Apple Watch versus mechanische Uhr

11.03.2015, 13:12

Smarte Uhr

Mit der Apple Watch legt der Konzern die Messlatte hoch und setzt auch traditionelle Uhrenmacher unter Druck. Dennoch: Die mechanische Uhr muss sich vor der Apple-Smartwatch nicht fürchten.

Apple Watch Sport

(Quelle: Apple)

Viel Neues gab es von Apple bei der Präsentation über die gehypte Smartwatch nicht zu hören. Zwar will der Konzern die Oberflächen der Uhren etwas kratzfester bauen, aber es bleibt dabei: Die Uhr kann außer der Pulsmessung nichts, was das iPhone nicht auch alleine könnte. Und ohne iPhone kann sie fast nichts.

Was Apple noch verkündete, wird manchen ins Grübeln versetzt haben: die Preise. Sie starten bei 450 Euro für die Herrenversion. Das Gehäuse besteht dann aus Aluminium, das Armband aus Plastik. Wer ein Lederband möchte zahlt mindestens 800 Euro. Für das Geld bekommt man auch schon eine mechanische Uhr mit Saphirglas. Für die Version aus 18-karätigem Gold mit Lederband verlangt Apple 16.000 Euro. Das ist weit mehr als man für eine Rolex Cellini in Gold bezahlen muss.

Zumindest mit den Preisen macht Apple also den etablierten Uhrenherstellern Konkurrenz. Aber wer sich jedes Jahr oder zumindest jedes zweite Jahr ein neues iPhone kauft, der will sicher auch auf die neueste Apple Watch upgraden, die schon aus technischen Gründen ebenfalls in dieser Zeitspanne erneuert wird. Das ist mir als Lebenserwartung für eine teure und durch Saphirglas geschützte Uhr eindeutig zu kurz.

Als weiteren Nachteil hat Apple auch noch einmal die schon angedeutete schwache Akkuleistung konkretisiert: nach nur 18 Stunden muss die Apple Watch wieder an die Steckdose. Zum Joggen könnte ich mir die Apple-Uhr dagegen durchaus vorstellen, allerdings ist sie nicht einmal richtig wasserdicht und zum Schwimmen nicht geeignet.

Die grundsätzliche Frage ist aber: Wem überlasse ich mein Handgelenk? Der mechanischen Tradition? Oder dem Handy fürs Handgelenk, das mir die Bedienung meines iPhones erleichtert, mich noch häufiger an Meetings erinnert und mir erlaubt, meine Emails nun auch beim Autofahren zu lesen? Ich habe mich entschieden. Für alle anderen gibt es die Apple Watch ab 24. April.

© Jens Koch | www.internetworld.de

Apple Watch kommt am 24. April

10.03.2015, 7:03

Smarter Zeitmesser

Der Verkaufsstart der Apple Watch steht fest. Die von den Fans sehnsüchtig erwartete smarte Uhr wird ab 349 US-Dollar angeboten. Der Akku soll bis zu 18 Stunden durchhalten.

Die neue Apple Watch gibt es in drei Varianten, unter anderem auch mit einer 18-Karat-Gold-Legierung für 11.000 Euro.

(Quelle: Apple)

Jetzt ist es offiziell: Die bereits im September 2014 angekündigte Apple Watch kommt am 24. April in Deutschland auf den Markt. Vorbestellungen sollen ab dem 10. April möglich sein, ab diesem Zeitpunkt können interessierte Kunden die Smartwatch auch in den Apple Stores ausprobieren.

Wie bereits im Vorfeld bekannt geworden war, wird es drei Varianten geben: Als „Watch Sport“ bezeichnet Apple das Einsteigermodell mit Aluminiumgehäuse und Kunststoffarmband. Die Preise hierfür liegen bei 399 Euro (38 Milimeter-Version) beziehungsweise 449 Euro (42-Millimeter-Version).

Die nächste Klasse wird schlicht mit „Watch“ bezeichnet. Hier gibt es ein Edelstahlgehäuse in Silber oder Grau mit Saphirglas sowie einer größeren Auswahl an Armbändern. Die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 649 und 1.249 Euro – je nach gewähltem Band.

Und Luxus pur verspricht „Watch Edition“, die mit einer 18 Karat-Gold-Legierung überzogen ist – und für die 11.000 Euro angelegt werden müssen. Die Premium-Uhr soll nur ein ausgewählten Apple Stores zu haben sein.


Die Apple Watch gibt es in mehreren Designs

(Quelle: Apple)

Vieles von dem, was der laut Apple-Chef Tim Cook „fortschrittlichste Zeitmesser, den es je gab“ kann, war im Vorfeld bereits bekannt geworden. So lässt sich mit der Uhr auf vielfältige Weise kommunizieren, sie kann aber auch als Gesundheits- und Fitness-Gerät eingesetzt werden.

Zudem kann man mit der Apple Watch aber auch via Apple Pay bezahlen, eine Mitfahrgelegenheit via Uber ordern oder Instagram-Fotos ansehen. Auch Apples Passbook ist integriert, so dass sich beispielsweise Flugtickets auf dem Display anzeigen lassen. Darüber hinaus ist es möglich, mit der Watch das Smart Home zu steuern – etwa durch die Fernsteuerung des Garagentors.

Die Bedienung der Uhr soll größtenteils über den Sprachassistenten Siri erfolgen. Außerdem gibt es eine Apple Watch App für das iPhone, mit der sich die Watch konfigurieren lässt.

Mit Spannung erwartet wurde von Cook eine Aussage zur Akkulaufzeit, nachdem im Vorfeld Gerüchte über weniger als drei Stunden Dauerbetrieb im Umlauf waren. Der Apple-Chef versprach nun 18 Stunden Akkulaufzeit für einen durchschnittlichen Nutzungstag – ob dies ausreicht, wird wohl die Praxis zeigen müssen.

Das 13-Millimeter-MacBook

Auch ein neues MacBook hatte Tim Cook bei seiner Präsentation im Gepäck. Das neue Notebook wiegt nur ein Kilogramm und hat eine Dicke von gerade einmal 13 Millimetern – das sind 24 Prozent weniger als beim Macbook Air. Das Retina-Display hat eine Auflösung von 2.304 x 1,440 Pixeln und braucht laut Apple 30 Prozent weniger Energie. Die Tastatur verfügt über eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung, das Trackpad wiederum „spürt“, wie stark darauf gedrückt wird, wodurch sich komplett neue Möglichkeiten der Steuerung ergeben.


Nur noch ein Anschluss: das neue MacBook

(Quelle: Apple)

Die Akkulaufzeit soll neun Stunden beim Browsen und zehn Stunden beim Videoschauen betragen. Angetrieben wird das MacBook von einer Intel-Core-M-CPU mit 1,3 GHz und 2,9 GHz Turbo, der ohne Lüfter betrieben wird. Es gibt nur noch einen einzigen Anschluss am neuen Macbook: eine USB-Typ-C-Buchse. Darüber kann der Akku geladen werden, außerdem lassen sich Bildschirme oder andere Peripheriegeräte anschließen.
Ab dem 10. April 2015 wird das neue MacBook in den vom iPhone 6 bekannten Farb-Designs Silber, Space Grey und Gold angeboten, die Preise beginnen bei 1.449 Euro.

Auch zu anderen Produkten aus dem Hause Apple gab Tim Cook einen kurzen Überblick: So hat sich nach Angaben des Apple-Chefs der Bestseller, das iPhone, insgesamt rund 700 Millionen Mal verkauft – häufiger als jedes andere Smartphone. Und für Apple Pay gäbe es mittlerweile 700.000 Akzeptanzstellen, darunter 40.000 Cola-Automaten.

Mit der OpenSource-Projekt „ResearchKit“ präsentierte Cook zudem eine Initiative zur Unterstützung der medizinischen Forschung – etwa für der Behandlung von Pakinson-, Krebs-, Diabetes- oder Asthma-Patienten. Die Nutzer entscheiden dabei selbst, ob sie an einer Studie teilnehmen möchten und wie ihre Daten geteilt werden, Apple bekommt nach eigenen Angaben keinen Zugriff. Die ersten fünf ResearchKit-Apps können ab heute aus dem App Store heruntergeladen werden.

Auch zu Apple TV gibt es Neues: So soll der Preis auf 79 Euro sinken. Außerdem wird zukünftig der Streaming-Service HBO Now mit angeboten – allerdings wohl zunächst auch nur jenseits des Atlantiks. Apple gibt zudem an, bis heute rund 25 Millionen Apple-TV-Boxen verkauft zu haben.
Letzten Gerüchten zufolge will Apple ein XXL-iPad mit USB-Anschluss auf den Markt bringen. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte anlaufen.

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iPad Pro soll mit USB-Anschluss kommen

06.03.2015, 7:12

Gerücht

Gerüchten zufolge will Apple ein XXL-iPad mit USB-Anschluss auf den Markt bringen. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte anlaufen.

Das aktuelle iPad Air 2 besitzt keine USB-Anschlüsse

(Quelle: Fotolia.de/WoGi)

Gerüchte um ein neues iPad im XXL-Format machen schon seit längerer Zeit die Runde – jetzt erhalten Spekulationen um das „iPad Pro“ neue Nahrung.

Wie das Wall Street Journal erfahren haben will, soll sich der Produktionsstart des Tablets auf die zweite Jahreshälfte verschieben – bislang hatten Marktbeobachter mit einer Produktpremiere bereits im April gerechnet.

Der Grund: Apple soll sich immer noch nicht final entschieden haben, wie das angeblich 12,9 Zoll große Gerät ausgestattet sein soll. Da das iPad Pro vor allem für den beruflichen Einsatz gedacht ist, denkt der Hersteller laut WSJ sogar darüber nach, das Tablet mit USB-3.0-Anschlüssen auszustatten.

Ein solcher Schritt käme einer kleinen Revolution gleich – immerhin hat Apple bei all seinen iPad-Modellen bislang auf einen USB-Anschluss komplett verzichtet.

Mit diesen hätten Nutzer beispielsweise die Möglichkeit, externe Festplatten anzuschließen. Auch die Benutzung anderer Ein- und Ausgabegeräte wie Tastaturen oder Mäuse könnte demnach möglich sein. Zuvor gab es bereits Gerüchte, wonach Apple dem iPad Pro von Haus aus einen speziellen Eingabestift beilegen möchte.

Stimmen die Spekulationen, würde Apple seinen eigenen Weg verlassen – und in direkte Konkurrenz vor allem zu Microsoft treten. Der IT-Riese hat mit seiner Surface-Produktfamilie bereits mehrere Tablets im Portfolio, die sich ebenfalls besonders für den Einsatz im beruflichen Umfeld eignen.

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Bonial Gruppe stellt App für Apple Watch vor

03.03.2015, 9:29

Smartwatch

Die Bonial Group, die zur Axel Springer gehört, startet mit der kaufDA App ihre erste Anwendung für Apple Watch. User bekommen so unter anderem Infos und Wegbeschreibungen aufs Handgelenk geliefert.

Bonial Gruppe stellt App für Apple Watch vor

(Quelle: Bonial.com Group)

Die Bonial.com Group, die zur Axel Springer SE gehört, stellt heute ihre erste native App Apple Watch App vor. Mithilfe der kaufDA App erhalten Besitzer der Apple Watch Öffnungszeiten, Adressen des Handels sowie Wegbeschreibungen direkt auf ihr Handgelenk geliefert.

Wichtigstes Element der App ist laut Bonial.com, dass nun standortbezogene Angebote per Direktnachricht an den Verbraucher gesendet werden können, sobald sich dieser in geringer Entfernung zu einer Handelsfiliale befindet.

„Im Wettbewerb mit dem Online-Handel wird es für den stationären Einzelhandel entscheidend sein, dem Kunden unterschiedliche Startpunkte für das stationäre Kauferlebnis zu bieten – hier liefern Wearables vielversprechende Potentiale“, erklärt Christian Geiser, Gründer und CEO der Bonial.com Group.

Zuletzt bündelte Bonial International die Vermarktung der Plattformen kaufDA und MeinProspekt. Das Ziel: die größte Reichweiten-Kombination für digitale Haushaltswerbung.

Bereits am 9. März steigt das nächste Apple-Event. Was vorgestellt wird, verrät der Konzern auch dieses Mal nicht. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass dort der Startschuss für die Vermarktung der Apple Watch fallen wird.

© Laura Melchior | www.internetworld.de

Apple Watch vor dem Start?

02.03.2015, 7:46

Event angekündigt

Bereits am 9. März steigt das nächste Apple-Event. Was vorgestellt wird, verrät der Konzern auch dieses Mal nicht. Marktbeobachter haben jedoch eine Vorahnung.

Apple Watch vor dem Start?

(Quelle: Shutterstocl.com/360b)

Bereits in einer Woche – am 9. März 2015 – steigt in San Francisco das nächste Media Event des kalifornischen Elektronikkonzerns Apple . Wie das Unternehmen mitteilte, kann die Veranstaltung ab 10 Uhr am Vormittag (Pacific Time) auf Apple-Geräten live mitverfolgt werden.

Wie bereits in der Vergangenheit verrät Apple auch dieses Mal nicht, um welche Themen es sich konkret auf dem Event drehen wird – Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass dort der Startschuss für die Vermarktung der Apple Watch fallen wird.

Diese war erstmals im September 2014 vorgestellt worden, allerdings gab es damals nur Serienmodelle zu sehen, die noch nicht voll einsatzfähig waren. Außerdem war Apple konkrete Details zu Akku-Laufzeiten, Apps, Preisvariationen oder einem offiziellen Starttermin schuldig geblieben.
Neben der Apple Watch könnte es unter Umständen auch Neuigkeiten zum Apple Car oder zu neuen MacBook-Air-Modellen geben, die Apple – Gerüchten zufolge – in der nächsten Generation mit einem Retina-Display ausstatten wird.

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Kommt die Apple Watch am 9. März?

27.02.2015, 9:16

Live-Stream

Bereits am 9. März steigt das nächste Apple-Event. Was vorgestellt wird, verrät der Konzern auch dieses Mal nicht. Marktbeobachter haben jedoch eine Vorahnung.

Kommt die Apple Watch am 9. März?

(Quelle: Shutterstocl.com/360b)

Bereits in knapp zwei Wochen – am 9. März 2015 – steigt in San Francisco das nächste Media Event des kalifornischen Elektronikkonzerns Apple . Wie das Unternehmen mitteilte, kann die Veranstaltung ab 10 Uhr am Vormittag (Pacific Time) auf Apple-Geräten live mitverfolgt werden.

Wie bereits in der Vergangenheit verrät Apple auch dieses Mal nicht, um welche Themen es sich konkret auf dem Event drehen wird – Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass dort der Startschuss für die Vermarktung der Apple Watch fallen wird.

Diese war erstmals im September 2014 vorgestellt worden, allerdings gab es damals nur Serienmodelle zu sehen, die noch nicht voll einsatzfähig waren. Außerdem war Apple konkrete Details zu Akku-Laufzeiten, Apps, Preisvariationen oder einem offiziellen Starttermin schuldig geblieben.

Neben der Apple Watch könnte es unter Umständen auch Neuigkeiten zum Apple Car oder zu neuen MacBook-Air-Modellen geben, die Apple – Gerüchten zufolge – in der nächsten Generation mit einem Retina-Display ausstatten wird.

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Gerücht: Apple arbeitet an Elektro-Auto

16.02.2015, 9:19

Kommt das iCar?

Geht Apple unter die Fahrzeughersteller? Der iPhone-Hersteller hat Berichten zufolge etliche Mitarbeiter von Auto-Herstellern abgeworben und arbeitet an einem eigenen Elektroauto, Projektname „Titan“.

Gerücht: Apple arbeitet an Elektro-Auto

Apple investiert laut Informationen des Wall Street Journal derzeit jede Menge Geld und Personal in ein Projekt aus dem Bereich Elektrofahrzeuge.

Wie die Zeitung erfahren haben will, soll der Konzern von verschiedenen Automobilherstellern hunderte Mitarbeiter abgeworben. Diese arbeiten den Gerüchten zufolge nun bei Apple an einem Elektro-Auto, Projektname „Titan“.

Dass Apple seine Fühler in diese Branche ausstreckt ist nichts Neues, durch CarPlay haben die Kalifornier bereits einen engen Draht zu vielen Autoentwicklern, außerdem arbeitet seit September vergangenen Jahres mit Johann Jungwirth der ehemalige Chefentwickler von Mercedes Benz Nordamerika bei Apple.

Die Leitung der Abteilung hat laut Wall Street Journal Steve Zadesky inne, der auch an der Entwicklung verschiedener iOS-Devices beteiligt war. Als Fertiger des Elektroautos könnte der österreichische Fabrikant Magna Steyr fungieren.

Mit einem eigenen Fahrzeug mit dem bekannten Apple-Logo auf der Motorhaube dürfte indes nicht sehr bald zu rechnen sein, zumal der Konzern über keinerlei Vertriebsstrukturen in der Automobilbranche verfügt und auch in puncto Herstellung und Entwicklung keine Erfahrung hat.

Wahrscheinlicher ist ein Prototyp, mit dem Apple eine noch tiefere Integration seiner Endgeräte wie Apple Watch und iPhone in Fahrzeuge testen kann.

Ein Produkt für den Endkunden ist dennoch nicht unwahrscheinlich, wie das Beispiel Google zeigt.


Das Auto-Projekt von Google

Der Konzern arbeitet bereits seit Jahren an einem Elektroauto , ein Prototyp eines selbstfahrenden Fahrzeugs absolvierte bereits etliche tausend Testkilometer.

Dass Apple am iCar arbeitet, wusste man bereits am 01. April 2014: Apple will nach dem IT- auch den Automobilmarkt aufrollen und 2015 ein eigenes Fahrzeug herausbringen – hieß es in der Aprilscherz-Meldung. Die Idee für das iCar stammte demnach noch von Steve Jobs.

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„Fuck you, Mr. Cook!“

12.02.2015, 14:59

Apple in der Kritik

Sascha Pallenberg gilt als glühender Verehrer von iPhone und Co. Doch jetzt ist dem prominenten Blogger der Faden gerissen: Äußerungen von Apple-Chef Tim Cook trieben ihn zu einem wütenden Rant.

Mobilegeeks-Gründer Sascha Pallenberg hat ein Problem mit Apple-Chef Tim Cook

Mobilegeeks-Gründer Sascha Pallenberg hat ein Problem mit Apple-Chef Tim Cook
(Quelle: Wikipedia / Thomas Schmidt NetAction)

„Ehrlich, ich liebe eure Produkte. Alle iPad Generationen stehen in unserem Office, ich nutze seit nun 5 Monaten täglich ein iPhone 6 und ich denke fundamental darüber nach, ob ich mir ein MacBook Air Retina kaufen werde.“ So beginnt der Gründer und Mastermind hinter dem Tech-Blog Mobile Geeks, Sascha Pallenberg, seinen heutigen Artikel, um dann schnell deutlicher zu werden. Die Attitüde des Konzerns aus Cupertino und seines Frontmanns seien unerträglich und „einfach nur ein Haufen Hühnerkacke für Konsumzombies“.

Was Pallenberg so auf die Palme getrieben hat, wird erst klar, wenn man den Beitrag zu Ende gelesen hat: Im Rahmen der „Goldman Sachs Technology and Internet Conference“ hatte Apple-Chef Cook Bewegungsarmut als „the new cancer“ bezeichnet, um – so sieht es zumindest Pallenberg – der Tatsache einen karitativen Anstrich zu geben, dass die Apple Watch, die im April auf den Markt kommen soll einen eingebauten Beschleunigungssensor hat, der ihren Träger davor warnt, sich tagsüber zu wenig zu bewegen.

Mit der Anspielung auf Krebs hat Cook in Pallenberg offenbar einen Freund verloren: „Mein Vater ist durch unglaubliches Glück dem Tod von der Schüppe gesprungen und hat den Krebs überlebt und Sie kommen mir jetzt mit einem Haufen Plastik mit Display, das ein paar Sensoren verdeckt und wollen tatsächlich uns auf subtile Art und Weise erzählen, dass diese das Wundermittel gegen den neuen Krebs ist?“ Cook solle lieber ein paar seiner über 100 im Ausland geparkten Dollar-Milliarden in die Krebsforschung stecken, schlägt Pallenberg stattdessen vor und schließt mit den Worten: „Bis dahin unterlassen Sie bitte diese schäbige Art und Weise, eine der schlimmsten Krankheiten der Menschheit für Ihre Marketingzwecke zu benutzen.“

Sascha Pallenberg (Jahrgang 1971) gehört zu den profiliertesten deutschen Tech-Bloggern. Er lebt und arbeitet in Taipei/Taiwan und produziert von dort aus Mobilegeeks.de, einen Blog rund um Mobile Computing. Sein Rant gegen Tim Cook wurde bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung mehr als tausendmal geteilt.

Zuletzt hatte sich Apple, anstatt auf die eigenen Milliarden-Reserven zurückzugreifen, frisches Kapital bei Anlegern besorgen. Erstmals will der Konzern dabei eine Anleihe in Schweizer Franken aufnehmen.

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Apple will Anleihe in Schweizer Franken

10.02.2015, 13:14

Frisches Kapital

Anstatt auf die eigenen Milliarden-Reserven zurückzugreifen, will sich Apple frisches Kapital bei Anlegern besorgen. Erstmals will der Konzern dabei eine Anleihe in Schweizer Franken aufnehmen.

Apple will Anleihe in Schweizer Franken

(Quelle: Shutterstock.com/Vytautas_Kielaitis)

Zur Finanzierung von Aktienrückkäufen und Dividenden braucht Apple Geld. Das Kapital will der Konzern allerdings nicht mittels eigener Reserven aufbringen, sondern dafür auf Anleger zurückgreifen: Apple soll dazu Goldman Sachs und Credit Suisse beauftragt haben, um erstmals eine Anleihe in Schweizer Franken auszugeben, berichtet das Wall Street Journal. Die Platzierung soll bereits am heutigen Dienstag erfolgen. Angestrebter Erlös, Verzinsung und Laufzeiten der Papiere sind noch unklar.

Die Beweggründe sind offensichtlich: Durch das aktuell extrem niedrige Zinsniveau in der Schweiz kann Apple günstig Geld bei Investoren aufnehmen. Seit April 2013 hat Apple bereits über 35 Milliarden US-Dollar über Anleihen aufgenommen. Der aktuelle Schuldenstand beträgt 43 Milliarden US-Dollar. Apples Geldreserven betragen zwar gut 180 Milliarden US-Dollar, würde das Geld aber in den USA verwendet, müssten rund 35 Prozent an Steuern gezahlt werden. Zinsen für die Anleihen kann der Konzern hingegen sogar steuerlich absetzen.

Seit die Schweizer Nationalbank im Januar 2015 den Mindestkurs des Franken fallen ließ, könnte die Schweiz ein Eldorado für deutsche Online-Händler sein. Aber die halten sich noch zurück.

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Apple holt Samsung ein

30.01.2015, 11:52

Smartphone-Markt

Das iPhone 6 ist ein Renner: Im vierten Quartal des letzten Jahres konnte Apple dank des neuen Modells den globalen Smartphone-Marktführer Samsung einholen.

Die aktuellen Verkaufsschlager von Apple

Rund drei Jahre konnte Samsung die Position an der Spitze des weltweiten Smartphone-Marktes unangefochten behaupten. Doch im vierten Quartal des Jahres 2014 holte Apple die Koreaner ein.

Das zeigen neue Zahlen von Strategy Analytics.

Demnach konnten die Rivalen jeweils 74,5 Millionen Geräte absetzen, was einem Marktanteil von je 19,6 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte Apple die Verkäufe aber um 13,5 Millionen Geräte, während Samsung 11,5 Millionen weniger Smartphones verkaufen konnte.

Für das Gesamtjahr 2014 liegt Samsung mit 317,2 Millionen verkauften Geräten noch deutlich vor Apple mit 192,7 Millionen.

Die beiden iPhone-6-Modelle haben sich in den USA, China und Europa als Bestseller erwiesen und Samsung vor allem im oberen Segment Kunden abgejagt. Im mittleren Preisbereich sehen die Marktforscher Huawei als Hauptkonkurrenten von Samsung, im unteren Segment ist es Xiaomi.

Die beiden nächsten Verfolger des Duos an der Spitze sind mit großem Rückstand Lenovo/Motorola und Huawei. Lenovo konnte durch die Übernahme von Motorola Mobility bei der Stückzahl wachsen und hielt den Marktanteil im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 6,5 Prozent.

Huawei auf dem vierten Platz steigerte im selben Zeitraum seinen Anteil von 5,7 auf 6,3 Prozent.

Der Gesamtmarkt zeigte weiter ein stabiles Wachstum: Im vierten Quartal wurden weltweit 380,1 Millionen Smartphones verkauft, das waren 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Jahr 2014 haben die Analysten einen Absatz von 1,28 Milliarden Geräten errechnet, wobei der Schwerpunkt des Wachstums in China, Indien und Afrika lag.

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