Windows 8 ist fertig

02.08.2012, 8:41

Windows 8 hat jetzt offiziell den Status RTM, „Ready for Manufacturing“ erhalten. Das bedeutet, dass das Betriebssystem fertig ist und die Auslieferung an Händler und Software-Entwickler in Kürze beginnt, genau genommen am 15. August. Der offizielle Launch des Betriebssystems ist dann, wie bereits berichtet, am 26. Oktober diesen Jahres. Bis dahin erhalten bereits Entwickler, große Unternehmen und sonstige Microsoft-Partner Zugang zur neuen Version des Betriebssystems.

(Quelle: engadget.com)

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Windows 8 kommt am 26. Oktober

19.07.2012, 9:05

Nachdem vor einigen Tagen nur der Monat feststand, können sich nun alle Interessierten den letzten Freitag im Oktober diesen Jahres markieren. Bis Ende Januar 2013 ist ein Update auf Version 8 des Betriebssystems für 40 US-Dollar zu haben, sofern man von Windows XP oder einem neueren Betriebssystem aktualisiert. Wieviele Versionen es vom neuen Betriebssystem geben wird ist bisher jedoch unklar. Als relativ sicher scheint es, dass um diesen Zeitpunkt herum auch neue Hardware vorgestellt werden soll, eventuell auch das Microsoft Tablet.

(Quelle: slashgear.com)

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Google Chromebook

18.06.2012, 14:52

Chromebook

Googles Chromebooks fristen derzeit
eher ein Schattendasein.

Alles hätte so schön sein können: Googles Chromebooks waren nicht nur als Internet-Boliden gedacht, die das Surf-Erlebnis für den Anwender optimieren sollen, sondern hätten auch Googles Betriebssystem ChromeOS pushen sollen. Allerdings scheint der Plan nicht so recht aufzugehen.

Eigentlich hatte Google wirklich große Hoffnungen in seine Chromebooks gesetzt, als diese im Mai 2011 auf der Google I/O in San Francisco, Kalifornien, vorgestellt wurden. Umso ernüchternder sind die Zahlen, die nun, gut ein Jahr später, vorliegen.

Diese stammen von dem Online-Werbenetzwerk Chitika und sprechen eine deutliche Sprache: Nur knapp 0,02 Prozent des Internet-Traffics auf Desktop-Geräten (mobile Geräte sind von der Datenerhebung ausgenommen) lassen sich auf Googles ChromeOS bzw. Chromebooks zurückführen. Zum Vergleich: Sonys PlayStation 3, nicht gerade als High-End-Surf-Station bekannt, schafft mit 0,042 Prozent immer noch mehr als das Doppelte.

Die Daten wurden vom 7. bis 13. Juni erhoben und repräsentieren laut Chitika mehrere hundert Millionen Impressions. Spitzenreiter beim Traffic ist übrigens – wenig überraschend – Microsoft Windows mit gut 86 Prozent, gefolgt von MacOS mit immer noch knapp über 12 Prozent. Mit nur noch etwas über einem Prozent liegt Linux knapp vor der PS3, während ChromeOS ein Schattendasein auf dem letzten Platz fristet.

Erhebungen wie die von Chitika sind allerdings eher als ungefähres Barometer, denn als genaue Angabe zu verstehen. Gerade Betriebssysteme mit geringer Verbreitung unterliegen in der Regel erheblichen Schwankungen, die vor allem durch die Zielgruppen entstehen, die die betrachteten Seiten besuchen.

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Facebook stellt App Center vor

08.06.2012, 15:44
Facebook stellt App Center vor

Facebook richtet einen zentralen Hub für Apps ein. Egal für welches Betriebssystem, im App Center können Nutzer mobile und stationäre Anwendungen suchen und herunterladen.

Zunächst einmal startet das Facebook App Center mit 600 sozialen Apps für die Nutzung über das stationäre Web, das mobile Web, für iOS-betriebene Geräte und Android-basierte Endgeräte. Dabei werden den Usern Apps auf der Basis von Bewertungen vorgeschlagen und solche Anwendungen angezeigt, die die Nutzerkontakte heruntergeladen haben. Auch Bezahlapps sind im App Center dabei.

Facebook verspricht dabei, nur “qualititativ hochwertige” Apps im Center anzubieten – alles auf der Basis von Nutzerbewertungen und Nutzungsstatistiken, zitiert Techcrunch aus der Pressemitteilung von Facebook. Gleichzeitig bringt Facebook interessante Statistiken in seiner App Center-Vorstellung: So spielen mehr als 230 Millionen Nutzer monatlich auf Facebook Games. Mehr als 130 Games auf Facebook haben mehr als eine Million aktive Nutzer im Monat. Seit September 2011 wurden 4500 Timeline-Apps im Netzwerk freigegeben.

Über die Einführung eines App-Centers wurde bereits vor einem Monat spekuliert.

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Verbreitung mobiler Betriebssysteme

08.06.2012, 14:52
Verbreitung mobiler Betriebssysteme

Während die Zahl der Smartphones in deutschen Haushalten wächst, blieb die Plattformfrage lange Zeit offen. Erst hatte Apple mit iOS die Nase deutlich vorn. Inzwischen aber ist der Anteil von Smartphones mit Googles mobilem Betriebssystem Android stark gestiegen.

Je mehr Smartphones in die Haushalte wandern, desto geringer wird der Anteil von Apples iOS hierzulande, denn die Nutzer kaufen häufiger die günstigen Android-Geräte. Diese These wird auch durch die nicht-repräsentative Umfrage von internetworld.de unter den Nutzern gestützt.

Apples mobile Geräte sind bei unseren Lesern recht stark verbreitet. Rund 36 Prozent nutzen ein Smartphone mit dem angebissenen Apfel als Markenlogo. Dagegen werkelt auf 45 Prozent der Smartphones das Android-Betriebssystem in einer der zahlreichen Versionen zwischen 2.0 und 4.0. Die beiden Rivalen dominieren den deutschen Smartphone-Markt deutlich, kommen sie doch gemeinsam auf 81 Prozent Marktanteil.

Von den übrigen 19 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben sechs Prozent an, dass sie gar kein Smartphone besitzen. Die restlichen 13 Prozent verteilen sich nahezu gleichmäßig auf Windows Phone, Symbian und BlackBerry. Während die letzten beiden jeweils bei drei Prozent Anteil liegen, gaben vier Prozent der Nutzer an ein Windows Phone zu nutzen. Die restlichen zwei Prozent entfallen auf andere Systeme. Insgesamt beteiligten sich 317 Nutzer an der Umfrage.

Sie wollen noch abstimmen? Hier geht’s zur Umfrage.

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Wettkampf der Smartphone-Plattformen: Wer hat die Nase vorn?

30.05.2012, 12:49

Android ist aktuell die am stärksten verbreitete Smartphone-Plattform in Deutschland. 40 Prozent aller derzeit genutzten Smartphones laufen mit dem Betriebssystem Android von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Grundlage der Daten ist eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens comScore für den BITKOM.

Wer dominiert den Smartphone-Markt?

Betrachtet wurde der Smartphone-Bestand im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auf dem zweiten Platz liegt das Betriebssystem Symbian von Nokia mit einem Anteil von 24 Prozent. Vor einem Jahr hatte Symbian den Markt mit 42 Prozent noch beherrscht. Das iPhone-Betriebssystem iOS von Apple konnte seine Position mit einem Anstieg um einen Prozentpunkt auf jetzt 22 Prozent festigen.

Die Plattformen Windows Phone und Windows Mobile von Microsoft erreichen 7 Prozent Marktanteil. Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut comScore besitzen somit 41 Prozent aller Handynutzer ab 15 Jahren in Deutschland ein Smartphone.

Das Betriebssystem steuert die Grundfunktionen eines Smartphones und entscheidet darüber, wie das Gerät zu bedienen ist und welche Anwendungen möglich sind. Für jede Plattform sind zahlreiche Zusatzprogramme (Apps) vorhanden, die der Nutzer auf seinem Gerät installieren kann. Aktuell gibt es weltweit rund 1,3 Millionen Apps für die unterschiedlichen Systeme.

Darüber hinaus spielen beim Betriebssystem technische Fragen eine Rolle, zum Beispiel wie Datensicherungen (Backups) vorgenommen werden oder wie Aktualisierungen der Software erfolgen. Einen großen technologischen Sprung machten die Betriebssysteme vor einigen Jahren, als die Geräte von einer Steuerung per Tastatur auf eine Bedienung mit den Fingern über berührungsempfindliche Bildschirme umgestellt wurden.

(via bitkom.org)

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Verbreitung von Smartphone-Betriebssystemen

29.05.2012, 14:12
Verbreitung von Smartphone-Betriebssystemen

Die Smartphonenutzung nimmt in Deutschland zu. Doch welches ist das meistgenutzte Betriebssystem? Mittlerweile ist es Googles Android, das auf den meisten deutschen Smartphones läuft.

Die am stärksten verbreitete Smartphone-Plattform in Deutschland ist Android. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Umfrage im Auftrag des Bitkom. 40 Prozent aller derzeit genutzten Smartphones laufen mit dem Betriebssystem von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent.

Damit hat Android den Vorjahresersten auf die Plätze verwiesen: Symbian von Nokia verfügt aktuell über einen Anteil von 24 Prozent bei der Betriebssystemsnutzung und belegt damit den zweiten Platz. Vergangenes Jahr waren es noch 42 Prozent gewesen. Apples iOS legt stetig zu und befindet sich mit 22 Prozent mittlerweile auf dem dritten Platz. Basis der Angaben ist Comscore MobiLens, eine monatliche Online-Umfrage von mehr als 5.000 Handy-Besitzern in Deutschland.

Nach Angaben des Bitkom verfügt in Deutschland derzeit mehr als jeder Vierte über ein Smartphone: 23,6 Millionen Smartphones gibt es hierzulande. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Windows 8 im Fokus der Tablet-Hersteller

04.05.2012, 13:15

Asiatische Computerhersteller nehmen sich Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 immer öfter an. Viele Hersteller verlagern ihren Fokus von Android auf Windows 8, heißt es. Windows 8 wird gerade durch seine neue Benutzeroberfläche sowie einer intuitiven Touch-Steuerung für Tablets gut geeignet sein. Microsoft hofft auf den Erfolg, die Tablet-Hersteller anscheinend auch.

Die Benutzeroberfläche ‘Metro’
von Windows 8
(Quelle: msn.com)

Aktuellen Berichten des taiwanischen Branchendiensts ‚DigiTimes‘ zufolge sei die Nachfrage nach Android-Tablets immer geringer – viele namhafte Computerhersteller hätten deshalb damit begonnen, sich auf die Einführung von Microsofts Windows 8 vorzubereiten.

Sowohl HP als auch Acer und Dell haben bereits ihre Entwickler damit beauftragt, neue Anwendungen für Windows 8 statt für Android zu entwickeln. Beim Auftragshersteller Compal sind ebenfalls ein Drittel der Entwickler mit der Arbeit an Windows 8-Anwendungen beschäftigt, Android rücke mehr und mehr in den Hintergrund.

Microsoft plane laut der DigiTimes stark daran, Windows 8 schnell auf dem mobilen Markt zu etablieren und die Entwicklung von Anwendungen anzukurbeln. Denn diese Anwendungen sind es, die die Tablet-Nutzung attraktiv gestalten – auch Microsofts neue Benutzeroberfläche, genannt Metro, soll die Bedienung eines Windows 8-Tablets so einfach wie möglich machen.

(Marco Schürmann | Quelle: digitimes.com)

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Windows 8: Zu hohe Preise durch Touchscreens?

02.05.2012, 11:22

Microsofts neue Betriebssystem-Version Windows 8 soll den PC- und Notebook-Markt wieder ankurbeln. Doch viele Computer-Hersteller befürchten wohl das Gegenteil. Die Produktionskosten drohen anzusteigen, wie der taiwanische Branchendienst ‚DigiTimes‘ berichtete.

Die Benutzeroberfläche ‘Metro’
von Windows 8
(Quelle: msn.com)

Windows 8 soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 den Markt erreichen und dadurch alte PCs und Notebooks durch neue Geräte ersetzen. Die Hersteller dieser Geräte befürchten jedoch einen Anstieg der Produktionskosten und damit teurere Preise für die Endanwender, die dadurch zurückhaltender beim Kauf werden könnten.

Doch weshalb der erwartete Preisanstieg? Zum einen hat Microsoft sein Betriebssystem mit der Bedienoberfläche für Touchscreens optimiert – viele Anwender werden deshalb Interesse an einem Touchscreen-Gerät haben, das in der Herstellung teurer ist als ein Gerät mit gewöhnlichem Bildschirm. Zum anderen will Microsoft selbst die Preise für Windows 8 nicht senken, sondern auf gleichem Niveau lassen – auch Intel hat eine ähnliche Einstellung zu seinen Prozessorpreisen. Dadurch könnten die Preise insgesamt ansteigen.

(Marco Schürmann | Quelle: digitimes.com)

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Internet: Betriebssystem der Gesellschaft

02.03.2012, 9:31

m Rahmen des E-Day der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hat Gesellschaftsvisionär Gunter Dueck seine Sicht auf die Veränderungen, die moderne Kommunikationstechnologien auf die Gesellschaft haben, dargelegt. “Die Menschen machen sich Sorgen um die Sicherheit der modernen Technik. Dadurch sind sie oft zu zögerlich. Die Änderungen kommen so schnell, dass wir in einer immerwährenden Beta-Welt leben, in der Technologien abgelöst werden, bevor sie sicher gemacht werden können”, so Dueck.

Gunter Dueck: virtuelle Welt vor dem Durchbruch
(Foto: omnisophie.com )

Laut Dueck ist das Internet keine weitere Ergänzung von Staat und Gesellschaft, wie es in der Diskussion um einen “Internet-Minister” oft dargestellt wird. Stattdessen betreffe das Web alle Teile des Systems. “Das Internet wird zunehmend ein Betriebssystem für die Gesellschaft”, so Dueck. Vom Eigenheim, das mittels Tablet gesteuert werden kann, bis hin zu Medizin und Management bleibt kein Lebensbereich unberührt. “Die Welt 2.0 kommt demnächst, spätestens wenn wir alle ausreichend gut mobil verkabelt sind”, sagt der Experte.

Die gesamte Bevölkerung ändert momentan ihr Verhalten aufgrund der zunehmend konstanteren Anbindung an das Netz. “Bevor Menschen etwas kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, konsultieren sie heute das Internet”, so Dueck. Dadurch spalte sich die Wirtschaft in zwei Bereiche auf: Einen, der einfache Aufgaben umfasst, die jeder erledigen kann und einen, für den es Experten benötigt. “Die Arbeit teilt sich in einen industrialisierten und einen schwierigen Teil auf. Das führt einerseits zu einem Drift in den Niedriglohnbereich, während wir andrerseits einen Expertenmangel haben”, erklärt der Visionär.

Laut Dueck lässt sich dieser Wandel nicht mehr aufhalten. “Können Sie in Ihrem Beruf noch jemandem helfen, der schon zwei Stunden zu dem Thema im Netz gesurft hat?”, fragt Dueck das Publikum. Vorbereitet ist momentan allerdings kaum jemand auf die Umwälzungen. “Die Politik ist praktisch noch immer in eine Bauern- und eine Arbeiterpartei eingeteilt – Gesellschaftsklassen, die es so nicht mehr gibt”, unterstreicht Dueck. Neue politische Strukturen erfordern laut dem Experten eine “Revolution von unten aus dem Netz”.

Auch andere althergebrachte Strukturen brechen erst langsam auf. Dueck weist beispielsweise auf einen Professor einer amerikanischen Eliteuniversität hin, der seinen Job gekündigt hat und jetzt nur noch Online-Vorlesungen abhält, vor hunderttausenden Hörern. “All diese Änderungen sind bereits im Gange. Ich habe nicht gesagt, dass ich das will, aber wir alle beschleunigen den Wandel durch unser Verhalten”, so der Keynote-Redner. Da der zunehmende Einfluss der Technologie unvermeidlich ist, rät der Experte, Neues schnell zu akzeptieren.

(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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