USS-Interview im Deutschen Drucker

24.05.2016, 15:46

Alles Wichtige zum neuen Partnerprogramm

Deutscher Drucker Sonderausgabe

Mit den einzigartigen Unitedprint Shop Services (USS) wird regionalen Druckern der Zugang zum internationalen Druckmarkt geebnet. Dank kostenloser Features wie ein eigener Onlineshop und Zugriff zu einem umfangreichen Produktportfolio werden lokale Druckereien im Handumdrehen zum Global Player!

Weiterlesen

Das sind die Payment-Trends 2016

24.03.2016, 12:08

Studie

Sie bleibt die beliebteste Zahlart der deutschen Shopper, verliert jedoch an Bedeutung: die Rechnung. Eine Studie zeigt, wie Online-Shopper ihre Einkäufe bezahlen wollen.

Payment-Trends 2016

(Quelle: shutterstock.com/rtbilder)

Da reibt man sich erstaunt die Augen: Seit Jahren predigen Payment-Experten, Online-Händler sollten ihren Kunden den Kauf auf Rechnung anbieten – trotz hohen Ausfallrisikos und hoher Retourenquoten. Denn die Käufer lieben diese Zahlart, ist sie doch für den Konsumenten das sicherste Bezahlverfahren überhaupt. Schließlich bezahlt er erst nach Erhalt der Ware, und zwar nur die Artikel, die er auch wirklich behalten möchte. Der Rechnungskauf gilt daher als Umsatz-Booster.

Doch nun scheint diese Dominanz langsam zu bröckeln: Erstmals sinkt der Kauf auf Rechnung in der Gunst der Shopper, wie die neueste Studie des ECC Köln ­belegt. Für die Erhebung „ECC-Payment-Studie Vol. 20“ haben die Marktforscher aus Köln 883 deutsche Konsumenten und 394 deutsche Online-Händler befragt (November 2015 bis Januar 2016). Ergebnis: Nur noch knapp 40 Prozent der ­Online-Einkäufer bezeichnen die Rechnung als ihr liebstes Bezahlverfahren, im Vorjahr waren es noch gut 50 Prozent.

Damit belegt die Rechnung zwar noch immer Rang eins auf der Liste der beliebtesten Bezahlverfahren, Paypal folgt mit fast 31 Prozent aber schon dicht dahinter. Vor allem Kunden, die häufig online bestellen, präferieren Paypal. Dennoch ist die Rechnung aus bestimmten Branchen und Zielgruppen nicht wegzudenken.

Insbesondere Frauen schätzen diese Bezahlmöglichkeit. Da sie oft Mode online ordern, ist der Rechnungskauf für Fashion-Shops daher quasi ein Muss. Daneben lieben ihn vor allem ­sicherheitsbewusste Nutzer und solche, die seltener online einkaufen.

Kreditkarte wird beliebter

Auf Platz drei in der Nutzergunst liegt die Lastschrift. Die SEPA-Umstellung hat trotz der langen IBAN-Nummern keinen negativen Einfluss gehabt. Deutlich zulegen konnte in der Akzeptanz der Shopper die Kreditkarte. Gut elf Prozent bezeichnen sie nun als ihre präferierte Zahlart – vor allem Männer mit höherem Einkommen. Im Vorjahr waren es nur 7,7 Prozent.

Die meisten Händler kommen diesen Vorlieben ihrer Kunden nach: 5,3 Bezahlmethoden haben Shops durchschnittlich im Angebot. Knapp 88 Prozent bieten Vorkasse an, 87 Prozent Paypal, 60 Prozent die Rechnung. Platz vier belegt die Kredit­karte, die in gut 57 Prozent der Shops zu finden ist, Rang fünf geht mit gut 53 Prozent an Sofortüberweisung. Je umsatzstärker der Händler, desto umfassender ist das Zahlartenportfolio: Shops mit mehr als zehn Millionen Euro Jahresumsatz bieten im Schnitt 6,4 Bezahlverfahren an.

Kontinuierlich optimieren

Auch wenn die Anzahl der Bezahlmethoden nahezu unverändert geblieben ist, optimieren viele Händler ihre Auswahl kontinuierlich. Rund 43 Prozent haben in den vergangenen zwei Jahren neue Zahlarten eingeführt, am häufigsten Paypal (13,5 Prozent), den Rechnungskauf (9,2 Prozent), Sofortüberweisung (9,2 Prozent) und Amazon Payments (8,0 Prozent). Bei Amazon Payments prognostizieren die Händler für die kommenden zwei Jahre auch den größten Zuwachs: 17 Prozent der befragten Shop-Betreiber wollen die Bezahllösung einführen.

Ebenfalls im Kommen sind abgesicherte Zahlarten, bei denen ein Dienstleister ­gegen eine Gebühr das Risiko eines Zahlungsausfalls übernimmt. Gut 15 Prozent der Shop-Betreiber wollen den gesicherten Rechnungskauf einführen, 12,4 Prozent die Lastschrift und 11,4 Prozent den Ratenkauf. Der meistgenutzte Dienstleister für einen abgesicherten Rechnungskauf ist Billsafe: Rund 44 Prozent nutzen die Pay­pal-Tochter oder planen, sie zu verwenden. 22,5 Prozent haben sich für Klarna entschieden, 8,6 Prozent für Billpay, 5,3 Prozent für Paymorrow, 2,6 Prozent für Ratepay.

Beim Finanz- beziehungsweise Ratenkauf, den Billsafe nicht anbietet, haben die Schweden dafür die Nase vorn: Fast 39 Prozent der Händler, die Ratenkauf anbieten oder anbieten möchten, tun dies mit Klarna. Rang zwei geht hier mit zehn Prozent an die Otto-Tochter Ratepay.

Dienstleister im Kommen

Überhaupt verlassen sich immer mehr Händler auf externe Dienstleister. So greifen 29 Prozent der Shop-Betreiber auf die Dienste eines Payment Service Providers (PSP) zurück, um ihre Bezahlverfahren im Shop einzubinden. Knapp neun Prozent arbeiten konkret an einer künftigen Zusammenarbeit mit einem PSP. Nur für gut 36 Prozent kommt ein Outsourcing nicht infrage. Es fällt auf, dass vor allem Shop-Betreiber mit weniger als fünf Jahren Erfahrung im E-Commerce sich auf das Know-how der Dienstleister verlassen.
Die meisten Händler sehen den Hauptvorteil einer Zusammenarbeit mit einem Payment Service Provider im geringeren Integrationsaufwand.

Ähnlich ist die Lage bei Anbietern kompletter Payment-Pakete. Bei solchen vorgefertigten Bezahllösungen bündelt ein Provider eine Auswahl der beliebtesten Zahlarten und stellt sie den Händlern mit nur einem Vertrag und einer technischen Integration zur Verfügung. Der Anbieter fungiert damit quasi als „PSP light“. Die bekanntesten Paketangebote sind hier Paypal Plus und Klarna Checkout. Knapp 30 Prozent der Händler greifen auf eine solche Lösung zurück, zehn Prozent planen dies für die Zukunft. Zwei Drittel der Shop-Betreiber, die eine vorgefertigte Lösung einsetzen, nutzen Paypal Plus, zwölf Prozent vertrauen dem Klarna Checkout.

Händler setzen auf Schnelligkeit

Für die Zukunft setzen die Händler vor ­allem auf Schnelligkeit: Rund ein Drittel bietet bereits einen oder mehrere schnelle Express-Checkouts an, zwölf Prozent planen dies konkret. Bei fast drei Viertel der Händler kommt Paypal Express zum Einsatz – diese Lösung ist mit Abstand am längsten im Markt verfügbar. Dahinter liegt Amazon Express mit gut 26 Prozent.

Bei der Einschätzung von Paydirekt, dem neuen Bezahlverfahren der Banken, warten die Händler noch ab: Zwar findet die Mehrheit es gut, dass die Banken nun eine eigene Payment-Lösung anbieten, aber nur ein Drittel hält dies für eine ernst zu nehmende Konkurrenz für bestehende Bezahlverfahren wie Paypal. Mehr als drei Viertel der Shop-Betreiber kann sich vorstellen, Paydirekt künftig zu nutzen – allerdings nur, wenn es günstiger ist als andere Verfahren. Zehn Prozent planen die Integration schon konkret.

© www.internetworld.de

Schwede erfindet Dorfladen 2.0

09.03.2016, 12:10

E-Commerce

In Südschweden hat ein Techniker einen voll automatischen Dorfladen eröffnet. Das Geschäft ist unbemannt und hat 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr geöffnet.

Schwede erfindet Dorfladen 2.0

(Quelle: Shutterstock.com/mayrum)

Im südschwedischen Städtchen Viken ist gerade eine Art „Dorfladen 2.0“ eröffnet worden, berichtet die Lokalzeitung „Helsingborgs Dagblad“.

Er ist rund um die Uhr an 365 Tagen offen und völlig unbemannt. Der Trick: Kunden erhalten Zugang zum Laden, wenn sie Mitglieder sind und indem sie sich über ihre Bankkarte an der Tür ausweisen. In der Boutique selbst scannen sie die Waren eigenständig mit dem Smartphone ein.

Die Rechnung wird sodann nach Hause geschickt oder dem Bankkonto belastet.

Die Idee zum 24-Stunden-Selbstbedienungs-Shop kam Robert Ilijason, als ihm einmal das letzte Glas Babynahrung auf den Boden fiel und alle lokalen Geschäfte schon zu waren. Er musste in die 20 Kilometer entfernte Stadt Helsingborg fahren, um Nachschub für den Nachwuchs zu organisieren. Da habe er sich überlegt, wie ein solcher Laden technisch zu bewerkstelligen sei.

Kunden können nicht nur die Waren mit der Smartphone-App einscannen, sie könnten dem Betreiber auch Vorschläge zum Sortiment machen, heißt es in dem Bericht. Bereits denkt Ilijason an Expansion seiner Idee in weitere Dörfer. „Das Konzept könnte sich zu einer Art Dorfladen 2.0 entwickeln“, hofft er.

© www.internetworld.de

Google testet Bezahlverfahren „Hands Free“

03.03.2016, 12:18

Bezahlen ohne Anfassen

Mit einem Pilotprogramm will Google seinen Nutzern ermöglichen, direkt aus der Hosentasche zu zahlen. „Hands Free“ verbindet Smartphone und Kasse per Bluetooth.

Google testet Bezahlverfahren

(Quelle: Google.com)

Googles „Hands Free“ verbindet das Nutzer-Handy via Sensoren mit einem Point of Sales-System. Das bedeutet, dass das Kassensystem über die physische Nähe des Smartphones informiert ist und das Zahlen über Hands Free automatisch anbietet. Der Dienst startete jetzt mit einem Pilotprojekt in den USA in der San Francisco Bay Area.

Zum Bezahlen gehen die Benutzer zur Kasse und wählen Hands Free als Zahlungsmöglichkeit. Der Kassierer prüft die Identität des Nutzers über ein bei Hands Free hinterlegtes Profilfoto und gibt die Initialen des Nutzers ein. Damit ist die Transaktion abgeschlossen.

Ran an die Kreditkartendaten

Google will mit dem Projekt wie Vorreiter Android oder Apple Pay den Zahlungsprozess vereinfachen. Was für Nutzer praktisch ist, ist aber auch für Google von Vorteil: Dienste wie Hands Free erhöhen die Chance, dass Nutzer ihre Kreditkartendaten auf ihrem Smartphone speichern. Sind sie dort erst einmal gespeichert, dürfte es auch leichter fallen, für Apps und Dienste wie Google Play und der App Store zu zahlen.

Im Google Commerce-Blog hofft das Unternehmen, Hands Free könne auch zum Wachstum von Android Pay beitragen: Das verzeichne mittlerweile rund 1,5 Millionen Neuanmeldungen pro Monat in den Vereinigten Staaten, werde an zwei Millionen Standorten genutzt und unterstreiche, dass Android von den Usern als Zahlungsmittel akzeptiert und genutzt wird.

Zunächst bleibt aber die Herausforderung für Google, Kassensysteme und Nutzer für das Angebot zu begeistern. Der Service ist in wenigen Läden wie McDonalds im Test.

© www.internetworld.de

Alphabet stößt Apple vom Thron

02.02.2016, 12:15

Paradigmenwechsel?

Alphabet hat erstmals Zahlen veröffentlicht – und damit alle Erwartungen von Analysten übertroffen. Der Google-Mutterkonzern ist nun das Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert der Welt – und stößt Apple vom Thron.

Gründer Larry Page kann sich über saftige Gewinne freuen

(Quelle: Google)

Vier Monate nach seiner Gründung hat Googles Mutterkonzern Alphabet seine Quartalszahlen veröffentlicht. Die Holding erzielte einen Umsatz von 21,3 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 8,7 US-Dollar. Der Konzernumsatz konnte damit um 18 Prozent zulegen.

Die Gewinnsteigerung kam überraschend deutlich und übertraf die Erwartungen von Finanz-Analysten. Experten hatten mit einem Umsatz von 20,8 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 8,1 US-Dollar pro Aktie gerechnet.

YouTube, Mobile, Programmatic

Verantwortlich für das starke Umsatzwachstum im letzten Quartal 2015 ist besonders Mobile sowie Programmatic Advertising und YouTube, so CFO Ruth Porat. Und, dass man frühzeitig in diese Bereiche investiert hatte. Auch neue Zahlen von Google-Bereichen wurden veröffentlicht: So vermeldete das Unternehmen, dass Gmail jetzt eine Milliarde aktive Nutzer hat.

Larry Pages „Moon Shots“ wie selbstfahrende Autos und mit mobilem Internet ausgestattete Drohnen erzielten allerdings einen Verlust von 1,2 Milliarden US-Dollar allein im Schlussquartal. Über das ganze Jahr gerechnet war der Betriebsverlust in diesem Bereich bei 3,6 Milliarden US-Dollar. Trotzdem überzeugten der Gewinn und die deutliche Umsatzsteigerung im Kerngeschäft mit Software und Werbung die Anleger und sorgten dafür, dass die Alphabet-Aktie nachbörslich stark zulegen konnte.

Software löst Hardware ab

Mit diesem Ergebnis hat Alphabet nicht nur alle Erwartungen übertroffen, sondern auch Apple als Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert abgelöst. Alphabet ist nun 558 Milliarden US-Dollar wert. Der iPhone-Konzern ist nach einem schlechten Börsenjahr „nur“ noch 535 Milliarden US-Dollar wert. Anfang des letzten Jahres lag Apples Börsenwert noch bei 760 Milliarden US-Dollar. Das liegt auch an den stagnierenden Absatzzahlen des wichtigsten Gewinnbringers iPhone. Außerdem geht der Absatz mit iPads und Macs zurück.

Die Entwicklung unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Daten für die Wirtschaft. Mit Werbung, Cloud-Diensten und mobilem Betriebssystem lässt sich mittlerweile mehr verdienen als mit der Herstellung von Computern, Smartphones und Tablets.

Damit überholt Software-Hersteller Alphabet den Hardware-Hersteller Apple. Und ist der erste teuerste Konzern der Welt in der Börsengeschichte, der sein Kerngeschäft nicht mit haptischen Produkten macht – vielleicht ein Paradigmenwechsel in der Wirtschaft.

© www.internetworld.de

Amazon startet Dash Replenishment

20.01.2016, 12:27

Selbstbestellende Geräte

Amazon hat seinen „Dash Replenishment Service“ gestartet. Zu den ersten Geräten gehören Drucker von Brother, die automatisch Tinte bei Amazon nachbestellen, sobald diese leerer wird.

Amazon startet Dash Replenishment

(Quelle: shutterstock.com/Ken Wolter)

Einen weiteren Schritt zur vollständigen Automatisierung des Lebens hat Amazon gestern getan: In den USA launchte der E-Commerce-Primus seinen „Dash Replenishment Service“ mit Brother-Druckern. Mit Dash Replenishment können Connected Devices automatisch Artikel des täglichen Bedarfs bei Amazon nachbestellen, wenn diese zur Neige gehen.

Ein Hundenapf, der erkennt, wenn Bellos Futter aus ist, eine Waschmaschine, die merkt, wenn das Waschpulver ausgeht, ein Drucker, der Tinte automatisch ordert: Was sich für einige noch wie Science Fiction anhört, ist längst Wirklichkeit geworden. Mit dem Start von Amazons Dash Replenishment zieht das Internet of Things in immer weitere Lebensbereiche ein.

Service startet mit Brother, Ende Januar folgen weitere Devices

Aktuell können Kunden den Dienst mit ausgewählten Druckern von Brother nutzen. Bis zum Ende des Monats soll er ebenfalls für eine Waschmaschine von General Electric und für ein smartes Blutzucker-Messgerät von Gmate zur Verfügung stehen. Kunden, die bereits ein Dash Replenishment fähiges Gerät besitzen, können sich für den Service über die Website des Herstellers registrieren, so Amazon.

Neu ist es nicht, dass Drucker Tinte automatisch nachbestellen. HP hat mit „Instant Ink“ zum Beispiel seinen eigenen Auffüllservice. Brother-Drucker bestellen allerdings nicht direkt beim Hersteller, sondern bei Amazon.

Jedes smarte Device kann Dash Replenishment nutzen

Grundsätzlich könne jedes smarte Device, also jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, Amazons Service nutzen. Und der Pool der Marken, die das wohl bald tun werden, wird immer größer. Die neuen Mitglieder Purrell und Whirlpool befinden sich in Gesellschaft von Marken wie Samsung, Brita, Petnet, Clever Pet, Sutro und Seal Air.

Außerdem ist die Beta-Phase für die API, über die jeder Hersteller seine smarten Geräte mit dem Dash Replenishment Service verbinden kann, nun vorbei. Die Schnittstelle steht jetzt allen Herstellern zur Verfügung. Geräte können entweder direkt oder über einen Proxy-Server mit dem Service verbunden werden.

© www.internetworld.de