Um mit anderen Marktplätzen im Internet zu konkurrieren, hat sich eBay jetzt Neuerungen ausgedacht. Die Retail-Plattform bringt eine vereinfachte Kostenstruktur für seine Listings und will mit Prämien mehr Verkäufer ins Boot holen.
Gute Nachrichten für alle, die auf eBay verkaufen: Der Internetmarktplatz führt das kostenlose Einstellen von Kaufangeboten ein. Sowohl kommerzielle als auch private Käufer bekommen 50 kostenlose Listings. Das heißt, sie brauchen für 50 Artikel keine Gebühr an eBay für die Anzeige auf der Plattform abzuführen. Alle weiteren Listings kosten 0,30 US-Dollar Einstellgebühr pro Artikel. Dies gilt allerdings für Produkte, die als reine Auktions- oder als Sofortkaufartikel eingestellt werden.
Darüber hinaus wird die Kostenstruktur der Listings vereinfacht. Beim Verkauf von Auktionsartikeln fällt ein Abschlusspreis von zehn Prozent des Verkaufspreises an, wobei die Höchstgebühr hier bei 250 US-Dollar angesetzt wurde. Bisher hatte es keinen Höchstpreis gegeben. Verkäufer ohne eBay-Shop hatten für ihre Listings 0,50 US-Dollar gezahlt.
Händler mit eBay-Shops erhalten übrigens neuerdings einen Discount, wenn sie sich mit einem Jahresbeitrag bei eBay anmelden. Außerdem bekommen sie 2500 kostenlose Listings pro Monat, die für reine Auktionen oder Sofortkäufe eingesetzt werden müssen.
Die neue Kostenstruktur kann als klarer Angriff auf Konkurrent Amazon gewertet werden: eBay möchte mehr Retailer dazu bewegen, auch auf seiner Plattform zu verkaufen. Der Internetmarktplatz hat dazu der Ankündigung seiner Änderungen auf seiner Webseite einen direkten Preisvergleich mit Amazon beigefügt.
Gestern waren bereits Änderungen hinsichtlich Lieferoptionen und -zeiten bei eBay angesagt worden.




