Nutzer per Dankes-Mail zu Stammkunden machen

20.11.2014, 11:43

Natürlich erfüllt auch eine unpersönliche Bestätigungs-Mail ihren Zweck, den Konsumenten über seinen Kauf im Internet zu informieren. Es gibt aber Möglichkeiten, den Kunden nachhaltiger anzusprechen.

(Quelle: Shutterstock.com/mstanley )

Meist sind es die kleinen Worte, die den Unterschied ausmachen – “danke” und “bitte” zum Beispiel. Im Internet wird ein zuvorkommendes, serviceorientiertes Verhalten vonseiten der Webshop-Betreiber oftmals vernachlässigt. Dabei kann die persönliche Ansprache die Basis sein für eine effektive Kundenbindung.

Welche Möglichkeiten Online-Händler bei der Gestaltung effektiver Bestätigungs-Mails haben, erklären die Experten von Ve Interactive, einem Berliner Plattformbetreiber für Conversion-Rate-Optimierung bei Warenkorbabbrüchen.

Persönliche Produktvorschläge

Hat ein Kunde in einem Webshop eingekauft, ist dies ein guter Zeitpunkt, ihm mit einer Bestätigungs-Mail zu danken – und gleichzeitig individuelle Produkte ans Herz zu legen und so zu einem weiteren Einkauf zu motivieren. Eine allseits bekannte und effektive Formulierung lautet: “Kunden, die dieses Produkt kauften, interessieren sich auch für folgende Artikel.”

Da die Empfehlungen auf dem Einkaufsverhalten des Konsumenten beruhen, fühlt er sich persönlich angesprochen und die Chancen für einen erneuten Einkauf stehen gut. Diese Maßnahme des Cross-Sellings schafft einen Mehrwert für den Kunden und beschert Online-Händlern zusätzlichen Umsatz durch Generierung von Bestandskunden.

Freude digital teilen

Social Media hat eine unumstrittene Relevanz für Konsumenten: Die Freude über den Einkauf wollen die Menschen daher auch mit ihren “digitalen Freunden” teilen und sich von ihnen beglückwünschen lassen. Teil der Dankes-Mail sollte daher auch die Einbindung von Sharing-Optionen auf gängigen Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram sein. Online-Händler profitieren überdies von der kostenfreien Werbung durch die Shares, die wiederum zu einem höheren Traffic führt.

Der Kunde ist König

Auch der Aufruf, Feedback abzugeben, lässt sich optimal mit einer Bestätigungs-Mail kombinieren. Der Shop-Betreiber erhält dadurch wertvolle Verbesserungsvorschläge, mit denen er seinen Shop optimieren kann. Schließlich ist der Kunde König und der Webshop sollte seinen Ansprüchen entsprechend gestaltet sein. Als Anreiz für das Feedback bieten sich Promotion-Codes oder freie Versandkosten bei der nächsten Bestellung an. So wird die Lust auf den nächsten Kauf geweckt und der Kunde zur “Wiederholungstat” animiert.

Bevor Händler eine Dankes-Mail verschicken können, muss es natürlich erst zum Kaufabschluss kommen, doch allzu oft brechen Kunden den vorzeitig Vorgang ab. Was Webshop-Betreiber tun können, um die Abbruchquote bei Warenkörben zu verringern, erklärt der E-Commerce-Spezialist Asknet. Und was beim Re-Targeting im E-Mail-Marketing beachten werden sollte, damit kein Stalking-Eindruck entsteht, weiß René Kulka vom Mail-Dienstleister optivo.

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Deutsche Online-Händler zieht es ins Ausland

18.11.2014, 14:30

Immer mehr deutsche Online-Händler wollen künftig auch im Ausland Umsatz machen. Besonders beliebtes Expansionsziel sind die skandinavischen Länder.

(Quelle: Fotolia.com/koya979)

Der internationale Online-Handel scheint bei vielen Shopbetreibern hierzulande noch in den Kinderschuhen zu stecken. Ein Großteil will dies aber ändern: So diskutieren derzeit die Betreiber von 77 Prozent der Shops über die Ausweitung ihres Geschäfts auf ausländische Märkte. 36 Prozent haben eine Expansion bereits fest geplant. Zu diesem Ergebnis kommt ein Umfrage von Become Europe, einem Anbieter für Shoppinglösungen.

55 Prozent der befragten Shopbetreiber gaben zwar an, auch ins europäische Ausland zu liefern, die damit erzielten Umsätze sind aber bislang überschaubar. Die Hälfte erzielt demnach höchstens fünf Prozent vom Gesamtumsatz mit Auslandsgeschäften, lediglich 20 Prozent erreichen damit einen Umsatzanteil bis zu zehn Prozent. Entsprechend wenig wurde bislang für Marketingaktivitäten im Ausland investiert: Nur ein Drittel der Befragten listet seine Produkte in Preissuchmaschinen oder betreibt entsprechendes Suchmaschinen-Marketing.

Beliebtestes Expansionsziel ist der europäische Markt und hier insbesondere die skandinavischen Länder (35 Prozent). Weitere gefragte Ziele sind Russland (22 Prozent) und Nordamerika 813 Prozent). Insgesamt 1.000 deutsche Online-Händler aus seinem Händlernetzwerk hat Become Europe befragt.

Nicht nur die ganz großen Onlinehändler haben das Potenzial zu internationalen Playern aufzusteigen. Auch Shops, die hierzulande bereits ihre Nische gefunden haben, können von einer Internationalisierung profitieren. Worauf es dabei ankommt, zeigt das Dossier “Internationaler E-Commerce”.

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Web.de und GMX launchen Unique Gutscheincodes

18.11.2014, 13:10

Mit einem neuen Service ermöglicht es United Internet Dialog Webshop-Betreibern, spezielle Angebote zu lancieren – über sogenannte Unique Gutscheincodes auf den Schnäppchenportalen von Web.de und GMX.

(Quelle: Shutterstock.com/AleksandraGigowska)

Pünktlich zur Weihnachtszeit launcht United Internet Dialog eine neue Marketing-Möglichkeit an: Webshop-Betreiber können auf den Gutscheinportalen von GMX und Web.de sogenannte Unique Gutscheincodes ausgeben – und so spezielle Angebote lancieren, die sie nur einmal pro Nutzer und in limitierter Auflage ausgeben.

Technischer Partner und Content-Lieferant für den neuen Service ist CupoNation, eine Tochter der Rocket-Internet-Gruppe. Eine Redaktion recherchiert Gutscheinen und Deals von Online-Händlern und stellt CupoNation sicher, dass die Rabattaktionen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch gültig sind.

Mit dem neuen Angebot können Webshop-Betreiber und Werbetreibende ihre Kampagnen besser planen und kontrollieren, verspricht United Internet Dialog. Die Maßnahmen können direkt über das Gutscheinportal oder in Kombination mit ausgewählten Dialog-Marketing-Produkten wie Newsletter oder Inbox Ads des Anbieters umgesetzt werden.

Coupons werden immer häufiger im E-Commerce eingesetzt – und sie werden auch bei den mobilen Nutzern immer beliebter. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Digital Couponing im Zeitalter der Endgerätevielfalt” von Sparwelt.de. Fünf Tipps, was Händler beim Couponing-Marketing beachten sollten, gibt Florian Werner, Geschäftsführer des Retargeting-Spezialisten Remintrex.

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Sehen, wie das Weihnachtsgeschäft performt

17.11.2014, 9:09

Marketing-Maßnahmen des laufenden Weihnachtsgeschäfts optimieren und die kommende Saison besser planen – das verspricht intelliAd Shopbetreibern mit seiner “Weihnachts-Performance-Analyse”.

(Quelle: Shutterstock.com/Rob Hyrons)

Die Performance-Marketing Plattform intelliAd bringt ein neues Analyseangebot für das Weihnachtsgeschäft auf den Markt. Mithilfe der “Weihnachts-Performance-Analyse” sollen Online-Händler die kommende Weihnachtssaison besser planen und das aktuelle Geschäft optimieren können.

Händlern sollen dabei unter anderem die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Wann beginnt mein Weihnachtsgeschäft und wann erreicht es seinen Höhepunkt?
  • Wann endet es, wenn man Gutscheinaktionen und den einsetzenden Winterschlussverkauf berücksichtigt?
  • Wie ist die Performance verschiedener Kanäle im Zeitverlauf und Zusammenspiel?
  • Welche Besonderheiten weißt die Customer Journey zur Weihnachtszeit auf?
  • Wie ist das Verhältnis zwischen Neu- und Bestandskundenkäufen im Weihnachtsgeschäft?

Daten sollen dafür sowohl für das klassische Weihnachtsgeschäft bis zum 24. Dezember als auch für die Umtauschzeit bis zum 28. Februar 2015 erhoben werden. Für die Buchung der Performance-Analyse ist ein Multichannel-Tracking Paket bei intelliAd Voraussetzung. Bestandskunden können ihren Vertrag einfach erweitern, Neukunden ein entsprechendes Kombi-Paket buchen.

Die Verbraucher nehmen sich zwar immer wieder vor, weniger als im Vorjahr für Weihnachtsgeschenke auszugeben, aber trotz rückläufiger Einnahmen im stationären Handel steigt der Gesamtumsatz zum Weihnachtsgeschäft 2014 laut einer internationalen Studie von deals.com. Grund sind Zuwächse im E-Commerce, der Mobile-Commerce-Umsatz verfünffacht sich sogar.

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Was Eltern für Weihnachtsgeschenke ausgeben

14.11.2014, 14:29

Jetzt fangen die Kleinen wieder an, fleißig Wunschzettel zu schreiben. Wie viel geben Eltern für Weihnachtsgeschenke pro Kind aus, wie viel shoppen sie im Web und was sind die beliebtesten Geschenke?

Lohnt sich für Kinder:
Wunschzettel schreiben
(Quelle: Shutterstock.com/Monkey
Business Images)

Durchschnittlich 129 Euro wollen Eltern dieses Jahr pro Kind für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Dabei steigt mit dem Alter des Kindes auch die Summe: Während die Jüngsten bis zwei Jahren mit Geschenken im Gesamtwert von 77 Euro rechnen dürfen, bekommen die Drei- bis Fünfjährigen schon Präsente im Wert von 105 Euro. Das meiste Geld geben Eltern aber für die über Zwölfjährigen aus – durchschnittlich 152 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Research & Consulting im Auftrag des Online-Shops für Spielzeug myToys.de.

Die meisten Eltern, nämlich 76 Prozent, bekommen die Geschenkideen demnach direkt von ihren Kindern. Auf Platz zwei folgt die Recherche im Internet (61 Prozent) noch vor der Beratung im Geschäft (49 Prozent). Das spiegelt sich auch im Kaufverhalten wider: 82 Prozent der befragten Eltern gaben an, Weihnachtsgeschenke im Internet zu kaufen. Davon bestellen 35 Prozent hauptsächlich online, 47 kaufen sowohl im Web als auch im stationären Laden ein. Nur 17 Prozent erledigen ihre Weihnachtseinkäufe vorwiegend im Laden.

Jeder vierte Euro, der im Internet ausgegeben wird, rollt in den letzten Wochen vor Heiligabend über den virtuellen Ladentisch. Was die Webshopper damit anstellen, hat Gutscheine.de ermittelt.

Die am meisten verschenkten Produkte für Kinder sind Spielzeuge und Spiele (79 Prozent). Zweitbeliebteste Kategorie sind Bücher (53 Prozent), gefolgt von Multimedia-Produkten (40 Prozent). 39 Prozent gaben an, ihren Kindern Modeartikel zu schenken und 27 Prozent kaufen Sport- und Outdoorartikel für ihre Kinder. Insgesamt wurden 1.062 Eltern mit Kindern im Alter von bis zu 15 Jahren wurden befragt.

Trotz rückläufiger Einnahmen im stationären Handel steigt der Gesamtumsatz zum Weihnachtsgeschäft 2014. Grund sind Zuwächse im E-Commerce, der Mobile-Commerce-Umsatz verfünffacht sich sogar. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie des Gutscheinportals deals.com.

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M-Commerce-Umsatz verfünffacht sich

14.11.2014, 11:04

Trotz rückläufiger Einnahmen im stationären Handel steigt der Gesamtumsatz zum Weihnachtsgeschäft 2014. Grund sind Zuwächse im E-Commerce, der Mobile-Commerce-Umsatz verfünffacht sich sogar.

(Quelle: Shutterstock.com/Halfpoint)

Die Verbraucher nehmen sich zwar jedes Mal vor, weniger als im Vorjahr für Weihnachtsgeschenke auszugeben – Experten rechnen dennoch mit einer Steigerung des Weihnachtsumsatzes im deutschen Einzelhandel: 2014 soll er um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 72,5 Milliarden Euro wachsen (EU-weites Wachstum: 1,5 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie des Gutscheinportals deals.com in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research.

Dabei geht der Umsatz des stationären Handels zwar zurück – er sinkt demnach EU-weit um 1,3 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro, in den USA beträgt der Rückgang 0,5 Prozent. Umso stärker ist dagegen das Wachstum im Online-Handel: Der E-Commerce-Umsatz steigt laut Studie deutschlandweit um 21,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und macht damit 16,7 Prozent vom gesamten Weihnachtsumsatz aus (2013: 14,0 Prozent). EU-weit beträgt das Wachstum im Schnitt 21,3 Prozent, in den USA 21,1 Prozent.

Am deutlichsten wächst dabei das Mobile-Shopping: Der Umsatz, der über Smartphones und Tablets generiert wird, verfünffacht sich im Jahr 2014 deutschlandweit auf 3,4 Milliarden Euro. Dabei kommen 2,2 Milliarden Euro von Smartphones, 1,2 Milliarden Euro werden über Tablets generiert. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Wachstum um 401 Prozent. Das Wachstum von 2012 auf 2013 betrug noch 196 Prozent. Die Deutschen liegen beim mobilen Shopping EU-weit vorne: Hierzulande beträgt der Mobile-Anteil am E-Commerce 28,2 Prozent, der EU-Schnitt liegt bei 22,3 Prozent.

Keine Lust auf Gedränge

“Unsere Studien zeigen, dass viele Deutsche Weihnachtsbesorgungen lieber online erledigen, um einerseits Zeit zu sparen, Stress zu vermeiden und dem Gedränge zu entgehen – und um andererseits von den vielfältigen Preisvergleichs- und Sparmöglichkeiten zu profitieren”, meint Tobias Conrad, General Manager von deals.com. “Vor allem in Zeiten, in denen gefühlte Krisen die Kauflaune dämpfen, gewinnt schlaues und bewusstes Shopping an Bedeutung.”

Die aktuelle Studie basiert auf statistischen Analysen, Händlerinterviews sowie repräsentativen Bevölkerungsbefragungen in mehreren Ländern, darunter 1.000 deutschen Verbrauchern. In Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien und den USA wurden je 50 Händler befragt. Zeitraum der Befragung war von September bis Oktober 2014. Zum Weihnachtsgeschäft wurden die für den Einzelhandel umsatzstärksten sechs Wochen ab Mitte November gezählt.

Stattliche 438 Millionen Euro (547 US-Dollar) sollen am 8. Dezember 2014 in Deutschland für Online-Shopping ausgegeben werden. Das macht 5,41 Euro (6,77 US-Dollar) für jeden Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt der “Adobe Online Holiday Shopping Forecast”.

Weihnachtseinkäufer erweisen sich zwar als flexibel, wenn es darum geht, wo sie nach Informationen suchen oder ihre Einkäufe tätigen. Wichtig ist ihnen dabei allerdings, dass die einzelnen Kanäle gut aufeinander abgestimmt sind: 90 Prozent der Befragten erwarten laut einer aktuellen Umfrage von SDL ein einheitliches Markenerlebnis im Multichannel-Handel.

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Facebook will Werbung stärker personalisieren

14.11.2014, 9:36

Facebook möchte jetzt auch in Deutschland Informationen darüber, welche Seiten und Apps Mitglieder nutzen, auswerten, um Anzeigen gezielter auszuspielen.

(Quelle: Shutterstock.com/
Thomas Bethge)

Auch in Deutschland will das Social Network seine Werbung künftig noch besser auf die Besucher, denen die Anzeigen eingeblendet werden, abstimmen. Zu diesem Zweck wertet Facebook unter anderem Informationen über besuchte Websites und Apps aus, teilte das Unternehmen mit.

Während Facebook in den USA bereits seit einigen Monaten die Werbeeinblendungen danach ausrichtet, was die Nutzer sonst noch im Web machen, diente hierzulande bislang lediglich das Verhalten in Facebook selbst als Grundlage für die Werbeprofile der Besucher. Allerdings können User die neue Funktion auch abschalten, das gelte dann für alle Geräte, erklärte Chief Privacy Officer Erin Egan auf der Website. Darüber hinaus können Mitglieder in einem neuen Bereich herausfinden, warum ihnen bestimmte Anzeigen angezeigt wurden – und die Einstellungen ändern.

Die Neuerungen kommen gleichzeitig mit einer Aktualisierung der Datenschutzregeln, die das Social Network vorgenommen hat. Neue Bestimmungen gibt es unter anderem zu Bezahldiensten und zu Käufen auf der Facebook-Plattform. Zu den Neuerungen können die Facebook-Mitglieder nun zunächst eine Woche lang Kommentare abgeben. Die Möglichkeit, über die Regeländerungen abzustimmen, die früher bestand, hat das Unternehmen dagegen abgeschafft – wegen schwacher Beteiligung.

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So kommen Web-Händler auf den Google-Gipfel

14.11.2014, 8:21

Suchmaschinenoptimierung lässt bei Online-Shops nicht nur die Zahl der potenziellen Kunden steigen, die von Google kommen – die Conversion Rate erhöht sich ebenfalls.

(Quelle: Fotolia.com/Maygutyak)

Suchmaschinenoptimierung ist nach wie vor für viele der Versuch, sich durch Manipulationen und Tricks in den Google-Rankings nach oben zu katapultieren. Das aber wird der Komplexität des Vorgangs nicht gerecht, denn immer mehr verschmelzen Online-Marketing, Content-, Usability- und SEO-Optimierung. Eine Suchmaschinenoptimierung für Webshops besthet aus drei Aufgaben:

  • Herausfinden, wonach potenzielle Kunden bei Google suchen.
  • Sorge tragen, dass der eigene Online-Shop bei diesen Suchbegriffen möglichst weit oben rankt.
  • Erhöhen der Klicks auf die eigenen Trefferanzeigen bei Google.
  • Dabei gilt es, nicht nur relevante Keywords für den eigenen Shop zu finden, um entscheiden zu können, für welche Begriffe die eigenen Seiten optimiert werden sollen. Entscheidend ist auch, diese Optimeirung in der richtigen Weise durchzuführen.

    Google nutzt für seinen Ranking-Algorithmus über 200 Kriterien. Dazu zählen beispielsweise Onpage-Faktoren wie die Keyword-Dichte, die Länge des Textes und die interne Verlinkung, aber auch Reaktionen der Nutzer wie die Click-Through-Rate, die durchschnittliche Verweildauer auf einer Seite, die Social Signals (Empfehlungen für die Seite via Facebook, Google+ und Twitter) und die Anzahl der Backlinks. Anhand dieser Daten berechnet Google die Rankings zu jedem Suchbegriff permanent neu.

    Was bedeutet Onpage-, was Offpage-Optimierung?

    Die entscheidende Aufgabe von SEO ist, anhand der genannten Faktoren die eigenen Seiten so zu optimieren, dass sie im Google-Ranking möglichst weit oben platziert werden. Hierbei wird zwischen Onpage- und Offpage-Optimierung unterschieden. Onpage bezeichnet alle Maßnahmen, die direkt auf den eigenen Seiten durchgeführt werden. Bei der Offpage-Optimierung hingegen wird versucht, durch Berichte (und Links) auf anderen Websites sowie eigene aktive Facebook-, Google+- und Twitter-Profile die Sichtbarkeit der eigenen Website zu erhöhen.

    Moderne Shop-Software-Lösungen sind bereits bei der Erstellung neuer Produkt- und Kategorieseiten für eine suchmaschinenoptimierte Formatierung eingerichtet. So werden Klartext-URLs angelegt, eine Sitemap für die Indizierung erstellt, interne Links angelegt, Title- und Headline-Tags zur Optimierung des Contents und des URL-Titels bereitgestellt und die Ladezeit auf ein Minimum reduziert. Damit hilft die Shop-Software, quasi nebenbei die SEO-Basics bei der Einrichtung und Pflege des Online-Shops zu erfüllen. Der Title-Tag ist besonders wichtig, denn er stellt später die Überschrift des Google-Eintrags bei Suchanfragen dar.

    Doch das ist nur der Anfang. Eine SEO-Zauberformel oder ein magisches Tool, das automatisch für ein Google-Boosting sorgt, gibt es leider nicht. Stattdessen gilt es, jede einzelne Produktdetailseite, jede Landing Page, Kategorie und natürlich die Startseite unter die Lupe zu nehmen und nach Optimierungspotenzial zu suchen.

    Welche Ranking-Faktoren überprüft Google?


    Die Top-Ranking-Faktoren

    (Quelle: Searchmetrics)

    Schaut man sich die Ranking-Faktoren an, die der SEO-Dienstleister Searchmetrics in seiner aktuellen Studie “SEO Rang-Korrelationen und Ranking-Faktoren 2014″ ermittelt hat, und vergleicht diese mit den Vorjahresergebnissen, fällt vor allem eines auf: Klassisches SEO-Handwerk wie der Aufbau von Backlinks und die Erstellung von Texten mit optimaler Keyword-Gewichtung ist zwar nach wie vor wichtig, verliert aber an Relevanz.

    Stattdessen gewichtet Google immer stärker die User und Social Signals. Wie lange bleiben die Nutzer auf der Seite? Klicken sie auf der Website etwas an oder verlassen sie diese direkt wieder? Und: Wie häufig wird die Seite anderen via Facebook und Co. weiterempfohlen? Nicht die am besten optimierte Website soll bei Google auf Platz eins stehen, sondern diejenige, die für den Nutzer bei seiner Suchanfrage tatsächlich die höchste Relevanz hat.

    Bilder und Produkt-Videos

    Shop-Betreiber sollten deshalb ihre Seiten nicht primär für Google, sondern für ihre Kunden optimieren. So genügt es auf Produktdetailseiten nicht immer, die Herstellerinformationen zu übernehmen, viel wichtiger ist vielmehr die Frage “Wie kann ich die bestmögliche Website zu diesem Produkt beziehungsweise zu diesem Keyword erstellen?” Hier kommt man dann automatisch zu den Elementen, die auch für das Suchmaschinen-Ranking relevant sind: ausführliche, informative Texte – nutzerfreundlich in kurze Textblöcke gruppiert, und mit Listen und Tabellen angereichert.

    Bilder und Produkt-Videos bieten weiterführende Informationen und helfen bei der Kaufentscheidung. Möglich sind zudem Infokästen zu Herstellern oder Hintergrundinformationen zu Produkteigenschaften und -materialien sowie die Einbindung von Nutzerbewertungen. Diese Tipps bekommen Shop-Betreiber auch zu hören, wenn es um die Optimierung von Usability und Conversion eines Webstore geht.

    Die Sichtbarkeit erhöhen

    Nach wie vor ein wichtiger Faktor der SEO ist die Offpage-Optimierung einer Website. Allerdings geht es hierbei inzwischen weniger darum, möglichst schnell möglichst viele Backlinks zu kaufen, sondern das Ziel sollte sein, die Sichtbarkeit des eigenen Shops durch Beiträge in themenrelevanten Blogs und Nachrichtenportalen zu erhöhen.

    Dabei steht nicht primär die Gewinnung von Dofollow-Links im Vordergrund, sondern die Aktivierung potenzieller Neukunden – die wiederum ihrerseits durch positive User und Social Signals zur Verbesserung des Rankings der Shop-Seiten beitragen sollen. Die Backlinks sollten anschließend im optimalen Fall ganz von allein kommen.

    Die Suchmaschinenoptimierung eines Online-Shops ist nicht mehr eine Aufgabe, die man einfach an einen externen Dienstleister outsourcen kann. Die SEO-Basics müssen erfolgreich umgesetzt und anschließend muss bei allen Optimierungsaufgaben der Kunde in den Vordergrund gestellt werden: Ist er mit den Inhalten zufrieden, die er zu sehen bekommt, nachdem er bei Google auf Ihren Eintrag geklickt hat, registriert das auch Google – und belohnt mit besseren Rankings.

    Kein Wunder also, dass SEO für viele Unternehmen inzwischen hohe Priorität hat. Man kann bei der Optimierung allerdings auch des Guten zu viel tun – und dadurch sogar den gegenteiligen Effekt erzielen. Wie sich das vermeiden lässt, erklären die Experten von eprofessional.

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    Burda will mit Cyberport stationär wachsen

    10.11.2014, 8:30

    Der Burda-Verlag stärkt seine Handelssparte und will mit seinem E-Commerce-Unternehmen Cyberport neue Ladengeschäfte eröffnen. Zudem sind weitere Unternehmenszukäufe geplant.

    (Quelle: Shutterstock.com/360b)

    Der Elektronik-Online-Händler Cyberport, derzeit mit 14 Niederlassungen vertreten, will weitere Geschäfte eröffnen. Das sagte Stefan Winners, Digitalchef des Mehrheitseigners Burda, der Wirtschaftswoche. “Wir werden in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern in hochfrequentierten Lagen weitere Stores aufmachen”, so Winners. Zunächst stehe ein zweiter Laden in Wien auf dem Programm. “An weiteren Standorten sind wir auf der Suche nach geeigneten Immobilien.”

    Über die stationären Geschäften will Burda jene Käufergruppe erreichen, die dem E-Commerce kritisch gegenüberstehen. Bereits jetzt mache die Abholung online bestellter Ware in manchen Filialen bis zu 30 Prozent des Umsatzes aus, erklärte Winners. Cyberport werde 2015 mehr als eine halbe Milliarde Umsatz machen und dennoch profitabel sein. Derzeit liegt das Unternehmen auf Rang sechs der zehn umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland.

    Die Hubert Burda Media Holding, die Digitalsparte des Münchener Medienkonzerns, will durch Zukäufe weiter wachsen. “Wir scannen den Markt kontinuierlich nach neuen Beteiligungsmöglichkeiten. Dieses Jahr haben wir uns über 150 Unternehmen angeschaut”, so der Burda-Digitalchef. Dabei gehe es um Unternehmen, die einen Umsatz in hoher zweistelliger Millionenhöhe erzielen und nachhaltig profitabel sein könnten. Besonders im Fokus stünden dabei Vergleichsportale und E-Commerce. Winners: “Für uns haben sich in den letzten Jahren vor allem die Beteiligungen gelohnt, die ein etabliertes Geschäftsmodell hatten und schon profitabel oder kurz davor waren.”

    Immer mehr Medienhäuser steigen in den E-Commerce ein. Webshops und Online-Marktplätze lassen die Digitalerlöse steigen – und schaffen dadurch Unabhängigkeit von Werbeumsätzen.

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    Höffner steigt in den E-Commerce ein

    07.11.2014, 10:57

    Jetzt hat auch das Möbelhaus Höffner Shopping-Funktionalitäten in seine Webseite integriert. Bisher hat das Unternehmen seine Produkte ausschließlich über seine Filialen vertrieben.

    So kuschelig stellt
    sich Höffner den Herbst vor
    (Quelle: hoeffner.de)

    Ganz oben rechts ist eine rote Einkaufstasche zu sehen – das Zeichen, dass jetzt auch auf der Webseite des Möbelgiganten Höffner E-Commerce-Funktionalitäten Einzug gehalten haben. Beworben wird der Shop noch nicht, auch offizielle Mitteilung gibt es dazu bisher keine.

    Die Webseite enthält neben einzelnen Produkten, die online bestellt werden können, Prospekte, Wohnideen, Filialfinder und ein Magazin, das Käufer inspirieren soll. Möbelkultur zufolge umfasst das Sortiment mehrere Tausend Artikel – im Bereich Schlafzimmer stehen 2.769 einzelne Produkte bereit, für Kinderzimmer 471, für Jugendzimmer 782, fürs Bad 652, fürs Büro 738, für Esszimmer 2.802, für Wohnzimmer 3.365, für die Küche 1.863 und für den Garten 171 Stück.

    Im Online-Möbelhandel tut sich derzeit einiges: Home24 baut das Portfolio seiner Eigenmarken weiter aus. Neu im Sortiment ist “Smood”, eine Matratze, die sich an den Körper des Schlafenden anpasst. Otto hat einen Spezialshop für Landhaus-Möbel und mit naturloft.de einen Webshop für Massivholzmöbel im Landhausstil eröffnet. Westwing wiederum sucht sein Glück im Osten und hat weiter in Osteuropa expandiert.

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