Wallet im Play Store

12.08.2013, 10:00

Nachdem Samsungs Alternative zu Apples Passbook und Googles Wallet zunächst in Korea an den Start ging, unternimmt Samsung nun einen Schritt, seine digitalen Brieftasche auch international einzuführen. Samsung Wallet ist jetzt im Google Play Store gelandet, berichtet The Next Web.

In der digitalen Brieftasche können – ähnlich wie bei Apples Passbook – Gutscheine, Tickets, Flugkarten oder Mitgliederausweise virtuell aufbewahrt werden. Zum praktischen Einsetzen der Brieftasche gibt es Benachrichtigungsmöglichkeiten. Außerdem erlaubt Samsungs Wallet auch das Anfordern von Angeboten und anderen Marketing-Maßnahmen, die die Nutzer und die Verkäufer miteinander verbinden. Zunächst ist die Samsung-Brieftasche für Nutzer in den USA zugänglich. Auf dem US-Markt arbeitet der koreanische Hardware-Gigant mit Unternehmen wie Expedia, Booking.com, Hotels.com und Lufthansa zusammen, die beim Start der App mit dabei sind.

Samsung hatte die Wallet-App bereits im Februar 2013 vorgestellt. Apple hatte seine digitale Brieftasche namens Passbook bereits in der Version 6 von iOS im September 2012 weiträumig herausgebracht.

© www.internetworld.de

Comeback der Youtube-Gründer

09.08.2013, 14:22

Neuer Versuch nach sieben Jahren: Seit dem Verkauf der Plattform Youtube an Google 2006 hatten sich die Gründer Chad Hurley und Steve Chen aus dem Video-Geschäft zurückgezogen. Jetzt wollen die beiden mit ihrer neuen App Mixbit den Mobile-Markt aufmischen und Anwendungen wie Vine oder Instagram Konkurrenz machen.

Die App ermöglicht es Nutzern, Clips aufnehmen und diese beliebig zu kombinieren, berichtet Techcrunch. Auch Inhalte anderer Nutzer könnten dafür verwendet werden. Die Videos sind maximale 16-Sekunden lang – und damit ein kleines bisschen länger als die 15-Sekunden-Versionen von Konkurrent Instagram. Die eigentliche Idee hinter dem neuen Projekt Mixbit sei das Experimentieren mit eigenen und fremden Videofragmenten, erklärte Hurley der "New York Times". Aktuell ist die App nur im App Store USA erhältlich.

Facebook hat Instagram jüngst aufgehübscht: Ab sofort können Fotos und Kurzvideos, die auf dem Bilderdienst öffentlich gepostet werden, auch auf anderen Webseiten eingebettet werden. Auch Mixbits zweiter großer Wettbewerber, Twitters Anwendung Vine, ist nicht untätig: Im Juli gab das soziale Netzwerk ein Update für die App frei, mit dem die Android-Version des Kurzvideo-Tools zu den Fähigkeiten der iOS-Version aufschließt.

© www.internetworld.de

Google Play Magazines kurz vor dem Deutschland-Start

30.07.2013, 9:27

Google wird in Deutschland zum Kiosk: Das Zeitschriften-Angebot “Google Play Magazines” steht kurz vor dem Start. Nutzer des Betriebssystems Android können damit künftig Zeitungen und Magazine direkt über den App-Store des Internetkonzerns kaufen. Einen ähnlichen Service bieten bereits Apple und Amazon.

(Foto: Google Play Store)

In den USA ist Google schon länger als virtueller Kiosk-Betreiber aktiv, jetzt hat der Konzern offenbar auch für Deutschland konkrete Pläne: Wie der Googlewatchblog berichtet, geht das Zeitschriften-Angebot "Google Play Magazines" hierzulande in Kürze live. Mit Google Play Magazines können Nutzer der aktuellen Android-Version 4.3 Magazine und Zeitungen abonnieren oder kaufen. Diese werden dann direkt am Android-Gerät oder im Browser angezeigt. Zum Start sollen Titel wie "Für Sie", "Vital" und "Zeit Geschichte" erhältlich sein. Bislang ist der E-Kiosk zwar schon eingerichtet, aber noch nicht frei zugänglich.

Googles Angebot konkurriert stark mit Apple, das einen ähnlichen Service über den iTunes-Store bereits seit dem Start des iPads 2010 anbietet. Auch Amazon mischt mit seinem Kindle auf dem Markt der digitalen Zeitungen und Zeitschriften mit. Zuletzt machte Apple allerdings eher mit Negativ-Schlagzeilen auf dem E-Book-Markt von sich reden: Ein amerikanisches Bundesbezirksgericht hatte den Konzern schuldig gesprochen, wettbewerbswidrige Preise für digitale Bücher abgesprochen zu haben. Dem iPad-Hersteller droht nun eine Strafe und die Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz.

Der Vorstoß Googles in den E-Kiosk-Markt dürfte für den Konzern nicht nur aufgrund der hohen Konkurrenz nicht einfach werden: So musste beispielsweise der Online-Kiosk Pubbles aufgrund der Tatsache, dass viele Verlage inzwischen eigene digitale Abos und Download-Möglichkeiten anbieten, im Juli dieses Jahres seine Schließung zum September 2013 ankündigen.

© www.internetworld.de

Samsung dominiert Smartphone-Markt

26.07.2013, 13:40

Samsung beherrscht den Smartphone-Markt: Im zweiten Quartal 2013 verkaufte der südkoreanische Hersteller 72,4 Millionen internetfähige Handys – auf Platz zwei folgt weit abgeschlagen Apple mit 31,2 Millionen Stück.

(Foto: Samsung.com)

Der Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten: 237,9 Millionen Geräte wurden im zweiten Quartal 2013 abgesetzt. Damit ist die Zahl der Neuverkäufe um 52,3 Prozent gewachsen. Das hat das US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens IDC ermittelt.

Samsung, das im April das Galaxy S4 enthüllte, verkaufte 72,4 Millionen Smartphones und hält damit einen Marktanteil von 30,4 Prozent an den Neuverkäufen – 1,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresquartal. Apple setze 31,2 Millionen Stück ab und erzielte einen Anteil von 13,1 Prozent, das entspricht einem Minus von 3,5 Prozentpunkten. Dabei hatte der Konzern im vergangenen Quartal so viele iPhones verkauft wie noch nie im Zeitraum zwischen April und Juni und präsentierte eine neue Version des mobilen Betriebssystems iOS7. LG konnte seinen Anteil um knapp 40 Prozent auf 12,1 Millionen Stück steigern und hält damit einen Marktanteil von 5,1 Prozent.

© www.internetworld.de

Apple kauft HopStop und Locationary

22.07.2013, 14:30

Bei Waze war Apple noch leer ausgegangen. Doch jetzt schlägt der IT-Konzern zu. Am Wochenende wurde erst die Übernahme von Locationary bekannt, dann kam auch noch die App HopSpot dazu. Mit den Zukäufen will Apple offenbar sein Kartenmaterial verbessern.

(Foto: istockphoto.com/skegbydave)

Apple will sein Karten- und Navigationsangebot ausbauen – und hat zu diesem Zweck zwei Firmen übernommen: das kanadische Start-up Locationary und den New Yorker Navigationsdienst HopSpot. Bisher gibt es keine offiziellen Angaben zu den Kaufpreisen der Akquisitionen, obwohl Apple die Übernahmen immerhin mit dem üblichen Statement bestätigt: "Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen, aber wir diskutieren unsere Absichten und Ziele nicht öffentlich", zitiert AllthingsD Firmensprecherin Kristin Huguet.

Mit Locationary will Apple seinen Kartendienst anreichern: Mittels Crowdsourcing sammelt Locationary beispielsweise Informationen über lokale Unternehmen und Sehenswürdigkeiten und hält damit Kontaktdaten und Öffnungszeiten auf dem neuesten Stand. Die Integration dieser Informationen in einen Kartendienst könnte das Apple-Angebot deutlich attraktiver machen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Angebot des zweiten Übernahmekandidaten, HopSpot. Auch hier geht es unter anderem um nutzergenerierte Informationen. HopSpot konzentriert sich mit seinem Navigationsangebot auf den öffentlichen Nahverkehr und bietet Informationen zu Verkehrsmitteln, Radfahr- und Fußwegen, aber auch Taxiauskünften in mehr als 300 Städten weltweit.

Nachdem Google im Juni 2013 Apple den israelischen Kartierungsdienst Waze direkt vor der Nase weggeschnappt hatte, hatte Apple ein Patent auf eine eigene Navigationssoftware eingereicht. Eie Überarbeitung der eigenen Kartenangebote war allerdings auch nötig geworden, nachdem die Eigenentwicklungen in iOS6 die Nutzer teilweise buchstäblich in die Irre geschickt hatten. Zum Schluss hatte bereits die Polizei in einigen Ländern Autofahrer vor der Nutzung des Apple-Kartenwerkes gewarnt.

© www.internetworld.de

Apple iWatch

15.07.2013, 12:08

Über die Apple-Uhr “iWatch” wird seit einiger Zeit eifrig spekuliert. Nachdem das Unternehmen sich den Begriff in mehreren Ländern schützen ließ, wurde nun bekannt, dass Apple neue Mitarbeiter für die Entwicklung seiner Computer-Uhr einstellt.

(Foto: Fotolia.de/murlakatam)

Apple treibt die Arbeit an seiner Computer-Uhr "iWatch" offenbar mit Hochdruck voran. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge stellt der Konzern dafür seit ein paar Wochen "aggressiv" neue Entwickler ein. Die Zeitung beruft sich dabei auf Informationen von Personen aus dem Apple-Umfeld. Der Zeitpunkt der Mitarbeitereinstellung deute darauf hin, dass die Computer-Uhr nicht vor dem Herbst 2014 erscheine.

Über die Entwicklung der smarten Armbanduhr wurde bereits seit einiger Zeit heftig spekuliert. Bereits im August 2011 hat Apple Patentanträge für ein Gerät mit Armband und Touchscreen eingereicht. Nach Russland hat sich der Konzern den Begriff "iWatch" auch in Japan schützen lassen. Bereits Anfang Juni 2013 wurde der Antrag dort beim Patentamt eingereicht.

© www.internetworld.de

Musik beim Online-Shopping

12.07.2013, 14:31

Musik beeinflusst die Menschen. Und warum sollen nur im Laden süße Töne für mehr Umsatz säuseln? Das geht auch online, wie Topshop und iTunes jetzt in einer gemeinsamen Aktion beweisen, bei der die Kunden der britischen Fashion-Kette Songs beim Shopping im Netz hören und herunterladen können.

(Foto: fotolia.de/Chisnikov)

Schon innerhalb der kommenden zwei Wochen will Topshop damit beginnen, Musik auf seine Shopping-Seite einzubetten. Die Songs sollen die angebotene Mode reflektieren oder an das lokale Wetter der individuellen Kunden angepasst werden. Kunden können die Tracks anspielen und bei Gefallen ihre Lieblingssongs und -Playlists herunterladen, so Women’s Wear Daily.

"Uns geht es darum, neue Inhalte in die Umgebung unserer Kunden zu bringen und entsprechend die Marke Topshop darum herum zu positionieren", erklärt Topshop-CMO Justin Cooke. Dazu hat sich der Retailer mit der Apple-Musiksparte iTunes zusammengetan und einen Deal ausgehandelt, der den Kunden von Topshop erlaubt, sowohl kostenlose als auch Bezahl-Songs auf der Fashion-Seite herunterzuladen.

Im Bereich Fashion-Shopping werden derzeit zahlreiche Innovationen gemacht. So hatte kürzlich die Software-Schmiede picalike ein Tool für Online-Shops vorgestellt, das das Zusammenstellen von farblich passenden Outfits durch Farberkennungstechnologie ermöglicht.

© www.internetworld.de

Gerichtsurteil zu Preisabsprachen bei Apples E-Books

11.07.2013, 11:07

Ein amerikanisches Bundesbezirksgericht hat Apple schuldig gesprochen, wettbewerbswidrige Preise für E-Books abgesprochen zu haben. Dem iPad-Hersteller droht nun eine Strafe und die Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz.

(Foto: fotolia.de/so47 )

Seit Juni 2013 muss sich Apple vor dem US-Bezirksgericht in New York verantworten. Der Vorwurf: Das Unternehmen soll bei der Einführung des iPads gemeinsam mit einigen US-Verlagen überhöhte und damit wettbewerbswidrige Preise für E-Books durchgesetzt haben. Jetzt hat das Gericht das Urteil gesprochen: Apple ist schuldig und muss nun mit einer Strafe und der Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz rechnen. Über deren genaue Höhe soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, berichtet heise.de. In die Wege geleitet wurde das Verfahren vom amerikanischen Justizministerium bereits vor mehr als einem Jahr. Die aktuelle Entscheidung begründete die Richterin damit, dass ohne die Organisation von Apple die illegalen Absprachen zur Erhöhung der Preise für E-Books Anfang 2010 nicht erfolgreich gewesen wären.

Zum Verkaufsstart des iPads vor drei Jahren wurde Apple bezichtigt, gemeinsam mit Verlagen die Preise für digitale Bücher künstlich erhöht zu haben. Zum damaligen Zeitpunkt war Amazons Kindle Marktführer - aktuelle Lese-Bestseller für den Reader wurden zum Preis von zehn US-Dollar verkauft, wobei Amazon den Verlagen beim Einkauf der Titel einige Dollar pro E-Book mehr zahlte. Ärger gab es dann in der Buchbranche, weil befürchtet wurde, die Preisvorstellungen der Leser könnten sich durch diese Billig-Praxis dauerhaft ändern.

Apple Gegenangriff mit dem iPad sahen viele Verlage als Chance auf einen ernsthaften Konkurrenten zu Amazon. Daher einigten sich die amerikanischen Verlage unter Apples Führung auf ein sogenanntes "Agentur-Modell" - ähnlich der deutschen Buchpreisbindung. Die Verlage bestimmten den Preis – Apple sicherte sich die übliche Kommission von 30 Prozent. Durch die sogenannte Klausel der "most favored nation" versprachen sich beide Seiten außerdem, dass es die Bücher nirgendwo günstiger zu kaufen geben sollten. Auch Amazon passte daraufhin Amazon seine Preise an. Nachdem das Justizministerium begonnen hatte, juristisch dagegen vorzugehen, einigten sich die großen Verlage mit der Justiz auf millionenschwere Vergleiche. Nur Apple weigerte sich bis zuletzt.

© www.internetworld.de

Mobile Kartenzahlung auch für Kleine

10.07.2013, 15:00

Mit Sonderkonditionen bringt Payleven seinen Kartenleser für mobile Kreditkartenzahlungen in Österreich auf dem Markt. Vor allem kleinen und mittelständischen Händlern und Unternehmen will Payleven so die Akzeptanz des Plasikgelds erleichtern.

Ab sofort können Händler in Österreich über den Chip & PIN-Kartenleser von Payleven Zahlungen mit Bankomat- und Kreditkarten abwickeln. Nötig ist dafür der Kauf des Kartenlesers, den Payleven zum Start für 69 statt 99 Euro anbietet. Er ist über Payleven sowie im Apple Store erhältlich. Dazu kommen 2,75 Prozent der Warenkorbsumme als Transaktionskosten. Der Kartenleser wird mit einem Smartphone oder einem Tablet betrieben und ist daher ohne stationären Internetanschluss einsetzbar. Durch die Möglichkeit, eine PIN einzugeben, erfüllt das System die strengen Sicherheitsanforderungen der Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard.

Das Berliner Unternehmen ist damit in den sieben Ländern Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Großbritannien, Italien, Polen und Brasilien vertreten. Auf dem Feld der ansteckbaren Kartenleser tummeln sich weltweite Wettbewerber wie iZettle, Square, Paypal Here oder auch die deutschen Anbieter SumUp und Streetpay. Auch auf Verbraucherseite steigt das Interesse stetig: Einer Paypal-Umfrage zufolge würden 90 Prozent der deutschen Verbraucher ihr Portemonnaie gerne gegen eine digitale Geldbörse eintauschen.

© www.internetworld.de

Apple testet Zeitlupenkamera

10.07.2013, 13:30

Was man im Code eines Betriebssystems so alles entdecken kann… Während die Fachwelt auf das nächste Version des iPhones wartet, testet Apple die Features für das Gerät.

Den Schluss, dass im nächsten iPhone eine Zeitlupenkamera stecken könnte, lässt ein Blick in den Code der iOS-Betaversion zu. iOS 7 enthält Hinweise darauf, dass der IT-Konzern bereits ein Feature für Videos in Zeitlupe testet. Dazu nutzt das Smartphone die High-Speed-Videoaufnahme, um mehr Details aufnehmen zu können, die später verlangsamt dargestellt werden.

Die Video-Fubnktion läuft unter dem Codenamen "Mogul" und kann 120 Bilder pro Sekunde verarbeiten. Obwohl der Code in der iOS 7-Betaversion bereits enthalten ist, sind die gegenwärtig existierenden Geräte nicht darauf ausgerichtet, das Feature zu nutzen, so The Verge.

Den Zeitlupenmodus hat Samsung Apple übrigens bereits vorgemacht: Das Flaggschiff-Smartphone Galaxy S4 verfügt über das Feature. Derzeit nimmt das iPhone Video mit einer Geschwindigkeit von 30 Bildern pro Sekunde auf. Zum Vergleich: Herkömmliche Kinofilme werden mit einer Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde gedreht. Apple hat aber bereits angedeutet, dass iOS 7 die Bildfrequenz für verschiedene Geräte verdoppeln soll. Außerdem soll das neue iPhone günstiger werden, mehr Farben anzeigen und über ein größeres Display verfügen.

© www.internetworld.de