Google, Apple und Weitere sollen mehr zahlen

11.08.2014, 14:21

Illegale Absprachen

Wegen illegaler Absprachen wäre es fast zum Prozess gegen Google, Apple und weitere US-Firmen gekommen. Ein Vergleich wurde nun von der zuständigen Richterin abgewiesen: Sie fordert eine höhere Summe.

(Quelle: Fotolia.com/liveostockimages)

Um einen Rechtsstreit mit mehreren Tausend Mitarbeitern beilegen zu können, werden Apple, Google, Adobe und Intel vermutlich mehr Geld zahlen müssen als geplant. Laut der zuständigen Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Summe von 324,5 Millionen US-Dollar zu niedrig. In einer Entscheidung (PDF) forderte sie mindestens 380 Millionen US-Dollar.

Hintergrund des Verfahrens sind illegale Absprachen aus den Jahren 2005 bis 2009: Die beteiligten Unternehmen hatten vereinbart, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Mehr als 64.000 Mitarbeiter hatten daraufhin eine Sammelklage gegen den Abwerbestopp eingereicht. Ursprünglich forderten die Kläger insgesamt drei Milliarden US-Dollar. Die Unternehmen hatten sich dann mit den Klägern auf einen Betrag von 324 Millionen US-Dollar geeinigt, um den Streit ohne Prozess zu beenden.

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Apple und Samsung lassen Klagen fallen

07.08.2014, 7:15

Patentkrieg

Die beiden Erzfeinde Apple und Samsung haben ihre Patentstreitigkeiten beigelegt – allerdings nur außerhalb der USA. Von einem weitgehenden Waffenstillstand kann indes nicht die Rede sein.

(Quelle: Fotolia.com/vege)

Die beiden Elektronikkonzerne Apple und Samsung haben ihre Patentstreitigkeiten für beendet erklärt. Wie die Unternehmen mitteilten, werden die gegenseitigen Klagen fallen gelassen.

Die Meldung klingt zunächst nach einer kleinen Sensation: Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich doch recht schnell, dass das vermeintliche Friedensabkommen keines ist. Denn: Die Vereinbarung gilt nicht für die Vereinigten Staaten und wurde anscheinend nur getroffen, um die hohen Gerichtskosten weltweit zu reduzieren. Zudem gibt es keinerlei Patentabkommen.

Dadurch gilt es als ausgemacht, dass sich beide Streithähne weiterhin vor US-Gerichten beharken werden; die USA bleibt damit auch in Zukunft der zentrale Ort für die Auseinandersetzungen der Gegenspieler. Sind die Streitigkeiten dort gerichtlich geklärt, könnte der Konflikt sogar international wieder auflodern, mutmaßen Experten.

Apple und Samsung überziehen sich schon seit Jahren weltweit gegenseitig mit Klagen. Während Apple den Koreanern vorwirft, Features und das Aussehen des iPhone abgekupfert zu haben, haben die Kalifornier nach Ansicht von Samsung diverse technische Patente verletzt.

Vor allem der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs hatte die Patentstreitigkeiten zu einem persönlichen Anliegen gemacht und diese forciert. Er war der Meinung, dass Samsung nur deshalb eine so starke Marktposition erlangen konnten, weil sich der Konzern nahezu ungehemmt der Ideen von Apple bediente.

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Apple CarPlay und Android Auto rollen an

06.08.2014, 10:34

Betriebssysteme im Auto

Mit Apple und Google bringen sich gleich zwei Giganten in Position für den Kampf um die Auto-Cockpits. CarPlay feiert noch dieses Jahr Premiere in der neuen C-Klasse, Android Auto soll bald kommen.

Den Autoherstellern fiel es noch nie sonderlich leicht, den Kunden zu erklären, warum sie mehrere tausend Euro Aufpreis für ein fest eingebautes Navigationssystem bezahlen sollten. Entsprechend groß war die Konkurrenz durch PNDs (Personal Navigation Devices), die vor etwa acht Jahren einen Boom erlebten, bevor sie selber Konkurrenz durch Smartphone-Apps bekamen.

Jetzt könnte die nächste Umwälzung auf dem Markt bevorstehen, denn fest installierte Komponenten im Fahrzeug, wie etwa die Displays, werden zu offenen Schnittstellen für Apps. Das entspricht den Bedürfnissen vieler Kunden, die einfach ihre vom Smartphone gewohnten Apps und Infodienste auch im Auto nutzen wollen.

Bei den Verkehrsinformationen und Radar-Warnern gibt es zum Beispiel keinen Grund, sich auf die meist veralteten oder sündhaft teuren Services der Autohersteller zu verlassen, wenn es längst ständig aktuelle Infos via App gibt. Bei vielen, gerade jüngeren Käufern stehen Internet und Services im Auto nach neuesten Umfragen sogar höher im Kurs als manche Aspekte des Fahrzeugs selber – das zwingt die Hersteller zum Handeln.

Treibende Kraft dieser Entwicklung sind aber vor allem Google und Apple. Außerdem gibt es das Car Connectivity Consortium, das mit MirrorLink einen eigenen Standard zur Smartphone-Anbindung im Auto hat.

Apple vs. Google


Unterstützung der Programme

(Quelle: Angaben der jeweiligen Organisationen)

CarPlay von Apple feiert dieses Jahr Premiere in der neuen C-Klasse von Mercedes-Benz. Die schwäbische Nobelmarke hatte schon vor zwei Jahren erste Schritte zur Integration des iPhone über das “Drive Kit” unternommen, dessen Funktionen derzeit deutlich erweitert werden. Vor allem die Steuerung des iPhone über Tasten im Auto, der Touchscreen des Navigationssystems und der Zugriff auf die Sprachsteuerung Siri sollen die Bedienung erleichtern. Dazu kommen Inhalte wie Musik oder Nachrichten und Apps zum Navigieren auf das Autodisplay.

Das Google-Pendant heißt Android Auto. Das System ist zwar noch nicht Realität, wird aber von fast allen Herstellern unterstützt werden. Dabei wollen Anbieter wie Audi, Honda oder Volvo nach eigenen Aussagen den Kunden die größtmögliche Wahl lassen und nicht nur ein System unterstützen. Die Features von Android Auto sind ähnlich wie bei Apple.

Während beide Giganten ihre eigenen Standards pushen wollen, ist MirrorLink ein offenes Projekt, das breite Unterstützung von Smartphone- und Fahrzeugherstellern hat. Es ging ursprünglich unter dem Namen Terminal Mode an den Start. Das Ziel ist es vor allem, Display-Inhalte der Smartphones­ auf dem Autodisplay zu ­spiegeln und Bedien­elemente einzubinden – auch parallel zu den eigenen Systemen der Fahrzeughersteller.

Für Google, das einst als Suchmaschinenbetreiber startete, ist es längst nichts Ungewöhnliches mehr, auch in vielen anderen Bereichen aktiv zu sein. Zu den Firmen, die der Konzern bereits übernommen hat, zählen Spezialisten für Militärroboter, der Flugdrohnen-Bauer Titan Aerospace, der Thermostat- und Haustechnik-Hersteller Nest Labs sowie das Start-up Skybox, das Bilder aus dem All schießt.

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Neues iPhone soll am 9. September kommen

06.08.2014, 9:27

Apple-Event

Die Tech-Gemeinde freut sich auf den September, denn zu der Zeit stellt Apple gerne seine neuen iPhone-Modelle vor. Und der Termin wird immer konkreter: Am 9. September 2014 soll es soweit sein.

(Quelle: Shutterstock.com/Andrey Bayda)

Gibt es bald die nächste Version des iPhones? Wie bereits in den Vorjahren soll Apple auch 2014 ein Firmenevent für Anfang September vorsehen, und zwar für den 9. September 2014. Das berichtet Re/code unter Berufung auf Insider-Informationen. Apple hat ein Event noch nicht bestätigt; in den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen jedoch seine neuen iPhone-Entwicklungen jeweils Anfang bis Mitte September vorgestellt, um sie wenige Wochen danach rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft in den Verkauf zu bringen.

Die Branche erwartet für das laufende Jahr zwei iPhone-Versionen mit deutlich größeren Bildschirmen. Apple soll seinen Zulieferern Aufträge für Displays in den Größen 4,7 beziehungsweise 5,5 Zoll gegeben haben. Mehr als 70 Millionen neue iPhones sollen dabei produziert werden.

Das iPhone 5 hatte Apple beispielsweise am 12. September 2012 vorgestellt. Beim Firmenevent im September 2013 gab es das iPhone 5c und das iPhone 5S im Doppelpack. Anlass zu der Vermutung, ein neuer iPhone-Launch stehe kurz bevor, hatte bereits das Auftauchen eines eBay-Shops, in dem überholte iPhones angeboten wurden, gegeben.

Apples Bilanz für das vergangene Quartal kann sich sehen lassen. Der Grund für die positiven Zahlen ist einmal mehr das iPhone.

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iPhones mit Absicht verlangsamt?

31.07.2014, 14:39

Apple-Studie

Der Vorwurf wiegt schwer: Eine Doktorandin der Elite-Universität Harvard behauptet, dass Apple ältere iPhone-Modelle mit Absicht drossele. Nutzer sollen so zum Kauf neuer Geräte animiert werden.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Eine Studie von Doktorandin Laura Trucco der Elite-Universität Harvard fährt schwere Geschütze gegen Apple auf. Diese kommt zu dem Schluss, dass der kalifornische Elektronikkonzern ältere iPhones mit Absicht verlangsamt, um die Nutzer zum Kauf neuer Modelle zu bewegen.

Trucco stützt sich bei ihrer Untersuchung auf die Vermutung, dass Kunden, wenn sie über ihr lahmendes Smartphone verärgert sind, im Internet nach Lösungen suchen. Und siehe da: Mit Hilfe von Google Trends fand sie heraus, dass über Internet-Suchmaschinen der Begriff “iPhone slow” immer dann besonders häufig eingegeben wurde, wenn Apple eine neue Modellgeneration des iPhone auf den Markt gebracht hatte.

Zum Vergleich stellte Trucco dieselben Untersuchungen bei den Galaxy-Modellen des koreanischen Smartphone-Herstellers Samsung an. Hier allerdings veränderte sich bei Erscheinen eines neuen Modells die Anzahl der “Samsung Galaxy slow“”-Sucheinträge nicht.

Ob diese Untersuchungsmethodik allerdings als unumstößlicher Beweis für eine solche Anschuldigung dienen kann, darf bezweifelt werden. Differenziert betrachtet daher auch der Doktorvater von Trucco, Sendhil Mullainathan, das Thema in einem Beitrag in der New York Times.

Darin sagt der Wirtschaftsprofessor, dass die Messspitzen nur zeigen, dass die Menschen glauben, ihre alten iPhones seien langsam. Ob sie es aber auch tatsächlich messbar sind, lässt sich mit Google Trends nicht belegen. Mit den Daten ließen sich folglich nur Wechselbeziehungen feststellen – aber keine Zusammenhänge. Zudem sei der Druck der Konkurrenz nicht zu unterschätzen: Wer ein Produkt ohne Verschleiß anbietet, wird laut Mullainathan von Kunden eindeutig bevorzugt.

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Apple will Radiodienst Swell übernehmen

28.07.2014, 13:01

Pandora-Konkurrenz

Apple im Kaufrausch: Erst am Wochenende hat der iPhone-Hersteller das Start-up BookLamp übernommen. Nun will der Konzern offenbar die Radio-App Swell für 30 Millionen US-Dollar kaufen.

(Quelle: swell.am)

Apple steht offenbar kurz vor der Übernahme der Radio-App Swell. Wie das Technik-Portal recode.net berichtet, soll der Kaufpreis 30 Millionen US-Dollar betragen. Mit der Anwendung ist es möglich, Beiträge verschiedener US-Hörfunksender wie BBC oder ESPN zusammenzustellen und personalisierte Playlists nach Hörgewohnheiten anzulegen. Swell gilt als Konkurrenz zur beliebten Musik-Streaming-App Pandora.

Lange wird es Swell jedoch nicht mehr geben: Der iPhone Hersteller will den Dienst offenbar noch in dieser Woche abschalten. Firmenchef Ram Ramkumar und das Entwicklerteam sollen dann zu Apple wechseln. Mit dem Zukauf könnte Apple seine eigene Radio-App iTunes Radio weiter ausbauen und verbessern, bislang hatte die Anwendung immer wieder mit technischen Ausfällen zu kämpfen.

Daneben scheint Apple auch sein eigenen E-Book-Geschäft ankurbeln zu wollen: Erst vergangenes Wochenende hat der Konzern das Start-up BookLamp aufgekauft, ein Unternehmen, das E-Book-Inhalte analysiert und zu Kaufempfehlungen aufbereitet. Der Kaufpreis soll zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar liegen. BookLamps Fokus liegt dabei auf der Entwicklung des Projekts Book Genome, eine Suchmaschine, die Inhalt und Schreibstil eines Buchs analysiert und darauf aufbauend E-Books-Empfehlungen ausgibt.

Auch im Hardware-Geschäft von Apple gibt es Neuigkeiten: Ein beim US-Patent-und Markenamt eingereichter Patentantrag des iPhone-Herstellers zeigt, wie die iWatch aussehen könnte.

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So könnte Apples Smartwatch aussehen

25.07.2014, 13:10

iWatch

Apple versucht sich schon seit Längerem an einer eigenen Smartwatch; die iWatch soll sogar noch vor Jahresende erscheinen. Wie sie aussehen könnte, zeigt ein Patentantrag des iPhone-Herstellers.

(Quelle: USPTO)

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Internet-Riese drei – teilweise schon bekannte – Smartwatches für sein Betriebssystem Android Wear gezeigt. Klar, dass da Konkurrent Apple nachziehen will: Angeblich soll die iWatch laut Firmeninsidern im vierten Quartal 2014 erscheinen. Wie sie aussehen könnte, zeigt jetzt der von Apple eingereichter Patent-Antrag “iTime” mit der Nummer 8.787.006 beim US-Patent-und Markenamt (USPTO).

Demnach soll die iWatch um einiges besser ausgestattet sein als das, was Konkurrenten derzeit bieten. Die digitale Uhr soll sich mit Geräten wie dem iPhone oder iPad verbinden lassen, aber auch als eigenständiges Produkt genutzt werden können. Anrufe, SMS, Social-Media-Beiträge, Kalender, Wetter oder auch News-Feeds können automatisch von einem Apple-Gerät auf das andere umgeleitet werden. Auf Benachrichtigungen wird der Empfänger durch nicht hörbare Benachrichtigungen wie Schwingungen, die nur vom iTime-Benutzer erkannt werden können, hingewiesen. Sollte das iPhone des Trägers verloren gehen, erfährt das die Uhr dank der Verbindung ebenfalls.


So könnte Apples Smartwatch aussehen

(Quelle: USPTO)

Das Gerät soll via Touchscreen aber auch Gesten und Körperbewegungen gesteuert werden können. Außerdem gibt es Möglichkeit, eine GPS-Position zu tracken, WiFi und Fitness-Aktivitäten und Puls und Bewegung zu messen. Die notwendigen Sensoren dafür sollen separat ausgelagert werden können. Die iTime soll selbst auch als Mobiltelefon einsetzbar sein, und kann etwa ankommende Gespräche annehmen oder abweisen.

Wenn es um die aktuelle Bilanz von Apple geht, kann sich das Unternehmen einmal mehr auf seinen Klassiker das iPhone verlassen. Apple hat im dritten Quartal im Geschäftsjahr 2014, das am 28. Juni 2014 endete, 37,4 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet (plus sechs Prozent) und den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwölf Prozent auf 7,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Vom iPhone setzte Apple mehr als 35 Millionen Stück ab – 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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iPhone beschert Apple deutliches Gewinnplus

23.07.2014, 9:07

Quartalszahlen

Sechs Prozent mehr Umsatz, zwölf Prozent mehr Nettogewinn – Apples Bilanz für das vergangene Quartal kann sich sehen lassen. Der Grund für die positiven Zahlen ist einmal mehr das iPhone.

(Quelle: Apple.com)

Apple hat im dritten Quartal im Geschäftsjahr 2014, das am 28. Juni 2014 endete, 37,4 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet (plus sechs Prozent) und den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwölf Prozent auf 7,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Mit 59 Prozent erzielte der IT-Konzern mehr als die Hälfte des Umsatzes außerhalb der USA.

Vom iPhone setzte Apple mehr als 35.000 Stück ab (13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum), vom Mac 4.400 Stück (plus 18 Prozent). Weniger beliebt als im Vergleichsquartal waren das iPad, von dem der Konzern 13.300 Stück verkaufen konnte (minus neun Prozent) und der iPod (2.900 Stück; minus 36 Prozent). Der Umsatz via iTunes legte um zwölf Prozent zu.

“Unser Rekordergebnis in einem Juni-Quartal ist durch die starken Verkäufe von iPhone und Mac und das stetige Umsatzwachstum im Apple Ökosystem getrieben worden, was sich im höchsten Wachstum beim Gewinn je Aktie seit sieben Quartalen niederschlägt,” sagte CEO Tim Cook. “Wir freuen uns unglaublich auf die bevorstehenden Veröffentlichungen von iOS 8 und OS X Yosemite, sowie auf weitere neue Produkte und Services, deren Vorstellung wir kaum noch erwarten können.”

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80 Millionen iPhone 6 in Auftrag gegeben

22.07.2014, 15:16

Gerücht über Apple

Zum erwarteten Verkaufsstart des neuen iPhone im Herbst 2014 soll Apple bei seinen Auftragsfertigern rund 80 Millionen Geräte vorbestellt haben – so viele wie nie zuvor.

(Quelle: Weibo.com )

Ob Apple im Herbst nun ein neues iPhone oder gleich mehrere Geräte – eventuell mit verschiedenen Display-Großen – auf den Markt bringt, steht noch in den Sternen, auch wenn die Gerüchteküche seit Monaten brodelt. Nun will das “Wall Street Journal” (WSJ) von Insidern erfahren haben, dass Apple zum Verkaufsstart rund 80 Millionen neue iPhones vorrätig haben möchte, um dem erwarteten Ansturm der Kunden gerecht zu werden.

Zum Verkaufsstart des iPhone 5s und 5c im vergangenen Jahr habe der Hersteller laut WSJ nur rund 50 bis 60 Millionen Geräte bei seinen Auftragsfertigern wie Foxconn produzieren lassen, beim iPhone 6 erwartet man in Cupertino nun wohl noch mehr Käufer zum Marktstart.

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iPhone 5s verteidigt globalen Spitzenplatz

15.07.2014, 12:51

Smartphone-Verkaufszahlen

Auch im Mai war das iPhone 5s das meistverkaufte Smartphone weltweit, Verfolger Galaxy S5 von Samsung konnte nicht vorbei ziehen. Auch in den Top Ten: Geräte des hier unbekannten Herstellers Xiaomi.

(Quelle: Apple )

Selbst wenn viele Kunden auf ein neues iPhone warten, verkauft sich das aktuelle Modell vor allem in der Version 5s noch richtig gut. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Counterpoint Research für den Monat Mai 2014, die Verkäufe in 35 wichtigen Märkten weltweitin Betracht zieht.

Demnach konnte auch der stärkste Verfolger, das Galaxy S5 von Samsung, nicht am Apple-Dauerbrenner vorbei ziehen. Auf den weiteren Plätzen folgen mit dem älteren Galaxy S4 und dem Galaxy Note 3 weitere Samsung-Produkte. Starke Abverkäufe der Bestände haben das iPhone 5c auf den fünften Platz gebracht, gefolgt vom immer noch populären “Oldie” iPhone 4S.

In den Top Ten befinden sich mit dem Galaxy S4 mini und dem Galaxy Grand 2 noch zwei weitere Geräte von Samsung, doch große Namen wie Sony, LG oder Huawei sucht man zunächst vergebens. Stattdessen haben sich mit den MI3 und dem Hongmi Redrice gleich zwei Smartphones des hierzulande unbekannten Herstellers Xiaomi aus China, der auf dem Heimatmarkt eine führende Rolle spielt, platzieren können. Das Xperia Z1 von Sony konnte immerhin Platz elf erreichen; das Motorola Moto G, das Huawei Honor 3C und das LG G2 schafften es wenigstens noch unter die Top 20.

Einen Trend sehen die Marktforscher in der zunehmenden Verbreitung von “Phablets”, also Smartphones mit großen Displays über 5,5 Zoll. Schon im Mai machten diese in den untersuchten Ländern rund 40 Prozent der Verkäufe aus, wobei das Galaxy Note 3 von Samsung besonders populär war. Daher rechnen die Analysten auch mit einem großen Verkaufspotenzial für ein iPhone mit üppigem Display, das voraussichtlich im Herbst kommen soll.

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