Apple iPhone 5C und iPhone 5S

12.09.2013, 14:28

Freitag kommender Woche wird es schon in den frühen Morgenstunden lange Schlangen vor den Apple Stores in den Innenstädten geben, denn dann kommen iPhone 5C und iPhone 5S in die Läden. Vorbestellungen nimmt der IT-Konzern bereits ab morgen entgegen. Doch kann Apple mit den beiden neuen Varianten der große Wurf gelingen?

Am Dienstag hat Apple auf einem Event in San Francisco erstmals gleich zwei neue iPhone-Modelle vorgestellt: das iPhone 5C und iPhone 5S. Bei dem iPhone 5C handelt es sich um eine Variante, mit der Apple erstmals im bislang vernachlässigten gehobenen Einsteigersegment punkten will – doch der überraschend hohe Gerätepreis von 599 Euro könnte diesem Plan durchaus im Wege stehen.

Mit dem iPhone 5S bleibt Apple der Tradition treu, ein bereits vorhandenes Modell technisch komplett zu überarbeiten – ohne Design und Größe grundlegend zu verändern. So unterscheidet sich auch das neue iPhone 5S, das in den Farben Gold, Silber und Spacegrau auf den Markt kommen wird, nicht spürbar vom iPhone 5 – auch wenn es deutlich edler daherkommt als das Vorgängermodell. Technisch gesehen hat das Gerät eine längst überfällige Generalüberholung spendiert bekommen.

Ab morgen können beide Modelle bestellt werden, die Geräte kommen am 20. September weltweit in die Läden. Zu den erwarteten Verkaufszahlen will Apple sich nicht äußern. Doch gelingt dem Konzern damit der große Wurf? Die Leser der INTERNET WORLD Business zweifeln daran: In der einer Onlineumfrage sind derzeit 71 Prozent der Meinung, der IT-Konzern könne Konkurrenten wie Samsung mit den neuen Geräten keine Paroli bieten. Nur 29 Prozent glauben, Apple und seine Geräte seien weiterhin Kult.

Doch Apple bietet nicht nur neue Hardware: Das neue mobile Betriebssystem iOS 7 steht ab 18. September 2013 zum Download bereit – und könnte die Mobilfunknetze an ihre Grenzen bringen. Davor warnt der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft. Schon bei der Umstellung von iOS 5 auf iOS 6 sei die Netznutzung am Tag der Freigabe durch iPhone-Nutzer auf einen Schlag um rund 25 Prozent angestiegen.

Zu den neuen Features des iOS 7 gehört neben einer optimierten Benutzeroberfläche mit bunten Farb-Designs vor allem die Unterstützung für spezielle Features der jetzt vorgestellten iPhone-Generation. So werden der Fingerabdrucksensor sowie die erweiterten Kamerafunktionen unterstützt und für die App-Programmierer nutzbar. Zu den 200 neuen Funktionen, die Apple verspricht, gehören das "Control Center", das zentrale Funktionen mit einem Wisch von der Unterseite des Bildschirms bereit stellt, das Anzeigen der Nachrichtenzentrale auch im Sperrbildschirm, ein einfacheres Wechseln zwischen Apps sowie die Sharing-Funktion "Air Drop".

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Apple iOS 7 bringt Internetkapazität an ihre Grenzen

12.09.2013, 7:42

Die Umstellung auf das neue Apple Betriebssystem iOS 7 für iPhone und iPad könnte die Internetkapazität weltweit an ihre Grenzen bringen. Davor warnt der eco -Verband der deutschen Internetwirtschaft. Vor allem die mobilen Netze seien gefährdet.

Am 18. September 2013 ist es soweit: Dann kommt mit iOS7 die neue Version des Apple-Betriebssystems für iPhone, iPod Touch und iPad auf den Markt, die auch die beiden neuen iPhone-Modelle 5C und 5S bestücken wird. Der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft warnt im Vorfeld dieser Umstellung vor einer Überlastung der Netze.

"Schon in den vergangenen Jahren wurde die Höchstlast im Internet nicht durch virale Videos, nicht durch Microsoft-Updates und auch nicht durch Katastrophennachrichten erreicht, sondern durch eine neue iOS-Generation von Apple", stellt Georg Rainer Hofmann klar, Leiter der Kompetenzgruppe E-Commerce: "Angesichts der immensen Verbreitung von iOS-Geräten, die durch die neuen Modelle iPhone 5S und 5C noch einmal einen rasanten Schub erfahren wird, könnte iOS 7 bei Verfügbarkeit am 18. September die Netzkapazität im Internet für einige Tage an ihre Grenzen bringen". Die Over-the-Air-Auslieferung (OTA) könnte vor allem die mobilen Netze übermäßig belasten, befürchtet Hofmann.

Schon bei der Umstellung von iOS 5 auf iOS 6 sei die Netznutzung am Tag der Freigabe durch iPhone-Nutzer auf einen Schlag um rund 25 Prozent angestiegen.

Das neue iPhone 5S als erstes Smartphone überhaupt mit einem A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur – damit soll ein doppelt so hohes Arbeitstempo erreicht werden wie mit dem A6-Chip, der im iPhone 5 werkelt. Beim iPhone 5C handelt es sich um eine Variante, mit der Apple erstmals im bislang vernachlässigten gehobenen Einsteigersegment punkten will – der überraschend hohe Gerätepreis könnte diesem Plan allerdings im Wege stehen.

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Nokia teilt gegen Apple aus

12.09.2013, 7:00

Das Apple iPhone 5C soll mit bunten Hüllen mehr Farbe in die Smartphone-Welt bringen. Nokia kann über den Vorstoß nur schmunzeln – und schießt mit einem Twitter-Post gegen die Konkurrenz aus Cupertino.

Nokia hat es schon wieder getan: Nachdem sich der Handy-Hersteller erst vor ein paar Tagen über Samsung und die kommende Android-Version "Kitkat" lustig gemacht hat, folgt nun die nächste Attacke.

Dieses Mal ätzen die Finnen gegen das iPhone 5C, das in insgesamt fünf verschiedenen Farben auf den Markt kommen soll. Die Ähnlichkeit des neuen Apple-Smartphones zu den eigenen bunten Lumia-Modellen kommentierte das Unternehmen nun über seine britische Twitter-Seite mit dem trockenen Kommentar: "Danke, Apple. Nachahmung ist das beste Kompliment."

Dass Nokia zuletzt immer wieder Giftpfeile gegen die Smartphone-Konkurrenz schießt, überrascht angesichts der eigenen Situation. So war erst letzte Woche bekannt geworden, dass die Handy-Sparte von Nokia zum Preis von 5,44 Milliarden Euro an Microsoft verkauft werden soll. Für den Konzern, der über Jahre hinaus den Mobilfunk-Markt dominiert hat und für die Entwicklung zahlreicher Handy-Klassiker verantwortlich zeichnete, geht damit endgültig eine Ära zu Ende.

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Apple iOS 7

11.09.2013, 15:48

Am 18. September 2013 kommt mit iOS7 die neue Version des Apple-Betriebssystems für iPhone, iPod Touch und iPad auf den Markt. Sie wird auch die beiden neuen Modelle 5C und 5S des iPhone bestücken.

Das mobile Betriebssystem iOS von Apple bekommt ein Facelift: Ab dem 18. September 2013 soll iOS7 verfügbar sein. Besitzer folgender Geräte erhalten es als kostenloses Update: iPhone ab Version 4, iPad ab Version 2 sowie iPad mini und iPod Touch ab der 5. Generation. Allerdings werden nicht alle neue Features auf allen Endgeräten laufen, schränkt Apple ein. Bei iPhone 5C und 5S ist es bereits an Bord, wenn diese ab dem 20. September 2013 ausgeliefert werden.

Zu den neuen Features gehört neben einer optimierten Benutzeroberfläche mit bunten Farb-Designs vor allem die Unterstützung für spezielle Features der jetzt vorgestellten iPhone-Generation. So werden der Fingerabdrucksensor sowie die erweiterten Kamerafunktionen unterstützt und für die App-Programmierer nutzbar. Zu den 200 neuen Funktionen, die Apple verspricht, gehören das "Control Center", das zentrale Funktionen mit einem Wisch von der Unterseite des Bildschirms bereit stellt, das Anzeigen der Nachrichtenzentrale auch im Sperrbildschirm, ein einfacheres Wechseln zwischen Apps sowie die Sharing-Funktion "Air Drop". Überarbeitet wurden auch der Browser "Safari" und die Foto-Apps. Vorerst nur in den USA führt Apple den Web-Radio-Dienst "iTunes Radio" ein.

Was die Apps betrifft, werden diese von iTunes nun automatisch auf dem neuesten Stand gehalten und "Popular Apps Near Me" findet im Store auf den Standort des Users bezogene Programme. Ein kleines Geschenk gibt es auch noch: Mit iOS7 sind die produktiven iWork-Apps Keynote, Pages, Numbers, iPhoto und iMovie für Käufer neuer Geräte kostenlos.

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Apple präsentiert iPhone 5S und iPhone 5C

11.09.2013, 7:55

Die Katze ist aus dem Sack: Apple hat zwei neue iPhone-Modelle vorgestellt. Während es sich beim iPhone 5S um eine technisch aufgemotzte Variante des iPhone 5 handelt, soll das iPhone 5C neue Käufergruppen ansprechen – doch auch das “kleine” iPhone ist kein Schnäppchen.

Apple sollte gewarnt sein: Obwohl sich das iPhone immer noch prächtig verkauft, hat der kalifornische Elektronikkonzern auf einigen Kernmärkten mit schwindenden Marktanteilen im Smartphone-Segment zu kämpfen. Vor allem der Erzrivale und Weltmarktführer Samsung, der mittlerweile mit einer breiten Smartphone-Produktpalette jede nur denkbare Käufergruppe adressiert, macht Apple zu schaffen. Dennoch hielten die Kalifornier bislang unbeirrt an ihrer restriktiven Modellpolitik fest.

Bislang.

Denn Apple hat auf dem Event in San Francisco erstmals gleich zwei neue iPhone-Modelle vorgestellt: das iPhone 5C und iPhone 5S. Wie bereits seit Wochen spekuliert wurde, handelt es sich bei dem iPhone 5C um eine Variante, mit der Apple erstmals im bislang vernachlässigten gehobenen Einsteigersegment punkten will – doch der überraschend hohe Gerätepreis könnte diesem Plan durchaus im Wege stehen. Das iPhone 5S hingegen tritt in die Fußstapfen des aktuellen Modells iPhone 5. Große Überraschungen blieben indes aus: Wer bis zuletzt doch noch an die Existenz eines XXL-iPhones geglaubt hatte, wurde enttäuscht.

Mit dem iPhone 5S bleibt Apple der Tradition treu, ein bereits vorhandenes Modell technisch komplett zu überarbeiten – ohne Design und Größe grundlegend zu verändern. So unterscheidet sich auch das neue iPhone 5S, das in den Farben Gold, Silber und Spacegrau auf den Markt kommen wird, nicht spürbar vom iPhone 5 – auch wenn es deutlich edler daherkommt als das Vorgängermodell. Technisch gesehen hat das Gerät eine – längst überfällige – Generalüberholung spendiert bekommen.

So arbeitet das iPhone 5S als erstes Smartphone überhaupt mit einem A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur – damit soll ein doppelt so hohes Arbeitstempo erreichen werden wie mit dem A6-Chip, der im iPhone 5 werkelt. Unterstützt wird der A7-Prozessor durch den Koprozessor M7, der Bewegungsdaten sammelt und den Hauptprozessor entlasten soll.

Der Akku soll eine Sprechzeit von bis zu 10 Stunden sowie eine Standby-Zeit von bis zu 250 Stunden stemmen. Verbessert hat Apple eigenen Angaben zufolge auch die Kamera: Der Bildsensor ist um 15 Prozent größer als der des iPhone 5, die dadurch erreichte höhere Lichtstärke soll für eine bessere Bildqualität sorgen. Für bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen verspricht Apple mit dem “True Tone Flash”, einem Blitz mit 2 LEDs, der wärmeres Licht erzeugt. Nette Gimmicks sind darüber hinaus eine Serienbild-Funktion sowie ein Slowmotion-Modus beim Drehen von Videos.

Eine echte Neuerung ist Touch ID: Dabei handelt es sich um einen Fingerabdruck-Scanner, der in den Home Button integriert wurde. Über dieses Feature war auch im Vorfeld der Pressekonferenz bereits heftig spekuliert worden. Ob das Ausstattungsmerkmal im Zuge der NSA-Schnüffeldebatte allerdings von den Nutzern mit Begeisterung aufgenommen wird, sei einmal dahingestellt – auch wenn Apple verspricht, dass der Fingerabdruck nur im A7-Prozessor gespeichert wird – und nirgendwo sonst.

iPhone 5C ist gar nicht billig

Das iPhone 5C ist das erste iPhone-Modell, mit dem Apple seinen bisherigen Premium-Anspruch aufweicht. Es soll auch diejenigen Kunden zu den Kaliforniern locken, die sich bislang gescheut haben, das ganz große Geld für ein Smartphone in die Hand zu nehmen. Vor allem in wichtigen Wachstumsmärkten wie China will das Unternehmen so neue Umsatzpotenziale erschließen.

Augenfällig: Das iPhone 5C wird es in fünf verschiedenen Farben geben – Grün, Weiß, Blau, Rot und Gelb. Der Rahmen ist aus Stahl, umschlossen von einer rundum eingefärbten Hülle aus gehärtetem Kunststoff. Passend dazu gibt es noch verschiedene Schutzhüllen zum Preis von jeweils 29 US-Dollar.

Zur Ausstattung zählen ein 4-Zoll-Retina-Display, angetrieben wird das Gerät von einem A6-Prozessor. Weitere Features sind eine 8-Megapixel-Kamera mit rückseitig beleuchtetem Sensor sowie eine 1,9-MP-Cam für Videotelefonie. Es funkt laut Apple “in mehr LTE-Bändern als alle anderen Smartphones”, in puncto WLAN wird allerdings nur der n-Standard auf 2,4 und 5 GHz unterstützt – WLAN-ac ist im Gegensatz zu einigen anderen Top-Smartphones nicht an Bord. Bluetooth wird im aktuellen 4.0-Standard genutzt. Die Preise beginnen bei 99 US-Dollar bei gleichzeitigem Abschluss eines 2-Jahresvertrags in den USA.

In Deutschland kommen das iPhone 5C und das iPhone 5S am 20. September in den Handel, ab 13. September können die Geräte vorbestellt werden. Das iPhone 5S kostet ohne Vertrag 699 (16 GB), 799 (32 GB) und 899 Euro (64). Das vermeintliche “Billig”-iPhone schlägt mit stolzen 599 (16 GB) beziehungsweise 699 Euro (32 GB) zu Buche. Das iPhone 5 wird indes komplett aus dem Programm genommen. Weiterhin erhältlich ist das iPhone 4S (8 GB). Kostenpunkt: 399 Euro.

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Präsentiert Apple heute Abend das neue iPhone?

10.09.2013, 13:01

Die Fans zählen die Stunden – und gespannt sind auch alle anderen, die sich für Technik interessieren: Heute Abend stellt Apple neue Produkte vor. Doch welche Geräte wird CEO Tim Cook präsentieren? Experten rechnen mit dem neuen iPhone – und einer Billigvariante des Geräts.

(Foto: Twitter.com/SYM_jon)

Um 19 Uhr deutscher Zeit geht’s los: Dann beginnt das Apple-Event im Hauptquartier im kalifornischen Cupertino. Bereits sieben Stunden zuvor warten Fans vor dem Gebäude. Die Aufregung ist verständlich: Heute Abend wird sich zeigen, ob es dem IT-Konzern gelingt, auch nach dem Tod des Gründers Steve Jobs Geräte auf den Markt zu bringen, die so innovativ, so gut designt sind, dass sie den Aufpreis gegenüber den Konkurrenzprodukten rechtfertigen.

Doch was wird CEO Tim Cook genau präsentieren? Den Nachfolger für das iPhone 5, da sind sich die Experten sicher. Schließlich gibt es das jetzige Modell schon seit einem Jahr. Gerüchten zufolge könnte es sogar zwei neue Modelle geben: ein iPhone 5S und das iPhone 5C als günstige Variante. Im Januar 2013 hatte sich Apples Marketingchef Phil Schiller noch eindeutig gegen ein Billig-iPhone ausgesprochen: "Trotz der Popularität von billigen Smartphones wird dies nie die Zukunft der Apple-Produkte sein."

Apple fällt es gerade nicht leicht, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Smartphones mit Googles Betriebssystem Android sind beliebt. In den wichtigen europäischen Märkten liegt Android deutlich vorne – nämlich in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Im statistischen Durchschnitt erzielt das Google-Betriebssystem in diesen Ländern einen Marktanteil von 69,1 Prozent, während iOS bei 17,9 Prozent liegt. Das ergab eine Statistik von Kantar Worldpanel.

In Deutschland ist Android deutlich das bevorzugte Betriebssystem mit einem Marktanteil von 76,8 Prozent, Apple liegt bei 11,2 Prozent. In den USA klaffen die Marktanteilszahlen von Android und iOS dagegen nicht ganz so stark auseinander wie in Europa. Apple legte hier sogar ein deutliches Wachstum hin: Im Mai bis Juli 2013 verzeichnete iOS einen Anteil von 43,4 Prozent – das sind 7,8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr (35,6 Prozent).

Auch bei Zukunftsgeräten wie der Smartwatch hat die Konkurrenz die Nase vorn: Während Apple noch keinen Termin nennen kann, hat Samsung bereits vergangene Woche in Berlin Galaxy Gear vorgestellt. Die Uhr zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen. Voraussetzung ist allerdings ein Smartphone der Galaxy-Reihe – eine clevere Lösung, die fast von Apple stammen könnte.

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Elektronik-Marken in Social Media

06.09.2013, 9:29

Welche Marken konnten dieses Jahr im Vorfeld der IFA besonders gut auf ihre Produkte in sozialen Netzwerken aufmerksam machen? Das hat der Social Intelligence-Anbieter Replise untersucht. Das Rennen macht ein frischgebackener Uhrenhersteller.

Auf der internationalen Funkausstellung IFA, die heute öffnet, präsentieren Elektronikhersteller jedes Jahr neue Produkte und geben Einblicke in künftige Entwicklungen. Der Social-Media-Analyst Replise hat dies zum Anlass genommen zu untersuchen, welche Marke auf Facebook und Co am meisten diskutiert wurde.

Deutlich hervorgestochen ist dabei Samsung: Die Koreaner liegen mit 830 Nennungen rund um die IFA deutlich vor den Konkurrenten Sony (326) und LG (300). Kein Wunder: Hat Samsung doch das Wettrennen mit Apple um die Vorstellung einer Smartwatch gewonnen. Im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) hat der Elektronikhersteller seine intelligente Uhr Galaxy Gear vorgestellt, mit der man nicht nur sehen kann wie spät es ist, sondern auch surfen, telefonieren und fotografieren.

Die Smartwatch ist für rund ein Drittel der gesamten Samsung-Nennungen verantwortlich – und auch dafür, dass Apple die Marke mit den viertmeisten Nennungen war, obwohl die iPhone-Firma selbst gar nicht auf der IFA vertreten ist. Aber die Gerüchte um die Vorstellung einer Apple-Smartwatch am 10. September 2013 halten sich standhaft und tauchen deshalb auch im Samsung-Kontext immer wieder auf. Einer Untersuchung des Branchenverbands Bitkom zufolge, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Thema Smartwatch: 38 Prozent der Deutschen interessieren sich demnach für diese Uhren und 16 Prozent wollen sich sogar unbedingt eine solche kaufen.

INTERNET WORLD Business zeigt erste Impressionen von dem Samsung-Coup Galaxy Gear.

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Samsung präsentiert Smartwatch Galaxy Gear

05.09.2013, 9:49

Samsung hat im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch präsentiert – und die kann einiges: Galaxy Gear zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren und Fotos machen. Mit der intelligenten Uhr, die bereits Ende des Monats auf den Markt kommen soll, trumpfen die Südkoreaner vor allem gegen Konkurrent Apple auf.

Einen Seitenhieb auf Apple verkniff sich Samsung am Mittwochabend in Berlin, als der südkoreanische Konzern seine erste Smartwatch im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentierte. Galaxy Gear hat mit einer herkömmlichen Armbanduhr bis auf die Zeitanzeige nicht mehr viel gemeinsam. Das Gerät besitzt die Maße 36,8 x 56,6 x 11,1 Millimeter und ein Gewicht von 73,8 Gramm. Das Armband gibt es zum Start in sechs verschiedenen Farben.

Die Smartwatch funktioniert nur in Verbindung mit Galaxy-Geräten. Mit diesen nimmt sie via NFC eine Bluetooth-Verbindung auf. Bedient wird die Uhr wie ein Smartphone durch die Wisch-Technik. Fotos oder andere Aktionen löst man durch einen Tipper aus. Die Uhr verfügt neben einer 1,9-Megapixel-Kamera über die Möglichkeit kurze Sprachmemos aufzunehmen. Daneben gibt es die Option auf Telefon- und Videogespräche.

Bereits am 25. September 2013 soll die Galaxy Gear auf den Markt kommen. In den USA ist das Gerät angeblich für 299 US-Dollar zu haben, die europäischen Preise sind noch unbekannt. Zum Verkaufsstart will Samsung außerdem 70 optimierte Apps für die Galaxy Gear anbieten, neben hauseigenen Anwendungen angeblich auch Evernote oder Pinterest.

Samsung ist nach Sony der zweite Hersteller, der eine intelligente Uhr auf den Markt bringt. Sony hatte im Juli dieses Jahres bereits die dritte Generation des eigenen Armband-Computers vorgestellt, die neue Version soll im September 2013 für 200 Euro erscheinen. Die iWatch-Pläne vom großen Konkurrenten Apple hingegen sind zwar schon lange bekannt – konkrete Termine zur Veröffentlichung hingegen gibt es nicht.

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Apple Event bestätigt: Neue iPhones am 10. September

04.09.2013, 11:00

Selten gab es im Vorfeld eines Apple-Events soviel verfügbares Bild und Filmmaterial neuer Produkte. Schlechte Geheimhaltung oder gute PR? Mit der Ankündigung eines Presseevents für den 10. September scheint die Veröffentlichung nun kurz bevorzustehen. Realitv sicher: Es gibt ein schnelleres iPhone 5S und ein kostengünstiges, buntes iPhone 5C.

Besonders vom iPhone 5C (das „C“ wird wohl für „Color“ und nicht für „cheap“ stehen) sind im Vorfeld eine Vielzahl von Fotos und Bildern aufgetaucht. Zu viele für reine Fake-Produkte. Demnach wird es erstmals eine günstige Variante des iPhone geben, die mit einem Kunststoffgehäuse daherkommt und in fünf oder sechs Farben erhältlich ist. Die Branche vermutet, dass dieses iPhone auf der Technik des noch aktuellen iPhone 5 basiert. Wie „cheap“ es nun wirklich ist und ob es günstig genug wird, um den Android Konkurrenten den Rang abzulaufen, zeigt sich am kommenden Dienstag. Kampfpreise von 199 Euro scheinen aber unwahrscheinlich, das wäre günstiger als es aktuelle iPod touch-Modelle sind.

Das „große“ Modell – vermutlich als iPhone 5S vorgestellt – wird Fotos zufolge neben weiß und schwarz auch in einem Champagner-Silber angeboten, oft als “Gold“ in den Medien beschrieben. Zur Technik gibt es nicht allzu viele Infos: Ein schnellerer Prozessor scheint sicher, ebenso eine bessere Kamera – das Gerücht eines Fingerabdruck-Sensors hält sich hartnäckig.

Sicher für beide Modelle ist jedoch, dass sie mit dem neuen iOS 7 ausgeliefert werden. Die Freigabe des neuen Betriebssystems scheint dementsprechend auch für Besitzer älterer Modelle kurz bevorzustehen. Entwicklern steht akuell noch die 7. Beta-Version zum Testen zur Verfügung, die jedoch bereits äußerst stabil zu laufen scheint.

Auch für das iPad sind im Netz bereits neue Gehäusebilder aufgetaucht, Apple Chef Tim Cook wird sich am 10. September aber sicher hauptsächlich dem wichtigen Smartphone-Markt widmen, hier ist Android längst an Apple vorbeigezogen und auch der Kauf von Nokia durch Microsoft dürfte den Druck am Markt befeuern.

Quelle: businessinsider.com

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Second-Hand-Markt für iPhones

03.09.2013, 14:23

Apple hat im Juni 2013 angekündigt, in seinen US-Ladengeschäften gebrauchte iPhones zurücknehmen und den Betrag beim Kauf von Neuware anrechnen. Doch was sind die Geräte in Deutschland auf dem Second-Hand-Markt wert? Die Antwort: Immer weniger.

(Foto: Apple)

Die Flohmarkt-App Shpock hat analysiert, welchen Preis gebrauchte iPhones in Deutschland erzielen. Seit Anfang des Jahres sind sowohl die Neupreise als auch die Preise für gebrauchte Modelle gesunken. Im Januar 2013 haben Besitzer eines iPhone 5, die bereits nach wenigen Monaten ihr Smartphone loswerden wollten, dieses im Durchschnitt für 617 Euro auf der Plattform angeboten und haben durchschnittlich einen Preis von 517 Euro erzielt. Sieben Monate später wird das aktuelle Modell für durchschnittlich 482 Euro angeboten und für durchschnittlich 372 Euro verkauft. Das entspricht einer Differenz von 28 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang.


Preise für iPhone-Wiederverkauf

Diese Veränderung ist auch beim immer noch beliebten iPhone 4S zu beobachten, das gebraucht derzeit für durchschnittlich 241 Euro den Besitzer wechselt – ein Preisabschlag von 27 Prozent im Vergleich zum Januar 2013. In diesem Zeitraum wurden 20.000 iPhones auf Shpock angeboten.

In den USA nimmt Apple selbst in seinen Geschäften gebrauchte iPhones zurück – allerdings nur in Verrechnung gegen einen Neukauf. Auf diese Weise will Apple den Verkauf aktueller Hardware ankurbeln. Und auch mit den angekauften iPhones will das Unternehmen noch ein Geschäft machen: Diese sollen in Zukunft in Schwellenländern angeboten werden.

Gerüchten zufolge wird Apple am 10. September 2013 sein neues iPhone vorstellen – zeitgleich zum Markteintritt seines neuen Betriebssystem iOS 7. Bei neu verkauften Smartphones in Deutschland hat das Apple-Betriebssystem einen Marktanteil von 11,2 Prozent.

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