Apple bestätigt Event am 9. September

01.09.2014, 7:35

Neues iPhone

Apple hat offizielle Einladungen zu einem Event am 9. September 2014 verschickt. Es gilt als sicher, dass der Konzern dort unter anderem die neue iPhone-Generation präsentieren wird.

Jetzt gibt es wohl keine Zweifel mehr: Apple wird am 9. September das neue iPhone vorstellen. Zumindest hat der Elektronikkonzern nun erste Presse-Einladungen zu dem Event verschickt, das nicht nur von vielen Fans bereits seit Monaten mit Spannung erwartet wird.

Allerdings gibt es immer noch keine offiziellen Angaben dazu, was das Unternehmen dort genau präsentieren wird – auf der Karte steht lediglich neben dem Datum der kryptische Satz “Wish we could say more” (Wir wünschten, wir könnten mehr sagen). Dennoch gilt es als ausgemacht, dass Apple-Chef Tim Cook auf der Veranstaltung, die dieses Mal nicht in San Francisco sondern in Apples Heimatstadt Cupertino stattfindet, die neue iPhone-Generation aus dem Hut zaubern wird.

Darüber hinaus gab es zuletzt Gerüchte, wonach Apple zusätzlich ein Smart Wearable zeigen wird. Das berichtet die als zuverlässig geltende Fachwebseite recode.net. Da mit der nächsten iPhone-Generation auch das neue Betriebssystem iOS 8 an den Start geht, das den Fokus unter anderem auf Gesundheits- und Fitness-Anwendungen legt, wird deshalb mit der Präsentation einer Smartwatch gerechnet. Über ein solches Gerät wird unter dem Namen “iWatch” bereits seit Monaten wild spekuliert.

Auch was die Ausstattung der neuen iPhone-Modelle anbelangt, sind mittlerweile sehr konkrete Gerüchte im Umlauf. Ob diese zutreffen, wird sich zeigen – zumindest im vergangenen Jahr zumindest war die Trefferquote allerdings doch erstaunlich hoch. Die Rhino Inter Group, eine weltweit agierende Großhandelsgruppe für mobile Geräte, hat jetzt auf Basis einer aktuellen Umfrage unter asiatischen Zulieferbetrieben noch einmal die wichtigsten technischen Details zusammengetragen, die das neue iPhone 6 ausmachen sollen.

NFC und Saphirglas an Bord

Wie bereits mehrfach berichtet wurde, könnte es dieses Mal gleich zwei neue Modelle mit 4,7- und 5,5-Zoll-Display geben: Das kleinere Gerät soll den Namen iPhone 6 tragen, 138 x 66 Millimeter messen, 6,9 Millimeter dünn sein und 121 Gramm wiegen. Das größere Modell mit dem Namen iPhone 6L bringt den Angaben zufolge hingegen 169 Gramm auf die Waage – bei Abmessungen von 158 x 78 Millimetern.

Weiterhin halten Experten den Einsatz für Saphirglas für sehr wahrscheinlich. Das Display soll dabei nahezu randlos eingefasst sein, um das aus Aluminium bestehende Gehäuse trotz der größeren Bildschirmabmessungen so klein wie möglich zu halten. Saphir ist das zweithärteste aller transparenten Materialien nach Diamant – daraus gefertigte Bildschirme gelten als besonders kratz- und schlagfest, allerdings auch als spröder und schwerer. Die Screenauflösung könnte bei 960 x 1704 Pixel liegen.

Die Kamera wiederum soll wegen des optischen Bildstabilisators nicht vollständig ins Gehäuse passen, wie es weiter hieß – sondern mit einem Kameraring herausragen. Ob die Auflösung acht, zehn oder 13 Megapixel beträgt, ist allerdings nach wie vor unklar.

Wie die Rhino Group des weiteren mutmaßt, wird als Hauptprozessor der A8 mit bis zu 2 GHz zum Einsatz kommen. Für die Verarbeitung der Bewegungs- und anderer Sensordaten wird zusätzlich ein aufgerüsteter M7-Koprozessor verbaut, der auch für die Kommunikation mit der iWatch zuständig ist.

Die Speicherkapazität soll bei maximal 128 Gigabyte liegen, was einer Verdoppelung gegenüber dem iPhone 5S entspräche. Beim WLAN setzt Apple auf den schnellen AC-Standard mit bis zu 1.300 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit. Auf der Mobilfunkseite unterstützt das iPhone 6 die Standards WCDMA, CDMA2000, CDMA1X, GSM, EDGE, HSPA (42,20 MBit/s) und LTE mit bis zu 150 Mbit/s.

Erstmals könnte Apple mit dem iPhone 6 auch auf die NFC-Nahfunktechnologie setzen. Damit will das Unternehmen in erster Linie den Weg zu einem neuen Bezahldienst ebnen, der künftig unter anderem mit dem Kreditkartenkonzern Visa an den Start gehen soll.

Für die Autorisierung der Zahlungen dürfte der Fingerabdrucksensor zum Einsatz kommen. Damit würde Apple ein für den Verbraucher sehr einfaches bargeldlose Zahlungsverfahren an der Ladenkasse vorweisen können, für das weder eine PIN noch eine Unterschrift erforderlich wären.

Welche Gerüchte sich nun tatsächlich bewahrheiten, wird sich aber erst endgültig am 9. September herausstellen. Ein paar Tage müssen sich Apple-Fans also noch gedulden.

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China Telecom zeigt das neue iPhone 6

25.08.2014, 11:48

Apple-Smartphone

China Telecom hat Details zum neuen iPhone 6 vorab veröffentlicht. Das Apple-Smartphone kommt vermutlich mit erweiterter Netz-Unterstützung in zwei Display-Varianten und drei Farben.

(Quelle: Sina News)

Das wird Tim Cook gar nicht schmecken: China Telecom – Chinas größter Telekommunikationsanbieter – hat nun das Apple iPhone 6 vorab präsentiert. Das Unternehmen postete ein Bild des neuen Smartphones mit Informationen auf Chinas sozialem Netzwerk Weibo.

Bei dem Bild handelt es sich anscheinend um ein offizielles Präsentationsfoto von Apple. Demnach wird es das iPhone 6 wohl weiterhin in den bekannten Farben Weiß, Schwarz und Gold geben.

Nebenbei verriet der TK-Anbieter auch, dass das Smartphone die LTE-Netze TDD und FDD unterstützt sowie GSM, WCDMA, CDMA2000 und CDMA1X. Bislang unterstützte das iPhone in China nur das 3G-Netz CDMA2000 und das 2G-Netz CDMA.

Zudem soll das iPhone 6 laut Sina News in zwei verschiedenen Varianten kommen: Einmal mit 4,7- und einmal mit 5,5-Zoll Display. Die offizielle Veröffentlichung des Smartphones wird für den 9. September 2014 erwartet.

Da Apple seinen Vertragspartnern verbietet, vorab bekannte Informationen zu kommenden Produkten zu veröffentlichen, handelt es sich hierbei vermutlich um ein Versehen seitens China Telecom. Das zeigt auch die Löschung des Posts nur wenige Stunden nach seiner Veröffentlichung. Andererseits könnte es sich auch um einen geschickten Marketing-Zug der Kalifornier handeln.

Wenn die Prognose von RBC Capital Markets stimmt, wird Apples iPhone 6 die Verkaufszahlen seiner Vorgänger toppen. Demnach sollen alleine im Weihnachtsquartal 75 Millionen Smartphones verkauft werden.

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Bringt Apple im Herbst die Smartwatch?

22.08.2014, 14:08

Smart Wearables

Dokumente deuten darauf hin, dass Apple schon bald eine neues Produkt mit Saphirglas vorstellen könnte. Beobachter gehen davon aus, dass es sich dabei um die “iWatch” handelt.

Symbolbild
(Quelle: Fotolia.com/sissoupitch)

Ein Schreiben von Apple an das US-Handelsministerium gibt einen Hinweis darauf, dass Apple an einem neuen Produkt mit Saphirglas-Display arbeitet. Das berichtet 9to5mac.com unter Berufung auf den US-Analysten Matt Margolis. In dem Dokument ist die Rede von einem “aggressiven Zeitplan”, der das Ziel hat, die Produktion eines iOS-Gerätes bis August 2014 zu starten.

Besonders die in dem Dokument verwendete Bezeichnung “jewelry” deute darauf hin, dass es sich bei dem Gerät nicht um das neue iPhone, sondern um eine Smartwatch handle. Konkret ist in dem Dokument von einem “Schmuckgegenstand aus edlen oder halbedlen Steinen” die Rede, der nicht mehr als 40 US-Dollar pro Stück wert sein soll.
Branchenbeobachter rechnen damit, dass die Apple-Smartwatch noch in diesem Jahr erscheint. Wie sie aussehen könnte, zeigt der von Apple eingereichte Patent-Antrag “iTime” mit der Nummer 8.787.006. Die digitale Uhr soll sich mit Geräten wie dem iPhone oder iPad verbinden, aber auch als eigenständiges Produkt genutzt werden können. Außerdem soll sie wesentlich besser als die Konkurrenz-Produkte ausgestattet sein.
Dass das neue Apple-Handy “iPhone 6″ am 9. September 2014 vorgestellt wird, gilt indes als ausgemachte Sache. Die Branche erwartet für das laufende Jahr zwei iPhone-Versionen mit deutlich größeren Bildschirmen. Eine Prognose von RBC Capital Markets sagt dem neuen Smartphone einen Verkaufsrekord voraus: Allein im Weihnachtsquartal sollen demnach 75 Millionen Stück verkauft werden.

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Verkaufsrekord für iPhone 6 prognostiziert

20.08.2014, 15:09

Apples neues Smartphone

Apples iPhone 6 wird die Verkaufszahlen seiner Vorgänger toppen – wenn die Prognose von RBC Capital Markets stimmt. Diese rechnet mit 75 Millionen verkauften Smartphones im Weihnachtsquartal.

Bald mit Schlangen davor: Apple Store in Hongkong
(Quelle: Shutterstock.com/Wayne0216)

Kann das iPhone 6, das am 9. September 2014 erwartet wird, neue Bestmarken erreichen? Amit Daryanani von RBC Capital Markets glaubt das. In einem Gespräch mit Investoren sagte der Analyst einem Electronista-Bericht zufolge, er gehe davon aus, dass bereits am ersten Wochenende zehn Millionen Stück verkauft würden. Fürs vierte Quartal 2014, das wegen des Weihnachtsgeschäfts traditionell sehr positiv für Apple ausfällt, rechnet er mit einer Absatzmenge von 75 Millionen Smartphones.

Seine Vorhersage basiert auf Informationen von Zulieferfirmen, denen zufolge Apple 80 Millionen Stück der neuen iPhone-Version bestellt hat. Sie setzt zudem voraus, dass das Smartphone am 9. September vorgestellt und ab 19. September 2014 verkauft wird. Apple hat den Zeitplan noch nicht bestätigt, doch inoffiziell gibt es an dem Datum wohl kaum noch Zweifel – zu sehr ähneln sich die Abläufe denen der vergangenen Jahre.

(Quelle: Statista.de)

Als erster Netzbetreiber bietet die Telekom einen Reservierungs-Service für “exklusive Smartphone-Highlights”. Auf einer eigenen Seite haben Interessenten die Möglichkeit, sich unverbindlich registrieren zu lassen. Diese werden fortan per SMS oder E-Mail informiert, falls “ein Smartphone-Hersteller Neuigkeiten vorstellt”. Den registrierten Kunden garantiert die Telekom – falls sie sich für ein Produkt entscheiden – eine bevorzugte Belieferung.

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Reservierungs-Service für iPhone 6 gestartet?

12.08.2014, 8:24

Neue Bilder aufgetaucht

Der Launch des iPhone 6 rückt näher: Jetzt bietet die Telekom einen Reservierungs-Service für “exklusive Smartphone-Highlights”. Zudem sind weitere Fotos aufgetaucht, die das neue Gerät zeigen sollen.

(Quelle: Techradar)

Same procedure as every year: Der September naht, das neue iPhone steht in den Startlöchern – und die Netzbetreiber starten Reservierungs-Seiten für “exklusive Smartphone-Neuheiten”.

Den Beginn macht die Deutsche Telekom: Auf einer eigenen Seite haben Interessenten die Möglichkeit, sich unverbindlich registrieren zu lassen. Diese werden fortan per SMS oder E-Mail informiert, falls “ein Smartphone-Hersteller Neuigkeiten vorstellt”. Den registrierten Kunden garantiert die Telekom – falls sie sich für ein Produkt entscheiden – eine bevorzugte Belieferung.

Wer möchte, kann sich alternativ auch über die Telefon-Hotline (0800-3302202) oder im Laden für den Reservierungs-Service registrieren lassen. In jedem Fall wird den Interessenten der Reservierungsbescheid per Post zugesandt. Den Service können allerdings nur Neukunden beziehungsweise Bestandskunden mit der Option auf eine Vertragsverlängerung in Anspruch nehmen.

Namentlich wird das neue iPhone auf der Seite freilich nicht genannt – denn offiziell hat Apple noch nicht bestätigt, dass die Präsentation des Geräts tatsächlich am 9. September erfolgen wird. Doch inoffiziell gibt es an dem Datum wohl kaum noch Zweifel – zu sehr ähneln sich die Abläufe denen der vergangenen Jahre.

Unterdessen hat das Online-Portal Techradar weitere Bilder veröffentlicht, auf denen das neue iPhone 6 zu sehen sein soll. Die Fotos stammen angeblich von einem Beta-Tester von Apple und zeigen das Apple-Smartphone in der Farbe “Silver White” samt Verpackung. Zu den Features gibt es indes keine Informationen – auf dem Bild ist allerdings der vom iPhone 5s bekannte Fingerabdruck-Sensor zu sehen.

Allerdings ist nicht klar, ob die Bilder tatsächlich echt sind – oder ob es sich mal wieder um eine Fälschung handelt.

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Google, Apple und Weitere sollen mehr zahlen

11.08.2014, 14:21

Illegale Absprachen

Wegen illegaler Absprachen wäre es fast zum Prozess gegen Google, Apple und weitere US-Firmen gekommen. Ein Vergleich wurde nun von der zuständigen Richterin abgewiesen: Sie fordert eine höhere Summe.

(Quelle: Fotolia.com/liveostockimages)

Um einen Rechtsstreit mit mehreren Tausend Mitarbeitern beilegen zu können, werden Apple, Google, Adobe und Intel vermutlich mehr Geld zahlen müssen als geplant. Laut der zuständigen Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Summe von 324,5 Millionen US-Dollar zu niedrig. In einer Entscheidung (PDF) forderte sie mindestens 380 Millionen US-Dollar.

Hintergrund des Verfahrens sind illegale Absprachen aus den Jahren 2005 bis 2009: Die beteiligten Unternehmen hatten vereinbart, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Mehr als 64.000 Mitarbeiter hatten daraufhin eine Sammelklage gegen den Abwerbestopp eingereicht. Ursprünglich forderten die Kläger insgesamt drei Milliarden US-Dollar. Die Unternehmen hatten sich dann mit den Klägern auf einen Betrag von 324 Millionen US-Dollar geeinigt, um den Streit ohne Prozess zu beenden.

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Apple und Samsung lassen Klagen fallen

07.08.2014, 7:15

Patentkrieg

Die beiden Erzfeinde Apple und Samsung haben ihre Patentstreitigkeiten beigelegt – allerdings nur außerhalb der USA. Von einem weitgehenden Waffenstillstand kann indes nicht die Rede sein.

(Quelle: Fotolia.com/vege)

Die beiden Elektronikkonzerne Apple und Samsung haben ihre Patentstreitigkeiten für beendet erklärt. Wie die Unternehmen mitteilten, werden die gegenseitigen Klagen fallen gelassen.

Die Meldung klingt zunächst nach einer kleinen Sensation: Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich doch recht schnell, dass das vermeintliche Friedensabkommen keines ist. Denn: Die Vereinbarung gilt nicht für die Vereinigten Staaten und wurde anscheinend nur getroffen, um die hohen Gerichtskosten weltweit zu reduzieren. Zudem gibt es keinerlei Patentabkommen.

Dadurch gilt es als ausgemacht, dass sich beide Streithähne weiterhin vor US-Gerichten beharken werden; die USA bleibt damit auch in Zukunft der zentrale Ort für die Auseinandersetzungen der Gegenspieler. Sind die Streitigkeiten dort gerichtlich geklärt, könnte der Konflikt sogar international wieder auflodern, mutmaßen Experten.

Apple und Samsung überziehen sich schon seit Jahren weltweit gegenseitig mit Klagen. Während Apple den Koreanern vorwirft, Features und das Aussehen des iPhone abgekupfert zu haben, haben die Kalifornier nach Ansicht von Samsung diverse technische Patente verletzt.

Vor allem der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs hatte die Patentstreitigkeiten zu einem persönlichen Anliegen gemacht und diese forciert. Er war der Meinung, dass Samsung nur deshalb eine so starke Marktposition erlangen konnten, weil sich der Konzern nahezu ungehemmt der Ideen von Apple bediente.

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Apple CarPlay und Android Auto rollen an

06.08.2014, 10:34

Betriebssysteme im Auto

Mit Apple und Google bringen sich gleich zwei Giganten in Position für den Kampf um die Auto-Cockpits. CarPlay feiert noch dieses Jahr Premiere in der neuen C-Klasse, Android Auto soll bald kommen.

Den Autoherstellern fiel es noch nie sonderlich leicht, den Kunden zu erklären, warum sie mehrere tausend Euro Aufpreis für ein fest eingebautes Navigationssystem bezahlen sollten. Entsprechend groß war die Konkurrenz durch PNDs (Personal Navigation Devices), die vor etwa acht Jahren einen Boom erlebten, bevor sie selber Konkurrenz durch Smartphone-Apps bekamen.

Jetzt könnte die nächste Umwälzung auf dem Markt bevorstehen, denn fest installierte Komponenten im Fahrzeug, wie etwa die Displays, werden zu offenen Schnittstellen für Apps. Das entspricht den Bedürfnissen vieler Kunden, die einfach ihre vom Smartphone gewohnten Apps und Infodienste auch im Auto nutzen wollen.

Bei den Verkehrsinformationen und Radar-Warnern gibt es zum Beispiel keinen Grund, sich auf die meist veralteten oder sündhaft teuren Services der Autohersteller zu verlassen, wenn es längst ständig aktuelle Infos via App gibt. Bei vielen, gerade jüngeren Käufern stehen Internet und Services im Auto nach neuesten Umfragen sogar höher im Kurs als manche Aspekte des Fahrzeugs selber – das zwingt die Hersteller zum Handeln.

Treibende Kraft dieser Entwicklung sind aber vor allem Google und Apple. Außerdem gibt es das Car Connectivity Consortium, das mit MirrorLink einen eigenen Standard zur Smartphone-Anbindung im Auto hat.

Apple vs. Google


Unterstützung der Programme

(Quelle: Angaben der jeweiligen Organisationen)

CarPlay von Apple feiert dieses Jahr Premiere in der neuen C-Klasse von Mercedes-Benz. Die schwäbische Nobelmarke hatte schon vor zwei Jahren erste Schritte zur Integration des iPhone über das “Drive Kit” unternommen, dessen Funktionen derzeit deutlich erweitert werden. Vor allem die Steuerung des iPhone über Tasten im Auto, der Touchscreen des Navigationssystems und der Zugriff auf die Sprachsteuerung Siri sollen die Bedienung erleichtern. Dazu kommen Inhalte wie Musik oder Nachrichten und Apps zum Navigieren auf das Autodisplay.

Das Google-Pendant heißt Android Auto. Das System ist zwar noch nicht Realität, wird aber von fast allen Herstellern unterstützt werden. Dabei wollen Anbieter wie Audi, Honda oder Volvo nach eigenen Aussagen den Kunden die größtmögliche Wahl lassen und nicht nur ein System unterstützen. Die Features von Android Auto sind ähnlich wie bei Apple.

Während beide Giganten ihre eigenen Standards pushen wollen, ist MirrorLink ein offenes Projekt, das breite Unterstützung von Smartphone- und Fahrzeugherstellern hat. Es ging ursprünglich unter dem Namen Terminal Mode an den Start. Das Ziel ist es vor allem, Display-Inhalte der Smartphones­ auf dem Autodisplay zu ­spiegeln und Bedien­elemente einzubinden – auch parallel zu den eigenen Systemen der Fahrzeughersteller.

Für Google, das einst als Suchmaschinenbetreiber startete, ist es längst nichts Ungewöhnliches mehr, auch in vielen anderen Bereichen aktiv zu sein. Zu den Firmen, die der Konzern bereits übernommen hat, zählen Spezialisten für Militärroboter, der Flugdrohnen-Bauer Titan Aerospace, der Thermostat- und Haustechnik-Hersteller Nest Labs sowie das Start-up Skybox, das Bilder aus dem All schießt.

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Neues iPhone soll am 9. September kommen

06.08.2014, 9:27

Apple-Event

Die Tech-Gemeinde freut sich auf den September, denn zu der Zeit stellt Apple gerne seine neuen iPhone-Modelle vor. Und der Termin wird immer konkreter: Am 9. September 2014 soll es soweit sein.

(Quelle: Shutterstock.com/Andrey Bayda)

Gibt es bald die nächste Version des iPhones? Wie bereits in den Vorjahren soll Apple auch 2014 ein Firmenevent für Anfang September vorsehen, und zwar für den 9. September 2014. Das berichtet Re/code unter Berufung auf Insider-Informationen. Apple hat ein Event noch nicht bestätigt; in den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen jedoch seine neuen iPhone-Entwicklungen jeweils Anfang bis Mitte September vorgestellt, um sie wenige Wochen danach rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft in den Verkauf zu bringen.

Die Branche erwartet für das laufende Jahr zwei iPhone-Versionen mit deutlich größeren Bildschirmen. Apple soll seinen Zulieferern Aufträge für Displays in den Größen 4,7 beziehungsweise 5,5 Zoll gegeben haben. Mehr als 70 Millionen neue iPhones sollen dabei produziert werden.

Das iPhone 5 hatte Apple beispielsweise am 12. September 2012 vorgestellt. Beim Firmenevent im September 2013 gab es das iPhone 5c und das iPhone 5S im Doppelpack. Anlass zu der Vermutung, ein neuer iPhone-Launch stehe kurz bevor, hatte bereits das Auftauchen eines eBay-Shops, in dem überholte iPhones angeboten wurden, gegeben.

Apples Bilanz für das vergangene Quartal kann sich sehen lassen. Der Grund für die positiven Zahlen ist einmal mehr das iPhone.

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iPhones mit Absicht verlangsamt?

31.07.2014, 14:39

Apple-Studie

Der Vorwurf wiegt schwer: Eine Doktorandin der Elite-Universität Harvard behauptet, dass Apple ältere iPhone-Modelle mit Absicht drossele. Nutzer sollen so zum Kauf neuer Geräte animiert werden.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Eine Studie von Doktorandin Laura Trucco der Elite-Universität Harvard fährt schwere Geschütze gegen Apple auf. Diese kommt zu dem Schluss, dass der kalifornische Elektronikkonzern ältere iPhones mit Absicht verlangsamt, um die Nutzer zum Kauf neuer Modelle zu bewegen.

Trucco stützt sich bei ihrer Untersuchung auf die Vermutung, dass Kunden, wenn sie über ihr lahmendes Smartphone verärgert sind, im Internet nach Lösungen suchen. Und siehe da: Mit Hilfe von Google Trends fand sie heraus, dass über Internet-Suchmaschinen der Begriff “iPhone slow” immer dann besonders häufig eingegeben wurde, wenn Apple eine neue Modellgeneration des iPhone auf den Markt gebracht hatte.

Zum Vergleich stellte Trucco dieselben Untersuchungen bei den Galaxy-Modellen des koreanischen Smartphone-Herstellers Samsung an. Hier allerdings veränderte sich bei Erscheinen eines neuen Modells die Anzahl der “Samsung Galaxy slow“”-Sucheinträge nicht.

Ob diese Untersuchungsmethodik allerdings als unumstößlicher Beweis für eine solche Anschuldigung dienen kann, darf bezweifelt werden. Differenziert betrachtet daher auch der Doktorvater von Trucco, Sendhil Mullainathan, das Thema in einem Beitrag in der New York Times.

Darin sagt der Wirtschaftsprofessor, dass die Messspitzen nur zeigen, dass die Menschen glauben, ihre alten iPhones seien langsam. Ob sie es aber auch tatsächlich messbar sind, lässt sich mit Google Trends nicht belegen. Mit den Daten ließen sich folglich nur Wechselbeziehungen feststellen – aber keine Zusammenhänge. Zudem sei der Druck der Konkurrenz nicht zu unterschätzen: Wer ein Produkt ohne Verschleiß anbietet, wird laut Mullainathan von Kunden eindeutig bevorzugt.

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