Marktanteil von Apples iPad sinkt

31.10.2013, 9:18

Im dritten Quartal 2013 wurden weltweit 47,6 Millionen Tabletcomputer verkauft. Das ist eine Steigerung von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal mit 34,8 Millionen Geräten, hat das Analyseunternehmens IDC ermittelt. An der Spitze der meist verkauften Geräte steht nach wie vor Apples iPad mit einem Marktanteil von 29,6 Prozent und 14,1 Millionen Geräten. An zweiter Stelle liegt Samsung mit 20,4 Prozent Marktanteil und 9,7 Millionen Geräten. Platz drei belegt Asus – weit abgeschlagen – mit 7,4 Prozent Marktanteil und einer Stückzahl von 3,5 Millionen.

Doch Apple muss aufpassen: Obwohl das Unternehmen quasi seit Erfindung des Flachrechners die Spitzenposition im Markt innehat, verringert sich der Abstand zur Konkurrenz. Im Vorjahresquartal hatte der US-Konzern noch einen Marktanteil von 40,2 Prozent gehalten. Die elf Prozentpunkte, die Apple in zwölf Monaten verlor, konnte vor allem Samsung erobern. Die Nummer zwei am Tablet-Markt verbesserte ihren Marktanteil um acht Prozentpunkte. Noch deutlicher wird der Unterschied in absoluten Zahlen: Während die Zahl der verkauften iPads mit 14,1 Millionen nahezu stabil blieb, legte Samsung von 4,3 auf 9,7 Millionen Geräte zu.

Die neuen iPads fallen noch nicht in die Statistik, denn diese wurden erst vor knapp einer Woche in San Francisco der Öffentlichkeit vorgestellt und kommen morgen in den Handel.

Auch bei den Absatzzahlen für Smartphones gibt es einen neuen Rekord: Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Geräte verkauft. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position.

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Fertigungsfehler beim iPhone 5s

30.10.2013, 15:27

Einige Apple iPhone 5s haben aufgrund eines Fertigungsfehlers eine zu kurze Akkulaufzeit. Apple tauscht betroffene Geräte kostenlos aus.

Einige Geräte des Apple iPhone 5s haben eine ungewöhnlich kurze Akkulaufzeit. Zudem brauchen die betroffenen Geräte deutlich länger zum Laden. Wie Apple gegenüber der New York Times bestätigte, handelt es sich dabei um einen Fertigungsfehler.

Auch wenn Apple im September 2013 bereits am ersten Wochenende neun Millionen neue iPhones verkauft hat, soll von dem Fertigungsfehler "nur eine sehr geringe Anzahl an Geräten" betroffen sein, vermutlich handelt es sich um ein paar Tausend. In welchen Ländern die defekten Geräte verkauft wurden, ist nicht bekannt. Kunden, deren iPhones 5S eine ungwöhnlich kurze Akkulaufzeit hat, erhalten von Apple ein Ersatzgerät.

Apple hat in den vergangenen drei Monaten 33,8 Millionen iPhones verkauft, ein Rekordwert für ein September-Quartal und ein Plus von 26 Prozent. Der Umsatz mit den Smartphones lag mit 19,5 Milliarden US-Dollar allerdings nur 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit erwirtschaftete Apple mehr als die Hälfte, nämlich 52 Prozent des Konzernumsatzes, mit den iPhones.

Ein neuer Absatzrekord bei Smartphones wurde weltweit im dritten Quartal 2013 erzielt. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position zwischen den Verfolgern Huawe, Lenovo und LG.

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Neuer Rekord bei Smartphone-Verkäufen

30.10.2013, 12:46

Ein neuer Absatzrekord bei Smartphones wurde weltweit im dritten Quartal 2013 erzielt. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position zwischen drei Verfolgern.

(Foto: Fotolia.de/Tanusha)

Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Smartphones verkauft – gemäß den Analysten von IDC ein neuer Rekord. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe um 38,8 Prozent. Der Smartphone-Boom beflügelte auch den Gesamtmarkt für Mobiltelefone, der im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent auf 467,9 Millionen Geräte wuchs.

Den Erfolg führen die Marktforscher unter anderem auf die hohe Nachfrage nach immer günstigeren Android-Geräten in China zurück – bereits ein Drittel aller Smartphones wurden dort abgesetzt. Sie rechnen auch für das vierte Quartal dieses Jahres mit einem neuen Rekord – und damit, dass der gesamte Smartphone-Absatz dieses Jahr eine Milliarde Geräte erreichen könnte.

Einsamer Marktführer bleibt Samsung mit einem Anteil von 31,4 Prozent an den Neuverkäufen – gegenüber 31 Prozent im Vorjahresquartal. Der Verfolger Apple musste allerdings, trotz gestiegener Verkaufszahlen, Einbußen beim Marktanteil von 14,4 auf 13,1 Prozent hinnehmen, da das Wachstum der iPhone-Verkaufszahlen mit 25,7 Prozent unter dem des Gesamtmarktes lag.

Ein harter Kampf findet indes um den dritten Platz statt: Erstmals konnte der chinesische Hersteller Huawei mit 4,8 Prozent Marktanteil diese Position erobern, vor dem ebenfalls chinesischen Konkurrenten Lenovo mit 4,7 Prozent und LG aus Südkorea mit 4,6 Prozent. Alle drei Smartphone-Schmieden konnten ihre Verkäufe im Jahresvergleich um über 70 Prozent steigern.

Auch unter den nächsten Verfolgern befinden sich mit Coopad und ZTE zwei chinesische Hersteller. Nokia kommt mit seinen Lumia-Modellen inzwischen auf knapp 3,5 Prozent Weltmarktanteil.

Motorola will mit Projekt "Ara", einem modularen Baukastenprinzip, die Smartphone-Branche auf den Kopf stellen. Verschiedene Komponenten des Geräts sollen beliebig miteinander kombiniert und ausgetauscht werden können.

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Google-Smartwatch steht kurz vor der Produktion

30.10.2013, 10:59

Nach Samsungs Galaxy Gear könnte bald auch eine Smartwatch von Google in den Läden erhältlich sein. Offenbar steht der Internetkonzern kurz vor der Massenproduktion einer eigenen Android-Uhr. Probleme soll allerdings noch der hohe Energieverbrauch des Geräts bereiten.

(Foto: Samsung)

Google arbeitet – wie auch Microsoft – an einer Touchscreen-Uhr. Aus diesem Grund hatte der Konzern bereits im vergangenen Jahr das Technologieunternehmen WIMM Labs übernommen, das unter anderem eine Android-basierte Developer-Plattform für Smartwatches und einen dazu passenden Handgelenk-PC entwickelt hat. Jetzt steht der Konzern auch tatsächlich kurz vor der Produktion einer solchen intelligenten Uhr, berichtet das Wall Street Journal.

Die Smartwatch befindet sich in der Endphase der Entwicklung und soll in den nächsten Monaten produktionsreuf sein. Erste Gespräche mit asiatischen Lieferanten gibt es dem Bericht zufolge es bereits. Die Google-Uhr soll mit dem Suchassistent Google Now verbunden sein. Die Smartwatch kann, ähnlich wie Samsungs Galaxy Gear, mit den Smartphones des Herstellers synchronisiert werden. Ein großes Problem soll aktuell noch der zu hohe Energieverbrauch der Smartwatch sein. Google arbeite allerdings dran, die Akkulaufzeiten zu verlängern.

Konkurrent Samsung präsentierte bereits Anfang September seine erste Smartwatch, die Galaxy Gear. Sie zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen. Voraussetzung ist allerdings ein Smartphone der Galaxy-Reihe.

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Nokia steigert Smartphone-Verkäufe

30.10.2013, 8:25

Weniger Verluste, mehr verkaufte Lumia-Smartphones: Kurz vor der Übernahme durch Microsoft wähnt sich der finnische Handy-Hersteller Nokia auf dem Weg der Besserung.

(Foto: Nokia)

Etwas Licht am Ende des Tunnels bei Nokia: Kurz vor der Übernahme durch Microsoft hat der finnische Handy-Hersteller im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seine Verluste zumindest eindämmen können.

Konkret fiel im Berichtszeitraum unterm Strich ein Verlust von 104 Millionen Euro an. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal musste der Konzern noch ein gigantisches Minus von 934 Millionen Euro in die Bilanzbücher schreiben. Noch besser sieht es beim operativen Ergebnis (vor Steuern) aus: Nach einem Verlust von 564 Millionen Euro im Vorjahr steht nun ein Plus von 118 Millionen Euro auf der Habenseite. Der Umsatz brach hingegen um knapp 22 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro ein.

Erfreulich verlief die Entwicklung im wichtigen Smartphone-Segment, das Nokia lange Zeit Kopfzerbrechen bereitete. Immerhin 8,8 Millionen Lumia-Geräte konnten die Finnen nach der Präsentation einiger neuer Modelle weltweit verkaufen – im Vorjahreszeitraum waren es noch 6,3 Millionen, im Vorquartal 7,4 Millionen Geräte. Kleiner Wermutstropfen: Das Wachstum wurde insbesondere vom günstigen Lumia 520 getragen, weshalb der durchschnittliche Gerätepreis auch binnen drei Monaten von 157 auf 143 Euro sank.

Was das gesamte Handy-Geschäft anbelangt, konnte Nokia einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro erzielen – das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dafür reduzierte sich der operative Verlust auf 86 Millionen Euro nach 672 Millionen Euro im Vorjahr.

In den kommenden Monaten werden sich bei Nokia nun dramatische Veränderungen ergeben. Im Rahmen der für Frühjahr 2014 anvisierten Übernahme der Handy-Sparte durch Microsoft werden rund 32.000 Mitarbeiter zu dem Software-Riesen wechseln. Der Nokia-Konzern wird dann zukünftig im Kern aus der Netzwerkausrüster-Sparte NSN sowie der Service-Sparte Here bestehen.

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Apple meldet durchwachsene Bilanz

29.10.2013, 11:23

Die iPhone-Verkaufszahlen erreichen Rekorde, doch der Gewinn ist zum dritten Mal in Folge geschrumpft. Die Apple-Bilanz für das vergangene Quartal sieht durchwachsen aus.

(Foto: Apple.com)

Absatzrekorde auf der einen Seite, Gewinnrückgang auf der anderen: Apple hat die Ergebnisse des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2013 vorgestellt, das am 28. September 2013 endete. Der Umsatz betrug 37,5 Milliarden US-Dollar, das sind vier Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Netto-Gewinn sank auf 7,5 Milliarden US-Dollar, ein Minus von neun Prozent. Und was vielleicht noch schwerer wiegt: Der Gewinnrückgang war kein Ausrutscher, sondern ereignete sich zum dritten Mal in Folge. Die Bruttogewinnspanne kann sich mit 37 Prozent immer noch sehen lassen, lag aber ebenfalls unter der des Vorjahresquartals von 40 Prozent.

Die Bilanz der vergangenen zwölf Monate des abgeschlossenen Geschäftsjahres sieht ähnlich aus: Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 170,9 Milliarden US-Dollar, der Gewinn sank um elf Prozent auf 41,7 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen hat 33,8 Millionen iPhones verkauft, ein Rekordwert für ein September-Quartal und ein Plus von 26 Prozent. Der Umsatz mit den Smartphones lag mit 19,5 Milliarden US-Dollar allerdings nur 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit erwirtschaftete Apple mehr als die Hälfte, nämlich 52 Prozent des Konzernumsatzes mit den iPhones.

Zudem hat Apple im zurückliegenden Quartal 14,1 Millionen iPads verkauft, im Vergleich zu 14 Millionen im Vorjahresquartal. Der Umsatz, den das Unternehmen mit den Tablet-PCs im vergangenen Quartal erzielte, sank jedoch um 13 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar. Damit haben die iPads einen Anteil von 17 Prozent am Konzernumsatz.

Das Unternehmen hat 4,6 Millionen Macs verkauft, verglichen mit 4,9 Millionen im Vorjahresquartal (minus sieben Prozent), der Umsatz verringerte sich um 15 Prozent auf 5,6 Milliarden US-Dollar. Ein Umsatzminus von sogar 30 Prozent auf 573 Millionen US-Dollar gab es bei den iPods, von denen 3,5 Millionen verkauft wurden. Deutlich gewachsen ist hingegen der Umsatz mit iTunes, der um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar zugelegt hat.

Spannend ist auch, wie sich die Umsätze in den unterschiedlichen Regionen entwickeln: Auf dem amerikanischen Kontinent mit dem Heimatmarkt USA blieb der Umsatz mit plus ein Prozent stabil, hier erwirtschaftet Apple 37 Prozent seiner Einnahmen. In Europa blieben die Umsätze gleich (Anteil am Gesamtumsatz: 21 Prozent), und stiegen im Großraum China um sechs Prozent, in Japan um satte 41 Prozent und sanken im Rest der asiatisch-pazifischen Region um sechs Prozent. Zudem weist Apple 4,5 Milliarden US-Dollar Umsatz im Bereich Retail aus, der die Einnahmen aus den 416 Apple Stores weltweit umfasst. Im kommenden Geschäftsjahr sollen 20 weitere hinzukommen.

"Wir sind stolz ein starkes Finish zum Ende eines unglaublichen Jahres mit einem Rekordumsatz in einem vierten Quartal vermelden zu können, das einen Absatz von fast 34 Millionen iPhones beinhaltet," sagte CEO Tim Cook. "Wir freuen uns auf das Weihnachtsgeschäft." Mit dem neuen iPhone 5s und der günstigeren Variante iPhone 5c sowie dem neuen iPad sieht sich der Konzern für den Jahresendspurt gut gerüstet. Zudem stellte Apple einen völlig neuen Mac Pro vor, ein MacBook Pro mit Retina-Display sowie eine überarbeitete Version der iWork-Apps.

Im ersten Quartal im Geschäftsjahr 2014 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 55 und 58 Milliarden US-Dollar sowie eine Bruttogewinnspanne zwischen 36,5 und 37,5 Prozent.

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Die Enthüllung der neuen iPads

23.10.2013, 6:45

Apple-Fans, die auf eine Überraschung gehofft hatten, wurden enttäuscht. In San Francisco präsentierte der IT-Konzern gestern Abend seine neuen Tablet-PCs, und diese erfüllen die Erwartungen: Das neue iPad – mit dem Zusatz “Air” benannt – ist deutlich leichter und dünner als der Vorgänger, das überarbeitete iPad mini verfügt nun auch über ein Retina-Display und wie das iPad Air über den neuen A7-Prozessor.

Bei der Vorstellung der neuen iPads konnte sich Apple-Chef Tim Cook einen Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen: "Die Wettbewerber, versuchen Tablets zu PCs zu machen und PCs zu Tablets. Keiner weiß, was sie als Nächstes tun werden."

Den Erfolg von Apple sollen dann ein paar Daten unter Beweis stellen: 170 Millionen iPads hat der Konzern bis Ende September 2013 verkauft, 475.000 echte iPad-Apps gibt es im App-Store. Nach diesen Zahlen präsentierte Cook dann zunächst das neue iPad, das im Vergleich zum Vorgänger einen um 43 Prozent kleineren Rahmen um das Display aufweist und mit 7,5 Millimetern deutlich dünner ist. Deshalb trägt das neue Gerät auch den Namen iPad Air – analog zu den Laptops von Apple. Auch beim Gewicht hat sich etwas getan, anstatt 635 Gramm bringt das iPad Air nur noch 454 Gramm auf die Waage.

Im Inneren werkelt erwartungsgemäß der neue A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur, der auch im neuen iPhone 5s seinen Dienst verrichtet. Und auch der Co-Prozessor M7 ist mit an Bord. Damit soll das Gerät achtmal schneller als das erste iPad sein und eine 72-mal schnellere Grafikleistung aufweisen.

Neben verbessertem LTE-Support unterstützt das iPad Air auch die MIMO-Technologie für besseren WLAN-Empfang. Die iSight-Kamera hat eine Auflösung von 5 Megapixeln und dreht Full-HD-Videos. Die Batterielaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu zehn Stunden an.

Der Verkaufsstart des iPad Air soll am 1. November 2013 in China sein, die anderen Länder sollen in Kürze folgen. Das Gerät wird es in Silber, Weiß, Space Grey und Schwarz geben. 499 US-Dollar fallen für die WLAN-Version mit 16 GB an, 629 US-Dollar kostet die 64-GB-Variante mit LTE. Das iPad 2 bleibt im Preis mit 399 US-Dollar für die Einstiegsversion unverändert auf dem Markt.

Beim ebenfalls überarbeiteten iPad mini ist die Feature-Liste schnell abgehandelt: Es verfügt über die identischen Leistungsdaten des großen Bruders und ist diesem nun auch in puncto Display ebenbürtig. Das neue iPad mini hat ein 7,9-Zoll-Retina-Display mit 2.048 mal 1.536 Pixeln. Es kommt ab Ende November zum Einstiegspreis von 399 US-Dollar für die 16-GB-WLAN-Variante. Das vorherige iPad mini ist mit 299 Euro 30 Euro günstiger als bislang und weiterhin erhältlich.

Für beide iPads gibt es auch neue Cover in den Farben des iPhone 5c für 39 US-Dollar sowie die bekannten Lederhüllen für 79 US-Dollar.

Analysten von Gartner rechnen damit, dass in diesem Jahr 184 Millionen Tablets über die virtuellen und echten Ladentische gehen, das entspricht einem Anstieg von 53,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Die neuen iPads

22.10.2013, 6:47

Morgen Abend ist es soweit: Dann stellt Apple auf dem Firmenevent in San Francisco die neuen iPads vor – darauf deuten jedenfalls alle Vorzeichen hin. Das iPad 5 könnte das Design der Mini-Variante übernehmen, das iPad Mini dafür mit Retina-Display ausgestattet werden.

Es gilt als offenes Geheimnis, was Apple morgen in San Francisco vorstellen wird: das neue iPad 5 und das neue iPad Mini. In der Einladung hielt sich der Konzern mit den Worten "We still have a lot to cover" wie üblich bedeckt, doch das Wall Street Journal meldet bereits Details. Das neue iPad Mini soll wie das aktuelle iPad ein Retina-Display bekommen und natürlich leichter und dünner werden. Möglich macht dies eine Folie, die das bisher verwendete Glas ersetzt. Das klassische iPad soll sich im Design dem kleineren Modell mit seinen schmaleren Seitenrändern anpassen.

Amazon hat bereits vergangene Woche die neusten Modelle seiner Tablets vorgestellt und bringt diese pünktlich zum wichtigen Weihnachtsgeschäft in Deutschland auf den Markt. Das Kindle Fire HDX mit 7-Zoll-Bildschirm wird ab dem 13. November 2013, die größere Version mit 8,9 Zoll eine Woche später verschickt.

Bei den Smartphones hat Apple die neuen Modelle schon auf dem Markt – erstmals in zwei Varianten, dem klassischen iPhone 5s und die günstigere Version iPhone 5c, die sich allerdings nur um hundert Euro unterscheiden. Erste Verkaufszahlen deuten allerdings darauf hin, dass sich das Unternehmen mit zu hohen Preisen verspekuliert hat.

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Absatzprobleme beim iPhone 5c

15.10.2013, 9:47

Kaum sind die neuen iPhones da, gibt es auch schon die ersten Spekulationen: Apple hat offenbar Absatzprobleme beim iPhone 5c: Gerüchten zufolge soll die Produktion halbiert worden sein. Zudem fallen die Preise im freien Handel stärker als bei den anderen Modellen.

(Foto: Apple)

Hat sich Apple beim neuen iPhone 5c möglicherweise mit zu hohen Preisen verspekuliert? Erste Aussagen von Analysten deuten auf Verkaufszahlen hin, die deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.

So wird der Marktforscher Ming-Chi Kuo von KGI Securities mit der Aussage zitiert, dass in den wenigen Wochen des dritten Quartals 11,4 Millionen Stück verkauft wurden und der Absatz im vierten Quartal sogar auf 10,4 Millionen fallen soll. Das läge 33 Prozent unter den ursprünglichen Erwartungen. Die chinesische Website "C Technology" berichtet, dass die tägliche Produktion von 300.000 auf 150.000 Einheiten zurückgefahren wurde.

Ein weiteres Indiz für Probleme sind fallende Preise: So sind – allerdings mit Netzsperre versehene – 5c-Modelle bei eBay bereits rund 100 Euro unter dem offiziellen Verkaufspreis im Angebot. Die Vorgängergenerationen hatten bisher zu Beginn höhere Preise erzielt und sind über Monate hinweg kaum billiger geworden. Auch die üblichen Wartezeiten bis zur Lieferung im Apple-Store gibt es nicht: In Deutschland ist das iPhone 5c innerhalb von 24 Stunden lieferbar, während man auf das teurere 5s zwei bis drei Wochen warten muss.

Sorgen muss sich Apple wohl trotzdem nicht machen, denn der Absatz des Modells 5s und des weiter angebotenen 4s ist weiterhin stabil. Als einzige eigene Zahl hat der Hersteller bisher veröffentlicht, dass am ersten Verkaufswochenende neun Millionen iPhones verkauft wurden – allerdings ohne zwischen den Modellen zu differenzieren.

Apples Produktionseifer zahlt sich für das Unternehmen dennoch aus. Wie der "Best Global Brands" Report ermittelte, ist die Firma aus Cupertino mit einem Wert von rund 98 Milliarden US-Dollar die wertvollste Marke der Welt. Damit musste Coca-Cola nach 13 Jahren an der Spitze der Brands seine Führungsposition abgeben.

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Fünf Tipps für eine gelungene App

11.10.2013, 9:58

Rund 23 verschiedene Apps haben Smartphone-User im Schnitt installiert. Immer mehr Unternehmen wollen daher Apps nutzen, um Kunden und Mitarbeiter gezielt anzusprechen. Ein persönliches Kundenerlebnis und die individuellen Anbieterziele spielen dabei ebenso eine Rolle wie technische Aspekte.

Ralf Lauterbach, CEO der Agentur Appseleration, nennt fünf Fragen, die Unternehmen sich stellen sollten.

1. Welche Bedeutung hat die App für den Anwender und seine Interessen?

Bei der Planung mobiler Anwendungen müssen Entwicklung, Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten, denn es geht darum, eine attraktive App nebst für die Zielgruppe relevanten Inhalten bereitzustellen. Die Diskussion über Programmierwerkzeuge, Endgeräte und Betriebssysteme ist in den Hintergrund gerückt: Die Schaffung eines positiven persönlichen Kundenerlebnisses steht mehr denn je im Fokus. Anwender erwarten relevante und personalisierte Informationen – einen für sie sofort sichtbaren Mehrwert. Durch die Verknüpfung von mobilen Anwendungen mit Angeboten und Diensten im klassischen Web können die Vorlieben und Interessen der Nutzer noch stärker eingebunden und angesprochen werden. Smartphones bieten zudem zahlreiche Funktionen wie GPS, Aufnahmegerät oder Kamera, die sich für die individuelle Nutzeransprache anbieten.

2. Wie ist es um das Anwendererlebnis bestellt?

Bis vor einigen Jahren galten Apps lediglich als nette Spielerei. Im Zuge der sogenannten Consumerization, also der stetigen Annäherung der Arbeits- und privaten Welt, haben sich die Erwartungen an technische Geräte und Anwendungen erweitert. Unternehmen nutzen Apps verstärkt, um ihre Zielgruppe zeit- und ortsunabhängig zu erreichen und ihnen ein positives Anwendererlebnis zu verschaffen. Um Anwendungen auch im Enterprise-Geschäft nachhaltig zu etablieren, müssen Firmen daher das neue Nutzerverhalten im Blick behalten. Eine App darf nicht langweilen: Design, Inhalt und Struktur sollen im Idealfall Informationen und ein erfreuliches, leichtes Nutzererlebnis miteinander verbinden – und dies nicht nur bei Spielen.

3. Lässt sich die App bequem bedienen?

Mobile Anwendungen müssen sich intuitiv und praktisch, mit wenigen Handgriffen und selbsterklärend bedienen lassen. Dies sind zentrale Anforderungen an Gestaltung und Programmierung. Denn: Im Nachhinein lassen sich Fehler in der gewählten Architektur und Vorgehensweise oft nur schwer korrigieren. Mobile Applikationen sind in der Entwicklung häufig besonders anspruchsvoll. Daher gilt: Je einfacher sich die App bedienen lässt, umso zufriedener ist der Anwender.

4. Sind Bedienkonzept und Anwendungsmethoden bereits bekannt?

Egal ob iPhone, Android oder Windows Phone:Wer sich heute für ein neues Handy entscheidet, muss nicht nur zwischen den vielen verschiedenen Geräten wählen. Es geht auch um das präferierte Betriebssystem und Bedienkonzept. Hinzu kommen die dazugehörigen Inhalte, Bezahlsysteme und Vernetzungen mit anderer Hardware, Software und Diensten. Was der Anwender kennt und mag, liegt ihm näher. Kann er beispielsweise ihm bekannte soziale Netzwerke oder Cloud-basierte Dienste in wenigen Schritten mit der App verbinden, erfährt er Flexibilität und einen Mehrwert in der mobilen Umgebung. Das Resultat: Der Anwender fühlt sich einem Hersteller oder Anbieter durch eine positive Nutzererfahrung verbunden.

5. Wie zuverlässig ist die App?

Stabilität und Zuverlässigkeit sind das A und O für ein positives Anwendererlebnis. Daher müssen technische Herausforderungen und verschiedene Umgebungsbedingungen bereits zu Beginn des App-Projekts hinterfragt und angegangen werden. Anwender wünschen sich schnelle Lade- und Antwortzeiten, um die von ihnen gewählte App optimal nutzen zu können. Die reibungslose Kommunikation mit Schnittstellen und Datenbanken ist daher ein zentraler Punkt, wenn es um die Architektur der Lösung geht.

Ralf Lauterbach kommentiert: "Die Entwicklung mobiler Anwendungen ist ähnlich komplex und aufwendig wie ein kleines Software-Projekt. Daher sollten Unternehmen nichts dem Zufall überlassen und auf einen Partner setzen, der sich auskennt. Entwicklung, Marketing und Vertrieb müssen zudem an einem Strang ziehen. Hierzu gehört, dass die individuelle Geschäftsstrategie, persönliche Kundenansprache, Nutzen und Erlebnis bereits zu Beginn des Projektes analysiert und miteinbezogen werden. Eine App ist immer nur so gut, wie die Strategie, auf der sie beruht. Ein erfahrener App-Partner, der die verschiedenen Herausforderungen und Voraussetzungen genau kennt und berücksichtigt, unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zur erfolgreichen Anwendung."

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