Amazon Web Services erweitert Angebot

18.04.2013, 11:32

Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte steigt auch die Nachfrage nach Cloud-Diensten. Einer Schätzung zufolge soll der Infrastrukturdienst Amazon Web Services in sieben Jahren 20 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Attila Narin, Solutions Architect des Dienstes, stellte die wichtigsten Neuerungen in München vor.

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Amazon Web Services (AWS) bietet Infrastruktur- und Anwendungsservices, mit denen Unternehmen verschiedene Anwendungen und Big Data-Projekte in die Cloud verlagern können. Damit soll die Anschaffung von Hardware und die damit verbundene Verwaltungsarbeit wegfallen. Attila Narin, Solutions Architect for Amazon Web Services, kam nach München, um die wichtigsten technischen Neuheiten des Anwenderdienstes zu erklären. 

Entscheidend sei, dass Kunden selbst festlegen, in welcher Region sie ihre Daten ansiedeln wollten, erklärte der studierte Informatiker, der seit 2004 für Amazon arbeitet. Auf eigenen Wunsch könnten Kunden ihre Daten auch jederzeit in eine andere Region verlegen lassen. Bislang unterhält Amazon Web Services Standorte in Asien, Südamerika, Westeuropa und den USA. In Afrika oder Russland gibt es bislang noch keine eigene Dependancen. Ob das bald der Fall sein könnte, ließ Narin offen.

Technische Neuheiten 2012:

  • Amazon Glacier:
    Der Service soll Kunden einen Speicher zur Archivierung von Daten liefern, zu einem Preis von 0,01 Dollar pro Gigabyte im Monat. Kunden zahlen nur den Platz, den sie nutzen. Mit dem Service müssen keine Daten mehr migriert werden.
  • Amazon Redshift:
    Ein Datenlager, das nach Angaben von Narin mit 1.000 Dollar pro Terabyte und Jahr nur etwa ein Zehntel so viel wie ein traditionelles Datenlager kostet. Es komprimiert Daten, um die benötigte Menge für IO (Input/Output, Bezeichnung für Datentransfer) zu reduzieren, die für Suchanfragen nötig sind.
  • AWS Data Pipeline:
    Planung, Verwaltung und Orchestrierung für datengetriebene Arbeitsabläufe. Die Daten-Pipeline soll Kunden das Datenmanagement durch automatische Verschiebung und Verarbeitung beliebiger Datenmengen vereinfachen.

Neuheiten 2013:

  • Amazon Elastic Transcoder:
    Der Dienst ermöglicht das Umwandeln von Videos zwischen verschiedenen digitalen Medienformaten in der Cloud. Er wurde entwickelt um Videos aus gängigen Formaten, die in Amazon S3 (Simple Storage Service) gespeichert sind,  in Versionen umzuschlüsseln,  die auf Geräten wie Smartphones, Tablets und PCs laufen.
  • AWS OpsWorks:
    Eine DevOps-Lösung (Softwareentwicklungs-Methode), mit der Applikationen auf der AWS Cloud gemanaged werden können. Sie beinhaltet Ebenen für gängige Technologien wie Ruby, PHP oder MySQL und unterstützt unter anderem Git, SVN, HTTP und Amazon S3. Es ermöglicht dem Kunden verschiedene Anwendungen von Amazons EC2-Instanzen mit dem gleichen Aufwand wie einer einzigen Instanz zu verwenden.
  • AWS CloudHSM:
    Ein neues dediziertes Hardware-Sicherheitsmodul in der AWS Cloud. Es verwendet manipulationssichere Hardware um kryptographische Schlüssel zu schützen. Der Schlüssel bleibt dabei im vollständigen Besitz des Kunden. Kunden sollten daher in jedem Fall ein Backup ihres Schlüssels erstellen, rät Narin. 

In einem Report prognostiziert die Analysefirma Bernstein Research, dass Amazon Web Services bis 2020 einen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar generieren wird.

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Jedes dritte Unternehmen nutzt Cloud Computing

25.02.2013, 14:50

Im Jahr 2012 hat gut ein Drittel (37 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland Cloud Computing eingesetzt. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 436 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG ergeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 9 Prozentpunkten. Weitere 29 Prozent planten den Einsatz konkret oder diskutierten ihn.

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Für ein Drittel der befragten Unternehmen war Cloud Computing kein Thema. „In der Wirtschaft setzt sich Cloud Computing zunehmend in der Breite durch“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Vorstellung des „Cloud Monitors 2013“. So nutzten laut der Umfrage bereits fast zwei Drittel (65 Prozent) der Großunternehmen ab 2.000 Mitarbeitern Cloud Computing, im Mittelstand mit 100 bis 1.999 Mitarbeitern war es mit 45 Prozent fast die Hälfte. Bei kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten lag der Anteil dagegen nur bei einem Viertel. Kempf: „Cloud Computing bringt den Unternehmen handfeste Vorteile: Sie bekommen bessere IT-Leistungen zu geringeren Kosten.“ Jedes Unternehmen sollte den Einsatz zumindest prüfen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Beim Cloud Computing können die Nutzer IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungsprogramme über das „öffentliche“ Internet (Public Cloud) oder über ein internes Netzwerk (Private Cloud) beziehen. Vorreiter beim Einsatz der Technologie ist die ITK-Branche selbst mit einem Anteil von 65 Prozent, gefolgt von Transport und Logistik mit 44 Prozent sowie Chemie und Pharma mit 42 Prozent. Der Handel kommt nur auf 28 Prozent, liegt damit aber noch vor dem Fahrzeugbau mit 27 Prozent.

Die überwiegende Zahl der Cloud-Nutzer setzt auf interne Private Clouds. Private Clouds können vom Unternehmen selbst, von mehreren Unternehmen gemeinsam (Community Cloud) oder von einem externen Dienstleister betrieben werden. 34 Prozent der befragten Unternehmen nutzten im Jahr 2012 diese Form des Cloud Computings, 7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Weitere 29 Prozent planten den Einsatz konkret oder diskutierten ihn (Vorjahr: 22 Prozent). Kempf: „Vier von fünf Nutzern beurteilen ihre Erfahrungen mit Private Clouds positiv.“

Deutlich seltener werden Public Clouds eingesetzt. Hier werden die IT-Leistungen von einem externen Dienstleister über das Internet bezogen. Erst 10 Prozent aller Unternehmen setzten 2012 auf Public Cloud Lösungen. Im Jahr zuvor waren es 6 Prozent. 11 Prozent der Unternehmen planten oder diskutierten den Einsatz (Vorjahr: 7 Prozent). „Es gibt immer noch viele Vorbehalte gegen die Public Cloud, von denen die meisten unbegründet sind“, sagte Kempf. So sagen 79 Prozent der Unternehmen, die Public Cloud Lösungen ablehnen, dass sie Angst vor einem Datenverlust haben. Kempf: „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen erreichen mit Cloud-Lösungen in der Regel ein deutlich höheres Sicherheitsniveau als mit IT-Systemen, die sie in Eigenregie betreiben.“

KPMG-Partner Bruno Wallraf: „Interessanterweise hat fast die Hälfte der Befragten gegenüber Cloud Computing eine skeptische bis ablehnende Haltung. Die kritische Einschätzung vieler Unternehmen spiegelt sich aber keineswegs in den tatsächlichen Erfahrungen der Nutzer wider. Im Gegenteil: Mehr als drei Viertel derjenigen, die Cloud Computing bereits nutzen, berichten positiv. Dennoch gilt es, Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, der Integrationsfähigkeit sowie Unsicherheiten über die rechtlichen Grundlagen von Cloud Computing ernst zu nehmen.“

Die ablehnende Haltung gegenüber Public Clouds spiegelt sich auch in der Umfrage von CIO.de wider: In der Umfrage vom 22. Januar gibt fast jeder zweite Leser von CIO.de an (47,9%), den Mitarbeitern die Nutzung von Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox und Co. für Firmendaten zu untersagen. Weiter 20% lassen nur selbstentwickelte Lösungen zu oder beschränken sich auf deutsche Dienstleister (7,9%). Lediglich 12,1 % sehen darin kein Problem und lassen ihre Mitarbeiter Cloud-Services uneingeschränkt nutzen.

(Quelle: Bitkom)

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Bitkom-Studie: Online-Speicherdienste

18.02.2013, 11:16

Kostenpflichtige Speicherdienste werden immer beliebter – das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Demnach geben mehr als zwei Millionen Deutsche Geld für Speicherplatz im Web aus, um dort Dokumente, Fotos und andere Dateien abzulegen.

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Die Cloud als privater Aktenschrank: Kostenpflichtige Speicherdienste werden stark nachgefragt. Mehr als zwei Millionen Deutsche geben Geld für auf das Cloud-System im Web aus. Das ergab eine Umfragevom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bitkom unter mehr als 1.000 Internet Nutzern.

Vor allem junge Menschen nutzen demnach den zusätzlichen Speicherplatz im Internet, um dort Dokumente, Fotos und andere Dateien abzulegen Sieben Prozent der 18- bis 29-Jährigen greifen auf entsprechende Angebote zurück. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur drei Prozent. "Cloud-Dienste wie Online-Speicher werden auch für immer mehr Privatpersonen attraktiv", kommentiert Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom.

Die kostenlosen Dienste der Speicher-Wolke werden vor allem für die Office-Dokumenten-Verwaltung eingesetzt. 59 Prozent der Nutzer von Cloud-Diensten legen dort Briefe, Präsentationen und digitale Rechnungen ab. Das entspricht rund sechs Millionen Deutschen. Ein möglicher Grund dafür: "Die Dokumentenverwaltung in der Cloud ist nicht nur komfortabel, sie erhöht auch die Sicherheit", so Nowottka.

Cloud-Dienste zum Speichern von Office-Dokumenten gibt es von verschiedenen Anbietern. Einige der Services sind Bestandteil von Betriebssystemen oder Office-Programmen. Andere sind unabhängig von der verwendeten Software. In der Regel können viele der Dienste zunächst kostenlos genutzt werden. Hierfür ist zunächst lediglich eine Anmeldung notwendig. Bezahlt wird aber häufig dann, wenn das kostenlos zur Verfügung gestellte Speichervolumen überschritten wird.

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Schwachstellen in der Verschlüsselung

24.01.2013, 9:41

Kim Dotcoms neuer Sharehoster Mega weist gleich mehrere Schwachstellen in der Verschlüsselung auf. Dotcom hat versprochen, nachzubessern – und Hacker eingeladen, die gegen ein Preisgeld versuchen sollen, das System zu knacken.

(Foto: Fotolia.de/Maxkabakov)

Am vergangenen Wochenende startete Kim Dotcoms neuer Sharehoster Mega. Im Vorfeld hatte Dotcom unter anderem die Verschlüsselung angepriesen, mit der die User ihre Daten vor fremden Zugriffen und neugierigen Behörden schützen können sollen. Doch gerade diese Verschlüsselung gerät jetzt in die Kritik: Experten wollen darin gleich mehrere Schwachstellen entdeckt haben. So könnten sich Dritte mit einem im Server-Skript festgelegten Schlüssel in den Datenverkehr einklinken, Daten manipulieren und sogar auf persönliche Benutzerschlüssel zugreifen, ohne dass es bemerkt würde. Weitere Kritikpunkte sind eine inkonsequente Umsetzung verschiedener Javascript-Funktionen bei der Erstellung der Schlüssel und eine mangelhafte Sicherheit der Mega-Server.

Kim Dotcom hat bereits zu den erhobenen Vorwürfen Stellung bezogen und einige Kritikpunkte als überzogen bezeichnet. An einigen Stellen gelobt Dotcom jedoch Besserung. Nun sollen Hacker das System auf Herz und Nieren prüfen und versuchen, die Verschlüsselung zu knacken – gegen ein Preisgeld in ungenannter Höhe.

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Samsung integriert Dropbox

10.01.2013, 11:53

Dropbox wird auf mehr Samsung-Produkten verankert. Die Integration des Cloud-Speicher-Angebots verspricht den Nutzern einen besseren Zugriff auf ihre Daten – egal mit welchem Gerät sie gerade arbeiten.

Der Cloud-Speicherdienst von Dropbox und seine Filesharing-Angebote sollen noch tiefer in die Samsung-Gerätereihen eingebunden werden. Laut Computerworld wird der Dienst nicht nur auf den Smartphones der Galaxy-Serie verankert, sondern auch auf neuen Smart Cameras und Fernsehern. Als App steht Dropbox auf dem Galaxy III, Galaxy Note II und der Galaxy Camera zur Verfügung. Bei Aktivierung von Dropbox über diese Geräte erhalten die Nutzer kostenlos 50 GB Speicherplatz. Auf den Smart-TVs kann Dropbox über die AllShare-Play-Applikation des Fernsehers angesteuert werden.

Um den Speicherplatz auf Nutzergeräten nicht unnötig zu belegen, fügt Dropbox seinem Filesharing-Dienst neue Funktionen zu. So werden Usern, die über ihr mit Dropbox verbundenes Gerät eine Bild- oder Video-Datei suchen, Miniaturansichten ihrer gespeicherten Inhalte angezeigt. Der Download beginnt mit dem Klick auf den Thumbnail.

Die Verankerung von Dropbox auf den Samsung-Smartphones der Galaxy-Reihe gibt es bereits seit September 20012.

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"Auto-Rip" bei Amazon

10.01.2013, 9:26

Für Musikfans, die lieber handfeste CDs als Downloads kaufen, bringt Amazon einen innovativen Service: Die musikalischen Inhalte von auf Amazon gekauften CDs sollen in Zukunft automatisch im Cloud-Speicher des Onlinemarktplatzes gespeichert werden.

(Foto: fotolia.com/James Thew

Amazon steht kurz vor der Einführung eines automatischen Cloud-Speicher-Systems, mit dem auf dem Portal gekaufte Musik-CDs für die Kunden digitalisiert und gesichert werden. Das berichtet cnet. Die gespeicherten Songs können von den Nutzern dann von anderen web-verbundenen Geräten ebenfalls angesteuert werden. Das Unternehmen soll darüber hinaus daran arbeiten, auch in der Vergangenheit gekaufte CDs kostenlos für die Kunden in der Wolke abzulegen. Mit dem Gratis-Dienst will der Amazon den Musikkauf bei sich attraktiver machen und gleichzeitig seine Cloud-Produkte stärken.

Mit seinem digitalen Speicher ist Amazon bereits jetzt erfolgreich im Musikbereich unterwegs. Unter anderem betreibt der Onlinehändler den Amazon Cloud Player, der seit September 2012 auch in Deutschland zugänglich ist.

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Ausfall bei Amazon Web Services

02.01.2013, 10:08

Das soll nicht noch einmal vorkommen, beteuert Amazon in einer Entschuldigung, nachdem am Heiligabend eine Panne bei seinen Web Services auch das Netflix-Angebot lahmgelegt hatte. Der Fehler wurde durch das versehentliche Löschen von Daten ausgelöst.

Amazon hat sich für den Ausfall seines Dienstes entschuldigt, von dem am 24. Dezember 2012 auch Netflix in den USA betroffen war. "Wir wissen, wie wichtig unsere Dienste für das Angebot unserer Kunden sind, und wir wissen, dass dieser Ausfall zu einer ungelegenen Zeit für einige unserer Kunden kam", zitiert Bloomberg aus der Abbitte des Internetunternehmens.

Zu dem Fehler kam es in Amazons Elastic Compute Cloud, als bei einer routinemäßigen Wartung versehentlich Daten gelöscht wurden, so das Unternehmen. Von dem Ausfall betroffen war unter anderem auch der Streaming-Anbieter Netflix, dessen Dienst in den USA stundenlang nicht verfügbar war.

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Panne bei Amazon Web Services

27.12.2012, 14:05

Cloud-Dienste wurden bisher ja bis in den Himmel gepriesen. Ein zeitweiliger Server-Ausfall bei Amazon Web Services betraf jetzt einige bekannte Anbieter von Web-basierten Diensten.

Millionen von Netflix-Nutzern in Nord- und Südamerika waren an den Weihnachtstagen von einer Panne bei Amazon Web Services betroffen. Auf Grund eines technischen Fehlers waren Server in Virginia ausgefallen – und damit auch die darüber laufenden Angebote von Dritten.

Amazon hat bisher keine genaueren Angaben über die technischen Probleme verlauten lassen. Allerdings sei dies nicht das erste Mal gewesen, dass der Web Storage-Anbieter mit Ausfällen zu kämpfen hatte, zitiert das Wall Street Journal eine betroffene Firma. Bereits Anfang des Jahres 2012 habe eine Panne Webseiten wie Pinterest und Foursquare kurzzeitig lahm gelegt.

Amazons Web Services hatte im August 2012 mit Glacier ein neues Cloud-Storing Angebot für Archivierung und Back-up an den Start gebracht. Auch Google und

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Google wird günstiger

27.11.2012, 9:12

Google will die Preise für einige seiner Cloud-Dienste senken. Außerdem sollen diese in Zukunft auch von europäischen Rechenzentren aus angeboten werden.

(Foto: iStockphoto / Nisangha)

Rund 20 Prozent billiger soll Googles Speicherdienst "Cloud Storage" für Entwickler werden – ähnlich wie bei Amazons Dienst S3 soll auch hier nach belegtem Speicherplatz, Transfervolumen und Zahl der Anfragen abgerechnet werden. Zusätzlich speichert Cloud Storage in Zukunft auch automatisch ältere Versionen von Objekten, so dass man bei Datenverlust zumindest zu einer älteren Version zurückkehren kann.

Günstiger wird auch Googles Hosting-Dienst Compute Engine: Die Preise für die vier ursprünglich enthaltenen Instanzen sollen um jeweils fünf Prozent gesenkt werden. In Kürze sollen außerdem 36 neue Instanztypen dazukommen, High-Memory- und High-CPU-Instanzen sind ebenfalls geplant.

Zusätzlich erweitert Google die Zahl seiner Rechenzentren in Europa – Kunden können also in Zukunft gezielt europäische Server anmieten. Das soll nicht nur helfen, die internationale Redundanz zu erhören, sondern auch dafür sorgen, dass die Daten den Nutzer auf möglichst kurzem Weg erreichen.

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Google will Chromebook-Reihe ausbauen

21.11.2012, 10:59

Googles Cloud-Betriebssystem „Chrome OS“ soll jetzt aus seinem Schattendasein befördert werden. Um dies zu erreichen will Google künftig mehr und bessere Hardware mit Chrome OS veröffentlichen. Um günstige aber gut ausgestattete Netbooks, die unter dem Namen „Chromebook“ laufen, zu produzieren, will sich Google nun mit mehr Hardwareherstellern zusammen tun.

Quelle: t3n.de

Google selbst sieht die Entwicklung seiner Chromebooks, die sich bisher eher schlecht verkauften, noch ganz am Anfang. Das sagte Linus Upson, der Vice President Engineering gegenüber dem Focus. In Zukunft sollen Acer und Samsung, aber auch weitere Hersteller, welche noch nicht genannt werden sollen, Chromebooks produzieren.

Zum Beginn dieser Chromebook-Offensive haben Samsung (249 Dollar) und Acer (199 Dollar) vor wenigen Wochen neue Geräte dieser Klasse herausgebracht. Ausgestattet mit Intel- oder ARM-Prozessoren bieten die Geräte 11,6 Zoll große Displays und kommen mit 100 GB Gratisspeicher bei Googles Cloudspeicherdienst.

Einen Kaufanreiz will man auch dadurch schaffen, dass einige Chromebooks in Zukunft zur Nexus-Serie gehören sollen. Die Nexus-Smartphones aber auch die neuen Tablets genießen aufgrund ihrer technischen Ausstattung und des reinen Android-Betriebssystems einen guten Ruf. Hochwertige Chromebooks aus der Nexus-Serie könnten von diesem Vertrauensvorschuss in den guten Namen profitieren und sich entsprechend gut verkaufen.

Quelle: t3n.de

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