Ein Kopfhörer, der Beine macht

19.02.2014, 8:51

Apple plant angeblich einen massiven Vorstoß in den Health-Sektor. Die Vermutung wird durch ein Patent gestützt, das Apple bereits im Jahr 2008 eingereicht hat – und das einen Kopfhörer beschreibt, der Vitalfunktionen misst und den Nutzer “motiviert”.

(Foto: Fotolia.com/Warren Goldswain)

Apples erwarteter Vorstoß in den Health-Sektor könnte von langer Hand vorbereitet sein. Wie das News-Portal CNET berichtete, hat der kalifornische Elektronikkonzern bereits im Jahr 2008 ein Patent für einen Kopfhörer eingereicht, der nicht nur Vitalfunktionen misst, sondern auch Körperbewegungen des Nutzers in konkrete Befehle umsetzen kann.

Möglich wird dies durch integrierte Sensoren: Sie messen beispielsweise Puls oder Körpertemperatur, weshalb der Kopfhörer vor allem bei anstrengender körperlicher Tätigkeit oder beim Sport zum Einsatz kommen soll. Zusätzlich sei es möglich – durch Körperbewegungen wie Nicken des Kopfes – bestimmte Befehle auszuführen, beispielsweise zum Bedienen eines Musik-Players.

Dem Bericht zufolge sei es sogar vorstellbar, dass sich das "Verhalten" des Headset an die eigene körperliche Verfassung anpasst. Bei Müdigkeit könnten so aufmunternde Worte oder bei einem Sprint die Lieblingsmusik eingespielt werden, um den Nutzer noch einmal zusätzlich zu motivieren.

Dass Apple an einem solchen Produkt arbeitet, ist nicht unwahrscheinlich. Erst vor zwei Wochen machten Gerüchte die Runde, wonach der Smartphone-Herstelller an einer neuen App bastelt, die zentrale Gesundheitsdaten erfassen soll.

Das Programm mit dem Codenamen "Healthbook" richtet sich vor allem an fitnessbewusste Nutzer und soll in der kommenden Version 8 des mobilen Apple-Betriebssystems iOS zur zentralen Schnittstelle für die Erfassung von entsprechenden Gesundheitsdaten werden. Dazu zählen beispielsweise gelaufene Schritte, verbrannte Kalorien aber auch Vitaldaten wie Blutdruck oder Puls. Selbst an die Einnahme von Medikamenten soll "Healthbook" erinnern.

Die Bewegungsdaten könnten dem Bericht zufolge vom M7-Coprozessor geliefert werden, der aktuell im iPhone 5S sowie im iPad Air und dem iPad mini mit Retina-Display verbaut wird. Die Vitalinformationen hingegen sollen direkt von der "iWatch" kommen, die hierfür eigens mit speziellen Sensoren ausgestattet werden soll.

Die Gerüchte, wonach Apples ominöse Smartwatch zum zentralen Bestandteil eines neuen Ökosystems rund um Fitness- und Healthcare-Anwendungen werden könnte, gelten als ziemlich glaubwürdig. Immerhin erlebt dieses Segment derzeit einen regelrechten Boom: Immer mehr Hersteller präsentieren passende Wearable-Electronic-Gadgets und – dazu ergänzend – kompatible Smartphone-Apps. Zudem hat Apple in den vergangenen Monaten zahlreiche Sensorspezialisten aus dem Medizinbereich eingestellt. Und: Der Elektronikkonzern hält bereits jetzt zahlreiche Patente zur Messung von Gesundheitsdaten.

Auch auf der DLD Conference in München präsentierten Entwickler verschiedene intelligente tragbare Geräte – und zeigten, wie diese Menschen im Alltag auf unterschiedliche Weise helfen kann. OrCam zum Beispiel kann Menschen mit Sehschwäche die Zeitung vorlesen oder Busnummer ermitteln.

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Apps für die Erzeugung von Strukturen und Patterns

18.02.2014, 9:01

Durch die zunehmende Mobilität des Internets kommt mobilen Gadgets und hoch spezialisierten Apps ein immer höherer Stellenwert zu. Dabei gibt es viele Apps, die grafische Spielereien bieten. Weit verbreitet sind beispielsweise Wallpapergeneratoren, die Hintergrundbilder für Smartphones, Tablets oder den PC-Desktop bieten. Programme, die mit Multisymmetrien arbeiten und dabei Kaleidoskopbilder generieren oder fraktale Muster, sind ebenfalls weit verbreitet.

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Bald neue Apple Set-Top-Box?

13.02.2014, 12:06

Vor dem Hintergrund der Verhandlungen mit Time Warner Cable bereitet sich Apple offenbar bereits auf die Herausgabe einer neuen Set-Top-Box vor. Schon im zweiten Quartal 2014 könnte diese herauskommen.

(Foto: Apple)

Bereits im April 2014 könnte eine neue Apple Set-Top-Box herauskommen, berichtet Bloomberg. Die neue Version des Beistellgeräts soll einen schnelleren Prozessor enthalten als das Originalgerät, so mehrere ungenannte Brancheninsider. Eine überarbeitete Nutzeroberfläche soll darüber hinaus die Navigation vereinfachen. Mit einem frühen Herausgabedatum will sich Apple frühzeitig auf einen Verkaufsstart für das Weihnachtsgeschäft 2014 positionieren.

Neben Inhalten von Time Warner Cable, mit denen Apple schon seit vergangenem Jahr in Verhandlungen steht, sollen auch Sendungen von anderen Partnern aufgenommen werden, um das Video-Portfolio im Angebot zu erweitern. Sollte der Deal mit Time Warner Cable zustande kommen, wäre dies die erste Vereinbarung mit einem Kabel- oder Satelliten-TV-Anbieter.

Derzeit können Nutzer der Apple Set-Top-Box Inhalte von Disney, ABC, ESPN, HBO, PBS und Bloomberg TV über einzelne Apps ansteuern, in die sich die Nutzer individuell einloggen müssen. Dabei fällt bei einigen Anbietern auch eine Abo-Gebühr an.

Das Jahr 2014 soll bei Apple einige Neuigkeiten und Neuerungen bringen. Unter anderem wird für das laufende Jahr endlich die Herausgabe einer Smartwatch erwartet. Bereits seit Monaten hat das Unternehmen Patente und Namen für die "iWatch" unter Dach und Fach.

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Bringt Apple ein Tablet-Notebook-Hybrid?

11.02.2014, 9:24

Apple plant einen Hybriden aus Notebook und Tablet – darauf lassen jedenfalls Berichte asiatischer Zulieferer schließen.

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Natürlich gibt es keine offiziellen Verlautbarungen von Apple zu neuen Formfaktoren bei den mobilen Geräten, doch Experten haben aus Informationshäppchen der asiatischen Zulieferer ein Puzzle zusammengesetzt, das auf die Entwicklung eines Hybriden aus Notebook und Tablet hindeutet. Ähnliche Geräte bieten etwa Sony oder Lenovo bereits an. Jedenfalls geht CNET von der bevorstehenden Veröffentlichung eines 2-in-1-Geräts mit separater Tastatur aus.

Laut Insider-Berichten soll das neue Apple-Produkt eher der Notebook- als der iPad-Reihe zuzuordnen sein. Demnach könnte es sich um ein Convertible ähnlich den Microsoft-Surface-Geräten handeln – also einem Tablet mit angeflanschter Tastatur. Entsprechende Prototypen seien bereits angefertigt worden. Auch die aktuelle Konkurrenzsituation spricht für ein großes Tablet – schließlich muss Apple seinem großen Konkurrenten Samsung etwas entgegensetzen, der aktuell mit dem Galaxy Tab Pro mit 12,2-Zoll-Display aufwartet.

Im Laufe des März wird Apple voraussichtlich iOS 7.1 veröffentlichen. Das Update für das mobile Betriebssystem soll vor allem Fehlerkorrekturen und kleine Neuerungen enthalten.

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iOS 7.1 wird im März erwartet

10.02.2014, 12:59

Im Laufe des Monats März wird Apple voraussichtlich iOS 7.1 veröffentlichen. Das Update für das mobile Betriebssystem soll vor allem Fehlerkorrekturen und kleine Neuerungen enthalten.

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Bislang ist auf Apples neuen iPhones und iPads die iOS-Version 7.0.4 vorinstalliert – das dürfte sich kommenden Monat ändern: Dann nämlich soll iOS 7.1 herauskommen. Apple betreibt mit der neuen Version des mobilen Betriebssystems für die hauseigenen Geräte der iPhone- und iPad-Familie, iPod Touch und Apple TV vornehmlich Software-Pflege. Das bedeutet bei diesem Update stehen vor allem Fehlerkorrekturen und Anpassungen unter der Haube auf dem Programm. Doch es dürfte auch eine Reihe kleinerer Neuerungen geben, die der Nutzer zu sehen bekommt, wenn er eines der unterstützten Geräte verwendet.

Eine davon sind die optisch aufgefrischten Apps Telefon und Kalender. Beide Apps waren bereits in den aktuellen Beta-Versionen von iOS 7.1 in neuer Form zu sehen. Ebenfalls bekannt sind die neuen Icons, die Apple für die Apps Telefon, Nachrichten und Facetime gestaltet hat. Minimale optische Anpassungen dürfte es ferner bei der Bildschirmtastatur und beim Ausschaltschieber geben.

Zudem hat Apple Tempoverbesserungen in Aussicht gestellt. Diese sollen nicht nur auf Geräten der aktuellen Modellgeneration zu Tragen kommen, sondern auch auf älteren Modellen. Für die langsame Ausführung von iOS 7 auf dem iPhone 4 hat Apple diesbezüglich viel Kritik geerntet. Wann genau iOS 7.1 der Öffentlichkeit präsentiert wird, ist noch offen.

Ende Januar 2013 meldete Apple Rekordverkäufe beim iPhone und iPad – doch für ein Unternehmen mit derart hohen Ansprüchen ist das nicht genug: Analysten hatten mehr erwartet. Der Umsatz ist im Weihnachtsquartal zwar um sechs Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, der Gewinn blieb jedoch mit 13,1 Milliarden US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

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Apple arbeitet an einer “Healthbook”-App

04.02.2014, 8:30

Medienberichten zufolge bastelt Apple an einer neuen App mit dem Namen “Healthbook”, die zentrale Gesundheitsdaten erfassen soll. Eine wichtige Rolle bei dem Vorstoß in den Healthcare-Sektor soll die ominöse “iWatch” spielen.

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Die "iWatch" ist noch nicht einmal offiziell von Apple bestätigt worden. Und trotzdem berichtet das Internetportal 9to5Mac nun von einer neuen Gesundheits-App, die vor allem in Verbindung mit besagter Smartwatch erst so richtig die Muskeln spielen lassen soll. Das Programm mit dem Codenamen "Healthbook" richtet sich vor allem an fitnessbewusste Nutzer und soll in der kommenden Version 8 des mobilen Apple-Betriebssystems iOS zur zentralen Schnittstelle für die Erfassung von entsprechenden Gesundheitsdaten werden. Dazu zählen beispielsweise gelaufene Schritte, verbrannte Kalorien, aber auch Vitaldaten wie Blutdruck oder Puls. Selbst an die Einnahme von Medikamenten soll "Healthbook" erinnern.

Die Bewegungsdaten könnten dem Bericht zufolge vom M7-Coprozessor geliefert werden, der aktuell im iPhone 5S sowie im iPad Air und den iPad mini mit Retina-Display verbaut wird. Die Vitalinformationen hingegen sollen direkt von der iWatch kommen, die laut 9to5Mac hierfür eigens mit speziellen Sensoren ausgestattet wird. 

Die Gerüchte, wonach Apples ominöse Smartwatch zum zentralen Bestandteil eines neuen Ökosystems rund um Fitness- und Healthcare-Anwendungen werden könnte, gelten als ziemlich glaubwürdig. Immerhin erlebt dieses Segment derzeit einen regelrechten Boom: Immer mehr Hersteller präsentieren passende Wearable-Electronic-Gadgets und – dazu ergänzend – kompatible Smartphone-Apps. Zudem hat Apple in den vergangenen Monaten zahlreiche Sensorspezialisten aus dem Medizinbereich eingestellt. Und: Der Elektronikkonzern hält bereits jetzt zahlreiche Patente zur Messung von Gesundheitsdaten.

Unterdessen soll Apple derzeit mit Hochdruck daran arbeiten, die Energieversorgung der iWatch zu verbessern. Energie-Probleme sollen der Hauptgrund dafür sein, warum die Smartwatch bislang immer noch nicht auf den Markt gekommen ist. So gebe es aktuell Versuche, den Akku durch eine ins Display integrierte Solarzelle oder einfach durch die Armbewegungen ihres Trägers aufzuladen.

Die New York Times berichtete in diesem Zusammenhang, dass Apple durch solche Ansätze generell die Akkulaufzeiten seiner Elektronikgeräte optimieren möchte. Dabei gehe es nicht darum, die Akku-Technologie selbst grundlegend zu verändern; vielmehr soll das unkomplizierte Aufladen während des Alltags verbessert werden – auch ohne Steckdose.

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Samsung weltweit Marktführer

29.01.2014, 11:11

Im vergangenen Jahr knackte der globale Smartphone-Absatz erstmals die Milliardenmarke. Den größten Marktanteil hielt Samsung mit großem Abstand vor Apple, während die weiteren Verfolger hart um die Plätze kämpfen mussten.

(Foto: Samsung.com)

Mit weltweit 1,004 Milliarden verkauften Geräten wurde im Jahr 2013 ein neuer Rekordabsatz im Smartphone-Segment erzielt. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 waren es noch 725,3 Millionen Geräte; das entspricht einer Steigerung um 38,4 Prozent. Der Smartphone-Anteil am gesamten Handy-Absatz (2013: 1,821 Milliarden verkaufte Geräte) stieg binnen eines Jahres von 41,7 auf 55,1 Prozent. Auch das vierte Quartal 2013 brachte mit 284,4 Millionen Smartphone-Verkäufen einen neuen Rekord – im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es noch 229 Millionen Geräte. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von IDC.

Wie die Analysten betonten, werde das Wachstum im Markt vor allem durch sinkende Verkaufspreise getrieben. So kämen bereits mehr als die Hälfte der in Märkten wie China oder Indien verkauften Smartphones aus dem Preissegment unter 150 US-Dollar. In höheren Preisregionen gehe der Trend vor allem zu größeren Displays, heißt es weiter.

Einsamer Spitzenreiter auf dem Weltmarkt für Smartphones war 2013 – wie schon im Jahr davor – der Elektronikkonzern Samsung: Die Koreaner verkauften 313,9 Millionen Geräte, was einem Wachstum von 42,9 Prozent gegenüber 2012 entsprach. Der Marktanteil der Koreaner stieg von 30,3 auf 31,3 Prozent.

Und der Abstand zum nächsten Verfolger bleibt weiterhin groß, denn Apple musste Federn lassen: Der Martkanteil ging 2013 gegenüber dem Vorjahr von 18,7 auf 15,3 Prozent zurück. Angesichts des gewachsenen Gesamtmarktes stiegen die Verkäufe dennoch um 12,9 Prozent auf eine Rekordmarke von 153,4 Millionen iPhones.

Während die beiden Marktführer relativ ungefährdet ihre Positionen behaupten konnten, tobte ein harter Kampf um Platz drei. Wenn es nach den Marktforschern von IDC geht, hat diesen im letzten Jahr Huawei knapp vor LG für sich entschieden. Der chinesische TK-Riese steigerte seinen Marktanteil im Jahresvergleich von 4 auf 4,9 Prozent und setzte 2013 insgesamt 48,8 Millionen Smartphones ab. Bei LG stehen vor allem die Modelle G und Nexus 5 für den großen Erfolg: Dank der Bestseller wuchs der Marktanteil von 3,6 auf 4,8 Prozent, insgesamt wurden 2013 immerhin 47,7 Millionen Geräte verkauft – 81,1 Prozent mehr als noch 2012.

Den fünften Platz konnte der Marktführer bei Computern, Lenovo, erobern. Die Chinesen erreichten ihren Marktanteil von 4,5 Prozent auch ohne eine Präsenz auf den Smartphone-Märkten in Europa und den USA. Angesichts der angekündigten Offensive auch in diesen Regionen könnte es dieses Jahr weiter aufwärts gehen. Schon jetzt verwies Lenovo so prominente Namen wie ZTE, Sony oder Nokia auf die weiteren Plätze.

Trotz Rekordverkäufen beim iPhone konnte Apple mit seinen Quartalszahlen nicht punkten: Der Umsatz ist im Weihnachtsquartal zwar um sechs Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, der Gewinn blieb jedoch mit 13,1 Milliarden US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

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iPhone-Absatz hoch wie nie

28.01.2014, 8:23

Apple meldet Rekordzahlen beim iPhone- und iPad-Verkauf – doch für ein Unternehmen mit derart hohen Ansprüchen ist das nicht genug: Analysten hatten mehr erwartet. Der Umsatz ist im Weihnachtsquartal zwar um sechs Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, der Gewinn blieb jedoch mit 13,1 Milliarden US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

(Foto: Apple)

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014, welches am 28. Dezember 2013 endete, erzielte Apple einen Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar (plus sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal) sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal: ebenfalls 13,1 Milliarden US-Dollar).

Das Unternehmen hat 51 Millionen iPhones verkauft – ein Plus von sieben Prozent und ein bisher unerreichter Rekord in einem Quartal. Analysten hatten allerdings mit einem Absatz von 55 Millionen Smartphones gerechnet. Zudem hat der Konzern 26 Millionen iPads abgesetzt, ebenfalls ein bisher unerreichter Rekord in einem Quartal und 14 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Verkaufszahlen für den Mac stiegen sogar um 19 Prozent auf 4,8 Millionen Stück. Interessant ist, dass der Umsatz der einzelnen Sparten nicht im gleichen Maß wächst wie die Stückzahl: Der iPhone-Umsatz stieg um sechs Prozent auf 32,5 Milliarden US-Dollar, der des iPads um sieben Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar, der des Mac um 16 Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit iTunes legte um 19 Prozent auf 4,4 Milliarden US-Dollar zu.

Abwärts ging’s – wie auch in der Vergangenheit – mit den iPods: Von den MP3-Playern konnte Apple im vergangenen Quartal sechs Millionen verkaufen, die Hälfte weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz sank in ähnlichem Ausmaß auf 973 Millionen US-Dollar.

Spannend wird, wie sich Apples Deal mit China Mobile im laufenden Quartal auswirkt: Ende Dezember 2013 hatten sich Apple und der größte chinesische Mobilfunkbetreiber auf eine Zusammenarbeit verständigt. Bei 760 Millionen China Mobile-Kunden erschließt sich Apple dadurch einen Riesen-Markt.

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Mobil bezahlen mit Apple?

27.01.2014, 13:45

Die Grundlagen sind vorhanden: Über iTunes verkauft Apple bereits erfolgreich digitale Inhalte und verfügt somit über die Kreditkartendaten von Millionen Kunden. Das Bezahlen per iPhone könnte sogar über Fingerabdruck-Scan funktionieren. Da ist der Schritt zum Anbieten eines eigenen Bezahlsystems für den Konzern nur logisch.

Nicht nur mit dem Verkaufen, auch mit der Abwicklung von Verkäufen anderer kann man Geld machen. Das ist Apple spätestens seit iTunes bekannt. Nach Insider-Informationen ist der Hardware-Hersteller jetzt dabei, ein eigenes Bezahlsystem zu entwickeln. Der App-Store-Chef Eddy Cue soll nach Informationen des Wall Street Journal zu diesem Zweck bereits Kontakt zu Payment-Dienstleistern aufgenommen haben, um das Bezahlen von realen Gütern in Angriff zu nehmen.

Mit dem sogenannten Passbook hat Apple bereits seit 2012 eine mobile Brieftasche in seinem Angebot, in der E-Tickets, Geschenkgutscheine und mobile Coupons auf dem iPhone abgelegt werden können. Auch das Bezahlen über das System ist bereits bei ausgewählten Partnern möglich – Starbucks kooperiert diesbezüglich bereits mit Apple. Der nächste Schritt ist die Integration eines Bezahlsystems für alle. 

Ob die virtuelle Brieftasche jedoch als Grundlage eines eigenen Bezahldiensts eingesetzt wird, ist noch offen, denn Apple hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Apples CEO Tim Cook hatte sich im April 2013 bei einer Investorenversammlung bezüglich der mobilen Bezahldienstleistungen noch zurückgehalten. Denkbar ist auch, dass der Konzern den Fingerabdruck-Button des iPhone 5 zusätzlich zu den Kreditkarteninfos einsetzen könnte, um Betrug vorzubeugen.

Spannend: Der Investor Carl Icahn, der vergangene Woche die Abspaltung des Payment-Anbieters PayPal vom Mutterkonzern eBay gefordert hatte, hält auch Anteile an Apple und drängt den Konzern, in diesem Bereich tätig zu werden: "Wir glauben, eine revolutionäre Bezahllösung ist eine sehr reale Chance, die das Unternehmen ergreifen sollte."

Gerüchte über den Einstieg von Apple in den mobilen Payment-Markt sind nicht neu. Schon im Jahr 2010 hatte die Branche gemunkelt, dass Apple an der Entwicklung von Bezahlsystemen interessiert sei, nachdem das Unternehmen sich einen Near-Field-Experten ins Team geholt hatte. Die Einführung von Passbook im Juni 2012 interpretierten Branchenbeobachter ebenfalls als Kampfansage Apples an Bezahlanbieter wie Square.

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iPhones künftig mit XXL-Displays

21.01.2014, 13:08

Gerüchten zufolge wird Apple in diesem Jahr wieder zwei neue iPhone-Modelle vorstellen. Diese sollen sich allerdings mit Blick auf die Display-Größe deutlich von den bisherigen Modellen unterscheiden.

(Foto: Fotolia.com/Sven Hoffmann)

Im Vergleich zu vielen aktuellen Smartphone-Modellen mutet das iPhone – in Bezug auf die Display-Größe – mittlerweile fast schon anachronistisch an. Apple begründete die kompakte Bauweise seiner Geräte stets mit dem Bedienkonzept, das für eine Hand optimiert sei. Doch mittlerweile scheint das Apple-Management erkannt zu haben, dass der Markt zusätzlich nach Alternativen mit XXL-Displays verlangt.

Vor diesem Hintergrund wird Apple Gerüchten zufolge in diesem Jahr zwei neue iPhones vorstellen, die mit deutlich größeren Display-Diagonalen aufwarten sollen als die aktuellen Modelle iPhone 5C und 5S. Konkret könnten diese mit einem 4,7-Zoll- beziehungsweise mit einem 5,7-Zoll-Display auf den Markt kommen, wie das Nachrichtenportal Unwiredview unter Berufung auf einen chinesischen Analysten berichtete.

Wie es weiter hieß, soll die 4,7-Zoll-Variante im Juni im Umfeld der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert werden – allerdings biete diese "nur" die Display-Auflösung der aktuellen iPhone-Modelle von 1.136 x 640 Pixeln. Davon würden Entwickler von iOS-Apps profitieren, die ihre Anwendungen nicht auf eine neue Bildschirmauflösung anpassen müssten.

Das Modell mit 5,7-Zoll-Display – und einer höheren Auflösung – soll schließlich später im Jahr folgen. Vor einigen Tagen erst wurde bekannt, dass Apple noch andere Neuerungen plant: Der iPhone-Hersteller stellte einen Patentantrag für faltbare Displays, die bei Tablets, Smartphones und auch Uhren zum Einsatz kommen könnten. Für die iPhone-Modelle 5c und 5s, die im Herbst 2013 erschienen, haben Analysten soeben erste Schätzungen über die Absatzzahlen abgegeben. Sie rechnen mit 55 Millionen verkauften Apple-Smartphones im vergangenen Quartal.

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