Lamudi bekommt fünf Millionen Euro

15.04.2014, 8:06

Finanzspritze für das Immobilenportal von Rocket Internet: Fünf Millionen Euro bekommt Lamudi von Tengelmann und weiteren Investoren. In Asien will die Plattform damit an die Spitze.

(Quelle: Fotolia.com/leroy131)

Die Immobilienplattform Lamudi erhält knapp fünf Millionen Euro Wachstumskapital. Zu den Investoren gehört auch Tengelmann Ventures, die Investment-Firma der Tengelmann-Gruppe.

Mit dem Geld wolle das 2013 gegründete Unternehmen aus der Start-up-Schmiede Rocket Internet zum Marktführer in Asien aufsteigen, teilte Mitgründer Paul Philipp Hermann mit: “Lamudi wächst schnell und macht gute Fortschritte in allen unseren Märkten”.

Derzeit ist das Portal in 21 Ländern verfügbar und auf über 200.000 Immobilen-Einträge gewachsen.

Ein weiteres neues Immobilienportal ist raumrendite.de: Über die Crowdfunding-Webseite können Privatanleger Beträge ab hundert Euro anlegen.

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SEO für Modeshops

09.04.2014, 12:26

Gerade für Online-Modeshops, die ihr Sortiment häufig wechseln, ist eine gut durchdachte SEO-Strategie von großer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Rubriken- und Produktseiten.

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Wie Mode-Shops ihre Websitestruktur optimal für Suchmaschinen ausrichten, hat die Online-Marketing-Agentur Bloofusion ermittelt. Dafür wurden zunächst zehn Mode-Webshops zufällig ausgewählt und anschließend über das SEO-Tool Sistrix alle Top-10-Rankings dieser Websites ermittelt. Danach wurden diese Rankings beziehungsweise deren URLs in die Bereiche “Startseite”, “Produktseite” und “Rubrikenseite” unterteilt. So sollte die Frage beantwortet werden, mit welchen Seitentypen Shops die höchste Suchmaschinenreichweite erzielen.

Aus der Auswertung ergaben sich diese Maßnahmen:

  • Die Startseite sollte neben dem eigenen Brand auch auf drei bis fünf wichtige Obergriffe (also zum Beispiel “Herrenschuhe” oder “Damenmode”) abzielen.
  • Es sollten möglichst viele relevante Rubrikenseiten existieren, die auf viele sinnvolle Suchbegriffe abzielen. Grundsätzlich empfiehlt sich zunächst eine Unterteilung in Zielgruppen (meistens Herren, Damen, Kinder) und dann eine zwei- oder sogar dreistufige Rubrizierung. Auch das Abbilden von Marken in einer Rubrikenstruktur ist in der Regel sinnvoll. Dabei sollte aber nicht nur für jede Marke, sondern auch für jede Kombination aus Rubrik und Marke eine Seite entwickelt werden.
  • Die Produktseiten bieten vor allem den Vorteil, dass sie auf sehr spezifische Suchbegriffe (zum Beispiel “Strandkleid blau”) abzielen können, für die sich eine Rubrik in der Regel nicht lohnt. Produkte sollten also nicht einfach nur unaussagekräftige Namen erhalten. Stattdessen sollte jedem Produkt ein möglichst sinnvoller Bezeichner zugewiesen werden, der auf Suchbegriffe abgestimmt ist.
  • Ein weiterer Grund, warum Mode-Shops eine möglichst sinnvolle Rubrikenstruktur wählen und sich nicht darauf verlassen sollten, mit den Produktseiten gut gefunden zu werden: Die meisten Shops vollziehen zweimal pro Jahr einen kompletten Sortimentswechsel, so dass beim Wechsel in der Regel alle Produktseiten “gelöscht” und durch neue ersetzt werden. Auf die Suchmaschinenoptimierung kann sich dies negativ auswirken, da die Seiten zunächst von den Suchmaschinen indexiert werden müssen und erst mit der Zeit gute Rankings aufweisen.

Die komplette Auswertung kann auf der Website von Bloofusion heruntergeladen werden.

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Bonprix macht 70 Prozent des Umsatzes online

02.04.2014, 13:56

Bonprix hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 5,4 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro gesteigert. Den Großteil davon erwirtschaftet der Modeversand im E-Commerce.

(Quelle: Bonprix.com)

Für Bonprix ist das Netz die Hauptsache: 70 Prozent des Umsatzes im Geschäftsjahr 2013/24, das am 28. Februar 2014 abgeschlossen wurde, erzielte die Otto-Group-Tochter weltweit durch E-Commerce. In Deutschland gehört der Modehändler damit zu den zehn größten Online-Shops, zehn Prozent des Umsatzes stammen bereits aus dem Mobile-Kanal.

Mehr als die Hälfte des Umsatzes von 1,29 Milliarden Euro erwirtschaftete Bonprix im Ausland. Besonders starkes Wachstum verzeichnete das Unternehmen in Ländern wie Polen, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine. Der Umsatz in Osteuropa konnte um deutlich mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Russland-Geschäft mit knapp 240 Millionen Euro Umsatz fließt dabei nicht in die Geschäftszahlen von Bonprix ein. Die hier erwirtschafteten Umsätze werden über die Otto Group Russia bilanziert.

In den USA steigerte Bonprix mit der Bademoden- und Fashion-Marke Venus den Umsatz im amerikanischen Markt um 26 Prozent auf über 100 Millionen Euro. Dort liegt der mobile Traffic-Anteil von Venus aktuell bei rund 50 Prozent, der durch mobile Endgeräte erreichte Umsatzanteil bereits bei über 25 Prozent.

Im Inland sowie in weiteren großen Auslandsmärkten wie Frankreich und Italien blieb der Umsatz stabil.

Die Otto Group erzielte in den vergangenen zwölf Monaten mit ihren insgesamt mehr als hundert Shops ersten Prognosen zufolge einen E-Commerce-Umsatz von weltweit mehr als sechs Milliarden Euro.

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Amazon führt Retouren-Schließfächer ein

02.04.2014, 9:23

Was für Sendungen zum Kunden gilt, soll bei Amazon jetzt auch für Retouren gelten. Der Online-Händler stellt Schließfächer auf, in denen Kunden Ware zurückgeben können.

(Quelle: Amazon.com)

Mit einem neuen Service will Amazon das Zurückgeben von Waren erleichtern. Der Online-Händler stellt in Tankstellen und Supermärkten Schließfächer auf, in denen Kunden bei Amazon bestellte Artikel zurückgeben können, wenn sie ihnen nicht gefallen oder passen.

Lieferkosten sind nämlich ein Faktor, den Amazon reduzieren möchte. Laut Wall Street Journal gab das Unternehmen im vergangenen Jahr für Logistik insgesamt 8,6 Milliarden US-Dollar aus. Seine Lieferzentren näher an die Metropolen zu bauen, ist eine Strategie von Amazon, um Lieferzeiten so kurz wie möglich zu machen. Die Sendung von Retouren nun aus dem Postweg herauszunehmen, soll weitere Einsparungen bringen.

Die Kunden erhalten zum kostenlosen Zurücksenden ihrer Waren von Amazon einen Code gestellt, mit dem sie ein bestimmtes Schließfach öffnen und innerhalb eines Werktags dort ihre retournierten Artikel abstellen können. Dort holt die Ware ein von Amazon beauftragter Lieferdienst ab.

Schließfächer zum Abholen bestellter Ware hat Amazon bereits seit 2011 im Programm. Google hatte sich mit Bufferbox bereits im Dezember 2012 einen ähnlichen Dienst zugelegt, der allerdings mittlerweile in der Versenkung verschwunden ist.

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Otto steckt weitere Millionen in den Webshop

19.03.2014, 15:53

Otto möchte im laufenden Geschäftsjahr einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in sein Online-Geschäft investieren. Das Unternehmen will neue Wege “beherzt ausprobieren”.

(Quelle: Otto.com)

Die Otto-Einzelgesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013/14, das Ende Februar endete, ihren Umsatz erhöht – und zwar um rund sieben Prozent auf 2,27 Milliarden Euro. E-Commerce spielt dabei eine wichtige Rolle: 80 Prozent seines Umsatzes erzielt das Unternehmen online.

Doch die Hamburger haben auch kräftig investiert: Ein Euro-Betrag in zweistelliger Millionenhöhe ist in den vergangenen zwölf Monaten in die Entwicklung einer hauseigenen Shop-Software für otto.de geflossen, die im November 2013 gelauncht wurde.

Ziel war ein Umsatzwachstum im gesunden einstelligen Prozentbereich bei gleichbleibender Profitabilität. “Unsere Strategie ist voll aufgegangen. Das Umsatzwachstum liegt mit rund sieben Prozent deutlich über unseren Plänen. Dabei liegt der Gewinn voll in unserem selbst gesteckten Zielkorridor von drei bis fünf Prozent”, so Alexander Birken, Sprecher Otto und Konzernvorstand Multichannel Distanzhandel. “In der Online-Branche wird gern kolportiert, man könne nicht wirtschaftlich wachsen. Wir beweisen: Es geht doch.”

Auch im gerade angelaufenen Geschäftsjahr wird Otto einen zweistelligen Millionenbetrag in zukunftsfähige Lösungen investieren. Dabei liegt der Schwerpunkt ganz klar auf der Oberflächenentwicklung des Webshops, denn bis zu 30 Prozent des Traffics auf otto.de laufen heute über Tablets und Smartphones.

Und die nächste Generation von Geräten steht in den Startlöchern: Wearables, Datenbrillen, Smartwatches – durch die stetig steigende Zahl an Bildschirmgrößen, -auflösungen und Browser entstehen neue und hochkomplexe Herausforderungen für Online-Händler. Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Vertrieb: “Hierauf entwickeln wir derzeit smarte Antworten. Als eine der Top-E-Commerce-Companies ist es unser Anspruch, den Onlinehandel aktiv zu gestalten. Das erfordert Mut, denn es wird auch Fehlinvests geben. Wir sind bereit, beherzt auszuprobieren.”

Das lässt sich das Unternehmen etwas kosten: Für Technologie- und Sortimentsentwicklung sowie Marken- und Arbeitgeberimage nimmt Otto in diesem Jahr rund 60 Millionen Euro in die Hand.

Die Otto Group erzielte in den vergangenen zwölf Monaten mit ihren weltweit mehr als hundert Shops ersten Prognosen zufolge einen E-Commerce-Umsatz von weltweit mehr als sechs Milliarden Euro.

Gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr bedeutet dies einen Umsatzzuwachs von 7,6 Prozent beziehungsweise 400 Millionen Euro. Im deutschen Markt erzielte die Gruppe ein Umsatzplus von 7,8 Prozent auf rund vier Milliarden Euro.

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Erreichbarkeit ist das A und O für Webshops

11.03.2014, 10:12

Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Web-Handel zählen Informationstransparenz und die Erreichbarkeit der Shops. Fehlen entsprechende Serviceangebote, sind die Käufer schnell weg.

(Quelle: Fotolia.com/Oakozhan)

Gerade die Distanz beim Webshoppen, die im stationären Handel durch persönliche Gespräche zwischen Verkäufer und Konsument überbrückt werden kann, stellt für viele Internet-Käufer ein Problem dar. Denn sie befürchten unseriöse Angebote oder fühlen sich allein gelassen bei der Kaufentscheidung. Umso mehr legen die Konsumenten daher Wert auf einen ausführlichen Servicebereich: Laut der Studie “Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top Online-Shops Vol. 3″ des ECC Köln ist ein solches Angebot für mehr als 60 Prozent der Konsumenten “absolut” beziehungsweise “sehr wichtig”.

Zu einem ausführlichen Servicebereich gehören unter anderem detaillierte Informationen zum Unternehmen selbst und dem Bestellprozess, ein FAQ-Bereich (Frequently Asked Questions) sowie Kontaktangaben, die ebenfalls Vertrauen stiften und Kaufabbrüchen vorbeugen können. Besonders gut setzen diese Punkte laut der Studie Anbieter wie mytime.de, Runners Point und Hugo Boss um.

Kontaktmöglichkeiten von hoher Relevanz

Gerade die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme ist Kunden besonders wichtig, wenn sie etwas im Internet bestellen wollen. Rund 57 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen eine hohe Erreichbarkeit von Servicemitarbeitern auf verschiedenen Kanälen mindestens sehr wichtig ist. Dies gilt besonders für erklärungsbedürftige Produkte. In diesem Punkt überzeugen nach Kundenmeinung vor allem die Shops von mytime.de, Musikhaus Thomann und Hugo Boss.

Ebenfalls wichtig für Webshopper ist eine Verfügbarkeitsabfrage von Artikeln für den stationären Handel. Interaktive Dienstleistungen wie Kunden-Chats in Echtzeit oder Service-Avatare ersetzen zwar nicht die Beratung durch geschulte Mitarbeiter, können aber dennoch das Einkaufserlebnis einfacher gestalten. Allerdings spielen solche Angebote bislang noch eine untergeordnete Rolle aus Sicht der Verbraucher.

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Zalando hübscht Premium-Bereich auf

07.03.2014, 13:40

Nach der Einstellung des eigenen Premium-Ablegers Emeza hat Zalando jetzt den Premium-Bereich im Hauptshop überarbeitet. Vorab gab es dazu einigen Austausch mit den Marken selbst.

(Quelle: Zalando.com)

Erstklassige Markenpräsentation, das ist es, was der überarbeitete Premium-Bereich auf Zalando.de den Kunden, aber auch den Marken bieten soll. Auf der neu gestalteten Startseite sollen prominent platzierte Kampagnen Kunden auf die neuesten Trends aufmerksam machen und ihnen eine relevante Vorauswahl bieten.

Großflächige Slider laden mit Überschriften wie “New in Premium” oder “Black & White” zum Stöbern ein. In der Mitte der Seite rotiert eine zehnseitige Slide-Show und zeigt die im Shop unter anderem vertretenen Premium-Marken. Fünf Designern, darunter Boss Orange, Michael Kors, Lauren Ralph Lauren, DKNY und Just Cavalli, wird im unteren Seitendrittel der Startseite gleich eine großformatige Bühne für die eigenen Top-Produkte gegeben.


Zalando hübscht Premium-Bereich auf

“Für die Konzeption des neuen Premium-Shops haben wir uns eng mit unseren Markenpartnern ausgetauscht”, so Kai Zöllhöfer, Assortment Lead bei Zalando Premium. Zu den Partnern zählen unter anderem Ralph Lauren, Hugo Boss, Michael Kors, MCM, Casadei, Pedro Gracia, 10 Crosby Derek Lam, Markus Lupfer oder Rebecca Minkoff.

Nach dem Launch in der DACH-Region soll der neu gestaltete Shop in den kommenden Wochen kontinuierlich weiterentwickelt und sukzessive international ausgerollt werden.

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Amazon-App macht Verkauf einfacher

07.03.2014, 12:05

Heimlich, still und leise hat Amazon für seine US-Händler eine mobile App herausgebracht, die das Einstellen von Artikeln vereinfacht.

Das hatten sich Amazon-Händler schon lange gewünscht: eine mobile iOS-App, die Tools zum Einstellen von Artikeln im Marktplatz der E-Commerce-Plattform bietet. Mit “Amazon Seller” können die Verkäufer zum Beispiel die Strichcodes von Artikeln heraussuchen und einscannen, Preisvergleiche bei gleichwertigen Artikeln durchführen, darüber ein Sales-Ranking erstellen sowie Empfehlungen abfragen. Außerdem ist es über die App möglich, Produkte einzustellen und mit den Kunden zu kommunizieren, so Techcrunch.

Bisher gint es eine ähnliche App nur von externen Entwicklen wie “Seller Mobile”. Der Vorteil der Amazon-Anwendung: Die Geschäftsdaten werden nicht an Dritte übermittelt. Bisher ist die Amazon-App nur in den USA erhältlich und kann nur von Amazon-Händlern mit einem US-Konto genutzt werden.

Derzeit ist Amazon mit dem Vorhaben in den Schlagzeilen, ins Musik-Streaming-Geschäft einsteigen zu wollen. Damit könnte es noch in diesem Jahr so weit sein.

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Vermitteln statt stur Eintreiben

21.02.2014, 9:23

Was tun, wenn Kunden nicht zahlen? Eisernes Betreiben der Forderung belastet die Geschäftsbeziehung, Nichtstun schadet dem Umsatz. Und beide Varianten bergen das Risiko eines nachhaltigen Reputationsverlustes. Deshalb kann für die Inkassobranche ein vermittelnder Ansatz der erfolgreichste sein: Mediativinkasso. Dieses Vorgehen setzt auf die Vermittlung zwischen den Parteien, verfolgt aber dennoch das Ziel, die Forderung des Gläubigers zu realisieren. Alfons Winhart, Vorstand der PNO Inkasso AG, gibt fünf Tipps, wie Sie die Kundenpflege und die erfolgreiche Forderungsrealisierung unter einen Hut bekommen.

(Foto: Fotolia.com/MH)

1. Bewahren Sie einen kühlen Kopf

Nehmen Sie den Zahlungsausfall nicht persönlich, sondern vergegenwärtigen Sie sich, dass hinter jeder offenen Forderung ein Mensch steht. Bei vielen offenen Forderungen wurde die Zahlung schlicht vergessen. Deshalb werden offene Rechnungen häufig spätestens nach der zweiten Mahnung beglichen. Das Gros der via Mediativinkasso realisierten Beträge lässt sich demnach im vorgerichtlichen Mahnwesen erreichen.

2. Bleiben Sie offen für den Diskurs

Mediativinkasso funktioniert nur dann erfolgreich, wenn Sie als Gläubiger offen gegenüber Kompromissen sind. Können Sie sich beispielsweise mit einer Ratenzahlung anfreunden? Oder kommt eine Teilzahlung für Sie infrage? Solche Überlegungen sind elementar für die erfolgreiche Realisierung von Forderungen.

3. Vertrauen Sie auf einen professionellen Inkassodienstleister

Inkassounternehmen haben tagtäglich mit säumigen Zahlern zu tun. Sie sind im Umgang mit Menschen geschult und betreiben das Forderungsmanagement genau nach Ihren Vorgaben. Der Erfolg in der Forderungsrealisierung hängt oft davon ab, wie die Schuldner angesprochen oder angeschrieben werden. Bestimmtes Auftreten und angemessenes Einfühlungsvermögen sind hier die Kernkompetenzen.

4. Machen Sie genaue Vorgaben

Damit offene Forderungen zeitnah und erfolgreich betrieben werden können, braucht Ihr Inkassopartner genaue Angaben, welche Befugnisse in der Realisierung Sie ihm einräumen. Er handelt in Ihrem Namen und zugleich für Sie. Stecken Sie daher einen konkreten Handlungsrahmen ab und machen Sie deutlich, was sie möchten und was nicht. Und legen Sie dabei beispielsweise auch fest, ob und wie Sie mit dem Antrag auf Mahnbescheid in ein gerichtliches Mahnverfahren eintreten wollen.

5. Beweisen Sie Geduld

Gerade, wenn Ratenzahlungen vereinbart werden und Schuldner aufgrund schwieriger Begleitumstände nur kleine Beträge abbezahlen können, ist Ihre Geduld gefordert. Bedenken Sie aber, dass eine Zahlung auf Raten besser ist als gar keine.

Umsatz, Kundenzufriedenheit und Reputation Ihres Unternehmens können vom vernünftigen, angemessenen und mediativen Umgang mit offenen Forderungen langfristig profitieren. Sensibles Mediativinkasso kann Forderungsmanagement zum imagebildenden Moment erheben.

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Tablets holen im M-Commerce auf

21.02.2014, 8:27

Die Tablet-Nutzung ist auf dem Vormarsch, vor allem im Mobile Commerce erfreut sich der Flachrechner steigender Beliebtheit. Das zeigt die aktuelle Mobile Effects Studie von Tomorrow Focus. Demnach haben 70 Prozent bereits einmal über ihr Tablet eingekauft. Besonders beliebt sind Bücher.

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Im mobilen Dreigestirn Smartphone, Notebook und Tablet wird der Flachrechner immer beliebter. Das zeigt die aktuelle Mobile Effects Studie des Vermarkters Tomorrow Focus. Demnach besitzen über 27 Prozent der mehr als 5.000 Befragten mittlerweile ein Tablet. Damit hat sich die Nutzung, die im letzten Jahr noch bei knapp 14 Prozent lag, innerhalb eines Jahres verdoppelt.

Bei mehr als 93 Prozent der Tablet-Besitzer kommt das Gerät mindestens einmal täglich zum Einsatz. Und: Ein Gerät ist offenbar nicht genug. 40 Prozent der Tablet-Besitzer geben an, dass in ihrem Haushalt mindestens zwei davon vorhanden sind. Während das Smartphone eher unterwegs verwendet wird, nutzten 90 Prozent der Befragten das Tablet vorrangig zu Hause und nach Feierabend. Gesucht wird dann hauptsächlich dann nach Nachrichten und Informationsmeldungen.

Wachstumsträger M-Commerce

Großer Wachstumsmarkt ist der Studie nach der M-Commerce Bereich. "Immer mehr Personen kaufen und bestellen über ihre mobilen Geräte – vor allem über das Tablet", erklärt Sonja Knab, Director Research und Marketing bei Tomorrow Focus. Knapp 70 Prozent der Befragten haben schon einmal über das Tablet eingekauft. Via Smartphone shoppen nur knapp 35 Prozent. Auf Platz eins im Ranking der am häufigsten mobil gekauften Artikel sind Bücher. Bei den Frauen folgen dann Bekleidung und eBooks, bei Männern Elektrogeräte sowie Flug- und Bahntickets.

In puncto mobiles Internet bleibt das Smartphone unersetzbar. Über 70 Prozent gehen mindestens einmal täglich mit ihrem Smartphone online und knapp ein Viertel der Befragten gibt an, am Tag mehr als eine Stunde im mobilen Internet zu verbringen. Hauptsächlich werden dabei Kommunikations-Anwendungen wie Chats, E-Mails und Social Communities genutzt.

Second Screen ist Normalität

Die gleichzeitige Nutzung von mehreren Screens ist inzwischen Normalität – fast zwei Drittel der Befragten nutzen täglich den PC oder Laptop während des Fernsehens. Zur Multi-Screen-Nutzung gehören auch Smartphones und Tablets: Über 50 Prozent der Befragten nutzen die beiden bereits täglich parallel zum TV. Und auch hier hat vor allem die Tablet-Verwendung zugenommen: Im Vergleich zum Vorjahr ist die gleichzeitige Nutzung von Tablet und TV um 56,8 Prozent gestiegen. Auch interessant: Läuft der Fernseher, während ein weiterer Screen genutzt wird, liegt die Aufmerksamkeit der Studie nach deutlich stärker auf dem Second Screen: 73 Prozent der Befragten geben an, sich eher auf das Smartphone, das Tablet oder den Laptop zu konzentrieren als auf den TV-Bildschirm.

Stichwort Second Screen: Für optimale Synergieeffekte durch die Parallelnutzung soll ein neues Feature sorgen, das die Digitalagentur Booming beim Bewegtbildkongress TV-Komm am 25. Februar in Karlsruhe vorstellen will: Das Instrument "ReverseTV" gibt Werbungtreibenden die Möglichkeit, Online- und TV-Maßnahmen zeitlich sekundengenau aufeinander abzustimmen und darüber hinaus den direkten wie auch langfristigen Effekt von TV-Spots zu messen.

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