Chinesische Hersteller profitieren vom Boom

03.11.2014, 8:07

Smartphone-Markt

Auch im dritten Quartal hielt das Wachstum auf dem weltweiten Smartphone-Markt weiter an. Vor allem Hersteller aus China konnten Boden gewinnen. Mit Lenovo gibt es im Ranking eine neue Nummer Drei.

(Quelle: Fotolia.de/daniel-jeschke.de)

Mit 316,6 Millionen Stück wuchs der weltweite Smartphone-Markt im dritten Quartal erneut: Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurden 13,1 Prozent mehr Geräte abgesetzt, im Vergleich zum zweiten Quartal lag das Wachstum immer noch bei 5,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Juniper Research.

Unangefochtener Marktführer mit 25 Prozent Anteil bleibt trotz eines deutlichen Einbruchs Samsung: Die Koreaner verkauften 78,6 Millionen Geräte, 8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zulegen konnte hingegen der Erzrivale Apple: um immerhin 16,2 Prozent auf 39,3 Millionen verkaufter Smartphones.

Der Marktanteil von 12 Prozent bedeutet für die Kalifornier immer noch einen komfortablen Vorsprung auf die neue Nummer Drei, Lenovo. Die 23 Millionen verkauften Geräte des chinesisches IT-Giganten enthalten erstmals auch die Produkte der neuen Tochter Motorola Mobility und verschaffen dem Konzern nun einen Marktanteil von insgesamt sieben Prozent.

Hinter den ersten Drei findet ein harter Kampf um die Positionen statt, bei dem den Analysten zufolge vor allem Hersteller aus China profitieren. Zu den Verfolgern gehört die Nummer vier, Xiaomi, die immerhin 19 Millionen Smartphones verkaufen konnte und sechs Prozent Marktanteil erreicht. Auf 5,5 Prozent kommt der koreanische Konkurrent LG dank eines Anstieg der Verkäufe auf 16,8 Millionen Geräte, was im Jahresvergleich einem Wachstum von 40 Prozent entspricht.

Licht am Ende des Tunnels sieht endlich Microsoft, denn die Lumia-Verkäufe konnten gegenüber dem Vorquartal um 16,3 Prozent auf 9,3 Millionen Stück gesteigert werden. Der einstige Herausforderer Blackberry setzt hingegen seine Talfahrt weiter fort und konnte nur noch 2 Millionen Geräte an die Kunden bringen.

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Eine Million Kreditkarten für Apple Pay

28.10.2014, 14:11

Mobiles Bezahlen

In den ersten 72 Stunden nach Einführung von Apple Pay haben die Kunden bereits eine Million Kreditkarten für das mobile Bezahlsystem freigeschaltet. Auch Alibaba will dabei sein.

(Quelle: Shutterstock.com/Bloomua)

Mit Rekorden kennt sich Apple ja aus: Einer Produktpräsentation folgt gewöhnlich die Bekanntgabe einer Bestmarke. So jetzt auch beim mobilen Bezahlsystem. In den ersten 72 Stunden seit Einführung sei bereits eine Million Kreditkarten für den Bezahldienst freigeschaltet worden. Damit sei Apple Pay schon jetzt das größte Angebot für mobiles Bezahlen, erklärte CEO Tim Cook auf der Technologiekonferenz WSJD Live.

Auch der chinesische Internetkonzern Alibaba ist im Bereich Bezahldienste an einer Zusammenarbeit mit Apple interessiert. Das erklärte Gründer Jack Ma dem Wall Street Journal. „Ich hoffe, dass wir etwas zusammen machen können”, sagte er, schränkte aber gleichzeitig ein, dass es eine „Ehe“ sein solle, die von beiden Seiten gewollt sei. Alibabas Paypal-ähnlicher Dienst Alipay hat Ma zufolge 300 Millionen aktive Nutzer.

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Gewinnerbekanntgabe zum iPhone 6 Gewinnspiel

23.10.2014, 11:16

Facebook-Aktion

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Seid gespannt! Wir planen für euch schon wieder die nächsten Aktionen mit attraktiven Gewinnen und werden euch natürlich hier sowie auf unserer Facebookseite über alles informieren.

Auf Apple Maps mit Connect gefunden werden

22.10.2014, 10:15

Kartendienst

Apple startet eine SB-Plattform für lokale Firmen. Über Maps Connect können Händler und Unternehmer Informationen über sich direkt in Apples Kartendienst einfügen.

Der Start von Maps Connect

Mit Maps Connect gibt Apple Unternehmen ein Tool an die Hand geben, über das sie Angaben wie Adresse, Öffnungszeiten und Internetpräsenzen direkt in das Kartenmarterial von Apple eingefügen können. Der Service ist kostenlos und startet jetzt in den USA, soll jedoch in Kürze auch auf weitere Länder ausgedehnt werden, berichtet Search Engine Land.

Zunächst einmal ist das Angebot für kleinere Unternehmen gedacht, Agenturen können es nicht für ihre Kunden nutzen. Um die Daten in den Kartendienst zu integrieren, wird lediglich eine Apple-ID benötigt. Der Konzern verifiziert die Angaben mit Hilfe eines automatischen Rückrufes. Die Business-Listings erscheinen sowohl in der Web- wie auch der mobilen Version von Apple Maps.

Möglicherweise will Apple mit Maps Connect auch seine Funksender iBeacon pushen: Die Beacons sind kleine Funksender, über die Nachrichten an mobile Geräte geschickt werden – zum Beispiel aktuelle Angebote von Geschäften, die ein mobiler Nutzer gerade besucht. Die Apple-Shops in den USA sind bereits mit der entsprechenden Technologie ausgestattet.

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Adobe Creative Cloud 2014 macht mobil

21.10.2014, 13:50

Engere Integration von Mobile, Desktop und Cloud

Adobe bringt in 2014 das erste große Komplettupdate für die Desktopprogramme seiner Creative Cloud, bietet aber darüber hinaus Interessantes zunächst für das iPad und das iPhone. Dabei sind nicht nur neue Apps mit im Programm, sondern Adobe hatte bereits Ink & Slide vorgestellt, seine erste Hardwarelösung, und ist außerdem dabei, Photoshop auf Google’s Chromebooks zu portieren.


Adobe Ink & Slide auf dem iPad

Oben: Mobil-Grafik-Lösung Adobe Ink & Slide auf dem iPad.

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iPhone 6 treibt Apples Umsatz nach oben

21.10.2014, 9:36

Quartalszahlen

Für Apple läuft’s gerade rund: neue iPads vorgestellt, neue iPhones im Handel – und jetzt noch Quartalszahlen die sich sehen lassen können.

(Quelle: Apple.com)

Apple hat heute die Ergebnisse des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2014 bekannt gegeben, das am 27. September 2014 endete. Der IT-Konzern erzielte einen Umsatz von 42,1 Milliarden US-Dollar, das entspricht einem Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Netto-Gewinn lag mit 8,5 Milliarden US-Dollar sogar 13 Prozent über dem des Vergleichszeitraums. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 60 Prozent.

Mehr als die Hälfte des Umsatzes, nämlich 23,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete Apple mit dem iPhone. Fast 40 Millionen Smartphones wurden verkauft, zehn Millionen neue iPhone 6 allein am ersten Wochenende nach Verkaufsstart. Das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Von den iPads, deren neue Versionen iPad Air 2 und iPad mini 3 nächste Woche in den Handel kommen, hat das Unternehmen zwölf Millionen Stück abgesetzt (minus 13 Prozent), von den Macs knapp sechs Millionen (plus 21 Prozent), von den iPods knapp drei Millionen (minus 24 Prozent). Über iTunes generierte der Konzern 4,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, das sind acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Unser Geschäftsjahr 2014 war eines für die Rekordbücher, inklusive dem größten iPhone Launch aller Zeiten mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus,“ sagte CEO Tim Cook. „Mit unglaublichen Innovationen in unseren neuen iPhones, iPads und Macs, sowie iOS 8 und OS X Yosemite, starten wir mit Apples stärkstem, jemals dagewesenem Produktangebot in das Weihnachtsgeschäft.“

Für die kommenden drei Monate rechnet Apple deswegen mit einem Umsatz zwischen 63,5 und 66,5 Milliarden US-Dollar. Im Weihnachtsquartal 2013 hatte das Unternehmen 57,6 Milliarden US-Dollar Umsatz verbucht.

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Die beliebtesten Social-Media-Apps

21.10.2014, 7:32

Weltweiter Vergleich

Welche sind weltweit die angesagtesten Anwendungen für soziale Netzwerke im Apple App Store und im Google Play Store? Das zeigt ein Vergleich von über 150 Ländern.

(Quelle: Fotolia.com/AA W)

Pinterest und WhatsApp gehören weltweit zu den beliebtesten Social-Media-Anwendungen im Apple App Store; im Google Play Store sind Pinterest, Instagram, Whats App und Badoo am angesagtesten. Das hat das App-Analyse-Unternehmen adjust ermittelt. Dabei zeichnen sich je nach Land allerdings auch teils deutlich unterschiedliche Vorlieben ab.

Apple Store

So wird beispielsweise Pinterest im Apple App Store besonders von Mittel- und Südamerikanern gut bewertet (Mexiko: 4,76 Sterne; Chile: 4,71 Sterne). Der WhatsApp-Messenger ist dafür in Pakistan hoch im Kurs (4,67 Sterne) und schneidet in Kanada am schlechtesten ab (3,84 Sterne).

Beliebte neue iOS-Anwendungen sind zum Beispiel Repost oder der Instant Messenger Kik, der es in den USA und Schweden bereits auf Platz drei geschafft hat und in sechs Ländern in den Top Ten vertreten ist.

Weitere Erkenntnis: Der Facebook-Messenger für iOS ist mit durchschnittlich 3,76 Sternen beliebter als die Facebook-App selbst (3,40 Sterne).

Play Store

Während Pinterest (4,60 Sterne), Instagram (4,54 Sterne), WhatsApp Messenger (4,44 Sterne) und Badoo (4,43 Sterne) auf Google Play bezüglich Ranglistenposition und Bewertung weltweit am besten abschnitten, ist fqrouter (4,71 Sterne) global am besten bewertet. Damit können User auf Seiten wie Twitter oder Youtube zugreifen, deren Zugang in China per Firewall beschränkt ist.

Am meisten Bewegung in den App-Store-Ranglisten gibt es – unahängig vom mobilen Betriebssystem – in China, Japan und Indien. Im Gegensatz zu den westlichen Märkten, in denen sich meist die selben wenigen Social-Media-Apps wiederfinden, stellt die Untersuchung in den asiatischen Ländern eine deutlich höre Schwankung bei der Beliebtheit und Nachfrage nach Apps fest. „Zudem lässt sich erkennen, dass viele neue Apps für soziale Netzwerke, zum Beispiel Repost für Instagram und Kik, in den Ranglisten immer weiter nach vorne rücken und so langjährige Marktführer wie WhatsApp und den Facebook Messenger herausfordern“, so Christian Henschel, CEO von adjust.

adjust hat insgesamt 217.549 Applikationen für soziale Netzwerke und Applikation in den 155 Ländern, in denen der Apple Play Store verfügbar ist, sowie in den 157 Ländern, in denen Google Play angeboten wird, untersucht. In die Bewertungen gingen sowohl die jeweiligen App-Store-Rankings als auch der Durchschnitt aller Nutzerbewertungen mit ein. Die Daten wurden am 22. September und am 6. Oktober 2014 aus der Apptrace-Datenbank von adjust erhoben.

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Wie Apple Pay funktioniert

20.10.2014, 10:27

Mit iPhone bezahlen

Ab heute können Kunden in den USA mit Apple Pay bezahlen. INTERNET WORLD Business zeigt, wie Apples mobiles Payment-System funktioniert – und welche Daten wo gespeichert werden.

(Quelle: Apple.com)

Mobil bezahlen mit Apple Pay und einem Druck auf den Fingerabdruck-Sensor, das können Besitzer der neuesten iPhone- und iPad-Geräte ab heute in den USA. Für den Einsatz in Ladengeschäften sind derzeit nur iPhone 6 und iPhone 6 Plus geeignet, Online-Shopping in ausgewählten Apps ist über das neue Bezahlsystem zusätzlich mit iPad Air 2und iPad mini 3 möglich.

Eingebunden sind zum Start Kredit- und Bankkarten von American Express, Mastercard und Visa, weitere Partner sollen folgen. Der Zahlungsverkehr findet zwischen dem Nutzer, dem Händler und der Bank des Nutzers statt. Apple sammelt eigenen Angaben zufolge keine Informationen zum Zahlungsvorgang, die Rückschlüsse auf den Nutzer zulassen. Statt Kartennummern auf dem Gerät zu hinterlegen, wird vom System eine individuelle Geräte-Kontonummer erstellt und verschlüsselt auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert.

In Geschäften hält der Kunde zum Bezahlen sein iPhone in die Nähe des kontaktlosen Kartenlesers, während ein Finger auf der Touch ID bleibt. Zu den Einzelhändlern, die neben Apples eigenen Stores zum Start dabei sind, zählen McDonald’s, Nike und Toys”R”Us. Vor dem Launch werden bereits Einzelhändler und die eigenen Store-Mitarbeiter in die Anwendung des neuen Systems eingewiesen. Online-Shopping-Apps, die das Bezahlen mit Apple Pay ab Montag unterstützen, sind zum Beispiel Groupon, HotelTonight und Uber.

Bezahldienst- und Terminal-Anbieter wie neben anderen beispielsweise Authorize.Net, Bank of America Merchant Services und Braintree arbeiten daran, Händler in Stores und Apps mit Hard- und Software auszustatten, die Zahlungen via Apple Pay erlauben.

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Apple stellt iPads vor

17.10.2014, 10:26

"Ein magisches Stück Glas"

Das Apple-Event hatte es in sich. Wie erwartet wurden Neuversionen von iPad Air und iPad mini vorgestellt. Dünner und leistungsstärker lautet die Devise.

iPad Air 2 und iPad mini 3
(Quelle: Apple.com)

An Begeisterung für die eigenen Produkte hat es Apple noch nie gefehlt: „iPad ist ein magisches Stück Glas“, sagte Marketing-Chef Philip Schiller auf der Produktvorstellung in Cupertino, „mit mehr als 675.000 speziell dafür entwickelten Apps und es ist dünn und leicht genug, um es den ganzen Tag bequem in der Hand zu halten.“

Es stimmt: Der Tablet-PC ist flacher geworden. Das iPad Air 2 ist nur 6,1 Millimeter dick und enthält einen eigens für das Tablet entwickelten A8X-Chip, der eine um 40 Prozent schnellere CPU-Leistung als das Vorgängermodell ermöglicht. Front- und Rückkamera wurden verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet, darunter Panorama, Serienbilder, Zeitraffervideos, Zeitlupe und 1080p-HD-Videos. Die Batterie soll bis zu zehn Stunden Laufzeit bieten.

Wie frühere Modelle ist auch das iPad Air 2 mit verschiedenen Speicher-Kapazitäten und wahlweise mit oder ohne Mobilfunkanschluss erhältlich, was den Preis des Geräts bestimmt. So startet die 16GB-Wifi-only-Version 489 Euro, während das 128GB-Mobilfunk-iPad mit 809 Euro zu Buche schlägt.
Auch am iPad mini wurde gearbeitet. Das handtaschenkompatible Tablet erhielt ebenfalls den Fingerabdruck-Sensor und eine neue iSight-Kamera, der Prozessor bleibt unverändert. Und damit es auch optisch passt, gibt es das iPad mini 3 wie auch das iPad Air 2 in Gold, Silber und Grau. Preise starten hier bei 389 Euro für die Wlan-kompatible Version, während das iPad mini 3 mit Mobilfunkanschluss und 128 GB 709 Euro kostet.

Doch auf der Bühne in Cupertino gab es gestern nicht nur die Neuversionen. Apple überraschte damit, die älteren und jetzt eigentlich abgelösten Vorgängermodelle weiter im Verkauf zu belassen. So gibt es weiterhin das erste iPad mini, das iPad mini 2 und auch das ursprüngliche iPad Air zu kaufen, deren Preise gesenkt wurden.

Die Tablet-Rechner werden mit iOS 8.1 als Betriebssystem ausgeliefert, in die das kürzlich vorgestellte Bezahlsystem Apple Pay integriert ist. Beide Modelle kommen bereits kommende Woche auch in Deutschland in den Verkauf. Ein genaues Datum nannte Apple nicht.
Einen Tag vor dem Firmenevent war gestern bereits auf der iOS8-Webseite ein Bild der neuen iPads veröffentlicht worden – Versehen oder Absicht am Tag der Google-Nexus-9-Vorstellung?

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Google zeigt XXL-Smartphone und neues Tablet

16.10.2014, 14:00

Nexus 6 und Nexus 9

Apple hat vorgelegt, jetzt ist wieder Google an der Reihe: Mit dem neuen Phablet Nexus 6 und dem Tablet Nexus 9 bringt sich der Internetkonzern gegen den Erzrivalen in Stellung.

(Quelle: Google.com)

Der Internetkonzern Google hat die jüngsten Mitglieder seiner Nexus-Familie vorgestellt: das Phablet Nexus 6 sowie das Tablet Nexus 9, die beide erstmals die neue Android-Version Lollipop nutzen.

Das von Motorola produzierte Nexus 6 besitzt ein 6-Zoll-Quad-HD-Display und löst mit 2560 x 1440 Pixeln (493 dpi) auf. Im Inneren arbeitet der Quad-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 805 mit 2,7 GHz sowie ein Adreno-420-Grafikchip; an Arbeitsspeicher stehen drei GB zur Verfügung.

Beim internen Datenspeicher gibt es wahlweise 32 oder 64 GB – beide Modell-Varianten sind allerdings nicht erweiterbar. Für die Mobilfunk-Kommunikation sind LTE, HSPA und EDGE mit an Bord. Die weiteren Netzwerkfunktionen umfassen WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.0 und NFC.

Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf; für ordentliche Aufnahmen sollen dabei der optische Bildstabilisator sowie ein Dual-LED-Blitz sorgen. 4K-Videos nimmt die Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Für Selfies ist auf der Vorderseite eine Zwei-Megapixel-Kamera verbaut.

Zudem ist das Nexus 6 mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, das den 3.220-mAh-Akku innerhalb von 15 Minuten mit genug Energie für bis zu zu sechs Stunden Laufzeit versorgen soll. Im Standby soll der Kraftspender 330 Stunden durchhalten – beziehungsweise 24 Stunden bei reiner Gesprächszeit. Beim Surfen mit WLAN sind laut Google 9,5 Stunden und bei Internet-Sitzungen per LTE bis zu zehn Stunden möglich.

Das Nexus 6 ist in den Farben Weiß und Dunkelblau erhältlich. Offizielle Preise gibt es noch nicht. Laut Gerüchten soll das 32-GB-Modell 569 Euro kosten; das 64-GB-Modell 649 Euro. In den USA ist das Nexus 6 ab 29. Oktober verfügbar, der Marktstart in Deutschland ist noch nicht bekannt.

Nexus 9: Neuer Stern am Tablet-Himmel

Als weitere Neuheit schickt Google das Tablet Nexus 9 ins Rennen, das die Nachfolge des in die Jahre gekommenen Nexus 10 antritt. Für die Fertigung ist überraschenderweise die taiwanesische Smartphone-Schmiede HTC zuständig, die sich damit nach langer Zeit wieder auf dem Tablet-Markt zurückmeldet.

Zu den Highlights zählen unter anderem der Nvidia Tegra K1 Prozessor mit 64-Bit-Support, das QXGA-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln sowie Googles neues Betriebssystem Android 5.0 alias Lollipop. Preislich soll sich das Tablet auf dem Niveau des Nexus 10 bewegen und ab rund 400 Euro zu haben sein.

Für ein flottes Arbeitstempo stehen dem Prozessor zwei GB RAM zur Seite. Angaben zur Taktung und Kernzahl des Prozessors macht Google derzeit nicht. Laut Nvidia verfügt der 64-Bit-K1 über zwei Kerne und taktet auf bis zu 2,5 GHz. Das Nexus 9 ist mit 16 oder 32 GByte internem Speicher erhältlich, der nicht erweiterbar ist.

Das hochauflösende IPS-LCD-Display besitzt eine Bilddiagonale von 8,9 Zoll im 4:3 Format und wird von Gorillaglass 3 vor Kratzern geschützt. Die Stereo-Lautsprecher mit HTC Boom Sound sollen für eine ordentliche Akustik beim Mediengenuss sorgen. Fotos und Videos nehmen Nexus-Besitzer mit der 8-Megapixel auf der Rückseite oder mit der 1,6-Megapixel-Knipse an der Front auf.

Für die Stromversorgung ist ein 6.700-mAh-Akku zuständig, der für Laufzeiten von 9,5 Stunden gut sein soll. Wer über das optionale LTE-Modul ins Netz geht, erhält 8,5 Stunden Surf-Zeit. Die weitere Ausstattung umfasst WLAN-ac, NFC sowie GPS.

In den USA soll das Nexus 9 bereits ab Oktober vorbestellbar sein, die Auslieferung könnte dann im November erfolgen. Zum deutschen Verkaufsstart sowie der Preisgestaltung schweigt sich Google derzeit noch aus. Erste Preis-Leaks listen das Android-Tablet ab 400 Euro für die 16 GB-Version. Das Modell mit 32 GB schlägt dort ab 490 Euro zu Buche.

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