Google will Chromebook-Reihe ausbauen

21.11.2012, 10:59

Googles Cloud-Betriebssystem „Chrome OS“ soll jetzt aus seinem Schattendasein befördert werden. Um dies zu erreichen will Google künftig mehr und bessere Hardware mit Chrome OS veröffentlichen. Um günstige aber gut ausgestattete Netbooks, die unter dem Namen „Chromebook“ laufen, zu produzieren, will sich Google nun mit mehr Hardwareherstellern zusammen tun.

Quelle: t3n.de

Google selbst sieht die Entwicklung seiner Chromebooks, die sich bisher eher schlecht verkauften, noch ganz am Anfang. Das sagte Linus Upson, der Vice President Engineering gegenüber dem Focus. In Zukunft sollen Acer und Samsung, aber auch weitere Hersteller, welche noch nicht genannt werden sollen, Chromebooks produzieren.

Zum Beginn dieser Chromebook-Offensive haben Samsung (249 Dollar) und Acer (199 Dollar) vor wenigen Wochen neue Geräte dieser Klasse herausgebracht. Ausgestattet mit Intel- oder ARM-Prozessoren bieten die Geräte 11,6 Zoll große Displays und kommen mit 100 GB Gratisspeicher bei Googles Cloudspeicherdienst.

Einen Kaufanreiz will man auch dadurch schaffen, dass einige Chromebooks in Zukunft zur Nexus-Serie gehören sollen. Die Nexus-Smartphones aber auch die neuen Tablets genießen aufgrund ihrer technischen Ausstattung und des reinen Android-Betriebssystems einen guten Ruf. Hochwertige Chromebooks aus der Nexus-Serie könnten von diesem Vertrauensvorschuss in den guten Namen profitieren und sich entsprechend gut verkaufen.

Quelle: t3n.de

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Ganz Europa unter der Cloud

20.11.2012, 9:58

EU-Premiere: Zum ersten Mal traf sich in Brüssel das Steuerungskomitee der Europäischen Cloud Partnerschaft (ECP). Das Gremium unter der Leitung des estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves will europaweit einheitliche Rahmenbedingungen für Cloud Computing schaffen – und den Umzug staatlicher Dienste in die Cloud fördern.

(Foto: istock/alexsl)

Der Cloud-Computing-Rat wurde im September von der EU-Kommission verabschiedet und beginnt nun offiziell mit seiner Arbeit. Leiter des Rates ist der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves, das Komitee selbst vereint Vertreter von Mitgliedsstaaten und IT-Konzernen. Insbesondere soll der Rat die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda Neelie Kroes strategisch beraten.

Die Pläne sind ambitioniert: Bis 2020 sollen durch die Cloud EU-weit etwa 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen und eine jährlichen Anstieg des europäischen Bruttoinlandsprodukts von 160 Milliarden Euro erzielen, berichtet das Portal Egovernment Computing.

Das Zugpferd dafür sind die öffentlichen Verwaltungen. Das wirtschaftliche Gewicht der Behörden in Bezug auf die Beschaffungsmaßnahmen im IT-Bereich sollen die Entwicklung und Einführung von Cloud Computing in Europa im Rahmen offener Technologien und sicherer Plattformen fördern, erklärt dazu ein Dokument aus Brüssel.

Für die Jahre 2013 und 2014 hat sich das Gremium zwei Ziele gesetzt: Das Erstellen eines europaweit einheitliches Framework für Cloud Computing – und der Umzug staatlicher Dienste in die Cloud. Bei ersterem soll das europäische Institut für Telekommunikationsstandards (ETSI) helfen, indem es die vorhandenen und entstehenden internationalen Standards bezüglich Sicherheit von Cloud-Services zusammenstellt.

Außerdem will das Komitee Zertifizierungsprogramme fördern, die sich mit den Bereichen Datenschutz, Datensicherheit und Regelkonformität beschäftigen sollen, so Heise. Wie das Arbeitsprogramm betont, soll jede Zertifizierung freiwillig sein.

Zu den Mitgliedern des Steuerungskomitees gehört unter anderem Léo Apotheker, ehemaliger Chef von SAP und HP. Auch der Chief Technology Officer des US-amerikanischen Internetkonzerns Amazon, Werner Vogel, arbeitet in dem Gremium mit, ebenso Vertreter polnischer, niederländischer, norwegischer, österreichischer und französischer Regierungsbehörden.

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Adobe: Acrobat XI mit neuen Cloud-Diensten

02.10.2012, 10:22

Adobe hat heute die neue Adobe® Acrobat® XI Produktfamilie mit Cloud Services angekündigt: Acrobat XI Pro, Acrobat XI Standard, Adobe Reader® XI sowie die integrierten Dokumenten-Services Adobe FormsCentral und Adobe EchoSign. Die leistungsstarke neue Lösung erfüllt die heutigen komplexen Herausforderungen im Umgang mit Dokumenten. Die industrieweite PDF-Standardsoftware bietet jetzt die Möglichkeit zur vollständigen PDF-Editierung, den Export in Microsoft PowerPoint sowie Touch-Funktionen auf Tablets.

(Bild: Adobe)

Neu integrierte Online-Dienste umfassen ein hochentwickeltes Web Contracting mit Adobe EchoSign® sowie die Formularerstellung, Datensammlung und –analyse mit Adobe FormsCentral. Acrobat XI unterstützt zudem IT-Abteilungen durch die nahtlose Integration mit Microsoft Office und SharePoint. Die einfache Bereitstellung und Anwendungsvirtualisierung sowie die Applikationssicherheit helfen dabei, die Gesamtkosten niedrig zu halten und einen soliden Return on Investment (ROI) zu erzielen.

„Die Komplexität in der Arbeitswelt war nie größer als heute. Die wachsende Anzahl mobiler Geräte sowie die verstärkte Nutzung von Cloud Services erfordern es, dass sogenannte Information Worker in die Lage versetzt werden, überall und auf jedem Gerät möglichst effektiv arbeiten zu können“, erklärt Melissa Webster, Program Vice President bei IDC. „Sie benötigen eine Lösung für die Zusammenarbeit mit anderen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Firewall. Gleichzeitig müssen sowohl IT-Anforderungen als auch organisatorische Bedingungen hinsichtlich einer optimalen Verwaltung, Anwendungs-sicherheit sowie einer sicheren Informationsweitergabe erfüllt werden – und das alles zu einem möglichst hohen ROI.“

Ineffiziente Prozesse rund um die Arbeit mit Dokumenten verursachen hohe Kosten, was eine neue weltweite IDC-Studie belegt. Die Umfrage zeigt, dass Information Worker in Westeuropa hierbei Zeit verschwenden, die Unternehmen pro Information Worker jährlich etwa 14.500 Euro kostet und die Gesamtproduktivität um 19,5 Prozent verringert. Bei einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern käme diese „verschwendete“ Arbeitszeit einer Einstellung von 195 neuen Mitarbeitern gleich.

Neue Funktionen in Acrobat XI

Mit den neuen und verbesserten Funktionen von Adobe Acrobat XI können professionelle Anwender jetzt:

  • PDF-Dateien editieren: Mit den neuen intuitiv bedienbaren Werkzeugen „Edit Text“ und „Edit Image“ lassen sich einzelne Abschnitte, Bilder und Objekte durch Anklicken und Ziehen ganz einfach verändern.
  • Ausgewählte Inhalte und verschiedene Dokumente in einem einzigen PDF-Dokument neu anordnen und zusammenfügen, ohne die Ursprungsdatei zu verändern.
  • Freigaben für Dokumente oder Verträge im Web mithilfe des integrierten elektronischen Signaturservices in Adobe EchoSign innerhalb kürzester Zeit erhalten.
  • Die Formularerstellung, -verteilung sowie die Analyse der Ergebnisse mithilfe der in Acrobat XI enthaltenen Adobe FormsCentral Desktop-App vereinfachen.
  • PDF-Dokumente auf Tablets und Smartphones bearbeiten: Mithilfe der Touch-Funktionen im Adobe Reader können Dokumente kommentiert und Formulare ausgefüllt und gespeichert werden.
  • PDF-Dokumente als PowerPoint-, Word- oder Excel-Dateien abspeichern und Abschnitte oder komplette PDF-Dateien komplett als Microsoft Office-Dokumente und Webseiten weiter verwenden, ohne den Text neu eingeben zu müssen. Absätze fließen bei Textänderungen jetzt korrekt, ohne Einbußen bei der Formatierung.
  • Alle PDF-Dateien aus Microsoft PowerPoint, Word und Excel noch besser vor unerwünschten Zugriffen, Änderungen und unberechtigtem Kopieren oder Ausdrucken schützen.
  • Mit der neuen Funktion „Barrierefrei machen“ sowie dem verbesserten Prüfwerkzeug für barrierefreie PDF-Dokumente die PDF/UA und WCAG 2.0 Standards für Barrierefreiheit einhalten.
  • IT Professionals profitieren von folgenden neuen Features und Möglichkeiten:

  • Den bekannten, intuitiv bedienbaren und einheitlichen Adobe Reader mit seinen vielfältigen Funktionen als Standard für iPads und Android Tablets etablieren. Bereitstellung von Acrobat XI und Reader XI als zentral verwaltete, virtuelle Applikation mit Touch-Funktionalitäten sowie neuem Support für Microsoft App-V für Adobe Reader und Citrix XenApp als performante Virtualisierungslösung für Adobe Acrobat und Adobe Reader.
  • Die nahtlose Integration von Adobe Acrobat XI mit Microsoft Office und Microsoft SharePoint ermöglicht es Anwendern, ihre PDFs noch besser in einer Office- oder SharePoint-Umgebung zu nutzen.
  • Optimierte Implementierung und Wartung mit Hilfe von kostenlosen Adobe Tools für die einfache Konfiguration und Installation sowie erweiterter Support für Microsoft SCCM/SCUP, Microsoft GPO Templates und Apple Remote Desktop.
  • Die industrieweit führende Sicherheitstechnologie hilft dabei, Risiken zu minimieren sowie Systeme und Daten zu schützen. Zusätzlich zu dem Adobe PDF Whitelist-Framework ist die selektive Aktivierung von JavaScript sowohl für Windows als auch für Mac OS möglich. Mithilfe des Aktionsassistenten (Action Wizard) die mehrstufige PDF-Erstellung und notwendige Sicherheitsmaßnahmen schnell und einfach auf die Geräte der User bringen, um so ein einheitliches unternehmensweites Vorgehen zu gewährleisten.

    (Bild: Adobe)

    „Heute werden mehr Informationen denn je in Dokumenten erzeugt, geteilt und genutzt“, sagt Kevin M. Lynch, Senior Vice President und General Manager für Acrobat und Document Services bei Adobe. „Die Arbeit mit Online-Formularen sowie die gemeinschaftliche Prüfung und Unterzeichnung von PDFs gehören zum Alltag von Business Professionals, die früher lediglich Inhalte erstellt haben. IT-Abteilungen müssen diese Veränderungen unterstützen und gleichzeitig den Nutzen der bestehenden IT-Infrastruktur und Systeme beibehalten beziehungsweise maximieren. Zudem stehen sie vor der Herausforderung, Support und Services bereitzustellen, die ihre Organisation befähigen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen, Ergebnisse zu verbessern, die Gesamtkosten zu senken und ROI zu erzielen.“

Preise und Verfügbarkeit

Acrobat XI und die einzelnen Produkte werden voraussichtlich innerhalb der nächsten 30 Tage bei autorisierten Adobe Resellern, im Adobe Store, bei Adobe Direct Sales sowie in der Adobe Creative Cloud erhältlich sein.

(Quelle: Pressemeldung Adobe)

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Bessere Zusammenarbeit für Nutzer

27.09.2012, 9:22

Facebook gibt die Einbindung des Dienstes von Dropbox bekannt. Der Datenspeicherdienst und das soziale Netzwerk arbeiten zusammen, um Facebook-Nutzern den gemeinsamen Datenzugriff in Facebook-Gruppen zu ermöglichen.

Auf Dropbox abgelegte Dateien können nun auch innerhalb von Facebook-Gruppen den anderen Gruppenmitgliedern zugänglich gemacht werden. Facebook und Dropbox kündigen in diesem Zusammenhang eine Kooperation an.

So können die geteilten Dokumente mit "Gefält mir" markiert und kommentiert werden. Alle, die Zugang zu den Dokumenten haben, können diese bearbeiten. Änderungen an geteilten Dokumenten werden als Update automatisch an alle anderen Gruppenmitglieder mitgeteilt.

Ganz neu ist die Idee für Facebook nicht: Innerhalb der Gruppen gibt es bereits seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Dokumente hochzuladen und den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Statt diesen Dienst weiter auszubauen, holt sich Facebook nun lieber einen Partner ins Boot, der den Cloud-Speicher anbietet. Auch für Dropbox ist das Ganze ein guter Deal. Immerhin erhält der Speicherdienst so Zugang zu der riesigen Masse von Facebook-Nutzern.

Im August 2012 hatte Facebook zuletzt an seinen Gruppen gebastelt: Das Surfverhalten der Gruppenmitglieder wird seitdem angezeigt.

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“Glacier”: Amazons eigener Cloud-Dienst vorgestellt

24.08.2012, 9:35

Der Versandhändler Amazon bietet mit seinem Dienst Glacier im Rahmen der Amazon Web Services (AWS) eine preiswerte Cloud-Speicherlösung an, die der Archivierung und Sicherung von Daten dienen soll. Pro Gigabyte pro Monat fallen lediglich 1 US-Cent an.

(Logo: Amazon)

Amazon Glacier ist ein Speicherservice, der sicheren und dauerhaften Speicher für die Datenarchivierung und -sicherung bereitstellt. Um die Kosten niedrig zu halten, ist Amazon Glacier für Daten, auf die selten zugegriffen wird und für die Abrufzeiten von mehreren Stunden angemessen sind, optimiert. Mit Amazon Glacier können Kunden große und kleine Datenmengen zuverlässig für 0,01 USD pro GB pro Monat speichern, was im Vergleich zu unternehmensinternen Lösungen oft ein erhebliches Kostenersparnis darstellt.

Unternehmen zahlen für die Datenarchivierung oft zu viel. Zum einen müssen sie eine teure Vorauszahlung für ihre Archivierungslösung leisten (die die laufenden Betriebskosten wie Strom, Einrichtungen, Personal und Wartung nicht enthält). Zum anderen stellen Unternehmen, da sie die Kapazitätsanforderungen abschätzen müssen, verständlicherweise oft zu viel Kapazität bereit, um sicherzustellen, dass die Kapazität für Datenredundanz und unerwartetes Wachstum ausreicht. Diese Bedingungen haben ungenutzte Kapazität und umsonst ausgegebenes Geld zur Folge. Mit Amazon Glacier bezahlt man für das, was man tatsächlich nutzt. Amazon Glacier verändert die Datenarchivierung und -sicherung, da man nichts im Voraus bezahlt, einen sehr niedrigen Preis für die Speicherung bezahlt und die Nutzung je nach Bedarf nach oben oder unten skalieren kann, während AWS notwendigen Aufgaben im Hintergrund erledigt.

Laut den Amazon Web Services wurde Glacier so konfiguriert, dass eine jährliche Dauerhaftigkeit von 99,999999999 Prozent für ein Archiv gewährleistet werden kann. Dafür werden die Daten automatisch auf andere Speicherorte kopiert und stets auf ihre Integrität geprüft.

Die Übertragung der Daten geschieht mit SSL-Verschlüsselung, gespeichert werden sie mit AES-256-Verschlüsselung. Wer Archive aus Amazon Glacier abrufen will, muss dies in Auftrag geben und dann normalerweise 3,5 bis 4,5 Stunden warten. In folgenden Regionen ist der Cloud-Speicherdienst bereits im Einsatz: Asien/Pazifik (Tokio), westliche EU (Irland), westliche USA (N. Kalifornien, Oregon) und östliche USA (N. Virginia).

(Quelle: Amazon)

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Die Wahl der Wolke

09.08.2012, 9:40

Kleine wie große Online-Händler setzen auf SaaS-Angebote aus der Cloud. Die Miet-Shops sind genauso leistungsfähig, wie der Shop im eigenen Rechenzentrum und sie sind mitunter wesentlich günstiger. Allerdings sollten sich Shop-Betreiber genau ansehen, wem sie ihre Daten überlassen wollen. Hinsichtlich der Kosten oder der Datenhoheit können große Unterschiede zwischen den Anbietern bestehen.

Welche Fragen sich Online-Händler vor der Wahl für einen Anbieter stellen sollten, welche Anbieter es gibt und worin sie sich unterscheiden, lesen Sie hier: SaaS-Shop-Systeme im Vergleich. Der Shop aus der Wolke (INTERNET WORLD Business Ausgabe 15/2012).

Anbieter-Übersicht:

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Social Media Kampagnen

26.07.2012, 13:23

Cloud-Anbieter Salesforce.com hat sich Gedanken über effektive Facebook-Kampagnen gemacht und auf der Grundlage eigener Studien ein Konzept für einen hochoptimierten Facebook-Post ausgearbeitet. Berücksichtigt wird dabei nicht nur der Aufbau des Beitrags, sondern auch spätere Kommentare sowie die Auswertung des Erfolgs.

Was macht eigentlich einen erfolgreichen Facebook-Post aus? Offenbar gibt es dafür tatsächlich ein Rezept – zwar nicht für den Inhalt, aber immerhin für den Aufbau, die richtige Promotion und das passende Targeting. Dieses Rezept in Form einer Blaupause stammt von Salesforce.com, einem US-Anbieter von Software as a Service, und gibt Tipps zur optimalen Länge eines Beitrags, zum richtigen Ton den Followern gegenüber und zum besten Bildformat für Sponsores Stories.

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Cloud Services

24.07.2012, 15:52

Die Nionex GmbH, ein Full Service-Dienstleister für digitale Kommunikation, weitet ihr kürzlich gestartetes Cloud-Partnerprogramm jetzt auf den Bereich Software-as-a-Service (SaaS) aus.

Damit stellt die Bertelsmann-Tochter ausgewählten Softwareanbietern eine Hosting- und Vertriebsplattform zur Verfügung: Diese erhalten die Gelegenheit, ihr Softwareangebot auf der anbieterunabhängigen Cloud-Partnerseite zu präsentieren.

Gleichzeitig wird Nionex die SaaS-Lösungen auch in eigenen Projekten zum Einsatz bringen und den Partnern Zugang zu seinem Vertriebsnetzwerk eröffnen. Zum Cloud-Programm gehört auch, dass Nionex die Software seiner Partner in deutschen Rechenzentren hostet.

Erste SaaS-Anbieter für sein Cloud-Partnerprogramm hat Nionex bereits gewonnen: Clu (Ideenmanagement 2.0-Plattform und Business Social Network), Intomedia (Web-to-print-System) und State Interactive (E-Mail-Marketing- und Newsletter-Tool). Neben SaaS-Anbietern adressiert Nionex mit seinem Cloud-Partnerprogramm auch Unternehmen im Bereich Infrastructure-as-a-Service (IaaS).

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Nutzungsverhalten bei kostenfreien und kostenpflichtigen Cloud-Angeboten

18.07.2012, 13:00

Bei der Nutzung von Cloud-Diensten haben die Schwellenländer wie Thailand, Malaysia oder Argentinien etablierte Märkte wie Deutschland überholt: Während in Deutschland nur 33 Prozent der Computer-Anwender Cloud-Angebote nutzen, sind es in den Schwellenländern 50 Prozent. Dies betrifft auch kostenpflichtige Dienste: 33 Prozent der Anwender weltweit, die Cloud-Angebote geschäftlich einsetzen, bezahlen dafür.

(© rangizzz – Fotolia.com)

Mail-Dienste sind das am häufigsten verwendete Cloud-Angebot: 78 Prozent aller Cloud-Anwender nutzen sie. In der Rangfolge der Beliebtheit folgen Textverarbeitung (45 Prozent) und Bilddienste (40 Prozent). Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie, die die Business Software Alliance (BSA) im Frühjahr 2012 unter 15.000 Computernutzern durchführte.

Die Studie widerlegt die bisher vorherrschende Meinung, dass Anwender in Schwellenländern aufgrund mangelnder Bandbreite ihrer Online-Verbindung und Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit seltener Cloud-Dienstleistungen nutzen. Es zeigt sich jedoch, dass die Schwellenländer zum Überholen ansetzen: Als neue Anwender springen sie direkt auf die aktuellste Technologie, ohne die dazwischen liegenden Schritte zu durchlaufen oder auf Altsysteme Rücksicht nehmen zu müssen. Sie springen in diesem Fall direkt in die Cloud.

Robert Holleyman, BSA President und CEO: „Zusätzlich zu den leistungsstarken Softwarepaketen, die man auf einem PC installieren kann, bietet der globale Software- und Computermarkt eine große Auswahl an Online-Tools. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch die Anwender in Schwellenländern sich für Online-Dienste entscheiden, die sich schnell und einfach einsetzen lassen.“

Weltweit nutzen 45 Prozent aller Computer-Anwender Cloud-Dienstleistungen. 88 Prozent der befragten Personen gaben an, Cloud-Services für private Zwecke zu nutzen. 33 Prozent der Cloud-User nutzen diese auch im Geschäftsleben. Dabei unterscheiden sich Schwellenländer und etablierte Märkte bezüglich der verwendeten Angebote: Sowohl bei Textverarbeitung als auch bei Online-Spielen liegen die Schwellenländer deutlich vorn.

(© 2012 Business Software Alliance)

(Quelle: Pressemitteilung Business Software Alliance)

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Cloud Integration verbindet Wolke und Softwarewelten

11.07.2012, 9:34

Der Cloud-Markt boomt. Doch treten durch den Einsatz der neuen Lösungen bei den Unternehmen auch die erhofften Vorteile ein? Entscheidend hierfür sind sinnvolle Brücken zwischen den unterschiedlichen Cloud-Softwares und den Backend-Systemen.

(Bild: techreleased.com)

Bei den Top 10 Einsparmöglichkeiten für das Jahr 2012 listet Experton Cloud-Lösungen (Public, Private, Hybrid, Community) mit einem Einsparpotenzial von 20- 35 Prozent auf Platz zwei. Ressourcen optimieren, Kosten sparen, flexibel investieren, sind hierfür die Hauptargumente. Damit Unternehmen bestmöglich von der Vorteilen neuer Cloud-Lösungen profitieren, ist eine reibungslose Anbindung der Cloud in die IT-Landschaft Voraussetzung.

„Verschiedene Systeme und Softwares erhöhen immer die Komplexität der Integration“, so Thomas Kamper, Integrationsexperte und Executive Vice President, SEEBURGER AG. „Schlecht integrierte Cloud-Lösungen können das Gegenteil bewirken. Arbeiten die Systeme nicht miteinander, müssen Mitarbeiter im schlimmsten Fall Daten aus der einen Anwendung manuell in andere Anwendungen übertragen. Dies erhöht personelle Aufwände, Fehlerquellen, Zeit und Kosten.“ Eine erfolgreiche Integration ist der Schlüssel zur Cloud: Nur so können Unternehmen die Vorteile der Cloud wie schnelle Implementierung, Kostenersparnis und Flexibilität voll ausnutzen.

Gerade bei SAP- und Non-SAP-Lösungen sind wettbewerbstechnischen Gründen häufig Cloud-Service-Brokerage-Modelle (CSB) nötig. Die SEEBURGER AG bietet mehrere Cloud-Integrations-Lösungen an, die individuell auf spezifische Anwendungsfälle, Kundenwünsche und Branchenanforderungen zugeschnitten sind.

(Quelle: Pressemeldung SEEBURGER AG)

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