Polizei überführt Apple-Hacker

11.06.2014, 8:05

Cybercrime

Cyberkriminelle hatten in verschiedenen Ländern versucht, Nutzer von Apple-Geräten über die Fernwartungsfunktion der iCloud zu erpressen. Jetzt sind die Täter der Polizei ins Netz gegangen.

(Quelle: Fotolia.com/lassedesignen)

Vor kurzem sorgte ein dreister Hackerangriff für Schlagzeilen, bei dem sich Cyberkriminelle Zugang zu Apple-Geräten verschafft hatten. Jetzt sind der Polizei im südlichen Verwaltungsbezirk von Moskau zwei Tatverdächtige ins Netz gegangen.

Bei den Kriminellen, die Nutzern von iOS- und OS-X-Geräten mit der Löschung aller Daten gedroht hatten, soll es sich um zwei 17 und 23 Jahre alte Personen handeln, berichtete das Online-Portal Sydney Morning Herald. Sicherheitskameras hätten die Tatverdächtigen beim Abheben erpresster Gelder beobachtet.

Australien im Visier

Zuvor hatte der Fall international für Schlagzeilen gesorgt: Vor allem Apple-Nutzer in Australien waren ins Visier der Täter geraten – aber auch in anderen Ländern meldeten sich Opfer der perfiden Cyber-Attacke.

Die Vorgehensweise war dabei immer die gleiche: Über gestohlene Apple-IDs und Passwörter, welche die Verdächtigen über Phishing-Websites und Social-Engineering-Tricks ergaunert hatten, wurden die Apple-Geräte über die Fernwartungsfunktion der iCloud quasi in Geiselhaft genommen.

Die Betroffenen erhielten dann auf ihrem iPhone, iPad oder Mac eine “Warnmeldung” mit dem Hinweis, dass das Gerät gekapert worden sei. Die Hacker, die sich selbst Oleg Pliss nannten, forderten schließlich die verdutzten Nutzer dazu auf, bis zu 100 Dollar auf ein PayPal-Konto zu überweisen. Sollte das Lösegeld nicht bezahlt werden, drohten die Kriminellen mit der Löschung aller Daten.

Auch Apple hatte auf den Fall reagiert – und in einer Stellungnahme versichert, dass das iCloud-System selbst nicht von dem Vorfall betroffen sei. Der Konzern empfahl den Geschädigten, ihr Apple-ID-Passwort zu ändern und nicht gleiche Nutzernamen und Kennwörter für mehrere Dienste zu verwenden.

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Apple bringt viel Software, keine Hardware

03.06.2014, 10:29

Entwicklerkonferenz WWDC

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco die neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS vorgestellt – und macht damit nur die Entwickler glücklich. Neue Hardware gab es nicht.

(Quelle: Apple.com)

iPhone, iWatch, iPads – im Vorfeld zur Apple Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco überschlugen sich regelrecht die Gerüchte zu neuer Hardware. Doch als die Veranstaltung gestern Abend mitteleuropäischer Zeit zu Ende war, gab es viele lange Gesichter. Denn neue Geräte gab es nicht zu sehen. Nicht eines.

Dafür präsentierte der kalifornische Elektronikkonzern in aller Ausführlichkeit die nächste Version 8 des eigenen mobilen Betriebssystem iOS vor, die Konzernchef Tim Cook als die bedeutendste seit Start des App Stores bezeichnete. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere das Thema Health, über das ebenfalls im Vorfeld bereits spekuliert worden war.

So soll das iPhone mit “HealthKit” in Zukunft Gesundheitsdaten sammeln und damit zur Schnittstelle für entsprechende Apps und Zubehör werden. Erreichen beispielsweise bestimmte Vitalwerte wie die Herzfrequenz einen kritischen Wert, könnte automatisch ein Notdienst kontaktiert werden – so zumindest die Vision.

Weitere Neuerungen von iOS 8 umfassen eine verbesserte Kurznachrichten-Funktion, die beispielsweise das Verschicken von Sprachnachrichten ermöglichen soll. Ebenfalls interessant ist die vorausschauende Worterkennung für die Quick-Type-Tastatur. Mit der Familienfreigabe soll es schließlich möglich sein, Einkäufe, Fotos und Kalender innerhalb einer Hasugemeinschaft zu teilen. Weitere Verbesserungen und neue Funktionalitäten betreffen den Cloud-Dienst iCloud.

Entwickler zufrieden

Auch wenn zahlreiche Beobachter angesichts fehlender Hardware-Neuheiten enttäuscht waren – vollauf zufrieden zeigten sich die vielen Entwickler vor Ort, für die Veranstaltung ja auch ursprünglich gedacht ist. Diese können jetzt Programme für Apple-Geräte auch in einer neuen Programmiersprache namens Swift schreiben. Zudem soll es möglich sein, Software in Zukunft noch tiefer im Betriebsystem zu verankern – so ist es nun auch beispielsweise den Fingerabdrucksensor des iPhone 5S nutzen, um Daten zu sichern.

Die Begeisterung der Programmierer – und die damit verbundene Motivation, neue Apps zu entwickeln – ist für die Kalifornier ein wichtiger Aspekt. Immerhin ist ein umfangreiches App-Ökosystem für viele Kunden ein entscheidendes Kaufkriterium für ein Tablet oder Smartphone aus dem Hause Apple.

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Beats kostet Apple drei Milliarden US-Dollar

30.05.2014, 9:12

Kopfhörer-Firma gekauft

Nun ist es offiziell: Apple schließt den größten Deal in seiner Konzerngeschichte ab. Der iPhone-Hersteller übernimmt die Kopfhörer-Marke Beats Electronics für rund drei Milliarden US-Dollar.

(Quelle: beatsbydre.com )

Bereits Anfang des Monats wurde über die Übernahme spekuliert, nun folgte die offizielle Bestätigung von Apple: Der Konzern aus Cupertino erwirbt den Kopfhörer-Hersteller Beats Electronics, den der Rapper Dr. Dre im Jahr 2006 mitgegründet hat, und will den Deal bis zum Ende des vierten Geschäftsquartals Ende September abschließen. Damit geht die teuerste Übernahmen in der Firmengeschichte des iPhone-Herstellers über die Bühne.

Die Gründer von Beats Electronics, neben Dr. Dre der Musikproduzent Jimmy Iovine, gehören künftig zum Top-Management von Apple. “Musik ist so ein wichtiger Teil unseres Lebens und hat hier bei Apple einen besonderen Platz in unseren Herzen”, erklärte Apple-Chef Tim Cook. Das sei der Grund für den Kauf – und dafür, dass der Konzern auch weiterhin neue Musik-Dienste entwickeln wolle.

Mit zum Deal gehört auch der Streaming-Dienst Beats Music. Der Service dürfte für Apple wohl noch interessanter sein als die Kopfhörer mit dem markanten “b”, die Beats herstellt. Schließlich betreibt auch der iPhone-Hersteller mit iTunes Radio einen Streaming-Dienst. Der Jahresumsatz von Beats, das seinen Streaming-Dienst im Januar 2014 gestartet hat, wird auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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Hacker nimmt Apple-Geräte in Geiselhaft

30.05.2014, 7:32

Lösegeld-Erpressung

In Australien und anderen Ländern hat sich ein ungewöhnlicher Hacker-Angriff ereignet. Ein Unbekannter hat sich dort Zugang zu Apple-Geräten verschafft und drohte mit der Löschung aller Daten.

(Quelle: Fotolia.com/aetb)

In Australien – und mittlerweile auch anderen Ländern wie Kanada oder Neuseeland – sind etliche Nutzer von Apple-Geräten Opfer einer perfiden Hacker-Attacke geworden. Wie The Sydney Morning Herald berichtete, wurden die Betroffenen durch eine “Warnmeldung” auf ihrem iPhone, iPad oder Mac darauf hingewiesen, dass ihr Gerät gekapert worden sei.

Der Hacker, der sich selbst Oleg Pliss nennt, forderte die verdutzen Nutzer in der Warnmeldung dazu auf, bis zu 100 US-Dollar auf ein PayPal-Konto zu überweisen. Sollte das Lösegeld nicht bezahlt werden, drohte der Cyberkriminelle mit der Löschung aller Daten. Ironie des Schicksals: Der Angriff erfolgte wohl ausgerechnet über die Apple-Funktion “Finde mein iPhone/iPad/Mac”, die es Nutzern normalerweise ermöglicht, verlorene oder gestohlene Geräte über die Ortungsfunktionen zu lokalisieren.

Wie sich der Hacker Zugang zu den Geräten verschaffen konnte, ist noch unklar. Vermutet wird, dass dieser die Apple-IDs sowie Passwörter der betroffenen Nutzer in Erfahrung bringen und dann über die iCloud die Geräte in Geiselhaft nehmen konnte. Apple hat indes in einer Stellungnahme versichert, dass das iCloud-System selbst nicht von dem Vorfall betroffen sei. Der Konzern empfiehlt den Geschädigten, ihr Apple-ID-Passwort zu ändern und nicht gleiche Nutzernamen und Kennwörter für mehrere Dienste zu verwenden.

Wer Opfer der Attacke geworden ist, kann sich aktuell wohl nur mit einer radikalen Lösung aus eigener Kraft aus dem Klammergriff befreien. Dazu muss das betroffene Gerät in den Werkszustand zurückgesetzt und anschließend über das iTunes-Backup wieder synchronisiert werden.

Die Gerüchteküche ums iPhone 6 brodelt unterdessen weiter: Das neue Apple-Smartphone sollte im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Frühsommer soweit.

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Apple steigt ins Smart-Home-Business ein

28.05.2014, 7:56

Gerücht

Bereits auf der Entwicklerkonferenz The Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) am 2. Juni könnte Apple eine eigene Plattform im Bereich Connected Home vorstellen.

(Quelle: shutterstock/lucadp)

Apple arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer eigenen Lösung im Bereich Smart Home und steht kurz vor der Veröffentlichung des Systems – das will die Financial Times erfahren haben.

Demnach könnte bereits am 2. Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC etwas Entsprechendes der Öffentlichkeit präsentiert werden. Apple entwickelt dem Gerücht zufolge aber keine eigene Hardware, sondern will Drittanbietern die Implementierung in einer eigenen Plattform ermöglichen, sodass beispielsweise Alarmanlagen, Beleuchtungssysteme oder andere vernetzbare Produkte direkt über iPhone oder iPad bedient werden können.

Die Steuerung der Funktionen ist zwar bislang auch schon über die iOS-Apps für verschiedene Smart-Home-Lösungen möglich, Apple will aber angeblich die Hersteller speziell zertifizieren und so vor allem auf das Thema Datensicherheit setzen. Auch die Einbindung des für dieses Jahr erwarteten neuen Apple TV soll Bestandteil der Smart-Home-Strategie sein.

Auch in Sachen iPhone brodelt die Apple-Gerüchteküche: Nach neuen Informationen könnte das neue Smartphone iPhone 6 bereits im Juni 2014 vorgestellt werden. ums iPhone 6 brodelt weiter: Berichten zufolge sollte das neue Apple-Smartphone im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Sommer soweit.

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iPhone 6 doch schon im Juni?

27.05.2014, 12:15

Apple-Smartphone

Die Gerüchteküche ums iPhone 6 brodelt weiter: Berichten zufolge sollte das neue Apple-Smartphone im September 2014 auf den Markt kommen. Nach neuen Informationen ist es aber schon im Sommer soweit.

(Quelle: Shutterstock/Twin_Design)

Bereits am 2. Juni 2014 könnte Apple “mit großer Wahrscheinlichkeit” sein neues Handy iPhone 6 auf der Entwicklerkonferenz WWDC 14 in San Francisco vorstellen, schreibt die Frankfurter Rundschau. Das Gerät soll deutlich größer und schlanker als seine Vorgänger sein.

Wie Mac Rumors bereits im April schrieb, will Apple das iPhone 6 in zwei Größen herausbringen: Mit 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1334 x 750 Pixeln sowie mit 5,5 Zoll und 1920 x 1080 Pixeln. Damit entspräche das Seitenverhältnis beider Geräte dem des aktuellen iPhone 5. Während die größere Variante erst Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen soll, könnte die 4,7-Zoll-Variante bereits im Sommer zu haben sein.

Anfang Mai war davon die Rede, dass das iPhone 6 im September 2014 auf den Markt kommen könnte. So hatte der Technik-Blog iFun erfahren, dass die Mitarbeiter deutscher Apple Stores keinen Urlaub in dieser Zeit nehmen dürfen. Auch in den vergangenen Jahren hatte der Verkaufsstart für neue iPhone-Versionen im September stattgefunden. Das iPhone ist Apples wichtigstes Produkt – sein Erfolg entscheidet über den des IT-Konzerns. Im vergangenen Quartal trug das Smartphone 26,1 Milliarden zum Umsatz von 45,6 Milliarden US-Dollar bei.

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iPhone 6 schon im September?

16.05.2014, 9:41

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Was gibt’s Neues vom iPhone 6? Bislang nur Gerüchte. Doch die haben es in sich. Das neue Modell des Apple-Smartphones soll in zwei Größen auf den Markt kommen – und zwar mit superscharfer Auflösung.

(Quelle: Apple.com )

Apple will das iPhone 6 in zwei Größen herausbringen: Mit 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1334 x 750 Pixeln sowie mit 5,5 Zoll und 1920 x 1080 Pixeln. Damit entspräche das Seitenverhältnis beider Geräte dem des aktuellen iPhone 5. Das berichtet MacRumors unter Berufung auf den Analysten Ming Chi-Kuo. Zudem soll das iPhone 6 einen neuen A8-Prozessor beinhalten, 1 GB RAM, Touch-ID und etwas dünner werden als das aktuelle iPhone 5.

Darüber hinaus gibt es erste Hinweise, wann die beiden Modelle auf den Markt kommen. Im September 2014 dürfen die Mitarbeiter deutscher Apple Stores keinen Urlaub nehmen, hat das Technik-Blog iFun erfahren. Auch in den vergangenen Jahren hatte der Verkaufsstart für neue iPhone-Versionen im September stattgefunden.

Das iPhone ist Apples wichtigstes Produkt – sein Erfolg entscheidet über den des IT-Konzerns. Im vergangenen Quartal trug das Smartphone 26,1 Milliarden zum Umsatz von 45,6 Milliarden US-Dollar bei. Mehr als 43 Millionen Stück wurden verkauft, ein Plus von 17 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Der iPad-Absatz sank hingegen um 16 Prozent auf 16 Millionen Geräte. Mac und iPods spielen mit Verkaufszahlen von vier beziehungsweise knapp drei Millionen Stück eine kleinere Rolle.

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Facebook zeigt Apple-Nutzern mehr Bilder

15.05.2014, 10:58

iOS-App-Update

Facebook hat seine iOS-App aktualisiert. Zu Aktivitäten passende Bilder sollen Freunde zusammenbringen und ein Offline-Modus erlaubt das Speichern von Beiträgen für späteren Upload.

(Quelle: Shutterstock.com/
Twin Design)

Mit einem neuen Feature will Facebook seine Nutzer dazu anregen, miteinander zu interagieren. In der jetzt aktualisierten iOS-App bringt das soziale Netzwerk sogenannte Cards. Die postkartenähnlichen Bilder klappen sich über dem Nachrichten-Feed auf, wenn ein Nutzer an einem Ort eincheckt oder ein Activity-Update vornimmt. Dabei zeigt die App themenverwandte Inhalte der Facebook-Kontakte an, so Techcrunch.

Das Feature verbindet die jeweiligen Nutzeraktivitäten mit vorherigen relevanten Beiträgen der Kontakte. So zeigt die App beispielsweise nach dem Einchecken in einem Restaurant an, welche Freunde hier bereits gegessen haben. Beim Check-in an einer Sehenswürdigkeit präsentiert die App Fotos von Freunden am selben Ort. Die weitergegebenen Inhalte sind dabei ausschließlich Beiträge, die zuvor veröffentlicht wurden.

Ebenfalls in der neuen Version von Facebook für iOS mit dabei ist die Möglichkeit, offline Beiträge zu verfassen. Mitglieder können nunmehr selbst bei aktiviertem Flug-Modus ein Status-Update schreiben, das ins Netzwerk hochgeladen wird, wenn die Telekommunikationsverbindung wieder hergestellt ist.

Die neue App-Version ist bereits im iTunes-Store erschienen. Bei seinen Apps ist Facebook derzeit im Aufräumwahn: Vergangene Woche hatte das Netzwerk seine Anwendungen Poke und Camera aus dem Verkehr gezogen. Gibt’s bald auch eine Fitness-App von Facebook? Die passende Vorlage dazu hatte sich das Netzwerk Ende April 2014 zugelegt.

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Apple will Beats für drei Milliarden Dollar

09.05.2014, 10:04

Mögliche Übernahme

Apple soll sich in Abschlussverhandlungen für die Übernahme der Kopfhörerfirma Beats Electronics befinden. Der 3,2 Milliarden US-Dollar Deal wäre der größte in der Geschichte des iPhone-Herstellers.

(Quelle: Beats/Screenshot)

Bereits kommende Woche könnte es so weit sein: Der Elektronikkonzern Apple übernimmt Beats, einen vom Rapper und Musikproduzenten Dr. Dre gegründeten Kopfhörer-Spezialisten. Derzeit befinden sich die beiden Unternehmen in Abschlussverhandlungen, allerdings könnte der Deal über 3,2 Milliarden US-Dollar auch noch scheitern, so die Financial Times. Es wäre die größte Übernahme in der 38-jährigen Firmengeschichte Apples.

Das Objekt der Begierde dürfte den iPhone-Hersteller indes nicht nur wegen der angesagten Kopfhörer mit dem roten “b”, die zu einem Stückpreis von mehreren Hundert Dollars verkauft werden, interessieren. Beats, dessen jahresumsatz auf 1,2 Milliarden US.Dolar geschätzt wird, hat im Januar 2014 den Musik-Streaming-Dienst Beats Music gestartet. Apple, das sich bislang vorwiegend auf seinen digitalen Plattenladen iTunes konzentriert hatte, launchte vor kurzem ebenfalls einen eigenen Streaming-Dienst namens iTunes Radio, bei dem Kunden die Titel oder Alben nicht mehr kaufen müssen.

Nach Information von Brancheninsidern soll bei der geplanten Akquisition auch das gehobene Management von Beats in die Apple-Organisation übergehen und direkt an Apple-Chef Tim Cook berichten. Beats-Chef und Musikmanager Jimmy Iovine würde die Rolle eines “Special Advisor” für Cook einnehmen.

Apple könnte sich kostspielige Übernahmen durchaus leisten, denn das zweite Quartal 2014 lief für Apple gut.

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Kartellklage gegen Google und Apple beigelegt

25.04.2014, 13:13

Millionen an Mitarbeiter

Beinahe wäre es zum Prozess gegen Google, Apple, Intel und Adobe gekommen. Mitarbeiter haben den Unternehmen illegale Absprachen bei der Personalrekrutierung vorgeworfen.

(Quelle: shutterstock.com/Ken Wolter)

So viel Einigkeit hätten viele Apple und Google vermutlich gar nicht mehr zugetraut: Gemeinsam mit Intel und Adobe sollen die Technologie-Konzerne vereinbart haben, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Die Angestellten selbst waren davon nur wenig begeistert. Mehr als 64.000 Mitarbeiter haben eine Sammelklage gegen den Abwerbestopp eingereicht.

Konkret ging es um illegale Absprachen aus den Jahren 2005 bis 2009. Die Mitarbeiter forderten drei Millionen US-Dollar Schadenersatz, im Falle einer Niederlage hätte sich diese Summe sogar verdreifachen können.

Wie faz.net berichtet, hätte der Prozess bereits im Mai beginnen sollen. Doch nun gab die Anwaltskanzlei Lieff Cabraser Heimann & Bernstein bekannt, dass sich die Unternehmen vor der ersten Anhörung mit den Klägern geeinigt hätten. Zwar nannte die Kanzlei in ihrer Stellungnahme zunächst keine finanziellen Details, Medienberichten zufolge sollen Apple, Google, Intel und Adobe rund 324 Millionen Dollar zahlen.

Die Klage wurde im Mai 2011 eingereicht, nachdem sich die Unternehmen 2010 mit dem US-Justizministerium geeinigt haben, keine Abwerbeabsprachen zu treffen. Im Oktober 2013 wurde sie als Sammelklage zugelassen. Während der Prozessvorbereitungen gelangte auch eine E-Mail-Korrespondenz zwischen Apple Gründer Steve Jobs und dem ehemaligen Google-Chef Eric Schmidt an die Öffentlichkeit. Darin soll sich Jobs bei Schmidt darüber beschwert haben, dass eine Mitarbeiterin von Googles Personalabteilung einen Apple-Mitarbeiter angesprochen hat. Schmidt soll darauf hin versichert haben, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkomme und die Mitarbeiterin entlassen werde.

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