E-Book-Verfahren: Keine umfangreiche Aufsicht für Apple

29.08.2013, 11:22

Nachdem Apple Mitte Juli schuldig gesprochen wurde, mit großen Verlagen die Preise für E-Books wettbewerbswidrig abgesprochen zu haben, will die zuständige Richterin im Wettbewerbsverfahren weitere Maßnahmen ergreifen. Darunter soll vermutlich nur die Kontrolle des iBookstores fallen. Eine Entscheidung soll es erst in der nächsten Woche geben.

Gegenüber dem Wall Street Journal sprach sich die zuständige Richterin über weitere Maßnahmen aus. Das Strafmaß ist noch nicht endgültig festgelegt, weshalb die Richterin andeutete, Apples Vertragsfreiheit einschränken zu wollen. Dabei sollen die anderen Vertriebskanäle von Apple wie z.B. für Filme, Serien oder Musik auf iTunes nicht von den Eingriffen betroffen sein.

Das Justizministerium, das Apple anklagt, hatte zunächst die Einrichtung einer Aufsicht vorgeschlagen, die überprüfen soll, ob Apple sich an die Vorgaben hält. Den Vorschlag werde die Richterin aber wohl nicht annehmen, so das WSJ. Stattdessen wäre eine zeitlich befristete Aufsicht sowie die Schulung des Apple-Personals, das für die Aushandlungen der Verträge für Inhalte zuständig ist, denkbar.

Apple musste sich Anfang Juni wegen des Vorwurfs illegaler Preisabsprachen bei E-Books vor dem US-Bezirksgericht in New York verantworten. Kläger war das US-Justizministerium, das Apple vorgeworfen, bei der Einführung des iPads zusammen mit US-Verlagen höhere Preise für E-Books durchgesetzt zu haben.

Die Beweislage war zum Teil erdrückend. So wurden zum Prozessauftakt die Vorwürfe mit zahlreichen Schriftwechseln zwischen Apple und den Verlagen, Telefonprotokollen und Erklärungen der E-Book-Branche untermauert. Anhand dieser Aufzeichnungen, sollte bewiesen werden, dass Apple sich mit den Verlagen auf ein „Agenturmodell“ geeinigt habe, bei dem die Verlage den Preis bestimmen. Eine zusätzliche Klausel sollte dafür sorgen, dass kein anderer Händler als Apple die E-Books günstiger bekommen konnte. Auch Amazon sah sich dadurch gezwungen, auf dieses Modell umzusteigen.

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Apple: Trade-In für ältere iPhone-Modelle

28.08.2013, 10:16

Unter dem Motto „alt gegen neu“ soll der iPhone-Hersteller derzeit ein eigenes Eintausch-Programm für Apple-Geräte testen. Dabei können die eigenen Geräte bei Apple selbst eingereicht werden und gegen einen Aufpreis gegen aktuelle Geräte getauscht werden. Der interne Test des Programms soll bereits seit Wochen in mehreren Apple-Filialen laufen.

(Bild: Apple)

Laut 9to5mac soll Apple ein Eintausch-Programm für iPhones vorbereiten. Dabei reicht man in den offiziellen Apple Stores sein altes Gerät ein und bekommt ein aktuelles zu einem günstigeren Preis. Welche alten iPhone-Modelle akzeptiert werden und welche neuen Geräte dabei zur Verfügung stehen, ist noch nicht bekannt.

Bereits in der Vergangenheit soll sich Tim Cook positiv gegenüber solcher Alt-gegen-Neu-Programme ausgesprochen haben. Gerade der Umwelt-Aspekt sei führ ihn dabei interessant. Auch die Absatzzahlen von iPhones in den Apple Stores seien bisher nicht zufriedenstellend genug – 80 Prozent der verkauften iPhones werden laut ihm nicht direkt in Apple Stores gekauft. Dabei entgeht dem Hersteller natürlich die Chance, den Kunden andere Geräte aus dem Apple-Portfolio schmackhaft zu machen.

Schon diese Woche sollen Mitarbeiter der Apple Stores für das entsprechende Trade-In-Programm geschult werden. Zwei Stunden Training benötigen die Mitarbeiter dafür. Was aus den eingetauschten Geräten wird, ist nicht bekannt. Wahrscheinlicher als ein Recycling der Rohstoffe ist eher ein „Refurbishing“ und der anschließende Weiterverkauf als Gebrauchtgeräte in Wachstumsmärkten.

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Apple bringt iOS 7 im September heraus

27.08.2013, 15:12

Apples neues Betriebssystem iOS 7 soll ab 10. September 2013 verfügbar sein. Das kündigte das Unternehmen in einer Mail an die Entwickler an. Wird bei dem Event auch ein neues iPhone präsentiert?

(Foto: Apple.com)

Am 10. September 2013 hat Apple einen Event angekündigt – und wird dabei sein neues Betriebssystem iOS 7 auf den Markt bringen. Das gehe aus einer Mail an externe Entwickler hervor, berichtet das Blog The Verge. Gerüchten zufolge könnte bei dem gleichen Termin sogar das neue iPhone präsentiert werden. Angesichts der Entwicklungen auf dem Smartphone-Markt ist eine Neuversion des iPhone für Apple durchaus notwendig. Der Marktanteil des Apple-Smartphones ist in den vergangenen Monaten stetig gesunken. Vor allem Konkurrent Samsung hat mit seinen Galaxy-Modellen erheblich an Boden gut gemacht.

Auf der WWDC 2013 am 12. Juni 2013 hat Apple iOS 7 den Entwicklern vorgestellt. Der Konzern bezeichnet das Release als das umfassendste Update seines Smartphone-Betriebssystems seit der Einführung des iPhones. Neben einem umfassenden Redesign, das vollkommen auf simulierte Holz-, Metall- und Filzoberflächen verzichtet, hat Apple seinem neuesten iOS auch eine Menge neuer Funktionen verpasst.

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Apple arbeitet an flexiblem, metallähnlichem Material

27.08.2013, 14:30

Laut aktuellen Berichten arbeitet Apple an der Entwicklung eines flexiblen, metallähnlichen Materials. Dadurch könnten beispielsweise Scharniere bei den MacBooks überflüssig werden. Das Material, bestehend aus „flexiblen Segmenten“ soll eine Art „flüssiges Metall oder Plastik“ möglich machen. Viele Informationen über das Material gibt es jedoch nicht – im Vordergrund der Patente stehen offenbar neuartige Verzahnungsmethoden.

Im Patentantrag illustriert Apple mögliche Verwendungszwecke wie z.B. am iPad mit dem Smart Cover, an Kopfhörern oder am MacBook. Das Portal Patently Apple nennt den Ansatz ein „revolutionäres flexibles Material“. Der Trend, immer dünnere Geräte zu entwickeln, könnte sich für Apple mit dem neuen Material fortsetzen – so ist man sich auch bei ExtremeTech sicher.

Durch Patentanträge werden immer wieder innovative Forschungsprojekte aus den Apple-Labors bekannt. Zuletzt etwa die Idee von flexiblen Klinkensteckern oder flexiblen Akkus. Apple arbeitet offenbar hart daran, die Design-Barrieren in der Computerwelt durch flexible Lösungen zu minimieren.

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Meet the Windows Phone Nokia Lumia 1020 | Video der Woche

26.08.2013, 9:07

Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte: Bei dieser Schulaufführung entbrennt ein Krieg zwischen Eltern die Apple-Geräte und jenen die Android nutzen, bei dem der Gewinner allerdings das Windows Phone Nokia Luma ist. Ziel: Das beste Foto des eigenen Sprössling. Da man dafür aber nah an die Bühne ran muss, bricht im Saal das Chaos aus. Viel Spaß beim Anschauen des lustigen Spots!

Werbepartner für iTunes Radio von Apple

21.08.2013, 9:41

Die Werbekunden zum Start von Apples iTunes Radio stehen fest: Fast-Food-Unternehmen, Getränkehersteller und Autobauer – ganz wie im analogen Radio. Allerdings gibt es bei dem Musik-Streamingdienst mehr Werbeunterbrechungen, nämlich ein Spot alle 15 Minuten.

(Foto: Fotolia.de/olly)

Apple hat nach Werbedeals in Höhe von bis zu jeweils zweistelligen Millionenbeträgen für sein iTunes Radio an Land gezogen. Unter den bekannten Marken, die schon zum Start Anzeigen schalten, sind McDonald’s, Nissan, Pepsi und Proctor & Gamble, berichtet AdAge.

Die Werbepartner können sich nicht nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sichern, die den Start des lange erwarteten Streaming-Diensts gespannt beobachten wird. Apple garantiert ihnen bis Ende 2013, als einziges Unternehmen ihrer Branche vertreten zu sein. Ab Januar 2014 soll das Portal dann jedoch für alle Interessenten geöffnet werden, sofern diese das Mindestbudget von einer Million US-Dollar stemmen können.

iTunes Radio bietet unterschiedliche Werbeformen an: Audio, Video und Display. Den Nutzern wird alle Viertelstunde ein Spot zwischen den Songs eingespielt. Video-Ads werden einmal pro Stunde angezeigt, und zwar dann, wenn die Chancen groß sind, dass der Nutzer gerade auf den Bildschirm sieht, zum Beispiel nachdem er auf den Play-Button geklickt hat. Zudem soll es interaktive Display-Anzeigen geben, die sich über den gesamten Monitor des Users legen.

Zum Start des Dienstes werden die Anzeigen auf allen Geräten ausgeliefert, auf denen iTunes läuft. Ab kommendem Jahr soll Targeting nach Geräteart möglich werden. Die Anzeigenpreise richten sich dabei nach der Bildschirmgröße des Auslieferungsgeräts – je größer, desto teurer. Der Verkauf der Anzeigenplätze wird über das mobile Anzeigen-Netzwerk iAd laufen.

Der IT-Konzern hat seinen Radiodienst auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2013 erstmals offiziell vorgestellt.  Erste Gerüchte, dass Apple Musikdiensten wie Pandora Konkurrenz machen möchte, gab es jedoch schon im Jahr 2012.

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Sony schließt vorläufigen Deal mit Viacom

16.08.2013, 14:38

Apple, Google, Sony – wer hat die Nase vorn, wenn es um bezahltes Online-TV geht? Angesichts des jetzt bekannt gewordenen, vorläufigen Deals mit Viacom könnte Sony das Rennen gewinnen.

Sony will Kabelfernsehen und On-Demand-Angebote ins Internet bringen. Der japanische Hardware-Hersteller soll jetzt eine entsprechende Vereinbarung mit dem Medienunternehmen Viacom getroffen haben, dank derer Inhalte von Viacoms Kanälen MTV, Comedy Central oder Nickelodeon ins Internet gestreamt werden können, berichtet das Wall Street Journal. Während die beteiligten Unternehmen den Deal bisher nicht bestätigten, wollen Insider wissen, dass lediglich die Details der Vereinbarung noch ausgearbeitet werden müssen.

Das Rennen um den ersten Deal für die Integration von TV-Inhalten im Internet wird bereits seit Monaten intensiv in der Branche verfolgt. Apple verhandelt ebenfalls mit Medienkonzernen wie Time Warner um die Lizensierung von TV-Programmen, die der Hardware-Konzern per Apple TV verbreiten möchte. Vor rund einem Monat hatte es bereits geheißen, dass Google ebenfalls in fortgeschrittenen Verhandlungen mit US-Medienhäusern stehe.


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Apple investiert in Second Screen

14.08.2013, 12:57

Die App Matcha wurde zwar schon vor einigen Monaten aus dem Verkehr gezogen, aber hinter den Kulissen gab es Verhandlungen: Apple hat sich die App zugelegt. Ein Schritt in Richtung TV?

(Foto: fotolia.de/shockfactor)

Brancheninsidern zufolge hat Apple jetzt die TV- und Video-App Matcha gekauft – und das, obwohl die App im Mai 2013 ihren Dienst einstellte. Die iOS-App stellte ihren Nutzern eine Zusammenfassung aller Angebote, die über Kabeldienste, digitale Shops und Streaming-Anbieter abrufbar sind, zur Verfügung. Auch soziale Verknüpfungen waren über die App möglich.

Obgleich Apple bisher die Spekulationen über die Übernahme nicht kommentierte, ist der Übernahmepreis zu Venture Beat durchgedrungen: Der Hardware-Hersteller soll mindestens zwischen einer und 1,5 Millionen US-Dollar für Matcha auf den Tisch gelegt haben.

Mit Matcha könnte Apple seine eigenen TV-Pläne verstärken. Während der Dienst keine bahnbrechende Technologie mitbringt, verfügte die App jedoch über einen etablierten Service, der Online- und Fernsehinhalte bündelte – ein Konzept, das Apple mit seinen Apple TV-Plänen ebenfalls zu verfolgen scheint.

In Sachen Apple TV verhandelt das Unternehmen bereits seit Längerem mit verschiedenen Inhaltsanbietern. Unter anderem war Apple mit Time Warner Cable in Gesprächen für die Integration der Programme des Kabeldienstes auf der Apple Set-Top-Box.

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Apple will neues Tablet untern Christbaum legen

13.08.2013, 14:40

Und wieder ein Apple-Gerücht – diesmal dreht sich aber alles um die neuen iPads: Die Tablet-Generation 5.0 soll offenbar zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen. Wie Bloomberg berichtet, sollen sie aber nicht zusammen mit den neuen iPhones erscheinen. Hier gilt der 10. September als Veröffentlichungstermin als wahrscheinlich.

Auch bezüglich Form und Aussehen gibt es bereits ein paar Details: Das iPad 5 (9,7 Zoll) soll deutlich dünner als das bisherige werden und sich auch sonst optisch am kleineren Mini-Modell (7,9 Zoll) orientieren. Das wiederum soll ein hochauflösendes Retina-Display bekommen.

Mit den neuen Modellen könnte es Apple schaffen, seine Tablet-Verkaufszahlen auf dem Markt der Flachrechner wieder anzukurbeln. Der Marktanteil war zuletzt laut dem Marktforschungsunternehmen IDC auf 32,4 Prozent gesunken. Das belegen auch die Verkaufs- und Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2013. Während die iPhone-Verkaufszahlen mit 31,2 Millionen einen einen Rekordwert für die Monate April bis Juni erzielten, musste der Konzern mit dem Verkauf seiner iPads im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Minus von 14 Prozent auf 14,6 Millionen Stück verzeichnen. Bei den Umsätzen gab es ebenfalls Verluste, der Erlös bei den iPads sank um 27 Prozent auf 6,4 Millionen US-Dollar.

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Spekulationen um Apples Smartphone

12.08.2013, 14:00

Schon am 10. September 2013 könnte es so weit sein: Nach Informationen von Insidern soll Apple dann seine neueste Version des iPhone der Öffentlichkeit vorstellen, berichtet AllThingsD. Der Zeitplan kommt hin: Im Juni 2013 hatte Apple sein aktualisiertes Betriebssystem iOS 7 präsentiert. Bei den vergangenen Produktvorstellungen hatte Apple jeweils zwei bis drei Monate danach das iPhone nachgeschoben.

Angesichts der Entwicklungen auf dem Smartphone-Markt ist eine Neuversion des iPhone für Apple durchaus notwendig. Der Marktanteil des Apple-Smartphones ist in den vergangenen Monaten stetig gesunken. Vor allem Konkurrent Samsung hat mit seinen Galaxy-Modellen erheblich an Boden gut gemacht.

Marktbeobachter spekulieren bereits seit Monaten darüber, ob Apple mit einem preisgünstigeren iPhone-Modell den Markt wieder zu eigenen Gunsten beeinflussen will. So hieß es bereits im Juni 2013, dass Apple darüber nachdenke, eine Billigversion des iPhone 5S herauszubringen. Außerdem scheint das Unternehmen eine Zeitlupenkamera zu testen, die im neuen iPhone stecken könnte.

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