Marktjagd für Windows 8

24.04.2013, 9:54

Online suchen, offline kaufen: Auf dieses Prinzip setzt das Verbraucherportal Marktjagd. Der Shopping-Navigator zeigt Nutzern aktuelle Angebote und Informationen zu Geschäften in ihrer Nähe an. Nach der Applikation für das Apple-Betriebssystem startet das Portal die App für Windows 8.

(Foto: Marktjagd)

Das Angebots- und Informationsportal Marktjagd.de führt nach dem Start der iOS-App Anfang April 2013 seinen Shopping-Navigator jetzt auch für Windows 8 ein. Die Anwendung ist für Tablets und Desktop PCs konfiguriert und soll Nutzern einen schnellen Überblick über aktuelle Angebote, Schnäppchen und Prospekte der Händler ihrer Stadt geben. 

Insgesamt können Verbraucher mehr als 170.000 Prospekte und Einzelprodukte in der Applikation durchstöbern. Deutschlandweit finden sie zu jedem Angebot auch die Öffnungszeiten der derzeit über 1.200 Händler mit etwa 160.000 Standorten sowie Routenplaner. Zu den Händlern zählen auch bekannte Filialisten wie Netto, Lidl, Real oder, Deichmann oder Saturn. Die mobile Version des Verbraucherportals zeigt genauso viele Angebote an wie die Website. Demnächst sollen Apps für weitere Betriebssysteme folgen.

Das Unternehmen mit Sitz in Dresden wurde 2008 von Jan Großmann und Thomas Harzer gegründet. Marktjagd richtet sich an Verbraucher, die kurzfristig Schnäppchen und Informationen zu einem bestimmten Geschäft suchen.

Eine Multichannel-Studie des Instituts für Handelsforschung ECC-Köln gemeinsam mit dem Softwareanbieter Hybris kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass 58 Prozent der deutschen Konsumenten vor dem Kauf in einem stationären Laden direkt im Online Shop des gewählten Anbieters recherchieren. 

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Wertschöpfung nimmt bei Online-Handel und Discounter zu

23.04.2013, 11:36

Supermärkte und Discounter sowie der Online-Handel konnten in den vergangenen zehn Jahren Steigerungen bei der Wertschöpfung verbuchen. Fachhandel und Kauf- und Warenhäuser hingegen tun sich seit dem Jahr 2000 schwer. Das ist das Ergebnis der Studie „Wertschöpfung im Handel“ des Fördervereins des IFH Köln und der Universität zu Köln.

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Der Handel ist mit einer Umsatzleistung von 1.809 Milliarden Euro eine der bedeutenden Stützen der deutschen Volkswirtschaft. Dabei befindet sich der Handel als Branche hinsichtlich seiner Struktur und seiner Wertschöpfungsprozesse in einem deutlichen Wandel. Während sich viele etablierte Unternehmen wie beispielsweise Neckermann, Schlecker oder Karstadt mit diesem Wandel sehr schwer tun, können andere Handelskonzerne – z.B. Amazon, dm, Aldi – dynamisch an diesem Wandel partizipieren. Fakt ist: Der institutionelle Handel muss sich den veränderten Gegebenheiten anpassen, um seine bedeutende Position auch zukünftig beibehalten zu können. Erste Ergebnisse der aktuellen Schwerpunktstudie „Wertschöpfung im Handel“ des Fördervereins des Instituts für Handelsforschung e.V. in Köln zeigen: In den letzten zehn Jahren ist die Wertschöpfung des Handels – wie auch in den anderen Wirtschaftsbereichen – gestiegen (0,1 % CAGR 2000-2011). Im Vergleich zum Umsatz konnte sich die Wertschöpfung allerdings nur unterproportional entwickeln. „Die Herausforderung für den Handel liegt aktuell vor allem darin, den Umsatz durch eine höhere Wertschöpfungstiefe effizient zu nutzen“, erklärt Prof. Werner Reinartz, Direktor der Gesellschaft zur Förderung des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln e.V.

Supermärkte, Discounter und E-Commerce können Wertschöpfungssteigerungen verbuchen

Mit Blick auf die unterschiedlichen Einzelhandelsformate kann eine deutliche Heterogenität der Wertschöpfungsentwicklung festgestellt werden. Während der Fachhandel eine tendenziell leicht abnehmende Wertschöpfung (-0,2 % 2011 gegenüber 2000) verzeichnete, mussten Kauf- und Warenhäuser einen sehr viel stärkeren Rückgang (-3,6 % 2011 gegenüber 2000) hinnehmen. Supermärkte/Discounter/SB-Warenhäuser, der Versand- & Internethandel sowie der ambulante Handel konnten hingegen zum Teil deutliche Wertschöpfungssteigerungen erwirken. In der Gruppe der Supermärkte/Discounter/SB-Warenhäuser beispielsweise haben anspruchsvollere Verkaufskonzepte zwischen 2000 und 2011 zu einer jährlichen Verbesserung von plus 0,5 Prozentpunkten geführt. Vor allem Discounter und selbstständige Supermärkte konnten hier punkten. Darüber hinaus fällt auch der hohe Wertschöpfungsgewinn des Versand- und Internethandels (+5,9 Prozentpunkte 2011 gegenüber 2000) auf, der vor allem auf die Zunahme des Anteils der Online Pure Player (wie z.B. Amazon) zurückzuführen ist.


Wertschöpfung nach Einzelhandelsformaten

Händler, die auch Hersteller sind, sind erfolgreicher

Die IFH-Analyse offenbart in Puncto Wertschöpfung einen positiven Zusammenhang zwischen Handel und Herstellung. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht nur als Händler agieren, sondern gleichzeitig auch selbst als Hersteller aktiv sind, erfolgreicher sind. Auch im internationalen Vergleich des LEH zeigt sich, dass diejenigen Händler besonders erfolgreich sind, die – zumindest teilweise – vertikal rückwärtsintegriert sind (z.B. Wholefoods oder Jéronimo Martins). Darüber hinaus wird allen Händlern, die zumindest teilweise auch Hersteller sind, laut IFH-Analyse ein überdurchschnittliches Zukunftspotential zugetraut. „Rückwärtsintegrierte Unternehmen können durch die Verknüpfung aufeinanderfolgender Wertschöpfungsaktivitäten Wert für den Kunden schaffen, indem sie z.B. flexibler und schneller auf Kundenwünsche reagieren und die Qualität ihrer Produkte besser aussteuern und kontrollieren können“, so Prof. Werner Reinartz zu den Ergebnissen.

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SevenVentures erwirbt Mydays.de

23.04.2013, 9:50

Die ProSiebenSat.1-Tochter SevenVentures erwirbt Mydays.de, einen Anbieter von Erlebnisgeschenken. Damit baut der Konzern sein Travel-Portfolio weiter aus.

Die Ventures-Tochter der ProSiebenSat.1 Group, SevenVentures, übernimmt die Mehrheit an dem Erlebnisgeschenke-Anbieter Mydays.de. Als Geschäftsführer fungiert weiterhin Fabrice Schmidt, der das Unternehmen mit Sitz in München 2003 gegründet hat. Derzeit steht der Erwerb noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt. 

Online-Travel ist einer der größten Märkte im Bereich E-Commerce. Für den TV-Konzern, der sukzessive zu einem digitalen Entertainment- und E-Commerce-Powerhouse ausgebaut wird, stellt die Übernahme eine wichtige strategische Investition  dar. 

Ziel der Sendergruppe ist es, die komplette Customer Journey – also den Zyklus, den ein Kunde beim Thema "Reisen im Internet" durchläuft – abbilden zu können. Mit Reise.com verfügt die Senderfamilie bereits über einen klassischen Reisevermittler, der Angebote von unterschiedlichen Veranstaltern bündelt. Außerdem mit im Boot: der Reiseveranstalter Tropo, das Mietwagenportal Billiger-Mietwagen.de, das Wetterportal Wetter.com und das Buchungsportal HolidayInsider. 

ProSiebenSat.1 ist außerdem seit einiger Zeit aktiv in der Gründerszene unterwegs: Mit Epic Companies hat das Unternehmen Anfang des Jahres bereits seinen zweiten Inkubator in Berlin gegründet. 

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RTL interactive baut Shopping-Segement aus

22.04.2013, 11:42

RTL interactive launcht ein neues Angebot zur Schnäppchensuche im Internet. Die Seite Sonderangebote.de bietet unter anderem eine integrierte Anbindung an soziale Netzwerke.

(Foto: Sonderangebote.de)

Mit der neuen Plattform Sonderangebote.de baut RTL interactive den Bereich Shopping weiter aus. Produziert wird das Angebot vom Tochterunternehmen Gutscheine HSS, welches mit Gutscheine.de und Gutschein.de bereits zwei Gutscheinportale in Deutschland betreibt. Auf der neuen Seite finden Nutzer aktuelle Online- und Offline-Schnäppchen mit dem Fokus auf Angebote aus den Segmenten Technik, Urlaub, Mode und Lifestyle. Für die Auswahl der Produkte sorgt zum einen das Sonderangebote.de-Redaktionsteam, welches das Web tagesaktuell nach Angeboten durchsucht, und zum anderen können die User selber Angebote einstellen, die sie im Internet finden. Die Nutzer können dabei auch alle Angebote bewerten und per Button in sozialen Netzwerken weiter empfehlen und teilen. 

Marcus Seidel, Geschäftsführer der Gutscheine HSS, sagt zum neuen Angebot: "Wir freuen uns sehr über den Start des neuen Projektes und können auch schon jetzt sagen, dass es nicht unser letztes in diesem Jahr bleiben wird." 

Im Januar 2012 hatte RTL interactive die Gutscheine HSS erworben und damit die transaktionsbasierten Geschäftsfelder weiter ausgebaut. 

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eBay gegen Umsatzsteuer

22.04.2013, 10:48

eBay will seine US-Händler zu Lobbyisten im Kampf gegen eine geplante Umsatzsteuer machen. CEO John Donahoe will mindestens 40 Millionen E-Mails an eBay-Nutzer verschicken, in denen er sie auffordert, bei Kongressmitgliedern um Änderungen des Gesetzes zu bitten.

(Foto: eBay)

Der Online-Marktplatz eBay will seine US-Nutzer zu Lobbyisten gegen eine Umsatzsteuer machen. eBay-Chef John Donahoe habe am Sonntag bereits Millionen von E-Mails an Millionen Kunden verschickt. Darin bat er sie, an Kongressmitglieder zu schreiben, um Gesetzesänderungen zu erwirken, wie reuters.com meldet. Die geplante Gesetzgebung mit dem Namen "Marketplace Fairness Act"  würde kleine Online-Händler unfair belasten, so Donahoe.

Über die Umsatzsteuer soll der Senat in den kommenden Tagen abstimmen. Sie würde den Bundesstaaten die Möglichkeit geben, von Händlern auch außerhalb ihrer Grenzen Steuern für Online-Verkäufe zu erheben. Ausgenommen wären Händler, die weniger als eine Million US-Dollar Umsatz pro Jahr außerhalb ihres Bundeslandes machen. Donahoe wolle erreichen, dass auch Händler mit Verkäufen von weniger als 10 Millionen US-Dollar außerhalb ihres Bundeslandes oder mit weniger als 50 Angestellten von der Regelung ausgenommen werden. 

eBay konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2013 um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern, der Gewinn verbesserte sich sogar im 19 Prozent auf 677 Millionen US-Dollar.

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E-Commerce: Umsatz durch Mobile mehr als verdoppelt

19.04.2013, 13:00

Der mobile Handel wächst in Europa weiter. Das Zanox Mobile Performance Barometer hat sich dem Bereich angenommen und die Kaufgewohnheiten der mobilen Käufer untersucht. So geben Kunden für ihre mobilen Einkäufe deutlich mehr Geld aus als im sonstigen E-Commerce. Auch sind iPad-Nutzer besonders kauffreudig. Was das Barometer sonst noch zeigt, gibt es hier.

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Um mehr als 140 Prozent konnte das mobile Einkaufsvolumen via Smartphone, Tablet und Co. in Europa steigen. Dabei haben iPad-Nutzer mit mit 53 Prozent den größten Anteil an den Einkäufen. Das ist das Ergebnis des Zanox Mobile Performance Barometers 2012. Mehr als drei Viertel der mobilen Transaktionen wurden in Deutschland über Geräte mit Apples iOS getätigt. Im M-Commerce geben die Kunden im Schnitt mehr Geld pro Einkauf aus als im gewöhnlichen E-Commerce. Im Retail- und Shopping-Segment gaben die Konsumenten sowohl im E- als auch im M-Commerce durchschnittlich 237 Euro pro Bestellung aus.

Zanox-CEO Thomas Joosten erklärt: „Der Boom bei neuen Geräten wie Smartphones und Tablets, neuen Cloud-Technologien und die mobile Verfügbarkeit des Internets bieten Konsumenten mehr Möglichkeiten für ihre Online-Einkäufe. Diese ‚Consumerization of E-Commerce‘ ist eine Herausforderung für die gesamte Anbieterseite. Sie bietet aber gleichzeitig auch die Basis für neue Geschäftsmodelle für die Werbeindustrie, den E-Commerce-Markt und auch für den stationären Handel.“

Ebenfalls interessant sind die Ergebnisse der Studie in Bezug auf die Frage, in welchen Ländern am meisten mobil eingekauft wird. Im letzten Jahr lag der mobile Anteil des E-Commerce bei 3,9 Prozent. Mit 7,3 Prozent hat Skandinavien dabei den höchsten Anteil am gesamten E-Commerce-Umsatz der Region – auch die Wachstumsrate von 2011 auf 2012 (240 Prozent) ist enorm. Die Benelux-Länder haben mit 356 Prozent die höchste Wachstumsrate im M-Commerce. Deutschland liegt eher im europäischen Durchschnitt: Hier beträgt der Anteil des mobilen Kanals am gesamten E-Commerce-Umsatz 3,5 Prozent – das Wachstum liegt bei 135 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Amazon Web Services erweitert Angebot

18.04.2013, 11:32

Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte steigt auch die Nachfrage nach Cloud-Diensten. Einer Schätzung zufolge soll der Infrastrukturdienst Amazon Web Services in sieben Jahren 20 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Attila Narin, Solutions Architect des Dienstes, stellte die wichtigsten Neuerungen in München vor.

(Foto: Fotolia.com/ra2 studio)

Amazon Web Services (AWS) bietet Infrastruktur- und Anwendungsservices, mit denen Unternehmen verschiedene Anwendungen und Big Data-Projekte in die Cloud verlagern können. Damit soll die Anschaffung von Hardware und die damit verbundene Verwaltungsarbeit wegfallen. Attila Narin, Solutions Architect for Amazon Web Services, kam nach München, um die wichtigsten technischen Neuheiten des Anwenderdienstes zu erklären. 

Entscheidend sei, dass Kunden selbst festlegen, in welcher Region sie ihre Daten ansiedeln wollten, erklärte der studierte Informatiker, der seit 2004 für Amazon arbeitet. Auf eigenen Wunsch könnten Kunden ihre Daten auch jederzeit in eine andere Region verlegen lassen. Bislang unterhält Amazon Web Services Standorte in Asien, Südamerika, Westeuropa und den USA. In Afrika oder Russland gibt es bislang noch keine eigene Dependancen. Ob das bald der Fall sein könnte, ließ Narin offen.

Technische Neuheiten 2012:

  • Amazon Glacier:
    Der Service soll Kunden einen Speicher zur Archivierung von Daten liefern, zu einem Preis von 0,01 Dollar pro Gigabyte im Monat. Kunden zahlen nur den Platz, den sie nutzen. Mit dem Service müssen keine Daten mehr migriert werden.
  • Amazon Redshift:
    Ein Datenlager, das nach Angaben von Narin mit 1.000 Dollar pro Terabyte und Jahr nur etwa ein Zehntel so viel wie ein traditionelles Datenlager kostet. Es komprimiert Daten, um die benötigte Menge für IO (Input/Output, Bezeichnung für Datentransfer) zu reduzieren, die für Suchanfragen nötig sind.
  • AWS Data Pipeline:
    Planung, Verwaltung und Orchestrierung für datengetriebene Arbeitsabläufe. Die Daten-Pipeline soll Kunden das Datenmanagement durch automatische Verschiebung und Verarbeitung beliebiger Datenmengen vereinfachen.

Neuheiten 2013:

  • Amazon Elastic Transcoder:
    Der Dienst ermöglicht das Umwandeln von Videos zwischen verschiedenen digitalen Medienformaten in der Cloud. Er wurde entwickelt um Videos aus gängigen Formaten, die in Amazon S3 (Simple Storage Service) gespeichert sind,  in Versionen umzuschlüsseln,  die auf Geräten wie Smartphones, Tablets und PCs laufen.
  • AWS OpsWorks:
    Eine DevOps-Lösung (Softwareentwicklungs-Methode), mit der Applikationen auf der AWS Cloud gemanaged werden können. Sie beinhaltet Ebenen für gängige Technologien wie Ruby, PHP oder MySQL und unterstützt unter anderem Git, SVN, HTTP und Amazon S3. Es ermöglicht dem Kunden verschiedene Anwendungen von Amazons EC2-Instanzen mit dem gleichen Aufwand wie einer einzigen Instanz zu verwenden.
  • AWS CloudHSM:
    Ein neues dediziertes Hardware-Sicherheitsmodul in der AWS Cloud. Es verwendet manipulationssichere Hardware um kryptographische Schlüssel zu schützen. Der Schlüssel bleibt dabei im vollständigen Besitz des Kunden. Kunden sollten daher in jedem Fall ein Backup ihres Schlüssels erstellen, rät Narin. 

In einem Report prognostiziert die Analysefirma Bernstein Research, dass Amazon Web Services bis 2020 einen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar generieren wird.

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Annahmefrist im E-Commerce

18.04.2013, 10:29

Die AGB vieler Onlineshops räumen dem Verkäufer beim Vertragsabschluss eine lange Frist für die Annahme der Bestellung ein. Aber wie lange darf sich der Shop die Annahme überlegen? Das hatte unlängst das Landgericht Hamburg zu entscheiden.

Zur Einführung: Ein Kaufvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande, Angebot und Annahme. Das Bereitstellen von Produkten in einem Online-Shop stellt aber gerade noch kein verbindliches Angebot dar, sondern enthält lediglich die Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot über den Kauf abzugeben. Dieses kann dann vom Online-Händler angenommen werden. Grundsätzlich muss ein Angebot binnen eines Zeitraums angenommen werden, in dem der Antragende eine Antwort unter regelmäßigen Umständen erwarten kann. Dieser Zeitraum kann je nach Art der Waren oder deren Preis sowie nach Art und Weise der Übermittlung zwischen einem Tag und einem Monat lang sein. Wird ein Vertragsangebot nicht rechtzeitig angenommen, erlischt es und kann nicht mehr angenommen werden. 

Im des Fall, den das LG Hamburg zu entscheiden hatte, hatte sich der Online-Händler in seinen AGB eine fünftägige Frist eingeräumt, innerhalb derer er das Angebot eines Käufers durch Auftragsbestätigung oder Mitteilung der Versendung der Ware annehmen konnte. Wegen dieser Klausel wurde er von einem Konkurrenten wegen wettbewerbswidrigem Verhalten in Anspruch genommen. 

Frist hängt von den Umständen ab

Das Gericht gab dem Konkurrenten Recht. Die Klausel verstoße gegen AGB-Recht. Ein wettbewerbswidriges Verhalten liege demnach vor. Es sei einem Kunden nicht zuzumuten, fünf Tage auf eine Annahmeerklärung zu warten. In Anlehnung an die oben genannte Regelung, dass eine Annahme nur innerhalb eines Zeitraums erfolgen kann, in dem der Antragende eine Antwort unter regelmäßigen Umständen erwarten kann, sei eine Annahmefrist von maximal zwei Tagen zulässig.

Unser Tipp:

Durch diese Entscheidung wird erneut der Zeitdruck für Online-Händler erhöht. Bisherige Entscheidungen zum Thema Annahmefrist enthielten oft nur die Feststellung, dass eine bestimmte Frist zu lang sei und legten aber selbst keine Maximalfrist fest. Zum Online-Handel fehlt es ohnehin noch an Rechtsprechung in diesem Bereich. Ob sich nun auch andere Gerichte an der Zwei-Tages-Frist orientieren, ist nicht absehbar. Sie sollten Ihre AGB dahingehend überprüfen, ob diese eine sehr lange Frist enthalten. Es muss nun aber nicht jeder Online-Shop seine Annahmefrist auf zwei Tage verkürzen. Die Bestimmung der Frist hängt nämlich auch von den Umständen des Einzelfalls (zum Beispiel je nach Art der verkauften Produkte) ab.

Beachten Sie aber außerdem, dass eine etwaige Klausel zur Annahme nicht so unbestimmt sein darf, dass darin auch das Offenhalten einer jederzeitigen Annahme gesehen werden kann. “Für immer” ist nämlich eindeutig zu lang.

Ihre
Rebekka Stumpfrock
KLEINER Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft

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ebay steigert im ersten Quartal 2013 Umsatz und Gewinn

18.04.2013, 9:17

Kaum zu glauben – der Internetmarktplatz eBay gewinnt immer noch Nutzer hinzu. Nicht zuletzt der Zulauf neuer Kunden hat dem Unternehmen im ersten Quartal 2013 sowohl einen gestiegenen Umsatz als auch mehr Gewinn beschert.

(Foto: eBay)

Mit einem Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar kann eBay zufrieden sein – immerhin sind das zwölf Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal 2012 hatte das Unternehmen Dienste und Waren im Wert von rund 3,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Damals hatte eBay seinen Umsatz um ein sattes Drittel steigern können. Noch besser sah es jedoch beim Gewinn des Unternehmens aus. Der Ertrag verbesserte sich um fast ein Fünftel von 570 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr auf 677 Millionen US-Dollar im jetzt abgeschlossenen Quartal, das sind 19 Prozent mehr.

"Wir hatten ein starkes erstes Quartal mit einem beschleunigten Nutzerwachstum auf beiden Marktplätzen und bei Paypal", kommentierte eBay-Präsident und CEO, John Donahoe, den Finanzbericht. "Technologie schafft eine Handelsrevolution, und wir sind mit starker Performanz im Bereich Mobile an der Spitze, indem wir Händlern und Marken helfen, mit Kunden zu jeder Zeit und überall in den Austausch zu treten." Tatsächlich konnte eBay im ersten Quartal 14 Millionen neue Kundenanmeldungen verzeichnen. Allein 2,8 Millionen davon kamen über mobile Kanäle zu dem Unternehmen.

Größter Wachstumstreiber bei eBay ist jedoch wieder einmal Paypal. Die Bezahltochter verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Auch hier stiegen die Nutzerzahlen an – auf mittlerweile 128 Millionen. Über Paypal wurden im vergangenen Quartal Transaktionen im Gesamtwert von 41 Milliarden US-Dollar abgewickelt.

Das Gesamtjahr 2012 war für eBay gut verlaufen: Mehr Nutzer hatten dem Unternehmen mehr Umsatz beschert. Paypal ist bereits seit Jahr und Tag der große Wachstumsbringer bei eBay.

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Burda kauft Edelight

17.04.2013, 11:59

"Shoppen, stöbern, schwatzen", fordert Edelight die Kunden auf seiner Startseite auf. Selbst ist das Stuttgarter Start-up allerdings alles andere als geschwätzig. So blieb lange Zeit geheim, dass die Shopping-Community einen neuen Eigentümer hat.

Das Medienhaus Hubert Burda hat die Shopping-Community Edelight, an der es bereits beteiligt war, vollständig übernommen. Burda-Sprecher Jonas Grashey bestätigte den Kauf gegenüber INTERNET WORLD Business, wollte aber keine Angaben zum Preis machen. Nach Informationen von deutsche-startups.de handelte es sich um eine achtstellige Summe. Peter Ambrozy, Mitgründer von Edelight, sprach offiziell von einem "fairen Preis".

Das Jungunternehmen, zu dem auch das Affiliate-Netzwerk tradelight gehört, startete im November 2006. Bevor Burda das Shopping-Portal komplett übernahm, hielten die Gründer von Edelight noch etwa die Hälfte der Firmenanteile. Auch für die Mitarbeiter hat sich die Akquisition gelohnt: Die Gründer belohnten ihre Mitarbeiter kürzlich mit einer sechsstelligen Summe.

Ein halbes Jahr nach seiner Gründung verzeichnete Edelight bereits 330.000 Besucher pro Monat, über zwei Millionen Seitenaufrufe und bis zu 350.000 Euro vermittelten Umsatz für seine Partnershops.

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