Google stellt Buzz-Inhalte in Cloud-Speicher

27.05.2013, 14:24

Eigentlich war Googles Netzwerk-Versuch Buzz bereits 2011 in Rente gegangen. Mittlerweile ist es längst von Google+ abgelöst. Und doch stellt Google jetzt, zwei Jahre später, Inhalte von Buzz auf seinen Cloud-Drive.

Am vergangenen Wochenende teilte Google seinen ehemaligen Buzz-Nutzern mit, dass Inhalte aus dem Netzwerk in Kürze auf dem Cloud-Speicher Drive abgelegt werden sollen. Die User sind verwundert – schließlich schloss Buzz Ende 2011 seine Pforten, und die Nutzerinhalte mussten damals eigenverantwortlich abgespeichert werden, wenn User sie für die Nachwelt erhalten wollten.

Auf Google Drive sollen die Inhalte nun in zweifacher Form wiederauferstehen: Zum Einen erhalten die Nutzer einen nur für sie selbst ersichtlichen Überblick über ihre Buzz-Aktivitäten, zum Anderen werden Buzz-Beiträge öffentlich gemacht und im Google-Profil auftauchen. Außerdem will Google die Buzz-Inhalte in den Suchergebnissen verzeichnen, berichtet AllthingsD.

Das Problem bei der Aktion dürfte weniger sein, dass Nutzerinhalte nach längerer Pause nun das Licht des Tages wieder erblicken, sondern dass auch die auf anderen Beiträgen hinterlassenen Kommentare der Nutzer festgehalten werden. Hierüber haben die Kommentatoren jedoch keine Verfügungsgewalt, da die Freigabe der Buzz-Inhalte bei den jeweiligen Verfassern des Ursprungsbeitrags liegt.  Verwunderlich ist jedoch grundsätzlich, dass Google Material aus dem längst verschrotteten Netzwerk plötzlich wieder hervorholt.

Google Buzz war im November 2011 vom Netz genommen worden, nachdem das neue soziale Netzwerk Google+ eingeführt worden war. Mit Buzz war Google unter anderem auf Kritik gestoßen, weil der Internetkonzern ohne Rücksprache mit seinen Nutzern automatisch auch die Gmail-Kontakte in das Netzwerk integriert hatte.

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Microsoft und Google aktualisieren ihre Cloud-Dienste

14.05.2013, 13:04

Microsoft hat eine Foto-Timeline und eine höhere Upload-Geschwindigkeit für seinen Cloud-Dienst Skydrive angekündigt. Und auch bei Google gibt’s neues aus der Wolke: Der Internetkonzern führt seine Cloud-Speicher zusammen und stellt jedem Nutzer 15 GB kostenlos zur Verfügung.

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Microsoft verpasst seinem Cloud-Dienst Skydrive ein Update. Fotos sind jetzt nach Datum und Ereignis gruppiert und in einer Timeline angezeigt. Über Windows Phone soll es außerdem möglich sein, Filme und Bilder hochauflösend in der Cloud abzulegen. Auch beim Design hat sich etwas getan: Word-Dokumente und Powerpoint-Präsentationen bekommen nun auch Thumbnails zugeordnet. Die wichtigste Neuerung betrifft allerdings die Upload-Geschwindigkeit der Desktop-App: Sie hat sich mindestens verdoppelt, so Microsoft-Manager Omar Shahine. Die Änderungen werden in den kommenden 48 Stunden umgesetzt.

Auch Google hat seine Cloud-Dienste überarbeitet – und legt Google Drive, Gmail und Google+ Photos zusammen. Allen Usern stehen ab sofort 15 GB kostenloser Speicher zur Verfügung, Nutzer von Google Apps bekommen sogar 30 GB. Allerdings entfällt die Option, seinen Speicher für 2,49 US-Dollar im Monat auf 25 GB aufzurüsten: Wer nun mehr Platz benötigt, muss die große Variante mit 100 GB für 4,99 US-Dollar im Monat wählen. Bis alle user das neue Konzept erreichet, werden laut Google Drive Blog noch mehrere Wochen vergehen.

Erst im April 2013 hatte Google seinen Dienst Drive um einige Offline-Features erweitert. Das Unternehmen arbeitet daran, sein Portfolio zu verschlanken und mehrere seiner Dienste zusammenzulegen. 

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E-Books in der Cloud-Bibliothek sortieren

10.05.2013, 10:31

Ab sofort bietet das E-Book-Portal readersplanet einen kostenlosen Cloud-Dienst an, der die Verwaltung eigener E-Books erleichtert. Durch die in den jeweiligen ePub-Dateien gespeicherten Metadaten erkennt die Cloud-Bibliothek automatisch die passende Kategorie. Mit der Autoregal-Funktion wird ein entsprechend der Kategorie benanntes Buchregal erstellt und die hochgeladenen E-Books automatisch passend einsortiert. Zusätzlich zum Titel werden neben dem Klappentext auch Zusatzinformationen angezeigt. Auch E-Books, die bei anderen Anbietern gekauft wurden, können innerhalb des Dienstes genutzt werden. Fehlen Titel in der Sammlung, können diese auf dem eigenen Portal gekauft werden.

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Neues Cloud-Portal von T-Systems

07.05.2013, 15:09

T-Systems eröffnet ein Cloud-Portal für Großkunden, das Unternehmen ermöglicht, das Angebot der Telekom-Tochter zu testen und bei Gefallen gleich zu bestellen.

(Foto: istockphoto.com/Henrik5000)

Das Enterprise Could Portal von T-Systems öffnet demnächst seine Pforten. Der Technik-Tochter der Deutschen Telekom stellt auf der Plattform ihren Cloud-Service vor und bietet den Interessenten die Möglichkeit, das Angebot auszuprobieren. Mit dabei sind Lösungen für das Mobile Device Management, Dynamic Services for Infrastructure sowie der Enterprise Marketplace.

"Über das Portal bekommen auch nicht-technische Nutzer in Großunternehmen Zugang zu spezialisierten Cloud-Angeboten und -Services von T-Systems", so Thomas Spreitzer, Marketing-Chef von T-Systems. Zum Beispiel lassen sich über die dezentralen Speicherlösungen  verschiedene mobile Endgeräte mit unterschiedlichen Betriebssystem verwalten. Darüber hinaus bietet T-Systems einen Einblick in das Produkt Infrastructure as a Service (IaaS) und in seine Software-as-a-Service-Angebote. Die Enterprise Marketplace-Dienste stehen derzeit nur als Vorschau zur Verfügung. Ab Sommer 2013 wird allerdings das Cloud-Angebot Enterprise Marketplace frei gegeben.

Auch Adobe will sich in Zukunft stärker auf die Cloud verlassen. Das Unternehmen stellte gerade erst das aktuelle Update seiner Adobe Creative Cloud vor. Ziel ist es, die Sioftware-Aktualisierungen ausschließlich zu einem Cloub-basierten Angebot zu machen. Innerhalb des zwölfmonatigen Bestehens von Creative Cloud hat Adobe rund eine halbe Million zahlende Nutzer gewonnen und mehr als zwei Millionen Testzugänge eingerichtet.

Mit Cloud-Diensten will Platzhirsch Amazon Web Services beispielsweise bis 2020 insgesamt 20 Milliarden US-Dollar einnehmen. Im Privatbereich vertrauen einer Studie zufolge bereits mehr als zwei Millionen deutsche Nutzer Cloud-Speicher-Diensten.

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Amazon eröffnet Entwicklungscenter in Berlin und Dresden

02.05.2013, 14:21

Amazon baut den Standort Deutschland aus und kündigte die Schaffung von mehr als 70 Stellen für Software-Entwickler in der neuen Amazon Development Center Germany GmbH an.

(Foto: Fotolia.de/alphaspirit)

Im Rahmen des Amazon-Entwicklungscenters Deutschland sollen sowohl in Berlin als auch in Dresden innerhalb der nächsten zwölf Monate mehr als 70 neue Stellen geschaffen werden. Dies gehört zur Strategie des Online-Händlers, europäische Unternehmen beim Wechsel in die Cloud zu unterstützen. Deutsche Firmen, die Webdienstleistungen nutzen, haben bereits heute unter anderem Account Manager, Solutions-Architekten und Support-Ingenieure als Ansprechpartner bei Amazon.

Erst vor wenigen Tagen hat der Onlinehändler seine aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht. Seinen Umsatz konnte das Unternehmen abermals steigern, allerdings blieben die Gewinne im ersten Quartal 2013 weit hinter denen des Vorjahresquartals zurück. 

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PDFs direkt aufs iPad „drucken“

19.04.2013, 13:08

Präsentationen, Firmendokumente oder Reiseunterlagen auf dem mobilen Endgerät nutzen? Bisher ist das kein Problem, aber auch nicht sonderlich komfortabel. ThinPrint hat seine Drucklösung nun um die Print-to-ePaper-Funktion erweitert und erlaubt über den eigenen Druckertreiber eine direkte Ausgabe auf iPhone, iPad oder Android-Gerät.

Mit der Print-to-ePaper-Lösung wird in den ThinPrint-Druckertreiber eine neue Funktion integriert. Papierlos wird aus beliebigen Programmen am Desktop ein PDF erzeugt und über einen Cortado Workspace Zugang über die Cloud direkt auf ein mobiles Endgerät synchronisiert. Dort steht das Dokument dann auch offline zur Verfügung.

Für die Verwendung ist auf dem PC die Installation eines entsprechenden Druckertreibers nötig, sowie die Einrichtung eines kostenfreien Cortado Cloud Zugangs. Für iPhone, iPad oder Android-Gerät kann über die AppStores ein entsprechendes Tool geladen werden. Sofern beide Geräte mit demselben Cloud-Zugang angemeldet sind, kann fortan aus beliebigen Desktop-Anwendungen mit dem Print-to-ePaper-Druckertreiber direkt an das Gerät „gedruckt“ werden.

Laut Angaben des Berliner Unternehmens wird die ThinPrint-Technologie weltweit von mehr als 3,5 Millionen Anwendern genutzt, die allesamt Zugriff auf dieses neue Feature haben. Ob Hotelbuchungen, Boarding Pass, Firmendokumente oder Präsentation – die Dokumente stehen schnell und unkompliziert auf den Endgeräten bereit, zudem ist eine sichere Übertragung gewährleistet. Die ThinPrint Technologie steht allerdings nur für Linux- und PC-Geräte zur Verfügung. Mac OS X wird nicht unterstützt.

Nicht ganz so elegant, aber ebenso sicher und komfortabel lässt sich ein ähnlicher Effekt am Mac aber auch über eine Ausgabe als PDF direkt in eine synchronisierten Cloud-Ordner realisieren, den etwa dropbox oder Google drive ermöglichen. Auch damit lassen sich die Dokumente komfortabel an Smartphones und Tablets übertragen.

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Amazon Web Services erweitert Angebot

18.04.2013, 11:32

Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte steigt auch die Nachfrage nach Cloud-Diensten. Einer Schätzung zufolge soll der Infrastrukturdienst Amazon Web Services in sieben Jahren 20 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Attila Narin, Solutions Architect des Dienstes, stellte die wichtigsten Neuerungen in München vor.

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Amazon Web Services (AWS) bietet Infrastruktur- und Anwendungsservices, mit denen Unternehmen verschiedene Anwendungen und Big Data-Projekte in die Cloud verlagern können. Damit soll die Anschaffung von Hardware und die damit verbundene Verwaltungsarbeit wegfallen. Attila Narin, Solutions Architect for Amazon Web Services, kam nach München, um die wichtigsten technischen Neuheiten des Anwenderdienstes zu erklären. 

Entscheidend sei, dass Kunden selbst festlegen, in welcher Region sie ihre Daten ansiedeln wollten, erklärte der studierte Informatiker, der seit 2004 für Amazon arbeitet. Auf eigenen Wunsch könnten Kunden ihre Daten auch jederzeit in eine andere Region verlegen lassen. Bislang unterhält Amazon Web Services Standorte in Asien, Südamerika, Westeuropa und den USA. In Afrika oder Russland gibt es bislang noch keine eigene Dependancen. Ob das bald der Fall sein könnte, ließ Narin offen.

Technische Neuheiten 2012:

  • Amazon Glacier:
    Der Service soll Kunden einen Speicher zur Archivierung von Daten liefern, zu einem Preis von 0,01 Dollar pro Gigabyte im Monat. Kunden zahlen nur den Platz, den sie nutzen. Mit dem Service müssen keine Daten mehr migriert werden.
  • Amazon Redshift:
    Ein Datenlager, das nach Angaben von Narin mit 1.000 Dollar pro Terabyte und Jahr nur etwa ein Zehntel so viel wie ein traditionelles Datenlager kostet. Es komprimiert Daten, um die benötigte Menge für IO (Input/Output, Bezeichnung für Datentransfer) zu reduzieren, die für Suchanfragen nötig sind.
  • AWS Data Pipeline:
    Planung, Verwaltung und Orchestrierung für datengetriebene Arbeitsabläufe. Die Daten-Pipeline soll Kunden das Datenmanagement durch automatische Verschiebung und Verarbeitung beliebiger Datenmengen vereinfachen.

Neuheiten 2013:

  • Amazon Elastic Transcoder:
    Der Dienst ermöglicht das Umwandeln von Videos zwischen verschiedenen digitalen Medienformaten in der Cloud. Er wurde entwickelt um Videos aus gängigen Formaten, die in Amazon S3 (Simple Storage Service) gespeichert sind,  in Versionen umzuschlüsseln,  die auf Geräten wie Smartphones, Tablets und PCs laufen.
  • AWS OpsWorks:
    Eine DevOps-Lösung (Softwareentwicklungs-Methode), mit der Applikationen auf der AWS Cloud gemanaged werden können. Sie beinhaltet Ebenen für gängige Technologien wie Ruby, PHP oder MySQL und unterstützt unter anderem Git, SVN, HTTP und Amazon S3. Es ermöglicht dem Kunden verschiedene Anwendungen von Amazons EC2-Instanzen mit dem gleichen Aufwand wie einer einzigen Instanz zu verwenden.
  • AWS CloudHSM:
    Ein neues dediziertes Hardware-Sicherheitsmodul in der AWS Cloud. Es verwendet manipulationssichere Hardware um kryptographische Schlüssel zu schützen. Der Schlüssel bleibt dabei im vollständigen Besitz des Kunden. Kunden sollten daher in jedem Fall ein Backup ihres Schlüssels erstellen, rät Narin. 

In einem Report prognostiziert die Analysefirma Bernstein Research, dass Amazon Web Services bis 2020 einen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar generieren wird.

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Jedes dritte Unternehmen nutzt Cloud Computing

25.02.2013, 14:50

Im Jahr 2012 hat gut ein Drittel (37 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland Cloud Computing eingesetzt. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 436 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG ergeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 9 Prozentpunkten. Weitere 29 Prozent planten den Einsatz konkret oder diskutierten ihn.

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Für ein Drittel der befragten Unternehmen war Cloud Computing kein Thema. „In der Wirtschaft setzt sich Cloud Computing zunehmend in der Breite durch“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Vorstellung des „Cloud Monitors 2013“. So nutzten laut der Umfrage bereits fast zwei Drittel (65 Prozent) der Großunternehmen ab 2.000 Mitarbeitern Cloud Computing, im Mittelstand mit 100 bis 1.999 Mitarbeitern war es mit 45 Prozent fast die Hälfte. Bei kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten lag der Anteil dagegen nur bei einem Viertel. Kempf: „Cloud Computing bringt den Unternehmen handfeste Vorteile: Sie bekommen bessere IT-Leistungen zu geringeren Kosten.“ Jedes Unternehmen sollte den Einsatz zumindest prüfen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Beim Cloud Computing können die Nutzer IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungsprogramme über das „öffentliche“ Internet (Public Cloud) oder über ein internes Netzwerk (Private Cloud) beziehen. Vorreiter beim Einsatz der Technologie ist die ITK-Branche selbst mit einem Anteil von 65 Prozent, gefolgt von Transport und Logistik mit 44 Prozent sowie Chemie und Pharma mit 42 Prozent. Der Handel kommt nur auf 28 Prozent, liegt damit aber noch vor dem Fahrzeugbau mit 27 Prozent.

Die überwiegende Zahl der Cloud-Nutzer setzt auf interne Private Clouds. Private Clouds können vom Unternehmen selbst, von mehreren Unternehmen gemeinsam (Community Cloud) oder von einem externen Dienstleister betrieben werden. 34 Prozent der befragten Unternehmen nutzten im Jahr 2012 diese Form des Cloud Computings, 7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Weitere 29 Prozent planten den Einsatz konkret oder diskutierten ihn (Vorjahr: 22 Prozent). Kempf: „Vier von fünf Nutzern beurteilen ihre Erfahrungen mit Private Clouds positiv.“

Deutlich seltener werden Public Clouds eingesetzt. Hier werden die IT-Leistungen von einem externen Dienstleister über das Internet bezogen. Erst 10 Prozent aller Unternehmen setzten 2012 auf Public Cloud Lösungen. Im Jahr zuvor waren es 6 Prozent. 11 Prozent der Unternehmen planten oder diskutierten den Einsatz (Vorjahr: 7 Prozent). „Es gibt immer noch viele Vorbehalte gegen die Public Cloud, von denen die meisten unbegründet sind“, sagte Kempf. So sagen 79 Prozent der Unternehmen, die Public Cloud Lösungen ablehnen, dass sie Angst vor einem Datenverlust haben. Kempf: „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen erreichen mit Cloud-Lösungen in der Regel ein deutlich höheres Sicherheitsniveau als mit IT-Systemen, die sie in Eigenregie betreiben.“

KPMG-Partner Bruno Wallraf: „Interessanterweise hat fast die Hälfte der Befragten gegenüber Cloud Computing eine skeptische bis ablehnende Haltung. Die kritische Einschätzung vieler Unternehmen spiegelt sich aber keineswegs in den tatsächlichen Erfahrungen der Nutzer wider. Im Gegenteil: Mehr als drei Viertel derjenigen, die Cloud Computing bereits nutzen, berichten positiv. Dennoch gilt es, Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, der Integrationsfähigkeit sowie Unsicherheiten über die rechtlichen Grundlagen von Cloud Computing ernst zu nehmen.“

Die ablehnende Haltung gegenüber Public Clouds spiegelt sich auch in der Umfrage von CIO.de wider: In der Umfrage vom 22. Januar gibt fast jeder zweite Leser von CIO.de an (47,9%), den Mitarbeitern die Nutzung von Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox und Co. für Firmendaten zu untersagen. Weiter 20% lassen nur selbstentwickelte Lösungen zu oder beschränken sich auf deutsche Dienstleister (7,9%). Lediglich 12,1 % sehen darin kein Problem und lassen ihre Mitarbeiter Cloud-Services uneingeschränkt nutzen.

(Quelle: Bitkom)

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Bitkom-Studie: Online-Speicherdienste

18.02.2013, 11:16

Kostenpflichtige Speicherdienste werden immer beliebter – das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Demnach geben mehr als zwei Millionen Deutsche Geld für Speicherplatz im Web aus, um dort Dokumente, Fotos und andere Dateien abzulegen.

(Foto: istockphoto.com/Henrik5000)

Die Cloud als privater Aktenschrank: Kostenpflichtige Speicherdienste werden stark nachgefragt. Mehr als zwei Millionen Deutsche geben Geld für auf das Cloud-System im Web aus. Das ergab eine Umfragevom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bitkom unter mehr als 1.000 Internet Nutzern.

Vor allem junge Menschen nutzen demnach den zusätzlichen Speicherplatz im Internet, um dort Dokumente, Fotos und andere Dateien abzulegen Sieben Prozent der 18- bis 29-Jährigen greifen auf entsprechende Angebote zurück. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur drei Prozent. "Cloud-Dienste wie Online-Speicher werden auch für immer mehr Privatpersonen attraktiv", kommentiert Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom.

Die kostenlosen Dienste der Speicher-Wolke werden vor allem für die Office-Dokumenten-Verwaltung eingesetzt. 59 Prozent der Nutzer von Cloud-Diensten legen dort Briefe, Präsentationen und digitale Rechnungen ab. Das entspricht rund sechs Millionen Deutschen. Ein möglicher Grund dafür: "Die Dokumentenverwaltung in der Cloud ist nicht nur komfortabel, sie erhöht auch die Sicherheit", so Nowottka.

Cloud-Dienste zum Speichern von Office-Dokumenten gibt es von verschiedenen Anbietern. Einige der Services sind Bestandteil von Betriebssystemen oder Office-Programmen. Andere sind unabhängig von der verwendeten Software. In der Regel können viele der Dienste zunächst kostenlos genutzt werden. Hierfür ist zunächst lediglich eine Anmeldung notwendig. Bezahlt wird aber häufig dann, wenn das kostenlos zur Verfügung gestellte Speichervolumen überschritten wird.

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Schwachstellen in der Verschlüsselung

24.01.2013, 9:41

Kim Dotcoms neuer Sharehoster Mega weist gleich mehrere Schwachstellen in der Verschlüsselung auf. Dotcom hat versprochen, nachzubessern – und Hacker eingeladen, die gegen ein Preisgeld versuchen sollen, das System zu knacken.

(Foto: Fotolia.de/Maxkabakov)

Am vergangenen Wochenende startete Kim Dotcoms neuer Sharehoster Mega. Im Vorfeld hatte Dotcom unter anderem die Verschlüsselung angepriesen, mit der die User ihre Daten vor fremden Zugriffen und neugierigen Behörden schützen können sollen. Doch gerade diese Verschlüsselung gerät jetzt in die Kritik: Experten wollen darin gleich mehrere Schwachstellen entdeckt haben. So könnten sich Dritte mit einem im Server-Skript festgelegten Schlüssel in den Datenverkehr einklinken, Daten manipulieren und sogar auf persönliche Benutzerschlüssel zugreifen, ohne dass es bemerkt würde. Weitere Kritikpunkte sind eine inkonsequente Umsetzung verschiedener Javascript-Funktionen bei der Erstellung der Schlüssel und eine mangelhafte Sicherheit der Mega-Server.

Kim Dotcom hat bereits zu den erhobenen Vorwürfen Stellung bezogen und einige Kritikpunkte als überzogen bezeichnet. An einigen Stellen gelobt Dotcom jedoch Besserung. Nun sollen Hacker das System auf Herz und Nieren prüfen und versuchen, die Verschlüsselung zu knacken – gegen ein Preisgeld in ungenannter Höhe.

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