Océ Deutschland wird zu Canon Deutschland GmbH

05.02.2013, 8:36

Nach Übernahme von Océ durch Canon im Dezember 2011 kündigt das Unternehmen nun den Abschluss der Integration von Canon und Océ in Deutschland an. Dabei geht die Océ-Deutschland GmbH komplett auf die Canon Deutschland GmbH über. Auch wenn die Verwaltungen in Krefeld und Mülheim erhalten bleiben, fallen der Integration 140 der zuletzt 2.340 Mitarbeiter zum Opfer.

Nachdem Canon Inc., Tokio, am 22. Dezember 2011 bekannt gegeben hatte, die Majorität der Anteile von Océ übernommen zu haben, startete die Integration von Canon und Océ in Deutschland im Mai 2012. Ein Management-Team, bestehend aus Führungskräften beider Organisationen, hat die Struktur und die Prozesse des neuen Unternehmens festgelegt. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 hat die Canon Deutschland GmbH die Océ-Deutschland GmbH und die Océ-Deutschland Business Services GmbH gekauft.

Das Océ Logo wird zukünftig als Produktmarke von Canon geführt, auch die Verwaltungen von Océ in Mülheim bleibt neben der Canon-Verwaltung in Krefeld als Hauptsitz bestehen. Parallel werden diese Niederlassungen wie folgt genutzt: Vertrieb, Marketing und kaufmännische Bereiche werden in Krefeld operieren, Service und Support, Trainingscenter und Showroom werden sich in Mülheim befinden. Der regionalen Direktvertrieb im Business-Geschäft wird auf insgesamt acht Hauptstandorte in Hamburg, Berlin, Dresden, Dortmund, Mülheim an der Ruhr, Frankfurt/Neu-Isenburg, Stuttgart/Leinfelden-Echterdingen und München/Poing zusammengeführt.

Die neue Vertriebs-Organisation

Jeppe Frandsen ist weiterhin Geschäftsführer der Canon Deutschland GmbH mit der Consumer Imaging Group (CIG), der Business Imaging Group (BIG) und der Production Printing Group (PPG). Bei der Consumer Imaging Group und dem dazugehörigen Service im Regional Competence Center hat es keine Änderungen gegeben. Der Bereich wird von Jürgen Schmitz geleitet. Die Business Imaging Group ist in zwei Kundenkanäle geteilt: Direct Sales unter der Vertriebsleitung von Tuncay Sandikci und Partnerchannel unter der Leitung von Fabian van Hoegee. BIG umfasst die Produktgruppen Office und Professional Print (Cut Sheet/Einzelblattsysteme).

Die Production Printing Group umfasst Wide Format unter der Leitung von Thomas Haep. Wide Format vereint die Canon Großformatdrucker und die Océ Wide Format Printing Systeme. Hinzu kommt Commercial Print mit den typischen Océ Endlosdrucksystemen, geleitet von Michael Krebs. Der dritte Bereich ist das zusammengefasste Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft von Canon und Océ. Der Leiter dieses Bereiches Business Services ist Raik Spänkuch.

Beide Unternehmen – inklusive ihrer Tochtergesellschaften – zählten zum Ende des Jahres 2012 insgesamt knapp 2.340 Mitarbeiter. Aufgrund von Synergieeffekten und strafferen Prozessen werden 140 Stellen abgebaut, ein entsprechender Sozialplan wurde am 16. Januar 2013 unterzeichnet. Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern laufen laut Unternehmensangaben aktuell.

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Canon druckt in Deutschland klimaneutral

09.12.2011, 8:58

Die Canon Deutschland GmbH erweitert ihr Umweltengagement und stellt in Zusammenarbeit mit ClimatePartner aus München alle eigenen Druck- und Kopiersysteme klimaneutral. Die entstehenden CO2-Emissionen gleicht Canon durch ein Waldschutzprojekt in Mosambik aus.

Quelle: devcentral.f5.com

Das Krefelder Unternehmen ergänzt sein Umweltengagement um einen wichtigen Baustein: Ab sofort druckt Canon vollständig klimaneutral. Im Auftrag von Canon Deutschland hat die Klimaschutzberatung ClimatePartner die jährlichen CO2-Emissionen aller Druck- und Kopiersysteme berechnet, die intern von dem Unternehmen eingesetzt werden. Die entstehenden CO2-Emissionen gleicht Canon durch ein anerkanntes Waldschutzprojekt in Mosambik aus.

Den ersten Schritt hat Canon Deutschland bereits 2009 gemacht. Seitdem bezieht das Unternehmen seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Vorangegangen ist dem Projekt mit Canon Deutschland bereits die erfolgreiche Zusammenarbeit von ClimatePartner mit Canon Austria, der österreichischen Zentrale des japanischen Konzerns.

Durch das Waldschutzprojekt in Mosambik werden jährlich rund 100.000 Tonnen CO2 eingespart. Das Projekt trägt außerdem zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Region bei und wirkt sich durch die Verbesserung der Bodenproduktivität positiv auf die lokale Lebensmittelproduktion aus.

(Daniel Schürmann | Quelle: canon.de)

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PCP-Tour 2011 macht Station in Dresden:

11.05.2011, 11:15

Für euch waren wir am Montag auf der PCP-Tour 2011 in der Messe Dresden. Für alle, die es nicht geschafft haben, oder am Freitag die Tour noch in Hamburg besuchen möchten, haben wir hier ein paar Eindrücke und Infos für euch:

Nikon, Canon, Vanguard, dedolight, Hartblei, Leica. Und natürlich Hasselblad! Für alle Fotointeressierten dürfte allein das schon ein Grund sein, die „PCP-Tour 2011“ zu besuchen. Wer will nicht einmal eine 30 000 Euro teuere Hasselblad in der Hand halten? Wir wollten es! Und natürlich gibt es Unmengen von Experten vor Ort – gratis Tipps bei Spezialfragen sind garantiert.


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Canon und Apple für Thunderbolt

14.03.2011, 9:54

Erst Freitag berichteten wir über ein neues möglicherweise streng geheimes Projekt an dem Canon und Apple arbeiten. Spekuliert wurde über Software, Anbindung an Apples MobileMe Cloud oder die Implementierung des AirPlay-Protokolls. Des Rätsels-Lösung könnte viel einfacher sein: die neue Schnittstelle Thunderbolt.

 

 

(Quelle: engadget.com)

Mit seinen neuen MacBook Pro hat Apple die auf Intels “Light Peak” basierte Schnittstelle, die eine Mischung aus USB-Datenkabel und HDMI-Displayverbindung darstellt, eingeführt – als einer der ersten in der Branche. Noch hat sich diese Schnittstelle also nicht durchgesetzt. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen und damit gegen den Nachfolger von USB 2, USB 3.0, bestehen zu können, könnten Apple und Canon gemeinsame Sache machen.

Aktuell schreibt Intel nämlich in seinem Newsroom, dass der Kamera und Druckerhersteller Canon an der Implementierung der neuen Schnittstelle interessiert sei. Canon plane demnach, die von Intel unter dem Codenamen Light Peak entwickelte Technik in seinen Video-Kameras einsetzen, um etwa HD-Material schneller an einen Computer oder ein Laptop zu überspielen.

Apple könnte neben Intel der weitere große Player sein, der versucht, Canon vom Einsatz zu überzeugen. Wenn Sie aber Interesse an den Spekulationen über mögliche weitere Geheimprojekte zwischen Canon und Apple haben, empfehlen wir Ihnen den am Freitag erschienen Artikel von beyond-print.de.

(Daniel Schürmann | Quelle: heise.de)

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Geheimprojekt von Canon und Apple

11.03.2011, 8:58

Partnerschaften mit Apple haben für das teilnehmende Unternehmen immer große Vorteile – meist finanziell, aber hauptsächlich weil man im Fokus der Öffentlichkeit steht und so mehr Beachtung findet. Neuestes Beispiel: Canon. Angeblich arbeiten beide Unternehmen an einem geheimen Projekt.

 

(Quelle: engadget.com)

Obwohl es derzeit kaum Informationen über das geheime Projekt geht, steht Canon schon im Mittelpunkt der Apple-Fangemeinde und Konkurrenten aus den Bereichen der Fotografie und des Drucks – beides Sparten die Canon mit Digitalkameras und Druckern bedient – schauen mit Anspannung auf die kommende Entwicklung. Wie CanonRumors und AppleInsider derzeit berichten, könnte das Geheimprojekt vor allem auf den Fotografiebereich abzielen.

As Möglichkeit wird derzeit gewertet, dass Canon und Apple speziell bei den nächsten Versionen von Apples Software “Aperture” oder “Final Cut” kooperieren könnten. So wäre eine Beilage der Software bei neuen Hardwareverkäufen von Canon eine Möglichkeit oder die Bewerbung von Canon-Produkten mit der Apple Software.

Die US-Kollegen von Gizmodo spekulieren noch in eine ganz andere Richtung. So könnte es zudem möglich sein, dass Canon seine Produkte für Apples “AirPlay”, den kabellosen Austausch von Dateien mittels Stream (Video/Foto), bereit macht – oder gar für AirPrint, das Drucken von Fotos über AirPrint-fähige Drucker über WiFi. Eine weitere Idee wäre, dass Canon Digitalkameras mit einer MobileMe-Uploadfunktion ausgestattet werden. Sie merken schon, es gibt viele Spekulationen aber keine gesicherten Informationen. Wir werden für Sie am Ball bleiben und berichten, sobald wir etwas neues erfahren.

(Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

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Gerüchte über Hybridkamera von Canon

15.09.2010, 9:35

Die unbestätigte Information stammt ursprünglich von einem asiatischen Fotoforum. Nach dem dort geposteten Bericht geht es um eine als EIS 60 bezeichneten Kamera mit 22 Megapixeln, die mit einem neuen Bajonettsystem ausgerüstet sei. Damit kompatible Objektive sollen sich auch in der Entwicklungsphase befinden.

EIS 60s Sensor soll hintergrundbelichtet und 18 x 12 Millimeter groß sein. Er soll auch in der Lage sein, Videos in Full-HD-Qualität aufzunehmen. Bei voller Auflösung soll er Lichtempfindlichkeiten von ISO 100 bis 6.400 verwenden können, wobei sich bei höheren ISO-Werten von 12.800 und 25.600 die maximale Auflösung auf 5.5 Megapixel verringern soll. Videos sollen mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln aufgenommen werden können.

Es soll auch eine Reihe von Objektiven speziell für die EIS-Serie entwickelt werden. Dem Gerücht zufolge soll die Serie aus einem Telezoom mit 75 bis 300 mm Brennweite und F3,5 bis 5,6 Blendenzahlen, Fischauge, Weitwinkelzoom einem Makro mit 65 mm bestehen. Auch eine Festbrennweiteserie mit 14, 25, 45 mm soll die Vielfalt ergänzen.

Dass die Kamera mit einem neuen Bajonettsystem ausgerüstet wird, soll aber nicht heißen, dass man die Objektive der EOS-Reihe nicht mehr gebrauchen kann: Es soll ein Adapter entwickelt werden, der die Kommunikation zwischen dem EIS-Gehäuse und dem EOS-Objektiv sicherstellt. Dabei soll man auch auf die volle Funktionalität des Objektivs zugreifen können, da über de Adapter diese elektronisch weitergeleitet werden sollen. Bei anderen Hybridkameras kann man das auch machen, dann muss man sich aber meistens von der Autofokusfunktion und der automatische Blendenverstellung verabschieden.

Die Konkurrenz scheint aber ihre Zeit nicht zu verschwenden: laut unbestätigten Quellen soll auch Nikon Entwicklungen in dem selben Bereich durchführen. Werden die spiegellosen Kameras besser als den konventionellen DSLRs? Das werden wir im zweiten Quartal 2011 erfahren dürfen, denn dann soll das Release von Canons EIS 60 stattfinden. Klingt spannend oder? Haben Sie eine Meinung darüber? Teilen Sie es uns mit. (Milena Stoimenova | Quelle: golem.de)

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Canons “Wunderkamera” für die Zukunft

07.07.2010, 8:46

Auf der World Expo 2010 die derzeit in Shanghai (China) stattfindet, hat Canon eine “Konzept-Auto-ähnliche” Vorstellung für einen zukünftigen Fotoapparat vorgestellt. Zeitraum: 2030. Interessant daran ist sowohl die Benutzerführung, die komplett über die berührungsempfindliche Oberfläche erfolgt, aber auch die Tatsachen, dass der Fotoapparat keine Fotos schießt.

Was soll das dann für ein Fotoapparat bzw. Kamera sein? Statt Fotos wird sie komplett hochauflösende und immer scharfe Videos aufnehmen. Daraus soll sich der Benutzer anschließend die schönen Szenen aussuchen und diese als Foto abspeichern können.

Neben einer berühungsempfindlichen Oberfläche hat die Kamera einen extrem hochauflösenden Sensor und keine wechselbaren Objektive, da das einzige fest installierte Objektiv durch eine Universallinse sowohl für Nah- und Makroaufnahmen wie auch für Landschaftsaufnahmen geeignet sein soll. Als weitere Features soll es einen Megazoom und einen extrem guten Stabilisator geben, der für beste Ergebnisse sorgen soll. Canons neue Wunderkamera ist also in vielen Bereichen wie eine heutige Kamera, nur um einiges besser entwickelt. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com, gizmodo.com)

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Océ: Neues zur Übernahme durch Canon

21.05.2010, 7:58

Canon und Océ haben auf der IPEX 2010 in Birmingham ihre nächsten Schritte zur Eingliederung von Océ nach der im November angekündigten Übernahme bekannt gegeben. So hilft Canon Océ nicht nur dabei, seine Schulden zu begleichen, sondern beide Unternehmen werden ihre Produkte sowie Forschung & Entwicklung zusammenlegen.

Wie man auf der IPEX während einer Pressekonferenz mitteilte, nahmen Kunden beider Unternehmen den Zusammenschluss von Océ und Canon positiv auf. Zudem sollen erste Interessenten bereits nach speziellen Lösungen gefragt haben, die Hardware, Software und Leistungen beider Unternehmen miteinander vermischen. Dem wollen Canon und Océ in Zukunft Rechnung tragen und planen sowohl auf globaler wie regionaler Ebene Integrationsmöglichkeiten. Auf der IPEX sahen Besucher erste Beispiele für diese übergreifende Integration: Océ stellt die Canon imagePress C7000 aus, die mit der Prepress-Software Océ PRISMAprepare verbunden ist. In Zukunft sollen weitere solche übergreifende Integrationen ermöglicht werden um die Druckworkflows sowohl in Hard- wie Software beider Unternehmen miteinander zu verbinden.

Zudem werden viele Produkte von Canon über Océ in Europa, dem mittleren Osten und Afrika in der ersten Jahreshälfte zu beziehen sein – und umgekehrt natürlich auch Océs Produktportfolio über die Canon-Verkaufskanäle.

Zugleich gab Océ bekannt, dass Canon nach der erfolgten Übernahme, auch die bisherigen Schulden neu finanzieren wird. So hat Canon Océ zu guten Konditionen Geld geliehen, damit das niederländische Unternehmen seine bestehenden Kredite bezahlen kann. Als Folge dessen wird Océ in seinen Quartalsergebnissen für das laufende Quartal Einmalaufwendungen mit einer Höhe von 40 Millionen Euro ausweisen, die für die Bezahlung bestehender Kreditverträge genutzt werden. (Daniel Schürmann | Quelle: Océ #1, Océ #2)

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Océ-Übernahme fast perfekt

25.03.2010, 9:57

Seit Ende Februar gab es kaum neue Informationen zur Océ Übernahme durch Canon. Nun steht aber fest, dass der Canon eine letzte große Hürde nehmen konnte: Die Klage zweier Hauptaktionäre (wir berichteten) über einen zu niedrigen Kaufpreis wurde abgelehnt und und nun gehören fast 85 Prozent der Océ-Aktien Canon.

Zuletzt hatten nur noch die Aktionäre Orbis Founds mit einem Anteil von 10 Prozent und Hermes Focus Asset Management mit 3,3 Prozent Anteil an den Océ Aktien gegen das Canon-Angebot Stimmung gemacht. Kurz nach der Klage von Hermes und Universities Superannuation Scheme (USS) wurde eben diese von der Wirtschaftkammer des Amsterdamer Revisionsgericht angewiesen. Ziel der beiden Aktionäre war es, die Höhe des Canon-Angebots und ebenfalls einige Beschlüsse bezüglich der Stimmrechte und Entscheidungen des Océ-Management überprüfen zu lassen.

Canon wollte zu Beginn, als die Übernahme angekündigt wurde, mindestens 85 Prozent der Océ-Aktien aufkaufen, und insgesamt knapp 1,5 Milliarden Euro dafür ausgeben. Als zwischenzeitlich ersichtlich wurde, dass dieser Prozentsatz nur schwer zu erreichen war, hob Canon die Einschränkung auf. Am 9. März hatte Canon bereits 71,33 Prozent der Aktien der niederländischen Unternehmens Océ gekauft. Nach dem Richterspruch verhängte Canon eine neue Frist: Bis zum 19. März wolle man noch weitere Aktien kaufen. Das Angebot haben bis heute noch einige weitere Aktionäre angenommen. Denn am 20. März erklärte Canon, dass man nun 84,65 Prozent der Océ-Stammaktien besitzt. Dies entspricht rund 87,51 des gesamten ausgegebenen Aktienkapitals. Die Übernahme ist somit fast komplett.

Ab dem 31. März will Canon mit der Abwicklung der Aktienkäufe. Die Führungsetage soll dann ebenfalls neu besetzt werden. Sobald 95 Prozent der Stammaktien Canon gehören, werde man über einen Beschluss die restlichen Aktien sichern und anschließend Océ von der Börse nehmen. Zusammen mit Océ plant Canon, die neue Nummer 1 im Large Format Druck zu werden. (Daniel Schürmann | Quelle: IT-Business.de)

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Canon will .canon-Domain erwerben

18.03.2010, 11:30

Der Druck- und Elektronikhersteller Canon gab kürzlich bekannt, dass er sich die generische Top-Level-Domain (gTLD) .canon sichern will. Damit hofft der Konzern, die Kommunikation der eigenen Marke im Web schärfen zu können. Gleichzeitig wird Canon damit zum Vorreiter. Denn es ist das erste Unternehmen der Welt, das sich offiziell zu einer eigenen gTLD bekennt.

Canon sieht in der eigenen gTLD offenbar die Chance, seine Präsenz im Web und Markenkommunikation zu stärken. In einer Aussendung spricht das Unternehmen davon, dass die eigene Domain “intuitiver und leichter zu merken als bestehende Domain-Namen wie canon.com” sei.

Jedenfalls hat sich Canon entschieden, die nötigen Schritte einzuleiten, um sich .canon zu sichern, sobald neue gTLDs eingeführt werden. Dabei hatte die oberste Domain-Verwaltung ICANN erst am Montag beschlossen, dass es keine offiziellen “Expressions of Interest”, also Interessensbekundungen, als Teil des eigentlichen Zulassungsprozesses geben wird. Dies hätte nämlich zu weiteren Verzögerungen bei der Umsetzung der neuen gTLDs geführt.

Eine mögliche neue Bewerbungsphase soll wohl Mitte 2011 beginnen. Bei Canon wiederum ist davon die Rede, dass die Zulassung der neuen gTLD “nach dem zweiten Halbjahr 2011″ erwartet werde. Mehr auf Canon.com. (Daniel Schürmann | Quelle: Pressetext.de)

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