Apple macht Verkäufer für Pay-Lösung fit

13.10.2014, 11:16

Mobiles Bezahlen

Vor dem Start von Apple Pay geht es hinter den Kulissen bereits rund. Der IT-Konzern gibt seinen Store-Mitarbeitern und Handelspartnern Kurse für die Anwendung der mobilen Bezahllösung.

(Quelle: Apple.com)

Ende Oktober 2014 soll Apple Pay in den USA an den Start gehen, Kunden können dann in ausgewählten Shops mit dem mobilen Abrechnungssystem auf dem Smartphone zahlen. Vor dem Launch werden jetzt bereits Einzelhändler und die eigenen Store-Mitarbeiter eingewiesen. Das Kursmaterial fand jetzt den Weg zum Techblog 9to5mac und bietet Einblick in die App.

Dem Bericht zufolge lässt sich Apple Pay zunächst einmal über die Apple-Brieftasche Passbook oder einen neuen Tabellenreiter namens „Passbook & Apple Pay“ im Einstellungsmenü in iOS einrichten. Die für die Abrechnung nötige Kreditkarteneinbindung geschieht über das iTunes-Konto der Nutzer oder via Scan. Bis zu acht Kreditkarten können gespeichert werden.

Apple Pay ist mit den jeweiligen Kreditkartenfirmen und Banken verbunden, so dass die Nutzer über die App auch aktuelle Transaktionen angezeigt bekommen. Darüber hinaus können sie über die Anwendung ihre Bank kontaktieren oder ihre auslaufende Kredikarte automatisch durch die Daten der neuen ersetzen lassen. Bei der Technik setzt Apple auf Nahfunktechnologie zur Übermittlung der Transaktionen im Geschäft.

Die neue Bezahllösung kommt natürlich zunächst in den Apple-Stores zum Einsatz, aber auch externe Geschäfte wie die US-amerikanische Pharmazie-Einzelhandelskette Walgreens soll schon beim Start Ende Oktober 2014 mit dabei sein. Möglicherweise gibt es auch beim für den 16. Oktober 2014 angekündigten Firmenevent von Apple weitere Einblicke in das Bezahlsystem. Dort erwartet die Branche jedoch vor allem die Vorstellung eines neuen iPads.

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Apple zeigt iPad Air 2 am nächsten Donnerstag

09.10.2014, 11:36

Einladung zu Präsentation

Für den 16. Oktober 2014, zehn Uhr Ortszeit, hat Apple zu einer Präsentation nach Cupertino eingeladen – ohne ein konkretes Produkt zu nennen. Experten rechnen mit dem neuen iPad Air.

(Quelle: Apple.com)

Dass die Vorstellung des neuen iPads im Oktober erfolgt, war bereits seit zwei Wochen bekannt. Jetzt hat Apple Einladungen für den 16. Oktober verschickt. Die Präsentation findet ab zehn Uhr morgens (19 Uhr deutscher Zeit) im kalifornischen Cupertino statt, wo der Konzern seinen Hauptsitz hat.

Das iPad Air 2 soll über einen Touch-ID-Sensor wie beim iPhone 6 verfügen, der den Fingerabdruck lesen kann. Zudem soll unterschiedlichen Berichten zufolge der Stummschalter nicht mehr eingebaut sowie die Bedienknöpfe ins Gerät eingelassen sein. Bislang gibt es das iPad in zwei Größen. Das iPad mini hat eine Display-Diagonale von 7,9 Zoll, das iPad Air von 9,7 Zoll. Ob es vom neuen iPad auch eine kleine Version geben wird, ist noch nicht bekannt.

Beobachter gehen zudem davon aus, dass Apple am 16. Oktober auch das Veröffentlichungsdatum für sein nächstes Mac-Betriebssystem OS X Yosemite nennen wird.

Apple zeigt neue Hardware grundsätzlich im Herbst, um damit noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in die Läden zu kommen. Im September hat der Konzern seine neuen Smartphones vorgestellt: Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus. In den ersten drei Tagen nach dem Verkaufsstart wurden bereits zehn Millionen Geräte abgesetzt – ein neuer Rekord.

Berichte über in der Hosentasche verbogene Geräte sorgten anschließend jedoch für Spott im Netz.

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Apples Saphirglas-Zulieferer zahlungsunfähig

08.10.2014, 8:21

Ärger mit iPhone 6 Plus

Neuer Ärger für Apple: Der Saphirglas-Zulieferer GTA Advanced Technologies steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Zudem beschweren sich iPhone-Nutzer über den Verlust von Haupthaar beim Telefonieren.

(Quelle: Shutterstock.com/PathDoc)

Apple kommt nicht zur Ruhe: Nun ist auch noch der Zulieferer GTA Advanced Technologies in eine finanzielle Schieflage geraten und musste Antrag auf Insolvenz stellen. Die US-Firma hat sich auf die Produktion von besonders kratzfestem Saphirglas spezialisiert, das unter anderem beim Fingerabdruck-Scanner des iPhone zum Einsatz kommt und auch in den Top-Modellen der neuen Apple Watch verbaut werden soll.

Wie GTA Advanced Technologies in einer Mitteilung betonte, soll der Betrieb aber vorerst wie gewohnt fortgeführt werden. Weiter hieß es, dass das Unternehmen Schutz vor Forderungen seiner Gläubiger suchen möchte und sich in einem Verfahren nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts sanieren will.

Erst im November 2013 hatte GT Advanced Technologies noch einen massiven Ausbau der Saphirglas-Produktion für Apple in den USA angekündigt. Der Elektronikkonzern hatte dem Hersteller hierzu einen Vorschuss von 578 Millionen US-Dollar für den Kauf von Ausrüstung für ein Apple-Werk in Arizona gewährt. Damals hieß es, das Geld solle ab 2015 zurückgezahlt werden.

Unterdessen droht Apple nach dem Bentgate-Aufruhr neuer Ärger. So mehren sich nun Beschwerden innerhalb der Netzgemeinde, wonach beim Telefonieren mit dem iPhone 6 Plus – je nach Frisur – gegebenenfalls das Haupthaar der Nutzer in Mitleidenschaft gezogen werde. Schuld soll ein winziger Abstand zwischen Glas und Aluminium-Rahmen sein, in dem sich laut Aussage der Betroffenen immer wieder einzelne Strähnen verfangen.

Auch ein neuer Twitter-Hashtag für diesen vermeintlichen Misstand ist schon gefunden: Hairgate. Allerdings ist es mehr als fraglich, ob hier tatsächlich ein Problem vorliegt – oder ob nur ein paar Trittbrettfahrer auf der Bentgate-Welle mitschwimmen und auf sich aufmerksam machen wollen.

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Apple droht Milliardenstrafe durch die EU

29.09.2014, 15:38

Illegale Absprachen?

Hat Apple in Irland durch unerlaubte Absprachen Steuern gespart? Das ermittelt die EU-Kommission gerade. Das vorläufige Ergebnis lautet: Ja

(Quelle: Apple.com)

Der US-Konzern Apple hat über seine Tochterfirma seit zwanzig Jahren in Irland Steuern gespart. Doch diese Ersparnis sei aufgrund unerlaubter Absprachen mit den Behörden zustande gekommen, habe jetzt die EU-Kommission in einem vorläufigen Ergebnis ihrer laufenden Untersuchung ermittelt, berichtet die
Financial Times. Nun drohe eine Rekordstrafe von mehreren Milliarden Euro.

Apple bestreitet die Vorwürfe: „Es gab nie einen besondere Abmachung“, zitiert der Bericht Finanzchef Luca Maestri. Der Konzern habe auch nicht versprochen, mehr Stellen nach Irland zu verlagern, wenn es steuerlich bevorzugt behandelt werde.

Einige Apple-Tochtergesellschaften sind zwar in Irland registriert, da aber der Verwaltungsrat in den USA tagt, entsteht auf der Insel Experten zufolge kein Steuerwohnsitz. Auf diese Weise entgeht der IT-Konzern dem US-Fiskus. Eigenen Bilanzen zufolge zahlte Apple in den vergangenen drei Jahren auf im Ausland erzielte Gewinne in Höhe von insgesamt 74 Milliarden Dollar einen Steuersatz von zwei Prozent.

Apple hat im dritten Quartal im Geschäftsjahr 2014, das am 28. Juni 2014 endete, 37,4 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet (plus sechs Prozent) und den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwölf Prozent auf 7,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Mit 59 Prozent erzielte der IT-Konzern mehr als die Hälfte des Umsatzes außerhalb der USA.

Irland lockt bereits seit mehreren Jahrzehnten US-Konzerne mit günstigen Steuersätzen ins Land. Unter anderem Google, Facebook und Twitter unterhalten auf der Insel ihre Europazentralen. Das von der europäischen Wirtschaftskrise besonders hart getroffene Land wirbt mit seiner Steuerpolitik auch um Start-ups aus aller Welt. Neben niedrigen Steuern profitieren die Gründer von gefallenen Mietpreisen für Unterkünfte und Büroräume. In die Kritik gerieten die vergleichsweise niedrigen Unternehmenssteuern, als Irland im Jahr 2010 mit einem internationalen Kreditpaket vor der Pleite bewahrt wurde.

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Auf die Größe der iPhones 6 kommt es an

26.09.2014, 13:46

Smartphone-Test

Mit der neuen iPhone-Generation bringt Apple die von vielen Kunden lang erwarteten größeren Displays mit 4,7 und 5,5 Zoll Diagonale. Im Test müssen iPhone 6 und 6 Plus beweisen, was sie können.

(Quelle: Apple)

Jahrelang gab es in der Smartphone-Welt ein Gesetz, an dem nicht zu rütteln war: Nach Meinung von Apple-Gründer Steve Jobs musste das iPhone mit einer Hand bedienbar sein und demnach mit einem entsprechend kleinen Display auskommen. Das hatte zuletzt in der fünften Generation eine relativ kleine Diagonale von vier Zoll.

Doch angesichts der Konkurrenz aus Asien – und vor allem der dort immer populärer werdenden Phablets – musste Apple nun doch über seinen Schatten springen und in neue Display-Dimensionen vorstoßen. Freunde kleinerer Bildschirme können aber nach wie vor die älteren Modelle iPhone 5c und 5s kaufen; die ganze iPhone-Familie umfasst nun also vier Modelle.

Zwei Größen und höhere Qualität

Entsprechend kommt die sechste Generation mit den Varianten iPhone 6 und iPhone 6 Plus nun in zwei Größen mit 4,7 und 5,5 Zoll Diagonale – das entspricht 11,9 und 13,9 Zentimetern und bewegt sich damit im Bereich von Konkurrenten wie dem HTC One (M7) und dem LG G3. Neben der Größe ist aber auch die Qualität der Bildschirme gestiegen: Während die große Version Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten bietet, hat das kleinere Modell immerhin noch 1.334 x 750 Pixel – also etwas mehr als HD (1.280 x 720).

Was die Helligkeit und die Schärfe betrifft, sind die neuen IPS-Displays von Apple brillant, auch wenn der Kontrast bei den Super-Amoled-Displays von Samsung im Galaxy S5 oder Note 4 noch etwas knackiger erscheint. Leider werden viele alte Apps inzwischen unscharf dargestellt, doch hier wird die Entwickler-Community sicher schnell spezielles Futter für die Neulinge liefern.

Mehr Spaß beim Video-Konsum

Mit den Displays sind auch die Abmessungen gewachsen, selbst wenn Apple die Oberfläche der Smartphones besser ausnutzt als früher. Vor allem der Apple-typische Menü-Button mit dem Fingerabdrucksensor nimmt mehr Platz ein als zum Beispiel beim Samsung Galaxy S5. Dennoch: Beim Betrachten von Filmen und bei Spielen macht vor allem das iPhone 6 Plus viel mehr Spaß als die Vorgänger, was neben dem größeren Display auch an der etwas leistungsfähigeren Hardware liegt.

Wie immer gibt Apple keine Leistungswerte für den A8-Prozessor an, verspricht aber gegenüber dem Vorgänger eine Leistungssteigerung. Inoffiziell ist von einem Dualcore-Chip mit 1,4 GHz die Rede, was heutzutage eher bescheiden wäre. In der Realität arbeiten beide iPhones aber sehr schnell und praktisch ohne Verzögerungen. Das liegt wohl auch daran, dass iOS und die Apps sehr ressourcensparend arbeiten. Im Vergleich zu früheren Modellen werden die Neulinge auch nicht mehr durch intensive Nutzung etwa beim Spielen zu warm.

Das alles steckt – wie von Apple gewohnt – in einem sehr attraktiven und soliden Gehäuse. Die Rückseite aus Aluminium und die gerundeten Ecken geben dem neuen iPhone ein anderes Design als dem Vorgänger. Etwas störend ist die Ausbuchtung der Kameralinse, dank der das Gerät nicht flach auf dem Tisch aufliegt. Abhilfe schaffen die Original-Hüllen von Apple, die diesen Unterschied ausgleichen.

Relativ hohes Gewicht

Eine gewisse Biegsamkeit des 6 Plus, von der im Internet berichtet wird, konnten wir nicht nachvollziehen. Allerdings ist fraglich, wie bruchsicher das Mega-Display bei Stürzen ist. Aber das ist ein Problem vieler Phablets.

Das Gewicht ist beim 6 Plus mit 172 Gramm recht hoch, das „normale“ 6 dagegen mit seinen 129 Gramm nur geringfügig schwerer als das 5S. Natürlich liegt das kleine Modell besser in der Hand, das 6 Plus ist doch ein ziemlicher Brocken. Hier sollten am Ende das Gefühl und der Bedarf des Users den Ausschlag für eine Kaufentscheidung geben. Zumindest sind beide Versionen mit rund sieben Millimetern schön dünn.

Die Bedienung leidet nicht wirklich unter der neuen Größe, denn Apple hat für einige Funktionen wie das Messaging einen praktischen Quermodus vorgesehen, der zum Beispiel das Tippen auf der virtuellen Tastatur erleichtert. Bei Bedarf können die Schrift und die Apps auch vergrößert angezeigt werden. Leider ist es aber auch bei iOS 8 nicht möglich, einzelne Apps durch eine vergrößerte Ansicht zu priorisieren. Dafür macht nun auch Apple beim Schreiben jeweils drei Wortvorschläge – ein Feature, das Android-User schon lange kennen.

Der kleine Unterschied


Kamera der neuen iPhones

(Quelle: Apple)

Nach eigenen Angaben hat Apple auch die Kamera mit einem besseren Sensor optimiert, wobei die acht Megapixel im Vergleich zur Konkurrenz aus Asien auf den ersten Blick recht bescheiden scheinen. Doch die Qualität der Fotos ist hoch, vor allem die Wiedergabe der Farben und der Umgang mit schwierigen Lichtverhältnissen sind erstklassig. Auch der Autofokus arbeitet schneller als beim Vorgänger. Nur wer Ausschnitte wirklich sehr stark vergrößern will, vermisst eine höhere Auflösung. Die Frontkamera löst sogar nur mit 1,2 Megapixel auf, hier ist die Qualität ebenfalls ordentlich. Wer aber ein gelungenes Selfie drucken will, wird schnell an seine Grenzen stoßen.

Ein winziger Unterschied zwischen dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus ist der optische Bildstabilisator des größeren Modells: Dieser sorgt dafür, dass kaum noch verwackelte Fotos entstehen. In der Praxis macht sich das vor allem bei wenig Licht bemerkbar, während unter normalen Bedingungen kaum Unterschiede bestehen. Kaufentscheidend dürfte dieses Detail also selbst für Hardcore-Fotografen nicht sein. Videos kann das neue iPhone in 1080p bei 30 oder 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Zusätzlich gibt es Videos aber in Slow-Motion mit 120 oder 240 Bildern pro Sekunde. Die Qualität der Filmchen ist sehr gut.

Viel Geld für zusätzlichen Speicher

Noch immer gibt es beim iPhone keine Möglichkeit, den Speicher zu erweitern. Doch immerhin wird jetzt eine Version mit 128 GB angeboten, die sich der Hersteller allerdings auch mit 899 beziehungsweise 999 Euro fürstlich entlohnen lässt. Die Einstiegsversion ist dagegen mit 16 GB geradezu lächerlich klein, wenn der Anwender viele Apps und Medien nutzt.

Ärgerlich ist auch die eingeschränkte Funktionalität des erstmals eingebauten NFC-Chips, der sich im Test nicht zum Koppeln von Zubehör wie Lautsprechern nutzen ließ, sondern offenbar vor allem für den in Deutschland noch nicht angekündigten Bezahldienst Apple Pay vorgesehen ist.

Ein Highlight ist dafür der Akku, der vor allem beim 6 Plus dank üppiger Dimensionierung deutlich länger hält als bei der fünften Generation. Wir konnten bei normaler Nutzung gute zwei Tage ohne Ladung auskommen. Das normale iPhone 6 erreichte diese Zeiten nicht ganz – es ist aber ebenfalls besser als die „Fünfer“.

Fazit

Beide iPhones liefern eine starke Leistung ab, auch wenn sich die echten Neuerungen vor allem auf die größeren Displays beschränken. Vor allem das 6 Plus kann hier mit hoher Auflösung und viel Fläche beeindrucken und mit den Top-Phablets der Konkurrenz mithalten. Dafür muss der Anwender auf die früher so beliebte kompakte Bauweise verzichten. Das iPhone 6 ist dagegen kleiner und bietet eine ähnlich starke Hardware. Beide Geräte sind allerdings wieder sehr teuer geworden, doch das hat die Apple-Fans ja noch nie gestört.

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Apple zieht iOS-Update zurück

25.09.2014, 14:25

Der Schuss ging nach hinten los: Ein Update sollte Probleme mit dem neuen Betriebssystems iOS 8 beheben – doch nach Aufspielen der Software klagten iPhone-Nutzer über noch gravierendere Mängel.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Trotz neuer iPhone-Verkaufsrekorde und langer Schlangen vor den Stores – es läuft derzeit noch nicht richtig rund bei Apple. Neben Beschwerden über verbogene iPhone-6-Plus-Modelle hat das Unternehmen aktuell vor allem mit dem neuen Betriebssystem iOS 8 zu kämpfen, das immer wieder Zicken macht.

Jetzt musste Apple sogar ein erstes Update auf die Version 8.0.1 zurückrufen, nachdem zahlreiche Nutzer der neuen iPhones über gravierende Mängel geklagt hatten: Diese konnten sich plötzlich nicht mehr in Mobilfunk-Netze einbuchen, zudem war der Fingerabdruck-Sensor ohne Funktion.

Apple empfiehlt allen Nutzern, die das Update bereits installiert haben, dieses wieder zu entfernen – und zur ursprünglichen Version von iOS 8 zurückzukehren.

Der Rückruf ist doppelt peinlich für Apple: Denn eigentlich sollte das Update ja gerade eine Reihe von Fehlern der ersten Version von iOS 8 beheben. Probleme macht beispielsweise die Anwendung HealthKit, die zur Auswertung von Gesundheitsdaten dient. Zudem gab es vereinzelt Beschwerden über Probleme mit Zubehörtastaturen anderer Hersteller sowie der Fotomediathek, auf die Apps von Drittanbietern nicht zugreifen konnte. Auch die Zuverlässigkeit des neuen „Einhandmodus“ sollte verbessert werden.

Eine neues Update, das alle bekannten Probleme lösen soll, will Apple nun in den kommenden Tagen zum Download bereitstellen.

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Neue iPhones kosten Apple nur 200 US-Dollar

25.09.2014, 11:57

Produktionskosten

Die IT-Marktforscher von IHS iSuppli haben Apples neue iPhone 6 Palette zerlegt und die Materialkosten der Geräte ermittelt. Demnach belaufen sich die Produktionskosten auf 200 bis 263 US-Dollar.

(Quelle: Apple)

1000 Euro – soviel kostet das iPhone 6 Plus in der größten Ausführung mit 128 GByte Speicher. Aber wie viel kostet eigentlich Apple das Smartphone? Dieser Frage nahmen sich wie jedes Jahr die IT-Marktforscher von IHS iSuppli an und stellten die Ergebnisse exklusiv der CNBC zur Verfügung.

Die Untersuchungen ergaben, dass die günstigsten Modelle Apple lediglich 200 US-Dollar kosten und selbst das iPhone 6 Plus mit 128 GByte schlägt nur mit 263 US-Dollar zu buche. Die Arbeits- und Montagekosten betragen dabei etwa vier bis 4,50 US-Dollar pro Gerät. Die Margen für Apple liegen folglich, je nach Modell, bei rund 70 Prozent des Endkundenpreises – davon müssen allerdings noch die Kosten für Marketing, Vertrieb & Co. abgezogen werden. Dennoch bleibt für Apple unterm Strich mit Sicherheit ein satter Gewinn stehen.

Die teuersten Komponenten der iPhone-6-Generation sind die verbauten Displays mit 45 US-Dollar für das 4.7-Zoll-Panel und 52,50 US-Dollar für den 5.5-Zoll-Screen. Gefertigt werden die Bildschirme laut IHS von LG Display und Japan Display. Die Kosten für den neuen 64-Bit-Prozessor A8 inklusive des M8-CO-Prozessors belaufen sich demnach auf 20 US-Dollar. Die Prozessoren sollen von TSMC und Samsung stammen.

Schon im Oktober wird Apple Gerüchten zufolge sein iPad Air 2 zeigen. Zudem hat der Konzern das Start-up Prss übernommen, das sich auf die Erstellung von iPad-Magazinen spezialisiert hat.

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Apples iPad Air 2 soll im Oktober kommen

24.09.2014, 12:16

Neues Tablet

Schon im Oktober wird Apple Gerüchten zufolge sein iPad Air 2 zeigen. Zudem hat der Konzern das Start-up Prss übernommen, das sich auf die Erstellung von iPad-Magazinen spezialisiert hat.

(Quelle: Fotolia.com/AA W)

Es gilt als offenes Geheimnis: Nach der Präsentation seiner neuen iPhone-Familie vor rund zwei Wochen wird Apple bereits im Oktober weitere Neuigkeiten vorstellen. Der Recode-Reporter John Paczkowski hat den Termin für ein entsprechendes Presse-Event in diesem Zeitraum bereits bestätigt; Paczkowski hatte bereits das Datum des diesjährigen iPhone-Events korrekt vorhergesagt und gilt generell als gut informiert.

Gerüchten zufolge soll auf der kommenden Veranstaltung die neue iPad-Generation im Mittelpunkt stehen. Allerdings wird Apple-Chef Tim Cook laut Informationen des Nachrichtenportals Apple Insider nur den Nachfolger des iPad Air zeigen – ein neues iPad Mini soll hingegen erst im nächsten Jahr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Gleiches gilt für das XXL-Tablet „iPad Pro“, das angeblich gerade entwickelt wird und mit einem 12,9-Zoll-Bildschirm kommen soll.

Über die Ausstattung des neuen „iPad Air 2“ gibt es bislang kaum Informationen. Als sehr wahrscheinlich gilt, dass Apple in dem Gerät den neuen A8-Prozessor sowie eine 8-Megapixel-Kamera verbauen wird. Die Display-Größe soll unverändert bei 9,7 Zoll liegen. Weiterhin werden über eine 1,5-Megapixel-Frontkamera, einen Fingerabdrucksensor sowie NFC spekuliert.

Warum Apple angeblich den Launch des kleineren iPad auf nächstes Jahr verschiebt, ist unklar – bislang waren iPad Air und iPad Mini im Doppelpack vorgestellt worden. Eine Erklärung könnte sein, dass das iPhone 6 Plus mit seinem großen 5,5-Zoll-Display zu große Ähnlichkeiten mit dem iPad Mini aufweist – und Apple nicht zwei miteinander konkurrierende Produkte innerhalb kurzer Zeit auf den Markt bringen möchte.

Magazine fürs iPad

Außerdem hat Apple das 2013 gegründete niederländische Star-up PRSS übernommen, das dem Konzern bei der Ausweitung seiner iPad-Angebote nützlich sein könnte. Dem niederländischen Tech-Blog iCulture zufolge hat Apple den Deal in einer Mitteilung nahezu bestätigt, in der es heißt: „Apple übernimmt von Zeit zu Zeit kleinere Unternehmen“. Prss hat eine Plattform entwickelt, mit der sich iPad-Magazine erstellen lassen. Über einen Kaufpreis wurde bislang nichts bekannt.

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iPhone 6 Plus in der Hosentasche verbogen

23.09.2014, 14:18

Apple Bentgate

Viele Männer tragen ihr Smartphone in der Hosentasche. Dem neuen Apple iPhone 6 Plus scheint das allerdings nicht zu bekommen. Erste Besitzer berichten von verbogenen Geräten.

Quelle: Apple.com)

Sind Sie Rechts- oder Linksträger? Ganz gleich auf welcher Seite Sie Ihr Smartphone in der Hosentasche transportieren, beim neuen iPhone 6 Plus könnte das zu Problemen führen. Zumindest im Forum von MacRumors.com und unter dem Hashtag #‎bentgate‬ häufen sich Berichte zu verbogenen Apple-Geräten.

Dass man ein Smartphone mit 5,5 Zoll Bildschirm-Diagonale nicht in der hinteren Hosentasche mitführen sollte, dürfte eigentlich jedem klar sein. Auch bei noch so weit geschnittenen Hosen ist die Gefahr einer Beschädigung durch Kaltverformung einfach zu groß. Das iPhone 6 Plus scheint aber auch beim Transport in der vorderen Hosentasche Schaden zu nehmen.

Wer also sichergehen möchte, dass sein neues iPhone nicht beschädigt wird, sollte zunächst eine andere Variante des Transports bevorzugen. Zumindest solange, bis weitere Details zum Apple Bentgate vorliegen und klar ist, ob es sich bei den Verformungen um ein Fehlverhalten der Besitzer oder um einen konstruktionsbedingten Fehler handelt.

Sollte letzteres der Fall sein, hat Apple zumindest keine Patentklagen zu befürchten. Denn der koreanische Android-Konkurrent LG, der mit dem G Flex das erste Smartphone mit gebogenem Display auf den deutschen Markt gebracht hat, nimmt das Bentgate mit viel Humor. In einem Facebook-Eintrag weist LG Electronics Deutschland ausdrücklich darauf hin, dass sich das G Flex im Gegensatz zum iPhone 6 Plus wieder zurückbiegt.

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Zehn Millionen iPhone 6 verkauft

23.09.2014, 8:40

Apple zufrieden

Die neuen Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben laut Apple einen neuen Verkaufsrekord erreicht: Am ersten Verkaufswochenende wurden bereits mehr als zehn Millionen Stück abgesetzt.

(Quelle: Apple.com)

Es ist fast schon Routine: Jede neue Generation des iPhone erreicht offenbar am Wochenende nach dem Marktstart neue Rekordabsätze. So auch diesmal bei den Modellen iPhone 6 und iPhone 6 Plus, die am Freitag in die Shops kamen: Apple meldet zehn Millionen verkaufte Geräte in den ersten drei Tagen der Vermarktung – und erreichte damit die Prognosen.

Vor einigen Apple-Stores hatten sich wie schon in den Jahren zuvor lange Schlangen gebildet. Von den beiden Vorgängern iPhone 5c und 5s setzte der Hersteller zum Marktstart neun Millionen Geräte ab, beim Debüt des ersten Modells im Jahr 2007 hatte Apple immerhin noch 74 Tage für die erste Million gebraucht.

Dabei startete die iPhone-6-Generation zunächst nur in folgenden Ländern: Deutschland, USA, Australien, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Puerto Rico und Singapur. 20 weitere Märkte sollen am 26. September dazu kommen, bis Ende des Jahres will Apple seine neuen Smartphones in 115 Ländern anbieten.

Firmenchef Tim Cook räumte allerdings ein: „Während unser Team die Produkteinführung so gut wie niemals zuvor bewältigt hat, hätten wir mit einem größeren Angebot noch mehr iPhones verkaufen können und wir arbeiten hart daran, die Aufträge so schnell als möglich zu erfüllen.“ In den ersten 24 Stunden waren bereits vier Millionen iPhones in 24 Stunden vorbestellt worden.

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