DigitalOcean eröffnet Rechenzentrum in Deutschland

17.04.2015, 9:53

Cloud-­Anbieter

Der amerikanische Cloud-Infrastruktur-Anbieter DigitalOcean eröffnet in Frankfurt am Main sein zehntes Rechenzentrum. Das Angebot richtet sich an Web-Entwickler, Start-ups und Online-Shops.

DigitalOcean eröffnet Rechenzentrum in Deutschland

(Quelle: Shutterstock.com/PGMart)

DigitalOcean, ein Cloud-Infrastrukturanbieter mit Hautpsitz in New York, eröffnet in Frankfurt am Main ein neues Rechenzentrum. Anwender können über den Standort, der das Kürzel FRA1 trägt, in weniger als einer Minute einen Cloud-Server starten und diesen für Softwareentwicklungsprojekte nutzen.

DigitalOcean richtet sich damit an Software-Entwickler, wobei die Palette vom Einsteiger bis zum Profi reicht. Ein laut DigitalOcean einfaches, intuitives Control Panel soll die Bedienung auch Anfängern ermöglichen. Auf den Servern des Anbieters laufen verschiedene Anwendungen, von Hobby-Projekten und Blogs über mobile Anwendungen und Webshops bis zu Online-Start-ups.

Mit dem neuen Rechenzentrum in Frankfurt am Main verfügt DigitalOcean über zehn Standorte weltweit. In Europa unterhält das Unternehmen neben Frankfurt auch in Amsterdam und London Rechenzentren.

Kunden können die Dienste ab fünf US-Dollar pro Monat in Anspruch nehmen, auch eine stundengenaue Abrechnung ist möglich. Bei Fragen können Nutzer sich zudem an eine eigene Community richten, die von Entwicklern moderiert wird. Auf den Seiten der Community finden sich Tutorials zu verschiedenen Themen, die sich sowohl an Anfänger als auch an Profis richten.

Laut einer Bitkom-Umfrage speichert oder teilt jeder fünfte Bundesbürger Daten in der Cloud – damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich allerdings nur im Mittelfeld.

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Box kauft 3D-Anbieter Verold

16.04.2015, 8:03

Inhalte in der Cloud

Der Cloud-Anbieter Box schnappt sich das Start-up Verolt, um interaktive 3D-Inhalte in der Cloud zu ermöglichen.

Box kauft 3D-Anbieter Verold

(Quelle: Shutterstock.com/Oleksiy Mark)

Die Unternehmenssoftware-Plattform Box übernimmt den kanadischen Lösungsanbieter Verold zur Erweiterung seines Porfolios. Damit soll es möglich sein, interaktive 3D-Inhalte in der Cloud darzustellen.
“Somit eröffnen sich Unternehmen in den Bereichen Produktion, Maschinenbau, Konsumgüter, Medien und Unterhaltung brandneue Anwendungsfälle”, meint Aaron Levie, Mitbegründer und CEO von Box.

Marketingesperten oder Lehrende können damit etwa interaktive Inhalte erstellen, um bestimmte Inhalte besser zu präsentieren.

Das Team des 2010 gegründeten Start-ups Verifox wechselt im Rahmen der Übernahme zu Box, um die 3D-Konvertier- und Vorschaufunktion direkt in die Premium-Plattform von Box zu integrieren. Nach eigenen Angaben nutzen bereits 45.000 Unternehmen die Plattform von Box.

Einen Kaufpreis gaben die Unternehmen nicht bekannt. Die Übernahme soll in diesem Frühjahr abgeschlossen werden.

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Tipps zum Aufbau einer eigenen Cloud

07.04.2015, 8:12

Marketing-Technologie

Digitale Marketing-Lösungen gibt es einige. Doch was bietet mehr Vorteile, ein “Universalkonzept” bei einem großen Cloud-Provider oder der Aufbau einer eigenen Marketing Cloud?

Holtzbrinck verkauft Partnerbörse Parship

(Quelle: Shutterstock/Ismagilov)

Von Christoph Rade, Senior Account Executive ASG, Tealium

Das digitale Marketing-Ökosystem in Europa ist im Laufe der letzten zehn Jahre enorm angewachsen, und dieser Trend scheint sich auch künftig fortzusetzen: Zwei Drittel aller leitenden Marketer haben die Absicht, im kommenden Jahr mehr für Marketing-Technologie auszugeben.

Dieses schnelle Wachstum hat zu einem schier überwältigenden Volumen digitaler Marketing-Lösungen geführt, die sowohl von etablierten Cloud- als auch Punktlösungsprovidern angeboten werden. Da jede Marketinganwendung ihre eigene Datensyntax und Sprache verwendet, kann es sich für Marketer als schwierig erweisen, die einzelnen Punkte der Consumer Journey, der Reise des Kunden über die verschiedenen Kontaktpunkte, miteinander zu verbinden und eine Fragmentierung von Daten über das Ökosystem hinweg zu vermeiden. Marketer unterliegen daher der Versuchung, ein “Universalkonzept” bei einem großen Cloud-Provider zu übernehmen, doch gibt es eine Alternative, die Marketern erheblich mehr Selbstbestimmung bietet – der Aufbau einer eigenen, maßgeschneiderten Marketing Cloud.

Einheitliche, standardisierte Sprache
Für eine solche maßgeschneiderte Marketing Cloud wird eine Tag-Management-Lösung (TMS) zum Aufbau einer universellen Datenschicht herangezogen, die eine einheitliche, standardisierte Sprache zwischen allen tag-basierten, digitalen Lösungen einrichtet. So können Marketer ihre unterschiedlichen Marketinglösungen problemlos verwalten und eine echte Integration und gemeinsame Nutzung von Daten zwischen jeder einzelnen Anwendung gewährleisten. Inwiefern bietet der Aufbau einer eigenen Marketing Cloud den Marketern mehr Selbstbestimmung?

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Alibaba: Bezahlen mit einem Lächeln

17.03.2015, 12:13

"Smile to Pay"

Ein Lächeln hat schon immer viel bewirken können – demnächst könnte es auch Bezahlvorgänge ermöglichen. Ein entsprechendes Verfahren hat Alibaba-Chef Jack Ma auf der CeBiT präsentiert.

Alibaba-Chef Jack Ma auf der CeBIT-Eröffnung

Alibaba-Chef Jack Ma auf der
CeBIT-Eröffnung
(Quelle: CeBIT)

Der chinesische Online-Händler Alibaba will das Bezahlen per Gesichtserkennung ermöglichen. Alibaba-Chef Jack Ma hat “Smile to Pay” auf der Messe CeBIT vorgestellt. Die Authentifizierungsmethode für Mobile Payment, die der Alibaba-Partner Ant Financial entwickelte, befinde sich derzeit im Beta-Stadium, schreibt Heise.de.

“Smile to Pay” soll demnach in den Paymentdients Alipay Wallet und den Online-Bezahlservice Alipay integeriert werden. Zur Bestätigung eins Bezahlvorgangs wird statt eines Passwortes das Gesicht des Kunden über die Smartphone-Kamera eingescannt. Anfangs soll “Smile to Pay” nur in China verfügbar sein, eine Auweitung des Services auf andere Länder sei aber denkbar.

Auch im internationalen Cloud-Geschäft will sich Alibaba einen Namen machen. Dafür wolle der Online-Riese zunächst ein Rechenzentrum in Kalifornien eröffnen. Der Markteintritt in Europa könnte folgen.

Zudem will Alibaba gemeinsam mit dem chinesischen Automobilhersteller SAIC ein Auto bauen, mit dem Fahrer im Internet einkaufen und verschiedene Online-Dienste nutzen können.

Im September 2014 hatte Alibaba den größten Börsengang in der Geschichte der Wall Street hingelegt. Nach dem Mutterkonzern soll auch die Finanzsparte des E-Commerce-Unternehmens an die Börse gehen. Geplant ist der Aktienverkauf, der dem Alipay-Betreiber Ant Financial bis zu vier Milliarden US-Dollar einbringen soll, für das Jahr 2017.

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Dropbox kooperiert mit Adyen

04.03.2015, 9:13

Payment-Dienstleistung

Dropbox arbeitet ab sofort mit Adyen zusammen. Mit der Kooperation mit der Payment-Plattform will der Cloud-Speicherdienst internationale Bezahlservices ermöglichen.

Dropbox kooperiert mit Adyen

(Quelle: Shutterstock/Bloomua)

Dropbox arbeitet ab sofort mit Adyen zusammen. Durch die Zusammenarbeit können Kunden für die Bezahlung der Dropbox-Dienste aus mehr als 250 Payment-Möglichkeiten wählen. Das Angebot steht in Deutschland und elf weiteren europäischen Ländern zur Verfügung. Weitere europäische Zahlungsmethoden sollen in den nächsten Monaten hinzukommen. Eine Ausweitung auf weitere internationale Märkte ist im Laufe des Jahres geplant.

“Dropbox hat 120 Millionen Nutzer in Europa und wächst hier schneller als in den USA. Gerade deswegen ist es besonders wichtig, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden, egal ob Einzelperson oder Großunternehmen, in den verschiedenen europäischen Ländern erfüllen”, erklärt Johann Butting, Head of Dropbox in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Adyen bietet für Butting hierbei die Möglichkeit, mehrere Bezahlmethoden über eine einzige Plattform abzuwickeln und es allen Kunden zu ermöglichen, mit ihrer bevorzugten Zahlmethode zu bezahlen.

Laut Forrester sollen mit dem Einsatz von Software-as-a-Service-Technologien wie Cloud-Speicherdiensten, Kollaborations-Tools und E-Mail-Managementdiensten im laufenden Jahr weltweit Umsätze in Höhe von rund 75 Milliarden US-Dollar generiert werden.
Auch Mobile Payment wird immer selbstverständlicher: 29 Prozent aller deutschen Smartphone-Nutzer (immerhin rund 13 Millionen Menschen) wollen in Zukunft gerne mit ihrem Handy für Fahrten in Bus, Bahn, Taxi, Fernbus oder Mitfahrzentrale bezahlen.

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Prestashop kommt aus der Cloud

03.02.2015, 8:01

Open Source-Shopsystem

Online-Shop aus der Wolke: Die Shopsoftware Prestashop steht ab sofort auch in einer cloud-basierten Version zur Verfügung.

Prestashop kommt aus der Cloud

(Quelle: Fotolia.com/Everythingpossible)

Nach sieben Jahren Entwicklungszeit ist es nun soweit: Prestashop hat eine Cloud-Version seiner gleichnamigen Shopsoftware gestartet. Die in der Cloud gehostete Variante der Open-Source-basierten E-Commerce-Lösung ist für Shop-Betreiber kostenfrei. Hosting-Partner ist das französische UnternehmenOVH, nach eigenen Angaben der weltweit drittgrößte Hoster. Der Leistungsumfang beider Versionen ist im Wesentlichen identisch. In der Cloud-Version ist neben dem Hosting aber eine automatische Installation eingeschlossen. Die Download-Variante hingegen gestattet dem Shop-Betreiber den Zugriff auf den Quellcode und die hinter dem Shop liegende Datenbank.

“Prestashop ist der erste Marktakteur, der Cloud und Open Source in einer kostenfreien E-Commerce-Lösung verbindet”, betont Charles Wells, Chief Product Officer bei Prestashop. Rund 700.000 Entwickler, Internetagenturen, Online-Händler und Partner sind in der Prestashop-Community zusammengeschlossen. Mehr als 200.000 Online-Shops laufen weltweit auf dem System. Einnahmen generiert das 2007 in Paris gegründete Unternehmen durch den Verkauf von zusätzlichen Funktionsmodulen, die über den Prestashop-eigenen Marktplatz vertrieben werden. Im Herbst 2014 hatte Prestahop ein Modul für eine leichtere eBay-Anbindung auf den Markt gebracht.

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Microsofts Nettogewinn sinkt um elf Prozent

27.01.2015, 13:45

Quartalszahlen

Die Zahlen für das vierte Quartal 2014 holen Microsoft auf den Boden der Tatsachen zurück: Der Umsatz kletterte zwar nach oben, der Nettogewinn des Konzerns fiel allerdings deutliches geringer aus.

Unbefriedigende Quartalszahlen für Microsoft-Chef Satya Nadella

Unbefriedigende Quartalszahlen für Microsoft-Chef Satya Nadella
(Quelle: Microsoft.com)

Nach einem starken dritten Quartal 2014 waren die Hoffnungen der Anleger und Analysten groß, doch die aktuellen Geschäftszahlen sorgen bei Microsoft eher für Ernüchterung. Im vierten Quartal 2014, dem zweiten Quartal des Finanzjahres 2015, erwirtschaftete der Konzern zwar einen Umsatz von 26,5 Milliarden US-Dollar. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von acht Prozent. Beim Nettogewinn allerdings sieht es weniger rosig aus: Er liegt mit 5,8 Milliarden US-Dollar elf Prozent unter dem Niveau vom Vorjahreszeitraum.

Das Umsatzplus zwischen Oktober und Dezember 2014 ist insbesondere Zukäufen wie Nokias Handy-Sparte zu verdanken. Die erstmalige Berücksichtigung der Smartphone-Verkäufe macht sich beim Umsatz mit 2,3 Milliarden US-Dollar bemerkbar. Auch das wachsende Geschäft mit Cloud-Diensten im Internet pusht die Umsätze, die sich hier im Jahresvergleich verdoppelten. Die Erlöse mit dem Surface-Tablet stiegen ebenfalls, hier gab es ein Umsatzplus von 24 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Als Bremse entpuppte sich dagegen das Geschäft mit dem Windows-Betriebssystem – es sank um 13 Prozent.

Smart Home im Fokus

Der Konzern erhofft sich, dass sich langfristig die aktuellen Sparmaßnahmen auszahlen – noch geht der Abbau von unter anderem 18.000 Stellen nach der Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia erstmals ins Geld. Zudem schlugen sich höhere Steuerzahlen auf das Ergebnis nieder. Für das laufende Quartal erwartet Microsoft einen Umsatz in Höhe von rund 21 Milliarden US-Dollar, Experten rechneten bisher mit 23,8 Milliarden Dollar. Die Aktie brach nachbörslich um vier Prozent ein.

Zuletzt hatte Microsoft auf seinem Windows-10-Event einen Ausblick auf das neue Betriebssystem gegeben. Im Fokus standen Gratis-Upgrades, Cortana, Universal Apps, Spartan und Windows Holographic. Auf der diesjährigen Cebit will der Konzern gemeinsam mit Partnern und Kunden wie Dornbracht, Jack Wolfskin und Sensoria Lösungen für das Zukunftsthema Smart Home präsentieren, darunter etwa “Smart Water”, vernetzte Wasserinstallationen in Bad und Küche.

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Zurückhaltung bei Cloud-Diensten

14.01.2015, 7:08

Bitkom-Umfrage

Jeder fünfte Bundesbürger speichert oder teilt Daten in der Cloud – damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld.

Zurückhaltung bei Cloud-Diensten

(Quelle: Fotolia.com/alphaspirit)

Cloud-Dienste werden in Deutschland nach wie vor mit Skepsis betrachtet. So speichert oder teilt nur etwa jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) Dateien wie Dokumente, Fotos oder Videos auf diesem Weg, wie der Branchenverband Bitkom mitteilte. Generell können sich 36 Prozent der deutschen Internet-Nutzer ab 14 Jahren vorstellen, Daten künftig ausschließlich in der Cloud zu speichern.

Vor allem Sorgen um Datensicherheit und Datenschutz sind es, welche die Bundesbürger davon abhalten, Cloud-Angebote noch stärker zu nutzen. Jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) gibt an, wegen entsprechender Bedenken keine Cloud-Speicher zu verwenden. Besorgter sind nur die Schweizer (22 Prozent), Niederländer (24 Prozent) und Luxemburger (25 Prozent).


Cloud-Nutzung im europäischen Vergleich

(Quelle: Bitkom)

In Dänemark teilt hingegen nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent) diese Ängste. Kein Wunder also, dass die Cloud dort im europäischen Vergleich am häufigsten genutzt wird. Dort greifen mittlerweile bereits 44 Prozent der Bürger auf Dienste wie Dropbox, Google Drive oder iCloud zurück. Nur knapp dahinter liegen Norwegen (43 Prozent), Island (39 Prozent) und Großbritannien (38 Prozent). Im EU-Durchschnitt werden Cloud-Speicher von 22 Prozent der Bürger genutzt.

Jüngere sind aufgeschlossener

Länderübergreifend sind es vor allem junge Nutzer, die der Nutzung von Cloud-Diensten positiv gegenüberstehen – auch in Deutschland. So verwendet hierzulande jeder Dritte (33 Prozent) in der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen entsprechende Dienste.

Doch im Europa-Vergleich reicht auch dieser Wert nur für Platz 20. In besagter Gruppe liegt ebenfalls Dänemark an der Spitze (64 Prozent), gefolgt von Norwegen (63 Prozent) und der Schweiz (56 Prozent). Der EU-Durchschnitt liegt bei 36 Prozent.

Grundlage für die Studie ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat – für den Vergleich wurden Einwohner zwischen 14 und 74 Jahren in 31 europäischen Staaten repräsentativ befragt.

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Adobe kauft Foto-Datenbank Fotolia

12.12.2014, 8:36

Inhalt für Creative Cloud

Das US-amerikanische Softwareunternehmen Adobe übernimmt Fotolia für 800 Millionen US-Dollar. Die Fotoplattform soll in die Adobe Creative Cloud integriert werden.

Adobe kauft Foto-Datenbank Fotolia

(Quelle: Shutterstock.com/hangingpixels)

Adobe hat eine Vereinbarung zum Kauf von Fotolia bekannt gegeben, einem Anbieter für lizenzfreie Fotos, Bilder, Grafiken und Videos. Das US-Unternehmen wird für die Übernahme voraussichtlich 800 Millionen US-Dollar zahlen.

Fotolia soll in die Adobe Creative Cloud integriert werden, Adobe will die Plattform dennoch auch weiterhin als frei zugänglichen Stock-Anbieter fortführen. “Der Kauf von Fotolia verstärkt die Bedeutung der Creative Cloud als Dreh- und Angelpunkt für Kreative“, so David Wadhwani, Senior Vice President, Digital Media bei Adobe. “Creative Cloud wird zum zentralen Marktplatz für die kreative Community, um auf Bilder, Grafiken, Videos, Fonts oder direkt auf kreative Talente zuzugreifen.”

Die Akquisition soll 2015 abgeschlossen werden, muss aber vorher noch genehmigt werden. Fotolia wurde 2004 gegründet und befindet sich derzeit im Privatbesitz der Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. Die Plattform ist einer der größten Anbieter von Fotos, die insbesondere von Online-Medien und Bloggern genutzt werden.

Um Werbungtreibenden eine gezieltere Nutzeransprache auf Smartphones und Tablets zu ermöglichen, hat Adobe seine Marketing Cloud um Funktionen für datenbasiertes Mobile-Marketing erweitert. Neu dabei ist unter anderem ein mobiles Kampagnen-Management.

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Mesosphere erhält 36-Millionen US-Dollar

08.12.2014, 13:06

Datacenter-Betriebssystem

Für sein Datacenter-Betriebssystem sammelt Mesosphere in einer Finanzierungsrunde 36 Millionen US-Dollar ein. Dieses ist ab sofort auf dem Markt; es soll Rechenzentren effizienter nutzen lassen.

Mesosphere erhält 36-Millionen US-Dollar

(Quelle: Shutterstock.com/watcharakun)

Mesosphere, Entwickler des nach eignen Angaben weltweit ersten Datacenter-Betriebssystems, hat in einer dritten Finanzierungsrunde 36 Millionen US-Dollar eingesammelt. Hauptinvestor ist Khosla Ventures. Auch Andreessen Horowitz, Fuel Capital, SV Angel und weitere haben Kapital beigesteuert.

Mit dem Geld will das Start-up sein globales Wachstum im Rahmen der Markteinführung seines Datacenter-Betriebssystems vorantreiben. Das Mesopshere DCOS bündelt Rechenleistung und automatisiert häufig ausgeführte Vorgänge.

Das entwickelte Betriebssystem kann laut Mesosphere tausende von Servern in einem Rechenzentrum oder der Cloud verbinden und deren Ressourcen so bündeln, dass sie sich wie ein großer Rechner verhalten. Zudem können verschiedene Entwicklungsteams mehrere Applikationen gleichzeitig auf gemeinsam genutzten Ressourcen ausführen.

“Die Branche braucht eine neue Art von Betriebssystem, mit dem sich die komplexe Landschaft in der Ära der agilen IT optimieren und automatisieren lässt: eine wachsende Flotte verteilter Web-, mobiler und Analytic-Server-Applikationen, die als applikationszentrierte Abstraktionen auf handelsüblichen Server- und Speicherpools in dedizierten Datenzentren und öffentlichen Clouds laufen”, sagt Vinod Khosla, Gründer von Khosla Ventures.

Das von den deutschen Softwareingenieuren Florian Leibert und Tobias Knaup gegründete Unternehmen hat seinen Stammsitz in San Francisco. Seit Juni 2014 unterhält es auch ein Büro in Hamburg.

Was zeichnet IT Service Provider der DACH-Region aus, was die Konkurrenz im Ausland nicht zu bieten hat? Eine Studie vergleicht – und stellt den deutschsprachigen Anbietern ein gutes Zeugnis aus.

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