Angst bei Apple und Co um Cloud-Daten

17.06.2014, 13:13

Revision gefordert

Apple, Microsoft und Co wollen ihre außerhalb der USA gespeicherten Cloud-Daten vor dem Zugriff der US-Regierung schützen. Deswegen ziehen die Internetriesen jetzt gegen ein Urteil vor Gericht.

(Quelle: Shutterstock.com/Shebeko)

Große Einigkeit bei Apple und Microsoft: Zusammen mit drei weiteren großen US-amerikanischen Telekommunikationsunternehmen, nämlich Verizon, AT&T und Cisco, gehen die Internetgiganten jetzt gegen einen Gerichtsbeschluss vor, der den US-Behörden Einblick in Cloud-Daten gibt, die auch außerhalb der USA abgespeichert sind.

Nach einem Gerichtsurteil vom April 2014 müssen amerikanische Internetanbieter den US-amerikanischen Behörden Einsicht in ihre Daten geben, auch wenn diese auf Servern im Ausland gespeichert sind. Die Unternehmen sehen ihre wirtschaftlichen Interessen in Gefahr, denn der behördliche Zugriff auch auf im Ausland abgelegte Daten könnte die Kunden vergraulen, so Spiegel Online. Die fünf Unternehmen fordern nun eine Revision des Urteils. Vor Gericht soll es Ende Juli 2014 weitergehen.

Im Cloud-Business mischen neben Microsoft und Apple auch andere große Internetunternehmen mit. Vor allem Amazon ist mit seinen Web Services in diesem Bereich besonders erfolgreich und senkte erst kürzlich seine Preise für die Speicherdienste. Auch Google kämpft mit Preissenkungen um seinen Stand im Speichermarkt.

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Apples iWatch soll in diesem Jahr kommen

16.06.2014, 12:23

Smart Wearables

Auch mit Steve Jobs’ Nachfolger Tim Cook will Apple am Puls der Zeit bleiben. Und zwar wortwörtlich: Die smarte Uhr iWatch soll noch vor Jahresende erscheinen.

(Quelle: Apple.com)

Mit konkreten Terminen hält sich Apple bedeckt, doch die einschlägigen Techblogs-und Magazine schauen dem Unternehmen auf die Finger und sehen Hinweise auf den bevorstehenden Launch eines smarten Handgelenkscomputers in vielerlei Details. So berichtete die New York Times am Wochenende, Apples iWatch könne laut Firmeninsdern im vierten Quartal 2014 erscheinen. Konzernchef Tim Cook sei äußerst interessiert an den Gesundheitsfunktionen, die eine Smartwatch integrieren könne, darunter unter anderem die Überprüfung der Herzfrequenz.

Innerhalb des Unternehmens liefe unterdessen alles seinen gewohnten Gang. Tim Cook habe sich bisher als besonnener Chef erwiesen, der den Design- und Entwicklungsteams viel Platz und Zeit einräume.

Die Konkurrenz schläft derweil nicht. Schon im Dezember 2013 stellte beispielsweise IconBit eine Smartwatch vor, die ohne Smartphone genutzt werden kann. Auch Smartphone-Produzent HTC will noch in diesem Jahr ein so genanntes Wearable-Gerät auf den Markt bringen.

Das Internet der Dinge dringt in immer mehr Bereiche des menschlichen Lebens vor. Wie Smart Wearables ihre Träger zu gesünderen Menschen machen, war auch Thema auf der Next Berlin.

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Samsung präsentiert das Galaxy Tab S

13.06.2014, 11:31

Breitseite gegen Apple

Der Kampf zwischen Apple und Samsung um die Vorherrschaft auf dem Tablet-Markt geht in eine neue Runde. Jetzt greifen die Koreaner mit dem neuen Galaxy Tab S an.

(Quelle: Samsung)

Wie bei Smartphones, so auch bei Tablets: Mit einer umfangreichen Modellpalette zu attraktiven Preisen schickt sich Samsung an, auch in diesem Markt die Spitze zu übernehmen. Im ersten Quartal lag der weltweite Marktanteil der Koreaner bereits bei 22,6 Prozent. Damit die Attacke auf Marktführer Apple dieses Jahr gelingt, haben die Koreaner jetzt im Rahmen eines großen Launch-Events im New Yorker Madison Square Garden das neue Galaxy Tab S vorgestellt. Das Gerät gibt es in zwei Größen: Mit 8,4 oder 10,5 Zoll Diagonale. DJ Lee, Marketingchef von Samsung Electronics, betonte bei der Präsentation, wie positiv sich der Markt generell entwickelt – demnach sollen dieses Jahr weltweit über 290 Millionen Tablets verkauft werden.

Ein Verkaufsschlager soll auch das Galaxy Tab S werden: Immerhin kommt erstmals in einem Tablet ein Super-Amoled-HD-Display zum Einsatz. Denn: Einer Samsung-Umfrage zufolge ist das Betrachten von Videos in immer höherer Auflösung inzwischen für Kunden die wichtigste Aufgabe für ein Tablet, noch vor dem Internet-Zugang. Entsprechend soll die Anzeige mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln noch kontrastreicher und bunter erscheinen sowie im Außeneinsatz weniger spiegeln. Das adaptive Display passt die Darstellung zudem dem Inhalt an und zeigt so ein E-Book zum Beispiel anders als ein Video oder Foto. Trotz der optischen Opulenz sollen bis zu elf Stunden Videogenuss in HD-Auflösung möglich sein.

Rund um das Tablet schnüren Samsung und neu gewonnene Partner wie Marvel oder National Geographic ein umfangreiches Content-Paket, von dem viele Elemente wie spezielle digitale Magazine aber zunächst nicht in Deutschland – oder zumindest nicht in deutscher Sprache – verfügbar sein werden. Das gilt leider auch für das Musik-Streaming-Angebot “Milk Music”, das nur in den USA startet. Hierzulande verfügbar ist dagegen “Galaxy Gifts” mit “Kindle für Samsung” und einem umfangreichen Gratis-App-Paket im Play Store von Google.

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Fünf Superphones im Vergleichstest

13.06.2014, 8:54

Alle gegen das iPhone

Das iPhone 5s muss sich im Vergleich gegen vier starke Android-Flaggschiffe der Konkurrenz behaupten. Alle Modelle liegen dank fast ebenbürtiger Technik so eng zusammen wie noch nie. Wer das Rennen macht, zeigt der Test.

Es klingt schon etwas absurd, das ­iPhone 5s als „alt“ zu bezeichnen – doch während der rund acht Monate Präsenz auf dem ­Smartphone-Markt mit seinen immer kürzeren Produktzyklen haben die Konkurren­ten teilweise mehrere neue Modelle herausgebracht. Selbst iPhone-Gegner von 2013 wie das Galaxy S4 oder das HTC One (M7), die noch auf dem Markt sind, wurden zumindest im Preis deutlich gesenkt.

Darauf hat Apple bisher verzichtet und verlangt mindestens 699 Euro für sein Produkt. Das HTC One (M8), das Samsung Galaxy S5 und das Sony Xperia Z2 sind zumindest beim Preis dem iPhone ebenbürtig, das Hua­wei Ascend P7 geht dagegen schon für 200 Euro weniger über den Tresen. Erstaunlich ist, dass man dem Preisbrecher aus China diesen Preisunterschied optisch nicht anmerkt: Huawei hat sein Smartphone mit einer hochwertigen Rückseite aus gehärtetem Glas versehen, was stark an das Sony erinnert, das ähnlich nobel erscheint.

Einen anderen Weg wählt HTC bei den Materialien, denn das One ist wie der Vorgänger aus einem Aluminiumblock geschmiedet und wirkt damit wieder sehr solide und wertig. Doch auch das iPhone kann optisch mithalten, denn die Rückseite aus Aluminium sieht noch immer sehr elegant aus.

Einen Nachteil haben alle diese vier Smartphones aber: Die hohe Stabilität des Gehäuses kann nur durch einen fest verbauten Akku gewährleistet werden. Lediglich beim Samsung ist dieser durch den Anwender wechselbar, dafür ist die Abdeckung auf der Rückseite des Galaxy S5 auch nur aus dünnem Kunststoff und knarzig. So ist das Flaggschiff der Koreaner für diese Preisklasse nicht wertig genug und verliert an Boden gegenüber der Konkurrenz. Wenigstens ist es zusammen mit dem Sony eines von zwei Modellen, die auch mal Wasser oder Dreck vertragen. Eine halbe Stunde im Wasserbad überstand unser Testgerät ohne Probleme.

Unterschiedliche Bedienung

Was die Anschlüsse und Tasten betrifft, so hat das Sony als einziges Modell eine eigene Kamerataste an der Seite. Apple, HTC und Huawei ermöglichen den direkten Aufruf des Knipsers zumindest aus dem Sperrscreen, nur bei Samsung muss das Hauptmenü bemüht werden. Ansonsten gibt es die üblichen Headset-Buchsen und Ladeanschlüsse im Micro-USB-Format. Nur ­Apple folgt noch immer eigenen Wegen und hat einen proprietären Ladestecker.

Eine physische Menütaste auf der Oberseite bauen nur noch Samsung und Apple ein, beide haben diese auch mit einem Fingerabdrucksensor versehen. Dieser funktioniert beim iPhone besonders gut als Sicherheitselement zum Entsperren des Geräts.

Die anderen Hersteller nutzen dagegen drei Softkeys, die im unteren Bereich des Bildschirms eingeblendet werden. Nur Samsung bietet dem Anwender dabei – neben Apple – den vollen Display-Platz, denn die Softkeys des Galaxy S5 befinden sich außerhalb des Screens neben der Menütaste. Nach etwas Gewöhnung ist aber bei allen fünf Kandidaten die Bedienung kein Problem.

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Apple im Visier der EU-Kommission

11.06.2014, 10:47

Steuerpraxis

Mithilfe eines als legal geltenden Steuertricks spart sich Apple über irische Tochterfirmen Steuern in Milliardenhöhe. Nun will die EU-Kommission offenbar eine Untersuchung einleiten.

(Quelle: Shutterstock/Andrey_Bayda)

Die EU-Kommission wird voraussichtlich am heutigen Mittwoch eine offizielle Untersuchung der Steuerpraxis des iPhone-Herstellers Apple in Irland einleiten. Das meldet der irische Staatssender RTE ohne Quellenangabe. Demnach werde am 11. Juni 2014 eine Ankündigung von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia erwartet.

Der irische Regierungschef Enda Kenny (Fine Gael) habe betont, dass Irland mit der OECD kooperiert habe und dass man die irische Gesetzgebung verteidigen werde. Einige Apple-Tochtergesellschaften sind zwar Irland registriert, da aber er Verwaltungsrat in den USA tagt, entsteht auf der Insel Experten zufolge kein Steuerwohnsitz.

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Polizei überführt Apple-Hacker

11.06.2014, 8:05

Cybercrime

Cyberkriminelle hatten in verschiedenen Ländern versucht, Nutzer von Apple-Geräten über die Fernwartungsfunktion der iCloud zu erpressen. Jetzt sind die Täter der Polizei ins Netz gegangen.

(Quelle: Fotolia.com/lassedesignen)

Vor kurzem sorgte ein dreister Hackerangriff für Schlagzeilen, bei dem sich Cyberkriminelle Zugang zu Apple-Geräten verschafft hatten. Jetzt sind der Polizei im südlichen Verwaltungsbezirk von Moskau zwei Tatverdächtige ins Netz gegangen.

Bei den Kriminellen, die Nutzern von iOS- und OS-X-Geräten mit der Löschung aller Daten gedroht hatten, soll es sich um zwei 17 und 23 Jahre alte Personen handeln, berichtete das Online-Portal Sydney Morning Herald. Sicherheitskameras hätten die Tatverdächtigen beim Abheben erpresster Gelder beobachtet.

Australien im Visier

Zuvor hatte der Fall international für Schlagzeilen gesorgt: Vor allem Apple-Nutzer in Australien waren ins Visier der Täter geraten – aber auch in anderen Ländern meldeten sich Opfer der perfiden Cyber-Attacke.

Die Vorgehensweise war dabei immer die gleiche: Über gestohlene Apple-IDs und Passwörter, welche die Verdächtigen über Phishing-Websites und Social-Engineering-Tricks ergaunert hatten, wurden die Apple-Geräte über die Fernwartungsfunktion der iCloud quasi in Geiselhaft genommen.

Die Betroffenen erhielten dann auf ihrem iPhone, iPad oder Mac eine “Warnmeldung” mit dem Hinweis, dass das Gerät gekapert worden sei. Die Hacker, die sich selbst Oleg Pliss nannten, forderten schließlich die verdutzten Nutzer dazu auf, bis zu 100 Dollar auf ein PayPal-Konto zu überweisen. Sollte das Lösegeld nicht bezahlt werden, drohten die Kriminellen mit der Löschung aller Daten.

Auch Apple hatte auf den Fall reagiert – und in einer Stellungnahme versichert, dass das iCloud-System selbst nicht von dem Vorfall betroffen sei. Der Konzern empfahl den Geschädigten, ihr Apple-ID-Passwort zu ändern und nicht gleiche Nutzernamen und Kennwörter für mehrere Dienste zu verwenden.

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Apple bringt viel Software, keine Hardware

03.06.2014, 10:29

Entwicklerkonferenz WWDC

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco die neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS vorgestellt – und macht damit nur die Entwickler glücklich. Neue Hardware gab es nicht.

(Quelle: Apple.com)

iPhone, iWatch, iPads – im Vorfeld zur Apple Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco überschlugen sich regelrecht die Gerüchte zu neuer Hardware. Doch als die Veranstaltung gestern Abend mitteleuropäischer Zeit zu Ende war, gab es viele lange Gesichter. Denn neue Geräte gab es nicht zu sehen. Nicht eines.

Dafür präsentierte der kalifornische Elektronikkonzern in aller Ausführlichkeit die nächste Version 8 des eigenen mobilen Betriebssystem iOS vor, die Konzernchef Tim Cook als die bedeutendste seit Start des App Stores bezeichnete. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere das Thema Health, über das ebenfalls im Vorfeld bereits spekuliert worden war.

So soll das iPhone mit “HealthKit” in Zukunft Gesundheitsdaten sammeln und damit zur Schnittstelle für entsprechende Apps und Zubehör werden. Erreichen beispielsweise bestimmte Vitalwerte wie die Herzfrequenz einen kritischen Wert, könnte automatisch ein Notdienst kontaktiert werden – so zumindest die Vision.

Weitere Neuerungen von iOS 8 umfassen eine verbesserte Kurznachrichten-Funktion, die beispielsweise das Verschicken von Sprachnachrichten ermöglichen soll. Ebenfalls interessant ist die vorausschauende Worterkennung für die Quick-Type-Tastatur. Mit der Familienfreigabe soll es schließlich möglich sein, Einkäufe, Fotos und Kalender innerhalb einer Hasugemeinschaft zu teilen. Weitere Verbesserungen und neue Funktionalitäten betreffen den Cloud-Dienst iCloud.

Entwickler zufrieden

Auch wenn zahlreiche Beobachter angesichts fehlender Hardware-Neuheiten enttäuscht waren – vollauf zufrieden zeigten sich die vielen Entwickler vor Ort, für die Veranstaltung ja auch ursprünglich gedacht ist. Diese können jetzt Programme für Apple-Geräte auch in einer neuen Programmiersprache namens Swift schreiben. Zudem soll es möglich sein, Software in Zukunft noch tiefer im Betriebsystem zu verankern – so ist es nun auch beispielsweise den Fingerabdrucksensor des iPhone 5S nutzen, um Daten zu sichern.

Die Begeisterung der Programmierer – und die damit verbundene Motivation, neue Apps zu entwickeln – ist für die Kalifornier ein wichtiger Aspekt. Immerhin ist ein umfangreiches App-Ökosystem für viele Kunden ein entscheidendes Kaufkriterium für ein Tablet oder Smartphone aus dem Hause Apple.

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Beats kostet Apple drei Milliarden US-Dollar

30.05.2014, 9:12

Kopfhörer-Firma gekauft

Nun ist es offiziell: Apple schließt den größten Deal in seiner Konzerngeschichte ab. Der iPhone-Hersteller übernimmt die Kopfhörer-Marke Beats Electronics für rund drei Milliarden US-Dollar.

(Quelle: beatsbydre.com )

Bereits Anfang des Monats wurde über die Übernahme spekuliert, nun folgte die offizielle Bestätigung von Apple: Der Konzern aus Cupertino erwirbt den Kopfhörer-Hersteller Beats Electronics, den der Rapper Dr. Dre im Jahr 2006 mitgegründet hat, und will den Deal bis zum Ende des vierten Geschäftsquartals Ende September abschließen. Damit geht die teuerste Übernahmen in der Firmengeschichte des iPhone-Herstellers über die Bühne.

Die Gründer von Beats Electronics, neben Dr. Dre der Musikproduzent Jimmy Iovine, gehören künftig zum Top-Management von Apple. “Musik ist so ein wichtiger Teil unseres Lebens und hat hier bei Apple einen besonderen Platz in unseren Herzen”, erklärte Apple-Chef Tim Cook. Das sei der Grund für den Kauf – und dafür, dass der Konzern auch weiterhin neue Musik-Dienste entwickeln wolle.

Mit zum Deal gehört auch der Streaming-Dienst Beats Music. Der Service dürfte für Apple wohl noch interessanter sein als die Kopfhörer mit dem markanten “b”, die Beats herstellt. Schließlich betreibt auch der iPhone-Hersteller mit iTunes Radio einen Streaming-Dienst. Der Jahresumsatz von Beats, das seinen Streaming-Dienst im Januar 2014 gestartet hat, wird auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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Hacker nimmt Apple-Geräte in Geiselhaft

30.05.2014, 7:32

Lösegeld-Erpressung

In Australien und anderen Ländern hat sich ein ungewöhnlicher Hacker-Angriff ereignet. Ein Unbekannter hat sich dort Zugang zu Apple-Geräten verschafft und drohte mit der Löschung aller Daten.

(Quelle: Fotolia.com/aetb)

In Australien – und mittlerweile auch anderen Ländern wie Kanada oder Neuseeland – sind etliche Nutzer von Apple-Geräten Opfer einer perfiden Hacker-Attacke geworden. Wie The Sydney Morning Herald berichtete, wurden die Betroffenen durch eine “Warnmeldung” auf ihrem iPhone, iPad oder Mac darauf hingewiesen, dass ihr Gerät gekapert worden sei.

Der Hacker, der sich selbst Oleg Pliss nennt, forderte die verdutzen Nutzer in der Warnmeldung dazu auf, bis zu 100 US-Dollar auf ein PayPal-Konto zu überweisen. Sollte das Lösegeld nicht bezahlt werden, drohte der Cyberkriminelle mit der Löschung aller Daten. Ironie des Schicksals: Der Angriff erfolgte wohl ausgerechnet über die Apple-Funktion “Finde mein iPhone/iPad/Mac”, die es Nutzern normalerweise ermöglicht, verlorene oder gestohlene Geräte über die Ortungsfunktionen zu lokalisieren.

Wie sich der Hacker Zugang zu den Geräten verschaffen konnte, ist noch unklar. Vermutet wird, dass dieser die Apple-IDs sowie Passwörter der betroffenen Nutzer in Erfahrung bringen und dann über die iCloud die Geräte in Geiselhaft nehmen konnte. Apple hat indes in einer Stellungnahme versichert, dass das iCloud-System selbst nicht von dem Vorfall betroffen sei. Der Konzern empfiehlt den Geschädigten, ihr Apple-ID-Passwort zu ändern und nicht gleiche Nutzernamen und Kennwörter für mehrere Dienste zu verwenden.

Wer Opfer der Attacke geworden ist, kann sich aktuell wohl nur mit einer radikalen Lösung aus eigener Kraft aus dem Klammergriff befreien. Dazu muss das betroffene Gerät in den Werkszustand zurückgesetzt und anschließend über das iTunes-Backup wieder synchronisiert werden.

Die Gerüchteküche ums iPhone 6 brodelt unterdessen weiter: Das neue Apple-Smartphone sollte im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Frühsommer soweit.

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Apple steigt ins Smart-Home-Business ein

28.05.2014, 7:56

Gerücht

Bereits auf der Entwicklerkonferenz The Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) am 2. Juni könnte Apple eine eigene Plattform im Bereich Connected Home vorstellen.

(Quelle: shutterstock/lucadp)

Apple arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer eigenen Lösung im Bereich Smart Home und steht kurz vor der Veröffentlichung des Systems – das will die Financial Times erfahren haben.

Demnach könnte bereits am 2. Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC etwas Entsprechendes der Öffentlichkeit präsentiert werden. Apple entwickelt dem Gerücht zufolge aber keine eigene Hardware, sondern will Drittanbietern die Implementierung in einer eigenen Plattform ermöglichen, sodass beispielsweise Alarmanlagen, Beleuchtungssysteme oder andere vernetzbare Produkte direkt über iPhone oder iPad bedient werden können.

Die Steuerung der Funktionen ist zwar bislang auch schon über die iOS-Apps für verschiedene Smart-Home-Lösungen möglich, Apple will aber angeblich die Hersteller speziell zertifizieren und so vor allem auf das Thema Datensicherheit setzen. Auch die Einbindung des für dieses Jahr erwarteten neuen Apple TV soll Bestandteil der Smart-Home-Strategie sein.

Auch in Sachen iPhone brodelt die Apple-Gerüchteküche: Nach neuen Informationen könnte das neue Smartphone iPhone 6 bereits im Juni 2014 vorgestellt werden. ums iPhone 6 brodelt weiter: Berichten zufolge sollte das neue Apple-Smartphone im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Sommer soweit.

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