Werbepartner für iTunes Radio von Apple

21.08.2013, 9:41

Die Werbekunden zum Start von Apples iTunes Radio stehen fest: Fast-Food-Unternehmen, Getränkehersteller und Autobauer – ganz wie im analogen Radio. Allerdings gibt es bei dem Musik-Streamingdienst mehr Werbeunterbrechungen, nämlich ein Spot alle 15 Minuten.

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Apple hat nach Werbedeals in Höhe von bis zu jeweils zweistelligen Millionenbeträgen für sein iTunes Radio an Land gezogen. Unter den bekannten Marken, die schon zum Start Anzeigen schalten, sind McDonald’s, Nissan, Pepsi und Proctor & Gamble, berichtet AdAge.

Die Werbepartner können sich nicht nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sichern, die den Start des lange erwarteten Streaming-Diensts gespannt beobachten wird. Apple garantiert ihnen bis Ende 2013, als einziges Unternehmen ihrer Branche vertreten zu sein. Ab Januar 2014 soll das Portal dann jedoch für alle Interessenten geöffnet werden, sofern diese das Mindestbudget von einer Million US-Dollar stemmen können.

iTunes Radio bietet unterschiedliche Werbeformen an: Audio, Video und Display. Den Nutzern wird alle Viertelstunde ein Spot zwischen den Songs eingespielt. Video-Ads werden einmal pro Stunde angezeigt, und zwar dann, wenn die Chancen groß sind, dass der Nutzer gerade auf den Bildschirm sieht, zum Beispiel nachdem er auf den Play-Button geklickt hat. Zudem soll es interaktive Display-Anzeigen geben, die sich über den gesamten Monitor des Users legen.

Zum Start des Dienstes werden die Anzeigen auf allen Geräten ausgeliefert, auf denen iTunes läuft. Ab kommendem Jahr soll Targeting nach Geräteart möglich werden. Die Anzeigenpreise richten sich dabei nach der Bildschirmgröße des Auslieferungsgeräts – je größer, desto teurer. Der Verkauf der Anzeigenplätze wird über das mobile Anzeigen-Netzwerk iAd laufen.

Der IT-Konzern hat seinen Radiodienst auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2013 erstmals offiziell vorgestellt.  Erste Gerüchte, dass Apple Musikdiensten wie Pandora Konkurrenz machen möchte, gab es jedoch schon im Jahr 2012.

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Sony schließt vorläufigen Deal mit Viacom

16.08.2013, 14:38

Apple, Google, Sony – wer hat die Nase vorn, wenn es um bezahltes Online-TV geht? Angesichts des jetzt bekannt gewordenen, vorläufigen Deals mit Viacom könnte Sony das Rennen gewinnen.

Sony will Kabelfernsehen und On-Demand-Angebote ins Internet bringen. Der japanische Hardware-Hersteller soll jetzt eine entsprechende Vereinbarung mit dem Medienunternehmen Viacom getroffen haben, dank derer Inhalte von Viacoms Kanälen MTV, Comedy Central oder Nickelodeon ins Internet gestreamt werden können, berichtet das Wall Street Journal. Während die beteiligten Unternehmen den Deal bisher nicht bestätigten, wollen Insider wissen, dass lediglich die Details der Vereinbarung noch ausgearbeitet werden müssen.

Das Rennen um den ersten Deal für die Integration von TV-Inhalten im Internet wird bereits seit Monaten intensiv in der Branche verfolgt. Apple verhandelt ebenfalls mit Medienkonzernen wie Time Warner um die Lizensierung von TV-Programmen, die der Hardware-Konzern per Apple TV verbreiten möchte. Vor rund einem Monat hatte es bereits geheißen, dass Google ebenfalls in fortgeschrittenen Verhandlungen mit US-Medienhäusern stehe.


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Apple investiert in Second Screen

14.08.2013, 12:57

Die App Matcha wurde zwar schon vor einigen Monaten aus dem Verkehr gezogen, aber hinter den Kulissen gab es Verhandlungen: Apple hat sich die App zugelegt. Ein Schritt in Richtung TV?

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Brancheninsidern zufolge hat Apple jetzt die TV- und Video-App Matcha gekauft – und das, obwohl die App im Mai 2013 ihren Dienst einstellte. Die iOS-App stellte ihren Nutzern eine Zusammenfassung aller Angebote, die über Kabeldienste, digitale Shops und Streaming-Anbieter abrufbar sind, zur Verfügung. Auch soziale Verknüpfungen waren über die App möglich.

Obgleich Apple bisher die Spekulationen über die Übernahme nicht kommentierte, ist der Übernahmepreis zu Venture Beat durchgedrungen: Der Hardware-Hersteller soll mindestens zwischen einer und 1,5 Millionen US-Dollar für Matcha auf den Tisch gelegt haben.

Mit Matcha könnte Apple seine eigenen TV-Pläne verstärken. Während der Dienst keine bahnbrechende Technologie mitbringt, verfügte die App jedoch über einen etablierten Service, der Online- und Fernsehinhalte bündelte – ein Konzept, das Apple mit seinen Apple TV-Plänen ebenfalls zu verfolgen scheint.

In Sachen Apple TV verhandelt das Unternehmen bereits seit Längerem mit verschiedenen Inhaltsanbietern. Unter anderem war Apple mit Time Warner Cable in Gesprächen für die Integration der Programme des Kabeldienstes auf der Apple Set-Top-Box.

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Apple will neues Tablet untern Christbaum legen

13.08.2013, 14:40

Und wieder ein Apple-Gerücht – diesmal dreht sich aber alles um die neuen iPads: Die Tablet-Generation 5.0 soll offenbar zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen. Wie Bloomberg berichtet, sollen sie aber nicht zusammen mit den neuen iPhones erscheinen. Hier gilt der 10. September als Veröffentlichungstermin als wahrscheinlich.

Auch bezüglich Form und Aussehen gibt es bereits ein paar Details: Das iPad 5 (9,7 Zoll) soll deutlich dünner als das bisherige werden und sich auch sonst optisch am kleineren Mini-Modell (7,9 Zoll) orientieren. Das wiederum soll ein hochauflösendes Retina-Display bekommen.

Mit den neuen Modellen könnte es Apple schaffen, seine Tablet-Verkaufszahlen auf dem Markt der Flachrechner wieder anzukurbeln. Der Marktanteil war zuletzt laut dem Marktforschungsunternehmen IDC auf 32,4 Prozent gesunken. Das belegen auch die Verkaufs- und Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2013. Während die iPhone-Verkaufszahlen mit 31,2 Millionen einen einen Rekordwert für die Monate April bis Juni erzielten, musste der Konzern mit dem Verkauf seiner iPads im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Minus von 14 Prozent auf 14,6 Millionen Stück verzeichnen. Bei den Umsätzen gab es ebenfalls Verluste, der Erlös bei den iPads sank um 27 Prozent auf 6,4 Millionen US-Dollar.

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Spekulationen um Apples Smartphone

12.08.2013, 14:00

Schon am 10. September 2013 könnte es so weit sein: Nach Informationen von Insidern soll Apple dann seine neueste Version des iPhone der Öffentlichkeit vorstellen, berichtet AllThingsD. Der Zeitplan kommt hin: Im Juni 2013 hatte Apple sein aktualisiertes Betriebssystem iOS 7 präsentiert. Bei den vergangenen Produktvorstellungen hatte Apple jeweils zwei bis drei Monate danach das iPhone nachgeschoben.

Angesichts der Entwicklungen auf dem Smartphone-Markt ist eine Neuversion des iPhone für Apple durchaus notwendig. Der Marktanteil des Apple-Smartphones ist in den vergangenen Monaten stetig gesunken. Vor allem Konkurrent Samsung hat mit seinen Galaxy-Modellen erheblich an Boden gut gemacht.

Marktbeobachter spekulieren bereits seit Monaten darüber, ob Apple mit einem preisgünstigeren iPhone-Modell den Markt wieder zu eigenen Gunsten beeinflussen will. So hieß es bereits im Juni 2013, dass Apple darüber nachdenke, eine Billigversion des iPhone 5S herauszubringen. Außerdem scheint das Unternehmen eine Zeitlupenkamera zu testen, die im neuen iPhone stecken könnte.

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Wallet im Play Store

12.08.2013, 10:00

Nachdem Samsungs Alternative zu Apples Passbook und Googles Wallet zunächst in Korea an den Start ging, unternimmt Samsung nun einen Schritt, seine digitalen Brieftasche auch international einzuführen. Samsung Wallet ist jetzt im Google Play Store gelandet, berichtet The Next Web.

In der digitalen Brieftasche können – ähnlich wie bei Apples Passbook – Gutscheine, Tickets, Flugkarten oder Mitgliederausweise virtuell aufbewahrt werden. Zum praktischen Einsetzen der Brieftasche gibt es Benachrichtigungsmöglichkeiten. Außerdem erlaubt Samsungs Wallet auch das Anfordern von Angeboten und anderen Marketing-Maßnahmen, die die Nutzer und die Verkäufer miteinander verbinden. Zunächst ist die Samsung-Brieftasche für Nutzer in den USA zugänglich. Auf dem US-Markt arbeitet der koreanische Hardware-Gigant mit Unternehmen wie Expedia, Booking.com, Hotels.com und Lufthansa zusammen, die beim Start der App mit dabei sind.

Samsung hatte die Wallet-App bereits im Februar 2013 vorgestellt. Apple hatte seine digitale Brieftasche namens Passbook bereits in der Version 6 von iOS im September 2012 weiträumig herausgebracht.

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Comeback der Youtube-Gründer

09.08.2013, 14:22

Neuer Versuch nach sieben Jahren: Seit dem Verkauf der Plattform Youtube an Google 2006 hatten sich die Gründer Chad Hurley und Steve Chen aus dem Video-Geschäft zurückgezogen. Jetzt wollen die beiden mit ihrer neuen App Mixbit den Mobile-Markt aufmischen und Anwendungen wie Vine oder Instagram Konkurrenz machen.

Die App ermöglicht es Nutzern, Clips aufnehmen und diese beliebig zu kombinieren, berichtet Techcrunch. Auch Inhalte anderer Nutzer könnten dafür verwendet werden. Die Videos sind maximale 16-Sekunden lang – und damit ein kleines bisschen länger als die 15-Sekunden-Versionen von Konkurrent Instagram. Die eigentliche Idee hinter dem neuen Projekt Mixbit sei das Experimentieren mit eigenen und fremden Videofragmenten, erklärte Hurley der "New York Times". Aktuell ist die App nur im App Store USA erhältlich.

Facebook hat Instagram jüngst aufgehübscht: Ab sofort können Fotos und Kurzvideos, die auf dem Bilderdienst öffentlich gepostet werden, auch auf anderen Webseiten eingebettet werden. Auch Mixbits zweiter großer Wettbewerber, Twitters Anwendung Vine, ist nicht untätig: Im Juli gab das soziale Netzwerk ein Update für die App frei, mit dem die Android-Version des Kurzvideo-Tools zu den Fähigkeiten der iOS-Version aufschließt.

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Google Play Magazines kurz vor dem Deutschland-Start

30.07.2013, 9:27

Google wird in Deutschland zum Kiosk: Das Zeitschriften-Angebot “Google Play Magazines” steht kurz vor dem Start. Nutzer des Betriebssystems Android können damit künftig Zeitungen und Magazine direkt über den App-Store des Internetkonzerns kaufen. Einen ähnlichen Service bieten bereits Apple und Amazon.

(Foto: Google Play Store)

In den USA ist Google schon länger als virtueller Kiosk-Betreiber aktiv, jetzt hat der Konzern offenbar auch für Deutschland konkrete Pläne: Wie der Googlewatchblog berichtet, geht das Zeitschriften-Angebot "Google Play Magazines" hierzulande in Kürze live. Mit Google Play Magazines können Nutzer der aktuellen Android-Version 4.3 Magazine und Zeitungen abonnieren oder kaufen. Diese werden dann direkt am Android-Gerät oder im Browser angezeigt. Zum Start sollen Titel wie "Für Sie", "Vital" und "Zeit Geschichte" erhältlich sein. Bislang ist der E-Kiosk zwar schon eingerichtet, aber noch nicht frei zugänglich.

Googles Angebot konkurriert stark mit Apple, das einen ähnlichen Service über den iTunes-Store bereits seit dem Start des iPads 2010 anbietet. Auch Amazon mischt mit seinem Kindle auf dem Markt der digitalen Zeitungen und Zeitschriften mit. Zuletzt machte Apple allerdings eher mit Negativ-Schlagzeilen auf dem E-Book-Markt von sich reden: Ein amerikanisches Bundesbezirksgericht hatte den Konzern schuldig gesprochen, wettbewerbswidrige Preise für digitale Bücher abgesprochen zu haben. Dem iPad-Hersteller droht nun eine Strafe und die Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz.

Der Vorstoß Googles in den E-Kiosk-Markt dürfte für den Konzern nicht nur aufgrund der hohen Konkurrenz nicht einfach werden: So musste beispielsweise der Online-Kiosk Pubbles aufgrund der Tatsache, dass viele Verlage inzwischen eigene digitale Abos und Download-Möglichkeiten anbieten, im Juli dieses Jahres seine Schließung zum September 2013 ankündigen.

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Samsung dominiert Smartphone-Markt

26.07.2013, 13:40

Samsung beherrscht den Smartphone-Markt: Im zweiten Quartal 2013 verkaufte der südkoreanische Hersteller 72,4 Millionen internetfähige Handys – auf Platz zwei folgt weit abgeschlagen Apple mit 31,2 Millionen Stück.

(Foto: Samsung.com)

Der Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten: 237,9 Millionen Geräte wurden im zweiten Quartal 2013 abgesetzt. Damit ist die Zahl der Neuverkäufe um 52,3 Prozent gewachsen. Das hat das US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens IDC ermittelt.

Samsung, das im April das Galaxy S4 enthüllte, verkaufte 72,4 Millionen Smartphones und hält damit einen Marktanteil von 30,4 Prozent an den Neuverkäufen – 1,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresquartal. Apple setze 31,2 Millionen Stück ab und erzielte einen Anteil von 13,1 Prozent, das entspricht einem Minus von 3,5 Prozentpunkten. Dabei hatte der Konzern im vergangenen Quartal so viele iPhones verkauft wie noch nie im Zeitraum zwischen April und Juni und präsentierte eine neue Version des mobilen Betriebssystems iOS7. LG konnte seinen Anteil um knapp 40 Prozent auf 12,1 Millionen Stück steigern und hält damit einen Marktanteil von 5,1 Prozent.

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Apple kauft HopStop und Locationary

22.07.2013, 14:30

Bei Waze war Apple noch leer ausgegangen. Doch jetzt schlägt der IT-Konzern zu. Am Wochenende wurde erst die Übernahme von Locationary bekannt, dann kam auch noch die App HopSpot dazu. Mit den Zukäufen will Apple offenbar sein Kartenmaterial verbessern.

(Foto: istockphoto.com/skegbydave)

Apple will sein Karten- und Navigationsangebot ausbauen – und hat zu diesem Zweck zwei Firmen übernommen: das kanadische Start-up Locationary und den New Yorker Navigationsdienst HopSpot. Bisher gibt es keine offiziellen Angaben zu den Kaufpreisen der Akquisitionen, obwohl Apple die Übernahmen immerhin mit dem üblichen Statement bestätigt: "Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen, aber wir diskutieren unsere Absichten und Ziele nicht öffentlich", zitiert AllthingsD Firmensprecherin Kristin Huguet.

Mit Locationary will Apple seinen Kartendienst anreichern: Mittels Crowdsourcing sammelt Locationary beispielsweise Informationen über lokale Unternehmen und Sehenswürdigkeiten und hält damit Kontaktdaten und Öffnungszeiten auf dem neuesten Stand. Die Integration dieser Informationen in einen Kartendienst könnte das Apple-Angebot deutlich attraktiver machen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Angebot des zweiten Übernahmekandidaten, HopSpot. Auch hier geht es unter anderem um nutzergenerierte Informationen. HopSpot konzentriert sich mit seinem Navigationsangebot auf den öffentlichen Nahverkehr und bietet Informationen zu Verkehrsmitteln, Radfahr- und Fußwegen, aber auch Taxiauskünften in mehr als 300 Städten weltweit.

Nachdem Google im Juni 2013 Apple den israelischen Kartierungsdienst Waze direkt vor der Nase weggeschnappt hatte, hatte Apple ein Patent auf eine eigene Navigationssoftware eingereicht. Eie Überarbeitung der eigenen Kartenangebote war allerdings auch nötig geworden, nachdem die Eigenentwicklungen in iOS6 die Nutzer teilweise buchstäblich in die Irre geschickt hatten. Zum Schluss hatte bereits die Polizei in einigen Ländern Autofahrer vor der Nutzung des Apple-Kartenwerkes gewarnt.

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