Mockups für iOS 7 erstellen

18.06.2013, 14:27

Wer Apps entwickelt oder Präsentationen für Kunden erstellen muss, kann dabei nun auf eine Auswahl an iOS 7 Gestaltungselementen zurückgreifen. Die Agentur teehan+lax hat dafür ein Paket zusammengestellt, dass unter anderem Slider, Buttons oder auch Iconvorlagen beinhaltet, die dem aktuellen iOS 7 Design entsprechen. Da es sich bei iOS 7 noch um eine Beta-Version handelt, zeigen auch die Elemente diesen Stand, können sich also noch ändern. Technisch sind die Elemente in einer Photoshop-Datei organisiert. Einzeln nach Ebenen getrennt können sie so leicht weiter genutzt werden,der Download erfolgt über die Seite von teehan+lax.

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Details zu Apples neuem iPhone

14.06.2013, 9:26

Was plant Apple, damit das iPhone auch künftig mit den Produkten von Konkurrent Samsung mithalten kann? Größere Bildschirme und billigere Versionen in verschiedenen Farben.

(Foto: Fotolia.de/bloomua)

Apple arbeitet- entgegen eigener Dementis – doch an einer Billigversion des iPhones. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach will das Unternehmen noch in diesem Jahr zwei Modelle auf den Markt bringen: das iPhone 5S sowie eine Variante für 99 US-Dollar mit Kunststoff-Hülle, die in mehreren Farben erhältlich sein soll. Ebenfalls disktutiert werde, im kommenden Jahr iPhones mit Displaygrößen von 4,7 und 5,7 Zoll herauszubringen. Apple orientiere sich dabei an Samsungs Galaxy S4 und Galaxy Note 2.

Durch die erweiterte Produktpalette und das günstigere iPhone-Modell will Apple seine Marktanteile steigern. Samsung hat dem US-Konzern in den vergangenen Monaten viel Wind aus den Segeln genommen und seine eigene Marktposition ausgebaut. Allein im ersten Quartal 2013 konnte der südkoreanische Hersteller 64 Millionen Geräte verkaufen. Apple folgt auf dem zweiten Platz mit 38 Millionen verkauften iPhones.

Anfang der Woche hat Apple sein neues mobiles Betriebssystem iOS 7 sowie den Musik-Dienst iTunes Radio vorgestellt. 

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Apples Betriebssystem iOS 7

12.06.2013, 15:53

Ein neues Gerät hatte Apple diesmal nicht zu bieten, dafür aber das Betriebssystem iOS 7, das im Vergleich zu seinen Vorgängern mit einem völlig neuen Design aufwartet. Neben der stark überarbeiteten Optik standen eine verbesserte Bedienbarkeit und viele neue Funktionen im Fokus des Updates. INTERNET WORLD Business stellt die wichtigsten Features wie das Control Center vor.

(Foto: Apple.com)

Mit der Version 7 seines mobilen Betriebssystems iOS hat Apple das nach eigenen Angaben "bedeutendste iOS-Update seit dem Original-iPhone" hingelegt. Neu ist vor allem das Design, was bemerkenswert ist, nachdem sich das iOS seit seiner ersten Version aus dem Jahr 2007 optisch kaum verändert hat. Chefdesigner Jonathan Ive hat mit seinem Team die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet mit dem Ziel, eine neue, einheitliche Struktur über das gesamte System hin zu schaffen. Es gibt neue Schriftarten, neue Farben und neue Effekte. Und das überarbeitete Betriebssystem verfügt über eine Reihe neuer Funktionen.

Control Center

Schnellen Zugriff auf häufig verwendete Kontrollfunktionen wie den "Nicht Stören"- oder den Flugmodus, Wlan und Bluetooth bietet das neue Control Center. Mit einem Fingerwisch vom unteren Bildschirmrand aus lassen sich damit auch Apps wie Kamera, Uhr, Rechner und Blitzlicht sowie die Bildschirmhelligkeit und die Dienste AirPlay und AirDrop bedienen.

AirDrop

Mit der Funktion AirDrop lassen sich Inhalte, ähnlich wie bei Android Beam, Daten schnell und unkompliziert von Nutzer zu Nutzer übertargen. Ausgetauscht werden können Fotos, Videos, Dokumente und Kontakte mithilfe von Bluetooth oder WiFi, bekannt ist die Funktion bereits aus Mac OS X.

Multitasking

Den Umgang mit Apps hatte Apple ebenfalls auf der Agenda stehen: Mit dem Feature Multitasking ist es Entwicklern möglich, für jede App im Hintergrund Multitasking mit einer neuen API zu aktivieren. Außerdem sollen die Nutzer davon profitieren, dass iOS 7 berücksichtigt, welche Apps am meisten genutzt werden, und den Inhalt im Hintergrund automatisch aktualisiert. Darüber hinaus können User leichter zwischen geöffneten Apps hin und her wechseln – durch Seitwärtsscrollen.

Safari Browser

Neu beim Apple-Browser Safari ist unter anderem, dass Schaltflächen und Leisten in der Regel ausgeblendet sind und stattdessen der Vollbildmodus erscheint. Von Seite zu Seite gelangt der Nutzer durch Wischen, zum Schließen werden Seiten aus dem Bildschirm gezogen. Überarbeitet hat Apple auch die Ansicht für Lesezeichen und Tabs, eine Beschränkung auf acht Tabs ist aufgehoben. Und mit iCloud Keychain werden Passwörter, Login-Daten und Kreditkarteninformationen gespeichert und bei Bedarf automatisch auf einer neuen Website zur Anmeldung eingetragen. Die neue Funktion steht für alle Geräte mit iOS 7 oder Mac OS X Mavericks zur Verfügung.

Kamera, Foto-App und iTunes Radio

Mit einem Fingerwisch kann der Nutzer nun bei der ebenfalls überarbeiteten Kamera-App zwischen den Aufnahmeoptionen Panorama, Quadrat, Foto und Video wechseln. Zudem lassen sich Fotoeffekte hinzufügen. Und die Foto-App ist mit der neuen Funktion "Moments" ausgestattet. Damit werden Bilder nach Ort und Zeit organisiert. Zunächst nur in den USA erweitert Apple die Musik-App um iRadio. Der Radiostream spielt aus mehr als 200 Stationen automatisch die Songs ab, die am besten zur auf dem Mobilgerät gespeicherten Musik passen. Für Abonnenten von iTunes Match ist der Zugang zu dem kostenlosen Dienst werbefrei, bei allen anderen Nutzern werden die Streams durch die Werbung unterbrochen.

Siri

Neben einem neuen Design und neuen Funktionen wartet der Sprachassistent Siri auch mit neuen Stimmoptionen auf: Künftig kann der Nutzer zwischen einer weiblichen und einer männlichen Stimme wählen. Fragen sollen schneller beantwortet werden, unter anderem mithilfe einer Twitter-Suchfunktion und einer Wikipedia-Integration. Außerdem verfügt das Tool über Sonderfunktionen, mit denen sich die Voicemail abhören oder Geräteeinstellungen ändern lassen.

Nachrichtenzentrale

Besonders schnell öffnen lässt sich künftig die Nachrichtenzentrale, der Bildschirm muss dafür nicht mehr entsperrt werden. Außerdem gibt der Reiter "Heute" einen Überblick, was an diesem Tag ansteht – Termine, Aufgaben und auch das Wetter.

Anbieten will Apple das neue iOS 7 ab Herbst 2013, allerdings nur für die jüngeren Modelle der Mobile-Geräte: iPad 2 und neuer, iPhone 4 und höher, iPad mini und iPod touch ab der 5. Generation. Eine Beta-Version gibt es bereits jetzt für App-Entwickler zum Download.

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Apple bringt iOS 7

11.06.2013, 8:59

Es ist schon eine Weile her, seitdem Apple mit etwas ganz Neuem auf den Markt kam. Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco wollte Apple den “Innovationsrückstand” aufholen – stellte allerdings nur neue Betriebssystem iOS 7 vor. Das Warten auf den großen Wurf geht weiter.

(Foto: Apple.com)

Das umfassendste Update des Apple-Smartphone-Betriebssystems seit der Einführung des iPhones. So beschreibt Apple das iOS 7. Vor allem optisch fällt komplett überarbeitete System auf: Die Miniaturansichten der Apps wurden stärker vereinfacht und bunter gestaltet. Das gesamte Betriebssystem kommt dennoch nuancierter im Design daher als die bisherigen Versionen.

Neu dabei ist ein sogenanntes "Control Center", das Schnellzugriff auf AirPOort, Bluetooth, AirPlay, Musik und Bildschirmhelligkeit bietet. Sogar an die eingebaute Bildschirmtaschenlampe hat Apple gedacht. Weitere Verbesserungen wurden beispielsweise an den Benachrichtigungen, beim Multitasking und bei der Kamera-App vorgenommen.

Das iOS 7 bringt aber auch den lang erwarteten Streaming-Dienst iRadio mit aufs iPhone. Wie von Brancheninsidern erwartet ist der neue Apple-Service ein kostenloses, anzeigenfinanziertes Internetradio. iTunes-Abonnenten können eine anzeigenfreie Version in Anspruch nehmen. Siri wurde ebenfalls in der neuen Version aktualisiert. Der Sprachassistent hat unter anderem auch Deutsch gelernt und kann Geräteeinstellungen wsie Voicemail, Bluetooth und Bildschirmhelligkeit kontrollieren. Außerdem integriert Siri nunmehr auch die Microsoft-Suchmaschine Bing  und unterstützt Twitter und Wikipedia. Die Nutzer müssen allerdings zunächst noch Geduld haben: Das Betriebssystem, dessen Präsentation bereits im Vorfeld angekündigt war,  soll erst im Herbst 2013 für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

Fans der Marke hatten sich von der Worldwide Developers Conference deutlich mehr erwartet – vor allem in Sachen Hardware. Hier gab Apple lediglich einen Vorgeschmack auf eine Neuentwicklung, die ebenfalls erst im Herbst 2013 auf den Markt kommen soll: Die nächste Generation des Mac Pro soll in Form eines komplett überarbeiteten Designs erscheinen, das die Technik für den Flaggschiff-Computer in ein kleineres Gehäuse bringen soll, das nur ein Achtel des bisher nötigen Platzes braucht.

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Neue Apple-Produkte auf Worldwide Developers Conference

10.06.2013, 15:14

Heute Abend um 19 Uhr beginnt Apple die Worldwide Developers Conference. Dass dort Updates für die Betriebssysteme iOS und Mac OS X vorgestellt werden, ist offiziell. Auch mit einer Präsentation des Musikdienstes iRadio wird fest gerechnet. Fans der Marke hoffen zudem auf einen Überraschungscoup.

(Foto: Apple.com)

Die Vorstellung der Updates für die Mobil- und Deskop-Betriebssysteme hat der Hardware-Hersteller bestätigt, über den Start des kostenlosen Musikdienstes iRadio in dieser Woche wurde bereits berichtet, Analysten rechnen zudem mit neuen Modellen für die Notebook-Reihen MacBook Pro und MacBook Air. Kommt noch ein bisher geheim gehaltener großer Wurf? Oder bleiben die Neuigkeiten auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC überschaubar?

Derzeit sieht es so aus: Das iPhone 6 ist noch weit von einer Produktpräsentation entfernt, die neue Generation des iPads kam erst im Herbst auf den Markt und eine Apple Uhr mit Internetanschluss steckt noch im Entwicklungsstadium. Ende Mai 2013 hatte sich CEO Tim Cook über ein internetfähiges Gerät für das Handgelenk geäußert und damit Spekulationen angeheizt – allerdings nur, um dann der Datenbrille Google Glass die Tauglichkeit für den Massenmarkt abzusprechen.

Apple will auf seinem geplanten Musik-Streaming-Dienst auch Hörwerbung laufen lassen. Wenn iRadio heute an den Start geht, sollen auch Audio-Ads mit dabei sein. Die Spots sollen über Apples mobiles Anzeigennetzwerk iAd verkauft werden und auf Grund ihres besonders zielgenauen Targetings teurer sein als ähnliche Werbeformate der Konkurrenz. Zum Beispiel können über den Abgleich mit iTunes nicht nur die Hörgewohnheiten, sondern auch Vorlieben für bestimmte Filme und Fernsehserien bei der Auslieferung von Werbung mit berücksichtigt werden. Auch der jeweilige Aufenthaltsort der Nutzer wäre als Targeting-Option denkbar. Im Gegenzug soll der Dienst für die Nutzer kostenlos bleiben.

Für den Hardware-Konzern waren die vergangenen Monate nicht einfach: Im Patentstreit hat Samsung seinen bisher größten Teilsieg gegen Apple errungen. Älteren iPhone- und iPad-Modellen droht in den USA nun ein Einfuhr- und Verkaufsverbot. Zudem muss sich der Konzern wegen möglicher Preisabsprachen bei E-Books vor Gericht verantworten. Und auch die Bilanz für die ersten drei Monate des Jahres 2013 war eher durchwachsen: Apple machte zwar einen Umsatz von 43,6 Milliarden US-Dollar (plus elf Prozent), das Konzernergebnis blieb mit 9,5 Milliarden US-Dollar jedoch ganze 18 Prozent unter dem des Vorjahresquartals. 

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Apple und der Datenschutz

07.06.2013, 9:47

Beim Thema Datenschutz ecken große Konzerne wie Apple, Google oder Facebook immer wieder an. Nun hat das Landesgericht Berlin die Datenschutzrechte deutscher Apple-Kunden gestärkt und acht Vertragsklauseln des US-Unternehmens für unwirksam erklärt.

Stefan Michel, Rechtsanwalt

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte Apple ursprünglich auf Unterlassung der Verwendung von insgesamt 15 Vertragsklauseln der deutschen Apple-Website in Anspruch genommen. In Bezug auf sieben dieser Klauseln lenkte Apple ein und gab strafbewehrte Unterlassungserklärungen ab. Wegen der übrigen acht Klauseln erhob der vzbv Unterlassungsklage zum Landgericht Berlin. Dieses schloss sich mit Urteil vom 30.04.2013 – Az. 15 O 92/12 – der Rechtsauffassung des vzbv an und erklärte die Klauseln für unwirksam, da sie wesentliche Grundgedanken des deutschen Datenschutzrechtes verletzten und damit den Verbraucher unangemessen benachteiligten. 

Das gerichtliche Verbot bezieht sich unter anderem auf eine in den Apple-AGB‘s enthaltene "globale Einwilligung". Diese Klausel sah vor, dass der Apple-Kunde dem Unternehmen pauschal gestattete, seine Daten zu nutzen. Dies sei mit dem deutschen Datenschutzrecht unvereinbar. Vorformulierte Einwilligungserklärungen seien nur gültig, wenn dem Verbraucher bewusst sei, welche Daten zu welchem Zweck verwendet werden. 

Nach dem Inhalt einer weiteren Vertragsklausel hatte sich Apple vorbehalten, Daten von Kontakten des jeweiligen Apple-Kunden, wie beispielsweise Name, Anschrift, E-Mail und Telefonnummer zu erheben, und zwar ohne Einwilligung der betroffenen Dritten. Auch dies sei mit dem deutschen Datenschutzrecht nicht vereinbar, da der Apple-Kunde damit eine "Einwilligung zulasten Dritter" erteile. 

Weiterhin enthielten die Bedingungen die vorformulierte Erlaubnis des Apple-Kunden, dass Apple und seine "verbundenen Unternehmen" die erhobenen Nutzerdaten mit anderen Informationen zusammenführen dürfen. Auch diese Klausel erklärte das Gericht für unwirksam, da für den Apple-Kunden unklar bleibe, welche Daten in welchem Umfang genutzt werden könnten. 

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Musikgenuss mit Unterbrechungen

06.06.2013, 10:48

Apples Musik-Streaming-Dienst “iRadio” soll in der kommenden Woche ans Netz gehen. Doch will soll sich der kostenlose Dienst finanzieren? Über Audio-Spots! Deren Preise könnten höher sein als jene, die Werbungtreibende beim Konkurrenten Pandora bezahlen müssen.

Apple will auf seinem geplanten Musik-Streaming-Dienst auch Hörwerbung laufen lassen. Wenn der Dienst in der kommenden Woche an den Start geht, sollen auch Audio-Ads mit dabei sein, die auf Grund ihres besonders zielgenauen Targetings teurer sein dürften als ähnliche Werbeformate auf dem Konkurrenzdienst Pandora. Das berichtet Adage. Die Spots sollen über Apples mobiles Anzeigennetzwerk iAd verkauft werden. Zudem werden über den Musikdienst auch die bereits bestehenden Anzeigenformate von iAd angeboten.

Mit Hilfe der Audio-Werbung, die zwischen den einzelnen Liedern eingespielt wird, möchte Apple den Dienst für die Nutzer kostenlos halten. Dabei sollen laut Insidern die Musiklabels, mit denen Apple Vereinbarungen geschlossen hat, Rabatte bekommen.

Apple will seine Anzeigen teurer anbieten als andere Streaming-Dienste mit der Begründung, über mehr Targeting-Parameter zu verfügen als beispielsweise Pandora. Das Unternehmen kann neben den Kontoinformationen der Nutzer wie Geschlecht und Wohnort weitere Kriterien ins Spiel bringen. Zum Beispiel können über den Abgleich mit iTunes nicht nur die Hörgewohnheiten, sondern auch Vorlieben für bestimmte Filme und Fernsehserien bei der Auslieferung von Werbung mit berücksichtigt werden. Auch der jeweilige Aufenthaltsort der Nutzer wäre als Targeting-Option denkbar.

Apple ist bereits seit Wochen in intensiven Lizenzverhandlungen mit den wichtigsten Musiklabels. Vor rund drei Wochen hatte Google seinen Musik-Streaming-Dienst Play Music All Access vorgestellt.

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US-Einfuhrverbot für ältere iPhones und iPads

05.06.2013, 13:15

Im Patentstreit hat Samsung seinen bisher größten Teilsieg gegen Apple errungen. Älteren iPhone- und iPad-Modellen droht in den USA nun ein Einfuhr- und Verkaufsverbot.

Die US-Handelskommission ITC sieht durch insgesamt fünf Apple-Produkte ein Mobilfunk-Patent des südkoreanischen Hardware-Herstellers Samsung verletzt und hat daher für die jeweiligen Geräte ein Einfuhrverbot in die USA sowie ein Verkaufsverbot verhängt. Betroffen sind das iPhone 4, iPhone 3 und iPhone 3GS sowie das iPad und iPad2, jeweils in den Varianten des US-Mobilfunk-Anbieters und früheren Apple-Exklusivpartners AT&T. Das Einfuhrverbot tritt allerdings noch nicht in Kraft: Präsident Obama hat insgesamt 60 Tage Zeit, das Verbot durch ein Veto zu kippen. Apple hat außerdem angekündigt, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Der Patentstreit zwischen Samsung und Apple läuft bereits seit Jahren: Ursprünglich war Apple-Gründer Steve Jobs vor Gericht gezogen, weil er Design und Funktionen des iPhone in Samsung-Smartphones kopiert sah. Der südkoreanische Hersteller hatte Apple daraufhin vorgeworfen, sich bei technischen Patenten bedient zu haben. Seitdem laufen mehrere Verfahren in verschiedenen Ländern.

Im April hatte Apple bereits den Patentschutz für den Schieberegler verloren, mit dem sich das iPhone entsperren lässt. Samsung und Motorola hatten gemeinsam gegen das Patent geklagt. Derzeit muss sich Apple zudem wegen möglichen Preisabsprachen bei E-Books vor dem US-Bezirksgericht in New York verantworten.

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Apple verantwortlich für zu teure E-Books?

05.06.2013, 10:28

Wegen dem Verdacht auf Preisabsprachen bei E-Books muss sich Apple in den USA nun vor Gericht verantworten. Die darin verwickelten, ebenfalls angeklagten Verlage haben sich schon im Vorfeld außergerichtlich mit dem US-Justizministerium geeinigt – Apple wehrt sich jedoch weiter gegen die Anschuldigungen.

Apple iPad E-Book Reader iBooks

Nachdem erst vergangene Woche die EU-Kommission ankündigte, die Vertriebsgeschäfte des Computerherstellers aus Cupertino überprüfen zu wollen, muss sich Apple seit gestern wegen des Vorwurfs illegaler Preisabsprachen bei E-Books vor dem US-Bezirksgericht in New York verantworten. Kläger ist das US-Justizministerium, das Apple vorwirft, bei der Einführung des iPads zusammen mit US-Verlagen höhere Preise für E-Books durchgesetzt zu haben.

Die Beweislage ist zum Teil erdrückend. So wurden zum Prozessauftakt die Vorwürfe mit zahlreichen Schriftwechseln zwischen Apple und den Verlagen, Telefonprotokollen und Erklärungen der E-Book-Branche untermauert. Anhand dieser Aufzeichnungen, soll bewiesen werden, dass Apple sich mit den Verlagen auf ein „Agenturmodell“ geeinigt habe, bei dem die Verlage den Preis bestimmen. Eine zusätzliche Klausel sollte dafür sorgen, dass kein anderer Händler als Apple die E-Books günstiger bekommen konnte. Auch Amazon sah sich dadurch gezwungen, auf dieses Modell umzusteigen.

Schon im April des letzten Jahres mussten sich Apple und die betroffenen Verlage vor Gericht verantworten. Während sich die Verlage außergerichtlich mit den Kartellwächtern einigen konnten, hält Apple daran fest, dass die Vorwürfe grundsätzlich mängelbehaftet seien und weist die Klage zurück. Ähnlichen Vorwürfen muss sich auch der Online-Versandhändler Amazon aussetzen, denn das Bundeskartellamt hat den Verdacht, dass man durch Preisparitätsklauseln den freien Wettbewerb zwischen den unterschiedlichen Marktplätzen im Internet behindere.

(Quelle: AllThingsDigital)

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Apple wegen Preisabsprachen vor Gericht

04.06.2013, 12:50

Apple muss sich in den USA wegen möglicher Preisabsprachen bei E-Books vor Gericht verantworten. Die ebenfalls angeklagten Verlage haben sich bereits im Vorfeld außergerichtlich mit dem US-Justizministerium geeinigt. Nur Apple wehrt sich weiter gegen die Anschuldigungen.

(Foto: Fotolia.de/Aleksandar Radovanov)

Und wieder steht Apple Ärger ins Haus: Nachdem die EU-Kommission vergangene Woche angekündigt hat, die Vertriebsgeschäfte des iPhone-Herstellers überprüfen zu wollen, muss sich das Unternehmen seit gestern wegen des Vorwurfs illegaler Preisabsprachen bei E-Books vor dem US-Bezirksgericht in New York verantworten. Kläger ist das US-Justizministerium. Der Vorwurf: Apple soll bei der Einführung des iPads gemeinsam mit einigen US-Verlagen überhöhte Preise für E-Books durchgesetzt haben.

Zum Prozessauftakt wiederholten die Kartellwächter die Vorwürfe und erläuterten diese anhand einer ausführlichen Präsentation, in der sich neben zahlreichen Schriftwechseln zwischen Apple und den Verlagen auch Erklärungen der E-Book-Branche sowie Telefonprotokolle finden. Anhand dieser Aufzeichnungen soll bewiesen werden, dass sich Apple mit den Verlagen auf ein sogenanntes Agenturmodell geeinigt hatte, bei dem die Verlage den Preis bestimmen. Zugleich gab es eine Klausel, nach der kein anderer Händler die Bücher günstiger bekommen konnte als Apple – so sah sich auch Amazon genötigt, auf das neue Modell umzusteigen.

Neu sind die Vorwürfe gegen Apple und Co indes nicht: Bereits im April 2012 hatten die US-Behörden das Unternehmen sowie die betroffenen Verlagshäuser vor Gericht zitiert. Mit den Verlagen konnten sich die Kartellwächter inzwischen außergerichtlich einigen, nur Apple bezeichnet die Klage als grundsätzlich mängelbehaftet und weist die Vorwürfe auch weiterhin zurück.

Der Online-Versandhändler Amazon sieht sich derzeit ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt: Das Bundeskartellamt verdächtigt den Konzern, durch Preisparitätsklauseln den freien Wettbewerb zwischen verschiedenen Marktplätzen im Internet zu behindern.

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