Apple in die Wüste geschickt

14.12.2012, 10:31

Vor einigen Tagen warnte die Polizei des australischen Bundesstaates Victoria vor der Benutzung von Apple Maps. Samsung nimmt die Warnung zum Anlass, seinen schärfsten Konkurrenten mit einer spontanen Werbekampagne zu veräppeln.

(Foto: AndroidAuthority.com)

Sich im australischen Busch auf Apples fehlerhaftes Kartenmaterial zu verlassen, könnte lebensgefährlich sein, warnen die Behörden. Bereits mehrfach wären Autofahrer auf der Suche nach der Stadt Midura ohne Wasser und Nahrung im Outback gestrandet – diese liegt laut Apple Maps nämlich 70 Kilometer von ihrem eigentlichen Standort entfernt.

Auf diese Steilvorlage hat Samsung prompt reagiert: Mit einer Werbeaktion für das Galaxy SIII samt zuverlässigerer Navigations-Software. Mit einem verdreckten Geländewagen samt Campingzubehör in der Innenstadt von Sidney und einem offensichtlich verirrten VW-Bully mit Surfausrüstung vor dem Bahnhof in Melbourne nimmt Samsung seinen Konkurrenten auf die Schippe. Daneben steht jeweils ein Schild, das verkündet: "Oops, Should have got a Samsung Galaxy S III. Get navigation you can trust."


Bulli-Aktion in Melbourne (Foto: AndroidAuthority.com)

Wie der Focus berichtet, soll Apple inzwischen auf die Warnung der australischen Polizei reagiert und sein Kartenmaterial diesbezüglich korrigiert haben.

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Preislockerung für E-Books

14.12.2012, 10:04

Für alle Freunde digitaler Bücher gibt es schon ein kleines vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Die EU-Kommission hat bei Apple und vier großen Verlagen eine Lockerung der Preise für E-Books ausgehandelt. Auch Amazon-Kunden sollen von dem Abkommen profitieren.

(Foto: istock_AdamRadosavljevic)

Ein wichtiger Schritt in Richtung faire Wettbewerbsbedingungen: Die Europäische Kommission hat mit Apple und den vier internationalen Verlagen Simon & Schuster (USA), Harper Collins (USA), Hachette Livre (Frankreich) und der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Deutschland) ein Abkommen zur Preislockerung für digitale Bücher geschlossen.

Wie die Kommission bekannt gab, verpflichtet sich die Unternehmen darin, aktuelle Verträge, bei denen die Verlage den Preis für E-Books bestimmten, aufzulösen und außerdem "Einzelhändlern unter bestimmten Auflagen die Möglichkeit zu geben, innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren Rabatte auf E-Books zu gewähren".

Die Einigung mit der Kommission dürfte vor allem den Online-Händler Amazon freuen, der auf günstige Preise setzt. Apple hatte mit den Verlagen dagegen zum Start der E-Book-Plattform für sein iPad-Tablet vor zweieinhalb Jahren ein Modell ausgehandelt, das der deutschen Buchpreisbindung sehr ähnlich war. Dabei bestimmten nur die Verlage den Preis – und zahlten dem US-Konzern die auf seiner iTunes-Plattform übliche Gebühr von 30 Prozent des Verkaufspreises. Zugleich bekam Apple damals die Garantie, immer den günstigsten Preis anbieten zu können.

Nach dem Start des iPad-Buchshops setzten die Verlage dann das Modell auch bei anderen Anbietern durch. Das erweckte bei den Wettbewerbshüter in Europa und den USA Verdacht.

Auch gegen den britischen Penguin-Verlag soll jetzt weiter ermittelt werden – er hatte anders als die Konkurrenten keine Zugeständnisse angeboten.

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Google Maps für iOS ist zurück

13.12.2012, 9:07

Mit dem Release von iOS 6 im September verschwand Googles Kartendienst von iPhone und iPad und wurde durch Apples eigenen Kartendienst ersetzt – für den das Unternehmen viel Spott und Kritik einstecken musste. Nun ist Googles Karten-App wieder für iOS erhältlich.

Neben einem überarbeiteten Interface verspricht Google schärfere, auf Vektordarstellung basierende Karten, die sich schnell laden und flüssig verschieben und drehen lassen. In die Suchbox im oberen Bereich der App lassen sich neben Adressen auch Namen von Restaurants oder andere Suchbegriffe eingeben. Zusatzinformationen wie beispielsweise Öffnungszeiten oder Kundenbewertungen zu dem eingegebenen Begriff lassen sich im unteren Bereich der App einblenden.

 

Gewohnte Funktionen wie Navigation, Google Street View und Business Fotos sind ebenfalls enthalten, außerdem Verkehrsinformationen und Infos zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Das zugrundeliegende Kartenmaterial ist auf gewohnt hohem Niveau und wird laut Google ständig verbessert und aktualisiert. Und sollte man doch einmal Grund zur Beanstandung haben, kann man Google direkt aus der App Feedback zukommen lassen.

Google Maps ist für Geräte ab iOS 5.1 im App Store erhältlich.

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Erste Bilder aufgetaucht

11.12.2012, 10:43

Nur ein paar Monate nach Erscheinen des iPhone 5 häufen sich im Internet schon die Gerüchte um einen möglichen Nachfolger. Nun sind erste Fotos aufgetaucht, auf denen möglicherweise das nächste Apple-Smartphone zu sehen ist.

Apples jüngstes iPhone ist erst seit September auf dem Markt, doch die Gerüchteküche brodelt bereits: Das neue Gerät könnte eine verbesserte Version des iPhone 5 werden und iPhone 5S heißen, spekuliert die chinesische Website "DigiTimes". Das neue Smartphone könnte mit dem schnellen A6X-Prozessor ausgestattet werden, der auch im aktuellen iPad steckt, und auch eine Aufrüstung auf NFC-Technik halten Experten für wahrscheinlich.

Nun sind auf der Website iPhone5parts Bilder aufgetaucht, die Gehäuseteile des neuen iPhone 5S zeigen könnten. Allerdings könnte es sich auch um einen frühen und wieder verworfenen Prototypen des iPhone 5 handeln. Sicher ist nur, dass einige Bohlöcher im Inneren des Gehäuses nicht mit denen des iPhone 5 übereinstimmen. Die Echtheit der Fotos ist allerdings völlig offen.


iPhone 5S

Hier sieht man das mutmaßliche Gehäuse des neuen iPhone 5S – rechts dazu im Vergleich die Innenseite des iPhone 5. Einige Bohrlöcher sind nicht an der selben Stelle.

Das neue iPhone könnte bereits im nächsten Frühjahr erscheinen – zumindest, wenn Apple tatsächlich den Zyklus verkürzt hat, wie Gerüchte behaupten. Grund dafür könnte der deutlich gestiegene Konkurrenzdruck sein.

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Apple Maps potenziell lebensgefährlich

10.12.2012, 11:25

Kein Scherz: Die australischen Behörden warnen Autofahrer ausdrücklich davor, sich mit Apples fehlerhaftem Kartenmaterial ins Outback zu wagen.

Wenn man trotz Navi plötzlich in einer Sackgasse am anderen Ende der Stadt landet, ist das zwar ärgerlich, aber zumindest nicht lebensbedrohlich. Anders sieht es da schon aus, wenn man sich mit Apple Maps in den australischen Busch aufmacht. Hier lauert nämlich im schlimmsten Fall der Tod.

Todesfälle hat Apples Karten-App bislang zwar nicht gefordert, trotzdem rät die Polizei des australischen Bundesstaates Victoria dringend von der Benutzung ab. Wer sich nämlich auf sein iPhone verlässt und das lauschige Städchen Mildura ansteuert, findet nichts als Staub, Felsen, sengende Hitze – und keinen Tropfen Wasser weit und breit. Der Ort liegt laut Apples Karten-App nämlich geschlagene 70 Kilometer von seinem tatsächlichen Standort entfernt inmitten des Murray Sunset Nationalparks. Bereits einige Male, so heißt es auf der Website der Behörden, sollen deswegen Reisende im Outback gestrandet sein und mussten bis zu 24 Stunden ohne Wasser und Nahrung aushalten – bei Temperaturen um 46 Grad Celsius.

Wer zur Zeit also unbedingt nach Mildura möchte, sollte ein vernünftiges Navigationssystem oder analoges Kartenmaterial mit sich führen – Apple ist zwar bereits informiert, in welchem Zeitraum nachgearbeitet wird, ist allerdings noch unbekannt.

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Apple und Google im Bieterbündnis

10.12.2012, 9:18

Vor einem halben Jahr standen sich Apple und Google noch als Rivalen im Bieterstreit um den insolventen Fotopionier Kodak gegenüber – nun haben sich die beiden Kontrahenten zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Das gemeinsame Gebot soll bei mehr als 500 Millionen Dollar liegen.

(Foto: istock/ibort)

Für den insolventen Fotokonzern Kodak gibt es wohl doch noch Hoffnung – dank Apple und Google. Der Fotopionier gilt seit dem vergangenen Jahrhundert als entscheidender Wegbereiter für die klassische Fotografie – fiel jedoch auch der Digitalisierung zum Opfer und musste nach hohen Verlusten Anfang dieses Jahres Insolvenz anmelden.

Bei der Kodak-Patentauktion im Sommer dieses Jahres gehörten Apple und Google noch zu rivalisierenden Bietergruppen. Doch die Rivalen stiegen nicht in ein Bieter-Rennen ein, so dass die Gebote zunächst sehr niedrig blieben und die von Kodak angepeilte Milliardensumme für die rund 1.100 Patente nicht erreicht wurde, berichtete der "Focus". Die Versteigerung wurde einstweilen auf Eis gelegt.

Nun wollen die großen US-Konzerne Apple und Google gemeinsam in eine neue Runde gehen und die Patente des Fotounternehmens kaufen. Der finanziell angeschlagene Fotopionier muss mindestens eine halbe Milliarde Dollar erzielen, um die vereinbarte Finanzspritze für einen Neuanfang zu bekommen.

Mit einem Bieterbündnis wollen die Konzerne die Fotopatente gemeinsam zu einem günstigen Preis kaufen und dadurch offenbar verhindern, sich gegenseitig auf diese Patente zu verklagen. Bisher sei allerdings unklar, aus welchen konkreten Gründen und unter welchen Bedingungen sich die IT-Riesen zusammengeschlossen haben. Mit den Patenten von Kodak könnten sowohl Apple als auch Google ihre Vormachtstellung auf dem Smartphone-Markt festigen.

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Russisches iTunes wirbt für Escort-Dienst

07.12.2012, 10:38

Und das ausgerechnet beim Moralapostel Apple: Bislang verärgerte eher der iPhone-Hersteller mit seiner restriktiven Anti-Sex-Politik App-Anbieter und Verlage, nun steht das Unternehmen selbst wegen erotischer Angebote am Pranger: Im neu gestarteten iTunes-Store für Russland sollen Nutzer fälschlicherweise auf eine Porno-Seite weitergeleitet worden sein.

(Foto: Fotolia/Kletr)

In puncto Sex und Erotik lässt Apple nicht mit sich spaßen: Mit knallharten Methoden zensiert das Unternehmen bislang entsprechende Angebote in Anwendungen fürs iPhone. So wurde beispielsweise im Januar unangekündigt die Stern-App wegen einer Erotikgalerie gelöscht. Auch Bild musste sich der Zensur stellen: Nackte Mädchen tauchen in der PDF-Version der Zeitung für das iPhone gemäß der "no nipples"-Politik stets mit verpixelten Brustwarzen auf.

Nun wurde Apple selbst Opfer der eigenen Moral: Wie der Spiegel berichtet, hätten Nutzer des eben erst gestarteten russischen iTunes-Store für kurze Zeit recht delikate Einblicke in die Pornowelt bekommen: Wer im iTunes-Programm auf die Option "Mehr Filme in anderen Sprachen" klickte, wäre offenbar zu Werbung für Pornoseiten und Escort-Services weitergeleitet worden.

Schuld an der peinlichen Panne soll ein Apple-Programmierer sein: So gab es angeblich in der russischen iTunes-Version einige Platzhalter-Links wie "xx.xx.xx". Beim Start des iTunes-Angebots wurden diese dann scheinbar nicht durch die tatsächlichen Links ersetzt. Unglücklicherweise existierten die Platzhalter-URLs tatsächlich, nur führten sie eben zu Porno-Angeboten.

Apple selbst hat sich bislang noch nicht dazu geäußert, allerdings wurden nach Bekanntmachung des Fehlers die iTunes in Russland wieder vom Netz genommen. Apple hatte angekündigt, iTunes in einigen neuen Ländern zu starten, neben Russland auch in der Türkei, Indien oder in Südafrika.

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iOS und Android weiter an der Spitze

05.12.2012, 15:44

Windows Phone wird iOS und Android als Smartphone-Plattform vorerst nicht überholen. Zu dieser Prognose sind die Marktforscher von IDC gekommen. Die dominierende Plattform wird auch in vier Jahren noch Android sein.

(Foto: iStockphoto / Scanrail)

Die IDC-Marktforscher haben ihre sehr optimistischen Erwartungen bezüglich Microsofts mobiler Plattform Windows Phone stark nach unten korrigiert. Sie gehen jedoch weiterhin davon aus, dass es mit Android, iOS, Windows Phone und Blackberry bis 2016 nur noch vier relevante Smartphone-Betriebssysteme geben wird. Zwar solle sich die Android-Dominanz in den kommenden Jahren etwas verringern, für 2016 wird aber immer noch ein Marktanteil von stolzen 63,8 Prozent erwartet. In diesem Jahr liegt der Android-Anteil noch bei 68,3 Prozent.

Für Apples iOS wird hingegen ein leicht steigender Marktanteil erwartet – 2016 soll dieser bei  rund 19,1 Prozent liegen, momentan sind es 18,8 Prozent. Ebenfalls erhöhen soll sich der Marktanteil von Microsofts Windows Phone – allerdings nicht ganz so stark, wie bisher angenommen: In vier Jahren erwarten die Marktforscher einen Marktanteil von 11,4 Prozent. Derzeit liegt der Anteil bei lediglich 2,6 Prozent.

Als letzte relevante mobile Plattform geht RIMs Blackberry ins Rennen. Dass diese Plattform in Zukunft noch Marktanteile dazugewinnen kann, gilt allerdings als unwahrscheinlich: Die IDC-Forscher rechnen damit, dass der Anteil an RIMs Plattform von aktuell 4,7 Prozent bis 2016 auf 4,1 Prozent verringern wird.

Konkrete Gründe für die aktuellen Prognosen und Korrekturen nennen die Marktforscher leider nicht.

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Neue Samsung-Geräte auf der Anklagebank

27.11.2012, 9:37

Apple wird zum Nimmersatt: Der iPhone-Hersteller will die zweite große Klage gegen Samsung um insgesamt sechs Smartphones und Tablets erweitern. Einen entsprechenden Antrag habe Apple am vergangenen Freitag beim zuständigen Gericht eingereicht, berichtet Heise.

Keine Gnade mit dem Konkurrenten: Die Patenstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung gehören inzwischen fast schon zum Alltag. Einen weiteren Höhepunkt in den Auseinandersetzungen bringen neue Forderungen des iPhone-Herstellers: Apple sieht seine Patente auch durch eine Reihe aktueller Samsung-Geräte verletzt, so Heise.

Zu den Geräten, die angeblich das geistige Eigentum des Unternehmens aus Cupertino verletzen, sollen das neue Samsung Galaxy S3 Mini und das Note 2  gehören. Dazu will Apple auch gegen die Samsung-Modelle Rugby Pro, Galaxy Tab 8.9 Wi-Fi, Galaxy Tab 2 10.1 und Galaxy S3 mit Android 4.1 vorgehen.

Wie Apple in seinem Antrag betont, solle dies aber kein Versuch sein, die Plattform Android Jelly Bean oder Ice Cream Sandwich auf einem beliebigen Samsung-Gerät zu beschuldigen – das Unternehmen habe alle spezifischen Samsung-Modelle sorgfältig daraufhin untersucht, ob diese Apples Patente verletzen. Der zuständige Richter hatte einen vorhergehenden Apple-Antrag in Teilen abgelehnt und Android 4.1 Jelly Bean nur als Bestandteil von Samsungs Galaxy Nexus in die Klage aufgenommen.

Die nächste Anhörung ist für Anfang Januar 2013 geplant, der Prozessbeginn wird allerdings erst im Frühjahr 2014 erwartet.

In den letzten Wochen hatten beide Unternehmen die gegenseitigen Anklagen um aktuelle Produkte erweitert – so fügte Samsung das iPhone 5 hinzu, die Aufnahme von iPad mini, iPad 4 sowie dem iPod touch der fünften Generation ist beantragt. Auf Apples Forderung hin hatte das Gericht zuvor Samsungs Galaxy Note 10.1 sowie das Galaxy S3 (noch mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich) in die Klage aufgenommen.

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Kartenkrieg fürs iPhone

16.11.2012, 14:55

Rüstet Google zur Schlacht mit Apple? Der Internetkonzern schraubt an einer neuen Maps-App für das iPhone. Damit könnte das Unternehmen die Eigenentwicklung von Apple eventuell vom Thron stoßen.

Das könnte bald in eine nächste Runde im Maps-Krieg zwischen Apple und Google führen: Google arbeitet fieberhaft an einer neuen Version von Google Maps. Das Unternehmen soll bereits eine iOS-Testversion ausgegeben haben, um letzte Fehler zu finden und zu beheben, bevor die App erneut für den iTunes App Store angemeldet werden soll. Brancheninsider erwarten für die Maps-Neuversion unter anderem Navigations-freundliche Funktionalitäten.

"Wir glauben, dass Google Maps die umfangreichsten, genauesten und nutzerfreundlichsten Karten der Welt sind", so ein Google-Sprecher zum Wall Street Journal. "Unser Ziel ist, Google Maps jedem zur Verfügung zu stellen, der sie nutzen will, egal auf welchen Gerät, Browser oder Betriebssystem."

Ist das eine Kampfansage an Apple? Das Verschwinden der Google-Karten, die seit dem Start der ersten iPhone-Generation 2007 fest zum App-Inventar gehörten, war ein Zeichen der wachsenden Rivalität zwischen den einstigen Partnern. Der Internetkonzern zählt als treibende Kraft hinter dem Betriebssystem Android zu Apples schärfsten Rivalen im mobilen Geschäft. Die von Apple entwickelte Karten-App strotzte allerdings vor Fehlern. Sie kannte zahlreiche Orte nicht, setzte Ortsmarken falsch oder stellte Bilder verzerrt dar. Das Unternehmen fühlte sich zuletzt sogar zu einer offiziellen Entschuldigung bemüßigt.

Damit Google Maps als App wieder im Apple-Store verfügbar ist, muss Google das Programm allerdings zunächst bei Apple einreichen. Sollte das Programm genehmigt werden, würde der Dienst in direkte Konkurrenz zu Apples Kartendienst treten. Bei Google ist man wenig zuversichtlich, dass Apple den Weg frei macht für die neue Anwendung. Die Entschuldigung von Cook lässt Apple in diesem Fall andererseits wenig Spielraum, die Maps-App abzulehnen. 

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