Apple-Chef Tim Cook wirbt um Vertrauen

19.09.2014, 7:45

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Apple-Chef Tim Cook wirbt um das Vertrauen seiner Kunden – und betont in einem offenen Brief, wie wichtig dem Konzern das Thema Sicherheit sowie die Privatsphäre seiner Kunden sei.

(Quelle: Apple)

Der Nacktbild-Skandal Anfang September, bei dem pikante Fotos prominenter Künstler ins Internet gelangt waren, hat bei Apple anscheinend Spuren hinterlassen. Nachdem Cyberkriminelle die Apple Online-Datenspeicher einiger Hollywoodstars gehackt und das erbeutete Material online gestellt hatten, wirbt Firmenchef Tim Cook nun um das Vertrauen seiner Nutzer.

In einem offenen Brief betont er, wie wichtig dem Konzern generell Sicherheit und die Privatsphäre seiner Kunden sei. Als nicht vertrauenswürdig wahrgenommen zu werden, könnte einem Unternehmen wie Apple dauerhaft schweren Schaden zufügen, so Cook.

Ähnlich hatte sich der Manager bereits vor einigen Tagen in einem TV-Interview geäußert. Damals erklärte er, Apples Geschäftsmodell beruhe nicht darauf, Informationen über seine Kunden zu sammeln. Apple verdiene Geld mit dem Verkauf von Geräten, nicht mit dem von Nutzerdaten – ein klarer Seitenhieb auf den Konkurrenten Google.

Gleichzeitig betonte Cook, dass auch im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Bezahldienstes Apple Pay keine Kreditkarten-Daten gesammelt werden. Apple speichert eigenen Angaben zufolge nur einen Code für eine Bankkarte, aus dem die Nutzerdaten nicht wiederhergestellt werden können.

Ferner wies der Apple-Chef in dem Gespräch Gerüchte zurück, wonach Geheimdienste bei Apple Informationen abgreifen. So etwas würde man niemals zulassen. Kurznachrichten im Chatdienst iMessage seien beispielsweise verschlüsselt, und der Konzern habe keinen Zugang dazu. Selbst wenn man wollte – Apple könne sie nicht aushändigen, sagte Cook.

Aufregung gibt es derweil auch um erste Benchmark-Ergebnisse der neuen Apple-Smartphones. Der Auswertung zufolge soll das iPhone 6 mit dem neue A8-Prozessor nämlich nur unwesentlich besser abschneiden als das Vorgängermodell.

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Keine Leistungsexplosion beim iPhone 6

18.09.2014, 9:58

Apple im Vergleich

Endlich hat Apple dem iPhone die Nahfunktechnologie NFC spendiert – doch diese ist nur eingeschränkt nutzbar. Aufregung gibt es auch um erste Benchmark-Ergebnisse der neuen Smartphones.

(Quelle: Apple.com)

Die neue iPhone-Generation ist noch nicht einmal auf dem Markt, da hagelt es auch schon erste Kritik: Nachdem Apple sich mehrere Jahre Zeit gelassen hat, NFC in sein Smartphone zu integrieren, ist diese Funktion nun – zumindest vorerst – nur eingeschränkt nutzbar. Wie ein Apple-Sprecher dem Portal Cult of Mac bestätigte, kann die Nahfunktechnik ausschließlich für den mobilen Bezahldienst Apple Pay eingesetzt werden, der im Oktober in den USA starten soll.

Wie es weiter hieß, könnten Entwickler zunächst ein Jahr lang die Funktionalität des NFC-Chips nicht für andere Anwendungen nutzen. Ob diese Einschränkung danach aufgehoben wird, ist nicht bekannt.

Für deutsche Nutzer ist der NFC-Chip damit zunächst einmal völlig ohne Nutzen – denn wann hierzulande Apple Pay gelauncht wird, steht noch nicht fest. Doch auch solche iPhone-Käufer, die schon bald auf den Bezahldienst zugreifen können, werden sich über diese Gängelung ärgern – immerhin ermöglicht NFC zum Beispiel das einfache Pairing mit anderen Devices wie Lautsprechern oder Headsets. Ein Feature, das allen iPhone-6-Käufern erst einmal vorenthalten bleibt.

Apple Pay hatte der Konzern am 9. September 2014 im Rahmen einer großen Pressekonferenz vorgestellt. Der Dienst funktioniert im Zusammenspiel mit dem neuen iPhone 6 (Plus) oder der Apple Watch und ermöglicht bargeldloses Bezahlen in der Nähe eines kontaktlosen Lesegeräts. Der Zahlvorgang selbst wird über den Fingerabdruckscanner TouchID autorisiert.

Kein großer Unterschied zum iPhone 5S


Benchmark-Statistik von Rightware

Unterdessen sorgt eine erste Benchmark-Statistik von Rightware für Aufregung. Der Auswertung zufolge soll das iPhone 6 mit dem neue A8-Prozessor nämlich nur unwesentlich besser abschneiden als das Vorgängermodell iPhone 5S mit dem A7-Prozessor – auch wenn sich die Gesamtperformance immer noch sehen lassen kann.

Verärgert reagierten viele User auch auf die Nachricht, wonach Apple anscheinend nur 1 GB Arbeitsspeicher in der neuen iPhone-Generation verbaut hat. Zu diesem Punkt hatte der Hersteller bei der offiziellen Präsentation keine Angaben gemacht.

Zum Vergleich: In vielen Android-Smartphones sind 2 GB Arbeitsspeicher mittlerweile fast schon Standard. Manche Spitzenmodelle warten mitunter sogar schon mit 3 GB auf.

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iPad als interaktiver Lager-Assistent

18.09.2014, 8:12

App von Afterbuy

Afterbuy bringt eine neue Lager-Management App heraus. Damit bietet die Lösung der eBay-Tochter Via-Online Händlern die Möglichkeit, ihre Bestände via Apple-Tablet zu verwalten.

(Quelle: Shutterstock.com/SasinT)

Die E-Commerce-Lösung Afterbuy der eBay-Tochter Via-Online bringt eine mobile App fürs iPad heraus. Zur bereits erhältlichen Kassensystem Anwendung für den Einsatz am POS gesellt sich nun die Lager-Management App für das Apple Tablet (ab iPad 2 aufwärts).

Die Anwendung soll Shop-Betreiber bei ihren täglichen logistischen Arbeiten im Lager unterstützen. Angefangen beim Erstellen von Auftragslisten über geführtes Picken anhand ausgewählter Kriterien bis hin zur Durchführung von Inventuren wird das Apple iPad zum Lager-Terminal, das jederzeit mit dem aktuellen Datenbestand des Afterbuy-Systems synchronisiert ist. Im Rahmen einer Kooperation mit Gravis können Afterbuy-Nutzer, die sich für den Einsatz der Apps entscheiden, ausgewählte Apple-Produkte zu Sonderkonditionen erwerben.

Der Lager- und Logistik-Bereich bietet Händlern oft gute Möglichkeiten zur Optimierung: So hat Amazon die Zustellung beschleunigt. Eine Million Artikel, die in französischen oder britischen Logistikzentren lagern, werden nun in zwei Tagen an deutsche Kunden geliefert.

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Vorbestellungs-Rekord für iPhone 6

16.09.2014, 11:46

Apple meldet erste Zahlen

Vier Millionen iPhones in 24 Stunden vorbestellt – diese neue Bestmarke hat Apple verkündet. Der IT-Konzern rät seinen Fans, am kommenden Freitag früh aufzustehen.

(Quelle: Shutterstock.com/testing)

Es ist schon fast ein Ritual: Erst stellt Apple das neue iPhone-Modell vor, eine Woche später werden erste Rekorde präsentiert. In diesem Jahr nennt der IT-Konzern mehr als vier Millionen Vorbestellungen für iPhone 6 und iPhone 6 Plus innerhalb von 24 Stunden.

Die Nachfrage übersteige das Angebot, verkündet der Konzern zufrieden – als liege es außerhalb seiner Verantwortung, wie viel Stück gefertigt würden. Nicht jeder, der ein iPhone 6 (Plus) vorbestellt hat, wird es noch in diesem Monat erhalten. Eine zusätzliche Stückzahl werde jedoch am kommenden Freitag ab acht Uhr morgens in den Läden verfügbar sein. Das Anstehen vor den Stores wird ausdrücklich empfohlen: “Wir ermutigen die Kunden, früh vor Ort zu sein”, so Apple.

Noch für niemanden erhältlich ist die neue Bezahlfunktion Apple Pay. Diese wird erst mit dem iOS-Udate im Oktober 2014 veröffentlicht – und auch dann nur für US-Kunden. In Kombination mit dem bereits bekannten Fingerabdruck-Scanner sollen Kunden sicher bargeldlos bezahlen können. Bestehende Kreditkarten können angemeldet werden und in der App Passbook gespeichert werden.


Wie innovativ ist Apple?

Grafik: Statista

“iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind in jeder Hinsicht besser, und wir sind entzückt, dass unsere Kunden sie ebenso lieben wie wir”, sagte CEO Tim Cook. In Deutschland hält sich die Begeisterung allerdings in Grenzen: Nur jeder fünfte glaubt, dass Apple weiterhin die Trends setzt.

Was die neuen iPhones bieten – und kosten

Apple hat Großes enthüllt – zumindest was den Bildschirm der neuen iPhone-Modelle anbelangt. Diese sind nämlich im Vergleich zu den Vorgängermodellen spürbar gewachsen: Während das iPhone 6 einen 4,7 Zoll großen Bildschirm bietet, sind es beim iPhone 6 Plus sogar 5,5 Zoll.

Das iPhone 6 ist 6,9 Millimeter dünn, das iPhone 6 Plus 7,1 Millimeter. Beim Design setzt Apple bei beiden Modellen auf gerundete Ecken. Angetrieben wird die neue iPhone-Generation vom neuen 64-Bit-A8-Prozessor – diesem steht ein M8-CO-Prozessor zur Seite, der kontinuierlich Bewegungsdaten erfasst. Beide Modelle verfügen über neue Retina-Displays, die sich allerdings in der Auflösung unterscheiden: Nur das iPhone Plus bietet Full HD – beim iPhone 6 muss man sich mit “nur” 1.334 x 750 Pixeln begnügen.

Ganz neu ist der integrierte Barometer, der den Luftdruck und Höhenunterschiede messen kann – ein nettes Feature für die nächste Wanderung in den Bergen. Hier kommt auch die Health App im neuen iOS 8 ins Spiel, welche die sportlichen Aktivitäten des Nutzers erfassen und analysieren kann.

Dank Voice over LTE (LTE Cat 4) sind die neuen iPhone vorbereitet für Telefonate über den schnellen 4G-Standard – insofern die Netzbetreiber diese Technologie einmal flächendeckend einführen. Interessant klingt die Möglichkeit, Anrufe zu Hause oder im Büro über eine W-Lan-Verbindungen zu führen und diese dann beim Verlassen des Gebäudes nahtlos an ein Handy-Netzwerk übergeben zu können.

Bei der Hauptkamera setzt Apple auf einen 8-Megapixel-Knipser, die über einen optischen Bildstabilisator sowie einen neuen Fotosensor mit Phase-Detection-Autofokus verfügt – laut Technik-Chef Phil Schiller ein Feature von Spiegelreflexkameras. Ferner kann die Kamera Full-HD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde drehen, Zeitlupenaufnahmen sind mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde möglich.

Das iPhone 6 kostet ohne Vertrag in Deutschland 699 Euro, die Preise für das iPhone 6 Plus beginnen bei 799 Euro – jeweils mit 16 GB Speicher. Die Versionen mit 64 und 128 GB sind für jeweils 100 Euro Aufpreis zu haben, das teuerste Modell (6 Plus mit 128 GB) kostet also 999 Euro.

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Apple will wohl soziales Netzwerk Path kaufen

11.09.2014, 14:09

Social-Media-Übernahme

Will Apple es nach bisher erfolglosen Versuchen in Social Media noch einmal wissen? Der US-Konzern soll kurz vor der Übernahme des sozialen Netzwerks Path stehen.

(Quelle: Shutterstock.com/Andrey Bayda)

Angesichts der Fülle an Nachrichten über Apples aktuelles Firmenevent ist eine mögliche Übernahme in den Hintergrund getreten: Apple scheint derzeit daran interessiert zu sein, noch einen neuen Versuch in Sachen soziale Medien zu wagen. Nach Informationen von Brancheninsidern soll die Übernahme des sozialen Netzwerks Path kurz vor dem Abschluss stehen. Die Akquisition könnte bereits in Kürze bekannt gegeben werden, schreibt Pando Daily. Und das Path-Netzwerk soll auch nach der Akquisition weiterhin bestehen und womöglich in die aufgefrischte Messaging-App von Apple integriert werden.

Apple ist indes nicht der einzige Konzern, der sich für Social-Media-Firmen interessiert. Andere große Internet-Unternehmen wie Facebook und Google haben in den vergangenen Monaten mit Übernahmen oder Interesse an sozialen Apps für Schlagzeilen gesorgt. Facebook zum Beispiel kaufte im Februar 2014 für 19 Milliarden US-Dollar WhatsApp, und sowohl Google als auch Facebook interessierten sich für eine Übernahme von Snapchat. Angesichts der gescheiterten Versuche Apples, ein eigenes soziales Netzwerk zu etablieren – das Musiknetzwerk Ping wurde bereits Ende 2012 eingestellt – könnte der Konzern nun mit Path einen erfolgreicheren Pfad eingeschlagen haben.

Bestätigungen durch die beteiligten Unternehmen sind bislang nicht bekannt. Insider werteten die Tatsache, dass Path-Gründer Dave Morin beim vorgestrigen Apple-Firmenevent prominent in der ersten Reihe platziert worden war, allerdings als weiteren Hinweis auf die bevorstehende Übernahme.

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11.09.2014, 9:15

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Smarte Uhr vom iPhone-Hersteller

10.09.2014, 8:10

Apple Watch

Seit Jahren wurde über Apples Smartwatch spekuliert, endlich hat Tim Cook sie vorgestellt. Die Uhr bietet eine Mischung aus kapazitivem und resistivem Display sowie einen erstaunlichen Lademechanismus.

(Quelle: Apple/Screenshot )

Lange wurde darüber spekuliert, endlich hat Apple-Chef Tim Cook zusätzlich zu den neuen iPhone-Modellen auch die Apple Watch vorgestellt Die Krone der im rechteckigen Design gehaltenen Uhr dient als zentrales Bedienelement der Uhr, durch einen Druck kommt man auf den Homescreen zurück. Dreht man an der Krone, so ändert sich die Ansicht, man kann damit hinein und heraus zoomen, etwa bei einer Kartenansicht oder in der Foto-App.

Die Apple-Watch verfügt über ein Retina-Display aus Saphirglas. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Touch- und Tap-Display. Neben der Bedienung über den Touchscreen – es gibt eine Vielzahl an App-abhängigen Wisch- und Touch-Gesten – und die Krone kann man auch auf die Anzeige drücken und so verschiedene Aktionen auslösen. Die Uhr gibt über Vibration Feedback, die an das Antippen mit einem Finger erinnern soll. In der Karten-App erhält man beispielsweise verschiedene “Taps”, die signalisieren, ob man nun rechts oder links gehen soll.

Das Display kann genutzt werden, um beispielsweise Apple TV zu bedienen, auch die Kameraansicht kann auf die Uhr geschickt werden, der Nutzer kann dann direkt über die Apple Watch den Auslöser betätigen. Benachrichtigungen können über vordefinierte Antworten beantwortet werden, alternativ kann der Nutzer auch per Spracheingabe eine Antwort verfassen. Der Sprachassistent Siri ist – wie auch beim iPhone -durch einen langen Druck auf die Krone aktivierbar.

Vorinstallierte Fitness-Apps

Mit an Bord sind die üblichen Smartwatch-Features wie ein Gyroskop, ein Beschleunigungssensor und ein Pulssensor auf der Rückseite. Zwei vorinstallierte Fitness-Apps erstellen persönliche Ziele und sollen als Personal Trainer fungieren, verspricht der Hersteller.

Strom erhält die Uhr übrigens über ein magnetisches Ladeelement, das an der Rückseite angebracht wird.
Die Apple Watch lässt sich auf verschiedene Arten personalisieren: Zum einen gibt es viele unterschiedliche Armbänder, die der Nutzer selbst wechseln kann sowie drei Designlinien. Zum anderen kann man das Zifferblatt und die darauf angezeigten Infos individuell einstellen.

Ohne iPhone funktioniert die Uhr nicht, erklärte Tim Cook, man benötigst mindestens ein iPhone 5. Der Einstiegspreis liegt bei 349 US-Dollar und die Apple Watch soll Anfang 2015 erscheinen.

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iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Doppelpack

10.09.2014, 7:28

Neue Apple-Smartphones

Rätselraten passé: Apple hat mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus gleich zwei neue Smartphones vorgestellt. Zudem wurde das Geheimnis um Apples Smartwatch und Bezahldienst Apple Pay gelüftet.

(Quelle: Screenshot )

Apple ist ein Phänomen: Obwohl sich das Spitzenmodell iPhone 5S – zumindest technisch gesehen – schon seit längerer Zeit nicht mehr ganz auf Augenhöhe mit den hochgerüsteten Superphones der Android-Konkurrenz bewegen kann, ist das Gerät immer noch ein echter Verkaufsschlager.

Doch trotz der überragenden Absatzzahlen weiß man im Apple-Management nur zu genau: Die anspruchsvolle iPhone-Klientel giert nach echten Neuerungen, nachdem sich das iPhone in den vergangenen zwei Jahren optisch so gut wie gar nicht und technisch eher evolutionär weiterentwickelt hat.

Dem Wunsch vieler Kunden nach einem sichtbaren Innovationsschub will Apple nun mit den beiden neuen Modellen iPhone 6 und iPhone 6 Plus begegnen, die der Elektronikkonzern – neben dem neuen Betriebssystem iOS 8 und der Apple Watch – nach monatelangen Spekulationen endlich vorgestellt hat.

Dass die Geräte einen besonderen Stellenwert im Apple-Portfolio einnehmen, zeigt auch der Ort, den der Konzern für sein Event ausgewählt hat: das Flint Center for the Performing Arts in Cupertino, wo Apple-Mitbegründer Steve Jobs vor 30 Jahren den ersten Macintosh präsentiert hatte. Das Gebäude bietet etwa doppelt so viel Zuschauern Platz wie jenes in San Francisco, das Apple in der Vergangenheit immer wieder als Veranstaltungsort genutzt hatte.

Das iPhone wird erwachsen

Und tatsächlich: Apple hat Großes enthüllt – zumindest was den Bildschirm der neuen iPhone-Modelle anbelangt. Diese sind nämlich im Vergleich zu den Vorgängermodellen spürbar gewachsen: Während das iPhone 6 einen 4,7 Zoll großen Bildschirm bietet, sind es beim iPhone 6 Plus sogar 5,5 Zoll.

Für Apple ist das insofern bemerkenswert, als dass beide Smartphones damit mit der Tradition des Einhand-Bedienkonzepts brechen, an dem das Unternehmen bislang mit aller Kraft festgehalten hatte. Doch auch die Ingenieure in Cupertino haben wohl einsehen müssen, dass ein kleines 4-Zoll-Display, so wie es aktuell noch im iPhone 5S verbaut ist, nun nicht mehr zeitgemäß ist.

Allerdings: Apple wäre nicht Apple, wenn sich die Entwickler nicht zugleich eine Alternative ausgedacht hätten: So soll nun eine spezielle Funktion namens Reachability auch weiterhin die einhändige Bedienung der Geräte ermöglichen – trotz der größeren Displays. Dabei rutscht der Bildschirminhalt ein wenig herunter, sodass man auch den oberen Rand mit seinem Daumen erreichen kann.

Beide Modelle mit Retina-Displays

Das iPhone 6 ist 6,9 Millimeter dünn, das iPhone 6 Plus 7,1 Millimeter. Beim Design setzt Apple bei beiden Modellen auf gerundete Ecken. Angetrieben wird die neue iPhone-Generation vom neuen 64-Bit-A8-Prozessor – diesem steht ein M8-CO-Prozessor zur Seite, der kontinuierlich Bewegungsdaten erfasst. Beide Modelle verfügen über neue Retina-Displays, die sich allerdings in der Auflösung unterscheiden: Nur das iPhone Plus bietet Full HD – beim iPhone 6 muss man sich mit “nur” 1.334 x 750 Pixeln begnügen.

Ganz neu ist der integrierte Barometer, der den Luftdruck und Höhenunterschiede messen kann – ein nettes Feature für die nächste Wanderung in den Bergen. Hier kommt auch die Health App im neuen iOS 8 ins Spiel, welche die sportlichen Aktivitäten des Nutzers erfassen und analysieren kann.

Dank Voice over LTE (LTE Cat 4) sind die neuen iPhone vorbereitet für Telefonate über den schnellen 4G-Standard – insofern die Netzbetreiber diese Technologie einmal flächendeckend einführen. Interessant klingt die Möglichkeit, Anrufe zu Hause oder im Büro über eine W-Lan-Verbindungen zu führen und diese dann beim Verlassen des Gebäudes nahtlos an ein Handy-Netzwerk übergeben zu können. Auch hier gibt es aber wohl noch Klärungsbedarf mit den Netzbetreibern.

Bei der Hauptkamera setzt Apple auf einen 8-Megapixel-Knipser, die über einen optischen Bildstabilisator sowie einen neuen Fotosensor mit Phase-Detection-Autofokus verfügt – laut Technik-Chef Phil Schiller ein Feature von Spiegelreflexkameras. Ferner kann die Kamera Full-HD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde drehen, Zeitlupenaufnahmen sind mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde möglich.


Apple Pay

(Quelle: Apple)

Zur weiteren Ausstattung zählen WLAN-ac – und die Nahfunktechnologie NFC: Mit dieser führt Apple gleichzeitig den Dienst Apple Pay ein. In Kombination mit dem bereits bekannten Fingerabdruck-Scanner sollen Kunden sicher bargeldlos bezahlen können. Bestehende Kreditkarten können angemeldt werden und in der App Passbook gespeichert werden. Apple will angeblich keine Kaufdaten sammeln – vielmehr sieht sich das Unternehmen als Provider der Hardware. Der Dienst startet in den USA im Oktober mit allen drei großen Karten (American Express, Master Card und Visa). Partner sind zahlreiche Banken sowie über 220.000 Shops, darunter befinden sich auch prominente Namen wie Mc Donald’s oder Disney. Auch Online-Shopping über das Smartphone soll mit Apple Pay möglich sein.

Das iPhone 6 kostet ohne Vertrag in Deutschland 699 Euro, die Preise für das iPhone 6 Plus beginnen bei 799 Euro – jeweils mit 16 GB Speicher. Die Versionen mit 64 und 128 GB sind für jeweils 100 Euro Aufpreis zu haben, das teuerste Modell (6 Plus mit 128 GB) kostet also 999 Euro. Der Marktstart in Deutschland erfolgt am 19. September. Zwei Tage früher soll dann bereits das neue Betriebssystem iOS 8 zum Download bereitstehen, mit dem beide neuen iPhone-Modelle bestückt sind.

Mit seinem Smartphone will auch ein anderer Big Player für Furore sorgen: Ende September startet der Online-Marktplatz Amazon den Verkauf des Fire Phones in Deutschland – allerdings nur über die Kanäle der Deutschen Telekom.

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Apple will zwei Smartwatch-Modelle vorstellen

05.09.2014, 13:14

Gerüchte zur iWatch

Offenbar will Apple am 9. September 2014 nicht nur das neue iPhone 6 vorstellen: Gerüchten zufolge präsentiert der Konzern auch zwei Smartwatch-Modelle, mit denen sogar Mobile Paymnet möglich ist.

(Quelle: Shutterstock.com/Andrey Bayda)

Die offiziellen Einladungen sind mittlerweile verschickt, mehr Details gibt es vonseiten Apples allerdings nicht zum 9. September 2014, wenn der US-Konzern das neue iPhone 6 vorstellen. Aber Gerüchte: Demnach will Apple am kommenden Dienstag nicht nur eine Smartwatch vorstellen, sondern gleich zwei Modelle der sogenannten iWatch, berichtet die “New York Times”.

Bereits seit Längerem wird spekuliert, dass Apple noch in diesem Jahr eine eigene Smartwatch auf den Markt bringen könnte, nachdem ein Patentantrag des Konzerns öffentlich wurde. Seit August 2014 ist zudem die Rede von einem Saphirglas-Display für die neue iWatch. Dem Bericht der NY Times zufolge kommt die Smartwatch des iPhone-Herstellers nun tatsächlich – sogar in zwei verschiedenen Größen. Außerdem sollen die Modelle, mit denen sich der US-Konzern ein neues Geschäftsfeld erschließen will, über ein flexibles Saphirglas-Display verfügen.

Bezahlen per Smartwatch

Auch das mobile Bezahlen soll mit den Smartwatches möglich sein, entsprechende Kooperationen hat Apple mit American Express, MasterCard und Visa abgeschlossen. Für den drahtlosen Zahlungsverkehr setzen die Entwickler auf Near Field Communication (NFC), die Technologie soll erstmals auch bei den neuen iPhones zum Einsatz kommen.

Weitere technische Details: Die iWatch wird drahtlos mit Strom aufgeladen und sie verfügt über verschiedene Sensoren für Vitalfunktionen, die unter anderem die Herz- und Schrittfrequenz der Nutzer überwachen. Die passenden Schnittstellen hat Apple unter dem Namen Healthkit bereits im Juni 2014 vorgestellt. In den Handel sollen die Smartwatches allerdings erst im nächsten Jahr kommen.

Deutlich weiter gediehen sind die Bestrebungen bei Apples Konkurrenten. So stellte beispielsweise Sony die neueste Generation seiner Smartwatch soeben auf der IFA in Hannover vor. Bereits einige Tage vor dem offiziellen Start der Internationalen Funkausstellung präsentierten zudem Samsung mit der Gear S und LG mit der G Watch R ihre neuen Smartwatch-Modelle.

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Macht Apple das iPhone 6 zur Geldbörse?

01.09.2014, 10:09

Mobile Payment

Das iPhone 6 soll einen NFC-Chip bekommen und damit zur mobilen Brieftasche werden. Verträge mit American Express und Visa soll Apple bereits abgeschlossen haben.

(Quelle: Shutterstock.com/LDprod)

Kaum lädt Apple zum Firmenevent, gibt es bereits Spekulationen, was am 9. September 2014 vorgestellt wird. Könnte es sich dabei eventuell auch um eine mobile Brieftasche handeln, die im iPhone 6 integriert ist? Bloomberg zufolge hat der Konzern jedenfalls bereits die entsprechenden Verträge mit American Express, Visa, Banken und Händlern unterzeichnet. Technisch soll die Bezahlung über einen Near-Field-Communication-Chip (NFC) abgewickelt werden.

Offizielle Bestätigungen von den genannten Unternehmen gibt es bisher nicht, doch erscheint es nur logisch, dass Apple sich im Bezahlbereich mit einer eigenen App etablieren möchte.

Die Einladungen zum Apple-Event gingen am vergangenen Freitag heraus. Wie üblich ist Apple dabei äußerst geheimnisvoll und verrät nicht, was die Gäste denn zu Gesicht bekommen werden.

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