiten.

Medieninhalte von Google Play lassen sich in der App zwar direkt anhören oder ansehen – ein Verkauf kann allerdings erst dann stattfinden, wenn der Nutzer über den Safari-Browser zum Google Play-Store surft. Ein integrierter Chromecast-Button ermöglicht aber immerhin das Streamen der Inhalte auf den heimischen Fernseher.

Ob sich die neue App gegen Apples iTunes durchsetzen kann, dürfte aber fraglich sein. Immerhin ist auf Apple-Geräten bereits die iTunes-App vorinstalliert. Apple schließt außerdem Anwendungen anderer Firmen aus, bei denen direkt innerhalb der Anwendung Medieninhalte verkauft werden.

Vor wenigen Tagen hatte Google seine Play Services in Version 4.1 herausgegeben. Seit Dezember 2013 gibt es den Musik-Streaming-Dienst von Google übrigens auch in Deutschland. TV-Inhalte bringt Google dagegen hierzulande bisher noch nicht über die App an den Nutzer. Diese sind bisher nur in den USA, Großbritannien und Japan verfügbar.

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Apple will faltbare Displays bauen

14.01.2014, 15:45

Apple hat in den USA einen Patentantrag für flexible Displays gestellt. Die faltbaren Bildschirme sollen sowohl bei Smartphones, als auch bei Tablets oder Uhren zum Einsatz kommen.

(Foto: US-Patent- und Markenamt)

Bekommt das iPhone irgendwann ein faltbares Display? Die Vermutung liegt nahe, zumindest wenn man einen Blick auf den neuesten Patentantrag wirft, den Apple in den USA eingereicht hat. Demnach hat der Konzern Patentschutz auf "Flexible Display Devices" gestellt, berichtet das Portal Patently Apple.

Ein solch flexibler Bildschirm könnte sowohl in Smartphones, als auch in Tablets oder einer Uhr zum Einsatz kommen. Das Display soll über ein Scharnier verfügen und in unterschiedlichen Winkeln aufgeklappt werden können. Trotz der Falttechnik soll es über eine große Anzeigenfläche verfügen. Wird der Bildschirm wie ein Dreieck aufgestellt, könnten zum Beispiel zwei User zeitgleich miteinander über ein gemeinsames Smartphone spielen.

Neu sind die flexiblen Displays nicht: Samsung beispielsweise ging mit dem Galaxy Round im Oktober vergangenen Jahres einen ersten Schritt in diese Richtung. Der Bildschirm des Android-Smartphone ist nach innen gebogen. Auch LG hatte 2013 ein gebogenes Display im 6-Zoll-Format angekündigt.

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Markt für mobile Betriebssysteme

10.01.2014, 14:53

Auf den wichtigsten Smartphone-Märkten kann Android seine Dominanz ausbauen, auch Windows Phone legt in einigen Ländern stark zu. Bei Apples iOS gibt es hingegen teilweise deutliche Einbrüche des Marktanteils.

(Foto: Sony.com)

Die Dominanz des Android-Betriebssystems auf den weltweit wichtigsten Smartphone-Märkten wird immer stärker. Zu diesem Ergebnis kommen die Analysten von Kantar Worldpanel in einer Studie, welche die Smartphone-Verkäufe im Zeitraum von September bis November 2013 untersucht hat. Analysiert wurden Daten aus den USA, China, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Australien.

Das Google-System konnte – außer in Australien – gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in allen neun untersuchten Ländern zulegen. Am stärksten war der Zuwachs mit 11,6 Prozent in Italien, auf den höchsten Marktanteil kommt Android in 87,3 Prozent in Spanien. In Deutschland stieg der Anteil von 69,5 auf 74,7 Prozent (Details siehe Tabelle).


Markt für mobile Betriebssysteme

Der Top-Konkurrent iOS schwächelt dagegen: Außer in Spanien ging der Marktanteil überall zurück, vor allem im wichtigen US-Markt war der Einbruch mit 9,9 Prozent sehr deutlich. Trotzdem ist der Heimatmarkt mit nunmehr 43,1 Prozent Marktanteil noch immer der stärkste für Apple. In Deutschland ist die Kultmarke noch immer sicherer Zweiter – hier fiel der Anteil von 21,1 auf 17,3 Prozent.

Der Verfolger Windows Phone holt indes weiter auf und konnte seinen Anteil fast überall steigern, lediglich in China stagnierte er bei 2,7 Prozent auf niedrigem Niveau. In Italien ist Microsoft dagegen mit 16 Prozent Marktanteil schon an Apple vorbeigezogen. Auch in Deutschland konnte der Anteil von 1,9 auf 5,7 Prozent klar gesteigert werden, womit er allerdings immer noch unter dem europäischen Durchschnitt liegt.

Praktisch keine Rolle mehr spielt dagegen BlackBerry OS mit einem Marktanteil von 0,8 Prozent in Deutschland oder 0,6 Prozent in den USA. Nur in Australien konnte der Smartphone-Pionier seinen Anteil von 0,7 auf 1,4 Prozent verdoppeln – offenbar treffen die neuen BlackBerrys den Geschmack zumindest "down under".

In China haben sich nach jahrelangen Verhandlungen Apple und der weltgrößte Mobilfunkbetreiber China Mobile auf eine Zusammenarbeit verständigt. Künftig umfasst das Programm des chinesischen Anbieters auch iPhone-Modelle. Damit erhält Apple offiziellen Angaben zufolge Zugang zu weiteren 760 Millionen Kunden.

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Probleme bei der iWatch

09.01.2014, 14:38

Es ist ruhig geworden um Apples iWatch. Dass die Computeruhr kommt, daran zweifelt wohl niemand mehr. Wann Apple sie aber auf den Markt bringen wird, ist auch im neuen Jahr noch nicht bekannt. Medienberichten zufolge verzögern einige bisher ungelöste Probleme und offene Fragen die Produktion der Smartwatch. 

(Foto: Fotolia.com/sissoupitch)

Der Patentantrag für die Apple-Smartwatch wurde bereits vor einigen Jahren eingereicht, der Begriff "iWatch" ist auch geschützt. Sogar neue Mitarbeiter hat Apple eingestellt, die an einer Smartwatch arbeiten sollen. Doch noch immer gibt es keine Informationen darüber, wann die ersten Geräte zu kaufen sind. Das Tech-Portal The Information will nun die Gründe dafür gefunden haben. Demzufolge habe das Unternehmen in Cupertino einige Probleme.

Bisher ging man davon aus, dass Apples Smartwatch mit einem OLED-Display ausgestattet sein würde. Nun ist allerdings zu lesen, dass die Verzögerungen in der Produktion vor allem darauf zurückzuführen seien, dass der Konzern verschiedene stromsparende Technologien teste, um das Problem der geringen Akkulaufzeiten von Computeruhren zu lösen. 

Hinzu kommt, dass Bryan James, der bei Apple bisher an der Entwicklung der iWatch gearbeitet haben soll, das Unternehmen verlassen haben soll. Stattdessen arbeite der Entwickler jetzt für das Start-Up Nest von iPod-Erfinder Tony Fadell.

Anleger waren über diese Nachrichten nicht gerade erfreut. Laut Meedia.de fiel die Apple-Aktie, die seit Jahresbeginn schon vier Prozent verloren hat, erneut um knapp zwei US-Dollar.

Trotz dieser Probleme geht "The Information" aber weiterhin davon aus, dass die iWatch noch in diesem Jahr kommen wird. Das Interesse an den Smart Wearables ist schließlich da. Bereits 2013 schossen die Verkaufszahlen nach oben. Einer Studie von Canalys zufolge soll in diesem Jahr der endgültige Durchbruch erfolgen. 

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Apple macht zehn Milliarden US-Dollar Umsatz mit Apps

08.01.2014, 10:14

Gute Zeiten für Apple: Kunden haben im vergangenen Jahr mehr als zehn Milliarden US-Dollar im App Store ausgegeben – davon allein über eine Milliarde US-Dollar im Dezember 2013.

(Foto: Apple.com)

Apple hat im vergangenen Jahr mehr als zehn Milliarden US-Dollar Umsatz mit kostenpflichtigen Anwendungen gemacht. Der Dezember 2013 war der erfolgreichste in der Geschichte des App Stores: Kunden haben drei Milliarden Anwendungen heruntergeladen und insgesamt eine Milliarde US-Dollar ausgegeben.

Überraschungserfolge des vergangenen Jahres waren Apple zufolge Ellen DeGeneres Heads Up, ProtoGeos Moves, Simon Filips Afterlight und Kevin Ngs Impossible Road. Viele der am häufigsten heruntergeladenen Apps wie Candy Crash Saga, Puzzles & Dragons, Minecraft, QuizUp und Clumsy Ninja sind von international tätigen Entwicklern kreiert worden.

Einen wichtigen Schub hat der App Store durch die Einführung des mobilen Betriebssystems iOS 7 im September 2013 erhalten. Seit dem Start des App Stores hat der Internetkonzern mehr als 15 Milliarden Dollar an die Entwickler ausgeschüttet.

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Internet Explorer hat die Nase vorn

03.01.2014, 10:18

Microsofts Internet Explorer ist weiterhin der beliebteste Web Browser: Die Versionen 8.0 bis 11.0 erreichen zusammen einen Marktanteil von knapp 58 Prozent.

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Das Gros der Web-Surfer setzt weiterhin auf den Internet Explorer von Microsoft, obwohl die Konkurrenz ihre Produkte stetig verbessert und teilweise mit besserer Kompatibilität, höherer Performance und mehr Funktionen aufwartet.

Eine Analyse von Netapplications, bei der 160 Millionen Besucher auf 40.000 Webseiten ausgewertet wurden, hat die Marktdominanz des Microsoft-Browsers auf Desktop-PCs erneut bestätigt. Demnach kommen die Versionen 8.0, 9.0, 10.0 und 11.0 zusammen auf einen Marktanteil von 57,91 Prozent. Den Löwenanteil macht dabei die mittlerweile fast fünf Jahre alte Version 8.0 aus, die von über 20 Prozent der Internet-Surfer immer noch verwendet wird. Die neueste Version, der Internet Explorer 11.0 in Verbindung mit dem Betriebssystem Windows 8, hat erstmals im Dezember 2013 die 10-Prozent-Marke geknackt und kommt auf exakt 10,42 Prozent.

Die versammelte Konkurrenz wurde von Microsoft erneut auf die Plätze verwiesen: Firefox kommt mit den Versionen 25 und 26 zusammen auf einen Marktanteil von rund 14 Prozent, während Googles Chrome 12,88 Prozent erreicht. Die restlichen, knapp 22 Prozent des Browser-Kuchens, teilen sonstige Browser wie beispielsweise Opera und Safari unter sich auf.

Internetnutzung auf dem Smartphone ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Eine Statistik stellte im Sommer 2013 fest, dass von Samsung-Mobilgeräten aus mehr Webseiten aufgerufen werden als von iPhones und iPods.

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Apple dementiert Zusammenarbeit mit NSA

02.01.2014, 10:24

Die neuesten Enthüllungen über einen Equipment- und Dienstleistungskatalog der NSA-Abteilung TAO bringen Apple in Bedrängnis und forcierten ein Dementi des iPhone-Herstellers.

(Foto: Fotolia.com/digieye)

Apple wehrt sich gegen die Anschuldigungen, in Zusammenarbeit mit der National Security Agency eine Hintertür (NSA) in sein Betriebssystem iOS eingebaut zu haben, die der NSA das Ausspähen von iPhone-Nutzern erlauben sollte. Aus einem der zahlreichen Dokumente der NSA-Abteilungen TAO ("Tailored Access Operations") und ANT, die das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Ende Dezember veröffentlicht hat, geht hervor, dass die NSA bereits im Jahre 2008 einen iOS-Trojaner namens "Dropoutjeep" entwickelt hat.

Der seinerzeit in Entwicklung befindliche Trojaner sollte das Ausspähen einer Vielzahl von System- und Nutzerinformationen ermöglichen – darunter Kontaktlisten, SMS-Nachrichten, GPS-Ortsangaben, Mikrofonaufnahmen und Videos über die eingebaute Kamera des iPhone. Ob der Trojaner je fertig entwickelt und eingesetzt wurde, geht aus den geheimen Dokumenten jedoch nicht hervor.

Apple versucht seine Kunden in einem aktuellen Statement zu beruhigen: "Apple hat niemals mit der NSA zusammengearbeitet, um eine Hintertür in irgendeines unserer Produkte, darunter auch das iPhone, einzubauen. Wir haben nichts von diesem NSA-Programm gewusst, das auf unsere Produkte abgezielt war. Die Sicherheit und Privatsphäre unserer Kunden liegt uns sehr am Herzen. (…) Wir werden unsere Ressourcen auch weiterhin dazu nutzen, unsere Kunden vor den Attacken böswilliger Hacker zu schützen – egal, wer hinter diesen Angriffen steckt."

Um möglichst viele Daten über Verdächtige zu generieren, nutzt der US-Geheimdienst sogar Google-Dateien. Einem Bericht der "Washington Post" zufolge verwendet die NSA Cookies des Suchmaschinenkonzerns, um auf Rechnern von Internet-Nutzern Spähsoftware zu installieren.

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Apple kooperiert mit China Mobile

23.12.2013, 12:02

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich Apple und der weltgrößte Mobilfunkbetreiber China Mobile auf eine Zusammenarbeit verständigt. Künftig umfasst das Programm des chinesischen Anbieters auch iPhone-Modelle. Damit erhält Apple offiziellen Angaben zufolge Zugang zu 760 Millionen Kunden von China Mobile.

Rund sechs Jahre hat es gedauert, bis Apple endlich Zugang zu einem "extrem wichtigen Markt" erhält, wie der Vorstandsvorsitzende Tim Cook betont: Der US-Konzern hat sich mit China Mobile, dem größten Mobilfunkanbieter der Welt, auf eine Kooperation geeinigt. Von 17. Januar 2014 vertreibt das chinesische Unternehmen, das wie die beiden Mitglieder China Unicom und China Telecom zum staatlichen Mobilfunk-Oligopol gehört, auch die iPhone-Modelle 5s und 5c von Apple.

Damit darf der iPhone-Hersteller auf einen Wachstumsschub im boomenden chinesischen Markt hoffen, dem größten weltweit. Apple erhalte Zugang zu den 760 Millionen Kunden von China Mobile, hieß es in einer Erklärung. Bislang war das Unternehmen einer der letzten Anbieter ohne iPhones im Angebot, unter anderem wegen eines technischen Problems: Der chinesische Konzern arbeitet mit einem eigenen Standard im 3G-Datennetz, für den Apple kein spezielles Modell bauen wollte. Diese Hürde fällt nun allerdings durch den Aufbau neuer LTE-Netze weg.

Der Deal werde Apple Umsatzzuwächse in Milliardenhöhe bringen, schätzen Experten. Branchenanalystin Katy Huberty von Morgan Stanley beispielsweise geht von rund zwölf Millionen zusätzlich verkauften iPhones im kommenden Jahr aus. Aber auch China Mobile dürfte von der Zusammenarbeit profitieren, nachdem der Anbieter zuletzt im Geschäft mit mobilen Downloads geschwächelt hatte. Der Deal zwischen Apple und China Mobile ist auf mehrere Jahre angelegt, finanzielle Details wurden nicht genannt.

In den USA hatte Apple bereits drei Tage nach dem Verkaufsstart der neuen Modelle im September 2013 mehr als neun Millionen neue iPhones verkauft. Vor allem das iPhone 5S steht in der Gunst der Käufer ganz weit oben.

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iPhone-Fauxpas von Franz Beckenbauer

05.12.2013, 8:29

Franz Beckenbauer steht als Werbeträger bei Samsung unter Vertrag. Beim Veröffentlichen marketingträchtiger Tweets hat sich der “Kaiser” nun allerdings beim Endgerät vergriffen.

Das dürften sich die Werbestrategen von Samsung wohl anders vorgestellt haben. Fußball-Ikone Franz Beckenbauer wurde von dem südkoreanischen Elektronikkonzern als Werbeträger unter Vertrag genommen, um für die sogenannte #Galaxy11 die Werbetrommel zu rühren. Dabei handelt es sich um eine Fußballmannschaft, die gegen eine Elf von Außerirdischen antreten muss, um die Erde vor dem Untergang zu bewahren. Bei der Werbekampagne spielen natürlich auch allerlei Hightech-Gadgets von Samsung eine Rolle – beispielsweise das Galaxy Note 3 oder das Galaxy S4 zoom.

Die Rolle von Beckenbauer ist dabei klar definiert: Er stellt die Galaxy11 auf und verbreitet über seinen Twitter-Account entsprechende Tweets, die auf die Marketingaktion hinweisen sollen. Der Haken: Der "Kaiser" benutzt dabei ausgerechnet ein iPhone des Erzrivalen Apple, wie der Blog All about Samsung berichtete. Glück für Samsung, dass der Ursprung von Tweets mittlerweile nur noch in wenigen Twitter-Clients angezeigt wird. Ansonsten hätte Beckenbauer sicherlich für mehr Lacher innerhalb der Internet-Community gesorgt – und für noch größeren Groll beim Samsung-Konzern, der für die Dienste des Kaisers mit Sicherheit tief in die Tasche gegriffen hat.

Dabei ist es für die Koreaner nicht das erste Mal, dass sich einer ihrer prominenten Werbeträger bei der Smartphone-Wahl vergriffen hat. Sängerin Nicole Scherzinger beispielsweise hatte im August via Twitter verlauten lassen, wie viel Spaß sie gerade mit ihrem Galaxy S4 habe. Abgesetzt wurde der Tweet peinlicherweise von einem iPhone.

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