bvh verleiht Rising Star

11.04.2013, 13:29

Die Berliner Shopping-Plattform Returbo wurde vom Bundesverbands des Deutschen Versandhandels mit dem Innovationspreis Rising Star prämiert. Der Preis der Preferred Business Partner des bvh ging an das Unternehmen Meyle&Müller.

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Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) hat auf seiner Hausmesse bvh 2.013 den Rising Star an die Shopping-Plattform Returbo verliehen. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin verkauft seit Ende 2010 B-Ware oder Überproduktionen, aber auch Neuware. Darüber hinaus fungiert Returbo auch als Retouren-Dienstleister für Versender. Nominiert waren neben Returbo auch Salesupply und Testhub. Mit dem Preis wird ein junges und dynamisches Unternehmen ausgezeichnet, welches als Händler oder ­Dienstleister ein neues Produkt oder Geschäftsmodell erfolgreich in den Markt eingeführt hat.

Der Preis der Preferred Business Partner des bvh geht dagegen an innovative Dienstleister aus dem Partnerkreis des Verbandes. In diesem Bereich wurde das Unternehmen Meyle+Müller mit seinem Stylemaker ausgezeichnet, einem Online-Tool, das dem Nutzer die Möglichkeit zur Erstellung von persönlichen Mode-Styles bietet.

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Live-Chat-Service startet in Deutschland

11.04.2013, 11:12

iAdvize, ein Live-Chat-Service für Onlinehändler, ist jetzt auf Deutsch verfügbar. Das französische Unternehmen hat sich mit einer SaaS-Anwendung auf den digitalen Kundenservice in Echtzeit spezialisiert.

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Der Live-Chat-Anbieter iAdvize mit Hauptsitz in Frankreich startet seinen Dienst in Deutschland. Mit seiner Click-to-Chat und Click-to-Call-Lösung bietet das Unternehmen Kundendienstmitarbeitern die Möglichkeit, durchschnittlich drei Kunden gleichzeitig zu beraten. Eine intuitiv gestaltete Oberfläche und die Möglichkeit, eine persönliche Wissensdatenbank mit automatischen Antwortvorgaben anzulegen, sollen die Kontaktbearbeitung vereinfachen. Nach Angaben des Anbieters können 20 Prozent der Menschen, die per Chat beraten wurden, als Kunden gewonnen werden. Monitoring-Funktionen sollen es ermöglichen, Umsatzzahlen, Kotaktraten und Kundenzufriedenheit in Echtzeit zu messen.

"Unser langfristiges Ziel ist es, den europäischen Markt anzuführen. Der deutsche E-Commerce-Markt stellt für uns hierbei einen wichtigen Meilenstein dar", sagt CEO Julien Hervouët. iAdvize ist mit über 800 europäischen Kunden nach eigenen Angaben Marktführer in Frankreich. Neben dem Hauptsitz in Nantes hat das Unternehmen eine Niederlassung in Spanien. Seit Kurzem ist der Dienst auch in Deutsch und Englisch verfügbar. 

Auch Google hat mehrere Chat-Angebote im Portfolio. Um seine Kommunikationsservices übersichtlicher zu gestalten, will sie der Suchmaschinen-Konzern unter dem Namen "Babble" zu einem einzigen Dienst bündeln.

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"Ideenfabrik" geht an den Start

11.04.2013, 9:01

Die Schwarmfinanzierung liegt im Trend. Jetzt hat des Sparkassen-Finanzportal die interne Crowdfunding-Plattform "Ideenfabrik" gestartet. Mitarbeiter sollen über das Portal ohne zeitaufwändige Meetings neue Ideen zu diskutieren und finanzieren können.

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Die Berliner Agentur für digitale Lösungen Table of Visions und die das Sparkassen-Finanzportal starten die interne Ideen- und Marketingplattform "Ideenfabrik". Die Plattform ist in das Intranet der Sparkassen Finanzgruppe eingebunden, mithilfe von Crowdfunding-Technologie sollen interne Abstimmungs- und Finanzierungsprozesse leichter gestaltet und transparenter gemacht werden. 

Die verantwortlichen Mitarbeiter der verschiedenen Institute sollen auf dem Crowdfunding-Portal eine Übersicht über aktuelle Ideen bekommen und auch eigene Vorschläge einreichen können. Je nach eigenem Ermessen und spezifischem Bedarf können sie sich an den Ideen finanziell beteiligen. "Die Plattform bindet die verschiedenen Institute aktiver in die Marketing- und Vertriebsprozesse ein und bietet die Möglichkeit, neue oder innovative Ideen zu diskutieren und zu finanzieren", sagt Alexander Woletz, Projekt-Manager Zentrale Portale des Sparkassen-Finanzportals. 

Das Sparkassen-Finanzportal ist der Internet-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe und unterstützt die Sparkassen im medialen Vertrieb. Zum Portfolio gehören Services rund ums Web. Die Agentur Table of Visions setzt Websites, Apps und digitale Lösungen um. 

Benutzerbeteiligung ist derzeit ein angesagter Trend. Wie eine eBay-Studie zur "Zukunft des Handels" im Fashion-Bereich ermittelte, glauben 58 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung Crowdsourcing, also die Auslagerung von Teilaufgaben an eine Gruppe freiwilliger User, in Zukunft noch weiter zunehmen wird. 

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Ist der F-Commerce gescheitert?

10.04.2013, 14:58

Das Konzept von Facebook als Verkaufsfläche hat sich nicht bewährt. Die wenigsten der ursprünglich auf dem sozialen Netzwerk gestarteten F-Commerce-Pioniere sind heute noch mit Verkaufsangeboten auf der Plattform vertreten. Als Werbevehikel dagegen bleibt das Netzwerk beliebt.

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Vor mittlerweile anderthalb Jahren startete das Projekt F-Commerce: Facebook ermöglichte damals Unternehmen, direkt auf dem sozialen Netzwerk eigene Verkaufsflächen einzurichten. Doch im Zeitraum zwischen dem vierten Quartal 2011 und dem Abschlussquartal 2012 sank der Zahl der US-Retailer, die auf dem Netzwerk verkaufen, um 63 Prozent. Das heißt: Nur noch sechs Prozent aller Onlinehändler boten zum Jahreswechsel den Einkkauf auf ihrer Facebook-Seite an. Das berichtet emarketer.

Schon im vergangenen September hatte sich herauskristalliert, dass die Nutzung des F-Commerce nicht den Hoffnungen der teilnehmenden Retailer entsprach. Im Jahr zuvor konnten sich immerhin zwei Drittel der Facebook-Nutzer vorstellen, über das soziale Netzwerk auch einzukaufen.

Dennoch ist Facebook aus der Strategie der Retailer nicht mehr wegzudenken. Fast alle, nämlich 98 Prozent, waren mit einer Unternehmensseite im Netzwerk vertreten – und verlinken von dort auch auf ihre Webseite. Denn das Teilen und Weiterleiten von Informationen und Angeboten boomt nach wie vor.

Facebook setzt auf Gefühle und hat heute mit der Einführung eines neuen Features begonnen. Mitglieder können mit Symbolen ihren Kontakten zeigen, wie es ihnen geht: Ein Klick auf ein Emotikon innerhalb der Statusmeldung erlaubt das Auswählen des entsprechenden Smileys, so Techcrunch.

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SmartSign misst Blickkontakt mit Werbeschildern

10.04.2013, 14:09

EFI hat auf der ISA International Sign Expo in Las Vegas ein System zur Erfassung und Analyse von Werbeschild-Betrachtungen vorgestellt. Unter dem Namen SmartSign Analytics (SSA) hilft das von Online Print Solutions entwickelte System, die Werbewirkung von Schildern besser zu verstehen und zu bewerten.

Erst im Oktober übernahm EFI mit Online Print Solutions (OPS) einen Dienstleister mit immensem Know-how im Bereich von variablen Daten und Cross-Media-Lösungen. Und man versprach, diese Wissen für EFI-Kunden nutzbar zu machen. Zur Sign Expo hat man nun mit SmartSign Analytics ein „Google Analytics für Werbeschilder“ vorgestellt.

“Im Zeitalter von Big Data kann der Print die Aussagekraft, den Umsatz und den Gewinn erhöhen. Diese Technologievorführung zeigt auf, welchen Weg die Schilder gehen werden“, meint Mark McGowan, Director of OPS Products, EFI. „SSA hat das Potenzial, beispiellose Einblicke in die besten Strategien zu geben und deren Realisierung zu fördern, um den Umsatz im Einzelhandel zu steigern.“

Ein SSA-Modul besteht aus einer Webkamera, die an einem Schild montiert und mit einem Computer oder Tablet-PC verbunden ist, auf dem eine Gesichtserkennungssoftware sowie die von EFI entwickelte SSA-Software zur Datenorganisation, Analyse und Berichterstellung installiert sind. In einer typischen Einzelhandelsumgebung werden wahrscheinlich mehrere Module zum Einsatz kommen, um die Wirkung der einzelnen Schilder in verschiedenen Geschäften oder an unterschiedlichen Standorten im gleichen Geschäft zu messen, zu vergleichen und zu optimieren.

Die im SSA-System integrierte Kombination aus Webkamera und Software erkennt, wenn ein Kunde im Sichtbereich steht, und ermittelt, wer sich wirklich das Schild betrachtet. Die Blickverfolgungsfunktion des SSA-Systems erlaubt auch zu berechnen, wie lange sich der Kunde das Schild anschaut.

Über diese nützlichen Daten hinaus bietet die moderne SSA-Technologie noch detailliertere demographische Informationen. Mit einem fortgeschrittenen, selbst entwickelten Gesichtserkennungsalgorithmus weist das SSA-System dem Betrachter ein Geschlecht und einen Altersbereich zu. Damit stellt es eine Fülle zusätzlicher Marktsegmentdaten zur Verfügung, die die Unternehmen mit anderen Mitteln nicht so schnell oder einfach erfassen können.

Eine eingebettete, ausfallsichere Routine in der Software gewährleistet, dass das SSA-System die Gesichtsdaten sofort wieder verwirft, so dass während der Erkennung keine Gesichter gespeichert werden. Die Beta-Phase des Systems wird in diesem Quartal begonnen.

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Streik bei Amazon in Bad Hersfeld

10.04.2013, 11:02

Arbeitskampf bei Amazon: In Bad Hersfeld, dem größten deutschen Standort des Onlinehändlers, haben gestern hunderte Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Es ist der erste Streik bei dem US-Unternehmen in Deutschland.

(Foto: Amazon.de)

Hunderte Amazon-Mitarbeiter haben an dem größten deutschen Standort des US-Versandhändlers im hessischen Bad Hersfeld die Arbeit niedergelegt. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung. Die Versammlung vor den Betriebsstätten sei "der erste Arbeitskampf bei Amazon in Deutschland", zitiert das Handelsblatt einen Verdi-Sprecher. "Es war klasse."

Verdi hatte bereits am 5. April 2013 angekündigt, dass die Beschäftigten in Bad Hersfeld für höhere Löhne streiken könnten: Die Gewerkschaft gehe davon aus, "dass Amazon stur bleiben wird und nicht verhandeln will", hieß es in der Mitteilung. Gefordert wurde eine höhere Bezahlung, die dem Branchentarif des Einzel- und Versandhandels entspricht. Amazon beschäftigt in Bad Hersfeld nach Verdi-Angaben zwischen 3.200 und 3.600 Menschen. 

Verdi hatte seine Mitglieder im Amazon-Logistikzentrum in Leipzig bereits vergangene Woche zur Urabstimmung über einen Streik aufgerufen: 97 Prozent der Anwesenden stimmten für eine Arbeitsniederlegung. 

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Online hilft dem stationären Handel

09.04.2013, 15:13

Showrooming heißt das vom stationären Handel gefürchtete Phänomen, dass Produkte vor Ort angesehen und dann im Web bestellt werden. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille: Die Hälfte des stationären Umsatzes wird in Online Shops vorbereitet.

Deutsche Konsumenten greifen bei ihrer Online-Suche vor dem Kauf im stationären Laden vor allem auf Suchmaschinen und Online Shops zurück. Knapp 58 Prozent recherchieren dabei direkt im Online Shop des gewählten Anbieters. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Das Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten – Herausforderung und Chance für den Handel", die das Institut für Handelsforschung ECC Köln gemeinsam mit dem Softwareanbieter Hybris durchgeführt hat.

Verglichen mit der Vorgängerstudie haben Online Shops in Multi-Channel-Systemen deutlich an Bedeutung gewonnen. Demnach ging 2011 noch 23 Prozent der stationären Käufe eine Online-Suche voraus; Heute ist es bereits Rund ein Drittel. Diese Käufe entsprechen der Studie zufolge rund 50 Prozent der Umsätze in stationären Läden. Umgekehrt geht etwa elf Prozent der Online-Käufe eine Recherche in stationären Geschäften voraus.

Österreichische Verbraucher nutzen für ihre Online-Suche mit deutlicher Mehrheit Online Shops des gewählten Anbieters, nämlich zu 74,4 Prozent. Die Schweizer nutzen neben diesen Online Shops (60,2 Prozent) vermehrt auch Suchmaschinen (51,1 Prozent) zur Informationssuche vor dem stationären Kauf. 

"Die Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr, dass stationäre Händler, die ihren Online-Shop zielgerichtet mit ihrem Ladengeschäft verzahnen, mit Zusatzumsatz im Internet und Kaufimpulsen für das stationäre Geschäft rechnen können. Insbesondere durch die zunehmende Smartphone-Nutzung in den stationären Läden ist eine sinnvoll abgestimmte Cross-Channel-Strategie unabdingbar", sagt Aline Eckstein vom ECC Köln.

Das Thema Multi-Channel ist immer wieder Gegenstand kontroverser Auseinandersetzungen. Vergangenes Jahr lieferten sich die E-Commerce Experten Gerrit Heinemann und Jochen Krisch auf INTERNET WORLD Business einen Schlagabtausch zum Thema Multichannel: Pflicht oder Quatsch?

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Studie zur Zukunft des Handels

09.04.2013, 13:46

Crowdsourcing, Visual Tagging oder der virtuelle Anprobespiegel – diese Trends im Bereich Fashion werden künftig noch wichtiger. Zudem möchten die Kunden in Zukunft deutlich mehr Mode über die Kanäle Online und Mobile kaufen.

(Foto: istockphoto/nullplus)

Konsumenten stehen neuen neuen Entwicklungen im Bereich des Modehandels offen gegenüber. Das zeigen die Ergebnisse der eBay-Studie zur "Zukunft des Handels". Demnach glaubt ein Großteil der Befragten, dass Trends wie das Visual Tagging, die virtuelle Anprobe oder die Online-Mitgestaltung an einem Produkt weiter zunehmen werden. Das sogenannte Visual Tagging bezeichnet die Möglichkeit, ein Bild von einem Kleidungsstück hochzuladen, das man beispielsweise in einer Zeitschrift oder in einem Schaufenster gesehen hat. Es wird dann automatisch in anderen Shops nach dem Produkt gesucht, das dem Nutzer in ähnlichen Form- und Farbvarianten angezeigt wird. 72 Prozent der befragten glauben, dass dieser Trend in Zukunft weiter zunehmen wird. Über die Hälfte, nämlich 53,8 Prozent, finden diese Möglichkeit nach Kleidung zu suchen interessant. Allerdings können sich nur 36 Prozent vorstellen diese Möglichkeit künftig zu nutzen, bisher haben lediglich 9 Prozent davon Gebrauch gemacht. 


Entwicklung der Trends

Jeweils 69 Prozent glauben, dass sich der virtuelle Spiegel und die virtuelle Anprobe (Augmented Reality) als neue Entwicklungen im Modebereich weiter durchsetzen werden. Der virtuelle Spiegel zeigt zum Beispiel wie eine Kleidungsstück in anderen Farben am Käufer aussehen würde, ohne dass dieser dafür mehrere Varianten anprobieren müsste. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten finden einen solchen Spiegel interessant, Frauen (58,6 Prozent) allerdings mehr als Männer (47,4 Prozent). Jeder vierte Internetnutzer kann sich zudem vorstellen, sich künftig per Crowdsourcing an der Auswahl der Produkte für eine Kollektion zu beteiligen. 


Nutzung der Möglichkeiten in Zukunft

Die Konsumenten gehen auch davon aus, dass sie in Zukunft mehr Online und weniger im stationären Laden einkaufen werden. So geben die Internetnutzer an, dass sie im Bereich Fashion heute noch zu 63 Prozent im stationären Handel, zu 33 online und zu 4 Prozent mobil über das Smartphone oder das Tablet einkaufen. In zehn Jahren allerdings rechnen sie damit, nur noch zu 48 Prozent im  stationären Ladengeschäft Bekleidung und Accessoires einzukaufen – dafür aber zu 38 online und zu 15 Prozent über den mobilen Kanal.

Für die Studie wurden 1.003 Konsumenten im Alter zwischen 14 und 69 Jahren vom Marktforschungsinstitut Innofact im März 2013 befragt. 

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Studie zu Payment als Erfolgsfaktor

08.04.2013, 15:57

Eine der häufigsten Ursachen für den Abbruch von Online-Käufen ist das fehlende Angebot des bevorzugten Zahlungsverfahrens. Eine Studie hat die Vorlieben von Online-Shoppern bei der Zahlung untersucht. Wichtigste Erkenntnis: Am liebsten zahlen Kunden auf Rechnung.

(Foto: photocase/dangross)

Der Rechnungskauf ist mit Abstand das beliebteste Zahlungsverfahren bei Online-Käufern aller Altersgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut ibi Research an der Universität Regensburg in seiner aktuellen Studie "Erfolgsfaktor Payment". Besonders von Käufern ab 55 Jahren wird der Kauf per Rechnung favorisiert, bei dem Kunden die Ware zuerst erhalten und erst dann zahlen müssen. "So ist es nicht verwunderlich, dass durch das Anbieten der Rechnung als Zahlungsverfahren die Kaufabbruchquote um durchschnittlich knapp 80 Prozent gesenkt werden kann", schreiben die Forscher in ihrer Studie.  Für viele Händler sei die Rechnung allerdings immer noch ein zweischneidiges Schwert, da sie das Risiko erhöht, dass Zahlungen später oder auch gar nicht eingehen. 


Häufigkeit der Zahlungsverfahren

Nach dem Kauf per Rechnung, den 45 Prozent der befragten Shopper favorisieren, zählen die Kreditkarte (20 Prozent) und Paypal (19 Prozent) zu den beliebtesten Zahlungsverfahren. In den vergangenen zwölf Monaten wurden laut Studie vor allem die Kreditkarte (74 Prozent) und der Rechnungskauf (71 Prozent) genutzt. Die Rechnung halten 61 Prozent der Kunden für das sicherste Zahlungsverfahren, erst mit großem Abstand folgen Paypal (11 Prozent), Kreditkarte (8 Prozent) und Lastschrift (6 Prozent). 


Zahlungsverfahren der letzten 12 Monate

Der Großteil, nämlich 88 Prozent der Kunden suchen einen neuen Anbieter, wenn nur die Zahlung per Vorkasse angeboten wird, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Weitere Erkenntnisse: Verfügt der Shop über ein Gütesiegel, sinkt die Kaufabbruchquote signifikant; Ein Rabatt von 3 Prozent steigern den Anteil der Zahlungen per Vorkasse deutlich.

Die Studie entstand im Rahmen des Projektes "E-Commerce Leitfaden", zu dem sich das Beratungsinstitut ibi Research mit verschiedenen Lösungsanbietern aus dem Paymentbereich zusammengeschlossen hat. Insgesamt wurden 1.060 Endkunden im zweiten Halbjahr 2012 befragt.

Eine Umfrage des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) und der Creditreform Boniversum kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass der Anteil der elektronischen Bezahlsystemen an den getätigten Transaktionen steigt. Demnach haben Paymentsysteme wie Paypal, sofortüberweisung oder giropay inzwischen einen Anteil von 41 Prozent an den Transaktionen, mit denen Kunden ihre online-bestellte Ware bezahlten.

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Wunschfutter schließt Finanzierungsrunde ab

08.04.2013, 15:05

Das Start-up Wunschfutter scheint mit seinem Konzept richtig zu liegen: Der Tierzubehör-Händler geht mit einer Finanzierungsrunde in sein zweites Jahr. Mit der Kapitalspritze sollen Kundenservice und Automatisation vorangetrieben werden.

Wunschfutter gibt eine Finanzierungsrunde bekannt. Der bisherige Kapitalgeber investiert erneut in das Dortmunder Start-up und ist nun mit einer siebenstelligen Summe dabei – möchte aber nicht genannt werden. Das Geld soll vor allem in den Ausbau von Kundenservice und die Automatisation der Abläufe gesteckt werden: "Bis zum Jahresende werden wir eine vollauto­matische Produktionsstraße aufbauen, um schneller größere Mengen be- und verarbeiten zu können", sagt Tobias Heitmann, Mitgründer von Wunschfutter. Im Bereich Kundenservice will das junge Unternehmen seinen Kunden in Zukunft auch Rückmeldung zum Auftragsstatus liefern.

Nach anderthalb Jahren am Markt kann Wunschfutter ein Wachstum von 400 Prozent verzeichnen. Die Wiederbestellquote bei Wunschfutter liegt nach Firmenangaben bei 60 Prozent – ein Indiz, dass das Konzept von individuell zusammenstellbarer Hundenahrung bei den Kunden gut ankommt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der nicht näher genannte Investor einen sechsstelligen Betrag in das Unternehmen investiert.

Nicht nur für die vierbeinigen Freunde, auch für ihre Herrchen gewinnt der Versand von verderblichen Waren über das Internet immer mehr Stellenwert. Bisher wird aber vor allem über das Internet bestellt – und frisch ausgeliefert, wie zum Beispiel bei food.de oder bei der Supermarktkette Rewe.

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