Hacker nimmt Apple-Geräte in Geiselhaft

30.05.2014, 7:32

In Australien und anderen Ländern hat sich ein ungewöhnlicher Hacker-Angriff ereignet. Ein Unbekannter hat sich dort Zugang zu Apple-Geräten verschafft und drohte mit der Löschung aller Daten.

(Quelle: Fotolia.com/aetb)

In Australien – und mittlerweile auch anderen Ländern wie Kanada oder Neuseeland – sind etliche Nutzer von Apple-Geräten Opfer einer perfiden Hacker-Attacke geworden. Wie The Sydney Morning Herald berichtete, wurden die Betroffenen durch eine “Warnmeldung” auf ihrem iPhone, iPad oder Mac darauf hingewiesen, dass ihr Gerät gekapert worden sei.

Der Hacker, der sich selbst Oleg Pliss nennt, forderte die verdutzen Nutzer in der Warnmeldung dazu auf, bis zu 100 US-Dollar auf ein PayPal-Konto zu überweisen. Sollte das Lösegeld nicht bezahlt werden, drohte der Cyberkriminelle mit der Löschung aller Daten. Ironie des Schicksals: Der Angriff erfolgte wohl ausgerechnet über die Apple-Funktion “Finde mein iPhone/iPad/Mac”, die es Nutzern normalerweise ermöglicht, verlorene oder gestohlene Geräte über die Ortungsfunktionen zu lokalisieren.

Wie sich der Hacker Zugang zu den Geräten verschaffen konnte, ist noch unklar. Vermutet wird, dass dieser die Apple-IDs sowie Passwörter der betroffenen Nutzer in Erfahrung bringen und dann über die iCloud die Geräte in Geiselhaft nehmen konnte. Apple hat indes in einer Stellungnahme versichert, dass das iCloud-System selbst nicht von dem Vorfall betroffen sei. Der Konzern empfiehlt den Geschädigten, ihr Apple-ID-Passwort zu ändern und nicht gleiche Nutzernamen und Kennwörter für mehrere Dienste zu verwenden.

Wer Opfer der Attacke geworden ist, kann sich aktuell wohl nur mit einer radikalen Lösung aus eigener Kraft aus dem Klammergriff befreien. Dazu muss das betroffene Gerät in den Werkszustand zurückgesetzt und anschließend über das iTunes-Backup wieder synchronisiert werden.

Die Gerüchteküche ums iPhone 6 brodelt unterdessen weiter: Das neue Apple-Smartphone sollte im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Frühsommer soweit.

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Apple steigt ins Smart-Home-Business ein

28.05.2014, 7:56

Bereits auf der Entwicklerkonferenz The Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) am 2. Juni könnte Apple eine eigene Plattform im Bereich Connected Home vorstellen.

(Quelle: shutterstock/lucadp)

Apple arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer eigenen Lösung im Bereich Smart Home und steht kurz vor der Veröffentlichung des Systems – das will die Financial Times erfahren haben.

Demnach könnte bereits am 2. Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC etwas Entsprechendes der Öffentlichkeit präsentiert werden. Apple entwickelt dem Gerücht zufolge aber keine eigene Hardware, sondern will Drittanbietern die Implementierung in einer eigenen Plattform ermöglichen, sodass beispielsweise Alarmanlagen, Beleuchtungssysteme oder andere vernetzbare Produkte direkt über iPhone oder iPad bedient werden können.

Die Steuerung der Funktionen ist zwar bislang auch schon über die iOS-Apps für verschiedene Smart-Home-Lösungen möglich, Apple will aber angeblich die Hersteller speziell zertifizieren und so vor allem auf das Thema Datensicherheit setzen. Auch die Einbindung des für dieses Jahr erwarteten neuen Apple TV soll Bestandteil der Smart-Home-Strategie sein.

Auch in Sachen iPhone brodelt die Apple-Gerüchteküche: Nach neuen Informationen könnte das neue Smartphone iPhone 6 bereits im Juni 2014 vorgestellt werden. ums iPhone 6 brodelt weiter: Berichten zufolge sollte das neue Apple-Smartphone im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Sommer soweit.

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iPhone 6 doch schon im Juni?

27.05.2014, 12:15

Die Gerüchteküche ums iPhone 6 brodelt weiter: Berichten zufolge sollte das neue Apple-Smartphone im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Sommer soweit.

(Quelle: Shutterstock/Twin_Design)

Bereits am 2. Juni 2014 könnte Apple “mit großer Wahrscheinlichkeit” sein neues Handy iPhone 6 auf der Entwicklerkonferenz WWDC 14 in San Francisco vorstellen, schreibt die Frankfurter Rundschau. Das Gerät soll deutlich größer und schlanker als seine Vorgänger sein.

Wie Mac Rumors bereits im April schrieb, will Apple das iPhone 6 in zwei Größen herausbringen: Mit 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1334 x 750 Pixeln sowie mit 5,5 Zoll und 1920 x 1080 Pixeln. Damit entspräche das Seitenverhältnis beider Geräte dem des aktuellen iPhone 5. Während die größere Variante erst Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen soll, könnte die 4,7-Zoll-Variante bereits im Sommer zu haben sein.

Anfang Mai war davon die Rede, dass das iPhone 6 im September 2014 auf den Markt kommen könnte. So hatte der Technik-Blog iFun erfahren, dass die Mitarbeiter deutscher Apple Stores keinen Urlaub in dieser Zeit nehmen dürfen. Auch in den vergangenen Jahren hatte der Verkaufsstart für neue iPhone-Versionen im September stattgefunden. Das iPhone ist Apples wichtigstes Produkt – sein Erfolg entscheidet über den des IT-Konzerns. Im vergangenen Quartal trug das Smartphone 26,1 Milliarden zum Umsatz von 45,6 Milliarden US-Dollar bei.

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iPhone 6 schon im September?

16.05.2014, 9:41

Was gibt’s Neues vom iPhone 6? Bislang nur Gerüchte. Doch die haben es in sich. Das neue Modell des Apple-Smartphones soll in zwei Größen auf den Markt kommen – und zwar mit superscharfer Auflösung.

(Quelle: Apple.com )

Apple will das iPhone 6 in zwei Größen herausbringen: Mit 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1334 x 750 Pixeln sowie mit 5,5 Zoll und 1920 x 1080 Pixeln. Damit entspräche das Seitenverhältnis beider Geräte dem des aktuellen iPhone 5. Das berichtet MacRumors unter Berufung auf den Analysten Ming Chi-Kuo. Zudem soll das iPhone 6 einen neuen A8-Prozessor beinhalten, 1 GB RAM, Touch-ID und etwas dünner werden als das aktuelle iPhone 5.

Darüber hinaus gibt es erste Hinweise, wann die beiden Modelle auf den Markt kommen. Im September 2014 dürfen die Mitarbeiter deutscher Apple Stores keinen Urlaub nehmen, hat das Technik-Blog iFun erfahren. Auch in den vergangenen Jahren hatte der Verkaufsstart für neue iPhone-Versionen im September stattgefunden.

Das iPhone ist Apples wichtigstes Produkt – sein Erfolg entscheidet über den des IT-Konzerns. Im vergangenen Quartal trug das Smartphone 26,1 Milliarden zum Umsatz von 45,6 Milliarden US-Dollar bei. Mehr als 43 Millionen Stück wurden verkauft, ein Plus von 17 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Der iPad-Absatz sank hingegen um 16 Prozent auf 16 Millionen Geräte. Mac und iPods spielen mit Verkaufszahlen von vier beziehungsweise knapp drei Millionen Stück eine kleinere Rolle.

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Facebook zeigt Apple-Nutzern mehr Bilder

15.05.2014, 10:58

Facebook hat seine iOS-App aktualisiert. Zu Aktivitäten passende Bilder sollen Freunde zusammenbringen und ein Offline-Modus erlaubt das Speichern von Beiträgen für späteren Upload.

(Quelle: Shutterstock.com/
Twin Design)

Mit einem neuen Feature will Facebook seine Nutzer dazu anregen, miteinander zu interagieren. In der jetzt aktualisierten iOS-App bringt das soziale Netzwerk sogenannte Cards. Die postkartenähnlichen Bilder klappen sich über dem Nachrichten-Feed auf, wenn ein Nutzer an einem Ort eincheckt oder ein Activity-Update vornimmt. Dabei zeigt die App themenverwandte Inhalte der Facebook-Kontakte an, so Techcrunch.

Das Feature verbindet die jeweiligen Nutzeraktivitäten mit vorherigen relevanten Beiträgen der Kontakte. So zeigt die App beispielsweise nach dem Einchecken in einem Restaurant an, welche Freunde hier bereits gegessen haben. Beim Check-in an einer Sehenswürdigkeit präsentiert die App Fotos von Freunden am selben Ort. Die weitergegebenen Inhalte sind dabei ausschließlich Beiträge, die zuvor veröffentlicht wurden.

Ebenfalls in der neuen Version von Facebook für iOS mit dabei ist die Möglichkeit, offline Beiträge zu verfassen. Mitglieder können nunmehr selbst bei aktiviertem Flug-Modus ein Status-Update schreiben, das ins Netzwerk hochgeladen wird, wenn die Telekommunikationsverbindung wieder hergestellt ist.

Die neue App-Version ist bereits im iTunes-Store erschienen. Bei seinen Apps ist Facebook derzeit im Aufräumwahn: Vergangene Woche hatte das Netzwerk seine Anwendungen Poke und Camera aus dem Verkehr gezogen. Gibt’s bald auch eine Fitness-App von Facebook? Die passende Vorlage dazu hatte sich das Netzwerk Ende April 2014 zugelegt.

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Apple will Beats für drei Milliarden Dollar

09.05.2014, 10:04

Apple soll sich in Abschlussverhandlungen für die Übernahme der Kopfhörerfirma Beats Electronics befinden. Der 3,2 Milliarden US-Dollar Deal wäre der größte in der Geschichte des iPhone-Herstellers.

(Quelle: Beats/Screenshot)

Bereits kommende Woche könnte es so weit sein: Der Elektronikkonzern Apple übernimmt Beats, einen vom Rapper und Musikproduzenten Dr. Dre gegründeten Kopfhörer-Spezialisten. Derzeit befinden sich die beiden Unternehmen in Abschlussverhandlungen, allerdings könnte der Deal über 3,2 Milliarden US-Dollar auch noch scheitern, so die Financial Times. Es wäre die größte Übernahme in der 38-jährigen Firmengeschichte Apples.

Das Objekt der Begierde dürfte den iPhone-Hersteller indes nicht nur wegen der angesagten Kopfhörer mit dem roten “b”, die zu einem Stückpreis von mehreren Hundert Dollars verkauft werden, interessieren. Beats, dessen jahresumsatz auf 1,2 Milliarden US.Dolar geschätzt wird, hat im Januar 2014 den Musik-Streaming-Dienst Beats Music gestartet. Apple, das sich bislang vorwiegend auf seinen digitalen Plattenladen iTunes konzentriert hatte, launchte vor kurzem ebenfalls einen eigenen Streaming-Dienst namens iTunes Radio, bei dem Kunden die Titel oder Alben nicht mehr kaufen müssen.

Nach Information von Brancheninsidern soll bei der geplanten Akquisition auch das gehobene Management von Beats in die Apple-Organisation übergehen und direkt an Apple-Chef Tim Cook berichten. Beats-Chef und Musikmanager Jimmy Iovine würde die Rolle eines “Special Advisor” für Cook einnehmen.

Apple könnte sich kostspielige Übernahmen durchaus leisten, denn das zweite Quartal 2014 lief für Apple gut.

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Kartellklage gegen Google und Apple beigelegt

25.04.2014, 13:13

Beinahe wäre es zum Prozess gegen Google, Apple, Intel und Adobe gekommen. Mitarbeiter haben den Unternehmen illegale Absprachen bei der Personalrekrutierung vorgeworfen.

(Quelle: shutterstock.com/Ken Wolter)

So viel Einigkeit hätten viele Apple und Google vermutlich gar nicht mehr zugetraut: Gemeinsam mit Intel und Adobe sollen die Technologie-Konzerne vereinbart haben, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Die Angestellten selbst waren davon nur wenig begeistert. Mehr als 64.000 Mitarbeiter haben eine Sammelklage gegen den Abwerbestopp eingereicht.

Konkret ging es um illegale Absprachen aus den Jahren 2005 bis 2009. Die Mitarbeiter forderten drei Millionen US-Dollar Schadenersatz, im Falle einer Niederlage hätte sich diese Summe sogar verdreifachen können.

Wie faz.net berichtet, hätte der Prozess bereits im Mai beginnen sollen. Doch nun gab die Anwaltskanzlei Lieff Cabraser Heimann & Bernstein bekannt, dass sich die Unternehmen vor der ersten Anhörung mit den Klägern geeinigt hätten. Zwar nannte die Kanzlei in ihrer Stellungnahme zunächst keine finanziellen Details, Medienberichten zufolge sollen Apple, Google, Intel und Adobe rund 324 Millionen Dollar zahlen.

Die Klage wurde im Mai 2011 eingereicht, nachdem sich die Unternehmen 2010 mit dem US-Justizministerium geeinigt haben, keine Abwerbeabsprachen zu treffen. Im Oktober 2013 wurde sie als Sammelklage zugelassen. Während der Prozessvorbereitungen gelangte auch eine E-Mail-Korrespondenz zwischen Apple Gründer Steve Jobs und dem ehemaligen Google-Chef Eric Schmidt an die Öffentlichkeit. Darin soll sich Jobs bei Schmidt darüber beschwert haben, dass eine Mitarbeiterin von Googles Personalabteilung einen Apple-Mitarbeiter angesprochen hat. Schmidt soll darauf hin versichert haben, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkomme und die Mitarbeiterin entlassen werde.

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Mehr Anzeigen über Android als über iOS

25.04.2014, 7:20

Was bei der Verbreitung der Betriebssysteme schon Realität ist, geschieht nun erstmals auch im Bereich Werbung: Auf Android-Geräte werden mehr mobile Anzeigen ausgeliefert als auf jene von Apple.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Im ersten Quartal 2014 wurden erstmals mehr Anzeigen auf Mobilgeräten mit dem Betriebssystem Android ausgeliefert als auf solchen mit iOS. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Opera. Mehr als jede vierte Werbung, nämlich 42,8 Prozent der Anzeigen, entfiel auf ein Smartphone oder Tablet mit der Google-Software. Apple-Geräte rutschen mit einem Anteil von 38,2 Prozent auf Platz zwei zurück. Auf Symbian-Geräte wurden 5,8 Prozent ausgeliefert, auf solchen mit Blackberrys RIM nur 1,1 Prozent.

Bei den Geräteherstellern, die Android als Betriebssystem nutzen, lag Samsung mit 60 Prozent der Anzeigenimpressionen eindeutig vorne – gefolgt von LG (11,1 Prozent), Motorola (5,7 Prozent), HTC (3,3 Prozent) und ZTE (2,6 Prozent). Bei seiner Untersuchung konnte Opera feststellen, dass der britische mobile Anzeigenmarkt deutlich von der globalen Statistik abwich: In Großbritannien ist iOS nach wie vor der Marktführer und hält einen Marktanteil von 55 Prozent der Anzeigenimpressionen.


Statistik

(Quelle: Operamediaworks.com)

Insgesamt sind die USA nach wie vor der wichtigste mobile Anzeigenmarkt. Über 50 Prozent des weltweiten Ad-Traffics läuft auf dem US-Markt (50,6 Prozent). Der bisher zweitplatzierte Anzeigenmarkt, Europa, wurde im ersten Quartal von Asien (22,9 Prozent) überholt und verzeichnet nunmehr 13,2 Prozent des Anzeigen-Traffics.

Den Apple-Quartalszahlen zufolge ist das iPhone immer noch der wichtigste Umsatzbringer für den Konzern.

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Gute iPhone-Verkäufe stärken Apple

24.04.2014, 9:34

Trotz der Konkurrenz durch Android-Smartphones ist das iPhone der Umsatzbringer bei Apple. Im vergangenen Quartal konnte der Konzern Umsatz und Gewinn steigern und kündigte einen Aktienrückkauf an.

(Quelle: Apple.com)

Im zweiten Quartal im Geschäftsjahr 2014, welches am 29. März 2014 endete, erzielte Apple einen Umsatz von 45,6 Milliarden US-Dollar, ein Plus von knapp fünf Prozent zum Vorjahresquartal. Der Nettogewinn stieg um sieben Prozent auf 10,2 Milliarden US-Dollar. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,3 Prozent, verglichen mit 37,5 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug 66 Prozent.

“Wir sind sehr stolz auf unsere Quartalsergebnisse, speziell auf die starken iPhone-Verkäufe und einen Rekordumsatz aus Services,” sagt CEO Tim Cook. “Wir freuen uns sehr darauf mehr neue Produkte und Services vorzustellen, die nur Apple auf den Markt bringen kann.” Welche das sind, bleibt – wie üblich – ein Geheimnis.

Zusammen mit den Quartalszahlen kündigte Apple einen Aktiensplit im Verhältnis Sieben zu Eins an. Die Dividende wird angehoben und der Aktienrückkauf von rund 60 auf 90 Milliarden US-Dollar ausgeweitet.

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Kostenloser Handy-Diebstahlschutz für alle

17.04.2014, 9:37

Apple, Google und Samsung unterstützen eine Initiative, die der Hehlerei mit geklauten Smartphones ein Ende bereiten soll. Ziel ist es, eine Anti-Diebstahl-App auf allen Smartphones zu installieren.

(Quelle: babimu – Fotolia.com)

Der Handel mit gestohlenen Smartphones stellt ein großes Problem dar. Vor diesem Hintergrund hat der US-Wirtschaftsverband CTIA – The Wireless Association – nun beschlossen, einen kostenlosen Diebstahlschutz für alle Smartphones einzuführen.

Der sogenannte Kill-Switch soll auf allen ab Mitte 2015 ausgelieferten Geräten vorinstalliert werden. Zudem wird die App zeitgleich zum kostenlosen Download bereitgestellt. Viele Branchengrößen – Handy-Hersteller, Netzbetreiber, Entwickler von Betriebsssystemen – haben sich der Initiative verpflichtet. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen wie Apple, Google, T-Mobile, Samsung, Motorola oder Microsoft.

Kill-Switch löscht private Daten

Konkret soll der Kill-Switch dem Nutzer ermöglichen, im Falle eines Diebstahls alle wichtigen Daten wie E-Mails, Kontakte oder Fotos aus der Ferne zu löschen. Ferner lassen sich alle Funktionen, mit Ausnahme des Notrufs, abschalten – eine erneute Aktivierung ohne die Erlaubnis des Besitzers ist dann unmöglich. Der ursprüngliche Zustand vor dem Verlust des Gerätes soll mit Hilfe von Cloud-Diensten rekonstruiert werden können.

Derzeit ist die Einführung des Diebstahlschutzes nur in den Vereinigten Staaten geplant. Ob dieser auch nach Deutschland kommt, ist derzeit noch unklar. Hierzulande können sich Nutzer derzeit nur mit individuellen Apps schützen, die in der Regel von bekannten Security-Spezialisten wie AVG angeboten werden.

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