Absatzprobleme beim iPhone 5c

15.10.2013, 9:47

Kaum sind die neuen iPhones da, gibt es auch schon die ersten Spekulationen: Apple hat offenbar Absatzprobleme beim iPhone 5c: Gerüchten zufolge soll die Produktion halbiert worden sein. Zudem fallen die Preise im freien Handel stärker als bei den anderen Modellen.

(Foto: Apple)

Hat sich Apple beim neuen iPhone 5c möglicherweise mit zu hohen Preisen verspekuliert? Erste Aussagen von Analysten deuten auf Verkaufszahlen hin, die deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.

So wird der Marktforscher Ming-Chi Kuo von KGI Securities mit der Aussage zitiert, dass in den wenigen Wochen des dritten Quartals 11,4 Millionen Stück verkauft wurden und der Absatz im vierten Quartal sogar auf 10,4 Millionen fallen soll. Das läge 33 Prozent unter den ursprünglichen Erwartungen. Die chinesische Website "C Technology" berichtet, dass die tägliche Produktion von 300.000 auf 150.000 Einheiten zurückgefahren wurde.

Ein weiteres Indiz für Probleme sind fallende Preise: So sind – allerdings mit Netzsperre versehene – 5c-Modelle bei eBay bereits rund 100 Euro unter dem offiziellen Verkaufspreis im Angebot. Die Vorgängergenerationen hatten bisher zu Beginn höhere Preise erzielt und sind über Monate hinweg kaum billiger geworden. Auch die üblichen Wartezeiten bis zur Lieferung im Apple-Store gibt es nicht: In Deutschland ist das iPhone 5c innerhalb von 24 Stunden lieferbar, während man auf das teurere 5s zwei bis drei Wochen warten muss.

Sorgen muss sich Apple wohl trotzdem nicht machen, denn der Absatz des Modells 5s und des weiter angebotenen 4s ist weiterhin stabil. Als einzige eigene Zahl hat der Hersteller bisher veröffentlicht, dass am ersten Verkaufswochenende neun Millionen iPhones verkauft wurden – allerdings ohne zwischen den Modellen zu differenzieren.

Apples Produktionseifer zahlt sich für das Unternehmen dennoch aus. Wie der "Best Global Brands" Report ermittelte, ist die Firma aus Cupertino mit einem Wert von rund 98 Milliarden US-Dollar die wertvollste Marke der Welt. Damit musste Coca-Cola nach 13 Jahren an der Spitze der Brands seine Führungsposition abgeben.

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Fünf Tipps für eine gelungene App

11.10.2013, 9:58

Rund 23 verschiedene Apps haben Smartphone-User im Schnitt installiert. Immer mehr Unternehmen wollen daher Apps nutzen, um Kunden und Mitarbeiter gezielt anzusprechen. Ein persönliches Kundenerlebnis und die individuellen Anbieterziele spielen dabei ebenso eine Rolle wie technische Aspekte.

Ralf Lauterbach, CEO der Agentur Appseleration, nennt fünf Fragen, die Unternehmen sich stellen sollten.

1. Welche Bedeutung hat die App für den Anwender und seine Interessen?

Bei der Planung mobiler Anwendungen müssen Entwicklung, Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten, denn es geht darum, eine attraktive App nebst für die Zielgruppe relevanten Inhalten bereitzustellen. Die Diskussion über Programmierwerkzeuge, Endgeräte und Betriebssysteme ist in den Hintergrund gerückt: Die Schaffung eines positiven persönlichen Kundenerlebnisses steht mehr denn je im Fokus. Anwender erwarten relevante und personalisierte Informationen – einen für sie sofort sichtbaren Mehrwert. Durch die Verknüpfung von mobilen Anwendungen mit Angeboten und Diensten im klassischen Web können die Vorlieben und Interessen der Nutzer noch stärker eingebunden und angesprochen werden. Smartphones bieten zudem zahlreiche Funktionen wie GPS, Aufnahmegerät oder Kamera, die sich für die individuelle Nutzeransprache anbieten.

2. Wie ist es um das Anwendererlebnis bestellt?

Bis vor einigen Jahren galten Apps lediglich als nette Spielerei. Im Zuge der sogenannten Consumerization, also der stetigen Annäherung der Arbeits- und privaten Welt, haben sich die Erwartungen an technische Geräte und Anwendungen erweitert. Unternehmen nutzen Apps verstärkt, um ihre Zielgruppe zeit- und ortsunabhängig zu erreichen und ihnen ein positives Anwendererlebnis zu verschaffen. Um Anwendungen auch im Enterprise-Geschäft nachhaltig zu etablieren, müssen Firmen daher das neue Nutzerverhalten im Blick behalten. Eine App darf nicht langweilen: Design, Inhalt und Struktur sollen im Idealfall Informationen und ein erfreuliches, leichtes Nutzererlebnis miteinander verbinden – und dies nicht nur bei Spielen.

3. Lässt sich die App bequem bedienen?

Mobile Anwendungen müssen sich intuitiv und praktisch, mit wenigen Handgriffen und selbsterklärend bedienen lassen. Dies sind zentrale Anforderungen an Gestaltung und Programmierung. Denn: Im Nachhinein lassen sich Fehler in der gewählten Architektur und Vorgehensweise oft nur schwer korrigieren. Mobile Applikationen sind in der Entwicklung häufig besonders anspruchsvoll. Daher gilt: Je einfacher sich die App bedienen lässt, umso zufriedener ist der Anwender.

4. Sind Bedienkonzept und Anwendungsmethoden bereits bekannt?

Egal ob iPhone, Android oder Windows Phone:Wer sich heute für ein neues Handy entscheidet, muss nicht nur zwischen den vielen verschiedenen Geräten wählen. Es geht auch um das präferierte Betriebssystem und Bedienkonzept. Hinzu kommen die dazugehörigen Inhalte, Bezahlsysteme und Vernetzungen mit anderer Hardware, Software und Diensten. Was der Anwender kennt und mag, liegt ihm näher. Kann er beispielsweise ihm bekannte soziale Netzwerke oder Cloud-basierte Dienste in wenigen Schritten mit der App verbinden, erfährt er Flexibilität und einen Mehrwert in der mobilen Umgebung. Das Resultat: Der Anwender fühlt sich einem Hersteller oder Anbieter durch eine positive Nutzererfahrung verbunden.

5. Wie zuverlässig ist die App?

Stabilität und Zuverlässigkeit sind das A und O für ein positives Anwendererlebnis. Daher müssen technische Herausforderungen und verschiedene Umgebungsbedingungen bereits zu Beginn des App-Projekts hinterfragt und angegangen werden. Anwender wünschen sich schnelle Lade- und Antwortzeiten, um die von ihnen gewählte App optimal nutzen zu können. Die reibungslose Kommunikation mit Schnittstellen und Datenbanken ist daher ein zentraler Punkt, wenn es um die Architektur der Lösung geht.

Ralf Lauterbach kommentiert: "Die Entwicklung mobiler Anwendungen ist ähnlich komplex und aufwendig wie ein kleines Software-Projekt. Daher sollten Unternehmen nichts dem Zufall überlassen und auf einen Partner setzen, der sich auskennt. Entwicklung, Marketing und Vertrieb müssen zudem an einem Strang ziehen. Hierzu gehört, dass die individuelle Geschäftsstrategie, persönliche Kundenansprache, Nutzen und Erlebnis bereits zu Beginn des Projektes analysiert und miteinbezogen werden. Eine App ist immer nur so gut, wie die Strategie, auf der sie beruht. Ein erfahrener App-Partner, der die verschiedenen Herausforderungen und Voraussetzungen genau kennt und berücksichtigt, unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zur erfolgreichen Anwendung."

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Microsoft will Cookie-Alternative

10.10.2013, 10:31

Nicht nur Google hat sich dem Kampf gegen Third Party Cookies verschrieben. Nun soll auch Microsoft an einer eigenen Technologie arbeiten, um seine Nutzer über ihre Geräte, Betriebssysteme und Online-Dienste verfolgen zu können. Ziel ist es, künftig auf die unliebsamen Datensammler verzichten zu können.

Vor gut einem Monat wurde bekannt, dass Google eine eigene Internet-Tracking-Technologie entwickeln will, um das Surf-Verhalten seiner Nutzern im Netz verfolgen zu können. Mithilfe des Identifizierungsprogramms sei es möglich, Third Party Cookies komplett zu ersetzen. Mit dem Wunsch, allmählich auf die Datensammler verzichten zu können, scheint Google nicht alleine zu sein. Wie Ad Age berichtet, arbeitet jetzt offenbar auch Microsoft an eigenen Technologien, um die Benutzer über ihre Geräte, Betriebssysteme und Online-Dienste verfolgen zu können.

Die Cookie-Alternative von Microsoft soll User auf allen PCs, Tablets und Smartphones tracken können, die das Windows-Betriebssystem nutzen. Dazu gehören auch die Xbox-Videospiele und Online-Dienste wie Internet-Explorer und Bing. Die Nachricht verstärkt die aktuelle Diskussion um die in Verruf geratenen Third Party Cookies, also kleine Software-Schnipsel, die Unternehmen nutzen, um auslesen zu können, auf welchen Seiten Nutzer unterwegs waren. Ziel ist das gezielte Aussteuern von Werbung im Web. Kritiker sehen in ihnen eine Verletzung der Privatsphäre. Sie könnten nun allmählich wirklich vom Aussterben bedroht sein, auch wenn ein großer Teil des Online-Werbegeschäfts nach wie vor auf sie angewiesen ist. Zahlreiche neue Browser, wie zum Beispiel Apples Safari Browser oder die aktuelle Version von Mozillas Firefox, blockieren sie inzwischen, wenn der Nutzer es nicht ausdrücklich anders haben will. 

Die zunehmende Abwendung von den kleinen Datensammlern ist vor allem durch die Zunahme der Nutzung von Mobilgeräten beschleunigt worden. In den Apple-Geräten gibt es gar keine Cookies und die Android-Varianten verwenden sie nur im Web-Browser, was bedeutet, dass Android-Nutzer nicht getrackt werden, während sie Apps nützen.

Microsofts Bemühungen sind ein weiterer Schritt in Richtung eines Szenarios, in dem Third-Party Cookies zunehmend von unternehmenspezifischen Anwendungen großer Internet-Riesen wie Apple, Google und Facebook verdrängt werden. Neben den Tracking-Systemen, die von Microsoft und Google entwickelt werden, verfolgt auch Facebook das Surf-Verhalten seiner Nutzer während sie in dem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Apple trackt iPhone und iPad Benutzer mit einem System namens IDFA – ID for Advertisers.

Ein "Untergang" der Cookies wäre fast so etwas wie ein Sieg für Microsoft, nachdem der Konzern überall im Netz belächelt wurde, als er im vergangenen Jahr angekündigt hatte, sein Internet Explorer 10 würde über eine "Do Not Track" Standardeinstellung verfügen. Wie Ad Age prognostiziert, werden sich die großen Unternehmen nun dafür einsetzen, einen branchenweiten Tracking-Standard zu etablieren, der ihnen den Zugang zu so vielen Daten ermöglicht, dass Werbekunden keine andere Wahl haben werden, als mit ihnen zu kooperieren. Rivalisierende Plattformen werden dem US-News-Portal zufolge gezwungen sein, den neuen Standard zu unterstützen.

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Apple-Event noch im Oktober

09.10.2013, 14:55

Noch sind die Einladungen nicht verschickt, aber aus gut unterrichteten Kreisen ist bereits durchgesickert, dass Apple ein Firmenevent am 22. Oktober 2013 halten will. Das Hauptaugenmerk soll bei der Präsentation kurz vor der Weihnachtssaison auf der iPad-Linie liegen, bei der es einige Updates geben soll. Aber auch Mac Pro und OS X Mavericks sollen laut AllthingsD bei dem Branchenevent vorgestellt werden. Wo genau die Firmenveranstaltung abgehalten werden wird, ist noch nicht klar.

Insider wollen bereits jetzt wissen, dass das iPad der fünften Generation noch ein Stückchen dünner, noch ein bisschen leichter daherkommen soll als die bisherigen Ausgaben des Apple-Flachrechners. Das erst vergangenes Jahr herausgekommene iPad-Mini könnte in der Neuversion ein Retina-Display erhalten.

Im August 2013 war bereits spekuliert worden, dass Apple noch in diesem Jahr die fünfte Generation seines iPads vorstellen wolle. Mit seinen neuen iPhones 5C und 5S ist Apple bereits vor einem Monat herausgekommen – damit soll es wohl unter dem Tannenbaum bunt werden.

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Apple legt sich Cue zu

04.10.2013, 15:03

Dank der Allgegenwart von Minicomputern sind Organizer-Apps der letzte Schrei. Mit Siri hat Apple bereits eine “Sekretärin” in seinem Programm, doch jetzt hat sich der Hardware-Konzern die App Cue gekauft, mit der Apple dem Dienst Google Now etwas entgegensetzen könnte.

Apple hält sich mit einer Bestätigung noch zurück, soll aber jetzt die Organizer-App Cue aufgekauft haben, wie Techcrunch aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat. Der Kaufpreis soll laut Brancheninsidern zwischen 40 und 60 Millionen US-Dollar betragen. Während Cue als Unternehmen weiterhin bestehen soll, wurde die gleichnamige App schon vom Netz genommen. Premium-User erhalten ihre restliche Abo-Summe zurückerstattet.

Bei Cue handelt es sich um einen ähnlichen Dienst wie ihn Google Now anbietet: Cue bündelte Inhalte aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie Gmail und Dropbox, sodass Nutzer auf Eingabe eines Stichworts alle dazu vorhandenen Informationen aus Netzwerken und Mail-Programm abrufen konnten. Für iOS hatte Cue eine Organisationsanwendung entwickelt, die Flug- oder Restaurantbuchungen automatisch in einem täglichen Terminkalender zusammenstellte.

Zuletzt hatte sich Apple vor allem Unternehmen für die Kartierung zugelegt, im Juli 2013 zum Beispiel HopSpot und Locationary. Zuvor hatte der US-Konzern den Indoor-GPS-Entwickler WifiSlam übernommen.

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Apple erobert Platz eins, Google folgt auf zwei

30.09.2013, 12:35

Nach sage und schreibe 13 Jahren an der Spitze der “Best Global Brands”, die die US-Beratungsfirma Interbrand jährlich erstellt, muss Coca-Cola seine Spitzenposition abgeben. Damit steht zum ersten Mal in der Geschichte des Rankings eine andere Marke ganz vorne: Apple. Und auch der zweite Platz geht in diesem Jahr an einen IT-Konzern, und zwar an den Suchmaschinengiganten Google.

Es ist das Ende einer Ära: Erstmals in der Geschichte des Ranking "Best Global Brands", in dem das US-Beratungsunternehmen Interbrand die wertvollsten Marken weltweit auflistet, erobert Apple den Spitzenplatz. Und damit steht zum ersten Mal seit der Einführung der Rangliste vor 13 Jahren nicht mehr Coca-Cola ganz vorne. Der Softdrinkhersteller wurde sogar von zwei Marken überholt – beide aus der IT-Branche. Denn schärfster Verfolger Apples ist der Suchgigant Google.

Für Coca-Cola mag der Verlust der Spitzenposition bitter sein, überraschender ist aber wohl eher, dass Apple – und auch Google – erst jetzt vorbeiziehen. Schließlich haben sich die beiden Technologiekonzerne in den vergangenen Jahren zunehmend breiter aufgestellt und immer mehr Branchensegmente in Angriff genommen. So hat zum Beispiel Apple, das von Beginn an im Ranking vertreten war und im Jahr 2000 noch einen Markenwert von 6,6 Milliarden US-Dollar besaß, seinen Wert beinahe um den Faktor 15 gesteigert – auf nun 98,32 Milliarden US-Dollar.

"Hin und wieder kommt es vor, dass es ein Unternehmen schafft, unser Leben zu verändern – nicht nur mit seinen Produkten, sondern auch mit seiner Haltung und seinem Auftreten", kommentiert Jez Frampton, Interbrands Global Chief Executive Officer. "Genau deshalb hat es Apple geschafft." Interbrand errechnete für Apple ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Hinter dem iPhone- und iPad-Hersteller, der 2011 noch auf Rang acht gelistet war, im vergangenen Jahr aber bereits dicht an Coca-Cola dran war, verbesserte sich Google auf den zweiten Platz. Der kalifornische Internet-Konzern aus Mountain View steigerte seinen Markenwert laut Interbrand um 34 Prozent auf nun 93,29 Milliarden Dollar. Da half es Coca-Cola nichts, dass der Getränkekonzern ebenfalls Zuwächse erzielen konnte. Diese fielen mit plus zwei Prozent allerdings auch sehr gering aus im Vergleich zu den beiden Konkurrenten. Und auch den dritten Platz könnte Coca-Cola (79,21 Milliarden Dollar) bald los sein: Dahinter lauert schon ein weiteres IT-Schwergewicht namens IBM (78,81 Milliarden Dollar).

Der Internet-Sektor boomt, aber nicht bei allen

Insgesamt betrug der Zuwachs beim Wert aller Top-100-Marken 1,5 Billionen US-Dollar im Vergleich zu 2012, das entspricht einem Plus von 8,4 Prozent. Wesentlich dazu beigetragen haben die Technologiekonzerne, die das Ranking mit einem gemeinsamen Markenwert von 443,15 Milliarden Dollar dominieren. Allein in den Top Ten der "Best Global Brands" tauchen sieben Unternehmen aus diesem Segment auf (siehe Grafik), vier Technologiemarken gehören außerdem zu den fünf erfolgreichsten Aufsteigern.

Großer Gewinner ist hier Facebook: Das Social Network steigerte seinen Markenwert um 43 Prozent und belegt im zweiten Jahr seiner Zugehörigkeit zum Ranking den 52. Platz. Das zweithöchste Wachstum verzeichnete Google, dahinter folgen die italienische Luxusmarke Prada (30 Prozent) sowie die IT-Konzerne Apple und Amazon (27 Prozent), das es mittlerweile knapp unter die Top 20 geschafft hat und mit 23,62 Milliarden US-Dollar auf Rang 19 liegt.

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Samsung-Spots übertrumpfen Apple-Videos

30.09.2013, 9:23

Erfolg im Social Video Advertising hängt von einzelnen Clips ab und lässt sich nicht automatisch über eine Marke hinweg wiederholen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Unruly, die die Shares von Video-Werbung der Unterhaltungselektronik untersucht. Im Smartphone-Bereich zeigt sich demnach, dass die Social-Video-Strategie von Apple nicht aufgeht.

(Foto: Fotolia.de/Matthias Enter)

Die Unterhaltungsbranche ist im Social Web vertreten, das ist klar. Ihre Videos werden aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Produkteinführungen geteilt. Ein Sharing-Erfolg lässt sich nicht eindeutig über mehrere Produktgruppen oder die Marke hinweg festmachen. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie von Unruly, Plattform für Social Video Marketing. Das Augenmerk lag insbesondere auf den Clips von Smartphone-, Tablet- und Browser-Anbietern. Untersucht wurde, wie viele Shares diese jeweils auf sich vereinen können.

Apple-Spots hinken hinterher

Überraschendes zeigt vor allem die Analyse der Performance der Clips von Smartphone-Herstellern. Demnach geht die Social-Video-Strategie von Apple nicht auf: Die Werbespots für das Samsung Galaxy S 4 beispielsweise wurden insgesamt achtmal so oft geteilt wie die Clips zum Apple iPhone 5 (2.959.372 Shares zu 396.424 Shares).

Das Neueste scheint außerdem nicht zwangsläufig das Beste zu sein. Der "iPhone 4s"-Spot konnte weitaus mehr Shares (ein Share pro 10 Views) auf sich ziehen als der Spot für das iPhone 5 (ein Share pro 56 Views).

Grundsätzlich dominieren Video Spots von Samsung den Smartphone-Markt. Sie können mehr als die Hälfte der Aufmerksamkeit in Form von Shares anziehen. Diese Dominanz lässt sich laut Unruly unter anderem auf die hohe Anzahl der veröffentlichten Videos zurückzuführen. bei der Quote sieht es allerdings etwas anders aus: Im Durchschnitt erreichten Samsung Ads nach 35 Views ein Share (1:35), im Vergleich dazu waren Blackberry (1:11), Apple (1:23), Nokia (1:26) und Sony (1:34) besser. Innerhalb der gesamten Shares im Smartphone-Markt belegt Nokia nach Samsung mit 17,4 Prozent den zweiten Platz vor Apple mit nur 9,4 Prozent.

Tablets und Web Browser

Neben Smartphones analysiert der Report auch die Performance der Spots von Tablets und Web Browsern. Einige der Ergebnisse:

  • Surface erobert die Spitze. Die Verkaufszahlen sagen zwar etwas anderes, aber: Die beiden meistgeteilten Tablet Ads aller Zeiten stammen von Microsofts Surface. Nach den beiden auf Rang drei folgt Samsungs Galaxy Note 10.1.
  • Kampf der Browser: Google Chrome konnte fast 70 Prozent der gesamten Shares insgesamt erreichen, ohne eine zeitliche Begrenzung. Allerdings haben die Video Ads des Microsoft Internet Explorers Google die Stellung innerhalb der letzten 12 Monate streitig gemacht, indem sie in diesem Zeitraum 88,6 Prozent der Shares allein auf sich vereinen konnten.

Schlusslicht Unterhaltungselektronik

Insgesamt hängt der Sektor Unterhaltungselektronik hinter anderen zurück, wenn es um Social Videos geht. Werbung für Video-Spiele, Smartphones, Web-Browser und Tablets konnten nur 8,9 Prozent aller Shares auf sich vereinen. (Basierend auf der Analyse der 100 meistgeteilten Video Ads überhaupt in dem jeweiligen Segment.) Andere Branchen sind zum Teil weitaus aktiver im Social Web unterwegs, Konsumgüter etwa konnten 29,4 Prozent, der Einzelhandel 19,7 Prozent und die Automobilindustrie 10,1 Prozent der Shares im Social Web erzielen.

"Diese Zahlen zum Sharing sind mehr als nur oberflächliche Vergleichsspielchen" erklärt Martin Dräger, Geschäftsführer Unruly Deutschland. "Videos, die gerne und viel geteilt werden, können die Reichweite für eine Marke drastisch erhöhen, Empfehlungen unter sogenannten Peer Groups fördern, nachhaltige Markenwahrnehmung bewirken und letztendlich zum Kauf führen." 

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Automatischer Download von iOS 7 verärgert Nutzer

27.09.2013, 11:15

Auch wenn die meisten Nutzer wohl das Upgrade auf Apples neuestes mobiles Betriebssystem iOS 7 durchführen wollen, so gibt es auch Nutzer, die dies nicht wollen. Sie sind verärgert darüber, dass das Update automatisch heruntergeladen wird und damit Platz auf ihren Geräten einnimmt.

Man kann das Update zwar auch nicht durchführen, der Download geschieht allerdings in jedem Fall und verbraucht damit rund 1 Gigabyte Speicherplatz. Auf einem iPhone mit geringem Speicherplatz ist dies natürlich besonders ärgerlich. Entsprechend verärgert sind einige Nutzer auf twitter, die mit Hashtags wie #crap oder #dontwantit ihrem Frust Luft machen.

Der Anteil dieser Personen scheint im Vergleich zu den „Updatewilligen“ allerdings relativ gering zu sein. Apple selbst teilte am Montag mit, dass bereits 200 Millionen iOS-Geräte auf iOS 7 aktualisiert worden seien. Andere Analysten sehen die Verbreitung schon auf mehr als 50 oder gar 60 Prozent der über 600 Millionen iOS-Geräte.


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Nutzerzahlen für Apples iTunes Radio

24.09.2013, 13:06

Nach den ersten stolzen Verkaufszahlen fürs neue iPhone geht die Angeberei bei Apple weiter: Auch für den kostenlosen Musik-Streaming-Dienst iTunes Radio liegen aktuelle Nutzerzahlen vor. In der ersten Woche nach dem Launch hat der Konzern bereits elf Millionen Zuhörer gezählt.

(Foto: Screenshot)

Am Mittwoch vergangener Woche ging zusammen mit der neuen iOS Version 7 auch Apples iTunes Radio an den Start. Erste Zahlen dazu gibt es jetzt: Apple zufolge konnte der kostenlose Musik-Streaming-Dienst in der ersten Woche nach dem Launch bereits elf Millionen Zuhörer (Unique Listener) verzeichnen. Aktuell ist das Angebot zwar nur für US-amerikanische Nutzer freigeschalten, der Radius soll aber in den nächsten Wochen vergrößert werden.

Apple hatte seinen Radiodienst auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2013 erstmals offiziell vorgestellt. Erste Gerüchte, dass der Konzern Musikdiensten wie Pandora Konkurrenz machen möchte, gab es jedoch schon im Jahr 2012. iTunes Radio bietet Nutzern Zugriff auf rund 200 Sender sowie den Musikkatalog aus dem iTunes Store. Im August dieses Jahres gab der Konzern dann auch die Namen von ersten Werbepartnern bekannt. Unter den bekannten Marken, die schon zum Start Anzeigen schalten, sind McDonald’s, Nissan, Pepsi und Proctor & Gamble.

Neben dem Streaming-Dienst scheint auch die neuen iPhones 5S und 5 C gut bei den Nutzern anzukommen: Drei Tage nach dem Verkaufsstart hat Apple bereits neun Millionen neue Geräte verkauft.

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Apple nennt Verkaufszahlen für das neue iPhone

24.09.2013, 7:31

Drei Tage nach dem Verkaufsstart hat Apple bereits neun Millionen neue iPhones verkauft. Vor allem das iPhone 5S steht in der Gunst der Käufer ganz weit oben.

Die Nachfrage nach den neuen iPhone-Modellen ist – trotz einiger kritischer Stimmen nach der Präsentation vor knapp zwei Wochen – abermals enorm. Seit dem Vermarktungsstart am 20. September 2013 wurden über neun Millionen Geräte verkauft. Bislang sind das iPhone 5C und das iPhone 5S in den USA, Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada, Puerto Rico und Singapur erhältlich.

Zahlen, die auch Druck von Konzernchef Tim Cook nehmen, dem zuletzt mangelnde Innovationskraft vorgeworfen worden war. "Das ist unser bisher bester iPhone-Verkaufsstart – mehr als neun Millionen iPhones – ein neuer Rekord für den Verkauf am ersten Wochenende", freute sich der Manager. Allerdings ließ Apple offen, wie sich die Verkäufe im Einzelnen auf das "günstigere" iPhone 5C sowie das neue Spitzenmodell iPhone 5S aufteilen. Zudem muss berücksichtigt werden, dass der Konzern in der Vergangenheit immer nur ein iPhone-Modell neu in den Markt eingeführt hatte – und niemals zwei Modelle gleichzeitig, wie in diesem Jahr geschehen.

Allem Anschein nach ist vor allem der Run auf das iPhone 5S besonders groß: So habe laut Apple die Nachfrage nach diesem Modell die ursprüngliche Liefermenge übertroffen – die zahlreichen Online-Bestellungen könnten daher auch erst in den nächsten Wochen ausgeliefert werden.

Tatsächlich ist das Flaggschiff, zumindest in Deutschland, sowohl im Apple Store als auch bei den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2 derzeit kaum verfügbar. So können die Wartezeiten – abhängig von der gewünschten Farbe und der Speicherkapazität – je nach Anbieter aktuell bis zu zwei Monate betragen. Bereits am ersten Verkaufstag hatten sich lange Schlangen vor den Apple Stores gebildet. Kaum Lieferschwierigkeiten gibt es hingegen beim "Plastik"-iPhone 5C.

Die Liefersituation beim iPhone 5S ist damit ähnlich wie bei der Markteinführung früherer iPhone-Modelle: Auch in den vergangenen Jahren meldete Apple oftmals nach nur wenigen Tagen ausverkaufte Warenlager – und vertröstete potenzielle Käufer, die gleich mehrere Wochen zusätzliche Wartezeit in Kauf nehmen mussten. Böse Zungen behaupten indes, dass Apple diese Warenknappheit aus taktischen Gründen zumindest teilweise künstlich herbeiführt, um sich dadurch medienwirksam in Szene setzen zu können.

Das erste Malheur gab es allerdings auch schon: Hackern des Chaos Computer Clubs (CCC) gelungen, die Touch ID des iPhone 5S zu umgehen. Dafür genügte ein Fingerabdruck, den sie von einer Glasoberfläche abfotografierten.

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