eBay bringt iPhone-Verkaufs-App nach Deutschland

01.07.2010, 10:15

Das Onlineauktionshaus eBay will ab dem 12. Juli 2010 endlich auch eine deutsche Version seiner iPhone-Verkaufsapplikation launchen. Der europaweite Start einer Verkaufs-App für das iPad und den Blackberry soll folgen. Damit will eBay den gegenüber den USA noch etwas rückständigen Mobile Commerce anheizen.

Die kostenlose iPhone-Verkaufs-App ermöglicht es Usern, Produkte mit dem Smartphone zu fotografieren und sie anschließend direkt als Angebot auf der Handelsplattform einzustellen. Für die neue App nutzt eBay auch die Technologie des Ende Juni 2010 übernommenen Unternehmens RedLaser. Dadurch können User den Barcode von Produkten abfotografieren. Sofern entsprechende Produktinformationen hinterlegt sind, werden diese automatisch in das Verkaufsformular übernommen.

Die Artikel können sowohl im Auktions- als auch im Festpreisformat eingestellt und direkt mit Freunden und Followern auf Twitter und Facebook geteilt werden. Der Anbieter erhält zudem über die App eine knappe Statusinformation zu seinen Verkäufen. Auch Verkaufstrends und Preise sollen sich über die für private Verkäufer gedachte App recherchieren lassen. In den USA ist die iPhone-Verkaufs-App bereits seit März 2010 erhältlich.

“Mit unseren mobilen Applikationen erhöhen wir die Zugänglichkeit des eBay-Marktplatzes für unsere Nutzer. Wir wissen, dass wir heute nicht davon ausgehen können, dass unsere Käufer und Verkäufer den Weg zu eBay ausschließlich über ihren Computer oder ihren Laptop finden. Die Menschen erwarten heute andere, mobile Möglichkeiten, um auf das Internet und ihre Lieblingsseiten zuzugreifen”, erklärt Stephan Zoll, Geschäftsführer von eBay Deutschland.

Weltweit wurden über mobile Applikationen auf eBay im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistungen in Höhe von 600 Millionen US-Dollar gehandelt. Für das laufende Jahr prognostiziert eBay einen Warenumsatz von rund 1,5 Milliarden US-Dollar über mobile Apps. Seit 2009 ist eine deutschsprachige Kaufapplikation von eBay für Apples iPhone erhältlich. Über sie wurden im vergangenen Jahr Waren im Wert von rund 60 Millionen US-Dollar umgesetzt.

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eBay kauft RedLaser

24.06.2010, 9:16

eBay will sich auch im Mobilbereich weiter entwickeln und hat zu diesem Zweck RedLaser, eine von dem Technologie-Start-up Occipital entwickelte Anwendung, gekauft. Die Applikation zum Lesen von Streifencodes ist jetzt kostenlos erhältlich.

Mit Hilfe von RedLaser können über die Kamerafunktion des iPhones Streifencodes eingelesen und mit einer Preisdatenbank abgeglichen werden. Die Streifencodetechnologie soll nach Angaben des Branchenblogs Techcrunch in die iPhone-Apps von eBay eingefügt werden. Details zum Kaufpreis wurden noch nicht bekannt.

Bisher wurde die Applikation rund zwei Millionen-mal aus dem App Store heruntergeladen und kostete 1,99 US-Dollar. eBay bietet RedLaser nunmehr kostenlos an, um seine Auktions- sowie Preisvergleichsangebote aus Shopping.com über die Technologie an die Kunden zu bringen.

Das Internetauktionshaus setzt damit erneut auf mobiles Shopping: Ende März hatte eBay bereits eine iPhone-App zum Einstellen von Angeboten herausgegeben. Über acht Millionen User steuern den Internetmarktplatz nach Firmenangaben mit Hilfe ihres iPhones an.

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eBay: Änderungen für gewerbliche Händler

28.04.2010, 13:48

Der Onlinemarktplatz eBay kündigt für Juni Änderungen für gewerbliche Verkäufer an: Mit automatisierten Tools soll die Bearbeitung von Aufträgen vereinfacht werden. Auch das neue Widerrufs-und Rückgaberecht tritt dann für Händler auf der eBay-Plattform in Kraft.

Schon seit April hilft ein automatisierter Assistent den Händlern, nicht-bezahlte Artikel zu melden und die Verkaufsprovision zurückzufordern. Neu dagegen ist das Auto-Answers-Tool, das Käufern automatisch alle Angebotsinformationen anzeigt, um unnötige Kundenanfragen zu minimieren. Im Betatest will eBay ab Mitte Juni den Händlern ein Tool zum gebündelten Bearbeiten von Angeboten vorstellen. Angaben wie Artikelzustand, Preis und Stückzahl können damit für mehrere Angebote gleichzeitig geändert werden.

Ab 11. Juni können gewerbliche eBay-Händler ihren Kunden ein 14-tägiges Widerrufs- und Rückgaberecht einräumen. Den neuen gesetzlichen Vorgaben entsprechend wird die Widerrufs- und Rückgabebelehrung automatisch den Käufern nach abgeschlossener Transaktion zugestellt.

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PayPal weitet seinen Käuferschutz aus

27.04.2010, 14:55

Der Zahlungsdienstleister PayPal weitet seinen bisher auf eBay beschränkten Käuferschutz auf alle Transaktionen im In- und Ausland aus, die über den Paymentanbieter abgewickelt werden.

Der Käuferschutz springt jedoch nur ein, wenn die bestellte Waren nicht beim Kunden ankommt. Stimmt sie dagegen nicht mit der Beschreibung im Onlineshop überein, greift der Schutz nur bei Käufen auf eBay. Händler, die PayPal in ihrem Shop anbieten, sollten also immer einen Versandbeleg aufbewahren, um bei Streitigkeiten den Versand der Ware belegen zu können. Andernfalls müssten Sie die Zahlung an PayPal zurückgeben. Ein günstiger Versand ohne entsprechenden Beleg in Kombination mit der Zahlungsabwicklung über PayPal kann damit für Versender kritisch werden.

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Bundeskartellamt eröffnet kein Verfahren gegen eBay

23.04.2010, 16:20

Das Bundeskartellamt hat sich dazu entschieden, kein Verfahren gegen die Onlinehandelsplattform eBay einzuleiten. Es sehe in der im Februar eingeführten PayPal-Pflicht für Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten keinen Wettbewerbsverstoß.

Demnach liegt in dem Fall kein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung vor. Außerdem können die Käufer auch weiterhin wählen, ob sie PayPal nutzen wollen oder nicht. eBay habe mit Zahlen aus anderen Ländern, in denen der PayPal-Zwang schon früher eingeführt worden war, nachgewiesen, dass die Beschwerden unzufriedener Kunden danach deutlich zurückgegangen seien. Nicht zuletzt sei das Unternehmen im Wettbewerbsdruck darauf angewiesen, dass die Transaktionen möglichst sicher und störungsfrei abgewickelt werden, wozu PayPal beitragen kann.

Zu den Hintergründen

eBay hatte am 25. Februar 2010 eine Regelung eingeführt, wonach alle eBay-Verkäufer, die weniger als 50 Bewertungspunkte haben, den unternehmenseigenen Zahlungsdienstleister PayPal als Paymentoption anbieten müssen. Mit dieser Regelung will eBay seine Kunden schützen. Gegen diesen Plan wurden viele Beschwerden laut, so dass sich das Bundeskartellamt Ende Februar genötigt sah, sich mit dem Fall zu beschäftigen.

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eBay eröffnet fashion.ebay.com

06.04.2010, 10:45

eBay bündelt in den USA mit fashion.ebay.com Angebote aus den Bereichen Kleidung, Schuhe und Accessoires. Mit mehr Features und einem neuen Look soll der Modemarktplatz das Kauferlebnis für Fashionistas verschönern.

Egal ob Designermode oder Vintage, eBay möchte mit seiner neuen Modeseite ein besseres und optisch ansprechendes Kauferlebnis anzubieten. Der neue Tabellenreiter “Fashion” auf der Startseite erlaubt den schnellen Zugriff auf Angebote aus dem Bereich Mode. Die gezielte Suche nach bestimmten Kleidungsstücken soll durch automatische Bildabgleichung erleichtert werden, indem Artikel mit ähnlichen Farben, Mustern oder Schnitten auf Nachfrage angezeigt werden.

User können eine Galerieansicht wählen oder über die Quick-View-Funktion den Such-und Kaufvorgang verkürzen. Erst kürzlich hatte das Internetauktionshaus in den USA mit “Fashion Vault” eine Live-Shopping-Angebot an den Start gebracht, bei dem Markenmode in mehrtägigen Verkaufsaktionen angeboten wird.

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eBay launcht Fashion Vault

30.03.2010, 9:22

eBay hat in den USA heute Fashion Vault an den Start gebracht. Die neue Seite bietet den Mitgliedern während der zwei- bis dreitägigen Verkaufsaktionen ausgewählte Markenmode an.

Das Auktionshaus hatte Ende des vergangenen Jahres den Service getestet. Neben günstigen Preisen kommen die Onlineshopper in den Genuss von kostenfreiem Versand. Den Anfang macht Mode von French Connection, die zuletzt mit einer Marketingkampagne auf Chatroulette für Aufsehen gesorgt hat.

Mit Fashion Vault verabschiedet sich eBay von dem Konzept, als neutraler Vermittler zwischen Verkäufern und Käufern aufzutreten und nimmt selbst Verhandlungen mit Marken auf.

eBay Deutschland hatte bereits vor einem Jahr versucht, mit Liveshopping neue Umsätze zu generieren. Der Marktplatz hat zudem im Februar den Zwang zum kostenlosen Versand abgeschafft und ist damit auf die Beschwerden seiner Verkäufer eingegangen. Zudem hat eBay Advertising ein neues Büro in Düsseldorf eröffnet, ein zweites in München ist geplant.

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Online Business Barometer von eBay

16.03.2010, 11:43

Der E-Commerce hat sich zu einer festen Größe im deutschen Handel entwickelt. Dabei stehen stationärer und Internethandel nicht in Konkurrenz zu einander. Und auch wenn fast ein Drittel der Händler sinkende Margen befürchten, rechnen mehr als 80 Prozent mit gleichbleibenden oder steigenden Erlösen.

Das ergab das Online Business Barometer. Die Umfrage unter mehr als 1.200 professionellen Onlinehändlern in Deutschland wurde von eBay in Auftrag gegeben und von FreshMinds in Großbritannien durchgeführt.

Der Verkauf über das Internet ermöglicht es insbesondere Händlern mit Sitz in ländlicher Region, erfolgreich ein Geschäft aufzubauen. Fast die Hälfte der befragten Händler (46 Prozent) hat ihren Sitz in einer Kleinstadt mit weniger als 20.000 Einwohnern oder einem Dorf hat.

Über die Hälfte der professionellen Onlinehändler (55 Prozent) betreibt parallel zum Internet-Verkauf stationäre Einzelhandelsgeschäfte. Der Grund dafür: Zwei Drittel der Händler (65 Prozent) sind der Überzeugung, dass ein um Internet-Handelsaktivitäten ergänztes Ladengeschäft zukunftsfähiger ist.

Mehr als die Hälfte der Händler, die online und offline aktiv sind, erzielt den Hauptteil des Umsatzes über den E-Commerce (58 Prozent). 22 Prozent geben sogar an, dass der Erhalt ihres stationären Handels erst durch den Onlinehandel ermöglicht wird.

Der Großteil der in beiden Handelskanälen aktiven Onlinehändler hat im stationären Handel begonnen und diesen später um Internetaktivitäten ergänzt (60 Prozent). Bei 28 Prozent der Händler war es umgekehrt – sie waren erst online aktiv und sind dann auch in den stationären Handel eingestiegen. Nur zwölf Prozent haben beide Handelskanäle gleichzeitig gestartet.

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Gründer der mentasys übernehmen Chrono24.com

04.03.2010, 11:00

Tim Stracke und Dirk Schwartz wollen mit dem Marktplatz Chrono24.com im Bereich Luxusuhren eBay Konkurrenz machen. Mit internetworld.de sprach Stracke über die Gründe für den gerade getätigten Kauf, vertrauenswürdige Transaktionen und Männerträume aus Stahl.

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Bundeskartellamt überprüft eBays PayPal-Pflicht

26.02.2010, 12:46

Käuferschutz oder Wettbewerbsverstoß?

Seit gestern müssen alle eBay-Verkäufer, die weniger als 50 Bewertungspunkte haben, zwingend PayPal als Zahlungsoption anbieten. Aufgrund zahlreicher Beschwerden prüft das Bundeskartellamt nun, ob darin ein Wettbewerbsverstoß liegt.

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