Im Interview: Alexander Mader

03.06.2010, 11:18
Alexander Mader

Bildrechte: Alexander Mader

Seit 2009 mit der Agentur weissmatt selbstständig, gestaltet er zahlreiche Kommunikationsmittel für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie Privatleute. Zu seinem Repertoire gehören Logos, Geschäftspapiere, Flyer, Getränkekarten und einiges mehr. An dieser Stelle beantwortet er uns einige Fragen zu seiner Arbeit und gibt hilfreiche Tipps für Einsteiger.

Sind Ihrer Ansicht nach für Unternehmen unterschiedlicher Größe auch unterschiedliche Werbemittel empfehlenswert? Wenn ja, unterliegen diese speziellen Kriterien?
Ja, auf jeden Fall. Die Werbemittel richten sich zunächst nach Art der Unternehmensform und -größe und deren Zielgruppe, aber natürlich auch, und das nicht zuletzt, nach dem Budget des zu bewerbenden Unternehmens. So muss man mittelständische Unternehmen oft erst vom Nutzen der Werbung überzeugen und davon, einen gewissen Etat für Werbung anzulegen, zu investieren. In meinem Bereich werden dann nach dem Gestaltungsprozess oftmals Printmedien in Form von Flyern, Plakaten und natürlich den klassischen Geschäftspapieren (Briefpapier, Visitenkarten, Blöcke, etc.) produziert.

Nach welchen Prinzipien gehen Sie bei Ihren Arbeiten vor und wie erfassen Sie das Kundenanliegen am ehesten?
Zuerst einmal ist es wichtig, zu wissen, worum es geht. Das klingt einfacher als es ist. Darum ist es sehr wichtig, dass die Kommunikation zwischen Kunden und Dienstleister stimmt. So muss man sich viel Zeit für den Kunden nehmen und wichtige Fragen stellen. Das ist Übungssache. Wenn man soweit ist, dass man weiß, in welche Richtung die Sache steuert, kann man Empfehlungen aussprechen und mehr beratend wirken. So kommt man eigentlich sehr effektiv zu einem geistigen Entwurf, der für beide Seiten sehr gut funktioniert und den Werbenutzen voll ausschöpft. Je mehr Fragen oder Ungereimtheiten im Vorhinein geklärt sind, desto fließender läuft die eigentliche Produktion, der Gestaltungsprozess, etc.

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Durch welche Projekte haben Sie einen besonderen Fortschritt Ihrer Fähigkeiten feststellen können?
Eigentlich durch Projekte, die etwas Neues fordern, also Bereiche, in denen man noch nicht so routiniert vorgeht. Da kommen dann ganz tolle Dinge zustande. Projekte dieser Art kosten deutlich mehr Zeit, da man sich viel informieren muss, aber bringen einen auch dementsprechend weiter im Beruf. Für ein Kaffeehaus z.B. musste ich die komplette Werbung zur Firmengründung selbst organisieren. Da kam dann alles zusammen, von den Standardsachen wie Geschäftspapieren, Flyern für Eröffnungsaktionen, Etiketten, aber auch Außenbeschriftung, Tragetaschen, Anzeigen, Innentextilien und und und…

Haben die Projekte zu Beginn Ihrer Karriere Ihren Stil besonders beeinflusst?
Ich denke schon, dass diese Projekte einen gewissen Einfluss auf meine Vorgehensweise und vielleicht auch den Stil haben. Allerdings entwickle ich mich bei jedem Projekt auch weiter und wachse an den Herausforderungen. Das spiegelt sich auch im Stil wider. So gewisse Grundideen, oder auch Herangehensweisen (z.B. bei der Logoentwicklung) sind jedoch in meinem Stil fest verankert.

Haben bestimmte Printmedien, wie Flyer, für Unternehmen unterschiedlicher Größe einen höheren Nutzen für die Promotion?
Einerseits sind Flyer Wegwerfprodukte. Die ersten paar Sekunden, in denen man einen in die Hand nimmt, entscheiden, ob er in die Tonne fliegt oder in die Tasche wandert. Ich achte bei der Flyergestaltung immer auf eine ansprechende Optik und ebenso auf eine wertige Haptik. Der Nutzen eines Flyers ist stark von dessen Inhalt abhängig. Geht es darum nur Informationen (z.B. Neueröffnung) weiterzugeben, oder will man jemand zu einer Aktion einladen (z.B. Einladung kulturelles Event). Außerdem ist der Erfolg davon abhängig, inwieweit die Zielgruppe definiert und bekannt ist.

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Welche Programme sind Ihrer Ansicht nach für Anfänger, die keine Vorkenntnisse besitzen, autodidaktisch sehr sinnvoll, um in die Mediengestaltung einzusteigen?
Ich denke für Anfänger sind, auch aus finanzieller Sicht, Opensource Programme wie Gimp (Bildbearbeitung), Scribus (Layout & Satz) und Inkscape (Vektorgestaltung) eine sinnvoller Weg in die Mediengestaltung einzutauchen. Allerdings ist meiner Meinung nach eine Ausbildung klare Voraussetzung für diese Branche. Man muss sehr viele theoretische Grundlagen erlernen. Dazu gehören z.B. Typografie, Farbgestaltung/-psychologie, Gestaltungskonzepte, etc. Ich sehe leider viel zu häufig grobe gestalterische Patzer in der Werbung, vor allem bei einfacheren und günstigeren Printprodukten wie Faltblättern und Flyern.

Ist es auch Anfängern möglich, mit Standardprogrammen Werbemittel, wie etwa ein ansehnliches Plakat, zu entwerfen, das die nötigen Voraussetzungen erfüllt?
Ich denke von der technischen Seite betrachtet ist es möglich. Man muss sich auf der einen Seite mit den jeweiligen Programmen auseinandersetzen, auf der anderen Seite anhand von Fachbüchern Grundlagen erlernen. Das reicht sicher für ein Abi-Plakat oder eine , aber ist deutlich zu wenig für einen Firmenkunden.

Können Sie uns ein Beispiel geben, bei dem Sie selbst starke technische Fortschritte bei sich bemerkt haben?
Technische Fortschritte habe ich bei längeren Produktionen welche mit viel Zeitaufwand verbunden sind erlebt, z.B. bei einer Produktion für einen Reisekatalog, den ich komplett selbst gestaltet und gesetzt habe. Dabei lernt man die spezielleren Funktionen eines professionellen Layoutprogramms kennen und weiß diese umso mehr zu schätzen. Man arbeitet zudem von Tag zu Tag immer effizienter und sicherer.

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Sind Fortschritte stark von der vorhandenen Ausrüstung abhängig und würden ohne diese womöglich nicht zustande kommen?
Die Ausrüstung entscheidet sicher nicht, ob etwas gelingt oder nicht. Aber sie unterstützt einen ungemein dabei, ein Projekt komfortabel und sauber zu realisieren. Beim Arbeiten mit professioneller Software z.B. versteht man verschieden technische Aspekte erst richtig und deren Bedeutung. Letztendlich macht man aber nur Fortschritte wenn man sich viel mit dem Thema auseinandersetzt, d.h. viele Projekte erarbeitet und mitentwickelt. Da gehört es natürlich dazu auch den einen oder anderen Fehler zu machen und daraus seine Schlüsse zu ziehen.

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Im Interview: Sarah Lüder

03.05.2010, 10:50

„Die Sonne im Herzen und das Herz auf der Zunge“: Mit dieser Philosophie ist die freie Medien- und Printdesignerin Sarah Lüder (24) seit sechs Jahren in ihrer großen Passion tätig: Die fotografische Kunst! Wir sprachen mit der außergewöhnlichen Künstlerin über ihr vielfältiges Schaffen.

Bilderrechte: Sarah Lüder

Wonach suchen Sie Ihre Modelle aus?
Ich glaube ich benutze nicht das Wort „suchen“ dafür. Ich sehe! Und ich sehe in den Menschen das Besondere: Innere Schönheit, Charisma, eine natürliche, aber fesselnde Ausstrahlung. Die Menschen, die sich wohl fühlen und voller Lebensfreude stecken, ziehen mich in ihren Bann und begeistern mich für meine Arbeit.

Was tun Sie, um aus Ihrem Modell „das Beste“, „das gewisse Etwas“, das viele erst auf den zweiten Blick sehen, herauszuholen?
Das kann ich nur schwer in Worte fassen. Sehen und fühlen! Sich selbst, sowie den Menschen öffnen und für die Schönheit dieser Welt sensibilisieren. Momentaufnahmen. Im Einklang mit Körper und Seele stimmt dann auch einfach die Ausstrahlung.

Welche Wünsche dürfen Ihre Modelle bei den Fotografien äußern?
Wenn ich mit einem Menschen zusammenarbeite, habe ich vorher schon eine genaue Vorstellung von dem, was ich mit diesem Menschen auf meinen Fotos erzählen will. Bisher stieß ich damit immer auf positive Resonanz. Wie sich ein Shooting letzten Endes entwickelt, lässt sich bei mir aber nicht von vornherein bestimmen. Ich halte es auch für falsch, alles bis ins Letzte zu planen und mit dem Tunnelblick nur diese Idee zu verfolgen. Deswegen bin ich sehr offen gegenüber den Wünschen anderer und binde diese auch gerne ins Shooting ein – wenn sie nicht absehbar in einem ästhetischen Desaster enden.

Wie drücken Sie „Zauber“ in Ihren Fotos aus?
Der Zauber meiner Fotos kommt aus den Menschen selbst und den kleinen Geschichten, die ich mit ihnen am Set inszeniere. Mir ist wichtig, dass die Menschen, die ich fotografiere, sich wohl fühlen und sich völlig auf meine unbeschwerte Art einlassen können. Im Mix mit cooler Location, gutem Wetter und kleinen Quatschpausen mit Essen und Getränken ergibt sich dann das Eine aus dem Anderen. Ein anderer Punkt ist sicherlich die nachträgliche Bearbeitung am Computer. Damit bringe ich zusätzlich Stimmung und Ausdruck in meine Arbeiten. Hierbei bewege ich mich dann auch gerne im Bereich von Traum und Wunsch, Liebe, Lebensfreude, Geborgenheit und allen anderen schönen Eigenschaften, die das Leben zu bieten hat.

Wie definieren Sie „fotografische Kunst“?
Ich bin Designerin und Künstlerin. Unter dem Wort „fotografische Kunst“ verstehe ich das Resultat aus meiner Art der Fotografie und der nachträglichen Bearbeitung des künstlerischen Gesamtwerks. Die Synergie aus Festhalten und Verändern.

Worum geht es bei Ihrer Ausstellung „Zellenwahnsinn“?
Im Wesentlichen geht es darum, eine lustige Art von Wahnsinn in einen rund 1×1 Meter öffentlichen Raum zu zwängen, dessen Nutzen im Zeitalter des Mobiltelefons rapide abgenommen hat. Die Telefonzelle als Ort der Selbstinszenierung; als ein Ort, an dem alle Regeln beiseite gelegt werden können, aber nicht müssen.

Viele Telefonzellen sind von Vandalismus betroffen.
Den allgegenwärtigen Vandalismus beziehe ich in die Inszenierung mit ein. Im selben Maße, wie gelangweilte oder frustrierte Spinner öffentliches Gut beschädigen, beeinflussen sie den Rahmen, in dem der Zellenwahnsinn sich austobt: Jede Telefonzelle ist anders, mal mit Graffiti und mal mit Kratzern an den Scheiben verunziert. Eins bleibt jedoch immer gleich: Es kommen nur die guten alten gelben Telefonzellen der Post in Frage. Diese haben das, was ich als Rahmen für meine Arbeiten benötige. Diesen gewissen Charme. Geschichten!

Sie nehmen damit auch an einem Wettbewerb teil.
Richtig: Das Projekt stellt sich derzeit der Wahl zum „Unprojekt2010“ und bis jetzt läuft es gut. Jede Stimme, die auf http://www.unprojekte2010.de/index.php?id=voting für den „Telefonzellenwahnsinn“ abgegeben wird, bringt mich einer großen Ausstellung im Rahmen der offiziell inoffiziellen Unprojekte der Kulturhauptstadt 2010 etwas näher. Was mich sehr freuen würde, also bitte abstimmen!

Mit welchen Partnern arbeiteten Sie bisher zusammen?
Partner in diesem Sinne gibt es keine. Ich arbeite mit und für kleinere Firmen, Privatpersonen, Kommilitonen, für mich und für die Entfaltung eines „alltagbegleitenden Zaubers“. Es gibt so viele wundervolle Details zu entdecken, so viel zu erleben, wenn man nur mit offenen Augen durchs Leben geht. Denn das Leben ist schön und man sollte sich nicht den kleinen Dinge verschließen, sondern sie spüren und sich an ihnen erfreuen.

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Im Interview: Lukas Bischoff

16.04.2010, 11:30

Lukas Bischoff studiert Kommunikationsdesign in Trier und interessiert sich besonders für Typographie und Font Design. Daneben ist er aber auch für Illustrationen und Experimente mit neuen Medien offen. Wir stellen den 24-jährigen Nachwuchskünstler mit einem Interview vor.

Sie beschäftigen sich mit den neuesten Medien. Welche Techniken und
Programme halten Sie für die besten?

Digitale Techniken, Programme und Medien sind meiner Meinung nach immer noch vom gestalterischen Grundzustand abhängig. Dazu zählt für mich in erster Linie eine enge Verbundenheit zu analogen Techniken. Eine Bleistiftskizze, eine Tuschezeichnung oder ein gutes Aquarell sind in meinem Fall oft ausschlaggebendes Ausgangsmaterial und Vorbild für einen weiterführenden digitalen Prozess.

Die vielen Gesichter des Lukas Bischoff - Bildrechte: Lukas Bischoff

Worauf möchten Sie sich zukünftig beruflich spezialisieren?
Als Student mitten im Studium steht für mich erst mal eine optimale Entwicklung meiner Fähigkeiten im Vordergrund. Bis zu meinem Diplom habe ich vor mich weiter möglichst vielfältig zu orientieren um eine breite Grundlage für spätere Aufgaben zu schaffen. Eins meiner langfristig angestrebten Ziele ist es Wissen in Form einer Lehrtätigkeit vermitteln zu dürfen.

Möchten Sie in Zukunft weiterhin mit denen in Ihrem Blog erwähnten Künstlern zusammenarbeiten?
Die enge und sehr produktive Zusammenarbeit mit Simon Prades wird es sicher auch in der Zukunft geben. Mir liegt sehr viel an einer optimal funktionierenden Korporation, bei der sich beide Seiten gegenseitig ergänzen und motivieren. Sehr interessant und positiv hervorzuheben waren auch die letzten Projekte, die in Zusammenarbeit mit Stefan Motzigemba (typografische Facharbeit YA-HA!) und Sascha Timplan (fridge™ magazine) entstanden sind.

Gibt es jemanden, für den Sie gerne einmal arbeiten möchten?
Ich freue mich ganz besonders über Projekte, bei denen man meine Arbeit zu schätzen weiß. Einen gewissen Gestaltungsspielraum und Spaß bei der Arbeit tragen zusätzlich dazu bei, einen Job zu etwas Besonderem zu machen. Was mich außerdem reizt, sind kooperative Projekte und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen diverser Bereiche. Der soziale Aspekt, die unterschiedlichen Herangehens- und kreativen Sichtweisen bringen sowohl die Arbeit an sich, als auch die Menschen die daran arbeiten weiter.

Character Design: Aquarell+Vektor - Bildrechte: Lukas Bischoff

Wer sich auf Ihrer Website umschaut, findet einige sehr spezielle Werke. Ich denke zum Beispiel an Ihre Entwürfe in der Kategorie „Character Design“. Woher nehmen Sie die Ideen bzw. Inspirationen?
Die Frage nach Inspiration und Kreativität fällt mir immer schwer zu beantworten. Meine Einstellung zur Gestaltung beeinflusst mich 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Egal ob zuhause, in der Stadt oder beim Gespräch mit Freunden: In meinen Gedanken läuft ein dauerhafter Prozess, bei dem Eindrücke und Beobachtungen abgespeichert werden. Das Ziel ist ein möglichst umfangreicher und breit gefächerter Fundus an Inspirationen, auf den ich im Bedarfsfall gezielt zugreifen kann. Das Verknüpfen verschiedener Gegebenheiten, Ereignisse und Eindrücke mit sozialem und ethischem Hintergrund, die einen primär gestalterischen Bezug haben, ergeben am Ende ein sehr spannendes Gesamtbild.

Wann war Ihnen klar, dass Sie Ihre berufliche Zukunft in diesem Bereich sehen?
In meiner Schulzeit war ich zugegebenermaßen nicht sonderlich motiviert. Mein Lernverhalten ist sehr stark von meinem Interesse und Willen an einer Sache abhängig. Den Drang zeichnen zu lernen und näher mit gestalterischen Hintergründen zu befassen, hat mich dazu gebracht eine Mediengestalterausbildung zu beginnen. Während der Ausbildung habe ich gemerkt, dass es mir vergleichsweise leicht fällt, grafische Bildwelten zu erschaffen und meine Kreativität effektiv und kontrolliert einzusetzen. Den begonnenen Lernprozess habe ich mit dem Beginn meines Studiums im Bereich Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Trier vorgesetzt. Ich werde auch in Zukunft hart daran arbeiten, mich bestmöglich weiter zu entwickeln, um später einen erfüllten Job mit viel Freiraum zu bekommen.

"befreiphone" - Bildrechte: Lukas Bischoff

An erster Stelle steht der Spaß! Nur wer Freude an seiner Arbeit hat, schafft es auch die nötige Energie und Wissbegierde aufzubringen, um sich selbst weiterzubringen. Jeden Tag an sich arbeiten und versuchen, einen kleinen Schritt voran zu kommen – und sich dafür auch gerne mal belohnen. Wer hart arbeitet, darf auch hart feiern!

Welche Tätigkeiten bei Ihrer Arbeit machen Ihnen am meisten Spaß, welche nerven eher?
Meine Büroarbeiten schiebe ich gerne vor mir her! Gezwungene Arbeitszeiten liegen mir auch nicht sonderlich, denn ich arbeite am liebsten nachts. Was sicher viel damit zu tun hat, dass ich nicht gerne früh aufstehe und morgens oft schlecht gelaunt nur schwer in die Gänge komme. Viel Freude bereitet mir dagegen das Arbeiten mit viel Freiheit, was sowohl den Zeitplan als auch die Kreativität angeht. Die besten Arbeiten kann man auch im kreativen Bereich nicht erzwingen, man muss sie sich erarbeiten und zum richtigen Zeitpunkt freilassen.

Zum Abschluss: Wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus? Auch viel Computer und Grafiken oder eine ganz andere Richtung?
Genau genommen habe ich immer Freizeit, da ich meinen Job als schönen Teil meines Lebens sehe. Abgesehen vom ständigen kreativen Prozess, bin ich ein Freund von guter Musik, treffe mich gerne mit Freunden und bin dem Feiern nicht abgeneigt!

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40 sehenswerte und kreative Portfolios

08.04.2010, 5:43

Es ist unglaublich, wie unterschiedlich die Ergebnisse der Designer im Print, Webdesign und weiteren gestalterischen Gebieten im Netz dargestellt werden. Jeder hat das gleiche Ziel: Seine Referenzen im schönsten Licht abzubilden. Die Kreativität zeigt sich jedoch nicht nur in den Fotos und Screenshots der Künstler, sondern auch in deren Online-Galerien und Portfolios.

Dabei wird nicht nur eine Umgebung geschaffen, die für sich alleine schon als gute Referenz dienen könnte, sondern es werden die Beispiele der täglichen Arbeit geschickt damit verwoben, sei es als Hintergrundbild, als Polaroid oder einfaches Thumbnail.

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Im Interview: Meike Teichmann

07.04.2010, 11:40

Die freie Illustratorin Meike Teichmann gestaltet Kinder- und Jugendbücher, Cover und Vieles mehr. Dabei arbeitet sie sowohl analog als auch digital. Wir entlockten der talentierten Künstlerin einige Tipps. Interessierte können nach dem Lesen des Interviews in Teichmanns Fantasiewelt eintauchen und ihre Homepage besuchen. Im „Nimm’s mit“-Bereich warten viele schöne Kleinigkeiten auf die Besucher.

Die meisten Ihrer Arbeiten zeichnen sich durch ein sehr kindgerechtes Design aus. Warum?
Ich glaube, der Grund dafür liegt eine ganze Weile zurück. Meine Kindheit war geprägt von schönen Büchern! Bilderbücher, Kinderbücher, Lesebücher. Ich habe viel gelesen, geschaut und entdeckt. Daher mag der Reiz kommen, auch als Erwachsene für Kinder zu gestalten. Mich von der Masse abzuheben ist dabei ebenso ein Ziel wie eine fröhliche Stimmung zu erzeugen, bei der gerne geschmunzelt werden darf.

Außerdem fallen die überaus phantasievoll gestalteten Figuren auf.
Die Ideen zu diesen Figuren ergeben sich fast von alleine. Ich lese etwas, bekomme ein Thema vorgelegt, oder schaue mir die Arbeiten anderer Künstler und Illustratoren an und schon setzt sich das Rad in meinem Kopf in Bewegung. Dann spinne ich drauf los, sehe Bilder vor meinem geistigen Auge und denke in viele verschiedene Richtungen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dann können auch Schweine fliegen, wenn es mir gerade passend erscheint. Das macht die Faszination an diesem Beruf aus. Dass alles geht!

Sehr oft kommen Tiere vor. Hat das einen bestimmten Grund?
Ich mag Tiere sehr gerne, bin mit Ihnen aufgewachsen und ab und an erscheinen mir Tiere etwas ehrlicher und einfacher als Menschen. Das mag ein Grund sein. Aber sicherlich ist es auch die Vermenschlichung, die mir gefällt. Ein Bär mit Hose und Hosenträgern reizt mich ebenso wie ein Frosch mit Zollstock in der Hand, der die Beine eines Tausendfüßlers ausmisst. Da sind wir wieder beim Thema, ich mache es, weil es geht.

Auf Ihrer Homepage beschreiben Sie, dass sie meist analog arbeiten. Wie gehen Sie da vor?
Ich arbeite mit Acrylfarben, wenig bis keinem Wasser und 190-Gramm-schwerem Papier. Das Papier wird grundiert, dafür ziehe ich es auf einen festen Untergrund, sonst würde es wellig werden. Diese Grundierung bleibt häufig sogar sichtbar als Untergrund erhalten. Ich achte bewusst darauf, dass man Pinselstriche sieht. Dann wird das Motiv auf die Grundierung aufgetragen, in mehreren Schichten übereinander. Wenn es kompliziert wird, übertrage ich vorher die Skizze mit Bleistift. Eine Skizze gibt es so gut wie immer, dort wird die Komposition festgelegt und die Figur entwickelt. Ich habe gerne den Pinsel in der Hand, sehe, was ich auf dem Papier schaffe und kann auch später noch die Pinselstriche sehen, den Übergang zwischen den Farben, die kleinen Zufälligkeiten, die ich nicht steuern will. Das darf gerne ein wenig “ungenau” erscheinen, weil ein Pinselstrich über den Rand hinausgeht. Diese Lockerheit gefällt mir und macht meinen Stil aus.

Welche Vorteile ergeben sich bei der digitalen Arbeit?
Ein großer Vorteil am digitalen Arbeiten ist natürlich die Geschwindigkeit und die Möglichkeit, relativ schnell korrigieren zu können, das geht analog deutlich schwieriger. Für die Arbeit benötige ich auch Skizzen, diese werden gescannt und dann mit Hilfe des Computers überarbeitet. Es entstehen Vektordateien. Hier muss nicht geschichtet werden, es gibt eine Outline, mit der ich sonst nicht arbeite und trotzdem stelle ich immer wieder fest, meine anfängliche Skepsis war unnötig. Mein Stil funktioniert auch digital. Es sieht zwar ganz anders aus, aber das bin immer noch ich. Und das ist wichtig!

Wie würden Sie Ihre Philosophie beschreiben?
Fantasie wecken ist etwas Schönes, das möchte ich auch bei anderen schaffen. Außerdem versuche ich immer ein Lächeln auf das Gesicht meines Gegenübers zu zaubern. Dann habe ich ihn ein wenig vom Alltag abgelenkt.

Bezüglich ihrer digitalen Arbeit: Mit welchen Programmen arbeiten Sie? Haben Sie Tipps, die Sie unseren Lesern verraten können?
Ich arbeite mit Adobe Illustrator CS4 an einem Mac. Ich gehe dabei so vor, dass ich die gescannte Skizze öffne, die Ebene in der Deckkraft reduziere und sperre. Dann kann ich auf der nächsten Ebene mit den Konturen beginnen und die Skizze nachzeichnen. Dafür nutze ich ein Grafiktablett und das Buntstiftwerkzeug. Selbst meine Outlines sind eigentlich Flächen, nicht nur eine Kontur. Hält man „Alt“ gedrückt, schließt sich der Pfad am Ende und man kann später problemlos drucken. Ich zeichne also auch die Kontur per Hand, dadurch wird die Linie ungenau, zackig und locker, genau das, was ich für meine Illustrationen möchte.

Ich lege mir dann für die Flächen eine weitere Ebene an. Unterhalb der Ebene der Outline. Alle Ebenen sperren, die nicht benutzt werden, das erleichtert das Arbeiten sehr. Außerdem kann man die Pfade magnetisch machen, dann findet man leichter exakte Punkte, wo der nächste Pfad beginnen soll oder kann die Flächen ausrichten. Mit dem Pathfinder kann man Flächen zusammenfügen oder voneinander abziehen. Apfel Komma als Tastaturbefehl blendet die Hilfslinien aus. Bestimmte Pfade zu gruppieren, wenn man sich sicher ist, dass sie so bleiben wie sie sind. Was aber das Allerwichtigste bei der Arbeit am Rechner ist: Speichern!

Gibt es bestimmte Dinge auf die man achten muss, wenn man sich als Grafiker selbstständig macht? Insbesondere als Anfänger.
Ich habe schnell gelernt, dass die Hochschule ein tolles Können und Fachwissen vermittelt, allerdings bleibt ein großer Bereich auf der Strecke und zwar alles, was nicht direkt mit der Illustration zu tun hat. Die Rechtslage, Nutzungsrechte, wie verhandel ich Verträge, muss ich überhaupt welche machen, aber auch Steuern, oder Akquisition: So etwas habe ich mir mehr oder weniger selber angelesen, erfragt und durch Erfahrungen gelernt. Da kann ich nur jedem raten, so früh wie möglich damit zu beginnen. Wenn es im Studium nicht passiert, dann privat. Ohne zumindest einen kleinen Einblick in diese Dinge zu haben, kann man den Beruf nicht beginnen, es macht einen zu großen Teil aus. Und natürlich Kontakte knüpfen! Ohne Vitamin B läuft wenig. Netzwerke sind unglaublich wichtig! Auf einmal hat irgendjemand von irgendetwas gehört und erinnert sich an dich.

Haben Sie ein bestimmtes Projekt, dass Sie gerne einmal verwirklich möchten?
Momentan ist mein Traum, ein eigenes Kinderbuch auf den Markt zu bringen. Es sieht gut aus, aber noch ist es nicht so weit. Außerdem hätte ich gerne langfristig die Möglichkeit, Kinderbücher zu illustrieren. Ich sehe mich aber auch in vielen anderen Bereichen, nicht nur im Sektor Kinderbuch.

Gibt es andere Künstler, die Sie inspirieren?
Ich mag Franz Marc. Seine Malerei gefällt mir, seine Motive und die Schlichtheit der Formen. Da sind zumindest Eindrücke hängen geblieben. So arbeite ich zwar nicht, aber die Richtung gefällt mir. Bei den Illustratoren sind es vor allem Sabine Wilharm, die auch unter anderem die deutschen Harry-Potter-Bücher illustriert hat und Wolf Erlbruch, dessen Illustrationen mir sehr gefallen. Auch hier sind es die Figuren an sich, sie haben einfach Charme und Witz. Aber auch die Aufteilung auf dem Blatt gefällt mir, häufig wird mit etwas Freiraum, Kontrasten und Spannung gearbeitet. Ich bin ein Freund von Freiräumen, vermeintlich leeren Flächen und dann wieder einer Form, in der viel passiert. Diese Abwechslung auf dem Blatt mag ich.

Meike Teichmann bietet den Besuchern ihrer Homepage einige spannende, kostenlose „Goodies“ an. Schaut mal rein!

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Im Interview: Jannis Gerlinger

22.03.2010, 15:10

Jannis Gerlinger (25) ist als Mediendesigner auf Grafik- und Webdesign spezialisiert, fühlt sich aber auch im Bereich Print wohl. Die Grundlagen seiner Kenntnisse hat er sich durch „Learning by Doing“ selbst beigebracht. Der innige Wunsch, hochwertige Grafiken und Webseiten zu erstellen, hat ihn immer wieder vorangetrieben. Derzeit wohnt und arbeitet er in Berlin für die Pixelpark AG. Wir sprachen mit dem Mediendesigner über seine Arbeit, seine ausführliche Webseite und entlockten ihm einige Tipps.

Können Sie unseren Lesern ein bisschen mehr über Ihren Background und Ihren Werdegang erzählen.

Mit 17 habe ich eine Ausbildung als Energieelektroniker gemacht. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass das nicht mein Traumjob ist. Deshalb wagte ich nach der Ausbildung den Schritt ins Ungewisse und machte mein Hobby zum Beruf. Für mich war das die beste Entscheidung meines Lebens. Mein letztes Praxissemester verbringe ich gerade bei der Agentur Pixelpark in Berlin. Nebenher arbeite ich schon seit zwei Jahren als Freelancer im Bereich Grafik- und Webdesign. Im Sommer diesen Jahres absolviere ich meine Abschlussprüfungen. Was danach folgt, ist noch offen.

Welche Kriterien sind Ihnen bei Ihrer Internetseite wichtig?

Es gibt mittlerweile so viele Freelancer und Dienstleistungsanbieter in diesem Bereich und jeder hat sein eigenes Portfolio bzw. Website. Für mich ist es wichtig nicht wie einer von vielen auszusehen, sondern aus der Masse herauszuragen und einen persönlichen Stil einzubinden. Es ist auch wichtig, dass die Besucher innerhalb der ersten drei Sekunden wissen, was sie auf dieser Website erwarten können und um welches Thema es geht.

Sie haben bereits viele Erfahrungen im Firmenbereich sammeln können. Worauf kommt es beim Erstellen eines kompletten Corporate Designs für Unternehmen an?

Hauptsächlich achte ich auf grundlegende Regeln wie z.B. eine semantische Hausschrift, hohe Wiedererkennbarkeit in allen Bereichen und insbesondere darauf, dass eine klare Linie vorhanden ist. Das ganze Corporate Design sollte einen „sauberen“ und „aufgeräumten“ Eindruck machen. Ein moderner Look gehört ebenso dazu wie eine persönliche Note von mir. Das erwarten letztendlich auch die Kunden!

Woher nehmen Sie die Inspirationen für neue Arbeiten?

Ich lasse mich hauptsächlich von anderen Künstlern und deren Werken inspirieren. Großartig finde ich die Arbeiten von Nik Ainley und Alexander Lataille. Außerdemschaue ich regelmäßig auf Websiten wie behance.net oder abduzeedo.com vorbei, die auch großartige Werke von Künstlern aus aller Welt präsentieren. Für mich ist außerdem die Musik noch ein ganz wichtiges Kriterium. Keine Grafik, keine Website, kein Pixel wird erstellt oder verschoben ohne dabei Musik zu hören und mich davon inspirieren zu lassen.

Welche Tipps haben Sie für Interessierte, die ein Selbststudium anstreben?

Das Wichtigste ist es niemals aufzugeben und locker zu lassen, auch wenn man das Gefühl hat, das einen die Masse an Informationen und Stoff erdrückt. Man sollte sich Ziele setzten und diese aufschreiben, damit man sie nicht aus den Augen verliert. Jeden Tag hart an sich arbeiten und Kritik von außen ernst nehmen. Auch wenn es einem nicht immer leicht fällt, der Erfolg wird sich mit der Zeit von alleine einstellen!

Gehen wir ein bisschen mehr ins Detail: Wie sieht Ihre Arbeitsweise und Philosophie aus?

Ich versuche zuerst einmal herauszufinden, was mein Kunde genau benötigt und was er erreichen will. Für mich ist es wichtig, dass ich den Erwartungen meines Kunden gerecht werde und diese im besten Falle übertreffe. Ist mein Kunde zufrieden, dann bin ich es auch. Des Weiteren biete ich meinen Kunden Lösungen aus einer Hand an. Zu der Website gibt es passende Flyer, Visitenkarten oder Plakate, falls benötigt. Somit spart der Kunde Zeit und Geld, indem er nicht ständig nach passenden Dienstleistern suchen muss. Jeden Tag noch ein bisschen besser werden, das ist mein Motto. Manche meiner früheren Arbeiten wirken deshalb heute auf mich „schrecklich“.

Welches Ihrer Projekte würden Sie als bisher am forderndsten bezeichnen?

Mein letztes Projekt für die „Backnanger Stuben“ war eine echte Herausforderung. Dahinter verbirgt sich ein Restaurant und Weinkeller, das seinen Gästen traditionelle schwäbische Küche serviert. In gerade mal drei Wochen sollte neben einem Logo auch ein kompletter Internetauftritt erstellt werden. Die Deadline stand fest – und das obwohl praktisch keine Inhalte oder Material für die Website vom Kunden zur Verfügung standen. Letztendlich konnte die Deadline eingehalten werden und der Kunde war begeistert von seinem neuen Erscheinungsbild.

Sie erwähnten Musik als wichtige Inspirationsquelle: Welche inspiriert Sie besonders?

Beim Arbeiten inspirieren mich hauptsächlich elektronische Beats besonders Trance und Progressiv. Sobald ich die Kopfhörer aufsetze und Musik höre, bin ich bis zu 50 Prozent leistungsfähiger und meine Arbeiten werden davon auch maßgeblich beeinflusst. Besonders gerne höre ich die Podcasts von Aly & Fila, Ferry Corsten, Above & Beyond, Armin van Buuren und Mennno de Jong.

Auf ihre Homepage erwähnen Sie wie wichtig Ihnen auch ein gesellschaftliches Engagement ist: Wie sieht dieses aus?

Mein Können bringe ich beim gemeinnützigen Verein Coreplex e.V. ein, für den ich Internetseiten, Flyer, Plakate und vieles mehr entwerfe. Dieser Verein unterstützt junge Musiker durch Workshops, Arbeitsgemeinschaften und Veranstaltungen. Somit kann ich jungen Nachwuchs-Künstlern zu ihren ersten Publikumsauftritten verhelfen. In Zeiten, in denen die Wirtschaft schwieriger, die Konkurrenz größer und der Anspruch höher wird, sollten wir unsere Menschlichkeit nicht vergessen. Das möchte ich durch mein gesellschaftliches Engagement zeigen.

Zu den „kostenlosen Wallpapers“ von Jannis Gerlinger

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Im Interview: Robert Dabi

04.03.2010, 10:11

Junge, talentierte Designer braucht das Land! Mit Robert Dabi (29) stellen wir unseren print24-Lesern ein frisches Talent vor, das im Portfolio auf seiner Homepage ein breites Spektrum abdeckt. Print, Produktdesign, Web, Identity, 3D oder Illustration: Wir sprachen mit dem vielseitigen Designer.

1. Viele Ihrer Arbeiten sehen sehr futuristisch aus. Ist das eine besondere Leidenschaft von Ihnen?

Ja, als ich als Kind zum ersten Mal „Star Wars“ sah, wollte ich mir gleich danach ein Lichtschwert bauen. Ich musste allerdings schnell feststellen, dass das mit Legos und Leuchtdioden ein schwieriges, um nicht zu sagen unmögliches Unterfangen war. (lacht) Oft habe ich auch zusammen mit meinem Cousin Raumschiffe gezeichnet. Später folgten dann Comics und Science-Fiction-Romane. Diese Begeisterung für Sci-Fi und Technik hat sich bis zum heutigen Tag fortgesetzt. Ich male mir oft aus, wie die Symbiose Mensch und Technik weitergeht.

2. Woher schöpfen Sie Ihre Ideen?

Indem ich mit offenen Augen durch die Welt laufe! Ich denke, ich bin ein visuell orientierter Mensch, das heißt, mich fesseln Bilder viel mehr als es bei Leuten mit einem guten Buch der Fall ist. Mit „Bild“ kann auch eine gut gemachte Werbekampagne, oder ein bestimmter Look gemeint sein. So etwas prägt sich bei mir ein und wird abgespeichert. Wenn es an der Zeit ist, wird dieser Eindruck dann wieder aus dem Unterbewusstsein gekramt und entsprechend weiterverarbeitet. Das Internet ist für mich auch eine große Inspirationsquelle. Ich lese täglich RSS-Feeds von zahlreichen Design-Blogs. Weiterlesen

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