Smartwatches auf dem Weg zum Massenprodukt

25.11.2014, 8:46

Marktreport

Smartwatches sind auf dem besten Weg zum massentauglichen Produkt; die Hersteller binden immer mehr Features in die Uhren ein und legen zunehmend Wert auf Design.

Smartwatches auf dem Weg zum Massenprodukt

(Quelle: Motorola)

Die Situation scheint aussichtslos: Schwer atmend lehnt der Mann hinter einer Säule in einer staubigen Industriehalle, vor ihm ein massives Eisentor, hinter ihm nähern sich die schwer bewaffneten Schurken.
Während er vorsichtig um die Säule späht, hebt er sein Handgelenk an den Mund und flüstert: „Schnell Kumpel, hol mich hier raus!“ Wenige Sekunden später durchbricht ein schwarzer Pontiac TransAm das Tor, kommt mit quietschenden Reifen an der Säule zum Stehen, der Mann springt in die offene Türe und entkommt um Haaresbreite.

Der Comlink, wie die Uhr des „Knight Rider“ in der Serie heißt, kann in vielerlei Hinsicht als Vorbild für heutige Smartwatches gelten, denn abgesehen von der sprachlichen Kommunikation mit K.I.T.T. kann Michael Knight mit ihr auch Daten vom Rechner seines Wunderautos empfangen oder umgekehrt Infos, wie zum Beispiel Kamerabilder, verschicken.

Wie der Held der Serie seine Uhr – abgesehen von den Sprachkommandos – steuert, bleibt wohl für immer ein Geheimnis, aktuelle Smartwatches setzen bei der Bedienung vor allem auf einen Touchscreen.
Die Bedienkonzepte sind dabei aber höchst unterschiedlich: Während der Hersteller Simvalley, der vor allem über Pearl verkauft, seinen Android-Watches einen Mini-Stylus beilegt, versuchen die übrigen Anbieter den Spagat zwischen ausreichend großem Display und Fingerbedienung.

Doch was auf einem Sechs-Zoll-Phablet ohne Weiteres funktioniert, lässt sich nicht eins zu eins auf ein kleines Uhrenglas mit vielleicht gerade mal 1,6 Zoll übertragen.

Smartwatch-Displays: Nichts für dicke Finger

Apple hat bei der Vorstellung seiner Apple Watch im September ein User Interface demonstriert, das sich deutlich von dem des erfolgreichen iPhone unterscheidet. Wie das allerdings zum Marktstart im kommenden Frühjahr genau aussehen wird, ist noch unklar.

Die auf den Proto­typen bei der Präsentation in Cupertino aufgespielte Software arbeitete mit einer Mischung aus klassischem Touchscreen, Wischgesten sowie einem druckempfindlichen Uhrglas.

Während Apple bei iPhone und iPad absoluter Vorreiter war und quasi eine Gerätegeneration neu definierte, sind die US-Amerikaner bei Smartwatches eher Nachzügler. Sony, Samsung und LG haben bereits die zweite oder gar dritte Generation ihrer Uhren auf den Markt gebracht und konnten aus den anfangs gemachten Fehlern lernen.


Pebble Watch

(Quelle: internetworld)

Auch das über Kickstarter finanzierte Projekt Pebble ist schon seit Anfang 2013 mit seiner Uhr am Start, unterscheidet sich aber in einem wesentlichen Punkt von der Konkurrenz: Während die großen Hersteller alle auf Farbdisplays setzen, die möglichst viele Features darstellen sollen, gibt es bei der Pebble nur ein E-Paper-Display. Dafür haben Träger dieses Gadgets einen wesentlichen Vorteil gegenüber Besitzern anderer Smartwatches – der Akku reicht je nach Benutzung bis zu eine Woche.

Egal ob die neue Samsung Gear S, die Motorola Moto 360 oder die SmartWatch 3 aus dem Hause Sony – alle müssen nach spätestens zwei Tagen wieder an den Strom, bei intensiver Benutzung halten die smarten Begleiter nicht mal einen vollen Arbeitstag durch.

Das Dilemma der Hersteller: Einerseits wünschen die Kunden Smartwatches, die möglichst leicht und flach daherkommen, andererseits lässt sich in die kleinen Gehäuse neben der Hardware nur ein winziger Akku verbauen, der durch das Display sehr schnell leergesaugt wird. Doch nicht nur die Anzeige beansprucht den Energiespeicher, auch die immer leistungsfähigeren Prozessoren benötigen Strom.

Sonys SmartWatch 3 hat gar eine 1,2-Gigahertz-Quadcore-CPU an Bord – vor nicht allzu langer Zeit war so viel Rechenpower selbst bei Smartphones eine echte Ansage.

Eine Frage des Designs

Beim Design haben sich die Hersteller mittlerweile von der Maxime „Form follows function“ verabschiedet, so dass aktuelle Uhren meist hübscher anzusehen sind als ihre Vorgänger. Ein Gerät wie etwa die Moto 360 wäre bis vor kurzem so noch nicht möglich gewesen, weil die Hardware deutlich mehr Platz in Anspruch genommen hätte.


Withings Activité

(Quelle: internetworld)

Smartwatches mit rundem Gehäuse sind dennoch derzeit in der Minderheit, neben der Motorola und der brandneuen LG G Watch R findet man nur noch die Withings Activité, die allerdings als einzige der hier vorgestellten Uhren kein echtes Display besitzt. Stattdessen kann man sich über das berührungsempfindliche Zifferblatt beispielsweise die Weckzeit anzeigen lassen.

Wie die anderen Uhren beherbergt die Activité Sensoren zur Aufzeichnung von Bewegungsdaten oder zur Analyse des Schlafrhythmus. Die Auswertung erfolgt bei allen Uhren in erster Linie über die Smartphone-App, was in Anbetracht der kleinen Displays der Smartwatches auch nicht verwundert.

Ohne Smartphone sind die meisten der kleinen Handgelenkscomputer ohnehin eher nutzlos, denn mangels eigener SIM-Karte kann man mit ihnen weder einen Facebook-Post verschicken noch einen Anruf tätigen. Tim Cook erklärte sogar, dass die für Frühjahr 2015 angekündigte Apple Watch ohne ein iPhone überhaupt nicht funktionieren soll. Neben Simvalley geht bislang nur Samsung mit der Gear S den Weg, einen SIM-Karten­slot zu verbauen – die anderen Uhren sind ohne Smartphone nur teilweise smart.

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Rockstar und Google begraben das Kriegsbeil

24.11.2014, 7:29

Patentklage

Google und das Patent-Konsortium Rockstar, zu dem auch Apple und Microsoft gehören, haben ihren Streit vor einem Gericht in Texas beigelegt.

Rockstar und Google begraben das Kriegsbeil

(Quelle: Fotolia.com/Yuri Arcurs)

Schon seit Jahren tobt in der Mobilfunkbranche ein Patentkrieg, der in regelmäßigen Abständen zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen den beteiligten Herstellern führt – auch wenn sich die Situation in den letzten Monaten zunehmend beruhigt hatte.

Nun gibt es ein weiteres Friedensabkommen: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, haben das Patent-Konsortium Rockstar, zu dem unter anderem Apple, Microsoft oder Blackberry zählen, und der Internetriese Google ihre Streitigkeiten vor einem Gericht in Texas beigelegt.

Konkret ging es bei der Klage gegen Google um sieben Rockstar-Patente, welche die Verknüpfung von Suchwörtern mit entsprechend relevanter Werbung ermöglichen. Diese soll Google – nach Ansicht von Rockstar – mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android verletzt haben.

Details zu der Einigung wurden nicht bekannt. Es gibt auch keine Angaben, ob Google für die Beilegung des Streits Geld an Rockstar gezahlt hat.

Zum Hintergrund: Das Rockstar-Konsortium hatte sich 2011 rund 6.000 Patente des insolventen kanadischen Netzwerk-Ausrüsters Nortel gesichert. Dafür hatten Apple, Microsoft, Blackberry, Sony und Ericsson gemeinsam rund 4,5 Milliarden Dollar auf den Tisch geblättert. Google hingegen unterlag in der Nortel-Auktion – und stärkte sein Patent-Arsenal später durch den Kauf des Mobilfunk-Pioniers Motorola. 2014 hat der Internetkonzern den Handyhersteller für nur 2,91 Milliarden US-Dollar an Lenovo weiterverkauft, behielt die Patente jedoch für sich.

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Ab jetzt Apps für Apple Watch entwickeln

20.11.2014, 9:04

Smart Wearables

Apple hat Software-Tools bereitgestellt, mit denen Entwickler Anwendungen für die Smartwatch des Konzerns erarbeiten können.

(Quelle: Apple.com)

Natürlich heißt das Softwareset, mit dem ab heute Apps für die Apple Watch entwickelt werden können, nicht einfach Software Developer Kit – es heißt „WatchKit“. Die Anwendungen sollen dazu dienen, interaktive Mitteilungen und Kurzinfos zu übermitteln. Was sich Apple darunter vorstellt: über die Watch das Licht ausschalten, auf dem Flughafen schnell die Check-In-Details zu betrachten oder ihre Route umzuplanen sowie neue Nachrichten anzeigen zu lassen.

Marketing-Chef Philip Schiller fordert die Entwickler auf,“bahnbrechende neue Apps, Kurzinfos und interaktive Mitteilungen für die innovative Benutzeroberfläche der Apple Watch zu gestalten und mit neuen Technologien wie Force Touch, der digitalen Krone und Taptic Engine zu experimentieren.“

American Airlines hat bereits eine Anwendung entwickelt, die über Gatesänderungen und den Beginn des Boardings benachrichtigt sowie während des Flugs Echtzeit-Infos über dessen Verlauf weitergibt.

Wann die Apple Watch in den Verkauf kommt, ist noch unklar – voraussichtlich im Frühjahr 2015. Im Laufe des nächsten Jahres wird es Entwicklern auch möglich sein, vollständig native Apps für die Apple Watch zu erstellen.

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Zalando setzt erstmals auf Augmented Reality

18.11.2014, 13:52

Cross-Channel-Marketing

Das neue Magazin ist da – und damit auch ein neues Feature: Der Online-Modehändler Zalando hat zum ersten Mal Augmented-Reality-Inhalte in seinen Katalog integriert.

(Quelle: Screenshot)

Neben Geschenkideen sowie Inspiration fürs Outfit zu Weihnachten und für Winterurlaubsziele feiert das Special auch Premiere: In das aktuelle Zalando-Magazin sind diesmal verschiedene Anwendungen in Augmented Reality (AR) integriert, die Nutzer über ihr iPhone oder iPad abrufen können.

Insgesamt 15 Seiten des Katalogs enthalten AR-Applikationen und sind mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Sie bieten 360°-Produktansichten, Kampagnen- und auch „Behind the Scenes“-Videos sowie Geschenkideen, die sich als Weihnachtswunsch direkt an Freunde und Verwandte verschicken lassen. Um die Funktion zu starten, können mobile Nutzer in der iOS App von Zalando unter Einstellungen die Option „Magazin Scanner“ auswählen und das Display einfach über die entsprechende Magazinseite halten.

Mit der neuen Funktion will der Modehändler seinen Kunden ein vorweihnachtliches Geschenk machen: „Wir schlagen damit auf eine neue Art die Brücke zwischen dem inspirativen Erlebnis beim Lesen des Magazins und unserem Online-Shop“, erklärt Arne Schepker, Vice President Brand Marketing des Unternehmens. „Wir fördern dank Videos, Musik und 3D-Ansichten die Interaktion mit unseren Kunden und mache unsere Marken und Produkte somit noch besser erlebbar.“

In welchen Bereichen Augmented Reality sonst noch eingesetzt werden kann und wie AR zum Beispiel die Lieferkette in der Logistik revolutionieren könnte, hat der Dienstleister DHL in einer Studie untersucht.

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Apple kooperiert mit UnionPay

17.11.2014, 14:43

Neue Payment-Option

Apple bietet seinen Kunden in China eine weitere Zahlungsoption an. Künftig kann im chinesischen App Store auch mit Kredit- und Debitkarten von UnionPay bezahlt werden.

(Quelle: shutterstock.com/Pioneron)

China ist bereits heute Apples zweitgrößter Markt für App-Downloads. Über die Kooperation mit UnionPay ist es chinesischen Kunden nun möglich, ihre Kredit- oder Debitkarte von UnionPay mit ihrer Apple-ID zu verbinden und auf diese Weise für Einkäufe im App Store zu bezahlen.

China UnionPay wird vom chinesischen Staatsrat und der chinesischen Volksbank akzeptiert und kann so in China Techcrunch zufolge wie ein Monopolist agieren. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen mehr als 4,5 Milliarden Karten herausgegeben.

„Die Möglichkeit, mit UnionPay-Karten Apps zu kaufen und andere Transaktionen durchzuführen, war eines der am häufigsten von unseren Kunden in China gewünschte Feature“, sagt Eddy Cue, Senior Vice President für Internet Software und Services von Apple.

Außerdem könnte die Kooperation auch für Apples mobiles Bezahlsystem Apple Pay eine wichtige Rolle spielen. In den ersten 72 Stunden nach Einführung von Apple Pay haben Kunden bereits eine Million Kreditkarten für das mobile Bezahlsystem freigeschaltet. Und auch der chinesische Internetkonzern Alibaba ist im Bereich Bezahldienste an einer Zusammenarbeit mit Apple interessiert.

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Was das iPad Air 2 wirklich taugt

14.11.2014, 11:57

Apples Tablet-PC im Test

Das neue Flaggschiff der Apple-Tablets zeigt sich mit einer dünneren und leichteren Hülle sowie vielen weiteren technischen Verbesserungen im Detail.

iPad Air 2

Apple schlägt zurück: Die Konkurrenz hat, vor allem in Form von Samsung und Microsoft, der letzten iPad-Generation qualitativ den Schneid abgekauft und den Tablet-Pionier auch auf dem Markt unter Druck gesetzt. Doch jetzt kontern die Kalifornier und bringen mit dem iPad Air 2 ein neues Flaggschiff.
Dieses ist wie gewohnt kein Sonderangebot: Die Einsteigerversion mit WLAN und mageren 16 GB internem Speicher gibt es für 489 Euro, doch mehr Speicher (64 oder 128 GB) kostet jeweils 100 Euro Aufpreis. Für das LTE-fähige Mobilfunkmodul werden zusätzlich 120 Euro fällig, so dass das Spitzenmodell am Ende stolze 809 Euro kostet.

Extreme Schlankheitskur

Dafür gibt es erst einmal weniger Masse als beim Vorgänger, denn das neue iPad Air 2 ist leichter und dünner geworden: von 478 auf 437 Gramm und von 7,5 auf nur noch 6,1 Millimeter. Damit liegt es etwas leichter in der Hand, wirkt aber mit seiner Hülle aus Metall trotzdem ex­trem hochwertig. Der dünnen Bauweise ist allerdings der praktische Schalter an der Seite zum Opfer gefallen, der entweder zum Stummschalten des Geräts oder dem Fixieren des Bildschirms diente.

Das Display bietet zwar keine höhere Auflösung oder mehr Fläche als beim Vorgänger, doch die 2.048 x 1.536 Pixel auf 24,6 Zentimetern Diagonale sind ohnehin gestochen scharf. Eine neue Bauform, bei der die Anzeige nicht mehr aus drei Schichten, sondern nur noch aus einer besteht, sorgt dafür, dass es bei normalem Licht kaum noch störende Spiegelungen gibt. Nur in direktem Sonnenlicht geht die Ablesbarkeit deutlich zurück, hier erreicht auch der Neuling nicht das Niveau von E-Book-Readern.

Bei der Bedienung hat mit dem aus dem iPhone bekannten Fingerabdrucksensor ein kleines, aber höchst praktisches Detail auch im iPad Einzug gehalten, das man nach einer Weile nicht mehr missen möchte. Über diesen Sensor kann der Nutzer außerdem im App Store bei der Zahlung identifiziert werden. Auf den NFC-Chip des iPhone 6 muss das iPad allerdings verzichten.

Optimierte Kamera

Die Leistung des neuen Modells ist ­erstklassig: Apple gibt an, gegenüber dem iPhone 6 einen nochmal schnelleren Prozessor namens A8X verbaut zu haben, verglichen mit dem Vorgänger soll das iPad Air 2 sogar 40 Prozent mehr Grafikleistung bringen. Noch gibt es nicht viele Apps oder grafisch anspruchsvolle Spiele, die die Leistung ausnutzen, doch der erste Test zeigt, dass das iPad Air 2 wirklich rasant zu Werke geht und es praktisch keine Verzögerungen gibt. Das gilt vor allem für das Aufrufen und Bearbeiten von Fotos und Videos.

Nicht verbessert haben sich leider die Leistungen des Akkus, Apple verspricht hier zehn Stunden Videowiedergabe, was gut, aber nicht herausragend ist. Im alltäglichen Einsatz hielt der Kraftspender bei uns mehrere Tage durch.

Offenbar gibt es immer mehr Menschen, die ein eigentlich wenig handliches 10-Zoll-Gerät auch als Fotoapparat verwenden: Diese erhalten im neuen iPad Air 2 eine 8-Megapixel-Rückkamera, die qualitativ in etwa der 5er-iPhone-Generation entspricht, allerdings noch immer kein Blitzlicht hat. Deshalb macht sie zwar im Hellen gute Fotos, wird aber bei schlechten Lichtverhältnissen unbrauchbar. Die Frontkamera für Facetime hat 1,2 Megapixel Auflösung und ermöglicht Videos jetzt mit 720p in HD.

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300 Apple-Artikel bis zu 70 Prozent günstiger

12.11.2014, 9:00

Black Friday

Am 28. November 2014 feiern zahlreiche Online-Shops den Black Friday Sale 2014. Mit dabei: Der Apple-Spezialversender Arktis.de mit Black-Friday-Preisaktionen und Rabatten von bis zu 70 Prozent.

(Quelle: Screenshot Arktis.de )

Über 300 Apple-Produkte und Zubehör will Arktis.de im Rahmen des Black Friday Sale mit Rabatten von bis zu 70 Prozent anbieten. Der Focus der Rabattaktion soll auf besonders günstiges Apple Macintosh, iPhone- und iPad-Zubehör liegen, allerdings sollen im Laufe des Black Friday auch immer wieder Original-Geräte von Apple wie iPad, iMac oder MacBook günstig über den virtuellen Ladentisch gehen.

„Wir haben ein paar echt spannende Produkte im Black-Friday-Sortiment, so zum Beispiel brandaktuelle iPhone 6 Hüllen des beliebten Herstellers Spigen, welche wir exklusiv am Black Friday raushauen werden“, erklärt Rainer Wolf, Geschäftsführer von Arktis.de. „Der Black Friday wird der Shopping-Event des Jahres!“

Der Black-Friday-Sale

Der sogenannte Black Friday ist in den USA der erste Freitag nach Thanksgiving und der traditionelle Startschuss in die heiße Weihnachtseinkaufsssaison. In Deutschland wurde der Rabatt-Tag erstmalig im Jahr 2009 mit den Black-Friday-Angeboten in deutschen Apple Stores eingeführt. Inzwischen nimmt mehr als die Hälfte der hundert führenden Webshops im deutschsprachigen Raum am Black Friday Sale teil.

Im vergangenen Jahr waren neben Elektronikshops wie Conrad, Dell, Gravis und Saturn, Markenshops wie Teufel oder RWE-SmartHome unter anderem auch Galeria Kaufhof, Deichmann, Zalando, The Body Shop, Sony, Yves Rocher und Runners Point mit dabei. Apple-Spezialist Arktis.de wird seine Black-Friday-Angebote beispielsweise auf einer Sonderseite zum Rabatt-Tag präsentieren.

Bereits seit 1. November läuft bei Amazon der Black-Friday-Countdown, bei dem es insgesamt 15.000 tagesaktuelle Angebote gibt. Eine besondere Aktion hatte sich auch dessen Konkurrent Rakuten mit dem Super Sale Anfang November einfallen lassen. Der Zahlungsanbieter Paypal wiederum kooperiert mit blackfridaysale.de, dessen Startseite ausgewählte Schnäppchen präsentiert, die nur Paypal-Kunden zur Verfügung stehen.

Noch mehr Umsatz als am Black Friday generieren die US-Händler nur am Cyber Monday, dem Montag nach Thanksgiving.

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Kommt die iWatch erst im Frühjahr 2015?

03.11.2014, 10:00

Smart Wearables

Apple-Fans, die auf die Smartwatch des Konzerns hoffen, müssen sich noch gedulden: Die iWatch kommt erst im Frühjahr 2015 auf den Markt. Das erklärte Angela Ahrendts, die den Vertrieb leitet.

(Quelle: Apple.com)

Erstmal das Weihnachtsgeschäft, dann das chinesische Neujahr und schließlich die neue Uhr im Frühjahr 2015 – so drückt sich Apples Senior Vice President Retail and Online Stores Angela Ahrendts in einer firmeninternen Nachricht an die Mitarbeiter aus, aus der das Blog 9to5mac zitiert. Damit enttäuscht das Unternehmen die Hoffnung vieler Apple-Fans, die sich den Markteintritt bereits für die jetzt angelaufene Weihnachtssaison gewünscht hatten. Und auch das ansonsten anvisierte Erscheinungsdatum Anfang 2015 scheint damit vom Tisch – denn das Frühjahr beginnt schließlich erst Ende März!

So ganz wundert es jedoch nicht, dass Apple seine iWatch noch nicht auf den Markt wirft. Vor allem die Batterielaufzeit macht den Entwicklern noch zu schaffen und ist für die Verzögerung in der Produktion der iWatch verantwortlich. Das Gerät soll sich nachts aufladen, um tagsüber getragen und benutzt werden zu können.

Vor dem Launch der iWatch am 9. September 2014 hatte es monatelang Spekulationen über Apples Vorstoß in die Welt der Wearables gegeben.

Vergangene Woche hat Microsoft sein erstes Smart Wearable vorgestellt: Microsoft Band ist ein Activity-Tracker mit Smartwatch-Funktionen – und sowohl zu Android, iOS als auch zu Windows Phone kompatibel.

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Chinesische Hersteller profitieren vom Boom

03.11.2014, 8:07

Smartphone-Markt

Auch im dritten Quartal hielt das Wachstum auf dem weltweiten Smartphone-Markt weiter an. Vor allem Hersteller aus China konnten Boden gewinnen. Mit Lenovo gibt es im Ranking eine neue Nummer Drei.

(Quelle: Fotolia.de/daniel-jeschke.de)

Mit 316,6 Millionen Stück wuchs der weltweite Smartphone-Markt im dritten Quartal erneut: Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurden 13,1 Prozent mehr Geräte abgesetzt, im Vergleich zum zweiten Quartal lag das Wachstum immer noch bei 5,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Juniper Research.

Unangefochtener Marktführer mit 25 Prozent Anteil bleibt trotz eines deutlichen Einbruchs Samsung: Die Koreaner verkauften 78,6 Millionen Geräte, 8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zulegen konnte hingegen der Erzrivale Apple: um immerhin 16,2 Prozent auf 39,3 Millionen verkaufter Smartphones.

Der Marktanteil von 12 Prozent bedeutet für die Kalifornier immer noch einen komfortablen Vorsprung auf die neue Nummer Drei, Lenovo. Die 23 Millionen verkauften Geräte des chinesisches IT-Giganten enthalten erstmals auch die Produkte der neuen Tochter Motorola Mobility und verschaffen dem Konzern nun einen Marktanteil von insgesamt sieben Prozent.

Hinter den ersten Drei findet ein harter Kampf um die Positionen statt, bei dem den Analysten zufolge vor allem Hersteller aus China profitieren. Zu den Verfolgern gehört die Nummer vier, Xiaomi, die immerhin 19 Millionen Smartphones verkaufen konnte und sechs Prozent Marktanteil erreicht. Auf 5,5 Prozent kommt der koreanische Konkurrent LG dank eines Anstieg der Verkäufe auf 16,8 Millionen Geräte, was im Jahresvergleich einem Wachstum von 40 Prozent entspricht.

Licht am Ende des Tunnels sieht endlich Microsoft, denn die Lumia-Verkäufe konnten gegenüber dem Vorquartal um 16,3 Prozent auf 9,3 Millionen Stück gesteigert werden. Der einstige Herausforderer Blackberry setzt hingegen seine Talfahrt weiter fort und konnte nur noch 2 Millionen Geräte an die Kunden bringen.

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Eine Million Kreditkarten für Apple Pay

28.10.2014, 14:11

Mobiles Bezahlen

In den ersten 72 Stunden nach Einführung von Apple Pay haben die Kunden bereits eine Million Kreditkarten für das mobile Bezahlsystem freigeschaltet. Auch Alibaba will dabei sein.

(Quelle: Shutterstock.com/Bloomua)

Mit Rekorden kennt sich Apple ja aus: Einer Produktpräsentation folgt gewöhnlich die Bekanntgabe einer Bestmarke. So jetzt auch beim mobilen Bezahlsystem. In den ersten 72 Stunden seit Einführung sei bereits eine Million Kreditkarten für den Bezahldienst freigeschaltet worden. Damit sei Apple Pay schon jetzt das größte Angebot für mobiles Bezahlen, erklärte CEO Tim Cook auf der Technologiekonferenz WSJD Live.

Auch der chinesische Internetkonzern Alibaba ist im Bereich Bezahldienste an einer Zusammenarbeit mit Apple interessiert. Das erklärte Gründer Jack Ma dem Wall Street Journal. „Ich hoffe, dass wir etwas zusammen machen können”, sagte er, schränkte aber gleichzeitig ein, dass es eine „Ehe“ sein solle, die von beiden Seiten gewollt sei. Alibabas Paypal-ähnlicher Dienst Alipay hat Ma zufolge 300 Millionen aktive Nutzer.

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