Apple kooperiert mit China Mobile

23.12.2013, 12:02

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich Apple und der weltgrößte Mobilfunkbetreiber China Mobile auf eine Zusammenarbeit verständigt. Künftig umfasst das Programm des chinesischen Anbieters auch iPhone-Modelle. Damit erhält Apple offiziellen Angaben zufolge Zugang zu 760 Millionen Kunden von China Mobile.

Rund sechs Jahre hat es gedauert, bis Apple endlich Zugang zu einem "extrem wichtigen Markt" erhält, wie der Vorstandsvorsitzende Tim Cook betont: Der US-Konzern hat sich mit China Mobile, dem größten Mobilfunkanbieter der Welt, auf eine Kooperation geeinigt. Von 17. Januar 2014 vertreibt das chinesische Unternehmen, das wie die beiden Mitglieder China Unicom und China Telecom zum staatlichen Mobilfunk-Oligopol gehört, auch die iPhone-Modelle 5s und 5c von Apple.

Damit darf der iPhone-Hersteller auf einen Wachstumsschub im boomenden chinesischen Markt hoffen, dem größten weltweit. Apple erhalte Zugang zu den 760 Millionen Kunden von China Mobile, hieß es in einer Erklärung. Bislang war das Unternehmen einer der letzten Anbieter ohne iPhones im Angebot, unter anderem wegen eines technischen Problems: Der chinesische Konzern arbeitet mit einem eigenen Standard im 3G-Datennetz, für den Apple kein spezielles Modell bauen wollte. Diese Hürde fällt nun allerdings durch den Aufbau neuer LTE-Netze weg.

Der Deal werde Apple Umsatzzuwächse in Milliardenhöhe bringen, schätzen Experten. Branchenanalystin Katy Huberty von Morgan Stanley beispielsweise geht von rund zwölf Millionen zusätzlich verkauften iPhones im kommenden Jahr aus. Aber auch China Mobile dürfte von der Zusammenarbeit profitieren, nachdem der Anbieter zuletzt im Geschäft mit mobilen Downloads geschwächelt hatte. Der Deal zwischen Apple und China Mobile ist auf mehrere Jahre angelegt, finanzielle Details wurden nicht genannt.

In den USA hatte Apple bereits drei Tage nach dem Verkaufsstart der neuen Modelle im September 2013 mehr als neun Millionen neue iPhones verkauft. Vor allem das iPhone 5S steht in der Gunst der Käufer ganz weit oben.

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iPhone-Fauxpas von Franz Beckenbauer

05.12.2013, 8:29

Franz Beckenbauer steht als Werbeträger bei Samsung unter Vertrag. Beim Veröffentlichen marketingträchtiger Tweets hat sich der “Kaiser” nun allerdings beim Endgerät vergriffen.

Das dürften sich die Werbestrategen von Samsung wohl anders vorgestellt haben. Fußball-Ikone Franz Beckenbauer wurde von dem südkoreanischen Elektronikkonzern als Werbeträger unter Vertrag genommen, um für die sogenannte #Galaxy11 die Werbetrommel zu rühren. Dabei handelt es sich um eine Fußballmannschaft, die gegen eine Elf von Außerirdischen antreten muss, um die Erde vor dem Untergang zu bewahren. Bei der Werbekampagne spielen natürlich auch allerlei Hightech-Gadgets von Samsung eine Rolle – beispielsweise das Galaxy Note 3 oder das Galaxy S4 zoom.

Die Rolle von Beckenbauer ist dabei klar definiert: Er stellt die Galaxy11 auf und verbreitet über seinen Twitter-Account entsprechende Tweets, die auf die Marketingaktion hinweisen sollen. Der Haken: Der "Kaiser" benutzt dabei ausgerechnet ein iPhone des Erzrivalen Apple, wie der Blog All about Samsung berichtete. Glück für Samsung, dass der Ursprung von Tweets mittlerweile nur noch in wenigen Twitter-Clients angezeigt wird. Ansonsten hätte Beckenbauer sicherlich für mehr Lacher innerhalb der Internet-Community gesorgt – und für noch größeren Groll beim Samsung-Konzern, der für die Dienste des Kaisers mit Sicherheit tief in die Tasche gegriffen hat.

Dabei ist es für die Koreaner nicht das erste Mal, dass sich einer ihrer prominenten Werbeträger bei der Smartphone-Wahl vergriffen hat. Sängerin Nicole Scherzinger beispielsweise hatte im August via Twitter verlauten lassen, wie viel Spaß sie gerade mit ihrem Galaxy S4 habe. Abgesetzt wurde der Tweet peinlicherweise von einem iPhone.

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Apple kauft Topsy

03.12.2013, 10:15

Apple hat sich das Social-Analytics-Unternehmen Topsy zugelegt. Der Deal kostet den Hardware-Hersteller mehr als 200 Millionen US-Dollar. Ist das eine Talentübernahme oder ein Schritt Richtung Social Search?

Topsy analysiert Daten von Twitter – Trends werden aus Milliarden von Tweets herausgefiltert und Einblicke in die Meinung von Social-Media-Nutzern ermöglicht. Als Twitter-Partner braucht Apple eigentlich kein separates Tool zur Datenanalyse. Dementsprechend ist anzunehmen, dass der jetzt vom Wall Street Journal zuerst berichtete Kauf von Topsy durch Apple eine Talentübernahme sein dürfte.

Was will Apple mit Social-Media-Analysen? Denkbar wäre beispielsweise ein Einsatz einer solchen Technologie im eigenen App Store. Soziale Signale innerhalb der Suchalgorithmen könnten die Suche verfeinern und Anwendungen zum Download vorschlagen, die den Trends aus den sozialen Medien entsprechen.

Möglicherweise will Apple mit der Topsy-Technologie auch seine iTunes-Anzeigen oder seine iAd-Plattform anreichern: Mit Hilfe von sozialen Daten könnten die Werbetreibende ihre Zielgruppen eingrenzen. Auch ein Einsatz im Rahmen des Sprachassistenten Siri ist denkbar. Bereits jetzt fragt die Anwendung Nutzer nach einem Zugang zu deren twitter-Account, um die Suchergebnisse personalisieren zu können.

Vergangene Woche hatte sich Apple das 3D-Technologie-Unternehmen PrimeSense zugelegt. Weitere Übernahmen in den vergangenen Monaten waren die Location-Apps Locationary und HopSpot, sowie der Kartierungsdienst WifiSlam.

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Videowerbung vergleicht Surface mit dem iPad

28.11.2013, 9:06

Vergleichende Werbung? Ja, bitte – findet Microsoft und bringt sein Tablet Surface gegen das iPad in Stellung!

"Surface eignet sich hervorragend zum freihändigen Kochen, iPad nicht" und "Surface unterstützt mehrere Benutzerkonten, iPad nicht" – mit diesen Aussagen will Microsoft die eher mäßigen Verkaufszahlen seiner Surface-Tablets mit Windows-Betriebssystem ankurbeln.

Spot Nummer eins setzt sich mit der Praxitauglichkeit von Surface und iPad in der Küche auseinander: Während man beim iPad gezwungen sei, beim Blättern in virtuellen Rezeptbüchern das Display zu verschmutzen, bliebe die Oberfläche beim Surface durch die berührungslose "Handfree"-Technologie schön sauber.

 

Der zweite Spot stellt die Benutzerkonten des Windows-Betriebssystems in den Fokus. Im Gegensatz zum iPad biete Surface verschiedene Konten für die ganze Familie, sodass Eltern und Kids vor verschiedenen Hintergründen und mit ihren Lieblingsapps arbeiten könnten. Darüber hinaus wird die Protokollfunktion für die Aktivitäten auf bestimmten Konten als Möglichkeit zum aktiven Jugendschutz durch die Eltern herausgestellt.

 

Der Siegeszug von Tablets nimmt kein Ende: Im kommenden Jahr wird jeder zweite neu verkaufte PC sehr flach sein. Das Wachstum wird vor allem von dem Google-Betriebssystem Android getragen.

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Hörgerät mit iPhone-Anbindung

27.11.2013, 11:46

“Wearable Electronics” sind die Zukunft. Apple ist hier schon eine Stufe weiter und plant offenbar eine Zusammenarbeit mit dem Hörgerätehersteller GN Store Nord. Bereits im nächsten Jahr soll angeblich ein Hörgerät auf den Markt kommen, das sich mit dem iPhone verbinden lässt.

(Foto: Fotolia.de/Ingo Bartussek)

Während alle Welt noch über die Smartwatch als Gadget der Zukunft spricht, ist Apple in puncto "Wearable Electronics" schon einen Schritt weiter. Die Cupertiner planen offenbar eine Kooperation mit dem dänischen Hörgerätehersteller GN Store Nord, berichtet das Nachrichtenportal Reuters. Demnach wollen die beiden Partner ein Gerät namens Resound Linx auf den Markt bringen. Neben der Funktion als normales Hörgerät kann das Linx in Kombination mit dem iPhone als Headset für Telefonate oder für das Streaming von Musik verwendet werden.

Ausgestattet ist das Ohr-Accessoire mit Bluetooth 4.0. Gerüchten zufolge soll das Hörgerät "Made for iPhones" schon im ersten Quartal 2014 auf den Markt kommen – allerdings mit rund 3.000 US-Dollar ordentlich zu Buche schlagen.

Die Pläne für Apples iWatch hingegen scheinen aktuell stillzustehen. Im September dieses Jahres musst sich der Konzern erst einmal Samsung und dessen Galaxy Gear geschlagen geben. Die Smartwatch-Pläne von Apple hingegen sind zwar schon lange bekannt – konkrete Termine zur Marktreife hingegen gibt es nicht. 

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Kommunikations-Design zwischen Reduktion und Opulenz

26.11.2013, 9:21

Am Anfang war das Design flach. Als das computergestützte Gestalten den Grafik-Designern neue Möglichkeiten bot, wurden die Entwürfe komplexer und waren mit Effekten wie einer simulierten 3-Dimensionalität durchsetzt. Daran sieht man, wie sehr Design auch von den technischen Gegebenheiten abhängt. Gestaltung und Design reagieren zudem auf Impulse von außen. In barocken überladenen Phasen gibt es eine gestalterische Gegenbewegung hin zu mehr Einfachheit. In kargen visuell eher spartanischen Zeiten, reagiert der Designer unter umständen mit grafischer Opulenz.

Die Grafik-Design-Software förderte neue Design-Stilistiken

Vor der Entwicklung der Grafikprogramme zu mächtigen Werkzeugen war ein Farbverlauf und selbst ein monochromer Verlauf nur sehr aufwendig in der Reprografie, fotografisch oder gemalt zu erstellen. Danach war es per Grafik-Applikation nur noch ein Knopfdruck. Designer waren fasziniert davon und ab da wurde die Welt des Grafik-Designs gerade in den 1980er- und 1990er-Jahren immer bunter und allerorts durchzogen von linearen oder radialen Verläufen.


Ein Beispiel für reduktionistisches Flat-Design: keine Verläufe, Schatten, Spiegelungen oder virtuelle Beleuchtung.

Ein Beispiel für reduktionistisches Flat-Design: keine Verläufe, Schatten, Spiegelungen oder virtuelle Beleuchtung.

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iPhone auch bei Straftaten an der Spitze

25.11.2013, 15:37

Allein in New York gab es im Jahr 2012 rund 16.000 Diebstähle, bei denen es die Kriminellen auf Apple-Produkte abgesehen hatten. Politiker fordern nun sogenannte “kill switches”, mit denen Betroffene ihre gestohlenen Geräte deaktivieren können.

(Foto: New York Police Department)

Apple-Produkte sind heiß begehrt – und das nicht nur bei der ehrlich zahlenden Kundschaft. Einem Bericht von CNET zufolge registrierte beispielsweise allein das New York Police Departement (NYPD) im Jahr 2012 in New York rund 16.000 Diebstähle, bei denen es die Langfinger auf Apple-Geräte abgesehen hatten. Das sind 14 Prozent aller in New York erfassten Straftaten.

Wie es weiter hieß, waren im Jahr 2013 bei 45 Prozent aller Raubüberfälle Smartphones das Ziel der Attacke, bei über der Hälfte handelte es sich um iPhones.

Laut den Polizeibehörden soll es sich um keine Zufallsdelikte handeln. Vielmehr gehen die Verbrechen auf das Konto organsisierter Banden, die sich aufgrund des hohen Wiederverkaufswerts speziell auf Apple-Produkte spezialisiert hätten. Pfandhäuser in New York sollen nun verpflichtet werden, jeden entsprechenden Ankauf elektronisch zu vermerken. Eine Initiative, die auf breite Unterstützung stößt.

Einigen Politikern geht das allerdings noch nicht weit genug. Diese fordern von den Smartphone-Herstellern, so genannte "kill switches" in ihren Geräten zu verbauen. Mit diesen wäre es möglich, gestohlene Geräte außer Betrieb zu nehmen.
Allerdings stößt der Vorschlag bei der Industrie auf wenig Gegenliebe. Diese argumentiert, dass Hacker sich gegebenenfalls Zugang zu den entsprechenden Geräten verschaffen und diese unter bestimmten Umständen einfach deaktivieren könnten.

Ein neuer Absatzrekord bei Smartphones wurde weltweit im dritten Quartal 2013 erzielt. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position zwischen drei Verfolgern.

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PrimeSense gehört nun Apple

25.11.2013, 9:30

Also doch: Apple hat sich das 3D-Technologie-Unternehmen PrimeSense zugelegt. Jetzt wurde die Übernahme auch offiziell bestätigt.

Vergangene Woche war es noch unklar, ob es um Verhandlungen oder einen Verhandlungsabschluss ging, doch jetzt bestätigt Apple die Akquisition der israelischen 3D-Technologieschmiede PrimeSense. Nach Informationen von AllthingsD liegt der Kaufpreis von PrimeSense bei 360 Millionen US-Dollar. Vergangene Woche waren die Brancheninsider noch von 345 Millionen US-Dollar ausgegangen.

Die Technologie von PrimeSense könnte Apple gut in den Kram passen: Unter anderem ist denkbar, dass das Unternehmen damit in Sachen Apple-TV oder bei der Entwicklung einer Smartwatch vorpreschen möchte. PrimeSense ist bereits seit längerem im Geschäft und war unter anderem an der Entwicklung von Microsofts Kinect-Spielkonsole beteiligt. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen Investitionen in Höhe von 80 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass sich Apple für PrimeSense interessiert. Damals war jedoch noch unklar gewesen, ob die Verhandlungen zur Übernahme noch liefen oder bereits abgeschlossen waren.

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3D-Drucker-App von Microsoft

18.11.2013, 15:03

Ein Trend-Thema der Zukunft ist 3D-Druck. Das hat auch Microsoft erkannt und in seinem amerikanischen App-Store nun eine erste Anwendung für den dreidimensionalen Print veröffentlicht. Mit der kostenlosen App “3D Builder” können User Objekte kreieren und für den Druck vorbereiten. 

(Foto: Microsoft)

Im Oktober brachte Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8.1 heraus. Eine Besonderheit dabei: Ein eingebautes Treibermodell für 3D-Fertigungsmaschinen ermöglicht den dreidimensionalen Druck und unterstützt gerätespezifische Apps. Einem Blogeintrag von Microsoft zufolge hat der Konzern jetzt auch eine erste solche Anwendung in seinem US-App Store veröffentlicht. Der "3D Builder" kann kostenlos heruntergeladen werden und ermöglicht es Usern, Modelle zu kreieren, die dann über ein entsprechendes Gerät in dreidimensionaler Form ausgedruckt werden können.

Für die erste Anwendung stellt Microsoft eine Bibliothek mit Beispielsobjekten in den unterschiedlichsten Farben und Formen zur Verfügung. Die Modelle können individuell skaliert und modelliert werden. Auch die Erstellung von mehreren Objekten in einem 3D-Druckjob ist offenbar möglich. Der Druckauftrag wird dann über die in Windows 8.1 integrierten Treiber an die Druckmaschine geschickt. Im deutschen Store ist die App noch nicht verfügbar.

Und so soll der 3D-Druck-Prozess nach Microsoft aussehen:


3D-Drucker-App von Microsoft

Microsoft ist nicht der einzige große Konzern der aktuell auf 3D-Technologien setzt. Offenbar interessiert sich Konkurrent Apple für PrimeSense. Der Hersteller von 3D-Technologie ist unter anderem für die Originalversion von Microsofts Kinect Spielkonsole verantwortlich gewesen. Die Technik könnte auch für Apple interessant sein, schließlich wird diese in den verschiedensten Bereich eingesetzt, in denen auch Apple mit seinen Geräten am Markt ist.

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3D-Technologie für Apple

18.11.2013, 9:40

Noch geplant oder schon durchgezogen? Apple interessiert sich für den Hersteller von 3D-Technologie PrimeSense. Die Sensor-Technologie passt gut in das Konzept des Hardware-Unternehmens.

(Foto: fotolia.de/davooda)

Die Branchenblätter sind derzeit noch im Unklaren, ob Apple sich PrimeSense bereits zugelegt hat oder ob die Übernahme noch in Kürze bevorsteht. Fest steht jedenfalls, dass sich Apple für das israelische Technologieunternehmen interessiert. Die Übernahme soll Apple 345 Millionen US-Dollar kosten, so AllthingsD.

PrimeSense ist unter anderem für die Originalversion von Microsofts Kinect Spielkonsole verantwortlich gewesen.  Die 3D-Technologie könnte auch für Apple interessant sein, schließlich wird diese in den verschiedensten Bereich eingesetzt, in denen auch Apple mit seinen Geräten am Markt ist.

Im Oktober 2013 hatte Apple die Organizer-App Cue gekauft, die Inhalte aus sozialen Medien bündelt. Mit Matcha hatte sich Apple zuvor im August 2013 eine weitere App zugelegt, die Apples TV-Pläne unterstützen könnte.

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