Samsung integriert Dropbox

10.01.2013, 11:53

Dropbox wird auf mehr Samsung-Produkten verankert. Die Integration des Cloud-Speicher-Angebots verspricht den Nutzern einen besseren Zugriff auf ihre Daten – egal mit welchem Gerät sie gerade arbeiten.

Der Cloud-Speicherdienst von Dropbox und seine Filesharing-Angebote sollen noch tiefer in die Samsung-Gerätereihen eingebunden werden. Laut Computerworld wird der Dienst nicht nur auf den Smartphones der Galaxy-Serie verankert, sondern auch auf neuen Smart Cameras und Fernsehern. Als App steht Dropbox auf dem Galaxy III, Galaxy Note II und der Galaxy Camera zur Verfügung. Bei Aktivierung von Dropbox über diese Geräte erhalten die Nutzer kostenlos 50 GB Speicherplatz. Auf den Smart-TVs kann Dropbox über die AllShare-Play-Applikation des Fernsehers angesteuert werden.

Um den Speicherplatz auf Nutzergeräten nicht unnötig zu belegen, fügt Dropbox seinem Filesharing-Dienst neue Funktionen zu. So werden Usern, die über ihr mit Dropbox verbundenes Gerät eine Bild- oder Video-Datei suchen, Miniaturansichten ihrer gespeicherten Inhalte angezeigt. Der Download beginnt mit dem Klick auf den Thumbnail.

Die Verankerung von Dropbox auf den Samsung-Smartphones der Galaxy-Reihe gibt es bereits seit September 20012.

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"Auto-Rip" bei Amazon

10.01.2013, 9:26

Für Musikfans, die lieber handfeste CDs als Downloads kaufen, bringt Amazon einen innovativen Service: Die musikalischen Inhalte von auf Amazon gekauften CDs sollen in Zukunft automatisch im Cloud-Speicher des Onlinemarktplatzes gespeichert werden.

(Foto: fotolia.com/James Thew

Amazon steht kurz vor der Einführung eines automatischen Cloud-Speicher-Systems, mit dem auf dem Portal gekaufte Musik-CDs für die Kunden digitalisiert und gesichert werden. Das berichtet cnet. Die gespeicherten Songs können von den Nutzern dann von anderen web-verbundenen Geräten ebenfalls angesteuert werden. Das Unternehmen soll darüber hinaus daran arbeiten, auch in der Vergangenheit gekaufte CDs kostenlos für die Kunden in der Wolke abzulegen. Mit dem Gratis-Dienst will der Amazon den Musikkauf bei sich attraktiver machen und gleichzeitig seine Cloud-Produkte stärken.

Mit seinem digitalen Speicher ist Amazon bereits jetzt erfolgreich im Musikbereich unterwegs. Unter anderem betreibt der Onlinehändler den Amazon Cloud Player, der seit September 2012 auch in Deutschland zugänglich ist.

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Ausfall bei Amazon Web Services

02.01.2013, 10:08

Das soll nicht noch einmal vorkommen, beteuert Amazon in einer Entschuldigung, nachdem am Heiligabend eine Panne bei seinen Web Services auch das Netflix-Angebot lahmgelegt hatte. Der Fehler wurde durch das versehentliche Löschen von Daten ausgelöst.

Amazon hat sich für den Ausfall seines Dienstes entschuldigt, von dem am 24. Dezember 2012 auch Netflix in den USA betroffen war. "Wir wissen, wie wichtig unsere Dienste für das Angebot unserer Kunden sind, und wir wissen, dass dieser Ausfall zu einer ungelegenen Zeit für einige unserer Kunden kam", zitiert Bloomberg aus der Abbitte des Internetunternehmens.

Zu dem Fehler kam es in Amazons Elastic Compute Cloud, als bei einer routinemäßigen Wartung versehentlich Daten gelöscht wurden, so das Unternehmen. Von dem Ausfall betroffen war unter anderem auch der Streaming-Anbieter Netflix, dessen Dienst in den USA stundenlang nicht verfügbar war.

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Panne bei Amazon Web Services

27.12.2012, 14:05

Cloud-Dienste wurden bisher ja bis in den Himmel gepriesen. Ein zeitweiliger Server-Ausfall bei Amazon Web Services betraf jetzt einige bekannte Anbieter von Web-basierten Diensten.

Millionen von Netflix-Nutzern in Nord- und Südamerika waren an den Weihnachtstagen von einer Panne bei Amazon Web Services betroffen. Auf Grund eines technischen Fehlers waren Server in Virginia ausgefallen – und damit auch die darüber laufenden Angebote von Dritten.

Amazon hat bisher keine genaueren Angaben über die technischen Probleme verlauten lassen. Allerdings sei dies nicht das erste Mal gewesen, dass der Web Storage-Anbieter mit Ausfällen zu kämpfen hatte, zitiert das Wall Street Journal eine betroffene Firma. Bereits Anfang des Jahres 2012 habe eine Panne Webseiten wie Pinterest und Foursquare kurzzeitig lahm gelegt.

Amazons Web Services hatte im August 2012 mit Glacier ein neues Cloud-Storing Angebot für Archivierung und Back-up an den Start gebracht. Auch Google und

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Google wird günstiger

27.11.2012, 9:12

Google will die Preise für einige seiner Cloud-Dienste senken. Außerdem sollen diese in Zukunft auch von europäischen Rechenzentren aus angeboten werden.

(Foto: iStockphoto / Nisangha)

Rund 20 Prozent billiger soll Googles Speicherdienst "Cloud Storage" für Entwickler werden – ähnlich wie bei Amazons Dienst S3 soll auch hier nach belegtem Speicherplatz, Transfervolumen und Zahl der Anfragen abgerechnet werden. Zusätzlich speichert Cloud Storage in Zukunft auch automatisch ältere Versionen von Objekten, so dass man bei Datenverlust zumindest zu einer älteren Version zurückkehren kann.

Günstiger wird auch Googles Hosting-Dienst Compute Engine: Die Preise für die vier ursprünglich enthaltenen Instanzen sollen um jeweils fünf Prozent gesenkt werden. In Kürze sollen außerdem 36 neue Instanztypen dazukommen, High-Memory- und High-CPU-Instanzen sind ebenfalls geplant.

Zusätzlich erweitert Google die Zahl seiner Rechenzentren in Europa – Kunden können also in Zukunft gezielt europäische Server anmieten. Das soll nicht nur helfen, die internationale Redundanz zu erhören, sondern auch dafür sorgen, dass die Daten den Nutzer auf möglichst kurzem Weg erreichen.

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Google will Chromebook-Reihe ausbauen

21.11.2012, 10:59

Googles Cloud-Betriebssystem „Chrome OS“ soll jetzt aus seinem Schattendasein befördert werden. Um dies zu erreichen will Google künftig mehr und bessere Hardware mit Chrome OS veröffentlichen. Um günstige aber gut ausgestattete Netbooks, die unter dem Namen „Chromebook“ laufen, zu produzieren, will sich Google nun mit mehr Hardwareherstellern zusammen tun.

Quelle: t3n.de

Google selbst sieht die Entwicklung seiner Chromebooks, die sich bisher eher schlecht verkauften, noch ganz am Anfang. Das sagte Linus Upson, der Vice President Engineering gegenüber dem Focus. In Zukunft sollen Acer und Samsung, aber auch weitere Hersteller, welche noch nicht genannt werden sollen, Chromebooks produzieren.

Zum Beginn dieser Chromebook-Offensive haben Samsung (249 Dollar) und Acer (199 Dollar) vor wenigen Wochen neue Geräte dieser Klasse herausgebracht. Ausgestattet mit Intel- oder ARM-Prozessoren bieten die Geräte 11,6 Zoll große Displays und kommen mit 100 GB Gratisspeicher bei Googles Cloudspeicherdienst.

Einen Kaufanreiz will man auch dadurch schaffen, dass einige Chromebooks in Zukunft zur Nexus-Serie gehören sollen. Die Nexus-Smartphones aber auch die neuen Tablets genießen aufgrund ihrer technischen Ausstattung und des reinen Android-Betriebssystems einen guten Ruf. Hochwertige Chromebooks aus der Nexus-Serie könnten von diesem Vertrauensvorschuss in den guten Namen profitieren und sich entsprechend gut verkaufen.

Quelle: t3n.de

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Ganz Europa unter der Cloud

20.11.2012, 9:58

EU-Premiere: Zum ersten Mal traf sich in Brüssel das Steuerungskomitee der Europäischen Cloud Partnerschaft (ECP). Das Gremium unter der Leitung des estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves will europaweit einheitliche Rahmenbedingungen für Cloud Computing schaffen – und den Umzug staatlicher Dienste in die Cloud fördern.

(Foto: istock/alexsl)

Der Cloud-Computing-Rat wurde im September von der EU-Kommission verabschiedet und beginnt nun offiziell mit seiner Arbeit. Leiter des Rates ist der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves, das Komitee selbst vereint Vertreter von Mitgliedsstaaten und IT-Konzernen. Insbesondere soll der Rat die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda Neelie Kroes strategisch beraten.

Die Pläne sind ambitioniert: Bis 2020 sollen durch die Cloud EU-weit etwa 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen und eine jährlichen Anstieg des europäischen Bruttoinlandsprodukts von 160 Milliarden Euro erzielen, berichtet das Portal Egovernment Computing.

Das Zugpferd dafür sind die öffentlichen Verwaltungen. Das wirtschaftliche Gewicht der Behörden in Bezug auf die Beschaffungsmaßnahmen im IT-Bereich sollen die Entwicklung und Einführung von Cloud Computing in Europa im Rahmen offener Technologien und sicherer Plattformen fördern, erklärt dazu ein Dokument aus Brüssel.

Für die Jahre 2013 und 2014 hat sich das Gremium zwei Ziele gesetzt: Das Erstellen eines europaweit einheitliches Framework für Cloud Computing – und der Umzug staatlicher Dienste in die Cloud. Bei ersterem soll das europäische Institut für Telekommunikationsstandards (ETSI) helfen, indem es die vorhandenen und entstehenden internationalen Standards bezüglich Sicherheit von Cloud-Services zusammenstellt.

Außerdem will das Komitee Zertifizierungsprogramme fördern, die sich mit den Bereichen Datenschutz, Datensicherheit und Regelkonformität beschäftigen sollen, so Heise. Wie das Arbeitsprogramm betont, soll jede Zertifizierung freiwillig sein.

Zu den Mitgliedern des Steuerungskomitees gehört unter anderem Léo Apotheker, ehemaliger Chef von SAP und HP. Auch der Chief Technology Officer des US-amerikanischen Internetkonzerns Amazon, Werner Vogel, arbeitet in dem Gremium mit, ebenso Vertreter polnischer, niederländischer, norwegischer, österreichischer und französischer Regierungsbehörden.

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Adobe: Acrobat XI mit neuen Cloud-Diensten

02.10.2012, 10:22

Adobe hat heute die neue Adobe® Acrobat® XI Produktfamilie mit Cloud Services angekündigt: Acrobat XI Pro, Acrobat XI Standard, Adobe Reader® XI sowie die integrierten Dokumenten-Services Adobe FormsCentral und Adobe EchoSign. Die leistungsstarke neue Lösung erfüllt die heutigen komplexen Herausforderungen im Umgang mit Dokumenten. Die industrieweite PDF-Standardsoftware bietet jetzt die Möglichkeit zur vollständigen PDF-Editierung, den Export in Microsoft PowerPoint sowie Touch-Funktionen auf Tablets.

(Bild: Adobe)

Neu integrierte Online-Dienste umfassen ein hochentwickeltes Web Contracting mit Adobe EchoSign® sowie die Formularerstellung, Datensammlung und –analyse mit Adobe FormsCentral. Acrobat XI unterstützt zudem IT-Abteilungen durch die nahtlose Integration mit Microsoft Office und SharePoint. Die einfache Bereitstellung und Anwendungsvirtualisierung sowie die Applikationssicherheit helfen dabei, die Gesamtkosten niedrig zu halten und einen soliden Return on Investment (ROI) zu erzielen.

„Die Komplexität in der Arbeitswelt war nie größer als heute. Die wachsende Anzahl mobiler Geräte sowie die verstärkte Nutzung von Cloud Services erfordern es, dass sogenannte Information Worker in die Lage versetzt werden, überall und auf jedem Gerät möglichst effektiv arbeiten zu können“, erklärt Melissa Webster, Program Vice President bei IDC. „Sie benötigen eine Lösung für die Zusammenarbeit mit anderen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Firewall. Gleichzeitig müssen sowohl IT-Anforderungen als auch organisatorische Bedingungen hinsichtlich einer optimalen Verwaltung, Anwendungs-sicherheit sowie einer sicheren Informationsweitergabe erfüllt werden – und das alles zu einem möglichst hohen ROI.“

Ineffiziente Prozesse rund um die Arbeit mit Dokumenten verursachen hohe Kosten, was eine neue weltweite IDC-Studie belegt. Die Umfrage zeigt, dass Information Worker in Westeuropa hierbei Zeit verschwenden, die Unternehmen pro Information Worker jährlich etwa 14.500 Euro kostet und die Gesamtproduktivität um 19,5 Prozent verringert. Bei einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern käme diese „verschwendete“ Arbeitszeit einer Einstellung von 195 neuen Mitarbeitern gleich.

Neue Funktionen in Acrobat XI

Mit den neuen und verbesserten Funktionen von Adobe Acrobat XI können professionelle Anwender jetzt:

  • PDF-Dateien editieren: Mit den neuen intuitiv bedienbaren Werkzeugen „Edit Text“ und „Edit Image“ lassen sich einzelne Abschnitte, Bilder und Objekte durch Anklicken und Ziehen ganz einfach verändern.
  • Ausgewählte Inhalte und verschiedene Dokumente in einem einzigen PDF-Dokument neu anordnen und zusammenfügen, ohne die Ursprungsdatei zu verändern.
  • Freigaben für Dokumente oder Verträge im Web mithilfe des integrierten elektronischen Signaturservices in Adobe EchoSign innerhalb kürzester Zeit erhalten.
  • Die Formularerstellung, -verteilung sowie die Analyse der Ergebnisse mithilfe der in Acrobat XI enthaltenen Adobe FormsCentral Desktop-App vereinfachen.
  • PDF-Dokumente auf Tablets und Smartphones bearbeiten: Mithilfe der Touch-Funktionen im Adobe Reader können Dokumente kommentiert und Formulare ausgefüllt und gespeichert werden.
  • PDF-Dokumente als PowerPoint-, Word- oder Excel-Dateien abspeichern und Abschnitte oder komplette PDF-Dateien komplett als Microsoft Office-Dokumente und Webseiten weiter verwenden, ohne den Text neu eingeben zu müssen. Absätze fließen bei Textänderungen jetzt korrekt, ohne Einbußen bei der Formatierung.
  • Alle PDF-Dateien aus Microsoft PowerPoint, Word und Excel noch besser vor unerwünschten Zugriffen, Änderungen und unberechtigtem Kopieren oder Ausdrucken schützen.
  • Mit der neuen Funktion „Barrierefrei machen“ sowie dem verbesserten Prüfwerkzeug für barrierefreie PDF-Dokumente die PDF/UA und WCAG 2.0 Standards für Barrierefreiheit einhalten.
  • IT Professionals profitieren von folgenden neuen Features und Möglichkeiten:

  • Den bekannten, intuitiv bedienbaren und einheitlichen Adobe Reader mit seinen vielfältigen Funktionen als Standard für iPads und Android Tablets etablieren. Bereitstellung von Acrobat XI und Reader XI als zentral verwaltete, virtuelle Applikation mit Touch-Funktionalitäten sowie neuem Support für Microsoft App-V für Adobe Reader und Citrix XenApp als performante Virtualisierungslösung für Adobe Acrobat und Adobe Reader.
  • Die nahtlose Integration von Adobe Acrobat XI mit Microsoft Office und Microsoft SharePoint ermöglicht es Anwendern, ihre PDFs noch besser in einer Office- oder SharePoint-Umgebung zu nutzen.
  • Optimierte Implementierung und Wartung mit Hilfe von kostenlosen Adobe Tools für die einfache Konfiguration und Installation sowie erweiterter Support für Microsoft SCCM/SCUP, Microsoft GPO Templates und Apple Remote Desktop.
  • Die industrieweit führende Sicherheitstechnologie hilft dabei, Risiken zu minimieren sowie Systeme und Daten zu schützen. Zusätzlich zu dem Adobe PDF Whitelist-Framework ist die selektive Aktivierung von JavaScript sowohl für Windows als auch für Mac OS möglich. Mithilfe des Aktionsassistenten (Action Wizard) die mehrstufige PDF-Erstellung und notwendige Sicherheitsmaßnahmen schnell und einfach auf die Geräte der User bringen, um so ein einheitliches unternehmensweites Vorgehen zu gewährleisten.

    (Bild: Adobe)

    „Heute werden mehr Informationen denn je in Dokumenten erzeugt, geteilt und genutzt“, sagt Kevin M. Lynch, Senior Vice President und General Manager für Acrobat und Document Services bei Adobe. „Die Arbeit mit Online-Formularen sowie die gemeinschaftliche Prüfung und Unterzeichnung von PDFs gehören zum Alltag von Business Professionals, die früher lediglich Inhalte erstellt haben. IT-Abteilungen müssen diese Veränderungen unterstützen und gleichzeitig den Nutzen der bestehenden IT-Infrastruktur und Systeme beibehalten beziehungsweise maximieren. Zudem stehen sie vor der Herausforderung, Support und Services bereitzustellen, die ihre Organisation befähigen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen, Ergebnisse zu verbessern, die Gesamtkosten zu senken und ROI zu erzielen.“

Preise und Verfügbarkeit

Acrobat XI und die einzelnen Produkte werden voraussichtlich innerhalb der nächsten 30 Tage bei autorisierten Adobe Resellern, im Adobe Store, bei Adobe Direct Sales sowie in der Adobe Creative Cloud erhältlich sein.

(Quelle: Pressemeldung Adobe)

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Bessere Zusammenarbeit für Nutzer

27.09.2012, 9:22

Facebook gibt die Einbindung des Dienstes von Dropbox bekannt. Der Datenspeicherdienst und das soziale Netzwerk arbeiten zusammen, um Facebook-Nutzern den gemeinsamen Datenzugriff in Facebook-Gruppen zu ermöglichen.

Auf Dropbox abgelegte Dateien können nun auch innerhalb von Facebook-Gruppen den anderen Gruppenmitgliedern zugänglich gemacht werden. Facebook und Dropbox kündigen in diesem Zusammenhang eine Kooperation an.

So können die geteilten Dokumente mit "Gefält mir" markiert und kommentiert werden. Alle, die Zugang zu den Dokumenten haben, können diese bearbeiten. Änderungen an geteilten Dokumenten werden als Update automatisch an alle anderen Gruppenmitglieder mitgeteilt.

Ganz neu ist die Idee für Facebook nicht: Innerhalb der Gruppen gibt es bereits seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Dokumente hochzuladen und den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Statt diesen Dienst weiter auszubauen, holt sich Facebook nun lieber einen Partner ins Boot, der den Cloud-Speicher anbietet. Auch für Dropbox ist das Ganze ein guter Deal. Immerhin erhält der Speicherdienst so Zugang zu der riesigen Masse von Facebook-Nutzern.

Im August 2012 hatte Facebook zuletzt an seinen Gruppen gebastelt: Das Surfverhalten der Gruppenmitglieder wird seitdem angezeigt.

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“Glacier”: Amazons eigener Cloud-Dienst vorgestellt

24.08.2012, 9:35

Der Versandhändler Amazon bietet mit seinem Dienst Glacier im Rahmen der Amazon Web Services (AWS) eine preiswerte Cloud-Speicherlösung an, die der Archivierung und Sicherung von Daten dienen soll. Pro Gigabyte pro Monat fallen lediglich 1 US-Cent an.

(Logo: Amazon)

Amazon Glacier ist ein Speicherservice, der sicheren und dauerhaften Speicher für die Datenarchivierung und -sicherung bereitstellt. Um die Kosten niedrig zu halten, ist Amazon Glacier für Daten, auf die selten zugegriffen wird und für die Abrufzeiten von mehreren Stunden angemessen sind, optimiert. Mit Amazon Glacier können Kunden große und kleine Datenmengen zuverlässig für 0,01 USD pro GB pro Monat speichern, was im Vergleich zu unternehmensinternen Lösungen oft ein erhebliches Kostenersparnis darstellt.

Unternehmen zahlen für die Datenarchivierung oft zu viel. Zum einen müssen sie eine teure Vorauszahlung für ihre Archivierungslösung leisten (die die laufenden Betriebskosten wie Strom, Einrichtungen, Personal und Wartung nicht enthält). Zum anderen stellen Unternehmen, da sie die Kapazitätsanforderungen abschätzen müssen, verständlicherweise oft zu viel Kapazität bereit, um sicherzustellen, dass die Kapazität für Datenredundanz und unerwartetes Wachstum ausreicht. Diese Bedingungen haben ungenutzte Kapazität und umsonst ausgegebenes Geld zur Folge. Mit Amazon Glacier bezahlt man für das, was man tatsächlich nutzt. Amazon Glacier verändert die Datenarchivierung und -sicherung, da man nichts im Voraus bezahlt, einen sehr niedrigen Preis für die Speicherung bezahlt und die Nutzung je nach Bedarf nach oben oder unten skalieren kann, während AWS notwendigen Aufgaben im Hintergrund erledigt.

Laut den Amazon Web Services wurde Glacier so konfiguriert, dass eine jährliche Dauerhaftigkeit von 99,999999999 Prozent für ein Archiv gewährleistet werden kann. Dafür werden die Daten automatisch auf andere Speicherorte kopiert und stets auf ihre Integrität geprüft.

Die Übertragung der Daten geschieht mit SSL-Verschlüsselung, gespeichert werden sie mit AES-256-Verschlüsselung. Wer Archive aus Amazon Glacier abrufen will, muss dies in Auftrag geben und dann normalerweise 3,5 bis 4,5 Stunden warten. In folgenden Regionen ist der Cloud-Speicherdienst bereits im Einsatz: Asien/Pazifik (Tokio), westliche EU (Irland), westliche USA (N. Kalifornien, Oregon) und östliche USA (N. Virginia).

(Quelle: Amazon)

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