Neue Kostentruktur bei eBay

20.03.2013, 10:01

Um mit anderen Marktplätzen im Internet zu konkurrieren, hat sich eBay jetzt Neuerungen ausgedacht. Die Retail-Plattform bringt eine vereinfachte Kostenstruktur für seine Listings und will mit Prämien mehr Verkäufer ins Boot holen.

Gute Nachrichten für alle, die auf eBay verkaufen: Der Internetmarktplatz führt das kostenlose Einstellen von Kaufangeboten ein. Sowohl kommerzielle als auch private Käufer bekommen 50 kostenlose Listings. Das heißt, sie brauchen für 50 Artikel keine Gebühr an eBay für die Anzeige auf der Plattform abzuführen. Alle weiteren Listings kosten 0,30 US-Dollar Einstellgebühr pro Artikel. Dies gilt allerdings für Produkte, die als reine Auktions- oder als Sofortkaufartikel eingestellt werden.

Darüber hinaus wird die Kostenstruktur der Listings vereinfacht. Beim Verkauf von Auktionsartikeln fällt ein Abschlusspreis von zehn Prozent des Verkaufspreises an, wobei die Höchstgebühr hier bei 250 US-Dollar angesetzt wurde. Bisher hatte es keinen Höchstpreis gegeben. Verkäufer ohne eBay-Shop hatten für ihre Listings 0,50 US-Dollar gezahlt.

Händler mit eBay-Shops erhalten übrigens neuerdings einen Discount, wenn sie sich mit einem Jahresbeitrag bei eBay anmelden. Außerdem bekommen sie 2500 kostenlose Listings pro Monat, die für reine Auktionen oder Sofortkäufe eingesetzt werden müssen.

Die neue Kostenstruktur kann als klarer Angriff auf Konkurrent Amazon gewertet werden: eBay möchte mehr Retailer dazu bewegen, auch auf seiner Plattform zu verkaufen. Der Internetmarktplatz hat dazu der Ankündigung seiner Änderungen auf seiner Webseite einen direkten Preisvergleich mit Amazon beigefügt.

Gestern waren bereits Änderungen hinsichtlich Lieferoptionen und -zeiten bei eBay angesagt worden.

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eBay rüstet auf

19.03.2013, 11:53

eBay setzt auf zahlreiche Neuerungen, um seinen Kunden alle Vorteile des stationären Handels auch online bieten zu können. Dazu gehören unter anderem eine ansprechendere Präsentation und flexiblere Lieferoptionen.

Der weltweite Online-Marktplatz eBay führt ab dem Frühjahr verschiedene Neuerungen ein. Diese sollen Verkäufer dabei unterstützen, ein reibungsloses Kauferlebnis zu schaffen, Produkte ansprechender zu präsentieren, schnelle und flexible Lieferoptionen anzubieten sowie den internationalen Handel auszubauen. Diese werden wie gewohnt gebündelt angekündigt, damit gewerbliche Händler sich bestmöglich darauf vorbereiten können.

Schnelle und flexible Abwicklung

Beim Online-Shopping können Käufer einen Artikel nach dem Kauf zwar nicht gleich mitnehmen, sie erwarten dennoch ein Kauferlebnis, das dem sehr nahe kommt. Flexible Lieferoptionen mit Versand am selben oder darauffolgenden Tag sind mittlerweile Standard. eBay führt in diesem Bereich daher folgende Neuerungen ein:

•eBay Kostenlos & Schnell:

Ab April können Verkäufer mit dem Logo "Kostenlos & Schnell" darauf aufmerksam machen, dass ihre Artikel versandkostenfrei und innerhalb von maximal drei Werktagen geliefert werden. Artikel mit diesem Logo werden in den Suchergebnissen unter "Beliebteste Artikel" angezeigt und sind dadurch für Käufer noch interessanter.

•Anzeige "Versand am selben Tag" auf der Artikelseite:

Ab Juni 2013 können Händler in ihren Angeboten "Versand am selben Tag" anzeigen lassen. Außerdem können sie eine Uhrzeit festlegen, bis zu der die Zahlung bei ihnen eingegangen sein muss, damit diese Option in Frage kommt.

•Neue Anforderungen und Vorteile für eBay-Verkäufer mit Top-Bewertung:

Viele Verkäufer mit Top-Bewertung setzen bereits alles daran, die hohen Käufererwartungen zu erfüllen, indem sie ihren Kunden einen hervorragenden Service und ein optimales Kauferlebnis bieten. eBay möchte noch mehr Verkäufer ermutigen, die gestiegenen Käufererwartungen zu erfüllen. Dazu werden ab Herbst 2013 die Basisanforderungen für Verkäuferkonten angepasst. Gleichzeitig führt eBay neue Kriterien in den Bereichen Lieferoptionen und schnelle Bearbeitungszeit ein, die zusätzlich für die Angebote gelten. Angebote, die diese neuen Anforderungen erfüllen, profitieren von einer besseren Platzierung in den Suchergebnissen unter "Beliebteste Artikel" und erhalten die Kennzeichnung mit dem Logo für Verkäufer mit Top-Bewertung auf der Artikel- und Suchergebnisseite. Zudem gewährt eBay auf alle Angebote, die die neuen Standards erfüllen, 20 Prozent Rabatt auf die Verkaufsprovision.

Schnelle und flexible Abwicklung

Keine unangenehmen Überraschungen, kein Risiko

Visuelle Suchfunktionen und Inspirationen

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Schluss mit eBay Instant Sale

07.03.2013, 14:21

eBay hat sein Instant Sale-Angebot in den USA eingestellt: Ab sofort können eBay-Nutzer ihre ungewollten Elektronikgeräte nicht mehr gegen Cash bei dem Internetmarktplatz verticken. Grund dafür scheint eine Überholung der gesamten Produktdarstellung zu sein.

Obgleich das Instant Sale-Programm bei eBay insgesamt vier Millionen Angebote generiert hatte, ist mit dem Elektronikankauf bei eBay USA jetzt Schluss. Bereits am 28. Februar 2013 ist der Dienst eingestellt worden. Die Instant Sale-Links führen nurmehr auf die Homepage von eBay zurück.

Das Einstampfen des Altelektronikhandels scheint auf die gegenwärtige <Überarbeitung des Homepagedesigns und der eBay-Produktstrategie zurückzuführen zu sein. Gegenüber Techcrunch erklärte ein Firmensprecher, man habe das Instant-Sale-Programm sowohl auf Grund von neuen Pilotprojekten zum Verkauf von Artikeln auf eBay, als auch im Zuge der Weiterentwicklung eines vereinfachten und personalisierten Verkaufsprozesses abgeschafft. Allerdings arbeite man mit Partnerunternehmen weiterhin daran, zusätzliche Verkaufsoptionen für die Kunden anzubieten.

Der Ankauf von Elektronikgeräten über eBay war im Oktober 2010 als Test angelaufen. Im Sommer 2011 startete der Sofort-Verkauf auch in Deutschland: Mitglieder konnten gebrauchte Geräte bei eBay einstellen und erhielten postwendend von einem Kooperationspartner ein Preisangebot dafür. In Deutschland ist eBays Sofortverkauf-Seite noch erreichbar.

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2013 soll Mobile 20 Milliarden Dollar bringen

27.02.2013, 12:37

Der Umsatz, der mit mobilen Geräten erzielt wird, wächst bei eBay kräftig. In diesem Jahr soll das Wachstum bei 50 Prozent liegen, schätzen die Marktplatz-Betreiber. Dann wird das Unternehmen weltweit 20 Milliarden US-Dollar mit mobilen Verkäufe erlösen.

Der Marktplatzanbieter eBay erwartet für das Jahr 2013 eine deutliche Zunahme mobiler Verkäufe auf einen Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar. Das wäre eine Steigerung von mehr als 50 Prozent im Vergleich zu den 13 Milliarden US-Dollar, die eBay 2012 über mobile Endgeräte umgesetzt hat.

Die optimistische Prognose stützt sich auf den schnellen Wandel im Kaufverhalten, der sich derzeit beobachten lässt. So wurden die eBay-Apps weltweit bereits mehr als 120 Millionen mal herunter geladen. Bereits heute geben eBay-Nutzer jede Sekunde 500 US-Dollar für Einkäufe aus, die sie via Smartphone und Tablet-PC tätigen.

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Neues Homepage-Design für Ebay kommt

19.02.2013, 15:12

Die Testphase ist jetzt bald vorbei. Noch heute soll Ebay sein neues Homepage-Design freigeben. Dabei können die Nutzer sich die Startseite des Internetmarktplatzes nach eigenen Interessen personalisieren.

Im Zentrum des neuen Designs steht ein personalisierter Feed mit den Produkten, Marken und Trends, an denen der Nutzer besonders interessiert ist. User geben dazu an, welche Interessen sie haben. Auf der Basis dieser Daten zeigt Ebay auf der Startseite dann neu eingestellte Artikel, aktuelle Suchanfragen und andere Informationen. Mit dabei sind übrigens auch Echtzeitaktualisierungen von Produktangeboten und -änderungen. Dies ist nicht nur bei jedem neuen Ansteuern der Ebay-Startseite der Fall, sondern auch während eines Besuchs der Seite, so Techcrunch.

Bisher haben die Nutzer positiv auf die Änderungen reagiert, so das Unternehmen. Für Ebay ergibt sich aus dem Personalisierungsangebot für die User ebenfalls ein Nutzen: Wer die passenden Dinge angezeigt bekommt, ist wahrscheinlich eher bereit, darauf mit Klicks oder Kommentaren zu reagieren – und vor allem Letzteres kommt dem Einkaufsportal zu Gute. Das neue Design soll sukzessive international frei geschaltet werden, so Ebay. Für mobile Nutzer von Ebay ist es jedoch noch nicht bereit.

Das visuell an die virtuelle Pinnwand von Pinterest erinnernde Design war bereits im vergangenen Herbst angekündigt worden. Kurz zuvor hatte sich Ebay auch ein verschlanktes Logo gegönnt.

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Jahresabschluss 2012 bei eBay

17.01.2013, 8:42

Noch immer gewinnt eBay neue Nutzer und kann damit seine Umsätze steigern. So auch im vergangenen vierten Quartal 2012. Der Gewinn ging dagegen heftig zurück. Auch der Jahresabschluss wartet mit Wachstum von rund einem Fünftel für Umsatz auf.

Im vierten Quartal 2012 konnte eBay erneut beim Umsatz zulegen. Im Jahresabschlussquartal verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 3,99 Milliarden US-Dollar. Das sind 18 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als eBay Waren und Dienste im Wert von 3,38 Milliarden US-Dollar umgesetzt hatte. Das Umsatzwachstum spiegelt sich jedoch nicht im Gewinn des Unternehmens wieder. Im vierten Quartal erwirtschaftete eBay einen Ertrag von 751 Millionen US-Dollar. Das ist 62 Prozent weniger als im Vorjahr, als eBay noch knapp zwei Milliarden US-Dollar an Gewinn eingefahren hatte.

Dennoch sieht der Jahresabschluss 2012 bei eBay gut aus. Insgesamt machte der Onlinemarktplatz im vergangenen Finanzjahr einen Umsatz in Höhe von 14,07 Milliarden US-Dollar, während es im Vorjahr 11,65 Milliarden US-Dollar Umsatz waren. Diese Steigerung um 21 Prozent konnte eBay bei seinen Erträgen nicht erreichen: Während im Jahr 2011 3,29 Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet worden waren, waren es im Jahr 2012 nur 2,61 Milliarden US-Dollar. Das sind im Jahresvergleich 19 Prozent weniger.

eBay-Chef Jon Donahoe gab sich dennoch positiv: "Wir hatten einen fantastischen Abschluss zu einem hervorragenden Jahr mit einem Ergebnis im Jahresendquartal, das unsere Erwartungen übertroffen hat." Vor allem Mobile und Paypal haben eBay angetrieben. So wuchs beispielsweise bei der Payment-Tochter die Nutzerzahl um 15 Prozent. Mittlerweile sind dabei bei Paypal 123 Millionen Kunden mit Konten angemeldet. Allein im vierten Quartal 2012 waren zwei Millionen Neunutzer bei Paypal hinzugekommen.

Dem neuen Jahr blickt eBay gelassen entgegen. Für den Jahresabschluss erwartet das Unternehmen einen Nettoumsatz zwischen 16 und 16,5 Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal 2013 erhofft eBay bereits 3,65 bis 3,75 Milliarden US-Dollar Umsatz zu erwirtschaften.

Im dritten Quartal 2012 hatte eBay Gewinn und Umsatz gesteigert. Dabei war vor allem Paypal der Treiber des Wachstums gewesen.

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eBay aktualisiert iPad- und iPhone-Apps

09.01.2013, 15:05

Mobiles Shopping ist die Zukunft. Das zeigt sich an den Zuwachsraten, die eBay über mobile Kanäle erzielt. Der Internet-Marktplatz hat deshalb seine iPhone- und iPad-Apps aktualisiert.

Innerhalb der ersten drei Quartale 2012 eröffneten rund 1,8 Millionen Mitglieder mobil ein Konto bei eBay, 2,4 Millionen Angebote werden wöchtenlich über Smartphones und Tablets eingestellt. Angesichts dieser Zahlen ist die Weiterentwicklung der mobilen Apps bei eBay nur konsequent.

Die Anwendungen – eBay für iPhone 2.7 und für iPad 2.2 – sollen das Einstellen von Angeboten vereinfachen. So können die Nutzer beispielsweise ihre Angebote auf dem Smartphone speichern und von dort Fotoshochladen. Abschließend kann der Verkaufswunsch auf dem PC bearbeitet werden, bevor er online geht. "Wir haben das mobile Verkaufserlebnis geglättet, um den Nutzern Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Preiskalkulation und Portokosten anzubieten", so Kevin Hurst, eBay-VP Mobile Products. "Und wir haben die Updates mit neuen Features ausgestattet, die den Usern erlauben, nahtlos zwischen Mobile und PC zu wechseln." Auch für Käufer gibt es in der App neue Funktionen. So verfügt beispielsweise die Produktsuche über eine Autocomplete-Funktion und die Verknüpfung mit Paypal wurde mit einem neuen Gast-Checkout versehen.

Um bei mobilen Nutzern zu punkten, hatte eBay im Dezember 2012 angekündigt, die Werbeeinblendungen in seinen mobilen Apps abzuschaffen.

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eBay.at-Weihnachtsstudie 2012

27.12.2012, 12:53

Kaum ist Weihnachten vorbei, beginnt das große Umtauschen – oder Weiterverkaufen. Denn wie jedes Jahr haben einige Geschenke wieder für lange Gesichter am Tannenbaum gesorgt. Einer Studie von eBay.at zufolge verkaufen zehn Prozent der Österreicher Geschenke-Flops sofort weiter.

Gut gemeint ist nicht immer gut getroffen: Sei es der Hähnchen-Brater für den Vegetarier, die Beethoven-CD für den Hip-Hop-Fan oder die Krawatte für den T-Shirt-Träger. Jeder dritte Österreicher bekommt ein Geschenk, mit dem er nichts anfangen kann, das ergab die aktuelle eBay-at-Weihnachtsstudie, für die TNS 1.051 Österreicher befragt hat. Zehn Prozent der Österreicher verkaufen demnach ihre ungeliebten Geschenke gleich weiter, in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen liegt der Anteil bei 16 Prozent.

Zwei Drittel der unglücklich Beschenkten kaufen sich vom Verkaufserlös etwas, was sie wirklich haben wollen, 35 Prozent sparen das Geld und zehn Prozent bezahlen Rechnungen mit dem Zusatzeinkommen.

Jährlich investieren die Österreicher laut Studie im Schnitt 84 Millionen Euro in die falschen Geschenke (Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2011). Allerdings machen nicht alle unfreiwillig Beschenkten die Ware zu Geld: 35 Prozent der Österreicher behalten ihre Geschenkflops laut Studie, 18 Prozent verschenken sie weiter und 14 Prozent werfen sich nochmal ins Getümmel auf den Einkaufsstraßen, um die Geschenke umzutauschen.

Die Studie hat auch ermittelt, wer am häufigsten beim Schenken daneben greift: "Zehn Prozent der unglücklich Beschenkten geben an, dass sie No-Gos am ehesten von ihren Schwiegereltern erhalten. Nur ein Prozent bekommt von den Schwiegereltern die besten Präsente. Die erweiterte Verwandtschaft wie Onkel, Tanten, Cousins (9 Prozent) und die eigenen Eltern (8 Prozent) greifen auch oft bei der Geschenkwahl daneben." Der eigene Partner hingegen würde den Geschmack immer noch am besten treffen: 43 Prozent gaben an, die besten Geschenke von ihrem oder ihrer Liebsten zu bekommen. 

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eBay stoppt Werbung in mobilen Apps

20.12.2012, 9:00

Schön, wenn man den Luxus hat, auf Werbeeinnahmen verzichten zu können. eBay gefallen Werbeeinblendungen in seinen mobilen Ads nicht – und will diese daher in Zukunft nicht mehr anbieten.

Bereits im kommenden Jahr will eBay die mobilen Ads in seinen Applikationen abschalten. "Wir sind mit dem Nutzererlebnis nicht zufrieden, und wir brauchen das Geld nicht", zitiert Allthingsd eBays President Global Marketplaces, Devin Wenig.

eBay hatte im laufenden Jahr mit der Anzeige von mobilen Ads in der iPhone-App experimentiert. Diese seien jedoch ablenkend gewesen und verstopften die kleinen Bildschirmansichten des Smartphones. Außerdem sei der mit den mobilen Ads erwirtschaftete Umsatz vernachlässigbar gewesen.

eBay geht es derzeit gut: Im IVW-Ranking konnte der Online-Martplatz im November 2012 den ersten Platz einnehmen. Auch im Quartalsbericht für das dritte Quartal 2012 kam eBay sehr gut weg.

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Ebay stößt T-Online vom Thron

10.12.2012, 15:15

Den Weihnachts-Shoppern sei Dank: Erstmals konnte das Online-Auktionshaus eBay im November T-Online vom ersten Platz des IVW-Rankings stoßen. Das Nachrichtenportal war seit Juni 2010 unangefochten an erster Stelle. Weitere Erfolgsportale des letzten Monats waren die Games-Sites King.com und Curse.

Neuer Rekord für eBay – und das noch im alten Jahr: Erstmals gelang es dem Portal am bisherigen IVW-Rekordler T-Online vorbeizuziehen: Im November erreichte die Plattform 387,82 Millionen Visits, im Vergleich zum Vormonat eine Verbesserung von 4,7 Prozent. Das Online-Auktionshaus dürfte den Aufstieg vor allem dem (Vor-)Weihnachtsgeschäft zu verdanken haben: Traditionell ist die Seite im November und Dezember – dank dem Shoppen von Christmas-Präsenten – am erfolgreichsten.

T-Online muss die Visit-Goldmedaille damit erst einmal abgeben: Während das Portal im Oktober noch auf stolze 390,57 Millionen Visits kam und sich im Vergleich zum September um 5,34 Prozent steigern konnte, erreicht die News-Site nun "nur" noch 381,52 Millionen Visits, verschlechtert sich um 2,4 Prozent und rutscht damit auf den zweiten Rang. Wie schon im Vormonat bleibt Bild.de mit 232,54 Millionen Visits auf dem dritten Rang. Das News-Portal büßt aber um 3,2 Prozent ein.

Weitere Erfolgsportale im November waren die Spieleangebote: Vor allem die Plattform King.com verzeichnet ein beeindruckendes Wachstum. Sie kann sich um fast 80 Prozent verbessern und erreicht nun 159,58 Millionen Visits – ein Aufstieg um fünf Plätze. Das Gaming-Portal liegt nun auf dem sechsten Rang – knapp hinter Yahoo. Auch Curse springt zwei Plätze nach vorne und erreicht nun 121,39 Millionen Visits, eine Verbesserung von 22,1 Prozent. Allerdings haben die beiden Portale ihr unglaubliches Wachstum vor allem den Visits aus dem Ausland zu verdanken. Mehr als 90 Prozent der Visits stammen nicht aus Deutschland.

Wenig überraschend: Zu den großen Verlierern gehören – wie schon seit September – die Wetterangebote. So verliert Wetter.com um 13,2 Prozent und erreicht im November damit nur noch 35,73 Millionen Visits. Zum Vergleich: Im Juli konnte das Portal noch 87,93 Millionen Visits generieren.

Das Top 20-Ranking:


IVW-Ranking für November 2012

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