Tipps zur Steigerung der Conversion

24.05.2013, 9:47

Wie können E-Commerce-Verantwortliche die Conversion ihres Onlineshops mittels Responsive Webdesign steigern? Sebastian Wernhöfer, CEO der in München und Stuttgart ansässigen E-Commerce Agentur mzentrale, erklärt wie man durch den Einsatz von Responsive Webdesign einen Shop für mobile Endgeräte optimieren kann.

(Foto: Fotolia.com / julynxa)

1. Nur relevante Inhalte zeigen

Gerade auf kleinen Screens lässt sich nicht immer alles übersichtlich darstellen. Darum sollte man dem Grundsatz "Mobile First" zwingend folgen. Darunter versteht man, dass man beim kleinsten Screen beginnt und dort alle wirklich notwendigen Elemente platziert, die für den Kauf erforderlich sind. Denn unterwegs gilt: Weniger ist mehr. So sind großflächige Aktionsbanner auf dem kleinen Screen eher störend, fordern lange Ladezeiten und können meist sowieso nicht richtig gelesen werden. Stichwort: User Experience.

2. Gewohnte Pfade nicht verlassen

In allen Screen-Größen sollten wichtige Elemente trotzdem an ihrem gewohnten Platz zu finden sein. So sollte zum Beispiel der Warenkorb immer "rechts oben" platziert sein und die Suche "oben mittig/rechts". Somit ist gewährleistet, dass Plattformwechsler immer ihr gewohntes Shopping-Erlebnis bekommen und keinerlei Umstellung den Einkauf behindert. Stichwort: Usability.

3. Symbole und Bildsprache nicht ändern

Auch wenn es manchmal schwer fällt, sich von verspieltem Design zu trennen, sollte in der Konzeption von Anfang an darauf geachtet werden, dass alle wichtigen Elemente auch auf kleinen Screens funktionieren. Vor allem Buttons und Links sollten sich in allen Plattformen gleich darstellen. Hier gilt der gleiche Effekt wie bei der Platzierung – Homogenität schafft Vertrauen und vereinfacht den Plattformwechsel. Trotzdem macht es natürlich Sinn, kleinere Anpassungen in Betracht zu ziehen. So kann es sich zum Beispiel lohnen, kontrastarme Elemente für Mobile leicht anzupassen, damit diese auch bei Nutzung im Tageslicht gut lesbar sind. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden.

4. Bedienungselemente anpassen

Was bei den Elementen und dem Design gilt, kann leider nicht auf die Bedienung übertragen werden. Hier muss sich zwangsweise etwas ändern, denn so gibt es bei Touch-Devices zum Beispiel keinen echten Mouse-Over-Zustand. Dieser wird durch einen Tab simuliert, was eher störend ist. Ein Klassiker im Online-Shop ist beispielsweise die Alternativ-Produktansicht in der Kategorie bei Mouse-Over. Damit müsste man auf einem Touch-Device zweimal tappen, um in die Produktdetails zu gelangen, da beim ersten Tap nur das Bild wechselt. Hier gilt es, sich innovative Lösungen zu überlegen, oder lieber auf die Funktion zu verzichten! Auch sollten die gewohnten Gesten genutzt werden, zum Beispiel Pinch für den Bilder-Zoom in der Artikeldetail-Ansicht.

5. Alle Informationen nutzen

Als Beispiel stelle man sich ein Geschäft für Bekleidung vor. Am Standort "Innenstadt" wird sich das Sortiment möglichst breit halten und an die jeweilige Jahreszeit anpassen. Am Standort "Flughafen" hingegen finden sich eher klassische Business-Outfits, möglichst für jedes Wetter. Solche Vorteile können mit Location Based Services und mobilen Geräten ebenfalls Online genutzt werden – allerdings nur mit vorheriger Einverständniserklärung des Users! Hierbei ist auch eine sehr gute Caching-Strategie wichtig, da viele individuelle Inhalte ausgespielt werden müssen. Natürlich lassen sich auch andere wertvolle Informationen auswerten, zum Beispiel welches Gerät der Kunde gerade nutzt, um auf den Shop zuzugreifen. Somit lassen sich einem Apple-User gezielt Zubehörempfehlungen für sein Gerät präsentieren, oder speziell darauf angepasste Angebote.

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Digitale Wirtschaft im Wachstum

23.05.2013, 15:00

Die digitale Wirtschaft befindet sich seit Jahren im stetigen Wachstum. Seit 2008 wächst sie um durchschnittlich 10,13 Prozent und soll bis zum nächsten Jahr einen Gesamtumsatz in Höhe von 120 Milliarden Euro erreichen. Das ist das Ergebnis der Studie „Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014″ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).

Insgesamt 460.701 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen in zwei Jahren in der Digitalbranche tätig sein. Mit dem Beschäftigungswachstum von 8,13 Prozent gilt die digitale Wirtschaft als moderner Arbeitgeber und gilt als zentraler Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in der Studie Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014.

Die Wachstumsbereiche der digitalen Wirtschaft

Für das Jahr 2014 wird das Umsatzvolumen der Digitalbranche auf 120 Milliarden Euro mit 460.701 Beschäftigten prognostiziert. Dies entspricht einem jährlichen Wachstumswert von durchschnittlich 10,13 Prozent bzw. 8,13 Prozent. Als Querschnittsbranche umfasst die digitale Wirtschaft alle Wirtschaftszweige, in denen zur Umsetzung von Geschäftsprozessen eine IP-Adresse genutzt wird. In der Detailanalyse der BVDW-Studie fällt für den Bereich Service Access ein Umsatz von rund 34,97 Milliarden Euro (jährliche Wachstumsrate 6,13 Prozent), der Bereich Applikationen und Services erwirtschaftet 43,24 Milliarden Euro (jährliche Wachstumsrate 10,65 Prozent) und der Bereich End-User-Interaktion liefert einen Umsatzanteil in Höhe von 42,54 Milliarden Euro (jährliche Wachstumsrate rund 13,77 Prozent) im Jahr 2014.

Digitale Wirtschaft schafft neue Arbeitsplätze für 2014

Die äußerst positive Entwicklung der Umsätze in der digitalen Wirtschaft spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Seit dem Jahr 2008 verzeichnete die Branche ein kontinuierliches Wachstum von durchschnittlich 8,13 Prozent pro Jahr. Während im Jahr 2012 in der Online-Branche 396.980 Beschäftigte tätig waren, sind es in diesem Jahr bereits 426.180 Beschäftigte. Für 2014 werden sogar 460.701 Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft prognostiziert.

Conrad bietet Lieferung in zwei Stunden

22.05.2013, 15:30

Der Elektronik-Versandhändler Conrad bietet nun auch Same-Day-Delivery. Mehr noch: Die Lieferung soll innerhalb von zwei Stunden oder zum Wunschtermin erfolgen. Allerdings nur in einigen deutschen Städten.

(Foto: Fotolia.de/kikkerdirk)

Die Lieferung innerhalb von 24 Stunden ist bei Conrad längst Standard. Nun setzt der Technikexperte noch eins obendrauf: Ab sofort bekommen Kunden im Großraum einer Conrad-Filiale ihre Produkte innerhalb von zwei Stunden oder zu einem Wunschtermin direkt nach Hause geliefert. "Dieser Service ist sicher interessant für Geschäftskunden, die einen Artikel schnell für ihr Büro, für eine Reparatur oder für die Produktion benötigen. Aber auch für berufstätige Kunden, ältere Kunden oder Kunden mit kleinen Kindern ist diese neue Alternative gedacht." sagt Klaus Ortner, Leiter Filialorganisation bei Conrad. Kunden, die in der Filiale feststellen, dass ihre Transportmöglichkeiten nicht ausreichend für das neu gekaufte Produkt sind, profitieren ebenfalls davon. Der neue Service wird in Zusammenarbeit mit dem Stadtkurierportal Tiramizoo angeboten. 

Bei Conrad sind alle Vertriebskanäle miteinander verzahnt – wenn also in der Filiale eines der insgesamt 350.000 Produkte nicht vorrätig ist, kann der Kunde es direkt dort bestellen und nach Hause liefern lassen. Umgekehrt kann der Kunde zuhause online prüfen, ob sein Wunschartikel in der nächstgelegenen Filiale vorrätig ist und sich diesen vom neuen Bring-Service innerhalb von zwei Stunden (Servicepauschale 14,90 Euro) beziehungsweise zu einem Wunschtermin (Servicepauschale formatabhängig von 9,90 bis 19,90 Euro) nach Hause liefern lassen. Hier stehen drei beziehungsweise vier Zeitfenster zur Auswahl: zehn bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr und 18 bis 20 Uhr werktags sowie zehn bis 13 Uhr an Samstagen. Die Wunschtermine können bis zu sieben Tage im Voraus definiert werden. Den neuen Bring-Service gibt es im Großraum fast aller der bundesweit insgesamt 25 Conrad-Filialen. 

Immer mehr Online-Händler wie Amazon, eBay und Google bieten ihren Kunden ebenfalls die Lieferung noch am selben Tag. Eine Studie aus den USA zeigt allerdings, dass dieser Service bislang nur von den wenigsten Verbrauchern genutzt wird. 

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Zahlen zur digitalen Wirtschaft

22.05.2013, 14:12

Für das Jahr 2014 erwartet die Digitalbranche in Deutschland einen Umsatz in Höhe von mehr als 120 Milliarden Euro. Das geht aus einer Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft hervor.

(Foto: Fotolia.de/Rido)

Der Umsatz der digitalen Wirtschaft in Deutschland wächst seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich 10,13 Prozent und soll bis 2014 voraussichtlich auf über 120 Milliarden Euro ansteigen. Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in seiner Studie "Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014". 

Als Querschnittsbranche umfasst die digitale Wirtschaft alle Wirtschaftszweige, in denen zur Umsetzung von Geschäftsprozessen eine IP-Adresse genutzt wird. In der Detailanalyse der BVDW-Studie fällt im Jahr 2014 für den Bereich Service Access (Netzbereitstellung und Basisdienste) ein Umsatz von rund 34,97 Milliarden Euro bei einer jährlichen Wachstumsrate von 6,13 Prozent an. Der Bereich Applikationen und Services erwirtschaftet 43,24 Milliarden Euro (jährliche Wachstumsrate 10,65 Prozent) und der Bereich End-User-Interaktion (E-Commerce, B2C-Services und Online-Bezahlinhalte) liefert einen Umsatzanteil in Höhe von 42,54 Milliarden Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 13,77 Prozent. 

Die äußerst positive Entwicklung der Umsätze in der digitalen Wirtschaft spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Seit dem Jahr 2008 verzeichnet die Branche ein kontinuierliches Wachstum von durchschnittlich 8,13 Prozent pro Jahr. Während im Jahr 2012 in der Online-Branche 396.980 Beschäftigte tätig waren, sind es in diesem Jahr bereits 426.180 Beschäftigte. Für 2014 werden sogar 460.701 Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft prognostiziert. 

Die Umsatz- und Beschäftigungszahlen wurden auf Basis verschiedener Sekundärdatenquellen von Verbänden, Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes, der Bundesnetzagentur und anderer Dienste sowie über Primärerhebungen in der Verlagswirtschaft ermittelt. Zur besseren Vergleichbarkeit mit anderen Marktstudien entfällt der Bereich Online-Banking. Diese Änderung schließt direkte Vergleiche mit den Angaben der Erstausgabe aus dem Erscheinungsjahr 2011 aus. 

Einen detaillierten Einblick in den E-Commerce-Umsatz in Deutschland bietet auch eine aktuelle Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh).

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Video-on-Demand boomt

22.05.2013, 9:14

Der Filmverleih in Deutschland verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Bereits jetzt wird ein Drittel aller Filme in Deutschland online ausgeliehen. Das geht aus einer Meldung des Bundesverbandes Audiovisuelle Medien hervor.

(Foto: Fotolia.de/cybrain)

Die Deutsche Videobranche hat im ersten Quartal 2013 einen Rekordumsatz von 443 Millionen Euro erwirtschaftet. >Das berichtet der Bundesverband Audiovisuelle Medien unter Berufung auf aktuelle Zahlen der GfK Panel Services Deutschland. Demnach konnte im Verkauf das Ergebnis des Vorjahreszeitraums um 15 Prozent auf 358 Millionen Euro gesteigert werden. Das deutlichste Plus von 55 Prozent auf 17 Millionen Euro gibt es hier im Bereich "Video-on-Demand" (VoD), aber auch die Umsätze aus DVD- und Bluray-Verkäufen verzeichnen gute Zuwächse.

Dieser Anstieg wird nur noch durch den Boom im VoD-Verleih übertroffen: Der VoD-Verleihumsatz ist in den ersten drei Monaten 2013 um 64 Prozent auf 29 Millionen Euro angestiegen. Die DVD- und Bluray-Verleihumsätze gingen dagegen um drei Prozent zurück auf 56 Milllionen Euro. Der Verleihhandel erwirtschaftet also bereits jeden dritten Euro online. Im Vergleich zum Gesamtumsatz von 443 Millionen Euro bedeuten die VoD-Einnahmen aus dem Verleih und Verkauf von Filmen in Höhe von 46 Millionen Euro, dass mittlerweile gut jeder zehnte Euro online umgesetzt wird.

Oliver Trettin, stellvertretender Geschäftsführer des BVV, kommentiert die vorliegenden Zahlen mit den Worten: "Was uns an diesem Quartalsergebnis besonders freut, ist die Tatsache, dass sich alle drei Formate äußerst positiv entwickelt haben. Das lässt darauf schließen, dass durch das digitale Geschäft zusätzliche Zielgruppen gewonnen werden."

Dass das Geschäft mit Videos auch in die Hose gehen kann, zeigt die Video-Galerie der schlechtesten Profi-Videos, die im Rahmen des Deutschen Webvideopreises 2013 in der Kategorie "Fail" für den "Silbernen Sellerie" nominiert wurden. 

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Amazon startet Store Men’s Grooming

22.05.2013, 8:47

Erst ein Shop für die Best Ager, jetzt ein Shop speziell für Männer: Der Internetriese Amazon setzt seine Strategie fort, sein Sortiment in speziellen Themenseiten zu bündeln. Das neue Portal “Men’s Grooming” soll Männern alles bieten, was sie für die Schönheitspflege brauchen: Von Rasierzubehör bis Haargel.

(Foto: Fotolia/bonninturina)

Unter dem Namen "Men’s Grooming" hat Amazon ein neues Shopping-Portal gestartet, das sich speziell an Männer richtet. Im Angebot sind Kosmetikprodukte unterteilt in die Kategorien Rasur, Hautpflege, Körperpflege, Haarpflege, Mundpflege sowie Geschenkesets.

Zudem bietet das Portal Männern Anleitungen für die "perfekte Rasur", "küssbare Haut", "trendige Haare" und den "richtigen Duft". Hierfür kooperiert Amazon mit dem Magazin "Men’s Fitness". Auch zur Behandlung von Problemen wie trockener Haut oder Körpergeruch erfahren die Nutzer Tipps. Unter dem Titel "Man-o-Man" sollen zudem regelmäßig Produkte in magazinartigem Stil vorgestellt werden. Im April hat Amazon bereits einen Shop speziell für Konsumenten über 50 Jahren gestartet. Kunden finden auf der Plattform Produkte rund um die Themen Gesundheit, Wellness und Kosmetik.

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Studie zur Website-Performance

21.05.2013, 14:54

Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen kennen die Reaktionszeiten ihrer eigenen Seite bei Kundentransaktionen nicht. Das zeigt eine aktuelle Studie zum Thema Website-Performance des Meinungsforschungsinstituts Vanson Bourne.

(Foto: Fotolia.de/Anatoly Maslennikov)

Schon geringe Verzögerungen beim Aufruf einer Website können negative Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit, die Anzahl der Page Views oder die Konversionsraten haben. Langsame Reaktionszeiten werden vom Kunden heute nicht mehr toleriert. Das bestätigt auch eine umfassende Untersuchung zur Website-Performance, die das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne im Auftrag der Micro-Focus-Tochter Borland durchgeführt hat. 

Demnach würde mehr als die Hälfte (59 Prozent) der Befragten eine Website, die nicht reagiert, nach maximal sechs Sekunden verlassen. Dennoch überwachen nur rund 68 Prozent der Unternehmen die Performance ihrer Website permanent rund um die Uhr. Auch die Reaktionszeiten der eigenen Seite bei Kunden-Transaktionen wie dem Füllen des Einkaufskorbes, Datenbankabfragen oder dem Kauf kennen nur 74 Prozent. 

Noch schlechter sieht es bei mobilen Websites aus: 34 Prozent der befragten Unternehmen bestätigen, dass sie nicht überprüfen, wie schnell ihre Seite auf mobilen Geräten geladen wird. Nur 26 Prozent testen ihre Website im Hinblick auf die Ablauffähigkeit bei allen möglichen mobilen Endgeräten, immerhin 42 Prozent zumindest hinsichtlich der gängigsten mobilen Plattformen. 

Generell ist vor allem das Testen unter Lastspitzen völlig unzureichend. So wissen 34 Prozent der Befragten nicht, wie viele Transaktionen mit ihren Web-Applikationen parallel durchführbar sind. Rund 44 Prozent der Unternehmen führen keine Simulation von Lastspitzen durch, wie sie zum Beispiel bei speziellen Promotion-Aktionen auftreten können. Und 14 Prozent haben nicht einmal eine Lösung im Einsatz, mit der die Website-Performance bei Lastspitzen überprüft werden kann. 

Die Studie zeigt außerdem, dass auch bei der Fehlerbehebung und Störungsbeseitigung einiges im Argen liegt: So erklärten 80 Prozent, dass sie ein auf der Website aufgetretenes Problem nicht rechtzeitig beheben können, bevor es der Website-Besucher bemerkt. 

Die Untersuchung zur Website-Performance wurde von Vanson Bourne im Februar 2013 durchgeführt. Insgesamt wurden dazu 590 IT-Verantwortliche aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in neun Ländern befragt, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA. 

Gerade für den E-Commerce spielt die Website-Performance eine wichtige Rolle: Rund vier Fünftel des Gesamtumsatzes der Online-und Versandhändler im ersten Quartal 2013 wurden allein durch den Onlinehandel erwirtschaftet.

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Pinterest will stärker an den Werbemarkt

21.05.2013, 14:32

Mit einer neuen Pin-Struktur für verschiedene Produkte will Pinterest seine Plattform jetzt endlich auch für die kommerzielle Nutzung interessanter machen. Zum Start sind in den USA auch schon einige bekannte Marken mit an Bord.

(Foto: Pinterest)

Zum Anschauen und Merken ist Pinterest bisher sehr schön. Marketer und Verkäufer monierten aber bisher, dass die virtuelle Notizwand zur Weiterleitung auf die tatsächlichen Verkaufsseiten zu umständlich ist. Dem will Pinterest jetzt mit der Einführung neuer Pin-Arten entgegenwirken: "Wir nehmen den ersten Schritt, die Pins nützlicher zu machen", so Anna Majkowska, Software Engineer bei Pinterest im Firmenblog.

Drei neue Pins werden eingeführt, die jeweils auf Lebensmittel, Einzelhandelsprodukte und Filme zugeschnitten sind. So wird beispielsweise nach einem Klick auf einen Produkt-Pin eingeblendet, wo man den entsprechenden Artikel kaufen kann. Film-Pins zeigen Informationen wie Besetzung, Prädikat und Kinostart, während unter den Food-Pins Zutatenliste und andere Infos aufgeführt werden.

Die Liste der am Start der neuen Pins beteiligten Unternehmen lässt auf großes Interesse bei den US-Marken und -Händlern schließen: Unter den Launch-Partnern befinden sich unter anderem eBay, Etsy, Home Depot, Sony, Target, Urban Outfitters, Wal-Mart, Martha Stewart Living und Netflix. Interessierte Unternehmen müssen ihre Homepages mit den entsprechenden Meta-Tags versehen und können sich bei Pinterest zur Aufnahme in das Programm anmelden.

Pinterest hatte erst vergangene Woche seine mobile App aktualisiert und mit einigen Neuerungen wie automatischen Suchvorschlägen und Benachrichtigungen versehen. Die Internetpinnwand hat bereits seit Herbst 2012 Business Accounts in seinem Programm und bemüht sich derzeit, die kommerzielle Nutzung seines Angebots voranzutreiben und sich seinen Dienst damit zu versilbern.

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Google stellt Checkout ein

21.05.2013, 11:47

Google hat angekündigt, seinen Bezahldienst Checkout in sechs Monaten einzustellen. Anbieter sollen stattdessen auf Google Wallet umsteigen. Doch nicht jeder kann problemlos wechseln.

(Foto: Fotolia.de/Alexander Raths)

Google Checkout soll zum 20. November 2013 eingestellt werden. Das kündigte Google-Wallet-Produktmanager Mark Thomas in einem Blogeintrag an. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun auf sein neues Google Wallet Merchant Center.

Anbietern von Google-Play-Anwendungen soll es problemlos möglich sein, auf das neue Bezahlsystem umzusteigen. Dieses soll darüber hinaus mehr Berichte und Analysemöglichkeiten bieten als das betagte Checkout. Webanbietern, bei denen Kunden via Checkout physische Waren bezahlen können, legt Google hingegen den Wechsel zu Partnern wie Braintree und Shopify nahe, die ehemaligen Checkout-Kunden Rabatte anbieten. Ein Ersatzdienst für den Handel mit physischen Gütern sei von Googles Seite nicht geplant, so heißt es.

Entwickler, die Google Checkout der Benachrichtigungen und/oder Order Reports API wegen nutzen, müssen auf neue APIs umsteigen, die Google noch vor der Abschaltung von Checkout zur Verfügung stellen will. Ein Live-Webinar am Donnerstag um 19 Uhr soll mit weiteren Details aufwarten.

Google arbeitet derzeit daran, sein Portfolio zu verschlanken und verschiedene Dienste entweder abzuschalten oder zusammenzulegen. Erst vergangene Woche hat der Konzern seine Cloud-Dienste überarbeitet.

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Neue iOS-App für eBay

17.05.2013, 13:37

Die eBay-App für iOS wurde überarbeitet. iPhone- und iPad-User können über die aktualisierte Nutzeroberfläche nun auch auf eine Einkaufskorb-Funktion zugreifen.

eBay hat seine Apps für iPhone und iPad gründlich überarbeitet. Die neue Nutzeroberfläche bringt unter anderem einen neuen Einkaufskorb mit. Außerdem können die Online-Verkäufer auch auf dem iPad nun ihre Fotos überarbeiten. Um das Anmeldeverfahren zu beschleunigen, ermöglicht eBay darüber hinaus auch das Scannen des Führerscheins, um sich damit als Nutzer bei dem Internetmarktplatz zu identifizieren. "Wir wollen unseren Nutzern ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Geräte und Plattformen hinweg ermöglichen", sagte Kevin Hurst, eBays VP Mobile Products im eBay-Blog. Die bisher nur für Android-betriebene Smartphones erhältliche Einkaufskorbfunktion hilft zum Beispiel den Nutzern, Mehrfacheinkäufe bei ein und demselben Verkäufer zu tätigen.

Zuletzt hatte eBay seine iOS-Apps übrigens im Januar 2013 aktualisiert. Damals wurden unter anderem die automatische Suchwortvervollständigung und der Zugriff auf Paypal über einen Gast-Checkout eingeführt. In Deutschland ist eBay die beliebteste Shopping-App für iOS-Nutzer.

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